Werkstücke rechnergestützt herstellen - Metallbildner - LF 7
Einleitung
Du lernst, einen fiktiven berufstypischen Kundenauftrag von der Idee bis zur dokumentierten Werkstückübergabe zu bearbeiten. Im Mittelpunkt stehen Metallbildnerinnen und Metallbildner im zweiten Ausbildungsjahr: Du analysierst Funktion, Gestaltung und Werkstoff, entwirfst ein digitales Modell, wählst geeignete Dateiformate, planst und simulierst die Herstellung, beurteilst sichere Maschinenabläufe, prüfst Maß und Oberfläche, schützt und verpackst das Ergebnis und erläuterst deine Entscheidungen. Ein durchgerechneter Fall zeigt den vollständigen Ablauf. Alle Auftragsspezifikationen und Messwerte im Fall sind frei erfundene Übungsdaten.
Lehrplanbezug: Lernfeld 7 „Werkstücke rechnergestützt herstellen“ des KMK-Rahmenlehrplans für Metallbildner und Graveure, zweites Ausbildungsjahr, Zeitrichtwert 80 Unterrichtsstunden. Im Lernfeld gehören auch Dateiauswahl, Simulation, Maschinenumfeld, Oberflächenschutz, Verpackung, Präsentation und Teamreflexion zum Kompetenzziel. Grundlage sind KMK-Rahmenlehrplan, Seite 15 und BIBB-Berufsprofil mit geltender Ausbildungsordnung. Die Auswahl der Lernaufträge muss zum betrieblichen Ausbildungsplan, Landeslehrplan und zur zuständigen Handwerkskammer passen; dieser Kurs ist kein amtlicher Lehrgang und verleiht keine Prüfungszulassung.
Sicherheitsgrenze: Du darfst Maschinen nicht allein aufgrund dieses Kurses bedienen. Einrichten, Fertigen, Reinigen, Oberflächenbehandeln und Prüfen an realen Maschinen erfolgen ausschließlich nach Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung und Freigabe durch befugte Aufsichtspersonen. Die gleichwertige sichere Lernalternative ist ein CAD-Modell mit CAM-Simulation, Prüftabelle und virtuellem Kundenbericht.
Bildimpuls: Ein CAD-Modell und das daraus gefertigte Metallteil machen den Unterschied zwischen digitaler Planung und realem Ergebnis sichtbar. Bild: Mike1024, gemeinfrei; Herkunfts- und Lizenznachweis im OER-Abschnitt.
Kundenauftrag analysieren und Anforderungen ableiten
Funktion, Gestaltung, Machbarkeit
Ein Kundenauftrag ist mehr als eine Maßangabe. Kläre systematisch Verwendungszweck, Gebrauchslasten, Abmessungen, Stückzahl, Befestigung, Sichtflächen, Erscheinungsbild, Termin, Budget, Verpackung und Abnahmekriterien. Metallbildner berücksichtigen auch Proportion, Symmetrie, Rhythmus, Kantenwirkung und Lichtreflexe. Für eine kleine Zier- oder Beschlagplatte kann eine symmetrische Lochanordnung den gestalterischen Eindruck verbessern und die Montage vereinfachen. Eine formal schöne Kontur ist unzureichend, wenn das Bauteil nicht montierbar ist.
Übersetze unklare Wünsche in prüfbare Kriterien. Aus „soll genau passen“ wird beispielsweise: Außenlänge 80,0 mm mit zulässiger Abweichung von ±0,2 mm. Aus „saubere Oberfläche“ wird eine festgelegte Sichtseite ohne erkennbare Riefen und mit dokumentierter Oberflächenanforderung. Stelle offene Fragen vor der Konstruktion und bestätige Änderungen in einer anonymisierten Auftragsversion. Eine Maßtoleranz erlaubt Abweichungen vom Nennmaß; eine Form- und Lagetoleranz regelt andere geometrische Eigenschaften wie Ebenheit oder Position und ist nicht mit einer bloßen Längentoleranz gleichzusetzen.
Fehler vermeiden: Skizzen ohne Maße sind nicht automatisch Fertigungszeichnungen. Unklare Werkstoffbezeichnungen, fehlende Ansichten, nicht festgelegte Bezugsflächen und widersprüchliche Toleranzen verursachen kostspielige Rückfragen.
Werkstoff, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit
Vergleiche beispielsweise Aluminiumlegierungen, Messing und Stahl anhand von Formbarkeit, Bearbeitbarkeit, Festigkeit, Gewicht, Korrosionsverhalten, Oberflächenwirkung, Verfügbarkeit, Materialpreis und späterer Wiederverwertung. Die Werkstoffbezeichnung muss für einen realen Auftrag eindeutig aus der gültigen Werkstoffspezifikation hervorgehen; „Metall“ allein genügt nicht. Kalkuliere Materialbedarf, Werkzeug- und Fertigungsaufwand einschließlich Rüsten, Qualitätsprüfung und Nachbearbeitung. Besonders bei Kleinserien kann die Rüstzeit den eigentlichen Bearbeitungsaufwand übersteigen.
