Zum Inhalt springen

UEFA Europameisterschaft 2004

Aus MOOCsWiki Staging
aiMOOC-Siegel aiMOOC

UEFA Europameisterschaft 2004

QR-Code


Einleitung

Eröffnungsfeier der EM 2004 am 12. Juni 2004 in Portugal; Aufnahme: João Castro, CC BY 2.5.
Eröffnungsfeier der EM 2004 am 12. Juni 2004 in Portugal; Aufnahme: João Castro, CC BY 2.5.

Mediathek-Vorschaubild: Das Foto der Eröffnungsfeier ist eine zeitgenössische Aufnahme (Kamera-Metadaten: 12. Juni 2004), keine nachgestellte Spielsituation. Beobachtungsauftrag: Welche Hinweise auf ein internationales Turnier erkennst du? Was lässt sich aus dem Foto über den späteren Sieger gerade nicht ableiten?

Die UEFA EURO 2004 war die zwölfte Endrunde der Fußball-Europameisterschaft der Männer. Zwischen dem 12. Juni und dem 4. Juli 2004 spielten 16 Nationalmannschaften in Portugal um den Titel. Das Endspiel gewann Griechenland gegen Gastgeber Portugal mit 1:0. Dieser Kurs erklärt nicht nur das Ergebnis, sondern die überraschende Turnierentwicklung, Regeln, Gruppenentscheidungen, Spielideen und die Grenzen der Quellen.

Dein Lernweg: Im Einstieg erarbeitest du Austragung und Spielplan; auf Standardniveau erklärst du Tore, Pressing, Standardsituationen und Platzierungsregeln; für die anspruchsvolle Analyse vergleichst du Spielszenen mit alternativen Erklärungen. Du benötigst keine Trainerlizenz. Fakten sind durch UEFA-Archiv und eine zweite Quelle (insbesondere BBC Sport beziehungsweise Wikipedia-Datenübersichten) gegengeprüft. Historische Aufnahmen und nachträglich erstellte Darstellungen werden ausdrücklich unterschieden. Stand der Quellenprüfung: 5. November 2026.


Name, Austragung und geschichtlicher Rahmen


Ein Wettbewerb, verschiedene historische Namen

Der offizielle Turniername dieser Ausgabe lautete UEFA EURO 2004; der übergeordnete Wettbewerb heißt UEFA European Football Championship, auf Deutsch Fußball-Europameisterschaft. Die Vorgängerbezeichnung European Nations’ Cup (Europapokal der Nationen) war für die Ausgaben bis 1964 üblich; zur Ausgabe 1968 wurde der Wettbewerb in European Football Championship umbenannt. Deshalb ist es ungenau, den historischen Namen von 1960 als offiziellen Namen der Endrunde 2004 auszugeben. Auch die Männer-EM ist von der Frauen-Europameisterschaft und Nachwuchswettbewerben zu unterscheiden.

Die Endrunde 2004 ist keine Vereins-Saison 2003/04. Wettbewerbsjahr ist 2004; Qualifikation lief überwiegend von September 2002 bis November 2003; Spieldatum bezeichnet den konkreten Tag eines Spiels. Die Endrunde ist abgeschlossen: Es gibt keine vorläufigen Sieger oder laufenden Ergebnisse.


Gastgeber, Stadien und gesellschaftliche Bedeutung

Portugal richtete erstmals allein eine große EM-Endrunde aus. Zehn Stadien wurden genutzt, darunter je zwei in Lissabon (Estádio da Luz, Estádio José Alvalade) und Porto (Estádio do Dragão, Estádio do Bessa). Weitere Spielorte waren Aveiro, Braga, Coimbra, Faro/Loulé, Guimarães und Leiria. Eröffnung: Estádio do Dragão in Porto; Finale: Estádio da Luz in Lissabon. Die Stadien waren für das Turnier neu errichtet oder wesentlich modernisiert worden. Millionen Menschen verfolgten die Spiele über Medien; Gastgeberbilder und Fanerzählungen sind jedoch kein Ersatz für Spielberichte.

Karten-Vorlage Portugals aus dem Jahr 2004 von Ed g2s, CC BY-SA 3.0; zur selbstständigen Eintragung der zehn Spielstätten.
Karten-Vorlage Portugals aus dem Jahr 2004 von Ed g2s, CC BY-SA 3.0; zur selbstständigen Eintragung der zehn Spielstätten.

Kartenauftrag: Markiere Lissabon, Porto und die sechs weiteren Spielortregionen; beachte, dass Faro und Loulé denselben Stadionstandort Estádio Algarve teilen. Die historische Karten-Vorlage ist kein fotografischer Beleg eines Spiels.

Historische Einordnung: In diesem Sommer standen mit Frankreich (Titelverteidiger), Portugal (Gastgeber), Italien, England und weiteren Teams etablierte Favoriten im Mittelpunkt. Der erste internationale große Titel der griechischen Männer-Nationalmannschaft widersprach vielen Vorhersagen. Ein solches Ergebnis ist sporthistorisch bemerkenswert, ohne dass man daraus eine ewige Regel „Defensive gewinnt immer“ ableiten darf.


