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Suzi Quatro - Can the Can

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Suzi Quatro - Can the Can




Suzi Quatro – Can the Can


Einleitung

Can the Can ist ein 1973 veröffentlichtes Lied von Suzi Quatro, geschrieben und produziert von Nicky Chinn und Mike Chapman. Die Single erschien bei RAK Records und wurde zu einem internationalen Durchbruch für Quatro. In Großbritannien stieg die Single am 19. Mai 1973 in die Charts ein, erreichte in der Chartwoche vom 16. Juni Platz 1 und blieb insgesamt 14 Wochen notiert.[1] Die britische Erstveröffentlichung wird für den 27. April 1973 als RAK 150 mit Ain't Ya Somethin' Honey auf der B-Seite dokumentiert.[2]

Der Song ist ein besonders geeignetes Beispiel für die Verbindung von Glam Rock, Hard Rock, Boogie, Rock ’n’ Roll, markanter Bassgitarre, kompakter Single-Produktion und einer stark auf Bühnenwirkung zugeschnittenen Künstlerpersona. Dieser aiMOOC untersucht nicht nur Daten zur Entstehung, sondern auch höranalytisch Melodie, Harmonik, Rhythmus, Gesang, Instrumentierung, Arrangement, Musikproduktion, Songform, Textthemen, Bildsprache, Rezeption und die Bedeutung des Liedes in Quatros Karriere.

Der urheberrechtlich geschützte Liedtext wird hier nicht vollständig wiedergegeben. Stattdessen wird der Inhalt zusammengefasst und sinngemäß ins Deutsche übertragen. Auch die Notenbeispiele sind keine Transkriptionen der Originalmelodie, sondern kurze, selbst erstellte Analyseübungen für die MediaWiki-Erweiterung Extension:Score.

Suzi Quatro 1973 bei AVROs TopPop. Das Bild dokumentiert ihre damalige Erscheinung, nicht zwingend eine Aufführung von „Can the Can“. Lizenz: CC BY-SA 3.0 NL, Quelle: Wikimedia Commons.


Offizielles Hörbeispiel

Die folgende Aufnahme stammt vom offiziellen Künstlerkanal von Suzi Quatro. Sie eignet sich als Referenz für alle Höranalysen in diesem Kurs. Der YouTube-Inhalt selbst ist keine frei lizenzierte OER-Datei; eingebettet wird die vom offiziellen Kanal öffentlich bereitgestellte Fassung.

Die Beschreibung des offiziellen Uploads nennt Nicky Chinn und Mike Chapman als Autoren.[3]


Entstehungsgeschichte

Suzi Quatro war bereits vor ihrem Solodurchbruch als Musikerin aktiv. In Detroit spielte sie unter anderem in den Bands The Pleasure Seekers und Cradle. Anfang der 1970er Jahre holte Produzent und RAK-Gründer Mickie Most sie nach Großbritannien. Quatro berichtete später, dass Most zwar ihr Potential erkannt habe, aber zunächst Schwierigkeiten hatte, den passenden Plattensound für sie zu finden. Erst nachdem Quatros englische Band auf Tour einen eigenen, kraftvollen Stil entwickelt hatte, kamen Chinn und Chapman hinzu.[4]

Quatro schilderte mehrfach, Chinn und Chapman hätten sie live gesehen und anschließend einen Song speziell für ihre Bühnenwirkung geschrieben. In einem Interview erklärte sie, ihre Band habe damals überwiegend eigenes, boogie-orientiertes Material gespielt; Chinn und Chapman hätten daraus eine kompakte, kommerzielle Singleform entwickelt.[5]

Mike Chapman erinnerte sich in einem Interview über seine Produktionsarbeit daran, dass Mickie Most ihn 1972 beziehungsweise Anfang 1973 gebeten habe, für Quatro einen Song zu schreiben und ihn selbst zu produzieren. Chapman sagte, er habe innerhalb weniger Tage Can the Can entwickelt und kurze Zeit später mit Quatro im Studio gearbeitet.[6]


Drei besonders gut belegte Besonderheiten genau dieser Aufnahme

  1. Maßgeschneiderter Song für Quatros Bühnenpersona: Quatro erklärte in mehreren Interviews, dass Chinn und Chapman zunächst ihre Liveband hörten und danach Can the Can speziell für sie schrieben. Damit unterscheidet sich die Entstehung von einer zufälligen Übernahme eines bereits vorhandenen Fremdtitels.[7]
  2. Vom Demo zur Bandfassung: Quatro erinnerte sich, dass Mike Chapman ein Demo mitbrachte und die Band anschließend im Proberaum beziehungsweise Keller gemeinsam eine spielbare Fassung erarbeitete. Das spricht für eine Verbindung aus Songwriter-Vorlage und Bandarrangement statt einer vollständig vorgefertigten Studioproduktion.[8]
  3. Dokumentierte Chinn-Chapman-Produktion in London: Musikdatenbanken dokumentieren die Aufnahme im Zusammenhang mit den Audio International Studios in London und nennen Mike Chapman und Nicky Chinn als Produzenten; die 1973er Album-Credits führen Suzi Quatro an Bass und Leadgesang, Len Tuckey an Gitarren, Alastair McKenzie an Tasteninstrumenten und Dave Neal am Schlagzeug.[9][10]