Nachhaltig handeln: Nutze geeignete Reststücke, optimiere die Zuschnittbelegung, vermeide unnötige Materialabträge und dokumentiere sortenreine Späne und Reststoffe. Energiebedarf, Nacharbeit, Transport und Verpackung gehören zur ökologischen Betrachtung. Öle, Kühlschmierstoffe und Beschichtungsreste dürfen nicht unkontrolliert in Abwasser oder Restmüll gelangen. Werkstoff- und Entsorgungswege werden anhand betrieblicher Vorgaben festgelegt.
Digital konstruieren, visualisieren und Daten austauschen
CAD-Modell und technische Zeichnung
CAD steht für computerunterstütztes Konstruieren. Erstelle zuerst eine vollständig bemaßte 2D-Skizze: Ursprung, Längen, Winkel, Radien, Symmetrie und Abhängigkeiten sind definiert. Im parametrischen Modell bleiben Geometrien veränderbar; eine geänderte Breite soll abhängige Elemente sinnvoll mitführen. Aus dem Modell leitest du Ansichten, Maße, Werkstoff-, Toleranz- und Oberflächenangaben für die Technische Zeichnung ab. Eine perspektivische Darstellung allein kann die technische Dokumentation nicht ersetzen.
Beispiel: Bei einer 80 mm langen Platte mit zwei symmetrisch angeordneten Bohrungsmittelpunkten 12 mm von den Stirnseiten liegen die x-Koordinaten bei 12 mm und 68 mm. Die Symmetrieachse liegt bei x = 40 mm; beide Lochmittelpunkte sind jeweils 28 mm von dieser Achse entfernt. Ein spiegelndes Konstruktionsmerkmal vermeidet widersprüchliche Einzelmaße. Beim Ändern der Plattenlänge musst du prüfen, ob der Abstand von der Stirnseite oder die Symmetrie die maßgebliche Konstruktionsabsicht ist.

CAD-Ansicht: Parametrisches 3D-Modell in FreeCAD 1.0. Die Abbildung illustriert das Prinzip und ist nicht die Zeichnung des Praxisfalls. Bild: Maxwxyz, CC BY 4.0; Quellenangabe unten.
Dateiformate bewusst auswählen
Eine native CAD-Datei speichert neben der Form häufig Skizzenabhängigkeiten und Bearbeitungshistorie. STEP eignet sich zum Austausch von Volumenkörpergeometrie zwischen CAD-Systemen, ohne zwingend alle parametrischen Konstruktionsschritte zu übertragen. DXF wird häufig für 2D-Konturen und Zeichnungsdaten eingesetzt. STL repräsentiert eine Oberfläche als Dreiecksnetz: Es ist für viele Visualisierungs- und additive Fertigungsanwendungen brauchbar, jedoch keine gleichwertige parametrische Fertigungszeichnung. NC- oder G-Code enthält maschinenbezogene Bewegungs- und Steuerinformationen und entsteht erst nach geeigneter CAM-Bearbeitung und Postprozessierung.
Kontrollfrage an dich: Welche Informationen gehen beim Export eventuell verloren? Vergleiche Maßeinheiten, Modellorientierung, Geometrieauflösung, Bezugskoordinaten, Maßstab und Programmversion. Ein vermeintlicher 80-mm-Entwurf kann bei Verwechslung von Millimeter und Inch völlig unbrauchbar werden. Speichere nachvollziehbar etwa „Zierplatte_V03_freigegeben“ statt mehrerer Dateien mit dem Namen „final_neu“. Kundenentwürfe bleiben in freigegebenen Speicherbereichen; verwende für den Kurs ausschließlich synthetische Datensätze.
Von CAD zu CAM und Simulation
CAM steht für rechnerunterstützte Fertigungsplanung. Im CAM-System werden Rohteil, Werkstück, Werkzeuge, Nullpunkt und Bearbeitungsoperationen miteinander verknüpft. Mögliche Operationen sind Planen, Bohren, Taschen- oder Konturfräsen. Eine Werkzeugbahn beschreibt die geplanten Bewegungen. Ein Postprozessor übersetzt das interne CAM-Ergebnis für die jeweils freigegebene Maschinensteuerung. Ein G-Code-Programm ist deshalb nicht automatisch an jeder Maschine austauschbar.
Simuliere die Bearbeitungsfolge vor der Übergabe: Stimmen Rohteilabmessungen, Spannbereich, Werkzeugreichweite, Sicherheitsabstände, Bearbeitungstiefe, Restmaterial und Endkontur? Die Simulation kann Fehler reduzieren, ersetzt aber weder eine maschinenspezifische Sicherheitsprüfung noch das sichere Einrichten unter Aufsicht. Orientiere dich an der FreeCAD-Dokumentation zur CAM-Arbeitsumgebung einschließlich Simulation und Postprozessor.
Deutschsprachiges Lernvideo: „FreeCAD+EstlCAM ganz easy – Ausschnitte zeichnen und fräsen“, Michael Sx, 2020. Es demonstriert den digitalen Ablauf an einem anderen Materialbeispiel; Werkstoff- und Maschinenparameter dürfen nicht auf Metall übertragen werden.
