Smart Prompt

Smart Prompts sind komplexe (Programmier-)Anweisungen an eine Künstliche Intelligenz wie ChatGPT4, welche es ermöglichen, mit einem Wort einen ganzen Lernkurs (aiMOOC) mit Input, unterschiedlichen OERs, offenen und interaktiven Aufgaben zu erstellen.
Die beliebtesten Smart Prompts für alle Fächer
Präzisere Prompts
Je präziser Sie im Prompt sind, desto zielgerichteter wird der aiMOOC gestaltet. Es ist hilfreich, folgende Details hinzuzufügen:
- Fach: Um Missverständnisse zu verhindern oder ähnliche Themen auszuschließen.
- Klasse oder Alter der Zielgruppe: Um die Sprache entsprechend anzupassen.
Ein zu eng definierter Smart Prompt kann zu eingeschränkten Ergebnissen führen. Bei ersten Anwendungen hat es sich als effektiv erwiesen, zunächst allgemein zu formulieren und dann bei weiteren Generierungen:
- präzisere Anweisungen zu geben und erneut zu generieren,
- bestimmte Abschnitte neu zu formulieren oder
- zusätzliche Informationen hinzuzufügen und neu zu generieren.
Mehrsprachigkeit der Smart Prompts
Die allgemeinen Vorlagen können für aiMOOCs in allen von ChatGPT unterstützten Spachen ausgegeben werden. Schreibe das Thema auf der Sprache, die ausgegeben werden soll. Ergänzen Sie nur folgende Zeilen unterhalb des Themas:
- Schreibe in dieser Sprache: ...
- Passe den Text und die Überschriften an die Sprache an, z.B. "Offene Aufgaben" wird im Englischen zu "Open tasks"
- Übersetze die {{:Parserfunktionen}} in geschwungener Klammer nicht.
Smart Prompt für Deutsch
Wähle Deine Aufsatzart für Deinen Smart Prompt
Smart Prompt - Englisch
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Andere Fächer
Vom Bild zum Prompt
Mit der Option Bilder hochzuladen, besteht auch die Möglichkeit von einem beliebigen Bild aus zu einem Prompt zu gelangen, z.B. um im nächsten Schritt ähnliche Bilder von DALL·E 3 erzeugen zu lassen. Beispiel-Anweisung:
- Schreibe einen sehr ausführlichen Prompt, damit eine KI dieses Bild generieren kann.
- Schreibe noch ausführlicher. Beachte dabei alle Details, Farbgebung, ...
Motive Smart Prompts
Beispiel für einen unspezifischen Prompt, den man in mehreren Bereichen anpassen muss:
T-Shirt Smart Prompt
Erstelle das T-Shirt-Motiv XXX
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Banksy Shirt
BEISPIEL: Erstelle das T-Shirt-Motiv "GOTT"
- Stil: Street-Art-Schablonentechnik im Stil eines weltbekannten StreetArt-Künstlers
- Hoher Schwarz-Weiß-Kontrast
- Einfarbiger Greenscreen-Hintergrund
- Freigestellt. Das Motiv ist vollständig zu sehen. es ist nicht angeschnitten.
- Das Motiv besteht nur aus Schwarz-Weiß, harte Kontraste grenzen sich mit harten Kanten vom Hintergrund ab.
- Stelle das T-Shirt nicht dar.
- Hochformat
- Verwende diese Farben:
- Reines Schwarz: Hexadezimal: #000000 bzw. CMYK: (0%, 0%, 0%, 100%)
- Reines Weiß: Hexadezimal: #FFFFFF, CMYK: (0%, 0%, 0%, 0%)
- Greenscreen (nur im Hintergrund, nicht in Figuren): Hexadezimal: #00FF00, CMYK: (100%, 0%, 100%, 0%)
Kinder-Buch Illustration
Stelle einen Affen im roten Feuerwehrhelm dar.
