D5 Fö - Gesprächsregeln mit Bildern
Einleitung
D5 Fö - Gesprächsregeln mit Bildern
Wir sprechen miteinander. Wir hören einander zu.
Stell Dir vor: In der Pause plant Deine Gruppe ein Spiel.
Ein Kind sagt: „Wir könnten Fußball spielen.“
Ein anderes Kind ruft sofort: „Nein! Lieber Fangen!“
Das erste Kind ist noch nicht fertig.
Was könnte die Gruppe besser machen?

In diesem Kurs lernst Du drei wichtige Gesprächsregeln:
- Ausreden lassen: Ich warte, bis die andere Person fertig ist.
- Zuhören: Ich achte darauf, was die andere Person sagt.
- Melden: Im Unterricht zeige ich, dass ich etwas sagen möchte.
Du kannst jede Aufgabe mehrmals machen. Du darfst Hilfe nutzen.
Das kannst Du am Ende
Du kannst auf einem Bild eine Gesprächsregel erkennen.
Du kannst in einem Hördialog merken, ob jemand unterbricht.
Du kannst Dich in einem Gespräch melden und warten.
Du kannst eine kurze Idee vor einer Gruppe sagen.
Du kannst freundlich erklären, warum eine Regel hilft.
Dein Lernweg: Fünf kurze Einheiten
Du brauchst nur etwa fünf bis sieben Minuten für eine Einheit. Eine Pause ist immer möglich.
- Einheit 1 – Sehen: Bilder anschauen. Die passende Regel zeigen.
- Einheit 2 – Hören: Einen kurzen Dialog hören. Gut oder noch nicht gut?
- Einheit 3 – Sprechen: Mit zwei Rollenkarten ein Gespräch üben.
- Einheit 4 – Zeigen: Einen guten und einen schwierigen Gesprächsablauf darstellen.
- Einheit 5 – Präsentieren: Eine eigene Regel erklären und noch einmal üben.
So geht jede Einheit: Anschauen oder anhören. Eine Aufgabe lösen. Eine Rückmeldung bekommen. Bei Bedarf wiederholen.
Drei Gesprächsregeln
Regel 1: Ausreden lassen

Ich lasse andere ausreden.
Ein Kind sagt: „Mein Lieblingsspiel ist ...“
Du hast auch eine Idee.
Du wartest kurz.
Erst wenn das Kind fertig ist, sprichst Du.
Warum? So kann jede Person ihre Idee zu Ende sagen.
Merksatz: Erst Du. Dann ich.
Mini-Aufgabe: Sage den Satz „Ich warte, bis Du fertig bist.“
Bildhinweis: Zwei Sprechblasen gehören nacheinander zu einem Gespräch.
Wortliste: warten – fertig – sprechen
Satzstarter: „Ich lasse Dich ...“
Beispiel: „Ich lasse Dich ausreden.“
Regel 2: Zuhören

Ich höre zu.
Ein Kind erzählt: „Ich habe ein Bild gemalt.“
Du hörst die Worte.
Du denkst darüber nach.
Danach kannst Du sagen: „Du hast ein Bild gemalt.“
Warum? Das Kind merkt: Seine Worte wurden gehört.
Merksatz: Ich höre. Ich denke mit.
Wichtig: Du musst dafür nicht lange in die Augen schauen. Du kannst auch mit einer ruhigen Haltung oder einer passenden Antwort zeigen, dass Du zuhörst.
Mini-Aufgabe: Höre diesen Satz: „Heute spielen wir im Hof.“ Sage danach, wo gespielt wird.
Bildhinweis: Die Person hört einem anderen Menschen zu.
Wortliste: hören – merken – antworten
Satzstarter: „Du hast gesagt, dass ...“
Beispiel: „Du hast gesagt, dass wir im Hof spielen.“
Regel 3: Melden

