Roboter im Unterricht – Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC


Roboter im Unterricht – Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC
Einleitung
Roboter im Unterricht / Zukunftswerkstatt Schule verbindet Robotik, Künstliche Intelligenz, Making, Medienbildung, Technik, Kreativität und Zukunftskompetenz. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Roboter als Lernwerkzeuge eingesetzt werden können: nicht als Selbstzweck, sondern als Anlass zum Forschen, Planen, Bauen, Programmieren, Reflektieren und Verbessern. Der Schwerpunkt liegt darauf, Schule als Zukunftswerkstatt zu verstehen: Du untersuchst echte Herausforderungen, entwickelst Ideen, baust Prototypen, testest sie und diskutierst ihre Wirkung auf Menschen, Lernen und Gesellschaft.
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Ein Roboter ist eine technische Apparatur, die durch Sensoren, Aktoren und Programmierung gesteuert wird. Im Unterricht kann ein Roboter zum Beispiel Linien folgen, Hindernisse erkennen, Gegenstände transportieren, Sprache ausgeben, Daten sammeln oder auf Berührungen reagieren. Entscheidend ist, dass Du dabei erkennst: Ein Roboter handelt nicht „magisch“, sondern folgt einem Algorithmus, nutzt Messwerte und setzt Befehle in Bewegung um.

Was bedeutet „Roboter im Unterricht“?
Roboter im Unterricht bedeutet, mit technischen Systemen aktiv zu lernen. Du beobachtest nicht nur fertige Technik, sondern entwickelst eigene Lösungen. Dadurch werden abstrakte Begriffe wie Algorithmus, Daten, Sensorik, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Fehleranalyse und Modellbildung konkret erfahrbar. Besonders wichtig ist dabei die Verbindung von Kopf, Hand und Teamarbeit: Du denkst, baust, testest, erklärst und verbesserst.
Roboter können in vielen Fächern eingesetzt werden. In Informatik lernst Du Programmierlogik, in Physik untersuchst Du Bewegung und Kräfte, in Mathematik arbeitest Du mit Winkeln, Messwerten und Koordinaten, in Deutsch beschreibst Du Abläufe und argumentierst, in Ethik diskutierst Du Verantwortung, in Kunst gestaltest Du Gehäuse oder Interaktionen und in Politischer Bildung fragst Du nach Chancen, Risiken und Regeln technischer Systeme.
Roboter als Lerngegenstand und Lernwerkzeug
Ein Roboter kann im Unterricht zwei Rollen haben. Als Lerngegenstand untersuchst Du, wie er funktioniert: Welche Bauteile besitzt er? Wie verarbeitet er Daten? Warum macht er Fehler? Als Lernwerkzeug unterstützt er Dich beim Lernen: Er macht Ideen sichtbar, ermöglicht Experimente und fordert Dich heraus, präzise zu denken. Besonders wertvoll ist, dass Fehler nicht als Scheitern gelten, sondern als Ausgangspunkt für Debugging, Problemlösen und Verbesserung.
Vom Staunen zum Verstehen
Viele Menschen staunen, wenn ein Roboter selbstständig wirkt. Im Unterricht geht es darum, dieses Staunen in Verständnis umzuwandeln. Du zerlegst das Verhalten des Roboters in nachvollziehbare Schritte: Eingabe durch Sensoren, Verarbeitung durch ein Programm, Ausgabe durch Motoren, Licht, Ton oder Sprache. So lernst Du, technische Systeme kritisch zu durchschauen und nicht nur zu benutzen.
Zukunftswerkstatt Schule
Die Zukunftswerkstatt ist eine Methode, mit der Gruppen Probleme erkennen, Visionen entwickeln und konkrete Schritte planen. Für das Thema Roboter im Unterricht eignet sie sich besonders gut, weil Technik nie nur eine technische Frage ist. Es geht auch darum, wie Schule gerechter, kreativer, inklusiver, nachhaltiger und lernfreundlicher werden kann.
Eine Zukunftswerkstatt kann in drei Phasen aufgebaut werden. In der Kritikphase beschreibst Du, welche Probleme es im Schulalltag gibt. In der Fantasiephase denkst Du mutig und entwickelst ungewöhnliche Ideen. In der Verwirklichungsphase wählst Du realistische Ansätze aus, planst einen Prototyp und testest ihn. Dadurch wird aus einer Idee ein überprüfbares Projekt.
