Training auswerten und weiterentwickeln - Fußballtraining
Einleitung
Gutes Fußballtraining endet nicht mit dem Schlusspfiff. Erst wenn du als Trainerin, Trainer oder Coach erkennst, was die Spielenden tatsächlich gelernt haben, kannst du die nächste Einheit sinnvoll planen. Dafür brauchst du keine Datenflut: Eine präzise Beobachtungsfrage, zwei bis drei aussagekräftige Lernbelege und eine begründete Entscheidung reichen oft für den nächsten kleinen Schritt. Der Kurs richtet sich an Coaches sowie interessierte Spielerinnen und Spieler unterschiedlicher Alters- und Erfahrungsstufen. Du lernst, Beobachtung und Vermutung zu trennen, Rückmeldungen einzuholen, einen Schwerpunkt auszuwählen und dessen Wirkung erneut zu prüfen. Alle Fallzahlen im Kurs sind ausdrücklich erfunden und anonym. Grundlegendes Lernen bleibt kostenlos zugänglich.

Textalternative: Ein Trainer begleitet eine Fußballgruppe auf dem Feld. Analysiere, wie sich Coachinghandlungen konkret beschreiben ließen, ohne Absichten zu unterstellen. Medium: Foto von میثم مولائی, Aufnahme 2015; Commons CC BY-SA 4.0, Quelle und Lizenz im OER-Abschnitt.
Leitfrage: Welcher kleine, überprüfbare Lernfortschritt soll im nächsten Training sichtbar werden? Du erprobst einen Kreislauf: Spielproblem → Beobachtungsfrage → Lernbelege → Deutung mit Grenzen → neue Spielform → erneute Beobachtung.
Beobachtungsfragen und wenige Lernbelege
Vom Spielproblem zu einem prüfbaren Merkmal
Beginne mit einer konkreten Spielsituation statt mit der allgemeinen Aussage „Unser Passspiel ist schlecht“. Beispiel: „Nach einem Ballgewinn erkennen die Spielenden eine sichere freie Anschlussoption.“ Daraus entsteht die Beobachtungsfrage: „Wie oft erfolgt nach einem Ballgewinn ein erkennbar zielgerichteter Pass oder ein kontrolliertes Dribbling in einen freien Raum?“ Lege vorab fest, was zählt, wer beobachtet und wie lange du hinschaust. Bei einer jungen Gruppe genügt häufig ein einfaches Strichblatt für wenige Spielphasen. Beobachte nicht gleichzeitig zehn Merkmale: Sonst gehen Spielnähe und Zuverlässigkeit verloren.
Beobachtung ist nicht Interpretation: „In acht Ballgewinnen folgte dreimal eine Vorwärtsaktion“ beschreibt den sichtbaren Ablauf. „Die Mannschaft ist unmotiviert“ ist ohne weitere Belege eine unzulässige Zuschreibung. Fehlende Anspielstationen, gegnerischer Druck, das Spielfeld, die Regeln oder unklare Aufgaben können denselben Effekt erklären.

Textalternative: Ein maßstabsnahes Spielfeldschema mit Markierungen. Für eine eigene Beobachtung kannst du sichere freie Räume links, mittig und rechts markieren. Medium: Henrbjor, 10.05.2014, Commons CC BY-SA 3.0; Quelle im OER-Abschnitt.
Drei geeignete Lernbelege
- Beleg A – Aktion: Eine klar definierte Spielsituation mit Strichliste, z. B. „sichtbare Anschlussoption nach Ballgewinn“ im Verhältnis zu allen beobachteten Ballgewinnen.
- Beleg B – Perspektive: Eine kurze, freiwillige Spielerantwort wie „Woran hast du den freien Raum erkannt?“; als Aussage, nicht als objektive Leistungsmessung.
- Beleg C – Trainingsqualität: Kurze Trainer-Selbstbeobachtung, beispielsweise ob die Spielform genug Beteiligung ermöglichte oder lange Wartezeiten entstanden.
Diese Belege ergänzen sich; keiner beweist allein eine Ursache. Für einen fairen Vergleich sollten Gruppengröße, Spielfeld, Beobachtungsdefinition und Gegnerdruck soweit praktikabel ähnlich sein. Kleine Stichproben sind Lernanlässe, keine wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweise.
DFB-Orientierung kritisch nutzen
Die DFB-Trainingsphilosophie betont Freude, angemessene spielnahe Intensität und viele Wiederholungen mit Ball in kleinen Spielformen. Das hilft beim Planen; es ersetzt nicht die konkrete Beobachtung deines Teams. Im folgenden offiziellen DFB-Video werden Spielformate bis zur D-Jugend und das Bewerten von Zwillingsspielen erläutert (Veröffentlichung 26.05.2025). Prüfe beim Anschauen: Welches Merkmal lässt sich sehen und welches nicht?
Textalternative: DFB-Coaches besprechen kindgerechte Spielformate, Zwillingsspiele und deren Einordnung. Einbettung: offizielles DFB-YouTube-Video (2025), urheberrechtlich geschützt; nur über den freigegebenen Player und entsprechend den Plattform-/VIDIS-Einstellungen, keine Download- oder OER-Freigabe behauptet. Quelle im OER-Abschnitt.
