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Weltliteratur verstehen - Cardenio und Celinde - Andreas Gryphius

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Weltliteratur verstehen - Cardenio und Celinde - Andreas Gryphius

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Weltliteratur verstehen - Cardenio und Celinde - Andreas Gryphius


Einleitung

Zielgruppe: Klasse 11–13 | Fach: Deutsch | Thema: Barockliteratur und Dramenanalyse

Das Buch: Vorhandene Buchseite auf MOOCwiki

Andreas Gryphius. Kupferstich von Philipp Kilian. Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei.


Kurzbeschreibung

Cardenio liebt Olympia. Doch Olympia ist mit Lysander verheiratet. Aus Eifersucht will Cardenio Lysander töten. Celinde wiederum liebt Cardenio und versucht, ihn mit Zauberei zurückzugewinnen.

Unheimliche Begegnungen bringen beide zum Umdenken. Sie erkennen, wie gefährlich ihre Leidenschaft geworden ist.

Leitfrage: Wie werden aus Liebe und Eifersucht Schuld und schließlich Umkehr?

Lernziele: Du kannst die Handlung erklären, Figuren vergleichen, vier Textstellen untersuchen und das Drama in seine Zeit einordnen.


Das Werk verstehen


Autor, Entstehung und Quellen

Andreas Gryphius lebte von 1616 bis 1664. Sein Trauerspiel Cardenio und Celinde oder Unglücklich Verliebete erschien erstmals 1657 in Breslau.

Die Originalsprache ist Deutsch, allerdings in der Schreibweise des 17. Jahrhunderts.

Achtung bei den Textfassungen: Der Erstdruck stammt von 1657. Der hier verwendete digitale Lesetext bei Projekt Gutenberg nennt eine Reclam-Ausgabe von 1995 als Grundlage. Er ist deshalb nicht automatisch ein buchstabengetreues Faksimile des Erstdrucks. Eine sprachlich vereinfachte Erklärung ist außerdem keine Übersetzung aus einer anderen Sprache.

Textquellen:

  1. Vorrede des Autors
  2. Inhaltsangabe des Autors
  3. Erste Abhandlung
  4. Fünfte Abhandlung

Quellenübung: Vergleiche in einer wissenschaftlichen Ausgabe die Schreibweisen des Erstdrucks von 1657 mit dem digitalen Lesetext. Notiere nur Unterschiede, die Du wirklich gesehen hast. Eine Einführung zu verschiedenen Editionen findest Du in der wissenschaftlichen Gryphius-Bibliografie, Abschnitt 1.2.6.


Figuren und Konflikte

  1. Cardenio: Liebt Olympia, wird eifersüchtig und plant Gewalt.
  2. Olympia: Ist mit Lysander verheiratet und versucht, ihre Ehre zu schützen.
  3. Lysander: Ist Olympias Ehemann. Seine frühere List verschärft den Konflikt.
  4. Celinde: Liebt Cardenio und sucht verzweifelt nach einer Lösung.
  5. Tyche: Empfiehlt Celinde gefährliche Zauberei.

Denkfrage: Wer trägt Verantwortung, wenn Liebe in Gewalt umschlägt?


Aufbau und Handlung

Das Stück besitzt fünf Abhandlungen, also fünf Akte. Die Handlung spielt in Bononien, dem heutigen Bologna. Sie beginnt am späten Tag, dauert durch die Nacht und endet am nächsten Morgen. Das erklärt Gryphius selbst in seiner Inhaltsangabe.

Am Anfang stehen Liebeskummer und Rachegedanken. Später steigern sich Angst und Schuld. Begegnungen mit dem Unheimlichen führen zur Einsicht. Am Ende tritt an die Stelle der Rache der Wunsch nach Versöhnung.

Das Teatro Farnese in Parma zeigt einen historischen Theaterraum des 17. Jahrhunderts. Es ist kein belegter Aufführungsort dieses Stücks. Foto: Maurizio Moro5153, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Bildfrage: Wie könnte eine Bühne den Gegensatz zwischen Dunkelheit und Erkenntnis sichtbar machen?


Arbeiten mit Originaltexten

Merke: Ein Zitat ist ein belegter Wortlaut. Eine Deutung erklärt, was dieser Wortlaut bedeuten könnte. Beides darfst Du nicht verwechseln.


Textstelle 1: Leidenschaft und verlorene Zeit

Original – erste Abhandlung, Cardenio:

„Da ich in schnöder Lust / in toller Eitelkeit /“

Einfache Erklärung, kein Zitat: Cardenio erkennt, dass er sich von seinen Gefühlen beherrschen ließ.