Rechnergestützte Fertigung sicher planen
Maschinenumfeld, Nullpunkte und Freigabe
Eine CNC-Maschine setzt kontrollierte Bewegungen entlang ihrer Achsen um. Unterscheide Maschinennullpunkt von Werkstücknullpunkt und dokumentiere das vereinbarte Koordinatensystem. Werden die Nullpunkte verwechselt, können eine spiegelverkehrte Kontur, fehlerhafte Lochpositionen oder eine Kollision entstehen. Berücksichtige zusätzlich Werkzeuglängen, Spannmittel, Werkstückzugänglichkeit, Schutzumhausung und die zulässigen Betriebsarten. Maschinenhandbücher können englische Begriffe enthalten: work offset bezeichnet einen Werkstückversatz, tool length die Werkzeuglänge und feed rate den Vorschub. Übersetze solche Begriffe im Kontext der konkreten Steuerung.
Ein sicherer Planungsablauf umfasst das Prüfen der aktuellen Betriebsanleitung, die abgestimmte Gefährdungsbeurteilung, geeignete und intakte Spannmittel, Werkzeug- und Werkstückdaten, Simulation, Freigabe durch eine befugte Person sowie Messmittel und dokumentierte Prüfmerkmale. Maschinenbewegungen werden nicht aus unkontrolliert übernommenen Dateien gestartet. Schutzvorrichtungen werden niemals überbrückt. Bei Unsicherheit: Vorgang stoppen und die Ausbilderin oder den Ausbilder hinzuziehen. Späne werden nicht mit bloßen Händen entfernt; Maßnahmen zum Haut-, Augen- und Lärmschutz sowie zum Umgang mit Kühlschmierstoffen folgen der jeweiligen Betriebsanweisung.
Die DGUV-Fachinformation von April 2026 erläutert Risiken bei CNC-Fräsmaschinen. Verbindliche Beurteilung und Unterweisung im Betrieb richten sich insbesondere nach der Betriebssicherheitsverordnung sowie den jeweils geltenden Anforderungen und Maschinenherstellerangaben. Die DGUV Information 209-066 bietet fachliche Erläuterungen; ihr Ausgabestand von 2012 ist kein Ersatz für die Prüfung aktueller Rechts- und Normenstände.

Maschinenbild: Ein CNC-Fräsprozess veranschaulicht die Bedeutung von Werkzeug, Werkstück, Spannvorrichtung und sicherem Arbeitsraum. Bild: Impressionmanufacturer, CC BY-SA 4.0.
Deutschsprachiges Lernvideo: „CNC Fräsen lernen – Werkstücknullpunkte/Koordinatensystem erklärt“, EduVision – Technical Education, 2024. Beachte, dass die gezeigten G-Funktionen stets anhand des Handbuchs der konkreten Steuerung geprüft werden müssen.
Schnittdaten nur rechnerisch beurteilen
Die Schnittgeschwindigkeit v_c in Metern pro Minute beschreibt die Geschwindigkeit am Werkzeugumfang, die Drehzahl n die Umdrehungen pro Minute, D den Werkzeugdurchmesser in Millimetern. Für die rechnerische Beziehung gilt: n = (1000 · v_c) / (π · D). Der theoretische Vorschub v_f in Millimetern pro Minute ergibt sich aus v_f = n · z · f_z, wobei z die Zahl wirksamer Schneiden und f_z den Vorschub pro Zahn in Millimetern bezeichnet.
Rechenbeispiel – keine Maschinenfreigabe: Angenommen v_c = 60 m/min, D = 6 mm, z = 2 und f_z = 0,03 mm: n = 60.000 / (3,1416 · 6) ≈ 3.183 min⁻¹. Danach v_f = 3.183 · 2 · 0,03 ≈ 191 mm/min. Beide Werte dienen nur zur Überprüfung der Formeln. Tatsächliche Schnittwerte hängen unter anderem von konkreter Legierung, Werkzeugtyp, Standzeit, Maschinenleistung, Aufspannung und Herstellerfreigaben ab und werden ausschließlich durch Fachpersonal festgelegt.
Typische Fehler: Millimeter nicht in die Formel umrechnen, Vorschub je Zahn mit Vorschub je Umdrehung verwechseln, ungeprüfte Tabellenwerte übernehmen oder aus einer fehlerfreien Bildschirmsimulation auf eine gefahrlose Maschine schließen.

Programmierungsbild: Darstellung von CNC-Programmierung. Bild: Pavel Solin/NCLab.com, CC BY-SA 3.0; geprüftes Commons-Original in der Medienliste.
