Werkstücke projektorientiert herstellen - Metallbildner - LF 12 MB
Einleitung
Du lernst, einen berufstypischen Kundenauftrag in der Metallbildnerei von der ersten Anfrage bis zur dokumentierten Übergabe als Projekt zu bearbeiten. Das Lernfeld 12 MB des KMK-Rahmenlehrplans für Metallbildnerinnen und Metallbildner (3. Ausbildungsjahr, Zeitrichtwert 100 Stunden) verbindet Projektmanagement, Funktionsanalyse, Gestaltung, Werkstoff- und Verfahrensauswahl, Qualitätssicherung, Oberflächenbehandlung, Kooperation mit Dienstleistern sowie die sichere Einbindung elektrischer Bauteile bei Leuchten. Die Ausbildungsordnung unterscheidet Gürtlertechnik, Metalldrücktechnik und Ziseliertechnik; du überträgst die gemeinsamen Projektkompetenzen auf deine Fachrichtung. KMK-Rahmenlehrplan, PDF-Seite 24 · BIBB-Berufsprofil · Metallbildnerausbildungsverordnung.
Lernziel: Du klärst Anforderungen, entwickelst und begründest Varianten, erstellst einen termin- und kostenbewussten Arbeitsplan, führst freigegebene metallbildnerische Tätigkeiten aus, prüfst das Werkstück nach definierten Kriterien und übergibst eine nachvollziehbare Projektdokumentation. Ein vollständig gerechneter Modellauftrag einer Messing-Tischleuchte zeigt das Vorgehen. Alle Betriebe müssen zusätzlich den betrieblichen Ausbildungsplan, die zuständige Handwerkskammer, den Landeslehrplan, aktuelle Betriebsanweisungen und die Qualifikationen der Beteiligten beachten. Der Kurs ersetzt keine Unterweisung oder Prüfung und vermittelt keine amtliche Zulassung.
Kundenauftrag und Projektstruktur klären
Vom Wunsch zur prüfbaren Anforderung
Ein Kunde sagt: „Ich möchte eine langlebige Tischleuchte im Stil einer historischen Messingleuchte.“ Das ist noch keine vollständige Fertigungsvorgabe. Du unterscheidest Muss-Anforderungen (beispielsweise standsicherer Korpus, definierter Bauraum für geprüfte elektrische Komponenten, fristgerechte Lieferung) von Wünschen (bestimmte Patina oder Zierstruktur). In einem Briefing fragst du nach Nutzungsort, Stückzahl, Budget, Maßen, Oberflächenwirkung, Wartbarkeit und Lieferdatum. Im Lastenheft stehen Anforderungen aus Kundensicht; ein Pflichtenheft übersetzt sie in einen technisch ausführbaren und prüfbaren Vorschlag. Diese Begriffe werden in Kleinbetrieben auch in vereinfachten Auftragsblättern umgesetzt.
Eine Funktionsanalyse trennt die Aufgaben des Produkts: Der Leuchtenfuß trägt, verbindet und führt mechanisch; die elektrische Einheit erzeugt Licht und muss unabhängig fachgerecht ausgelegt und geprüft werden. Stelle Anforderungen als Matrix dar: „Fußdurchmesser 140 mm ± 1 mm“ ist prüfbar; „soll schön aussehen“ braucht eine abgestimmte Musteroberfläche oder Referenzzeichnung. Änderungen nach der Freigabe werden mit Datum, Auswirkung auf Kosten und Termin sowie Zustimmung protokolliert. Verwende für Lernaufträge ausschließlich erfundene Kundennamen und keine echten Kontaktdaten.
Projektphasen, Rollen und Schnittstellen
Ein überschaubares Projekt lässt sich in Klären – Entwerfen – Planen – Fertigen – Prüfen – Übergeben – Reflektieren gliedern. Lege für jeden Schritt Verantwortliche, benötigte Informationen, Abnahmepunkt und Fertigstellungstermin fest. Bei einem Teamprojekt darf die Zuständigkeit für Werkzeugfreigabe, Maßprüfung, Oberflächenbehandlung und Dokumentation nicht ungeklärt bleiben. Ein Meilenstein ist ein kontrollierbares Ergebnis, etwa „Entwurf freigegeben“ oder „metallischer Korpus maßgeprüft“, nicht bloß ein beliebiger Kalendertag.
Ein Gantt-Diagramm macht zeitliche Abhängigkeiten sichtbar. Wenn eine externe Fachkraft die elektrische Endmontage erst nach der Oberflächenfreigabe durchführen kann, muss dieser Übergabepunkt im Terminplan stehen. Verwechselst du Arbeitszeit mit Durchlaufzeit, gerät die Lieferung in Verzug: Ein externer Vorgang kann zwei Stunden Arbeit, aber mehrere Tage Wartezeit beanspruchen.

Bildquelle: Wikimedia Commons, Zorkow, CC BY-SA 4.0; die Beispielgrafik gehört nicht zum fiktiven Leuchtenauftrag.
