Prüfungsstand und praktische Standortbestimmung - Dachdecker - 2. Ausbildungsjahr
Einleitung
Du bist im zweiten Ausbildungsjahr im Dachdeckerhandwerk und möchtest deinen tatsächlichen Lern- und Prüfungsstand erkennen. In diesem aiMOOC bearbeitest du einen berufstypischen Auftrag vom Lesen einer Skizze über Arbeitsplanung, Materialberechnung und sichere Modellausführung bis zur Qualitätskontrolle. Du dokumentierst nachvollziehbar, was du schon selbstständig erklären und am sicheren Übungsmodell zeigen kannst und wofür du noch Anleitung benötigst. Das Ergebnis ist eine persönliche Standortbestimmung, keine offizielle Prüfungsbewertung.
Lernziel: Du analysierst einen Auftrag, planst Arbeitsschritte und Schutzmaßnahmen, begründest deine Werkstoffwahl, berechnest nachvollziehbar Materialmengen, erstellst unter befugter Anleitung ein prüfbares Modellarbeitsergebnis, überprüfst es anhand vorher bekannter Kriterien und leitest einen konkreten Förderplan ab. Die Beispiele enthalten ausschließlich erfundene Maße und Situationen. Tätigkeiten in Höhe, an elektrischen Anlagen, mit heißen Abdichtungsverfahren oder an unbekannten Altbaustoffen werden hier nicht eigenständig ausgeführt.

Bildimpuls: Unfertige Dachfläche mit Dachlatten, Dachziegeln und Dachfenster. Beobachte die Schichten und überlege, welche Aussagen sich aus einem Foto nicht sicher ableiten lassen. Bild: © Friedrich Haag / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; vollständiger Nachweis unten.
Prüfungsordnung und berufliche Kompetenzen
Zwischenprüfung statt gestreckter Prüfung
Für den anerkannten Ausbildungsberuf Dachdecker/Dachdeckerin gilt nach der aktuell beim BIBB verlinkten Dachdeckerausbildungsverordnung vom 28. April 2016 (DachAusbV) eine dreijährige Ausbildung mit Zwischenprüfung. Nach § 8 soll diese spätestens zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Prüfungsstoff nach § 9 sind die Kompetenzen der ersten drei Ausbildungshalbjahre und der dazugehörige Berufsschulstoff. Das ist nicht „Teil 1 einer gestreckten Gesellenprüfung“. Eine solche Teil-1-Prüfung zählt in den entsprechend geregelten Berufen zum Gesamtergebnis; die Dachdecker-Zwischenprüfung dient dagegen der Ermittlung des Ausbildungsstands und wird nicht zur Gesellennote verrechnet. Die allgemeine BIBB-Information zur Prüfungsstruktur beschreibt für Zwischenprüfungen weder Bestehen/Nichtbestehen noch eine Gesamtnote. Änderungen in anderen Bauwirtschaftsberufen ab 2026 dürfen nicht auf diesen eigenständig geregelten Beruf übertragen werden.
Nach §§ 10–12 umfasst sie zwei Prüfungsbereiche: (a) Decken, Abdichten und Bekleiden von Dach- und Wandflächen mit drei Arbeitsproben innerhalb von fünf Stunden und (b) Dach- und Wandtechnik mit 120 Minuten schriftlicher Bearbeitung. Zu den praktischen Nachweisen gehören beispielhaft Dacheinteilung und Deckung, das Verlegen von Abdichtungslagen sowie kleinformatige Wandbekleidung; Sicherheit, Umweltschutz und Qualität sind mitzudenken. Ein Termin an einem bestimmten Kalendertag steht damit nicht fest: Die tatsächlich zuständige Handwerkskammer beziehungsweise ihr Prüfungsausschuss veröffentlicht die konkreten Termine, Fristen, Materialien und organisatorischen Vorgaben.
Verbindliche Quellen: BIBB: Dachdecker-Berufsprofil und geltende Rechtsgrundlage, DachAusbV, insbesondere §§ 8–12, BIBB: Unterschied zwischen Zwischenprüfung und gestreckter Prüfung. Kläre Ausbildungsjahr, betriebliche Ausbildungsplanung, Landeslehrplan und konkrete Kammerhinweise mit den verantwortlichen Ausbildungsstellen.
Kompetenzprofil statt bloßer Punktesammlung
Berufliche Handlungsfähigkeit heißt Informieren – Planen – Entscheiden – Ausführen – Kontrollieren – Bewerten. Der Ausbildungsrahmenplan verbindet Materialkunde, Messen, Zeichnungslesen, Einteilen, Befestigen, Dachentwässerung und Arbeitsschutz. Eine Selbsteinschätzung ist nur belastbar, wenn sie mit einem Produkt, einer Messung, einer begründeten Entscheidung oder einer beobachteten Handlung belegt ist. Notiere deshalb zu jedem Lernbereich: „Kann ich selbst erklären“, „Kann ich am Modell demonstrieren“, „Benötige ich Unterstützung“ und „Noch nicht geübt“.
