Deutsch · Abschnitt 3 von 7
1. Akt


Zielgruppe: Klasse 9–10 und 11–13
Fach: Deutsch, Literatur, Französisch, Philosophie, Geschichte
Lernziel: Du verstehst die Tragödie Phädra, untersuchst echte Textstellen und vergleichst Racines französisches Original mit der historischen deutschen Übersetzung von Friedrich Schiller.

Frontispiz der Erstausgabe von 1677. Entwurf: Charles Le Brun; Stich: Sébastien Le Clerc. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenzstatus: gemeinfrei, Public Domain Mark.
Worum geht es?
Phädra ist eine französische Tragödie von Jean Racine. Das Stück wurde 1677 uraufgeführt. Es erzählt von einer verbotenen Liebe, Angst, Schuld und einer falschen Beschuldigung.
Phädra ist mit König Theseus verheiratet. Sie verliebt sich in Hippolyt, den Sohn ihres Mannes aus einer früheren Beziehung. Phädra weiß, dass ihre Gefühle ein großes Problem sind. Sie versucht, sie zu verbergen. Doch ein falsches Gerücht führt zu einer Katastrophe.
Leitfrage: Wie viel Freiheit hat ein Mensch, wenn seine Gefühle stark sind und andere Menschen über ihn entscheiden?

Jean Racine, Porträt nach Jean-Baptiste Santerre. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenzstatus: gemeinfreies Kunstwerk, Public Domain Mark.
Vorhandene MOOCwiki-Buchausgabe: Buch - Phädra - Racine, Jean Baptiste
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Historische Textfassungen zum vollständigen Lesen:
Wichtig: Die Erstausgabe von 1677, der französische Lesetext von 1854 und Schillers deutsche Übersetzung von 1805 sind unterschiedliche Textzeugen. Eine spätere Ausgabe kann Schreibweise und Zeichensetzung verändern. Zitate müssen immer ihrer tatsächlich verwendeten Ausgabe zugeordnet werden.
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Deutsche Übersetzung · Lesefassung
Racine, Jean Baptiste
Phädra von Racine, Jean Baptiste. Volltext der angegebenen historischen deutschen Übersetzung.

Deutsche Übersetzung: Friedrich Schiller
Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.
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Deutsch · Abschnitt 3 von 7


