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D7 G - Einen inneren Monolog gestalten

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D7 G - Einen inneren Monolog gestalten



D7 G - Einen inneren Monolog gestalten

Gedanken hörbar machen – ohne sie laut zu sagen.

Mini-Beschreibung: Du gestaltest Gedanken und Gefühle einer Figur passend zu einer konkreten Textsituation. Du arbeitest mit kurzen Texten, Gedankenblasen, Bildern, Audio, Satzstartern und klaren Prüfschritten.

Zielgruppe: Klasse 7, G-Niveau, Deutsch in Baden-Württemberg.


Einleitung

Ein innerer Monolog zeigt, was eine Figur denkt, fühlt, wahrnimmt oder entscheiden will. Die Gedanken werden nicht laut zu anderen Figuren gesprochen. Typisch sind Ich-Form, Präsens, Fragen, Ausrufe und eine Sprache, die zur Figur und zur Situation passt.

Textsituation Figur verstehen Gedanken sammeln inneren Monolog schreiben prüfen
Was passiert? Was weiß die Figur? Gefühle, Fragen, Wünsche Ich-Form + Präsens Passt alles zum Ausgangstext?

Anschluss an den Bildungsplan Baden-Württemberg: Der Kurs übt gestaltendes und produktives Schreiben zu literarischen Texten sowie das Verstehen von Figuren, Situationen und Medien. Im Sekundarstufen-I-Bildungsplan gehören unter anderem Prosa, Filme und Jugendliteratur zu den Textgrundlagen; gestaltende Formen wie Umschreiben, Weiterschreiben und Ausgestalten sind ausdrücklich vorgesehen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. eine Textsituation knapp erfassen und wichtige Hinweise markieren.
  2. Gefühle, Gedanken und Ziele einer Figur aus Textsignalen ableiten.
  3. einen inneren Monolog in Ich-Form und überwiegend im Präsens gestalten.
  4. Satzstarter und Wortlisten passend einsetzen.
  5. Deinen Text mit Kriterien prüfen, überarbeiten und KI-Hilfe transparent nutzen.


Motivierender Einstieg: Kopfkino

Situation – eigener Lerntext:

Samira kommt nach der letzten Stunde in den fast leeren Schulflur. Unter einer Bank liegt eine fremde Geldbörse. Durch das Fenster sieht sie den Bus zur Haltestelle fahren. Wenn sie jetzt losrennt, schafft sie ihn vielleicht noch. Das Sekretariat liegt am anderen Ende des Gebäudes.

Hörimpuls 1: Herzklopfen

Hörimpuls 2: Die Zeit läuft

Dein Auftrag: Schließe kurz die Augen. Welche drei Gedanken könnten Samira durch den Kopf gehen? Schreibe zunächst selbst drei Gedankenblasen.

Gedankenblase Satzstarter
💭 1 „Oh nein, ...“
💭 2 „Soll ich wirklich ...?“
💭 3 „Ich könnte ..., aber ...“


Vorwissen aktivieren

Ordne im Kopf: Was gehört eher zu laut gesprochener Rede, was eher zu inneren Gedanken?

Beispiel Deine Entscheidung
„Kommst du mit?“, fragt Ben. laut gesprochen / innerlich
Warum habe ich das nur getan? laut gesprochen / innerlich
Ich muss mich jetzt entscheiden. laut gesprochen / innerlich
„Bis morgen!“, ruft Mia. laut gesprochen / innerlich

Selbstkontrolle: Die Beispiele 2 und 3 können innere Gedanken sein. Die Beispiele 1 und 4 sind als gesprochene Rede markiert.


Das Wichtigste in Kürze

Merkkasten: Innerer Monolog
Perspektive: Ich-Form.
Zeitform: meist Präsens.
Inhalt: Gedanken, Gefühle, Wahrnehmungen, Erinnerungen, Wünsche, Zweifel, Entscheidungen.
Sprache: passend zur Figur; auch kurze Sätze, Fragen, Ausrufe und Gedankensprünge sind möglich.
Textbezug: Nichts erfinden, was der Ausgangssituation widerspricht.
Schluss: oft eine Entscheidung, Einsicht oder offene Frage.


Gedankenblase oder Sprechblase?

