ABB-Roboterhandling Oberopfingen – Vom Kassettenlager zur Zuschnittpalette
Lernziel: Du rekonstruierst den öffentlich belegten Fluss von schweren Stahlrohren und Stahlstangen aus dem Kassettenlager über zwei Sägeplätze bis zur Zuschnittpalette und zur Reststückrückgabe. Du unterscheidest Materialzustände, Roboterrollen, Übergabestellen, Buchungsdaten und gefährliche Aufenthaltsbereiche. Zielgruppe sind Auszubildende aller Geschlechter im ersten Ausbildungsjahr der Berufe Fachkraft für Lagerlogistik, Industriemechaniker, Mechatroniker und Zerspanungsmechaniker.
Geltungsbereich: Dies ist ein ergänzender, redaktionell erstellter aiMOOC – kein offizieller Liebherr-Lehrgang und kein Ersatz für Betriebsanweisungen, Gefährdungsbeurteilungen oder Freigaben. Reale Maschinenarbeit ist ausschließlich nach betrieblicher Unterweisung und unter qualifizierter Anleitung erlaubt. Alle Auftragskennungen, Materialmassen, Schnittverluste, Zeiten und Belastungsgrenzen in den Rechenaufgaben sind ausdrücklich synthetische Lehrwerte, niemals reale Liebherr- oder ABB-Maschinendaten. Es werden keine realen Roboterprogramme, Bedienfreigaben oder nicht belegten Lastdiagramme vermittelt.
Quellenstand der Maschinenbeschreibung: 3. September 2026; ABB Destination Zukunft: Präzision auf neun Metern. Belegt sind der Standort Kirchdorf an der Iller/Oberopfingen, das Kassettenlager mit Langgut bis neun Meter, zwei Sägeplätze, zwei IRB 8700, ein IRB 7600 auf einer IRT-710-Verfahrachse, siebzehn Palettenplätze, die Rückführung von Reststücken sowie die beschriebenen Schutz- und Steuerungskomponenten. Die genaue betriebliche Reihenfolge und jede reale Schaltlogik dürfen aus einem Presseartikel nicht abgeleitet werden.
Einleitung
Stell Dir vor, eine lange Stahlstange soll in kürzere Abschnitte für die spätere Fertigung von Hydraulikzylindern geteilt werden. Das Material ist schwer, die Maße sind wichtig und selbst ein brauchbarer Rest muss eindeutig wieder auffindbar sein. Du folgst dem Werkstück nicht mit dem Fuß in die Roboterzelle, sondern mit einem dokumentierten Informations- und Materialfluss. So verbinden sich Lagerlogistik, Fertigungsplanung, Industrieroboter, Sägen, Palettierung und Arbeitsschutz.
Vier Leitfragen: Wo liegt das Rohmaterial? An welchen Punkten wird es übergeben und bearbeitet? Wo wird der Zuschnitt dokumentiert und palettiert? Wie kehrt ein verwendbarer Rest sicher ins Lager zurück?
Materialfluss: Vom Langgut zum fertigen Zuschnitt
Öffentlich belegte Anlagenstationen
Die Primärquelle von ABB beschreibt ein Hochregallager mit Kassetten für Rundrohre und Rundstangen aus Stahl. Eine Optimierungssoftware verknüpft Lagerinformation und Zuschnittplanung. Die passende Kassette wird ins Sägezentrum geführt; ein Linienlaser dient dort der Erfassung der für das Greifen und Ablegen relevanten Höhe. Zwei Sägeplätze werden von zwei sechsachsigen Robotern des Typs IRB 8700 bedient. Nach dem Sägen übernimmt ein IRB 7600 auf einer 19 Meter langen Verfahrachse IRT 710 das Palettieren. Die Anlage besitzt 17 Palettenplätze. Geeignete Reststücke werden wieder in Kassetten des Lagers erfasst, statt in einem gesonderten Reststückregal aufbewahrt zu werden.
Eigenes Lehrschema A – Prozesskette, keine technische Anlagenzeichnung:
| Abschnitt | Objektzustand | Übergabepunkt bzw. Funktion | Herkunft der Information |
|---|---|---|---|
| Lagerkassette | Unbearbeitetes Langgut | Bereitstellung zur Zuschnittplanung | ABB 2026 |
| Kassettenausgabe | Zum Sägen ausgewähltes Langgut | Übergabe in den Sägezentrumsbereich; Höhenbestimmung durch Linienlaser | ABB 2026 |
| Sägeplatz A oder B | Gespanntes und getrenntes Sägegut | Handhabung durch IRB 8700; Zuschnitt | ABB 2026, genaue Einzelschritte nicht öffentlich |
| Entnahme und Transport | Getrennter Zuschnitt | IRB 7600 auf IRT 710 | ABB 2026 |
| Zuschnittpalette | Versand- bzw. weiterverarbeitungsbereiter Abschnitt | Palettierung; Kanthölzer zur Sicherung runder Teile | ABB 2026 |
| Reststückrückgabe | Verwendbares Reststück | Erfassung und Einlagerung in Kassette | ABB 2026 |
Wichtig: Zwei Sägeplätze bedeuten nicht automatisch, dass beide ständig gleich ausgelastet sind. Eine einzelne Auftragsfolge kann mehrere Wege durch die Zelle nehmen; die tatsächliche Anlagensteuerung ist hier nicht öffentlich dokumentiert.
Vergleichsbild einer Metallbandsäge: Wikimedia Commons, S.J. de Waard, CC BY 2.5. Nicht die Anlage in Oberopfingen.
