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Wer kümmert sich um den Spielplatz - Gemeinschaftskunde 1-4

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Wer kümmert sich um den Spielplatz - Gemeinschaftskunde 1-4

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Wer kümmert sich um den Spielplatz - Gemeinschaftskunde 1-4

Kurzbeschreibung: An einem Modellfall Gemeindeaufgaben und private Wünsche unterscheiden.

Zielgruppe: Klasse 1–4, Gemeinschaftskunde und Sachunterricht.

Du lernst:

  1. Wer für einen öffentlichen Spielplatz zuständig ist.
  2. Was eine Gemeindeaufgabe und was ein privater Wunsch ist.
  3. Wie Kinder Vorschläge machen und Entscheidungen begründen können.

So lernst Du: In Klasse 1 und 2 schaust Du Bilder an, hörst Wörter und antwortest mündlich. In Klasse 3 und 4 liest Du kurze Texte und begründest Deine Entscheidungen.

Alle Personen und Entscheidungen in unserem Modellfall sind erfunden. Die Fotos zeigen echte Orte, nicht die erfundene Gemeinde.


Einleitung

Ein öffentlicher Spielplatz mit mehreren Spielgeräten in Stralsund

Schau genau hin!

Was kannst Du auf dem Spielplatz erkennen? Wer möchte hier spielen? Wer kümmert sich darum, dass die Geräte sicher sind?

Ein Spielplatz ist ein Ort zum Spielen, Bewegen und Treffen. Manche Spielplätze gehören einer Gemeinde. Andere gehören privaten Personen oder Einrichtungen.

Unsere Frage: Wer muss handeln, wenn etwas kaputt ist? Und wer entscheidet über neue Spielgeräte?


Einstieg mit Hören

Hörwort: Spielplatz.

Transkript: „Spielplatz“.

Hörwort: Mülleimer.

Transkript: „Mülleimer“.

Höraufgabe für Klasse 1 und 2: Höre beide Wörter mehrmals an. Zeige auf das erste Bild, wenn Du „Spielplatz“ hörst. Welches Wort passt zu Abfall? Antworte mündlich.

Vertiefung für Klasse 3 und 4: Erkläre, warum ein Mülleimer auf einem öffentlichen Spielplatz nützlich sein kann. Wer könnte ihn leeren?

Freiwillige Hörhilfe und Rückmeldung

Ein Spielplatz ist zum Spielen da. Ein Mülleimer sammelt Abfall. Ob die Gemeinde selbst oder eine beauftragte Firma den Mülleimer leert, hängt von der Organisation vor Ort ab. Du kannst die Hördateien beliebig oft wiederholen.


Unser Modellfall: Der Spielplatz in Lindenfeld

In der erfundenen Gemeinde Lindenfeld gibt es einen öffentlichen Spielplatz. Die Gemeinde betreibt ihn.

Eines Tages entdecken drei Kinder etwas:

Lina: „Die Schaukel sieht kaputt aus!“

Amir: „Ich wünsche mir eine neue, große Rutsche.“

Mira: „Ich wünsche mir einen Weg, den auch Kinder im Rollstuhl gut nutzen können.“

Alle drei Anliegen sind wichtig, aber nicht gleich.

Die Aufgabe: Unterscheide zwischen einem Sicherheitsproblem, einem Wunsch und einem Vorschlag für mehr Teilhabe.


Bildaufgabe: Die Schaukel

Eine geschlossene Korbschaukel auf einem Spielplatz mit Sand als Untergrund

Diese Schaukel ist ein Beispiel für ein Spielgerät. Das Foto zeigt keinen Schaden.

Im Modellfall ist dagegen eine andere Schaukel beschädigt.

Leitfragen:

  1. Warum darf ein beschädigtes Spielgerät nicht einfach weiterbenutzt werden?
  2. Wem sollten die Kinder den Schaden mitteilen?
  3. Warum sollen Kinder eine beschädigte Schaukel nicht selbst reparieren?

Merke: Benutze ein erkennbar beschädigtes Spielgerät nicht. Sage einer erwachsenen Person Bescheid. Die zuständige Stelle muss den Schaden prüfen und geeignete Maßnahmen treffen.