Deutung: Schon zu Beginn bewertet er seine Leidenschaft kritisch. Der Ausdruck „Eitelkeit“ kann auf das barocke Thema der Vergänglichkeit verweisen.

Deine Aufgabe: Lies auch die folgenden zwei Verse im Originaltext. Wie beschreibt Cardenio seine verlorene Lebenszeit?


Textstelle 2: Zwei Arten von Liebe

Original – Vorrede von Gryphius:

„Eine keusche / sitsame vnd doch inbrünstige in Olympien“

„Eine rasende / tolle vnd verzweifflende in Celinden“

Einfache Erklärung, kein Zitat: Der Autor stellt Olympias Liebe als beherrscht und Celindes Liebe als verzweifelt dar.

Deutung: Das ist zunächst Gryphius' Bewertung. Prüfe selbst, ob die Handlung diese klare Gegenüberstellung bestätigt.

Deine Aufgabe: Welche Wörter wirken positiv, welche negativ? Was sagt das über das Frauenbild der Zeit?

Quelle: Vorrede


Textstelle 3: Die Begegnung mit dem Tod

Original – Inhaltsangabe des Autors:

„Beyde aber werden durch ein abscheuliches Gesicht von jhrem Vorsatz abgeschrecket“

Einfache Erklärung, kein Zitat: Beide erschrecken vor einer unheimlichen Erscheinung und geben ihre gefährlichen Pläne auf.

Deutung: Die Erscheinung wirkt wie eine Warnung: Irdische Wünsche sind nicht wichtiger als Leben, Gewissen und Tod.

Deine Aufgabe: Ist die Umkehr überzeugend oder erfolgt sie nur aus Angst?

Quelle: Inhaltsangabe


Textstelle 4: Veränderung am Ende

Original – fünfte Abhandlung, Cardenio:

„Ich bin Cardenio! nicht der ich bin gewesen“

Einfache Erklärung, kein Zitat: Cardenio sagt, dass er sich verändert hat.

Deutung: Sein Verhalten gegenüber Olympia und Lysander lässt sich als Schuldeinsicht und Wunsch nach Versöhnung verstehen.

Deine Aufgabe: Vergleiche diese Aussage mit Cardenios Worten aus der ersten Abhandlung. Welche Haltung hat sich verändert?

Quelle: Fünfte Abhandlung


Literatur und Denken des 17. Jahrhunderts


Deutscher Barock

Der Dreißigjährige Krieg dauerte von 1618 bis 1648. Krieg, Krankheit und Tod prägten viele Lebenserfahrungen. Die Barockliteratur stellt oft Gegensätze dar: Liebe und Tod, Hoffnung und Angst, Zeit und Ewigkeit.

Vanitas bedeutet: Alles Irdische ist vergänglich. Memento mori erinnert daran, dass Menschen sterblich sind.

Philippe de Champaigne: Vanitas-Stillleben, 1646. Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Bildanalyse: Was bedeuten Schädel, Blume und Sanduhr? Verbinde zwei Symbole mit Cardenios Entwicklung.

Video: „Barock kurz und einfach erklärt“, musstewissen Deutsch / funk. Begleitvideo zur Epoche, nicht zur Handlung des Dramas.

Audio: Gryphius, „Es ist alles eitel“, gesprochen von Christopher Arndt, LibriVox/Wikimedia Commons, gemeinfrei. Dies ist ein ergänzendes Gedicht, keine Szene aus dem Drama.

Hörauftrag: Welches gemeinsame Thema erkennst Du im Gedicht und im Trauerspiel?


Zeit, Nacht und Umkehr

Die Handlung dauert nur wenige Stunden. Die Nacht macht die Gefahr sichtbar. Am Morgen besteht die Möglichkeit eines neuen Anfangs.

Animation eines Pendel-Uhrwerks, erstellt von ЮК, Wikimedia Commons, gemeinfrei. Moderne Veranschaulichung von Zeit, keine historische Darstellung des Dramas.

Audio: Gryphius, „Abend“, gesprochen von Christian Al-Kadi, LibriVox/Wikimedia Commons, gemeinfrei. Ergänzender Gedichttext.

Hörauftrag: Welche Stimmung verbindet das Gedicht „Abend“ mit der nächtlichen Handlung?


Französische Klassik und Philosophie

Die europäischen Strömungen des 17. Jahrhunderts sind nicht gleichzusetzen.

In der deutschen Barockliteratur stehen hier Vergänglichkeit, starke Gegensätze und religiöse Umkehr im Vordergrund.

