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Verkauf aktiv gestalten - Fachverkauf Lebensmittelhandwerk - LF 2.1

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Verkauf aktiv gestalten - Fachverkauf Lebensmittelhandwerk - LF 2.1

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Einleitung

Du arbeitest im zweiten Ausbildungsjahr als Fachverkäuferin oder Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk mit Schwerpunkt Fleischerei. Ein freundlicher Verkauf an der Fleisch- und Wursttheke bedeutet mehr als Ware auszuhändigen: Du analysierst einen Wunsch, hörst zu, empfiehlst fachlich passende Produkte, beachtest Sicherheit und Kennzeichnung, ermittelst Menge und Endpreis, kassierst korrekt und überprüfst dein Ergebnis. Dieser vollständige aiMOOC orientiert sich am gemeinsamen KMK-Lernfeld 2.1 „Verkauf aktiv gestalten“ (80 Unterrichtsstunden, 2. Ausbildungsjahr). Im Mittelpunkt stehen Fragetechnik, Kaufmotive, Kundenverhalten, besondere Kundengruppen, Qualitätssicherung und Mengenempfehlungen. Du durchläufst den Arbeitsprozess informieren – planen – entscheiden – durchführen – kontrollieren – bewerten und dokumentieren an einem vollständig gerechneten Fleischerei-Praxisfall. Die Schwerpunkte Bäckerei und Konditorei sind nur Vergleichsmöglichkeiten.

Lernziele: Du kannst (1) einen Verkaufsauftrag strukturieren, (2) Bedürfnisse mit geeigneten Fragen klären, (3) sachlich und ohne Druck beraten, (4) passende Mengen, Verwendung, Alternativen und Zusatzprodukte begründen, (5) einwandfreie Ware sicher verpacken und übergeben, (6) Preise und Rückgeld richtig berechnen und (7) deine Verkaufshandlung anhand überprüfbarer Kriterien verbessern. Arbeite bei praktischen Tätigkeiten nur nach betrieblicher Unterweisung und unter befugter Aufsicht; für den Unterricht reichen Produktkarten, Attrappen, Papierverpackungen und eine simulierte Kasse. Dieser Lernkurs ersetzt weder den betrieblichen Ausbildungsplan noch Landeslehrplan, Kammerentscheidung oder rechtlich erforderliche Unterweisungen.

Grundlagen: KMK-Rahmenlehrplan, Druckseite 18 und BIBB-Berufsprofil mit Ausbildungsordnung.

Bildbeispiel: Fleischerei-Fachgeschäft als Ausgangspunkt für einen Kundenauftrag. Foto: Hu Nhu, CC0; Nachweis im Medienverzeichnis.


Verkaufsaufträge verstehen und vorbereiten


Was gehört zu einer vollständigen Verkaufshandlung?

Die Verkaufshandlung beginnt bereits vor der Bestellung: Arbeitsplatz und Auftreten wirken auf Vertrauen und Einkaufserlebnis. In der Kontaktphase begrüßt du die Kundschaft in respektvollem Ton; in der Bedarfsermittlung klärst du Anlass, Personenzahl, Zubereitung, Wünsche und Einschränkungen. Danach folgen begründete Empfehlung, gegebenenfalls Zusatz- oder Alternativangebot, Abschluss, Portionierung beziehungsweise Abwiegen, geeignete Verpackung, Preisermittlung, Kassieren und Aushändigungsgespräch. Letzteres umfasst die verständliche Zusammenfassung des Kaufs, gegebenenfalls sichere Lager- oder Zubereitungshinweise, freundliche Übergabe und Verabschiedung. Die Reihenfolge kann sich im echten Gespräch ändern; wichtige Prüfschritte dürfen aber nicht ausfallen.

Eine berufstypische Auftragsanalyse beantwortet sechs Fragen: Wer kauft für welchen Anlass? Welche Ware, Eigenschaften und Menge werden benötigt? Welche Einschränkungen bestehen (beispielsweise Allergien, Budget oder Zubereitungsmöglichkeit)? Welche Mittel und Unterlagen brauchst du? Welche Risiken sind zu kontrollieren? Woran erkennst du am Ende einen gelungenen Auftrag? Notiere im Unterricht ausschließlich frei erfundene Angaben.


Erscheinungsbild und Sprache als Qualitätsfaktoren

Saubere vorgeschriebene Arbeitskleidung, hygienisches Verhalten, gut lesbare Preisinformationen und ein aufgeräumter Tresen signalisieren Verlässlichkeit. Verbale Kommunikation ist der Wortinhalt, zum Beispiel „Für wie viele Personen planen Sie?“. Nonverbale Kommunikation umfasst Mimik, Körperhaltung und Gestik; paraverbal sind Tonhöhe, Sprechtempo und Lautstärke. Wähle zugewandte, nicht aufdringliche Körpersprache, deutliche Aussprache und eine barrierearme Erklärung ohne Fachwortüberladung. Sprich Menschen respektvoll an und frage nach Unterstützungsbedarf, statt aus Alter, Sprache, Kleidung oder Behinderung stereotype Kaufmotive abzuleiten. Persönliche Merkmale sind kein Ersatz für echte Bedarfsfragen.

