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Afrika – Das magische Königreich

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Afrika – Das magische Königreich




Afrika – Das magische Königreich


Einleitung

Afrika – Das magische Königreich ist ein Natur-Dokumentarfilm über die erstaunliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents. Der britische Film trägt im Original den Titel Enchanted Kingdom 3D, entstand 2014 und kam 2015 in die deutschen Kinos. Regie führten Neil Nightingale und Patrick Morris. Die deutsche Fassung wird von Christian Brückner erzählt. Ein besonders wichtiges Thema des Films ist das Wasser: Regen, Flüsse, Seen, Wasserfälle und Meere verbinden viele Stationen der Reise.

Schau-Auftrag: Achte im Trailer nicht nur auf die Tiere. Welche Landschaften, Farben und Formen von Wasser kannst Du entdecken?

Dieser aiMOOC ist für Kinder ab etwa 6 Jahren gedacht. Du lernst fünf besonders wichtige Lebensräume kennen: Wüste, Savanne, Gebirge, Wald und Küste. Du vergleichst, wie diese Landschaften aussehen, wie viel Wasser dort vorhanden ist und welche Tiere dort leben. Außerdem erfährst Du, was eine biologische Anpassung ist.

Afrika ist kein Land, sondern ein riesiger Kontinent. Dort gibt es sehr trockene Wüsten, offene Grasländer, hohe Berge, dichte Wälder, große Flüsse, Seen und lange Küsten. Deshalb gibt es auch nicht die eine afrikanische Landschaft oder das eine typische afrikanische Tier.


Was bedeutet Anpassung?

Eine Anpassung ist ein Merkmal oder Verhalten, das einem Lebewesen in seinem Lebensraum hilft. Ein Spießbock in der Wüste muss zum Beispiel mit wenig Wasser zurechtkommen. Ein Berggorilla muss kühle Nächte im Gebirge aushalten. Ein Fisch im Meer braucht Kiemen, um Sauerstoff aus dem Wasser aufzunehmen.

Wichtig ist: Ein Tier entscheidet nicht plötzlich, seinen Körper passend zu verändern. Solche biologischen Merkmale entstehen über sehr viele Generationen. Tiere können zusätzlich Verhaltensweisen nutzen, die ihnen in einer bestimmten Situation helfen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, dass Afrika viele verschiedene Landschaften besitzt. Du kannst Wüste, Savanne, Gebirge, Wald und Küste unterscheiden, Beispiele für ihre Tierwelt nennen und einfache Zusammenhänge zwischen Lebensraum und Anpassung erklären. Außerdem kannst Du beschreiben, warum Wasser im Film und in vielen Ökosystemen eine so wichtige Rolle spielt.


Wörterkiste

Wort Einfache Erklärung
Lebensraum Der Ort und die Umgebung, in denen ein Lebewesen lebt.
Anpassung Ein Körpermerkmal oder Verhalten, das in einem Lebensraum hilfreich ist.
Wüste Eine sehr trockene Landschaft mit wenig Niederschlag.
Savanne Ein tropisches oder subtropisches Grasland mit einzelnen Bäumen und Sträuchern.
Gebirge Eine Landschaft mit hohen Bergen, Hängen und großen Höhenunterschieden.
Regenwald Ein dichter Wald mit viel Niederschlag und vielen Pflanzenarten.
Küste Der Übergangsraum zwischen Land und Meer.
Korallenriff Ein von vielen Korallentieren aufgebauter Lebensraum im Meer.


Die Filmreise durch Afrikas Natur

Der Film führt durch unterschiedliche Naturregionen und zeigt sie wie verschiedene „Reiche“. Für diesen aiMOOC ordnen wir viele Beobachtungen aus dem Film fünf großen Landschaftstypen zu. Manche Orte passen sogar zu mehreren Bereichen: Die Namib ist zum Beispiel eine Wüste, die bis an die Atlantikküste reicht. Berggorillas leben in bewaldeten Gebirgen. Dadurch merkst Du: In der Natur haben Lebensräume keine gemalten Grenzlinien.