Entwerfen, Werkstoffe und Verfahren begründet auswählen
Gestaltung und technische Zeichnung
Bei einem funktionalen Kunsthandwerksstück wirken Proportion, Kontrast, Rhythmus, Symmetrie und Materialoberfläche zusammen. Stelle zwei Alternativen vor: Entwurf A mit geradem Rohrschaft, kreisförmigem Fuß und schlichtem Schirm; Entwurf B mit stärkerer Ornamentik und zusätzlichem Treibrelief. Skizziere Vorder- und Seitenansicht, Maße, Verbindungspunkte und relevante Funktionsflächen. Ein digitales CAD-Modell unterstützt Kollisionsprüfung, Stückliste und Versionierung, ist aber kein Ersatz für die Kontrolle am realen Muster.
Eine Technische Zeichnung braucht eindeutige Einheiten, Ansichten, Maße und passende Toleranzen. Nennmaß bezeichnet den Sollwert; Toleranz den erlaubten Bereich. Beispiel: 140 mm ± 1 mm bedeutet einen zulässigen Durchmesser von 139 bis 141 mm. Ein Messwert von 141,3 mm liegt außerhalb der vereinbarten Grenze. Ungeregelte Maße dürfen nicht willkürlich „nach Gefühl“ bewertet werden. Prüfe die aktuelle im Betrieb geltende Zeichnungs- und Toleranzpraxis sowie den konkreten Auftrag.
Werkstoff, Fertigungsverfahren und Nachhaltigkeit
Wähle Messing, Kupfer, Bronze, Aluminium oder Stahl nicht nur nach Farbe, sondern auch nach Umformbarkeit, Fügbarkeit, Korrosionsverhalten, Gewicht, Bearbeitungsaufwand, Wiederverwertbarkeit und Kosten. Der Leuchtenfuß im Praxisfall besteht beispielhaft aus Messing; die tatsächliche Legierung, Werkstoffzeugnisse, Schutzmaßnahmen und Bearbeitungsparameter legt der Betrieb anhand der Lieferangaben fest. Verschnitt ist der Rest der eingesetzten Rohmaterialmenge, der nicht im Werkstück verbleibt. Plane Zuschnitte so, dass nutzbare Reststücke entstehen und geeignete Metalle sortenrein gesammelt werden.
Umformen verändert die Geometrie ohne gezielten Spanabtrag, etwa Biegen, Treiben oder Metalldrücken. Trennen und Abtragen umfassen etwa Sägen, Feilen oder Bohren. Fügen verbindet Bauteile mechanisch oder stoffschlüssig; thermische Fügeverfahren benötigen besondere Freigaben und Gefährdungsbeurteilungen. Oberflächenbehandlung erzeugt die gewünschte Optik oder Schutzfunktion, kann aber zusätzliche Gefahrstoffe und Entsorgungspflichten verursachen. Eine reparierbare, verschraubte Verbindung ist im Einzelfall nachhaltiger als eine schwer trennbare Verbindung, wenn Funktion und Gestaltung gleichwertig bleiben.

Bildquelle: Wikimedia Commons, Mohamayamachines, CC BY-SA 4.0.
Deutschsprachiges Berufsporträt zur Fachrichtung Metalldrücktechnik, 130 Chancen/azubiTV; beobachte Anforderungen an Werkzeug, Material und Kontrolle.
Variantenentscheidung transparent machen
Eine Nutzwertanalyse vergleicht Vorschläge anhand abgestimmter Kriterien. Beispiel: Qualität und Wartbarkeit 40 %, Gestaltung 25 %, Kosten 20 %, Umweltwirkung 15 %. Bewerte jede Variante auf einer vorher erklärten Skala von 1 bis 5; rechne jeden gewichteten Teilwert als Punktzahl × Gewichtung. Variante A mit Werten 5, 4, 4, 4 erhält 5×0,40 + 4×0,25 + 4×0,20 + 4×0,15 = 4,40 Punkte. Variante B mit 3, 5, 2, 3 erzielt 3×0,40 + 5×0,25 + 2×0,20 + 3×0,15 = 3,30 Punkte. Diese Zahlen sind didaktische Annahmen, keine Messwerte. Dokumentiere auch, warum ein gestalterisch attraktiver Entwurf wegen schlechter Wartbarkeit zurückgestellt wird. Häufiger Fehler: Gewichte summieren sich nicht auf 100 % oder nicht belegte Bewertungen wirken wie objektive Fakten.