Beispiel: Du kannst den Begriff „Deckbreite“ erklären, setzt bei der Einteilung aber versehentlich die Nennbreite des Ziegels ein. Damit ist die Theorie teilweise vorhanden, während der anwendungsbezogene Nachweis fehlt. Ein prüfbarer Kompetenzbeleg wäre eine richtige Skizze mit dokumentierter Berechnung und Messkontrolle.
Auftrag erfassen, Gefährdungen erkennen und Arbeit vorbereiten
Aus dem Auftrag wird ein überprüfbarer Plan
Eine professionelle Auftragsanalyse beginnt mit dem Soll-Zustand: Was soll entstehen? Welche Maße gelten? Welche Schichten, Überdeckungen, Anschlüsse und Materialien sind vorgegeben? Welche Anforderungen liegen nur als Vermutung vor und müssen geklärt werden? Halte in einer Auftragskarte fest: Ziel, Abmessungen, Material, Hilfsmittel, Arbeitsfolge, Zeitrahmen, Arbeitssicherheit, Qualitätsnachweise und ungeklärte Punkte. Eine Dachlatte trägt die Dachdeckung, eine Konterlatte verläuft üblicherweise in Richtung der Dachneigung und schafft je nach Aufbau einen Lüftungs- oder Dränageweg; eine Unterdeck- oder Unterspannbahn übernimmt eine zusätzliche regensichernde Funktion im festgelegten Dachaufbau. Diese Schichten sind nicht beliebig austauschbar.

Beobachtungsauftrag: Markiere gedanklich Dachlatten, Konterlatten, Unterspannbahn und Fensteröffnung. Foto: Archivux / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.
Ein fachlich begründeter Plan unterscheidet Zeichnungsmaße von gemessenen Ist-Maßen. Die Decklänge beziehungsweise der zulässige Lattenabstand und die Deckbreite hängen vom konkreten Dachziegelmodell, der Dachneigung, Dachkonstruktion und den Herstellerangaben ab. Eine Beispielzahl in diesem Kurs ist niemals automatisch ein zulässiges Realmaß. Maßgeblich sind das aktuelle einschlägige ZVDH-Regelwerk, projektbezogene Nachweise und die Verarbeitungsvorgaben des verwendeten Produkts. Die ZVDH-Regelübersicht nennt für Dachziegel und Dachsteine eine Fachregel-Ausgabe 04/2024; aktuelle Fassungen und weitere anwendbare Normen sind vor realen Arbeiten zu prüfen: ZVDH-Regelübersicht.
Sicherheit als Entscheidung vor der Ausführung
Die Gefährdungsbeurteilung wird durch den verantwortlichen Betrieb veranlasst, nicht nachträglich aus einer Checkliste ersetzt. Typische Gefahren: Absturz und Durchsturz an Dachöffnungen, herabfallende Gegenstände, ungünstige Körperhaltung, Quarz- und Holzstaub, Schnittverletzungen, Wettereinflüsse, Stromschlag an PV-Anlagen und Gefahrstoffe beim Bauen im Bestand. Schutzvorrichtungen mit kollektivem Schutz haben grundsätzlich Vorrang vor individuellen nachrangigen Maßnahmen; zulässige Ausnahmen dürfen Auszubildende nicht eigenmächtig festlegen. Unterweisung, Aufsicht, geeignete Arbeitsmittel und eine sichere Arbeitsfreigabe sind erforderlich.
Maßgebliche Nachschlagewerke: DGUV Vorschrift 38 „Bauarbeiten“ sowie DGUV Regel 101-038. Die ältere DGUV Information 201-054 von 2015 verweist zum Teil noch auf eine frühere Unfallverhütungsvorschrift; laut DGUV wird sie überarbeitet, weshalb ältere Aussagen nicht ungeprüft verwendet werden dürfen. Bei Verdacht auf Asbest in alten Platten oder Schichten keine Probebearbeitung, Bohrung oder Reinigung auf eigene Faust; Fachverantwortliche müssen Gefährdung und zulässiges Vorgehen anhand Gefahrstoffverordnung und TRGS 519, einschließlich Änderungen 2025 klären.
Sichere Alternative: Übe Einteilung, Befestigungsplanung und Qualitätsprüfung zunächst auf einer standsicher aufgestellten, bodennahen Übungsplatte mit stumpfen Markierhilfen, leichten Musterteilen und gegebenenfalls digitalem Dachmodell. Werkzeug, Lasten und mögliche Quetschstellen bleiben unter Aufsicht. Keine Kletter-, Trenn-, Schweiß-, Brenn-, Heißbitumen- oder Elektroarbeiten als selbstständige Übung.
Fachrechnen und technische Qualitätsmerkmale
Deckmaß, Materialbedarf und Plausibilitätskontrolle
Die Nennbreite bezeichnet die vom Hersteller angegebene Bauteilabmessung, die Deckbreite die wirksame Breite im verlegten Verband. Entsprechendes gilt bei der Decklänge. Für eine vereinfachte rechteckige Modellfläche berechnest du die Anzahl der Teile aus den nutzbaren Maßen. Verwende durchgehend dieselbe Längeneinheit und runde nur dann auf, wenn die Material- beziehungsweise Mengeneinheit es verlangt. Typische Fehler sind das Vermischen von Metern und Millimetern, das Verwenden der Nennbreite statt der Deckbreite und ein unbemerkter Rundungsfehler pro Reihe.
