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Praxisauftrag und Kompetenzcheck - Zerspanungsmechaniker - 1. Ausbildungsjahr

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Praxisauftrag und Kompetenzcheck - Zerspanungsmechaniker - 1. Ausbildungsjahr

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Einleitung

Du bearbeitest einen zusammenhängenden, fiktiven Fertigungsauftrag aus dem ersten Ausbildungsjahr der Zerspanungsmechaniker-Ausbildung: Eine kleine Montagehilfe soll geplant, hergestellt beziehungsweise sicher simuliert, zusammengebaut, kontrolliert und an eine interne Auftraggeberin übergeben werden. Dabei verknüpfst du vier Lernfelder: Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigen (LF 1), Bauelemente mit Maschinen fertigen (LF 2), einfache Baugruppen herstellen (LF 3) und technische Systeme warten (LF 4).

Du lernst die vollständige berufliche Handlung: Auftrag verstehen, Informationen beschaffen, Alternativen beurteilen, Arbeit planen, sicher ausführen, Maße und Funktionen prüfen, Abweichungen behandeln und den Ablauf fachlich reflektieren. Alle Zahlen, Auftragsnamen und Messprotokolle dieses Kurses sind ausdrücklich erfundene Übungsdaten. Die praktische Arbeit an Maschinen, mit Bohrern, Gewindewerkzeugen und an technischen Anlagen darf nur nach Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung und mit befugter fachlicher Aufsicht erfolgen; eine gleichwertige gefahrlose CAD-/Papiermodell-Alternative wird angeboten. Grundlage sind das aktuelle Berufsprofil des BIBB, die dort verlinkte geltende Ausbildungsordnung und der KMK-Rahmenlehrplan. Maßgeblich bleiben der betriebliche Ausbildungsplan, deine zuständige Kammer und der Landeslehrplan. Dieser Kurs ist weder eine amtliche Prüfung noch eine Bescheinigung über die Prüfungszulassung.



Auftrag klären und technische Informationen prüfen

Auftragssituation: Die fiktive interne Auftraggeberin „Montagegruppe A“ benötigt zwei identische, einfache Montageanschläge als wiederverwendbare Positionierhilfe für leichte, unbelastete Übungsprofile. Ein Anschlag besteht aus einer Grundplatte und einer aufgeschraubten Anschlagleiste. Es handelt sich nicht um eine zugelassene Sicherheitsvorrichtung oder um ein Spannmittel für den Maschinenbetrieb. Für das Jahresprojekt fertigst du ein Exemplar und dokumentierst den zweiten als möglichen Folgeauftrag. Formuliere die Auftragsbestätigung mit Nutzungszweck, Lieferumfang, Prüfmerkmalen und Termin; verwende keine echten Personen- oder Betriebsdaten.


Zeichnung und Anforderungen lesen

Werkstück A – Grundplatte: Endmaße 80,00 × 40,00 × 10,00 mm, für jede dieser Außenabmessungen die Übungstoleranz ±0,20 mm. Zwei durchgehende Innengewinde M6 liegen bei den Lochmittelpunkten (x = 25,00 mm; y = 20,00 mm) und (x = 55,00 mm; y = 20,00 mm). Koordinaten beziehen sich auf die unten und links definierten Bezugskanten. Übungstoleranz der Mittelpunktlage je Koordinate ±0,20 mm.

Werkstück B – Anschlagleiste: Endmaße 50,00 × 20,00 × 6,00 mm, ebenfalls je ±0,20 mm. Zwei Durchgangsbohrungen mit Zeichnungsvorgabe Ø 6,60 mm und Mittelpunktkoordinaten (10,00 mm; 10,00 mm) sowie (40,00 mm; 10,00 mm), jeweils mit Übungstoleranz ±0,20 mm. Leiste mittig auf Grundplatte anordnen: ihre linke Kante liegt bei x = 15 mm, die untere bei y = 10 mm. Dadurch decken sich die nominellen Bohrungsachsen: 15 + 10 = 25 mm sowie 15 + 40 = 55 mm; vertikal gilt 10 + 10 = 20 mm. Zwei geeignete M6-Schrauben verbinden die Teile. Schraubenlänge, Gewindeeingriff und Freigängigkeit der Unterseite sind vorab mit Ausbildenden und konkreten Bauteildaten zu prüfen; kein Drehmoment wird ohne Herstellerangabe vorgegeben.

Fachwörter: Ein Bezug ist die festgelegte Fläche oder Kante, von der aus gemessen wird; Toleranz bezeichnet die zulässige Abweichung vom Nennmaß; Durchgangsbohrung lässt die Schraube hindurch, während das Innengewinde sie aufnimmt. Prüfmerkmal ist eine Eigenschaft, über die Annahme oder Nacharbeit entschieden wird. Für Funktionsflächen sind zusätzlich Ebenheit, Grate, Montagefestigkeit und die sichere Nutzung zu beurteilen.


