Mehrsprachiges Coaching mit Bildern - Fußballtraining
Einleitung

Bildnachweis: Wikimedia Commons; Mjhami2, 23.08.2016, CC BY-SA 4.0. Textalternative: schematische Vier-Ecken-Passübung mit Positionen und Passwegen.
Du kannst Fußball auch dann gemeinsam lernen, wenn im Team unterschiedliche Erstsprachen gesprochen werden. Verständliche Zeichen, kurze Sätze, Demonstrationen, Bildkarten und die Frage „Zeig mir, was du als Nächstes machst“ verbinden Fußballtraining, Sprachbildung und Inklusion. Dieser aiMOOC richtet sich an Spielerinnen, Spieler, Trainerinnen, Trainer und Menschen, die Bewegung anleiten. Du entwickelst ein verständliches Coaching-System, probierst vier sichere Trainingsformen aus und überprüfst, ob alle die Aufgabe verstanden haben.
Deine Lernziele: Du formulierst einfache Signale, stellst Bewegungen bildlich dar, leitest eine Übung in drei Schritten an, passt sie an Alter und Erfahrung an, beobachtest Verständnis ohne Sprachtest und gibst wertschätzendes Feedback. Als Grundprinzip gilt Fußball für alle: Niemand darf wegen Sprache, Behinderung, Geschlecht oder Spielstärke abgewertet oder ausgeschlossen werden. Das grundlegende Lernen auf MOOCwiki bleibt kostenlos.
Sicherheitsrahmen: Jede praktische Einheit wird durch fachlich geeignete Erwachsene angeleitet. Prüfe vorab Boden, Abstände, Wetter, Schuhe, sichere Torbefestigungen und freie Laufwege; plane Trink- und Erholungspausen. Bei Schmerzen, Schwindel oder Unwohlsein sofort abbrechen und fachliche Hilfe einholen. Kinder müssen keine Kopfbälle üben. Videos sind freiwillige Ergänzungen: Schulische Datenschutz- und VIDIS-Entscheidungen gehen vor; Text und Bilder vermitteln die Ziele auch ohne externen Player.
Verständigung auf dem Spielfeld gestalten
Drei Kanäle kombinieren
Im Coaching wirken drei Kanäle zusammen: Wort (eine kurze Handlung nennen), Bild (eine Richtung oder Bewegung zeigen) und Bewegung (die Aufgabe einmal langsam vormachen). Beispiel: Du sagst „Schau – passe nach rechts“, zeigst mit einer offenen Hand auf die freie Mitspielerin und spielst den kurzen Pass selbst. Erst danach beginnt der Versuch. So wird Sprache unterstützt statt durch eine vermeintlich universelle Geste ersetzt. Ein Handzeichen kann je nach kulturellem Kontext verschieden verstanden werden; deshalb werden Bedeutung und Einverständnis im Team gemeinsam verabredet.
Reduziere jeden Auftrag zunächst auf eine Handlung und einen Entscheidungspunkt. Vermeide mehrere gleichzeitig gerufene Anweisungen. „Stopp – Ball unter den Fuß – Blick nach vorne“ ist als Folge klarer als ein langer Taktikvortrag. Sprich in normaler Lautstärke, gut sichtbar und ohne Ironie; überlaute Zurufe erhöhen Stress und sind für einige Personen nicht besser verständlich. Lass Spielerinnen und Spieler selbst Zeichen vorschlagen und bewerte deren Verständlichkeit im Spiel.
Signalvertrag: eindeutig und zugänglich
| Vereinbartes Zeichen | Kurzer deutscher Satz | Einfache englische Stütze | Sichtbare Handlung |
|---|---|---|---|
| Offene Handfläche hoch | „Stopp.“ | „Stop.“ | Alle halten den Ball ruhig und prüfen Abstand. |
| Zwei Finger zeigen eine Richtung | „Pass nach rechts.“ | „Pass right.“ | Kurzen Bodenpass in die gezeigte freie Zone spielen. |
| Auf eigenes Auge, dann aufs Feld zeigen | „Schau hoch.“ | „Look up.“ | Vor einem Pass kurz Mitspielende wahrnehmen. |
| Geöffnete Arme und freundlich nicken | „Gut versucht.“ | „Good try.“ | Rückmeldung geben, nicht auslachen. |
| Karte mit Fragezeichen zeigen | „Noch einmal zeigen?“ | „Show again?“ | Demonstration wiederholen, ohne jemanden bloßzustellen. |
Dies sind Vereinbarungsbeispiele, kein verbindliches internationales Zeichensystem. Mehrsprachige Teams können weitere Sprachen gemeinsam korrekt ergänzen; keine Person muss eine Übersetzung ungeprüft übernehmen. Karten haben zusätzlich Wörter und Formen, damit sie auch ohne Farberkennung funktionieren. Bei Hörbeeinträchtigungen sichern Sichtkontakt und schriftliche Karten den Zugang; bei Sehbeeinträchtigungen ersetzen klare verbale Hinweise oder individuell abgestimmte taktile Orientierung die Bilder. Körperkontakt erfolgt niemals ohne Zustimmung.
