Aufwärmen - Fußballtraining
Einleitung

Bild und Textalternative: Fußballspielende bei einer gemeinsamen Aufwärmphase; das Foto belegt eine Trainingssituation, aber keine bestimmte Wirkung. Quelle: Wikimedia Commons; McHael-10, 30.04.2016, CC BY-SA 4.0; unveränderte Einbindung mit Namensnennung, keine Empfehlung der abgebildeten Personen.
Ein guter Trainingsstart verbindet Sicherheit, Freude, Aufmerksamkeit, Bewegung und Ballkontakte. Wer Fußball spielt, muss nicht erst minutenlang ohne Ball Runden laufen: Gerade Kinder können spielerisch beginnen, während die Anforderungen an Tempo, Wahrnehmung, Koordination und Technik alters- und situationsgerecht wachsen. Du lernst, wie du die Spielfläche prüfst, mit dem Ball in Bewegung kommst, die Belastung vorsichtig steigerst und einen Trainingsschwerpunkt vorbereitest.
Zielgruppe: Spielerinnen und Spieler ab sechs Jahren sowie Coaches, pädagogische Fachkräfte und Erwachsene. Die Übungen sind Lernbeispiele unter verantwortlicher Anleitung, keine individuellen medizinischen Empfehlungen. Bei Schmerzen, Schwindel, Atemnot oder anderen Beschwerden wird sofort abgebrochen und eine verantwortliche erwachsene Person hinzugezogen. Verletzungen werden nicht eigenständig behandelt. Bei Hitze, Kälte, Regen oder besonderen Bedürfnissen sind Umfang, Pausen und Übungen anzupassen. Niemand muss Kopfbälle, harte Kontakte, riskante Sprünge oder maximale Sprints absolvieren.
Lernziele: Du kannst ein ballorientiertes Aufwärmen begründen, einen Platzcheck durchführen, eine Steigerung von leicht zu spielnah planen, Altersgruppen unterscheiden, Beobachtungen festhalten und Verbesserungsvorschläge formulieren. Dieser offene Kurs verknüpft Fußball, Fußballtraining, Bewegung, Fair Play und Trainingsplanung; grundlegendes Lernen bleibt kostenlos.
Wirkung und Prinzipien
Wozu wärmen wir uns auf?
Beim Aufwärmen werden Bewegungen zunächst leicht ausgeführt und schrittweise an die nächste Aufgabe angenähert. Herz-Kreislauf-Aktivierung, dynamische Beweglichkeit und aufmerksames Handeln unterstützen die Vorbereitung auf sportliche Belastungen. Eine geeignete Aufwärmphase kann zur Verletzungsprävention beitragen, garantiert aber keine Verletzungsfreiheit. Der Ball hilft, Zeit für Dribbling, Passen, Orientierung, Kommunikation und Entscheidungen zu nutzen. Für jüngere Kinder steht der motivierende Spielbeginn im Vordergrund; für ältere Jugendliche und Erwachsene kann eine stärker strukturierte körperliche Vorbereitung sinnvoll sein.
Die Trainingsphilosophie des DFB betont Freude, Intensität und Wiederholung. Intensität bedeutet hier viele sinnvolle Aktionen bei wenig unnötigem Warten – ausdrücklich nicht von Beginn an maximale körperliche Belastung. Viele Ballaktionen und kleine Spielformen sind besonders im Kinderfußball wertvoll. Quelle: DFB, Trainingsphilosophie Deutschland, geprüft am 03.11.2026.
Die Belastung als ansteigende Treppe
Eigenes Diagramm (Wikitext, Stand 03.11.2026):
| Abschnitt | Orientierung | Körper und Aufmerksamkeit | Ballaktion |
|---|---|---|---|
| Ankommen | ruhig bis leicht | Platz prüfen, Regeln klären, locker bewegen | freies Dribbeln oder Fangspiel mit Ball |
| Aktivieren | leicht bis mäßig | dynamisch mobilisieren, links und rechts koordinieren | Richtungswechsel, Stoppen, kontrollierte Pässe |
| Annähern | mäßig, kurzzeitig etwas lebhafter | Raum wahrnehmen, Signale aufnehmen, fair ausweichen | Passfenster oder kleine Überzahl |
| Übergang | spielnah, individuell dosiert | Blick heben, entscheiden und Pausen beachten | kurze Kleinfeldform passend zum Hauptteil |
Textalternative: Vier aufeinanderfolgende Stufen führen vom sicheren Ankommen über Mobilisieren und Orientieren zu einer spielnahen Übung. Es gibt keine vorgeschriebenen Maximalwerte. Eigene didaktische Darstellung, 03.11.2026; keine fremde Grafik oder gesonderte Bildlizenz. Für eine 6-jährige Gruppe kann ein Fangspiel bereits der richtige spielerische Einstieg sein. Für geübte Erwachsene darf die Vorbereitung länger dauern.
Aufmerksamkeit gehört dazu
Achte auf einen ausreichend großen Abstand zu anderen, auf Freiräume, Bodenbeschaffenheit und Signale. Gute Fragen beim Bewegen lauten: Wo ist Platz? Wer bietet sich an? Welche Berührung hält den Ball bei mir? Ein Blick weg vom Ball kann die Orientierung verbessern, solange du kontrolliert und ohne Kollisionsrisiko handelst. Beobachtbare Merkmale sind freie Laufwege, angemessenes Tempo, beidfüßige Kontakte und die Fähigkeit, auf ein Stoppzeichen zu reagieren.
