Praxisauftrag und Kompetenzcheck - Technischer Systemplaner - 2. Ausbildungsjahr
Einleitung
Du arbeitest im zweiten Ausbildungsjahr an einem durchgängigen, berufstypischen Jahresprojekt: Aus einem fiktiven Kundenwunsch entsteht eine geprüfte technische Planung mit Zeichnungen, Berechnungen, Material- oder Informationsliste, Änderungsnachweis und nachvollziehbarer Übergabe. Das Lernziel lautet: Du kannst einen technischen Auftrag analysieren, planen, begründet bearbeiten, prüfen und dokumentieren. Eine sichere CAD- und Modellvariante ermöglicht die Bearbeitung ohne Eingriff in reale Anlagen. Sämtliche Kundennamen, Preise, Maße und Projektdateien in diesem Kurs sind frei erfundene Übungsdaten.
Der Beruf Technischer Systemplaner beziehungsweise Technische Systemplanerin dauert regulär dreieinhalb Jahre. Laut BIBB-Berufsprofil und Ausbildungsordnung verbindet er gemeinsame Kompetenzen in technischen Dokumenten, CAD, Werkstoffauswahl, Berechnung, Kommunikation und Qualität mit den Fachrichtungen Versorgungs- und Ausrüstungstechnik (VAT), Stahl- und Metallbautechnik (SMT) und Elektrotechnische Systeme (ETS). Ab dem zweiten Ausbildungsjahr unterscheiden sich die fachrichtungsspezifischen Lernfelder. Dieser Kurs ist kein amtlicher Ausbildungs- oder Prüfungsnachweis; konkret maßgeblich bleiben der betriebliche Ausbildungsplan, der jeweilige Landeslehrplan und die zuständige Industrie- und Handelskammer.
Den Praxisauftrag verstehen und eingrenzen
vollständige Handlung und Projektrollen
Die vollständige berufliche Handlung umfasst Informieren, Planen, Entscheiden, Ausführen, Kontrollieren und Bewerten. Du erzeugst in jeder Phase ein prüfbares Ergebnis: Anforderungsliste, Termin- und Arbeitsschrittplan, Variantenentscheidung, CAD-/Berechnungspaket, Prüfprotokoll und Reflexion. In einem echten Planungsbüro kann eine Fachkraft als prüfende Person eingesetzt sein; deine eigene Planung ersetzt ihre Freigabe nicht.
Beispiel-Kundenanfrage: „Für einen neuen, 6 m langen, 4 m breiten und 3 m hohen Besprechungsraum wünschen wir eine nachvollziehbare technische Vorplanung der Lüftungsführung. Die Unterlagen sollen verständlich, ressourcenschonend und bis zum vereinbarten Termin prüfbar sein.“ Es handelt sich um einen fiktiven Planungsauftrag ohne Kundendaten. Die Aufgabe ist zunächst eine Modellplanung, keine ausführungsreife Planung oder gesundheitliche Lüftungsfreigabe.
Ein Lastenheft fasst auftraggeberseitig die Anforderungen zusammen, etwa Raummaße, nutzbare Deckenfläche, Termin und verständliche Übergabe. Ein Pflichtenheft beschreibt die vorgeschlagene Umsetzung, etwa CAD-Grundriss, Leitungsweg, Berechnungsblatt und Materialliste. Offene Punkte wie Brandschutzdurchführungen, tatsächliche Luftqualitätsanforderungen oder Geräuschgrenzen müssen als ungeklärt markiert und vor einer echten Ausführung durch zuständige Fachleute bearbeitet werden. Ein Kundenwunsch ist nicht automatisch ein technischer Nachweis.
gemeinsame Jahreskompetenzen und drei Spezialisierungen
| Kompetenz im Jahresprojekt | Konkreter Nachweis | Fachrichtungsspezifischer Anschluss |
|---|---|---|
| Technische Dokumente und CAD | Maßstäblicher Plan mit Schriftfeld, Legende, Index und Stückliste | VAT: Rohr- und Luftführung; ETS: Installations- und Stromlaufpläne; SMT: Einzelteil- und Baugruppenzeichnungen |
| Fachrechnen und Datenblätter | Formel, Einheiten, Rechenweg, Plausibilitätsprüfung und benannte Annahmen | VAT: Volumenströme und Abmessungen; ETS: elektrische Größen; SMT: Zuschnitt und Werkstoffmengen |
| Kunden- und Teamkommunikation | Gesprächsnotiz, Rückfrage, Variantenvergleich und dokumentierte Entscheidung | Fachbegriffe der jeweiligen Systeme verständlich erläutern |
| Qualität, Sicherheit und Verantwortung | Kollisions-, Versions-, Quellen- und Gefährdungscheck | Fachspezifische Freigaben bleiben bei befugten Fachleuten |
Der KMK-Rahmenlehrplan ordnet VAT im zweiten Jahr beispielsweise Wärmeverteilungs-, Trinkwasser-, Sanitär- und Luftverteilungsplanungen zu; SMT behandelt unter anderem Blechbauteile, genormte Halbzeuge, Treppen und Bauvorhaben; ETS analysiert elektrotechnische Systeme, plant Installationen, Steuerungen und energietechnische Anlagen. Die konkrete Reihenfolge bestimmst du nicht aus diesem Kurs, sondern aus Schule und Betrieb. Der bundesweite Rahmenlehrplan von 2011 kann ältere Gesetzesbezeichnungen enthalten; rechtsverbindliche und technische Vorgaben müssen in ihrer aktuellen Fassung nachgesehen werden.