Eigenes Lehrschema B – zwei stoffliche Abzweige:
| Lagerkassette → Materialentnahme → Säge A oder B |
| ↓ nach dem Schnitt |
| Zuschnitt → Roboterentnahme → Palette → Weitertransport |
| Reststück → Kennung und Buchung → Lagerkassette |
Das Schema zeigt Wege, keine Abstände, Fahrbahnen, Sicherheitsgrenzen oder Maschinensteuerungen.
Rollen der Ausbildungsberufe
Fachkraft für Lagerlogistik: Bestandskennungen, eindeutige Rücklagerung, Auftrag, Palettenstatus und Ladungssicherung im Rahmen eigener Zuständigkeit. Industriemechaniker: Mechanisches Grundverständnis für Greifer, Führungen, Anschläge und Instandhaltungsschnittstellen; keine selbstständige Arbeit an Schutzeinrichtungen. Mechatroniker: Unterscheidung zwischen Sensorinformation, Aktorbewegung, Sicherheitsfunktion und steuerungstechnischer Rückmeldung. Zerspanungsmechaniker: Schnittlänge, Schnittverlust, Qualität des Rohmaterials und sinnvoller Rest. Die Zuordnung zum ersten Ausbildungsjahr ist eine redaktionelle Lernempfehlung; Betrieb und Berufsschule entscheiden über die Einordnung.
Materialzustände, Kennungen und Rückverfolgbarkeit
Was ändert sich am Werkstück?
Ein Materialzustand sagt, wie ein Werkstück im Ablauf vorliegt, nicht wo sich gerade ein Mensch aufhalten darf. Rohlanggut ist noch nicht auftragsbezogen getrennt. Bereitgestelltes Langgut wird für einen bestimmten Zuschnitt ausgewählt. Nach dem Trennen entstehen mindestens ein geplanter Zuschnitt und gegebenenfalls ein Rest. Der Zuschnitt wird zur Weiterverarbeitung palettiert; das Reststück wird bei Eignung für eine spätere Aufgabe erfasst und wieder eingelagert.
Die Lagerverwaltungssoftware muss in der Praxis die erforderliche Identifizierbarkeit sichern. Der ABB-Bericht belegt, dass die Kassetten nicht ausschließlich sortenrein bestückt werden müssen und dass die Lagernutzung dadurch optimiert wird. Welche tatsächlichen Identifikationsregeln, Prüfmerkmale oder Chargenfelder der Betrieb nutzt, steht in der Quelle nicht. Das folgende Buchungsblatt ist deshalb nur ein Lehrmodell.
| Synthetischer Beleg | Beispielwert | Zweck |
|---|---|---|
| Lehr-Auftrag | AU-LEHR-17 | Referenz für geplante Abschnitte |
| Lehr-Lagerkassette | K-LEHR-04 | Ausgangs- und Rücklagerort |
| Lehr-Materialkennung | MAT-LEHR-09 | Identität des Rohmaterials |
| Lehr-Ausgangslänge | 8400 mm | Grundlage der Mengenbilanz |
| Lehr-Zuschnitt | 3 Stück à 2150 mm | Zielgröße der Übung |
| Lehr-Reststück | Nach Berechnung 1938 mm | Wiederverwendbarkeit prüfen |
| Lehr-Status | Rest gebucht und Rücklagerung vorgesehen | Informationsfluss kenntlich machen |
Typischer Fehler: Ein Rest wird nur als „übrig“ bezeichnet. Besser: Materialkennung, Länge, Menge, Zuordnung, Prüfstatus und gebuchter Lagerort müssen nachvollziehbar bleiben, sofern die jeweilige betriebliche Dokumentation diese Felder vorsieht. Ungeklärte Abweichungen darfst Du melden, aber nicht durch vermutete Maschinenbewegungen „korrigieren“.
Von Zustandsänderung zu Informationsänderung
Eigenes Lehrdiagramm C – zwei Ebenen desselben Prozesses:
| Stoffliche Ebene | Informationsebene | Lehrkontrolle |
|---|---|---|
| Kassette wird bereitgestellt | Materialauswahl aus Auftrag | Stimmen Materialart und Kennung? |
| Längenabschnitt wird getrennt | Soll/Ist-Länge wird erfasst | Ist die rechnerische Bilanz plausibel? |
| Zuschnitt wird palettiert | Palettenkennung und Menge werden zugeordnet | Ist die Zuordnung eindeutig? |
| Rest wird zurückgeführt | Restlänge und Lagerort werden dokumentiert | Ist die Rückführung rückverfolgbar? |
Die Tabelle stellt didaktisch sinnvolle Kontrollfragen dar, nicht eine behauptete konkrete Bildschirmmaske oder interne Betriebsanweisung. Trenne Messung, Buchung und physisches Ablegen begrifflich, auch wenn sie automatisiert zusammenspielen.

Vergleichsbild gestapelter Holzpaletten (keine Liebherr-Zuschnittpalette); Wikimedia Commons, W.carter, Lizenz siehe Dateiseite.
Robotik, Greifen und Schnittstellen verstehen
Welche Maschinenrollen sind nachgewiesen?
Die IRB 8700 übernehmen laut ABB-Bericht das Handling an den zwei Sägeplätzen; je nach Material können sie einzeln oder im koordinierten MultiMove arbeiten. Das ABB-System MultiMove ermöglicht die koordinierte Arbeit mehrerer Roboter. Der IRB 7600 übernimmt Zuschnitte und palettiert diese, während die Verfahrachse IRT 710 den Bewegungsbereich entlang der Palettenplätze erweitert. Typennamen sind keine Belastungsnachweise. Die im Herstellerartikel genannten Leistungsangaben hängen von Konfiguration und Anwendung ab. Aus ihnen sind weder konkrete Sicherheitsabstände noch Nutzlastfreigaben für einen realen Greifvorgang abzuleiten.
