Torwart als Anspielstation - Fußballtraining
Einleitung
Ein moderner Torwart verteidigt nicht nur das Tor, sondern unterstützt auch den Spielaufbau mit den Füßen. Wenn eine Verteidigerin oder ein Verteidiger unter Druck gerät, kann die Torhüterin oder der Torhüter durch kluges Freilaufen eine sichere zusätzliche Anspielstation anbieten. Entscheidend sind Passwinkel, Vororientierung, erster Kontakt und die nächste Spielaktion. Dieser kostenlose vollständige aiMOOC richtet sich an Spielerinnen, Spieler und Coaches ab etwa 10 Jahren und knüpft an Torwartspiel von Grund auf an. Alle Aufgaben funktionieren auch ohne externe Videos.

Bildbeschreibung und Rechte: Jugendtorwart im Spiel, zur Beobachtung von Raum und Ausgangsposition; Foto vom 03.12.2006, Torsten Bolten / AFpix.de, CC BY-SA 3.0. Commons-Dateiseite. Textalternative: Ein junger Torwart agiert während einer Fußballspielsituation. Das Einzelbild allein beweist keine bestimmte Passtechnik.
Kompetenzziel: Du kannst vor einem Rückpass freie Räume erkennen, dich leicht seitlich und in passbarer Entfernung positionieren, den Ball mit dem ersten Kontakt aus dem Druck bewegen und zwischen sicherem Kurzpass, Verlagerung und Befreiung unterscheiden. Du kannst deine Entscheidung beschreiben und im Team überprüfen.
Sicherheit: Training nur unter fachlicher Aufsicht; Feld, rutschfeste Schuhe, Bälle und standsicher verankerte Tore vorher kontrollieren. Kollisionsfreie Laufwege, passende Pausen und jederzeitiger Abbruch bei Schmerzen, Schwindel oder anderen Beschwerden. Keine erzwungenen Kopfbälle, Sprungduelle, harten Gegnerkontakte, Maximalbelastungen oder eigenständige Verletzungsbehandlung. Bei Beschwerden Fachpersonal einschalten. Aufnahmen von Kindern nur mit geeigneter Einwilligung und nach Datenschutzregeln.
Die Torhüterin und der Torhüter als zusätzlicher Feldspieler
Die Idee der Anspielstation
Im eigenen Ballbesitz bildet die torhütende Person zusammen mit der Abwehr eine weitere Passoption. Steht sie frei und erreichbar, kann eine bedrängte Abwehrspielerin zurückpassen, statt den Ball blind nach vorne zu schlagen. Das kann vorübergehend eine zahlenmäßige Überlegenheit im Aufbau schaffen, etwa vier Ballbesitzende gegen drei anlaufende Gegner. Eine zusätzliche Person hilft jedoch nur, wenn sie einen offenen Passweg bietet und nach dem Zuspiel sofort eine sinnvolle Anschlussentscheidung trifft.
Eine sichere Anspielstation ist nicht automatisch die Person, die dem Ball am nächsten steht. Entscheidend sind die Richtung des gegnerischen Anlaufens, die Stellung des eigenen Körpers, der verfügbare Raum und der mögliche nächste Pass. Wer nur auf der Torlinie bleibt, ist häufig zu weit entfernt; wer unkontrolliert weit aufrückt, kann das eigene Tor gefährden. Die passende Position verändert sich ständig.
Beobachten, sprechen, anbieten
Noch bevor der Rückpass gespielt wird, blickst du kurz über beide Schultern und stellst drei Fragen: Wo ist der nächste Gegner? Welche Mitspielenden können den nächsten Pass erhalten? Wohin darf mein erster Kontakt gehen? Kurze Kommandos wie „Zeit“, „Zurück“, „Links frei“ oder „Dreh auf“ unterstützen das Team. Ein Kommando ersetzt nicht das eigene Sehen.
Die FIFA betont in ihrer veröffentlichten Trainingseinheit von Dean Santangelo die Verbindung aus Freilaufposition, Blickverhalten, präzisen Pässen und anschließender defensiver Positionierung. FIFA Training Centre, 14.01.2022.
Videonachweis: Deutscher Fußball-Bund, Video zur Einbindung des Torwartspiels in die Trainingsphilosophie Deutschland und zur torwartorientierten Ballschule, veröffentlicht am 13.05.2024: YouTube-Original. Eingebettet über den vorhandenen YouTube-Spieler, keine Behauptung einer freien Videolizenz oder persönlicher Empfehlung. Textalternative: Der DFB erläutert altersgerechtes Torwartlernen, Mitdenken und Übungen im Grundlagenbereich; beobachte insbesondere, wie die Torwartrolle ins Mannschaftsspiel eingebunden wird. Externe Wiedergabe nur nach aktiver Entscheidung und unter bestehenden Datenschutz- oder VIDIS-Schutzmechanismen; der Text bleibt vollständig nutzbar.
Passwinkel, Abstand und Staffelung
Ein spielbares Dreieck öffnen
Steht der Ball rechts, verschiebt sich die torhütende Person meist so, dass der ballführende rechte Innenverteidiger einen schrägen Rückpass spielen kann. Gleichzeitig bleibt eine zweite Anschlussoption links erreichbar. Ein Dreieck mit unterschiedlichen Passrichtungen ist günstiger als drei Personen auf einer geraden Linie. Die Tore müssen als Absicherung im Blick bleiben.