Eine weitere aufschlussreiche Erinnerung Quatros betrifft ihre damalige Bassausrüstung: Sie nennt Acoustic-Verstärkung mit Reflex-Boxen. Solche Angaben helfen, die starke Präsenz des Bassfundaments im frühen Quatro-Sound historisch einzuordnen.[11]


Zeitgeschichtlicher Kontext

1973 war Glam Rock in Großbritannien kommerziell besonders sichtbar. Gruppen wie Slade, Sweet und T. Rex verbanden harte Rockelemente mit auffälligen Bühnenbildern, großen Refrains und einer auf Singles ausgerichteten Produktionsästhetik. Chinn und Chapman waren zentrale Hitautoren dieser Phase und arbeiteten unter anderem auch mit Sweet und Mud.

Quatro passte einerseits in diesen Kontext, weil Kleidung, Bühnenpräsenz und kompaktes Songwriting stark visuell und massenmedial funktionierten. Andererseits unterschied sie sich von vielen damaligen weiblichen Popstars dadurch, dass sie selbst als Bassistin im Zentrum einer Rockband auftrat. In der musikwissenschaftlichen Rezeption wird deshalb häufig ihre Bedeutung für die Sichtbarkeit von Frauen als Instrumentalistinnen im Rock betont. Die deutschsprachige Wikipedia verweist dazu auf Philip Auslanders Analyse von Quatros musikalischer Androgynität und ihrer Rolle als weiblicher Rockstar.[12]

Eine zeitgenössische Ausgabe des Record Mirror vom 2. Juni 1973 dokumentiert, wie schnell die Single damals an Bedeutung gewann: Der Bericht beschreibt einen Sprung von Platz 34 auf Platz 5 innerhalb einer Woche und spricht von starker Resonanz in Clubs und Diskotheken.[13]


Bildsprache und Erscheinungsbild

Quatro verband den Sound mit einer schwarzen Lederästhetik, kurzen Haaren, Bassgitarre und einer körperlich energischen Bühnenpräsenz. In Interviews erklärte sie, Leder sei auch von Elvis Presleys 68 Comeback Special inspiriert gewesen; Mickie Most habe die Idee eines Jumpsuits unterstützt.[14]

Suzi Quatro 2007 singend am Bass. Foto: Jeanie Mackinder, Lizenz: CC BY 2.0, Wikimedia Commons. Das Bild ist deutlich später entstanden, zeigt aber die bis heute zentrale Verbindung von Gesang und Bass in ihrer Bühnenrolle.


Stil und Genre

Can the Can wird in einschlägigen Nachschlagewerken meist als Glam Rock und Hard Rock eingeordnet.[15] Höranalytisch kommen mehrere Merkmale hinzu:

  1. Boogie- und Rock-’n’-Roll-Grundlage: Das Stück arbeitet mit kurzen, repetitiven harmonischen Zellen und einem stetigen Vorwärtsimpuls.
  2. Glam-Rock-Stomp: Schlagzeug und rhythmische Akzente erzeugen eine körperlich direkte, beinahe marschartig stampfende Wirkung, ohne tatsächlich ein Marsch zu sein.
  3. Hard-Rock-Färbung: Verzerrte Gitarren, kräftiger Bass und Quatros rauer, druckvoller Gesang verdichten das Klangbild.
  4. Pop-Single-Ökonomie: Wiederholungen, ein sofort erkennbarer Titelhook und deutlich kontrastierende Formteile machen das Stück schnell erinnerbar.

Die Einordnung ist deshalb nicht auf ein einziges Genre reduzierbar: Gerade die Mischung aus einfacher Rockbasis, Pop-Refrain, Glam-Inszenierung und harter Gesangswirkung erklärt den charakteristischen Sound.


Rhythmus und Tempo

Mehrere digitale Tempoanalysen liegen ungefähr bei 133 Schlägen pro Minute und beschreiben einen Vierertakt.[16] Solche automatischen Werte sind als Orientierung sinnvoll, aber nicht mit einer editorisch geprüften Partitur gleichzusetzen.

Hörbar ist ein geradliniger, stark betonter Puls. Die Rhythmusgruppe vermeidet filigrane Synkopierung als Hauptprinzip und setzt stattdessen auf stetige Achtelbewegung, harte Akzente und Wiederholung. Dadurch entsteht ein körperlich unmittelbarer Groove, der sowohl zum Rockkonzert als auch zur damaligen Diskothekenkultur passt.