Ich melde mich, wenn ich im Unterricht etwas sagen möchte.
Du kennst eine Antwort.
Du hebst die Hand oder nutzt das vereinbarte Meldezeichen.
Du wartest, bis Du an der Reihe bist.
Dann sprichst Du.
Warum? So können mehr Kinder zu Wort kommen.
Merksatz: Melden. Warten. Sprechen.
Mini-Aufgabe: Zeige ein Meldezeichen. Warte kurz. Sage dann einen Satz.
Bildhinweis: Eine Hand ist oben.
Wortliste: Hand – warten – dran
Satzstarter: „Ich möchte etwas ...“
Beispiel: „Ich möchte etwas sagen.“
Wichtig: Bei Gefahr oder in einem Notfall darfst Du sofort auf Dich aufmerksam machen.
Einstieg: Eine Szene aus dem Alltag
Schau hin: Wer ist dran?
Szene A – Das klappt noch nicht.
Person A: „In der Pause möchte ich ...“
Person B: „Ich will Tischtennis!“
Person A: „Ich war noch nicht fertig.“
Frage: Was fehlt?
Wähle: ausreden lassen – schneller sprechen – lauter rufen
Richtige Wahl: ausreden lassen.
Warum? Person B hat zu früh gesprochen.
Begleitete Übung
Eine erwachsene Person oder ein Lernpartner liest die Szene langsam vor.
Schritt 1: Zeige auf das Bild mit den Sprechblasen.
Schritt 2: Höre die Szene noch einmal.
Schritt 3: Sage oder zeige: „Warten.“
Schritt 4: Sprecht die Szene jetzt besser.
Person A: „In der Pause möchte ich Tischtennis spielen.“
Person B wartet.
Person B: „Ich möchte auch mitspielen.“
Rückmeldung: „Gut gewartet! So konnte Person A den Satz beenden.“
Jetzt schaffst Du es selbst
Szene B
Eine Lehrkraft stellt eine Frage.
Ein Kind weiß die Antwort.
Das Kind hebt die Hand und wartet.
Welche Regel erkennst Du?
Zeige das Handbild oder sage das Wort „Melden“.
Begründe mit einem Satz: „Das Kind meldet sich, weil es etwas sagen möchte.“
Kontrolle: Das Handbild passt. Das Kind wartet auf seinen Gesprächsbeitrag.
Hörwerkstatt: Hören und Verstehen

Hördialog 1: Wir planen ein Spiel
Ein Erwachsener liest vor. Lies nicht mit, wenn Du lieber nur hören möchtest.
Erster Durchgang:
Person A: „Ich habe eine Idee für unser Spiel.“
Person B: „Nein! Mein Spiel ist besser!“
Person A: „Bitte lass mich ausreden.“
Hörfrage: Hat Person B gewartet?
Wähle: Ja oder Nein.
Lösung: Nein. Person B hat unterbrochen.
Zweiter Durchgang:
Person A: „Ich habe eine Idee für unser Spiel.“
Person B wartet.
Person A: „Wir könnten einen Ball nehmen.“
Person B: „Gute Idee. Ich habe auch einen Vorschlag.“
Hörfrage: Was macht Person B jetzt besser?
Lösung: Person B wartet, bis Person A fertig ist.
Sprechaufgabe: Sage: „Ich warte, bis Du fertig bist.“
Hördialog 2: Was wurde gesagt?
Person A: „Morgen machen wir ein Plakat über Tiere.“
Person B: „Wir machen ein Plakat über Tiere.“
Person A: „Genau!“
Hörfrage: Worüber machen die Personen ein Plakat?
Wähle: Tiere – Autos – Essen
Lösung: Tiere.
Warum? Person B hat gut zugehört und die Idee wiederholt.
Weitere Antwortwege: Zeige ein Tierbild, sage „Tiere“ oder schreibe das Wort.
Höre eine echte kurze Aufnahme
Hörauftrag: Zwei Personen stellen sich vor.
Höre die Aufnahme einmal an.
Höre sie ein zweites Mal an.
Frage: Sprechen beide Personen im Gespräch?
Antwort: Ja. Beide kommen zu Wort.
Frage zum Nachdenken: Was hilft Dir, die beiden Stimmen zu unterscheiden?
Hinweis: Diese freie Aufnahme zeigt einen kurzen Dialog. Sie ist keine Aufnahme der erfundenen Unterrichtsszenen oben.
Hörwort: Gespräch
Höre das Wort.
Sprich es nach: „Gespräch“.
Erkläre mit einfachen Worten: „Bei einem Gespräch sprechen Menschen miteinander.“
Mimik erkennen: Wie könnte es sich anfühlen?
Mimik ist der Ausdruck im Gesicht.
Schau Dir die Gesichter an.
Bildkarte: Fröhlich