Die Illustration im Hochformat soll in einem liebevollen, detailreichen Stil gestaltet sein, der sich für Kinderbücher eignet. Die Farben besteht aus mehrfarbigen, gedämpften, erdigen Farben mit warmen Tönen, die eine gemütliche und einladende Atmosphäre schaffen. Jede Figur und jeder Gegenstand in der Illustration soll vollständig dargestellt sein und besitzt eine eigene, einzigartige Textur, die sorgfältig und detailliert ausgearbeitet ist. Die Texturen sollen eine taktile Qualität vermitteln und die Materialeigenschaften wie Weichheit, Rauheit oder Glanz hervorheben.
Für die Strichführung wird eine Technik mit Pinsel oder Tusche in zarten Schraffuren verwendet, die den Illustrationen eine handgefertigte Anmutung verleiht. Die Konturlinien sind durchgehend in reinem Schwarz (#000000) gehalten, um die Motive deutlich vom einfarbig weißen Hintergrund abzugrenzen. Verwende für den Hintergrund reines Weiß: Hexadezimal: #FFFFFF, CMYK: (0%, 0%, 0%, 0%). Diese schwarzen Außenlinien sollten vollständig um die Motive herumführen und dabei gleichmäßig und klar sein, um die Formen hervorzuheben und eine klare Trennung zum einfarbig weißen Hintergrund zu schaffen. Der Hintergrund hat ansonsten keine Figuren oder Gegenstände.
Der Stil zeichnet sich durch einen Retro-Touch aus, mit Anklängen an traditionelle Kinderbuchillustrationen. Die Motive können leicht übertriebene Proportionen aufweisen, was ihnen einen charmanten, cartoonhaften Charakter verleiht. Gesichter und andere Details sollten expressiv, aber freundlich und ansprechend für Kinder sein.
Schattierungen und Lichteffekte sind subtil, aber effektiv eingesetzt, um Form und Tiefe zu verleihen, ohne die klare und saubere Ästhetik zu überladen. Dabei sollten die Lichtquellen konsistent sein, um eine natürliche und harmonische Wirkung zu erzielen. Der Gesamteindruck ist ein harmonisches Zusammenspiel von Fantasie und Detailreichtum, das eine lebendige und ansprechende Szene schafft.
Mehr Farben
Erstelle eine Liste mit sehr beliebten T-Shirt-Motiven zum Thema "XXX" und stelle jedes einzelne Motiv in einem eigenen Bild in diesem Stil dar:
Stil: Street-Art-Schablonentechnik im Stil eines weltbekannten StreetArt-Künstlers
Hoher Kontrast der maximal 10 Farben.
Einfarbiger Greenscreen-Hintergrund
Freigestellt. Das Motiv ist vollständig zu sehen. Es ist nicht angeschnitten.
Das Motiv besteht aus harten Kontrasten und grenzt sich mit harten Kanten vom Hintergrund ab.
Stelle das T-Shirt nicht dar.
Hochformat
Verwende diese Farben:
Reines Schwarz für die Außenlinie bzw. Konturlinie: Hexadezimal: #000000 bzw. CMYK: (0%, 0%, 0%, 100%)
Greenscreen im einfarbigen Hintergrund, (nicht in Figuren): Hexadezimal: #00FF00, CMYK: (100%, 0%, 100%, 0%)
Jahrzehnt
Anweisung: Erstelle eine Liste mit sehr beliebten T-Shirt-Motiven zum Thema "XXX":
Stelle jedes Motiv in einem eigenen Bild dar.
Stil: Street-Art Stencil-Technik ohne Farbverläufe, Farbkleckse oder Farbspritzer.
Hoher Kontrast. Das Motiv besteht aus harten Kontrasten und grenzt sich mit harten Kanten vom Hintergrund ab.
Einfarbiger Greenscreen-Hintergrund
Freigestellt: Das Motiv ist vollständig zu sehen. Es ist nicht angeschnitten.
Stelle das T-Shirt nicht dar.
Hochformat
Verwende nur diese drei Farben (flächig):
1. Reines Schwarz im Motiv und für die Außenlinie bzw. eine durchgehende Konturlinie, die nicht unterbrochen ist: Hexadezimal: #000000 bzw. CMYK: (0%, 0%, 0%, 100%)
2. Reines Weiß im Motiv: Hexadezimal: #FFFFFF, CMYK: (0%, 0%, 0%, 0%)
3. Einfarbiger Greenscreen-Hintergrund, (kein Grün in dem Motiv): Hexadezimal: #00FF00, CMYK: (100%, 0%, 100%, 0%)
Weihnachten
Schreibe mindestens 20 T-Shirt-Motivideen zum Thema Weihnachten. Es gibt Motive mit typischen Gegenständen und Bräuchen, aber auch den Stern zu Bethlehem, Krippe usw. Es gibt nur folgende Personen in einzelnen der Motive: Christkind, Engel, Jesus, Maria und Joseph.