Der Wald – feucht, dicht und voller Leben

Der Film führt unter anderem in den Regenwald von Gabun. Dort ist die Vegetation dicht. Viele Pflanzen wachsen übereinander: am Boden, in Strauchschichten und hoch oben im Blätterdach. Licht, Wasser und Nahrung sind anders verteilt als in einer offenen Savanne.

Im Wald hilft es Tieren, sich zwischen Stämmen, Ästen, Blättern und dichtem Unterwuchs bewegen zu können. Gorillas besitzen kräftige Arme und Hände, mit denen sie Nahrung greifen können. Je nach Gorilla-Art und Lebensraum gehören Blätter, Triebe und Früchte zur Nahrung. Viele Waldtiere nutzen Gerüche und Geräusche besonders stark, weil die Sicht zwischen den Pflanzen oft eingeschränkt ist.

Der Film zeigt auch Gorillas in den Bergwäldern Ostafrikas. Damit verbindet er zwei Lernideen: Wald und Gebirge können sich überschneiden.

Schau-Auftrag: Beobachte die Gorillas. Was können ihre Hände? Wie bewegt sich die Gruppe durch die Vegetation?


Das Gebirge – hoch, steil und oft kühl

Mit zunehmender Höhe können sich Temperatur, Wind und Vegetation stark verändern. Im Film spielt das Mount-Kenya-Massiv eine wichtige Rolle. Dort werden große Unterschiede zwischen Tag und Nacht sichtbar.

Berggorillas leben nicht am Mount Kenya, sondern vor allem in den Virunga-Vulkanbergen und im Bwindi-Gebiet weiter westlich. Ihr langes, dichtes Fell hilft ihnen dabei, in den kühlen Bergwäldern warm zu bleiben. Ihre kräftigen Körper und Greifhände helfen ihnen, sich in dichtem Pflanzenwuchs und an Hängen zu bewegen.

In Gebirgen kann Wasser als Regen, Nebel, Bach oder zeitweise auch als Eis vorkommen. Wasser fließt bergab und verbindet so hohe Regionen mit tiefer gelegenen Lebensräumen.


Seen im Hochland – Flamingos als Filmstar

Der Film zeigt auch große Ansammlungen von Flamingos in Ostafrika. Flamingos suchen in flachen, oft salzhaltigen oder alkalischen Seen nach Nahrung. Ihr spezieller Schnabel kann kleine Nahrungsteilchen aus dem Wasser filtern.

Forscherfrage: Warum sind lange Beine für einen Vogel praktisch, der in flachem Wasser nach Nahrung sucht?


Die Wüste – wenig Wasser, große Unterschiede

In einer Wüste fällt sehr wenig Regen. Tagsüber kann es sehr heiß sein, nachts deutlich kühler. Pflanzen stehen oft weit auseinander. Tiere müssen Wasser sparen, Hitze vermeiden oder beides.

Ein Tier der Namib ist der Spießbock, auch Oryx genannt. Er kann in sehr trockenen Landschaften leben und ist nicht ständig auf offenes Oberflächenwasser angewiesen. Einen Teil der benötigten Feuchtigkeit gewinnt er aus seiner pflanzlichen Nahrung. Außerdem ist es für viele Wüstentiere günstig, in kühleren Tageszeiten besonders aktiv zu sein.

Datei:Oryx in the Namib desert.JPG

Merke: Ein Spießbock speichert nicht einfach einen „Wassertank“ in seinem Körper. Seine Anpassung besteht aus mehreren Merkmalen und Verhaltensweisen, die Wasser sparen und das Leben in Trockenheit erleichtern.


Wo Wüste und Küste sich treffen

Die Namib reicht an den Atlantik. Hier treffen Sand, Wind, Nebel und Meer direkt aufeinander. Das zeigt besonders gut, dass Landschaften miteinander verbunden sind.