Gedankenblase Sprechblase
Die Figur denkt etwas. Die Figur sagt etwas hörbar.
Andere Figuren kennen den Gedanken nicht automatisch. Andere Figuren können die Äußerung hören.
Passt direkt zum inneren Monolog. Passt zu direkter Rede.

Mini-Aufgabe: Formuliere zu demselben Moment zuerst eine Sprechblase und danach eine Gedankenblase. Vergleiche: Was darf nur im Kopf stehen?


Gefühle lesen und benennen

Wortliste Gefühle: unsicher – erleichtert – nervös – enttäuscht – wütend – neugierig – stolz – ängstlich – entschlossen – verwirrt

Wortliste Denkverben: hoffen – fürchten – überlegen – zweifeln – erinnern – vermuten – wünschen – entscheiden

Tipp: Schreibe nicht nur „Ich bin nervös.“ Zeige das Gefühl auch durch Gedanken: „Was, wenn ich den Bus verpasse?“


Satzstarter für das G-Niveau

Funktion Satzstarter
Wahrnehmung „Ich sehe ...“ / „Da ist ...“
Gefühl „Mir ist ...“ / „Ich fühle mich ...“
Zweifel „Soll ich ...?“ / „Was, wenn ...?“
Erinnerung „Vorhin ...“ / „Ich weiß noch ...“
Wunsch „Wenn doch ...“ / „Ich wünschte ...“
Abwägen „Einerseits ..., andererseits ...“
Entschluss „Gut, ich werde ...“ / „Jetzt mache ich ...“


Schreibplan in vier Schritten

Schritt Leitfrage Kurznotiz
1 Situation Was ist gerade passiert? Ort, Ereignis, Problem
2 Figur Was weiß, will und fühlt sie? Hinweise aus dem Text
3 Gedanken Welche Fragen und Möglichkeiten gehen ihr durch den Kopf? 3–5 Stichwörter
4 Schluss Wozu kommt sie? Entschluss / offene Frage


Medien-Labor: aktiv untersuchen

  1. Markieren: Notiere drei Bilddetails, die „Nachdenken“ zeigen.
  2. Vergleichen: Vergleiche Gedankenblase und Sprechblase. Welche Information bleibt privat?
  3. Hören: Spiele Herzschlag und Uhr nacheinander ab. Welches Audio verstärkt eher Nervosität? Begründe mit einem Satz.
  4. Video untersuchen: Stoppe das Erklärvideo nach jedem Merkmal und notiere ein Beispiel.
  5. Belegen: Suche in einem kurzen Erzähltext zwei Textstellen, aus denen Du ein Gefühl der Figur ableiten kannst.
  6. Gestalten: Erstelle selbst eine Figurenkarte mit Bild, drei Gefühlen und zwei möglichen Gedanken.
  7. Ordnen: Ordne sechs Satzstarter den Funktionen Wahrnehmung, Gefühl, Zweifel und Entschluss zu.
  8. Kommentieren: Kommentiere einen Beispielmonolog mit zwei Stärken und einem Verbesserungstipp.
  9. Recherchieren: Finde auf Wikimedia Commons ein passendes Emotionsbild und prüfe Dateiseite, Urheber und Lizenz.

Videoauftrag: Schreibe nach dem Sehen nur fünf Schlüsselwörter auf. Vergleiche sie mit dem Merkkasten. Ergänze nur, was wirklich neu ist.

Prüfauftrag zum zweiten Video: Stimmen die genannten Merkmale mit dem Merkkasten und einer verlässlichen Quelle überein? Notiere mindestens eine Übereinstimmung.


Beispiel: vom Textsignal zum Gedanken

Textsignal Mögliche Schlussfolgerung Möglicher innerer Gedanke
Der Bus kommt. Samira steht unter Zeitdruck. „Wenn ich jetzt nicht loslaufe, ist er weg.“
Die Geldbörse ist fremd. Samira muss entscheiden, was sie tut. „Ich kann sie doch nicht einfach liegen lassen.“
Das Sekretariat ist weit weg. Zwei Ziele geraten in Konflikt. „Bus oder Geldbörse – was mache ich jetzt?“

Wichtig: Die Gedanken sind Deutungen. Sie müssen möglich und durch die Situation begründbar sein.