Praxisdialog: Die Kundenseite fragt, ob die Leitungsführung die Tür überquert. Du antwortest nicht mit einer unbelegten Zusage, sondern fragst nach Türhöhe, Unterzug, Installationsraum und Fluchtweg und kennzeichnest den Prüfpunkt im Grundriss. Eine Kundenmail erhält nur die freigegebene, datensparsame Zeichnungsversion.
Informationsfluss, CAD und Fachrechnen
ein Informationsfluss ohne Versionsfehler
Erfasse eine Eingangsdateiliste mit Baugrundriss, Aufgabenbeschreibung, Freigabestatus und Erstellungsdatum. Trenne eine schreibgeschützte Quelle von der Bearbeitungskopie. Vergib Zeichnungsnummer, Bearbeitungsstand, Maßeinheit, Maßstab und Revisionsindex, etwa MODELL-LUEFT-01, Index B. Eine Stückliste enthält eindeutige Positionsbezeichnungen, Mengen und Einheiten. Änderst du eine Bauteilzahl im CAD, kontrollierst du anschließend, ob Stückliste, Beschriftungen und Kalkulation aktualisiert wurden. Auch ein automatisch erzeugter Export muss gegen die Quelle geprüft werden.
Ein Maßstab 1:50 bedeutet, dass 1 cm auf einer maßstäblichen Papierzeichnung 50 cm am Objekt darstellt: Eine Raumlänge von 6 m = 600 cm ergibt auf dem Ausdruck 600 cm / 50 = 12 cm. Bei 1:100 sind es 6 cm. CAD-Geometrien werden üblicherweise in Modellmaßen geführt; den Darstellungsmaßstab legst du erst für das Blatt oder den Ausdruck fest. Typischer Fehler: 1:50 in das Schriftfeld schreiben, aber mit 1:100 ausdrucken. Die gezeichnete Form kann korrekt aussehen und dennoch nicht zum angegebenen Maßstab passen. Abmessungen für die Ausführung sind aus bestätigten Maßangaben zu entnehmen, nicht durch unkritisches Abgreifen eines PDFs.

Orthogonale Projektion zur Unterscheidung von räumlichem Objekt und Ansichten; Urheber und Lizenz im Medienverzeichnis.

Vergleich von Bemaßungsansätzen. Die Abbildung dient der Analyse, nicht als vollständige aktuelle Normvorlage.

Beispiel einer CAD-Zeichnungsumgebung. Softwaredialoge und Versionen können inzwischen abweichen.
Deutschsprachiges Fachvideo „Technische Zeichnungen in FreeCAD erstellen“, Stolz3D (2021): Ansichten, Schnitt und Bemaßung. Prüfe in deiner eingesetzten Software die aktuelle Bedienung.
Rechnen mit prüfbaren Einheiten
Für einen rechteckigen Raum berechnest du das Volumen mit V = Länge × Breite × Höhe. Ein für eine Modellrechnung vorgegebener Luftwechsel n pro Stunde führt zur Beziehung Volumenstrom = Raumvolumen × Luftwechselzahl. Zur Plausibilitätsprüfung einer Leitung gilt bei vereinfachter gleichmäßiger Strömung Geschwindigkeit = Volumenstrom / freier Querschnitt. Dabei muss der Volumenstrom in m³/s und der Querschnitt in m² eingesetzt werden; 1 m³/s = 3.600 m³/h. Diese Formeln ersetzen weder Luftqualitäts-, Schall-, Druckverlust- und Brandschutznachweise noch aktuelle Regeln der technischen Gebäudeausrüstung.
Fachrichtungstransfer: Für ein ungefährliches 12-V-Gleichspannungs-Simulationsmodell rechnest du bei 6 W mit I = P/U = 6 W / 12 V = 0,5 A. Das sagt noch nichts über reale Netzabsicherung oder Leitungsauswahl aus. In SMT kannst du aus einer selbst gewählten Profilgeometrie und dokumentierter Zuschnittlänge Materialbedarf und Verschnitt ermitteln; Tragfähigkeit oder Befestigungssicherheit müssen befugt nachgewiesen werden. Die gemeinsame Kompetenz ist der vollständige und prüfbare Rechenweg, nicht die Gleichsetzung unterschiedlicher Fachnachweise.