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Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.
Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.
Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.
Niveau 1 · Einstieg
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Niveau 2 · Vertiefung
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Niveau 3 · Gestaltung
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Autor und namentlich belegte Übersetzung sind nach den geprüften Lebensdaten in Deutschland gemeinfrei. TextGrid und www.editura.de stellen Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE bereit.
Schiller, Friedrich: Phädra. Trauerspiel von Racine, in: Friedrich Schiller: Sämtliche Werke, Dritter Band: Übersetzungen, herausgegeben von Gerhard Fricke und Herbert G. Göpfert in Verbindung mit Herbert Stubenrauch, München: Carl Hanser, 1960, S. 587–645 Racine, Jean Baptiste 588- München
Das Werk Phädra von Racine, Jean Baptiste ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.
Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; underlying texts public domain per source Lizenz
Vollständige französische Tragödie in fünf Akten, mit Racines Vorrede und Personenverzeichnis aus der Didot-Ausgabe1854. Die wenigen historischen Quellanmerkungen bleiben erhalten. Deutsche und französische Ausgabe besitzen eine unabhängige Navigation.
Racine, Jean Baptiste; Wikisource contributors, CC BY-SA4.0.
Autorschaft und Ausgabe: Racine, Jean Baptiste
Originaltext und Ausgabe ↗ · Wikisource · Lizenz und Nutzungsbedingungen
Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.
Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.
Titelblatt einer französischen Ausgabe von 1678, nicht der Erstausgabe von 1677. Sébastien Le Clerc; Vorlage: Bibliothèque nationale de France. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenzstatus: gemeinfrei.
Erster Aufzug: Hippolyt möchte fortgehen. Phädra gesteht ihrer Vertrauten Oenone, dass sie Hippolyt liebt. Dann kommt die Nachricht, Theseus sei tot.
Zweiter Aufzug: Hippolyt liebt Aricia. Phädra gesteht Hippolyt ihre Gefühle. Er weist sie zurück.
Dritter Aufzug: Theseus kehrt überraschend zurück. Oenone beschuldigt Hippolyt zu Unrecht, um Phädra zu schützen.
Vierter Aufzug: Theseus glaubt der falschen Beschuldigung. Er verflucht seinen Sohn. Phädra erfährt, dass Hippolyt Aricia liebt.
Fünfter Aufzug: Hippolyt stirbt infolge des Fluchs seines Vaters. Phädra gesteht die Wahrheit. Sie hat Gift genommen und stirbt.
Video: Phèdre – Résumé-analyse de la pièce commenté scène par scène, Mediaclasse.fr / Romain Boussot, 2015. Französische Zusammenfassung mit Erläuterungen zu allen fünf Aufzügen. Quelle und Rechte: YouTube, Originalkanal Mediaclasse.fr. Das Video ist eingebettet, nicht als frei lizenziertes Material ausgegeben.
Videoauftrag: Stoppe nach jedem Aufzug. Erkläre in einem Satz, welche Entscheidung die Handlung verändert.
| Figur | Rolle | Innerer oder äußerer Konflikt |
|---|---|---|
| Phädra | Ehefrau von Theseus | Sie liebt Hippolyt und fühlt sich schuldig. |
| Hippolyt | Sohn von Theseus | Er liebt Aricia, wird aber falsch beschuldigt. |
| Theseus | König und Vater | Er glaubt einer Anschuldigung, ohne sie ausreichend zu prüfen. |
| Oenone | Phädras Amme und Vertraute | Sie will Phädra schützen und lügt dafür. |
| Aricia | Junge Frau aus einer gegnerischen Herrscherfamilie | Sie liebt Hippolyt trotz politischer Hindernisse. |
| Theramen | Hippolyts Erzieher | Er berichtet am Ende von Hippolyts Tod. |
Denkfrage: Ist Oenones Hilfe wirklich hilfreich? Begründe Deine Meinung mit einer Szene.
Antike Darstellung des Stoffes um Phaedra und Hippolytus aus Pompeji. Sie zeigt die ältere Stofftradition, nicht Racines Aufführung von 1677. Foto: Wmpearl; Quelle: Wikimedia Commons. Lizenzstatus: vom Urheber gemeinfrei freigegeben.
Phädra erzählt Oenone, wie sie Hippolyt zum ersten Mal sah.
Französischer Text aus der Ausgabe von 1854:
Je le vis, je rougis, je pâlis à sa vue ;
Schillers historische deutsche Übersetzung:
Ich sah ihn, ich errötete, verblasste
Erklärung: Phädra berichtet von einem Blick. Sofort reagiert ihr Körper. Sie wird rot und dann blass. Die schnellen Verben machen ihre Aufregung deutlich.
Beobachtung: Racine benutzt eine Reihe kurzer Tätigkeitswörter. Schiller erhält diese Steigerung, verteilt den Gedanken aber auf einen anderen deutschen Versrhythmus.
Belege: Französisch, I,3 und Schiller, I,3.
Französische Lesung: Phèdre – Acte 1 Scène 3 – Jean Racine, Kanal Azelit, 2015. Quelle und Rechte: YouTube, Azelit. Es handelt sich um eine moderne Lesung, nicht um eine historische Tonaufnahme.
Hörauftrag: Achte auf Pausen, Betonung und den Wechsel zwischen Phädra und Oenone. Verändert das Hören Deine Vorstellung von den Figuren?
Eine weitere Stelle aus demselben Auftritt lautet im französischen Lesetext:
C’est Vénus tout entière à sa proie attachée.
Schillers Übertragung verwendet an entsprechender Stelle die Worte:
Mit voller Wut treibt mich der Venus Zorn.
Erklärung: Racine beschreibt Venus als eine Macht, die sich an ihre Beute heftet. Schiller betont den Zorn der Göttin. In beiden Fassungen erlebt Phädra ihre Gefühle als etwas, das sie schwer beherrschen kann.
Vergleich: Im Französischen steht das Bild von Beute. Im Deutschen stehen Wut, treibt und Zorn im Vordergrund. Das ist eine Übersetzungsentscheidung, keine wortgleiche Übertragung.
Belege: Französisch, I,3 und Schiller, I,3.
Audio: Wie klingt der französische Name der Göttin?
Aussprache von Vénus, eingesprochen von ZoliveR, 2005. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: durch den Urheber weltweit gemeinfrei freigegeben. Die Aufnahme enthält nur die Aussprache des Namens, keinen Text aus Phèdre.
Phädra sagt in Schillers Übersetzung:
Die Hand ist rein. Wär’ es mein Herz, wie sie!
Erklärung: Phädra unterscheidet zwischen Handlungen und Gefühlen. Sie hat in diesem Moment keine blutige Gewalttat begangen. Trotzdem erlebt sie ihre Liebe als Schuld.
Interpretation: Der Satz zeigt einen inneren Konflikt. Er beweist nicht, dass jede Schuld nur eingebildet ist. Später muss Phädra auch Verantwortung für ihr Schweigen übernehmen.
Textquelle: Schiller, I,3. Die französische entsprechende Stelle beginnt in der verwendeten Ausgabe mit „Grâces au ciel, mes mains ne sont point criminelles.“
Racines Tragödie besteht aus fünf Aufzügen. Sie ist überwiegend in gereimten französischen Alexandrinern geschrieben. Diese Verse haben normalerweise zwölf Silben und eine deutliche Pause in der Mitte.
Drei Grundideen der französischen Klassik prägen das Stück:
Auch die Schicklichkeit war wichtig: Besonders grausame Ereignisse wurden oft durch Berichte vermittelt. So erfahren wir von Hippolyts Tod durch Theramen. Phädras eigener Tod erfolgt dagegen auf der Bühne.
Merke: Ein Bericht kann genauso spannend sein wie eine sichtbare Handlung.

