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Nachrichten vom Brief zum Bildschirm - Geschichte Klasse 1 bis 4

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Nachrichten vom Brief zum Bildschirm - Geschichte Klasse 1 bis 4

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Einleitung

Nachrichten vom Brief zum Bildschirm - Geschichte Klasse 1 bis 4

Kurzbeschreibung: Früher reisten viele Nachrichten auf Papier. Heute können sie auch über Bildschirme verschickt werden. Du ordnest Bilder und erforschst drei Fragen: Wie schnell? Wie weit? Wie privat?

Dein Lernweg: Anschauen → Entdecken → Vergleichen → Ausprobieren → Erklären.

Klasse 1 und 2: Schau die Bilder an. Lass Dir die Texte vorlesen. Zeige, male oder erzähle Deine Antworten.

Klasse 3 und 4: Lies die kurzen Texte selbst. Vergleiche Quellen und begründe Deine Antworten.

Wichtig: Du musst nichts über Deine Familie erzählen. Verwende ausgedachte Personen und Adressen. Lade keine privaten Fotos hoch.

Unser Quellen-ABC:

  1. Originalquelle: Ein echter Gegenstand oder ein Zeugnis aus der untersuchten Zeit.
  2. Moderne Aufnahme: Ein heutiges Foto, manchmal von einem alten Gegenstand.
  3. Darstellung oder Modell: Ein Bild, das etwas erklärt. Es ist keine historische Fotografie.
  4. Erfundene Rekonstruktion: Eine nachträglich erdachte Darstellung. In diesem Kurs verwenden wir keine.


Der Brief reist

Ein Brief ist eine Nachricht auf Papier. Er kommt in einen Umschlag. Auf den Umschlag schreibt man eine Adresse. Die Post bringt ihn zum Ziel.

Bild 1: Wie sieht ein Briefumschlag aus?

Gezeichnete Vorderseite eines Briefumschlags mit Feldern für die Anschrift

Moderne Darstellung von 2012. Urheber: Jjjj11. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: CC0 1.0.

Schau genau: Wo steht die Anschrift? Warum muss die Post wissen, wohin der Brief soll?

Bild 2: Eine alte Postkarte

Historische österreichische Korrespondenzkarte mit gedruckten Angaben und Poststempeln

Originalquelle: historische österreichische Postkarte, verschickt am 22. Oktober 1870; heute als digitales Bild. Herausgeber: damalige österreichisch-ungarische Postverwaltung. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenzstatus: gemeinfrei.

Eine Postkarte ist nicht verschlossen. Andere Menschen können den Text leichter sehen.

Forscherfrage: Entdecke einen Stempel. Was verrät er? Was kann eine alte Karte nicht über das Leben aller Menschen erzählen?


Unterwegs mit der Postkutsche

Früher beförderten auch Pferde und Postkutschen die Post.

Archivfotografie einer von einem Pferd gezogenen Postkutsche vor einem Postgebäude

Originalquelle: archivierte Fotografie. Der genaue Aufnahmezeitpunkt ist hier nicht gesichert. Fotograf nicht genannt. Quelle: Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Wertheim, Signatur S-N 70 G 1067; Commons-Datei. Lizenz: CC BY 4.0.

Beobachte: Was zieht die Kutsche? Was könnte eine Reise langsam machen?

Denke nach: Warum wissen wir ohne weitere Quellen nicht genau, wie lange jeder Brief damals unterwegs war?

Bild 4: Ein Briefkasten heute

Gelber Briefkasten der Deutschen Post in Hannover

Moderne Fotografie von 2015. Urheber: Christian A. Schröder. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Aufgabe: Bringe diese Schritte in die richtige Reihenfolge: Brief schreiben – einwerfen – befördern – erhalten.


Video: Wie entsteht eine Briefmarke?

Die Sendung mit der Maus, WDR: „So wird die Maus-Briefmarke gemacht“. Schau zunächst nur ein oder zwei Minuten und bei Interesse mehr.

Schauauftrag: Wo wird etwas entworfen? Wo wird etwas gedruckt? Eine Briefmarke ist nicht selbst die Nachricht. Wozu braucht man sie?

Textalternative: Im Film wird die Herstellung einer Briefmarke gezeigt. Sie wird gestaltet und gedruckt. Auf einem Brief zeigt eine gültige Briefmarke normalerweise, dass das Porto bezahlt wurde.

