Trainingswochen realistisch planen - Fußballtraining
Einleitung

Mediennachweis: Grafik von Mjhami2, 23.08.2016, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Textalternative: Vier Stationen auf einem Fußballfeld, zwischen denen die Spielerinnen und Spieler passen und sich neu anbieten. Das Schema beschreibt eine Trainingsorganisation und keine starre Wochenvorgabe.
Du leitest ein Fußballteam und willst eine realistische Trainingswoche gestalten: Spieltag, Schule, Prüfungen, Beruf, Schichtdienst, Anfahrtswege, Gesundheit, Platz, Material und Zahl der Coaches müssen zusammenpassen. Dieser Kurs zeigt, wie du mit wenigen klaren Schwerpunkten planst, Spielfreude und Wiederholungen ermöglichst und bei Änderungen sicher umsteuerst. Das Ziel ist nicht, jede verfügbare Minute zu füllen, sondern für alle Beteiligten sinnvolle Lerngelegenheiten zu schaffen. Zielgruppe sind Trainerinnen, Trainer, Spielerinnen, Spieler und Coaches im Verein und in der Schule. Grundlegendes Lernen bleibt kostenlos.
Lernziele: Du erstellst einen Wochenplan mit einem überprüfbaren Spielproblem, verteilst Belastung und Erholung, passt Spielformen an Alter und Erfahrung an, organisierst Vertretungen und begründest Änderungen. Der Kurs verknüpft Fußball, Fußballtraining, Trainingsplanung, Sportpädagogik und Gesundheitsförderung, ohne ältere Fußballkurse zu kopieren oder in einen neuen Lernbereich zu übernehmen.
Sicherheitsgrundsatz: Training wird fachlich angeleitet. Vor jeder Einheit prüfst du feste Tore, den Boden, Hindernisse, Abstand zu anderen Gruppen und angemessene Ausrüstung. Du planst Trink- und Erholungspausen, vermeidest gefährliche Sprung- und Kontaktfolgen sowie Maximalbelastungen und brichst die Teilnahme bei Beschwerden ab. Medizinische Abklärung und Behandlung gehören zu qualifizierten Fachpersonen, nicht in eigenständige Trainingsversuche. Für Kinder gibt es keine Kopfballpflicht. Jeder Plan ist an örtliche Regeln, Wetter und tatsächliche Bedingungen anzupassen.
Rahmenbedingungen und Lernziele
Erst den Alltag, dann die Übung planen
Ein Wochenplan ist ein kurzer Mikrozyklus innerhalb eines längerfristigen Entwicklungswegs. Zuerst sammelst du nur die für den Sportbetrieb nötigen Informationen: Spieltag, verfügbare Trainingsfenster, schulische oder berufliche Belastungen, Platzbelegung, Anreise, Coach-Zahl, Material und altersgerechte Erholungsmöglichkeiten. Frage nach Verfügbarkeit statt nach privaten Diagnosen oder konkreten Prüfungsnoten. Dokumentiere nur notwendige Angaben und respektiere Einwilligung sowie Vereins- und Datenschutzregeln.
Trenne drei Ebenen: unverrückbar sind zum Beispiel Spieltermin, Hallensperrung und verpflichtende Schulveranstaltung; anpassbar sind Dauer, Feldgröße, Gruppen und Reihenfolge; verzichtbar sind Zusatzprogramme, wenn Zeit oder Erholung fehlen. Eine Trainingswoche ist erfolgreich, wenn der Kerninhalt stattfinden kann und niemand wegen unnötiger Wartezeiten ausgeschlossen wird.
Ein Spielproblem als roter Faden
Beobachte zuerst ein konkretes Problem, etwa: „Nach Ballgewinn erkennen wir freie Mitspielende zu spät.“ Formuliere ein beobachtbares Wochenziel: „In kleinen Spielformen bieten sich mehrere Spielerinnen und Spieler nach Ballgewinn sichtbar an; das Team findet häufiger eine sichere erste Passoption.“ Dieses Ziel lässt sich ohne komplizierte Messgeräte an einzelnen Spielszenen prüfen. Zwei Schwerpunkte reichen für viele Amateurwochen: ein wiederkehrendes Lernziel und ein unmittelbar spielbezogenes Detail. Verzichte auf die Idee, Technik, Taktik, Schnelligkeit und Kondition in jeder Einheit vollständig abzudecken.
| Planungsfrage | Praktische Entscheidung | Prüfkriterium |
|---|---|---|
| Welche Zeit ist wirklich frei? | Zwei Einheiten fest, weitere nur freiwillig | Kein Konflikt mit Schule oder Schicht |
| Was soll besser werden? | Sicheres Anspiel nach Ballgewinn | Wiedererkennbare Spielszenen |
| Welche Mittel stehen bereit? | Kleine Felder und vorhandene Bälle | Aufbau auch bei Ausfall eines Coaches möglich |
| Woran merken wir Fortschritt? | Kurzbeobachtung und Teamrückmeldung | Verständliche, faire Rückmeldung |
DFB-Orientierung richtig einordnen
Die Trainingsphilosophie Deutschland des DFB betont Freude, Intensität und Wiederholung in kleinen Spielformen: viele Aktionen statt langer Schlangen. „Intensität“ heißt dabei nicht dauernde maximale körperliche Belastung. Die Dauer und Dichte sind alters- und tagesformgerecht zu wählen; Pausen bleiben notwendig. Der DFB zur Trainingsvision fordert ausdrücklich ein Konzept, das zu Alter, Können und tatsächlich einplanbarer Trainingszeit passt. Stand der Quellenprüfung: 03.11.2026.