Teilnehmer, Qualifikation und damaliger Modus


Wer durfte teilnehmen?

Portugal war als Gastgeber direkt qualifiziert. Weitere 50 UEFA-Nationalteams bestritten die Qualifikation in zehn Gruppen: Zehn Gruppensieger erreichten die Endrunde direkt, zehn Gruppenzweite ermittelten in fünf Hin- und Rückspiel-Play-offs die letzten fünf Plätze. Die Endrunde umfasste 16 Teams in vier Vierergruppen. In der Gruppe spielte jede Mannschaft genau einmal gegen jede der drei anderen: Sieg = 3 Punkte, Unentschieden = 1, Niederlage = 0. Die zwei Bestplatzierten jeder Gruppe zogen ins Viertelfinale ein, danach folgten Halbfinale und Endspiel in jeweils nur einer Partie. Daraus ergeben sich rechnerisch 24 Gruppenspiele + 4 Viertelfinals + 2 Halbfinals + 1 Finale = 31 Endrundenspiele. Laut UEFA und den historischen Datentabellen fielen insgesamt 77 Tore.


Die vier Gruppen und ihr Ausgang

Gruppe Teilnehmer Weitergekommen Lernhinweis
A Portugal, Griechenland, Spanien, Russland Portugal und Griechenland Griechenland lag mit Spanien punktgleich.
B Frankreich, England, Kroatien, Schweiz Frankreich und England Frankreich gewann seine Gruppe vor England.
C Schweden, Dänemark, Italien, Bulgarien Schweden und Dänemark Drei Teams hatten jeweils fünf Punkte.
D Tschechien, Niederlande, Deutschland, Lettland Tschechien und Niederlande Tschechien gewann alle drei Gruppenspiele.

Quellenkritik: „Teilnehmer“ bedeutet hier Endrundenteilnehmer, nicht alle Teams der Qualifikation. Die UEFA-Archivseite gruppiert außerdem Qualifikations- und Endrundenteams; man darf diese Listen nicht unbesehen zusammenzählen.

Tschechisches Nationalteam bei der EM 2004, Aufnahme vom 15. Juni 2004: StaraBlazkova, CC BY-SA 3.0.
Tschechisches Nationalteam bei der EM 2004, Aufnahme vom 15. Juni 2004: StaraBlazkova, CC BY-SA 3.0.

Bildauftrag: Beschreibe Trikots und Mannschaftsaufstellung auf dem Mannschaftsfoto; leite daraus keine gesicherte Spieltaktik für jede Turnierpartie ab. Die Tschechen erreichten später das Halbfinale, doch das Foto zeigt nicht dieses spätere Spiel.


Gleichstand: warum die Gesamttordifferenz nicht immer zuerst zählt

2004 waren bei Punktegleichheit zuerst die direkten Vergleiche der betroffenen Teams maßgeblich, nicht automatisch die gesamte Tordifferenz. Danach wurden gegebenenfalls Torunterschied und erzielte Tore in diesen direkten Begegnungen sowie die gesamten Gruppenwerte herangezogen. In Gruppe A hatten Griechenland und Spanien je vier Punkte; ihr direktes Spiel endete 1:1. Beide hatten in allen Gruppenspielen die gleiche Tordifferenz von null. Griechenland hatte jedoch vier Tore insgesamt erzielt, Spanien zwei – Griechenland wurde Zweiter. In Gruppe C standen Schweden, Dänemark und Italien je bei fünf Punkten. Bei der Dreierwertung war die Zahl der Tore in den direkten Begegnungen ausschlaggebend: Schweden drei, Dänemark zwei, Italien eines. Das 2:2 Schweden–Dänemark war darum besonders folgenreich.

Ausgearbeitetes Regelbeispiel: Drei Mannschaften sind punktgleich. Vergleiche zunächst nur ihre Spiele untereinander; notiere Punkte, Tordifferenz und Tore. Erst wenn die vorrangigen Kriterien keine Entscheidung bringen, prüfst du die danach vorgesehenen Kriterien. Lösung zu Gruppe C: SWE–DEN 2:2, SWE–ITA 1:1 und DEN–ITA 0:0 ergeben für jedes Team zwei Punkte und Tordifferenz null im direkten Dreiervergleich; die erzielten direkten Tore ordnen Schweden (3), Dänemark (2), Italien (1).