Barrierearme Alternative: Video beim WDR mit Untertitelangebot. Wenn das Video nicht verfügbar ist, nutze den Text und das Briefkastenbild.


Punkte und Striche: Telegrafie

Im 19. Jahrhundert wurden Nachrichten auch mit elektrischen Zeichen übertragen. Das nennt man Telegrafie. Ein bekanntes Zeichensystem ist der Morsecode.

Bild 5: Eine alte Zeichnung

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:

Originalquelle: Buchillustration aus „Modern practice of the electric telegraph“, 1874, Seite 28. Urheber: Frank L. Pope. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenzstatus: gemeinfrei.

Bild 6: Eine wirkliche Morsetaste

Heutige Fotografie einer Morsetaste mit hölzernem Sockel

Moderne Fotografie eines historischen Gerätetyps von 2020. Urheber: Lauren.mcalary. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Vergleiche: Was erkennst Du in beiden Bildern? Warum ist ein Foto von 2020 keine Fotografie aus dem Jahr 1874?

Bild 7: Das Morsealphabet

Übersicht der Buchstaben mit ihren Mustern aus Punkten und Strichen im internationalen Morsecode

Moderne Übersicht nach einer älteren Vorlage von Rhey T. Snodgrass und Victor F. Camp; digitale Bearbeitung: Spinningspark, 2008. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenzstatus: gemeinfrei laut Commons.

Beim Morsen stehen kurze und lange Zeichen für Buchstaben.

Probier es: Klopfe Deinen Anfangsbuchstaben nach der Tabelle. Wenn das zu schwer ist, klopfe einfach einmal kurz und einmal lang.


Hörbeispiel: SOS

Moderne Tonsimulation, keine historische Originalaufnahme. Urheber: Hydrargyrum. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenzstatus: vom Urheber gemeinfrei freigegeben.

Textalternative für alle: SOS klingt als Folge von dreimal kurz – dreimal lang – dreimal kurz. In Morsezeichen: ... --- ...

Hör- oder Leseauftrag: Erkennst Du die drei Gruppen? Stelle die Zeichen mit kurzen und langen Strichen auf Papier dar.

Weitere kindgerechte Erklärung: Museum für Kommunikation Nürnberg – Morsezeichen für Kinder.


Mit der Stimme: das Telefon

Mit dem Telefon können Menschen über eine Entfernung miteinander sprechen. Sie hören die Stimme der anderen Person.

Bild 8: Ein Telefonmodell von 1906

Historisches Ericsson-Wandtelefon mit Hörer und Gehäuse, ausgestellt in einem Museum

Historisches Museumsobjekt von 1906, modern fotografiert im Jahr 2008. Fotograf: Bidgee. Aufbewahrungsort: Museum of the Riverina, Australien. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY 3.0.

Bild 9: Ein Wählscheibentelefon

Älteres Telefon mit runder Wählscheibe zum Einstellen einer Telefonnummer

Moderne Aufnahme von 2016 eines älteren Telefontyps. Fotograf: Elmer B. Domingo. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Beobachte: Was unterscheidet die beiden Geräte? Welches Teil benutzt man, um eine Nummer zu wählen?

Denke nach: Beim Telefon kann die Antwort sofort kommen. Was passiert aber, wenn niemand abnimmt?


Eine Nachricht auf dem Bildschirm

Eine E-Mail ist eine elektronische Nachricht. Sie kann über das Internet verschickt werden. Auch mit einem Smartphone können Menschen Nachrichten senden.

Bild 10: Der Laptop als Symbol

Einfaches blaues Symbol eines aufgeklappten Laptops

Moderne Symbolgrafik, kein historisches Foto. Urheber: Mitarbeitende und Auftragnehmende der Wikimedia Foundation. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Bild 11: Ein Smartphone

Fotografie der Vorderseite eines modernen Smartphones

Moderne Fotografie von 2024. Fotograf: Ka Kit Pang. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Schauauftrag: Was haben die Geräte gemeinsam? Können alle Menschen überall Nachrichten damit senden? Begründe.

Eine E-Mail erreicht das Postfach oft in wenigen Sekunden. Das bedeutet aber nicht, dass sie sofort gelesen wird. Man braucht passende Geräte und eine Verbindung.

