SalmonArt und die Wirkung von Materialoberflächen - Kunst
SalmonArt und die Wirkung von Materialoberflächen - Kunst
Zielgruppe: Kunst, Klasse 11–13
Kurzbeschreibung: Du untersuchst vorhandene Werkabbildungen. Dabei vergleichst Du Farbe, Struktur, Licht und Materialwirkung. Du lernst, verschiedene Lesarten durch sichtbare Einzelheiten zu begründen.
Leitfrage: Wie verändert die Oberfläche eines Materials unsere Wahrnehmung und Bedeutung eines Kunstwerks?
Arbeitsregel: Unterscheide immer zwischen Beobachtung, belegter Information und Interpretation. Alle Aufgaben sind ohne Kauf, Anmeldung oder eigenes Bildmaterial lösbar.
Einleitung
Belegt: MOOCwiki dokumentiert unter Salmon Art und Fish-Art - Joblin ein Kunstprojekt aus dem Umfeld der Joblin Factory. In der Selbstdarstellung werden Lachsbilder, Lachsgegenstände und die Auseinandersetzung mit Fleisch als künstlerischem Material beschrieben.
Künstlerische Setzung: Die Aussage „Jeder Mensch ist Kunst“ gehört zum Konzept von Jeder Mensch ist Kunst. Sie ist keine naturwissenschaftlich überprüfbare Tatsache, sondern eine künstlerisch-philosophische Position.
Interpretation: Lachs kann an Ernährung, Körperlichkeit, Vergänglichkeit, Schönheit oder Unbehagen erinnern. Welche Bedeutung überzeugend ist, entscheidet sich an Deiner Argumentation.
Originalwerke ansehen:
Urheberrecht: Diese Projektseiten dienen als Quellen und Links. Eine freie Lizenz der dortigen Werkabbildungen ist nicht gesichert. Deshalb werden sie hier nicht kopiert oder als Commons-Dateien ausgegeben. Falls auf einer Projektseite keine Abbildung erscheint, nutze die folgenden verifizierten Vergleichswerke.
Station 1: Was siehst Du wirklich?
Leitfrage: Welche Farbe und welche Linien erkennst Du, bevor Du dem Bild eine Bedeutung gibst?

Bildbetrachtung: Beschreibe die orange-rosa Farbflächen, hellen Streifen und Übergänge. Welche Eigenschaften wirken weich, feucht oder glatt? Das sind zunächst visuelle Eindrücke. Die tatsächliche Haptik lässt sich aus dem Foto nicht sicher feststellen.
Mediennachweis: Fotografie „Raw salmon fillets“; Urheber: FULVIO_TOGNON; Lizenz: CC0 1.0; Quelle: Wikimedia Commons.
Begriffshilfe: Textur bezeichnet die Beschaffenheit oder den Eindruck einer Oberfläche. Assoziation ist eine gedankliche Verbindung, die ein Anblick auslöst.
Station 2: Lachs in der Malerei
Leitfrage: Was unterscheidet die Darstellung von Fischfleisch vom Einsatz eines tatsächlichen Materials?

Werk: Takahashi Yuichi, Salmon, Öl auf Papier, um 1877. Die längliche Bildform und die genaue Darstellung des Fischkörpers lenken den Blick auf das Motiv.
Mediennachweis: Werk: Takahashi Yuichi; fotografische Reproduktion; Status: gemeinfrei, Public Domain Mark 1.0 gemäß Commons-Dateiseite; Quelle: Wikimedia Commons.

Werk: Luis Meléndez, Stillleben mit Lachs, Zitrone und drei Gefäßen, 1772, Öl auf Leinwand, Museo del Prado. Vergleiche die Wirkung des orangefarbenen Lachses mit den dunklen Gefäßen und dem Hintergrund.
Mediennachweis: Werk: Luis Egidio Meléndez; fotografische Reproduktion eines gemeinfreien Gemäldes; Status: gemeinfrei, Public Domain Mark 1.0 gemäß Commons-Dateiseite; Quelle: Wikimedia Commons.