Fair beobachten und verständlich rückmelden
Beobachten ohne Etiketten
Ein Beobachtungsbogen trennt Situation, sichtbare Aktion und noch offene Frage. Beispiel: „Nach einem Ballgewinn in der Mitte schaut die Spielerin nach rechts, spielt dann quer“; offen bleibt, ob rechts tatsächlich eine sichere Option bestand. Zähle nur Aktionen mit eindeutiger Definition; bei Unklarheit markiere „nicht beurteilbar“. Notiere keinen Namen, wenn die Auswertung auf Teamebene ausreicht. Videoaufnahmen Minderjähriger sind für den Kurs nicht nötig. Falls ein Verein Videos nutzt, gelten Einwilligung, Zweckbindung, Zugriffsschutz, Speicherfristen und die jeweiligen Schutz- und Jugendrechte.
Textalternative: Mehrere Frauen spielen beziehungsweise trainieren auf einem Fußballplatz; das Standbild zeigt keine zeitliche Entwicklung. Medium: Slaunger, 26.06.2007, Commons CC BY-SA 3.0. Nicht als heutiges Team oder aktuelle Trainingsmethode ausgeben.
Gesprächsführung in drei Schritten
- Selbstsicht: „Welche Spielsituation ist dir heute leichter gefallen?“
- Konkreter Beleg: „Ich habe zweimal gesehen, wie du vor dem Pass den freien Raum geprüft hast.“
- Nächste Probe: „Worauf achtest du in der folgenden Spielform?“
Sage nicht „Du bist taktisch schwach“. Formuliere ein beobachtbares Verhalten und gib Zeit für eine eigene Erklärung. Das schützt Motivation und unterstützt Selbststeuerung. Nutze Rückmeldung nicht als öffentliche Rangliste. Die Frage „Welche Variante hat dir geholfen?“ ist oft informativer als ein Urteil „gut/schlecht“.
Profibilder sind Anlässe, keine Leistungsbeweise

Textalternative: Die damalige College-Spielerin Tobin Heath ist in einer Spielsituation zu sehen. Ein Standbild allein verrät weder eine getroffene Entscheidung noch den Trainingsfortschritt. Medium: Jarrett Campbell, 01.12.2006, Commons CC BY 2.0; historische Aufnahme, kein aktuelles Vereins- oder Kaderfoto.
Nutze Bilder prominenter Fußballerinnen und Fußballer nur für beschreibbare, sichtbare Merkmale: Körperausrichtung, Blickrichtung oder mögliche Laufwege. Frage danach, welche Informationen für eine faire Bewertung fehlen. Weder aus einem Foto noch aus einer kurzen Szene darf auf persönliche Eigenschaften, die Wirkung des Trainings oder eine Empfehlung durch die abgebildete Person geschlossen werden.
Von Beobachtungen zum nächsten Trainingsschwerpunkt
Entscheidungsmatrix statt Materialsammlung
Der nächste Schwerpunkt soll eng, spielnah, altersgerecht und erneut überprüfbar sein. Wenn Vorwärtsoptionen nach Ballgewinn selten erkannt wurden, hilft kein beliebiger Parcours mit mehr Hütchen. Suche eine kleine Spielform, in der Ballgewinne und Anschlussentscheidungen immer wieder auftreten. Verändere möglichst nur einen zentralen Regel- oder Raumfaktor; sonst weißt du später kaum, was den Unterschied gemacht hat.
| Beobachteter Beleg | Mögliche Deutung | Nächster überprüfbarer Schritt |
|---|---|---|
| Wenige kontrollierte Anschlussaktionen nach Ballgewinn | Optionen oder Orientierung fehlen möglicherweise | 3 gegen 3 mit klar erkennbaren seitlichen Passwegen |
| Mehrere Kinder warten lange | Organisation hemmt die Ballkontakte | Parallelfelder statt langer Einzelreihe |
| Rückmeldungen sind unklar | Das Beobachtungsmerkmal wurde nicht verstanden | Ein positives Videobeispiel durch eigene Skizze ersetzen und Merkmal vorführen |
Entscheidungssatz: „Weil bei den beobachteten Ballgewinnen selten eine freie Anschlussaktion folgte, trainieren wir als Nächstes in kleinen Spielen das frühzeitige Wahrnehmen einer sicheren Anspieloption. Wir vergleichen dieselbe Beobachtungsfrage unter ähnlichen Bedingungen.“
Eigene Taktikskizze: Freie Anschlussoption
| Linke Zone | Mitte | Rechte Zone |
|---|---|---|
| A2 – freie Anspielperson | B1 – Gegnerdruck | freier Raum |
| A1 – Ballgewinn → | A3 – kann anbieten | B2 – gegnerische Person |
| Ausweichweg links | A1 kann passen | alternative Seite |
Textalternative zur eigenen schematischen Darstellung: In einem kleinen Spielfeld gewinnt A1 den Ball. Links bietet sich A2 an, in der Mitte ist Gegnerdruck, rechts könnte Raum für einen Dribbelweg sein. Die Zeichnung ist ein vereinfachtes, eigens für diesen Kurs verfasstes Taktikschema (2026), kein dokumentiertes reales Spiel. Beobachtungsimpuls: Hat A1 eine sichere Option erkannt, nicht: Hat A1 unbedingt nach vorne gespielt?