Illustration zu Phèdre, vierter Aufzug, zweiter Auftritt, aus einer Racine-Ausgabe von 1801. Herausgeber: Pierre Didot. Sammlung: Metropolitan Museum of Art. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: CC0 1.0.
Bildauftrag: Beschreibe die Körperhaltung der Figuren. Welche Spannung kannst Du erkennen? Trenne sichtbare Details von Deiner Deutung.
Im 17. Jahrhundert lebten viele europäische Menschen in einer Zeit von Krieg, religiösen Streitigkeiten und starker Fürstenmacht.
Im deutschsprachigen Raum wird ein großer Teil der Literatur dieser Zeit dem Barock zugeordnet. Häufige Themen sind Vergänglichkeit, Tod, Lebensgenuss und Gegensätze.
In Frankreich entwickelte sich die französische Klassik. Sie legte im Theater großen Wert auf klare Formen, sprachliche Ordnung und glaubwürdige Handlungen.
Wichtig: Französische Klassik und deutschsprachiger Barock überschneiden sich zeitlich. Sie sind aber nicht dieselbe literarische Strömung. Auch innerhalb beider Traditionen gab es Unterschiede.
Racine schrieb unter Ludwig XIV. für ein Theaterpublikum, das mit höfischen Regeln, Rang und Ansehen vertraut war. Sein Stück zeigt zugleich Gefühle, die diese Ordnung gefährden.
René Descartes beschäftigte sich unter anderem mit Vernunft und Gefühlen. Blaise Pascal untersuchte die Grenzen menschlicher Vernunft und die religiöse Situation des Menschen.
Racine wurde in der Nähe von Port-Royal ausgebildet. Dort spielten religiöse Fragen, unter anderem im Umfeld des Jansenismus, eine große Rolle.
Vorsicht bei der Deutung: Die Tragödie enthält antike Götter und menschliche Konflikte. Sie ist kein einfacher Beweis für eine einzelne philosophische oder religiöse Lehre.
Vergleichsfrage: Weiß Phädra, was richtig wäre, obwohl ihre Gefühle sie in eine andere Richtung drängen?
Friedrich Schiller übertrug Racines Phèdre 1805 ins Deutsche. Er gehörte zur Weimarer Klassik. Seine Sprache stammt also aus einer anderen Zeit als das französische Original.
Wenn Du Schiller liest, liest Du Racines Handlung in Schillers deutscher Gestaltung. Beide Autoren müssen bei einer Textanalyse unterschieden werden.