Videoquelle: DFB (Verband), „Trainingsphilosophie Deutschland: Tipps für Spielformate bis zur D-Jugend“, veröffentlicht 26.05.2025. Offiziell bereitgestellter YouTube-Player; kein Anspruch auf eine freie Videolizenz, keine Verbindung oder Empfehlung durch die Mitwirkenden. Textalternative: DFB-Coaches erläutern die Organisation kleiner Spiele und altersgerechter Spielmöglichkeiten. Bei gesperrter Videoeinbettung gelten die schriftlichen Beispiele dieses Kurses; VIDIS- und Schulvorgaben haben Vorrang.
Den Wochenrhythmus vom Spieltag her bauen
Rückwärtsplanung statt Überfüllung
Markiere erst den Spieltag, dann die Erholung davor und danach. Für eine Freizeitmannschaft mit einem Samstagsspiel und zwei gemeinsamen Einheiten kann der Dienstag ein längerer Lerntag mit vielen Ballaktionen und der Donnerstag eine kürzere, gut kontrollierbare Einheit mit bekannten Prinzipien sein. Das ist ein Beispiel, keine medizinische oder physiologische Standardvorschrift. Bei einem Sonntagsspiel, mehreren Spielen, einer Prüfung oder einer Nachtschicht verschiebt sich der Plan. Plane keine harten Zusatzblöcke als Ersatz für versäumte Einheiten.
| Tag | Beispiel mit Spiel am Samstag | Belastungs- und Alltagsprüfung |
|---|---|---|
| Montag | Freier Tag, leichte freiwillige Bewegung nach Wohlbefinden | Erholung und Schule oder Beruf zuerst |
| Dienstag | Spielform mit Schwerpunkt Anbieten nach Ballgewinn | Ausreichend Pausen und Wechsel |
| Mittwoch | Kein gemeinsames Training | Zeit für Lernstoff, Familie oder Schicht |
| Donnerstag | Kurze Spielvorbereitung und Standards ohne Maximalbelastung | Bei Prüfung oder Müdigkeit verkürzen |
| Freitag | Frei, organisatorische Informationen | Schlaf und Anreise nicht beeinträchtigen |
| Samstag | Spieltag nach Spielordnung | Aufwärmen, Spielzeit und Rückmeldung anpassen |
| Sonntag | Erholung | Keine verpflichtende Zusatzbelastung |
Eigene Wochenlast-Grafik (schematisch, keine Messwerte):
| Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | Samstag | Sonntag |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Erholung | Lernen und Spielen | Frei | Kürzeres Spielen | Frei | Wettkampf | Erholung |
| ▁ | ▆ | ▁ | ▄ | ▁ | ▇ | ▁ |
Textalternative: Ein qualitativer Verlauf mit weniger geplanter Belastung an freien Tagen, einer längeren Trainingseinheit am Dienstag, einer kürzeren am Donnerstag und einem Samstagsspiel. Die Balken sind illustrative Zeichen und keine individuellen Leistungsdaten; Darstellung in diesem Kurs selbst erstellt, 03.11.2026, zur freien textlichen Weiterverwendung.
Belastung beobachten statt scheinbar exakt berechnen
Achte auf den Gesamtkontext: andere Sportarten, schulische Wettkämpfe, Arbeit, Wegezeiten, Schlaf und subjektive Erschöpfung. Hilfreich ist eine freiwillige, einfache Rückmeldung („bereit“, „heute weniger“, „heute nicht“); sie ersetzt weder ärztliche Einschätzung noch ist sie ein Diagnosetool. Frage nach erreichbarer Beteiligung, nicht nach sensiblen Krankheitsdetails. Wechsel zwischen Aufgaben, setze aktive und ruhige Pausen und beobachte Bewegungsqualität, Motivation und Konzentration. Bei Schwindel, Schmerzen, Atemproblemen oder anderen Beschwerden unterbrichst du die Teilnahme und veranlasst angemessene Hilfe nach Vereins-Notfallplan.

Bildquelle: Douglaseru, Uganda, Aufnahme 28.03.2021, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Textalternative: Mehrere Personen bewegen sich in einer Fußballspielsituation. Das Foto belegt keine bestimmte Intensität oder Trainingswirkung.
Wenn Ressourcen wegfallen
Lege vorab einen Plan B fest: Bei halbem Platz trainieren zwei kleine Felder mit kürzeren Wegen; bei wenigen Bällen spielt ein Ball pro Kleingruppe statt einer großen Schlange; bei nur einem Coach entfallen unübersichtliche Stationen und riskante Parallelübungen. Bei sehr geringer Beteiligung verschiebst du das Teamziel auf eine kleingruppentaugliche Variante. Bei Wettergefahr, ungesicherten Toren oder ungeeignetem Untergrund wird nicht auf Biegen und Brechen gespielt. Spielerinnen und Spieler sollen rechtzeitig und über den vereinbarten Kanal informiert werden.