Beobachtungsauftrag: Welche Produktbezeichnungen und Preishinweise müsstest du vor einer Verkaufsempfehlung prüfen? Foto: Monstourz, CC BY-SA 3.0.


Videoimpuls: Beruflicher Ablauf

Deutschsprachiger Berufseinblick von Ausbildung.de (2026). Achte beim Ansehen auf Fragen, Beratung, Hygiene, Wiegen und Kassieren; der Film ist ein Praxisbeispiel, keine verbindliche Rechts- oder Prüfungsvorgabe.


Kundenwünsche, Fragetechnik und Kaufmotive


Offene, geschlossene und klärende Fragen

Offene Fragen fördern ausführliche Antworten: „Was möchten Sie für das Abendessen zubereiten?“ Geschlossene Fragen sichern Entscheidungen ab: „Soll es für sechs Personen sein?“ Alternativfragen vergleichen wirklich geeignete Optionen: „Bevorzugen Sie ein mageres oder kräftiger gewürztes Produkt?“ Rückfragen verhindern Missverständnisse: „Habe ich richtig verstanden, dass eine Person Sellerie nicht verträgt?“ Nach einer Antwort fasse den Bedarf in eigenen Worten zusammen. Aktives Zuhören bedeutet zugewandt zuhören, nicht unterbrechen, präzise nachfragen und wichtige Wünsche spiegeln.

Typische Fehler: Viele Fragen gleichzeitig, voreiliges „Das nehmen alle“, ungefragtes Duzen, Druckverkauf oder eine Empfehlung ohne Prüfung der Zutaten. Besser: zuerst Anlass und Bedarf verstehen, dann auf zwei sachlich begründete Möglichkeiten begrenzen und eine echte Entscheidung lassen.


Kaufmotive und unterschiedliche Kundensituationen

Kaufmotive sind Gründe für eine Kaufentscheidung: Genuss, Preis, Zeitersparnis, Herkunft, Vertrautheit, Tierwohl, Nachhaltigkeit oder ein bestimmter Verwendungszweck. Mehrere Motive können gleichzeitig wirken. Beobachtetes Kundenverhalten (eilig, unsicher, gut informiert, nachfragend) ist nur ein momentaner Hinweis, keine feste „Kundentyp“-Schublade. Bei Zeitdruck biete eine knappe, vollständige Beratung; bei Unkenntnis erkläre Begriffe; bei einem barrierebezogenen Anliegen frage, welche Form der Kommunikation hilft. Bei Allergieanfragen überprüfe die gesicherten Produktinformationen und hole im Zweifel sachkundige Hilfe – niemals Inhaltsstoffe erraten oder „garantiert allergenfrei“ versprechen.

Beispieldialog: Kundin: „Ich brauche etwas für den Grill.“ Du: „Für wie viele Personen, und welche Beilagen gibt es?“ Kundin: „Sechs Erwachsene, mit Salaten.“ Du: „Wie möchten Sie die Fleisch- und Wurstportionen aufteilen? Gibt es Zutaten, die jemand vermeiden muss?“ Kundin: „Etwa 200 Gramm insgesamt pro Person; eine Person verträgt Sellerie nicht.“ Du: „Ich prüfe die dokumentierten Zutaten für beide gewünschten Produkte, bevor ich etwas empfehle.“ So wird Beratung kundenorientiert und sicher.


Merkmale erfolgreicher Beratung

Ein gelungenes Gespräch ist zutreffend (Produkt und Angaben passen), verständlich (Fachbegriffe werden erklärt), wirtschaftlich nachvollziehbar (Menge, Preis und Budget passen), sicher (Kennzeichnung, Hygiene und Verpackung stimmen) und wertschätzend (keine Druckausübung). Miss Erfolge nicht nur an Umsatz, sondern auch an richtiger Information, dokumentierten Prüfschritten und der Möglichkeit der Kundschaft, selbstbestimmt zu wählen.


Produktberatung, Menge und Verkaufsvorschläge


Produkteigenschaften begründet kommunizieren

An der Fleischereitheke erklärst du Fleischart, Teilstück, Verarbeitungsart, verfügbare Zutateninformation, Verwendungszweck und passende Lagerung. Beispielsweise ist eine Bratwurst ein gewürztes Wursterzeugnis, während ein frisches Steak ein Fleischteilstück ist; Gar- und Eignungshinweise hängen vom konkreten Produkt ab. Fachwörter wie Brühwurst, Rohwurst oder Marinade erläutere in alltagsnaher Sprache und prüfe bei Fertigerzeugnissen die produktspezifische Deklaration. Eine Herkunfts-, Haltungs- oder Regionalitätsaussage ist nur zulässig, wenn sie für genau dieses Produkt belegbar ist.