Beispiele für Fragestellungen
- Lernräume: Wie könnte ein Roboter helfen, Lernmaterialien, Stationen oder Experimente im Klassenraum besser zu organisieren?
- Inklusion: Wie könnte ein Roboter Lernende unterstützen, die besondere Hilfe beim Zugang zu Informationen, Bewegung oder Kommunikation brauchen?
- Nachhaltigkeit: Wie könnte ein Roboter Messdaten zu Licht, Temperatur, Lärm oder Energie sammeln, damit die Schule ressourcenschonender wird?
- Kreativität: Wie könnte ein Roboter Musik, Bilder, Theater, Geschichten oder Installationen mitgestalten?
- Demokratiebildung: Wie entscheidet eine Klasse fair, welche Roboteridee umgesetzt wird und welche Regeln für den Einsatz gelten?
Technische Grundlagen
Ein Unterrichtsroboter besteht meist aus mehreren Bausteinen. Sensoren nehmen Informationen aus der Umgebung auf, zum Beispiel Licht, Abstand, Farbe, Berührung, Temperatur oder Lautstärke. Aktoren setzen Signale in Handlungen um, zum Beispiel Bewegung durch Motoren, Licht durch LEDs oder Ton durch Lautsprecher. Ein Programm legt fest, wie der Roboter auf bestimmte Situationen reagiert. Die Energieversorgung liefert Strom, und die mechanische Konstruktion bestimmt, wie stabil, beweglich und geeignet der Roboter für eine Aufgabe ist.
Sensoren, Aktoren und Programme
Wenn ein Roboter einer Linie folgt, misst ein Farbsensor den Untergrund. Das Programm vergleicht Messwerte und entscheidet, ob ein Motor schneller, langsamer oder gar nicht drehen soll. Ein scheinbar intelligentes Verhalten entsteht also aus vielen kleinen Entscheidungen. Genau deshalb eignen sich Roboter gut, um algorithmisches Denken zu lernen: Du formulierst Bedingungen, Schleifen, Variablen und Abläufe so genau, dass eine Maschine sie ausführen kann.
Algorithmisches Denken
Algorithmisches Denken bedeutet, ein Problem in klare Schritte zu zerlegen. Du beschreibst, welche Eingaben nötig sind, welche Verarbeitung stattfinden soll und welches Ergebnis erwartet wird. Beim Programmieren eines Roboters merkst Du schnell, ob Deine Beschreibung eindeutig genug ist. Wenn der Roboter anders fährt als geplant, musst Du Deine Annahmen prüfen, Messwerte kontrollieren, den Code verändern und erneut testen. Das ist ein wichtiger Teil wissenschaftlichen und technischen Arbeitens.
KI und Robotik
Künstliche Intelligenz kann Roboter leistungsfähiger machen, zum Beispiel bei Bilderkennung, Spracherkennung, Mustererkennung oder Entscheidungsunterstützung. Trotzdem bleibt wichtig: KI-Systeme sind nicht unfehlbar. Sie arbeiten mit Daten, Modellen und Wahrscheinlichkeiten. In der Schule solltest Du deshalb immer fragen, welche Daten verwendet werden, welche Fehler möglich sind, wer Verantwortung trägt und ob ein KI-Einsatz pädagogisch sinnvoll ist. KI-Kompetenz bedeutet, KI nicht nur anzuwenden, sondern ihre Chancen, Grenzen und Risiken zu verstehen.

Didaktische Ziele
Roboter im Unterricht fördern mehrere Kompetenzbereiche zugleich. Du lernst technische Grundlagen, entwickelst Medien- und KI-Kompetenz, stärkst Deine Zusammenarbeit im Team und übst, komplexe Probleme kreativ zu lösen. Wichtig ist nicht, dass der Roboter sofort perfekt funktioniert. Wichtiger ist, dass Du Deinen Lernweg dokumentierst, Fehler erklären kannst und begründete Entscheidungen triffst.