Zeitleiste: vom Auftakt zum Endspiel

  • 12. Juni 2004, Porto: Portugal verliert das Eröffnungsspiel 1:2 gegen Griechenland. Giorgos Karagounis und Angelos Basinas treffen für Griechenland; Cristiano Ronaldo verkürzt spät.
  • 16. Juni: Griechenland spielt 1:1 gegen Spanien. Der Punkt wird für Platz zwei entscheidend.
  • 19. Juni, Aveiro: Tschechien dreht gegen die Niederlande einen 0:2-Rückstand in ein 3:2; Koller, Baroš und Šmicer treffen.
  • 20. Juni: Portugal gewinnt gegen Spanien 1:0 und erreicht die K.-o.-Runde; Griechenland verliert 1:2 gegen Russland, kommt dennoch weiter.
  • 22. Juni: Schweden und Dänemark spielen 2:2; Italien scheidet trotz fünf Punkten und ohne Niederlage aus.
  • 23. Juni: Deutschland verliert 1:2 gegen Tschechien und scheidet in der Gruppe aus.
  • 24. Juni, Viertelfinale: Portugal und England trennen sich nach Verlängerung 2:2; Portugal gewinnt das Elfmeterschießen 6:5.
  • 25. Juni, Viertelfinale: Griechenland besiegt Titelverteidiger Frankreich 1:0 durch Charisteas.
  • 26.–27. Juni: Die Niederlande kommen gegen Schweden im Elfmeterschießen weiter; Tschechien besiegt Dänemark 3:0.
  • 30. Juni, Halbfinale: Portugal gewinnt 2:1 gegen die Niederlande.
  • 1. Juli, Halbfinale: Griechenland gewinnt gegen Tschechien 1:0 durch Dellas kurz vor Ende der ersten Verlängerungshälfte – nach damaliger Silver-Goal-Regel.
  • 4. Juli, Lissabon: Griechenland schlägt Portugal im Finale 1:0. Angelos Charisteas trifft in Minute 57 nach einer Ecke von Angelos Basinas.
Vor dem Gruppenspiel Deutschland–Tschechien am 23. Juni 2004; Foto Fritz Duras, CC BY-SA 3.0.
Vor dem Gruppenspiel Deutschland–Tschechien am 23. Juni 2004; Foto Fritz Duras, CC BY-SA 3.0.

Beobachtungsauftrag: Ordne das historische Stadionfoto der richtigen Zeitleistenstation zu. Ein Bild aus der Spielvorbereitung beweist weder das Endergebnis noch die späteren taktischen Abläufe.


Die Silver-Goal-Regel von 2004

Bei einem Unentschieden nach 90 Minuten wurde verlängert. Nach 15 Minuten der ersten Verlängerungshälfte durfte der Schiedsrichter das Spiel beenden, wenn eine Mannschaft führte; bei Gleichstand folgte die zweite Viertelstunde und gegebenenfalls ein Elfmeterschießen. Ein Tor beendete die Partie also nicht sofort wie beim früheren Golden Goal. Dellas traf gegen Tschechien in der Nachspielzeit der ersten Verlängerungshälfte (105.+1. Minute). Weil Griechenland bei deren Ende führte, war die Partie vorbei. Bei späteren EM-Turnieren galt diese Silver-Goal-Regel nicht mehr. Merksatz: Nicht heutige Regeln rückwirkend auf 2004 übertragen.


Mannschaftsprofile, Spieler und Spielideen


Griechenland: organisierte Defensive und gezielte Standards

Trainer Otto Rehhagel formte aus Griechenland eine disziplinierte Mannschaft. Zu den prägenden Personen gehörten Torhüter Antonis Nikopolidis, Kapitän Theodoros Zagorakis (später als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet), Verteidiger Traianos Dellas, Mittelfeldspieler Angelos Basinas und Stürmer Angelos Charisteas. Die griechische Defensive hielt in allen drei K.-o.-Spielen ohne Gegentor stand. Das bedeutete nicht, dass die Mannschaft nie angriff: Bei Balleroberung suchte sie sichere Vorstöße, Flanken und ruhende Bälle. Die genaue Grundordnung konnte sich im Spiel verändern; die folgende Skizze ist eine didaktische Vereinfachung, kein rekonstruiertes Standbild aus einer Fernsehaufnahme.

Vereinfachtes Raum-Modell gegen den Ball (Blick von der gegnerischen Hälfte):

       gegnerisches Tor
      Angreifer unter Druck
    MF     MF     MF     MF
    AV     IV     IV     AV
         Torhüter
       eigenes Tor

Leseschlüssel: MF = Mittelfeld, AV = Außenverteidiger, IV = Innenverteidiger. Tatsächliche Zuordnungen variierten; in der Analyse geht es um kurze Abstände, Absicherung und den geschützten Raum vor dem eigenen Tor. Prüffrage: Wie verhindert eine kompakte Mannschaft einen Pass durch die Mitte, ohne jede gegnerische Flanke verhindern zu können? Musterlösung: Sie verkleinert die zentralen Passfenster, staffelt sich zwischen Ball und Tor und verteidigt Flanken anschließend im Strafraum.