Rechenbeispiel A – Flächenkontrolle: Ein fiktives Übungsbrett ist 2,40 m breit und 1,92 m lang. Fläche: 2,40 m × 1,92 m = 4,608 m². Dieser Flächenwert dient als Gegencheck, ersetzt aber nicht das getrennte Berechnen ganzer Reihen und Spalten. Ein Musterteil besitzt im eigens vorgegebenen Modell eine nutzbare Deckbreite von 0,30 m und eine Decklänge von 0,32 m. Daraus folgt der ideale Modellverbrauch 4,608 m² ÷ (0,30 m × 0,32 m) = 48 Teile. Für reale Ziegel können Verband, Randbereiche, Anschlüsse und Herstelleranweisungen zusätzliche Berechnungen erfordern.
Rechenbeispiel B – Fehlersuche: Werden für fünf identische Modellabstände versehentlich 0,33 m statt der geplanten 0,32 m abgetragen, entstehen 5 × 0,33 m = 1,65 m statt 5 × 0,32 m = 1,60 m. Die letzte Markierung verschiebt sich um 0,05 m = 50 mm. Folge: Nicht einfach eine Reihe quetschen; Messung, Bezugsmaß und zulässigen Produktbereich erneut prüfen, die Markierung am Modell berichtigen und den Fehler dokumentieren.
Ein gedecktes Ziegeldach eignet sich als Bildimpuls zur Gleichmäßigkeit und zum Verlauf der Deckreihen; verdeckte Befestigung, Hinterlüftung und Windlastnachweis lassen sich daraus nicht beurteilen. Foto: High Contrast / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 DE.
Fachgerechte Qualitätskontrolle
Ein Qualitätskriterium muss beobachtbar und prüfbar sein: stimmen Auftragsmaße und Bezugslinien, Reihenanzahl und Deckbild, ausgewählte Werkstoffe, schadfreie Komponenten, vorgesehene Befestigungen, die geplante Lage von Entwässerungsbauteilen, Materialtrennung und Dokumentation? Prüfe nicht nur am Ende: Vorprüfung des Untergrunds, Zwischenkontrolle nach dem Anriss, Stichprobe während der Ausführung und Endkontrolle mit Freigabe sind vier verschiedene Kontrollpunkte. Bei echten Dächern sind insbesondere Regensicherheit, Windsogsicherung, Anschlüsse und Absturzschutz keine aus Modellmaßen ableitbaren Eigenschaften.
Fehlerdiagnose: Ein Deckbild wirkt symmetrisch, aber die verwendeten Elemente stammen aus zwei unvereinbaren Systemen. Das Aussehen allein reicht nicht; prüfe Produktidentität und Verlegeanleitung. Ein zweiter Fehler: Das Fallrohr ist optisch sauber angebracht, aber der Entwässerungsweg ist blockiert. Kontrolliere die Funktion auf einer ungefährlichen Simulation mit Wasserauffangbehälter, niemals durch eigenmächtige Tests in absturzgefährdeten Bereichen.
Vollständiger Praxisfall: Eine Dachdeckung am sicheren Übungsmodell
Ausgangssituation und Auftrag
Fiktiver Auftrag: Eine Ausbildungswerkstatt lässt einen rechteckigen bodennahen Dachmodell-Ausschnitt einteilen und mit 48 wiederverwendbaren, leichten Musterteilen auslegen. Die Fläche ist 2.400 mm breit und 1.920 mm lang. Die Musterteile besitzen laut eigens für dieses Modell festgelegter Aufgabenkarte eine nutzbare Deckbreite von 300 mm und eine nutzbare Decklänge von 320 mm. Zwischen erster und letzter Reihen-Bezugslinie sollen 1.600 mm liegen. Unterer und oberer Modellrand erhalten jeweils einen frei gewählten Bezugsabstand von 160 mm. Eine Entwässerungslinie wird nur zeichnerisch dargestellt. Diese Zahlen und die nachstehenden Übungstoleranzen sind keine Dachdecker-Normmaße und keine Herstellerfreigabe.
Arbeitsauftrag: Zeichne den Auftrag, errechne Reihen und Spalten, lege die Markierungslinien fest, plane eine Materialreserve von zehn Prozent, ordne die wiederverwendbaren Teile ohne gefährliche Bearbeitung zu, prüfe die Maße und gib ein Abnahmeprotokoll ab. Bei einem echten Bauauftrag müssen die Details durch verantwortliche Fachkräfte projektspezifisch geprüft werden.
Rechenweg und Soll-Ergebnis
Breite: 2.400 mm ÷ 300 mm je Teil = 8 Teile je Reihe. Länge: 1.920 mm ÷ 320 mm je Modellreihe = 6 Reihen. Grundmenge: 8 × 6 = 48 Musterteile. Reserve: 48 × 0,10 = 4,8; 48 + 4,8 = 52,8, auf ganze Teile aufgerundet 53 Musterteile zur Bereitstellung. Die Reserve bedeutet nicht, dass alle 53 verbaut werden. Bezugslinien: sechs Linien bei 160, 480, 800, 1.120, 1.440 und 1.760 mm vom unteren Modellrand; Differenz zwischen erster und letzter Linie: 1.760 − 160 = 1.600 mm = fünf Abstände à 320 mm. Kontrollwert: 8 × 0,30 m × 6 × 0,32 m = 4,608 m².