Score-Analysebeispiel 1: gerader Rockimpuls

Das folgende Beispiel ist selbst erstellt und verwendet absichtlich eine neutrale Tonhöhe. Es zeigt nur das Prinzip eines gleichmäßigen Achtelpulses über vier Viertel. Es ist keine Abschrift aus Can the Can.


\relative c' {
  \time 4/4
  c8 c c c c c c c |
  c8 c c c c c c c |
}

Höre danach die Originalaufnahme und prüfe: Welche Instrumente tragen dort den gleichmäßigen Bewegungsimpuls? Wo hörst Du zusätzliche Akzente?


Melodie und Gesang

Quatros Stimme ist ein zentraler Träger der Aufnahme. Sie singt mit hoher Intensität, rauer Attacke, kurzen Ausrufen und einer Artikulation, die stärker auf Energie und Klangfarbe als auf klassisch glatte Tongebung zielt. Gerade in Übergängen zum Refrain wird der Gesang zugespitzt und erhält beinahe rufartigen Charakter.

Die Melodik ist eng an kurze, wiederholbare Motive gebunden. Statt langer, lyrischer Bögen dominieren prägnante Phrasen. Das passt zum Textkonzept: Der Titelhook funktioniert zugleich als sprachlicher Slogan und rhythmisches Motiv.


Call and Response

Im Verlauf der Aufnahme entsteht mehrfach der Eindruck von Call and Response: Eine führende Gesangsphrase wird durch Gruppenstimmen, instrumentale Akzente oder wiederholte Titelrufe beantwortet. Dieses Verfahren steigert die kollektive Wirkung und eignet sich besonders für Livekonzerte.


Score-Analysebeispiel 2: selbst erfundenes Call-and-Response-Modell

Dieses Miniaturbeispiel bildet nicht Quatros Melodie ab. Es demonstriert nur das Prinzip „kurzer Ruf – kurze Antwort“.


\relative c' {
  \time 4/4
  c4 e g r |
  r4 g e c |
  d4 f a r |
  r4 a f d |
}

Übertrage das Prinzip beim Hören: Markiere Stellen, an denen Quatros Leadstimme und weitere Stimmen oder Instrumente wie Frage und Antwort wirken.


Harmonik

Die Harmonik wirkt über weite Strecken riff- und akkordzentriert. Öffentliche Gitarrentranskriptionen unterscheiden sich allerdings in der Benennung der absoluten Tonart. Eine redaktionell geprüfte Cifra-Club-Fassung notiert den Grundbereich beispielsweise um G und arbeitet im Refrain mit dem Wechsel zwischen Grundakkord und einem chromatisch gefärbten Akkord eine kleine Terz darüber; andere Transkriptionen notieren dieselbe funktionale Struktur einen Halbton höher.[17][18]

Für die Analyse ist daher sinnvoller, zunächst Funktionen zu hören: tonales Zentrum, Wechsel zur Subdominantregion, chromatische Rock-Färbungen und die Verschiebung des tonalen Zentrums in späteren Formteilen. Die absolute Notennamensfrage kann je nach Mastering, Abspielgeschwindigkeit oder Transkriptionsmethode unterschiedlich beantwortet werden.

Besonders auffällig ist die Schlusssteigerung: verbreitete Transkriptionen notieren im späteren Teil mehrere Verschiebungen des tonalen Zentrums. Dadurch wirkt der Schluss trotz starker Wiederholung zunehmend gespannt und angehoben.[19]


Score-Analysebeispiel 3: chromatische Rock-Färbung

Das folgende Beispiel ist eine frei erfundene Übung zum Hören des Kontrasts zwischen Grundton und kleiner Terz darüber. Es entspricht weder der Originalmelodie noch einer vollständigen Originalharmonie.


\relative c {
  \time 4/4
  a8 a c a e' e c a |
  a8 a c a e' e c a |
}

Frage Dich beim Hören der Originalaufnahme: Wirkt der chromatische Kontrast für Dich eher bluesig, aggressiv, verspielt oder spannungssteigernd?


Instrumentierung

Die Album-Credits der 1973er Produktion nennen folgende Kernbesetzung: Suzi Quatro an Bass und Leadgesang, Len Tuckey an Gitarren und Begleitgesang, Alastair McKenzie an Piano, E-Piano beziehungsweise Mellotron und Begleitgesang sowie Dave Neal am Schlagzeug und Begleitgesang.[20]

Für Can the Can sind besonders wichtig:

  1. Bassgitarre: Sie ist nicht nur Fundament, sondern Teil von Quatros Künstleridentität.
  2. E-Gitarre: Kurze Akkordschläge und Riffbewegungen verdichten den Rockcharakter.
  3. Schlagzeug: Ein harter, gleichmäßiger Puls erzeugt den typischen Stomp.
  4. Keyboard: Klavierartige Klangfarben verstärken den Boogie- und Rock-’n’-Roll-Bezug.
  5. Begleitgesang: Wiederholte Antworten vergrößern den Refrain und die Livewirkung.