Vom Kundenwunsch zum Prüfplan

Du klärst vier Rückfragen: Welches Profil soll nur ausgerichtet werden? Muss der Anschlag transportiert werden? Welche Maße sind für dessen Lage entscheidend? Wie wird eine Abweichung gemeldet? Zeichnungen brauchen Versionsstand und Freigabe; eine Datei ohne eindeutige Versionsangabe ist kein sicherer Fertigungsauftrag. Der Informationsfluss lautet: Anfrage → geklärte Anforderungen → freigegebene Übungszeichnung → Arbeits- und Prüfplan → dokumentiertes Ergebnis → Rückmeldung. Versionskontrollierte CAD-Dateien sind besser als unbenannte Kopien; teile ausschließlich fiktive oder anonymisierte Unterlagen.

Abbildung: Messschieber für die Maßkontrolle; Jeremyida002, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Ein Messschieber ist für zahlreiche Außen- und Innenmaße geeignet, die tatsächliche Messunsicherheit hängt aber von Messmittel, Zustand und Anwendung ab.


Planung, Fachrechnen und Materialfluss

Eine fachgerechte Arbeitsplanung führt aus Zeichnung und Sicherheitsfreigabe zu überprüfbaren Entscheidungen. Verfahre nicht nach dem Motto „zuerst bohren, dann nachdenken“: Eine falsch gewählte Bezugskante verschiebt mehrere Bohrungen zugleich. Plane Werkstoff, Rohmaß, Fertigungsverfahren, Bearbeitungsfolge, Prüfmittel und Puffer für Qualitätskontrollen.


Durchgerechnete Vorbereitung

Für den Rechenfall wird gewöhnlicher unlegierter Übungsstahl mit von der Werkstatt bestätigter Eignung verwendet; Rohlinge sind beispielhaft A = 82 × 42 × 10 mm und B = 52 × 22 × 6 mm. Die Aufmaße auf Länge und Breite betragen jeweils 2 mm insgesamt: bei A werden längs 82 − 80 = 2 mm und quer 42 − 40 = 2 mm abgetragen; die jeweils zu bearbeitenden Kanten werden laut Arbeitsplan auf Endmaß gebracht. Die Rohteilmaße sind Beispieldaten, kein allgemeiner Zuschnittzuschlag.

Für zwei Ø-6,60-mm-Durchgangsbohrungen an B und zwei Kernbohrungen Ø 5,00 mm für ein M6-Regelgewinde an A ergeben sich verschiedene Werkzeuge. Ø 5,00 mm ist ein üblicher Lehrwert für M6 mit Regelsteigung 1 mm; maßgeblich sind jedoch die freigegebene technische Dokumentation und das Gewindewerkzeug. Setze niemals Durchgangsloch und Gewindekernloch gleich.

Drehzahlbeispiel: Die Beziehung für das Bohren lautet n = (1000 × v_c) / (π × d), mit n in min⁻¹, der angenommenen Schnittgeschwindigkeit v_c in m/min und dem Bohrerdurchmesser d in mm. Bei der nur für diese Rechenaufgabe vorgegebenen Größe v_c = 20 m/min und d = 5,00 mm folgt n = 20 000 / 15,708 ≈ 1 273 min⁻¹. Die nächste geeignete verfügbare Maschineneinstellung darf nur nach Prüfung der konkreten Werkzeug-, Werkstoff- und Maschinendaten durch die Aufsicht gewählt werden; 1 273 min⁻¹ ist keine allgemeine Betriebsempfehlung. Ein Rechenfehler ohne Faktor 1000 ergäbe einen tausendfach falschen Zahlenwert.

Maßgrenzen: Für A-Länge 80,00 ± 0,20 mm sind 79,80 mm bis 80,20 mm zulässig. Ein gemessener Wert von 80,21 mm liegt 0,01 mm oberhalb der Obergrenze und ist nicht durch Aufrunden freizugeben. Prüfe Messunsicherheit und Messvorgehen mit der Fachkraft, bevor du über Nacharbeit entscheidest.


Arbeitsplan und Materialfluss

Schritt Ausführung oder Entscheidung Prüfpunkt / Dokument
1 Auftrag, Zeichnung, Werkstoff- und Sicherheitsangaben abgleichen Freigabestand, offene Fragen
2 Rohteile A und B kennzeichnen; Materialbedarf und Reststücke prüfen Rohmaße, Rückverfolgbarkeit ohne Personendaten
3 Bezugskanten durch angeleitetes Sägen/Feilen herstellen, Flächen prüfen Außenmaße, Rechtwinkligkeit, Gratfreiheit
4 Mittelpunktlagen von denselben Bezugsflächen anreißen und unabhängig kontrollieren Lageprüfung vor jedem Bohren
5 Unter Aufsicht Werkstücke sicher spannen und auf freigegebenen Maschinen bohren Bohrungsdurchmesser, Lage, Maschinenfreigabe
6 Gewinde unter Aufsicht nach Werkzeuginformation herstellen und prüfen Gewinde und Bohrungsausgang kontrolliert
7 Teile schonend entgraten, reinigen, verschrauben, Funktionsprobe durchführen Flucht, Montage, keine Unterseitenüberstände
8 Prüfprotokoll erstellen, Fehler bewerten, Auftrag übergeben Soll-Ist-Vergleich, Freigabevermerk der Aufsicht