Sicherheit und Organisation
Der Platzcheck vor dem ersten Ballkontakt
Der Coach prüft vor Beginn den Boden auf Löcher, Rutschgefahr, lose Gegenstände und harte Hindernisse; außerdem Wetter, Licht, Platzgrenzen, Abstände, passende Schuhe und Bälle. Mobile Tore müssen entsprechend ihrer Bauart gegen Kippen gesichert sein. Defekte oder ungesicherte Tore bleiben gesperrt; Kinder dürfen nicht daran klettern. Zuschauer und andere Gruppen benötigen Abstand, und Trink- und Erholungspausen werden möglich gemacht. Im Zweifel wird eine Spielform ohne Tore gewählt. Der DFB hat seine Hinweise zur Verkehrssicherheit und Torsicherung am 01.07.2025 aktualisiert: DFB, Sicherheit auf dem Sportplatz.
Checkfrage vor Trainingsbeginn: Ist die Fläche frei? Sind Tore und Markierungen sicher? Gibt es einen verständlichen Stopp-Ruf? Kennen alle den Trinkplatz? Ist die Gruppengröße für die Aufsicht geeignet? Kann jede Person ohne Druck pausieren?
Alters- und gesundheitsgerechte Entscheidungen
Für 6–9 Jahre gilt: Spiel, Fantasie, kurze Erklärungen, einfache Aufgaben und viel Bewegung mit Ball. Langes isoliertes Einlaufen ist kein Pflichtprogramm. Für 10–13 Jahre kommen variierende Technik-, Orientierungs- und Teamaufgaben hinzu, weiterhin ohne erzwungene Maximalbelastung. 14–17 Jahre können nach Könnensstand dynamische Mobilisation und kontrollierte, spielnahe Beschleunigungen ergänzen. Erwachsene passen Dauer und Umfang an Fitness, Erfahrung, Vorbelastung, Wetter und eventuelle Einschränkungen an. Bei Rückkehr nach Verletzung gelten ausschließlich fachlich freigegebene Anpassungen.
Das FIFA-Programm 11+ ist nach FIFA-Angaben für Fußballspielende ab 14 Jahren konzipiert und darf nicht als Pflichtprogramm für Sechsjährige bezeichnet werden. Quelle: FIFA, Verletzungsprävention. Kopfbälle sind kein notwendiger Bestandteil dieses Kurses. Auch bei älteren Teilnehmenden erfolgen Kontakt- und Sprunginhalte nur bei Eignung, fachlicher Anleitung und sicherem Aufbau.
Belastung steuern statt überfordern
Sprich während einer leichten Phase in ganzen Sätzen; beobachte Atemrhythmus, Koordination und subjektives Wohlbefinden. Einfache Handzeichen funktionieren auch mit Kindern: Daumen hoch bedeutet „passt“, waagerecht bedeutet „langsamer“, Daumen nach unten bedeutet „Pause und Rückmeldung“. Dies ist ein pädagogisches Feedbacksignal, kein medizinischer Test. Nicht alle müssen gleichzeitig das gleiche Tempo erreichen. Kurze Erholung, Wasser, verfügbare Schattenbereiche und eine flexible Anpassung gehören zum Trainingsstart. Quelle: VBG, Aufwärmen zur Verletzungsprävention, geprüft am 03.11.2026.
Altersgerechtes Lernen und Vorbilder
Kinder und Jugendliche bewusst unterscheiden
| Alter | Ziel am Start | Geeignetes Beispiel | Beobachtungsfrage |
|---|---|---|---|
| 6–9 Jahre | Freude, Regeln, freie Bewegung | Balltiere oder Ampel-Dribbling mit wechselnden Geschichten | Können alle starten und rechtzeitig stoppen? |
| 10–13 Jahre | Ballführung mit beiden Füßen, Orientierung | Passfenster in Kleingruppen | Wird vor der Ballannahme geschaut? |
| 14–17 Jahre | Koordination, dynamische Vorbereitung, Wahrnehmen und Entscheiden | kleine Positionsspiele mit wechselnden Aufgaben | Erhöht sich das Tempo allmählich, ohne Kontrollverlust? |
| Erwachsene | individuell dosiert körperlich und mental bereit werden | mobilisieren, passen, dann spielnahe Überzahl | Passt die Belastung zu Tagesform und folgendem Hauptteil? |
Die Tabelle zeigt didaktische Orientierung, keine starren Altersgrenzen. Erfahrung, Behinderung, Wohlbefinden und Gruppensituation können die bessere Auswahl stärker bestimmen als das Geburtsjahr.
Profifußball beobachten, nicht unkritisch kopieren
Bild und Textalternative: Die Fußballerin Linda Dallmann wärmt sich im Jahr 2017 im Umfeld eines Bundesligaspiels auf. Beobachte sichtbare Körperausrichtung und Bewegungsbereitschaft; das Standbild erlaubt keine Aussage über Trainingswirkung oder Intensitätssteuerung. Quelle: Commons; Rufus46, 21.05.2017, CC BY-SA 3.0, unveränderte OER-Einbindung. Sie war beim abgebildeten Spiel für SGS Essen aktiv; das Foto zeigt keinen aktuellen Kader.