Arbeitsplanung, Kalkulation und nachhaltige Beschaffung
Arbeitsplan, Ressourcen und Zuständigkeiten
Der Arbeitsplan ist eine geordnete Folge aus Arbeitsschritt, Ergebnis, Arbeitsmittel, Zeitansatz, Verantwortung und Prüfkriterium. Prüfe die Reihenfolge: Zeichnung freigeben, Material und Datenblatt prüfen, Muster/Schablone anfertigen, Zuschnitt und mechanische Bearbeitung unter Aufsicht, Zwischenprüfung, Oberflächenbehandlung, Endprüfung, Übergabe zur qualifizierten Elektroarbeit, abschließende Dokumentation. Während im Betrieb geschnitten oder geschliffen wird, müssen Unterweisung, Absaugung, Schutzvorrichtungen, persönliche Schutzausrüstung und Zuständigkeit geregelt sein. Ohne Freigabe bleibt die Aufgabe bei CAD, Kartonmodell oder Demonstration.

Animation: Wikimedia Commons, Borowski, gemeinfrei; die Arbeit an Pressen ist nur nach betrieblicher Freigabe zulässig.
Massen, Materialbedarf und Kosten schätzen
Rechne mit konsistenten Einheiten. Das Volumen einer kreisförmigen Vollscheibe ist V = π × r² × h. Bei 140 mm Durchmesser und 3 mm Dicke sind r = 7 cm und h = 0,3 cm. Mit π ≈ 3,1416 erhältst du V = 3,1416 × 7² × 0,3 ≈ 46,18 cm³. Bei einer angenommenen Messingdichte von 8,5 g/cm³ beträgt die theoretische Masse ≈ 392,5 g. Werkstoffsorte und tatsächliche Dichte können abweichen.
Ein quadratischer Rohzuschnitt von 160 × 160 × 3 mm hat V = 16 × 16 × 0,3 = 76,8 cm³, also theoretisch 0,6528 kg. Die rechnerische Differenz von 0,2603 kg ist nicht gleich entsorgter Abfall: Teile können als Reststücke weiterverwendet werden, und Bearbeitungskosten sind zusätzlich zu berücksichtigen. Bei einem angenommenen Einkaufspreis von 14 €/kg kosten 0,6528 kg × 14 €/kg = 9,14 € gerundet. Nicht die fertige Scheibenmasse, sondern die beschaffte Ausgangsmenge gehört in diese vereinfachte Rohmaterialkalkulation.
Zur Vorkalkulation gehören weitere Materialien, Maschinen- und Arbeitszeiten, externe Leistungen, Zuschläge, Transport, Risiko und gegebenenfalls Steuern. Weise Annahmen offen aus. Ein Preis aus einer Übungsrechnung ist weder ein reales Angebot noch eine aktuelle Marktpreisangabe. Wirtschaftlichkeit bedeutet nicht „billig um jeden Preis“: Nacharbeit, Ausschuss und schwierige Reparierbarkeit können eine zunächst günstige Lösung verteuern.
Digitalisierung und Datenschutz
Nutze CAD-Dateien mit Versionsnummer, revisionssichere Freigabestände, digitale Stücklisten, einfache Projektboards und Messprotokolle. Hinterlege eine Materialquelle und einen Stand zu jeder Preisannahme. Ein sauberer Dateiname für einen fiktiven Auftrag ist beispielsweise „Uebung_Leuchte_Zeichnung_V03“. Kundendaten und Fotos echter Aufträge gehören nur in dafür freigegebene betriebliche Systeme; keine ungeprüften Uploads an öffentliche KI-Dienste. Dokumentiere im Lernprojekt ausschließlich simulierte Angaben. Nachhaltig sind auch digitale Prozesse nur dann, wenn sie Nacharbeit verringern und Dateien sparsam, datenschutzgerecht und langfristig lesbar verwaltet werden.
Fertigen, Oberflächen veredeln und Qualität sichern
Sichere Fertigung entlang freigegebener Prozessschritte
Der betriebliche Arbeitsschutz beginnt mit einer Gefährdungsbeurteilung für Maschine, Werkstoff und Tätigkeit. Typische Risiken sind scharfe Blechkanten, Quetschstellen, Schleifkörperbruch, Funken, Metallstäube, Lärm, heiße Oberflächen und Chemikalien. Benutze nur freigegebene Maschinen nach Unterweisung, Betriebsanweisung und Herstellerangaben; sichere Bauteile passend und halte Schutzvorrichtungen wirksam. Die DGUV Information 209-002 „Schleifen“, Ausgabe 06/2023 und die DGUV-Fachseite für den Bildungsbereich Metall bieten Orientierung. Sie ersetzen keine betriebliche Gefährdungsbeurteilung.

Bildquelle: Wikimedia Commons, Orfèvrerie Liberty, CC BY-SA 3.0; Aufnahme zeigt Metalldrücken, nicht die sichere Durchführung einer eigenen Übung.
Deutschsprachiges Berufsporträt Ziseliertechnik, 130 Chancen/azubiTV; analysiere Oberflächenanforderungen und Gestaltungsentscheidungen.