Altersgerecht, inklusiv und erholungsbewusst steuern
Vier Lern- und Lebensphasen
| Alter und Erfahrung | Schwerpunkt | Organisation und Schutz |
|---|---|---|
| 6 bis 9 Jahre, auch Einsteigende | Fantasievolle Ball- und Fangspiele, kleine Tore, viele Ballkontakte | Kurze einfache Regeln, freie Pausen, keine Kopfballpflicht und keine langen Warteschlangen |
| 10 bis 13 Jahre, unterschiedliche Erfahrung | Variable Grundlagen, Orientierung, Dribbling, Passen, Entscheiden | Kleine Spiele variieren; schulische Termine und Wachstum individuell beachten |
| 14 bis 17 Jahre, Einsteigende bis Erfahrene | Spielnahe Lösungen, Rollenwechsel, Kooperation, Entscheidung unter Druck | Belastungen und Mehrfachteams abstimmen; Selbstbestimmung und Erholung fördern |
| Erwachsene, Freizeit bis leistungsorientiert | Spielprinzipien mit passend dosiertem Umfang | Arbeit, Schichten, familiäre Verpflichtungen, Vorerfahrung und individuelle Belastbarkeit berücksichtigen |
Alle Altersstufen brauchen die Möglichkeit, mit geringerem Leistungsdruck teilzunehmen. Richte bei heterogenen Gruppen die Variation über Raum, Gegenspielerzahl, Ballart und Regel aus, nicht über Bloßstellung oder starre Etiketten. Eine Person kann im Passen erfahren und zugleich bei der Orientierung noch Anfängerin sein.
Profibilder sachgerecht nutzen

Bild: Steffen Prößdorf, 03.07.2023, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons. Textalternative: Porträt von Alexandra Popp vor neutralem Hintergrund. Historische Aufnahme, keine Aussage über ihren heutigen Verein oder Trainingszustand; redaktionelle Bildungsnutzung unter Beachtung von Persönlichkeitsrechten. Keine persönliche Mitwirkung oder Empfehlung.

Bild: Rufus46, 03.05.2017, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons. Textalternative: Joshua Kimmich auf einem Trainingsplatz. Historische Aufnahme, kein Beleg seiner heutigen Mannschaft, Wochenbelastung oder Empfehlung.
Analytischer Transfer: Die dokumentierten Fotos von Alexandra Popp und Joshua Kimmich zeigen unterschiedliche Kontexte professionellen Fußballs, aber keine konkreten Trainingspläne, Verletzungsgeschichten oder Belastungsdaten. Gerade daran lernst du: Auch bei prominenten Sportlerinnen und Sportlern dürfen aus einem Bild keine individuellen Wochenprogramme abgeleitet werden. Im Vereinsalltag benötigen Jugendliche mit Schulstress und Erwachsene im Schichtdienst ebenso eigene, fachlich angemessene Anpassungen. Diskutiere Rollen, Zeitbudget und Belastbarkeit, nicht vermeintliche Promi-Geheimrezepte.
Wiederholung, Variation und Ruhe verbinden

Animation: Rijesh, 19.11.2020, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, ursprünglich cuemath.com. Textalternative: Spielende bewegen den Ball über Dreiecke und verändern ihre Positionen, um Passmöglichkeiten zu schaffen. Die bewegte Darstellung ist ein taktisches Lernbild und kein Belastungsplan.
Wiederhole ein Thema über mehrere Wochen, aber verändere die Spielaufgabe: zunächst freies Anbieten, dann ein Gegner mehr, danach die Entscheidung beim Umschalten. Ermögliche in kurzen Durchgängen viele aktive Aktionen mit Pausen dazwischen. Die DFB-Akademie betont die Abstimmung von Belastung und Entlastung. Aussagen aus dem Elitetraining sind keine unveränderten Belastungsvorgaben für Kinder oder Hobbyteams.
Videoquelle: DFB (Verband), „Trainingsphilosophie Deutschland (TPD): DFB-Trainer bilden Dortmunder Lehrkräfte weiter“, veröffentlicht 05.02.2026. Einbettung über den offiziellen YouTube-Player, keine behauptete offene Videolizenz. Textalternative: Einblick in die Vermittlung kleiner Spielformen an Lehrkräfte, mit dem Ziel hoher Beteiligung in Schule und Verein. Bei gesperrtem Video die schriftliche Darstellung nutzen und VIDIS-Vorgaben respektieren.
Praktische Spielformen mit Differenzierung
Jede Trainingsaufgabe hat ein klares Ziel und eine geplante Beobachtung. Alle Beispiele werden nur unter Aufsicht eines geeigneten Coaches mit standsicheren Toren, freien Sicherheitszonen und altersgerechten Pausen durchgeführt. Die Feldmaße sind Orientierungen, keine Sicherheitsgarantie; Gruppengröße und Platzbedingungen gehen vor.
Trainingsaufgabe A: Drei gegen drei mit schneller Passoption
Ziel: Nach Ballgewinn eine freie Anspielstation sehen und unterstützen. Material: Bälle, Leibchen, Markierungen, zwei gesicherte Kleintore. Aufbau: Ein überschaubares rechteckiges Feld, zwei Teams zu je drei Personen, freie Auswechselmöglichkeit. Durchführung: In kurzen Runden drei gegen drei spielen. Beobachtungsauftrag: Bietet sich nach Ballgewinn jemand seitlich oder diagonal an? Dazwischen Erholung und kurzes Coaching. Typische Fehler: Alle laufen zum Ball, die erste Passoption ist verdeckt, lange Unterbrechungen. Beobachtung: Sichtbare Angebote und passende Entscheidungen, nicht nur Tore zählen. Leichtere Variante: Größeres Feld oder neutrale Anspielperson. Schwerere Variante: Kleineres Feld oder zusätzliche Verteidigung ohne aggressive Zweikampfpflicht. Transfer: Nach dem nächsten Spiel eine Situation mit sicherer erster Passoption beschreiben. Für 6–9-Jährige spielerisch und ohne Taktikvortrag, für 14–17-Jährige mit stärkerem Spielbezug.