Vergleich: In beiden Gemälden wird die Oberfläche des Fisches mit Farbe dargestellt. Bei SalmonArt thematisieren die Projekttexte dagegen auch Lachs als tatsächliches künstlerisches Material. Aus einer digitalen Abbildung allein kannst Du das Material eines konkreten SalmonArt-Werks jedoch nicht zuverlässig bestimmen.
Begriffshilfe: Stillleben ist eine Darstellung arrangierter unbelebter Gegenstände. Stofflichkeit beschreibt die sichtbare Wirkung eines Materials.
Station 3: Wie wird Farbe zu Struktur?
Leitfrage: Kann eine dicke Farbschicht selbst Teil des Bildmotivs werden?

Bildbetrachtung: Sichtbare Erhebungen und Vertiefungen entstehen durch unterschiedlich starken Farbauftrag. Solche Reliefs werfen bei passender Beleuchtung kleine Schatten.
Mediennachweis: „Impasto detail“; Urheber: TheGoodEndedHappily; Lizenz: CC BY-SA 4.0; Quelle: Wikimedia Commons. Keine Veränderungen an der Datei vorgenommen.

Bildbetrachtung: Hier treffen kräftige blaue, rote, rosa und helle Farbspuren aufeinander. Wirkt die Fläche auf Dich eher lebendig, unruhig oder geordnet? Nenne für Deine Deutung zwei sichtbare Merkmale.
Mediennachweis: „Close-up of colorful, textured abstract painting with vivid hues“; Urheber: DP Singh Bhullar; Lizenz: CC BY-SA 4.0; Quelle: Wikimedia Commons. Keine Veränderungen an der Datei vorgenommen.
Begriffshilfe: Impasto bedeutet dicker, pastoser Farbauftrag. Faktur bezeichnet erkennbare Spuren der künstlerischen Bearbeitung.
Museumsvideo – ergänzende Vertiefung: The Getty erklärt den Begriff Impasto.
Videonachweis: „FAAQ #7 – What is Impasto?“; Herausgeber und Rechteinhaber: The Getty; Quelle: offizielles YouTube-Video. Keine freie Commons- oder CC-Lizenz nachgewiesen; ausschließlich Einbettung des vom Herausgeber veröffentlichten Videos.
Station 4: Wie verändert Licht eine Oberfläche?
Leitfrage: Warum kann dasselbe Material matt oder glänzend wirken?

Bildbetrachtung: Die Darstellung unterscheidet spiegelnde und diffuse Lichtreflexion. Achte darauf, wie Licht die Wahrnehmung einer Oberfläche verändert.
Mediennachweis: „Specular and diffuse“; Urheber: Maxmath12; Lizenz: CC0 1.0; Quelle: Wikimedia Commons.

Animation: Links ist ein geometrisches Relief dargestellt. Rechts wird sein Oberflächeneindruck mithilfe einer digitalen Normalenkarte simuliert. Das wechselnde Licht macht den Unterschied anschaulich.
Wichtig: Diese Animation ist ein digitales Anschauungsmodell, keine Aufnahme eines SalmonArt-Werks.
Mediennachweis: „Rendering with normal mapping“; Urheber: Pac72; Lizenz: CC BY-SA 4.0; Quelle: Wikimedia Commons. Keine Veränderungen an der Datei vorgenommen.
Museumsvideo – Streiflicht: Das Museum of Fine Arts, Boston zeigt, wie flach einfallendes Licht Pinselspuren sichtbar macht.
Videonachweis: „MFA Conservation: Van Gogh's Enclosed Field with Ploughman Under Raking Light“; Herausgeber: Museum of Fine Arts, Boston; Quelle: YouTube, ergänzende Museumsdokumentation auf Smarthistory. Urheberrechtlich geschützt; nur die angebotene Einbettung wird verwendet.
Begriffshilfe: Streiflicht fällt in flachem Winkel auf eine Fläche und hebt Unebenheiten hervor. Visuelle Textur kann dreidimensional aussehen, ohne selbst ein entsprechendes Relief zu besitzen.
Station 5: Kann man Oberflächen hören?
Leitfrage: Was können Geräusche über ein Material verraten – und was nicht?
Hörbeispiel A: Das Geräusch einer zerknüllten Lebensmittelverpackung. Beschreibe es mit zwei Adjektiven, ohne das Material zu erraten.