Der Materialfluss führt vom Lager über Rohteilkennzeichnung zu bearbeiteten Teilen, Prüfung, Montage und Übergabe. Getrennte Behälter für wiederverwendbare Reststücke und sortenreine Metallspäne ermöglichen bessere Rückführung. Der Informationsfluss begleitet jeden Schritt: Kein anonymes Maßprotokoll darf ohne eindeutige Zuordnung zu „Werkstück A“ oder „B“ stehen.

Abbildung: Fräsmaschine als Beispiel eines maschinellen Fertigungssystems; Pavel Ševela, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Das Bild ersetzt keine gerätespezifische Einweisung.


Sicher fertigen: Handarbeit, Maschinen und Baugruppe

LF 1 – Handgeführte Werkzeuge: Beim angeleiteten Anreißen, Sägen, Feilen und Entgraten erkennst du Schnittkanten, falsche Einspannungen und Maßabweichungen. Feilen benötigen einen unbeschädigten passenden Griff; lose Werkstücke dürfen nicht in der Hand „auf Spannung“ gehalten werden. Mehrfaches Nachfeilen ohne Zwischenmessung kann zu Untermaß führen. Entferne Grate kontrolliert, ohne funktionale Bezugskanten unnötig abzurunden.

LF 2 – Maschinen: Bei Bohrmaschine und Fräse bewegen sich Werkzeuge mit erheblicher Energie. Befolgung der aktuellen Betriebsanweisung, Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung hat Vorrang vor diesem Lerntext. Prüfe vor dem Start mit der aufsichtführenden Fachkraft die vorgesehene Spannung, Werkzeugzustand, Schutzeinrichtungen, sicheren Arbeitsraum und passende persönliche Schutzausrüstung. Werkstücke niemals mit der Hand gegen das Drehmoment halten. Lange Haare sichern, enganliegende Kleidung tragen und bei rotierenden Werkzeugen keine Handschuhe in Einzugsnähe benutzen; betriebliche Vorgaben entscheiden über konkrete PSA. Späne nur bei sicherem Stillstand mit geeigneten Hilfsmitteln entfernen, niemals mit Fingern oder ungeschützter Druckluft. Keine Messung an rotierendem Werkstück, kein Überbrücken von Schutzvorrichtungen. Die Sicherheitsanweisungen aus Videos sind stets mit der aktuellen DGUV-Information zum Bildungsbereich Metall und dem Maschinenhandbuch abzugleichen.

Abbildung: Säulenbohrmaschine; Pavel Ševela, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Vor einem Arbeitsgang sind Aufspannung, Schutzeinrichtungen und Bedienfreigabe zu kontrollieren.


Vom Einzelteil zur sicheren Baugruppe

LF 3 – Herstellen einfacher Baugruppen: Die beiden Lochachsen der Leiste müssen mit den Gewinden der Grundplatte fluchten. Zwei Schraubstellen verringern die Verdrehbarkeit der Leiste. Die Verbindung muss stabil sein, darf aber das Werkstück nicht schädigen. Kontrolliere die Schraubenlänge vor der Montage und setze nur die von der Aufsicht zugelassenen Verbindungselemente ein. Eine Schraube wird nicht durch Gewalt in ein nicht fluchtendes Gewinde gezwungen: Gefahr von Gewindeschäden. Wird ein Bauteil nachgearbeitet, müssen alle betroffenen Maße erneut geprüft werden. Die Baugruppe ist ein unbelastetes Demonstrationsmodell, kein Werkzeuganschlag für laufende Maschinen.

Sichere Alternative: Zeichne beide Teile im CAD mit Bemaßung und Bohrungsachsen oder baue ein Modell aus Papier/Karton in Maßstab 1:1. Markiere den Anriss, stanze keine Löcher mit scharfen Werkzeugen; nutze vorgedruckte Kreise und Klettpunkte zur Darstellung der Schraubstellen. Simuliere den Arbeitsplan, lege die Bohrungsachsen als transparente Schablonen übereinander und belege die Funktionsprüfung mit Maßangaben sowie einem digitalen Prüfprotokoll. Kein Bohren, Gewindeschneiden, Werkzeuglauf oder Eingriff in eine echte Maschine ist für diese Variante erforderlich.