Eigene Taktikskizze A: sichere Passdreiecke, Blick von oben, nicht maßstabsgetreu.
| Linker Außenraum | Zentrum | Rechter Außenraum |
|---|---|---|
| AV links: frei und breit | Sechser: im Deckungsschatten | AV rechts: bewegt sich vor |
| IV links: Anschlussoption | Gegner: lenkt nach rechts | IV rechts: Ballbesitz |
| Linkes Passfenster offen | TW: leicht rechtsversetzt, bietet Rückpass an | Gegner: läuft von rechts an |
| Passfolge: TW verlagert diagonal zu IV links | Rückpass: IV rechts zu TW | Erster Kontakt: TW nach links vorn |
Textalternative: Rechts unter Druck erhält der Torwart den Rückpass, öffnet den Körper und nimmt den Ball nach links vorn in den freien Raum mit. Danach folgt der flache Pass zum linken Innenverteidiger. Eigene schematische Textgrafik für diesen Kurs vom 03.11.2026; freie textliche Weiterverwendung unter CC BY 4.0 mit Hinweis „MOOCwiki aiMOOC“.
Passfenster und Deckungsschatten
Ein Passfenster ist eine freie Bahn zwischen zwei Gegnern hindurch oder an ihnen vorbei. Ein Deckungsschatten entsteht, wenn ein Gegner mit seiner Position die direkte Passlinie zu einer Mitspielerin abschirmt. Deshalb ist es oft sinnvoll, seitlich oder leicht rückwärts auszuweichen, statt auf einen bedrängten Mitspieler zuzugehen. Abstand ist relativ: zu kurz engt den Ballführenden ein; zu weit macht den Rückpass langsam und abfangbar.
Abstoß und Rückpass unterscheiden
Bei einem Abstoß darf nach den geltenden Spielregeln grundsätzlich innerhalb des Strafraums angespielt werden, sobald der Ball korrekt ins Spiel gebracht wurde; dabei sind die Bestimmungen zur Position von Gegenspielenden zu beachten. Im laufenden Spiel darf die Torhüterin oder der Torhüter einen absichtlich mit dem Fuß zur eigenen Person gespielten Rückpass nicht einfach mit der Hand aufnehmen. Auch nach einem direkten Einwurf des eigenen Teams ist die Handaufnahme eingeschränkt. Verwende im Aufbau deshalb bewusst die Füße. Maßgeblich ist das jeweils geltende Regelwerk: IFAB, Regel 12.

Bildnachweis: Nuno Tavares, „Soccer field - positions.svg“, Original 10.03.2006, Commons-Dateiseite hier, CC BY-SA 2.5; der Commons-Dateiverlauf vermerkt eine spätere SVG-Bearbeitung vom 23.02.2026. Textalternative: Fußballfeld mit Positionsbezeichnungen; im Training werden Abstände und Laufwege situativ angepasst.
Erster Kontakt und sauberes Passspiel
Erst sehen, dann mitnehmen, dann spielen
Ein flacher Rückpass soll so verarbeitet werden, dass der zweite Kontakt das Spiel fortsetzt. Die torhütende Person steht dafür möglichst offen: Schultern und Füße erlauben den Blick zum Ball und in mindestens eine freie Anschlussrichtung. Mit einer kontrollierten Mitnahme nach schräg vorn öffnest du den Winkel. Ein erster Kontakt direkt zum Druckgegner, zum eigenen Tor oder zu weit weg vom Körper erhöht das Ballverlustrisiko.
Technische Merkmale: Blick vor dem Zuspiel heben, Standbein stabil neben dem Ball, Kontaktfläche bewusst wählen, Ball nicht unter die Fußsohle „kleben“, Passschärfe an Distanz und Mitspieler anpassen. Beide Füße im Training nutzen, aber zuerst Qualität sichern. Bei schwierigen Zuspielen sind mehrere Ballkontakte ausdrücklich erlaubt; ein starres Kontaktlimit ist kein Selbstzweck.

Bildnachweis: Joelflorentinpereira, 13.02.2019, CC BY-SA 4.0, Commons-Original. Textalternative: Torwart bei einer Fußaktion mit dem Ball. Das Bild veranschaulicht Fußspiel, nicht automatisch die für Kurzpässe passende Technik.
Kurzpass, Seitenwechsel oder Befreiung
Kurzpass ist geeignet, wenn ein Mitspieler frei, gut orientiert und erreichbar ist. Seitenwechsel löst sich vom Pressing, wenn der angreifende Gegner eine Seite überlädt und die gegenüberliegende Seite frei wird. Befreiung durch einen sicheren längeren Pass oder einen kontrollierten Ball ins Aus ist richtig, wenn ein Kurzpass zu riskant wäre. Mut bedeutet nicht, jeden Ball kurz zu spielen. Ein gezieltes Klären kann eine fachlich gute Entscheidung sein.