Durchgerechneter Praxisfall: Lüftungskanal im Modellraum
Aufgabenblatt, Annahmen und Arbeitsplan
Auftrag: Erstelle für einen fiktiven Besprechungsraum (6,0 m × 4,0 m × 3,0 m) einen schematischen Grundriss, eine einfache Kanal-Volumenstromrechnung, eine überschlägige Material- und Kostenliste sowie einen Prüfbericht. Nur als didaktische Annahme gilt eine Luftwechselzahl von 3 pro Stunde und ein rechteckiger freier Kanalquerschnitt von 0,20 m × 0,15 m. Ob diese Werte für einen wirklichen Raum geeignet oder zulässig sind, ist nicht geprüft. Zwei modellierte Luftauslässe teilen den rechnerischen Volumenstrom gleichmäßig. Für Montage, Hygiene, Akustik, Druckverluste, Brand- und Schallschutz wären gesonderte Fachplanungen erforderlich.
| Phase | Arbeitsschritt | Prüfergebnis |
|---|---|---|
| Informieren | Synthetische Raumskizze, Vorgaben, Anforderungen und offene Sicherheitsfragen erfassen | Anforderungsliste und Raummaße |
| Planen | Aufteilung des Leitungswegs, Berechnungen und Terminfolge festlegen | Ablaufplan und geprüfte Annahmen |
| Entscheiden | Varianten A und B mit Länge, Kollisionen und Wartungszugang vergleichen | Begründete Auswahl, ungeklärte Punkte markiert |
| Ausführen | CAD-Modell, Blattansichten, Legende, Stückliste und Kostentabelle erstellen | Dateien in Übungsordner, Index A |
| Kontrollieren | Maße, Einheiten, Mengen, Index, Kollisionen und Quelle unabhängig vergleichen | Abweichungsliste und Revision B |
| Bewerten | Ergebnis anhand des Bewertungsrasters vorstellen und Grenzen erklären | Kundenorientierte Präsentation und Reflexion |
Schrittweise Berechnung
Schritt 1 – Raumvolumen: 6,0 m × 4,0 m × 3,0 m = 72,0 m³.
Schritt 2 – Modell-Volumenstrom: 72,0 m³ × 3/h = 216 m³/h. Das sind 216 / 3.600 = 0,060 m³/s. Bei der hier nur angenommenen gleichmäßigen Verteilung entfallen auf jeden der zwei Auslässe 108 m³/h.
Schritt 3 – freier Kanalquerschnitt: 0,20 m × 0,15 m = 0,030 m². Für die rein rechnerische Durchschnittsgeschwindigkeit folgt 0,060 m³/s / 0,030 m² = 2,0 m/s. Das ist kein Schall-, Druckverlust- oder Eignungsnachweis; Einbauten und reale Querschnitte können den Wert verändern.
Schritt 4 – Modell-Leitungsweg: Eine horizontale Strecke von 5,4 m und zwei Modell-Abgänge von je 1,2 m ergeben 5,4 + 1,2 + 1,2 = 7,8 m. Für die reine Materialüberschlagsrechnung werden 10 % Zuschlag angenommen: 7,8 m × 1,10 = 8,58 m, auf 8,6 m Einkaufsmenge aufgerundet. Der Zuschlag ist eine frei gewählte Projektannahme und keine allgemeine Norm. Tatsächliche Formteile, Zuschnitte und Verpackungseinheiten wären gesondert zu ermitteln.
Schritt 5 – vereinfachte Kanaloberfläche: Der Umfang des rechteckigen Kanals ist 2 × (0,20 + 0,15) = 0,70 m. Für 8,6 m geraden Kanal ergibt das überschlägig 0,70 m × 8,6 m = 6,02 m² Mantelfläche. Formteile und endseitige Flächen sind hier nicht eingerechnet. Eine mögliche Dämm- oder Blechbedarfsbestimmung benötigt weitere Annahmen.
Reales Lüftungskanalnetz als Anschauung. Im Kurs werden nur ungefährliche digitale Kanalmodelle angefertigt.
Stückliste, Kalkulation und prüfbares Ergebnis
Die folgenden Preise sind erfundene Netto-Übungspreise; sie sind kein Angebot und keine Marktpreisaussage.
| Pos. | Modellposition | Menge | Übungspreis je Einheit | Summe |
|---|---|---|---|---|
| K01 | Gerader Modellkanal, Länge äquivalent | 8,6 m | 18,00 € je m | 154,80 € |
| A01 | Luftauslass als CAD-Bauteil | 2 Stück | 45,00 € | 90,00 € |
| V01 | Verbindungselement als CAD-Bauteil | 4 Stück | 12,00 € | 48,00 € |
| P01 | Planungsarbeit, kalkulatorisch | 6 Stunden | 42,00 € | 252,00 € |
| Summe der Modellkalkulation netto | 544,80 € | |||
Kontrollrechnung: 154,80 + 90,00 + 48,00 + 252,00 = 544,80 €. Für reale Angebote müssten zusätzliche Positionen, Steuerbehandlung, Fremdleistungen, Preisstand, technische Eignung und betriebliche Vorgaben geklärt werden. Materialverbrauch und Planungskosten werden getrennt dokumentiert.
Abgabeprodukt: ein eindeutig als NICHT ZUR AUSFÜHRUNG – SCHULMODELL gekennzeichneter CAD-Grundriss mit Raum 6,0 × 4,0 m, skizziertem Kanalweg und zwei Auslässen; Berechnungsblatt mit V = 72 m³, rechnerischem Modellstrom 216 m³/h und 2,0 m/s; Stückliste mit 8,6 m modellierter Kanallänge; Kostenblatt mit 544,80 €; Revisions- und Prüfprotokoll. Die Planzeichnung muss Maßstab, Blattdatum, Modellstatus, Maßeinheit und Index tragen. Rechne die Werte mit einer zweiten Methode nach (zum Beispiel Tabellenkalkulation statt Taschenrechner).