Trainingsaufgabe B: Passdreieck mit Richtungswechsel
Ziel: Freilaufen, Blick vor Ballannahme und Passqualität verbinden. Material: Ein Ball pro Gruppe, drei bis vier Markierungsteller. Aufbau: Kleine Dreiecke mit ausreichendem Abstand zwischen Gruppen. Durchführung: Nach dem Pass die Position wechseln und vor Ballannahme kurz aufschauen; nach einigen Durchgängen die Richtung wechseln. Typische Fehler: Stehenbleiben, Blick ausschließlich auf den Ball, hektische Pässe. Beobachtung: Bewegt sich die nächste Anspielperson erkennbar in den freien Raum? Leichtere Variante: Kein Verteidiger, geringeres Tempo und kürzere Wege. Schwerere Variante: Ein passiv störender, später dosiert aktiver Gegner, sofern Alter und Können passen. Transfer: Das entstehende Dreieck in einer kleinen Spielform wiedererkennen. Kinder 6–9 erhalten ein einfaches Spielbild, keine Pflicht zu technisch perfekten Passfolgen.

Bild: Dotun55, Nigeria, 17.07.2019, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Textalternative: Trainingssituation in einem Stadion bei abnehmendem Licht. Das Foto dient zur Frage nach Sicht, Beleuchtung und sicherer Durchführung, nicht als Beleg einer konkreten Trainingsmethode.
Trainingsaufgabe C: Zwei kleine Felder statt einer Warteschlange
Ziel: Bei knapper Zeit möglichst viele sinnvolle Ballaktionen und Entscheidungen ermöglichen. Material: Zwei bis vier gesicherte Kleintore oder sichere Ziellinien, Bälle, Leibchen, Markierungen. Aufbau: Ein geteilter Platz mit Abstand zu Wegen und Zuschauerbereichen; bei einem Coach bleiben beide Felder überschaubar. Durchführung: In kleinen Gruppen gleichzeitig spielen, mit festem Wechsel- und Pausenrhythmus; keine zusätzlichen, unbeaufsichtigten Stationen. Typische Fehler: Unsichere Tore, zu enge Zonen, unbeachtete Randbereiche, unklare Wechsel. Beobachtung: Wie viele Personen sind wirklich aktiv, und bleiben die Spiele sicher? Leichtere Variante: Freie Ballkontakte und zusätzliche Zeit am Ball. Schwerere Variante: Eine einzige Spielregel zur Entscheidungsfindung, statt viele Regeln zugleich. Transfer: Den Aufbau für einen halben Platz und eine fehlende Assistenzperson anpassen. Bei Beschwerden sofort Teilnahme stoppen.
Eigene Platzskizze in Wikitext, 03.11.2026 (Textalternative eingeschlossen):
| Linkes Kleinfeld | Sicherheitszone | Rechtes Kleinfeld |
|---|---|---|
| Team Blau gegen Team Gelb, zwei gesicherte Tore | Freier Abstand, Coach mit Übersicht, Wechselzone | Team Rot gegen Team Grün, zwei gesicherte Tore |
| Ballaktionen und kurze Spielrunden | Trinkpause und Ersatzbälle außerhalb der Laufwege | Ballaktionen und kurze Spielrunden |
Die Skizze zeigt zwei parallele Spiele mit freier Mittelzone, keine vorgeschriebene Meterzahl. Der Coach prüft die tatsächliche Eignung und Sichtbarkeit vor Ort; bei nur einer Aufsichtsperson darf nur eine sicher überblickbare Organisation gewählt werden. Diese selbst erstellte Tabelle ist ohne fremde Grafikrechte nutzbar.
Vollständiger Modellfall: U13-Woche mit Prüfungen und Platzengpass
Ausgangslage und Entscheidungsproblem
Ein fiktives gemischtes U13-Vereinsteam hat 14 Teilnehmende mit unterschiedlicher Vorerfahrung. Samstag steht ein Spiel an. Dienstag 17:00–18:15 steht ein Platz mit einem Coach bereit; Donnerstag 17:00–18:15 ist nur ein halber Platz frei, zwei Coaches sind möglich. Fünf Jugendliche haben am Freitag eine schulische Prüfung; sie sollen Donnerstag kürzer teilnehmen dürfen oder aussetzen, ohne Nachteile. Vorhanden sind zwölf Bälle, Markierungsteller, Leibchen und vier nur bei sachgerechter Befestigung nutzbare Kleintore. Das letzte Spiel zeigte: Nach Ballgewinn rücken zu wenige aus dem Deckungsschatten. Niemand muss private Lern- oder Gesundheitsdaten offenlegen.
