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Buch - Die Vögel - Aristophanes

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Deutsche Übersetzung · Lesefassung

Die Vögel

Aristophanes

Die Vögel von Aristophanes. Volltext der angegebenen historischen deutschen Übersetzung.

DramaKlasse 9–10 · 11–138 Abschnitte
Historische Bühnenrezeption von „Die Vögel“
Historische Bühnenrezeption von „Die Vögel“ — Werkbezogene Bildquelle; keine belegte Zuordnung zu der hier angezeigten einzelnen Textstelle. · Urheber unbekannt ( Illustrated London News - Saturday 18 April 1846, page 5 ) · Public domain Bildquelle ↗

Deutsche Übersetzung: Ludwig Seeger

Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache und zeitgebundene Wertvorstellungen gemeinsam einordnen. Klassenangaben sind redaktionelle Orientierung.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Deutsch · Abschnitt 3 von 8

1. Szene

1
Erste Szene
Vorlage S. 2
2
Hochgelegene Wald- und Felsgegend.
Vorlage S. 2
3
Pisthetairos und Euelpides, durch ihr Gepäck als Auswanderer kenntlich, jeder mit einem Vogel auf der Hand, treten auf.
Vorlage S. 2
4
EUELPIDES
Vorlage S. 2
5
zu der Dohle, die er auf der Hand trägt.
Vorlage S. 2
6
Gradaus, dort nach dem Baum zu weist du mich?
Vorlage S. 2
7
PISTHETAIROS
Vorlage S. 2
8
zu seiner Krähe.
Vorlage S. 2
9
Ei, berste du! – Die krächzt uns nun zurück.
Vorlage S. 2
10
EUELPIDES.
Vorlage S. 2
11
Verdammt! Da stolpern wir nun auf und ab
Vorlage S. 2
12
Und laufen kreuz und quer hinein ins Blaue!
Vorlage S. 2
13
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 2
14
Ich Tor! – zu folgen einer Kräh', und mehr
Vorlage S. 2
15
Als tausend Stadien Wegs herumzuirren!
Vorlage S. 2
16
EUELPIDES.
Vorlage S. 2
17
Ich Narr! – zu folgen einer Dohl', und mir
Vorlage S. 2
18
Die Nägel an den Zehen abzulaufen!
Vorlage S. 2
19
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 2
20
Wo mögen wir in aller Welt nur sein?
Vorlage S. 2
21
EUELPIDES.
Vorlage S. 2
22
Du – fändest du von hier die Vaterstadt?
Vorlage S. 2
23
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 2
24
Unmöglich – selbst für Exekestides!
Vorlage S. 2
25
EUELPIDES
Vorlage S. 2
26
stolpernd.
Vorlage S. 2
27
Au weh!
Vorlage S. 2
28
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 2
29
So geh doch diesen Weg, Kam'rad!
Vorlage S. 2
30
EUELPIDES.
Vorlage S. 2
31
Der Vogelhändler hat uns schön geprellt,
Vorlage S. 2
32
Philokrates, der hirnverbrannte Krämer,
Vorlage S. 2
33
Der log: die beiden führten uns zum Tereus,
Vorlage S. 2
34
Dem Wiedehopf, nunmehrigem Vollblutvogel.
Vorlage S. 2
35
Die Dohle – Tharrheleides' Kind – verkauft' er
Vorlage S. 2
36
Uns für 'nen Obolos, und hier die Krähe
Vorlage S. 2
37
Für drei! und beide können nichts als beißen!
Vorlage S. 2
38
Die Dohle pickt nach ihm.
Vorlage S. 2
39
Was schnappst du wieder? Willst du uns die Felsen
Vorlage S. 2
40
Hinabspedieren? – Hier ist weit und breit
Vorlage S. 3
41
Kein Weg!
Vorlage S. 3
42
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 3
43
Beim Zeus, auch nicht der schmalste Fußpfad!
Vorlage S. 3
44
EUELPIDES.
Vorlage S. 3
45
Sagt deine Krähe dir denn nichts vom Weg?
Vorlage S. 3
46
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 3
47
Ach nein! die kreischt das alte Lied mir vor.
Vorlage S. 3
48
EUELPIDES.
Vorlage S. 3
49
Was sagt sie denn vom Weg?
Vorlage S. 3
50
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 3
51
Was wird sie sagen?
Vorlage S. 3
52
Weghacken wolle sie mir noch die Finger!
Vorlage S. 3
53
EUELPIDES
Vorlage S. 3
54
gegen die Zuschauer.
Vorlage S. 3
55
Ist das nicht arg, dass wir, die doch zum Geier
Vorlage S. 3
56
Zu gehn parat und voll Verlangen sind,
Vorlage S. 3
57
Nun erst den Weg dahin nicht finden können?
Vorlage S. 3
58
Denn wisst, ihr Herrn Zuschauer, unsre Krankheit
Vorlage S. 3
59
Ist just das Widerspiel von der des Sakas:
Vorlage S. 3
60
Der, Nichtstadtbürger, drängt sich ein, doch wir,
Vorlage S. 3
61
Von Stamm und Zunft und Haus aus makellos,
Vorlage S. 3
62
Vollbürger, nicht verjagt, aus eignem Antrieb
Vorlage S. 3
63
Entflogen spornstreichs wir der Heimat; – nicht
Vorlage S. 3
64
Als wär' uns diese Stadt verhaßt und wäre
Vorlage S. 3
65
Nicht herrlich, groß und weit und allen offen,
Vorlage S. 3
66
Die drin ihr Geld verprozessieren wollen!
Vorlage S. 3
67
Denn einen Monat oder zwei nur zirpen
Vorlage S. 3
68
Im Laub die Grillen: doch ihr ganzes Leben
Vorlage S. 3
69
Verzirpen im Gerichtshof die Athener.
Vorlage S. 3
70
Dies ist der Grund, warum wir hier marschieren
Vorlage S. 3
71
Mit Korb und Topf und Myrtenreis; wir streifen
Vorlage S. 3
72
Herum und suchen einen Friedensort,
Vorlage S. 3
73
Um allda unsre Wohnung aufzuschlagen.
Vorlage S. 3
74
Gerad zu Tereus geht jetzt unsre Fahrt,
Vorlage S. 3
75
Zum Wiedhopf, um zu fragen, ob er als
Vorlage S. 3
76
Gereister Vogel so 'ne Stadt gesehn.
Vorlage S. 3
77
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 3
78
Du?
Vorlage S. 3
79
EUELPIDES.
Vorlage S. 4
80
Was?
Vorlage S. 4
81
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 4
82
Die Krähe winkt mir immer dort
Vorlage S. 4
83
Hinauf.
Vorlage S. 4
84
EUELPIDES.
Vorlage S. 4
85
Und meine Dohle reckt den Schnabel
Vorlage S. 4
86
Weit offen in die Höh', mir was zu zeigen.
Vorlage S. 4
87
Kein Zweifel mehr, hier müssen Vögel sein:
Vorlage S. 4
88
Wir schlagen Lärm, da sind wir gleich im klaren.
Vorlage S. 4
89
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 4
90
Hör, stoß doch mit dem Fuß hier an den Felsen!
Vorlage S. 4
91
EUELPIDES.
Vorlage S. 4
92
Stoß du doch mit dem Kopf, dann klopft es doppelt.
Vorlage S. 4
93
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 4
94
So poch mit einem Stein!
Vorlage S. 4
95
EUELPIDES.
Vorlage S. 4
96
Wie du befiehlst!
Vorlage S. 4
97
He, Bursch!
Vorlage S. 4
98
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 4
99
Was rufst du? Nennst den Wiedhopf Bursch?
Vorlage S. 4
100
Nicht Bursch, du musst Huphup dem Wiedhopf rufen
Vorlage S. 4
101
EUELPIDES.
Vorlage S. 4
102
Huphup! Wie lange muss ich denn noch klopfen?
Vorlage S. 4
103
Huphup!
Vorlage S. 4
104
Zaunschlupfer mit langem, weitoffenem Schnabel tritt heraus; Pisthetairos und Euelpides fahren zurück; Dohle und Krähe fliegen fort.
Vorlage S. 4
105
ZAUNSCHLUPFER.
Vorlage S. 4
106
Wer klopft? Wer ruft hier meinem Herrn?
Vorlage S. 4
107
EUELPIDES.
Vorlage S. 4
108
Apollon, sei uns gnädig! Welch ein Schlund!
Vorlage S. 4
109
ZAUNSCHLUPFER.
Vorlage S. 4
110
Ich Unglücksel'ger, weh, zwei Vogelsteller!
Vorlage S. 4
111
EUELPIDES
Vorlage S. 4
112
in höchster Not.
Vorlage S. 4
113
Weh, was passiert mir? Unaussprechliches!
Vorlage S. 4
114
ZAUNSCHLUPFER.
Vorlage S. 4
115
Hol' euch –
Vorlage S. 4
116
EUELPIDES.
Vorlage S. 4
117
Für Menschen hältst du uns?
Vorlage S. 4
118
ZAUNSCHLUPFER.
Vorlage S. 4
119
Was sonst?
Vorlage S. 4
120
EUELPIDES.
Vorlage S. 4
121
Ich bin der Vogel Graus aus Afrika.
Vorlage S. 4
122
ZAUNSCHLUPFER.
Vorlage S. 4
123
Du lügst!
Vorlage S. 4
124
EUELPIDES.
Vorlage S. 4
125
Da frag die Sauce an meinen Beinen!
Vorlage S. 4
126
ZAUNSCHLUPFER
Vorlage S. 5
127
zu Pisthetairos.
Vorlage S. 5
128
Und welch ein Vogel bist denn du? sag an!
Vorlage S. 5
129
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 5
130
'Ne Art von Goldfasan – der Diarrhöling.
Vorlage S. 5
131
EUELPIDES
Vorlage S. 5
132
zum Zaunschlupfer.
Vorlage S. 5
133
Was bist denn du nun aber für ein Tier!
Vorlage S. 5
134
ZAUNSCHLUPFER.
Vorlage S. 5
135
Ein Vogelsklave!
Vorlage S. 5
136
EUELPIDES.
Vorlage S. 5
137
Welche Demut! – Hat
Vorlage S. 5
138
Ein Kampfhahn dich besiegt?
Vorlage S. 5
139
ZAUNSCHLUPFER.
Vorlage S. 5
140
O nein! Doch als
Vorlage S. 5
141
Mein Herr zum Wiedhopf wurde, bat er mich,
Vorlage S. 5
142
Als Vogel mitzugehn und ihm zu dienen.
Vorlage S. 5
143
EUELPIDES.
Vorlage S. 5
144
Braucht denn ein Vogel auch noch Dienerschaft?
Vorlage S. 5
145
ZAUNSCHLUPFER.
Vorlage S. 5
146
Er wohl! vermutlich, weil er Mensch einst war;
Vorlage S. 5
147
Bald hätt' er gern phalerische Sardellen,
Vorlage S. 5
148
Gleich schlupf' ich mit dem Töpfchen fort und hole;
Vorlage S. 5
149
Dann will er Mus – nach Quirl und Pfanne schlupf' ich
Vorlage S. 5
150
Durch Heck' und Zaun –
Vorlage S. 5
151
EUELPIDES.
Vorlage S. 5
152
Nun kenn' ich dich: Zaunschlupfer!
Vorlage S. 5
153
Hör, weißt du was, Zaunschlupfer, schlupf hinein
Vorlage S. 5
154
Und ruf uns deinen Herrn!
Vorlage S. 5
155
ZAUNSCHLUPFER.
Vorlage S. 5
156
Der macht sein Schläfchen!
Vorlage S. 5
157
Denn Schnaken aß er just und Myrtenbeeren.
Vorlage S. 5
158
EUELPIDES.
Vorlage S. 5
159
Geh nur und wecke ihn!
Vorlage S. 5
160
ZAUNSCHLUPFER.
Vorlage S. 5
161
Ach nein, ich weiß
Vorlage S. 5
162
Gewiss, er brummt. – Nun, euch zulieb', ich weck' ihn!
Vorlage S. 5
163
Ab.
Vorlage S. 5
164
PISTHETAIROS
Vorlage S. 5
165
ihm nachrufend.
Vorlage S. 5
166
Dass du krepierst! Mich so halbtot zu ängsten!
Vorlage S. 5
167
EUELPIDES.
Vorlage S. 5
168
O weh, auch mir entflogen ist vor Angst
Vorlage S. 5
169
Die Dohle!
Vorlage S. 5
170
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 5
171
Feiges Tier, du hast vor Angst
Vorlage S. 5
172
Die Dohle fliegen lassen?
Vorlage S. 5
173
EUELPIDES.
Vorlage S. 6
174
Hast denn du
Vorlage S. 6
175
Beim Fallen nicht die Krähe fahren lassen?
Vorlage S. 6
176
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 6
177
Ich nicht, bei Zeus!
Vorlage S. 6
178
EUELPIDES.
Vorlage S. 6
179
Wo ist sie denn?
Vorlage S. 6
180
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 6
181
Entwischt!
Vorlage S. 6
182
EUELPIDES.
Vorlage S. 6
183
Und du, du hieltst sie nicht, du tapfrer Held?
Vorlage S. 6
184
WIEDEHOPF
Vorlage S. 6
185
hinter der Szene.
Vorlage S. 6
186
Tu auf den Wald, dass ich mich offenbare!
Vorlage S. 6
187
Tritt heraus.
Vorlage S. 6
188
EUELPIDES.
Vorlage S. 6
189
Welch Wundertier! Herakles, welch Gefieder!
Vorlage S. 6
190
Und auf dem Kopf drei Büsche! – Neue Mode!
Vorlage S. 6
191
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 6
192
Wer wünscht zu sehn mein Antlitz?
Vorlage S. 6
193
EUELPIDES.
Vorlage S. 6
194
Die zwölf Götter –
Vorlage S. 6
195
Gegen das Publikum.
Vorlage S. 6
196
Traktierten, scheint's, dich schlecht!
Vorlage S. 6
197
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 6
198
Ihr spottet mein
Vorlage S. 6
199
Und meiner Schwingen? Fremdlinge, ich war
Vorlage S. 6
200
Einst Mensch –
Vorlage S. 6
201
EUELPIDES.
Vorlage S. 6
202
Wir lachen dich nicht aus –
Vorlage S. 6
203
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 6
204
Wen denn?
Vorlage S. 6
205
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 6
206
Dein krummer Schnabel nur erschien uns spaßhaft.
Vorlage S. 6
207
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 6
208
So hat der Sophokles mich zugerichtet
Vorlage S. 6
209
In seinem Trauerspiel, ja mich, den Tereus!
Vorlage S. 6
210
EUELPIDES.
Vorlage S. 6
211
Du bist der Tereus? Hahn wohl oder Pfau?
Vorlage S. 6
212
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 6
213
Ein Vogel doch!
Vorlage S. 6
214
EUELPIDES.
Vorlage S. 6
215
Wo sind denn deine Federn?
Vorlage S. 6
216
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 6
217
Mir ausgefallen –
Vorlage S. 6
218
EUELPIDES.
Vorlage S. 6
219
Wohl in einer Krankheit?
Vorlage S. 6
220
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 6
221
Nein, alle Vögel mausern sich im Winter,
Vorlage S. 6
222
Es wachsen dann uns neue nach! – Allein
Vorlage S. 6
223
Wer seid denn ihr?
Vorlage S. 6
224
EUELPIDES.