Datei:Namib desert meets Atlantic ocean.jpg

Küsten können feucht, felsig, sandig oder sogar wüstenhaft sein. Deshalb ist auch „Küste“ kein einziger, überall gleicher Lebensraum.


Die Savanne – Gras, Bäume und wandernde Tiere

Eine Savanne besteht vor allem aus Gräsern, dazu kommen Sträucher und einzelne Bäume. Regen- und Trockenzeiten verändern die Landschaft im Lauf des Jahres. Wenn Wasserstellen kleiner werden, müssen Tiere häufig weitere Wege zu Wasser und Nahrung zurücklegen.

Datei:Serengeti-Landscape-2012.JPG

In der Serengeti leben unter anderem Zebras, Antilopen, Elefanten und Löwen. Zebras besitzen kräftige Beine und Zähne, mit denen sie Gras abbeißen und zerkleinern können. Das Leben in Gruppen kann helfen, Gefahren schneller zu bemerken.

Datei:Zebras, Serengeti savana plains, Tanzania.jpg

Afrikanische Savannenelefanten besitzen sehr große Ohren. Durch die gut durchbluteten Ohren können sie Wärme an die Umgebung abgeben. Mit ihrem Rüssel können sie trinken, Nahrung aufnehmen, riechen und Gegenstände bewegen.

Datei:Serengeti Elefantenbulle.jpg

Schau-Auftrag: Welche Tiere kommen zur Wasserstelle? Was verändert sich für Tiere, wenn eine Wasserstelle austrocknet?


Die Küste und das Meer – Leben zwischen Land und Wasser

Eine Küste ist die Zone, in der Land und Meer zusammentreffen. Der Film taucht auch in die Unterwasserwelt des Roten Meeres ein. Dort gibt es Korallenriffe mit vielen Fischen und anderen Meerestieren.

Datei:Red Sea Corals and Fish.JPG

Fische sind an das Leben im Wasser angepasst: Sie bewegen sich mit Flossen und nehmen Sauerstoff mit Kiemen auf. Viele riffbildende Korallen leben in flachen, lichtreichen tropischen Küstengewässern. Korallen sind Tiere, obwohl ein Korallenriff auf den ersten Blick ein bisschen wie ein bunter Unterwassergarten aussieht.

Ein auffälliger Bewohner des Roten Meeres ist der Rotfeuerfisch. Seine Flossenstrahlen wirken prachtvoll, einige Stacheln sind jedoch giftig. In der Natur gilt deshalb: beobachten, Abstand halten und nichts anfassen.

Datei:Peces fuego diablo (Pterois miles), parque nacional Ras Muhammad, Egipto, 2022-03-27, DD 45.jpg

Schau-Auftrag: Suche im Video drei verschiedene Bewegungsarten von Meerestieren. Welches Körperteil hilft jeweils?


Wasser – der verbindende Faden

Im Film ist Wasser ein zentrales Element. Wasser kann als Regen fallen, durch Bäche und Flüsse fließen, Seen füllen, als Nebel auftreten und schließlich ins Meer gelangen. Für Tiere und Pflanzen entscheidet die Verfügbarkeit von Wasser oft darüber, wo und wann sie Nahrung finden.

Die Victoriafälle am Sambesi zeigen die Kraft bewegten Wassers besonders eindrucksvoll.

Datei:Zambia Victoria Falls.jpg

Denkfrage: Stell Dir vor, eine Savanne erhält monatelang kaum Regen. Welche Veränderungen würdest Du zuerst bei Pflanzen, Wasserstellen und Tieren erwarten?