Arrangement

Das Arrangement nutzt Verdichtung statt komplexer Polyphonie. Einzelne Bausteine werden wiederholt und schrittweise gesteigert. Typisch sind der sofortige rhythmische Zugriff, relativ schlanke Strophen, ein massiverer Refrain, vokale Antwortfiguren und ein später Steigerungsabschnitt.

Eine sinnvolle Hörgliederung lautet:

  1. Intro: Instrumentaler Energieaufbau, der den Puls sofort festlegt.
  2. Strophe 1: Erzählerischer Gesang über riffbasierter Begleitung.
  3. Refrain: Stärkere Wiederholung des Titelhooks, dichtere Akzentstruktur.
  4. Strophe 2: Fortsetzung der Tier- und Rivalitätsbilder.
  5. Refrain: Wiederaufnahme des zentralen Hooks.
  6. Bridge beziehungsweise Steigerungsabschnitt: Call-and-Response, stärkere Wiederholung, tonale Verschiebungen.
  7. Schlussrefrain und Outro: Wiederholung mit gesteigerter Tonhöhe beziehungsweise verschobenem tonalem Zentrum und Ausblendcharakter in verbreiteten Fassungen.

Diese Formbeschreibung ist eine höranalytische Modellierung. Sie ersetzt keine urheberrechtlich geschützte Partitur.


Produktion und Klangbild

Die Aufnahme verbindet einen relativ direkten Bandsound mit deutlicher Studioverdichtung. Mike Chapman und Nicky Chinn werden für die A-Seite als Produzenten geführt.[21] Die Albumproduktion wird mit den Audio International Studios in London verbunden.[22]

Höranalytisch fallen eine stark präsente Rhythmusgruppe, kompakte Gitarrenflächen, eine nach vorn gemischte Leadstimme und eine auf Wiedererkennung ausgerichtete Dynamik auf. Die Produktion versucht nicht, die rohe Bandenergie vollständig zu glätten. Gerade die Spannung zwischen kontrollierter Singleform und aggressiver Performance ist ein Grund für die Wirkung des Titels.


Textthemen und Bildsprache

Der vollständige englische Liedtext ist urheberrechtlich geschützt und wird hier nicht wiedergegeben. Schon der Titel Can the Can funktioniert als absichtlich eigentümliche Redewendung. Nicky Chinn erklärte später sinngemäß, der Ausdruck solle etwas nahezu Unmögliches bezeichnen: so wie man zwei gleich große Dosen nicht ineinander stecken könne, lasse sich auch ein Mensch nicht einfach gegen seinen Willen festlegen. Der NDR gibt diese Erklärung in einem Beitrag zur Songgeschichte wieder.[23]

Die Strophen arbeiten mit auffälliger Tiermetaphorik. Tiger, Adler und katzenartige Bilder stehen für Konkurrenz, Eifersucht, Begehren und Macht in einer Beziehung. Die Bildsprache ist bewusst überzeichnet und comicartig. Sie sollte deshalb nicht als realistischer Beziehungsrat verstanden werden, sondern als theatrale Pop-Erzählung.


Sinngemäße deutsche Inhaltserschließung

Sinngemäß geht es um eine Person, die ihren Partner gegenüber wahrgenommenen Rivalinnen behaupten möchte. Die Tierbilder stellen die Beteiligten als kämpferische Figuren dar. Der Refrain drängt dazu, eine unklare Beziehung zu sichern und entschlossen zu handeln. Diese Paraphrase überträgt den Sinn, ohne den geschützten englischen Text nachzubilden.

Für eine kritische heutige Lesart lohnt sich die Frage, wie sich Vorstellungen von Besitz, Eifersucht und Partnerschaft seit den 1970er Jahren verändert haben. Du kannst den Song daher sowohl als Popgeschichte seiner Zeit als auch als Ausgangspunkt für eine Diskussion über Sprache in Beziehungen untersuchen.


Rezeption und kommerzieller Erfolg

Can the Can wurde Quatros erster britischer Nummer-eins-Hit. Official Charts dokumentiert Platz 1, sechs Wochen in den Top 10 und insgesamt 14 Wochen in den britischen Top 100 beziehungsweise damaligen Chartlisten.[24] Auch in Deutschland und der Schweiz erreichte das Lied Platz 1; in der Schweiz war es sechs Wochen auf der Spitzenposition.[25] In Australien erreichte die Single ebenfalls Platz 1, während der US-Erfolg erst später und deutlich kleiner ausfiel.[26]

Die internationale Differenz ist musikgeschichtlich interessant: Quatro war in Großbritannien, Mitteleuropa und Australien bereits ein großer Rock- und Popstar, bevor sie in ihrem Heimatland USA vergleichbare öffentliche Bekanntheit erreichte.