Ein kleiner Fortschritt ist keine Kausalitätsgarantie
Eine einfache Quotientenberechnung kann eine Veränderung illustrieren: Zahl klarer Vorwärtsaktionen geteilt durch Zahl beobachteter Ballgewinne. Vergleiche aber keine Prozentwerte ohne Anzahl der Fälle. Verschiedene Gegner, Tagesform, Feldgröße und Beobachtungsfehler können ebenfalls Unterschiede erklären. Bei einer kleinen Gruppe ist die Richtung für die nächste Trainingsfrage wichtiger als eine scheinbar exakte Prozentzahl.

Textalternative: Eine gelbe Ballbahn und zwei farbige Laufbahnen verdeutlichen, dass Laufweg und Ausgangsposition beeinflussen, ob eine Person den Ball erreichen kann. Das ist ein abstrahiertes Modell und keine reale Spielsituation. Medium: Abrev, 24.01.2022, Commons CC BY-SA 4.0.
Altersgerecht, sicher und spielnah erproben
Alters- und Erfahrungsstufen unterscheiden
- 6–9 Jahre: Spielerisches Entdecken ohne Zahlenstress; kleine Teams, einfache Ziele, häufige Ballaktionen, freiwillige kurze Rückmeldungen. Kein verpflichtendes Kopfballtraining, keine Tests mit Maximalbelastung.
- 10–13 Jahre: Variable Grundlagen in 2 gegen 2 oder 3 gegen 3; ein erkennbarer Schwerpunkt und mehrere Lösungswege, keine starren Bewegungsmuster.
- 14–17 Jahre: Spielnahe Entscheidungsfindung unter angemessenem Druck, mehr Eigenreflexion; zunehmende Belastung nur fachlich und individuell dosiert.
- Erwachsene: Nach Vorerfahrung, Gesundheitszustand, verfügbarer Zeit und Erholung differenzieren; Amateur- und Leistungssport sind nicht gleichzusetzen.
Bei allen Gruppen gelten sichere verankerte Tore, geprüfte Spielflächen und Materialien, angemessene Pausen und Wasserzugang, fachliche Aufsicht sowie sofortiger Abbruch bei Schmerzen, Schwindel, Benommenheit oder anderen Beschwerden. Nach Kopfkontakt mit Verdacht auf Gehirnerschütterung nicht weiterspielen lassen, medizinisch abklären lassen und keine eigenständige Verletzungsbehandlung durchführen. Der DFB empfiehlt für Kinder und Jugendliche, Kopfballübungen weitgehend zu vermeiden und auf hohe Wiederholungszahlen zu verzichten (siehe aktuelle DFB-Information im OER-Abschnitt).
Trainingsaufgabe A: Zwei sichere Parallelfelder
Ziel: Nach Ballgewinn eine erkennbare freie Anschlussoption finden und verständlich benennen.
Material: Weiche geeignete Bälle, Markierungsteller, Leibchen, zwei standsichere kleine Tore je Feld und Strichblatt. Aufbau: Zwölf Personen bilden vier Teams zu drei Personen; zwei übersichtliche, freie Felder von ungefähr 20 × 25 Metern, Maße an Alter, Platz und Können anpassen; Wege zwischen den Feldern frei halten. Durchführung: Zwei Spiele 3 gegen 3 laufen parallel in kurzen, altersgerecht dosierten Spielabschnitten mit Pausen. Eine betreuende Person pro Feld ist günstig; ohne ausreichende Aufsicht weniger Felder organisieren. Nach Ballgewinn spielen die Teams frei weiter; maximal eine kurze Beobachtungsfrage in der Pause. Typische Fehler: Dauerkommandos, unsichere Tore, zu große Felder, nur gelungene Aktionen zählen. Beobachtung: Striche für Ballgewinne und klar erkennbare freie Anschlussaktionen, daneben ein freiwilliges Spielerzitat. Leichtere Variante: Feld etwas breiter, wenig Gegnerdruck, bei Bedarf neutrales Angebot. Schwerere Variante: Gleiches Ziel in etwas engerem Feld mit angepasster Zahl von Spielenden; keine erzwungenen riskanten Zweikämpfe. Transfer: Im Abschlussspiel erkennen die Spielenden selbstständig, welche Option nach einem Ballgewinn offen ist.
Trainingsaufgabe B: Nach dem Ballgewinn entscheiden
Ziel: Eine sichere Entscheidung zwischen Pass und kontrolliertem Dribbling in den freien Raum treffen. Material: Bälle, farbige Markierungen, Leibchen, sichere Kleintore. Aufbau: 3 gegen 3 auf einem geeigneten Feld mit klaren Seitenzonen; Ausweichwege und Abstände vor Beginn zeigen. Durchführung: Freies Kleinfeldspiel; der Coach beobachtet nach Ballgewinn die erste Entscheidung und fragt in der Pause „Welche Option war zu sehen?“. Keine Extrapunkte für riskantes Tempo und keine Pflicht, sofort nach vorn zu spielen. Typische Fehler: Unübersichtliche Sonderregeln, riskante Kontaktaktionen, pauschales Lob nur für Tempo. Beobachtung: Vororientierung, erkennbare freie Option, Entscheidung unter Druck, kurze Selbstbeschreibung. Leichtere Variante: Breiteres Feld oder ein neutrales sicheres Passangebot. Schwerere Variante: Raum enger, ohne die sichere Ausführung zu erzwingen; Gegnerdruck individuell dosieren. Transfer: Eine vergleichbare Spielsituation im normalen Abschlussspiel und beim nächsten Training erneut beobachten.