Videonachweis: „MFS Torwarttraining – Spielaufbau 1“, Veröffentlichung 21.03.2014, YouTube-Original. Inhalt laut Videobeschreibung: erste Schritte eines technischen Spielaufbaus mit dem Torwart. Einbettung über den YouTube-Spieler; kein OER-Lizenznachweis für das Videomaterial. Textalternative: Eine Torwartübung verbindet kontrollierte Ballverarbeitung und anschließenden Aufbaupass. Die Aufnahme aus 2014 ist kein Beleg für aktuelle Kadermitglieder; externe Wiedergabe ist freiwillig und kann nach Datenschutzentscheidung unterbleiben.
Profibilder analytisch statt imitierend einsetzen

Bildnachweis: James Boyes, Mary Earps bei Brighton gegen Manchester United am 01.04.2023, CC BY 2.0, Commons-Dateiseite. Textalternative: Mary Earps während einer Fußballpartie. Analysiere die grundsätzliche Körperausrichtung und frage, welche Informationen ein Standbild nicht liefert: gegnerischer Druck, vorausgehende Passfolge und nächste Aktion. Keine Aussage über eine persönlich empfohlene Übung, keinen heutigen Verein und keine aus dem Foto ableitbare Passentscheidung unterstellen.

Bildnachweis: Ben Sutherland, 31.08.2014, CC BY 2.0, Commons-Dateiseite. Textalternative: Brad Guzan bereitet einen Abstoß vor beziehungsweise führt ihn aus. Besprich, wann eine längere Eröffnung sinnvoll ist und wann ein kurzer Aufbau Vorteile hat. Die Aufnahme ist ausdrücklich historisch und keine Aussage über aktuelle Vereinszugehörigkeit.
Spielaufbau unter Pressing
Vororientierung und Entscheidungsfolge
Eigenes Entscheidungsdiagramm B: Ball kommt zum Torwart → vor der Annahme Gegner und Freiräume prüfen → erster Kontakt vom Druck weg → sicherer Mitspieler offen? Dann flach anspielen → Seite zugestellt, Gegenseite frei? Dann verlagern → kein sicherer Weg? Dann kontrolliert befreien → sofort wieder eine Anspielposition schaffen oder das Tor sichern. Dieses Textdiagramm ist eine eigene Darstellung vom 03.11.2026, CC BY 4.0, Textalternative identisch.
| Beobachtung vor Ballkontakt | Geeignete erste Aktion | Anschluss |
|---|---|---|
| Gegner drückt von rechts | Mitnahme nach links vorn | Flacher Pass zum freien linken Verteidiger |
| Beide Innenverteidiger markiert, Außenbahn offen | Erstkontakt mit Blick nach außen | Gezielter Pass in die freie Außenbahn |
| Ball sehr ungenau und Gegner direkt am Ball | Ball sichern, wenn möglich, sonst klären | Defensive Ordnung herstellen |
| Druckgegner bleibt auf Distanz | Ruhig kontrollieren und erneut scannen | Pass mit passender Schärfe zum besser stehenden Teammitglied |
Rückpass ist nicht das Ende des Angriffs
Der Torwart bleibt nach dem Abspiel in Bewegung. Folgt ein Pass von links wieder ins Zentrum, kann die torhütende Person eine neue Rückpasslinie öffnen. Die Abwehr soll nicht reflexhaft zurückspielen; sie nutzt den Torwart dann, wenn die Rückpassoption Druck löst und den nächsten Pass ermöglicht. Das BFV-/DFB-Trainingsmaterial fordert ausdrücklich, dass sich Torhüter nach ihrem Abspiel erneut anbieten. Spieleröffnung und Übergangsspiel.
Modellfall: Gegner presst auf die rechte Seite
Ausgangslage: Auf einem gesicherten Trainingsfeld von ungefähr 35 × 25 Metern spielt Blau mit Torwart, zwei Innenverteidigerinnen, zwei Außenspielern und einer zentralen Mittelfeldperson gegen drei rote Pressingspielende. Der rechte blaue Innenverteidiger hat den Ball. Eine rote Person läuft von außen nach innen an, eine zweite deckt den Sechser, eine dritte versperrt den direkten Pass nach links. Der Torwart steht anfänglich mittig nahe der eigenen Torseite. Die Gruppe soll kontrolliert durch eine markierte Ausspielzone gelangen. Es wird nicht auf ein ungesichertes Tor geschossen.
Aufgabe: Beschreibe die Position des Torwarts vor dem Rückpass, die Körperausrichtung, den ersten Kontakt, den folgenden Pass und eine sichere Alternative. Begründe jede Entscheidung mit Passwinkel und gegnerischer Laufrichtung.
Nachvollziehbare Musterlösung: Erstens prüft der Torwart vor dem Zuspiel die rechte Druckseite und den links frei werdenden Raum. Zweitens bietet er sich etwas zur rechten Seite des zentralen Raums versetzt an, sodass der Rückpass am ersten Gegner vorbeigeht; Tor und andere Angreifer bleiben im Blick. Drittens öffnet er Hüfte und Schultern zur linken Anschlussseite. Viertens nimmt er den Rückpass kontrolliert nach links vorn mit und spielt flach zum linken Innenverteidiger, sobald die Passlinie frei und der Mitspieler anspielbar ist. Fünftens bietet er sich nach dem Abspiel erneut als Sicherheitsoption an. Falls der Pass nach links abgefangen werden könnte, nutzt er je nach Lage einen erreichbaren Außenraum, einen anderen freien Mitspieler oder eine kontrollierte Befreiung. Ein riskanter Pass durch den gedeckten Sechser ist keine Musterlösung.