Verstehen überprüfen, ohne zu beschämen
Nutze eine kurze Drei-Schritt-Schleife: erst zeigen und vormachen, dann nachmachen lassen, schließlich eine beobachtbare Rückmeldung geben. Frage statt „Alles klar?“ lieber „Wo beginnst du? Wohin passt du? Was zeigt Stopp?“ Eine Partnerperson kann den Ablauf vormachen; einzelne Wörter dürfen in der eigenen Sprache genannt werden. Achte auf tatsächliche Handlungssicherheit, nicht nur auf lautes Antworten. Wenn mehrere denselben Fehler zeigen, ändere dein Bild oder deine Demonstration, statt einzelne Lernende verantwortlich zu machen.
Bildkarten, Taktikschemata und Videobeobachtung
Gute Bilder erklären genau eine Sache
Eine brauchbare Bildkarte zeigt eine erkennbare Aktion, Start und Ziel, wenig Ablenkung, einen kurzen Alternativtext und gegebenenfalls ein Wort in der Teamsprache. Pfeile markieren eine Laufrichtung, gestrichelte Linien einen Pass; diese Legende musst du mit der Gruppe vereinbaren. Nutze hohe Kontraste und keine Farbe als einziges Merkmal. Fotografiere Minderjährige nicht ohne die erforderliche Einwilligung und veröffentliche keine individuellen Lern- oder Gesundheitsdaten. Für viele Situationen sind selbst gezeichnete Piktogramme besser als Fotos von Personen.

Bildnachweis: Wikimedia Commons; Mepereshka, 27.02.2019, CC BY-SA 4.0. Textalternative: Foto einer Fußball-Trainingssituation mit Kindern in Lusaka. Die Aufnahme von 2019 dient der Beobachtung, nicht als Nachweis einer heutigen Veranstaltung.
Bildfragen: Welche Anweisung wäre in dieser Situation gut darstellbar? Was müsste eine Trainerin zusätzlich vor Ort klären? Ein Standbild zeigt weder, ob die Personen dieselbe Sprache sprechen, noch ob alle Regeln verstanden wurden.
Eigenes Taktikschema: Sehen, passen, freilaufen
Schematische Feldansicht, nicht maßstabsgetreu – eigene redaktionelle Darstellung, 03.11.2026, CC BY-SA 4.0. ● bezeichnet eine Spielerposition; ◎ ist das freie Ziel; → ist die Passrichtung. Die Pfeile sind mit Worten erklärt und nicht auf Farbe angewiesen.
| Startzone links | Mittelzone | Zielzone rechts |
|---|---|---|
| ● A mit Ball | → ● B nimmt an | → ◎ C ist anspielbar |
| A hebt vor dem Pass den Blick | B öffnet sich seitlich | C zeigt mit offener Hand die freie Zone |
| Zeichen „Schau“ | Zeichen „Pass“ | Zeichen „Frei“ |
Ablaufdiagramm als Text und Grafik: Bildkarte ansehen → Coach demonstriert → Lernende probieren → Partnerperson zeigt den nächsten Schritt → Coach gibt eine konkrete Rückmeldung → erneuter Versuch. Textalternative: sechs hintereinander angeordnete Lernschritte, die beim erneuten Versuch wieder beginnen. Dieses selbst erstellte Schema ist ein didaktisches Modell; die realen Laufwege können anders verlaufen.
Bildnachweis: Wikimedia Commons; Feldgrafik Nuno Tavares und Earthengine, Spielzüge Tom Scrivener, 2006, CC BY-SA 3.0. Textalternative: Taktische Feldskizze zeigt die Verlagerung eines Angriffs auf die andere Seite. Historisches Lehrdiagramm, keine aktuelle Spielsituation.
Vergleiche beide Schemata: Das einfache Modell zeigt nur drei Entscheidungen; die komplexere Spielverlagerung enthält zusätzliche Positionen. Wer neu beginnt, sollte zuerst das einfache Bild erfolgreich ausführen, bevor mehr Informationen ergänzt werden.