Musterlösung zum Einstieg

Beispiel – eigener Text:

„Oh nein, ausgerechnet jetzt! Da liegt wirklich eine Geldbörse. Der Bus kommt schon. Wenn ich renne, schaffe ich ihn vielleicht. Aber ich kann das Ding doch nicht einfach liegen lassen. Was, wenn jemand sie nimmt? Dann wäre die Person bestimmt total verzweifelt. Na gut. Ich bringe sie ins Sekretariat. Der Bus ist dann eben weg. Hoffentlich fährt bald der nächste.“

Warum passt die Lösung? Ich-Form, Präsens, Gefühle und Zweifel, klarer Bezug zur Situation, nachvollziehbarer Entschluss.


Hilfestufen

Hilfe Nutze sie, wenn Du festhängst.
Hilfe 1 – Markieren Unterstreiche im Ausgangstext Ort, Problem, Ziel und Gefühlshinweise.
Hilfe 2 – Satzstarter Beginne mit „Oh ...“, „Warum ...?“, „Soll ich ...?“, „Was, wenn ...?“
Hilfe 3 – Bauplan Schreibe nacheinander Wahrnehmung → Gefühl → Zweifel → Abwägen → Entschluss.


Differenziertes Feedback

Wenn Dein Text ... Dann ist der nächste Schritt ...
noch kaum zur Textsituation passt zuerst drei Textsignale markieren und jeden Gedanken daran anbinden.
schon passt, aber sehr kurz ist ein Gefühl, eine Frage und eine Alternative ergänzen.
sicher in Ich-Form und Präsens geschrieben ist Gedankensprünge, treffende Wörter und einen starken Schluss gezielt gestalten.


Checkliste zum Überarbeiten

Prüffrage Ja / noch nicht
Schreibe ich aus der Sicht der Figur? □ / □
Nutze ich die Ich-Form? □ / □
Schreibe ich überwiegend im Präsens? □ / □
Passen Gedanken und Gefühle zur Textsituation? □ / □
Nutze ich Fragen, Ausrufe oder kurze Sätze sinnvoll? □ / □
Entwickelt sich der Gedanke weiter? □ / □
Gibt es einen passenden Schluss? □ / □


KI-Spirale: erst denken, dann gezielt nutzen

  1. Selbst denken: Lies die Textsituation und markiere wichtige Hinweise.
  2. Eigene Lösung beginnen: Schreibe mindestens drei eigene Sätze.
  3. Gezielt fragen: Frage eine KI nur zu einem klaren Problem, zum Beispiel „Welche zwei Gefühle passen zu dieser Textstelle?“
  4. Prüfen: Vergleiche die KI-Ausgabe mit Originaltext, Regel, Wörterbuch oder einer verlässlichen Quelle.
  5. Fehler erkennen: Markiere erfundene, unpassende oder unsichere Angaben.
  6. Verbessern: Formuliere Deine eigene Fassung neu.
  7. Transparent machen: Notiere kurz, wobei die KI geholfen hat, zum Beispiel „KI für Wortideen genutzt; Auswahl und Text selbst überarbeitet.“

Merke: Eine KI kennt die Figur nur so gut wie die Informationen, die Du ihr gibst. Sie kann Textstellen missverstehen oder Details erfinden.


Wiederholung in 60 Sekunden

ICH JETZT FÜHLEN DENKEN ENTSCHEIDEN
Ich-Form Präsens Gefühle Fragen / Zweifel Schluss / offene Frage


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Perspektive ist für einen inneren Monolog typisch? (Ich-Form) (!Er-Form) (!Wir-Form als Erzählerbericht) (!Du-Form als Sachtext)




Welche Zeitform wird im inneren Monolog meist verwendet? (Präsens) (!Plusquamperfekt) (!Futur II) (!Präteritum als feste Regel)




Was gehört besonders gut in einen inneren Monolog? (Gedanken und Gefühle der Figur) (!Eine neutrale Lexikondefinition) (!Nur wörtliche Rede anderer Figuren) (!Eine Überschrift über jedem Gedanken)




Woran muss sich ein innerer Monolog zu einem Ausgangstext orientieren? (An der konkreten Textsituation und der Figur) (!An beliebigen neuen Ereignissen) (!An der Meinung des Lesers) (!An möglichst vielen Fremdwörtern)




Welcher Satz passt am besten zu einem inneren Monolog? (Was soll ich jetzt nur tun?) (!Die Figur überlegte lange.) (!Samira sagte zu Ben, dass sie gehe.) (!Im Folgenden wird das Thema erklärt.)