Bildaufgabe: Gemeinsam spielen

Eine besondere Schaukel für die Nutzung mit einem Rollstuhl auf einem Spielplatz in Malta

Auf dem Foto siehst Du eine besondere Schaukel. Sie ist für Menschen im Rollstuhl gedacht.

Barrierefrei bedeutet: Menschen sollen einen Ort möglichst ohne Hindernisse erreichen und nutzen können.

Leitfragen:

  1. Was ist an dieser Schaukel besonders?
  2. Warum kann ein gut erreichbarer Weg wichtig sein?
  3. Ist ein Spielplatz schon für alle nutzbar, wenn es nur ein besonderes Gerät gibt?

Denkhilfe: Auch Wege, Sitzplätze, Zugänge und verschiedene Spielmöglichkeiten sind wichtig. Nicht alle Kinder brauchen dasselbe.


Wer übernimmt welche Aufgabe?


Die Gemeinde

Eine Gemeinde ist ein Ort mit einer eigenen Verwaltung und gemeinsamen öffentlichen Aufgaben.

Wenn die Gemeinde einen öffentlichen Spielplatz betreibt, ist sie für dessen sicheren Betrieb verantwortlich. Sie kann Menschen oder Firmen mit Arbeiten beauftragen.

Historisches Rathaus der Stadt Ulm mit bemalter Fassade

Das Bild zeigt ein echtes Rathaus. Dort kann eine Gemeindeverwaltung arbeiten.

Diese Wörter solltest Du kennen:

Wort Einfache Erklärung Bild- oder Worthilfe
Gemeinde Kümmert sich um viele gemeinsame Angelegenheiten vor Ort. Öffentlicher Spielplatz
Rathaus Ort der Gemeindeverwaltung. Rathausfoto
Gemeinderat Gewählte Menschen, die über wichtige Gemeindeangelegenheiten beraten und entscheiden. Menschen beraten gemeinsam
Bauhof Beschäftigte, die vor Ort zum Beispiel Grünflächen pflegen oder Reparaturen erledigen. Werkzeug und Pflege
Haushaltsplan Plan, wofür die Gemeinde Geld erhält und ausgibt. Geldplan
Barrierefreiheit Hindernisse sollen möglichst beseitigt werden. Gut nutzbarer Weg

Wichtig: Die genauen Zuständigkeiten können sich je nach Gemeinde und Bundesland unterscheiden.


Wer entscheidet über neue Geräte?

Der Gemeinderat entscheidet über wichtige Angelegenheiten und den Haushaltsplan der Gemeinde. Die Gemeindeverwaltung organisiert die Umsetzung. Wer eine einzelne Anschaffung beschließt, hängt von den Zuständigkeiten vor Ort ab.

Beispiel: Die Gemeinde möchte einen neuen Spielbereich bauen. Kinder können Wünsche und Hinweise einbringen. Die Gemeinde prüft Platz, Sicherheit, Zugänglichkeit und Geld.


Video: Die Gemeinde und ihre Aufgaben

Für Klasse 3 und 4, in Klasse 1 und 2 nur begleitet und in kurzen Abschnitten.

Quelle: Grundschule digital, „Die Gemeinde und ihre Aufgaben“. Video auf YouTube öffnen.

Textalternative zum Video: Gemeinden übernehmen öffentliche Aufgaben. Einige sind gesetzlich vorgeschrieben. Bei anderen Angeboten kann die Gemeinde selbst entscheiden. Zu den freiwilligen Angeboten können Einrichtungen für Freizeit und Sport gehören.

Leitfragen:

  1. Nenne eine Aufgabe, die eine Gemeinde übernehmen kann.
  2. Warum kann eine Gemeinde nicht jeden Wunsch erfüllen?
  3. Wer darf einen Wunsch für den Spielplatz vorschlagen?

Freiwillige Hilfe

Denke an diese Wörter: Gemeinde, gemeinsame Aufgaben, Geld und Wünsche. Für die dritte Frage genügt: Auch Kinder können Vorschläge machen. Über ihre Umsetzung wird nach den geltenden Zuständigkeiten entschieden.