Auftrag: Plane eine verlässliche Woche mit genau einem Hauptziel, realistischen Zeiten, Pausen, sicherer Organisation und einer durchführbaren Alternative, falls am Donnerstag nur zehn Teilnehmende und ein Coach da sind. Beziehe den Samstagsspieltag und die Prüfung ein. Nutze keine künstlichen Strafeinheiten für Fehlende.
Ausgearbeitete Musterlösung
Wochenziel: Nach Ballgewinn wird im kleinen Spiel mindestens eine neue seitliche oder diagonale Anspielmöglichkeit sichtbar. Beobachtungsmerkmal: In drei exemplarisch beobachteten Ballgewinnen erkennen Team und Coach, wann eine Passoption entstand; es geht um Lernreflexion, nicht um Leistungsranglisten.
| Tag | Verbindliche Planung | Alternative oder Rücksichtnahme |
|---|---|---|
| Montag | Frei, Organisation und Platzbestätigung | Keine zusätzliche Belastung |
| Dienstag 17:00–18:15 | 10 Minuten Ballspiel und Platzprüfung, 15 Minuten Passdreieck, 25 Minuten drei gegen drei in kurzen Durchgängen, 15 Minuten Spiele mit Richtungswechsel, 10 Minuten Pausen und Abschlussreflexion | Bei nur einem Coach zwei überschaubare Kleinfelder ohne unbeaufsichtigte Station |
| Mittwoch | Kein gemeinsames Training | Schule und Erholung |
| Donnerstag 17:00–18:15, Kernprogramm bis 18:00 | 10 Minuten lockeres Spiel, 10 Minuten bekannte Passaufgabe, 25 Minuten Kleinfeldspiele in Intervallen mit Pausen, 10 Minuten Standards ohne hohe Belastung, 5 Minuten Rückblick; 15 Minuten freiwilliger ruhiger Organisationsblock für Verfügbare | Prüfungsgruppe kann um 18:00 gehen oder ganz aussetzen; bei Müdigkeit weiter verkürzen |
| Freitag | Frei | Prüfung und Alltagsbelastung gehen vor |
| Samstag | Spiel und altersgerechtes Aufwärmen nach Spielordnung | Wechselmöglichkeiten und Erholung beachten |
| Sonntag | Frei | Nur freiwillige lockere Freizeitaktivität |
Die Dienstagseinheit umfasst 75 Minuten, das Kernprogramm am Donnerstag 60 Minuten plus höchstens 15 Minuten freiwillige, nicht belastende Organisation. Die Minutenwerte dienen der Transparenz, nicht als pauschale DFB-Vorgabe. Der Plan wird angepasst, wenn beobachtete Ermüdung, Wetter, Schulalltag oder Platzverhältnisse es erfordern.
Plan B: Bei zehn Anwesenden und nur einem Coach am Donnerstag: zwei überschaubare Kleinfeldspiele mit gesichertem Aufbau oder ein gemeinsames Spiel mit geordneten Wechseln. Ziel und Beobachtung bleiben gleich, während das Zusatzprogramm entfällt. Wenn die Aufsicht über zwei Felder nicht sicher möglich ist, wird nur ein Feld genutzt. Bei unbrauchbarem Platz: absagen oder eine passende sichere Alternative ohne Wettkampfdruck wählen.
Lösungserläuterung: Der Plan verbindet ein wiederkehrendes Entscheidungsthema mit vielen Spielaktionen; Donnerstag bleibt auch für Personen mit Prüfung kalkulierbar, die Spieltagsnähe berücksichtigt Erholung, und der Materialaufbau wird an die reale Aufsicht angepasst. Ein Fehlen wird nicht mit isolierten Zusatzsprints kompensiert. Die Rückmeldung zu drei Spielszenen prüft das Lernziel besser als ein pauschaler Sieg oder eine bestimmte Anzahl Tore.
Bewertungsraster und Selbstkontrolle
Bewerte jede Kategorie mit 0 bis 3 Punkten: 0 = fehlt oder widerspricht Sicherheitsregeln, 1 = teilweise, 2 = überwiegend sinnvoll, 3 = überzeugend begründet und umsetzbar. Insgesamt sind 18 Punkte erreichbar.
| Kriterium | Anforderung für 3 Punkte | Musterwertung |
|---|---|---|
| Alltag und Teilnahme | Schultermin, Trainingsfenster und Abwesenheit fair berücksichtigt | 3 |
| Belastung und Schutz | Erholung, Pausen, gesicherte Tore, fachliche Aufsicht und Abbruchkriterien benannt | 3 |
| Fachliches Wochenziel | Ein beobachtbares Problem über die Einheiten hinweg verfolgt | 3 |
| Alters- und Leistungsvariation | Mehrere nachvollziehbare Schwierigkeitsgrade und Mitbestimmung | 2 |
| Ausweichplan | Ausfälle von Platz und Coaches ohne Sicherheitsverlust lösbar | 3 |
| Beobachtung und Transfer | Erfolg anhand konkreter Spielszenen mit Folgeschritt ausgewertet | 3 |
| Gesamt | Maximal 18 Punkte | 17 Punkte |
Die 17 Punkte sind eine begründete Beispielbewertung, kein Testergebnis realer Personen. Ein Verbesserungsvorschlag lautet: die leichtere Variante für sehr unerfahrene U13-Spielende in der Donnerstagseinheit genauer beschreiben.