Medien als Beobachtungsauftrag

Deutschsprachiges Ausbildungsvideo „Grundlagen Drehen bei der Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker“, HAVLAT Präzisionstechnik GmbH (2015). Unterscheide Haupt- und Vorschubbewegung; historische Demonstrationen sind keine aktuelle Sicherheitsanweisung.

Deutschsprachiges Ausbildungsvideo „Grundlagen Fräsen bei der Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker“, HAVLAT Präzisionstechnik GmbH (2015). Beobachte Werkstückspannung und mögliche Prüfstellen; der Jahresauftrag kann auch ohne Fräsen bearbeitet werden.

Abbildung: Drehmaschine in einer Ausbildungswerkstatt; Oleg Bor, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Für die konkrete Montagehilfe ist kein Drehen vorgeschrieben; das Bild dient dem Vergleich typischer Zerspanungsverfahren.


Prüfen, Fehler analysieren und Qualität sichern

Qualität heißt nicht „sieht ordentlich aus“, sondern nachweislich vereinbarte Merkmale erfüllt. Prüfe Maße mit geeignetem Messmittel, dokumentiere Messmitteltyp und dessen Eignung, halte Bezugskanten sauber und wiederhole zweifelhafte Messungen. Ein Messschieber eignet sich für viele Außenmaße; für höhere Präzisionsanforderungen ist gegebenenfalls eine Bügelmessschraube geeigneter. Prüfe bei Gewinden den ordnungsgemäßen Eingriff mit zugelassenen Prüfmitteln oder einer geeigneten, unbelasteten Funktionsprobe unter Anleitung. Die Messunsicherheit darf nicht ignoriert werden.


Vollständig erläutertes Beispiel-Prüfprotokoll

Folgende synthetischen Messwerte beziehen sich auf die beiden Übungsteile; sie sind keine Ergebnisse einer tatsächlich gefertigten Baugruppe.

Merkmal Soll und zulässiger Bereich Fiktiver Ist-Wert Fachliche Beurteilung
Grundplatte Länge 80,00 ± 0,20 mm → 79,80 bis 80,20 80,08 mm Innerhalb der Übungstoleranz
Grundplatte Breite 40,00 ± 0,20 mm → 39,80 bis 40,20 39,94 mm Innerhalb der Übungstoleranz
Grundplatte Dicke 10,00 ± 0,20 mm → 9,80 bis 10,20 10,02 mm Innerhalb der Übungstoleranz
Leiste Länge 50,00 ± 0,20 mm → 49,80 bis 50,20 49,91 mm Innerhalb der Übungstoleranz
Leiste Breite 20,00 ± 0,20 mm → 19,80 bis 20,20 20,06 mm Innerhalb der Übungstoleranz
Leiste Dicke 6,00 ± 0,20 mm → 5,80 bis 6,20 5,98 mm Innerhalb der Übungstoleranz
Erste Gewindeachse A x = 25,00 ± 0,20; y = 20,00 ± 0,20 mm x = 25,10; y = 19,92 mm Beide Koordinaten innerhalb
Zweite Gewindeachse A x = 55,00 ± 0,20; y = 20,00 ± 0,20 mm x = 55,05; y = 20,08 mm Beide Koordinaten innerhalb
Erste Bohrungsachse B x = 10,00 ± 0,20; y = 10,00 ± 0,20 mm x = 10,05; y = 10,02 mm Beide Koordinaten innerhalb
Zweite Bohrungsachse B x = 40,00 ± 0,20; y = 10,00 ± 0,20 mm x = 40,03; y = 9,94 mm Beide Koordinaten innerhalb

Lagekette prüfen: Liegt die Leiste nominell 15,00 mm vom linken Plattenrand, erhältst du für ihre erste Bohrungsachse global x = 15,00 + 10,05 = 25,05 mm und y = 10,00 + 10,02 = 20,02 mm. Die Differenzen zur ersten Grundplattenachse (25,10; 19,92) betragen Δx = −0,05 mm und Δy = +0,10 mm. Die rechnerische radiale Achsabweichung ist √(0,05² + 0,10²) ≈ 0,112 mm. Bei der zweiten Achse ergibt sich global (55,03; 19,94), relativ zu (55,05; 20,08) also Δx = −0,02 mm und Δy = −0,14 mm; die radiale Abweichung beträgt rund 0,141 mm. Diese Werte sprechen für eine mögliche Montage, beweisen aber noch keine Passung: tatsächliche Bohrungsdurchmesser, Gewinde, Kanten, Messunsicherheit, Leistenlage und Montageverhalten müssen geprüft werden. In einer echten Fertigung darf kein Maß stillschweigend „passend gemacht“ werden.

Abbildung: Bügelmessschraube; Stephanie cheks, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Messkraft, Messflächen und richtige Ablesung beeinflussen die Qualität.