Video: Der Gemeinderat

Quelle: Grundschule digital, „Der Gemeinderat“, veröffentlicht 2020. Video auf YouTube öffnen.

Textalternative zum Video: Der Gemeinderat ist die gewählte Vertretung der Gemeinde. Er berät und trifft wichtige Entscheidungen. Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister und die Verwaltung haben weitere Aufgaben. Einzelheiten unterscheiden sich zwischen Bundesländern.

Leitfrage: Warum ist es sinnvoll, vor einer wichtigen Entscheidung mehrere Meinungen anzuhören?

Hinweis: Für genaue Wahlregeln gilt immer das aktuelle Recht des jeweiligen Bundeslandes.


Gemeindeaufgabe oder privater Wunsch?

Gemeindeaufgabe: Eine Aufgabe, die die Gemeinde nach dem geltenden Recht oder als Betreiber einer öffentlichen Einrichtung übernimmt.

Privater Wunsch: Etwas, das sich ein einzelner Mensch wünscht. Ein privater Wunsch kann sich auch auf einen öffentlichen Ort beziehen und zu einem Vorschlag für die Gemeinde werden.

Achtung: Ein Wunsch und eine Zuständigkeit sind nicht dasselbe. Auch ein guter Wunsch muss nicht sofort erfüllt werden.

Beispiel aus Lindenfeld Was bedeutet das?
Die öffentliche Schaukel ist beschädigt. Die zuständige Betreiberin muss sich um die Sicherheit kümmern.
Amir wünscht sich eine besonders hohe Rutsche. Das ist zunächst ein Wunsch. Die Gemeinde kann den Vorschlag prüfen.
Ein Kind möchte eine Schaukel im eigenen Garten. Das ist eine private Angelegenheit der für den Garten verantwortlichen Personen.
Mira schlägt einen gut nutzbaren Weg vor. Das ist ein Vorschlag für eine öffentliche Verbesserung, über den beraten werden kann.


Ein Mülleimer für den Spielplatz

Öffentlicher Abfalleimer der Berliner Stadtreinigung mit der Aufschrift Bitte füttern

Aufgabe: Lies die Aufschrift „Bitte füttern“.

Was soll in den Mülleimer? Warum ist ein sauberer Spielplatz gut für alle?

Unterscheide: Den eigenen Abfall in einen Mülleimer zu werfen ist ein Beitrag der Nutzerinnen und Nutzer. Das Aufstellen und Leeren eines öffentlichen Abfalleimers organisiert die dafür zuständige Stelle.


Video aus Wikimedia Commons: Spielplatz beobachten

Datei:Kinderspielplatz Otterberg, Hof 20250322 C1207.webm

Commons-Video: „Kinderspielplatz Otterberg, Hof 20250322 C1207.webm“, 28 Sekunden.

Textalternative: Eine Kamera schwenkt über einen Kinderspielplatz in Hof. Der Film zeigt einen Spielort, nicht die Zuständigkeitsverteilung. Es werden keine Schäden oder Pflichten nachgewiesen.

Beobachtungsauftrag: Sieh Dir das Video ohne Eile an. Was gehört zu einem Spielplatz? Welcher Bereich muss gepflegt werden? Wer könnte einen Schaden melden?

Entscheidung: Stelle Dir vor, ein Gerät wäre kaputt. Begründe, warum das Melden sinnvoller wäre als eine eigene Reparatur.

Freiwillige Rückmeldung

Im Video kannst Du die Anlage beobachten. Ob ein Spielgerät sicher ist, lässt sich aus dem Film allein nicht zuverlässig beurteilen. Eine beschädigte Stelle soll der zuständigen Person oder Stelle gemeldet und fachlich geprüft werden.


Gemeinsam entscheiden


Ein Beschluss für Lindenfeld

In unserem erfundenen Beispiel hat die Gemeinde 10 Spielpunkte für zusätzliche Verbesserungen. Das sind nur Rechenpunkte, kein echtes Geld.

Eine beschädigte Schaukel muss unabhängig von dieser Wunschliste fachlich behandelt werden.