Bewertungsraster des Modellfalls:
| Kriterium | 0 Punkte | 2 Punkte | 4 Punkte |
|---|---|---|---|
| Vororientierung | Gegner nicht beachtet | Einen Gegner erkannt | Druckseite, freien Raum und Anschlussoptionen erkannt |
| Passwinkel | Nicht anspielbar | Teilweise anspielbar | Seitlich versetzt, sichere und passende Distanz |
| Erster Kontakt | In Gegnerdruck | Kontrolliert ohne klaren Raumgewinn | Bewusst weg vom Druck in offene Spielrichtung |
| Anschlussentscheidung | Hochriskanter Blindpass | Spielbarer Pass ohne Begründung | Sinnvoller Kurzpass oder begründete sichere Befreiung |
| Kommunikation und Absicherung | Keine Abstimmung | Ein klares Kommando | Klare Abstimmung und erneutes Angebot oder Torabsicherung |
Gesamt: maximal 20 Punkte; 17–20 sehr sicher, 13–16 überwiegend sicher, 9–12 im Aufbau, 0–8 gezielte Unterstützung nötig. Zwischenstufen 1 und 3 Punkte sind möglich, wenn die Leistung zwischen den beschriebenen Ankern liegt. Bewertet wird die nachvollziehbare Entscheidung, nicht nur ein zufällig gelungener Pass.
Trainingspraxis und altersgerechter Transfer
Alle folgenden Trainingsformen setzen fachliche Begleitung, überprüfte und befestigte Tore, freie Laufwege, geeignetes Material, kurzes Aufwärmen und Pausen voraus. Bei Beschwerden sofort abbrechen. Keine verpflichtenden Kopfbälle oder riskanten Kontaktaktionen. Tempo und Raum mit den Lernenden vereinbaren. Übungen sind didaktische Eigenkonstruktionen unter Nutzung allgemeiner Prinzipien aus DFB-, BFV- und FIFA-Quellen; keine wörtliche Übernahme fremder Trainingspläne.
Trainingsform A: Passdreieck mit Torwart (Grundlagen, 10–13 Jahre)
Ziel: Einen sicheren Rückpasswinkel anbieten und das Spiel nach links oder rechts fortsetzen. Material: Vier Hütchen, zwei passende Bälle, Leibchen, standsicheres Tor nur falls genutzt. Aufbau: Drei Markierungen als Dreieck, ungefähr 6–10 Meter Seitenlänge, eine Person im Torwartbereich und je eine links und rechts. Durchführung: Rechts spielt zum Torwart, dieser scannt vor dem Pass, nimmt nach links vorn mit und passt zu links; Seiten wechseln, Rollen nach kurzer Serie tauschen. Typische Fehler: Gerade Linie ohne Dreieck, Annahme in den eigenen Fuß, starrer Blick auf Ball, zu weicher Pass. Beobachtung: Anzahl kontrollierter Folgepässe und sichtbare Schulterblicke erfassen. Leichter: Größeres Feld, weicheres Tempo, kein Gegner, beliebig viele Kontakte. Schwerer: Passrichtung durch Trainerzeichen kurz vor dem Zuspiel ändern; später passiven Anläufer ergänzen. Transfer: Im freien 4-gegen-4 mit torhütender Anspielperson nach jedem Rückpass neu anbieten.
Trainingsform B: Erster Kontakt am Passfenster (Aufbau, 10–17 Jahre)
Ziel: Den ersten Kontakt gezielt weg vom Druck lenken. Material: Bälle, zwei Hütchentore, Leibchen. Aufbau: Torwart mittig, zwei sichere Ausspielkanäle links und rechts, ein zunächst passiv markierender Gegner. Durchführung: Zuspiel von einer seitlichen Person; Trainer signalisiert die offene Seite, Torwart nimmt schräg vorwärts dorthin mit und passt kontrolliert durch das Hütchentor. Typische Fehler: Mitnahme auf den Gegner, zu großer erster Kontakt, verspätete Blickorientierung. Beobachtung: Freie Anschlusslinie nach Kontakt und Passpräzision dokumentieren. Leichter: Gegner entfernen, Richtung früher anzeigen, kürzere Strecke. Schwerer: Aktiver, aber kontaktarmer Pressingspieler und wechselnde Passwinkel. Transfer: Nach Ballannahme im Mannschaftsspiel bewusst zur freien Seite lösen.
Trainingsform C: Aufbauüberzahl mit Torwart (spielnah, 14–17 Jahre und Erwachsene)
Ziel: Unter realitätsnahem Anlaufen zwischen Kurzpass, Verlagerung und sicherer Befreiung wählen. Material: Hütchen, Bälle, Leibchen, markierte Ausspielzone, gesicherte Tore nur bei Bedarf. Aufbau: Vier blaue Feldspielende plus Torwart gegen drei rote Personen in einem dem Leistungsstand angepassten Feld. Durchführung: Jede Sequenz beginnt bei Blau; Rot presst zunächst kontrolliert, später spielnah. Blau punktet bei einem kontrollierten Pass in die gegenüberliegende Ausspielzone; Ballverluste werden gestoppt und gemeinsam analysiert. Typische Fehler: Blindes Risiko im Zentrum, zu statischer Torwart, unklarer Zuruf, verspätete Absicherung. Beobachtung: Nicht allein Treffer zählen, sondern richtige Entscheidung und freie Passwinkel. Leichter: Größeres Feld oder weniger Druck; Kontakte frei. Schwerer: Engere Winkel, flexible Pressingrichtung, rascher Wechsel zwischen beiden Flügeln. Transfer: Im Abschlussspiel nach einem gegnerischen Anlaufen die torhütende Person als echte zusätzliche Option suchen. Erwachsene passen Umfang und Intensität an Leistungsstand und Gesundheit an.