Portugal, Tschechien und andere Kontraste

Gastgeber Portugal unter Luiz Felipe Scolari kombinierte kreative Spieler wie Luís Figo, Deco, Maniche und den jungen Cristiano Ronaldo mit Angriffen über die Flügel. Chancenqualität ist aber nicht mit Ballbesitz gleichzusetzen. Tschechien mit Trainer Karel Brückner, dem Spielmacher Pavel Nedvěd, Stürmer Jan Koller und Torschützenkönig Milan Baroš (fünf Treffer) zeigte gefährliche Kombinationen und Comeback-Qualitäten, etwa beim 3:2 gegen die Niederlande. Bei England fiel Wayne Rooney mit vier Toren auf. Für Deutschland unter Rudi Völler endete das Turnier bereits nach der Vorrunde mit zwei Remis und einer Niederlage.

Blick ins Estádio da Luz während des Endspiels am 4. Juli 2004; Foto Fritz Duras, CC BY-SA 3.0.
Blick ins Estádio da Luz während des Endspiels am 4. Juli 2004; Foto Fritz Duras, CC BY-SA 3.0.

Bildauftrag: Beschreibe nur sichtbar belegbare Informationen zu Feld, Zuschauerrängen und Spielsituation. Für Aussagen wie „Portugal dominierte das Passspiel“ brauchst du mehrere Szenen, eine Spielstatistik oder einen seriösen Bericht; ein einzelnes Standbild genügt nicht.

Alternatives Modell: Portugals Flügelangriff

      linker Flügel  →  Strafraum  ←  rechter Flügel
                   zentraler Abschluss
      rückwärtige Absicherung bei Ballverlust

Analysefrage: Warum kann ein technisch überlegener Angriff gegen organisierte Strafraumverteidigung scheitern? Musterlösung: Enger Raum, Druck beim Abschluss und abgewehrte Hereingaben reduzieren die Qualität von Chancen; Tore bleiben situationsabhängig. Das ist eine Erklärungshypothese, kein Naturgesetz.


Schlüsselspiele im Analyse-Labor


Fall A: Auftakt und Finale – zweimal Portugal gegen Griechenland

Daten: 12. Juni, Portugal–Griechenland 1:2; 4. Juli, Portugal–Griechenland 0:1. In beiden Partien schlug Griechenland den Gastgeber. Die Auftaktpartie zeigte, dass Griechenland sich gegen ein höher eingeschätztes Team Chancen erarbeiten konnte; im Finale gelang ein weiterer Erfolg bei anderer Drucklage. Spielidee: Griechenland verteidigte meist kompakt und konnte durch Standards gefährlich werden; Portugal hatte gefährliche Einzelspieler, fand aber im Finale keinen erfolgreichen Abschluss.

Ausgearbeitetes Finalbeispiel: Nach einer Aktion über die rechte Angriffsseite entstand eine griechische Ecke. Angelos Basinas brachte den Ball herein; Angelos Charisteas köpfte in der 57. Minute zum 1:0. Ein Ergebnis von 1:0 beweist allein noch keine taktische Überlegenheit: Prüfe (1) Entstehung der Ecke, (2) Raumaufteilung und Laufwege beim Eckball, (3) Zuordnung vor dem Kopfball, (4) Portugals verbleibende Reaktionszeit. Begründete Musterdeutung: Eine gut ausgeführte Standardsituation gab Griechenland einen Vorteil, den die Defensive bis zum Schluss verteidigte; das erklärt die Szene besser als bloß „Glück“ oder „Ballbesitz“.

Videonachweis: UEFA, „UEFA EURO 2004 final: Greece 1-0 Portugal highlights“, veröffentlicht 19. Februar 2016; Spielszenen vom 4. Juli 2004. Beobachtungsauftrag: Stoppe vor der Ecke und unmittelbar vor dem Kopfball. Unterscheide eindeutig Sichtbares von Vermutungen über die Gedanken einzelner Spieler. Die Videoeinbettung verweist auf das vom Rechteinhaber bereitgestellte YouTube-Video; dies ist keine CC-Freigabe der Filmaufnahmen.


Fall B: Griechenland – Frankreich 1:0, 25. Juni

Ausgangslage: Frankreich war Titelverteidiger, Griechenland klarer Außenseiter. Befund: Griechenland gewann sein Viertelfinale durch einen Kopfball von Charisteas. Analyse: Eine verteidigungsorientierte Spielweise schließt gezielte Flanken und Abschlüsse nicht aus. Stelle zwei Hypothesen auf: (H1) kompakte Abwehrarbeit half, gefährliche französische Räume zu begrenzen; (H2) die Wirksamkeit eines einzelnen erfolgreichen Angriffs machte den Unterschied. Musterlösung: Beide Hypothesen sind mit dem Resultat vereinbar; für eine stärkere Aussage brauchst du Spielbilder, Chancen und einen ausführlichen Spielbericht. Transfer: Wie könnte Frankreich auf enge zentrale Räume reagieren? Durch Flügelwechsel, Tempowechsel und zusätzliche Anspielstationen – bei zugleich abgesicherter Restverteidigung.


