Deutsch · Abschnitt 2 von 7
Prologus



Troilus und Cressida ist ein Drama von William Shakespeare. Es entstand wahrscheinlich um 1601/1602 und spielt während des Trojanischen Kriegs. Im Mittelpunkt stehen zwei miteinander verbundene Handlungen: die Liebe zwischen Troilus und Cressida sowie der Streit und Machtkampf unter den griechischen und trojanischen Kriegern.
Das Stück ist schwer eindeutig einer Gattung zuzuordnen. Es enthält Elemente von Tragödie, Komödie, Satire und Geschichtsdrama. Deshalb wird es oft zu Shakespeares sogenannten Problemstücken gezählt.
Dieser aiMOOC richtet sich vor allem an Lernende der Klassen 9–10 sowie 11–13. Die Erklärungen sind kurz und einfach gehalten. Für die Oberstufe bieten die Aufgaben zusätzliche Möglichkeiten zur vertieften Textanalyse.
Für diesen Kurs wird keine zweite Buchseite angelegt. Verwende die bereits vorhandene MOOCwiki-Ausgabe:
Buch - Troilus und Cressida - Shakespeare, William
Die historische deutsche Übersetzung stammt von Wolf Graf Baudissin. Sie erschien 1832 im Rahmen der von August Wilhelm Schlegel begonnenen und von Ludwig Tieck ergänzten Shakespeare-Ausgabe.
Der vollständige historische Text ist über die bestehende Buchseite verfügbar:
Deutsche Übersetzung · Lesefassung
Shakespeare, William
Troilus und Cressida von Shakespeare, William. Volltext der angegebenen historischen deutschen Übersetzung.

Deutsche Übersetzung: Wolf Heinrich von Baudissin
Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.
Wähle eine Textstelle aus oder klicke einen Absatz an. Deine Notizen und freien Antworten bleiben auf deinem Gerät.
Auf gemeinsam genutzten Geräten kannst du deine Arbeit exportieren und anschließend löschen. Kontopunkte aus dem Quiz werden dabei nicht gelöscht.
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Nach dem Lesen
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Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.
Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.
Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.
Niveau 1 · Einstieg
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Niveau 2 · Vertiefung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Niveau 3 · Gestaltung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Autor und namentlich belegte Übersetzung sind nach den geprüften Lebensdaten in Deutschland gemeinfrei. TextGrid und www.editura.de stellen Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE bereit.
William Shakespeare: Sämtliche Werke in vier Bänden. Band 1, Herausgegeben von Anselm Schlösser. Berlin: Aufbau, 1975. Shakespeare, William 6- Berlin
Das Werk Troilus und Cressida von Shakespeare, William ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.
Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; underlying texts public domain per source Lizenz
Englischer Originaltext in der digitalen Project-Gutenberg-Ausgabe. Die Vorlage nennt keine historische Druckausgabe. Unterschiedliche Bühnenfassungen, Szenenteilungen und historische Übersetzungen können voneinander abweichen. Keine Behauptung einer Erstfassung oder zeilengetreuen Entsprechung. Wortlaut, Rechtschreibung und Interpunktion dieser Quelle bleiben erhalten; nur HTML-Layout wird in Lesetext übertragen.
William Shakespeare: Troilus and Cressida. Project Gutenberg eBook 1528. Originalsprache Englisch; digitale Quelle unverändert archiviert.
Autorschaft und Ausgabe: William Shakespeare
Originaltext und Ausgabe ↗ · Project Gutenberg · Lizenz und Nutzungsbedingungen
Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.
Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.
Eine weitere frei zugängliche historische Textfassung bietet das TextGrid Repository. Dort wird ebenfalls Baudissins Übersetzung dokumentiert.
Troilus ist ein Sohn des trojanischen Königs Priamus. Er liebt Cressida. Ihr Onkel Pandarus hilft beiden, zusammenzukommen. Doch die politische Lage trennt das Paar. Cressida wird im Austausch gegen einen trojanischen Gefangenen in das griechische Lager geschickt. Dort nähert sie sich Diomedes an. Troilus beobachtet dies und fühlt sich verraten.
Parallel dazu zeigt Shakespeare den Krieg um Troja. Die berühmten Helden wirken dabei keineswegs nur heldenhaft. Achilles zieht sich vom Kampf zurück. Ajax wird als Gegenfigur zu ihm aufgebaut. Ulysses versucht, die Ordnung im griechischen Heer wiederherzustellen. Hector kämpft weiter und wird schließlich getötet.
Das Drama zeigt damit eine Welt, in der große Wörter wie Liebe, Treue, Ehre und Heldentum immer wieder an der Wirklichkeit scheitern.
William Shakespeare wurde 1564 in Stratford-upon-Avon geboren und starb 1616. Er schrieb Komödien, Tragödien, Historien und Sonette. Zu seinen bekannten Werken gehören Hamlet, Macbeth, Romeo und Julia und Ein Sommernachtstraum.