Setze diese Liste als T-Shirt-Motive um. Jedes Thema in einem eigenen Bild.
Stelle jedes Motiv in einem eigenen Bild dar.
Stil: Verträumte liebevoll Illustration
Das Motiv grenzt sich mit harten Kanten vom einfaarbigen Greenscreen-Hintergrund ab.
Einfarbiger Greenscreen-Hintergrund
Freigestellt: Das Motiv ist vollständig zu sehen. Es ist nicht angeschnitten.
Stelle das T-Shirt nicht dar.
Hochformat
Verwende diese Farben:
1. Reines Schwarz für die Außenlinie bzw. eine durchgehende Konturlinie, die nicht unterbrochen ist und einen klaren Bruch zum Greenscreen-Hintergrund darstellt: Hexadezimal: #000000 bzw. CMYK: (0%, 0%, 0%, 100%)
2. Klassische Weihnachsfarben für das Motiv, aber kein Hellgrün in dem Motiv.
3. Einfarbiger Greenscreen-Hintergrund, der das Motiv vollständig umschließt : Hexadezimal: #00FF00, CMYK: (100%, 0%, 100%, 0%)
Galerie
Weitere Anregungen
- - Materialstruktur: Soll das Design eine bestimmte Textur oder Materialität aufweisen? (z. B. Vintage-Textur, Aquarell, Digital glatt, etc.)
- - Emotion: Welche Stimmung oder Emotion soll das Design vermitteln? (z. B. Fröhlich, Melancholisch, Ernsthaft, Lustig, etc.)
- - Hauptelement: Gibt es ein zentrales Design-Element, das besonders hervorgehoben werden soll?
- - Interaktion: Sollten Elemente im Design interagieren oder sich auf eine bestimmte Weise überlappen?
- - Komplexität: Einfaches Design oder detailliert?
- - Zielmarkt: Gibt es geografische oder kulturelle Überlegungen?
- - Inspirationsquellen: Gibt es bestimmte Künstler, Designs oder Bewegungen, die als Inspiration dienen sollen?
- - Verbotene Elemente: Gibt es Dinge oder Motive, die auf jeden Fall vermieden werden sollten?

Erstelle Deinen Smart Prompt indem Du Dein Thema in diese Inputbox eingibst


Einleitung
Ein Prompt ist eine Eingabeaufforderung, die eine Künstliche Intelligenz oder ein Sprachmodell dazu anregt, eine bestimmte Antwort oder Reaktion zu generieren. Besonders in der KI-gestützten Textgenerierung spielen Prompts eine zentrale Rolle, um die Qualität und Präzision der Ausgaben zu steuern.
In diesem aiMOOC lernst du:
- Was ein Prompt ist und wie er funktioniert
- Welche Arten von Prompts es gibt
- Wie man gute Prompts erstellt
- Welche Anwendungen Prompts haben
- Wie man mit Prompt Engineering gezielt KI-Antworten beeinflussen kann
Grundlagen von Prompts
Definition
Ein Prompt ist eine Eingabe, die ein KI-System oder ein Sprachmodell wie ChatGPT dazu bringt, eine Antwort zu generieren. Die Qualität des Outputs hängt stark von der Formulierung des Prompts ab.
Arten von Prompts
Es gibt verschiedene Arten von Prompts, darunter:
- Offene Prompts: Fragen oder Sätze ohne strikte Vorgaben, z. B. „Erzähle mir eine Geschichte“.
- Spezifische Prompts: Klare Anweisungen, z. B. „Schreibe eine E-Mail-Bewerbung für einen IT-Job“.
- Kreative Prompts: Anforderungen, die ungewöhnliche oder kreative Inhalte erzeugen sollen, z. B. „Erfinde eine Kurzgeschichte über einen Roboter in der Zukunft“.