Sichere Alternative: Konstruiere ein maßstäbliches Karton- oder 3D-CAD-Modell, simuliere die Zuschnittoptimierung oder bewerte eine dokumentierte Werkstattdemonstration. Eigenständiges Hartlöten, Schweißen, Schleifen, Pressen, Gießen, chemisches Beizen oder Arbeiten an Netzspannung sind keine Selbstlernaufgaben dieses Kurses und nur im zulässigen betrieblichen Rahmen unter befugter Aufsicht durchzuführen.
Oberflächenentscheidungen und Prüfen
Schleifen und Polieren verändern Rauheit und Glanz; Mattieren, Strukturieren, Ziselieren, Patinieren oder Beschichten bewirken andere optische und teilweise funktionale Eigenschaften. Lege eine freigegebene Musterfläche, die gewünschte Gleichmäßigkeit und zulässige Fehlstellen fest. Verwende keine beliebige Chemikalie: Gefahrstoffverzeichnis, Sicherheitsdatenblatt, Substitution, Lüftung, Hautschutz, Sammlung und Entsorgungsweg sind vorher zu klären. Die Anforderungen an die Oberfläche werden zusammen mit dem Kunden bewertet, nicht erst nach der Fertigung erfunden.
Qualitätssicherung umfasst Eingangsprüfung, Zwischenprüfung und Endabnahme. Vergleiche Messwert mit Toleranz und dokumentiere Messmittel, Datum und Ergebnis. Eine digitale Schieblehre hilft bei Länge und Durchmesser, ersetzt aber kein geeignetes Messverfahren für Ebenheit, Oberflächenstruktur oder Standsicherheit. Für diese brauchst du geeignete Lehren, Sichtprüfbedingungen oder abgestimmte Funktionstests. Erkennst du einen Fehler, halte ihn im Abweichungsprotokoll fest, prüfe Nacharbeit oder Neubau und bestätige die Freigabe erneut.

Bildquelle: Wikimedia Commons, Lior Streng, CC BY-SA 4.0 (alternativ GFDL).
Praxisprojekt: Messing-Tischleuchte planen und übergeben
Fiktiver Auftrag und prüfbares Ergebnis
Eine erfundene Kundschaft bestellt eine Tischleuchte mit sachlicher Messinggestaltung, leicht austauschbaren Komponenten und einer Oberflächenprobe in seidenmatter Ausführung. Die Übungszeichnung setzt einen kreisförmigen Fuß Ø 140 ± 1 mm aus 3 mm starkem Messingblech, einen Rohrschaft Ø 16 mm mit einer konstruktiven Ausgangslänge von 190 mm und einen zugekauften oder fachgerecht geformten Metallschirm mit ungefähr 120 mm Breite an. Die geplante Gesamthöhe nach freigegebener Endmontage beträgt 250 ± 3 mm. Die konstruktiven Schnittstellen für Elektrik und die Standsicherheit müssen von der zuständigen Fachkraft anhand des konkreten Systems überprüft werden; die Zahlen sind Unterrichtsannahmen, keine freigegebene Leuchtenkonstruktion.
Prüfbarer Lerngegenstand ist zunächst der rein metallische, nicht elektrisch angeschlossene Modellkorpus: Fußdurchmesser innerhalb 139–141 mm, Korpusgeometrie gemäß Zeichnung, entgratete Kanten, definierte Sichtfläche ohne auffällige Kratzer unter vereinbarten Lichtbedingungen, dokumentierte Verbindung und Kennzeichnung aller noch offenen Prüfungen. Für die Demonstration ersetzt ein ungefährliches LED-Modell mit geeigneter Kleinspannungsversorgung die Netzinstallation; auch dabei gelten Herstellerangaben und die Aufsichtspflichten. Ein zur tatsächlichen Nutzung oder Vermarktung vorgesehenes elektrisches Produkt braucht eine gesonderte fachlich und rechtlich korrekte Gesamtbewertung.
Arbeitsplan mit Freigaben und Zeitansätzen
| Phase | Tätigkeit und Ergebnis | Modellzeit | Freigabe und Nachweis |
|---|---|---|---|
| Auftrag | Anforderungen klären und Sollkriterien schriftlich festlegen | 0,50 h | fiktives Briefing freigegeben |
| Entwurf | zwei Varianten, Zeichnung und Auswahl begründen | 1,00 h | Entwurfsfreigabe dokumentiert |
| Vorbereitung | Stückliste, Muster, Maßprüfung des Rohmaterials | 0,75 h | Zuschnittplan und Werkzeugfreigabe |
| Metallarbeiten | Korpus gemäß Betriebsanweisung herstellen oder sicher simulieren | 1,50 h | Zwischenprüfung dokumentiert |
| Oberfläche | Muster abgleichen und freigegebene Behandlung bewerten | 0,75 h | Sichtprüfung und Gefahrstofffreigabe |
| Endkontrolle | Maß- und Funktionsprüfung des Metallkorpus | 0,50 h | Prüfblatt mit Soll und Ist |
| Dokumentation | Ergebnis, Änderungen, Fotos und Präsentation erstellen | 0,50 h | Lernportfolio fertig |
Gesamte modellierte interne Bearbeitungszeit: 5,50 Stunden. Diese Zeit ist ein Übungswert, keine allgemein gültige Normzeit. Externe Montage, elektrische Prüfung, Lieferwege und Wartezeiten liegen zusätzlich auf dem Terminplan. Erstelle dazu eine zweite Tabelle mit Abhängigkeiten und Meilensteinen.