Interaktive Aufgaben
Multiple-Choice-Quiz
Was ist der erste feste Bezugspunkt einer realistischen Trainingswoche? (Der tatsächliche Spieltag und die verfügbaren Zeitfenster) (!Die längste Übung aus dem Internet) (!Ein identischer Plan für jedes Alter) (!Eine tägliche Pflichtbelastung)
Welche Zielformulierung ist gut beobachtbar? (Nach Ballgewinn wird eine freie Passoption angeboten) (!Alle müssen perfekt Fußball spielen) (!Die Mannschaft darf nie Fehler machen) (!Jede Einheit braucht zehn neue Themen)
Wie wird eine schulische Prüfung am nächsten Tag berücksichtigt? (Durch freiwillige Verkürzung oder Aussetzen ohne Sanktion) (!Durch zusätzliche Laufbelastung) (!Durch ein verpflichtendes spätes Zusatztraining) (!Durch das Offenlegen der Prüfungsnote)
Was ist eine sinnvolle Reaktion auf einen halbierten Trainingsplatz? (Kleine sichere Felder oder ein überschaubares gemeinsames Spiel) (!Unbeaufsichtigte riskante Stationen) (!Ungesicherte Tore enger zusammenstellen) (!Die Gruppe ohne Pause weiterspielen lassen)
Was meint die DFB-Orientierung mit vielen Wiederholungen? (Viele sinnvolle Ballaktionen in passenden Spielformen) (!Ununterbrochene Maximalsprints) (!Verzicht auf jede Pause) (!Nur taktische Vorträge ohne Ball)
Was geschieht bei Schmerzen während einer Trainingseinheit? (Teilnahme unterbrechen und angemessene Hilfe organisieren) (!Die Person muss weitertrainieren) (!Der Coach führt selbst eine Behandlung durch) (!Die Beschwerden werden ignoriert)
Welche Planung passt besonders zu Kindern von sechs bis neun Jahren? (Spielerische kleine Ballspiele mit einfachen Regeln) (!Verpflichtende Kopfbälle und harte Zweikämpfe) (!Lange theoretische Einheiten) (!Starre Profibelastungen)
Was ist ein guter Plan B bei einem fehlenden Assistenzcoach? (Eine sicher überblickbare Spielform mit klaren Wechseln) (!Mehr parallele Stationen ohne Aufsicht) (!Der Ersatzcoach wird durch ein Kind ersetzt) (!Das Training wird automatisch intensiver)
Welche Information sollten Coaches möglichst nicht sammeln? (Private Diagnosen und persönliche Schulnoten) (!Vereinbarte Trainingszeiten) (!Anzahl verfügbarer Bälle) (!Platzbelegung)
Welcher Befund zeigt einen Lernfortschritt am besten? (Beobachtete freie Anspielstationen nach Ballgewinnen) (!Nur die Farbe der Trikots) (!Nur die Lautstärke des Coachings) (!Nur die Zahl der Hütchen)
Memory
| Spieltag | Fester Termin als Ausgangspunkt der Wochenplanung |
| Lernziel | Beobachtbare Veränderung einer Spielsituation |
| Regeneration | Zeit für Erholung nach Belastung |
| Ausweichplan | Sichere Alternative bei veränderten Ressourcen |
| Kleinfeldspiel | Spielform mit zahlreichen Ballentscheidungen |
| Verfügbarkeit | Tatsächliche Teilnahmezeit ohne private Begründung |
Drag-and-drop: Situation und Anpassung
| Ordne die Anpassung zu | Ausgangslage |
|---|---|
| Einheit freiwillig verkürzen | Schulprüfung am Folgetag |
| Überblickbares Spielfeld wählen | Nur eine Aufsichtsperson verfügbar |
| Tore sichern oder Alternative wählen | Nicht standsichere Toranlage |
| Kleine Spielgruppen bilden | Lange Warteschlange am Ball |
| Teilnahme sofort unterbrechen | Beschwerden während der Bewegung |
Kreuzworträtsel
| Wochenplan | Schriftliche Abfolge von Training, Spiel und freier Zeit |
| Erholung | Notwendige Phase nach körperlicher und geistiger Anstrengung |
| Spielform | Fußballnahe Lernumgebung mit Entscheidungen und Regeln |
| Spieltag | Termin des geplanten Wettkampfs |
| Priorität | Wichtigkeit eines Lernziels bei knapper Zeit |
| Beobachtung | Systematisches Wahrnehmen von Spielaktionen |
LearningApps
Die Einbettung öffnet eine thematische Suchansicht und behauptet nicht, dass dort bereits eine geprüfte einzelne LernApp existiert. Prüfe vor dem Einsatz externe Inhalte und schulische Datenschutzvorgaben; die übrigen Kursaufgaben funktionieren ohne externen Dienst.
Lückentext
Offene Aufgaben
Bearbeite die Aufgaben in deinem eigenen Verein oder mit frei erfundenen Teamsituationen. Für praktische Übungen gelten stets die Sicherheitsregeln aus der Einleitung; reale Namen, Gesundheitsdaten oder Schulnoten werden nicht veröffentlicht.
Leicht
- Kalendercheck: Zeichne sieben Wochentage und trage Spieltag, zwei mögliche Trainingsfenster, freie Zeit und eine fiktive schulische Verpflichtung ein. Nenne dein Planungsziel und einen Grund für die Pause.
- Zielkarte: Wandle die allgemeine Aussage „besser passen“ in ein beobachtbares Ziel nach Ballgewinn um und nenne eine passende Spielform.