Welche sprachliche Form kann Gedanken besonders unmittelbar zeigen? (Fragen und Ausrufe) (!Nur lange Nominalgruppen) (!Nur Passivsätze) (!Nur sachliche Definitionen)




Was ist beim Überarbeiten besonders wichtig? (Prüfen, ob jeder Gedanke zur Figur und Situation passt) (!Möglichst viele neue Figuren erfinden) (!Alle Sätze ins Präteritum setzen) (!Jeden Satz gleich beginnen)




Was kann am Ende eines inneren Monologs stehen? (Ein Entschluss oder eine offene Frage) (!Eine Quellenangabe als Pflicht) (!Ein Inhaltsverzeichnis) (!Eine Übersetzung in eine andere Sprache)




Wie nutzt Du KI beim Schreiben sinnvoll? (Erst selbst beginnen und die KI-Ausgabe anschließend prüfen) (!Die erste KI-Antwort ungeprüft abgeben) (!Den Ausgangstext nicht mehr lesen) (!Unsicherheiten verschweigen)




Welche Aussage unterscheidet Gedankenblase und Sprechblase? (Eine Gedankenblase zeigt nicht laut ausgesprochene Gedanken) (!Eine Gedankenblase ist immer ein Sachtext) (!Eine Sprechblase zeigt nur Erinnerungen) (!Beide haben immer genau dieselbe Funktion)





Memory

Ich-Form Perspektive der Figur
Präsens Gegenwartsform
Gedankenfrage Zweifel
Interjektion spontaner Gefühlsausdruck
Textsignal Beleg aus der Situation
Entschluss möglicher Abschluss





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Ich-Form Perspektive
Präsens Zeitform
Gedankenfrage Zweifel
Gefühlswort Stimmung
Textsignal Begründung
Entschluss Schluss






Kreuzworträtsel

Ichform Welche Perspektive ist für den inneren Monolog typisch?
Praesens Welche Zeitform wird meistens verwendet?
Gefuehle Was zeigt der innere Monolog neben Gedanken besonders?
Gedanken Was wird im Kopf der Figur dargestellt?
Entschluss Wie kann ein innerer Monolog enden?
Perspektive Welchen Blickwinkel der Figur musst Du übernehmen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein innerer Monolog wird meist in der

geschrieben.
Als Zeitform passt meistens das

.
Die Gedanken müssen zur konkreten

passen.
Fragen können den

einer Figur zeigen.
Ausrufe können starke

sichtbar machen.
Ein wichtiger Hinweis aus dem Ausgangstext ist ein

.
Vor dem Schreiben hilft ein kurzer

.
Am Ende kann die Figur einen

fassen.




Audio-Transfer

Höre den Regen. Stelle Dir vor, eine Figur wartet allein an einer Bushaltestelle und hat gerade eine schwierige Nachricht gelesen.

Auftrag: Schreibe vier Sätze inneren Monolog. Verwende eine Wahrnehmung, ein Gefühl, eine Frage und einen Entschluss.


Selbstkontrolle: Mini-Kompetenzcheck

Aussage Kann ich sicher Brauche ich noch Übung
Ich erkenne Textsignale für Gefühle.
Ich schreibe aus der Figurenperspektive.
Ich verwende Ich-Form und Präsens.
Ich kann Gedanken mit Satzstartern entwickeln.
Ich prüfe KI-Hilfe kritisch.


Reflexion

Vervollständige drei Sätze:

  1. Am leichtesten fiel mir ...
  2. Beim nächsten inneren Monolog achte ich stärker auf ...
  3. Eine Hilfe, die mir wirklich geholfen hat, war ...


Folgekurs-Empfehlung

Wenn Du sicher bist, arbeite als Nächstes an Figuren charakterisieren, Erzählperspektive, Erlebte Rede oder am gestaltenden Schreiben. Wenn Du noch üben möchtest, wiederhole zuerst Gefühle beschreiben, Präsens und Ich-Erzählung.