Die Kultusministerkonferenz beschreibt mit der Strategie Bildung in der digitalen Welt den Aufbau von Kompetenzen für digitale Lebens- und Arbeitswelten. Dazu passen Roboterprojekte besonders gut, weil sie Kommunikation, Produktion, Problemlösen, Analysieren, Reflektieren und verantwortliches Handeln verbinden. Auch internationale Empfehlungen zu KI in Bildung betonen, dass Technik menschenzentriert, transparent, fair und pädagogisch begründet eingesetzt werden sollte.
Zukunftskompetenzen
Zukunftskompetenzen sind Fähigkeiten, die Du brauchst, um in einer sich wandelnden Welt handlungsfähig zu bleiben. Dazu gehören Kritisches Denken, Kreativität, Kollaboration, Kommunikation, Problemlösekompetenz, Datenkompetenz, Medienkompetenz, KI-Kompetenz und Verantwortung. Roboterprojekte können diese Kompetenzen bündeln, weil sie reale Probleme, technische Lösungen und soziale Fragen zusammenbringen.
Making und kreatives Lernen
Making bedeutet, eigene Dinge zu entwerfen, zu bauen und zu verbessern. Es verbindet digitale Werkzeuge mit analogen Materialien, zum Beispiel Karton, Holz, 3D-Druck, Sensoren, Mikrocontroller, Kabel, Motoren und Programmierumgebungen. Beim Making lernst Du, dass Ideen erst durch Ausprobieren klarer werden. Ein Prototyp darf unvollständig sein, solange er eine Idee testbar macht.

Unterrichtsplanung
Ein gutes Roboterprojekt beginnt mit einer sinnvollen Lernfrage. Statt „Wir bauen einen Roboter“ ist eine konkrete Herausforderung besser: „Wie kann ein Roboter den Weg durch ein Labyrinth finden?“, „Wie kann ein Roboter Müllsortierung erklären?“ oder „Wie kann ein Roboter eine inklusive Lernstation unterstützen?“ Eine klare Fragestellung hilft Dir, technische Entscheidungen zu begründen.
Projektablauf in einer Zukunftswerkstatt
- Problem verstehen: Beschreibe eine Herausforderung aus Schule, Alltag, Umwelt oder Gesellschaft.
- Ideen entwickeln: Sammle viele mögliche Lösungen, auch ungewöhnliche und scheinbar verrückte.
- Lösung auswählen: Entscheide, welche Idee mit den vorhandenen Materialien, der Zeit und dem Wissen testbar ist.
- Prototyp bauen: Erstelle ein erstes Modell, das eine Kernfunktion zeigt.
- Programmieren: Lege fest, wie der Roboter Eingaben verarbeitet und Ausgaben erzeugt.
- Testen: Prüfe mit Beobachtungen und Messwerten, ob Dein Roboter die Aufgabe erfüllt.
- Reflektieren: Erkläre, was funktioniert, was nicht funktioniert und was Du als Nächstes verbessern würdest.
- Präsentieren: Stelle Deine Lösung verständlich, ehrlich und kritisch vor.
Rollen im Team
In einem Roboterprojekt können verschiedene Rollen helfen. Die Projektleitung achtet auf Ziel, Zeit und Absprachen. Die Programmierung erstellt und testet den Code. Die Konstruktion baut das Modell. Die Dokumentation hält Entscheidungen, Skizzen, Messwerte und Fehler fest. Die Ethikberatung prüft Datenschutz, Fairness, Sicherheit und mögliche Folgen. Rollen sollten wechseln, damit alle Lernenden verschiedene Perspektiven kennenlernen.
Differenzierung im Unterricht
Roboterprojekte lassen sich gut an verschiedene Niveaus anpassen. Ein Einstieg kann mit blockbasierter Programmierung, Simulation und einfachen Fahrbefehlen beginnen. Fortgeschrittene Lernende können Sensorwerte auswerten, eigene Funktionen schreiben, Daten visualisieren oder KI-Modelle kritisch untersuchen. Besonders wichtig ist, dass Aufgaben offen genug sind, damit unterschiedliche Lösungswege möglich bleiben.