Ein Zusatzangebot ergänzt den ursprünglichen Kauf sinnvoll, etwa eine passende Beilage oder ein separat angebotenes Produkt; ein Alternativangebot ersetzt einen Artikel, der nicht gewünscht, nicht verfügbar oder ungeeignet ist. Eine gute Empfehlung folgt dem Bedarf: „Wenn Sie eine milde Wurst bevorzugen, könnte diese Sorte passen; ich prüfe zuvor die Zutatenliste.“ Bei einer fleischlosen Ernährungsweise darfst du nicht suggerieren, ein Fleischerzeugnis sei vegetarisch. Für Bäckerei/Konditorei gilt dieselbe kundenorientierte Fragetechnik, aber andere Warenkunde; diese Schwerpunkte sind hier kein eigener Pflichtstoff.

Analyse: Welche Angaben über Zutaten, Zubereitung und Menge musst du zu diesen Bratwürsten im tatsächlichen Betrieb belegen? Foto: Benreis, CC BY 3.0.


Mengenempfehlungen nachvollziehen

Eine Mengenempfehlung ist eine vereinbarte Orientierung, keine starre Ernährungsnorm. Sie hängt von Anlass, Beilagen, Alter, Appetit und individuellen Wünschen ab. Rechenweg: Personenzahl × vereinbarte Portion in Gramm = Gesamtmenge in Gramm; Gramm ÷ 1000 = Kilogramm. Beispiel: sechs Personen wünschen je 200 g Gesamtmenge; 6 × 200 g = 1200 g = 1,20 kg. Wird dies mit sechs kleineren Steaks von je 120 g und sechs Würsten von je 80 g geplant, erhältst du 720 g + 480 g = 1200 g. Stimme diesen Vorschlag ab, statt eine Portion ohne Rückfrage festzulegen. Die beim echten Abwiegen angezeigten Ist-Gewichte können abweichen und sind Grundlage der Abrechnung.

Fehlerkontrolle: 1200 g sind 1,20 kg, nicht 12,0 kg. Ein Angebot in Euro je 100 g darf nicht wie Euro je kg multipliziert werden. Bei abweichender Portionsgröße zuerst neu rechnen, dann die neue Menge bestätigen lassen.


Zweiter Videoimpuls: Berufsalltag kritisch einordnen

Deutschsprachiges Ausbildung.de-Video (2018) als Vergleich der Tätigkeiten. Ältere Vergütungszahlen und betriebliche Einzelheiten dieses Films nicht als heutige Rechts- oder Gehaltsauskunft übernehmen.


Qualität, Warenübergabe, Recht und Verantwortung


Hygiene und Arbeitssicherheit

Qualitätssicherung bedeutet, festgelegte Merkmale der Ware und des Arbeitsablaufs zu prüfen: Kennzeichnung, freigegebene Ware, äußeren Zustand, betriebliche Temperaturvorgaben, saubere Arbeitsmittel und nachvollziehbare Übergabe. Kühlkette und betriebliche HACCP-Verfahren gelten auch bei kleinen Mengen. Verwende keine Ware mit unklarem Zustand und unterbrich den Verkauf bei Sicherheitszweifeln. Kreuzkontamination bezeichnet die unerwünschte Übertragung von Keimen oder Allergenen durch Hände, Geräte, Oberflächen oder Verpackungen. Separiere rohe und verzehrfertige Lebensmittel nach Betriebsanweisung; Hände und Kontaktflächen sind entsprechend zu reinigen.

Schnitt- und Verletzungsgefahren bestehen insbesondere an Messern und Aufschnittmaschinen. Bediene diese nur nach Unterweisung, mit geeigneten Schutzmaßnahmen und befugter Aufsicht. Prüfe Gefährdungsbeurteilung, Geräteanleitung und aktuelle DGUV Regel 110-011 „Branche Fleischwirtschaft – Handwerk“ sowie die BGN-Arbeitshilfe ASI 10.6. Ein Rollenspiel mit Attrappen, Formularen und Papierwaage erfordert weder Messer noch rohe Ware. Ergonomisch helfen aufrechte Haltung, geeignete Greifhilfen und sinnvoll angeordnete Arbeitsmittel.


Allergeninformation und Kennzeichnung

Die EU-Lebensmittelinformationsverordnung und die deutsche LMIDV verlangen Informationen zu relevanten Allergenen auch bei nicht vorverpackten Lebensmitteln. Mündliche Auskunft ist unter den gesetzlichen Voraussetzungen möglich, jedoch müssen unter anderem die schriftlichen oder elektronischen Aufzeichnungen verfügbar sein und ein gut sichtbarer Hinweis auf diese Auskunftsform bestehen. Vor dem Kaufabschluss und vor Übergabe müssen die Informationen verlässlich bereitstehen. Wenn du sie nicht verifizieren kannst, gib keine sichere Zusage, sondern frage die verantwortliche Fachkraft. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Daten des Produkts, nicht Vermutungen über übliche Rezepturen. Quelle: LMIDV, insbesondere § 4 und Bundesministerium: Allergenkennzeichnung.