Fünf Landschaften im Vergleich

Landschaft Typische Bedingungen Beispiele für Tierwelt Beispiel für eine Anpassung
Wüste Sehr wenig Niederschlag, starke Trockenheit Spießbock Feuchtigkeit aus Nahrung nutzen und mit wenig offenem Wasser auskommen
Savanne Viel Gras, einzelne Bäume, Regen- und Trockenzeiten Zebra, Elefant, Löwe Große Elefantenohren helfen bei der Wärmeabgabe
Gebirge Höhe, Hänge, Wind, oft kühlere Temperaturen Berggorilla in bewaldeten Gebirgen Langes, dichtes Fell schützt vor Kälte
Wald Dichte Pflanzen, viel Deckung, oft hohe Feuchtigkeit Gorilla, Insekten und viele weitere Arten Greifhände und kräftige Arme helfen beim Bewegen und Sammeln von Nahrung
Küste und Meer Salzwasser, Wellen, Strömungen, Übergang von Land zu Meer Korallenfische, Rotfeuerfisch Kiemen ermöglichen die Sauerstoffaufnahme aus Wasser


Was haben alle Lebensräume gemeinsam?

In jedem Lebensraum brauchen Lebewesen Energie, Nahrung und geeignete Bedingungen. Wasser spielt überall eine Rolle, aber nicht überall auf die gleiche Weise. In der Wüste ist es knapp. In der Savanne verändert seine Verfügbarkeit die Wanderungen vieler Tiere. Im Wald sorgt viel Niederschlag für üppigen Pflanzenwuchs. Im Gebirge fließt Wasser von höheren in tiefere Regionen. An der Küste und im Meer ist Wasser der ganze Lebensraum – allerdings als Salzwasser.


Was ist verschieden?

Die größten Unterschiede liegen in Wassermenge, Temperatur, Boden, Pflanzenwuchs, Höhe und Salzgehalt. Genau diese Umweltbedingungen beeinflussen, welche Tiere und Pflanzen dort leben können.


Film-Lupe: Beobachten und erklären

Ein Naturfilm zeigt echte Tiere und Landschaften, aber er ist trotzdem gestaltet. Kameraleute wählen Bildausschnitte aus. Schnitt, Musik, Zeitlupe und Sprechertext lenken unsere Aufmerksamkeit.

Wenn Du den Film ansiehst, kannst Du zwei Arten von Aussagen unterscheiden:

  1. Beobachtung: „Ich sehe drei Zebras an einer Wasserstelle.“
  2. Erklärung: „Die Tiere sind dort, weil Wasser in der Trockenzeit knapp ist.“

Eine gute Naturforscherin oder ein guter Naturforscher fragt deshalb: Was sehe ich wirklich? und Welche Erklärung passt zu meiner Beobachtung?


Natur schützen

Die Landschaften im Film sind Lebensräume. Werden Wasserstellen verschmutzt, Wälder zerstört, Küsten geschädigt oder Tiere gestört, verändert sich ein ganzes Netz von Beziehungen. Schutzgebiete, verantwortungsvolle Forschung und ein rücksichtsvoller Umgang mit Natur helfen dabei, Lebensräume zu erhalten.

Auch Kinder können lernen, Natur aufmerksam zu beobachten, Müll zu vermeiden, Tiere nicht zu stören und anderen zu erklären, warum Lebensräume wichtig sind.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was für ein Film ist Afrika – Das magische Königreich? (Ein Natur-Dokumentarfilm) (!Ein Zeichentrickfilm) (!Ein Ritterfilm) (!Ein Weltraumfilm)




Welches Element verbindet besonders viele Stationen des Films? (Wasser) (!Schnee) (!Straßen) (!Häuser)




Was ist für eine Wüste besonders typisch? (Sehr wenig Niederschlag) (!Dauerregen) (!Überall tiefes Meerwasser) (!Ganzjährig dichter Schnee)




Welches Tier passt besonders gut zur trockenen Namib? (Spießbock) (!Eisbär) (!Pinguin) (!Biber)