Praxisfall: Eine Zier- und Befestigungsplatte entwickeln
Auftrag, Zeichnung und Rechenweg
Fiktiver Auftrag: Ein kleiner dekorativer Befestigungsbeschlag soll für eine Ausstellungsbox gestaltet werden. Das Bauteil besteht als Übungsannahme aus einem Aluminiumhalbzeug von 90 × 60 × 4 mm; die Kontur des fertigen Teils misst 80,0 × 50,0 × 4,0 mm. Vier Außenecken erhalten Radius R5 mm. Zwei durchgehende Bohrungen mit Nenndurchmesser 5,0 mm liegen auf der Mittellinie y = 25 mm, ihre Mittelpunkte bei (12 mm; 25 mm) und (68 mm; 25 mm), bezogen auf die linke untere Ecke der fertigen Plattenkontur. Für die Übung gelten Außenmaßtoleranzen ±0,2 mm, Bohrungsdurchmesser ±0,15 mm und Lochmittenpositionen jeweils ±0,2 mm in x und y. Die Sichtfläche soll kratzerarm und entgratet sein. Eine exakte Rauheitsanforderung wird erst dann Teil der Abnahme, wenn Auftrag, zulässiges Messverfahren und Messgerät sie eindeutig festlegen.
Geometrieprüfung: Die Mittelpunkte der beiden Löcher liegen symmetrisch um x = 40 mm. Der Lochabstand ist 68 − 12 = 56 mm; der Abstand zur jeweiligen Stirnseite beträgt 12 mm. Das CAD-Modell benötigt mindestens einen definierten Ursprung, die Außenmaße, Radien, beide Mittelpunkte, Bohrungsdurchmesser und Dicke. Sicht- und Funktionsflächen werden in der Zeichnung kenntlich gemacht.
Fläche und Masse als Plausibilitätskontrolle: Ausgangspunkt ist das äußere Rechteck mit 80 · 50 = 4.000 mm². Die vier abgerundeten Ecken nehmen zusammen 4 · (5² − π · 5² / 4) = 100 − 25π ≈ 21,46 mm² weg. Zwei Bohrungen entfernen 2 · π · 2,5² ≈ 39,27 mm². Die verbleibende Querschnittsfläche beträgt somit 4.000 − 21,46 − 39,27 ≈ 3.939,27 mm². Das Volumen ergibt 3.939,27 · 4 ≈ 15.757,08 mm³ = 15,757 cm³. Bei einer ausdrücklich nur für die Übung angenommenen Dichte von 2,70 g/cm³ erhältst du eine Masse von ungefähr 42,5 g. Das Rohteilvolumen ist 90 · 60 · 4 = 21.600 mm³ = 21,6 cm³ und seine angenommene Masse 58,3 g. Die theoretische Massedifferenz liegt bei rund 15,8 g; reale Verluste, Zuschnitt und Wiederverwertung werden getrennt betrachtet.
Plausibilitätsfehler: Ein Loch mit Ø5 besitzt den Radius 2,5 mm und nicht 5 mm. Außerdem ist 1 cm³ = 1.000 mm³; fehlende Umrechnung führt zu einer um Faktor tausend falschen Masse.
Arbeitsplan mit prüfbarem Ergebnis
| Phase | Planerisches Vorgehen | Prüfbarer Nachweis |
|---|---|---|
| Auftrag klären | Funktion, Gestaltung, Werkstoff, Toleranzen und Sichtfläche mit fiktiver Auftraggeberrolle abstimmen | Kriterienliste mit Freigabestand |
| Konstruieren | Vollständig bemaßte Skizze und parametrisches 3D-Modell mit Symmetriebeziehungen erstellen | CAD-Datei und Fertigungszeichnung |
| Daten aufbereiten | Native Datei versionieren, bei Bedarf STEP für Volumen und DXF für Kontur austauschen; Einheiten prüfen | Import- und Maßvergleich |
| CAM planen | Rohteil, Werkstücknullpunkt, Operationen, Werkzeuge und notwendige Aufspannung theoretisch festlegen | Arbeitsfolge und Werkzeugliste |
| Simulieren | Geometrie, Werkzeugbahn, Restmaterial und mögliche Konflikte mit Spannmitteln am Bildschirm kontrollieren | Simulationsprotokoll mit Abweichungen |
| Freigabe einholen | Betriebliche Sicherheitsunterweisung und maschinenspezifische Freigaben nur durch befugtes Fachpersonal | Dokumentierte Freigabe oder simulierte Durchführung |
| Werkstück herstellen | Reale Fertigung nur unter befugter Aufsicht; sonst virtuellen CAM-Arbeitsgang auswerten | Fertigteil oder digitaler Fertigungsnachweis |
| Prüfen und nachbearbeiten | Außenmaße, Bohrungen, Lochpositionen, Kanten und Sichtfläche mit passenden Verfahren beurteilen | Mess- und Sichtprüfprotokoll |
| Schützen und übergeben | Verträglichen Oberflächenschutz begründen, recyclebare Verpackung wählen, Ergebnis erläutern | Übergabeblatt und Reflexion |
Fiktives Prüfergebnis als Muster: Gemessen wurden Länge 80,08 mm, Breite 49,94 mm, Bohrungsdurchmesser 5,03 mm und 5,08 mm sowie Lochmitten (12,09 mm; 25,06 mm) und (67,92 mm; 24,95 mm). Alle genannten Maße erfüllen die für diese Übung festgelegten Einzelgrenzen. Nicht nachgewiesen sind damit jedoch Ebenheit, Rauheit, tatsächliche Werkstoffeigenschaft oder eine fachgerechte Konservierung; diese benötigen eigene Prüfmerkmale. Für ein rein simuliertes Ergebnis ist die korrekte Bezeichnung „virtuell geprüft“ statt „physisch abgenommen“.