Preiskennzeichnung: Bei loser Ware nach Gewicht ist die Grundpreisangabe relevant. Nach § 4 PAngV und § 5 PAngV kann bei loser nach Gewicht angebotener Ware der Grundpreis entsprechend Verkehrsauffassung beispielsweise auf 1 kg oder 100 g bezogen werden; prüfe den konkreten Anwendungsfall und die geltende betriebliche Umsetzung. Ein Kilogrammpreis von 19,90 € entspricht 1,99 € je 100 g. Der tatsächliche Zahlbetrag ergibt sich erst aus der gemessenen Menge.


Verpackung, Kasse, Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Wähle für das konkrete Produkt geeignetes, für Lebensmittel vorgesehenes Verpackungsmaterial; vermeide unnötige Materialmengen und sichere eine hygienische Übergabe. Achte auf klare Trennung von roher Ware und verzehrfertigen Produkten. Warenübergabe heißt auch: richtige Menge, richtige Bestellung, gegebenenfalls produktspezifischer Lagerhinweis und ein verständlicher Abschluss. Bei Rückfragen zu Haltbarkeit und Zubereitung nur dokumentierte Vorgaben beziehungsweise die freigegebene Betriebsauskunft verwenden; niemals allgemeine Sicherheitsgarantien geben.

Digitale Kassen und Waagen erleichtern Berechnung und Dokumentation, verlangen aber sorgfältige Artikelwahl, Plausibilitätskontrolle und datensparsamen Umgang. Keine echten Namen, Telefonnummern, Bezahldaten oder Kundenfotos in Unterrichtsaufgaben verwenden. Betriebsabläufe dürfen nur in freigegebenen Systemen dokumentiert werden. Nachhaltigkeit heißt hier unter anderem bedarfsgenaue Mengenberatung, Vermeidung von Warenverlusten, geeignete Verpackungswahl und sparsamer Ressourceneinsatz – ohne Hygiene oder Kühlkette zu gefährden.

Vergleichsmedium: vorverpacktes Fleisch im Handel; andere Kennzeichnungssituation als lose Ware an der Theke. Foto: Ralf Roletschek, CC BY-SA 3.0. Verpackung ersetzt keine Kühlung.


Preise, Kassiervorgang und vollständiger Praxisauftrag


Preis, Einheit und Rückgeld

Rechne konsequent mit Einheiten: Zahlbetrag = Gewicht in kg × angegebener Preis in €/kg. Alternativ rechnest du Anzahl von 100-g-Einheiten × Preis je 100 g. Bei einem Beispielpreis von 19,90 €/kg und einer bestätigten Menge von 0,720 kg folgt: 0,720 × 19,90 € = 14,328 €, auf Cent gerundet 14,33 €. Das elektronische Kassensystem und die betrieblichen Rundungsregeln sind maßgeblich; kontrolliere die Artikelzuordnung und den ausgewiesenen Gesamtbetrag. Rückgeld = erhaltenes Bargeld − zu zahlender Betrag. Bei elektronischer Zahlung gibt es kein Bargeldrückgeld; prüfe nur den bestätigten Zahlungsvorgang und verhindere Doppelbuchungen.

Anschauungsbild einer Supermarktwaage, nicht als Nachweis einer für den Fleischverkauf zugelassenen Kassenwaage gedacht. Foto: Santeri Viinamäki, CC BY-SA 4.0.


Praxisfall: Grillbestellung planen, verkaufen und prüfen

Fiktiver Auftrag: Eine Kundin bestellt für sechs Erwachsene eine Grillmahlzeit mit Salaten als Beilage. Sie wünscht insgesamt ungefähr 200 g Fleisch und Wurst je Person, aufgeteilt in kleine Schweinesteaks und Bratwürste. Eine Person muss Sellerie meiden. Alle Mengen, Preise und Personen sind erfunden; keine echten Kunden- oder Betriebsdaten. Die Verkäuferin darf nur tatsächlich für diesen Verkauf freigegebene und hinsichtlich Zutaten dokumentierte Produkte anbieten. Ist die Allergenprüfung negativ oder nicht möglich, wird das betroffene Produkt nicht als passend empfohlen; der Rechenfall bleibt eine Simulation, keine Freigabe realer Ware.

Arbeitsplan:

  1. Informieren: Bestellung wiederholen, sechs Personen und Beilagen klären, Art der Zubereitung und Zutatenfrage erfragen; die dokumentierten Allergenangaben von Steak und Wurst prüfen.
  2. Planen: Im Übungsmodell sechs Steaks zu je 120 g und sechs Würste zu je 80 g vorsehen; zulässige Ware, geeignetes Verpackungsmaterial, freigegebene Preislisten und hygienische Hilfsmittel auswählen.
  3. Entscheiden: Den verständlichen Vorschlag „720 g Steak und 480 g Bratwurst, insgesamt 1,20 kg“ mit der Kundin abstimmen; nur auf Wunsch einen sinnvollen Zusatz anbieten.
  4. Durchführen: Im Klassenraum mit Produktkarten und einer simulierten Waage arbeiten; im Betrieb ausschließlich mit Unterweisung, geeigneten Geräten und Aufsicht. Den Preis separat je Produkt berechnen, saubere Verpackung zuordnen, die Bestellung verständlich aushändigen.
  5. Kontrollieren: Menge, Zutatenfreigabe, Grundpreis, Kassenanzeige, Zahlbetrag, Zahlungsbestätigung, Rückgeld und hygienische Übergabe anhand einer Checkliste prüfen.
  6. Bewerten und dokumentieren: Im anonymen Übungsprotokoll Bedarf, getroffene Entscheidung, Rechenweg, festgestellte Abweichung, Korrektur und eine konkrete Verbesserung festhalten.