Offizieller Praxisimpuls aus dem Verein
Das DFB-Video aus Dortmund mit Hannes Wolf und dem BVB (12.05.2025) zeigt kleine Spielformen im Nachwuchstraining. Es ist eine Demonstration, kein Beweis, dass die eigene Mannschaft dadurch automatisch besser wird. Benenne nach dem Anschauen zwei Merkmale, die du beim eigenen Team tatsächlich beobachten könntest.
Textalternative: Offizielles DFB-Video mit praktischer Vorstellung kleiner Spielformen bei Borussia Dortmund. Einbettung: DFB (Verband), 12.05.2025; urheberrechtlich geschütztes YouTube-Video, Einbettung nur bei freigegebenem Player und unter Beachtung der Datenschutz-/VIDIS-Auswahl; keine freie Weiternutzung oder persönliche Empfehlung durch Beteiligte behauptet.
Vollständiger Modellfall: Auswertung einer U11-Einheit
Ausgangslage, Ablauf und Daten
Fiktive Fallgruppe: Zwölf etwa zehnjährige Spielende unterschiedlicher Erfahrung, zwei betreute Felder für 3 gegen 3. Der Platz ist sicher, das Material geprüft; zwei qualifizierte Erwachsene leiten die Gruppen. Spielproblem: Nach Ballgewinn wird eine freie Anschlussmöglichkeit oft spät erkannt. Beobachtungsregel: Eine Anschlussaktion zählt, wenn ein kontrollierter Pass oder ein kontrolliertes Dribbling in einen erkennbar freien Bereich in den nächsten beiden Ballkontakten begonnen wird. Nicht wertbar = unklarer Blick auf die Szene; solche Szenen werden getrennt notiert. Ziel: Mehr passende, selbstständig erkannte Anschlussoptionen, nicht möglichst viele hektische Vorwärtsbewegungen.
| Beleg aus zwei vergleichbaren kurzen Spielblöcken | Vor der Variation | Nach der Variation |
|---|---|---|
| Beobachtete, eindeutig wertbare Ballgewinne | 16 | 17 |
| Davon mit klarer Anschlussaktion | 5 | 10 |
| Anteil der klaren Anschlussaktionen | 5/16 = 31,25 % | 10/17 ≈ 58,8 % |
| Freiwillige Rückmeldungen zum Erkennen einer Option | „Ich sehe oft nur den Ball“ | „Breiter stehen hat geholfen“ |
| Trainer-Selbstcheck | Viel Unterbrechen | Kurzer Impuls nur in Pausen |
Textalternative zur eigenen Datengrafik: Vor der Spielformvariation waren 5 von 16 Ballgewinnen mit einer klaren Anschlussaktion verbunden, danach 10 von 17. Das sind ungefähr 31 und 59 Prozent. Die Zahlen sind erfundene Übungsdaten (2026), keine Messung einer echten Kindergruppe.
| Eigene schematische Balkengrafik der fiktiven Anteile | Anteil |
|---|---|
| Vorher: ███░░░░░░░ | etwa 31 % |
| Nachher: ██████░░░░ | etwa 59 % |
Auswertungsfrage: Stützen diese Belege eine nächste Trainingsentscheidung? Ja, aber keine eindeutige Ursachenbehauptung. Die absoluten Zahlen sind klein, und die gegnerischen Aktionen können unterschiedlich anspruchsvoll gewesen sein.
Nachvollziehbare Musterlösung und nächste Einheit
1. Befund: In beiden Spielblöcken fanden Ballgewinne statt. Der Anteil der anschließenden klaren Vorwärtsoptionen stieg von 5/16 auf 10/17, also ungefähr um 28 Prozentpunkte. Das ist eine beobachtete Veränderung, noch kein Wirksamkeitsnachweis. 2. Triangulation: Eine freiwillige Selbstäußerung und kürzere Unterbrechungen stützen die Vermutung, dass Raumwahrnehmung und Spielfluss relevant waren. 3. Alternativerklärungen: Andere Spielsituationen, Feldgröße, Zufall, Erschöpfung, Beobachterfehler. 4. Entscheidung: Nächster Schwerpunkt „Nach Ballgewinn den freien Pass- oder Dribbelweg erkennen“ statt „härter trainieren“. 5. Planung: Einstieg mit kurzem Ballspiel, anschließend Training A auf zwei Feldern; danach Training B mit variabler Breite und freiem Spiel, dazwischen ausreichende Pausen. 6. Wiederholung: Gleiche Beobachtungsregel und ähnlich schwere Spielsituation, wieder wenige, klar definierte Ballgewinne zählen; eine freiwillige Spielerfrage ergänzt. 7. Konsequenz: Verbessert sich die Orientierung wiederholt, die Komplexität behutsam erhöhen; bleibt sie aus, Feld- und Unterstützungsregeln sowie Beobachtungsdefinition gemeinsam prüfen.