Was könnte die Person fühlen?
Vielleicht freut sie sich.
Frage: Wie könnte ein Kind schauen, wenn ihm jemand gut zuhört?
Satzstarter: „Das Kind könnte sich ... fühlen.“
Bildkarte: Traurig

Vielleicht ist die Person traurig.
Frage: Wie könnte sich ein Kind fühlen, wenn es immer unterbrochen wird?
Satzstarter: „Das Kind könnte traurig sein, weil ...“
Bildkarte: Verwirrt

Vielleicht versteht die Person etwas noch nicht.
Frage: Was kannst Du freundlich sagen?
Beispiel: „Soll ich es noch einmal sagen?“
Wichtig: Ein Gesicht ist nur ein Hinweis. Du kannst Gefühle nicht sicher aus dem Gesicht ablesen. Frage freundlich nach.
Rollenkarten: Wir üben ein Gespräch
Ihr braucht zwei Personen. Ihr könnt auch zwei Papierfiguren benutzen.
Rollenkarte A: Ich erzähle

Deine Aufgabe:
Sage: „Ich spiele gern ...“
Ergänze ein Spiel.
Beende Deinen Satz.
Satzstarter: „Ich spiele gern ...“
Beispiel: „Ich spiele gern Fangen.“
Rollenkarte B: Ich höre zu

Deine Aufgabe:
Höre den ganzen Satz.
Warte kurz.
Antworte freundlich.
Satzstarter: „Du spielst gern ...“
Beispiel: „Du spielst gern Fangen.“
Wechselt danach die Rollen.
Rollenkarte C: Ich melde mich

Deine Aufgabe:
Ein Erwachsener stellt eine Frage.
Zeige das Meldezeichen.
Warte, bis Du an der Reihe bist.
Satzstarter: „Ich denke, dass ...“
Beispiel: „Ich denke, dass Zuhören wichtig ist.“
Rollenkarte D: Ich präsentiere