Durchgerechnetes Soll-Ergebnis im Modell:

Artikel Geplante Portionen Menge Rechenweg Betrag
Schweinesteaks (angenommener Grundpreis 19,90 €/kg) 6 × 120 g 720 g = 0,720 kg 0,720 × 19,90 € = 14,328 € 14,33 €
Bratwürste (angenommener Grundpreis 13,50 €/kg) 6 × 80 g 480 g = 0,480 kg 0,480 × 13,50 € = 6,480 € 6,48 €
Summe 12 Teile 1.200 g = 1,20 kg 14,33 € + 6,48 € 20,81 €
Barzahlung (simuliert) Kundin gibt 30,00 € — 30,00 € − 20,81 € 9,19 € Rückgeld

Die Beträge sind Brutto-Endpreise aus frei erfundenen Beispielpreisen; kein aktuelles Angebot, keine Steuerberechnung und keine Aussage über die heutige Preisgestaltung einer Fleischerei. Bei wirklichem Verkauf zählen tatsächliches Waagegewicht und aktuelle Preisauszeichnung. Der Bedarf wurde nicht pauschal behauptet, sondern im Gespräch vereinbart. Bei der Selleriefrage gilt: Ohne belastbare dokumentierte Prüfung keine Freigabe und kein Verkauf als allergiegeeignet.

Prüfbares Arbeitsergebnis: Ein ausgefülltes (fiktives) Bedarfsblatt mit Anlass/Personenzahl/Wunsch/Allergenfrage, ein bestätigter Mengenvorschlag, zwei korrekte Artikelrechnungen, eine simulierte Quittung über 20,81 € mit 9,19 € Rückgeld, ein kurzes Übergabegespräch, eine Hygiene- und Kennzeichnungscheckliste sowie eine Selbstreflexion mit mindestens einer Verbesserung. Eine zweite Person kontrolliert das Ergebnis, ohne reale Produkte zu verarbeiten.

Bewertungsraster für die Übung (100 Punkte, kein amtlicher Prüfungsmaßstab):

Kriterium Beobachtbares Merkmal Punkte
Auftragsanalyse und Fragetechnik Bedarf und Einschränkungen nachvollziehbar geklärt 20
Beratungsqualität und Fachsprache Geeignete, verständlich begründete Empfehlung, Alternative möglich 20
Hygiene, Allergene und Warenübergabe Dokumentation geprüft, keine unzulässige Zusage, sichere Simulation 20
Mengen- und Preisberechnung Einheiten, Teilbeträge und Summe rechnerisch richtig 15
Kassiervorgang Zahlbetrag und Rückgeld richtig, Zahlung geprüft 10
Kundenorientierte Kommunikation Zugewandt, respektvoll, klarer Abschluss 10
Kontrolle und Verbesserung Prüfliste und konkrete Reflexion vollständig 5
Gesamt Transparente formative Bewertung 100

Bei riskanter Praxis, unüberprüfter Allergenzusage oder nicht freigegebener Ware wird die Realübung abgebrochen und in der Simulation fachlich nachgearbeitet – unabhängig von der Punktzahl. Verbesserungsvorschlag nach einer falschen Rechnung: vor Kassenabschluss die Einheit und den Gesamtbetrag unabhängig nachrechnen.


Interaktive Aufgaben


Multiple-Choice-Quiz

Welche Frage eignet sich zu Beginn der Bedarfsermittlung besonders gut? (Für welchen Anlass und für wie viele Personen kaufen Sie ein?) (!Wollen Sie auf jeden Fall die teuerste Sorte?) (!Sie nehmen sechs Steaks, richtig?) (!Kann ich die Bestellung ohne Nachfragen abschließen?)



Woran erkennst du aktives Zuhören im Verkaufsgespräch? (Du fasst den geäußerten Wunsch zusammen und fragst bei Unklarheiten nach.) (!Du unterbrichst sofort mit einem Zusatzangebot.) (!Du stützt die Empfehlung auf die Kleidung der Kundschaft.) (!Du antwortest ohne zu prüfen, ob du richtig verstanden hast.)



Eine Kundin nennt eine Sellerieallergie. Wie handelst du fachgerecht? (Du prüfst die aktuelle dokumentierte Allergeninformation und klärst Unsicherheiten mit der zuständigen Fachkraft.) (!Du schätzt die Zutaten anhand der Farbe des Produkts.) (!Du versprichst ohne Nachweis vollständige Allergenfreiheit.) (!Du ignorierst die Angabe, wenn das Produkt häufig verkauft wird.)