Bild und Textalternative: Mehrere Spieler des FC Liverpool wärmen sich vor dem Spiel gegen AS Roma am 25.07.2012 auf; laut Quelldatei sind unter anderem Steven Gerrard und Jordan Henderson im Bildumfeld. Vergleiche Gruppenorganisation und Platzbedarf, ohne aus einem Foto vermeintliche medizinische Empfehlungen abzuleiten. Quelle: Commons; md.faisalzaman, 25.07.2012, CC BY 2.0, lizenzgerechte Bildverwendung. Historische Aufnahme, kein gegenwärtiger Mannschaftsnachweis.
Bild und Textalternative: Eine Gruppe von Arsenal-Fußballerinnen wärmt sich am 24.11.2022 vor einem Champions-League-Spiel auf; auf dem Foto lassen sich Anzahl, Gruppierung und Bewegungsraum beschreiben. Quelle: Commons; Snowdog, 24.11.2022, CC BY-SA 4.0; die vorhandene Commons-Bildfassung ist zugeschnitten. Weder persönliches Mitwirken noch Empfehlungen der Spielerinnen werden behauptet.
Ein DFB-Video als Impuls
Video und Textalternative: DFB: „Trainingsphilosophie Deutschland: Tipps für Spielformate bis zur D-Jugend“, veröffentlicht am 26.05.2025 auf dem offiziellen DFB-YouTube-Kanal. Hannes Wolf, Hanno Balitsch und Daniel Stredak erläutern kleine, altersgerechte Spielformen. Betrachte den Clip als Hintergrund zum aktiven Trainingsstart, nicht als vorgegebenes Warm-up für jedes Alter. Quelle: YouTube/DFB; Urheber/Anbieter: DFB; Standard-YouTube-Nutzungsbedingungen, kein behauptetes CC-Material, ausschließlich Plattform-Player-Einbettung, soweit verfügbar. Bei gesperrtem Player genügt die folgende Textaufgabe: Plane ein kleines Feld, das vielen Kindern Ballkontakte ermöglicht. Externe Videos können nach lokalen Datenschutz-/VIDIS-Entscheidungen deaktiviert bleiben.
Ballorientierte Trainingsformen
Praxisregel für alle folgenden Übungen: Der Coach kontrolliert Fläche und Material, erklärt das Stoppzeichen und ermöglicht individuelle Pausen. Die Beispiele sind frei entwickelte Aufgaben, keine Kopie bestehender MOOCwiki-Fußballkurse.
Übung A: Ampel-Dribbling für den Einstieg
Ziel: Ballgefühl, Raumwahrnehmung und sicheres Anhalten, besonders für 6–9 Jahre. Material: möglichst ein passender Ball pro Person, vier flache Markierungen. Aufbau: übersichtliches, hindernisfreies Rechteck mit Abstand zu Wänden und gesicherten Toren. Durchführung: 2 Minuten frei dribbeln; bei „Gelb“ langsam führen, bei „Rot“ den Ball mit der Sohle kontrolliert stoppen, bei „Grün“ im selbstgewählten sicheren Tempo weiterdribbeln; nach weiteren 2 Minuten frei erfundene Tierbewegungen mit Ball testen. Typische Fehler: nur auf den Ball starren, zu eng dribbeln, im Signal weiterlaufen. Beobachtung: Stoppen alle ohne Zusammenstoß, und bewegen sich alle aktiv? Leichter: größeres Feld, mehr Platz und nur zwei Signale. Schwerer: Richtungswechsel und Blickheben nach einem vereinbarten Zeichen, ohne Tempozwang. Transfer: Vor dem Hauptteil die Ballführung in ein freies Feld übertragen.
Übung B: Balljäger ohne Körperkontakt
Ziel: Spaß, Aufmerksamkeit und kontrollierter Richtungswechsel; ab 6 Jahren. Material: weiche, geeignete Fußbälle und flache Markierungen. Aufbau: ausreichend große Zone mit zwei klaren Rückzugsfeldern; jede Person oder jedes Paar hat einen Ball. Durchführung: Alle dribbeln; ein „Balljäger“ darf durch Zeigen auf den Ball einen Punkt markieren, ohne ihn zu berühren und ohne andere Personen zu jagen. Nach kurzer Runde Rolle wechseln. Beim Stoppzeichen bleiben alle stehen. Typische Fehler: hektisches Zusammenlaufen, zu hohe Geschwindigkeit, Berührungen statt regelkonformem Zeigen. Beobachtung: Bleiben Bewegungsabstände und Freude erhalten? Leichter: kein Jäger, nur Signale des Coaches. Schwerer: zwei Farben bedeuten unterschiedliche freie Zielzonen. Transfer: Räume im Kleinfeldspiel erkennen, ohne Gegenkontakt zu erzwingen.
Übung C: Passfenster zu dritt
Ziel: Passen, offene Stellung, Orientierung und dosierte Bewegung; vor allem 10–13 Jahre, anpassbar. Material: ein Ball je Dreierteam, zwei Markierungen pro Team. Aufbau: pro Gruppe ein klares Passfenster aus zwei Hütchen und freie seitliche Ausweichfläche, mehrere Bahnen mit Sicherheitsabstand. Durchführung: A passt flach durch das Fenster zu B, B nimmt in offenen Raum mit und passt zu C; danach wechseln A und C ihre Positionen ohne Kreuzung der Laufwege. Erst locker, dann nach guter Kontrolle mit freier Passentscheidung. Typische Fehler: zu harter Pass, Empfang mit geschlossenem Körper, starres Warten an der Linie. Beobachtung: Zeigt sich Blickkontakt und ein kontrollierter erster Kontakt? Leichter: breites Fenster und kürzere Passdistanz. Schwerer: vor Annahme freie Seite anzeigen und den Pass variieren; keine erzwungene Ein-Kontakt-Regel. Transfer: offene Anspielpositionen in einem kleinen Ballbesitzspiel finden.