Vorlage S. 6
225
Wir beide? Menschenkinder!
Vorlage S. 6
226
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 6
227
Woher?
Vorlage S. 6
228
EUELPIDES.
Vorlage S. 6
229
Woher die stolze Flotte stammt.
Vorlage S. 6
230
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 7
231
So? Heliasten? –
Vorlage S. 7
232
EUELPIDES.
Vorlage S. 7
233
Antiheliasten,
Vorlage S. 7
234
Grad' umgekehrt!
Vorlage S. 7
235
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 7
236
Gedeiht denn solches Korn
Vorlage S. 7
237
Dort auch?
Vorlage S. 7
238
EUELPIDES.
Vorlage S. 7
239
Gar dünn gesät ist's auf dem Land.
Vorlage S. 7
240
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 7
241
Was habt ihr vor? »Was führt euch denn hierher?«
Vorlage S. 7
242
EUELPIDES.
Vorlage S. 7
243
Dich sprechen wollen wir!
Vorlage S. 7
244
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 7
245
Worüber denn?
Vorlage S. 7
246
EUELPIDES.
Vorlage S. 7
247
Einmal: du warst ein Mensch einst, so wie wir,
Vorlage S. 7
248
Und hattest wohl auch Schulden, so wie wir;
Vorlage S. 7
249
Und zahltest sie nicht gerne, so wie wir;
Vorlage S. 7
250
Zum zweiten hast, zum Vogel umgestaltet,
Vorlage S. 7
251
Du Erd' und Meer umflogen, und so weißt
Vorlage S. 7
252
Du, was ein Mensch und was ein Vogel weiß.
Vorlage S. 7
253
Drum nah'n wir uns in Demut dir und bitten,
Vorlage S. 7
254
Ob du vielleicht uns eine Stadt kannst nennen,
Vorlage S. 7
255
Wo weich und warm man in der Wolle sitzt?
Vorlage S. 7
256
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 7
257
Und größer als die Stadt der Kranaer?
Vorlage S. 7
258
EUELPIDES.
Vorlage S. 7
259
Nicht größer, aber dienlicher für uns.
Vorlage S. 7
260
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 7
261
Haha, du denkst aristokratisch?
Vorlage S. 7
262
EUELPIDES.
Vorlage S. 7
263
Ich?
Vorlage S. 7
264
Mit nichten, Skellios' Sohn ist mir ein Greuel!
Vorlage S. 7
265
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 7
266
In welcher Stadt denn wohntet ihr am liebsten?
Vorlage S. 7
267
EUELPIDES.
Vorlage S. 7
268
Wo dies die wichtigsten Geschäfte wären: –
Vorlage S. 7
269
Früh käm' an meine Tür ein guter Freund
Vorlage S. 7
270
Und spräche: ›Beim olymp'schen Zeus, du kommst
Vorlage S. 7
271
Doch ja zu mir mit deinen Kindern, wenn
Vorlage S. 7
272
Sie morgens frisch gewaschen sind: wir haben
Vorlage S. 7
273
Ein Hochzeitsmahl: und fehl mir ja nicht, sonst
Vorlage S. 7
274
Bleib mir auch weg, wenn's einmal schmal mir geht!‹
Vorlage S. 7
275
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 8
276
Bei Zeus, du liebst beschwerliche Geschäfte!
Vorlage S. 8
277
Zu Pisthetairos.
Vorlage S. 8
278
Und du?
Vorlage S. 8
279
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 8
280
Dergleichen lieb' auch ich!
Vorlage S. 8
281
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 8
282
Zum Beispiel?
Vorlage S. 8
283
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 8
284
Wenn einer schwerbeleidigt sich bei mir
Vorlage S. 8
285
Beklagt', ein Vater eines hübschen Knaben:
Vorlage S. 8
286
›So, schön von dir, Stilbonides! Mein Söhnchen,
Vorlage S. 8
287
Das frischgebadet du beim Ringhof trafst,
Vorlage S. 8
288
Mir nicht zu grüßen, küssen, mitzunehmen –
Vorlage S. 8
289
Und auszugreifen – Du, mein alter Freund?!‹ –
Vorlage S. 8
290
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 8
291
Du armer Mann, du liebst vertrackte Dinge!
Vorlage S. 8
292
Nun, in der Tat, solch eine Stadt der Wonne
Vorlage S. 8
293
Liegt fern am Roten Meer –
Vorlage S. 8
294
EUELPIDES.
Vorlage S. 8
295
Um Gottes willen,
Vorlage S. 8
296
Nur nicht am Meer! – dass eines Morgens – schrecklich! –
Vorlage S. 8
297
Die Salaminia auftaucht, uns zu holen?
Vorlage S. 8
298
Kannst du uns keine Stadt in Hellas nennen?
Vorlage S. 8
299
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 8
300
Lasst euch zu Lepreos in Elis nieder!
Vorlage S. 8
301
EUELPIDES.
Vorlage S. 8
302
Zu Lepreos, dem Krätznest? Pfui, das hass' ich,
Vorlage S. 8
303
Eh' ich's gesehn, schon von Melanthios her!
Vorlage S. 8
304
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 8
305
So siedelt euch bei den Opuntiern an
Vorlage S. 8
306
In Lokris!
Vorlage S. 8
307
EUELPIDES.
Vorlage S. 8
308
Was, in Lokris? Lockrer Lump!
Vorlage S. 8
309
Das würd' ich nicht um eine Tonne Golds! –
Vorlage S. 8
310
Wie ist denn bei euch Vögeln hier das Leben?
Vorlage S. 8
311
Du kennst es ja!
Vorlage S. 8
312
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 8
313
Kein übler Aufenthalt!
Vorlage S. 8
314
Man braucht hier, um zu leben, keinen Beutel!
Vorlage S. 8
315
EUELPIDES.
Vorlage S. 8
316
Da gibt's auch keine Beutelschneiderei!
Vorlage S. 8
317
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 8
318
Wir picken in den Gärten weißen Sesam,
Vorlage S. 8
319
Mohnkörner, Myrtenbeeren, Wasserminze.
Vorlage S. 8
320
EUELPIDES.
Vorlage S. 8
321
Da führt ihr ja ein wahres Hochzeitleben!
Vorlage S. 8
322
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 9
323
Ha! Hört!
Vorlage S. 9
324
Zu großen Dingen, seh' ich, ist bestimmt
Vorlage S. 9
325
Das Vögelvolk – wenn ihr mir folgen wollt!
Vorlage S. 9
326
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 9
327
Dir folgen? Wie?
Vorlage S. 9
328
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 9
329
Vor allem flattert nicht
Vorlage S. 9
330
Mit offnen Schnäbeln in der Welt herum,
Vorlage S. 9
331
Das schickt sich nicht für euch! Wenn dort bei uns
Vorlage S. 9
332
Man fragt nach solchen flatterhaften Burschen:
Vorlage S. 9
333
»Wer ist der Vogel?« – gleich sagt Teleas:
Vorlage S. 9
334
›Ein wetterwend'scher Mensch, charakterlos,
Vorlage S. 9
335
Heut so und morgen so, ein luft'ger Zeisig!‹
Vorlage S. 9
336
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 9
337
Beim Dionysos, und der Mann hat recht!
Vorlage S. 9
338
Was tun?
Vorlage S. 9
339
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 9
340
Erbaut euch eine Stadt für alle!
Vorlage S. 9
341
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 9
342
Wir Vögel eine Stadt bau'n? Wie denn das?
Vorlage S. 9
343
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 9
344
»Mein Gott, wie albern du nur reden kannst!«
Vorlage S. 9
345
Da schau hinab!
Vorlage S. 9
346
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 9
347
Ich schau'!
Vorlage S. 9
348
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 9
349
Nun schau hinauf!
Vorlage S. 9
350
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 9
351
Und nun?
Vorlage S. 9
352
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 9
353
Jetzt dreh den Hals herum!
Vorlage S. 9
354
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 9
355
Bei Zeus,
Vorlage S. 9
356
Es lohnt sich wohl, den Hals mir zu verrenken?
Vorlage S. 9
357
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 9
358
Was sahst du nun?
Vorlage S. 9
359
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 9
360
Die Wolken und den Himmel!
Vorlage S. 9
361
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 9
362
Das ist doch wohl der Staat der Vögel, nicht?
Vorlage S. 9
363
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 9
364
Was, Staat? Wie meinst du das?
Vorlage S. 9
365
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 9
366
Die Station,
Vorlage S. 9
367
Wo stattlich ausgestattet, was ihr wollt,
Vorlage S. 9
368
Ihr euch gestattet – sieh, das ist ein Staat!
Vorlage S. 9
369
Und baut ihr Häuser da und Mauern drum.
Vorlage S. 9
370
Dann habt ihr in dem Staat auch eine Stadt!
Vorlage S. 9
371
Heuschrecken sind dann gegen euch die Menschen,
Vorlage S. 10
372
Die Götter hungert ihr gut melisch aus –
Vorlage S. 10
373
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 10
374
Wie?
Vorlage S. 10
375
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 10
376
Zwischen Erd' und Himmel ist die Luft,
Vorlage S. 10
377
Nicht wahr? – Wie wir, wenn wir nach Delphi gehn,
Vorlage S. 10
378
Um freien Durchzug die Boioter bitten,
Vorlage S. 10
379
So, wenn die Sterblichen den Göttern opfern
Vorlage S. 10
380
Und die den Durchgangszoll euch nicht entrichten,
Vorlage S. 10
381
Lasst durch die Luftstadt ihr die fremde Ware,
Vorlage S. 10
382
Den Opferbratenduft, nicht mehr passieren.
Vorlage S. 10
383
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 10
384
Der Tausend auch!
Vorlage S. 10
385
Bei allen Netzen, Schlingen, Vogelstangen!
Vorlage S. 10
386
Ein beßrer Einfall kam mir nie zu Ohren!
Vorlage S. 10
387
Es gilt! Ich bau' mit dir die Stadt, wofern
Vorlage S. 10
388
Die andern Vögel einverstanden sind.
Vorlage S. 10
389
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 10
390
Wer stellt den Antrag ihnen vor?
Vorlage S. 10
391
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 10
392
Du selbst!
Vorlage S. 10
393
Durch langen Umgang bracht' ich den Barbaren –
Vorlage S. 10
394
Das waren sie – ein bisschen Sprache bei.
Vorlage S. 10
395
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 10
396
Kannst du sie denn zusammenrufen?
Vorlage S. 10
397
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 10
398
Leicht!
Vorlage S. 10
399
Ich gehe nur geschwind da ins Gebüsch
Vorlage S. 10
400
Und wecke meine Nachtigall; dann rufen
Vorlage S. 10
401
Wir ihnen, und sobald sie unsre Stimme
Vorlage S. 10
402
Vernehmen, eilen sie im Flug herbei.
Vorlage S. 10
403
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 10
404
Herzlieber Vogel, steh nicht müßig da,
Vorlage S. 10
405
Ich bitt' dich, geh nur gleich hier ins Gebüsch,
Vorlage S. 10
406
Geh schnell und wecke deine Nachtigall!
Vorlage S. 10
407
WIEDEHOPF
Vorlage S. 10
408
singt hinterm Busch.
Vorlage S. 10
409
O Gespielin, wach auf und verscheuche den Schlaf,
Vorlage S. 10
410
Lass strömen des Liedes geweihte Musik
Vorlage S. 10
411
Aus der göttlichen Kehle, die schmelzend und süß
Vorlage S. 10
412
Um mein Schmerzenskind und das deine klagt
Vorlage S. 10
413
Und melodischen Klangs aushauchend den Schmerz,
Vorlage S. 11
414
Ach, um Itys weint!
Vorlage S. 11
415
Rein schwingt sich der Schall durch das rankende Grün
Vorlage S. 11
416
Zu dem Throne des Zeus, wo Phoibos ihm lauscht,
Vorlage S. 11
417
Der Goldengelockte, zu deinem Gesang
Vorlage S. 11
418
In die elfenbeinerne Harfe greift,
Vorlage S. 11
419
Zu deinem Gesange den schreitenden Chor
Vorlage S. 11
420
Der Unsterblichen führt;
Vorlage S. 11
421
Und weinend mit dir, einstimmig ertönt
Vorlage S. 11
422
Von dem seligen Mund
Vorlage S. 11
423
Der Unsterblichen himmlische Klage.
Vorlage S. 11
424
Flötenspiel hinter der Szene, Nachtigallentöne nachahmend.
Vorlage S. 11
425
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 11
426
Welch Vogelstimmchen! Nein, das übertaut,
Vorlage S. 11
427
Bei Zeus! mit Honigseim den ganzen Wald.
Vorlage S. 11
428
EUELPIDES.
Vorlage S. 11
429
Du –
Vorlage S. 11
430
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 11
431
Was beliebt?
Vorlage S. 11
432
EUELPIDES.
Vorlage S. 11
433
Sei still doch!
Vorlage S. 11
434
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 11
435
Ei, warum?
Vorlage S. 11
436
EUELPIDES.
Vorlage S. 11
437
Der Wiedhopf präludiert, es kommt noch eins!
Vorlage S. 11
438
WIEDEHOPF
Vorlage S. 11
439
singt unter Flötenbegleitung.
Vorlage S. 11
440
Hup hup hup op op op, hup hup hup hup hup,
Vorlage S. 11
Historische Bühnenrezeption von „Die Vögel“
Kontextbild zum Werk. Historische Bühnenrezeption von „Die Vögel“ — Werkbezogene Bildquelle; keine belegte Zuordnung zu der hier angezeigten einzelnen Textstelle. · Urheber unbekannt ( Illustrated London News - Saturday 18 April 1846, page 5 ) · Public domain Bildquelle ↗