Der ABB-Bericht beschreibt von INVOLON entwickelte Magnetgreifer und den Einsatz eines Linienlasers für die Höhenbestimmung. Bei schweren, langen Rohren sind Position, Greifkontakt, Werkstückform und Störkonturen besonders relevant. Einzelne Bauteile können sich durch ihre Länge und leichte Krümmung schwieriger handhaben lassen als kompakte Körper. Das ist eine Erklärung der Herausforderung, keine Aufforderung, Greifpunkte einzustellen.

Beispiel eines ABB-Industrieroboters, nicht das Sägezentrum: Wikimedia Commons, Peter Potrowl, CC BY 2.5 oder alternative auf Dateiseite genannte Lizenz.
Geprüftes Hersteller-Video „ABB Robotics IRB 8700“ (ABB Robotics, 2015); anderes Einsatzbeispiel, keine Dokumentation einer Bedienfreigabe in Oberopfingen.
Schnittstellen als Informationsübergaben
Die folgende Reihenfolge ist ein abstraktes Lehrmodell: zuerst Material und Auftrag zuordnen, dann Materialbereitstellung und Lageinformation erfassen, danach den geeigneten Sägeprozess planen, fertige Abschnitte der Palette zuordnen und verbleibende Reste nachvollziehbar buchen. Nicht jeder Prüfpunkt muss in der realen Steuerung exakt an dieser Position liegen.
Eigenes Lehrdiagramm D – Systemgrenzen:
| Systemteil | Eingangsgröße im Lehrmodell | Ausgangsgröße im Lehrmodell |
|---|---|---|
| Lagerverwaltung | Materialkennung und Auftrag | Kassette für Bereitstellung |
| Lageerfassung | Bereitgestelltes Langgut | Positionsinformation |
| Handhabung an der Säge | Bereitgestelltes Werkstück | Werkstück am Bearbeitungsplatz |
| Sägen | Soll-Länge und Material | Zuschnitt und Rest |
| Palettieren | Entnommene Abschnitte | Zugeordnete Zuschnittpalette |
| Bestandsführung | Restlänge und Kennung | dokumentierter Rücklagerstatus |
Typische Fehlannahmen: Ein Sensor „entscheidet“ nicht allein über eine vollständige sichere Bewegung; ein Roboter „weiß“ nicht automatisch, welche Lagerbuchung korrekt ist; die Fahrstrecke einer Achse ist nicht gleich die freigegebene menschliche Bewegungsfläche.
Kleine ABB-Lehrroboter vom Typ IRB 140 im Labor als Vergleich für Roboterachsen; Wikimedia Commons, Auledas, CC BY-SA 4.0. Nicht das reale Schwerlasthandling.
Geprüftes ABB-Hersteller-Video „ABB Robotics – Palletizing – new robots, products & solutions“ (2011); es zeigt andere Roboter und Palettieraufgaben als in Oberopfingen. Es dient allein zum Vergleich des Prinzips.
Gefahrenbereiche und sichere Lernpraxis
Gefährdungen erkennen, ohne die Anlage zu betreten
Bei langen und schweren Stahlwerkstücken sind Quetschen, Anstoßen, Erfasstwerden, unerwartete Bewegung, Schwenkbereich sowie mögliche Lastbewegungen zentrale Gefahren. Auch die Säge und die Palettenübergabe bilden riskante Übergabepunkte. Ein stillstehender Roboter ist kein Beweis für gefahrlosen Zutritt. Eine Kamera oder eine aus der Ferne beobachtete Anzeige gibt keine persönliche Freigabe.
ABB beschreibt für die konkrete Anlage SafeMove, Umzäunung, Türüberwachung, Kameras zur Fernüberwachung und eine zweistufige Lichtschranke in der Ladezone. Der Bericht nennt den Stillstand der Roboter bei Öffnung des Zauns und die Möglichkeit getrennter Teilabläufe. Wie Sicherheitsschaltungen im Detail geprüft, quittiert oder freigegeben werden, steht dort nicht und gehört nicht in dieses Lernmodell. Die DGUV-FAQ Robotik beschreibt allgemein die wesentlichen mechanischen Gefährdungen und Schutzmaßnahmen.
| Gefahr / Lehrbeispiel | Sicheres Verhalten als lernende Person | Grenze der Aussage |
|---|---|---|
| Hängende oder bewegte schwere Last | Nicht im möglichen Fall- und Schwenkbereich stehen; Abstand und ausgewiesene Wege beachten | Keine belastbare Distanzangabe ohne reale Gefährdungsbeurteilung |
| Übergabe zwischen Roboter und Säge | Schutzraum nicht betreten; Beobachtung nur am vorgesehenen Ort | Kein Zugang durch vermeintlich kurzen Stillstand |
| Palettenwechsel und Ladezone | Nur nach betrieblicher Unterweisung und zugewiesener Aufgabe handeln | Lichtschranken sind kein allgemeiner Freibrief |
| Material weicht vom Soll ab | Abweichung melden und Dokumentation absichern lassen | Keine improvisierte Greifer- oder Steuerungskorrektur |
| Unklare Schutzfunktion | Nicht eingreifen; zuständige qualifizierte Person hinzuziehen | Keine eigenständige Prüfung oder Überbrückung |
Eigenes Lehrschema E – Gefahrenkarte ohne Maßstab:
| Schematischer Bereich | Bewertung |
|---|---|
| Geschützter Roboter- und Sägebereich | Gefahrenraum – kein unbefugter Aufenthalt |
| Bewegungsweg der Palettierachse | Gefahrenraum – Kollisions- und Quetschrisiko |
| Palettenübergabe | Freigabe- und schutzbedürftiger Arbeitsbereich |
| Ausgewiesener externer Lern-/Beobachtungsplatz | Nur nach örtlicher Zuweisung nutzen |
Merksatz: Erkennen, kennzeichnen, melden und Anweisungen beachten – niemals Schutzvorrichtungen testen, umgehen oder den Robotern selbst Bewegungsbefehle erteilen.