Video und Textalternative: Deutsches Fußball Internat: „Passübung zum Aufwärmen“, 19.02.2024. Das Video zeigt ein Anspiel durch ein Passtor, Ballmitnahme in die Bewegung und eine passende Positionierung der Mitspielenden. Quellenlink: YouTube, Deutsches Fußball Internat; Urheber/Anbieter: Deutsches Fußball Internat; Plattformvideo mit üblichen YouTube-Rechten, keine offene CC-Lizenz behauptet, nur native Player-Einbettung, wenn durch die Plattform und lokale Datenschutzkonfiguration gestattet. Der Text von Übung C ist eine eigenständige altersgerechte Lernvariante. Ohne Video bleibt die vollständige textliche Anleitung nutzbar.
Übung D: Orientierungs-Rondo ohne Druckspitzen
Ziel: Wahrnehmen, Freilaufen und zielgerichtetes Passspiel; 14–17 Jahre und angepasste Erwachsenengruppen. Material: ein Ball, vier Hütchen, Ersatzball außerhalb des Feldes. Aufbau: kleines, aufgeräumtes Rechteck; vier Außenspielende gegen eine defensiv orientierende Person, mit freiem Bewegungsweg. Durchführung: Erst unbedrängt Pässe zirkulieren lassen, dann eine Person als passive Passweg-Anzeige einsetzen; erst später freiwillig moderaten Gegnerdruck zulassen. Kontaktlose Orientierung ist der Ausgangspunkt; keine harten Zweikämpfe. Typische Fehler: sofort zu hohes Tempo, enge Abstände, unkontrollierte Richtungswechsel. Beobachtung: Sehen die Spielenden die nächste Passoption und passen sie ihre Geschwindigkeit an? Leichter: größerer Raum und nur passiver Druck. Schwerer: nach drei Pässen bewusst die Seite wechseln; auf Wunsch begrenzter aktiver Gegnerdruck unter klaren Regeln. Transfer: freies Dreieck im folgenden Positionsspiel herstellen.
Zwei eigene Taktikschemata
Schema 1: Ampel-Feld (selbst entworfene Textgrafik, 03.11.2026).
| Ecke links | Feldmitte | Ecke rechts |
|---|---|---|
| Hütchen A | Start mit Ball: freie Wege suchen | Hütchen B |
| Sicherheitsrand | Rot = stoppen; Gelb = langsam; Grün = kontrolliert frei | Sicherheitsrand |
| Hütchen C | Trink- und Pausezone außerhalb der Laufwege | Hütchen D |
Textalternative: Vier Hütchen begrenzen ein Feld. In der Mitte sind die drei Signale erklärt; die Trinkzone liegt außerhalb der Bewegungsfläche. Die Skizze ist nicht maßstäblich. Eigene Wikitext-Grafik, keine externe Bilddatei.
Schema 2: Passfenster (selbst entworfene Textgrafik, 03.11.2026).
| Linke Zone | Mittleres Fenster | Rechte Zone |
|---|---|---|
| A mit Ball | Hütchen – freie Passgasse – Hütchen | B zeigt offen zum Feld |
| C bietet sich versetzt an | A passt flach zu B | B nimmt seitlich mit und passt zu C |
| Wechsel nur nach Freigabe | Passwege freihalten | Tempo zunächst locker |
Textalternative: Drei Rollen A, B und C nutzen einen Passkorridor. Der Ball wandert von A durch das Fenster zu B und nach kontrollierter Mitnahme zu C; Wege bleiben getrennt. Eigene Wikitext-Grafik, kein fremdes Lehrbild.
Planen, beobachten und verbessern
Vom Aufwärmen zum Hauptteil
Eine geeignete Einstiegsform bereitet auf die folgende Fußballaufgabe vor. Geht es später um Ballmitnahme, eignen sich Dribbling, Blickheben und offene Stellung; bei Passspiel folgt auf einfache Partnerpässe eine kleine Entscheidungssituation. Das Aufwärmen wird nicht zum Selbstzweck: Ein Coach bewertet Sicherheit, Beteiligung, Freude, Steuerung und Anschluss an den Hauptteil. Videoaufnahmen sind für diese Beobachtung nicht nötig; verwende bei Minderjährigen anonyme, datensparsame Notizen statt identifizierbarer Aufnahmen.
Modellfall: 18 Kinder beim Trainingsstart
Ausgangslage: Eine Jugendgruppe mit 18 Kindern im Alter von 8 bis 9 Jahren hat 14 Minuten zum Einstieg. Vorhanden sind zwölf passende Bälle, zwölf flache Hütchen, zwei Minitore und zwei Coaches. Der Boden ist nach einem Schauer stellenweise glatt. Ein mobiles Großtor steht ungesichert am Rand. Hauptthema: Dribbling und freie Räume erkennen. Einige Kinder sind Anfängerinnen oder Anfänger, andere spielen seit drei Jahren.