441
Juhu, Juhu! Heran, heran, heran!
Vorlage S. 11
442
Heran, ihr meine Mitgefiederten,
Vorlage S. 11
443
Was auf Ährengefilden den Kropf sich füllt!
Vorlage S. 11
444
Heran, ihr Gerstenpicker allzumal,
Vorlage S. 11
445
Körnerauflesende, flinke, geschmeidige,
Vorlage S. 11
446
Wohllautatmende Sänger,
Vorlage S. 11
447
Die ihr in Saatenfurchen
Vorlage S. 11
448
Trippelt, des feinen Stimmchens
Vorlage S. 11
449
Froh, behaglich also zwitschert:
Vorlage S. 11
450
Tiotio tiotio tiotio tiotio!
Vorlage S. 11
451
Ihr, die ihr in Gärten im Efeulaub
Vorlage S. 11
452
Verborgen nascht, auf den Bergen schwärmt,
Vorlage S. 11
453
Berberitzenverschlinger, Erdbeerenverschlucker,
Vorlage S. 12
454
Fliegt schleunig herbei auf meinen Ruf:
Vorlage S. 12
455
Trioto trioto totobrix!
Vorlage S. 12
456
Ihr, die ihr im Meer und in sumpfiger Schlucht
Vorlage S. 12
457
Stechfliegen erschnappt und vom Wiesentau
Vorlage S. 12
458
Benetzt durch die blumigen Auen streift
Vorlage S. 12
459
Und Marathons liebliche Gründe!
Vorlage S. 12
460
Komm, rotbehaubtes Haselhuhn!
Vorlage S. 12
461
»Kommt, die ihr über die Wogen des Meers
Vorlage S. 12
462
Fliegt mit den wandernden Halkyonen,«
Vorlage S. 12
463
Eilt zu vernehmen die Kunde, die neuste!
Vorlage S. 12
464
Sammelt, wir rufen euch, sammelt euch all'
Vorlage S. 12
465
Vom langhalsigen Stamme der Vögel!
Vorlage S. 12
466
Denn ein Greis ist gekommen, ein kluger Kopf,
Vorlage S. 12
467
Der ein neues Werk
Vorlage S. 12
468
Hat ausgeheckt, einen neuen Plan:
Vorlage S. 12
469
Drum kommt nun all' zur Beratung,
Vorlage S. 12
470
Kommet, kommet, kommet, kommet!
Vorlage S. 12
471
Toro toro toro torotix!
Vorlage S. 12
472
Kikkabau! Kikkabau!
Vorlage S. 12
473
Toro toro toro torolililix!
Vorlage S. 12
474
PISTHETAIROS
Vorlage S. 12
475
zu Euelpides.
Vorlage S. 12
476
Du, siehst du einen Vogel?
Vorlage S. 12
477
EUELPIDES.
Vorlage S. 12
478
Keinen Schwanz,
Vorlage S. 12
479
Obwohl ich offnen Mauls zum Himmel gaffe!
Vorlage S. 12
480
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 12
481
Der Wiedhopf, scheint's, hat hinterm Busch vergeblich
Vorlage S. 12
482
Gegluckst, gefalzt als wie ein Auerhahn.
Vorlage S. 12
483
Ein Flammbart kommt durch das linke Tor in die Orchestra gelaufen.
Vorlage S. 12
484
FLAMMBART.
Vorlage S. 12
485
Torotix torotix!
Vorlage S. 12
486
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 12
487
Ei der Tausend, Freund, ein Vogel! Sieh, da rückt ein Vogel an!
Vorlage S. 12
488
EUELPIDES.
Vorlage S. 13
489
Ei, ein Vogel! Was für einer, möcht' ich wissen: wohl ein Pfau?
Vorlage S. 13
490
PISTHETAIROS
Vorlage S. 13
491
während der Wiedehopf wieder hervorkommt.
Vorlage S. 13
492
Der da wird's am besten wissen, was das für ein Vogel ist.
Vorlage S. 13
493
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 13
494
Das ist kein gemeiner Vogel, den ihr alle Tage seht –
Vorlage S. 13
495
Ein Sumpfvogel!
Vorlage S. 13
496
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 13
497
Alle Wetter, prächtig, purpurrot geflammt!
Vorlage S. 13
498
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 13
499
Ganz natürlich! Und deswegen ist er Flammbart auch genannt!
Vorlage S. 13
500
Ein Hahn tritt gravitätisch herein.
Vorlage S. 13
501
EUELPIDES.
Vorlage S. 13
502
Du – potz Wetter!
Vorlage S. 13
503
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 13
504
Nun, was schreist du?
Vorlage S. 13
505
EUELPIDES.
Vorlage S. 13
506
Sieh, ein zweiter Vogel kommt!
Vorlage S. 13
507
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 13
508
Ja, bei Zeus! Wohl der, »der seine Heimat in der Fremde hat«?
Vorlage S. 13
509
Zum Wiedehopf.
Vorlage S. 13
510
Du, »wer ist der seltsam stolze, bergaufsteigende Prophet«?
Vorlage S. 13
511
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 13
512
Dieser? Perservogel heißt er!
Vorlage S. 13
513
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 13
514
Perser? Beim Herakles, ei,
Vorlage S. 13
515
Sag, wie kommt er denn als Perser ohne sein Kamel daher?
Vorlage S. 13
516
Ein ruppiger Wiedehopf tritt auf.
Vorlage S. 13
517
EUELPIDES.
Vorlage S. 13
518
Sieh, da kommt ein Vogel wieder, einen Helmbusch auf dem Haupt!
Vorlage S. 13
519
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 13
520
Ei, wie sonderbar! So bist du nicht der einz'ge Wiedhopf hier?
Vorlage S. 13
521
Gibt's denn außer dir noch andre?
Vorlage S. 13
522
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 13
523
Der da ist Philokles' Sohn,
Vorlage S. 13
524
Wiedhopfs Enkel, sein Großvater bin ich selbst – gerade wie
Vorlage S. 13
525
»Hipponikos, Sohn des Kallias, Kallias, Hipponikos' Sohn«.
Vorlage S. 13
526
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 13
527
Also Kallias ist der Vogel! Denn er mausert sich, sieh her!
Vorlage S. 13
528
EUELPIDES
Vorlage S. 14
529
zu dem zweiten Wiedehopf.
Vorlage S. 14
530
Edler Mann, du kommst herunter, Sykophanten rupfen dich,
Vorlage S. 14
531
Und die letzten Federn raufen dir galante Dirnen aus!
Vorlage S. 14
532
Eine Kropfgans watschelt herein.
Vorlage S. 14
533
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 14
534
Potz Poseidon! Welch ein Vogel, der in allen Farben spielt!
Vorlage S. 14
535
Nun, wie heißt denn dieser?
Vorlage S. 14
536
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 14
537
Kropfgans, der bekannte Nimmersatt.
Vorlage S. 14
538
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 14
539
Heißt denn Nimmersatt noch jemand anders als Kleonymos?
Vorlage S. 14
540
EUELPIDES.
Vorlage S. 14
541
Der – Kleonymos? – Verloren hat er ja den Helmbusch nicht!
Vorlage S. 14
542
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 14
543
Überhaupt, was soll das Buschwerk auf dem Kopf des Federviehs?
Vorlage S. 14
544
Gibt's 'nen Wettlauf denn?
Vorlage S. 14
545
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 14
546
Sie machen's eben wie die Karier:
Vorlage S. 14
547
Auf den Hügeln unter Büschen sitzen sie vor'm Feind gedeckt.
Vorlage S. 14
548
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 14
549
Ach, Poseidon! Welches Vogelungewitter zieht sich, schau,
Vorlage S. 14
550
Dort zusammen!
Vorlage S. 14
551
EUELPIDES.
Vorlage S. 14
552
Ach, Apollon! Wolk' an Wolke, Gott erbarm's!
Vorlage S. 14
553
Kaum vor flatterndem Gevögel ist der Eingang mehr zu sehn!
Vorlage S. 14
554
Der Chor der Vögel rückt ein.
Vorlage S. 14
555
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 14
556
Dort ein Rebhuhn, ei der Tausend! Hier ein Haselhuhn! Und hier,
Vorlage S. 14
557
Sieh, da patscht 'ne Wasserente, ein Eisvogelweibchen dort!
Vorlage S. 14
558
EUELPIDES.
Vorlage S. 14
559
Hinter diesem aber? –
Vorlage S. 14
560
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 14
561
Der dort? Ein Bartgeier wird es sein!
Vorlage S. 14
562
EUELPIDES.
Vorlage S. 14
563
Heißt Bartgeier denn ein Vogel?
Vorlage S. 14
564
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 14
565
Heißt denn Sporgilos nicht so?
Vorlage S. 14
566
Siehst du dort die Eul'?
Vorlage S. 14
567
EUELPIDES.
Vorlage S. 15
568
Ich bitte, »bringt man Eulen nach Athen«?
Vorlage S. 15
569
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 15
570
Elster, Turteltaube, Lerche, Weihrauchvogel, Käuzchen, Specht,
Vorlage S. 15
571
Turmfalk', Amsel, Taucher, Schnepfe, Adler, Häher, Auerhahn!
Vorlage S. 15
572
EUELPIDES.
Vorlage S. 15
573
Ahi, was Federvieh!
Vorlage S. 15
574
Ahi, was Rabenvieh!
Vorlage S. 15
575
Wie sie piepsen, und wie alles kreischend durcheinanderrennt!
Vorlage S. 15
576
Weh! Mit offnen Schnäbeln drohend, mit ergrimmten Augen sehn
Vorlage S. 15
577
Sie mich an und dich –
Vorlage S. 15
578
PISTHETAIROS
Vorlage S. 15
579
ängstlich.
Vorlage S. 15
580
Wahrhaftig, ich bemerk' es ebenfalls.
Vorlage S. 15
581
CHOR DER VÖGEL
Vorlage S. 15
582
durcheinander schnarrend.
Vorlage S. 15
583
Wo, wo, wo, wo, wo, wo ist er, der uns rief, wo horstet er?
Vorlage S. 15
584
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 15
585
Hier bin ich, wie immer euer treuer Freund, und warte längst.
Vorlage S. 15
586
CHOR.
Vorlage S. 15
587
We – we – we – we – we – we – welche Freundesbotschaft bringst du uns?
Vorlage S. 15
588
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 15
589
Eine schöne, kluge, biedre, süße, volksbeglückende!
Vorlage S. 15
590
Denn zwei Menschen, wackre Greise, sind gekommen, sind bei mir.
Vorlage S. 15
591
Aufruhr unter den Vögeln.
Vorlage S. 15
592
CHOR.
Vorlage S. 15
593
Wo? Wie? Wa – was?
Vorlage S. 15
594
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 15
595
Von den Menschen, sag' ich, kamen zwei ergraute Männer her,
Vorlage S. 15
596
Und zu einem »Riesenwerke« bringen sie den Bauplan mit.
Vorlage S. 15
597
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 15
598
Einen größern Frevler hab' ich, seit ich esse, nicht gesehn!
Vorlage S. 15
599
Nun, was sagst du?
Vorlage S. 15
600
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 15
601
Lass mich reden! Fürchte nichts!
Vorlage S. 15
602
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 15
603
Was tatst du uns?
Vorlage S. 15
604
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 16
605
Männer nahm ich auf, die gerne lebten im Verein mit uns!
Vorlage S. 16
606
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 16
607
Diese Tat hast du begangen?
Vorlage S. 16
608
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 16
609
Und ich freue mich der Tat!
Vorlage S. 16
610
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 16
611
Und sie sind schon hier? –
Vorlage S. 16
612
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 16
613
In eurer Mitte, so gewiss als ich!
Vorlage S. 16
614
CHOR.
Vorlage S. 16
615
Ach, ach!
Vorlage S. 16
616
Verkauft, verraten, geschändet sind wir!
Vorlage S. 16
617
Denn ein Bruder, ein Freund, der gemeinsam mit uns
Vorlage S. 16
618
Auf den Fluren sein Futter sich suchte,
Vorlage S. 16
619
Hat gebrochen das uraltheil'ge Gesetz,
Vorlage S. 16
620
Hat gebrochen den Eid der Vögel!
Vorlage S. 16
621
Hat ins Netz mich gelockt, mich dem argen Geschlecht
Vorlage S. 16
622
In die Hände geliefert, das, seit es erzeugt,
Vorlage S. 16
623
Mir nur Böses getan!
Vorlage S. 16
624
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 16
625
Nun, mit diesem Vogel reden wir dann später noch ein Wort!
Vorlage S. 16
626
Doch die beiden alten Sünder, denk' ich, züchtigen wir gleich.
Vorlage S. 16
627
Kommt, wir reißen sie in Stücke!
Vorlage S. 16
628
Allgemeine Aufregung.
Vorlage S. 16
629
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 16
630
Weh, nun ist's um uns geschehn!
Vorlage S. 16
631
EUELPIDES.
Vorlage S. 16
632
Ja, und du, du bist an allem diesem Unglück schuld! Warum
Vorlage S. 16
633
Hast du mich auch mitgenommen?
Vorlage S. 16
634
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 16
635
Nun, damit du bei mir bist!
Vorlage S. 16
636
EUELPIDES.
Vorlage S. 16
637
Um es bitter zu beweinen!
Vorlage S. 16
638
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 16
639
Sieh, wie albern schwatzt du jetzt!
Vorlage S. 16
640
EUELPIDES.
Vorlage S. 16
641
Albern?
Vorlage S. 16
642
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 16
643
Wein' einmal, nachdem sie dir die Augen ausgehackt!
Vorlage S. 16
644
CHOR.
Vorlage S. 16
645
Auf, auf!
Vorlage S. 16
646
Nun drauf und daran, und in grimmigem Sturm
Vorlage S. 16
647
Auf den Todfeind los, und umzingelt ihn rings,