Bedeutung im Werk von Suzi Quatro

Der Titel markiert den Übergang von einer bereits erfahrenen Musikerin ohne großen Solohit zu einem internationalen Star. Kurz darauf folgten weitere Chinn-Chapman-Singles wie 48 Crash, Daytona Demon und Devil Gate Drive. Can the Can etablierte damit ein Erfolgsmodell: kraftvoller Bass, harte Rockbegleitung, komprimierte Singleform und eine sehr eigenständige visuelle Bühnenidentität.

Quatro selbst betonte später, dass Chinn und Chapman vor allem die kommerziellen Singles schrieben, während sie auf ihren Alben weiterhin viel eigenes Material veröffentlichte. Dadurch ist Can the Can auch ein Beispiel für die Arbeitsteilung zwischen Künstleridentität, Bandpraxis, Songwriting und Musikindustrie.[27]

Suzi Quatro beim Festival „Lieder am See“ 2017. Foto: Stefan Brending, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE, Wikimedia Commons.


Studiofassung und Livefassung im Vergleich

Eine offizielle Liveaufnahme aus dem Umfeld von Live and Kickin' dokumentiert, wie der Song einige Jahre nach dem Studiohit als Konzertstück funktionierte.

Der offizielle YouTube-Eintrag weist diese Livefassung als Veröffentlichung von 1977 aus.[28]

Beim Vergleich solltest Du besonders auf folgende hörbare Unterschiede achten: Die Studiofassung wirkt stärker auf kompakte Singlepräzision und eine kontrollierte Klangbalance ausgerichtet. Die Livefassung enthält dagegen Konzertakustik, eine weniger vollständig kontrollierbare räumliche Mischung und stärkere Interaktion zwischen Gesang, Band und Aufführungssituation. Kleine Schwankungen im Timing und die körperlichere Bühnenwirkung gehören bei einer Liveaufnahme zum Charakter. Die grundlegenden Hook-, Riff- und Refrainfunktionen bleiben erkennbar, weil sie für den Wiedererkennungswert des Songs entscheidend sind.


Hörvergleich als Arbeitsauftrag

Erstelle eine Tabelle mit den Kategorien Tempoeindruck, Schlagzeug, Bass, Gitarrensound, Gesang, Raumklang, Dynamik, Form und Schlusswirkung. Höre beide offiziellen Fassungen und trage nur Unterschiede ein, die Du tatsächlich hörst. Trenne Beobachtung und Interpretation: „Die Stimme klingt rauer“ ist eine Beobachtung; „dadurch wirkt die Livefassung gefährlicher“ ist eine Interpretation.


Medienkompetenz und Urheberrecht

Bei populärer Musik ist nicht jedes online auffindbare Material frei nutzbar. Deshalb verwendet dieser aiMOOC drei unterschiedliche rechtliche Strategien:

  1. Wikimedia Commons: Eingebundene Fotos werden nur verwendet, wenn auf Commons eine freie Lizenz dokumentiert ist.
  2. YouTube: Hörbeispiele stammen bevorzugt vom offiziellen Künstlerkanal und werden nur eingebettet, nicht kopiert oder neu hochgeladen.
  3. Urheberrecht: Vollständige Lyrics, vollständige Partituren und längere Melodietranskriptionen werden nicht reproduziert. Die Score-Beispiele sind eigenständige didaktische Miniaturen.


Quellenkritik

Musikanalyse im Internet zeigt häufig widersprüchliche Tonart- oder Akkordangaben. Für Can the Can finden sich je nach Plattform unterschiedliche absolute Tonarten. Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum Du Quellen prüfen solltest. Automatische Audioerkennung kann Tonhöhen falsch deuten; ältere Aufnahmen können durch Bandgeschwindigkeit oder Mastering leicht verschoben sein; Transkriptionen können transponiert werden.

Deshalb gilt hier: historische Daten werden mit möglichst belastbaren Quellen belegt, während musikalische Einzelheiten entweder als Höranalyse bezeichnet oder mit dem Hinweis auf abweichende Transkriptionen versehen werden.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wer schrieb und produzierte die A-Seite Can the Can? (Nicky Chinn und Mike Chapman) (!Suzi Quatro und Len Tuckey) (!Mickie Most und David Bowie) (!Slade und Sweet)




In welchem Jahr erschien Can the Can erstmals als Single? (1973) (!1968) (!1977) (!1984)




Welches Instrument spielte Suzi Quatro in ihrer Band selbst? (Bassgitarre) (!Saxophon) (!Violine) (!Trompete)




Welchem Stil wird Can the Can besonders häufig zugeordnet? (Glam Rock) (!Barock) (!Bebop) (!Minimal Music)




Welche Aussage zur Entstehung ist durch Interviews mit Quatro belegt? (Chinn und Chapman schrieben den Song gezielt für ihre Bühnenwirkung) (!Der Song war ursprünglich eine Opernarie) (!Quatro übernahm das Stück von einer unbekannten Folkband) (!Der Song entstand als Filmmusik für einen Western)