Beispiel für die Abgabe: CAD-Modell V03, PDF-Zeichnung mit Toleranzen, CAM-Simulationsbericht, theoretischer Arbeitsplan, Prüfprotokoll, Werkstoff- und Recyclingnotiz, Verpackungsskizze sowie ein einseitiger Kundenbericht. Die Präsentation erklärt die funktionalen und gestalterischen Entscheidungen. Das Ergebnis ist nur dann vollständig, wenn auch Unklarheiten, Freigaben und Abweichungen genannt werden.
Qualität, Oberflächenschutz und Übergabe sichern
Maße, Lage und Oberflächen beurteilen
Ein Messschieber eignet sich für viele Längen und Durchmesser im passenden Genauigkeitsbereich; eine Bügelmessschraube kann für bestimmte Außenmaße geeigneter sein. Die Messmittelwahl erfolgt aus Toleranz, Auflösung, Messunsicherheit und Prüfaufgabe. Ein nominelles Maß von 80,0 ± 0,2 mm hat in der Übung die Grenzen 79,8 bis 80,2 mm. Ein einzelner Messwert beantwortet keine Fragen zur Ebenheit oder zur gesamten Form des Werkstücks. Positionsbezüge und gegebenenfalls gesonderte geometrische Toleranzen müssen in der Zeichnung eindeutig spezifiziert sein.
Oberflächenrauheit beschreibt mikroskopische Profilabweichungen. Die Angabe Ra bezeichnet eine definierte Rauheitskenngröße und ist nicht mit dem bloßen Eindruck „glänzend“ gleichzusetzen. Für normgebundene Angaben sind der im Betrieb maßgebliche aktuelle Normenstand und die jeweils passende Prüfstrategie festzulegen, etwa zur geometrischen Tolerierung und zur Oberflächenbeschaffenheit. Ein glattes Foto ersetzt keine validierte Messung. Prüfe, ob Nacharbeit die Maße verändert, und dokumentiere Nachprüfungen.

Messmittelbild: Messschieber zur dimensionalen Prüfung; nicht jeder Messschieber ist für jede geforderte Toleranz geeignet. Bild: Jeremyida002, CC BY-SA 4.0.
Konservierung, Verpackung und Teamreflexion
Wähle den Oberflächenschutz passend zu Metall, Nutzung und gewünschter Optik, beispielsweise eine geeignete mechanisch schonende Schutzverpackung oder eine freigegebene Beschichtung. Prüfe Verträglichkeit, eventuelle Rückstände, Brand- und Hautgefährdungen sowie die Frage, ob eine Schicht die Passung oder die spätere Reparierbarkeit beeinflusst. Lacke, Lösungsmittel und Gefahrstoffe werden nur unter unterwiesener Aufsicht verwendet. Ein wiederverwendbarer Karton mit passgenauer, recyclingfähiger Einlage kann den Beschlag vor Abrieb schützen; ein kurzer Hinweis zur Aufbewahrung hilft der Kundenrolle.
Nach Abschluss wertet das Team Soll-Ist-Abweichungen aus: Welche Konstruktion war robust? Gab es falsche Maßeinheiten, unsichere Aufspannannahmen, unnötige Bearbeitungswege oder vermeidbaren Ausschuss? Was wäre bei einer Kleinserie wirtschaftlicher und ressourcenschonender? Beachte Datenschutz und betriebliche Vertraulichkeit: keine realen Namen, Zeichnungen, Kundendaten, Maschinenkonfigurationen oder Betriebsgeheimnisse auf öffentliche Lernplattformen hochladen.