Troilus und Cressida gehört zu seinen ungewöhnlichsten Dramen. Der Stoff war bereits vor Shakespeare bekannt. Er verbindet die mittelalterliche Troilus-Tradition mit Figuren aus dem antiken Trojanischen Krieg.
Die erste Folio-Ausgabe von Shakespeares Dramen erschien 1623. In dieser Ausgabe steht Troilus and Cressida zwischen den Historien und Tragödien. Schon die Stellung im Band zeigt, wie schwer das Stück eindeutig einzuordnen ist.
Die Audiodatei ist eine gesprochene Wikipedia-Fassung über Shakespeare. Sie eignet sich als Zusatzmedium zur Beschäftigung mit Autor und Zeit.
Die Renaissance war eine Zeit des kulturellen Wandels. Gelehrte und Künstler beschäftigten sich intensiv mit Texten und Ideen der Antike. Dieser Rückgriff auf antike Vorbilder war eng mit dem Humanismus verbunden.
Humanisten fragten stärker nach dem Menschen, seiner Sprache, Bildung, Verantwortung und Fähigkeit zum eigenen Urteil. Dabei blieb die Renaissance keineswegs religionsfrei. Vielmehr entstanden neue Formen des Denkens neben älteren religiösen Weltbildern.

Raffaels Schule von Athen zeigt, wie stark die Antike in der Renaissance als kulturelles Vorbild wirkte. Shakespeare übernimmt ebenfalls antike Stoffe, verändert sie aber für seine eigene Zeit.
Shakespeares Stück spielt in der Antike, entstand aber im frühneuzeitlichen England. Deshalb musst Du zwei Ebenen unterscheiden:
Wichtig ist: Die Figuren sind keine historischen Berichte über den echten Trojanischen Krieg. Sie sind dramatische Figuren in einem literarischen Werk.
Die Renaissance entwickelte sich regional unterschiedlich. In Italien begann die intensive Wiederaufnahme antiker Kunst und Literatur bereits deutlich früher als in England. In England fällt Shakespeares Schaffen in die späte Regierungszeit Elisabeths I. und in die frühe Zeit Jakobs I.
Im deutschen Sprachraum verlief der Übergang zur Literatur des Barock anders. Der Dreißigjährige Krieg prägte später zahlreiche deutschsprachige Barocktexte. Typische Themen wie Vergänglichkeit, Krieg, Unsicherheit und Tod erhalten dort eine andere historische Dringlichkeit.
Du solltest deshalb nicht einfach sagen: Ganz Europa hatte gleichzeitig dieselbe Renaissance. Treffender ist: Renaissance, Humanismus und der Übergang zum Barock verliefen regional unterschiedlich.
Dieses Wikimedia-Commons-Video bietet einen zusätzlichen Zugang zur Renaissance.
Shakespeares Dramen wurden für die Bühne geschrieben. Theater bedeutete damals unmittelbaren Kontakt zwischen Spielenden und Publikum. Bühnenbilder waren vergleichsweise sparsam. Sprache, Kostüme, Körper und Requisiten erzeugten deshalb einen großen Teil der vorgestellten Welt.

Das heutige Shakespeare's Globe in London ist eine Rekonstruktion eines frühneuzeitlichen Theaterbaus. Die offene Mitte und die umlaufenden Galerien zeigen, wie nah viele Zuschauende an der Bühne standen.
Ein Stück wie Troilus und Cressida gewinnt auf der Bühne eine besondere Wirkung. Manche Szenen sind ernst, andere grob-komisch. Figuren kommentieren einander, verspotten Helden und sprechen über Liebe in einer Sprache, die zwischen hoher Poesie und sexueller Anspielung wechselt.
Der Wechsel der Tonlagen ist kein Fehler. Er gehört zum Aufbau des Dramas.
Troilus liebt Cressida. Pandarus vermittelt zwischen beiden. Ihre Beziehung beginnt mit großen Treueversprechen. Kurz darauf wird Cressida jedoch gezwungen, Troja zu verlassen. Sie gelangt in das Lager der Griechen.
Troilus kann die Trennung nicht verhindern. Später beobachtet er Cressida mit Diomedes. Für ihn scheint damit ihr Treueversprechen gebrochen.
Die Handlung stellt eine wichtige Frage: Was ist ein Versprechen wert, wenn politische Macht, Krieg und Abhängigkeit das Leben bestimmen?
Im griechischen Lager herrschen Spannungen. Achilles verweigert zeitweise den Kampf. Ulysses und andere Heerführer versuchen, ihn über Konkurrenz und verletzten Stolz wieder zu aktivieren. Ajax wird dabei bewusst aufgewertet.