Welche Funktion hat die Tierbildsprache im Text vor allem? (Sie überzeichnet Konkurrenz und Eifersucht) (!Sie erklärt zoologische Fachbegriffe) (!Sie beschreibt eine Safari dokumentarisch) (!Sie erzählt die Geschichte eines Haustierladens)




Welche Aussage beschreibt die Form des Songs am besten? (Strophen und Refrains werden durch einen späteren Steigerungsabschnitt ergänzt) (!Das Stück besteht nur aus einem einzigen unveränderten Takt) (!Es ist eine klassische Sonatenhauptsatzform) (!Es enthält keinen wiederkehrenden Refrain)




Warum werden in diesem aiMOOC keine vollständigen Lyrics abgedruckt? (Weil der Liedtext urheberrechtlich geschützt ist) (!Weil der Song keinen Text besitzt) (!Weil nur Instrumentalmusik analysiert werden darf) (!Weil englische Texte grundsätzlich verboten sind)




Was zeigen die Score-Beispiele in diesem Kurs? (Selbst erstellte Analysemodelle) (!Die vollständige Originalpartitur) (!Eine geheime Studioabschrift) (!Das vollständige Basssolo der Aufnahme)




Welche Quelle dokumentiert die britische Nummer-eins-Platzierung besonders direkt? (Official Charts) (!Ein Roman) (!Ein Wetterarchiv) (!Ein Atlas)





Memory

Suzi Quatro Bass und Leadgesang
Nicky Chinn Songwriting und Produktion
Mike Chapman Songwriting und Produktion
RAK Records britisches Plattenlabel
Glam Rock Stilkontext der frühen 1970er Jahre
Call and Response Wechsel von Ruf und Antwort
Audio International Londoner Studiokontext
Chartspitze Platz 1 in Großbritannien





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Songwriting Chinn und Chapman
Instrument Bassgitarre
Genre Glam Rock
Bildsprache Tiermetaphern
Hörvergleich Studio und Live






Kreuzworträtsel

Quatro Welche Musikerin singt und spielt Bass bei Can the Can?
Chapman Welcher Mitautor hieß Mike mit Vornamen?
Glamrock Welcher Stil prägt den zeitgeschichtlichen Kontext?
Bassgitarre Welches Instrument ist zentral für Quatros Bühnenrolle?
Refrain Wie heißt der wiederkehrende Hauptteil mit dem Titelhook?
London In welcher Stadt lag das mit der Produktion verbundene Studio?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Can the Can erschien erstmals

als Single. Die Hauptinterpretin heißt

. Als Autoren und Produzenten der A-Seite werden Nicky Chinn und

genannt. Der Titel wird besonders häufig dem

zugeordnet. Quatro ist nicht nur Sängerin, sondern spielt auch

. Die britische Single erschien beim Label

. Ein wichtiges Arrangementprinzip ist die starke

kurzer Hooks. Die Tierbilder des Textes veranschaulichen vor allem Konkurrenz und

. Im Unterricht darf eine sinngemäße Inhaltsangabe die geschützten vollständigen

ersetzen. Die Score-Beispiele dieses aiMOOCs sind vollständig

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörprotokoll: Höre die offizielle Studioaufnahme und notiere fünf konkrete Klangeindrücke zu Bass, Schlagzeug, Gitarre, Stimme und Begleitgesang.
  2. Songform: Erstelle eine Zeitleiste aus Intro, Strophe, Refrain, Steigerungsabschnitt und Outro. Begründe Deine Einteilung mit hörbaren Übergängen.
  3. Bildanalyse: Vergleiche das Commons-Foto von 1973 mit dem Konzertfoto von 2017. Welche visuellen Elemente der Künstleridentität bleiben ähnlich, welche verändern sich?
  4. Textparaphrase: Schreibe den Inhalt des Liedes in höchstens 100 eigenen deutschen Wörtern nach, ohne Textzeilen zu übersetzen oder zu kopieren.


Standard

  1. Rhythmusanalyse: Klatsche zum Song einen gleichmäßigen Achtelpuls und markiere zusätzlich die starken Zählzeiten. Erkläre, wie dadurch der Glam-Rock-Stomp entsteht.
  2. Call and Response: Suche drei Stellen mit Ruf-und-Antwort-Wirkung. Beschreibe jeweils, wer oder was auf wen antwortet.
  3. Studio-Live-Vergleich: Vergleiche die offizielle Studiofassung mit der offiziellen Livefassung und trenne Deine Ergebnisse in Beobachtung und Interpretation.
  4. Quellenkritik: Vergleiche zwei Online-Akkordquellen zur Tonart. Erkläre, warum unterschiedliche Angaben vorkommen können und welche Aussage trotzdem funktional übereinstimmt.