Prüfbares Arbeitsergebnis: maßstäbliche Skizze mit beschrifteter Bezugsrichtung; nachvollziehbare Rechnung; sechs parallel angerissene Linien an den angegebenen Modellpositionen; acht unbeschädigte Musterteile pro Reihe; dokumentierte Stichprobenmessung; beschriftete Entwässerungslinie und Übergabe mit Abnahmebogen. Eine nur für dieses Modell definierte Zielabweichung von höchstens ±3 mm je Bezugslinie und eine protokollierte Sichtprüfung dienen als schulisches Bewertungsmaß. Für echte Bauteile gelten andere, projektspezifisch nachgewiesene Anforderungen.
Arbeitsplan mit Kontrollpunkten
| Schritt | Tätigkeit und Zeitansatz des Übungsmodells | Kontrollnachweis |
|---|---|---|
| 1 | Auftrag lesen, unbekannte Begriffe markieren; 10 Minuten | Auftragskarte vollständig |
| 2 | Sicherheit und Materialeignung mit Aufsicht prüfen; 15 Minuten | Freigabe des bodennahen Arbeitsplatzes |
| 3 | Skizze, Einteilung, Rechnung, Reserve; 20 Minuten | Zweite Person prüft Bezug und Einheiten |
| 4 | Bezugslinien messen und markieren; 25 Minuten | Maßprotokoll vor Belegung |
| 5 | Musterteile in Reihen auslegen; 60 Minuten | Sichtkontrolle nach jeder zweiten Reihe |
| 6 | Fehler korrigieren, Endkontrolle, Abnahme und Reflexion; 20 Minuten | Bewertungsbogen, Foto nur ohne Personen |
Summe: 10 + 15 + 20 + 25 + 60 + 20 = 150 Minuten. Das ist eine didaktische Zeitplanung für einen Modellauftrag, nicht die amtliche Vorgabe der fünfstündigen Zwischenprüfung mit drei Arbeitsproben.
Weitere sichere Standortbestimmungen: (1) Materialkunde: Unterscheide an neutralen Mustern die Funktion einer Unterdeckung und einer Dachabdichtung; stelle den Schichtenaufbau als Kartenmodell dar, ohne Bitumen zu erwärmen oder Kunststoffbahnen zu verschweißen. (2) Fassadenmodell: Lege eine kleinformatige Wandbekleidung aus Papier- oder Kartonplatten mit sichtbarer Überdeckung aus und begründe das Prinzip, ohne in tragende Bauteile zu bohren. Beide simulieren Prüfungsinhalte, ersetzen keine reale Prüfungsleistung.
Bewertungsraster für die Ausbildungswerkstatt
| Kriterium | Beobachtbarer Maßstab | Maximalpunkte |
|---|---|---|
| Arbeitsschutz und sichere Entscheidung | Gefährdungen nennen, Freigabe beachten, ohne Freigabe stoppen | 20 |
| Auftragsanalyse und Ablauf | Soll, Maße, Rückfragen, zeitliche Reihenfolge plausibel | 15 |
| Fachrechnen und Material | Einheiten, sechs Reihen, acht Teile, Reserve und Kontrollwert richtig herleiten | 15 |
| Modellumsetzung | saubere Bezugslinien, vollständige Anordnung, sorgsamer Materialumgang | 20 |
| Qualitätsprüfung und Fehlerbehebung | Linien messen, Soll-Ist-Abweichungen dokumentieren, Fehler begründet beheben | 20 |
| Fachsprache und Dokumentation | verständliche Skizze, Materialliste, Abnahme- und Reflexionsnotiz | 10 |
| Gesamt | Nur pädagogische Standortbestimmung, keine Kammernote | 100 |
Rückmeldelogik: Bewerte für jede Kategorie erreichte Punkte / maximal mögliche Punkte, nenne einen beobachteten Beleg und genau einen nächsten Übungsschritt. Bereits eine schwere Sicherheitsgefährdung führt unabhängig von der erreichten Punktzahl zum sofortigen Übungsstopp und erneuter Unterweisung. Sie wird nicht durch gute Mathematik kompensiert. Die Punkte bilden keine gesetzliche Bestehensgrenze ab. Frage nach Feedback: „Welcher konkrete Fehler war entscheidend?“, „Wie erkenne ich ihn beim nächsten Mal früher?“ und „Woran zeigt sich mein Fortschritt?“.