Neuer Wunsch Spielpunkte
Mehr Schatten und Sitzplätze 5
Zusätzliche Rutsche 6
Besser nutzbarer Weg 5
Neue Spiel- und Balanciergeräte 4

Deine Aufgabe: Wähle Verbesserungen, die zusammen höchstens 10 Spielpunkte kosten.

Erkläre:

  1. Wem hilft Deine Auswahl?
  2. Was spricht dafür?
  3. Welcher andere Wunsch bleibt offen?
  4. Wie könntest Du Menschen mit einer anderen Meinung antworten?

Es gibt mehrere begründbare Lösungen. Wichtig sind die Kosten, die Bedürfnisse verschiedener Kinder, die Zugänglichkeit und Deine nachvollziehbaren Gründe.


Tatsachen, Meinungen und Werturteile

Tatsache im erfundenen Modellfall: „Für zusätzliche Verbesserungen stehen 10 Spielpunkte bereit.“ Dies ist eine vorgegebene Information unserer Geschichte.

Meinung: „Die neue Rutsche wäre am schönsten.“ Das ist eine persönliche Ansicht.

Werturteil: „Es ist wichtig, dass möglichst alle Kinder mitspielen können.“ Hier wird etwas nach einem Wert, nämlich Teilhabe, beurteilt.

Grundrechte und Menschenwürde sind der Rahmen: Menschen müssen respektiert werden. Unterschiedliche Vorstellungen darüber, welche Verbesserung zuerst kommen soll, dürfen sachlich besprochen werden.


Kinder dürfen mitreden

Kinder können Vorschläge machen, Fragen stellen und Gründe nennen. Welche Beteiligungswege vorgesehen sind, richtet sich nach dem Recht des jeweiligen Bundeslandes.

In Baden-Württemberg bestimmt § 41a der Gemeindeordnung: Gemeinden sollen Kinder bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, angemessen beteiligen.

Übung: Schreibe oder sprich einen Satz:

„Ich schlage für den Spielplatz ... vor, weil ...“

Du musst nichts über Deine persönliche politische Meinung oder Deinen Wohnort erzählen. Verwende nur Lindenfeld.


Interaktive Aufgaben

So geht es: Du kannst jede Übung erneut machen. Lies die Rückmeldungen, wenn Du Hilfe brauchst. Für Klasse 1 und 2 darf jemand die Aufgaben vorlesen.


Quiz: Teste Dein Wissen

Wer ist in unserem Modellfall für den öffentlichen Spielplatz verantwortlich? (Die Gemeinde als Betreiberin) (!Nur ein einzelnes Kind) (!Der Besitzer eines privaten Gartens) (!Eine fremde Schule)




Was ist bei einer beschädigten Schaukel richtig? (Einer erwachsenen Person Bescheid sagen) (!Einfach weiterschaukeln) (!Die Schaukel selbst auseinanderbauen) (!Den Schaden geheim halten)




Was ist zunächst ein privater Wunsch? (Amir möchte eine größere Rutsche) (!Die Gemeinde lässt einen Schaden prüfen) (!Ein Fachbetrieb repariert ein Spielgerät) (!Die Verwaltung organisiert die Pflege)




Wozu dient ein Gemeinderat? (Er berät und entscheidet über wichtige Gemeindeangelegenheiten) (!Er bestimmt die Lieblingsspiele aller Kinder) (!Er verkauft private Spielsachen) (!Er verbietet grundsätzlich Wünsche)




Was bedeutet Barrierefreiheit? (Orte sollen möglichst ohne Hindernisse nutzbar sein) (!Nur Erwachsene dürfen einen Ort betreten) (!Alle Geräte müssen gleich aussehen) (!Spielplätze dürfen keine Wege haben)




Was kann ein Bauhof für einen Spielplatz tun? (Pflegearbeiten und Reparaturen übernehmen) (!Die Lieblingsfarbe aller Kinder festlegen) (!Private Geburtstage planen) (!Alle Gemeinderatsmitglieder wählen)