- Technische Prompts: Befehle mit strukturierten Anforderungen, z. B. „Erstelle einen HTML-Code für eine Kontaktseite“.
- Iterative Prompts: Eine Folge von Prompts, die eine schrittweise Verfeinerung des Ergebnisses ermöglichen.
Prompt Engineering
Prompt Engineering ist die Kunst, Anfragen an eine Künstliche Intelligenz so zu formulieren, dass die bestmöglichen Ergebnisse erzielt werden. Dies ist besonders wichtig für Anwendungen wie ChatGPT, DALL-E oder andere KI-gestützte Systeme.
Prinzipien des Prompt Engineering
- Präzision: Je klarer und detaillierter der Prompt, desto besser das Ergebnis.
- Kontext: Ein guter Prompt gibt der KI alle nötigen Informationen.
- Struktur: Strukturiere deine Prompts mit Absätzen oder Listen für übersichtliche Antworten.
- Beispiele: Falls nötig, kann ein gutes Beispiel im Prompt helfen, den gewünschten Stil oder Ton zu setzen.
- Experimentieren: Das Testen verschiedener Formulierungen hilft, bessere Ergebnisse zu erzielen.
Anwendungen von Prompts
Prompts werden in vielen Bereichen genutzt, unter anderem:
- Texterstellung: Blogartikel, Drehbücher, Gedichte oder technische Berichte.
- Programmierung: Automatische Code-Generierung und Fehleranalyse.
- Bildgenerierung: Anweisungen für KI-Bildgeneratoren wie DALL-E.
- Automatisierung: Steuerung von Chatbots, virtuelle Assistenten oder KI-gestützte Suche.
- Bildung: Erstellung von Quizfragen, Zusammenfassungen oder individuellen Lernmaterialien.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist ein Prompt? (Eine Eingabeaufforderung für eine KI) (!Ein automatischer Algorithmus) (!Ein Computerprogramm) (!Ein KI-Modell)
Was ist ein Beispiel für einen kreativen Prompt? („Erfinde eine Geschichte über einen Roboter“) (!„Was ist 5 + 5?“) (!„Nenne die Hauptstadt von Deutschland“) (!„Erstelle eine Liste mit Bundesländern“)
Was bedeutet „Prompt Engineering“? (Die Kunst, Anfragen an eine KI optimal zu formulieren) (!Das Programmieren von KI-Modellen) (!Die Steuerung von Computern durch Spracheingabe) (!Das Training von neuronalen Netzen)
Memory
| Offener Prompt | Erzähle mir eine Geschichte |
| Spezifischer Prompt | Schreibe eine E-Mail-Bewerbung |
| Kreativer Prompt | Erfinde eine Fantasy-Welt |
| Technischer Prompt | Erstelle ein Python-Skript |
| Iterativer Prompt | Verfeinere die vorherige Antwort |
Kreuzworträtsel
| Eingabeaufforderung | Ein anderes Wort für Prompt |
| Textgenerierung | Wofür verwendet man Prompts in KI? |
| Engineering | Optimierung von Prompts |
| Code | Technische Prompts erzeugen oft diesen |
| Kreativität | Was fördern kreative Prompts? |
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Eigene Prompts entwickeln: Erstelle drei unterschiedliche Prompts und teste sie in einer KI.
- Prompt-Analyse: Untersuche, wie verschiedene Formulierungen die KI-Antwort verändern.
- Kreativer Prompt: Formuliere einen Prompt für eine Geschichte über die Zukunft.
Standard
- Vergleich von Prompts: Teste einen offenen und einen spezifischen Prompt zum gleichen Thema.
- KI-Interaktion: Entwickle einen iterativen Prompt, um eine KI-Antwort zu verbessern.
- Forschung: Untersuche, wie Prompts in der KI-Forschung eingesetzt werden.
Schwer
- Optimierung: Entwickle einen Prompt für ein komplexes KI-System wie GPT-4.
- Technischer Prompt: Schreibe einen Prompt, der Code generieren kann.
- Ethik: Diskutiere, welche ethischen Probleme durch Prompts entstehen können.