Auftrag: Entwickle einen sicheren, ballorientierten Ablauf. Begründe die Gruppierung, steigere Anforderungen vorsichtig und erkläre, wie du Beteiligung überprüfst. Du darfst das mobile Tor nicht verwenden.
Nachvollziehbare Musterlösung:
- Vorbereitung, vor der Zeitmessung: Die Coaches sperren den Bereich mit dem ungesicherten Großtor ab und veranlassen fachgerechte Sicherung; bei nicht sicher abtrennbarem Risiko fällt die Einheit dort aus. Sie kontrollieren den rutschigen Boden, verkleinern oder verlegen die Fläche auf einen sicheren Teil, prüfen Minitore und markieren freie Abstände. Bei unsicheren Bedingungen wird nicht trainiert.
- Minute 0–3: Kurze Erklärung, Sicherheits- und Stoppzeichen; 12 Kinder dribbeln mit Ball, 6 sind als wechselnde Paarpartner mit konkreter Bewegungsaufgabe ohne Ball aktiv. Nach etwa 60–90 Sekunden Rollen tauschen, damit niemand lange wartet. Alternativ bilden 6 Dreierteams mit je zwei Bällen wechselnde Zweieraktionen.
- Minute 3–8: Ampel-Dribbling in zwei Feldern mit je neun Kindern und je einem Coach. Je Feld stehen sechs Bälle zur Verfügung; in Dreiergruppen erhalten zwei die Bälle und eine Person übernimmt eine gleichwertige Beobachtungs- oder Freilaufaufgabe, dann zügig wechseln. Tempo bleibt kontrolliert; auf rutschigem Untergrund keine scharfen Stopps.
- Minute 8–12: Sechs Dreierteams bilden kleine Dribbel-Korridore. Jede Person sucht eine freie Spur, führt kontrolliert und übergibt den Ball. Die Schwierigkeit steigt durch Blickheben und Entscheidung über die freie Spur, nicht durch Höchsttempo oder Gegnereinwirkung.
- Minute 12–14: Kurzes freies Dribbelspiel auf sicherer Fläche; Abschluss mit einem Satz pro Gruppe: „Wo war Platz?“ und Handzeichen zur Belastung. Nahtloser Übergang zum Hauptteil. Bei Beschwerden Pause und Abbruch.
Begründung: 18 Kinder erhalten im Verhältnis zur Ballanzahl regelmäßig Ballkontakte und durch Rollenwechsel Bewegung. Die Aufgaben passen zum Alter und zum Thema. Sicherheit hat Vorrang vor dem geplanten Ablauf; die Steigerung betrifft zuerst Wahrnehmung und Entscheidung. Kein Kind muss kopfballen oder körperlich gegen andere arbeiten.
Bewertungsraster für den Modellfall
| Kriterium | 0 Punkte | 1 Punkt | 2 Punkte | 3 Punkte |
|---|---|---|---|---|
| Sicherheit | Gefährdung übersehen | Gefahr benannt, keine verlässliche Maßnahme | weitgehend sicher mit kleiner Lücke | Tor, Boden, Abstände und Abbruch klar geregelt |
| Altersangemessenheit | Überforderung | nur teilweise passend | passend mit wenig Differenzierung | spielerisch und differenziert nach Erfahrung |
| Ballkontakte und Beteiligung | lange Wartezeiten | einzelne aktiv | regelmäßige Wechsel | alle haben bewegungsreiche Rollen und häufige Kontakte |
| Belastungsaufbau | sofort sehr intensiv | unklare Reihenfolge | überwiegend schrittweise | sichere, begründete Steigerung von leicht zu spielnah |
| Beobachtung und Übergang | keine Auswertung | nur ein unscharfer Eindruck | konkrete Beobachtung | beobachtbares Merkmal, Rückmeldung und Anschluss an den Hauptteil |
Bewertung: maximal 15 Punkte. Beispiel für die Musterlösung: Sicherheit 3, Altersangemessenheit 3, Beteiligung 3, Belastungsaufbau 3, Beobachtung 3 = 15 von 15 als begründete Sollbewertung. Die Punktzahl bewertet den Plan, nicht medizinische Sicherheit oder garantierten Lernerfolg. Eine Durchführung wird zusätzlich situativ überprüft.