Wie kann der Spießbock in trockenen Gebieten Wasser gewinnen? (Aus seiner pflanzlichen Nahrung) (!Aus Schneebergen in seinem Fell) (!Aus Wasserblasen in seinen Hörnern) (!Aus Meerwasser, das er täglich trinkt)




Wobei helfen die großen Ohren des Afrikanischen Savannenelefanten? (Bei der Abgabe von Körperwärme) (!Beim Atmen unter Wasser) (!Beim Klettern auf Bäume) (!Beim Filtern von Plankton)




Welche Eigenschaft hilft dem Berggorilla in kühlen Bergwäldern? (Langes dichtes Fell) (!Durchsichtige Haut) (!Kiemen) (!Flossen)




Womit nehmen Fische Sauerstoff aus dem Wasser auf? (Kiemen) (!Hufen) (!Hörnern) (!Fellhaaren)




Was ist eine Küste? (Der Übergangsraum zwischen Land und Meer) (!Nur der Gipfel eines Berges) (!Eine Höhle ohne Wasser) (!Ein Gebiet immer weit vom Meer entfernt)




Was bedeutet biologische Anpassung? (Ein Merkmal oder Verhalten hilft beim Leben in einem bestimmten Lebensraum) (!Ein Tier entscheidet jeden Morgen über einen neuen Körper) (!Alle Tiere sehen in jedem Lebensraum gleich aus) (!Ein Lebensraum passt sich immer sofort an ein einzelnes Tier an)





Memory

Wüste Spießbock
Savanne Zebra
Gebirge Berggorilla
Regenwald Waldelefant
Küste Korallenriff
Große Ohren Wärmeabgabe
Kiemen Sauerstoffaufnahme





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Tier oder Lebensraum
Feuchtigkeit aus Pflanzen nutzen Spießbock in der Wüste
Große Ohren zur Wärmeabgabe Savannenelefant
Dichtes Fell gegen Kälte Berggorilla im Gebirge
Greifhände zum Sammeln von Nahrung Gorilla im Wald
Kiemen zur Sauerstoffaufnahme Korallenfisch im Meer






Kreuzworträtsel

Oryx Wie heißt der Spießbock noch?
Savanne Welche Graslandschaft hat oft einzelne Bäume?
Gorilla Welcher große Menschenaffe lebt in afrikanischen Wäldern?
Koralle Welches Tier baut zusammen mit vielen Artgenossen ein Riff auf?
Kiemen Womit nehmen Fische Sauerstoff aus dem Wasser auf?
Wasser Welches Element verbindet viele Stationen des Films?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Afrika ist ein

.
Im Film verbindet besonders das Thema

viele Landschaften.
In einer Wüste fällt nur wenig

.
Der Spießbock kann Feuchtigkeit aus

gewinnen.
Afrikanische Savannenelefanten können über ihre großen Ohren

abgeben.
Berggorillas besitzen besonders

Fell.
Ein dichter Wald bietet vielen Tieren Schutz zwischen den

.
Fische nehmen Sauerstoff mit ihren

auf.
Eine Küste ist der Übergang zwischen Land und

.
Biologische Anpassungen entstehen über viele

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Fünf-Landschaften-Bild: Falte ein Blatt in fünf Felder. Zeichne Wüste, Savanne, Gebirge, Wald und Küste. Male in jedes Feld mindestens ein passendes Tier.
  2. Tierkarte: Wähle Spießbock, Zebra, Elefant, Berggorilla oder Korallenfisch. Zeichne das Tier und markiere ein Körpermerkmal, das ihm in seinem Lebensraum hilft.
  3. Wasser-Spur: Male mit einem blauen Stift den Weg des Wassers vom Regen über einen Bach oder Fluss bis zum Meer. Ergänze zwei Tiere, die unterwegs Wasser brauchen.
  4. Film-Detektiv: Suche im Film eine kurze Szene. Sage oder schreibe drei Dinge auf, die Du wirklich siehst, ohne sie sofort zu erklären.