Was beschreibt einen Haushaltsplan? (Er plant Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde) (!Er ist eine Liste von Lieblingsspielen) (!Er zeigt nur das Wetter) (!Er ersetzt jede politische Entscheidung)




Was dürfen Kinder zur Spielplatzplanung beitragen? (Wünsche und begründete Vorschläge) (!Allein verbindliche Bauaufträge vergeben) (!Ohne Erlaubnis Geräte umbauen) (!Anderen das Mitreden verbieten)




Welcher Satz ist eine Meinung? (Die blaue Rutsche ist am schönsten) (!Im Modell stehen zehn Spielpunkte bereit) (!Die Gemeinde betreibt den Modellspielplatz) (!Lindenfeld ist der Name des Modellortes)




Was ist bei unterschiedlichen Wünschen besonders wichtig? (Gründe anhören und fair abwägen) (!Nur die lauteste Person entscheidet) (!Andere Kinder dürfen nicht sprechen) (!Jeder Vorschlag wird sofort umgesetzt)




Freiwillige Quiz-Rückmeldung mit Erklärungen

  1. Die Gemeinde betreibt den öffentlichen Modellspielplatz. Deshalb liegt die Betreiberverantwortung bei ihr.
  2. Eine Meldung schützt andere und ermöglicht eine fachliche Prüfung.
  3. Eine neue Rutsche ist zunächst ein Wunsch, noch kein beschlossener Auftrag.
  4. Der gewählte Gemeinderat entscheidet über wichtige örtliche Angelegenheiten.
  5. Barrierefreiheit hilft Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen.
  6. Pflege und Reparaturen können von zuständigen Beschäftigten oder Firmen übernommen werden.
  7. Ein Haushaltsplan zeigt, wofür die Gemeinde Geld einplant.
  8. Kinder können Vorschläge machen, aber nicht allein über öffentliche Ausgaben entscheiden.
  9. „Am schönsten“ drückt eine persönliche Meinung aus.
  10. Bei gemeinsamen Entscheidungen helfen gute Gründe und Rücksichtnahme.


Memory

Finde die passenden Wortpaare.

Gemeinde Öffentliche Aufgaben vor Ort
Rathaus Sitz der Gemeindeverwaltung
Gemeinderat Gewählte Vertretung
Bauhof Pflege und Reparatur
Barrierefreiheit Möglichst wenig Hindernisse
Haushaltsplan Plan für Einnahmen und Ausgaben




Rückmeldung

Prüfe bei jedem Paar: Passt die Aufgabe wirklich zu dem Begriff? Der Gemeinderat berät und entscheidet; die Verwaltung und beauftragte Stellen setzen Entscheidungen um.


Drag and Drop

Ordne die Begriffe zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Gemeinde Öffentlicher Spielplatz
Familie Privater Garten
Bauhof Pflege
Gemeinderat Haushaltsentscheidung
Mülleimer Abfall



Freiwillige Rückmeldung

Für einen gemeindlichen Spielplatz ist die Gemeinde zuständig. Für einen privaten Garten sind private Verantwortliche zuständig. Bauhof, Gemeinderat und Mülleimer haben unterschiedliche Aufgaben oder Funktionen.



Kreuzworträtsel

Finde sechs Wörter aus dem Lerntext.

GEMEINDE Wer übernimmt viele gemeinsame Aufgaben vor Ort?
RATHAUS Wie heißt das Gebäude der Gemeindeverwaltung?
BAUHOF Wer kann Pflegearbeiten und Reparaturen übernehmen?
SCHAUKEL Welches Spielgerät bewegt sich vor und zurück?
SICHERHEIT Was ist wichtig, damit Kinder gefahrlos spielen können?
MÜLLEIMER Wo soll kleiner Abfall gesammelt werden?




Rückmeldung: Die Wörter beschreiben Orte, Geräte, Aufgaben oder wichtige Ziele.


LearningApps

Textalternative: Ordne diese drei Fälle zu: Ein kaputtes öffentliches Gerät braucht eine fachliche Prüfung. Eine Schaukel im privaten Garten ist eine private Angelegenheit. Eine neue öffentliche Rutsche ist zunächst ein Vorschlag, über den entschieden werden kann.