Was ist ein sachgerechtes Alternativangebot? (Ein anderes passendes und hinsichtlich Kundenwunsch geprüftes Produkt.) (!Ein beliebig teurerer Artikel ohne Bezug zum Bedarf.) (!Ein Produkt mit unbekannten Zutaten trotz Allergenfrage.) (!Ein Produkt, das nur der Resteverwertung dienen soll.)



Wie viel sind sechs Portionen zu je 200 Gramm insgesamt? (1,20 Kilogramm) (!0,12 Kilogramm) (!12 Kilogramm) (!200 Kilogramm)



Was kostet im Übungsfall 0,720 Kilogramm Ware zu 19,90 Euro je Kilogramm auf Cent gerundet? (14,33 Euro) (!1,43 Euro) (!19,90 Euro) (!143,28 Euro)



Wie viel Rückgeld erhält die Kundin im Modell bei 30,00 Euro Zahlung und 20,81 Euro Rechnungsbetrag? (9,19 Euro) (!10,19 Euro) (!8,19 Euro) (!20,81 Euro)



Welche Aussage zur Preisangabe bei lose nach Gewicht verkaufter Ware ist sachgerecht? (Der Grundpreis muss nach den anwendbaren Vorgaben klar ersichtlich sein.) (!Eine Preisangabe ist grundsätzlich entbehrlich.) (!Nur ein erfundener Pauschalpreis muss genannt werden.) (!Ein Preis pro Stück ist immer die einzige zulässige Angabe.)



Was bedeutet eine hygienische Warenübergabe? (Die Ware wird mit geeigneten Mitteln behandelt, passend verpackt und mit korrekter Information übergeben.) (!Einmal verpackte Ware benötigt grundsätzlich keine Kühlung.) (!Rohe und verzehrfertige Produkte dürfen immer gemeinsam offen liegen.) (!Eine sichtbare Qualitätskontrolle ersetzt sämtliche Hygieneregeln.)



Welche Form der Nachkontrolle verbessert die Verkaufshandlung am meisten? (Du vergleichst Bedarf, Produkt, Menge, Rechnung und Übergabe mit einer festgelegten Prüfliste.) (!Du beurteilst nur, ob der Umsatz möglichst hoch war.) (!Du verzichtest auf Dokumentation, weil der Verkauf beendet ist.) (!Du wiederholst grundsätzlich jede Empfehlung ohne Rücksicht auf Feedback.)




Memory

Ordne jeden Fachbegriff seiner Bedeutung zu.

Bedarfsermittlung Kundenwunsch durch Zuhören und Nachfragen konkretisieren
Alternativangebot Passendes Ersatzprodukt zu einem zunächst gewünschten Artikel
Grundpreis Preis bezogen auf eine rechtlich vorgesehene Mengeneinheit
Kreuzkontamination Unerwünschte Übertragung von Keimen oder Allergenen
Aushändigungsgespräch Ware und Hinweise verständlich übergeben und verabschieden
Rückgeld Differenz zwischen gegebenem Bargeld und Zahlbetrag





Drag-and-drop

Ordne jedem Arbeitsschritt das richtige Arbeitsergebnis zu.

Arbeitsschritt Passendes Ergebnis
Auftrag klären Dokumentierter Anlass und Kundenwunsch
Mengen planen Nachvollziehbar begründete Portionierung
Allergenangaben prüfen Verifizierte produktbezogene Auskunft
Zahlbetrag berechnen Kontrollierte Rechnung mit richtigen Einheiten
Übergabe reflektieren Prüfliste mit konkreter Verbesserung





Kreuzworträtsel

Kundenwunsch Was ermittelst du mit offenen Fragen vor der Empfehlung?
Allergene Welche Stoffgruppe muss bei entsprechenden Zutaten zuverlässig ausgewiesen werden?
Grundpreis Wie heißt die Preisangabe bezogen auf eine Mengeneinheit?
Rückgeld Wie nennt man den nach einer Barzahlung zurückgegebenen Differenzbetrag?
Verpackung Was schützt die Ware bei der situationsgerechten Aushändigung?
Kühlkette Welche durchgängige Temperaturführung schützt kühlpflichtige Ware?





LearningApps

Nutze die thematische Aufgabensuche für ergänzende Zuordnungs- und Dialogübungen. Die Suche stellt keine Prüfung der Qualität einzelner externer Apps dar.