Vorlage S. 16
648
Und schlagt ins Gesicht ihm die Flügel!
Vorlage S. 17
649
Laut heulen soll das verruchte Paar,
Vorlage S. 17
650
Ein Fraß für unsere Schnäbel!
Vorlage S. 17
651
Nicht der waldige Berg, nicht die Wolke der Luft,
Vorlage S. 17
652
Nicht das graue Gewässer des Meeres soll
Vorlage S. 17
653
Sie beschützen vor mir!
Vorlage S. 17
654
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 17
655
Nun, was zaudern wir noch länger? Beißt und kratzt und reißt und rupft!
Vorlage S. 17
656
He, wo ist der Hauptmann? – Dringe mit dem rechten Flügel vor!
Vorlage S. 17
657
EUELPIDES.
Vorlage S. 17
658
Nun wird's Ernst! – Wohin entflieh' ich Armer?
Vorlage S. 17
659
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 17
660
Du, so halt doch stand!
Vorlage S. 17
661
EUELPIDES.
Vorlage S. 17
662
Soll ich mich zerreißen lassen?
Vorlage S. 17
663
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 17
664
Hoffst du Narr denn, ihnen noch
Vorlage S. 17
665
Zu entwischen?
Vorlage S. 17
666
EUELPIDES.
Vorlage S. 17
667
Wie? Das weiß ich freilich nicht!
Vorlage S. 17
668
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 17
669
So höre denn!
Vorlage S. 17
670
Lass uns kämpfen, unsre Töpfe halten wir in tapfrer Hand!
Vorlage S. 17
671
EUELPIDES.
Vorlage S. 17
672
Und was soll der Topf uns helfen?
Vorlage S. 17
673
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 17
674
Dass uns keine Eule packt!
Vorlage S. 17
675
EUELPIDES.
Vorlage S. 17
676
Wider diese krummen Krallen –?
Vorlage S. 17
677
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 17
678
Nimm den Bratspieß, stecke dran
Vorlage S. 17
679
Einen nach dem andern!
Vorlage S. 17
680
EUELPIDES.
Vorlage S. 17
681
Sieh da, die Glotzaugen! Ach, was tun?
Vorlage S. 17
682
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 17
683
Nimm das Essigkrüglein oder hier die Schüssel, wehre dich!
Vorlage S. 17
684
EUELPIDES.
Vorlage S. 17
685
Ei, Respekt vor deiner Klugheit! Ganz strategisch ausgedacht!
Vorlage S. 17
686
In Kriegs-Listen und Maschinen stichst du selbst den Nikias aus.
Vorlage S. 17
687
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 18
688
Hurra! Marsch! Bei Fuß den Schnabel! Vorwärts, vorwärts, drauf und dran!
Vorlage S. 18
689
Rupft, reißt, beißt, zerrt, stoßt, haut, raufet! Schlagt zuerst den Topf entzwei!
Vorlage S. 18
690
WIEDEHOPF
Vorlage S. 18
691
dazwischentretend.
Vorlage S. 18
692
Sprecht, was fällt euch ein, was soll das, ungeschlachte Bestien ihr?
Vorlage S. 18
693
Morden wollt ihr Männer, die euch nichts getan, zerreißen wollt
Vorlage S. 18
694
Ihr Landsleute ohne Schonung, Blutsverwandte meiner Frau?
Vorlage S. 18
695
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 18
696
Was? Weswegen sollten ihrer mehr wir schonen als des Wolfs?
Vorlage S. 18
697
Haben wir denn schlimmre Feinde noch zu züchtigen als die?
Vorlage S. 18
698
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 18
699
Wenn sie aber, von Geburt zwar Feind, im Herzen Freunde sind,
Vorlage S. 18
700
Wenn, euch guten Rat zu geben, nur sie da sind, nun, wie dann?
Vorlage S. 18
701
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 18
702
Pah! Wie können die uns lehren oder guten Rat wohl gar
Vorlage S. 18
703
Uns erteilen, unsre Feinde, unsrer Ahnen Feinde schon?
Vorlage S. 18
704
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 18
705
Freunde! Kluge Leute lernen auch von ihren Feinden gern.
Vorlage S. 18
706
Vorsicht frommt in allen Stücken: von dem Freunde wirst du sie
Vorlage S. 18
707
Schwerlich lernen, doch die Feinde, ja die zwingen dich dazu.
Vorlage S. 18
708
Denn die Städte – nicht dem Freunde, nein, dem Feind verdanken sie's,
Vorlage S. 18
709
Wenn sie hohe Mauern bauen und Fregatten für den Krieg;
Vorlage S. 18
710
Dass sie's lernten, sichert ihnen Hab und Gut und Weib und Kind.
Vorlage S. 18
711
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 18
712
Ihrem Wort Gehör zu schenken, kann vorerst, wie mich bedünkt,
Vorlage S. 18
713
Uns nicht schaden: was Gescheites lernt man manchmal auch vom Feind.
Vorlage S. 18
714
PISTHETAIROS
Vorlage S. 19
715
zu Euelpides.
Vorlage S. 19
716
Gut, ihr Zorn will, scheint's, sich legen. Weiche Schritt für Schritt zurück!
Vorlage S. 19
717
WIEDEHOPF
Vorlage S. 19
718
zum Chorführer.
Vorlage S. 19
719
Das ist billig, und ihr könnt es mir auch zu Gefallen tun!
Vorlage S. 19
720
PISTHETAIROS
Vorlage S. 19
721
zu Euelpides.
Vorlage S. 19
722
Sieh, sie ziehn's doch vor, in Frieden uns zu lassen: lege drum
Vorlage S. 19
723
Hin die Schüssel samt dem Topfe!
Vorlage S. 19
724
Mit dem Speer im Arm, dem Bratspieß,
Vorlage S. 19
725
Wollen wir auf und ab spazieren
Vorlage S. 19
726
Innerhalb des Waffenplatzes,
Vorlage S. 19
727
Nach dem Topf, des Lagers Marke,
Vorlage S. 19
728
Scharf hinsehend: Fliehn wär' Schande!
Vorlage S. 19
729
EUELPIDES.
Vorlage S. 19
730
Meinst du? – Aber wenn wir fallen,
Vorlage S. 19
731
Wo zu Land wird unser Grab sein?
Vorlage S. 19
732
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 19
733
Auf dem Töpferplatz! – Damit man
Vorlage S. 19
734
Von Staats wegen uns bestattet,
Vorlage S. 19
735
Werden wir den Feldherrn sagen,
Vorlage S. 19
736
Dass wir kämpfend sind gefallen
Vorlage S. 19
737
In der Schlacht am ›Vogelsberg‹!
Vorlage S. 19
738
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 19
739
Zurück denn, und stellt euch in Reih und Glied,
Vorlage S. 19
740
Und die Lanze des Muts pflanzt neben dem Schild
Vorlage S. 19
741
Des Schlachtgrimms auf, wie im Feld der Soldat;
Vorlage S. 19
742
Wir verhören indessen die Männer da: wer
Vorlage S. 19
743
Und von wannen sie sind,
Vorlage S. 19
744
Und in welcherlei Absicht sie kommen?
Vorlage S. 19
745
Zum Wiedehopf.
Vorlage S. 19
746
He, Wiedhopf, gib einmal Bescheid!
Vorlage S. 19
747
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 19
748
Bescheid? Was willst du wissen, sprich!
Vorlage S. 19
749
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 19
750
Wer sind die zwei da, und woher?
Vorlage S. 19
751
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 19
752
Gastfreund' aus Hellas' weisem Volk!
Vorlage S. 19
753
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 19
754
Welch Ungefähr führt sie denn
Vorlage S. 19
755
Beid' hierher ins Vögelreich?
Vorlage S. 19
756
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 20
757
Der Wunsch, mir dir, nach deiner Sitt'
Vorlage S. 20
758
Und Art zu leben allezeit!
Vorlage S. 20
759
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 20
760
So? Und was bringen sie da vor?
Vorlage S. 20
761
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 20
762
Unglaublich klingt es, unerhört!
Vorlage S. 20
763
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 20
764
Wie denken sie die Aufenthaltsbewilligung
Vorlage S. 20
765
Zu lohnen uns? Und wollen sie
Vorlage S. 20
766
Mit uns dem Feinde schaden und
Vorlage S. 20
767
Befördern ihrer Freunde Wohl?
Vorlage S. 20
768
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 20
769
Ein großes Glück verheißt er uns,
Vorlage S. 20
770
Unglaublich, unaussprechlich groß!
Vorlage S. 20
771
Dass rundum alles euch gehört,
Vorlage S. 20
772
Was unten, oben, rechts und links,
Vorlage S. 20
773
Das demonstriert er euch aufs Haar.
Vorlage S. 20
774
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 20
775
Ist er verrückt denn, der Tropf?
Vorlage S. 20
776
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 20
777
Oh, ein durchtriebener Kopf!
Vorlage S. 20
778
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 20
779
Sollte was hinter ihm sein?
Vorlage S. 20
780
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 20
781
Der ist verschlagen und fein!
Vorlage S. 20
782
Der Witz, der Kniff, der Pfiff, der Scharfsinn selbst!
Vorlage S. 20
783
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 20
784
Ich will ihn hören, ruf ihn gleich!
Vorlage S. 20
785
Was du da sagst – mich juckt's davon
Vorlage S. 20
786
Schon jetzt in allen Federn!
Vorlage S. 20
787
WIEDEHOPF
Vorlage S. 20
788
zu Pisthetairos und Euelpides.
Vorlage S. 20
789
Wohlan denn du, und du, den Waffenplunder
Vorlage S. 20
790
Schafft weg und hängt zur guten Stund' ihn auf
Vorlage S. 20
791
Im Rauchfang, bei dem Bild des Feuergottes!
Vorlage S. 20
792
Du aber lass dein Wort, zu dem ich sie
Vorlage S. 20
793
Berief, uns hören: sprich!
Vorlage S. 20
794
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 20
795
Beim Phoibos, nein!
Vorlage S. 20
796
Wenn sie mit mir nicht eingehn den Vertrag,
Vorlage S. 20
797
Wie ihn mit seinem Weib der ›Affe‹ schloss,
Vorlage S. 20
798
Der Messerschmied: – mich nicht zu beißen, nicht
Vorlage S. 20
799
Am Hodensack zu zerren, nicht zu krabbeln
Vorlage S. 20
800
Mir da –
Vorlage S. 20
801
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 21
802
Dahinten? – Nein!
Vorlage S. 21
803
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 21
804
Am Auge, mein' ich!
Vorlage S. 21
805
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 21
806
Das geh' ich ein!
Vorlage S. 21
807
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 21
808
Beschwöre mir's!
Vorlage S. 21
809
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 21
810
Ich schwöre!
Vorlage S. 21
811
So wahr ich mit den Stimmen aller Richter
Vorlage S. 21
812
Und alles Volks zu siegen wünsch' –
Vorlage S. 21
813
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 21
814
Es gilt!
Vorlage S. 21
815
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 21
816
– Und halt' ich's nicht – mit einer Stimme nur!
Vorlage S. 21
817
PISTHETAIROS
Vorlage S. 21
818
zu Euelpides.
Vorlage S. 21
819
Hört, Bürger und Soldaten, geht mit Wehr
Vorlage S. 21
820
Und Waffen jetzt nach Haus; und habt wohl acht
Vorlage S. 21
821
Des Maueranschlags, der das Weitre sagt!
Vorlage S. 21
822
ERSTER HALBCHOR.
Vorlage S. 21
823
So verschlagen in allen Stücken auch der Mensch
Vorlage S. 21
824
Von Haus aus ist, doch will ich dich hören; sag an!
Vorlage S. 21
825
Denn wohl ist es möglich,
Vorlage S. 21
826
Dass du bessern Rat mir zu geben imstand bist,
Vorlage S. 21
827
Als ich selbst es vermöchte,
Vorlage S. 21
828
Und zu größerer Macht mir verhelfen kannst,
Vorlage S. 21
829
Die mein blöderer Geist nicht geahnt: drum rede!
Vorlage S. 21
830
Was Ersprießliches du uns
Vorlage S. 21
831
Zu verschaffen weißt – wir teilen es redlich!
Vorlage S. 21
832
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 21
833
Wohlan denn, was gab den Gedanken dir ein, was bewog dich, an uns dich zu wenden?
Vorlage S. 21
834
Das berichte getrost! Denn wir werden zuerst den geschloßnen Vertrag nicht verletzen!
Vorlage S. 21
835
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 21
836
Schon gärt mir's im Kopfe, beim Zeus, und der Teig zu der Rede, schon ist er im Gehen;
Vorlage S. 21
837
Jetzt ohne Verzug, jetzt knet' ich ihn aus! Einen Kranz her, Bursch, und ein Becken!
Vorlage S. 21
838
Komm, gieße das Wasser mir über die Hand –
Vorlage S. 21
839
EUELPIDES.
Vorlage S. 22
840
Wie? Geht es zum Schmause denn, oder –
Vorlage S. 22
841
PISTHETAIROS
Vorlage S. 22
842
zu Euelpides.
Vorlage S. 22
843
Nichts weniger! Nein, ich studiere schon lang auf ein mächtiges, schlagendes Kraftwort,
Vorlage S. 22
844
Zu erschüttern die Seele des Volks –
Vorlage S. 22
845
An den Chor.
Vorlage S. 22
846
Ja seht, nur für euch bin ich also bekümmert,
Vorlage S. 22
847
Dass ihr, einst Könige –
Vorlage S. 22
848
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 22
849
Könige wir? Über was denn?