Geprüftes ABB-Video „Configure SafeMove – Part 1: Overview and login“ (2022), Englisch. Als Überblick über den Produktnamen; die gezeigte Oberfläche ist keine Anleitung oder Zugangsberechtigung für Auszubildende.
Palettierung, Reststückbilanz und Lehrrechnungen
Längenbilanz mit synthetischen Werten
Ein nachvollziehbarer Materialfluss braucht eine Plausibilitätskontrolle. Für eine rein fiktive Stahlstange von 8400 mm, drei Zuschnitte zu je 2150 mm und genau drei Trennschnitte mit angenommenem Schnittverlust von je 4 mm gilt:
Rechnung: Zuschnittlänge = 3 × 2150 mm = 6450 mm. Schnittverlust = 3 × 4 mm = 12 mm. Restlänge = 8400 mm − 6450 mm − 12 mm = 1938 mm. Kontrolle: 6450 mm + 12 mm + 1938 mm = 8400 mm. Das ist eine Lehr-Materialbilanz und keine Aussage über das reale Sägeblatt oder reale Reststückregeln. Bei anderer Anzahl von Trennschnitten ändert sich der angenommene Schnittverlust.
Alternative Lehrvariante: Zwei Zuschnitte à 3000 mm mit zwei Schnitten à 5 mm ergeben 8400 − 6000 − 10 = 2390 mm Rest. Ein längerer Rest ist nicht automatisch wirtschaftlicher; der Bedarf an Zuschnittlängen, die Wiederverwendbarkeit und die Auftragslage bestimmen die Bewertung.
| Position | Beispiel A in mm | Beispiel B in mm |
|---|---|---|
| Ausgangslänge | 8400 | 8400 |
| Summe Zuschnitte | 6450 | 6000 |
| Schnittverluste | 12 | 10 |
| Restlänge | 1938 | 2390 |
Eigenes Balkendiagramm F – nur qualitative Verteilung (nicht maßstabsgetreu):
| Lehrfall | Zuschnitte | Rest | Schnittverlust |
|---|---|---|---|
| Beispiel A | ■■■■■■■■ | ■■ | ▏ |
| Beispiel B | ■■■■■■■ | ■■■ | ▏ |
Das Diagramm ist eine didaktische Visualisierung; die exakten Zahlen stehen in der Tabelle.
Palettenmasse und Platzbedarf
Für ein Lehrmodell mit drei Abschnitten à 54 kg, einer Leerpalette von 22 kg und angenommenen 12 kg Sicherungsmaterial erhältst Du die Gesamtmasse 3 × 54 + 22 + 12 = 196 kg. Wird ausschließlich für die Übungsaufgabe eine Lehr-Grenze von 300 kg vorgegeben, ergibt sich eine rechnerische Reserve von 104 kg. Diese Werte sind weder eine zulässige Last für einen ABB-Roboter noch eine zugesicherte Tragfähigkeit einer realen Palette. Ein tatsächlicher Transport erfordert die betriebliche Ladeeinheitenbewertung und geltende Sicherungsregeln.
Platzbeispiel: Aus der öffentlichen Quelle sind 17 Palettenplätze bekannt. Sind im fiktiven Aufgabenbild sechs Plätze belegt, bleiben rechnerisch 17 − 6 = 11 freie Plätze. Daraus darfst Du keine reale Anlagenkapazität, Stellplatzfreigabe oder Wegeplanung ableiten. Materialzustände und die Zuordnung zum richtigen Auftrag sind ebenso wichtig wie Platzangaben.

Symbolisches Vergleichsfoto zur Roboterpalettierung, nicht der reale ABB IRB 7600; Wikimedia Commons, Robotcongnghiep, CC BY-SA 4.0.
Typische Fehler vermeiden: Meter und Millimeter verwechseln; Schnittverlust unterschlagen; Rohmaterial plus Zuschnitte doppelt zählen; Rest ohne Buchung lagern; Masse der Palette vergessen; eine angenommene Lehrgrenze als reale Herstellerfreigabe ausgeben.