Bewegte Vorbilder kritisch nutzen
Datei:Football training video.webm Mediennachweis: Wikimedia Commons; Stop-Motion von Emil Aale Hægermark, veröffentlicht durch Norsensus Mediaforum am 05.09.2016, CC BY-SA 2.0; 14 Sekunden. Textalternative: Kurze Stop-Motion-Darstellung einer Fußballtrainingsidee. Beobachte, wie wenige Einzelbilder eine Handlung andeuten können. Prüfe, ob die Bildfolge für dein Coaching eindeutig genug wäre.
Videoquelle: DFB-Kanal – Vom Trainerzimmer auf den Trainingsplatz, 13.05.2023; DFB (Verband), Hannes Wolf und Peter Hermann. Einbettungsgrund: offizieller YouTube-Player ohne Herunterladen, keine freie Nachnutzungslizenz behauptet. Textalternative: Gezeigt und besprochen werden Kleinfeld-Spielformen von Eins-gegen-eins bis Vier-gegen-vier, unter anderem ab Minute 17 ein Sechs-Tore-Spiel und ab Minute 65 eine einfache Passübung. Frage: An welcher Stelle ersetzt eine kurze Demonstration viele Worte?
Videoquelle: DFB-Kanal – Vom Wohnzimmer auf den Trainingsplatz, 20.01.2023; DFB (Verband), Hannes Wolf und Hermann Gerland. Einbettungsgrund: offizieller YouTube-Player, keine Download- oder Bearbeitungsrechte abgeleitet. Textalternative: Gespräch und Vorführungen kleiner Spiel- und Trainingsformen, etwa Zwei-gegen-zwei ab Minute 7. Bei gesperrtem externem Video verwendest du das obenstehende eigene Ablaufdiagramm und die schriftlichen Übungen. Videobeispiele belegen keine persönliche Mitwirkung oder Empfehlung der abgebildeten Personen für diesen Kurs.
Vier Trainingsformen mit klaren Signalen
Die folgenden Aufgaben sind Vorschläge für fachlich angeleitete Einheiten; Dauer, Feldgröße, Gruppengröße und Intensität werden durch die Trainerperson an Alter, Tagesform, Raum und Erfahrung angepasst. Vor dem Start: sichere Tore und Spielfläche, rutschfeste Zonen, genügend Abstand, erreichbares Wasser und ein eindeutiges Abbruchzeichen prüfen. Kein Drill verlangt Kopfball, Sprungkontakt, Körperduelle oder maximale Belastung.
Übung A: Bild-Passkreis
Ziel: Ein Bild verstehen, kurzen Bodenpass spielen und den Blick vor dem Pass heben.
Material: Ein geeigneter Ball je Kleingruppe, vier Hütchen, Bildkarten „Blick“, „Pass“, „Stopp“.
Aufbau: Drei oder vier Personen stehen mit angemessenem Abstand an Hütchen; hindernisfreie Passwege.
Durchführung: Coach zeigt Blick-Karte, demonstriert langsam einen kontrollierten Bodenpass, zeigt auf die Zielperson. Die Gruppe nennt oder zeigt den nächsten Schritt; dann drei ruhige Passfolgen, Positionen wechseln und kurze Pause.
Typische Fehler: Lange Mehrfachanweisung, Blick nur zum Ball, zu schneller Start, keine sichtbare Zielperson. Lösung: genau ein Signal und eine neue Demonstration.
Beobachtung: Können alle die Zielperson anzeigen und den Ball kontrolliert weitergeben? Beobachte Teilnahme, nicht Akzent oder Wortschatz.
Leichter: Kürzere Strecke, Ball stoppen dürfen, Partnerperson begleitet, größere Bildkarte.
Schwerer: Zusätzliche freie Passoption; Lernende entscheiden nach Blickkontakt selbst.
Transfer: Im Drei-gegen-drei vor einem Pass eine freie Mitspielperson wahrnehmen.
Übung B: Drei Zonen, zwei Bilder
Ziel: Mit Pass- und Laufpfeil zwei Handlungen unterscheiden.
Material: Markierungsteller, weicher altersgerechter Fußball, laminierte Karte „Pass“ und Karte „Freilaufen“, bei Bedarf taktile Bodenmarkierung.
Aufbau: Drei quer nebeneinanderliegende Zonen; A startet mit Ball links, B steht in der Mitte, C in der Zielzone. Zeige das eigene Taktikschema aus dem vorigen Kapitel.