Vorlage S. 22
850
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 22
851
Könige, freilich,
Vorlage S. 22
852
Über alles, was lebt und webet, zuerst über mich, über den da
Vorlage S. 22
853
Auf Euelpides deutend.
Vorlage S. 22
854
ja Zeus selbst;
Vorlage S. 22
855
Denn älter, weit älter ist euer Geschlecht, als Kronos zusamt den Titanen
Vorlage S. 22
856
Und die Erde –
Vorlage S. 22
857
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 22
858
Die Erde?
Vorlage S. 22
859
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 22
860
Fürwahr, bei Apoll!
Vorlage S. 22
861
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 22
862
Ei, das erste Wort, das ich höre!
Vorlage S. 22
863
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 22
864
O Einfalt! Du hast dich nicht umgetan und deinen Aisop nicht gelesen,
Vorlage S. 22
865
Der es deutlich doch sagt, dass die Schopflerch' einst der erste der Vögel gewesen,
Vorlage S. 22
866
Eh' die Erde noch war! Und da sei ihr am Pips ihr Vater gestorben und habe
Vorlage S. 22
867
Fünf Tag' unbeerdigt gelegen, dieweil die Erde noch nicht existierte;
Vorlage S. 22
868
Aus Verzweiflung grub dann im eigenen Kopf sie ein Loch zu des Vaters Bestattung.
Vorlage S. 22
869
EUELPIDES.
Vorlage S. 22
870
So liegt denn der Vater der Schopflerch' jetzt, der sel'ge, begraben im Schopfloch.
Vorlage S. 22
871
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 22
872
Und wenn sie nun lang vor der Erde, lang vor den Göttern gelebt, da gebührt doch
Vorlage S. 22
873
Als den Ältesten ihnen mit Fug und Recht die Gewalt und das Zepter der Herrschaft!
Vorlage S. 22
874
EUELPIDES.
Vorlage S. 23
875
Beim Apollon, gewiss! Drum lass dir nur ja lang wachsen in Zukunft den Schnabel,
Vorlage S. 23
876
Denn das Zepter wird Zeus abtreten so schnell nicht dem tannenpickenden Schwarzspecht!
Vorlage S. 23
877
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 23
878
Dass wirklich nun aber die Götter nicht vorzeiten die Menschen beherrschten,
Vorlage S. 23
879
Dass die Vögel als Könige herrschten, dafür gibt's hundert und tausend Beweise.
Vorlage S. 23
Historische Darstellung von Aristophanes
Kontextbild zum Werk. Historische Darstellung von Aristophanes — Spätere künstlerische Darstellung; kein gesichertes Bildnis aus dem Leben. · Rijksmuseum · CC0 Bildquelle ↗
880
So war, zum Exempel, vorzeiten der Hahn souveräner Regent und Gebieter
Vorlage S. 23
881
Im persischen Reich, vor den Fürsten lang, vor Dareios und Megabyzos,
Vorlage S. 23
882
Drum heißt er denn auch, weil er einst dort gebot, der persische Vogel noch heute.
Vorlage S. 23
883
EUELPIDES.
Vorlage S. 23
884
Drum stolziert er auch noch auf den heutigen Tag mit der aufrecht spitzen Tiara
Vorlage S. 23
885
Auf dem Kopf umher, wie der große Schah, er allein von sämtlichen Vögeln.
Vorlage S. 23
886
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 23
887
So gewaltig war er, so mächtig und stark, dass heut noch, wenn mit dem Tag er
Vorlage S. 23
888
Sein Morgenlied kräht, die Schlafenden all', seiner sonstigen Größe gedenkend,
Vorlage S. 23
889
Aufspringen und rasch an die Arbeit gehn, die Töpfer, die Schmiede, die Gerber,
Vorlage S. 23
890
Mehlhändler, Barbierer und Schneider und Schuh- und Harfen- und Schildfabrikanten,
Vorlage S. 23
891
In die Schlappschuh' fahren im Dunkeln sie schnell und rennen –
Vorlage S. 23
892
EUELPIDES.
Vorlage S. 23
893
Da hört ein Geschichtchen:
Vorlage S. 23
894
Mein Mantel von phrygischem Wollenzeug, durch den Göckel kam ich um diesen!
Vorlage S. 23
895
Ich war in die Stadt zu dem Namensfest eines Bübchens geladen, da trank ich
Vorlage S. 23
896
Mir ein Räuschchen und dämmert' allmählich ein, eh' die andern noch tranken: da kräht' er;
Vorlage S. 24
897
Ich, wähnend, es tag', geh' Halimos zu und laviere so grad' vor die Mauern
Vorlage S. 24
898
Hinaus: da versetzt mir ein Straßendieb mit dem Knüttel eins über den Rücken:
Vorlage S. 24
899
Da lag ich im Dreck und versuchte zu schrein, doch davon war Mantel und Spitzbub!
Vorlage S. 24
900
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 24
901
Der Hellenen König und Herrscher, das war in selbigen Zeiten der Weihe!
Vorlage S. 24
902
EUELPIDES.
Vorlage S. 24
903
Der Hellenen auch?
Vorlage S. 24
904
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 24
905
Und er führte zuerst als ihr Herr
Vorlage S. 24
906
und Gebieter den Brauch ein,
Vorlage S. 24
907
Vor dem Weih' in den Staub sich zu werfen.
Vorlage S. 24
908
EUELPIDES.
Vorlage S. 24
909
Ach ja, so warf ich mich selbst bei dem Anblick
Vorlage S. 24
910
Eines Weihen einmal in den Staub, und es fuhr, wie ich offnen Maules so dalag,
Vorlage S. 24
911
In den Hals mir hinunter mein Obolosstück: leer bracht' ich nach Hause den Schnappsack!
Vorlage S. 24
912
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 24
913
Im Ägyptenland und im weiten Gebiet der Phoinikier herrschte der Kuckuck,
Vorlage S. 24
914
Und sobald sein ›Kucku‹! der Kuckuck rief, da machten sich schnell auf die Beine
Vorlage S. 24
915
Die Phönizier all' und schnitten ihr Korn auf den Äckern, und Gersten und Weizen.
Vorlage S. 24
916
EUELPIDES.
Vorlage S. 24
917
Potz Tausend! Da kommt wohl das Sprichwort her: »Kuckuck, in das Feld, ihr Beschnittnen!«
Vorlage S. 24
918
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 24
919
So gewaltig regierten die Vögel im Land, dass, wo in den Städten von Hellas
Vorlage S. 24
920
Ein König noch war, Menelaos etwa, Agamemnon oder ein andrer,
Vorlage S. 24
921
Da saß auf dem Zepter ein Vogel ihm auch, um zu teilen mit ihm die – Schmieralien.
Vorlage S. 24
922
EUELPIDES.
Vorlage S. 25
923
Von all dem wußt' ich kein Wörtchen und sah mit Verwundrung, wie mit dem Vogel
Vorlage S. 25
924
Auf dem Zepter hervor oft Priamos trat auf die Bühne: da stand er, der Vogel,
Vorlage S. 25
925
Und lauerte scharf dem Lysikrates auf, was er etwa bekäm' an Schmieralien.
Vorlage S. 25
926
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 25
927
Doch das Schlagendste, Freunde, das kommt erst jetzt! Zeus selber, der Herrscher von heute,
Vorlage S. 25
928
Da steht er, der König der Könige, doch mit dem Vogel, dem Adler, zu Häupten;
Vorlage S. 25
929
Mit der Eule sein Kind, die Athene; sein Knecht und Getreuer Apoll mit dem Habicht.
Vorlage S. 25
930
EUELPIDES.
Vorlage S. 25
931
Ganz richtig bemerkt: bei Demeter, so ist's! Doch wozu die Begleitung der Vögel?
Vorlage S. 25
932
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 25
933
Deshalb: wenn einer beim Opfern das Herz und die Leber, so wie es gebräuchlich,
Vorlage S. 25
934
In die Hand ihm drückt – dass sie selbst vor Zeus das Herz und die Leber sich nehmen! –
Vorlage S. 25
935
Bei den Göttern schwur kein Sterblicher sonst, jedmänniglich schwur bei den Vögeln;
Vorlage S. 25
936
Noch heut, wenn Lampon aufs Prellen ausgeht – nicht bei Zeus, er schwört bei dem Zeisig.
Vorlage S. 25
937
So hat man vorzeiten euch überall als heilig verehrt und gewaltig!
Vorlage S. 25
938
Jetzt sieht man für Tölpel, für Sklaven euch an
Vorlage S. 25
939
Und schlägt euch wie wütende Hunde tot
Vorlage S. 25
940
Und schießt nach euch in den Tempeln sogar!
Vorlage S. 25
941
Und die Vogelsteller, sie lauern euch auf
Vorlage S. 25
942
Mit Netz, Leimrute, mit Schling' und Garn,
Vorlage S. 25
943
Mit Dohne, mit Sprenkel und Meisenschlag.
Vorlage S. 25
944
Und sie fangen und bringen euch schockweis zu Markt,
Vorlage S. 26
945
Und da kommen die Käufer und greifen euch aus!
Vorlage S. 26
946
Und sie braten euch, Wetter! Und wären sie nur
Vorlage S. 26
947
Noch zufrieden, euch so zu servieren bei Tisch!
Vorlage S. 26
948
Da kommt noch geriebener Käse dazu,
Vorlage S. 26
949
Weinessig und Baumöl, Teufelsdreck
Vorlage S. 26
950
Und Honig und Speck, durcheinandergerührt,
Vorlage S. 26
951
Und die Sauce dann schütten sie siedendheiß
Vorlage S. 26
952
Euch über das Fell,
Vorlage S. 26
953
Als wär' es verstunkenes Luder!
Vorlage S. 26
954
ZWEITER HALBCHOR.
Vorlage S. 26
955
O wie schwer, o wie schwer das Wort aufs Herz mir fällt,
Vorlage S. 26
956
Das du, Alter, mir sagst! Ich beweine die Schmach
Vorlage S. 26
957
Und die Feigheit der Väter,
Vorlage S. 26
958
Welche so glänzende Hoheit, ererbt von den Ahnen,
Vorlage S. 26
959
Mir zum Schaden verscherzten.
Vorlage S. 26
960
Doch es führt ja so glücklich ein gutes Geschick
Vorlage S. 26
961
Dich als Retter mir jetzt und Beschirmer entgegen.
Vorlage S. 26
962
In die Arme dir sink' ich
Vorlage S. 26
963
Mit den Küchlein, um fortan im Frieden zu wohnen!
Vorlage S. 26
964
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 26
965
Nun erkläre dich aber, was müssen wir tun? Denn es lohnt nicht der Mühe zu leben,
Vorlage S. 26
966
Wenn wir unser erbeigenes Königtum, wie auch immer, nicht wiedererobern!
Vorlage S. 26
967
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 26
968
So vernehmt mein Wort: Eine Stadt muss erstehn zur Behausung sämtlicher Vögel;
Vorlage S. 26
969
Dann müsst ihr die Luft, den unendlichen Raum, müsst Himmel und Erd' ihr begrenzen,
Vorlage S. 26
970
Wie Babylon, rund mit Mauern umziehn, kolossal aus gebackenen Quadern!
Vorlage S. 26
971
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 26
972
Kebriones, ha! und Porphyrion! Welch himmelanstrebender Stadtbau!
Vorlage S. 26
973
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 27
974
Und sobald sie dann steht, die erhabene Stadt, dann verlangt ihr von Zeus, dass er abdankt,
Vorlage S. 27
975
Und will er nicht dran und schlägt er es ab und besinnt sich nicht gleich eines Bessern,
Vorlage S. 27
976
Dann erklärt ihr ihm selber den heiligen Krieg und verbietet den sämtlichen Göttern,
Vorlage S. 27
977
Durch euer Gebiet auf den Strich zu gehn mit himmelansteigender Rute,
Vorlage S. 27
978
Wie sie früher so oft eh'brecherisch geil zu Alkmene sich niederließen,
Vorlage S. 27
979
Zu Alope, Leda und Semele; und kommen sie dennoch, dann müsst ihr
Vorlage S. 27
980
Sie kurzweg infibulieren, damit sie die Weiberchen lassen in Ruhe.
Vorlage S. 27
981
'Nen Vogel schickt ihr dann ohne Verzug zu den Menschen hinab als Gesandten
Vorlage S. 27
982
Und gebietet: als Königen sollen sie euch von der Stund an opfern, den Vögeln;
Vorlage S. 27
983
Und nach euch erst kriegen die Götter ihr Teil: und es steht dann geziemenderweise
Vorlage S. 27
984
Den Göttern stets ein Vogel zur Seit', wie er eben für jeglichen passend:
Vorlage S. 27
985
So, wer Aphroditen ein Opfer weiht, der streue dann Körner dem Sperling,
Vorlage S. 27
986
Und wer dem Poseidon ein Schaf darbringt, der bedenke die Ente mit Weizen,
Vorlage S. 27
987
Wer ein Rind dem Herakles, bediene zugleich mit Honigkrapfen die Kropfgans,
Vorlage S. 27
988
Wer dem Zeus als König 'nen Schafbock weiht – Zaunkönig ist ebenfalls König,
Vorlage S. 27
989
Und es ziemt sich, vor Zeus ihm den männlichen – Floh als hüpfendes Böcklein zu schlachten!
Vorlage S. 27
990
EUELPIDES.
Vorlage S. 28
991
Ein ergötzlicher Spaß – der geschlachtete Floh!
Vorlage S. 28
992
Ei, da schlage der Donner des Zeus drein!
Vorlage S. 28
993
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 28
994
Wie sollen denn aber für Götter und nicht für Dohlen die Menschen uns achten?
Vorlage S. 28
995
Wir fliegen und haben doch Flügel am Leib?
Vorlage S. 28
996
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 28
997
O Einfalt! Hat denn nicht Flügel
Vorlage S. 28
998
Auch Hermes und fliegt, und er ist doch ein Gott, und es fliegen der Götter noch viele,
Vorlage S. 28
999