Prüfprotokoll-Auszug, Muster: Geometrie: 6,0 × 4,0 × 3,0 m mit Skizze abgeglichen; Volumen: 72 m³ rechnerisch bestätigt; Einheit m³/h korrekt aus m³/s umgerechnet; Positionsmengen mit CAD gezählt; Auftraggebende erhalten ausschließlich Modellunterlagen; Kollision mit dem fiktiven Türbereich als offener Prüfpunkt vermerkt; Ausführungs- und Freigabestatus: nicht freigegeben. Somit liegt ein prüfbares Lernergebnis vor, nicht eine reale Anlagenzulassung.
Qualität, Fehleranalyse und kundenorientierte Übergabe
typische Fehler erkennen und begründet korrigieren
Bei der Qualitätssicherung vergleichst du ein Soll aus Anforderungs- und Prüfliste mit dem Ist aus Zeichnung, Datenmodell und Kalkulation. Typische Fehler sind ein unbemerkt geänderter Maßstab, cm statt mm im CAD, vertauschte Stückzahlen, eine nicht fortgeschriebene Plannummer, eine übersehene Raumöffnung oder ungeprüft übernommene Herstellerwerte. Der Begriff Kollisionsprüfung meint die Suche nach unerwünschten Überschneidungen von Bauteilen oder Installationsräumen; eine bildschirmbasierte Kollisionsprüfung allein ist kein bau- oder sicherheitsrechtlicher Freigabebeleg.
Fall einer Abweichung: Der Plan nennt 8,6 m Kanal, die exportierte Stückliste aber nur 7,8 m. Suche nach der Ursache: Wurde der kalkulatorische Zuschlag weggelassen, oder handelt es sich um zwei bewusst verschiedene Größen? Im Prüfprotokoll wird präzisiert: 7,8 m geometrische Länge, 8,6 m angenommene Beschaffungsmenge. Damit sind beide Zahlen nachvollziehbar; nicht jede Differenz ist ein Fehler. Fehleranalyse heißt Ursachen prüfen, korrigierte Daten kennzeichnen und betroffene Unterlagen erneut abgleichen.
Bei einem Modellplan mit einer hypothetischen Tür-Kollision lautet der Korrekturablauf: Kollision und betroffene Ansicht markieren; fehlende Eingangsmaße anfragen; alternative Leitungstrasse in der Simulation prüfen; Änderungsindex von A auf B erhöhen; Stückliste und Kosten neu vergleichen; Rückfrage an Fachplanung dokumentieren. Du stellst eine Freigabe niemals selbst aus, wenn deine betriebliche Rolle sie nicht umfasst.

Beispiel eines schematischen Verdrahtungsplans für die ETS-Fachrichtung, keine freigegebene Installationsanleitung.
Stahlrahmen als Bezug zu Montagefolge, Knotenpunkten und Dokumentationspflichten der SMT-Fachrichtung.
kundenorientierte Erklärung statt Fachjargon
Muster-Rückmeldung an eine fiktive Kundschaft: „Wir haben zwei Leitungsvarianten im digitalen Modell verglichen. Variante A besitzt im Übungsfall die kürzere Kanalstrecke, bleibt aber im Türbereich noch ungeklärt. Für eine Entscheidung benötigen wir die bestätigten Bauhöhen und die Prüfung durch die zuständigen Fachpersonen. Unsere Berechnung ist eine Vorstudie und kein Installationsnachweis.“ Diese Mitteilung trennt gesicherte Ergebnisse von Annahmen und Risiken.
Ein Änderungsprotokoll nennt Datum, alten/neuen Stand, betroffene Dateien, Anlass, rechnerische Folgen und prüfende Rolle. Vor Übergabe prüfst du auch Dateinamen, PDF-Maßstab, Lesbarkeit der Legende, Übereinstimmung zwischen CAD und Stückliste, Fachquellenstand sowie Entfernung personenbezogener und vertraulicher Metadaten.
IHK Würzburg-Schweinfurt: Einblick in den Ausbildungsberuf (2015). Für geltendes Recht und aktuelle Technik stets die aktuellen offiziellen Quellen heranziehen.
Sicheres, nachhaltiges und digitales Handeln
Arbeitsschutz und verantwortliche Praxisalternative
Bevor reale Betriebs- oder Werkstattarbeit beginnt, sind die betriebliche Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, Qualifikation, Aufsicht und Freigaberegeln maßgeblich. Die BAuA: TRBS 1111 konkretisiert die Gefährdungsbeurteilung für Arbeitsmittel; der BGHM-Leitfaden erläutert die lebenswichtigen Sicherheitsregeln für Elektrotechnik und die Verantwortung der Elektrofachkraft. Als lernende Person führst du keine Arbeiten an Netzspannung, gefährlichen Maschinen, tragenden Befestigungen oder sicherheitsrelevanten Anlagen eigenständig aus. Realer Aufbau, Messung oder Montage nur nach betrieblicher Erlaubnis und unter befugter Anleitung und Aufsicht.