Chancen und Grenzen
Roboter können Motivation, Anschaulichkeit und Zusammenarbeit fördern. Sie machen abstrakte Konzepte sichtbar und regen dazu an, über Technikfolgen nachzudenken. Gleichzeitig brauchen Roboterprojekte Zeit, Material, Betreuung und klare Lernziele. Technik kann ausfallen, Sensoren können ungenau sein und Gruppenarbeit kann konfliktreich werden. Deshalb ist eine gute Reflexion genauso wichtig wie das technische Ergebnis.
Datenschutz und Sicherheit
Wenn Roboter Kameras, Mikrofone, Cloud-Dienste oder KI-Systeme nutzen, entstehen Fragen des Datenschutzes. Personenbezogene Daten müssen geschützt werden. Lernende sollen wissen, welche Daten erhoben werden, wofür sie gebraucht werden und wie lange sie gespeichert bleiben. In der Schule gilt außerdem: Technik muss sicher, altersangemessen, diskriminierungssensibel und pädagogisch begründet eingesetzt werden.
Ethik und Verantwortung
Roboter übernehmen keine moralische Verantwortung. Menschen planen, bauen, programmieren, beschaffen und bewerten technische Systeme. Deshalb musst Du bei jedem Roboterprojekt fragen: Wem hilft die Lösung? Wem könnte sie schaden? Wer wird ausgeschlossen? Welche Daten werden genutzt? Welche Entscheidung darf eine Maschine treffen und welche Entscheidung muss ein Mensch treffen? Diese Fragen gehören nicht ans Ende, sondern in den gesamten Entwicklungsprozess.
Praxisprojekt: Schulroboter der Zukunft
In diesem Praxisprojekt entwickelst Du eine Idee für einen Schulroboter der Zukunft. Der Roboter soll ein reales Problem im Schulalltag verbessern, zum Beispiel Orientierung im Gebäude, Materialausgabe, Lärmmessung, Energiesparen, Sprachunterstützung, Pausenorganisation oder kreative Präsentationen. Du musst nicht sofort einen perfekten Roboter bauen. Ziel ist ein nachvollziehbarer Prototyp mit klarer Funktion, dokumentiertem Lernweg und kritischer Reflexion.
Projektauftrag
Entwickle im Team einen Prototyp für einen Roboter, der Schule sinnvoll unterstützt. Beschreibe zuerst das Problem, dann die Zielgruppe, die gewünschte Funktion und die Grenzen des Systems. Baue anschließend ein Modell oder eine Simulation. Programmiere mindestens eine Reaktion auf eine Eingabe, zum Beispiel Abstand, Licht, Taste, Farbe, Geräusch oder Text. Präsentiere am Ende nicht nur das Ergebnis, sondern auch Fehler, Alternativen und ethische Fragen.
Checkliste für Dein Projekt
- Problemfrage: Ist klar, welches Problem der Roboter lösen oder untersuchen soll?
- Zielgruppe: Ist klar, für wen der Roboter gedacht ist?
- Sensorik: Ist klar, welche Informationen der Roboter wahrnehmen muss?
- Aktorik: Ist klar, welche Handlung der Roboter ausführen soll?
- Algorithmus: Ist klar, welche Schritte das Programm ausführen soll?
- Datenschutz: Ist klar, ob Daten erhoben werden und wie sie geschützt werden?
- Testkriterium: Ist klar, woran Du erkennst, ob die Lösung funktioniert?