Die Nike mit goldenen Schwingen, sie fliegt, und es fliegt doch, beim Zeus! auch der Eros,
Vorlage S. 28
1000
Und »der schüchternen Taube vergleichbar« ist nach Vater Homeros die Iris?
Vorlage S. 28
1001
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 28
1002
Schlägt Zeus dann nicht drein mit dem Donnerkeil und schickt uns geflügelte Blitze?
Vorlage S. 28
1003
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 28
1004
Und wollen für nichts euch die Sterblichen dann, aus purer Beschränktheit, noch achten
Vorlage S. 28
1005
Und für Götter dort oben nur die im Olymp, dann soll eine Wolke von Spatzen,
Vorlage S. 28
1006
Ein fliegendes, körneraufpickendes Korps, wegschnappen die Saaten der Äcker;
Vorlage S. 28
1007
Und metzenweis mag die Demeter dann an die Hungrigen Weizen verteilen.
Vorlage S. 28
1008
EUELPIDES.
Vorlage S. 28
1009
Die lässt das wohl sein, gib acht, die ersinnt Ausreden und lässt sie verhungern!
Vorlage S. 28
1010
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 28
1011
Dann lasst ihr die Raben dem mageren Vieh, mit dem sie die Äcker bepflügen,
Vorlage S. 28
1012
Und den Schafen aushacken die Augen, damit sie erkennen, wer Herr ist und Meister;
Vorlage S. 28
1013
Und Apollon, der Arzt, er kuriere sie dann, wie er pflegt – für bare Bezahlung!
Vorlage S. 28
1014
EUELPIDES.
Vorlage S. 28
1015
Nur ein bisschen noch wartet! Ich möchte nur erst meine Stierchen zuvor noch verkaufen!
Vorlage S. 28
1016
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 29
1017
Doch beten als Schöpfer und Gott sie dich an, als Poseidon, Kronos und Gaia,
Vorlage S. 29
1018
Dann genießen sie Güter im Überfluss!
Vorlage S. 29
1019
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 29
1020
So nenne mir eines der Güter!
Vorlage S. 29
1021
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 29
1022
Nie werden den knospenden Reben fortan Heuschrecken die Augen zerfressen,
Vorlage S. 29
1023
Denn Sperber und Eulen – nur eine Schwadron wird genug sein, sie zu vertilgen.
Vorlage S. 29
1024
Gallwespen und Fliegen und andres Geschmeiß, sie benagen nicht länger die Feigen,
Vorlage S. 29
1025
Denn die Krammetsvögel, ein einziger Schwarm – glattsauber putzt er die Bäume.
Vorlage S. 29
1026
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 29
1027
Wo kriegen wir aber den Reichtum her für die Menschen? Das ist ja ihr Liebstes!
Vorlage S. 29
1028
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 29
1029
Wer um Silberminen die Vögel befragt, – sie verleihn die ergiebigsten Schachte;
Vorlage S. 29
1030
Wo die besten Geschäfte zu machen sind, durch die Seher erfährt er's von ihnen;
Vorlage S. 29
1031
Nicht ein Seefahrer verunglückt mehr!
Vorlage S. 29
1032
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 29
1033
Nicht einer? Wie sollte das zugehn?
Vorlage S. 29
1034
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 29
1035
Ein Vogel wird jeden, sobald er ihn fragt, vor der Fahrt aufs beste beraten:
Vorlage S. 29
1036
›Jetzt segle nicht ab: denn es droht dir ein Sturm!‹ – ›Du gewinnst: jetzt lichte die Anker!‹
Vorlage S. 29
1037
EUELPIDES.
Vorlage S. 29
1038
Ei, da kauf' ich ein Schiff mir und stech' in die See: ich verlass' euch, ich bleibe nicht länger!
Vorlage S. 29
1039
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 29
1040
Dann decken sie ihnen die Schätze auf, die die Leute vor alters verscharrten,
Vorlage S. 29
1041
Voll blinkenden Silbers: sie wissen gar wohl, wo sie liegen, drum heißt es im Sprichwort:
Vorlage S. 29
1042
»Ich hab' 'nen Schatz, und es weiß es kein Mensch wo er liegt: das weiß nur der Geier!«
Vorlage S. 29
1043
EUELPIDES.
Vorlage S. 30
1044
Ich verkaufe mein Boot, schaff' Hacken herbei, und da grab' ich mir Töpfe voll Gold aus.
Vorlage S. 30
1045
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 30
1046
Wie verschaffen wir ihnen Gesundheit denn? Bei den Göttern ja wohnt Hygieia?
Vorlage S. 30
1047
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 30
1048
Wenn's ihnen nun aber recht grundwohl geht, das ist doch Gesundheit die Fülle!
Vorlage S. 30
1049
Denn, sieh mal, geht es dem Menschen schlecht, dann fehlt die Gesundheit ihm vornweg!
Vorlage S. 30
1050
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 30
1051
Wo bekommen wir aber das Alter her? Denn das Alter ist auch im Olympos:
Vorlage S. 30
1052
Dann sterben die Menschen als Kinder schon weg –
Vorlage S. 30
1053
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 30
1054
Mitnichten! Die Vögel, sie legen
Vorlage S. 30
1055
Dreihundert Jahre den Menschen noch zu!
Vorlage S. 30
1056
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 30
1057
Und woher denn?
Vorlage S. 30
1058
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 30
1059
Woher? Von sich selber!
Vorlage S. 30
1060
»Die krächzende Krähe«, das weißt du doch wohl, »fünf Menschenalter durchlebt sie.«
Vorlage S. 30
1061
EUELPIDES
Vorlage S. 30
1062
gegen das Publikum.
Vorlage S. 30
1063
Potz Wetter, das nenn' ich mir Könige, die weit besser als Zeus für uns taugen!
Vorlage S. 30
1064
PISTHETAIROS
Vorlage S. 30
1065
ebenso.
Vorlage S. 30
1066
Das mein' ich doch auch!
Vorlage S. 30
1067
Wir brauchen da marmorne Tempel nicht mehr
Vorlage S. 30
1068
Zu errichten für sie und Portale daran
Vorlage S. 30
1069
Zu erbaun aus Gold: oh, die wohnen auch gern
Vorlage S. 30
1070
Im Wacholdergebüsch und im Haselnußstrauch,
Vorlage S. 30
1071
Und der Ölbaum wölbt sich zum heiligen Dom
Vorlage S. 30
1072
Für die Allerhöchsten im Vogelreich.
Vorlage S. 30
1073
Nach Delphi zu pilgern, zu Ammons Sitz
Vorlage S. 30
1074
Und zu opfern daselbst, fällt keinem mehr ein:
Vorlage S. 30
1075
Wir stellen uns mitten ins Dickicht hin
Vorlage S. 30
1076
Von wilden Oliven und Erdbeergebüsch
Vorlage S. 30
1077
Und streu'n Hanfkörner und Weizen für sie
Vorlage S. 30
1078
Und flehn mit erhobenen Händen sie an
Vorlage S. 30
1079
Um Geld und Gut, und das wird uns dann auch
Vorlage S. 30
1080
Ohne weitres gewährt
Vorlage S. 31
1081
Für die Handvoll Korn, die wir streuen!
Vorlage S. 31
1082
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 31
1083
Ehrwürdiger Greis, zum vertrautesten Freund aus dem bittersten Feind mir geworden,
Vorlage S. 31
1084
Nie weich' ich von dir, treu werd' ich bei dir und deinen Entwürfen verharren!
Vorlage S. 31
1085
Durch deiner Worte Kraft begeistert schwör'
Vorlage S. 31
1086
Ich's heilig, und die Drohung sprech' ich aus:
Vorlage S. 31
1087
Wenn du in heiliger Allianz
Vorlage S. 31
1088
Mit mir zum Kampf auf Tod und Leben
Vorlage S. 31
1089
Dich verbündest und treu
Vorlage S. 31
1090
Wider die Götter mir hilfst,
Vorlage S. 31
1091
Ein Herz und eine Seele, Freund,
Vorlage S. 31
1092
Dann, Götter, sollt ihr länger nicht
Vorlage S. 31
1093
Unser Zepter schänden!
Vorlage S. 31
1094
Und das machen wir so: wo der rüstigen Kraft es bedarf, da postieren wir selbst uns;
Vorlage S. 31
1095
Wo es aber zu denken, zu raten gilt, da vertrauen wir deinem Genie uns!
Vorlage S. 31
1096
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 31
1097
Nun aber ist, beim Zeus, nicht mehr zum Zaudern
Vorlage S. 31
1098
Und Schlafen Zeit, zur Nikiasnickerei!
Vorlage S. 31
1099
Wir müssen handeln, und das gleich! So tretet
Vorlage S. 31
1100
Vorerst hier ein in meine Nestbehausung
Vorlage S. 31
1101
Und nehmt vorlieb mit Halmen, Stroh und Reisig!
Vorlage S. 31
1102
Ei, nennt uns doch auch eure Namen!
Vorlage S. 31
1103
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 31
1104
Gern,
Vorlage S. 31
1105
Ich heiße Pisthetairos!
Vorlage S. 31
1106
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 31
1107
Schön! Und du?
Vorlage S. 31
1108
EUELPIDES.
Vorlage S. 31
1109
Euelpides von Thria.
Vorlage S. 31
1110
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 31
1111
Seid mir beide
Vorlage S. 31
1112
Willkommen!
Vorlage S. 31
1113
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 31
1114
Schönen Dank!
Vorlage S. 31
1115
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 32
1116
Nun tretet ein!
Vorlage S. 32
1117
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 32
1118
Geh du voran, wir folgen dir.
Vorlage S. 32
1119
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 32
1120
So kommt!
Vorlage S. 32
1121
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 32
1122
Halt! Du, wie ist denn das? – Komm doch zurück!
Vorlage S. 32
1123
Wie können wir, die Unbeflügelten,
Vorlage S. 32
1124
Mit euch denn leben, den Beflügelten?
Vorlage S. 32
1125
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 32
1126
Ganz gut!
Vorlage S. 32
1127
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 32
1128
Du weißt, wie übel in der Fabel
Vorlage S. 32
1129
Aisops es jenem Fuchs ergangen ist,
Vorlage S. 32
1130
Der mit dem Aar gemeine Sache machte!
Vorlage S. 32
1131
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 32
1132
Sei unbesorgt! Es gibt ein Würzelchen:
Vorlage S. 32
1133
Das kaut ihr nur, dann seid ihr gleich beflügelt.
Vorlage S. 32
1134
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 32
1135
Nun denn, wir folgen!
Vorlage S. 32
1136
Zu den Sklaven.
Vorlage S. 32
1137
Du da, Manodoros
Vorlage S. 32
1138
Und Xanthias, nehmt die Bagage mit!
Vorlage S. 32
1139
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 32
1140
Noch ein Wort, noch ein Wort, ei so höre doch!
Vorlage S. 32
1141
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 32
1142
Nun?
Vorlage S. 32
1143
CHORFÜHRER.
Vorlage S. 32
1144
Du geleitest ins Nest sie, die Gäste,
Vorlage S. 32
1145
Und bewirtest sie gut! Doch die Nachtigall, Freund, die süße Gespielin der Muse,
Vorlage S. 32
1146
Die schick uns heraus zur Gesellschaft und lass mit der Holden uns spielen und scherzen!
Vorlage S. 32
1147
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 32
1148
O ja, bei Zeus, tu ihnen den Gefallen
Vorlage S. 32
1149
Und lock das Vögelchen aus dem Gebüsch!
Vorlage S. 32
1150
EUELPIDES.
Vorlage S. 32
1151
Ja, bei den Göttern, lock es her und gönn'
Vorlage S. 32
1152
Auch uns den Anblick deiner Nachtigall!
Vorlage S. 32
1153
WIEDEHOPF.
Vorlage S. 32
1154
Nun, wenn ihr wollt, so sei es!
Vorlage S. 32
1155
Ruft ins Gebüsch.
Vorlage S. 32
1156
Philomele,
Vorlage S. 32
1157
Komm 'raus und zeige dich den werten Gästen!
Vorlage S. 32
1158
Philomele tritt auf als Flötenspielerin, mit einer Vogelmaske.
Vorlage S. 32
1159
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 32
1160
Großmächt'ger Zeus, welch niedlich Vögelchen,
Vorlage S. 32
1161
Wie zart, wie weiß –
Vorlage S. 32
1162
EUELPIDES.
Vorlage S. 33
1163
Ich sage dir, mit der
Vorlage S. 33
1164
Probiert' ich schon vierfüßig eins zu spielen!
Vorlage S. 33
1165
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 33
1166
Was die mit Gold behängt ist! wie die Jungfrau!
Vorlage S. 33
1167
EUELPIDES.
Vorlage S. 33
1168
Kaum halt' ich mich: ich muss, ich muss sie küssen!
Vorlage S. 33
1169
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 33
1170
Du Narr, sieh nur den Bratspießschnabel an!
Vorlage S. 33
1171
EUELPIDES.
Vorlage S. 33
1172
Ich darf ihr nur die Eierschale da
Vorlage S. 33
1173
Vom Köpfchen streifen – komm und lass dich küssen!
Vorlage S. 33
1174
WIEDEHOPF
Vorlage S. 33
1175
nimmt ihn am Arm.
Vorlage S. 33
1176
Gehn wir hinein!
Vorlage S. 33
1177
PISTHETAIROS.
Vorlage S. 33
1178
Glück zu! Wir folgen dir!
Vorlage S. 33
1179
Alle ab.
Vorlage S. 33
1180
CHOR
Vorlage S. 33
1181
singt.
Vorlage S. 33
1182
Liebliches Blondköpfchen,
Vorlage S. 33
1183
Süßestes Vögelein,
Vorlage S. 33
1184
Meiner Lieder Begleiterin,