Vollständige Beispielkalkulation
Die folgende Rechnung nutzt rein fiktive Netto-Ansätze ohne reale Preisabfrage und ohne Steuer, Gewinn oder verbindliches Angebot. Ausgangsblech 160 × 160 × 3 mm aus Messing, Dichte geschätzt 8,5 g/cm³: Masse 0,6528 kg, Blechkosten 0,6528 kg × 14 €/kg = 9,14 €. Weitere Planwerte: Rohr 7,50 €, Schirmrohling 18,00 €, mechanische Befestigung 6,00 €, Oberflächenmittel und Verbrauch 8,00 €, geeignetes zugekauftes elektrisches System 24,00 €. Summe Material und Verbrauch: 9,14 + 7,50 + 18,00 + 6,00 + 8,00 + 24,00 = 72,64 €.
Interne Arbeitskosten: 5,50 h × 35 €/h = 192,50 €. Externer Ansatz für befugte elektrische Montage, erforderliche Prüfungen und Dokumentation: 65,00 €. Zwischensumme: 72,64 + 192,50 + 65,00 = 330,14 €. Kalkulatorische Reserve von 10 %: 330,14 × 0,10 = 33,01 €. Modell-Gesamtaufwand: 330,14 + 33,01 = 363,15 € netto. Die Reserve ist keine Umsatzsteuer; die Musterrechnung deckt nicht zwingend alle betriebswirtschaftlichen Kosten. Bei 1,0 h zusätzlicher Nacharbeit steigen die internen Kosten um 35,00 € vor etwaigen weiteren Zuschlägen. Prüfe bei einer echten Kalkulation auch Werkzeug-, Maschinen-, Transport-, Gemein- und Entsorgungskosten.
Elektrische Schnittstelle und externe Dienstleistung
Der KMK-Rahmenlehrplan nennt ausdrücklich die Installation elektrischer Bauteile bei historischen und zeitgenössischen Leuchten sowie die Veranlassung fachgerechter Endmontage, Abnahme und Übergabe. Metallbildnerinnen und Metallbildner müssen deshalb Bauraum, Befestigung, Zugänglichkeit, Wärmeabfuhr und Wartung bei der Konstruktion berücksichtigen; das ist keine Erlaubnis für eigenständige Netzverdrahtung. Ein geeigneter qualifizierter Elektrofachbetrieb oder eine entsprechend befugte Elektrofachkraft klärt die Anforderungen, übernimmt die erforderlichen elektrischen Tätigkeiten und dokumentiert die Prüfungen. Vor dem Inverkehrbringen sind die konkret anwendbaren Vorgaben und Verantwortlichkeiten gesondert festzustellen; relevant sind unter anderem die Leuchten-Normenreihe DIN EN IEC 60598 und gegebenenfalls das Produktsicherheitsgesetz sowie die 1. ProdSV. Normen und Entwürfe können sich ändern; die jeweils geltende Ausgabe und produktspezifische Teile sind durch die verantwortliche Fachperson zu prüfen. CE ist keine frei erteilte „Prüfplakette“ für den Übungskorpus.
Für die Dienstleisterauswahl dokumentiere Leistungsumfang, Qualifikation, Termin, Kostenansatz, benötigte Unterlagen, verantwortliche Abnahme und Rückmeldung. Formuliere keine reale Kundenbestellung; arbeite mit einer fiktiven Leistungsanfrage.
Prüfblatt, Abnahme, Kundenkommunikation und Bewertungsraster
| Prüfkriterium | Soll | Beispiel-Ist | Entscheidung |
|---|---|---|---|
| Fußdurchmesser | 139,0 bis 141,0 mm | 140,4 mm | mechanisches Maß erfüllt |
| Gesamthöhe nach Fachmontage | 247 bis 253 mm | noch nicht geprüft | offen; keine Freigabe |
| Oberflächenbild | seidenmattes freigegebenes Muster | Mustervergleich dokumentiert | nach Freigabe beurteilbar |
| Entgratung | keine verletzenden Grate | Sicht- und geeignete Kantenprüfung dokumentiert | nur bei Bestehen freigegeben |
| Stand- und Wärmesicherheit | produktspezifische fachliche Bewertung | nicht vorgenommen | offen; keine Nutzung |
| Elektrische Sicherheit | Fachmontage und erforderliche Prüfungen | nicht vorgenommen | offen; keine Netz-Inbetriebnahme |
Bewertungsraster für den Lernnachweis (100 Punkte): Auftrag und Anforderungen 15; Gestaltung und begründete Variantenwahl 15; Arbeits-, Termin- und Ressourcenplanung 15; mechanisches Arbeitsergebnis und sicheres Vorgehen 20; korrekte elektrische Schnittstellen- und Fremdleistungsdokumentation 10; Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit 10; Prüf- und Projektdokumentation 10; Präsentation, Kritikannahme und Reflexion 5. Vergib pro Bereich nachvollziehbare Teilpunkte anhand von Vollständigkeit, Begründung, Prüfbarkeit und Sicherheitsbewusstsein; offene sicherheitsrelevante Prüfungen dürfen nicht als bestanden bewertet werden.