Reflexionsschleife
Planen – durchführen – beobachten – anpassen: Ein Coach zählt in anonymen Zeitfenstern, wie viele Kinder aktiv teilnehmen, beobachtet sichere Stopps und fragt nach dem Belastungsempfinden. Wenn eine Gruppe zu lange ansteht, werden Felder oder Rollen verändert. Wenn mehrere die Orientierung verlieren, wird das Spiel vereinfacht. Wenn alles flüssig läuft, darf eine neue Entscheidung hinzukommen. Das Ziel ist ein sicherer, freudvoller und zum Hauptteil passender Trainingsbeginn, nicht eine Rekordzahl an Sprints.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Prüfe dein Wissen
Was kennzeichnet ein sinnvolles ballorientiertes Aufwärmen? (Bewegung, Aufmerksamkeit und Ballaktionen passend steigern) (!Sofort mit maximalem Tempo loslaufen) (!Alle Kinder zuerst ohne Ball lange warten lassen) (!Nur die Zahl der geschossenen Tore zählen)
Was muss vor der Nutzung eines mobilen Tores geprüft werden? (Dass es sicher steht und ordnungsgemäß gesichert ist) (!Ob das Netz dieselbe Farbe wie die Trikots hat) (!Ob ein Kind daran hochklettern kann) (!Ob es allein verschoben werden kann)
Was passt besonders gut zum Trainingsstart mit Sechsjährigen? (Ein einfaches freies Dribbelspiel mit klaren Regeln) (!Verpflichtende Kopfbälle in einer Reihe) (!Maximale Antritte ohne Pause) (!Lange taktische Vorträge ohne Bewegung)
Welche Steigerung ist beim Ampel-Dribbling sinnvoll? (Zuerst stoppen lernen und danach freie Räume wahrnehmen) (!Sofort scharfe Richtungswechsel bei glattem Boden) (!Alle Signale gleichzeitig und ohne Erklärung geben) (!Den Ball nur mit der Hand tragen lassen)
Was bedeutet eine hohe Beteiligung im Kindertraining? (Möglichst alle sind aktiv und haben häufig Ballaktionen) (!Nur die stärksten Kinder dürfen den Ball führen) (!Alle warten an einer einzigen Hütchenreihe) (!Die Coaches zeigen alle Übungen allein vor)
Was tust du bei Schmerzen oder Schwindel während der Übung? (Sofort aufhören und die verantwortliche Person informieren) (!Bis zum Ende weitermachen und nichts sagen) (!Das Tempo deutlich erhöhen) (!Die Beschwerden im Zweikampf testen)
Ab welchem Alter ist das klassische FIFA 11 plus Programm laut FIFA gedacht? (Ab vierzehn Jahren) (!Ab vier Jahren) (!Nur für Personen über vierzig Jahren) (!Es hat keinerlei Altersbezug)
Wozu dient der Blick vor der Ballannahme? (Freie Räume und mögliche Passwege erkennen) (!Den Ball grundsätzlich aus den Augen verlieren) (!Ein besonders hartes Tackling vorbereiten) (!Eine Pause grundsätzlich vermeiden)
Wie nutzt du ein älteres Profifoto fachlich angemessen? (Als datierten Beobachtungsimpuls ohne Wirkungsversprechen) (!Als Beweis für den aktuellen Mannschaftskader) (!Als individuelle ärztliche Trainingsfreigabe) (!Als Nachweis für den einzig richtigen Ablauf)
Was ist eine sinnvolle Anpassung bei zu langen Wartezeiten? (Mehr aktive Rollen und parallele kleine Felder schaffen) (!Die Warteschlange noch länger machen) (!Weniger Bälle nutzen ohne Aufgaben zu ändern) (!Einfach alle Übungen schneller erklären)
Memory
| Platzcheck | Kontrolle von Fläche, Hindernissen und Toren vor Beginn |
| Ballführung | Kontrollierte Ballkontakte während einer Bewegung |
| Mobilisation | Dynamische Vorbereitung von Gelenken und Bewegungsumfang |
| Passfenster | Freie Gasse für einen kontrollierten Zuspielweg |
| Belastungssteuerung | Individuelle Anpassung von Tempo, Dauer und Erholung |
| Freilaufen | Bewegen in einen anspielbaren offenen Raum |
Drag and Drop
| Ordne den Begriff zu. | Passende Beobachtung |
|---|---|
| Ankommen | Sichere Fläche finden und mit leichtem Dribbling starten |
| Aktivieren | Gelenke kontrolliert bewegen und die Orientierung aufnehmen |
| Annähern | Mit Ball Richtungen und Passmöglichkeiten variieren |
| Spielnaher Übergang | Kleine übersichtliche Ballbesitzform als Brücke zum Hauptteil |
| Auswerten | Rückmeldung zur Beteiligung und Belastung einholen |
Kreuzworträtsel
| Dribbling | Wie heißt die kontrollierte Ballführung beim Laufen? |
| Mobilisation | Wie nennt man die dynamische Vorbereitung der Beweglichkeit? |
| Blickkontakt | Was hilft dabei, sich vor einem Pass mit einer Mitspielerin abzustimmen? |
| Richtungswechsel | Welche Bewegung verändert den Laufweg im Feld? |
| Reaktion | Wie heißt die schnelle passende Antwort auf ein Signal? |
| Parcours | Wie heißt eine mit Markierungen aufgebaute Bewegungsstrecke? |
LearningApps
Hinweis: Eingebundene Suche nach passenden LearningApps zum Thema; sie ist nicht als selbst entwickelte oder geprüfte Einzel-App ausgegeben. Falls externe Inhalte gesperrt sind, lassen sich Memory und Zuordnung oben ohne LearningApps verwenden.
Lückentext
Offene Aufgaben
Arbeitsweise: Führe praktische Aufgaben nur auf kontrollierten Flächen und unter fachlicher Anleitung aus. Du kannst alle Planungs- und Analyseaufträge auch ohne Video und ohne Veröffentlichung von Personendaten bearbeiten.
Leicht
- Platzcheck: Erstelle eine Karte mit fünf Prüfpunkten für sichere Tore, freie Fläche, Boden, Abstand und Pausenzone; erkläre jeweils in einem Satz den Zweck.
- Ballgefühl: Skizziere für 6–9-Jährige ein vierminütiges Ampel-Dribbling mit zwei Signalen und einer einfachen Variante für Anfängerinnen und Anfänger.
- Raumorientierung: Zeichne ein Feld mit drei freien Dribbelwegen und markiere, wo eine Pausezone außerhalb des Spiels liegt.