Lückentext

Ergänze den passenden Fachbegriff pro Satz.
Mit offenen Fragen beginnst du die

. Fachgerecht nachfragen und zusammenfassen nennt man

. Ein passendes Ersatzprodukt ist ein

. Der Preis pro Kilogramm ist ein

. Für die Preisrechnung wandelst du Gramm in

um. Die ungewollte Übertragung von Keimen heißt

. Die richtige Verpackung unterstützt die sichere

. Die Differenz aus erhaltenem Bargeld und Kaufpreis ist das

. Die schriftliche Prüfung des Ergebnisses erfolgt mit einer

. Bei unklarer Allergeninformation holst du Unterstützung von einer

.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begrüßung: Formuliere zu einer fiktiven Bestellung drei höfliche Einstiegsfragen und erläutere den Nutzen jeder Frage.
  2. Kaufmotive: Ordne vier frei erfundene Kundenäußerungen je einem möglichen Kaufmotiv zu und begründe, warum keine Einordnung zwingend ist.
  3. Warenkunde: Erstelle zwei verständliche Produktkarten für ein Steak und eine Bratwurst; markiere Angaben, die nur anhand eines echten Datenblatts beantwortet werden dürfen.
  4. Mengen: Berechne mit dokumentiertem Rechenweg Mengen für drei, sechs und acht Personen bei jeweils vereinbarten 180 g; kontrolliere die Kilogrammumrechnung.


Standard

  1. Rollenspiel: Führe mit einer zweiten Person ein dreiminütiges fiktives Beratungsgespräch und werte es mit vier Beobachtungskriterien aus.
  2. Allergeninformation: Gestalte eine Übungskarte mit fiktiven Zutaten und simuliere die korrekte Verifikation einer Allergenanfrage ohne sichere Behauptung über real verkaufte Waren.
  3. Rechnung: Berechne den Übungsfall mit 0,650 kg zu 17,80 €/kg und 0,420 kg zu 12,60 €/kg; dokumentiere Einzelbeträge, Summe und Rückgeld bei 30,00 €.
  4. Verpackungsentscheidung: Vergleiche zwei für die Modellaufgabe zulässige Verpackungsideen nach Hygiene, Eignung, Aufwand und Abfall; nenne begründete Vor- und Nachteile.


Schwer

  1. Praxisauftrag: Bearbeite den vollständigen Grillbestellungsfall mit Bedarfsblatt, Arbeitsplan, Simulation, Prüfliste, Bewertung und einer nachgewiesenen Verbesserung.
  2. Unklare Allergeninformation: Entwickle ein Gesprächsskript für eine Kundin, deren benötigte Zutatenauskunft nicht verfügbar ist; zeige einen sicheren Stopp und eine transparente Alternative.
  3. Digitale Verkaufssimulation: Baue mit frei erfundenen Artikeln eine tabellarische Kassensimulation einschließlich Gewicht, Preis, Rundung, Zahlung und Fehlerkontrolle; verarbeite keine personenbezogenen Daten.
  4. Verbesserungsprojekt: Analysiere drei typische Verkaufsfehler in einer erfundenen Fallgeschichte, priorisiere Risiken, leite Maßnahmen ab und begründe, wie ihr Erfolg geprüft wird.




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Lernkontrolle

  1. Gesprächsanalyse: Werte ein simuliertes Verkaufsgespräch hinsichtlich offener Fragen, Zuhören, bestätigtem Kundenwunsch und respektvoller Kommunikation aus; begründe mindestens drei Veränderungen.
  2. Sichere Entscheidung: Begründe anhand einer fiktiven Produktkarte, wie du bei fehlender Zutatenfreigabe vor Kaufabschluss entscheidest und welche Auskunft nicht gegeben werden darf.
  3. Transferrechnung: Plane für acht Personen nach einer vereinbarten Gesamtmenge von 180 g je Person eine Mischung aus zwei Produkten, berechne Gramm und Kilogramm und prüfe, ob deine Teilmengen die Gesamtmenge ergeben.
  4. Kassenprüfung: Prüfe eine simulierte Kassenliste auf falsch zugeordnete Einheiten, Rundungsfehler und Rückgeld; dokumentiere jede Korrektur verständlich.
  5. Risikoanalyse: Unterscheide Hygiene-, Schnitt-, Temperatur- und Datenschutzrisiken an einer fiktiven Bedientheke; ordne geeignete sichere Alternativen und zuständige Aufsicht zu.
  6. Qualitätsurteil: Beurteile einen aktiven Zusatzverkauf nach Kundenbedarf, sachlicher Richtigkeit, Nachhaltigkeit und Freiwilligkeit und formuliere ein begründetes Fazit.


Lernnachweis

Dein Lernportfolio enthält als Mindestnachweis: (1) eine Auftragsanalyse mit den sechs Leitfragen; (2) einen nachvollziehbaren Arbeitsplan; (3) ein anonymes, simuliertes Verkaufsgespräch mit mindestens einer offenen und einer klärenden Frage; (4) freigegebene oder eindeutig als fiktiv gekennzeichnete Produktkarten und eine dokumentierte Allergenentscheidung; (5) eine Mengentabelle mit korrekten Einheiten; (6) eine Preis- und Rückgeldrechnung; (7) eine sichere modellhafte Verpackungs- und Übergabesequenz; (8) eine vollständig ausgefüllte Kontrollliste; (9) eine Bewertung mithilfe des 100-Punkte-Rasters; (10) eine begründete Verbesserung nach Rückmeldung. Stelle das Ergebnis als Text, Audio ohne Personenbezug, anonymisiertes Rollenspielskript oder eigene schematische Grafik dar. Prüfe die Zahlen gegen ein zweites Rechenverfahren und die Kommunikationsqualität gegen Beobachtungskriterien. Die Lehrkraft bzw. befugte Fachkraft bewertet die gezeigte Kompetenz, nicht die Verfügbarkeit echter Betriebsdaten. Für reale Praktika gelten der betriebliche Ausbildungsplan, die zuständige Kammer und der jeweilige Landeslehrplan; der aiMOOC erteilt keine amtliche Anerkennung oder Prüfungszulassung.