Bewertungsraster für die Falllösung
| Kriterium | 0 Punkte | 1 Punkt | 2 Punkte |
|---|---|---|---|
| Klare Beobachtungsfrage | Fehlt | Allgemein formuliert | Präzise und sichtbar überprüfbar |
| Daten richtig deuten | Keine Rechnung oder falsch | Zahlen richtig, aber ohne Einordnung | 5/16 und 10/17 richtig mit Grenze der Aussage |
| Belege und Perspektiven | Nur Bauchgefühl | Ein weiterer Beleg | Beobachtung und Spielerperspektive fair verknüpft |
| Nächsten Schwerpunkt begründen | Unpassend | Teilweise passend | Spielnah und direkt aus Belegen abgeleitet |
| Sicherheit und Differenzierung | Fehlen | Einzelner Hinweis | Altersgerecht, sicher und mit Varianten |
| Erfolg erneut prüfen | Keine Überprüfung | Unspezifische Überprüfung | Gleiche Beobachtungsfrage unter vergleichbaren Bedingungen |
Maximal 12 Punkte. 10–12: nachvollziehbare, transferfähige Entscheidung; 7–9: grundsätzlich plausibel mit Lücken; 4–6: Kriterien unvollständig; 0–3: erneute Überarbeitung nötig. Das Raster bewertet die Begründungsqualität und nicht den vermeintlichen Leistungswert einzelner Kinder. Unterschiedliche fachlich vertretbare Lösungen sind möglich.
Kontinuierliche Trainerreflexion und Transfer
Drei Fragen für die kurze Nachbesprechung
- Was haben wir wirklich gesehen? Benenne genau zwei bis drei prüfbare Hinweise, keine Persönlichkeitsurteile.
- Was könnte die Beobachtung noch erklären? Beachte Gegner, Organisationsform, Müdigkeit, Verständnis, Lernvoraussetzungen und Beobachtungsgrenzen.
- Was verändern wir konkret? Vereinbare eine Spielregel, einen Feldfaktor oder einen kurzen Coachingimpuls und eine neue Beobachtungssituation.

Textalternative: Joshua Kimmich ist in einer Trainingssituation zu sehen. An einem Foto lässt sich ein sichtbares Bewegungsmerkmal beschreiben, nicht sein späterer Lernerfolg. Medium: Rufus46, 17.09.2015, Commons CC BY-SA 3.0; keine Aussage über seinen Verein im Jahr 2026 oder persönliche Mitwirkung an diesem Kurs.
Dokumentation mit Datensparsamkeit
Ein Teamprotokoll benötigt nur Datum, Thema, Spielform, anonymisierte wenige Häufigkeiten, ein freiwilliges zusammenfassendes Feedback, alternative Erklärungen und den nächsten Schwerpunkt. Vermeide personenbezogene Leistungslisten und öffentliche Vergleiche. Vereinbare im Trainerteam, wer Beobachtungen dokumentiert und wie lange etwaige Daten benötigt werden; bei Minderjährigen sind Vereinsregeln und Datenschutz besonders wichtig. Deine Dokumentation dient der Weiterentwicklung, nicht der Etikettierung.
Praxis-Checkliste: Ist die Frage sichtbar prüfbar? Sind wenige Belege genug? Sind Erklärung und Unsicherheit getrennt? Ist der nächste Schwerpunkt spielnah, sicher und altersgerecht? Ist vereinbart, wann er erneut beobachtet wird? Wenn du diese fünf Punkte beantworten kannst, entsteht aus einer einzelnen Einheit ein begründeter nächster Lernschritt.
Interaktive Aufgaben
Multiple-Choice-Quiz: Entscheidungen begründen
Was ist der beste Ausgangspunkt für eine Trainingsauswertung? (Eine konkrete Beobachtungsfrage zu einer Spielsituation) (!Eine Liste aller denkbaren Fehler) (!Ein allgemeiner Eindruck ohne Beispiel) (!Eine Rangliste aller Spielenden)
Welche Aussage beschreibt eine Beobachtung statt einer Interpretation? (Nach vier Ballgewinnen folgte einmal ein kontrollierter Pass in den freien Raum) (!Die Mannschaft ist gedankenlos) (!Alle Kinder sind zu wenig ehrgeizig) (!Das Training hat sicher nichts gebracht)
Warum sollten nur wenige Lernbelege ausgewählt werden? (Weil sie gezielt beobachtet und nachvollziehbar gedeutet werden können) (!Weil jeder weitere Beleg grundsätzlich verboten ist) (!Weil Zahlen immer wichtiger sind als Gespräche) (!Weil Beobachtungsfragen Zeitverschwendung sind)
Was bedeutet der Anstieg von 5 aus 16 auf 10 aus 17 im Modellfall? (Eine Veränderung des beobachteten Anteils ohne sicheren Ursachennachweis) (!Ein Beweis der Wirksamkeit einer einzigen Regel) (!Eine garantierte Verbesserung im nächsten Punktspiel) (!Eine vollständige Bewertung jedes Kindes)
Was ist ein hilfreicher Feedbacksatz? (Ich habe gesehen wie du vor dem Pass den freien Raum geprüft hast) (!Du bist einfach unkonzentriert) (!Alle anderen machen es besser) (!Dazu brauche ich deine Sicht nicht)