Schwer

  1. Produktionsanalyse: Entwirf für eine heutige Neuaufnahme einen Produktionsplan, der den 1973er Charakter erhält, aber moderne Aufnahmetechnik verwendet. Begründe Mikrofonierung, Panorama, Kompression und Raumanteil.
  2. Gender und Rockgeschichte: Recherchiere mit mindestens drei seriösen Quellen, wie Quatros Rolle als Bassistin und Frontfrau in der Rockgeschichte bewertet wird. Unterscheide zeitgenössische Berichte von späterer musikwissenschaftlicher Einordnung.
  3. Arrangementprojekt: Komponiere einen eigenen 16-taktigen Glam-Rock-Abschnitt mit Bassriff, geradem Beat, Call and Response und einer Schlusssteigerung. Verwende keine Melodie aus Can the Can.
  4. Medienprojekt: Produziere ein zweiminütiges Erklärvideo über die Entstehung von Can the Can. Verwende nur selbst erstellte oder frei lizenzierte Bilder und gib alle Lizenzen korrekt an.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Erkläre, wie die Zusammenarbeit zwischen Quatros Liveband und dem Songwriter-Produzententeam Chinn/Chapman die Spannung zwischen Authentizität und kommerzieller Singleform verdeutlicht.
  2. Genrevergleich: Vergleiche Can the Can mit einem anderen Glam-Rock-Titel von 1972 bis 1974. Untersuche Rhythmus, Sound, Bühnenbild und Refrainstruktur, ohne nur Fakten aufzuzählen.
  3. Harmonik und Wirkung: Erkläre, warum eine Verschiebung des tonalen Zentrums in einem wiederholungsreichen Schluss Spannung erzeugen kann. Entwickle dazu ein eigenes Akkordbeispiel.
  4. Text und Gesellschaft: Beurteile, wie die Tiermetaphorik Beziehungen und Eifersucht dramatisiert. Formuliere anschließend eine heutige alternative Bildsprache für dasselbe Konfliktthema.
  5. Quellenbewertung: Ordne Official Charts, Künstlerinterview, Wikipedia, automatisch erzeugte BPM-Datenbank und Fan-Akkordseite nach ihrer Eignung für unterschiedliche Forschungsfragen. Begründe, warum keine einzige Quelle alle Fragen gleich gut beantworten kann.
  6. Produktionstransfer: Beschreibe, wie Du einen modernen Song so mischen würdest, dass er ähnlich direkt und energiegeladen wirkt, ohne den Originalsound zu kopieren.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen können, dass Du die historische Entstehung des Songs mit belastbaren Quellen rekonstruierst, die Rollen von Suzi Quatro, Nicky Chinn, Mike Chapman und Mickie Most unterscheiden kannst, die Aufnahme in den Glam-Rock-Kontext der frühen 1970er Jahre einordnest und musikalische Beobachtungen zu Rhythmus, Gesang, Bass, Gitarre, Keyboard, Arrangement, Harmonik und Form fachsprachlich beschreibst.

Außerdem solltest Du zwischen belegter Produktionsgeschichte und eigener Höranalyse unterscheiden können. Wichtig ist, dass Du Widersprüche zwischen Quellen erkennst, urheberrechtlich geschützte Lyrics und Partituren nicht vollständig reproduzierst und bei Medien zwischen frei lizenzierten Dateien und lediglich legal eingebetteten Plattforminhalten unterscheidest.

Ein besonders guter Lernnachweis verbindet mindestens eine historische Quelle, eine musikalische Detailanalyse und eine eigene Transferleistung, etwa ein selbst komponiertes Rhythmus- oder Arrangementbeispiel.