Mediennachweis: „Food wrapper crumpling“; Urheber: stilgar; Status: vom Urheber als gemeinfrei freigegeben; Quelle: Wikimedia Commons / PDSounds.
Hörbeispiel B: Geräusche von Buchseiten und Papier. Vergleiche Lautstärke, Rhythmus und Klang mit Beispiel A.
Mediennachweis: „Book paper pages assorted“; Urheber: stephan; Status: vom Urheber als gemeinfrei freigegeben; Quelle: Wikimedia Commons / PDSounds.
Grenze der Aussage: Keines der Beispiele ist eine Aufnahme von SalmonArt. Geräusche können Erwartungen an Oberflächen wecken, beweisen aber weder Farbe noch Aussehen oder Material eines Kunstwerks.
Station 6: Welche Lesart kannst Du begründen?
Leitfrage: Wie lassen sich widersprüchliche Eindrücke am selben Bild erklären?
Vergleiche eine erreichbare Werkseite aus Salmon Art mit dem Lachs-Stillleben von Meléndez. Eine Lesart könnte Genuss und Alltäglichkeit betonen. Eine andere könnte Vergänglichkeit und Verletzlichkeit hervorheben. Beide bleiben Interpretationen, solange sie nicht als Aussage der Kunstschaffenden belegt sind.
Formulierungshilfe: „Ich beobachte … . Das könnte auf … verweisen, weil … . Eine andere Lesart wäre …, dafür spricht … .“
Museumsvertiefung: Fachleute des Metropolitan Museum of Art untersuchen Van Goghs Materialien und Arbeitsweise. Das Video ist freiwillig; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Videonachweis: „Van Gogh's Materials and Process | Sunday at The Met“; Herausgeber und Rechteinhaber: The Metropolitan Museum of Art; Quelle: offizielles YouTube-Video. © The Metropolitan Museum of Art; keine freie Lizenz nachgewiesen, nur YouTube-Einbettung.
Begriffshilfen und Quellenkritik
Physische Textur: tatsächliche Oberflächenstruktur, etwa eine Erhebung in einer Farbschicht.
Visuelle Textur: sichtbarer Eindruck einer Oberfläche, etwa gemalte Fischhaut.
Materialästhetik: Wirkung und Bedeutung der verwendeten Werkstoffe.
Kontrast: auffälliger Unterschied, etwa zwischen Hell und Dunkel oder Rau und Glatt.
Belegt: Werktitel, Künstlernamen, Techniken und Lizenzangaben aus den genannten Quellen.
Künstlerische Fiktion beziehungsweise Setzung: programmatische Behauptungen und erfundene Bedeutungswelten des Kunstprojekts.
Interpretation: Deine Deutung, die durch konkrete Beobachtungen plausibel wird, aber nicht automatisch die einzige richtige Bedeutung ist.
Fachliche Grundlage: Textur in der Kunst und The Getty: Impasto und Farbauftrag.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist eine physische Textur? (Eine tatsächlich vorhandene Oberflächenstruktur) (!Eine frei erfundene Bildgeschichte) (!Ausschließlich die Farbe eines Bildes) (!Der Titel eines Kunstwerks)
Feedback: Physische Textur meint reale Erhebungen, Vertiefungen oder andere Oberflächeneigenschaften.
Was beschreibt eine visuelle Textur? (Einen sichtbaren Eindruck von Oberflächenbeschaffenheit) (!Immer eine fühlbare Reliefschicht) (!Die Echtheit eines Kunstwerks) (!Nur die Größe eines Bildes)
Feedback: Auch eine glatte Fotografie kann eine raue oder weiche Oberfläche zeigen.
Welche Aussage zu SalmonArt ist anhand der Projektquelle belegt? (Die MOOCwiki-Projektseite behandelt Lachskunst) (!Alle SalmonArt-Werke sind frei lizenziert) (!Jede SalmonArt-Arbeit besteht aus Ölfarbe) (!Es gibt nur eine gültige Deutung)
Feedback: Die Projektzuordnung ist dokumentiert. Für einzelne Materialien, Rechte und Deutungen brauchst Du zusätzliche Belege.