Die französische Klassik ist unter anderem mit Pierre Corneille und Jean Racine verbunden. In vielen ihrer Dramen spielen feste Regeln, Konflikte zwischen Pflicht und Gefühl sowie die Form des Theaters eine wichtige Rolle. Das bedeutet nicht, dass alle französischen Texte gleich aufgebaut sind.

In der Philosophie des 17. Jahrhunderts fragt René Descartes nach sicherem Wissen. Blaise Pascal beschäftigt sich unter anderem mit menschlichen Grenzen, Vernunft und Glauben.

Blaise Pascal, anonymes Porträt des 17. Jahrhunderts. Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Video: Christian Weilmeier, „Philosophie erklärt: Ich denke also bin ich – Cogito ergo sum von Descartes“. Zum Vergleich philosophischer Fragen, nicht als Erklärung einer direkten Beeinflussung Gryphius' durch Descartes.

Video: „Barock (Literatur)“, MOOCit The Monkey Dance. Wiederholung der Epochenmerkmale.

Vergleichsfrage: Was untersucht ein Drama über Schuld und Umkehr? Was untersucht ein philosophischer Text über sicheres Wissen? Benenne Unterschiede, statt beide Strömungen gleichzusetzen.


Gestufte Hilfen für die Textanalyse

  1. Hilfe 1 – leicht: Markiere die Namen. Frage: Wer liebt wen? Was will die Figur erreichen?
  2. Hilfe 2 – mittel: Unterstreiche Wörter für Angst, Eifersucht, Tod und Einsicht. Beschreibe den Gegensatz.
  3. Hilfe 3 – anspruchsvoll: Formuliere eine These. Belege sie mit einer genauen Textstelle und erkläre eine mögliche Gegenlesart.

Schreibmuster: „Die Figur wirkt ..., weil sie in der ... Abhandlung ... sagt. Das könnte bedeuten ... . Eine andere Deutung wäre ... .“


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wer schrieb Cardenio und Celinde? (Andreas Gryphius) (!Friedrich Schiller) (!Gotthold Ephraim Lessing) (!Johann Wolfgang von Goethe)




Wann erschien das Trauerspiel erstmals? (1657) (!1757) (!1557) (!1857)




In welcher Sprache wurde das Trauerspiel verfasst? (Deutsch) (!Französisch) (!Spanisch) (!Latein)




Wen liebt Cardenio? (Olympia) (!Tyche) (!Catharina) (!Rosina)




Wer ist mit Olympia verheiratet? (Lysander) (!Pamphilius) (!Descartes) (!Cardenio)




Was versucht Celinde, um ihre Liebe zurückzugewinnen? (Verbotene Zauberei) (!Eine Gerichtsverhandlung) (!Eine Reise nach Paris) (!Eine öffentliche Wahl)




Was beschreibt das Wort Vanitas? (Die Vergänglichkeit des Irdischen) (!Die Herrschaft des Königs) (!Die Schönheit der Antike) (!Die Lehre von der Grammatik)




Wo spielt das Trauerspiel? (In Bononien) (!In London) (!In Stockholm) (!In Athen)




Welchen Zeitraum umfasst die Haupthandlung? (Vom späten Tag bis zum nächsten Morgen) (!Ein ganzes Jahrhundert) (!Drei volle Jahre) (!Einen ganzen Sommer)




Was ist ein zentrales Ergebnis der unheimlichen Begegnungen? (Die Abkehr von gefährlicher Leidenschaft) (!Die Eroberung einer Stadt) (!Die Entdeckung einer Insel) (!Die Gründung einer Universität)





Memory

Cardenio Eifersüchtiger Liebender
Olympia Verheiratete Geliebte
Celinde Verzweifelte Verehrerin
Lysander Ehemann und Nebenbuhler
Tyche Ratgeberin zur Zauberei
Vanitas Vergänglichkeit des Irdischen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bedeutung im Trauerspiel
Cardenios Racheplan Drohende Gewalt
Celindes Zauberversuch Verzweifelte Liebe
Olympias Ehe Bindung und Pflicht
Die unheimliche Erscheinung Warnung vor dem Tod
Cardenios Schuldeinsicht Beginn der Umkehr





Kreuzworträtsel

Cardenio Welcher Mann plant aus Eifersucht Gewalt?
Celinde Welche Figur versucht Zauberei aus Liebeskummer?
Olympia Wie heißt die verheiratete Geliebte?
Lysander Wie heißt Olympias Ehemann?
Bononien Wie nennt Gryphius den Handlungsort?
Vanitas Welches Fachwort bedeutet Vergänglichkeit?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Der Verfasser des Trauerspiels ist Andreas

.
Die Originalsprache des Stücks ist

.
Cardenio liebt die verheiratete

.
Ihr Ehemann heißt

.
Celinde greift aus Verzweiflung zur

.
Der Schauplatz heißt im Original

.
Das Drama besteht aus fünf

.
Das barocke Motiv der Vergänglichkeit heißt

.
Cardenios Veränderung kann als religiöse

verstanden werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Figurenkonstellation: Erstelle eine Übersicht mit Cardenio, Celinde, Olympia und Lysander. Erkläre in sechs kurzen Sätzen ihre Beziehungen und einen Konflikt.