Bei der Übergabe erläuterst du den freigegebenen Umfang, zeigst das prüfbare Ergebnis, führst Änderungen und Restpunkte auf, fragst anhand eines standardisierten Fragebogens nach Zufriedenheit und nimmst Kritik sachlich auf. Dokumentiere eine Verbesserung für das nächste Projekt: etwa eine frühere Terminbestätigung des Elektrofachbetriebs, weniger Blechverschnitt oder eindeutigere Musterfreigabe. Der reale Betrieb entscheidet über weitere Freigaben; der aiMOOC-Nachweis ist keine Gesellenprüfung.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Fachwissen anwenden
Was macht eine Anforderung im Projekt messbar? (Ein dokumentierter Sollwert mit vereinbarter Prüfmethode) (!Eine ausschließlich subjektive Geschmacksbeschreibung) (!Ein mündlich angedeuteter Kundenwunsch ohne Festlegung) (!Eine nach der Fertigung improvisierte Forderung)
Welcher Schritt gehört in die Funktionsanalyse einer Tischleuchte? (Tragfunktion und elektrische Lichtfunktion getrennt betrachten) (!Nur die Farbe des Gehäuses fotografieren) (!Zuerst ein beliebiges Schleifmittel festlegen) (!Die Kundenanforderungen erst nach Lieferung erfragen)
Welche Aussage zu einem Gantt-Diagramm trifft zu? (Es zeigt Arbeitsschritte und zeitliche Abhängigkeiten) (!Es ersetzt die Gefährdungsbeurteilung an Maschinen) (!Es bestimmt automatisch alle Werkstoffkennwerte) (!Es ist ein verbindlicher elektrischer Prüfbericht)
Was bedeutet das Maß 140 Millimeter mit einer Toleranz von plus oder minus 1 Millimeter? (Zulässig sind Messwerte von 139 bis 141 Millimetern) (!Zulässig sind nur exakt 140 Millimeter ohne Abweichung) (!Zulässig sind alle Messwerte über 138 Millimetern) (!Der Durchmesser darf ungeprüft bleiben)
Welche Vergleichsrechnung ist in einer gewichteten Nutzwertanalyse korrekt? (Bewertung mit Gewichtungsanteil multiplizieren und Teilwerte addieren) (!Nur den höchsten Einzelwert jeder Variante betrachten) (!Die Materialmasse von der Gestaltungsnote abziehen) (!Alle Prozentgewichte unabhängig von ihrer Summe ignorieren)
Welche Masse ist für die grobe Beschaffungskalkulation des quadratischen Messingrohlings anzusetzen? (Die geschätzte Rohlingmasse von 0,6528 Kilogramm) (!Die Fertigteilmasse von ungefähr 0,3925 Kilogramm allein) (!Eine pauschale Masse von fünf Kilogramm) (!Die Zahl der Arbeitsstunden als Kilogramm)
Was ist bei gefährlichen Maschinenarbeiten im Lernprojekt erforderlich? (Betriebliche Freigabe und passende Unterweisung sowie Schutzmaßnahmen) (!Selbstständiges Experimentieren ohne Betriebsanweisung) (!Schutzvorrichtungen entfernen um schneller zu sein) (!Gefahrstoffe ohne Sicherheitsdatenblatt einsetzen)
Was gehört zu einer aussagekräftigen Endkontrolle? (Sollwert und Istwert mit Prüfmethode und Entscheidung dokumentieren) (!Nur ein Foto ohne Prüfmaßstab aufnehmen) (!Messwerte nachträglich aus dem Gedächtnis schätzen) (!Fehlstellen bei der Übergabe verschweigen)
Wer muss eine erforderliche elektrische Facharbeit und Prüfung an der Netzleuchte verantworten? (Eine dafür befugte qualifizierte Fachperson im zulässigen Rahmen) (!Jede Person mit einem Smartphone) (!Der Metallkorpus allein ohne zusätzliche Prüfung) (!Ein unbeaufsichtigtes Lernteam ohne elektrische Qualifikation)
Wodurch wird die Projektreflexion fachlich nutzbar? (Durch belegte Abweichungen und konkrete Verbesserungsmaßnahmen) (!Durch pauschales Lob ohne Bezug zu Kriterien) (!Durch das Löschen aller Fehlerprotokolle) (!Durch das Ersetzen von Kundenfeedback durch Vermutungen)
Memory
| Lastenheft | Dokumentierte Anforderungen aus Sicht der Kundschaft |
| Meilenstein | Überprüfbares Zwischenergebnis mit festgelegtem Termin |
| Toleranz | Vereinbarter zulässiger Bereich eines Maßes |