Interaktive Aufgaben
Multiple-Choice-Quiz: Wissen anwenden
Welche Beschreibung ist für das in der ABB-Quelle belegte Ausgangsmaterial zutreffend? (Stahlrohre und Stahlstangen als Langgut in Kassetten) (!Lose Kartons auf einer Förderbahn) (!Flüssigmetall in Behältern) (!Holzplatten im Stapel)
Wie viele Sägeplätze beschreibt die Primärquelle für den Anlagenverbund? (Zwei Sägeplätze) (!Einen Sägeplatz) (!Sieben Sägeplätze) (!Siebzehn Sägeplätze)
Welche ABB-Baureihe bedient laut Primärquelle die Sägeplätze? (IRB 8700) (!IRB 760) (!IRB 140) (!IRB 120)
Welche Aufgabe übernimmt der IRB 7600 im belegten Anlagenablauf? (Er entnimmt Zuschnitte aus der Säge und legt sie auf Paletten) (!Er fertigt die Hydraulikzylinder im Schweißprozess) (!Er befüllt einen Betonmischer) (!Er ersetzt die Lagerverwaltungssoftware)
Wofür steht IRT 710 in der beschriebenen Anlage? (Für die Verfahrachse des Palettierroboters) (!Für einen Greifer für Kartons) (!Für eine neue Stahlsorte) (!Für die Nummer eines Sägeblatts)
Was geschieht mit geeigneten Reststücken nach dem belegten Anlagenkonzept? (Sie werden erfasst und in Kassetten ins Lager zurückgeführt) (!Sie werden grundsätzlich ungeprüft entsorgt) (!Sie werden immer mit Fertigteilen auf derselben Palette versendet) (!Sie verschwinden ohne Buchung aus dem Materialfluss)
Wozu dient eine eindeutige Materialkennung im Lernmodell? (Zur Rückverfolgung von Auftrag und Materialzustand) (!Zum Ersetzen aller Schutzmaßnahmen) (!Zur Erhöhung einer unbekannten Greifkraft) (!Zum Abschalten der Lagerverwaltung)
Welcher Bereich gilt bei bewegten schweren Lasten als besonders gefährlich? (Der mögliche Bewegungs- und Fallbereich der Last) (!Ein ausgewiesener Besucherraum außerhalb der Schutzumzäunung) (!Ein Büro ohne Verbindung zur Anlage) (!Die virtuelle Dokumentationsseite)
Eine Lehrstange misst 8400 Millimeter. Drei Zuschnitte zu 2150 Millimetern und drei Schnittverluste zu je 4 Millimetern entstehen. Wie lang ist das Reststück? (1938 Millimeter) (!1950 Millimeter) (!6450 Millimeter) (!8412 Millimeter)
Welche Aussage zu den technischen Lehrwerten ist richtig? (Sie dienen nur der Übung und sind keine Maschinenfreigabe) (!Sie ersetzen die Gefährdungsbeurteilung des Betriebs) (!Sie definieren die reale Traglast des eingesetzten Roboters) (!Sie erlauben selbstständiges Eingreifen in die Anlage)
Memory: Fachbegriffe verbinden
Ordne jeweils einen Begriff seiner eindeutigen Erklärung zu. Jedes Paar gehört genau einmal zusammen.
| Kassettenlager | Lagerbereich für bereitgestelltes Langgut |
| Zuschnitt | Nach dem Sägen abgetrennter benötigter Werkstückabschnitt |
| Reststück | Nach dem Sägen verbleibender geeigneter Materialabschnitt |
| Linienlaser | Optisches Hilfsmittel zur Erfassung einer Höhenposition |
| Verfahrachse | Zusätzliche lineare Bewegungsmöglichkeit des Roboters |
| Palettenplatz | Zugeordneter Stellbereich für eine Ladeeinheit |
Drag and Drop: Übergabepunkte zuordnen
Ordne im Lehrschema jedem Begriff die zugehörige Aufgabe zu.
| Passenden Begriff zuordnen | Aufgabe im Materialfluss |
|---|---|
| Kassettenausgabe | Bereitstellung des ausgewählten Langguts |
| Sägeplatz | Trennen des Materials in Abschnitte |
| Palettiergreifer | Ablegen eines getrennten Zuschnitts auf der Ladeeinheit |
| Reststückbuchung | Dokumentieren des verbleibenden nutzbaren Materials |
| Lagerverwaltung | Zuordnen von Kennung und Lagerort |
Kreuzworträtsel: Sechs Schlüsselbegriffe
| Kassette | Wie heißt der Behälter zur Lagerung des Langguts? |
| Greifer | Welches Werkzeug nimmt ein Roboter am Werkstück auf? |
| Sägeplatz | An welchem Arbeitsplatz wird das Metall getrennt? |
| Reststück | Wie heißt der nach dem Zuschnitt verbleibende Materialabschnitt? |
| Palette | Welche Ladeeinheit dient dem Weitertransport der Zuschnitte? |
| Linienlaser | Welches optische Hilfsmittel wird für die Höhenbestimmung beschrieben? |
LearningApps: Weitere Zuordnungsübungen
Die folgende LearningApps-Suche führt zu thematisch passenden öffentlichen Übungen; die Suchergebnisse sind keine geprüfte Darstellung des Oberopfinger Sägezentrums.
Lückentext: Material und Sicherheit
Offene Aufgaben
Leicht
- Flussplan zeichnen: Zeichne anhand der Primärquelle eine Pfeilkette von der Lagerkassette über einen der zwei Sägeplätze bis zur Zuschnittpalette und ergänze die Reststückrückgabe; kennzeichne belegte und abstrahierte Stationen.
- Zustände unterscheiden: Erstelle vier beschriftete Karten für unbearbeitetes Langgut, eingelegtes Sägegut, fertigen Zuschnitt und verbuchtes Reststück mit je einem passenden Übergabepunkt.
- Gefahren erkennen: Markiere auf einer selbst gezeichneten Zellenübersicht drei Bereiche, in denen Du Dich wegen bewegter Lasten nicht aufhalten darfst, und begründe die Entscheidung.
- Einheiten rechnen: Wandle die belegte maximale Langgutlänge von neun Metern in Millimeter um und rechne die Lehrlänge 8400 Millimeter in Meter um.
Standard
- Rückverfolgung: Entwirf einen synthetischen Buchungsbeleg mit Materialkennung, Kassette, Sägeplatz, Entnahme, Zuschnittmenge, Restlänge und Rücklagerstatus.
- Robotereinsatz vergleichen: Stelle IRB 8700 und IRB 7600 mit IRT 710 gegenüber und erläutere, weshalb aus den genannten Typen allein keine zulässige Nutzlast ermittelt werden kann.