Lernkontrolle
- Analyse: Warum beeinflusst die Formulierung eines Prompts das KI-Ergebnis?
- Vergleich: Welche Unterschiede gibt es zwischen offenen und technischen Prompts?
- Kritische Reflexion: Welche Gefahren entstehen durch manipulierte Prompts?
- Experiment: Entwickle einen Prompt, der eine KI zu Fehlinformationen verleitet.
- Anwendung: Wie könnte man Prompt Engineering in der Schule nutzen?
OERs zum Thema
Medien

Links
AI MOOC
aiMOOCs sind Massive Open Online Courses (MOOCs), die mithilfe künstlicher Intelligenz (AI) für individuelle Lernbedürfnisse erstellt werden. Ausgangspunkt ist ein „Smart Prompt“, also eine gezielte Anweisung, die zum Beispiel ein GPT als KI-Lernkurs-Assistent verarbeitet. Die Hauptbestandteile eines aiMOOCs sind Texte, Bilder, Videos sowie offene und interaktive Aufgaben. Diese Inhalte werden mit KI-Unterstützung erstellt oder aus geeigneten Quellen eingebunden und auf dem frei zugänglichen Kultur- und Bildungs-Wiki MOOCwiki.org veröffentlicht. Sie können anschließend fachlich geprüft, verbessert und erweitert werden. Das aiMOOC-Bildungsnetz unterstützt adaptives Lernen durch verknüpfte Kurse, Selbstdifferenzierung und Mehrfachdifferenzierung – zum Beispiel für Blended Learning oder den Flipped Classroom. Diese Online-Lernkurse sind wie Arbeitsblätter, nur besser: individuell, interaktiv, wiederverwendbar und kostenlos zugänglich!
Dein Einstieg auf MOOCwiki.org
Lernkurse entdecken → · Eigenen aiMOOC erstellen → · Einen Lernkurs wünschen →
So funktioniert MOOCwiki heute
MOOCwiki verbindet freie KI-Lernkurse, Übungen und Lernspiele mit einer gemeinsamen Lernumgebung. Du kannst einen einzelnen aiMOOC bearbeiten, passende Kurse in einem Lernpaket verbinden oder über eine Fach- und Berufswelt einen längeren Lernweg verfolgen. Die Angebote richten sich an Schule, Ausbildung, Studium, Fortbildung und lebenslanges Lernen.
Öffentliche Lernkurse kannst Du direkt im Browser aufrufen. Für persönliche Funktionen wie gespeicherte Kontopunkte, Lernplanung oder eigene Kurswünsche meldest Du Dich an. Das Lesen und Lernen in vorhandenen öffentlichen aiMOOCs setzt keinen eigenen ChatGPT-Zugang voraus.
1. Einen passenden Lernkurs finden
Auf der Hauptseite beginnt der Einstieg mit „Dein Wunsch“ und der Frage „Was möchtest Du lernen?“. Ein genauer Kurstreffer führt zum passenden aiMOOC; bei einer breiteren Suche hilft die Mediathek mit passenden Ergebnissen und Filtern. Über „Deine Bildung“ gelangst Du zu den unterschiedlichen Bildungsbereichen.
Die Mediathek bündelt Lernkurse, Lernpakete und weitere Lernangebote. Fehlt ein Thema, kannst Du es auf die Wunschliste setzen: Jedes angemeldete Konto kann pro Tag einen neuen einzelnen Lernkurs wünschen. Die Wunschliste zeigt, ob Dein täglicher Wunsch noch frei ist. Ein Wunsch ist ein Vorschlag für einen neuen Kurs, keine sofortige Erstellungsgarantie.
2. Verstehen, ausprobieren und üben
Ein aiMOOC verbindet Erklärungen mit Aktivitäten. Je nach Thema gehören dazu:
- Texte und Beispiele: kurze Lerneinheiten, Begriffe, Zusammenfassungen und konkrete Anwendungen.
- Medien: Bilder, Videos, Audio, Diagramme oder Animationen, die Zusammenhänge anschaulich machen.
- Interaktive Aufgaben: etwa Auswahlfragen, Zuordnungen, Lückentexte, Rechenaufgaben und Lernspiele mit Rückmeldung.