Deine Aufgabe:
Zeige eines der drei Regelbilder.
Sage einen kurzen Satz dazu.
Satzstarter: „Meine Regel heißt ...“
Beispiel: „Meine Regel heißt Melden. Ich hebe die Hand und warte.“
Tipp: Du darfst Deinen Satz zuerst leise üben.
Kurze Modellvideos mit Papierfiguren
Für die Lehrkraft: Die folgenden zwei Mini-Szenen sind fertige Drehvorlagen für kurze Modellvideos. Sie können mit Papierfiguren aufgenommen oder als Bilderfolge gespielt werden. Es werden keine Kinder aufgenommen. Die Filme können lokal gespeichert, angehalten und wiederholt werden.
Modellvideo A: Unterbrechen
Dauer: etwa 15 Sekunden.
Bild 1: Zwei Papierfiguren stehen an einem Tisch.
Bild 2: Figur A sagt: „Ich möchte heute ...“
Bild 3: Figur B ruft: „Ich weiß schon!“
Bild 4: Figur A sagt: „Ich bin noch nicht fertig.“
Stoppbild und Frage: Was war nicht gut?
Wahlantworten: unterbrochen – zugehört
Lösung: Figur B hat unterbrochen.
Feedback: „Richtig erkannt. Figur A konnte nicht ausreden.“
Modellvideo B: So geht es gut
Dauer: etwa 20 Sekunden.
Bild 1: Figur A sagt: „Ich möchte heute Fangen spielen.“
Bild 2: Figur B hört zu und wartet.
Bild 3: Figur B zeigt das Meldezeichen.
Bild 4: Figur B sagt: „Darf ich mitspielen?“
Stoppbild und Frage: Welche Regeln siehst Du?
Lösung: Zuhören, ausreden lassen und ein Meldezeichen nutzen.
Feedback: „Du hast die Regeln erkannt. So kann ein freundliches Gespräch gelingen.“
Wiederholung: Spiele beide Szenen noch einmal. Tausche die Rollen.
Medienhinweis: Hier sind bewusst keine ungeprüften YouTube-Links eingebaut. Die beschriebenen Modellvideos sind Vorlagen und keine bereits vorhandenen Videodateien.
Interaktive Gesprächskarten
So geht es: Lies die Karte oder lass sie vorlesen. Wähle eine Antwort. Öffne danach die Rückmeldung.
Gesprächskarte 1: Jemand spricht noch
Situation: Dein Gegenüber ist noch nicht fertig.
Was machst Du?
A: Ich warte.
B: Ich rufe dazwischen.
Antwort und Rückmeldung anzeigen
A ist richtig. Du wartest. So darf die andere Person zu Ende sprechen.
Noch unsicher? Schau auf die Sprechblasen und probiere es noch einmal.
Gesprächskarte 2: Du möchtest antworten
Situation: Die Lehrkraft fragt etwas.
Was machst Du?
A: Ich melde mich.
B: Ich rufe laut.
Antwort und Rückmeldung anzeigen
A ist richtig. Dein Meldezeichen zeigt: Du möchtest sprechen.
Tipp: Schau noch einmal auf das Handbild.
Gesprächskarte 3: Du hörst eine Idee
Situation: Ein Kind sagt: „Wir malen ein Haus.“
Was passt als Antwort?
A: „Du möchtest ein Haus malen.“
B: „Ich habe nichts gehört.“
Antwort und Rückmeldung anzeigen
A passt. Du wiederholst die Idee. Das zeigt, dass Du zugehört hast.
Sehr gut, wenn Du es versucht hast! Du darfst den Satz noch einmal hören.
Gesprächskarte 4: Du verstehst etwas nicht
Situation: Ein Satz war zu schnell.
Was kannst Du sagen?
A: „Kannst Du das bitte wiederholen?“
B: „Sei still!“
Antwort und Rückmeldung anzeigen
A ist freundlich und hilfreich. Nachfragen gehört zum guten Zuhören.
Merke: Du darfst um eine Wiederholung bitten.
Hilfen für jede Aufgabe
Du entscheidest, wie viel Hilfe Du brauchst.
| Hilfe | Das hilft Dir |
|---|---|
| Bildhinweis | Zeige auf das Bild: Hand, Ohr oder Sprechblasen. |
| Wortliste | warten – hören – melden – freundlich – fertig |
| Satzstarter | „Ich sehe ...“ oder „Die Regel heißt ...“ |
| Beispiel | „Das Kind hebt die Hand. Es meldet sich.“ |
Du kannst auf vier Arten antworten:
- Auswählen: Zeige auf eine richtige Karte.
- Hören: Lass Dir den Satz noch einmal vorlesen.
- Sprechen: Sage ein Wort oder einen Satz.
- Schreiben: Schreibe das Wort oder den Satz auf.
Du musst nicht alles auf einmal können.
Freundliche Rückmeldungen
Wenn es klappt: „Du hast gewartet. Darum konnte ich meinen Satz beenden. Gut gemacht!“
Wenn ein Schritt noch schwer ist: „Du hast die Hand schon gezeigt. Jetzt üben wir noch das Warten.“
Wenn Du Hilfe brauchst: „Schau noch einmal auf das Bild. Danach versuchen wir es gemeinsam.“
Wenn Du es wiederholst: „Jetzt hast Du die Frage richtig gehört und passend geantwortet. Dein zweiter Versuch hat geholfen.“
Merke: Fehler sind Hinweise zum Weiterlernen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet ausreden lassen? (Ich warte bis die andere Person fertig ist) (!Ich rufe sofort dazwischen) (!Ich spreche immer lauter) (!Ich gehe mitten im Satz weg)