Die fachliche Ausgestaltung wird mit Betrieb und Berufsschule abgestimmt. Aktuelle Betriebsanweisungen, Gefährdungsbeurteilungen, Herstellerangaben, die gültige Rechtslage und die für die Zeichnung tatsächlich einschlägigen Normen haben Vorrang vor älteren Lehrbüchern und pauschalen Internetwerten.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Prüfe dein Fachwissen
Welche Information muss für einen rechnergestützten Kundenauftrag zuerst geklärt werden? (Verwendungszweck und überprüfbare Funktionsanforderungen) (!Eine zufällig ausgewählte Maschinensteuerung) (!Die Farbe des Programmfensters) (!Die Reihenfolge der Dateinamen)
Welches Format eignet sich besonders für den Austausch einer CAD-Volumengeometrie? (STEP) (!MP3) (!JPEG) (!TXT als reines Textprotokoll)
Welche Eigenschaft beschreibt eine parametrisch verknüpfte CAD-Skizze? (Maße und Abhängigkeiten steuern die Geometrie) (!Alle Maße sind nur als Bild hinterlegt) (!Jede Änderung zerstört automatisch die Zeichnung) (!Die Geometrie besitzt keine Einheiten)
Was ist die wichtigste Aufgabe eines CAM-Postprozessors? (Maschinenspezifische Steuerungsdaten aus CAM-Ergebnissen erzeugen) (!Den Werkstoff chemisch härten) (!Die Oberflächenrauheit direkt messen) (!Den Kundenauftrag rechtsverbindlich freigeben)
Warum prüfst du den Werkstücknullpunkt vor der Fertigung? (Weil er die Lage des Programms zum Rohteil festlegt) (!Weil er automatisch die Legierung bestimmt) (!Weil er ausschließlich die Bildschirmfarbe ändert) (!Weil er jede Spannvorrichtung überflüssig macht)
Welcher Wert ergibt sich bei einem Außenmaß von 80,0 mm mit einer Toleranz von ±0,2 mm als obere Grenze? (80,2 mm) (!79,8 mm) (!82,0 mm) (!80,02 mm)
Welchen Lochmittelpunkt besitzt im Praxisfall die zweite Bohrung auf der x-Achse? (68 mm) (!56 mm) (!80 mm) (!25 mm)
Welche Aussage zur CAM-Simulation ist richtig? (Sie hilft bei der Fehlererkennung und ersetzt keine Sicherheitsfreigabe) (!Sie garantiert einen gefahrlosen Maschinenbetrieb) (!Sie macht Spannmittel grundsätzlich unnötig) (!Sie bestätigt automatisch alle realen Oberflächenwerte)
Welche Aussage zum Radius einer Bohrung mit fünf Millimeter Durchmesser stimmt? (Der Radius beträgt 2,5 Millimeter) (!Der Radius beträgt 5 Millimeter) (!Der Radius beträgt 10 Millimeter) (!Der Radius beträgt 25 Millimeter)
Was gehört zur fachgerechten Übergabe eines Werkstücks? (Prüfergebnisse und geeigneter Oberflächenschutz samt Verpackung) (!Nur ein unbearbeiteter Screenshot) (!Ausschließlich die Rohteilrechnung) (!Eine ungeprüfte Werkzeugdatei ohne Erläuterung)
Memory
Ordne die Fachbegriffe jeweils ihrer richtigen Bedeutung zu.
| CAD | Digitales Konstruieren und Bearbeiten der Werkstückgeometrie |
| CAM | Rechnergestützte Planung von Bearbeitungsoperationen und Werkzeugbahnen |
| STEP | Austauschformat für dreidimensionale Produktgeometrie |
| Werkstücknullpunkt | Bezug des Bearbeitungsprogramms zum Werkstück |
| Postprozessor | Anpassung der CAM-Ausgabe an die Maschinensteuerung |
| Toleranz | Zulässige Abweichung von einer festgelegten Sollgröße |
Drag-and-drop
Ordne jedem Prüfschritt seinen jeweiligen Nachweis zu.
| Passender Prüfschritt | Erforderlicher Nachweis |
|---|---|
| Auftragsklärung | Abgestimmte Liste der Funktionen und Abnahmekriterien |
| CAD-Prüfung | Vollständige Bemaßung und korrekte Symmetrie |
| Datenkontrolle | Übereinstimmende Einheiten und unveränderte Geometrie |
| CAM-Simulation | Kollisionskontrolle und plausibler Werkzeugweg |
| Endprüfung | Messprotokoll mit Sollwert und Istwert |
Kreuzwort
Trage jeweils den gesuchten Fachbegriff als einzelnes Wort ein.
| Nullpunkt | Wie heißt ein festgelegter Bezugspunkt des Koordinatensystems? |
| Simulation | Wie nennt man die virtuelle Prüfung einer geplanten Bearbeitung? |
| Toleranz | Welcher Begriff bezeichnet eine erlaubte Maßabweichung? |
| Spannmittel | Wie heißen Vorrichtungen zum sicheren Halten eines Werkstücks? |
| Vorschub | Welche Kenngröße beschreibt die lineare Bewegung bei der Bearbeitung? |
| Rohteil | Wie nennt man ein Werkstück vor den vorgesehenen Fertigungsschritten? |
LearningApps
Suche passende interaktive Zuordnungsübungen zu CAD, CAM und rechnergestützter Metallfertigung. Suchergebnisse sind externe Inhalte und müssen vor Unterrichtseinsatz fachlich geprüft werden.
Lückentext
Offene Aufgaben
Die folgenden zwölf Aufgaben bearbeiten ausschließlich fiktive Aufträge. Reale Maschinen und gefährliche Stoffe dürfen nur durch unterwiesene Personen unter befugter Aufsicht eingesetzt werden; jede Aufgabe kann vollständig digital gelöst werden.
Leicht
- Kundenauftrag: Erstelle eine Checkliste mit acht konkreten Fragen zu einer fiktiven Zierplatte und formuliere drei messbare Abnahmekriterien.
- CAD: Zeichne die Platte aus dem Praxisfall mit Außenmaßen, Radien, symmetrischen Lochmittelpunkten und eindeutigem Nullpunkt als Skizze.
- Dateiformat: Erstelle eine Vergleichstabelle für native CAD-Datei, STEP, DXF und STL hinsichtlich Zweck, geometrischem Informationsgehalt und typischer Fehlerquelle.