Sichere Alternative: Bearbeite Maße an einem Kartonraum, erstelle Zeichnungen in CAD oder vergleiche zwei Kanalwege in einer Simulation. ETS übt Schaltlogik mit einer vom Lehrpersonal freigegebenen ungefährlichen Software-Simulation statt an Netzspannung. SMT prüft Profile zunächst in Papiermodell und CAD statt zu schweißen, zu schneiden oder Lasten aufzubringen. VAT betrachtet hydraulische und lufttechnische Größen als vereinfachte Rechen- und Bildschirmmodelle statt Eingriffe in Trinkwasser-, Druck- oder Lüftungsanlagen. Ob selbst Kleinspannungsversuche zulässig sind, entscheiden die zuständigen Aufsichtspersonen; Geräteherstellerangaben bleiben verbindlich.
Nachhaltigkeit, Datenschutz und aktuelle Regeln
Ressourcenrechnung: Ein unnötiger zusätzlicher gerader Modellkanal von 1,5 m würde bei 18 € je m die Materialposition um 27,00 € erhöhen, ohne weitere Effekte einzurechnen. Kürzere Wege können Material und Kosten senken, sind aber nicht automatisch besser: Wartbarkeit, Schall, Hygiene, Brandschutz, Tragfähigkeit und Energieaufwand müssen mitbetrachtet werden. Vergleiche Varianten deshalb nach mehreren Kriterien statt nur nach dem Einkaufspreis. Das Umweltbundesamt erläutert Ressourcen- und Materialeffizienz als Umwelt- und Wirtschaftsziel.
In Cloud-CAD, BIM, Ticketsystem oder KI-gestützten Hilfen gibst du keine echten Kundenpläne, Zugangsdaten, personenbezogene Notizen oder Betriebsgeheimnisse ohne ausdrückliche Berechtigung ein. Arbeite in diesem Kurs ausschließlich mit fiktiven Plänen, prüfe Exportmetadaten und erteile Dateizugriffe nach Rollen. Maßgeblich sind unter anderem die Grundsätze der DSGVO, Artikel 5, insbesondere Zweckbindung, Datenminimierung und Vertraulichkeit. Eine KI-generierte Stückliste ist immer anhand der tatsächlich modellierten Bauteile und verwendeten Katalogdaten zu prüfen.
Normen- und Rechtscheck vor jeder echten Umsetzung: Prüfe Anwendbarkeit, Ausgabe und Aktualität der erforderlichen DIN-/EN-/ISO- und gegebenenfalls VDE-Regeln, DGUV-Schriften, Herstellerangaben, bauordnungsrechtlichen Bestimmungen und einschlägigen Energiegesetze. So behandelt die DIN-Normensuche etwa DIN EN ISO 7200 zu Schriftfeldern und DIN ISO 5455 zu Maßstäben. Beachte, dass der 2011er KMK-Text noch die alte Energieeinsparverordnung nennt; daraus darf keine heutige Gesetzesgeltung abgeleitet werden. Fachplaner und Ausbildungsbetrieb klären die für das konkrete Projekt heute anwendbare Rechtslage. Normtexte werden hier nicht vervielfältigt.
Jahresabschluss: Kompetenzcheck und Bewertungsraster
Meilensteine des Jahresprojekts
Dieser Ablauf ist ein anpassbares didaktisches Jahresprojekt, kein Ersatz für den betrieblichen Ausbildungsplan. Zu Beginn des Schul- oder Ausbildungsjahrs werden Auftrag, Rollen und Eingangsdaten geklärt. Danach entstehen Variantenentwurf, CAD-Modell und Nachrechnungen. In der Mitte erfolgt ein kollegiales Planreview; anschließend werden Material-/Informationsfluss, Kalkulation, Fehlerkorrektur und Kundenrückfrage ergänzt. Zum Abschluss werden die aktuelle Planrevision, Prüfliste, Präsentation und schriftliche Reflexion abgegeben. Die Fachrichtung bestimmt, ob dein analoger Auftrag beispielsweise ein Lüftungsmodell (VAT), eine Kleinspannungs-Installationssimulation (ETS) oder eine Blechbaugruppe ohne tragende Funktion (SMT) wird.
Pflichtprodukte für den Kompetenzcheck: Auftrag mit Anforderungen und Abgrenzung; Arbeitsplan mit Verantwortungen; mindestens zwei begründet verglichene Planvarianten; Berechnungsblatt einschließlich Einheiten und Gegenprüfung; digitale Zeichnung mit Index und Modellkennzeichnung; Material- oder Informationsflussliste; dokumentierter Fehler und seine Korrektur; Datenschutz-/Sicherheitscheck; Kundenrückmeldung; Reflexion mit Übertragbarkeit und Grenzen. Die prüfende Person kontrolliert die Produkte anhand der vereinbarten Anforderungen. Wenn die Aufgabe nur simuliert werden darf, gilt ein sauber dokumentiertes Modell als legitimer Lernnachweis.