Standard

  1. Lebensraum-Schachtel: Baue in einem Schuhkarton einen der fünf Lebensräume. Verwende Papier, Naturmaterialien oder selbst gebastelte Tiere und erkläre drei wichtige Bedingungen.
  2. Anpassungs-Comic: Zeichne ein Tier in zwei Bildern. Bild 1 zeigt ein Problem seines Lebensraums, Bild 2 zeigt, welches Merkmal oder Verhalten hilft.
  3. Tierreporter: Arbeitet zu zweit. Eine Person ist Reporterin oder Reporter, die andere spielt ein Tier. Fragt nach Nahrung, Wasser, Temperatur und Schutz.
  4. Naturklänge: Erstellt mit Stimme, Händen und Gegenständen eine kurze Geräuschkulisse zu Savanne, Wald oder Küste. Die anderen erraten den Lebensraum.


Schwer

  1. Lebensraum-Vergleich: Vergleiche zwei Landschaften in einer Tabelle. Untersuche Wasser, Temperatur, Pflanzen, Fortbewegung und Tieranpassungen.
  2. Modellversuch Wärme: Überlege mit einer erwachsenen Person ein einfaches Modell dazu, warum eine große Oberfläche Wärme schneller abgeben kann. Beziehe Dein Ergebnis auf Elefantenohren.
  3. Film und Wirklichkeit: Wähle eine Filmszene und prüfe mit einem Tierbuch, Lexikon oder einer geeigneten Wissensseite, welche Aussagen Beobachtung und welche Erklärung sind.
  4. Schutz-Ausstellung: Gestalte ein Plakat oder ein kurzes Video zu einem Lebensraum. Zeige eine mögliche Gefährdung und mindestens zwei Ideen, wie Menschen den Lebensraum schützen können.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Trockenzeit denken: Stell Dir vor, in einer Savanne fällt viel länger als sonst kein Regen. Erkläre eine Kette aus mindestens drei Folgen, die bei Wasserstellen, Pflanzen und Tieren entstehen könnte.
  2. Tier und Lebensraum: Ein Tier besitzt Kiemen, Flossen und einen stromlinienförmigen Körper. Begründe, in welchem der fünf behandelten Lebensräume es am besten zurechtkommt.
  3. Wüste und Wald: Erkläre, warum ein Merkmal, das in einer trockenen Wüste hilfreich ist, in einem feuchten Regenwald weniger wichtig sein kann.
  4. Gebirge und Fell: Begründe den Zusammenhang zwischen kühlen Bergnächten und dem langen, dichten Fell eines Berggorillas.
  5. Elefantenohren: Erkläre, warum große, gut durchblutete Ohren in warmer Umgebung helfen können. Übertrage die Idee auf den Begriff „Wärmeabgabe“.
  6. Film-Lupe: Formuliere zu einer Naturfilmszene zuerst eine reine Beobachtung und danach eine mögliche Erklärung. Erkläre den Unterschied zwischen beiden Sätzen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Afrika – Das magische Königreich ist wichtig, dass Du die fünf Landschaften Wüste, Savanne, Gebirge, Wald und Küste unterscheiden kannst. Du solltest mindestens ein Tier zu jeder Landschaft zuordnen und an mehreren Beispielen erklären können, wie Körpermerkmale oder Verhalten zum Lebensraum passen. Besonders wichtig ist der Zusammenhang zwischen Wasser, Nahrung, Temperatur und Tierleben.

Du solltest außerdem zeigen können, dass Afrika ein vielfältiger Kontinent ist und nicht aus nur einer Landschaft besteht. Bei einer Filmszene solltest Du zwischen einer Beobachtung und einer Erklärung unterscheiden können. Ein guter Lernnachweis kann als Gespräch, Zeichnung mit Erklärung, Plakat, kleines Modell, Portfolio oder Präsentation erfolgen.




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