Trainingsform D: Farben finden (spielerisch für 6–9 Jahre)
Ziel: Freude an der Rolle als freie Anspielstation und an einfachen flachen Pässen entwickeln, ohne frühe Spezialisierung. Material: Drei farbige Hütchen, weicher altersgerechter Ball. Aufbau: Kleiner ebener Übungsraum ohne Gegnerdruck, zwei Kinder stehen an farbigen Zieltoren, ein Kind ist in der Mitte. Durchführung: Ein flacher Pass zur Mitte; vor der Ballannahme wird ein farbiges Ziel genannt, das Kind passt in Ruhe dorthin. Alle wechseln regelmäßig Rollen. Typische Fehler: Nur nach unten schauen, Ball zu fest spielen. Beobachtung: Mit Freude mitspielen, wahrnehmen, Ziel treffen. Leichter: Ball kurz stoppen und dann passen. Schwerer: Zwei freie farbige Ziele und eigene Wahl zulassen, ohne Gegnerkontakt. Transfer: Kleine Spielformen mit wechselnden Torwartrollen. Kein Kopfballzwang; der DFB empfiehlt im Kinderfußball vielfältige Ball- und Bewegungserfahrungen und den Fußkontakt. DFB Kinderfußball.
Videovergleich, Belastung und Schutz der Lernenden
Videonachweis: Fabian Lucassen, „Torwarttraining – Spielaufbau für Torhüter spielerisch gestaltet“, 21.02.2018, YouTube-Original. Einbettung nur mit dem Plattformspieler; keine freie Lizenz unterstellt. Textalternative: Spielerische Übungen kombinieren Aufmerksamkeit, Fußspiel und die Entscheidung für verschiedene Eröffnungen. An ältere Trainingsaufnahmen keine heutigen Verbandsempfehlungen oder Kaderinformationen knüpfen. Videos sind Zusatzangebote; Wiedergabe über vorhandene Schutz-/Einwilligungsmechanismen einschließlich einer gegebenenfalls verfügbaren VIDIS-Option, nie verpflichtend.
Altersdifferenzierung: 6–9 Jahre: kurze spielerische Aufgaben, wechselnde Rollen und viel Ballgefühl; 10–13 Jahre: einfache Dreiecke, variable Richtungszeichen, ruhige erste Gegnerreize; 14–17 Jahre: spielnahes Pressing mit abgesicherter Intensität, Entscheidungsbegründungen und Teamkommunikation; Erwachsene: Individualisierung nach Fitness, Erfahrung und möglichen Beschwerden. Grundregeln und Betreuung gelten für alle. Der DFB beschreibt in seiner Kopfball-Empfehlung eine gezielte Reduktion kopfballbezogener Belastungen; dieser Kurs benötigt überhaupt keine Kopfbälle. Bei Beschwerden nicht selbst behandeln, sondern Training beenden und Fachpersonal einbeziehen.
Interaktive Aufgaben
Multiple-Choice-Quiz: Überprüfe dein Wissen
Wozu bietet sich der Torwart beim Spielaufbau an? (Er schafft eine zusätzliche sichere Passoption) (!Er muss jeden Ball direkt ins gegnerische Tor schießen) (!Er darf bei Rückpässen immer die Hände benutzen) (!Er soll grundsätzlich auf der Torlinie bleiben)
Welche Position öffnet gewöhnlich einen brauchbaren Rückpasswinkel? (Leicht seitlich versetzt mit freier Passlinie) (!Direkt hinter dem anlaufenden Gegner) (!In derselben Linie wie zwei gedeckte Mitspieler) (!So weit weg wie möglich ohne Sichtkontakt)
Was sollte vor dem Rückpass passieren? (Blick auf Druckgegner und mögliche Anschlussoptionen) (!Augen nur auf dem Ball lassen) (!Ohne Rücksicht auf den Gegner blind starten) (!Sich sofort zum gegnerischen Tor drehen)
Wohin führt ein guter erster Kontakt bei Druck von rechts? (In den kontrollierbaren freien Raum nach links) (!Direkt in Richtung des rechten Druckgegners) (!Unkontrolliert zurück in das eigene Tor) (!Immer senkrecht nach oben)
Was kennzeichnet einen Deckungsschatten? (Ein Gegner versperrt mit seiner Position die direkte Passlinie) (!Der Ball liegt außerhalb der Seitenlinie) (!Ein Spieler steht immer im Schatten des Flutlichts) (!Der Torwart darf keinen Pass spielen)
Wann ist eine längere kontrollierte Befreiung sinnvoll? (Wenn sichere kurze Passwege zugestellt sind) (!Bei jedem Rückpass unabhängig vom Gegner) (!Nur wenn keine Mitspielenden auf dem Feld stehen) (!Wenn das Team unbedingt die meisten Ballkontakte zählen soll)
Was passiert nach einem gelungenen Pass des Torwarts? (Er bietet sich passend neu an oder sichert das Tor) (!Er beendet seine Beteiligung für die restliche Spielzeit) (!Er verlässt ohne Absprache immer den Strafraum) (!Er bleibt unabhängig vom Ballort stehen)