Fehler erkennen und Gegenmaßnahmen begründen

Beispiel Fehler A: Eine Bohrungsachse liegt 1,00 mm zu weit rechts. Mögliche Ursachen sind Anriss von der falschen Kante, verschobenes Werkstück oder fehlerhaftes Ablesen. Sichere Reaktion: stoppen, Ursache dokumentieren, mit der Fachkraft eine zulässige Nacharbeit oder Neufertigung bewerten; kein ungeprüftes Aufbohren.

Beispiel Fehler B: Beim Messen eines gratigen Teils erscheinen die Außenmaße zu groß. Erst Werkstück sicher stillsetzen, Grate kontrolliert bearbeiten und anschließend mit geeignetem gereinigten Messmittel erneut prüfen.

Beispiel Fehler C: Eine Schraube lässt sich nicht handleicht ansetzen. Prüfe Teilezuordnung und Achslage sowie mögliche Gewindeschäden; keine Gewalt anwenden. Überarbeite die Prozessfolge: Kontrollmessung vor der Bearbeitung weiterer identischer Werkstücke reduziert Ausschuss.


Technische Systeme erhalten, dokumentieren und übergeben

LF 4 – Warten technischer Systeme: Warten dient dem Erhalt des vorgesehenen Zustands; Inspizieren bedeutet Zustand feststellen, Instandsetzen bedeutet Fehler beseitigen. Als Lernende führst du ausschließlich ausdrücklich freigegebene einfache Tätigkeiten aus: Sichtkontrolle von Bedienhinweisen und Schutzeinrichtungen durch befugte Personen, geordnete Werkzeugablage, dokumentierte Meldung von Beschädigungen und – nach Sicherung gegen unbeabsichtigten Wiederanlauf – das nach Betriebsanweisung vorgesehene Reinigen zugänglicher Bereiche. Verkleidungen öffnen, elektrische Wartung, KSS-Systeme einstellen und Eingriffe in Schutzsysteme sind keine selbstständigen Ausbildungsübungen. Die DGUV benennt ausdrücklich Schnitt-/Quetschgefahren, Lärm, Materialtransport und Gefahrstoffe wie Kühlschmierstoffe. Prüfe für letztere die DGUV Regel 109-003, Ausgabe April 2026 und betriebliche Sicherheitsdatenblätter; Öle und KSS nicht ins Abwasser geben, getrennt entsprechend Entsorgungsplan behandeln.


Digitale Dokumentation und Kundengespräch

Eine brauchbare Auftragsmappe enthält Auftragsnummer als fiktive Kennung, datierte Zeichnungsversion, Werkstoffannahmen, geplante Verfahrensfolge, geprüfte Drehzahlrechnung, Freigabefelder, Prüfplan, anonymisierte Messwerte, Abweichungsbericht, Foto des Modells nur ohne Personen oder vertrauliche Betriebsdaten, Übergabeprotokoll und eigene Reflexion. Dateinamen wie „Uebungsauftrag_A_Version02“ sind nachvollziehbarer als „neu_final_letzte“.

Gesprächsbeispiel: „Die beiden Teile sind nach unserem Übungsprüfplan bemaßt; die berechneten Achsabweichungen sind dokumentiert. Vor dem Einsatz als reale Vorrichtung wären zusätzliche Festigkeits- und Sicherheitsprüfungen erforderlich. Möchten Sie den Anschlag als reines Demonstrationsmodell übernehmen?“ Unklare Kundenforderungen führst du als Rückfrage, nicht als stillschweigende Annahme.


Bewertungsraster für den Jahresauftrag

Kriterium Punkte Nachweis
Auftragsanalyse und Rückfragen 15 Zweck, Anforderungen, Zeichnungsversion, Einschränkungen nachvollziehbar
Fachlicher Arbeits- und Materialplan 15 Reihenfolge, Bezüge, Werkzeuge, Rechenweg, Ressourcennutzung begründet
Sicherheit, Umwelt und Informationsschutz 15 Gefahren erkannt, Aufsicht bzw. sichere Simulation gewählt, Schutz- und Entsorgungsregeln
Werkstück- beziehungsweise Modellherstellung 20 Zeichnungskonforme Geometrie, zwei Bauteile, nachvollziehbare Schraubstellen, dokumentierter Prozess
Prüfung und Fehleranalyse 20 Soll-Ist-Tabelle, Lageketten, Grenzwerte, Abweichungsentscheidung und Prüffolgerungen
Fachkommunikation und Dokumentation 10 Rückfrage, Auftragspapiere, anonymisierte Übergabe
Reflexion und Verbesserung 5 Konkrete Fehlerursachen und eine überprüfbare Prozessverbesserung
Gesamt 100 Kriterien für betreute Ausbildungsrückmeldung; keine amtliche Prüfungsnote

Bewertung der sicheren Alternative: Die Punkte für die Herstellung beziehen sich auf maßhaltiges CAD-/Kartonmodell, nachvollziehbare Bohrbild- und Verbindungsdarstellung sowie Simulation von Spannung/Verfahrensfolge; kein gefährlicher Maschinenbetrieb ist nötig. Rückmeldungen sollen Entscheidungen anhand der Belege würdigen und einen nächsten konkreten Verbesserungsschritt nennen. Notiere zum Schluss, welche Festlegung zuverlässig funktionierte, welcher Fehler beinahe aufgetreten wäre und welche Daten vor einer echten Nutzung noch fehlen.