Standard

  1. Textanalyse: Vergleiche Cardenios Aussagen aus der ersten und fünften Abhandlung. Schreibe etwa 200 Wörter zur Frage, ob seine Veränderung glaubwürdig ist. Nutze zwei belegte Textstellen.


Schwer

  1. Literaturvergleich: Untersuche auf einer Seite die religiöse Umkehr im deutschen Barock und den Konflikt zwischen Pflicht und Gefühl in einem von Dir ausgewählten Text der französischen Klassik. Ergänze eine philosophische Vergleichsfrage aus dem 17. Jahrhundert. Trenne Gemeinsamkeiten von Unterschieden und nenne die benutzten Quellen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Konfliktanalyse: Erkläre, wie Eifersucht im Stück zu einer Gefahr für andere Menschen wird. Verwende einen Textbeleg.
  2. Figurenentwicklung: Beurteile, ob Cardenio aus Einsicht, Angst oder beiden Gründen handelt.
  3. Symbolanalyse: Übertrage das Motiv Vanitas vom Gemälde auf eine ausgewählte Szene.
  4. Quellenkritik: Erläutere, warum ein digitaler Lesetext mit historischer Schreibweise nicht automatisch ein unveränderter Erstdruck ist.
  5. Epochenvergleich: Vergleiche deutschen Barock, französische Klassik und Philosophie des 17. Jahrhunderts. Erkläre, warum gleiche Entstehungszeiten keine gleichen Denkweisen bedeuten.
  6. Transfer: Diskutiere, wann das Beharren auf unerwiderter Liebe in der Gegenwart in Grenzüberschreitungen umschlägt.


Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis brauchst Du eine kurze Inhaltsangabe, eine verständliche Figurenanalyse, mindestens zwei nachprüfbare Textbelege, eine Erklärung von Vanitas und Umkehr sowie einen begründeten Vergleich der drei historischen Strömungen. Gib Textfassung, Abhandlung und Fundstelle an. Kennzeichne Zitat, Paraphrase und eigene Interpretation.




OERs zum Thema

Bestehende MOOCwiki-Buchseite: Cardenio und Celinde – Buchausgabe

Weitere Texte und Hintergrundwissen:

  1. Cardenio und Celinde – digitaler Lesetext bei Projekt Gutenberg
  2. TextGrid Repository – Werk- und Editionsnachweis
  3. Andreas Gryphius – Wikipedia
  4. Barockliteratur – Wikipedia


Medienquellen, Lizenzen und Namensnennung

Alle eingebauten Wikimedia-Commons-Dateien wurden anhand ihrer Dateibeschreibungen ausgewählt. Die Bilddateien zeigen historische Zusammenhänge oder dienen als Vergleichsmaterial. Sie sind keine Originalillustrationen des Trauerspiels.

  1. Porträt Gryphius: Philipp Kilian; Scan eines historischen Kupferstichs; Wikimedia Commons; Public Domain / gemeinfrei.
  2. Vanitas-Stillleben: Philippe de Champaigne, 1646; Wikimedia Commons; Public Domain / gemeinfrei.
  3. Theaterfoto: Maurizio Moro5153; Wikimedia Commons; CC BY-SA 4.0; keine inhaltliche Bearbeitung, nur verkleinerte Anzeige.
  4. Pascal-Porträt: unbekannter Künstler, 17. Jahrhundert; Wikimedia Commons; Public Domain / gemeinfrei.
  5. Animation: ЮК, „Clock-pendulum.gif“, 2009; Wikimedia Commons; Public Domain / gemeinfrei.
  6. Audio „Es ist alles eitel“: Andreas Gryphius, Sprecher Christopher Arndt, LibriVox; Wikimedia Commons; Public Domain / gemeinfrei.
  7. Audio „Abend“: Andreas Gryphius, Sprecher Christian Al-Kadi, LibriVox; Wikimedia Commons; Public Domain / gemeinfrei.
  8. Video zum Barock: musstewissen Deutsch / funk; YouTube.
  9. Video zur Philosophie: Christian Weilmeier; YouTube.
  10. Video zur Barockliteratur: MOOCit The Monkey Dance; YouTube.

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