Fall C: Griechenland – Tschechien 1:0 nach Verlängerung, 1. Juli

Ausgangslage: Tschechien hatte die Gruppe D mit drei Siegen und anschließend das Viertelfinale gewonnen. Befund: Traianos Dellas köpfte nach einer von Vassilios Tsiartas ausgeführten Ecke in der 105.+1. Minute das 1:0. Regelanalyse: Ein „Silver Goal“ war kein sofortiger Abpfiff bei Ballkontakt; entschieden wurde nach dem Ende dieser Verlängerungshälfte. Musterlösung: Weil Griechenland nach den ersten 15 Minuten Verlängerung vorn lag, endete die Begegnung mit 1:0. Taktischer Schluss: Ein Favorit kann selbst bei vielen Offensivphasen durch einen einzigen ruhenden Ball ausscheiden. Die Formulierung „Tschechien war chancenlos“ wäre falsch.


Fall D: Portugal – England 2:2 und 6:5 im Elfmeterschießen, 24. Juni

Befund: Das Viertelfinale stand nach 120 Minuten 2:2. Portugal gewann das Elfmeterschießen 6:5. Wichtig: Das Elfmeterschießen ist eine Entscheidung des Siegers, kein zusätzlicher Trefferstand von 8:7 im Spielresultat. Der Torwart Ricardo hielt einen englischen Versuch und verwandelte selbst den entscheidenden Elfmeter. Analyse: Trenne körperliche Technik, psychische Belastung und Zufall. Musterlösung: Strafstöße erfordern einen wiederholbaren Bewegungsablauf und Konzentration, doch ein einzelnes Duell beweist keine dauerhafte Charaktereigenschaft.

Videonachweis: UEFA, „EURO 2004 highlights: Portugal edge England in penalty drama“, veröffentlicht 5. Mai 2016; Spielszenen vom 24. Juni 2004. Beobachtungsauftrag: Halte schriftlich fest, welche Szene zur regulären Spielzeit, Verlängerung oder zum Elfmeterschießen gehört. Verwende für die Ergebnisangabe die korrekte Trennung.


Wirkung, Quellenkritik und Mediathek


Ein überraschender Titel mit vielen Perspektiven

Griechenland gewann die Europameisterschaft erstmals. Das turnierübergreifende Fazit lautet nicht, dass Offensivfußball wertlos sei: Die Tschechen erzielten im Turnier zehn Treffer, Milan Baroš wurde mit fünf Toren Torschützenkönig, und Portugal spielte sich mit starken Akteuren bis ins Finale. Entscheidend war, wie die griechische Mannschaft ihre Fähigkeiten im konkreten Turnier einsetzte. Historische Leistung und ästhetische Bewertung der Spielweise sind unterschiedliche Urteile. Respektvolle Sportberichterstattung vermeidet nationale Klischees, Herabwürdigung, rassistische Zuschreibungen und die Verherrlichung aggressiven Fanverhaltens.

Griechische Nationalmannschaft bei der Siegerehrung nach dem EM-Finale 2004; Foto Fritz Duras, CC BY-SA 3.0.
Griechische Nationalmannschaft bei der Siegerehrung nach dem EM-Finale 2004; Foto Fritz Duras, CC BY-SA 3.0.
Griechische Fans feiern den EM-Titel am 4. Juli 2004; Foto Mai-Linh Doan, CC BY-SA 1.0.
Griechische Fans feiern den EM-Titel am 4. Juli 2004; Foto Mai-Linh Doan, CC BY-SA 1.0.

Vergleichsauftrag: Unterscheide auf beiden Bildern ein belegtes Geschehen von einer Interpretation über „das gesamte Land“. Fans, deren Feier sichtbar ist, repräsentieren keine vollständige Bevölkerungsmeinung.


Mediathek: sehen, datieren, prüfen

Vorschaubild dieses Kurses ist die Eröffnungsfeier (Aufnahme 12. Juni 2004; Fotograf João Castro). Ergänzend enthält die Mediathek die zeitgenössische Spielortkarte (2004), das tschechische Mannschaftsfoto (15. Juni 2004), Vorbereitungen vor Deutschland–Tschechien (23. Juni 2004), einen Blick auf das Finale (4. Juli 2004), Siegerfoto und Fanfeier sowie zwei offizielle UEFA-Videorückblicke (veröffentlicht 2016, also nach dem Ereignis). Die einzelnen Bilder und Videos stehen mit Beobachtungsfragen in den passenden Kapiteln; ihre Urheber und Fundstellen sind unten genannt.