- Offene Aufgaben: Fragen zum Erklären, Begründen, Gestalten und Übertragen auf neue Situationen.
- Lernkontrolle und Lernnachweis: den eigenen Stand prüfen und sichtbar machen, soweit der jeweilige Kurs diese Funktionen anbietet.
- Weiterführende Verbindungen: verwandte aiMOOCs, Übungswege, Quellen und geeignete freie Bildungsressourcen.
Die Kursnavigation führt durch die einzelnen Abschnitte. In den Übungswelten kannst Du Themen auswählen, Hilfen nutzen, Lösungswege nachvollziehen und weiterüben. Angemeldet zählen geeignete richtige Antworten zu Deinen Kontopunkten; als Gast kannst Du mit unmittelbarer Rückmeldung üben. Punkte und Lernnachweise dienen der Lernorientierung und sind nicht automatisch Schulnoten oder staatlich anerkannte Abschlüsse.
Über „NOAH fragen“ kannst Du Unterstützung zum aktuellen Lerninhalt aufrufen, beispielsweise zum Vorlesen, Zusammenfassen oder für zusätzliche Fragen. KI-Hilfen sollten wie andere Lernquellen kritisch geprüft werden; sie ersetzen keine fachliche Betreuung.
3. Inhalte zu einem Lernweg verbinden
Lernpakete bündeln mehrere zusammengehörige aiMOOCs. Jahresüberblicke ordnen Lernpakete nach Fach und Jahrgang. Fach- und Berufswelten verknüpfen Theorie, Anwendungen und Übungen, damit Du nicht jeden passenden Kurs einzeln suchen musst.
Ein Beispiel ist die Metalltechnik-Welt: Sie verbindet Lernpakete und aiMOOCs für unterschiedliche Metallberufe mit einer umfangreichen Übungswelt, unter anderem mit steuerbaren Animationen zu Messen, Fertigung, Antrieben und Energie. In der Mediathek findest Du unter Ausbildung außerdem die Schmiede-Welt.
Im persönlichen Lernbereich kannst Du Deine Lernaktivitäten bündeln. Funktionen wie „In meinen Lernplan“ und der Lern-Kalender helfen bei der Planung. Berechtigte Lehrkräfte können im LehrerDashboard Klassen begleiten, Lernpakete zuordnen und Lernstände überblicken.
4. Später weiterlernen und die App nutzen
Wenn Du nach einer Pause zurückkehrst, hilft „Weiter lernen“ beim Rücksprung zum zuletzt besuchten Lernkurs. Dieser Verweis wird auf dem jeweiligen Gerät im Browser beziehungsweise in der PWA gespeichert. Du kannst ihn über „Vergessen“ entfernen; er ist kein geräteübergreifend synchronisierter Lernstand.
Über MOOCwiki App kannst Du MOOCwiki als App einrichten. Geeignete Kurse und Lernpakete lassen sich über die angebotenen Download-Funktionen für später sichern. Offline verfügbar ist, was zuvor heruntergeladen wurde. Externe Videos, verlinkte Webseiten und bestimmte Online-Funktionen können weiterhin eine Internetverbindung benötigen.
Einen eigenen aiMOOC erstellen
Der heutige Einstieg ist der aiMOOC-Generator auf der MOOCwiki-Hauptseite: „KI-Lernkurs in 3 Schritten“.
- Titel: Melde Dich an und gib ein klares Thema ein, zum Beispiel „Multiplizieren bis 100“ oder „Messen und Prüfen in der Metalltechnik“.
- Optionen: Ergänze bei Bedarf Zielgruppe, Fach und gewünschte Medien. So wird aus einem allgemeinen Thema ein passender Lernauftrag.
- Erstellen: Übertrage den vorbereiteten Auftrag an den angebotenen aiMOOC-Assistenten in ChatGPT. Dort wird der Kurs erstellt und geprüft. Lies den Entwurf durch, lass notwendige Verbesserungen vornehmen und bestätige die Veröffentlichung, wenn der Kurs bereit ist.