Wie soll der Torwart einen bewusst mit dem Fuß gespielten Rückpass eines Mitspielers verarbeiten? (In der Regel mit den Füßen weiterspielen) (!Den Ball ohne Einschränkung in die Hände nehmen) (!Den Ball absichtlich über die eigene Torlinie schießen) (!Den Rückpass immer im Liegen annehmen)
Welcher Beobachtungspunkt ist bei einer Übung aussagekräftig? (Ob der erste Kontakt einen sicheren Folgepass ermöglicht) (!Nur wie laut der Torwart spricht) (!Nur die Farbe seiner Schuhe) (!Nur die Zahl der gespielten Minuten)
Welche Lösung passt bei einem Pressing auf der rechten Seite? (Offenen linken Passweg prüfen und dorthin kontrolliert verlagern) (!Ohne Blick durch den gedeckten Sechser spielen) (!Sich absichtlich in den gegnerischen Laufweg stellen) (!Den Ball möglichst hart auf die eigenen Mitspieler schießen)
Memory: Begriff und Bedeutung
| Passwinkel | Freier Winkel zwischen Ballführendem und möglichem Anspielziel |
| Vororientierung | Blick in den Raum vor dem Empfang des Balles |
| Mitnahme | Erster kontrollierter Kontakt in die nächste Spielrichtung |
| Deckungsschatten | Durch einen Gegner blockierte direkte Passlinie |
| Spielverlagerung | Bewusster Wechsel auf die weniger bedrängte Spielfeldseite |
| Anschlussaktion | Sinnvoller Pass oder weitere Bewegung nach dem ersten Kontakt |
Drag-and-drop: Ordne richtig zu
| Passende Handlung | Beobachtete Spielsituation |
|---|---|
| Schräg nach links mitnehmen | Gegner kommt unmittelbar von rechts |
| Rückpasswinkel öffnen | Mitspieler ist rechts an der Seitenlinie bedrängt |
| Spiel auf freie Seite verlagern | Mehrere Gegner drücken geschlossen auf einen Flügel |
| Kontrolliert befreien | Sämtliche kurzen Passwege sind akut gefährdet |
| Nach dem Abspiel nachrücken | Der Ball ist sicher beim linken Innenverteidiger angekommen |
Kreuzworträtsel: Die Fachbegriffe
| Passwinkel | Wie heißt der freie Winkel zwischen Ball und Anspielstation? |
| Mitnahme | Wie heißt die kontrollierte Ballführung mit dem ersten Kontakt? |
| Pressing | Wie heißt das organisierte Anlaufen des Gegners? |
| Spielaufbau | Wie heißt das kontrollierte Herausspielen aus der eigenen Hälfte? |
| Rückpass | Wie heißt das Zuspiel zurück zur absichernden Person? |
| Freilaufen | Wie heißt die Bewegung in einen frei anspielbaren Raum? |
LearningApps: Weitere Übungen finden
Suche passende Lernspiele. Die Suchseite ist ein zusätzliches Angebot und keine Bestätigung, dass ein bestimmtes Lernspiel dauerhaft vorhanden ist.
Lückentext: Entscheidungen beim Rückpass
Offene Aufgaben
Arbeite zunächst mit Partnern, danach im Team, und lass dir bei praktischen Übungen fachlich helfen. Die folgenden zwölf Aufgaben enthalten jeweils einen konkreten Lernnachweis. Lösungen sind als nachvollziehbare Beispiele zu verstehen; mehrere sichere Entscheidungen können richtig sein.
Leicht
- Passwinkel: Zeichne mit drei Punkten einen Torwart und zwei Verteidiger in ein Dreieck. Markiere einen sicheren Rückpass und einen Folgepass. Produkt: beschriftete Skizze.
- Vororientierung: Beobachte bei fünf ruhigen Zuspielen, ob der Empfänger vor dem Rückpass kurz nach links und rechts schaut. Produkt: kleine Strichliste ohne Personennamen.
- Ballannahme: Zeige ohne Gegnerdruck je drei kontrollierte Mitnahmen nach links und rechts. Produkt: eine mündliche Technikbeschreibung.
- Fußballregeln: Erkläre in vier eigenen Sätzen, weshalb ein absichtlicher Rückpass mit dem Fuß nicht einfach mit der Hand aufgenommen werden darf. Produkt: Regelkarte.
Lösungshinweise leicht: (1) Beide Passlinien sind frei; das Dreieck ist nicht zu einer Geraden zusammengefallen. (2) Beobachtet wird der tatsächliche Schulterblick vor der Ballberührung, nicht bloß ein späterer Blick. (3) Der Ball bleibt kontrollierbar und öffnet den Folgepass; das Standbein steht stabil. (4) Der Torwart nutzt beim absichtlich mit dem Fuß zugespielten Rückpass grundsätzlich das Fußspiel; der genaue IFAB-Regeltext bleibt maßgeblich.