transparentes Bewertungsraster mit 100 Punkten
| Kriterium | Beobachtbare Leistung | Maximalpunkte |
|---|---|---|
| Auftragsanalyse | Anforderungen, offene Fragen und vollständige Handlung eindeutig erfasst | 15 |
| Planung und Kundenkommunikation | Arbeitsschritte, Variantenwahl, Termine und sachliche Rückfrage nachvollziehbar | 15 |
| Fachrechnen | Formeln, Einheiten, Rechenweg, Ergebnisse und Plausibilitätscheck richtig | 20 |
| CAD und Material-/Informationsfluss | Bemaßung, eindeutige Version, passende Zeichnung und konsistente Liste | 15 |
| Sicherheit, Datenschutz, Nachhaltigkeit | Risiken erkannt, sichere Alternative gewählt, Daten geschützt und Ressourcen abgewogen | 10 |
| Fehleranalyse und Qualitätsprüfung | Abweichung begründet, Revision gekennzeichnet, Prüfprotokoll vollständig | 15 |
| Dokumentation und Reflexion | Ergebnis übergabefähig, Grenzen und Transfer verständlich dargestellt | 10 |
| Gesamt | 100 | |
Bewertungsvorschlag: Je Kriterium werden bei vollständig nachvollziehbarem Nachweis bis zu 100 % der Teilpunkte, bei teilweise erfülltem Nachweis entsprechend begründete Teilpunkte und bei fehlendem Nachweis 0 Punkte vergeben. Unzulässige Gefährdung oder Preisgabe vertraulicher Daten verhindert die praktische Freigabe unabhängig von der Punktzahl. Die Punkte sind ein schulisches Übungsraster und keine IHK-Noten-, Prüfungs- oder Zulassungsregel. Vergleiche Selbsteinschätzung und fachliche Rückmeldung kriteriumsbezogen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Prüfe dein Fachwissen
Welche Unterlage beschreibt die Anforderungen aus Sicht des Auftraggebers? (Lastenheft) (!Stückliste) (!Änderungsindex) (!Prüfprotokoll)
Wie groß ist das Modell-Raumvolumen bei 6 m Länge, 4 m Breite und 3 m Höhe? (72 Kubikmeter) (!13 Kubikmeter) (!24 Kubikmeter) (!216 Kubikmeter)
Welcher Modell-Volumenstrom folgt aus 72 Kubikmetern und einer angenommenen Luftwechselzahl von drei pro Stunde? (216 Kubikmeter je Stunde) (!24 Kubikmeter je Stunde) (!72 Kubikmeter je Stunde) (!360 Kubikmeter je Stunde)
Welcher Wert entspricht 216 Kubikmetern je Stunde in Kubikmetern je Sekunde? (0,060 Kubikmeter je Sekunde) (!0,216 Kubikmeter je Sekunde) (!0,600 Kubikmeter je Sekunde) (!6,000 Kubikmeter je Sekunde)
Wie lang ist ein sechs Meter langes Objekt auf einer Zeichnung im Maßstab eins zu fünfzig? (12 Zentimeter) (!3 Zentimeter) (!6 Zentimeter) (!30 Zentimeter)
Welche Angabe macht eine Abweichung zwischen geometrischer Länge und Einkaufsmenge nachvollziehbar? (Getrennte Dokumentation von Zeichnungslänge und Materialzuschlag) (!Löschen des früheren Revisionsstands) (!Gleichsetzen aller Längen ohne Prüfung) (!Weglassen der Mengeneinheit in der Stückliste)
Welche Maßnahme gehört zu einer kontrollierten CAD-Planänderung? (Revisionsindex anheben und Stückliste sowie Berechnungen abgleichen) (!Nur die PDF-Datei umbenennen) (!Die Kollisionsmeldung ohne Begründung löschen) (!Das Schriftfeld aus der Zeichnung entfernen)
Was ist beim Umgang mit einem noch ungeprüften Installationsweg fachgerecht? (Offenen Prüfpunkt kennzeichnen und fehlende Maße fachlich klären) (!Den Weg schon als freigegeben bezeichnen) (!Nicht bekannte Abstände schätzen und verheimlichen) (!Sicherheitsprüfungen durch ein schönes Rendering ersetzen)
Welche Tätigkeit ist für Auszubildende ohne gesonderte Befugnis die sichere Kursalternative? (Leitungswege in CAD modellieren und digital auf Kollisionen prüfen) (!Eigenständig an einer Netzverteilung verdrahten) (!Eine tragende Stahlverbindung ohne Aufsicht schweißen) (!Eine Trinkwasseranlage selbstständig umbauen)
Welche Ergänzung macht einen fachlichen Kompetenznachweis prüfbar? (Berechnungsweg mit Einheiten und ein zugehöriges Prüfprotokoll) (!Eine Behauptung ohne Zeichnungsstand) (!Ein Foto ohne Bezug zur Aufgabe) (!Ein unverifizierter Fremdplan mit echten Kundendaten)
Memory: Begriffe und Funktionen
| Lastenheft | Auftraggeberseitige Sammlung der geforderten Eigenschaften |
| Pflichtenheft | Beschreibung der vorgesehenen technischen Umsetzung |
| Stückliste | Verzeichnis der Positionen mit Bauteilmengen und Einheiten |
| Kollisionsprüfung | Untersuchung unerwünschter geometrischer Überschneidungen |
| Änderungsindex | Kennzeichen eines dokumentierten Überarbeitungsstands |
| Freigabestatus | Aussage darüber, ob eine befugte Stelle einen Plan bestätigt hat |
Drag and Drop: Berechnungen und Nachweise zuordnen
| Fachlicher Ausdruck | Passender Arbeitsnachweis |
|---|---|
| Raumvolumen | Grundfläche multipliziert mit Raumhöhe |
| Volumenstrom | Durchströmtes Volumen je Zeiteinheit |
| Strömungsgeschwindigkeit | Volumenstrom dividiert durch freien Querschnitt |
| Positionskosten | Bestellmenge multipliziert mit jeweiligem Einheitspreis |
| Abnahmeprotokoll | Dokumentierter Vergleich vereinbarter Prüfkriterien und festgestellter Ergebnisse |
Kreuzworträtsel: Planungs- und Prüfbegriffe
| Maßstab | Verhältnis zwischen Zeichnungslänge und tatsächlicher Länge |
| Stückliste | Aufstellung von Komponenten samt Mengen und Einheiten |
| Freigabe | Bestätigung eines Planstands durch eine befugte Stelle |
| Leitungsweg | Geplanter Verlauf eines Kanals oder Kabels |
| Kollision | Unerwünschte geometrische Überschneidung von Bauteilen |
| Luftstrom | Bewegte Luftmenge innerhalb einer Leitung |
LearningApps: fachbezogene Übungssuche
Dies ist eine thematische LearningApps-Suche und keine Zusicherung einer bestimmten geprüften Fremdübung. Nutze nur fachlich passende Angebote ohne personenbezogene Eingaben.