Kindgerechte Erklärung: Internet-ABC – Eine E-Mail schreiben und verschicken.


Unsere drei Forscherfragen

Geschwindigkeit bedeutet: Wie lange braucht die Nachricht?

Reichweite bedeutet: Wie weit kann die Nachricht gelangen?

Datenschutz bedeutet: Persönliche Informationen sollen nicht ohne Erlaubnis bekannt werden.

Weg Geschwindigkeit Reichweite Worauf muss ich achten?
Brief Er braucht Transportzeit. Auch in andere Länder. Ein Umschlag verdeckt den Inhalt, ist aber kein vollständiger Schutz.
Postkarte Sie braucht Transportzeit. Auch in andere Länder. Der Text ist offen lesbar.
Telegraf Elektrische Zeichen können schnell übertragen werden. Zu verbundenen Stationen. Zeichen können von Beteiligten gelesen oder weitergegeben werden.
Telefon Ein Gespräch ist direkt möglich. Über verbundene Netze auch sehr weit. Andere könnten mithören; die Sicherheit hängt von der Technik ab.
E-Mail oder Chat Nachrichten kommen oft sehr schnell an. Über das Internet auch weltweit. Man kann Inhalte speichern, kopieren oder weiterleiten.

Merke: Schnell bedeutet nicht automatisch sicher. Langsam bedeutet nicht automatisch geheim.


Das Schloss erinnert an Datenschutz

Einfaches Symbol eines geschlossenen Vorhängeschlosses

Moderne Symbolgrafik. Urheber: AJ Ashton. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: CC0 1.0.

Das Schloss ist ein Symbol für Schutz. Das Bild beweist nicht, dass eine bestimmte Nachricht sicher ist.

Ausgedachtes Beispiel: Mila möchte Timo „Viel Glück!“ schreiben. Sie darf eine freundliche Nachricht erfinden. Ihre echte Wohnadresse, ihr Passwort oder Bilder anderer Kinder braucht sie dafür nicht.

Entscheide: Dürfte Mila ein Foto von Timo einfach an eine große Gruppe schicken? Nein, nicht ohne seine Zustimmung.


Video: Persönliche Daten schützen

Wiener Bildungsserver: „Datenschutz für Kinder erklärt“, etwa drei Minuten; besonders geeignet für Klasse 3 und 4.

Vor dem Film: Überlege, was persönliche Daten sind.

Nach dem Film: Nenne zwei Angaben, die Du nicht öffentlich teilen solltest.

Textalternative: Persönliche Daten sind zum Beispiel Dein voller Name, Deine Anschrift und Passwörter. Prüfe, mit wem Du etwas teilst. Frage bei Unsicherheit eine vertraute erwachsene Person.

Zugang: Pädagogische Beschreibung bei DigiBitS. Untertitel im Videoplayer prüfen. Wer nicht schauen oder hören kann, bearbeitet denselben Auftrag mit der Textalternative.


Bild-Zeitreise: Was ist wirklich alt?

Manche Bilder zeigen alte Gegenstände. Das Bild selbst kann aber viel jünger sein.

Zeitangabe Was ist auf den Bildern zu sehen? Was bedeutet die Jahreszahl?
1870 Postkarte Die Karte wurde damals verschickt.
1874 Morsetaste als Zeichnung Die Zeichnung erschien damals in einem Buch.
1906 Ericsson-Wandtelefon So ist das historische Telefonmodell datiert. Das Foto stammt von 2008.
2024 Smartphone Das Foto entstand 2024. Smartphones gab es schon früher.

Aufgabe für Klasse 1/2: Zeige die alte Postkarte und das heutige Smartphone. Welcher Gegenstand gehört zur älteren Technik?

Aufgabe für Klasse 3/4: Erkläre, warum die Jahreszahl 2008 beim Telefonfoto nicht das Erfindungsjahr des Telefons ist.

Wichtig: Alte und neue Kommunikationswege gibt es oft gleichzeitig. Briefe werden auch heute noch geschrieben.