Vorlage S. 33
1185
Nachtigall, holde Gespielin!
Vorlage S. 33
1186
Bist du's, bist du es, kommst du,
Vorlage S. 33
1187
Bringst du mir süße Gesänge mit?
Vorlage S. 33
1188
Komm und flöte mir himmlische
Vorlage S. 33
1189
Frühlingstön'! Anapästische
Vorlage S. 33
1190
Rhythmen lass uns beginnen!
Vorlage S. 33
1191
Flötenspiel.
Vorlage S. 33
1192
CHORFÜHRER
Vorlage S. 33
1193
an die Zuschauer.
Vorlage S. 33
1194
O ihr Menschen, verfallen dem dunkeln Geschick, »den Blättern des Waldes vergleichbar,«
Vorlage S. 33
1195
Ohnmächtige Zwerge, Gebilde von Lehm, traumähnliche Schattengestalten,
Vorlage S. 33
1196
O ihr Eintagsfliegen, der Flügel beraubt, ihr erbärmlichverweslichen Wesen,
Vorlage S. 33
1197
Jetzt lauschet und hört die Unsterblichen an, die erhabenen, ewiglich jungen,
Vorlage S. 33
1198
Die ätherischen, himmlischen, seligen, Uns, die Unendliches sinnenden Geister,
Vorlage S. 33
1199
Die euch offenbaren die Lehre vom All und den überirdischen Dingen:
Vorlage S. 33
1200
Wie die Vögel entstanden, der Götter Geschlecht, und die Ströme, die Nacht und das Chaos:
Vorlage S. 34
1201
Auf dass ihr erkennet, was ist und was war, und zum Geier den Prodikos schicket!
Vorlage S. 34
1202
In der Zeiten Beginn war Tartaros, Nacht, und des Erebos Dunkel und Chaos;
Vorlage S. 34
1203
Luft, Himmel und Erde war nicht; da gebar und brütet' in Erebos' Schoße,
Vorlage S. 34
1204
Dem weiten, die schattenbeflügelte Nacht das uranfängliche Windei;
Vorlage S. 34
1205
Und diesem entkroch in der Zeit Umlauf der verlangenentzündende Eros,
Vorlage S. 34
1206
An den Schultern von goldenen Flügeln umstrahlt und behend wie die wirbelnde Windsbraut.
Vorlage S. 34
1207
Mit dem Chaos, dem mächtigen Vogel, gepaart, hat der in des Tartaros Tiefen
Vorlage S. 34
1208
Uns ausgeheckt und heraufgeführt zu dem Lichte des Tages, die Vögel.
Vorlage S. 34
1209
Noch war das Geschlecht der Unsterblichen nicht, bis er alles in Liebe vermischte.
Vorlage S. 34
1210
Wie sich eins mit dem andern dann paarte, da ward der Okeanos, Himmel und Erde,
Vorlage S. 34
1211
Die unsterblichen, seligen Götter all! – Und so sind wir erwiesenermaßen
Vorlage S. 34
1212
Weit älter, als alle Unsterblichen sind! Denn, dass wir von Eros gezeugt sind,
Vorlage S. 34
1213
Ist sonnenklar: denn wir fliegen wie er und gesellen uns gern den Verliebten:
Vorlage S. 34
1214
Manch reizenden Knaben, der kalt sich verschloss, hat nah an der Grenze der Jugend
Vorlage S. 34
1215
Durch unsre Gewalt der verliebte Freund noch gewonnen durch Vögelpräsente:
Vorlage S. 34
1216
Durch ein Perlhuhn oder ein Gänschen wohl auch, durch Wachteln und persische Vögel!
Vorlage S. 35
1217
Was es Schönes auf Erden und Großes gibt, das verdanken uns alles die Menschen:
Vorlage S. 35
1218
Wir verkünden die wechselnden Zeiten des Jahrs, den Frühling, den Sommer, den Winter:
Vorlage S. 35
1219
Der Kranich, er mahnt euch zu säen im Herbst, wenn er krächzend nach Libyen wandert,
Vorlage S. 35
1220
Und der Seemann hängt sein Steuer alsdann in den Rauch, um aufs Ohr sich zu legen:
Vorlage S. 35
1221
Den Orestes heißt er sich weben ein Kleid, um im Frost es nicht stehlen zu müssen.
Vorlage S. 35
1222
Kommt aber der Weih, so verkündet er euch nach dem Winter die mildere Jahrszeit,
Vorlage S. 35
1223
Wo die Frühlingswolle den Schafen ihr müsst abscheren; die zwitschernde Schwalbe,
Vorlage S. 35
1224
Die erinnert euch jetzt, zu vertrödeln den Pelz und ein sommerlich Röckchen zu kaufen;
Vorlage S. 35
1225
Kurz, Ammon sind wir und Delphi für euch und Dodona und Phoibos Apollon!
Vorlage S. 35
1226
Stets wendet ihr euch an die Vögel zuerst, eh' eure Geschäft' ihr besorget,
Vorlage S. 35
1227
Als: Lohnarbeit und Kauf und Verkauf und Eheverlöbnis und Hochzeit.
Vorlage S. 35
1228
Wer beißt euch die Mutter ins Bein und verheißt und beschert euch den Segen? – Der Storch ist's!
Vorlage S. 35
1229
Gar manchem entschlüpft vor Verwund'rung ein ›Ei!‹ und ihr ›höret ein Vögelchen pfeifen‹;
Vorlage S. 35
1230
›Das weiß nur der Geier!‹ bekennt ihr, und geht euch ein Licht auf, sagt ihr: ›Es schwant mir!‹
Vorlage S. 35
1231
Erkennt ihr es endlich und seht ihr in uns den leibhaftigen Seher Apollon?
Vorlage S. 35
1232
Nun wohlan! Wofern ihr als Götter uns ehrt,
Vorlage S. 36
1233
Weissagende Musen dann habt ihr für Wind
Vorlage S. 36
1234
Und Wetter, für Sommer und Winter und Lenz
Vorlage S. 36
1235
Und die Kühle des Herbsts! Wir entlaufen euch nicht,
Vorlage S. 36
1236
Wir setzen uns nicht vornehm und bequem
Vorlage S. 36
1237
In die Wolken hinauf so breit wie Zeus;
Vorlage S. 36
1238
Aus traulicher Nähe verleihen wir euch,
Vorlage S. 36
1239
Euch selbst samt Kindern und Enkeln, Gedeih'n
Vorlage S. 36
1240
Und Gesundheit die Füll',
Vorlage S. 36
1241
Und Leben und Segen und Frieden und Ruh'
Vorlage S. 36
1242
Und Vergnügen und Spaß und Jugend und Tanz,
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1243
Und Hühnermilch!
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1244
Ja, ihr werdet's, ihr all', aushalten nicht mehr
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1245
Vor Vergnügen und Lust:
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1246
So werdet ihr schwimmen im Reichtum!
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1247
ERSTER HALBCHOR.
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1248
Gesang mit Flötenbegleitung.
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1249
Melodienreiche –
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1250
Die Nachtigall fällt ein.
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1251
Tiotio tiotio tiotio tiotinx!
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1252
Muse des Hains, mit der ich oft
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1253
In Tälern und hoch auf waldigen Bergen –
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1254
Wie oben.
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1255
Tio tio tiotinx!
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1256
Schaukelnd im schattigen Laube der Esche mein Lied –
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1257
Tiotio tiotio tiotinx!
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1258
Aus der Tiefe der Brust ausströmte, den Pan
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1259
Feiernd mit heiligem Sang und die hehre
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1260
Bergedurchschwärmende Mutter der Götter, –
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1261
Tototo tototo totototinx!
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1262
Dort, wo gleich der Biene schwärmend
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1263
Phrynichos einst sich gepflückt
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1264
Des Gesanges ambrosische Frucht, der Sänger
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1265
Unerschöpften Wohllauts!
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1266
CHORFÜHRER
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1267
an die Zuschauer.
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1268
Hat von euch Zuschauern etwa einer Lust, sein Leben froh
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1269
Mit den Vögeln hinzuspinnen? – Macht euch auf und kommt zu uns!
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1270
Denn was hierzulande schändlich und verpönt ist durchs Gesetz,
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1271
Das ist unter uns, den Vögeln, alles löblich und erlaubt.
Vorlage S. 37
1272
Wenn es hier für Infamie gilt, seinen Vater durchzubleu'n,
Vorlage S. 37
1273
Ei, bei uns, da gilt's für rühmlich, wenn der Sohn den Vater packt,
Vorlage S. 37
1274
Tüchtig prügelt und noch auslacht: ›Wehr dich, wenn du Sporen trägst!‹
Vorlage S. 37
1275
Ist bei euch gebrandmarkt einer als ein durchgebrannter Sklav',
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1276
Der erhält bei uns den Namen: buntgefleckter Pelikan;
Vorlage S. 37
1277
Und wenn unter euch ein Myser etwa ist, wie Spintharos,
Vorlage S. 37
1278
Der passiert bei uns als Meise, von Philemons Vetterschaft.
Vorlage S. 37
1279
Wer ein Sklav' ist und ein Karer, gleich dem Exekestides,
Vorlage S. 37
1280
Mag mit uns als Gimpel leben, und da hat er Vettern g'nug.
Vorlage S. 37
1281
Wer, wie Peisias' Sohn, den Frevlern heimlich öffnen will das Tor,
Vorlage S. 37
1282
Ein Zaunschlupfer mag er werden, seines Vaters würd'ge Brut;
Vorlage S. 37
1283
Denn bei uns – wer wird ihn schelten, wenn er durch die Zäune schlüpft?
Vorlage S. 37
1284
ZWEITER HALBCHOR.
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1285
Gesang.
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1286
Und Schwäne stimmten –
Vorlage S. 37
1287
Tiotio tiotio tiotiotinx!
Vorlage S. 37
1288
Lieder mit an und jauchzten laut,
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1289
Mit den Flügeln schlagend zum Preis des Apollon, –
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1290
Tiotio tiotio tiotinx!
Vorlage S. 37
1291
Ruhend am Ufer, den flutenden Hebros entlang;
Vorlage S. 37
1292
Tiotio tiotio tiotinx!
Vorlage S. 37
1293
Und es schwang ihr Gesang sich zum Äther empor:
Vorlage S. 37
1294
Tiere des Waldes, sie lauschten und stutzten,
Vorlage S. 37
1295
Spiegelhell ruhten, geglättet die Wogen –
Vorlage S. 38
1296
Tototo tototo tototototinx!
Vorlage S. 38
1297
Widerhallte der ganze Olympos,
Vorlage S. 38
1298
Staunen ergriff auf dem Thron
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1299
Die Götter, die Grazien stimmten mit ein
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1300
Und Musen in den Jubel!
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1301
CHORFÜHRER
Vorlage S. 38
1302
an die Zuschauer.
Vorlage S. 38
1303
Nichts ist schöner, nichts bequemer, glaubt mir, als geflügelt sein!
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1304
Posito, ihr hättet Flügel, und gelangweilt fühlte sich
Vorlage S. 38
1305
Ein Zuschauer hier, aus purem Hunger, durch ein Trauerspiel:
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1306
Nun, der flöge schnell nach Hause, nähm' ein Gabelfrühstück ein,
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1307
Und mit vollem Magen käm' er dann im Flug hierher zurück.
Vorlage S. 38
1308
Wenn ein Patrokleides unter euch in Leibesnöten ist,
Vorlage S. 38
1309
Braucht er's nicht ins Hemd zu schwitzen: ›Platz, ihr Herrn!‹ – er fliegt davon,
Vorlage S. 38
1310
Dampft sich aus, und wohlgelüftet kommt er flugs hierher zurück.
Vorlage S. 38
1311
Wenn – ich meine nur – in eurer Mitt' ein Ehebrecher sitzt,
Vorlage S. 38
1312
Und er sieht den Mann der Dame auf den Ratsherrnbänken hier,
Vorlage S. 38
1313
Über euren Häuptern fliegt er auf der Liebe Schwingen weg,
Vorlage S. 38
1314
Protzt schnell ab und ist im Umsehn wieder hier auf seinem Platz!
Vorlage S. 38
1315
Flügel zu besitzen – kennt ihr, sagt es selbst, ein schöner Glück?
Vorlage S. 38
1316
Hat Diitrephes, der Flügel nur aus Flaschenbast besaß,
Vorlage S. 38
1317
Doch zum Hauptmann, Reiteroberst sich erhoben, ist aus nichts
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1318
Nun ein großer Mann geworden, wie ein Roßhahn aufgebläht!
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Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Drum nah'n wir uns …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Nur nicht am Meer! – dass eines […] – schrecklich! –«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