- Belastung: Sortiere Ankommen, Mobilisieren, Ballführung und spielnahe Aufgabe in eine nachvollziehbare Reihenfolge und begründe sie.
Standard
- Differenzierung: Plane ein Aufwärmen für zwei Zehnjährige mit unterschiedlicher Erfahrung; beschreibe gleichwertige Rollen und wie beide Ballkontakte erhalten.
- Passspiel: Entwickle ein Passfenster für eine Dreiergruppe mit Ziel, Material, Aufbau, Ablauf und je einer leichten und schweren Variation.
- Beobachtung: Entwirf einen anonymen Beobachtungsbogen mit drei Kriterien zu Stoppzeichen, Blickheben und Beteiligung sowie einer sinnvollen Auswertung.
- Medienanalyse: Vergleiche das datierte Dallmann-Foto mit dem DFB-Video: Welche Bewegungsinformationen sind sichtbar, und welche Aussagen darfst du daraus nicht ableiten?
Schwer
- Trainingsplanung: Plane für 16 Jugendliche von 15 Jahren ein 15-minütiges Warm-up vor einem Passspielschwerpunkt und begründe Steigerung, Pausen und Sicherheit.
- Anpassung: Überarbeite den Modellfall für einen glatten Platz und fehlende sichere Tore; entwickle einen Ausweichplan einschließlich Abbruchentscheidung.
- Qualitätskriterien: Erstelle eine begründete Kriterienmatrix mit fünf gewichteten Merkmalen und wende sie auf zwei selbst entworfene Warm-up-Entwürfe an.
- Trainingsreflexion: Formuliere eine datensparsame Mini-Evaluation für zwei Trainingstermine mit Beobachtungen, Grenzen und einer begründeten Anpassung ohne Wirkungsversprechen.


Lösungshinweise zu den zwölf offenen Aufgaben
Aufgabe 1: Musterkarte: Boden rutschfrei, Tore gesichert, Hindernisse weg, Abstände groß genug, Pausenort erreichbar; begründete Sicherheitsfunktion. Aufgabe 2: Vier Minuten mit „Grün = locker dribbeln“ und „Rot = Ball stoppen“; Anfänger erhalten mehr Platz und weniger Wechsel. Aufgabe 3: Drei getrennte Dribbelgassen im markierten Rechteck, Ruhebereich außerhalb der Laufwege, sicherer Weg dorthin. Aufgabe 4: Platzcheck und Ankommen, leichte Mobilisation, kontrollierte Ballführung, spielnahes Entscheiden; keine Pflicht zu Höchsttempo. Aufgabe 5: Zwei parallele Felder oder abgestufte Fenster; beide Personen haben aktive Rollen, kurze Wechsel und individuelle Erfolgskriterien. Aufgabe 6: Ein Ball, drei Personen, zwei Hütchen; flacher Pass zu offen stehender Person; breiteres Fenster leichter, Seitenwahl schwerer. Aufgabe 7: Strichliste ohne Namen: auf Stopp reagiert, vor Annahme geschaut, aktiv beteiligt; einfache Häufigkeiten statt personenbezogener Wertung. Aufgabe 8: Foto zeigt einen datierten Moment, Video eine Sequenz; beides kann keine allgemeine Trainingswirkung beweisen oder aktuelle Kader belegen. Aufgabe 9: Beispiel: 3 Minuten locker mit Ball, 4 Minuten Mobilisation und Passkontrolle, 5 Minuten variable Passwege, 3 Minuten kleine spielförmige Überzahl; Tempo kontrolliert. Aufgabe 10: Unsichere Fläche und ungesicherte Tore sperren; Ausweichfläche prüfen, gegebenenfalls ohne Tore auf sicherem Boden arbeiten; andernfalls Training stoppen. Aufgabe 11: Vorschlag: Sicherheit 30 Prozent, Beteiligung 25 Prozent, Alterspassung 20 Prozent, Steigerung 15 Prozent, Transfer 10 Prozent; beide Pläne anhand konkreter Beobachtungen vergleichen. Aufgabe 12: Anonym jeweils Gruppenaktivität, Wartezeit und Stoppreaktion beobachten; Kontextunterschiede dokumentieren, eine Änderung testen und keine Kausalwirkung behaupten.
Lernkontrolle
- Sicherheitsanalyse: Ein mobiles Tor ist nicht gesichert und der Boden rutschig. Beschreibe deine Entscheidung vor dem Anpfiff und begründe, warum eine schöne Übung diese Risiken nicht aufwiegt. Erwartung: Bereich sperren, sichere Alternative prüfen, sonst ausfallen lassen.
- Altersvergleich: Vergleiche einen Warm-up-Beginn für eine Gruppe 7-Jähriger mit einer trainierten U17 in Ziel, Intensität und Anleitung. Erwartung: Kinder spielerisch mit Ball; U17 kontrollierte Progression und spielnahe Vorbereitung.
- Trainingsdiagnose: In einem Passparcours warten zwölf von sechzehn Kindern. Entwickle zwei Verbesserungen und ein beobachtbares Qualitätskriterium. Erwartung: parallele Felder und aktive Wechselrollen; geringe Standzeiten.
- Transferaufgabe: Der Hauptteil trainiert Ballmitnahme nach Blickheben. Entwerfe zwei aufeinander aufbauende Startaufgaben und erkläre die Verbindung. Erwartung: freies Dribbeln, dann offene Passannahme mit Raumwahl.