- Reflexion: Ist klar, welche Chancen, Grenzen und Folgen Deine Lösung hat?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist ein Roboter im technischen Sinn? (Eine programmierbare technische Apparatur mit Sensoren, Aktoren und Steuerung) (!Ein Mensch, der sehr schnell arbeitet) (!Ein normales Schulbuch mit digitalen Bildern) (!Eine beliebige Maschine ohne Programm)
Welche Aufgabe hat ein Sensor? (Er nimmt Informationen aus der Umgebung auf) (!Er ersetzt jede menschliche Entscheidung) (!Er speichert automatisch alle Schulnoten) (!Er macht aus Strom direkt Sprache)
Was macht ein Aktor in einem Roboter? (Er setzt Signale in Bewegung, Licht, Ton oder andere Handlungen um) (!Er schreibt den Projektbericht allein) (!Er bewertet automatisch die Klasse) (!Er löscht alle Fehler im Programm)
Warum ist Debugging beim Programmieren wichtig? (Weil Fehler gefunden, verstanden und behoben werden) (!Weil ein Roboter dadurch nie wieder getestet werden muss) (!Weil Programme ohne Denken entstehen) (!Weil Sensoren dadurch überflüssig werden)
Welche Phase gehört zur Zukunftswerkstatt? (Die Kritikphase) (!Die Schlafphase) (!Die Zufallsphase) (!Die Kopierphase)
Was bedeutet Making im Unterricht? (Eigene Ideen praktisch entwerfen, bauen, testen und verbessern) (!Fertige Lösungen auswendig lernen) (!Technik nur anschauen, ohne selbst aktiv zu werden) (!Alle Entscheidungen an eine Maschine abgeben)
Welche Aussage zu KI in der Robotik ist richtig? (KI kann Muster erkennen, bleibt aber fehleranfällig und erklärungsbedürftig) (!KI macht jede pädagogische Planung überflüssig) (!KI ist immer neutral und fehlerfrei) (!KI ersetzt automatisch Verantwortung)
Warum ist Datenschutz bei Robotern im Unterricht wichtig? (Weil personenbezogene Informationen geschützt werden müssen) (!Weil Roboter keine Daten verarbeiten können) (!Weil Datenschutz nur für Erwachsene gilt) (!Weil Kameras immer ungefährlich sind)
Welche Kompetenz wird durch Roboterprojekte besonders gefördert? (Problemlösen durch Planen, Testen und Verbessern) (!Reines Abschreiben ohne Verständnis) (!Passives Zuschauen ohne Beteiligung) (!Das Vermeiden jeder Zusammenarbeit)
Was ist ein Prototyp? (Ein erstes testbares Modell einer Idee) (!Ein endgültiges Produkt ohne Fehler) (!Ein Text ohne Bezug zur Praxis) (!Ein Roboter, der keine Aufgabe hat)
Memory
| Sensor | erfasst Informationen aus der Umgebung |
| Aktor | setzt Signale in Bewegung oder Licht um |
| Algorithmus | beschreibt eine eindeutige Schrittfolge |
| Prototyp | macht eine Idee früh testbar |
| Debugging | sucht und behebt Programmfehler |
| Making | verbindet Planen, Bauen und Verbessern |
| KI | erkennt Muster in Daten |
| Datenschutz | schützt personenbezogene Informationen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Sensorik | Umgebung wahrnehmen |
| Aktorik | Handlung ausführen |
| Programmierung | Ablauf steuern |
| Prototyping | Idee testbar machen |
| Reflexion | Folgen beurteilen |
Kreuzworträtsel
| Robotik | Wie heißt das Fachgebiet, das Roboter entwickelt und steuert? |
| Sensor | Welches Bauteil nimmt Helligkeit, Abstand oder Berührung wahr? |
| Aktor | Welches Bauteil setzt elektrische Signale in Bewegung um? |
| Algorithmus | Wie nennt man eine eindeutige Schrittfolge zur Lösung eines Problems? |
| Prototyp | Wie heißt ein erstes testbares Modell einer Idee? |
| Datenschutz | Welches Prinzip schützt personenbezogene Informationen? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Roboter-Beobachtung: Suche im Alltag drei Beispiele für automatisierte oder robotische Systeme und beschreibe, welche Aufgabe sie übernehmen.
- Sensoren im Klassenraum: Erstelle eine Skizze des Klassenraums und markiere Stellen, an denen ein Roboter Informationen messen könnte.
- Algorithmus erklären: Schreibe eine Schrittfolge, mit der ein Roboter vom Eingang zum Lehrerpult fahren könnte.
- Fehlerfreundlichkeit: Beschreibe einen Programmierfehler, der bei einem Roboter passieren könnte, und erkläre, wie Du ihn untersuchen würdest.
Standard
- Zukunftswerkstatt Schule: Führe in einer Gruppe eine Kritikphase, Fantasiephase und Verwirklichungsphase zu einem Schulproblem durch und dokumentiere die Ergebnisse.
- Roboter-Prototyp: Baue oder simuliere einen einfachen Roboter, der auf mindestens einen Sensorwert reagiert.
- Interview zur Technik: Befrage eine Lehrkraft, eine Schülerin oder einen Schüler dazu, wobei Roboter im Unterricht helfen könnten und wobei nicht.