Hinweis für Lehrkräfte: Die externe LearningApps-Suche zeigt möglicherweise fremde, nicht geprüfte Übungen. Nutze die Aufgaben dieses aiMOOCs als verlässliche Alternative.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Lindenfeld ist in unserer Geschichte eine erfundene

.
Auf einem

können Kinder spielen.
Ein beschädigtes Spielgerät muss auf seine

geprüft werden.
Ein neuer Spielturm kann zunächst ein

sein.
Der

entscheidet über wichtige Gemeindeangelegenheiten.
Die Verwaltung kann den

mit Pflegearbeiten beauftragen.
Ein Plan für Einnahmen und Ausgaben heißt

.
Möglichst wenige Hindernisse gehören zur

.
Kinder können ihre

einbringen.
Bei einer guten Entscheidung hören wir verschiedene

an.



Freiwillige Lesehilfe

Wortliste: Gemeinde – Spielplatz – Sicherheit – Wunsch – Gemeinderat – Bauhof – Haushaltsplan – Barrierefreiheit – Vorschläge – Gründe.

Lies den Satz zuerst ganz. Überlege dann, welches Wort inhaltlich passt. Wiederhole die Aufgabe so oft Du möchtest.


Offene Aufgaben

Hinweis: Alle Aufgaben beziehen sich auf das erfundene Lindenfeld. Klasse 1 und 2 dürfen mündlich antworten, zeigen oder mit Wortkarten arbeiten. Klasse 3 und 4 schreiben kurze Begründungen.


Leicht

  1. Bildbeschreibung: Sieh Dir das erste Commons-Foto an. Nenne oder zeige drei Dinge, die zu einem Spielplatz gehören.
  2. Hörverstehen: Höre die zwei Commons-Hörwörter. Ordne „Spielplatz“ und „Mülleimer“ den passenden Begriffen zu und erkläre ein Wort.
  3. Sicherheit: Lina sieht eine kaputte Schaukel. Spiele mit einer anderen Person, wie Lina einer erwachsenen Person sachlich Bescheid sagt.
  4. Wunsch: Amir möchte eine neue Rutsche. Vervollständige mündlich: „Amir wünscht sich ...“ und „Die Gemeinde könnte ...“.


Standard

  1. Gemeindeaufgaben: Schreibe drei Sätze darüber, wer sich in Lindenfeld um einen öffentlichen Spielplatz und wer sich um einen privaten Garten kümmert.
  2. Bürgerbeteiligung: Verfasse eine kurze, freundliche Nachricht von Mira an die Gemeindeverwaltung mit einem Vorschlag für einen besser nutzbaren Weg.
  3. Argumentation: Vergleiche Amirs Wunsch nach einer Rutsche und Miras Vorschlag für einen gut nutzbaren Weg. Nenne jeweils einen möglichen Vorteil.
  4. Quellenarbeit: Nutze das Commons-Spielplatzvideo. Nenne zwei Beobachtungen und eine Frage, die das Video allein nicht beantworten kann.


Schwer

  1. Haushaltsplanung: Verteile die zehn Spielpunkte auf höchstens zwei oder drei Vorschläge. Prüfe die Summe und begründe Deine Auswahl mit zwei Gründen.
  2. Perspektivwechsel: Schreibe einen kurzen Dialog zwischen Lina, Amir und Mira. Jede Person soll angehört werden. Findet einen möglichen Kompromiss.
  3. Politische Urteilsbildung: Prüfe die Aussage „Eine neue Rutsche ist immer wichtiger als ein barrierearmer Weg“. Unterscheide Tatsachen, Wertmaßstäbe und Meinungen.
  4. Kommunalpolitik: Schreibe eine kleine Entscheidungsvorlage für den erfundenen Gemeinderat. Beschreibe einen Vorschlag, die Betroffenen, zwei Gründe und einen möglichen Nachteil.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Hier geht es nicht nur um richtige Wörter. Zeige, dass Du Zusammenhänge verstehst.