- Faktenprüfung: Ein Video verspricht mit einer einzigen Übung garantiert keine Verletzungen. Prüfe die Aussage mit DFB- und FIFA-Hinweisen. Erwartung: keine Garantie; Alter, korrekte Durchführung und individuelle Eignung beachten.
- Datenkritik: Eine Gruppe verzeichnet nach einer neuen Aufwärmform weniger Beschwerden. Nenne drei weitere mögliche Erklärungen und eine faire Dokumentation. Erwartung: Wetter, Tagesform und Trainingsdichte; anonyme, vorsichtige Beobachtungen.
- Planbewertung: Wende das 15-Punkte-Raster auf deinen eigenen Trainingsstart an und rechtfertige jede Teilwertung anhand einer konkreten Beobachtung. Erwartung: begründete, überprüfbare Kriterien statt Bauchgefühl.
Lernnachweis
Wissen: Du erklärst, warum Ballkontakte, Sicherheit, Aufmerksamkeit und eine schrittweise Belastungssteigerung zum Aufwärmen gehören. Du unterscheidest Altersgruppen und kennst die Altersgrenze des allgemeinen FIFA-11+-Programms.
Können: Du kontrollierst unter Anleitung die Spielfläche, gestaltest ein passendes Warm-up mit Ziel, Material, Aufbau, Durchführung, typischen Fehlern, Beobachtung, leichterer und schwererer Variante sowie Transfer. Du erkennst Gefahren und beendest unsichere Aktivitäten.
Produkte: Sicherheitscheckliste, eigene Feldskizze, schriftlicher Ablaufplan, ausgefülltes Bewertungsraster und anonymisierter Beobachtungsbogen. Keine Aufnahme oder Veröffentlichung persönlicher Kinderdaten ist erforderlich.
Transfer: Du kannst einen Trainingsstart für eine andere Altersgruppe sinnvoll umplanen, begründen und nach Rückmeldungen verbessern. Als Orientierung gilt eine nachvollziehbare Planung im Raster mit maximal 15 Punkten; dies ersetzt keine sportfachliche Aufsicht.
OER und Wikipedia
Freie und offizielle Grundlagen:
- DFB – Trainingsphilosophie Deutschland, online geprüft am 03.11.2026; Freude, Intensität und Wiederholung.
- DFB – Kinderfußball, geprüft am 03.11.2026; Spielbeteiligung und altersgerechte kleine Spielformen.
- DFB – Verkehrssicherheit und Tore, Meldung vom 01.07.2025, geprüft am 03.11.2026.
- FIFA – Injury Prevention, geprüft am 03.11.2026; FIFA 11+ ab 14 Jahren.
- VBG – So gelingt das Aufwärmen, geprüft am 03.11.2026; dynamische Steigerung und Übergang.
- Wikipedia – Aufwärmen im Sport, geprüfter Überblick als ergänzende, offen bearbeitbare Informationsquelle.
Übernommene Bildmedien – echte Commons-Dateiseiten, Urheber, Aufnahme, Lizenz und Textalternative:
| Datei | Nachprüfbare Quelle | Urheber, Datum, Rechte und Einbettungsgrund | Textalternative |
|---|---|---|---|
| FOOTBALL - warmups.jpg | Commons-Dateiseite | McHael-10, 30.04.2016, CC BY-SA 4.0; historische Alltagsszene als OER | Fußballspielende vor sportlicher Aktivität |
| Linda Dallmann beim Aufwaermen BL FCB gg. SGS Essen Muenchen-1.jpg | Commons-Dateiseite | Rufus46, 21.05.2017, CC BY-SA 3.0; datierte Profiszene als Lernimpuls | Linda Dallmann wärmt sich im Jahr 2017 vor einem Bundesliga-Spiel auf |
| LFC players warming up.jpg | Commons-Dateiseite | md.faisalzaman, 25.07.2012, CC BY 2.0; historische Gruppenorganisation | Liverpool-Spieler wärmen sich 2012 gemeinsam auf |
| UWCL 2022-11-24 Arsenal W.F.C. warming up (cropped).jpg | Commons-Dateiseite | Snowdog, 24.11.2022, CC BY-SA 4.0; zugängliche historische Frauenfußballszene, bereits vorhandener Zuschnitt | Arsenal-Spielerinnen wärmen sich 2022 vor einem Champions-League-Spiel auf |
Die Fotos werden unter den jeweils angegebenen Bedingungen eingebunden; Lizenzhinweise bedeuten keine Beteiligung oder Empfehlung durch abgebildete Personen. Bilddaten gelten für die historischen Aufnahmen, nicht für heutige Mannschaften.
Videos – Quellen, Anbieter, Datum, Nutzungsgrund und Alternative:
| Embed-ID | Quelle | Anbieter, Datum und Rechtsstatus | Textalternative |
|---|---|---|---|
| ww00r-nNUEI | YouTube-Video | DFB, 26.05.2025; standardmäßiger YouTube-Player, keine freie Nachnutzung behauptet | DFB-Trainer erläutern altersgerechte kleine Spielformen und Beteiligung |
| u2Q2RRcUq2E | YouTube-Video | Deutsches Fußball Internat, 19.02.2024; nur vorgesehene Player-Einbettung, keine CC-Lizenz behauptet | Pass durch Hütchentor mit anschließend offener Ballmitnahme |
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