Quellen und Belege

  1. Official Charts: Can the Can – Suzi Quatro, https://www.officialcharts.com/songs/suzi-quatro-can-the-can/
  2. 45cat: Suzi Quatro – Can The Can / Ain't Ya Somethin' Honey, https://www.45cat.com/record/rak150
  3. Suzi Quatro, offizielle Diskografie, https://www.suziquatro.com/discography.html
  4. MusicBrainz: Aufnahme- und Produktionsangaben, https://musicbrainz.org/release/8c52634c-d4eb-44de-821c-d4baa91d5ca5
  5. Sound on Sound / World Radio History: Interview mit Mike Chapman, Juni 2008, https://www.worldradiohistory.com/Archive-All-Audio/Sound-on-Sound-UK/2008/Sound-on-Sound-2008-06.pdf
  6. ClassicRockHistory: Interview mit Suzi Quatro, https://www.classicrockhistory.com/suzi-quatro-the-classicrockhistory-com-interview/
  7. Popdose: Interview mit Suzi Quatro, https://popdose.com/the-popdose-interview-suzi-quatro/
  8. NDR: Suzi Quatro – Can The Can, https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/geschichte-zum-hit/Suzi-Quatro-Can-The-Can%2Csuziequatro108.html
  9. Record Mirror, 2. Juni 1973, Archiv bei World Radio History, https://www.worldradiohistory.com/UK/Record-Mirror/70s/73/Record-Mirror-1973-06-02-S-OCR.pdf
  10. Wikimedia Commons: Suzi Quatro - TopPop 1973 1.png, CC BY-SA 3.0 NL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Suzi_Quatro_-_TopPop_1973_1.png
  11. Wikimedia Commons: Suzi Quatro plays a bass guitar while she sings at AIS Arena.jpg, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Suzi_Quatro_plays_a_bass_guitar_while_she_sings_at_AIS_Arena.jpg
  12. Wikimedia Commons: 2017 Lieder am See - Suzi Quatro - by 2eight - 8SC8448.jpg, CC BY-SA 3.0 DE, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2017_Lieder_am_See_-_Suzi_Quatro_-_by_2eight_-_8SC8448.jpg
  1. ↑ Official Charts: Can the Can – Suzi Quatro, https://www.officialcharts.com/songs/suzi-quatro-can-the-can/
  2. ↑ 45cat: Suzi Quatro – Can The Can / Ain't Ya Somethin' Honey, https://www.45cat.com/record/rak150
  3. ↑ YouTube, offizieller Künstlerkanal Suzi Quatro: Can The Can (Official Audio), https://www.youtube.com/watch?v=2ODM3eYnepA
  4. ↑ Interview mit Suzi Quatro, MisplacedStraws, 2021: https://misplacedstraws.com/2021/03/a-conversation-with-suzi-quatro.html
  5. ↑ Popdose Interview mit Suzi Quatro: https://popdose.com/the-popdose-interview-suzi-quatro/
  6. ↑ Sound on Sound, Classic Tracks / Interview mit Mike Chapman, Juni 2008, Archiv: https://www.worldradiohistory.com/Archive-All-Audio/Sound-on-Sound-UK/2008/Sound-on-Sound-2008-06.pdf
  7. ↑ ClassicRockHistory Interview mit Suzi Quatro: https://www.classicrockhistory.com/suzi-quatro-the-classicrockhistory-com-interview/
  8. ↑ ClassicRockHistory Interview mit Suzi Quatro: https://www.classicrockhistory.com/suzi-quatro-the-classicrockhistory-com-interview/
  9. ↑ MusicBrainz: The Rock Box 1973–1979, Aufnahmeangaben zu Can the Can: https://musicbrainz.org/release/8c52634c-d4eb-44de-821c-d4baa91d5ca5
  10. ↑ Wikipedia: Suzi Quatro (Album), Personal und Produktion: https://en.wikipedia.org/wiki/Suzi_Quatro_%28album%29
  11. ↑ ClassicRockHistory Interview mit Suzi Quatro: https://www.classicrockhistory.com/suzi-quatro-the-classicrockhistory-com-interview/
  12. ↑ Wikipedia: Can the Can, Abschnitt Rezeption: https://de.wikipedia.org/wiki/Can_the_Can
  13. ↑ Record Mirror, 2. Juni 1973, World Radio History: https://www.worldradiohistory.com/UK/Record-Mirror/70s/73/Record-Mirror-1973-06-02-S-OCR.pdf
  14. ↑ ClassicRockHistory Interview mit Suzi Quatro: https://www.classicrockhistory.com/suzi-quatro-the-classicrockhistory-com-interview/
  15. ↑ Wikipedia: Can the Can: https://en.wikipedia.org/wiki/Can_the_Can
  16. ↑ SongBPM: Can the Can, ca. 133 BPM: https://songbpm.com/%40suzi-quatro/can-the-can
  17. ↑ Cifra Club: Can The Can – Akkordtranskription: https://www.cifraclub.com.br/suzi-quatro/can-the-can/
  18. ↑ MyChords: Can The Can – alternative Tonhöhenangabe und Form: https://mychords.net/suzi-quatro/145076-suzi-quatro-can-the-can.html
  19. ↑ Cifra Club: https://www.cifraclub.com.br/suzi-quatro/can-the-can/
  20. ↑ Wikipedia: Suzi Quatro (Album): https://en.wikipedia.org/wiki/Suzi_Quatro_%28album%29
  21. ↑ 45cat: https://www.45cat.com/record/rak150
  22. ↑ MusicBrainz: https://musicbrainz.org/release/8c52634c-d4eb-44de-821c-d4baa91d5ca5
  23. ↑ NDR: Suzi Quatro – Can The Can, Geschichte zum Hit: https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/geschichte-zum-hit/Suzi-Quatro-Can-The-Can%2Csuziequatro108.html
  24. ↑ Official Charts: https://www.officialcharts.com/songs/suzi-quatro-can-the-can/
  25. ↑ Hitparade.ch: https://hitparade.ch/song/Suzi-Quatro/Can-The-Can-284
  26. ↑ Wikipedia: Can the Can: https://en.wikipedia.org/wiki/Can_the_Can
  27. ↑ Popdose Interview: https://popdose.com/the-popdose-interview-suzi-quatro/
  28. ↑ YouTube, offizieller Künstlerkanal Suzi Quatro: Can the Can (Live), https://www.youtube.com/watch?v=xNGz6E1rq1U


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