  1. Verantwortung: Erkläre am Modellfall, warum ein beschädigtes öffentliches Spielgerät anders behandelt werden muss als der Wunsch nach einem neuen Gerät.
  2. Gemeinwohl: Begründe, warum bei der Planung nicht nur der Wunsch eines einzelnen Kindes zählt.
  3. Barrierefreiheit: Erkläre, wie der Zugang zu einem Spielplatz die Teilhabe von Kindern beeinflussen kann.
  4. Demokratie: Beschreibe einen Weg vom Vorschlag eines Kindes bis zur möglichen Entscheidung der Gemeinde. Nenne auch eine zuständige Stelle.
  5. Abwägung: Wähle Verbesserungen für zehn Spielpunkte. Erkläre, wer profitiert, was offenbleibt und warum Deine Entscheidung vertretbar ist.
  6. Medienkompetenz: Ein Foto zeigt eine intakte Schaukel. Jemand behauptet, sie sei gefährlich. Erkläre, warum das Foto allein diese Behauptung nicht beweist.

Transparente Bewertungskriterien:

Kriterium Darauf kommt es an
Sachlichkeit Du unterscheidest Beobachtung, Vermutung und Meinung.
Zuständigkeit Du erkennst öffentliche und private Verantwortung.
Begründung Du erklärst Deine Entscheidung mit passenden Gründen.
Perspektiven Du beachtest die Interessen verschiedener Kinder.
Rechte und Fairness Du respektierst andere Menschen und ihre Teilhabe.

Wichtig: Nicht Deine bevorzugte Rutsche, Partei oder politische Meinung wird bewertet. Entscheidend sind Deine Belege, Deine Gründe und der respektvolle Umgang mit anderen Positionen.




Lernnachweis

Du kannst Deinen Lernnachweis mündlich, schriftlich oder mit einer gemeinsam ausgefüllten Tabelle erbringen.

Zeige dabei, dass Du:

  1. eine Gemeinde und einen Gemeinderat in einfachen Worten erklären kannst;
  2. öffentliche Aufgaben und private Wünsche unterscheiden kannst;
  3. bei beschädigten Spielgeräten eine sichere Handlung beschreiben kannst;
  4. Vorschläge von beschlossenen Maßnahmen unterscheidest;
  5. mindestens zwei unterschiedliche Interessen erkennen kannst;
  6. eine Entscheidung mit verständlichen Gründen begründen kannst.

Klasse 1 und 2: Zeige, ordne zu und erkläre zwei Fälle mündlich.

Klasse 3 und 4: Bearbeite einen neuen Fall schriftlich und begründe Deine Entscheidung.

Möglicher neuer Fall: Auf dem öffentlichen Spielplatz von Lindenfeld wünschen sich Kinder mehr Schatten. Gleichzeitig muss eine beschädigte Bank geprüft werden. Was muss die Gemeinde zuerst klären? Wer darf Vorschläge einbringen? Begründe Deine Antwort.




OERs zum Thema

Wikipedia: Spielplatz

Wikipedia: Gemeinde in Deutschland

Weitere geeignete freie oder öffentlich zugängliche Informationsquellen:

  1. Grundgesetz, Artikel 28: Kommunale Selbstverwaltung und gewählte Vertretungen. Amtliche Rechtsquelle.
  2. Gemeindeordnung Baden-Württemberg, § 41a: Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Amtliche Landesrechtsquelle.
  3. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: Planspielmaterial zu Gemeindeaufgaben, Pflichtaufgaben und freiwilligen Aufgaben.
  4. Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: Informationen zur Sicherheit von Außenspielflächen und Spielgeräten, Ausgabe Mai 2020.
  5. Bundesfachstelle Barrierefreiheit: Regelwerke für die Planung und Nutzbarkeit öffentlicher Spielräume.

Fachlicher Stand der Prüfung: 17. Oktober 2026.

Einordnung für Lehrkräfte: Öffentliche Freizeitangebote können zu den freiwilligen Aufgaben einer Gemeinde gehören. Wenn eine Gemeinde einen Spielplatz betreibt, gelten für den sicheren Betrieb entsprechende Pflichten. Die Zuständigkeit für einen bestimmten Spielplatz muss anhand seines tatsächlichen Betreibers geklärt werden. Die bundes- und landesrechtlichen Einzelheiten unterscheiden sich.