Standortbestimmung, Lernförderung und verantwortliche Dokumentation
Aus Beobachtung wird ein individueller Förderplan
Lege nach der Werkstattübung eine kleine Kompetenzmatrix an: Prüfungsbereich, Lernziel, Beleg, aktueller Unterstützungsbedarf, konkrete Übung, Zeitpunkt und Wiederholungsnachweis. Ein Beispiel mit ausschließlich erfundenen Daten:
| Lernfeld | Beobachtung am Modell | Nächster Lernschritt | Überprüfung |
|---|---|---|---|
| Fachrechnen | Zahl der Reihen stimmt; Reserve wurde zuerst abgerundet | Drei Materialrechnungen mit begründeter Aufrundung üben | In sieben Tagen: drei von drei Rechenwegen korrekt |
| Zeichnung und Einteilung | Zwei Bezugslinien um 7 mm verschoben | Bezugspunkt markieren und nach jeder zweiten Linie kontrollieren | In 14 Tagen: alle Modelllinien innerhalb ±3 mm |
| Fachsprache | Deckbreite und Nennbreite verwechselt | Begriffe mit Hersteller-Skizzen vergleichen und mündlich erläutern | In sieben Tagen: beide Begriffe mit Beispiel sicher unterscheiden |
| Arbeitsorganisation | Endkontrolle in der Zeitplanung vergessen | Checkliste mit Zwischen- und Endkontrolle erstellen | Bei der nächsten Übung: alle Prüfungen dokumentiert |
Förderzyklus: Standort erfassen → höchstens zwei vorrangige Entwicklungsziele auswählen → mit der ausbildenden Person kleine Übungen vereinbaren → nach einer und nach vier Wochen dieselbe Leistung unter vergleichbaren Bedingungen erneut erheben → Fortschritt am Produkt statt an Vermutungen dokumentieren. Reflexionsfragen: Was konnte ich erklären? Was gelang praktisch? Welches Risiko habe ich rechtzeitig erkannt? Was kann ich auf eine andere Dachform übertragen?
Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Datenschutz
Nachhaltiges Arbeiten: Material vorab sauber berechnen, intakte Musterteile mehrfach nutzen, Verschnitt und Verpackung getrennt sammeln, Transportwege planen und einen Schadstoffverdacht nicht ignorieren. Bei realen Dachaufbauten beeinflussen Dämmung, Feuchteschutz, Solartechnik, Reparierbarkeit und Lebensdauer den Ressourcenbedarf; Entscheidungen gehören zum geprüften Gesamtsystem. Die historische Wiederverwendung unbekannter Platten ist ohne Schadstoffprüfung keine pauschal nachhaltige Lösung.
Digitaler Lernnachweis: Erstelle eine Skizze in CAD oder auf Papier, eine Tabelle mit Formeln und ein anonymisiertes Prüfprotokoll. Eine Tabellenkalkulation kann die Anzahl der Musterteile als Formel ausgeben, du musst aber Einheiten und Rundung selbst erklären können. Für Fotos ausschließlich eigenes freigegebenes Material verwenden; keine echten Namen, Kundendächer mit identifizierbaren Adressen, Ausbildungsnachweise, privaten Baustellenpläne, Gesichter oder Standortdaten öffentlich hochladen. Geräte und Zugriffsrechte vorher mit dem Betrieb klären.

Dachrinne, Einlauftrichter, Bögen und Fallrohr aus Titanzink: Nutze das Bild zur Funktionsanalyse, nicht als Montageanweisung. Foto: © Friedrich Haag / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.
Videobeobachtung: Achte im folgenden deutschsprachigen Berufsporträt des Bayerischen Rundfunks auf Materialvielfalt, Ausbildungswege, Arbeitsorganisation und auf Situationen, in denen du zusätzliche Schutzinformationen bräuchtest. Der Film ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung.
Video: „Dachdecker/-in – Schwerpunkt Dachdeckungstechnik | Ich mach's!“, Bayerischer Rundfunk; YouTube-Quelle geprüft, urheberrechtlich geschützt, eingebettet statt kopiert. Alternativ das ARD-Angebot, Abrufbarkeit kann sich ändern.