Interaktive Aufgaben


Quiz: Fachwissen und Entscheidungen

Was ist im Beispiel der erste fachlich sinnvolle Schritt vor der Fertigung? (Auftrag und Zeichnungsversion mit der Auftraggeberin klären) (!Die Bohrungen ohne Lageprüfung fertigen) (!Zuerst beliebige Schrauben auswählen) (!Das Messprotokoll ohne Maße ausfüllen)




Welche Maße sind für die Länge der Grundplatte im Übungsfall zulässig? (79,80 mm bis 80,20 mm) (!79,60 mm bis 80,40 mm) (!80,20 mm bis 80,60 mm) (!79,00 mm bis 81,00 mm)




Warum werden bei Grundplatte und Leiste unterschiedliche Bohrungsarten benötigt? (Die Schraube passiert die Leiste und greift in das Gewinde der Grundplatte) (!Beide Bauteile müssen ausschließlich Gewindebohrungen haben) (!In beiden Bauteilen muss das Bohrungsmaß identisch mit der Schraubenkopfbreite sein) (!Die Leiste braucht ein Gewinde und die Grundplatte nur ein Durchgangsloch)




Welcher Kernlochdurchmesser ist im Beispiel für ein M6-Regelgewinde vorgegeben? (5,00 mm) (!6,60 mm) (!8,00 mm) (!3,00 mm)




Welche Beziehung liefert im Kurs das Drehzahl-Rechenbeispiel für einen Bohrer? (n gleich 1000 mal Schnittgeschwindigkeit geteilt durch pi mal Bohrerdurchmesser) (!n gleich Schnittgeschwindigkeit mal Bohrerdurchmesser ohne Umrechnung) (!n gleich Bohrerdurchmesser geteilt durch Schnittgeschwindigkeit) (!n gleich Werkstücklänge mal Bearbeitungszeit)




Weshalb werden die Lochmittelpunkte von festgelegten Bezugskanten gemessen? (Damit Lageangaben an beiden Bauteilen eindeutig und prüfbar sind) (!Damit die Messung unabhängig von jeder Zeichnung ist) (!Damit die Bohrdurchmesser keine Rolle mehr spielen) (!Damit Werkstücke ohne Einspannung bearbeitet werden dürfen)




Wie reagierst du bei nicht fluchtenden Schraubstellen fachgerecht? (Montage stoppen und Ursache sowie zulässige Korrektur mit der Aufsicht klären) (!Schraube mit größerer Kraft einschrauben) (!Das Gewinde verdeckt beschädigen und trotzdem freigeben) (!Die Lageabweichung aus dem Protokoll entfernen)




Was ist die geeignete Reaktion auf scharfkantige Späne an einer stillzusetzenden Maschine? (Maschine sicher stillsetzen lassen und Späne mit freigegebenen Hilfsmitteln beseitigen) (!Späne bei laufender Spindel mit den Fingern entfernen) (!Späne mit der Hand unter ein rotierendes Werkzeug drücken) (!Schutzeinrichtungen zur Reinigung überbrücken)




Welches Dokument zeigt eine Abweichung am zuverlässigsten? (Ein Soll-Ist-Prüfprotokoll mit Maß und begründeter Entscheidung) (!Ein Foto ohne Maßstab und Zuordnung) (!Eine mündliche Behauptung ohne Prüfwert) (!Eine ausgedachte Freigabe ohne Prüfung)




Welche Wartungsaufgabe ist für Auszubildende ohne besondere Befugnis angemessen? (Schaden melden und nur freigegebene Sichtkontrollen sowie sichere Reinigung durchführen) (!Schutzhauben im laufenden Betrieb demontieren) (!Elektrische Antriebe eigenständig öffnen) (!Kühlschmierstoff ohne Betriebsanweisung ins Abwasser ablassen)





Memory: Fachbegriffe zuordnen

Bezugskante Festgelegte Ausgangskante für Lage- und Maßmessungen
Toleranzfeld Bereich zwischen zulässiger Unter- und Obergrenze
Kernloch Bohrung, in die ein Innengewinde hergestellt wird
Prüfprotokoll Dokumentierter Vergleich von Soll und Ist
Anreißen Übertragen der Bearbeitungslage auf ein Werkstück
Instandhalten Technisches System durch abgestimmte Maßnahmen funktionsfähig erhalten