Lückentext: vom Auftrag zum Prüfnachweis
Offene Aufgaben
Leicht
- Lastenheft: Formuliere aus der fiktiven Kundenanfrage mindestens sechs überprüfbare Anforderungen und drei fachliche Rückfragen; kennzeichne unbekannte Werte.
- Maßstab: Zeichne den Übungsraum in 1:50 und 1:100 auf Papier und belege rechnerisch die Seitenlängen der beiden Ausdrucke.
- Stückliste: Erstelle aus den Modellpositionen K01, A01, V01 und P01 eine Tabelle mit eindeutigen Einheiten und prüfe die Summen ohne Übernahme von Kundendaten.
- Technische Zeichnung: Markiere auf einer selbst erstellten CAD-Skizze Schriftfeld, Zeichnungsnummer, Maßeinheit, Revisionsindex, Modellstatus und zwei offene technische Fragen.
Standard
- Lüftungstechnik: Erstelle die Raumvolumen-, Volumenstrom-, Querschnitts- und Geschwindigkeitsrechnung mit Einheiten; kontrolliere jeden Zwischenschritt unabhängig.
- CAD: Entwirf zwei digital modellierte Leitungswege, vergleiche Länge, Zugänglichkeit und erkennbare Kollisionen und begründe deine Variantenwahl.
- Qualitätssicherung: Lege eine fehlerhafte Übungsstückliste an, finde die Abweichung zum CAD-Modell, dokumentiere Ursache, Korrektur und neue Revision.
- Technische Kommunikation: Schreibe eine kurze sachliche Kundenrückmeldung mit klarer Trennung zwischen überprüften Ergebnissen, Annahmen und Freigabefragen.
Schwer
- Elektrotechnische Systeme: Übertrage den vollständigen Arbeitsauftrag in eine reine Software-Simulation eines ungefährlichen 12-V-Modellstromkreises; dokumentiere Berechnung, Schaltplan, Bauteilliste und Sicherheitsgrenzen.
- Stahl- und Metallbautechnik: Erstelle als reine CAD-Aufgabe eine nicht tragende Blechhalterung mit Ansichten, Materialmengen, Zuschnittüberschlag und revisionsgesicherter Zeichnung; bewerte Verschnitt, ohne reale Fertigung auszuführen.
- Versorgungs- und Ausrüstungstechnik: Ändere die fiktive Raumbreite von 4 m auf 5 m; berechne den Modell-Volumenstrom neu und ermittle, welche Zeichnungen, Mengen, Kosten und Prüfvermerke überprüft werden müssen.
- Projektmanagement: Entwickle ein nachvollziehbares digitales Übergabepaket aus Auftrag, Variantenmatrix, CAD-Modell, Berechnungsblatt, Materialfluss, Fehleranalyse, Qualitätsprotokoll und Reflexion; lasse es anhand des Kursrasters bewerten.


Lernkontrolle
- Auftragsanalyse: Unterscheide bei einer Änderung der Kundenanforderung zwischen gesicherten Angaben, notwendigen Rückfragen und neuen Aufgaben; dokumentiere die Auswirkungen auf den Arbeitsplan.
- Fachrechnen: Prüfe bei einem Modellraum von 6 m × 5 m × 3 m mit angenommener Luftwechselzahl 3/h den neuen Volumenstrom und die Einheit; erkläre, warum die Zahl keine reale Lüftungsfreigabe ist.
- Technische Dokumentation: Vergleiche zwei Planrevisionen mit unterschiedlichem Maßstab, Zeichnungsindex und Positionsmenge; belege, welchen Fehler eine fehlende Konsistenzprüfung auslösen könnte.
- Qualitätsmanagement: Analysiere eine gemeldete Modellkollision, leite einen Änderungsplan ab und definiere die notwendige Nachprüfung der Stückliste und der Kundenfreigabe.
- Nachhaltigkeit: Beurteile zwei fiktive Leitungswege nach Materialbedarf, Wartbarkeit, Energieeinfluss, Brandschutzfragen und Kosten, ohne einen nicht geprüften Weg als freigegeben zu kennzeichnen.