Mediennachweise und Lizenzen

Alle nachfolgenden Commons-Dateien wurden anhand ihrer jeweiligen Dateiseiten geprüft. Die Dateien sind frei lizenziert, aber nicht automatisch gemeinfrei oder ohne Bedingungen nutzbar. Urhebername, Dateiquelle und Lizenzlink müssen erhalten bleiben. Die Einbettungen in diesem Kurs verwenden die vorhandenen Dateien ohne eigene inhaltliche Bearbeitung; die Anzeigegröße kann angepasst sein.


Wikimedia-Commons-Bilder

1. Spielplatz in Stralsund

Datei: „Spielplatz Kinderspielplatz Amanda-Weber-Ring Stralsund 2024-08-26.jpg“.

Urheber: Strubbl. Aufnahme: 26. August 2024. Quelle: eigenes Werk, Wikimedia Commons, Dateiseite. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

2. Korbschaukel

Datei: „Korbschaukel (geschlossen) Spielplatz Donauspiel Deichgärten.jpg“.

Urheber: APneunzehn74. Aufnahme: 25. Juli 2023. Quelle: eigenes Werk, Wikimedia Commons, Dateiseite. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

3. Rollstuhlschaukel

Datei: „Rollstuhlschaukel.jpg“.

Urheber: HH58. Aufnahme: 2. November 2016. Quelle: eigenes Werk, Wikimedia Commons, Dateiseite. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

4. Rathaus Ulm

Datei: „Rathaus Ulm-msu-9652.jpg“.

Urheber: Matthias Süßen. Aufnahme: 18. September 2019. Quelle: eigenes Werk, Wikimedia Commons, Dateiseite. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

5. Öffentlicher Mülleimer

Datei: „BSR Mülleimer Bitte füttern (S01 1244).jpg“.

Urheber: Michael.F.H.Barth. Aufnahme: 25. Oktober 2019. Quelle: eigenes Werk, Wikimedia Commons, Dateiseite. Lizenz: CC BY-SA 4.0.


Wikimedia-Commons-Audio

6. Gesprochenes Wort: Spielplatz

Datei: „De-Spielplatz.ogg“.

Urheber und Sprecher: Jeuwre. Aufnahme: 4. März 2019. Quelle: eigenes Werk, Wikimedia Commons, Dateiseite. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Transkript: „Spielplatz“.

7. Gesprochenes Wort: Mülleimer

Datei: „De-Mülleimer.ogg“.

Urheber und Sprecher: Jeuwre. Aufnahme: 7. August 2016. Quelle: eigenes Werk, Wikimedia Commons, Dateiseite. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Transkript: „Mülleimer“.


Wikimedia-Commons-Video

8. Filmaufnahme eines Spielplatzes

Datei: „Kinderspielplatz Otterberg, Hof 20250322 C1207.webm“.

Urheber: PantheraLeo1359531. Aufnahme: 22. März 2025. Quelle: eigenes Werk, Wikimedia Commons, Dateiseite. Lizenz: CC BY 4.0.

Dauer: 28 Sekunden. Textalternative: Kameraschwenk über einen Kinderspielplatz in Hof.


YouTube-Videos

9. Die Gemeinde und ihre Aufgaben

Anbieter: Grundschule digital. Quelle: YouTube. Inhalt: Aufgaben einer Gemeinde. Eine eigene Textalternative steht bei der Einbettung.

10. Der Gemeinderat

Anbieter: Grundschule digital. Veröffentlichung: 19. April 2020. Quelle: YouTube. Inhalt: Aufgaben des Gemeinderats und der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters. Eine eigene Textalternative steht bei der Einbettung.

Die YouTube-Videos sind hier nur verlinkt beziehungsweise eingebettet. Sie werden nicht als frei lizenzierte Commons-Dateien ausgegeben. Ihre jeweiligen Nutzungsrechte bleiben bei den Berechtigten. Die Einbettungen können von externen Plattformen oder deren Verfügbarkeit abhängen.


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