Drag-and-drop: Arbeitsschritte und Zweck

Ordne den Arbeitsschritt dem Zweck zu. Zweck
Auftragsklärung Anforderungen und Verwendung eindeutig festhalten
Bezugskanten festlegen Koordinaten der Lochmittelpunkte reproduzierbar messen
Kernloch herstellen Bohrung für die anschließende Gewindeherstellung vorbereiten
Baugruppe montieren Leiste und Grundplatte kontrolliert verbinden
Endprüfung dokumentieren Maße und Funktion vor der Übergabe nachweisen





Kreuzworträtsel: Metalltechnik

Messschieber Welches Messgerät besitzt typischerweise Innen- und Außenmessschenkel?
Bezugskante Von welcher festgelegten Werkstückkante werden die Koordinaten abgenommen?
Kernloch Wie nennt man die Bohrung, die vor der Herstellung eines Innengewindes benötigt wird?
Entgraten Wie heißt das Entfernen scharfer überstehender Kanten in einem Wort?
Schutzbrille Welcher Augenschutz wird gemäß Gefährdungsbeurteilung bei spanenden Tätigkeiten benötigt?
Prüfprotokoll Welches Dokument hält einen Soll-Ist-Vergleich fest?





LearningApps: weitere Übungen recherchieren

Dies ist eine thematische Suchseite, kein auf fachliche Richtigkeit oder Rechte geprüfter Einzel-Lernbaustein. Prüfe gefundene Übungen anhand von Zeichnung und Unterricht.


Lückentext: Fertigungsauftrag

Ergänze die technischen Fachwörter.
Zu Beginn wird die gültige

ermittelt.
Die Maße werden von einer definierten

aus übertragen.
Vor dem Schneiden eines Innengewindes wird das passende

gebohrt.
Die Streifenbohrung ohne Innengewinde ist eine

.
Zulässige Maßabweichungen beschreibt die

.
Die Messwerte werden im

gegenübergestellt.
Eine scharfkantige überstehende Kante wird durch

entfernt.
Die endgültige Übergabe setzt eine dokumentierte

voraus.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Technische Zeichnung: Skizziere Grundplatte und Leiste mit allen Außenmaßen, beiden Bohrungslagen und eindeutig markierten Bezugskanten. Benenne alle Zeichnungsversionen.
  2. Messschieber: Ordne im begründeten Prüfplan den sechs Außenabmessungen passende Messstellen zu und nenne zwei mögliche Ursachen einer verfälschten Messung.
  3. Fachrechnen: Berechne Unter- und Obermaß der 50,00-mm-Leiste bei ±0,20 mm und entscheide begründet über einen fiktiven Messwert von 50,24 mm.
  4. Arbeitssicherheit: Kennzeichne auf einer schematischen Säulenbohrmaschine mindestens vier Gefahren- und Schutzpunkte; beschreibe eine sichere Alternative ohne Maschinenlauf.


Standard

  1. Arbeitsplanung: Erstelle einen Arbeitsplan mit mindestens acht Stationen vom fiktiven Auftrag bis zur Übergabe und ordne Prüfstellen sowie aufsichtspflichtige Tätigkeiten zu.
  2. Schnittgeschwindigkeit: Berechne die theoretische Bohrerdrehzahl für d = 6,60 mm und rein rechnerisch vorgegebenes v_c = 20 m/min; begründe, warum dieser Wert ohne Werkzeug- und Maschinenfreigabe nicht eingestellt wird.
  3. Qualitätssicherung: Trage fünf eigene synthetische Soll-Ist-Werte in ein Prüfprotokoll ein, kontrolliere die Toleranzen und nenne gegebenenfalls erforderliche Rückfragen.
  4. Baugruppen: Erstelle im CAD oder aus Karton beide Teile in Maßstab 1:1 und zeige anhand der Lochachsen, welche Positionierung für eine konfliktfreie Montage vorgesehen ist.


Schwer

  1. Toleranzkette: Berechne für zwei vorgegebene abweichende Achskoordinaten die globalen Differenzen und die radiale Achsabweichung; trenne rechnerische Näherung von realer Montagefreigabe.
  2. Fehleranalyse: Entwickle für eine um 1,00 mm verschobene Bohrung einen strukturierten Fehlerbericht mit Ursachenhypothesen, gesperrtem Werkstück, zulässigen Prüfungen und Entscheidungsvorlage.
  3. Kundenkommunikation: Führe ein Rollenspiel zur Übergabe des fiktiven Anschlags durch. Erkläre nachvollziehbar einen bestandenen Prüfpunkt, eine Grenze des Modells und einen dokumentierten Änderungswunsch.
  4. Nachhaltige Fertigung: Vergleiche zwei begründete Arbeitsfolgen hinsichtlich Materialverlust, Nacharbeit, Energie, KSS-Behandlung und Dokumentationsqualität; schlage eine messbare Prozessverbesserung vor.