- Massenbilanz: Rechne für drei Lehr-Zuschnitte zu je 54 Kilogramm, 22 Kilogramm Leerpalette und 12 Kilogramm Sicherungsmaterial die Lehr-Gesamtmasse aus und vergleiche sie mit 300 Kilogramm Lehrgrenzwert.
- Fachgespräch simulieren: Formuliere vier sachliche Fragen für ein hypothetisches Fachgespräch zu Lagerbuchung, Greifpunkt, Schutzzone und Fehlerweitergabe; führe keine reale Anlagenbegehung ohne Freigabe durch.
Schwer
- Varianten prüfen: Berechne bei 8400 Millimetern Lehr-Ausgangslänge die Reste für drei Zuschnitte à 2150 Millimeter bei 4 Millimetern Schnittverlust je Trennschnitt sowie für zwei Zuschnitte à 3000 Millimeter bei 5 Millimetern Schnittverlust je Trennschnitt.
- Unplausible Daten: Analysiere einen Lehrdatensatz, in dem nach einem Zuschnitt die Restlänge größer als die Ursprungslänge gebucht wurde; formuliere eine sichere Melde- und Prüfkette ohne Eingriff in die Maschine.
- Schutzkonzept argumentieren: Vergleiche mechanischen Schutzzaun, Zugangssicherung, Lichtschranke und SafeMove auf Ebene ihrer Schutzfunktionen und nenne zwei Grenzen eines reinen Kamerabildes.
- Erklärmedium gestalten: Erstelle ein 90-Sekunden-Storyboard oder eine barrierearme Infografik zum Materialfluss mit eindeutiger Kennzeichnung der Lehrannahmen und lizenzierten Medienquellen.


Musterlösungen zu den zwölf Aufgaben
| Aufgabe | Erwartete Lösung oder Lösungselemente |
|---|---|
| Leicht 1 | Kassette → Bereitstellung → Sägeplatz A/B → Zuschnitt → IRB 7600 auf IRT 710 → Palette; Nebenast Reststück → Kassettenlager mit Buchung. Stationen als Lehrschema markieren. |
| Leicht 2 | Rohlanggut, für den Schnitt bereitgestellt, getrennte Abschnitte, Rest mit Kennung und vorgesehenem Lagerort; Zustände nicht mit Personenfreigabe verwechseln. |
| Leicht 3 | Gefahrenraum der IRB 8700, Bewegungsbereich des IRB 7600 samt Achse und Palettenübergabe; mechanische Gefahr erläutern und Zutrittsverbote beachten. |
| Leicht 4 | 9 m = 9000 mm; 8400 mm = 8,4 m. |
| Standard 1 | Synthetischer Beleg AU-LEHR-17 / K-LEHR-04 / MAT-LEHR-09 mit Zustand, Ausgangslänge, Teilmengen, Rest und gebuchtem Ziel; alle Identitäten bleiben konsistent. |
| Standard 2 | IRB 8700 handhaben an den Sägeplätzen; IRB 7600 palettiert und bewegt sich auf IRT 710. Reale Lastgrenzen benötigen Anlagen- und Werkzeugdaten sowie Freigaben. |
| Standard 3 | 3 × 54 + 22 + 12 = 196 kg; im fiktiven Vergleich 300 − 196 = 104 kg Reserve. Keine betriebliche Traglastfreigabe. |
| Standard 4 | Beispiel-Fragen: Wie wird Restmaterial gekennzeichnet? Wann erfolgt eine Buchung? Wer bewertet Materialabweichungen? Welche Bereiche sind für Lernende gesperrt? |
| Schwer 1 | Drei Schnitte: Rest 1938 mm. Zwei Schnitte: Rest 2390 mm. Unterschied 452 mm. Verwendungszweck und Verlustannahmen bei der Bewertung berücksichtigen. |
| Schwer 2 | Unmögliche Mehrlänge erkennen, Status „Klärfall“ dokumentieren, Kennung und Maße prüfen lassen, zuständige Person informieren, keinen Anlagenzugriff durchführen. |
| Schwer 3 | Zaun trennt räumlich; Zugangsüberwachung wirkt gegen unkontrollierten Zugang; Lichtschranke erfasst definierte Schutzbereiche; SafeMove überwacht projektierte Roboter-Sicherheitsfunktionen. Kameras ersetzen keine geprüfte Schutzeinrichtung. |
| Schwer 4 | Storyboard: Quelle/Lehrhinweis → Materialkassette → zwei Sägeplätze → Palettierung → Rest zurück → Schutzzonen → Quellen und Lizenzen; keine unbestätigte Anlagenfunktion behaupten. |
Lernkontrolle
Fünf Transfer- und Prüffragen
- Reihenfolge begründen: Wieso muss ein Reststück trotz körperlicher Rückgabe auch als eigener Zustand dokumentiert werden? Musterlösung: Sonst fehlen eindeutige Zuordnung, nutzbare Länge und Wiederauffindbarkeit.
- Engpass diskutieren: Warum sind zwei Sägeplätze nicht gleichbedeutend mit doppelt so hoher Leistung? Musterlösung: Materialbereitstellung, Robotertakt, Auftragsmix und Palettierung beeinflussen die Gesamtrate; reale Zeiten sind nicht belegt.
- Schutzfunktion beurteilen: Warum erlaubt eine Kameraansicht kein selbstständiges Betreten der Zelle? Musterlösung: Sie ersetzt weder geprüfte Schutzeinrichtungen noch Unterweisung und betriebliche Zutrittsfreigabe.