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Gedankenblasen gestalten: Zeichne zu Samiras Situation vier Gedankenblasen und fülle sie mit kurzen, passenden Gedanken.
  2. Gefühlswörter sammeln: Ordne zehn Gefühlswörter den Gruppen ruhig, angespannt und positiv zu.
  3. Textsignale markieren: Markiere in einem kurzen Erzähltext drei Stellen, die etwas über die Gefühle einer Figur verraten.
  4. Audio in Gedanken übersetzen: Höre Herzschlag oder Uhr und schreibe drei Sätze, die die Wirkung als innere Gedanken ausdrücken.


Standard

  1. Inneren Monolog schreiben: Schreibe zu einer konkreten Entscheidungssituation einen inneren Monolog mit 100 bis 140 Wörtern.
  2. Zwei Perspektiven vergleichen: Schreibe dieselbe Situation aus Sicht von zwei Figuren und markiere Unterschiede in Wissen und Gefühlen.
  3. Video prüfen: Entnimm einem Erklärvideo fünf Merkmale und überprüfe sie mit Wikipedia oder dem Merkkasten.
  4. Peer-Feedback: Tausche Deinen Text mit einer Lernpartnerin oder einem Lernpartner und gib Rückmeldung mit der Checkliste.


Schwer

  1. Medienwechsel: Erstelle aus einem inneren Monolog ein kurzes Audio mit passender Betonung und begründe zwei Sprechentscheidungen.
  2. Textbelege sichern: Belege fünf Gedanken Deines Monologs jeweils mit einer konkreten Information aus dem Ausgangstext.
  3. KI-Ausgabe prüfen: Lass Dir nach einem eigenen Entwurf zwei Verbesserungsvorschläge geben, markiere Fehler oder unbelegte Ergänzungen und dokumentiere Deine Überarbeitung.
  4. Mini-Lernprodukt gestalten: Erstelle eine eigene Bild-Text-Aufgabe mit offen lizenziertem Bild, kurzer Textsituation, Hilfestufe und Musterlösung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Figurenperspektive übertragen: Du erhältst eine neue Textsituation. Erkläre zuerst, was die Figur weiß und nicht weiß, und verfasse danach einen passenden inneren Monolog.
  2. Begründet überarbeiten: Überarbeite einen absichtlich fehlerhaften inneren Monolog. Begründe mindestens vier Änderungen mit Kriterien.
  3. Medien vergleichen: Vergleiche, wie Bild und Audio unterschiedliche Gefühle für dieselbe Situation auslösen können. Gestalte anschließend zwei verschiedene Gedankenanfänge.
  4. Textbezug nachweisen: Ordne jedem wichtigen Gedanken Deines Monologs ein Textsignal zu und erkläre den Zusammenhang.
  5. Transfer auf Film: Wähle eine kurze Filmszene ohne längeren Dialog. Formuliere einen inneren Monolog zu einer Figur und belege Deine Entscheidungen mit sichtbaren oder hörbaren Signalen.
  6. KI-Kompetenz anwenden: Vergleiche Deinen eigenen Entwurf mit einer KI-Fassung. Benenne zwei hilfreiche und zwei problematische Unterschiede und entscheide begründet, was Du übernimmst.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis ist wichtig:

  1. eine konkrete Textsituation sicher zu erfassen.
  2. Textsignale zu markieren und daraus nachvollziehbare Gedanken und Gefühle abzuleiten.
  3. Ich-Form und Präsens überwiegend korrekt zu verwenden.
  4. einen zusammenhängenden Gedankenverlauf mit Fragen, Gefühlen, Abwägung und möglichem Entschluss zu gestalten.
  5. sprachlich passend zur Figur zu schreiben.
  6. den Text anhand von Kriterien zu überarbeiten.
  7. verwendete KI-Unterstützung kurz und transparent zu kennzeichnen.


Quellen und fachliche Grundlage

  1. Wikipedia: Innerer Monolog: Überblick zu Funktion und Merkmalen des inneren Monologs.
  2. Bildungsplan Baden-Württemberg – Sekundarstufe I Deutsch, literarische Texte: Bezug zu Prosa, Film, Jugendliteratur sowie gestaltendem und produktivem Schreiben.


OERs zum Thema

Wikipedia – Innerer Monolog

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Medium Urheber Lizenz
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