Wir denken wie Forschende

Beobachtung: „Auf dem Kutschenbild sehe ich ein Pferd.“

Deutung: „Vielleicht musste die Kutsche unterwegs anhalten.“

Urteil: „Für einen sehr eiligen Gruß würde ich heute eher ein Telefon nutzen, wenn beide erreichbar sind.“

Eine Beobachtung beschreibt, was wirklich zu sehen ist. Eine Deutung erklärt, was es bedeuten könnte. Ein Urteil ist eine begründete Bewertung.

Achtung: Die Bilder zeigen einzelne Beispiele. Nicht alle Menschen lebten gleich. Manche hatten früher keinen eigenen Zugang zu neuen Geräten. Auch heute haben nicht alle dieselben Möglichkeiten.

Forscherhilfe:

  1. Leicht: „Ich sehe ...“
  2. Standard: „Ich vermute ..., weil ...“
  3. Vertiefung: „Ich entscheide mich für ..., weil ...; dagegen spricht ...“


Interaktive Aufgaben

So lernst Du mit Rückmeldung: Wähle zunächst eine Antwort. Ist sie falsch, suche die passende Stelle bei den Bildern oder in der Vergleichstabelle. Erkläre, was Du geändert hast, und versuche es erneut. Deine erste Antwort muss nicht perfekt sein.


Quiz: Teste Dein Wissen

Was gehört zu einem klassischen Papierbrief? (Ein Briefumschlag) (!Ein Lautsprecher) (!Eine Computertastatur) (!Ein Bildschirm)




Was zog früher viele Postkutschen? (Pferde) (!Raketen) (!Computer) (!Unterseeboote)




Warum ist eine Postkarte weniger privat als ein verschlossener Brief? (Ihr Text ist offen lesbar) (!Sie reist immer schneller) (!Sie hat keinen Absender) (!Sie kann nur im Internet gelesen werden)




Woraus bestehen die Zeichen des Morsealphabets? (Aus kurzen und langen Signalen) (!Nur aus Farben) (!Nur aus Bildern) (!Nur aus Zahlen)




Was wird bei einem gewöhnlichen Telefongespräch übertragen? (Die Stimme) (!Ein Papierbrief) (!Eine Postkutsche) (!Eine Briefmarke)




Was braucht man normalerweise zum Versenden einer E-Mail? (Einen passenden Internetzugang) (!Ein Pferd) (!Eine Briefmarke) (!Einen Poststempel)




Welche Aussage zu E-Mails stimmt? (Sie kommen oft schnell an und werden vielleicht später gelesen) (!Sie kommen immer erst nach einer Woche an) (!Sie können nur im eigenen Ort ankommen) (!Sie werden immer sofort gelesen)




Was bedeutet Reichweite? (Wie weit eine Nachricht gelangen kann) (!Wie bunt ein Gerät ist) (!Wie schwer ein Brief ist) (!Wie alt eine Briefmarke ist)




Welche Angabe solltest Du nicht öffentlich teilen? (Dein Passwort) (!Deine erfundene Lieblingsfarbe) (!Das Wort Hallo) (!Eine ausgedachte Zahl)




Was sagt uns ein Schlosssymbol allein? (Es erinnert an Schutz und beweist keine vollständige Sicherheit) (!Jede Nachricht ist damit immer geheim) (!Jeder darf fremde Fotos verschicken) (!Das Internet braucht keine Regeln)




Begründete Rückmeldung: Bei Frage 3 hilft der Unterschied zwischen einer offenen Postkarte und einem Umschlag. Bei Frage 7 musst Du zwischen Ankunft und Lesen unterscheiden. Bei Frage 10 geht es darum, dass ein Zeichen allein keine Sicherheit beweist. Versuche schwierige Fragen nach dem Nachlesen noch einmal.


Memory

Finde immer einen Begriff und seine passende Erklärung.

Briefumschlag Hülle für eine Papiernachricht
Postkutsche Transport mit Pferden
Morsetaste Gerät zum Senden elektrischer Zeichen
Wählscheibe Teil eines älteren Telefons
E-Mail Elektronische Nachricht
Datenschutz Schutz persönlicher Informationen





Drag and Drop

Ordne jedem Nachrichtenweg seine passende Beschreibung zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Nachrichtenweg
Papier in einem Umschlag Brief
Offen beschriebene Karte Postkarte
Elektrische Punkte und Striche Telegrafie
Gespräch mit der Stimme Telefon
Nachricht über das Internet E-Mail




Hilfe: Suche bei Unsicherheit das passende Bild oben. Begründe anschließend mindestens eine Zuordnung mit „Das passt, weil ...“.