- Material-Check: Erstelle eine Checkliste für Boden, Tore, Bälle, Leibchen, Trinkpausen und Aufsicht. Formuliere eine Stop-Regel bei Beschwerden.
- Leichte Variation: Plane ein beaufsichtigtes drei gegen drei mit Ziel, Material, Aufbau, Durchführung, Fehlerbild, Beobachtung, leichter und schwerer Variante sowie Spieltransfer.
Standard
- Zwei-Einheiten-Woche: Plane Dienstag und Donnerstag vor einem Samstagsspiel für eine fiktive U13 mit je einem Ziel, Minutenrahmen, Pause, Prüfungsalternative und zwei Beobachtungskriterien.
- Platzteilung: Zeichne eine sichere Feldskizze für zwölf Personen und einen Coach. Dokumentiere Ziel, Material, Aufbau, Durchführung, mögliche Engstellen, Beobachtung, leichtere und schwerere Variante sowie Transfer.
- Belastungsdialog: Entwerfe drei freiwillige Rückmeldeoptionen zur Tagesform ohne Diagnosen. Erkläre, wie du Planung, Pause oder Aussetzen daraus ableitest.
- Coaching-Abstimmung: Schreibe ein kurzes Gespräch zwischen zwei Coaches, die eine Trainingswoche an wechselnde Schichten und eine fehlende Assistenzperson anpassen. Begründe die Entscheidung.
Schwer
- Variabler Mikrozyklus: Vergleiche zwei Wochen mit Samstagsspiel und Sonntagsspiel; gestalte je einen belastungsbewussten Plan für eine altersgemischte Freizeitgruppe mit Schul- und Berufsterminen.
- Trainingsdesign: Entwickle eine fußballnahe Kleinfeldaufgabe mit genau einem Spielproblem. Beschreibe Ziel, Material, Aufbau, Durchführung, Fehler, Beobachtung, leichtere und schwerere Variante sowie Transfer für 10- bis 13-Jährige und Erwachsene.
- Entwicklungsbeobachtung: Erstelle ein einfaches anonymes Beobachtungsraster für Passoptionen nach Ballgewinn. Werte fünf frei erfundene Szenen aus und leite eine Trainingsanpassung ab.
- Kritische Videoanalyse: Analysiere das offizielle DFB-Video zu Spielformaten unter den Gesichtspunkten Freude, Wiederholung, Ressourcen, Inklusion und Erholung. Formuliere einen eigenen, im Schul- oder Amateurkontext praktikablen Wochenplan.


Lösungshinweise zu den zwölf Aufgaben
L1: Ein tragfähiger Kalender zeigt den Spieltag, begrenzte Trainingsfenster, mindestens einen echten freien Tag und eine schulfreundliche Alternative. L2: Beispiel: „Nach Ballgewinn biete ich mich seitlich als freie Passoption an“; drei gegen drei macht dies sichtbar. L3: Die Liste enthält befestigte Tore, geeigneten Untergrund, freie Laufwege, Material, Trinkpausen und die Regel „Bei Beschwerden sofort stoppen und qualifizierte Hilfe veranlassen“. L4: Erwartet werden eine übersichtliche Feldanordnung, kurze Spielrunden, Beobachtung des Freilaufens, größere Fläche als leichtere und dosierter Gegnerdruck als schwerere Variante sowie ein Beispiel aus dem Spiel.
S5: Eine nachvollziehbare Woche enthält ein länger angelegtes Spielziel, altersgemäße Spielrunden, Pausen, einen verkürzbaren Donnerstag und Freitag ohne Zusatztraining. S6: Die Lösung nutzt sichere Tore, freie Randbereiche, klare Wechsel und zwei Spiele nur bei ausreichender Aufsicht; sonst ein gemeinsames Spielfeld. S7: Beispiele sind „bereit“, „reduzieren“ und „heute aussetzen“; keine Person muss eine Diagnose nennen. S8: Die beiden Coaches vereinbaren einen Kernschwerpunkt und verzichten bei Ausfall einer Aufsichtsperson auf unübersichtliche Parallelstationen.
H9: Zwei Wochenpläne unterscheiden sich in der Lage der Erholung relativ zum Wettkampf; Schichtzeiten und Schulbelastungen haben Vorrang vor starren Mustern. H10: Das Design zeigt dasselbe Lernziel mit veränderter Feldgröße, Gegnerdruck und Entscheidungszeit, ohne ungeeignete Kontakt- oder Sprungfolgen. H11: Fünf fiktive Ballgewinne werden als „Passoption sichtbar: ja/nein“ mit kurzer Begründung erfasst; aus häufigen Fehlstellen folgt gezieltes Anbietetraining, keine Rangliste. H12: Die Analyse überträgt DFB-Prinzipien auf tatsächliche Zeit- und Aufsichtsressourcen, dokumentiert Alter und Erholung und nennt Grenzen des Vergleichs mit Leistungsfußball.
Lernkontrolle
- Transfer bei Prüfung: Ein Team hat Donnerstagabend Training, Freitag Prüfungen und Samstag ein Spiel. Begründe eine Anpassung mit Lernziel, Erholung und freiwilliger Teilnahme. Erwartung: verkürzte Kernzeit und kein Belastungsersatz.