Was ist gutes Zuhören? (Ich achte auf die Worte der anderen Person) (!Ich rede die ganze Zeit selbst) (!Ich rufe in den Raum) (!Ich beachte das Gespräch nicht)
Was machst Du im Unterricht wenn Du etwas sagen möchtest? (Ich melde mich) (!Ich rufe sofort los) (!Ich unterbreche alle) (!Ich schlage auf den Tisch)
Ein Kind spricht noch. Was machst Du? (Ich warte kurz) (!Ich beginne gleichzeitig) (!Ich rufe lauter) (!Ich lenke die anderen ab)
Woran erkennst Du das Melden? (Eine Hand wird gehoben) (!Ein Kind ruft dazwischen) (!Ein Kind rennt weg) (!Ein Kind wirft Papier)
Ein Kind sagt dass es gern malt. Was zeigt gutes Zuhören? (Ich kann die Idee wiedergeben) (!Ich wechsle sofort das Thema) (!Ich höre absichtlich weg) (!Ich rede über etwas anderes)
Warum lassen wir andere ausreden? (Damit sie ihre Idee zu Ende sagen können) (!Damit niemand antworten darf) (!Damit alle gleichzeitig sprechen) (!Damit das Gespräch lauter wird)
Was kannst Du sagen wenn Du etwas nicht verstanden hast? (Kannst Du das bitte wiederholen) (!Rede nicht mehr) (!Das ist mir ganz egal) (!Du darfst nichts sagen)
Welche Antwort ist freundlich? (Ich höre Dir zu) (!Sei sofort still) (!Deine Idee zählt nicht) (!Ich lasse Dich nie sprechen)
Was hilft bei einer kurzen Präsentation? (Ich spreche einen Satz nach dem anderen) (!Ich rufe alles gleichzeitig) (!Ich unterbreche mich ständig) (!Ich spreche absichtlich unverständlich)
Memory
Finde die passenden Paare.
| Ausreden lassen | Andere zu Ende sprechen lassen |
| Zuhören | Auf die Worte achten |
| Melden | Die Hand zeigen |
| Warten | Nicht sofort sprechen |
| Nachfragen | Um eine Wiederholung bitten |
| Präsentieren | Eine Idee vor der Gruppe erklären |
Drag and Drop
Ordne jeder Situation eine passende Gesprächsregel zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Situation |
|---|---|
| Ausreden lassen | Ein Kind beendet erst seinen Satz. |
| Zuhören | Du merkst Dir die Idee einer anderen Person. |
| Melden | Du hebst die Hand im Unterricht. |
| Nachfragen | Du bittest um eine Wiederholung. |
| Warten | Du hältst Deinen eigenen Satz noch zurück. |
| Präsentieren | Du stellst der Gruppe eine Idee vor. |
Kreuzworträtsel
Finde die Wörter zu den Gesprächsregeln.
| WARTEN | Was tust Du bis eine andere Person fertig gesprochen hat? |
| MELDEN | Was machst Du mit einem Handzeichen im Unterricht? |
| ZUHÖREN | Was tust Du wenn Du auf die Worte einer Person achtest? |
| FRAGEN | Was kannst Du tun wenn Du etwas nicht verstehst? |
| PAUSE | Was hilft Dir zwischen zwei kurzen Lernaufgaben? |
| RESPEKT | Wie heißt es wenn Du andere Menschen und ihre Worte achtest? |
LearningApps
Hier kannst Du nach weiteren Übungen zu Gesprächsregeln suchen. Die Suchergebnisse sind keine eigens geprüften Aufgaben dieses Kurses.
Lückentext
Nutze bei Bedarf die Wortliste: warten – zu – melden – Hand – wiederholen – freundlich – ausreden – Idee – sprechen – zuhören
Offene Aufgaben
Du kannst alleine, mit einer Partnerperson oder mit einer erwachsenen Person arbeiten.
Leicht
- Regelbilder zeigen: Zeige auf das Bild für Melden. Sage oder zeige, was Du darauf erkennst.
- Ein Wort hören: Lass Dir einen kurzen Satz vorlesen. Nenne ein Wort, an das Du Dich erinnerst.
- Gefühlskarten wählen: Wähle ein Gesicht aus. Sage, wie die Figur sich vielleicht fühlt.
- Einen Satz sprechen: Übe den Satz „Ich lasse Dich ausreden.“ Du kannst ihn nachsprechen.
Standard
- Rollenspiel zu zweit: Spielt ein Gespräch über die Pause. Eine Person spricht. Die andere wartet.
- Ideen wiedergeben: Höre die Spielidee einer Partnerperson. Sage die Idee mit Deinen Worten.
- Gesprächskarte gestalten: Male eine Hand, ein Ohr oder zwei Sprechblasen. Schreibe eine passende Regel dazu.
- Eine Regel vorstellen: Zeige ein Regelbild. Sage zwei kurze Sätze und erkläre, warum die Regel hilft.
Schwer
- Szenen vergleichen: Spiele eine Szene mit Unterbrechung und eine ohne Unterbrechung. Erkläre den Unterschied.
- Mini-Video mit Figuren: Erstelle mit Papierfiguren eine kurze Szene über gutes Zuhören. Nutze keine Aufnahmen echter Kinder.
- Einen Streit freundlich lösen: Denke Dir eine Situation aus, in der zwei Personen gleichzeitig sprechen wollen. Finde eine faire Lösung.
- Eine Regel erklären und begründen: Stelle Deiner Gruppe eine Gesprächsregel vor. Erkläre mit einem Beispiel, wie sie allen hilft.