Kreuzworträtsel

BRIEF Welche Nachricht auf Papier wird mit der Post befördert?
POSTKARTE Welche Karte wird meist offen verschickt?
MORSE Welcher Nachname steckt im Begriff Morsealphabet?
TELEFON Welches Gerät überträgt die Stimme beim Gespräch?
STEMPEL Was kann auf einer verschickten Postkarte das Versanddatum zeigen?
PASSWORT Welches geheime Kennwort hilft beim Schutz eines Kontos?





LearningApps

Suche weitere kleine Lernspiele. Prüfe gemeinsam mit einer Lehrkraft, ob sie zum Thema und zu Deinem Alter passen.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine Nachricht auf Papier heißt oft

.
Eine offen verschickte Karte heißt

.
Früher konnten Pferde eine

ziehen.
Punkte und Striche sind Zeichen im

.
Beim Telefon hören wir eine

.
Eine elektronische Nachricht kann eine

sein.
Die Zeit bis zur Ankunft beschreibt die

.
Der Schutz persönlicher Informationen heißt

.



Tipp: Lies nach jeder Lücke den ganzen Satz. Wenn ein Wort nicht passt, suche im Lerntext und verbessere es.


Offene Aufgaben

Du darfst jede Aufgabe allein, zu zweit oder mit Unterstützung bearbeiten. Für die Aufgaben sind echte Namen, Anschriften, Familienfotos oder persönliche Chatverläufe nicht nötig.


Leicht

  1. Bilder ordnen: Zeige auf den Briefumschlag, die Morsetaste, das Telefon und das Smartphone. Sage oder male, wozu sie dienen.
  2. Brief: Zeichne einen ausgedachten Brief an die erfundene Figur Fips. Verwende nur eine Fantasieanschrift.
  3. Postkutsche: Betrachte das Archivfoto. Male zwei Dinge ab, die Du wirklich sehen kannst.
  4. Morsecode: Klopfe dreimal kurz und dreimal lang. Ein anderes Kind beschreibt das gehörte Muster. Du kannst die Zeichen auch zeichnen.

Hilfe für Klasse 1/2: Eine Lehrkraft liest vor, zeigt die Bilder einzeln und bietet Wortkarten an: Brief – Pferd – Telefon – Bildschirm.


Standard

  1. Zeitleiste: Zeichne vier Felder: historische Postkarte, Morsetaste, älteres Telefon, Smartphone. Notiere, woran Du alte und moderne Quellen erkennst.
  2. Kommunikation: Erfinde einen Gruß. Gestalte ihn einmal als Brief und einmal als E-Mail auf Papier. Vergleiche die beiden Formen, ohne etwas wirklich zu versenden.
  3. Geschwindigkeit: Wähle für einen dringenden Gruß einen Nachrichtenweg. Begründe Deine Wahl und nenne eine mögliche Schwierigkeit.
  4. Quellenarbeit: Untersuche das Postkutschenbild mit drei Sätzen: „Ich sehe ...“, „Ich vermute ...“, „Ich weiß noch nicht ...“.

Hilfe: Nutze den Vergleich in Abschnitt 5. Beginne mit „Mein Beleg ist das Bild ...“. Prüfe, ob Du Beobachtung und Vermutung verwechselt hast.


Schwer

  1. Datenschutz: Erfinde zwei Nachrichten: eine für eine öffentliche Postkarte und eine für eine private Mitteilung. Begründe, welche Angaben Du weglässt.
  2. Mediengeschichte: Untersuche, warum ein neues Gerät ältere Nachrichtenwege nicht immer ersetzt. Finde mindestens zwei begründete Beispiele.
  3. Interview: Führe ein freiwilliges, anonymes Gespräch über Kommunikationswege mit einer erwachsenen Person oder bearbeite stattdessen ein erfundenes Interview. Veröffentliche keine privaten Angaben.
  4. Museum: Gestalte eine kleine Ausstellung mit mindestens drei der geprüften Commons-Bilder. Schreibe zu jedem Bild: Quelle, Bildart, eine Beobachtung und eine offene Frage. Verlinke Urheber und Lizenz.