Schieferdeckung am Bahnhof Köln Messe/Deutz (historische Aufnahme): Beschreibe sichtbare Arbeitsschritte, aber leite aus dem Foto keine heutigen Sicherheitsfreigaben ab. Foto: Gohnarch / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 DE.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Prüfe dein Wissen
Welches Prüfungsformat legt die DachAusbV für das zweite Ausbildungsjahr des Dachdeckerberufs fest? (Zwischenprüfung spätestens zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres) (!Teil 1 einer gestreckten Gesellenprüfung mit 40 Prozent Gewichtung) (!Abschlussprüfung bereits nach zwölf Monaten) (!Freiwillige Meisterprüfung in der Berufsschule)
Welche praktische Prüfungsstruktur ist für die Zwischenprüfung vorgesehen? (Drei Arbeitsproben innerhalb von fünf Stunden) (!Eine einzige Arbeitsprobe innerhalb von zwölf Stunden) (!Nur ein mündliches Fachgespräch ohne Arbeitsproben) (!Sechs Arbeitsproben an drei Prüfungstagen)
Wie viel Zeit ist laut Verordnung für den schriftlichen Prüfungsbereich Dach- und Wandtechnik vorgesehen? (120 Minuten) (!45 Minuten) (!240 Minuten) (!30 Minuten)
Was bedeutet Deckbreite bei der Berechnung der Modellfläche? (Wirksame Breite eines verlegten Elements) (!Immer die volle Nennbreite ohne Berücksichtigung der Überdeckung) (!Abstand zwischen First und Traufe) (!Dicke der Dachlatte)
Wie viele Musterteile werden bei acht Teilen je Reihe und sechs Reihen verlegt? (48 Teile) (!14 Teile) (!53 Teile) (!64 Teile)
Wie viele Musterteile sind bei 48 benötigten Teilen und zehn Prozent Reserve insgesamt bereitzustellen? (53 Teile) (!52 Teile) (!48 Teile) (!58 Teile)
Welche Verschiebung entsteht bei fünf Modellabständen von je 330 statt 320 Millimetern? (50 Millimeter) (!5 Millimeter) (!10 Millimeter) (!500 Millimeter)
Was ist vor einem nicht abgesicherten Übungsversuch auf einem realen Dach zu tun? (Arbeit stoppen und befugte Aufsicht sowie sichere Maßnahmen klären) (!Nur ein Foto als Nachweis machen) (!Mit ungeprüfter persönlicher Schutzausrüstung weitermachen) (!Die Gefährdungsbeurteilung nach dem Versuch ausfüllen)
Wie wird ein Verdacht auf asbesthaltige Altbaustoffe fachgerecht behandelt? (Keine Bearbeitung beginnen und die zuständige Fachperson einschalten) (!Ein Probestück trocken absägen) (!Den Staub mit Druckluft entfernen) (!Das Material ohne Kennzeichnung unter neue Ziegel mischen)
Welcher Nachweis eignet sich am besten für die praktische Standortbestimmung? (Maßprotokoll und begründete Soll-Ist-Kontrolle des Übungsmodells) (!Nur eine unbelegte Aussage über handwerkliches Talent) (!Ein fremdes Foto ohne Angaben) (!Eine erfundene offizielle Kammernote)
Memory
Ordne den Fachbegriff der eindeutigen Erklärung zu. Arbeite zunächst ohne Nachschlagen und überprüfe danach deine Lernnotizen.
| Zwischenprüfung | Ermittelt den Ausbildungsstand, ohne als Teilnote in die Gesellenprüfung einzugehen |
| Deckbreite | Tatsächlich wirksame Breite eines verlegten Deckelementes |
| Kontrollmaß | Erneut gemessener Wert zum Abgleich zwischen Soll und Ist |
| Materialreserve | Zusätzlich bereitgestellte Menge für den geplanten Übungsbedarf |
| Förderplan | Verbindet erkannte Lernlücke mit konkreter Übung und Wiederholungsnachweis |
Drag-and-drop
Bringe die Handlungen und zugehörigen Kontrollzwecke zusammen.
| Passende Handlung | Zugehöriger Zweck |
|---|---|
| Auftrag erfassen | Ziele, Maße und offene Fragen klären |
| Gefährdungen prüfen | Sichere Arbeitsfreigabe vor der Tätigkeit vorbereiten |
| Deckreihen einteilen | Wirksame Maße in Bezugslinien übertragen |
| Zwischenkontrolle durchführen | Abweichungen vor der nächsten Modellreihe entdecken |
| Lernnachweis dokumentieren | Beobachtetes Ergebnis einem Förderziel zuordnen |
Kreuzwort
Gesucht ist pro Hinweis genau ein fachlicher Begriff ohne Leerzeichen.
| Zwischenprüfung | Welche Prüfung ermittelt im Dachdeckerberuf den Ausbildungsstand während der Ausbildung? |
| Deckbreite | Wie heißt die wirksame horizontale Breite eines verlegten Deckelementes? |
| Lattenabstand | Welcher Abstand wird zwischen benachbarten Dachlatten kontrolliert? |
| Unterdeckung | Welche zusätzlich regensichernde Schicht liegt unter vielen Dachdeckungen? |
| Dachrinne | Welches Bauteil sammelt Niederschlagswasser am Dachrand? |
| Gefährdung | Wie heißt eine mögliche Quelle einer Verletzung oder Gesundheitsschädigung? |
LearningApps
Suche nach passenden externen interaktiven Übungen zur Zwischenprüfung und zum Dachdeckerhandwerk. Prüfe fachliche Aktualität und Quellen selbst; die Suchergebnisse sind keine bestätigten Prüfungsaufgaben.
Lückentext
Ergänze die Begriffe und Größen. Jede Aussage enthält genau eine Lücke.
Offene Aufgaben
Bearbeite die folgenden zwölf Aufgaben in der Reihenfolge Leicht, Standard, Schwer. Alle praktischen Arbeiten erfolgen ausschließlich an sicheren Modellen und bei Bedarf unter qualifizierter Aufsicht. Für jede Abgabe gelten Quellenangabe, datensparsame Dokumentation und kurze Selbstreflexion.
Leicht
- Zwischenprüfung: Erkläre in eigenen Worten das Prüfungsformat des Dachdeckerberufs, den gesetzlichen Zeitrahmen und den Unterschied zu Teil 1 einer gestreckten Prüfung. Notiere die drei relevanten Paragrafen.