Der verbundene Veröffentlichungsweg prüft den Kurs technisch und legt ihn nach Deiner Freigabe und mit den erforderlichen Kontoberechtigungen als neue öffentliche MOOCwiki-Seite an. Anschließend kannst Du den Kurs über seinen Link teilen und mit passenden Lernangeboten verbinden. Ein Entwurf oder eine erfolgreiche technische Prüfung ist noch keine Veröffentlichung; maßgeblich ist die bestätigte öffentliche Kursseite.
Für die Erstellung in ChatGPT gelten die Voraussetzungen und Nutzungslimits Deines dortigen Kontos. Wenn Du keinen geeigneten Zugang nutzen möchtest, ist die Wunschliste der einfache alternative Einstieg. Vorhandene öffentliche aiMOOCs bleiben unabhängig davon frei zugänglich.
Adaptiv lernen und differenzieren
Auf MOOCwiki bedeutet adaptives Lernen, einen passenden Weg durch verknüpfte Inhalte zu finden: Du wählst Lernziele, Themen, Schwierigkeitsstufen und Tempo, wiederholst Grundlagen oder vertiefst ein Thema. Unterschiedliche Aufgaben und Darstellungen ermöglichen Selbstdifferenzierung; Lernpakete und betreute Lernwege unterstützen die Mehrfachdifferenzierung.
Das funktioniert im Selbststudium ebenso wie im Unterricht und in der Ausbildung: Beim Flipped Classroom kann ein aiMOOC die Vorbereitung übernehmen, während die Präsenzzeit für Fragen und Anwendungen genutzt wird. Beim Blended Learning ergänzen sich Online-Lernkurse, Übungen und gemeinsame Lernphasen. Rückmeldungen und Lernstände helfen bei der Auswahl des nächsten Schritts. Die Inhalte eines Kurses werden dadurch nicht bei jedem Aufruf automatisch von einer KI neu geschrieben.
Qualität, Quellen und Weiterentwicklung
KI-Unterstützung, technische Validierung und fachliche Prüfung sind unterschiedliche Schritte. Eine technische Prüfung kann beispielsweise Struktur und unterstützte Aufgabentypen kontrollieren. Sie ist kein Beleg dafür, dass alle Aussagen, Medien oder Lösungen bereits von Expertinnen und Experten fachlich geprüft wurden.
Gute aiMOOCs nennen nachvollziehbare Quellen, setzen Medien sinnvoll ein und verbinden Lernziele mit passenden Aufgaben. Lehrkräfte, Fachkundige und die verantwortlichen Erstellenden können Inhalte prüfen und verbessern. Bewertungen und Rückmeldungen helfen bei der Einordnung; entscheidend bleiben die Angaben und der tatsächliche Inhalt des jeweiligen Kurses.
Für den Unterricht oder die betriebliche Ausbildung prüfst Du insbesondere Aktualität, fachliche Richtigkeit, Zielgruppe und Eignung der Materialien. Auch bei frei zugänglichen Kursen gelten die jeweiligen Lizenzen und Quellenangaben, besonders bei eingebundenen Bildern, Videos und anderen Fremdmaterialien.
Vorteile eines aiMOOCs
- Kostenlos zugänglich: Öffentliche Kurse auf MOOCwiki lassen sich ohne Kauf eines Lehrwerks nutzen.
- Individuell nutzbar: Thema, Niveau, Tempo und Lernweg können an den eigenen Bedarf angepasst werden.
- Interaktiv und anschaulich: Erklärungen, Medien und Übungen stehen in einem gemeinsamen Lernzusammenhang.
- Vernetzt: aiMOOCs werden durch Lernpakete, Jahresüberblicke, Fachwelten und Übungswege ergänzt.
- Wiederverwendbar: Ein Kurs kann selbstständig, in Lerngruppen, im Unterricht oder in der Ausbildung eingesetzt und über einen Link geteilt werden.
- Papierarm: Digitale Nutzung kann Ausdrucke und wiederholte Kopien vermeiden. Daraus folgt keine pauschale Klimabilanz, denn auch KI und digitale Geräte benötigen Energie und Ressourcen.
- Weiterentwickelbar: Inhalte lassen sich bei Bedarf überarbeiten; Aktualität und Qualität hängen von dieser Pflege ab.
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