- Bilanz überprüfen: Ermittle für 8400 mm Ausgangsmaterial, 6450 mm Zuschnitt und 12 mm Verlust den Rest. Musterlösung: 1938 mm; Rückrechnung ergibt genau 8400 mm.
- Anlagenbehauptung prüfen: Bewerte den Satz „Der IRB 7600 kann in Oberopfingen jede Last bis 300 kg heben“. Musterlösung: Nicht belegt; 300 kg ist hier nur ein selbst gewählter Lehr-Palettengrenzwert und keine Roboterfreigabe.
Berufstypischer Modellfall: Ein Auftrag vom Lager bis zur Rücklagerung
Fall – vollständig synthetisch: Im Lernbüro einer angenommenen Metallfertigung geht der Auftrag AU-LEHR-17 ein. Die Kassette K-LEHR-04 enthält eine für die Übung ausgewählte Stahlstange mit der Kennung MAT-LEHR-09. Sie hat eine fiktive Länge von 8400 mm. Geplant sind drei Abschnitte mit jeweils 2150 mm. Setze für jeden der drei angenommenen Trennschnitte einen Materialverlust von 4 mm an. Jeder Abschnitt wiegt im Lehrmodell 54 kg. Die Lehrpalette wiegt 22 kg, zugehöriges Sicherungsmaterial 12 kg. Für die reine Unterrichtsrechnung wird eine Gesamtmasse von höchstens 300 kg als Vergleichsgrenze gesetzt. Von den 17 belegten Palettenplätzen des realen Anlagenkonzepts seien im fiktiven Moment sechs belegt. Eine Unterrichtsregel erklärt Reste ab 1200 mm als grundsätzlich prüfbar für die Wiederlagerung; dies ist keine echte Betriebsregel.
Aufträge: A. Zeichne die Stationenfolge einschließlich des Weges des Rests. B. Fertige die Längenbilanz samt Schnittverlust an. C. Berechne die fiktive Palettenmasse und Reserve. D. Ermittle die freien Palettenplätze. E. Lege eine rückverfolgbare Buchung für Zuschnitt und Rest an. F. Markiere mindestens drei Gefahrenbereiche und formuliere das sichere Verhalten einer auszubildenden Person.
Nachvollziehbare Musterlösung:
A – Weg: Kassette K-LEHR-04 → Materialbereitstellung → einer der beiden Sägeplätze mit IRB-8700-Handling → Sägeergebnis in Zuschnitte und Rest trennen. Die drei Zuschnitte gehen im Lehrschema über die IRB-7600-Palettierung zur eindeutig gekennzeichneten Lehrpalette. Der Rest wird erfasst und mit seiner Materialkennung zur Rücklagerung in eine Kassette zugeordnet. Dies ist ein didaktischer Stofffluss, keine reale Sequenzprogrammierung.
B – Längenbilanz: 3 × 2150 = 6450 mm Nutzlänge; 3 × 4 = 12 mm Schnittverlust; 8400 − 6450 − 12 = 1938 mm Rest. Rückrechnung 6450 + 12 + 1938 = 8400 mm. Nach der ausdrücklich fiktiven Unterrichtsregel kann der Rest als prüfbar eingestuft werden, nicht als durch den realen Betrieb freigegeben.
C – Massenbilanz: 3 × 54 = 162 kg Abschnitte. Plus 22 kg Leerpalette und 12 kg Sicherungsmaterial = 196 kg Lehr-Gesamtmasse. Lehr-Reserve: 300 − 196 = 104 kg. Tatsächliche Belastbarkeit und Ladungssicherung bleiben außerhalb der Aufgabe.
D – Stellplätze: 17 − 6 = 11 fiktiv freie Palettenplätze. Eine reale Belegungsanzeige wird damit nicht behauptet.
E – Synthetisches Buchungsblatt:
| Feld | Lehrwert |
|---|---|
| Auftrag / Quelle | AU-LEHR-17 / MAT-LEHR-09 aus K-LEHR-04 |
| Ausgang | Stahl-Langgut, 8400 mm, 1 Stange |
| Produktionsausgang | 3 Zuschnitte à 2150 mm, eigene Palettenzuordnung P-LEHR-02 |
| Separater Rest | MAT-LEHR-09, 1938 mm, Status „Rücklagerung zu prüfen“ |
| Zielstatus | Palette P-LEHR-02 dokumentiert; Restkassette erst nach bestätigter Buchung zuordnen |
F – Gefahrkarte: Der mögliche Schwenk- und Greifbereich an beiden Sägeplätzen, die Verfahrachse und der Palettenübergabebereich sind ohne betriebliche Freigabe tabu. Die Lernperson beschreibt den Materialfluss aus Unterlagen, bleibt außerhalb gesperrter Bereiche und meldet Auffälligkeiten an zuständige qualifizierte Personen. Kein Schutzsystem wird getestet oder umgangen.
Bewertungsraster – 24 Punkte, jeweils 0 bis 4:
| Kriterium | 4 Punkte | 2 Punkte | 0 Punkte |
|---|---|---|---|
| Materialfluss | Beide Wege und Übergaben korrekt | Teilfolge richtig | Grundweg falsch |
| Längenbilanz | Ansatz, Verlust, Rest, Kontrolle korrekt | Rechenweg teilweise richtig | Keine plausible Bilanz |
| Palettenrechnung | Teile, Leerpalette, Sicherung, Reserve korrekt | Einzelgröße vergessen | Falscher Grundansatz |
| Plätze und Zustände | 11 freie Plätze und Zustände eindeutig | Nur eines korrekt | Beides falsch |
| Rückverfolgung | Identitäten und Restbuchung plausibel | Eine Zuordnung fehlt | Nicht nachvollziehbar |
| Sicherheit und Quellenkritik | Gefahrenzonen, Grenzen und Lehrstatus vollständig | Eine wichtige Grenze fehlt | Unsichere Handlungsanweisung |
Punktinterpretation als Lernempfehlung: 22–24 hervorragend; 18–21 sicher; 13–17 weitgehend; 8–12 mit Übungsbedarf; 0–7 Grundlagen erneut bearbeiten. Dies ist keine amtliche Prüfungsbewertung.