- Dachlatte: Zeichne eine beschriftete Schema-Skizze mit Dachlatte, Konterlatte, Unterdeckung und Deckelement. Markiere zwei ungeklärte Konstruktionsfragen.
- Arbeitssicherheit: Erstelle für das bodennahe Modell eine Gefährdungscheckliste und beschreibe einen Grund, warum echte Dacharbeiten nicht als Selbstversuch geeignet sind.
- Flächenberechnung: Berechne die Fläche eines fiktiven Rechtecks von 2,40 m mal 1,92 m und überprüfe das Ergebnis durch Umrechnung in Quadratmillimeter.
Standard
- Materialbedarf: Ermittle für acht Spalten und sechs Reihen Grundmenge, zehn Prozent Reserve und bestellbare Gesamtmenge. Beschreibe deinen Rundungsweg.
- Dachdeckung: Entwickle für die Werkstatt ein kurzes Auftragsblatt mit Reihenfolge, Materialkarte, Sicherheitsprüfung und zwei Messkontrollen.
- Dachentwässerung: Fertige an einem reinen Tischmodell mit Bildkarten eine schematische Wasserführung von der Dachfläche zur Rinne und zum Fallrohr an; begründe zwei zu prüfende Details.
- Qualitätssicherung: Führe am ungefährlichen Modell eine Soll-Ist-Messung aller sechs Bezugslinien durch und dokumentiere Abweichungen, Ursache und Korrekturmaßnahme.
Schwer
- Bauzeichnung: Entwirf eine alternative fiktive Modellfläche von 2,70 m Breite, die bei 0,30 m Deckbreite neun Teile je Reihe benötigt. Wähle eine passende Anzahl Reihen und belege alle Rechnungen.
- Dachabdichtung: Vergleiche an Dokumentations- oder Papiermodellen zwei mögliche Abdichtungskonzepte anhand Schichtenfunktion, begründeter Werkstoffwahl, Sicherheitsrisiken und Entsorgung ohne realen Heiß- oder Schweißversuch.
- Gefährdungsbeurteilung: Erstelle zu einem erfundenen Sanierungsauftrag eine Entscheidungsvorlage zu Absturzgefahr, unbekannten Altbaustoffen und elektrischen PV-Komponenten; erläutere, wer Arbeiten freigeben darf.
- Ausbildungsplan: Stelle aus drei eigenen anonymisierten Übungsbefunden einen vierwöchigen individuellen Förderplan mit messbaren Meilensteinen, betreuter Übung und abschließender Transferaufgabe zusammen.


Lernkontrolle
Diese mindestens sechs Lernkontrollen prüfen das Übertragen, Begründen und Kontrollieren; es gibt keinen hier offengelegten Lösungsschlüssel zum Quiz.
- Prüfungsordnung: Ein Mitschüler behauptet, der Dachdecker-Zwischenprüfungsteil fließe mit 40 Prozent in die Gesellennote ein. Recherchiere die einschlägigen Vorschriften und begründe eine sachliche Korrektur mit Paragrafenbezug.
- Fachrechnen: Prüfe eine Modellrechnung, in der 48 Teile plus zehn Prozent Reserve zu 52 Teilen abgerundet wurden. Erkläre Rechenschritt, Einheiten und sinnvolle Rundung.
- Messfehler: Nach fünf Reihenabständen liegt die sechste Bezugslinie um 50 mm falsch. Rekonstruiere mindestens eine mögliche Ursache und entwickle einen frühen Kontrollpunkt.
- Arbeitsorganisation: Auf einer Baustellenskizze fehlen Angaben zur Dachneigung und zum konkreten Ziegeltyp. Begründe, warum du keine verbindliche Lattenteilung festlegen darfst und welche Unterlagen du benötigst.
- Arbeitsschutz: Ein ungesichertes Dach mit alter, unbekannter Eindeckung soll kurzfristig untersucht werden. Formuliere eine sichere Stop- und Eskalationsentscheidung einschließlich einer ungefährlichen Lernalternative.
- Qualitätsmanagement: Deine eigene Modellausführung sieht optisch ordentlich aus, zwei Bezugslinien überschreiten aber die Übungstoleranz. Verfasse ein kurzes Abweichungsprotokoll mit Messwerten, Korrekturvorschlag und Nachprüfung.
Lernnachweis
Portfolio mit sechs prüfbaren Produkten: (1) Auftragskarte mit Ziel und Rückfragen; (2) maßstäbliche Modellskizze mit gekennzeichneten Maßbezugspunkten; (3) Materialrechnung einschließlich Aufrundung auf 53 bereitzustellende Teile; (4) abgestimmter sicherer Arbeits- und Zeitplan; (5) fotografiertes oder gezeichnetes Modellprodukt ohne Personenbezug samt Mess- und Abnahmeprotokoll; (6) Kompetenzmatrix und individueller Förderplan mit zwei nachprüfbaren Zielen. Wo Fotos nicht gestattet sind, genügen selbst angefertigte Skizzen und Messlisten.