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Lernkontrolle

  1. Auftragsanalyse: Lege eine fiktive Änderungsanfrage zur Leistenlänge vor und erkläre, welche Zeichnungs-, Arbeitsplan- und Prüfplanfelder aktualisiert werden müssen.
  2. Maschinentechnik: Erkläre mit der Drehzahlformel die Bedeutung der Einheiten und warum aus dem Rechenergebnis keine Freigabe zum Maschinenstart folgt.
  3. Montageprüfung: Prüfe anhand von zwei selbst gewählten Messwertsätzen die Lageübereinstimmung der Lochachsen und begründe, welche weiteren Nachweise vor einer realen Funktionsfreigabe fehlen.
  4. Fertigungstechnik: Vergleiche Feilen, Bohren und Gewindeherstellung hinsichtlich Bearbeitungsziel, typischer Fehlerursache, erforderlicher Aufsicht und Qualitätskontrolle.
  5. Technische Systeme: Trenne an drei Beispielen Sichtinspektion, Wartung und Instandsetzung und beschreibe die Grenzen eigener Tätigkeit im ersten Ausbildungsjahr.
  6. Umweltschutz: Analysiere den Materialfluss und zeige je einen Ansatz zur Vermeidung von Ausschuss, zur getrennten Spanerfassung und zum sicheren Umgang mit KSS.
  7. Kommunikation: Formuliere eine verständliche Übergabemeldung mit einer belegten Abweichung und einer noch offenen Frage; verwende ausschließlich erfundene Daten.




Lernnachweis

Abzugebendes Portfolio: anonymisierte Auftragsklärung und freigegebene Übungszeichnung; CAD-Datei oder Fotos des sicheren Kartonmodells beziehungsweise der unter Aufsicht hergestellten Teile; Materialliste; mindestens achtstufiger Arbeitsplan; vollständiger Rechenweg mit Einheiten; Gefährdungs- und Alternativenbetrachtung; vollständig ausgefülltes Soll-Ist-Protokoll mit mindestens sechs Außenmaßen und vier Lochlagen; Montage- oder Überlagerungsnachweis; Fehleranalyse; kurze fiktive Kundenübergabe; Reflexion; dokumentierte Rückmeldung am 100-Punkte-Raster. Aus der Werkstatt dürfen keine Fotos mit erkennbaren Menschen, realen Kundennamen, geheimen Maschinenparametern oder betrieblichen Sicherheitsinformationen veröffentlicht werden. Die Bewertung des CAD-/Kartonmodells erfolgt nach denselben nachweisbezogenen Kriterien; tatsächliche Werkzeugmaschinenbedienung ist kein notwendiger Online-Lernnachweis.


OER und Wikipedia

Fachliche Grundlagen und rechtlicher Bezugsrahmen (abgerufen/überprüft im Oktober 2026):

Ausgewählte, einzeln auf Wikimedia Commons geprüfte Abbildungen und Quellen-/Lizenzbelege:

Datei Dateiseite Urheber Lizenz
File:Vernier Caliper.jpg Wikimedia Commons Jeremyida002 CC BY-SA 4.0
File:Milling machine.jpg Wikimedia Commons Pavel Ševela CC BY-SA 3.0
File:Drill press.jpg Wikimedia Commons Pavel Ševela CC BY-SA 3.0
File:Metal lathe. School workshop.jpg Wikimedia Commons Oleg Bor CC BY-SA 4.0
File:Micrometer screw gauge.jpg Wikimedia Commons Stephanie cheks CC BY-SA 4.0

Die Medien werden unverändert angezeigt; bei Wiederverwendung sind Namensnennung, Lizenzverlinkung und gegebenenfalls Änderungskennzeichnung einzuhalten. YouTube-Videos sind verlinkte, urheberrechtlich geschützte Angebote und keine ausdrücklich als OER freigegebenen Videos:

Die Datensätze und Beschreibungstexte der Videos wurden recherchiert; ihre rechtliche Nutzung erfolgt als Verweis/Einbettung, nicht als freie Weiterlizenzierung. Videoinhalte sind nicht als aktuell gültige Betriebsanweisung zu behandeln.

Wikipedia zum Weiterlesen (deutsch):



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Projektidee „Prüfbare Montagehilfe“: Entwickle aus dem Übungsmodell ein verbesserbares, dokumentiertes Produktkonzept. Vergleiche die sichere Karton-/CAD-Variante mit einer fachlich beaufsichtigten Werkstattfertigung. Dokumentiere einen Entwurf, den Prüfplan und mindestens eine begründete Änderung. Für weiterführende Aufgaben eignen sich digitaler Materialfluss, Abweichungsmanagement und visuelle Prüfprotokolle. Ein Einsatz an laufenden Maschinen oder als tragendes Sicherheitsbauteil ist ohne gesonderte professionelle Auslegung und Freigabe ausgeschlossen.



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