3. Welche Sprecherangabe gehört im Kapitel zu diesen Worten? »So, wenn die Sterblichen den Göttern opfern«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

4. Welcher Ausschnitt verweist mit einer Zeitangabe ausdrücklich auf eine frühere Zeit? Achte auf ein ausdrücklich genanntes Signalwort.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗

5. Welche Sprecherangabe gehört im Kapitel zu diesen Worten? »Dass rundum alles euch gehört, Was unten, oben, rechts und links, Das demonstriert er euch aufs Haar.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Noch ein Wort, noch ein Wort, ei so höre doch!« B: »Denn älter, weit älter ist euer Geschlecht, als Kronos zusamt den Titanen« C: »Hast denn du Beim Fallen nicht die Krähe fahren lassen?«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Wenn's ihnen nun aber recht grundwohl …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Ein […] wird jeden, sobald er ihn fragt, vor der Fahrt aufs beste beraten:«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

10. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Wer, wie Peisias' Sohn, den …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Ordne diese Textstelle in den Zusammenhang ein: »Beim Fallen nicht die Krähe fahren lassen?«. Was geschieht oder wird hier besprochen? Erkläre in drei bis fünf Sätzen auch, was davor und danach wichtig ist.

Impulse zur Selbstprüfung

Lies die verlinkte Stelle mit ihrer Umgebung. Trenne ausdrücklich Gesagtes von Vermutungen.

  • Situation oder Gedanke verständlich erklärt
  • Mindestens ein passender Textbeleg
  • Eigene Formulierungen statt bloßer Abschrift
Textstelle nachlesen ↗

2. Vergleiche die beiden Ausschnitte: »Beim Fallen nicht die Krähe fahren lassen?« und »Frevlern heimlich öffnen will das Tor«. Welche Entwicklung, Gemeinsamkeit oder Spannung erkennst du? Begründe mit beiden Textstellen.

Impulse zur Selbstprüfung

Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.

  • Beide Ausschnitte im Zusammenhang gelesen
  • Eine Gemeinsamkeit oder einen Unterschied erläutert
  • Deutung und wörtlichen Beleg unterschieden
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

3. Untersuche die sprachliche Wirkung dieses Ausschnitts: »Ein Vogel wird jeden, sobald er ihn fragt, vor der Fahrt aufs beste beraten:«. Wähle ein auffälliges Wort, ein Bild oder eine Formulierung. Erkläre seine Wirkung und begründe eine mögliche andere Lesart.

Impulse zur Selbstprüfung

Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.

  • Sprachliches Merkmal am Wortlaut benannt
  • Wirkung als begründete Deutung formuliert
  • Alternative Lesart oder Grenze der Deutung erklärt
Textstelle nachlesen ↗
Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Gradaus, dort nach dem Baum zu weist du mich?«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Wohlan denn, was gab den Gedanken dir ein, was bewog dich, an uns dich zu wenden?«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Nun ein großer Mann geworden, wie ein Roßhahn aufgebläht!«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
Textstelle nachlesen ↗

Ausgabe, Herkunft und Rechte

Autor und namentlich belegte Übersetzung sind nach den geprüften Lebensdaten in Deutschland gemeinfrei. TextGrid und www.editura.de stellen Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE bereit.

Die Vögel

Aristophanes: Sämtliche Komödien. 2 Bände, übers. v. Ludwig Seeger, Zürich: Artemis-Verlag, 1952. Aristophanes 2- Zürich

Das Werk Die Vögel von Aristophanes ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; underlying texts public domain per source Lizenz

Originalsprache · Altgriechisch

Vollständiger überlieferter Originaltext der angegebenen Perseus-Edition. Antike Überlieferungslücken und kritische Ergänzungen gehören zur Quellausgabe und sind kenntlich: ⟨Ergänzung⟩, ⟦vom Herausgeber getilgter Text⟧, […] Überlieferungslücke. Anmerkungen der Quellausgabe sind beschriftet. Wortlaut bleibt erhalten; TEI-Markup wird in Lesetext überführt. Keine Gleichsetzung mit einem erhaltenen Autorenmanuskript oder mit der Textgrundlage der deutschen Übersetzung.

Aristophanes; source-edition editors listed separately; Perseus Digital Library, Tufts University. CC BY-SA 4.0.

Autorschaft und Ausgabe: Aristophanes · F. W. Hall · W. M. Geldart · Perseus Digital Library, Tufts University

Originaltext und Ausgabe ↗ · Perseus Digital Library, Tufts University · Lizenz und Nutzungsbedingungen

Aristophanes Aristophanis Comoediae F. W. Hall William M. Geldart Oxford Clarendon Press 1906 1 Internet Archive

Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.