Nachweisverfahren: Bewerte die Ergebnisse mit dem transparenten 100-Punkte-Übungsraster, halte zunächst nur die drei wichtigsten Stärken und die zwei wichtigsten Lernfelder fest und vereinbare eine Wiederholungsaufgabe nach sieben bis vierzehn Tagen. Ausbilderinnen, Ausbilder oder Lehrkräfte geben fachliches Feedback auf Grundlage beobachteter Kriterien. Die Selbsteinschätzung und die Rasterpunkte sind keine amtliche Prüfungszulassung, keine Kammernote und kein Ersatz für die Zwischenprüfung. Binde den Nachweis in den betrieblichen Ausbildungsplan, die Vorgaben der zuständigen Kammer und den jeweiligen Landeslehrplan ein.
OER und Wikipedia
Geprüfte fachliche und rechtliche Ausgangsquellen:
- BIBB: Berufsprofil, Dauer und Ausbildungsordnung des Dachdeckerberufs.
- Gesetze im Internet: DachAusbV vom 28.04.2016, §§ 6–12 und Ausbildungsrahmenplan.
- BIBB: Zwischenprüfung im Vergleich zu gestreckter Abschlussprüfung.
- DGUV Vorschrift 38, Bauarbeiten und DGUV Regel 101-038, Bauarbeiten.
- ZVDH: Regelübersicht, Stand der Übersicht 2026 sowie ZVDH: Anwendungsgrenzen von Fachregeln und Herstellerangaben.
- BAuA: TRGS 519, 2025 geändert für Gefahren beim Bauen im Bestand.
- Wikipedia: Dachdecker und Wikimedia Commons: Bildmaterial zum Dachdeckerhandwerk. Wikipedia dient zur Vertiefung, nicht als maßgebliche Quelle für Prüfungs- oder Sicherheitsrecht.
Offene Bildmedien – direkt verifizierte Commons-Dateiseiten und Lizenznachweise (unveränderte Einbettung, Namensnennung, Lizenzlink; keine Übernahme der Fotos in eigene Dateien):
| Eingebundene Datei | Geprüfte Dateiseite | Urheber | Lizenz / Rechtehinweis |
|---|---|---|---|
| File:Unfertige Dinge 003 2022 10 26.jpg | Wikimedia Commons | Friedrich Haag | CC BY-SA 4.0 |
| File:Konterlattung Dachlatten.jpg | Wikimedia Commons | Archivux | CC BY-SA 4.0 |
| File:Ceramic tile roof in Germany, 2012.JPG | Wikimedia Commons | High Contrast | CC BY 3.0 DE |
| File:002 2011 08 15 Regenwasserableitung.jpg | Wikimedia Commons | Friedrich Haag | CC BY-SA 4.0 |
| File:Dachdeckerarbeiten Bhf K Deutz.jpg | Wikimedia Commons | Gohnarch | CC BY-SA 3.0 DE |
Video-Nachweis: Dachdecker/-in – Schwerpunkt Dachdeckungstechnik | Ich mach's!, Urheber/Anbieter: Bayerischer Rundfunk (BR), urheberrechtlich geschützt, Einbettung nur nach Plattformbedingungen; Quellenverzeichnis mit dem konkreten Video und BR/ARD-Mediathek. Es handelt sich nicht um eine frei lizenzierte Videodatei; nicht herunterladen oder weiterveröffentlichen. Medien zeigen beispielhafte Berufspraxis, keinen amtlichen Prüfungsablauf.
Verknüpfte Lernbereiche
Dachdecker: Prüfungsstand und Kompetenzentwicklung
|
Die verbindenden Lernfelder reichen von Mathematik und Technisches Zeichnen über Baustoffkunde und Bauphysik bis Umweltschutz, Digitalisierung und beruflicher Kommunikation. Als gemeinsame Projekte eignen sich ein wiederverwendbares Dachmodell, eine beispielhafte digitale Materialliste und eine anonymisierte Sammlung von Fehlersuchstrategien. Absprachen mit Ausbildenden, Berufsschule und Handwerkskammer bleiben notwendig.
aiMOOC Projekte
Projekt 1: Entwickle mit deinem Team eine wiederverwendbare Übungsstation zur Dacheinteilung samt Sicherheitsfreigabe, Materialliste und Messprotokoll. Projekt 2: Erstelle eine fiktive digitale Fehlerdatenbank mit Fehlerbild, Ursache, Korrektur und Lernkontrolle, jedoch ohne reale Betriebs- oder Personendaten. Projekt 3: Vergleiche nach vier Wochen zwei eigene anonymisierte Modellprodukte anhand derselben Qualitätskriterien und erläutere deinen Kompetenzzuwachs.
Schulfach+


aiMOOCs


aiMOOC Projekte


MOOCwiki · Deutsch
Nach dem Lernen ist vor dem Lernen
Entdecke direkt den nächsten Lernkurs. Weitere Inhalte erscheinen, wenn Du weiter nach unten scrollst.
Zur MOOCwiki-HauptseiteMediathek
Mediathek wird aus dem Wiki geladen ...
Keine passenden Inhalte gefunden. Bitte ändere Suche oder Filter.
NEWSLernweltNOAH fragenInhalt melden · Hinweise zu Fehlern, Quellen, Medienrechten oder Dubletten