Wie wird ein Trainingsschwerpunkt aus Beobachtungen abgeleitet? (Er greift ein sichtbares Spielproblem auf und bleibt erneut überprüfbar) (!Er wird unabhängig von den Belegen ausgelost) (!Er verlangt möglichst viele komplizierte Regeln) (!Er richtet sich nur nach dem letzten Tor)
Welche Gestaltung ist bei jüngeren Kindern besonders passend? (Kleine sichere Spiele mit vielen eigenen Ballaktionen und Freude) (!Verpflichtende Kopfballserien) (!Maximale Belastung ohne Pause) (!Lange Wartezeiten in Einzelreihen)
Was tust du bei Schwindel nach einem Zusammenstoß? (Training sofort beenden lassen und medizinische Abklärung veranlassen) (!Sofort weiterspielen lassen) (!Die Person zu besonders schnellen Sprints auffordern) (!Die Beschwerden als Motivationstest nutzen)
Wozu dient eine freiwillige Spielerperspektive? (Sie ergänzt die Beobachtung und kann unterschiedliche Wahrnehmungen zeigen) (!Sie beweist allein die Ursache eines Trainingseffekts) (!Sie ersetzt jede klare Beobachtung) (!Sie erlaubt ein öffentliches Leistungsranking)
Wie prüfst du den nächsten Lernschritt am besten? (Mit derselben klaren Frage in einer hinreichend vergleichbaren Spielsituation) (!Mit beliebig neuen Kriterien nach jeder Aktion) (!Nur durch den Endstand eines Spiels) (!Nur anhand eines historischen Profifotos)
Memory: Auswertungssprache
| Lernbeleg | Beobachtete Handlung oder begründete Rückmeldung zum Lernziel |
| Beobachtungsfrage | Vorher festgelegtes prüfbares Merkmal einer Spielsituation |
| Stichprobe | Begrenzte Anzahl beobachteter Situationen |
| Triangulation | Abgleich verschiedener geeigneter Hinweise |
| Transfer | Anwendung einer erlernten Entscheidung in einer neuen Spielsituation |
| Alternativerklärung | Andere plausible Ursache für einen beobachteten Unterschied |
Drag-and-drop: Befund und Konsequenz
| Passende Entscheidung zuordnen | Ausgangsbeobachtung |
|---|---|
| Parallelfelder einrichten | Viele Spielende warten auf ihren Einsatz |
| Beobachtungsregel präzisieren | Zwei Coaches zählen dieselbe Aktion unterschiedlich |
| Freien Raum erkunden | Nach Ballgewinn wird selten eine sichere Anschlussoption erkannt |
| Spielendenperspektive erfragen | Die Motivation wird nur von außen beurteilt |
| Gleiche Frage erneut prüfen | Ein neuer Trainingsschwerpunkt wurde erprobt |
Kreuzworträtsel: Begriffe der Reflexion
| Beobachtung | Sachliche Beschreibung einer sichtbar gewordenen Handlung |
| Feedback | Wertschätzende konkrete Rückmeldung zum Lernen |
| Schwerpunkt | Eng begrenztes zentrales Thema der nächsten Einheit |
| Transfer | Übertragung des Gelernten auf eine andere Spielsituation |
| Stichprobe | Begrenzte Zahl ausgewerteter Spielszenen |
| Ballgewinn | Moment in dem ein Team die Kontrolle über den Ball erhält |
LearningApps: Weitere Zuordnungen suchen
Die folgende Suche führt zu thematisch passenden LearningApps-Angeboten; Qualität, Lizenz und Datenschutz jedes einzelnen Angebots sind vor dem Einsatz zu prüfen. Sie ersetzt keine der Übungen dieses Kurses.
Lückentext: Vom Befund zum nächsten Schwerpunkt
Offene Aufgaben
Erstelle die Produkte anhand fiktiver oder vollständig anonymisierter Situationen. Eine Lösung darf fachlich anders aussehen, sofern ihre Beobachtungen und Entscheidungen gut begründet sind.
Leicht
- Beobachtungsfrage: Formuliere eine sichtbare Frage zu einem Ballgewinn im 3-gegen-3-Spiel und nenne eine mögliche Zählregel.
- Beleg auswählen: Wähle zwei passende Lernbelege zu diesem Ziel und erkläre, was jeder Beleg zeigt.
- Wertschätzende Rückmeldung: Schreibe einen dreisätzigen Feedbackdialog mit Selbstsicht, konkreter Beobachtung und nächstem Versuch.
- Sicherheitscheck: Entwirf eine kurze Checkliste für ein betreutes Kleinfeldspiel mit Kindern.
Standard
- Beobachtungsbogen: Zeichne eine anonymisierte Tabelle für Situation, Aktion, unklaren Fall und kurze Auswertung.
- Spielform variieren: Skizziere ein sicheres Parallelfeld-3-gegen-3 mit Ziel, Material, Aufbau, Durchführung, Fehlern, Beobachtung, Varianten und Transfer.
- Zahlen interpretieren: Berechne 5 von 16 und 10 von 17 als Prozentwerte und schreibe zwei Grenzen des Vergleichs auf.
- Interviewfragen: Entwirf drei freiwillige Reflexionsfragen für Spielende und begründe, weshalb sie nicht zu Ranglisten führen sollten.
Schwer
- Mikrozyklus: Plane zwei zusammenhängende Einheiten mit genau einem überprüfbaren Schwerpunkt sowie einer begründeten Anpassung nach der ersten Einheit.