- Ressourcenentscheidung: Bei zwei statt vier gesicherten Toren und nur einem Coach fällt ein Feld aus. Entscheide zwischen einer und zwei Spielformen und begründe sichere Aufsicht. Erwartung: Sicherheit vor Nettospielzeit.
- Altersvergleich: Erkläre denselben Passschwerpunkt für eine Gruppe 6–9 und eine Gruppe 14–17. Erwartung: spielerische Regeln gegenüber spielnahem Entscheidungsdruck und differenzierten Pausen.
- Wochenvergleich: Vergleiche eine Woche mit Samstagsspiel mit einer Woche mit Sonntagsspiel und erläutere, weshalb ein starrer Trainingskalender problematisch ist. Erwartung: Spieltagsnähe, Alltagskontext und Erholung.
- Indikatorprüfung: Eine Mannschaft gewinnt ein Spiel, bietet nach Ballgewinn aber selten sichere Passoptionen an. Beurteile den Lernerfolg. Erwartung: Sieg ist kein ausreichender Beleg für das Wochenziel.
- Teilhabefrage: Eine Anfängerin oder ein Anfänger kommt später wegen einer Schicht oder Betreuungspflicht. Gestalte einen respektvollen Einstieg ohne Nachholsprints. Erwartung: abgestufte Beteiligung, sichere Einführung und keine Sanktion.
Lernnachweis
Erstelle als Produkt ein zweiseitiges Coaching-Dossier für ein fiktives Team: Seite eins enthält Wochenkalender, verfügbares Zeitfenster, ein beobachtbares Lernziel, feste Spiel- und Erholungsphasen sowie einen Ausweichplan. Seite zwei enthält eine vollständig strukturierte Spielform (Ziel, Material, Aufbau, Durchführung, typische Fehler, Beobachtung, leichtere und schwerere Variante, Transfer), eine eigene Feldskizze, ein anonymes Beobachtungsraster mit mindestens drei Szenen und eine kurze Reflexion nach der Einheit. Nenne eine Maßnahme, die Schule oder Beruf schützt, und eine klare Abbruchregel.
Bewertung: Nutze das 18-Punkte-Raster aus dem Modellfall. Für einen überzeugenden Nachweis müssen Sicherheit und fairer Umgang mit Verfügbarkeit ausdrücklich erkennbar sein. Rückmeldungen geben zuerst Lernende selbst, dann Partnerinnen und Partner und schließlich Coaches. Es sind keine echten Namen, Diagnosen oder privaten schulischen Daten nötig.
OER und Wikipedia
DFB: Trainingsphilosophie Deutschland – überprüfte Prinzipien Freude, Intensität und Wiederholung; Abruf 03.11.2026.
DFB-Akademie: Trainingsvision – realistische Planung passend zu Alter, Können und Trainingsumfang; Abruf 03.11.2026.
DFB-Akademie: Qualitätsprinzipien – fachlicher Kontext zu Belastung und Entlastung; Elitesport nicht schematisch auf Kinder übertragen.
DFB: Trainingsphilosophie Deutschland als PDF – vertiefende Beispiele für kleine Spielformen und individuelle Entwicklung.
Verifizierter deutschsprachiger Wikipedia-Artikel „Trainingsplanung“; allgemeine Grundlagen zu Zielen, Planung, Kontrolle und Mikrozyklus, kein Ersatz für aktuelle sportfachliche Empfehlungen.
Quellen und Rechte der verwendeten Medien
Alle folgenden Medien wurden anhand ihrer offiziellen Dateiseite beziehungsweise ihres veröffentlichten Kanal-Eintrags geprüft. Bei Commons sind Dateiname und Lizenz maßgeblich; eine Veröffentlichung dieses Kurses überträgt keine Rechte an externen Medien. Bei YouTube wird ausschließlich der offizielle Player eingebunden. Die jeweiligen Textalternativen stehen direkt neben den Medien im Kurs.
| Medium | Exakte Quelle | Urheber und Datum | Lizenz oder Einbettungsgrund |
|---|---|---|---|
| File:4 corner soccer drill.jpg | Wikimedia Commons | Mjhami2, 23.08.2016 | CC BY-SA 4.0 |
| File:Players exercising.jpg | Wikimedia Commons | Douglaseru, 28.03.2021 | CC BY-SA 4.0 |
| File:2023 Alexandra Popp (cropped).jpg | Wikimedia Commons | Steffen Prößdorf, 03.07.2023 | CC BY-SA 4.0; Persönlichkeitsrechte beachten, keine Werbung oder behauptete Empfehlung |
| File:Joshua Kimmich Training 2017-05 FC Bayern Muenchen-1.jpg | Wikimedia Commons | Rufus46, 03.05.2017 | CC BY-SA 3.0 |
| File:Tikitaka.gif | Wikimedia Commons | Rijesh, 19.11.2020 | CC BY-SA 4.0 |
| File:Soccer training.jpg | Wikimedia Commons | Dotun55, 17.07.2019 | CC BY-SA 4.0 |
| YouTube ww00r-nNUEI | DFB-Spielformate bis D-Jugend | DFB Verband, 26.05.2025 | Offizieller YouTube-Einbettungsplayer, keine freie Inhaltslizenz behauptet |
| YouTube wIDtWBrltwk | DFB-Fortbildung für Lehrkräfte | DFB Verband, 05.02.2026 | Offizieller YouTube-Einbettungsplayer, keine freie Inhaltslizenz behauptet |
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