- Arbeitssicherheit: Gestalte eine digitale Sicherheitskarte mit Gefahren durch Späne, bewegte Achsen, Werkzeugbruch und Kühlschmierstoffe sowie jeweils einer geeigneten Schutzmaßnahme.
Standard
- Technische Zeichnung: Erzeuge eine bemaßte Fertigungszeichnung mit fünf prüfbaren Merkmalen und kontrolliere sie anhand einer Partnercheckliste.
- CAM: Plane am Bildschirm die Bearbeitungsfolge für die Zierplatte, begründe die Operationsreihenfolge und dokumentiere eine Simulation ohne Maschinenstart.
- Fertigungsplanung: Berechne anhand des Praxisfalls Fläche, Volumen, theoretische Masse und Materialdifferenz und beschreibe zwei realistische Wege zur Reststoffverwertung.
- Qualitätssicherung: Erstelle aus sechs erfundenen Messwerten ein Soll-Ist-Protokoll mit Grenzwerten, Abweichung, Bewertung und notwendiger Nachprüfung.
Schwer
- Produktentwicklung: Entwirf eine gestalterische Variante für die Fachrichtung Gürtlertechnik oder Ziseliertechnik und begründe Funktion, Fertigbarkeit, Materialeinsatz und die Auswirkung auf die Toleranzkette.
- Prozessoptimierung: Vergleiche zwei virtuelle Arbeitspläne hinsichtlich Rüstaufwand, Materialbedarf, Werkzeugwechsel, Sicherheitsrisiken und Energieeinsatz; empfehle eine begründete Verbesserung.
- Qualitätsmanagement: Führe im Team eine simulierte Reklamationsbesprechung bei versetzter Bohrung durch und verfasse Ursachenanalyse, Korrekturmaßnahme und vorbeugende Maßnahme.
- Projektpräsentation: Erstelle für eine anonymisierte Kundenrolle ein kurzes Erklärvideo oder ein digitales Portfolio mit CAD-Ansichten, simuliertem Ablauf, Abnahmebericht, Verpackung und Verbesserungsvorschlag.


Lernkontrolle
- Auftragsanalyse: Entscheide für eine fiktive Schmuckbeschlagplatte, welche drei Anforderungen zwingend vor einer CAM-Planung geklärt werden müssen, und begründe jeweils eine mögliche Fehlerfolge.
- Koordinatensystem: Ein Bohrmittelpunkt soll bei x = 12 mm liegen, erscheint im Modell jedoch bei x = 21 mm. Entwickle eine Prüfkette für Maßeinheiten, Nullpunkt, Datentransfer und Programmversion.
- Fertigungstechnologie: Begründe, warum eine fehlerfrei simulierte Fräsbahn noch keine sichere Maschinenfreigabe darstellt, und benenne notwendige betriebliche Kontrollen.
- Technisches Rechnen: Rechne die Materialmasse der Praxisplatte nach und untersuche, wie sich eine Erhöhung der Dicke von 4 mm auf 5 mm bei gleichen Konturen auswirkt.
- Prüfplanung: Eine Länge beträgt bei Soll 80,0 ± 0,2 mm tatsächlich 80,23 mm. Beurteile das Merkmal und beschreibe fachgerechte Dokumentation und weiteres Vorgehen ohne eigenmächtige Nacharbeit.
- Nachhaltige Produktion: Bewerte für zehn fiktive Bauteile zwei Zuschnittvarianten, den Verbrauch von Hilfsstoffen, die Transportverpackung und die spätere Recyclingfähigkeit mit nachvollziehbaren Kriterien.
Lernnachweis
Als konkreten Kompetenznachweis gibst du eine vollständige, anonymisierte Projektmappe zur Zierplatte ab. Sie enthält: Anforderungen mit Version und Abnahmegrenzen; parametrisches Modell und bemaßte technische Zeichnung; begründete Dateiformate; Arbeitsplan mit Werkzeug- und Spannmittelkonzept; dokumentierte Simulation einschließlich Sicherheitsgrenzen; überprüfte Rechenwege; Prüfprotokoll mit Soll-Ist-Vergleich; Vorschlag für geeigneten Oberflächenschutz und ressourcenschonende Verpackung; abschließende Präsentation und Teamreflexion. Ist keine fachlich freigegebene Maschine verfügbar, ersetzt ein sichtbar als Simulation gekennzeichneter digitaler Nachweis die praktische Fertigung, nicht jedoch eine reale Abnahmebehauptung.