- Bildkritik: Analysiere ein historisches Fußballfoto auf sichtbare Merkmale, offene Fragen und unzulässige Leistungsbehauptungen.
- Differenzierungsentscheidung: Entwirf je eine leichte und anspruchsvollere Variante desselben Spielproblems für unterschiedliche Erfahrung ohne riskante Belastung.
- Mini-Evaluation: Erstelle ein anonymes Auswertungsprotokoll mit Beobachtungsfrage, drei Belegen, Alternativerklärung, Entscheidung und Wiederholungsplan.
Lösungshinweise zu allen zwölf offenen Aufgaben
- 1: „Erkennen Spielende nach Ballgewinn eine sichere freie Option?“ Zähle nur eindeutig sichtbare kontrollierte Pass- oder Dribbelaktionen.
- 2: Strichliste der passenden Aktionen und eine freiwillige Selbstaussage; die Aussage erklärt eine Perspektive, nicht eine Ursache.
- 3: „Was gelang dir?“ – „Ich sah deinen Blick zur freien Seite.“ – „Welche Option prüfst du beim nächsten Mal?“
- 4: Tore standsicher, Feld frei und geeignet, altersgerechte Pausen, Wasser, Aufsicht und sofortiger Abbruch bei Beschwerden.
- 5: Spalten: Spielphase, definierte Aktion ja/nein, nicht beurteilbar, anonyme Beobachtung; Zählregeln zuvor abstimmen.
- 6: Zwei betreute Felder, je 3 gegen 3, weiche geeignete Bälle, sicher stehende Tore, freies Spiel, Beobachtung nach Ballgewinn; leichter: mehr Raum; schwerer: angepasst enger; Transfer ins Abschlussspiel.
- 7: 31,25 % und rund 58,8 %; Unterschied etwa 27,6 Prozentpunkte. Grenzen: kleine Zahlen und möglicher unterschiedlicher Gegnerdruck.
- 8: „Welche Lösung hast du gesehen?“, „Was fiel dir leicht?“, „Was würdest du erneut probieren?“ Freiwilligkeit und aggregierte Auswertung vermeiden beschämende Vergleiche.
- 9: Einheit 1: freie Anschlussoption im 3 gegen 3 beobachten; Einheit 2: Raumbreite anpassen; in beiden dieselbe klare Frage prüfen und Ergebnis ohne Ursachengarantie deuten.
- 10: Beobachtbar sind z. B. Position oder Blickrichtung; nicht belegbar sind Motivation, Spielintelligenz oder Lernzuwachs aus einem Bild.
- 11: Anfängergruppe: größeres Feld und freie Anspielstation; erfahrene Gruppe: dichterer Raum und variierender Gegnerdruck ohne riskante Kontakte; jeweils individuelles Tempo und Pausen.
- 12: Beispielprotokoll: Frage zur Anschlussoption; Belege Strichliste, freiwillige Spielerantwort, Trainer-Selbstcheck; Alternative: Gegnerdruck; Schwerpunkt: freie Räume; erneute Prüfung beim nächsten vergleichbaren Spiel.


Lernkontrolle
- Fehlerhafte Deutung prüfen: Ein Coach folgert aus einem verlorenen Trainingsspiel, dass die Gruppe nichts gelernt habe. Widerlege das mit zwei konkret nachprüfbaren Gegenargumenten und einer besseren Beobachtungsfrage.
- Quoten kritisch vergleichen: In A gelingen 6 von 12 Aktionen, in B 7 von 20. Welcher Anteil ist höher und warum dürfen die unterschiedlichen Fallzahlen nicht unterschlagen werden?
- Passende Spielform begründen: Nach Ballgewinn fehlt häufig eine freie Option. Entscheide zwischen Warteparcours und betreutem 3 gegen 3 und begründe anhand des Lernziels.
- Respektvolles Coaching: Wandle „Du läufst nie richtig“ in ein konkretes wertschätzendes Feedback mit einer Frage zur Selbstsicht um.
- Datensparsame Dokumentation: Welche Daten braucht ein Trainerteam tatsächlich, und welche personenbezogenen Angaben sollte es aus einer Teamauswertung streichen?
- Ergebnis überprüfen: Ein neuer Schwerpunkt wurde trainiert. Nenne Bedingungen für eine vergleichbare Folgebeobachtung und zwei alternative Erklärungen eines scheinbaren Fortschritts.
Lösungskern für die Lernkontrolle: (1) Ein Spielergebnis ist kein Lernnachweis; gezielte Einzelaktionen und Beteiligung zählen. (2) 50 % gegenüber 35 %, unterschiedliche Stichproben beachten. (3) Spielnahes 3 gegen 3 bietet relevante Entscheidungen. (4) Sichtbare Handlung beschreiben und Selbstsicht erfragen. (5) Nur anonymisierte Ziele, Spielformen, Beobachtungszahlen und nächste Schritte. (6) Gleiche Regeln und ähnliche Situation; Unterschiede können durch Gegnerdruck oder Zufall entstehen.