Vertiefung: Vergleiche nicht nur die Vorteile. Frage auch nach Kosten, Zugang, Hindernissen und Datenschutz. Unterschiedliche Antworten sind möglich, wenn sie gut begründet sind.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Hier zählt Dein Nachdenken und Begründen, nicht nur das Auswendiglernen.

  1. Nachrichtenwege: Ein ausgedachtes Kind möchte einem Freund in einer anderen Stadt zum Geburtstag gratulieren. Vergleiche Brief und E-Mail nach Geschwindigkeit, Reichweite und Datenschutz. Welchen Weg wählst Du und warum?
  2. Quellenkritik: Ein Foto zeigt ein Telefonmodell von 1906, wurde aber 2008 aufgenommen. Erkläre den Unterschied zwischen dem Alter des Geräts und dem Alter des Fotos.
  3. Datenschutz: Eine erfundene Nachricht enthält ein Passwort und ein Foto eines anderen Kindes. Wie machst Du die Nachricht sicherer? Begründe beide Änderungen.
  4. Telegrafie: Erkläre mit den Bildern, warum eine Morsetaste und ein Telefon unterschiedliche Arten von Nachrichten übertragen.
  5. Perspektiven: Ein Mensch hat keinen Internetzugang. Welche anderen Nachrichtenwege bleiben möglich? Welche Schwierigkeiten können trotzdem entstehen?
  6. Beobachtung und Deutung: Schreibe zum historischen Kutschenfoto je eine Beobachtung, eine Vermutung und eine Frage, die eine weitere Quelle beantworten müsste.

Selbstprüfung: Habe ich einen Beleg genannt? Habe ich meine Meinung begründet? Habe ich Unsicherheiten kenntlich gemacht? Wenn nicht, verbessere Deine Antwort und versuche es erneut.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis kannst Du ein kleines Heft, ein Plakat, eine Bilderfolge oder eine mündliche Erklärung erstellen.

  1. Du erkennst mindestens vier Wege, Nachrichten zu übertragen.
  2. Du ordnest passende Bilder und erklärst, was auf ihnen zu sehen ist.
  3. Du vergleichst zwei Nachrichtenwege nach Geschwindigkeit und Reichweite.
  4. Du nennst mindestens zwei Regeln zum Schutz persönlicher Daten.
  5. Du unterscheidest ein historisches Objekt von einer modernen Aufnahme.
  6. Du formulierst eine Beobachtung, eine Deutung und ein begründetes Urteil.
  7. Du kannst eine Antwort nach Rückmeldung verbessern.

Für Klasse 1/2: Bilder, Zeichnungen und gesprochene Antworten genügen.

Für Klasse 3/4: Verwende kurze Begründungen und nenne bei mindestens einem Bild die Quelle.




OERs zum Thema

Weiterlesen: Wikipedia erklärt den Brief, die Postkarte, die Telegrafie, das Telefon und den Datenschutz ausführlicher. Lass Dir schwierige Abschnitte bei Bedarf erklären.

Geprüfte Bildungs-, Museums- und Archivangebote:

  1. Museumsstiftung Post und Telekommunikation – Postkutschen: Historische Objekte und Sachinformationen.
  2. Museum für Kommunikation Nürnberg – Morsezeichen: Kindgerechte Forscherideen.
  3. Landesarchiv Baden-Württemberg – Postkutschenfotografie: Archivquelle mit Signatur.
  4. Internet-ABC – Persönliche Daten: Hinweise zum Datenschutz für Kinder.
  5. DigiBitS – Datenschutzvideo: Pädagogische Einordnung für Klasse 3 und 4.

Hinweise zur Mediennutzung: Sämtliche eingebundenen Bilder und die Morse-Tondatei stammen aus bereits vorhandenen Dateien auf Wikimedia Commons. Urheber, Quelle, Lizenz und beschreibende Alternativtexte stehen jeweils direkt beim Medium. Bei der Darstellung im Kurs wurden die Dateien nicht verändert. Die beiden YouTube-Videos werden nur über den jeweiligen Anbieter eingebettet, nicht als eigene Dateien übernommen. Externe Videoplayer können Nutzungsdaten verarbeiten; alternativ sind die Textfassungen vorgesehen. Eine eigene Animation oder erfundene historische Bildrekonstruktion wird nicht verwendet.


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