Bewertungsraster für den Übungsauftrag (100 Punkte):
| Kriterium | Volle Punktzahl | Nachweis bei voller Leistung |
|---|---|---|
| Analyse und Gestaltung | 15 | Funktion, Nutzungs- und Gestaltungsanforderungen vollständig und prüfbar erfasst |
| CAD und Zeichnung | 20 | Bemaßtes, logisch abhängiges Modell; eindeutige Bezugspunkte und Toleranzen |
| Dateiaustausch und CAM | 15 | Richtige Formate, nachvollziehbare Arbeitsfolge, geprüfte Simulation und Grenzen |
| Rechnen und Werkstoffwahl | 15 | Richtiger Flächen-, Volumen- und Massenweg mit Einheiten; Materialwahl begründet |
| Sicherheit und Nachhaltigkeit | 15 | Konkrete Schutz-, Datenschutz- und Ressourcenmaßnahmen im Ablauf berücksichtigt |
| Prüfung und Dokumentation | 15 | Vollständige Soll-Ist-Prüfung, nachvollziehbare Abweichungen und Reflexion |
| Verpackung und Präsentation | 5 | Werkstückschutz, adressatengerechte Übergabe und sachliche Darstellung |
Rückmeldung: 90–100 Punkte = sehr sicher und vollständig; 75–89 = weitgehend selbstständig; 60–74 = mit nachvollziehbarem Nachbesserungsbedarf; unter 60 = gezielte Überarbeitung nötig. Die Stufen sind unterrichtliche Vorschläge und keine amtlichen Prüfungsnoten. Fehler werden mit konkreten Verbesserungshinweisen und erneuter Prüfmöglichkeit besprochen.
OER und Wikipedia
Fachliche Primärquellen und überprüfbare weiterführende Ressourcen:
- KMK: Rahmenlehrplan Metallbildner/Graveur, Lernfeld 7 auf PDF-Seite 15, Beschluss vom 17.03.2016.
- BIBB: Berufsprofil Metallbildner und Ausbildungsordnung, einschließlich Fachrichtungen und betrieblichem Ausbildungsplan.
- Metallbildnerausbildungsverordnung vom 06.06.2016, abrufbar über das BIBB; vor betrieblicher Anwendung aktuelle Änderungen prüfen.
- FreeCAD-Dokumentation: CAM Workbench, Arbeitsfolge, Simulation und Postprozessoren; Softwarestände beachten.
- DGUV Information 209-066: Maschinen der Zerspanung und DGUV-Fachbeitrag 15.04.2026.
- Betriebssicherheitsverordnung in amtlich bereitgestellter konsolidierter Fassung; betriebliche Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung bleiben zwingend.
- Wikipedia: Computerized Numerical Control und Wikipedia: CAM für Begriffserklärung; Fach- und Herstellerunterlagen haben für die Praxis Vorrang.
Wikipedia zum Vertiefen: Der überprüfte deutschsprachige Artikel zum rechnergestützten Fertigungsprozess dient als OER-Ergänzung, nicht als Maschinenfreigabe.
Verifizierte Bildmedien und Nachweise: Die Datei- und Lizenzangaben beziehen sich auf die jeweiligen Wikimedia-Commons-Dateiseiten; Namensnennung und Weitergabevorgaben sind bei Nachnutzung einzuhalten.
| Datei | Nachgewiesene Fundstelle | Urheber laut Commons | Lizenz laut Commons |
|---|---|---|---|
| File:CAD model and CNC machined part.PNG | Original und Beschreibung | Mike1024 | Gemeinfrei |
| File:FreeCAD 1.0 Light PartDesign Pozidriv.png | Original und Beschreibung | Maxwxyz | CC BY 4.0 |
| File:CNC milling machine.jpg | Original und Beschreibung | Impressionmanufacturer | CC BY-SA 4.0 |
| File:CNC Programming.png | Original und Beschreibung | Pavel Solin / NCLab.com | CC BY-SA 3.0 |
| File:Vernier Caliper.jpg | Original und Beschreibung | Jeremyida002 | CC BY-SA 4.0 |
Verifizierte deutschsprachige Fachvideos: Die Videos sind online abrufbare Fremdmedien; die bloße Verlinkung ist keine Übernahme der Videoinhalte als OER unter freier Lizenz. Die Rechte verbleiben bei den jeweiligen Anbietern.
| Video | Nachweis | Anbieter | Rechte |
|---|---|---|---|
| https://www.youtube.com/watch?v=Tb6nHznSE4A | FreeCAD + EstlCAM – Ausschnitte zeichnen und fräsen | Michael Sx, 2020 | YouTube-Nutzungsbedingungen, keine freie Weiterverwendung bestätigt |
| https://www.youtube.com/watch?v=J24t6bzDGf0 | CNC Fräsen – Werkstücknullpunkte/Koordinatensystem | EduVision – Technical Education, 2024 | YouTube-Nutzungsbedingungen, keine freie Weiterverwendung bestätigt |
Verknüpfte Lernbereiche
Projektverbindungen: Lernfeld 5 (Werkzeuge mit Maschinen herstellen) liefert Grundlagen zu Werkzeugen und Schnittwerten; Lernfeld 6 (Muster, Modelle und Formen manuell anfertigen) stärkt Entwurf und Formgestaltung; Lernfeld 8 (Werkstücke aufarbeiten und reparieren) vertieft Qualitätsbeurteilung und Werterhalt. Weitere Transferprojekte sind die virtuelle Herstellung einer Leuchtenblende, eines individuellen Zierbeschlags oder einer wiederverwendbaren Verpackung. Die fachrichtungsspezifischen Lernfelder im dritten Ausbildungsjahr bauen auf diesen Kompetenzen auf.
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