Vier Regeln der Bildkritik: (1) Aufnahmedatum und Upload-Datum sind nicht automatisch identisch. (2) Eine Bildunterschrift ist eine überprüfbare Behauptung. (3) Ein Foto kann eine Szene, nicht ohne Weiteres eine gesamte Taktik belegen. (4) Videos sind häufig redaktionell gekürzte Rückblicke; ausgeblendete Phasen dürfen nicht hinzuerfunden werden. Bei später erstellten Kontextfotos müsste das abweichende Aufnahmedatum offenstehen – in dieser Mediathek sind die als Spielbilder bezeichneten Fotos den historischen Ereignissen zugeordnet.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Prüfe dein Wissen

In welchem Land fand die Endrunde der UEFA EURO 2004 statt? (Portugal) (!Griechenland) (!Frankreich) (!Italien)



Wie viele Mannschaften spielten 2004 in der Endrunde? (16 Mannschaften) (!8 Mannschaften) (!24 Mannschaften) (!32 Mannschaften)



Wer gewann das Endspiel am 4. Juli 2004? (Griechenland) (!Portugal) (!Tschechien) (!Frankreich)



Welches Ergebnis hatte das Endspiel nach 90 Minuten? (Portugal 0 zu 1 Griechenland) (!Portugal 2 zu 1 Griechenland) (!Portugal 1 zu 1 Griechenland) (!Portugal 0 zu 0 Griechenland)



Wer erzielte das entscheidende Finaltor? (Angelos Charisteas) (!Milan Baros) (!Cristiano Ronaldo) (!Pavel Nedved)



Welche Regel wurde im Halbfinale Griechenland gegen Tschechien angewendet? (Silver Goal) (!Golden Goal mit sofortigem Abpfiff) (!Wiederholungsspiel am Folgetag) (!Auswaertstorregel)



Wer war mit fünf Treffern Torschuetzenkoenig des Turniers? (Milan Baros) (!Angelos Basinas) (!Wayne Rooney) (!Luis Figo)



Welche beiden Teams kamen in Gruppe C weiter? (Schweden und Daenemark) (!Italien und Bulgarien) (!Schweden und Italien) (!Daenemark und Bulgarien)



Was geschah im Viertelfinale Portugal gegen England? (Portugal gewann nach einem 2 zu 2 im Elfmeterschiessen) (!England gewann 3 zu 0) (!Portugal gewann 1 zu 0 nach 90 Minuten) (!Das Spiel wurde wiederholt)



Welcher Quellengebrauch ist bei einer historischen Spielszenenanalyse richtig? (UEFA Bericht und eine zweite verlaessliche Quelle abgleichen) (!Einem beliebigen Bild ohne Datum glauben) (!Einen spaeteren Stadionblick als Spielszene ausgeben) (!Aus einem Endergebnis jede taktische Einzelheit ableiten)




Memory: Begriffe und Bedeutungen

Estádio da Luz Stadion des Endspiels 2004 in Lissabon
Otto Rehhagel Trainer des griechischen Europameisters
Milan Baroš Torschützenkönig mit fünf Treffern
Silver Goal Führung am Ende der ersten Verlängerungshälfte beendet die Partie
Zagorakis Griechischer Kapitän und bester Spieler des Turniers
Gruppe C Drei punktgleiche Mannschaften und besondere Direktvergleichsregeln




Drag and Drop: Beobachtung und Deutung verbinden

Ordne den Fachbegriff zu. Passende Erklärung
Kompaktheit Kleine Abstände zwischen verteidigenden Mannschaftsteilen
Flügelspiel Angriff über die seitlichen Bereiche des Spielfelds
Standardsituation Spielfortsetzung etwa durch Ecke oder Freistoß
Quellenkritik Abgleich von Herkunft, Datum und Aussage einer Aufnahme
Direkter Vergleich Platzierungsentscheidung mit Spielen der punktgleichen Teams




Kreuzworträtsel: Namen und Orte

Portugal Welches Land war Gastgeber der Endrunde?
Griechenland Welche Mannschaft gewann das Turnier?
Lissabon In welcher Stadt wurde das Finale ausgetragen?
Rehhagel Wie hieß der Nachname des griechischen Trainers?
Charisteas Wie hieß der Nachname des Finaltorschützen?
Zagorakis Wie hieß der Nachname des griechischen Kapitäns?




LearningApps

Nutze die thematische LearningApps-Suche als zusätzliche Übungssammlung. Prüfe bei Angeboten anderer Autorinnen und Autoren die Zuverlässigkeit; die Einbindung ist keine Behauptung, eine bestimmte App selbst entwickelt zu haben.


Lückentext: Zusammenhänge erklären

Ergänze die passenden Wörter oder Zahlen.
Das Gastgeberland der Endrunde 2004 war

.
Das Turnier dauerte vom 12. Juni bis zum 4. Juli

.
In vier Gruppen spielten insgesamt

Mannschaften.
Der später siegreiche Außenseiter hieß

.
Das Endspiel fand in der Stadt

statt.
Der entscheidende Kopfball im Finale gelang

.
Der Trainer des griechischen Teams hieß Otto

.
Die Führung am Ende der ersten Verlängerungshälfte konnte nach der

das Spiel entscheiden.
Mit fünf Toren war Milan

der erfolgreichste Torschütze.
Für eine belastbare historische Analyse benötigt man neben dem Archivbericht eine zweite

.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zeitleiste: Gestalte einen Zeitstrahl mit mindestens sechs korrekt datierten Ereignissen zwischen Eröffnung und Finale; markiere Auftakt, Viertelfinale, Halbfinale und Schluss.
  2. Portugal: Zeichne die Karte des Gastgeberlandes und kennzeichne Lissabon, Porto sowie mindestens vier weitere Spielortregionen; verwende einen Kartennachweis.
  3. Sportreportage: Schreibe eine eigene Meldung von 120 bis 160 Wörtern zum Finale; trenne Ergebnis, Torschütze und eine vorsichtige Einordnung.
  4. Bildanalyse: Vergleiche das Eröffnungsbild und das Foto der Siegerehrung; notiere je drei Beobachtungen und zwei Aussagen, die die Bilder nicht belegen.