Auf trojanischer Seite diskutieren die Figuren ebenfalls über Sinn und Fortsetzung des Kriegs. Hector erkennt Argumente gegen den Krieg, kämpft aber dennoch weiter.
Am Ende wird Hector von den Männern des Achilles getötet. Ein klassisches Heldenschema wird dadurch deutlich beschädigt.
Bei der Arbeit mit historischen Texten musst Du genau unterscheiden:
Eine Übersetzung ist bereits eine sprachliche Entscheidung. Sie ist nicht mit dem Original identisch.
In Akt III, Szene 2 sagt Cressida in Baudissins Übersetzung:
„weise sein und lieben / Vermag kein Mensch“
Im Englischen steht an dieser Stelle:
„to be wise and love / Exceeds man's might“
Beide Fassungen verbinden Liebe mit dem Verlust vollständiger Kontrolle. Die deutsche Übersetzung ist keine moderne Nacherzählung, sondern eine historische Übertragung.
Interpretation: Cressida spricht hier nicht einfach nur romantisch. Sie beschreibt Liebe als Zustand, in dem Vernunft und Gefühl in Spannung geraten.
Das Albumblatt von Katharina Schratt aus dem Jahr 1882 zeigt, dass gerade diese Shakespeare-Stelle auch außerhalb des Dramas weiterzirkulierte.
Troilus und Cressida sprechen bei ihrer Vereinigung über Treue. Beide benutzen starke Vergleiche. Besonders auffällig ist, dass spätere Erinnerung schon in der Liebesszene mitgedacht wird.
Cressida stellt sich sogar vor, ihr Name könne einmal als Beispiel für Untreue gelten.
Interpretation: Die Szene enthält dadurch eine Vorahnung. Das Publikum hört ein Treueversprechen, das zugleich sprachlich den späteren Bruch vorbereitet.
Bei der Trennung beschreibt Troilus die Zeit als gewaltsam und räuberisch. Der Abschied kommt zu schnell. Die Sprache zeigt, dass die Liebenden kaum Kontrolle über ihre Situation besitzen.
Interpretation: Nicht nur persönliche Entscheidungen bestimmen ihre Beziehung. Krieg und politische Absprachen greifen direkt in das Privatleben ein.
Ulysses spricht im griechischen Lager ausführlich über Rang, Ordnung und Autorität. Seine Rede zeigt die politische Ebene des Dramas.
Interpretation: Shakespeare stellt nicht einfach eine funktionierende Hierarchie dar. Er zeigt auch, wie Sprache benutzt wird, um Ordnung zu begründen und politische Strategien durchzusetzen.
Das Drama besteht aus fünf Akten. Die Liebeshandlung und die Kriegshandlung laufen parallel und greifen ineinander.
Der Aufbau ist auffällig, weil keine der beiden Handlungen zu einer klassischen Lösung führt. Troilus und Cressida werden nicht wieder vereint. Der Krieg endet ebenfalls nicht mit der Eroberung Trojas. Shakespeare beendet das Stück mitten in einem größeren historischen Konflikt.
Dadurch entsteht ein offenes und unruhiges Ende.
Die Figuren tragen berühmte Namen aus antiken Erzählungen. Trotzdem wirken sie nicht wie unantastbare Helden.
Achilles ist zeitweise untätig. Ajax wird verspottet. Thersites beschimpft fast alle. Hector handelt ehrenhaft, trifft aber widersprüchliche Entscheidungen. Die Welt des Stücks zerlegt große Heldenerzählungen.
Das ist ein wichtiger Unterschied zu einfachen Heldengeschichten: Shakespeare zeigt, wie Ruhm hergestellt, verteidigt und beschädigt wird.
Eine sinnvolle Vergleichsmethode besteht aus drei Schritten:
Du solltest keine Deutung als angebliches Originalzitat ausgeben.
Original: „to be wise and love“
Historische Übersetzung: „weise sein und lieben“
Interpretation: Liebe erscheint als Erfahrung, die vollständige vernünftige Kontrolle übersteigt.
Die ersten beiden Zeilen sind Textbelege. Der dritte Satz ist eine Deutung.
Das Video enthält eine universitäre Vorlesung von Marjorie Garber zu Troilus and Cressida. Es eignet sich besonders für die Klassen 11–13.
: Chandos-Porträt, John Taylor zugeschrieben; Wikimedia Commons; Public Domain/PD-Art.