Lernnachweis
Als Lernnachweis erstellst du ein einseitiges, anonymes Trainings-Auswertungsblatt mit folgenden Bestandteilen: konkretes Spielproblem und Beobachtungsfrage; Definition des Zählmerkmals; zwei bis drei Lernbelege samt Grenzen; kurzer freiwilliger Perspektivabgleich; begründeter neuer Schwerpunkt; vollständige sichere Trainingsaufgabe mit leichterer und schwererer Variante; Zeitpunkt und Verfahren der erneuten Überprüfung. Füge optional eine eigene Taktikskizze und eine eigene einfache Datentabelle mit Textalternative hinzu. Für eine überzeugende Leistung erläutere mindestens eine Alternativerklärung und wende das 12-Punkte-Raster aus dem Modellfall auf dein Blatt an. Keine identifizierenden Angaben von Kindern und keine ungeklärten Filmaufnahmen.
Selbstcheck: Kann eine andere Trainerperson allein anhand deiner Beobachtungsregel erkennen, was gezählt wurde? Versteht sie aus den wenigen Belegen, warum gerade diese Übung folgt? Ist die Übung sicher, altersgerecht und mit freiwilliger Spielendenperspektive geplant?
OER und Wikipedia
Verifizierte fachliche Orientierung (Abruf und Zusammenstellung am 03.11.2026):
- DFB: Trainingsphilosophie Deutschland – Freude, Intensität angemessen dosieren und Wiederholungen in Kleinspielformen.
- DFB: Ausbildungsprinzipien – spielorientiert, individuell, mit wenigen Schwerpunkten und konkretem Coaching.
- DFB: Kopfballspiel im Kinder- und Jugendbereich – Kopfballübungen weitgehend vermeiden und nach Kopfverletzung Warnzeichen beachten.
- BFV: Feedbackgespräche – Selbst- und Fremdwahrnehmung und Gesprächskultur.
- FUSSBALL.DE: DFB-Fortbildungen, 28.10.2026 – aktueller Kontext der Kleinspielformate.
Wikipedia-Grundlage zu Trainingssteuerung (ergänzend, nicht als offizielle DFB-Anweisung):
Quellen, Urheber, Lizenz beziehungsweise Einbettungsgrund, Datum und Textalternativen der eingebetteten Medien:
| Eingebettetes Medium und Dateiseite / Video | Urheber, Aufnahmedatum bzw. Veröffentlichung | Rechte und Grund der Einbettung | Textalternative / didaktischer Zweck |
|---|---|---|---|
| میثم مولائی; Aufnahme 2015 | CC BY-SA 4.0; freies Foto mit Namensnennung | Coach begleitet Fußballgruppe; sichtbare Coachinghandlungen beschreiben | |
| Henrbjor; 10.05.2014 | CC BY-SA 3.0; freie Vektorgrafik | Feldmarkierungen zum Einzeichnen von Beobachtungszonen | |
| Slaunger; 26.06.2007 | CC BY-SA 3.0; freie historische Aufnahme | Frauenfußballtraining; Einzelbild ohne Wirksamkeitsnachweis | |
| Jarrett Campbell; 01.12.2006 | CC BY 2.0; freie historische Aufnahme | Tobin Heath in einer College-Spielsituation 2006; Bildbeobachtung mit Grenzen | |
| Abrev; 24.01.2022 | CC BY-SA 4.0; frei lizenzierte Animation | Gelbe Ballbahn und zwei Laufwege als abstrakte Passweg-Simulation | |
| Rufus46; 17.09.2015 | CC BY-SA 3.0; freie historische Aufnahme | Joshua Kimmich 2015 im Vereinstraining; ein Foto misst keinen Lernzuwachs | |
| DFB-Video: Tipps für Spielformate bis zur D-Jugend | DFB (Verband); 26.05.2025 | Urheberrechtlich geschützt; offizieller YouTube-Player, Einbettung nur nach Datenschutz-/VIDIS-Freigabe; keine OER-Lizenz | Coaches erläutern Spielformen und Zwillingsspiele |
| DFB-Video: Trainingsphilosophie beim BVB | DFB (Verband); 12.05.2025 | Urheberrechtlich geschützt; offizieller YouTube-Player, Einbettung nur nach Datenschutz-/VIDIS-Freigabe; keine OER-Lizenz | DFB-Coaches demonstrieren kleine Spielformen in Dortmund |
Eigene Kursmaterialien: Taktiktabelle, Balkendiagramm, fiktiver Modellfall, Aufgaben und Bewertungsraster wurden für diesen Kurs neu formuliert (03.11.2026). Das Schema der Taktiktabelle und die Balken sind textbasiert und ohne zusätzliche Fremdmedien nutzbar. Bei Wiederverwendung der Kursinhalte sind die jeweilige Lizenzkennzeichnung und Rechte der eingebetteten Dateien separat zu beachten. Frei lizenzierte Commons-Medien sind nicht mit den urheberrechtlich geschützten DFB-Videos gleichzusetzen.
Verknüpfte Lernbereiche
Fußball und Fußballtraining – Lernen durch Auswertung |
Neue Fußballwelt: Dieser Kurs bildet einen eigenständigen Lernbaustein für Fußball und Fußballtraining auf MOOCwiki. Er übernimmt keine bestehenden alten Fußballkurse, ändert keine vorhandenen Seiten und beansprucht keine persönliche Beteiligung von DFB, Vereinen oder abgebildeten Personen. Das kostenlose grundlegende Lernen bleibt offen. Geeignet für Nachwuchstrainerinnen und -trainer, Vereinstrainer, Coachingteams und Lernende mit unterschiedlichem Vorwissen.
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