Standard

  1. Gruppenphase: Erkläre anhand der echten Resultate, weshalb Griechenland 2004 Spanien in Gruppe A überholte; dokumentiere jeden Schritt der Wertung.
  2. Trainingsplanung: Entwickle eine ungefährliche Übung zu Eckbällen und Raumdeckung für eine Jugendgruppe; ergänze Rollen, Sicherheit und Feedbackfragen.
  3. Fußballtaktik: Analysiere anhand des offiziellen UEFA-Finalvideos die Laufwege bei der griechischen Ecke; zeichne ein selbst beschriftetes Raumdiagramm.
  4. Interview: Befrage eine erwachsene Person nach ihrer Erinnerung an 2004; vergleiche Aussagen mit zwei Quellen und kennzeichne Erinnerungslücken respektvoll.


Schwer

  1. Quellenkritik: Erstelle eine vierseitige Fallstudie zum Griechenland–Tschechien-Halbfinale mit Regeltext, Spielbericht, eigener Analyse und Quellenvergleich.
  2. Mathematik: Rekonstruiere die Dreierwertung der Gruppe C mit Punkten, Toren und Tordifferenzen aus direkten Spielen; stelle ein Rechenschema mit prüfbarer Lösung vor.
  3. Medienbildung: Produziere ein eigenes dreiminütiges Erklärvideo mit selbst gezeichneten Taktikgrafiken und CC-lizenziertem Material; kopiere keine geschützten Spielszenen.
  4. Sportethik: Verfasse eine differenzierte Stellungnahme zum Begriff Außenseitersensation: Bewerte Leistung, Mannschaftsorganisation, Zufall und stereotype Medienbilder anhand von Belegen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Regelanwendung: Vergleiche Golden Goal, Silver Goal und die heute übliche Verlängerung in drei Sätzen und entscheide begründet, weshalb das Halbfinale 2004 nach Dellas’ Tor endete. Lösung: Silver Goal wertete die Führung am Ende der ersten Verlängerungshälfte; kein sofortiger Tor-Abpfiff.
  2. Tabellenanalyse: Erkläre mit allen nötigen Zwischenschritten, weshalb Griechenland 2004 in Gruppe A vor Spanien stand. Lösung: je vier Punkte, direkt 1:1, gleiche gesamte Tordifferenz; Griechenland hatte vier, Spanien zwei Gruppentore erzielt.
  3. Direktvergleich: Berechne in Gruppe C die Torzahlen der direkten Begegnungen unter Schweden, Dänemark und Italien. Lösung: Schweden drei, Dänemark zwei, Italien eines; Schweden und Dänemark kamen weiter.
  4. Taktischer Transfer: Skizziere zwei Wege, wie ein Angreifer eine kompakte Defensive bespielen könnte, ohne die Absicherung zu verlieren. Beispiellösung: Seitenverlagerung und abgestimmte Flankenläufe mit zurückbleibenden Verteidigern.
  5. Medienkritik: Ein Blog behauptet, ein Foto aus dem Jahr 2015 zeige das Finale von 2004. Formuliere eine Prüfstrategie. Lösung: Dateiseite und Aufnahmezeit vergleichen, Motiv mit zeitgenössischen Berichten abgleichen, Widerspruch offenlegen.
  6. Spieldatenauswertung: Berechne den Torschnitt der Endrunde und erkläre, was der Mittelwert nicht aussagt. Lösung: 77 geteilt durch 31 = rund 2,48 Tore je Spiel; keine Aussage zur exakten Torzahl einer Einzelpartie.


Lernnachweis

Wissen: Du nennst den offiziellen Namen UEFA EURO 2004, den früheren Namen European Nations’ Cup, die Austragungsdaten, das Gastgeberland, die 16 Teilnehmer, die vier Gruppen und die korrekten K.-o.-Ergebnisse. Verstehen: Du erklärst Gruppenrangfolgen, Silver Goal und die Differenz zwischen einem 2:2-Spielstand und einem nachfolgenden Elfmeterschießen. Analyse: Du unterscheidest Spielsituation, taktische Deutung und nicht belegte Vermutung. Produkte: ein selbst erstellter Zeitstrahl, ein mit Quellen beschriftetes Spielortblatt, eine nachvollziehbare Fallanalyse und ein eigener Medienbeitrag. Transfer: Du kannst das Vorgehen auf andere historische Wettbewerbe übertragen, ohne Namen, Regeln oder Spieljahre zu vermischen.