In welchem historischen Krieg spielt die Handlung? (Im Trojanischen Krieg) (!Im Dreißigjährigen Krieg) (!Im Hundertjährigen Krieg) (!Im Peloponnesischen Krieg)
Wer vermittelt zwischen Troilus und Cressida? (Pandarus) (!Achilles) (!Ulysses) (!Priamus)
Wer übersetzte die hier verwendete historische deutsche Fassung? (Wolf Graf Baudissin) (!Johann Wolfgang von Goethe) (!Friedrich Schiller) (!Gotthold Ephraim Lessing)
Welche Aussage beschreibt das Stück am besten? (Es verbindet Liebeshandlung und Kriegshandlung) (!Es ist nur eine Liebeskomödie) (!Es erzählt ausschließlich Hectors Kindheit) (!Es ist ein historischer Bericht ohne erfundene Figurenführung)
Warum ist Cressidas Wechsel ins griechische Lager wichtig? (Er trennt sie von Troilus und verändert ihre Handlungsmöglichkeiten) (!Er beendet sofort den Trojanischen Krieg) (!Er macht sie zur Königin von Griechenland) (!Er führt zur Hochzeit mit Troilus)
Was gehört zum Humanismus der Renaissance? (Die intensive Beschäftigung mit antiken Texten und Bildung) (!Die völlige Ablehnung aller antiken Texte) (!Die Abschaffung des Theaters in Europa) (!Die ausschließliche Beschäftigung mit Technik)
Was ist bei einer Textanalyse zuerst zu unterscheiden? (Originaltext Übersetzung und Interpretation) (!Titel Druckfarbe und Buchpreis) (!Autor Publikum und Schulnote) (!Bühnenbild Kostüm und Eintrittskarte)
Welche Figur kritisiert und verspottet viele andere Figuren besonders zynisch? (Thersites) (!Andromache) (!Priamus) (!Kalchas)
Was ist für das frühneuzeitliche Theater besonders wichtig? (Die unmittelbare Wirkung von Sprache Körper und Publikum) (!Digitale Spezialeffekte) (!Elektrische Bühnenbeleuchtung) (!Filmprojektionen)
Warum gilt das Ende als offen? (Der Krieg um Troja ist am Ende des Stücks nicht abgeschlossen) (!Troja wird im ersten Akt zerstört) (!Alle Figuren verlassen die Bühne für immer) (!Cressida heiratet Hector)
| Troilus | trojanischer Prinz und Liebender |
| Cressida | Tochter des Kalchas |
| Pandarus | Vermittler der Liebesbeziehung |
| Hector | trojanischer Krieger |
| Achilles | griechischer Krieger |
| Ulysses | Stratege im griechischen Lager |
| Humanismus | Beschäftigung mit Bildung und antiken Texten |
| Baudissin | historische deutsche Übersetzung |
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Liebeshandlung | Troilus und Cressida |
| Kriegshandlung | Griechen und Trojaner |
| Originalsprache | Englisch |
| Historische Übersetzung | Wolf Graf Baudissin |
| Epochenkontext | Renaissance und Humanismus |
| Troilus | Wie heißt der trojanische Prinz, der Cressida liebt? |
| Pandarus | Wer vermittelt zwischen Troilus und Cressida? |
| Hector | Welcher trojanische Krieger ist ein Bruder des Troilus? |
| Achilles | Welcher griechische Kämpfer zieht sich zeitweise aus dem Kampf zurück? |
| Baudissin | Wie heißt der Übersetzer der historischen deutschen Fassung? |
| Humanismus | Welche Bildungsbewegung der Renaissance beschäftigt sich stark mit antiken Texten? |
Hilfe 1 – leicht: Suche zuerst die Figuren und markiere, wer zu Troja und wer zum griechischen Lager gehört.
Hilfe 2 – mittel: Schreibe zu einer Textstelle drei Spalten: Original – Übersetzung – eigene Deutung.
Hilfe 3 – anspruchsvoll: Frage zusätzlich, welche Wirkung eine Übersetzungsentscheidung auf das Bild einer Figur oder auf ein Motiv wie Liebe, Treue, Ehre oder Macht hat.


Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen können, dass Du:
Wikipedia:
Bestehende MOOCwiki-Buchausgabe:
Buch - Troilus und Cressida - Shakespeare, William
Weitere frei zugängliche historische Textgrundlage:
https://www.textgridrep.de/browse/vn4s.0
Englischer Text:
https://www.gutenberg.org/ebooks/1124
Die historische deutsche Fassung wurde anhand der frei zugänglichen TextGrid-Fassung und einer digitalen Ausgabe von Troilus und Cressida in der Übersetzung von Wolf Graf Baudissin abgeglichen. TextGrid nennt als Erstdruck der Übersetzung den siebten Band von Shakspeare's dramatische Werke, Berlin 1832.
Das englische Original wurde mit frei zugänglichen Shakespeare-Textfassungen, darunter Project Gutenberg, abgeglichen.
Zitate wurden kurz gehalten und nicht stillschweigend modernisiert. Wo der Kurs Aussagen über Wirkung oder Bedeutung macht, sind diese als Interpretation formuliert und nicht als Originalzitat ausgegeben.






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