Lernnachweis
Du kannst Deinen Kompetenzerwerb mit einem anonymisierten Lernportfolio zeigen: (1) Materialflussgrafik mit Haupt- und Reststückweg, (2) Tabelle aller Materialzustände und Übergabepunkte, (3) vollständig gerechnete Längen- und Massenbilanz, (4) synthetisches Buchungsblatt, (5) Gefahrenkarte mit Begründungen, (6) Lernkontrolle samt Fehlerkorrektur und (7) Modellfall mit ausgefülltem Raster. Du trennst in jeder Darstellung öffentlich belegte Fakten, didaktische Modelle und offene Fragen. Keine personenbezogenen Daten, Werkpläne, echten Auftragsnummern oder Betriebsgeheimnisse hochladen.
Ein guter Lernnachweis erklärt besonders, warum der Rest rückverfolgbar sein muss, wo die Materialflüsse zusammenhängen und weshalb ein öffentlich genanntes Robotermodell keine Bedienerlaubnis liefert.
OER und Wikipedia
Primärquelle (Herstellerbericht, keine OER-Lizenz behauptet): ABB Destination Zukunft, „Präzision auf neun Metern“, 03.09.2026. Technische Rollen und Standortangaben stammen von dort. Der Bericht ist eine Referenzbeschreibung, kein freigegebenes Bedienhandbuch.
Grundlagen und Arbeitsschutz: Wikipedia: Industrieroboter (offener Grundlagenartikel; individuelle Bildrechte beachten); DGUV: FAQ Robotik; DGUV Information 209-074; ABB: SafeMove. Für Fachinhalte mit sich ändernden Rechts- oder Normständen haben betriebliche und amtliche Originalquellen Vorrang.
Wikipedia-Grundlagenartikel als Fremdinhalt (Deutsch):
Geprüfte Bildquellen, Rechte und Einordnung: Die folgenden Datei-Namen und Commons-Dateiseiten wurden vor Kursanlage abgeglichen; alle Bilder sind Vergleichs- oder Symbolbilder, keine Aufnahme der Oberopfinger Anlage. Die Abbildung geschieht mit der jeweiligen Namensnennung und Lizenz; Änderungen wurden am Bildmaterial nicht vorgenommen.
| Eingebundene Datei | Geprüfte Quelle | Urheber | Ausgewiesene Lizenz |
|---|---|---|---|
| File:Metal cutting bandsaw (01).JPG | Commons-Dateiseite | S.J. de Waard | CC BY 2.5 |
| File:Wooden-pallets stacked 7.jpg | Commons-Dateiseite | W.carter | Lizenz und Namensnennung auf Dateiseite |
| File:Robot ABB 2.jpg | Commons-Dateiseite | Peter Potrowl | CC BY 2.5, alternative Lizenzen auf Dateiseite |
| File:Robots en posició de treball.JPG | Commons-Dateiseite | Auledas | CC BY-SA 4.0 |
| File:Robot-pallet.jpg | Commons-Dateiseite | Robotcongnghiep | CC BY-SA 4.0 |
Geprüfte Videos und Rechtehinweis: Die YouTube-Videos sind vom offiziellen Kanal ABB Robotics veröffentlicht und werden über die bereitgestellte Einbettungsfunktion verlinkt. Sie sind keine als Creative Commons belegten OER; Urheberrechte verbleiben bei ABB beziehungsweise den jeweiligen Rechteinhabern. Die Videos dokumentieren nicht den konkreten vollständigen Anlagenablauf in Oberopfingen.
| Eingebettete Adresse | Geprüfter Videoeintrag | Rechteinhaber/Kanal | Nutzungsnachweis |
|---|---|---|---|
| https://www.youtube.com/watch?v=cVaFG9kSksU | ABB Robotics IRB 8700, 2015 | ABB Robotics | Original-YouTube-Seite und Plattform-Einbettung |
| https://www.youtube.com/watch?v=lEbo2QCvKNc | ABB Robotics – Palletizing, 2011 | ABB Robotics | Original-YouTube-Seite und Plattform-Einbettung |
| https://www.youtube.com/watch?v=jLSvBNdQfeQ | Configure SafeMove – Part 1, 2022 | ABB Robotics | Original-YouTube-Seite und Plattform-Einbettung |
Eigenleistung und Nachnutzung: Die fünf textbasierten Lehrschemata, Tabellen, Fallaufgabe, Quizfragen und synthetischen Datensätze wurden eigens als didaktische Modelle formuliert. Für eine Nachnutzung beachte die Rechte des Kursmaterials und die separaten Rechte der eingebetteten Medien; der ABB-Fachartikel wird nur verlinkt und in eigenen Worten knapp referiert.
Verknüpfte Lernbereiche
Das Bildungsnetz verknüpft die reale, öffentlich beschriebene Anlagenidee mit Grundlagen der Lagerwirtschaft, Werkstoffbearbeitung, Robotik und Arbeitssicherheit. Jahrgangs- und Berufszuordnungen sind redaktionelle Empfehlungen und mit Berufsschule sowie Betrieb abzustimmen.
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