| Verschnitt | Rohmaterialanteil außerhalb der fertigen Bauteilkontur |
| Prüfprotokoll | Aufzeichnung von Sollwert, Istwert und Entscheidung |
| Schnittstelle | Definierter Übergabepunkt zwischen Gewerken oder Aufgaben |
Drag-and-drop
| Ordne den Fachbegriffen die passende Beschreibung zu. | Projektpraxis |
|---|---|
| Anforderungsanalyse | Prüffähige Kundenwünsche und Randbedingungen erfassen |
| Variantenvergleich | Mehrere Entwürfe anhand offener Kriterien bewerten |
| Arbeitsplanung | Reihenfolge, Mittel, Zeiten und Zuständigkeiten festlegen |
| Zwischenprüfung | Eigenschaften vor dem nächsten Fertigungsschritt kontrollieren |
| Abnahme | Vereinbartes Ergebnis mit dokumentierten Restpunkten übergeben |
Kreuzwort
| Entwurf | Zeichnerisch oder digital dargestellte Gestaltungsidee vor der Herstellung |
| Messing | Kupferbasierter Werkstoff für einen fiktiven Leuchtenfuß |
| Rohling | Ausgangswerkstück vor seiner endgültigen Bearbeitung |
| Prüfen | Tätigkeit zum Vergleichen einer Eigenschaft mit Anforderungen |
| Meilenstein | Festgelegter überprüfbarer Projektzwischenstand |
| Patina | Gewünschte oder entstandene Veränderung einer Metalloberfläche |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Kundenauftrag: Formuliere für eine fiktive Leuchte drei Muss- und zwei Wunsch-Anforderungen und nenne zu jedem Muss eine Prüfmethode.
- Technische Zeichnung: Skizziere den Metallkorpus in zwei Ansichten und trage zwei Maße samt Toleranz ein.
- Werkstoff: Vergleiche Messing und Aluminium für den Leuchtenfuß anhand von Gewicht, Gestaltung und Recycling in einer kleinen Tabelle.
- Arbeitssicherheit: Erstelle eine bebilderte Gefährdungskarte zu scharfen Kanten und Schleifstaub; benenne eine sichere Modellalternative.
Standard
- Projektplanung: Erstelle ein Gantt-Diagramm für die sieben Modellphasen und markiere Entwurfsfreigabe, Zwischenprüfung und externe Schnittstelle.
- Nutzwertanalyse: Entwirf zwei Varianten und bewerte sie mit vier gewichteten Kriterien; erläutere die Punktrechnung.
- Materialberechnung: Berechne den Bedarf für eine alternative Fußscheibe mit 160 mm Durchmesser bei gleicher Dicke; dokumentiere alle Einheiten.
- Qualitätssicherung: Erstelle ein Muster-Prüfblatt mit mindestens fünf Kriterien, Messmitteln, Sollwerten, Istwerten und Entscheidungen.
Schwer
- Arbeitsvorbereitung: Überarbeite den Arbeitsplan für eine Terminänderung und einen ausgefallenen Dienstleister; begründe eine neue Reihenfolge und Risiken.
- Nachhaltigkeit: Vergleiche zwei herstellbare Konstruktionsvarianten nach Materialausnutzung, Reparierbarkeit, Energie und erwarteter Nacharbeit mit begründeter Empfehlung.
- Kundenpräsentation: Erstelle ein kurzes Erklärvideo oder bebildertes Portfolio mit fiktiven Angaben, einem sicheren Modellkorpus, Variantenentscheidung und offen ausgewiesenen Prüfgrenzen.
- Projektreflexion: Simuliere ein Abnahmegespräch mit konstruktiver Kritik; formuliere eine Änderungsliste, eine sachliche Antwort und einen verbesserten Projektstandard.


Lernkontrolle
- Auftragsanalyse: Ein Kunde fordert gleichzeitig geringes Gewicht, hohe Standfestigkeit und minimale Kosten. Ordne Zielkonflikte und lege begründete Prüfkriterien fest.
- Kostenrechnung: Rechne die Modell-Gesamtkosten bei einer Stunde Nacharbeit und erkläre, warum eine reine Materialkalkulation unvollständig bleibt.
- Fertigungsverfahren: Begründe für Fuß, Schaft und Schirm jeweils ein geeignetes Verfahren und mindestens eine zugehörige Sicherheitsvoraussetzung.
- Qualitätsmanagement: Ein Fuß hat 141,3 mm Durchmesser statt höchstens 141 mm. Dokumentiere die Abweichung und entscheide über Nacharbeit oder Neuanfertigung unter Berücksichtigung der Funktion.