- Medienprodukt: Erstelle ein Erklärvideo, eine Präsentation oder ein Plakat, das Sensoren, Aktoren und Programmierung verständlich erklärt.
Schwer
- KI-Ethik: Entwickle Regeln für den Einsatz von Robotern und KI-Systemen in Deiner Schule und begründe jede Regel.
- Datenprojekt: Plane ein Messprojekt, bei dem ein Roboter Umweltdaten in der Schule erhebt, und erkläre, welche Daten unproblematisch oder sensibel sind.
- Inklusionsroboter: Entwirf einen Roboter, der eine konkrete Barriere im Schulalltag reduziert, und prüfe kritisch, ob dadurch neue Abhängigkeiten entstehen.
- Projektpitch: Präsentiere Deinen Schulroboter der Zukunft mit Problem, Zielgruppe, Funktionsweise, Testkriterien, Risiken und Verbesserungsplan.

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Lernkontrolle
- Transferaufgabe Robotik: Vergleiche ein Roboterprojekt mit einem klassischen Arbeitsblatt und erkläre, welche Lernprozesse jeweils sichtbar oder unsichtbar werden.
- Ethik und Technikfolgen: Beurteile einen Schulroboter mit Kamera aus Sicht von Lernenden, Lehrkräften, Eltern und Datenschutzbeauftragten.
- Problemlöseprozess: Analysiere einen Roboter, der eine Linie nicht zuverlässig verfolgt, und entwickle mindestens drei begründete Verbesserungsansätze.
- Zukunftswerkstatt anwenden: Übertrage die drei Phasen der Zukunftswerkstatt auf ein anderes Schulproblem, zum Beispiel Lärm, Müll, Orientierung oder Motivation.
- Kompetenzanalyse: Erkläre, welche Zukunftskompetenzen in einem Roboterprojekt gefördert werden und wie man ihren Lernfortschritt beobachten könnte.
Lernnachweis
Für den Lernnachweis erstellst Du eine kurze Projektmappe oder digitale Dokumentation. Sie enthält Deine Problemfrage, Skizzen, Programmidee, Testbeobachtungen, Fehleranalyse, ethische Reflexion und eine begründete Einschätzung, wie sinnvoll der Roboter für Schule wirklich ist. Bewertet werden nicht nur technische Funktionen, sondern auch Verständlichkeit, Teamarbeit, Dokumentation, kritisches Denken und Verbesserungsvorschläge.
- Projektmappe: Dokumentiere Problem, Zielgruppe, Entwurf, Programmablauf, Tests und Reflexion.
- Präsentation: Stelle Deinen Prototyp verständlich vor und zeige, welche Entscheidung im Projekt besonders wichtig war.
- Reflexionsgespräch: Erkläre, welche Fehler aufgetreten sind und was Du daraus gelernt hast.
- Ethikcheck: Prüfe Datenschutz, Fairness, Sicherheit, Barrierefreiheit und pädagogischen Nutzen.
- Feedback: Nutze Rückmeldungen aus der Lerngruppe, um Deinen Prototyp oder Deine Idee zu verbessern.
OERs zum Thema
Freie und vertiefende Materialien
- Open Roberta: Open Roberta Lab für Robotik, Simulation und blockbasierte Programmierung
- Kultusministerkonferenz: Bildung in der digitalen Welt
- UNESCO: Guidance for generative AI in education and research
- Bundeszentrale für politische Bildung: Künstliche Intelligenz und Bildung
- Wikimedia Commons: Robotics lesson
- Wikimedia Commons: Pepper als Bildungsroboter
- Wikimedia Commons: Students work on robots
Links
Zusammenfassung
Roboter im Unterricht machen Technik, Medienbildung und Zukunftskompetenzen praktisch erfahrbar. Du lernst, wie Sensoren Informationen aufnehmen, Programme Entscheidungen strukturieren und Aktoren Handlungen ausführen. In einer Zukunftswerkstatt entwickelst Du aus realen Schulproblemen kreative Ideen und überprüfbare Prototypen. Dabei zählt nicht nur, ob ein Roboter funktioniert, sondern ob Du seine Wirkung auf Lernen, Menschen, Daten, Fairness und Verantwortung kritisch beurteilen kannst.
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