Welche Formulierung ist zunächst eine Beobachtung? (Im Bild verlaufen helle Linien durch orange Farbflächen) (!Das Werk kritisiert die Konsumgesellschaft) (!Die Künstlerin wollte Ekel erzeugen) (!Der Fisch symbolisiert immer den Tod)
Feedback: Farben und Linien sind im Bild überprüfbar. Symbolische Absichten müssen begründet oder belegt werden.
Was kennzeichnet Impasto? (Ein dicker Farbauftrag mit sichtbarer Oberflächenwirkung) (!Eine rein digitale Tonaufnahme) (!Das vollständige Fehlen von Farbe) (!Eine unsichtbare Bildunterschrift)
Feedback: Beim Impasto ist die Farbschicht selbst als Material erkennbar.
Warum ist Streiflicht für die Untersuchung eines Gemäldes hilfreich? (Es kann Erhebungen und Pinselspuren deutlicher zeigen) (!Es beweist die Bedeutung des Bildes) (!Es bestimmt automatisch den Künstler) (!Es macht jede Oberfläche gleichmäßig matt)
Feedback: Der flache Lichteinfall betont kleine Schatten an realen Unebenheiten.
Was zeigen die historischen Lachs-Stillleben im Unterschied zu einer Materialprobe? (Eine gemalte Darstellung von Stofflichkeit) (!Den fühlbaren Zustand echten Fischfleisches) (!Ein akustisches Dokument der Herstellung) (!Die freie Lizenz aller Gegenwartskunst)
Feedback: Die Gemälde stellen Material dar. Eine Bildschirmansicht ist keine Materialuntersuchung am Original.
Wann ist eine Interpretation überzeugend? (Wenn sie konkrete Bildmerkmale als Begründung nennt) (!Wenn sie als einzige Wahrheit ausgegeben wird) (!Wenn sie keine Beobachtung enthält) (!Wenn sie allein auf einer Vermutung über den Künstler beruht)
Feedback: Unterschiedliche Lesarten sind möglich. Entscheidend sind nachvollziehbare Bildbelege.
Was beweist das Hörbeispiel einer raschelnden Verpackung? (Dass in der Aufnahme ein raschelndes Geräusch hörbar ist) (!Dass ein SalmonArt-Werk aus Plastik besteht) (!Dass das abgebildete Material rot ist) (!Dass alle Verpackungen gleich klingen)
Feedback: Ein Klang kann Assoziationen hervorrufen, ersetzt aber keinen Nachweis über das Kunstwerk.
Wie gehst Du mit einer SalmonArt-Abbildung ohne gesicherte freie Lizenz um? (Du verlinkst die Quelle statt die Abbildung zu kopieren) (!Du erklärst sie ohne Prüfung für gemeinfrei) (!Du lädst sie als eigenes Werk hoch) (!Du entfernst den Namen des Urhebers)
Feedback: Das Verlinken ermöglicht die Betrachtung, ohne fremde Bilder fälschlich als frei verwendbar auszugeben.
Memory
Finde jeweils einen Fachbegriff und seine passende Erklärung.
| Physische Textur | Reale Oberflächenstruktur |
| Visuelle Textur | Dargestellte Stofflichkeit |
| Impasto | Dicker Farbauftrag |
| Streiflicht | Flach einfallendes Licht |
| Assoziation | Gedankliche Verbindung |
| Quellenkritik | Prüfung von Herkunft und Aussagekraft |
Drag and Drop
Ordne jeder Beobachtung die zutreffende fachliche Beschreibung zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Pastose Farbschicht | Physisches Relief |
| Gemalte Fischhaut | Visuelle Textur |
| Heller Glanzpunkt | Lichtreflexion |
| Orange neben Dunkelbraun | Farbkontrast |
| Vergänglichkeitsgedanke | Interpretation |
Kreuzworträtsel
| Textur | Wie heißt die Beschaffenheit oder der sichtbare Charakter einer Oberfläche? |
| Impasto | Wie heißt die Technik des besonders dicken Farbauftrags? |
| Faktur | Wie nennt man die sichtbaren Spuren künstlerischer Bearbeitung? |
| Glanz | Welcher Lichteindruck kann bei spiegelnder Reflexion entstehen? |
| Deutung | Wie heißt eine begründete Auslegung eines Kunstwerks? |
| Kontrast | Wie nennt man einen auffälligen Unterschied zwischen Bildelementen? |
LearningApps
Suche ergänzende, frei zugängliche Übungen. Die Suchseite ersetzt keine der Aufgaben dieses Kurses.