- Elektrische Sicherheit: Erläutere, welche Schnittstellen die Metallwerkstatt vorbereitet und welche Tätigkeiten sowie Prüfungen eine befugte Fachperson übernehmen muss.
- Projektmanagement: Eine verspätete Oberflächenbehandlung blockiert die Fachmontage. Stelle Ursachen, Terminfolgen und eine vorbeugende Maßnahme dar.
- Kundenorientierung: Ein Kunde kritisiert die Patina trotz eingehaltenem Maß. Formuliere ein faires Abnahmegespräch und beschreibe das Freigabeprotokoll.
Lernnachweis
Abzugeben ist ein projektbezogenes Lernportfolio mit fiktivem Kundenbriefing, prüfbaren Muss-Kriterien, zwei skizzierten Varianten samt Nutzwertanalyse, technischem Entwurf, Stückliste und Materialberechnung, terminierter Arbeitsplanung, Gefährdungsbeurteilung beziehungsweise sicherer Modelllösung, Kostenrechnung, Fotos oder CAD-Ansichten eines realisierten beziehungsweise simulierten Metallkorpus, Soll-Ist-Prüfblatt und dokumentierten offenen Prüfpunkten. Hinzu kommen die schriftliche Schnittstellenvereinbarung für den externen Elektroteil, ein Präsentationsblatt, anonymisiertes Feedback sowie eine Verbesserungsliste. Bewertet wird nach dem 100-Punkte-Raster im Praxisfall; ohne fachliche Prüfung dürfen keine elektrische Sicherheit und keine Produktfreigabe behauptet werden. Das Portfolio ist ein Unterrichtsnachweis und ersetzt nicht die betrieblichen und kammerrechtlichen Prüfungen.
OER und Wikipedia
Amtliche und fachliche Referenzen (öffentlich erreichbar, nicht automatisch frei nachnutzbare OER): KMK Rahmenlehrplan, Seite 24, BIBB Berufsprofil, Ausbildungsordnung, DGUV 209-002 Schleifen, DKE-Leuchtennorm Übersicht, ProdSG. Prüfe vor Einsatz die jeweils aktuelle Fassung, Herstellerunterlagen und die betrieblichen Vorschriften.
Offene Grundlagen zur Vertiefung: Projektmanagement auf Wikipedia und Gantt-Diagramm auf Wikipedia (Wikipedia-Texte grundsätzlich CC BY-SA, jeweilige Seitenversion und Einzelnachweise prüfen). Der deutschsprachige Artikel zum Projektmanagement ist als ergänzende Orientierung eingebunden, nicht als amtliche Ausbildungsquelle.
Geprüfte Wikimedia-Commons-Medien und Rechte: Die folgenden Dateien wurden über die jeweiligen Commons-Dateiseiten anhand von Titel, Beschreibung, Urheber und dort angegebener Lizenz recherchiert. Bei Bearbeitung gelten die jeweiligen Namensnennungs- und Weitergabebedingungen.
| Dateiname | Quelle | Urheber laut Commons | Lizenz laut Commons |
|---|---|---|---|
| File:Wikimedia Foundation project gantt chart.png | Dateiseite | Zorkow | CC BY-SA 4.0 |
| File:Metal Spinning lathes.jpg | Dateiseite | Mohamayamachines | CC BY-SA 4.0 |
| File:Biegeanimation 2D.gif | Dateiseite | Borowski (Commons, zugeschrieben) | Gemeinfrei laut Dateiseite |
| File:Repoussage.jpg | Dateiseite | Orfèvrerie Liberty | CC BY-SA 3.0 |
| File:Digital caliper.jpg | Dateiseite | Lior Streng | CC BY-SA 4.0, alternative Lizenz GFDL |
Fachvideos: 130 Chancen: Metallbildner Metalldrücktechnik und 130 Chancen: Metallbildner Ziseliertechnik. Das Einbetten der verlinkten Videos ist keine Erteilung einer offenen Nachnutzungslizenz; Urheber und Nutzungsbedingungen verbleiben bei den Rechteinhabern. Für die Gürtlertechnik steht zusätzlich ein ARD-alpha-Berufsporträt als externer Link zur Verfügung, jedoch nicht als frei lizenzierte Kopiervorlage.
Verknüpfte Lernbereiche
Projektorientierte Metallgestaltung
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Die fachrichtungsübergreifenden Lernfelder 1–8 liefern Grundlagen zu Fertigung, Zeichnung, Modellen, Reparatur und computergestützten Verfahren. Lernfeld 9 MB ergänzt thermisches Fügen; Lernfeld 10 MB Formteile und Hohlkörper; Lernfeld 11 MB Oberflächengestaltung. LF 12 MB führt sie in einer zusammenhängenden Kundenaufgabe zusammen und verbindet sie mit Wirtschaft, Mathematik, Gestaltung, Datenschutz und Präsentation.
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