Bewertungsraster (je 0–3 Punkte): (A) faktische Richtigkeit und Datierung, (B) methodische Quellenprüfung, (C) nachvollziehbare Spielanalyse, (D) respektvolle und urheberrechtsbewusste Darstellung. 12 Punkte sind maximal möglich. Als Orientierung: 10–12 = sehr überzeugend, 7–9 = solide, 4–6 = teilweise gelungen, 0–3 = überarbeiten. Die Punktebereiche sind ein didaktischer Vorschlag, keine historische UEFA-Wertung.

Beispiel eines vollständigen Belegs: „Beim Finale am 4. Juli 2004 im Estádio da Luz köpfte Charisteas nach einer Ecke von Basinas in Minute 57 das 1:0; UEFA-Spielbericht und BBC-Rückblick stimmen hinsichtlich Sieger, Torschütze und Spielidee überein.“ Eine Behauptung wie „Griechenland hatte garantiert immer weniger Ballbesitz“ ist ohne gesonderte Daten kein ausreichender Lernnachweis.


OER und Wikipedia

Historische Ergebnis- und Regelquellen, geprüft am 5. November 2026:

Wikipedia-Einbindung (deutsch; ergänzender OER-Lesetext):

Nachweise für die eingebetteten Wikimedia-Commons-Bilder (Dateiseite ist zugleich Lizenzbeleg):

Datei und Fundstelle Urheber zeitliche Einordnung Lizenz
Euro2004OpeningCeremony.jpg João Castro Eröffnungsfeier, 12.06.2004 laut EXIF; erst 2006 hochgeladen CC BY 2.5
Portugal stadiums template.png Ed g2s Karten-Vorlage, Originalupload 18.06.2004 CC BY-SA 3.0
EURO04 Czech Team 546.jpg StaraBlazkova Teamfoto, 15.06.2004 laut EXIF CC BY-SA 3.0
Vor dem Gruppenspiel Deutschland - Tschechien.jpg Fritz Duras vor dem Gruppenspiel am 23.06.2004; Upload 01.08.2004 CC BY-SA 3.0
Luz-Stadion während des EM-Finales.jpg Fritz Duras Finalansicht vom 04.07.2004; Upload 01.08.2004 CC BY-SA 3.0
Griechische Nationalmannschaft bei der Siegerehrung.jpg Fritz Duras Siegerehrung 2004; Upload 31.07.2004 CC BY-SA 3.0
Greeks celebrating Euro 2004 victory dsc06432.jpg Mai-Linh Doan Fans feiern am 04.07.2004 CC BY-SA 1.0

Videonachweise: UEFA, Final-Highlights 2004 und UEFA, Portugal–England-Highlights 2004. Beides sind vom verifizierten UEFA-Kanal bereitgestellte Rückblickvideos aus 2016 mit historischem Filmmaterial von 2004. Die eingebetteten Player bleiben Angebote von YouTube; Verfügbarkeit und Abspielbarkeit können sich durch Plattform-, Länder- oder Rechtebeschränkungen ändern. Die Videos sind keine frei lizenzierten OER; sie werden verlinkt und nicht kopiert. Für eigene Wiederveröffentlichungen nur nach entsprechender Erlaubnis oder mit eigenem Material arbeiten.


Verknüpfte Lernbereiche

Verknüpfungsideen: Im Geschichtsunterricht prüfst du den zeitlichen Kontext; in Sport und Trainerbildung untersuchst du Entscheidungen und Räume; in Mathematik rechnest du Tabellen und Mittelwerte; in Deutsch formulierst du begründete Reportagen; in Medienbildung prüfst du Rechte, Daten und Perspektiven.


aiMOOC Projekte

Projekt 1: Kuratiere eine kleine Ausstellung mit sechs überprüften Turniermomenten und jeweils einem Nachweis. Projekt 2: Erstelle eine frei verwendbare Taktiktafel mit zwei alternativen Lösungen für eine Standardsituation. Projekt 3: Vergleiche diese Ausgabe mit einer anderen EM und erkläre Unterschiede bei Modus, Reglement und Medienberichterstattung. Veröffentliche keine fremden geschützten Spielszenen ohne Rechteklärung.



Schulfach+




aiMOOCs



aiMOOC Projekte









MOOCwiki · Deutsch

Nach dem Lernen ist vor dem Lernen

Entdecke direkt den nächsten Lernkurs. Weitere Inhalte erscheinen, wenn Du weiter nach unten scrollst.

Zur MOOCwiki-Hauptseite

Mediathek

Suche verfeinern

Dein Lernplan bestimmt, was oben steht. Alle anderen Inhalte bleiben erreichbar. Seitenaufrufe beeinflussen die Auswahl nicht.

Inhalte werden geladen ...

Mediathek wird aus dem Wiki geladen ...