Standard
- Spielverlagerung: Zeichne ein zweites Aufbauschema, in dem Gegner rechts Druck machen. Beschreibe den Weg über Torwart nach links. Produkt: Bildfolge mit drei Pfeilen.
- Passspiel: Plane mit einem Coach ein Passdreieck von etwa acht Metern. Führe zwei angepasste Durchgänge aus und dokumentiere Blickverhalten und Passqualität. Produkt: Beobachtungsbogen.
- Kommunikation: Erfinde vier kurze, eindeutige Kommandos für Rückpass, freie Seite, Zeit und Gefahr. Erprobe sie in einem langsamen Passspiel. Produkt: Kommando-Karte mit Beispiel.
- Videoanalyse: Betrachte freiwillig ein verifiziertes Video aus diesem Kurs oder nutze dessen Textalternative. Nenne zwei gute Entscheidungen und eine offene Beobachtungsfrage. Produkt: Analysenotiz.
Lösungshinweise Standard: (5) Nach Rückpass von rechts verlagert der Torwart kontrolliert zum freien linken Spieler, ohne den gedeckten Sechser blind anzuspielen. (6) Ein sinnvoller Bogen dokumentiert vororientierten Blick, günstigen Winkel, kontrollierte Mitnahme und ankommenden Folgepass; das Tempo darf reduziert werden. (7) „Zurück“, „Links frei“, „Zeit“ und „Klär“ sind nur dann sinnvoll, wenn sie zur tatsächlichen Lage passen. (8) Aus einem Video darf man nur beschreiben, was sichtbar oder im verifizierten Begleittext belegt ist; fehlende Kameraperspektiven bleiben offen.
Schwer
- Gegnerdruck: Entwickle für den Modellfall zwei Lösungen gegen unterschiedliche Anlaufrichtungen. Begründe jeweils die sicherere Variante. Produkt: zwei taktische Skizzen mit Text.
- Trainingsplanung: Entwirf eine 20-minütige sichere Trainingseinheit mit Aufwärmen, Passwinkelübung, spielnaher Überzahl und Pausen. Gib je Phase ein Beobachtungskriterium an. Produkt: Ablaufplan.
- Spielanalyse: Analysiere sechs fiktive Aufbauszenen mit selbst erfundenen Daten; unterscheide sinnvolle Entscheidungen von bloß zufällig gelungenen Pässen. Produkt: kleine Tabelle und begründetes Fazit.
- Coaching: Führe unter Begleitung ein kurzes Feedbackgespräch zum ersten Kontakt und zur Anschlussentscheidung; entwickle für eine Person eine leichtere und eine schwerere Variante. Produkt: anonymisierte Zielvereinbarung.
Lösungshinweise schwer: (9) Angriff von rechts: links lösen; Angriff von links: rechts lösen, sofern dort ein sicherer Passweg liegt. Bei beidseitigem Druck ist kontrolliertes Klären vertretbar. (10) Beispiel: vier Minuten lockere Ballgewöhnung, sechs Minuten Dreieck, sechs Minuten 4 gegen 3 plus Torwart, vier Minuten ruhige Auswertung einschließlich Pausen zwischen Belastungsphasen; die konkrete Intensität wird angepasst. (11) Gute Analyse erfasst Richtung des Anlaufens, Ballkontrolle, vorherige Passoptionen und Anschluss, nicht nur den Passausgang. (12) Feedback beschreibt zuerst eine beobachtbare Stärke, dann ein überprüfbares nächstes Ziel, etwa „vor jedem zweiten Rückpass die freie Seite nennen“, ohne echte persönliche Daten zu veröffentlichen.


Lernkontrolle
- Entscheidungstraining: Begründe für drei Gegnerpositionen, ob der Torwart kurz abspielt, verlagert oder klärt; zeichne die jeweiligen Passlinien. Lösungskern: Druckrichtung und freie Anschlussbahn sind ausschlaggebend.
- Spielbeobachtung: Werte zwei gleiche Passdreieck-Durchgänge aus, einen mit und einen ohne Blick vor dem Empfang. Lösungskern: Zeige anhand konkreter Beobachtungen, ob der Blick die Entscheidung verbessert; keine automatische Kausalität aus einer Szene behaupten.
- Regelverständnis: Unterscheide einen absichtlichen Fuß-Rückpass und einen vom Gegner kommenden Ball. Lösungskern: Die Einschränkung der Handaufnahme ist situationsabhängig; IFAB-Regel 12 prüfen.
- Transfer: Übertrage den Modellfall auf ein kleineres Feld mit nur drei Feldspielenden und einem Torwart. Lösungskern: Passdreieck erhalten, Distanzen verkürzen, Kontaktzahl an Niveau anpassen.
- Fehlerdiagnose: Ein Torwart nimmt jeden Ball nach rechts an, obwohl Rot von dort presst. Plane zwei Korrekturen. Lösungskern: Vororientierung und erste Mitnahme zur freien Seite, zunächst ohne Druck üben.