OER und Wikipedia

Nachprüfbare Fachquellen, Rechts- und Ausbildungsgrundlagen (Stand der Prüfung: 23.10.2026):

  1. KMK: Rahmenlehrplan Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk, Druckseite 18, LF 2.1 – Kompetenzrahmen, 80 Stunden.
  2. BIBB: aktuelles Berufsprofil, Ausbildungsdauer und Ausbildungsordnung vom 31.03.2006 – beruflicher Rahmen; aktuelle Änderungsstände vor betrieblichen Maßnahmen prüfen.
  3. Preisangabenverordnung § 4 und § 5 – Grundpreise und Mengeneinheiten, aktueller Gesetzesstand.
  4. LMIDV und Bundesministerium: Allergeninformation – nachzulesende Pflichten für lose Ware.
  5. DGUV Regel 110-011 Branche Fleischwirtschaft – Handwerk und BGN ASI 10.6 – aktuelle Sicherheits- und Ergonomiehinweise, jeweils mit betrieblicher Gefährdungsbeurteilung nutzen.
  6. Landesbildungsserver Baden-Württemberg: Lernfeldübersicht Fleischverarbeitung – landesbezogene Ergänzung; verbindlichen Landeslehrplan der eigenen Schule prüfen.
  7. Wikipedia: Verkaufsgespräch und Wikipedia: Fleischerei – freie Einstiegsinformationen; Inhalte kritisch mit amtlichen Unterlagen abgleichen.

Verifizierte Wikimedia-Commons-Bilder: Dateiname, Quelle, Urheber und Lizenz

Eingebundene Datei Geprüfte Dateiseite Urheber Lizenznachweis
File:Butcher shop in Trier, Germany.jpg Commons-Dateiseite Hu Nhu CC0 1.0
File:DEU Fleischerei Auslage BSer Knackwurst ua MSZ100108.jpg Commons-Dateiseite Monstourz CC BY-SA 3.0
File:Bratwürste in Metzgereiauslage.jpg Commons-Dateiseite Benreis CC BY 3.0
File:Eingeschweisstes-fleisch.jpg Commons-Dateiseite Ralf Roletschek CC BY-SA 3.0
File:Supermarket weighing scale.jpg Commons-Dateiseite Santeri Viinamäki CC BY-SA 4.0

Videoquellen und Nutzungshinweis:

  1. Ausbildung.de: „Was machen Fleischerei-Fachverkäufer*innen?“ (2026) – deutschsprachiger Berufsfilm, urheberrechtlich geschützt, verlinkt/eingebettet, nicht als OER nachlizenziert.
  2. Ausbildung.de: „Fleischereifachverkäuferin – Inhalte der Ausbildung“ (2018) – deutschsprachiger Berufsfilm; aktuelle Daten, insbesondere Vergütung, separat prüfen; nicht als OER nachlizenziert.

Die gezeigten Medien illustrieren Arbeit und Waren; sie ersetzen keine eigene Produktprüfung. Commons-Dateiseiten regeln Attribution und etwaige Weitergabebedingungen. Für digitale Selbstlernangebote sind die Wikipedia-Artikel unter ihren eigenen ausgewiesenen Lizenzen zugänglich.

Wikipedia-Einstieg zum Gesprächsverlauf:


Verknüpfte Lernbereiche

Die Kernkompetenzen verbinden Kommunikation, Warenkunde Fleischerei, Hygiene, Kennzeichnung, Rechnen und Kasse, Nachhaltigkeit und Datenschutz. Anknüpfungen bestehen zum betriebswirtschaftlichen Rechnen, zu Deutsch im Beruf, digitaler Dokumentation und zu Wirtschafts- und Sozialkunde. Betriebliche Handlungen richten sich zusätzlich nach Fachaufsicht und örtlichem Ausbildungsplan.


aiMOOC Projekte

Projektidee 1: Gestalte mit Produktattrappen eine faire, hygienisch sichere Beratungsszene und vergleiche zwei Varianten des Gesprächseinstiegs. Projektidee 2: Entwickle eine frei erfundene digitale Übungskasse mit automatischer Einheitenerkennung und unabhängiger Kontrollrechnung. Projektidee 3: Erstelle eine datensparsame, barrierearme und nachhaltig begründete Übergabe-Checkliste für eine fiktive Fleischereitheke. Zeige jeweils Planung, Durchführung, Prüfung, Ergebnis und Reflexion; veröffentliche keine echten Kundendaten.



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