- Datenschutz: Prüfe eine fiktive CAD-Exportdatei auf personenbezogene Felder, Freigabestatus und vertrauliche Metadaten und beschreibe eine sichere Datenübergabe.
- Kompetenzcheck: Präsentiere deinen Fachrichtungsauftrag anhand des 100-Punkte-Rasters, weise mindestens einen korrigierten Fehler nach und erkläre fachliche Grenzen deines Modells.
Lernnachweis
Wissen: Du kannst Lastenheft, Pflichtenheft, Zeichnungsstand, Stückliste, Kollisionsprüfung, Sicherheitsgrenzen und den Unterschied zwischen Modellannahme und echtem Fachnachweis erklären.
Rechnen und Konstruieren: Gib die maßstäbliche Zeichnung, die offengelegten Formeln und Einheiten, die kontrollierte Modell-Geometrie, die konsistente Material- oder Informationsliste und die Übungskalkulation ab. Das Musterprojekt liefert als Kontrollwerte 72 m³, 216 m³/h, 0,060 m³/s, 2,0 m/s, 7,8 m geometrische Länge, 8,6 m angenommene Einkaufsmenge und 544,80 € Modellkosten. Diese Kontrollwerte gehören zu den erklärenden Beispielen und sind keine Lösungen für zusätzliche offene Transferaufgaben.
Handlung und Transfer: Zeige eine Variantenentscheidung, eine begründete Kundenrückfrage, einen dokumentierten Fehler mit Korrektur, ein datensparsames digitales Übergabepaket, die Entscheidung für eine sichere Simulation und eine fachrichtungsspezifische Anpassung. Die verantwortliche Lehr- oder Ausbildungsperson beurteilt die Qualität nach dem beschriebenen 100-Punkte-Raster. Ein sicherheitsrelevanter Sachverhalt ohne fachliche Freigabe bleibt als offen dokumentiert.
OER und Wikipedia
Primärquellen und überprüfbare Fachgrundlagen:
- BIBB: Technischer Systemplaner, VAT sowie gemeinsame Berufsinformation und Fachrichtungen.
- Bundesrecht: aktuelle konsolidierte Ausbildungsordnung und Ausbildungsrahmenpläne.
- KMK: Rahmenlehrplan 27.05.2011, fachrichtungsspezifische Lernfelder des zweiten Jahres.
- IHK Ulm: Berufsprofil und Fachrichtungen als Beispiel einer zuständigen Stelle; im Einzelfall die tatsächlich zuständige IHK prüfen.
- BGHM: Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln und DGUV Information 203-001.
- BAuA: TRBS 1111, Gefährdungsbeurteilung.
- DIN: Normensuche zu Schriftfeldern und Maßstäben – Ausgabe und Anwendbarkeit vor jeder echten Planung erneut prüfen; keine Normvolltexte hier.
- DSGVO, insbesondere Artikel 5 und Umweltbundesamt: Ressourcenschonung.
- BBiG § 14, planmäßige Ausbildung und sichere Aufgabenübertragung.
Verifizierte Wikimedia-Commons-Bilder – Dateiname, Urheber und Lizenz:
- File:OrthographicProjection.png – Doruletz72, CC0 1.0; Prinzip der Orthogonalprojektion.
- File:Dimensioning example-tech drawing.png – Jonasz, CC BY-SA 1.0; zwei Methoden der Bemaßung.
- File:FreeCAD TechDraw.png – Ex.ungue.leonem, LGPL 2.1 oder später; FreeCAD-Zeichnungsumgebung.
- File:Air duct.jpg – Mk2010, CC BY-SA 3.0; sichtbare Lüftungskanäle.
- File:Ex-wiring-plan.svg – Swapdisk, CC BY 3.0; schematischer Verdrahtungsplan.
- File:Steel frame structure.jpg – Wikideas1, CC0 1.0; Stahlrahmenkonstruktion.
Geprüfte deutschsprachige Videos (verlinkt/eingebettet, nicht als frei lizenziert ausgegeben):
- Stolz3D: Technische Zeichnungen in FreeCAD erstellen, 11.12.2021, technische Ansichten, Schnitt und Bemaßung; YouTube-Urheberrecht beim Videoanbieter.
- IHK Würzburg-Schweinfurt: Ausbildungsberuf technischer Systemplaner, 24.09.2015, historischer Berufseinblick; für aktuellen rechtlichen Stand sind die oben verlinkten amtlichen Quellen maßgeblich.
Freies Nachschlagewerk: Der verifizierte deutschsprachige Wikipedia-Artikel Technischer Systemplaner bietet einen Einstieg; normative Entscheidungen stützen sich auf die amtlichen Originalquellen.
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Das Projekt verbindet Mathematik (Einheiten, Volumen, Verhältnisrechnung, Kalkulation), berufliche Kommunikation (Lastenheft, Kundenrückfrage), digitale Planung (CAD, Planindex, Datenübergabe), Werkstoff- und Anlagenkunde, Qualitätssicherung sowie Arbeits- und Umweltschutz. Fachrichtungsspezifische Ergänzungen müssen mit Ausbildungsbetrieb, Kammer und dem jeweils gültigen Landeslehrplan abgestimmt werden.
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