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht: Beschreiben
- Bildprotokoll: Wähle eines der freien Vergleichsbilder. Notiere vier Beobachtungen zu Farbe, Linien, Oberfläche und Licht. Formuliere anschließend eine mögliche Assoziation und kennzeichne sie ausdrücklich als Deutung.
Standard: Vergleichen
- Zwei Lesarten: Vergleiche ein erreichbares SalmonArt-Projektbeispiel mit dem Stillleben von Meléndez. Stelle Materialdarstellung, Farbkontrast, Bildaufbau und mögliche Wirkung gegenüber. Begründe zwei verschiedene Interpretationen und benenne die Grenzen der Bildquellen.
Schwer: Digital kuratieren
- Mini-Ausstellung: Entwirf auf Papier oder in einem vorhandenen Textprogramm eine Ausstellung mit drei bereits veröffentlichten Bildern beziehungsweise Werklinks. Formuliere einen Titel, drei kurze Werktexte, zwei gegensätzliche Lesarten und einen Quellen- und Lizenznachweis. Kopiere keine geschützten SalmonArt-Werke. Eine Veröffentlichung oder Registrierung ist nicht notwendig.


Lernkontrolle
- Material und Bedeutung: Erkläre anhand zweier Bildbelege, wie derselbe Farbton einmal appetitlich und einmal irritierend wirken könnte.
- Perspektivwechsel: Formuliere zu einem Kunstwerk zwei unterschiedliche Lesarten und beurteile, welche stärker durch sichtbare Details gestützt wird.
- Quellenbewertung: Vergleiche die Aussagekraft einer künstlerischen Projektbeschreibung mit derjenigen einer Museumsdokumentation.
- Kunstbegriff: Diskutiere, ob die Verwendung von organischem Material automatisch eine bestimmte Aussage über Leben und Vergänglichkeit erzeugt.
- Transfer: Übertrage die Untersuchungsschritte auf ein anderes Stillleben oder eine andere Materialdarstellung und reflektiere die Grenzen einer digitalen Abbildung.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis erstellst Du eine kurze, nachvollziehbare Bildanalyse oder einen Vergleich. Er soll enthalten:
- Beobachtung: mindestens vier überprüfbare Angaben zu Farbe, Struktur, Licht oder Komposition.
- Fachsprache: korrekte Anwendung der Begriffe Textur, Stofflichkeit und mindestens zweier weiterer Fachbegriffe.
- Deutung: zwei unterschiedliche Lesarten mit konkreten Bildbelegen.
- Reflexion: deutliche Trennung zwischen Quelle, künstlerischer Setzung und eigener Interpretation.
- Quellenangaben: Werktitel, Urheber, Herkunft und Lizenz beziehungsweise Nutzungsstatus der verwendeten Medien.
Bewertungsmaßstab: Besonders wichtig sind Genauigkeit, eigenständiges Denken und die Qualität Deiner Begründungen, nicht die Übereinstimmung mit einer vorgegebenen Deutung.
OERs zum Thema
Wikipedia: Textur in der Kunst – physische und visuelle Textur, Farbe, Oberfläche und Bildwirkung.
Weitere frei zugängliche Quellen:
- Wikimedia Commons – Impasto
- Smarthistory – Streiflicht bei van Gogh
- The Getty – Impasto
- MOOCwiki – Salmon Art
- MOOCwiki – Fish-Art – Joblin
Nutzungshinweis: Die unmittelbar eingebundenen Bilder, die Animation und die Hörbeispiele stammen aus Wikimedia Commons. Ihre Urheber, Lizenzen und Dateiseiten stehen jeweils direkt unter dem Medium. Die eingebundenen Museumsvideos verbleiben bei YouTube und sind nicht als freie Bildungsmedien umdeklariert. Prüfe bei jeder späteren Weiterverwendung die aktuelle Dateibeschreibung.
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