Friedrich Schiller, Porträt von Gerhard von Kügelgen. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenzstatus: gemeinfrei, Public Domain Mark.
Auch die Theaterdarstellung verändert sich über die Zeit. Die berühmte Schauspielerin Rachel verkörperte Phädra im 19. Jahrhundert.

Die Schauspielerin Rachel als Phädra. Holzstich von J. W. Evans nach einem Gemälde von Jean-Léon Gérôme aus dem Jahr 1861, veröffentlicht 1909. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenzstatus: gemeinfrei, Public Domain Mark.
Denkfrage: Welche Wirkung hat die Kleidung der Schauspielerin? Was verrät das Bild über die Aufführungsgeschichte, und was verrät es nicht über das Jahr 1677?
Lies die Inhaltsübersicht. Schreibe zu Phädra, Hippolyt und Theseus je einen einfachen Satz: „Die Figur möchte …“, „Die Figur befürchtet …“.
Suche eine konkrete Textstelle. Notiere Figur, Aufzug, Auftritt und verwendete Ausgabe. Unterscheide dann: „Im Text steht …“ und „Ich deute das so …“.
Lege die französische und die deutsche Textstelle nebeneinander. Unterstreiche Wörter, die ähnlich wirken. Markiere Wörter oder Bilder, die Schiller verändert. Erkläre, welche Wirkung diese Entscheidung hat.
In welchem Jahr wurde Racines Phèdre uraufgeführt? (1677) (!1755) (!1805) (!1914)
Zu welcher literarischen Gattung gehört Phädra? (Tragödie) (!Komödie) (!Reisebericht) (!Märchen)
In wen verliebt sich Phädra? (Hippolyt) (!Theramen) (!Neptun) (!Minos)
Wer ist Phädras Vertraute? (Oenone) (!Aricia) (!Ismene) (!Panope)
Wen liebt Hippolyt? (Aricia) (!Oenone) (!Pasiphae) (!Panope)
Welche überraschende Nachricht stellt sich als falsch heraus? (Theseus sei tot) (!Hippolyt sei König) (!Aricia sei verschwunden) (!Venus sei gestorben)
Wer beschuldigt Hippolyt zu Unrecht? (Oenone) (!Theramen) (!Aricia) (!Ismene)
Was kennzeichnet den Aufbau des Stückes? (Fünf Aufzüge) (!Ein einziger Monolog) (!Zwanzig Kapitel) (!Drei selbständige Romane)
Zu welcher literarischen Strömung gehört Racines Theater vor allem? (Französische Klassik) (!Deutscher Expressionismus) (!Naturalismus) (!Romantik)
Welches Bild nutzt Racine für Venus in der untersuchten Textstelle? (Eine Macht mit Beute) (!Eine friedliche Lehrerin) (!Eine reisende Händlerin) (!Eine schweigende Richterin)
| Phädra | Königin mit verbotenen Gefühlen |
| Hippolyt | Sohn des Theseus |
| Oenone | Amme und Vertraute |
| Aricia | Geliebte des jungen Prinzen |
| Alexandriner | Zwölfsilbiger Vers |
| Katharsis | Wirkung von Furcht und Mitleid |
| Ordne das Ereignis dem passenden Abschnitt zu. | Abschnitt |
|---|---|
| Phädras Geständnis gegenüber Oenone | Erster Aufzug |
| Phädras Geständnis gegenüber Hippolyt | Zweiter Aufzug |
| Die Rückkehr des Theseus | Dritter Aufzug |
| Theseus verflucht seinen Sohn | Vierter Aufzug |
| Phädra gesteht die Wahrheit und stirbt | Fünfter Aufzug |
| Racine | Wie heißt der französische Autor der Tragödie? |
| Hippolyt | Wie heißt der zu Unrecht beschuldigte Sohn des Theseus? |
| Oenone | Wie heißt Phädras Amme und Vertraute? |
| Aricia | Wie heißt die Frau, die Hippolyt liebt? |
| Venus | Welche Göttin steht für die Macht der Liebe? |
| Alexandriner | Wie heißt die typische französische Versform des Stückes? |
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Texte und Nachschlagewerke:
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