- Sicherheitscheck: Eine Übung findet auf rutschigem Untergrund mit ungesichertem Tor statt. Entscheide und begründe. Lösungskern: Nicht beginnen, Bedingungen sichern, sonst geeignete Alternative wählen.
- Kriteriengeleitete Bewertung: Vergib für den Modellfall anhand des 20-Punkte-Rasters eine beispielhafte Bewertung und begründe zwei Einzelnoten. Lösungskern: Nur beobachtbare Merkmale statt Sympathie oder Spielergebnis bewerten.
Lernnachweis
Ein vollständiger Lernnachweis umfasst eine lesbare Passdreieck-Skizze, einen anonymisierten Beobachtungsbogen, zwei altersgerecht durchgeführte Passfolgen mit kontrolliertem erstem Kontakt, die schriftlich begründete Lösung des Modellfalls, die Selbsteinschätzung im Bewertungsraster und einen Transferplan für eine eigene Spielsituation. Bewertbar sind fachliche Korrektheit, Sicherheit, Vororientierung, situative Entscheidung, Zusammenarbeit und begründete Reflexion. Die praktische Durchführung erfolgt unter Aufsicht; ohne passende Bedingungen kann der Transfer ausschließlich als Taktikskizze bearbeitet werden. Persönliche Videoaufnahmen oder echte personenbezogene Spielerprofile sind nicht notwendig.
Selbstreflexion: Welche Passoption habe ich vor dem Rückpass gesehen? Wohin führte mein erster Kontakt? War der gewählte Pass sicher? Was probiere ich im nächsten Durchgang anders? Leichte Aufgaben sichern das Grundwissen; Standard-Aufgaben prüfen Anwendung; schwere Aufgaben prüfen den begründeten Transfer.
OER und Wikipedia
Fachquellen und Regeln:
- DFB-Akademie: Fußtechniken im Torwartspiel – Beidfüßigkeit, erster Kontakt, Wahrnehmung der Passoptionen.
- BFV/DFB: Mitspielende Torhüterinnen und Torhüter – Anbieten und präzise Spieleröffnung.
- BFV/DFB: Kontrolliert das Spiel eröffnen – Torwart als zusätzlicher Aufbauspieler.
- FIFA Training Centre: Goalkeepers' build-up – Dean Santangelo, 14.01.2022; internationale Trainerpraxis, englischsprachig.
- DFB: Kinderfußball und DFB: Kopfballspiel – altersgerechte Spielformen und Schutzempfehlungen, abgerufen 03.11.2026.
- IFAB: Regel 12 – maßgebliches aktuelles Regelwerk; vor Wettkämpfen Version prüfen.
Medienherkunft und Textalternativen: Jedes Foto und jedes Video ist im zugehörigen Kurskapitel mit Urheber beziehungsweise Kanal, Herkunft, Lizenz beziehungsweise Einbettungsgrund, Datum und Textalternative dokumentiert. Die fünf verifizierten Commons-Dateiseiten sind Jugendtorwart 2006, Positionsschema 2006/2026, Fußaktion 2019, Mary Earps 2023 und Brad Guzan 2014. Lizenzen: CC BY-SA 3.0, CC BY-SA 2.5, CC BY-SA 4.0, CC BY 2.0 und CC BY 2.0 in derselben Reihenfolge; Urheber und Änderungsdaten stehen zusätzlich unmittelbar unter den Bildern. Die Videos DFB 2024, MFS 2014 und Fabian Lucassen 2018 bleiben beim jeweiligen Rechteinhaber und werden nur über deren vorhandene Einbettung gezeigt. Keine freien Videolizenzen behauptet.
Eigene Materialien: Taktikskizze A, Entscheidungsdiagramm B, Modellfall, Bewertungsskala und Übungen sind neue textbasierte Darstellungen für diesen Kurs (03.11.2026, CC BY 4.0 mit Namensnennung „MOOCwiki aiMOOC“). Eine fachlich verifizierte freie Animationsdatei speziell für die Passwinkelaktion wurde nicht ermittelt. Die Folge aus Skizze, Entscheidungstabelle und Musterlösung übernimmt deshalb die didaktische Schritt-für-Schritt-Darstellung; sie wird ausdrücklich nicht als echte Animation ausgegeben. Es werden keine fremden Bilddateien heruntergeladen oder verändert.
Wikipedia zum Nachlesen (deutsch):
OER-Grundsatz: Grundlegendes Lernen bleibt kostenlos. Externe Dienste sind freiwillig und unterliegen bestehenden Einwilligungs-, Datenschutz- und gegebenenfalls VIDIS-Einstellungen. Materialien nicht mit vertraulichen Schülerdaten füllen.
Verknüpfte Lernbereiche
Fußball und Fußballtraining – Torwartspiel von Grund auf |
Bildungsnetz: Dieser Kurs gehört zur neuen inhaltlichen Fußballwelt auf MOOCwiki, mit Verbindungen zu Fußball und Fußballtraining. Er verwendet keine Textübernahmen aus bestehenden älteren Fußballkursen und fügt diese nicht ungefragt in einen neuen Lernbereich ein. Angrenzende Kompetenzen: Sport, Bewegung und Gesundheit, Teamarbeit, Kommunikation, analytisches Denken, digitale Medienbildung, Trainerbildung und schulischer Sportunterricht.
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