Lernkontrolle
Hier geht es nicht nur um Wörter. Du sollst zeigen, wie Du Gesprächsregeln anwenden kannst.
- Eine Situation verbessern: Zwei Kinder reden gleichzeitig. Zeige oder erkläre, was beide ändern können.
- Zuhören im Alltag: Ein Freund erzählt von seinem Spiel. Überlege, welche Antwort zeigt, dass Du die Idee verstanden hast.
- Fair bleiben: Ein Kind wird oft unterbrochen. Erkläre, warum das schwierig sein kann. Schlage eine faire Lösung vor.
- Gesprächsform wählen: Vergleiche ein Unterrichtsgespräch mit einem Gespräch zu zweit. Wann hilft ein Meldezeichen besonders?
- Gefühle vorsichtig beschreiben: Eine Person schaut traurig. Erkläre, warum Du nachfragen solltest, statt das Gefühl sicher zu behaupten.
- Deine eigene Regel: Wähle die Regel, die Dir am meisten hilft. Erkläre sie mit einem passenden Beispiel.
Mögliche Rückmeldung: „Du hast eine gute Lösung gefunden. Du hast erklärt, warum das Warten hilft.“
Lernnachweis
So kannst Du zeigen, was Du gelernt hast.
- Ich erkenne auf einem Bild eine Gesprächsregel.
- Ich lasse in einem kurzen Rollenspiel eine Person ausreden.
- Ich kann eine gehörte Idee mit eigenen Worten wiedergeben.
- Ich zeige im Unterricht ein vereinbartes Meldezeichen.
- Ich stelle eine Gesprächsregel mit einem kurzen Satz vor.
- Ich erkläre mit einem Beispiel, warum die Regel hilfreich ist.
- Ich nutze bei Bedarf eine Bildkarte, eine Wortliste oder einen Satzstarter.
Dein Lernnachweis kann aus Zeigen, Sprechen, Schreiben oder einem Rollenspiel bestehen.
Es gibt hier keine Diagnose und keine schulrechtliche Einstufung. Die Aufgaben helfen beim Üben und beim Erkennen der eigenen Fortschritte.
OERs zum Thema
Zum Weiterlesen: Der Wikipedia-Artikel erklärt das Thema Gespräch ausführlicher. Er ist für Erwachsene oder zum gemeinsamen Lesen gedacht.
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Quellen und Medienrechte
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- De-Gespräch.ogg: Jeuwre, CC BY-SA 4.0.
Hinweis zur Nutzung: Bei Medien mit Namensnennung müssen Urheber, Lizenz und Quelle erhalten bleiben. Bei Bearbeitungen sind die jeweiligen Lizenzregeln zu beachten.
Fachliche Grundlagen: Die Grundideen zu Gespräch, Sprecherwechsel und Zuhören werden durch die Artikel Gespräch und Aktives Zuhören erläutert.
Zum Datenschutz: Für die Übungen werden keine Namen, Bilder oder Tonaufnahmen von Lernenden benötigt. Eigene Modellvideos können mit Papierfiguren erstellt und ohne Veröffentlichung genutzt werden.
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