Durchführung: Coach demonstriert A → B mit einem Pass; B legt ab; C bewegt sich in eine freie sichere Zone. Stoppen, Karten tauschen, Rollen wechseln. Nach jeder Folge fragt eine Partnerperson: „Was kommt zuerst?“
Typische Fehler: Laufpfeil und Passpfeil verwechselt; zu viele Leute bewegen sich gleichzeitig. Lösung: Passen und Freilaufen zunächst getrennt zeigen.
Beobachtung: Gibt es einen verständlichen Hinweis, einen nutzbaren freien Raum und kontrollierte Pässe?
Leichter: Ohne Gegnerinnen und Gegner mit Gehgeschwindigkeit üben; nur zwei Zonen.
Schwerer: Im sicheren Vier-gegen-vier die freie Zone selbst erkennen; Coaching-Signal nur vor der Spielphase.
Transfer: Spielverlagerung erst nach wiederholtem Verstehen im einfachen Schema einführen.
Übung C: Stopp, Frage, Neustart
Ziel: Ein sicherheitsrelevantes Zeichen gemeinsam zuverlässig anwenden und bei Unklarheiten aktiv nachfragen.
Material: Gut sichtbare Stoppkarte mit Hand-Symbol und Schrift, Ball je Paar, Hütchen.
Aufbau: Paare bewegen einen Ball in weit getrennten Bahnen; Coach steht für alle sichtbar.
Durchführung: Symbol und Wort zunächst ohne Ball erklären; vorzeigen und von allen durch eine Bewegung bestätigen lassen. Dann ruhiges Dribbling. Bei Stoppkarte Ball kontrolliert anhalten, stehen bleiben und Blick zum Coach; bei Fragekarte darf jede Person um Wiederholung bitten. Das Neustartsignal wird separat vereinbart.
Typische Fehler: Stopp nur zurufe, Neustart vor Verständnisprüfung, Signal im Rücken einer Person. Lösung: zwei Sinneskanäle und sichtbare Positionen nutzen.
Beobachtung: Haben alle im vereinbarten Moment angehalten? Wer benötigt eine andere Signalform?
Leichter: Ball nur rollen; zunächst ohne Bewegung mit Bildkarten üben.
Schwerer: Im angepassten kleinen Spiel selbst ein sicheres Stoppzeichen begründet einsetzen.
Transfer: Bei Spielunterbrechungen und Übungen mit wechselnden Stationen dasselbe vereinbarte Zeichen benutzen.
Übung D: Coaching im kleinen Spiel
Ziel: Eine verständliche Anweisung, eine Demonstration und eine objektive Rückmeldung in einer Spielsituation einsetzen.
Material: Gesicherte Minitore oder markierte Zielzonen, Hütchen, Bälle, drei Bildkarten, Beobachtungsbogen.
Aufbau: Kleine Teams auf übersichtlichem Feld; ausreichend Abstand zwischen parallelen Spielflächen und eine sichtbar zuständige Aufsicht.
Durchführung: Vor dem Zwei-gegen-zwei wählt das Team ein Ziel: „Freie Person sehen“. Coach erklärt es mit einer Bildkarte und demonstriert einmal. Nach einer kurzen Spielphase unterbrechen, eine gelungene Beobachtung nennen und eine einzige Verbesserung vormachen lassen. Rollen als Coach, Spielerin oder Beobachter wechseln.
Typische Fehler: Ständiges Zurufen während des Spiels, negative Etiketten, zu komplexe Regeln. Lösung: vorab ein Signal und nachher präzises Feedback.
Beobachtung: Anzahl verständlicher Passentscheidungen, Beteiligung aller und eigenständige Erklärung des Spiels.
Leichter: Spiel ohne Gegnerdruck mit zwei Anspielzielen und längeren Pausen.
Schwerer: Vier-gegen-vier mit wechselnden freien Räumen; Teams dokumentieren, welches Bild am besten half.
Transfer: In einer neuen Spielform das gleiche Coaching-Prinzip einsetzen, aber Symbol und Wort nach Bedarf verändern.
Altersgerecht und inklusiv entscheiden
Alter ist nicht gleich Erfahrung
| Lernende | Sinnvoller Zugang | Typische Anpassung |
|---|---|---|
| Kinder von 6 bis 9 Jahren | Spielerische Geschichten, große Symbole, kurze Vorführung | Ein Zeichen je Runde, viel Ballkontakt, kurze Wechsel und Pausen, keine Kopfballpflicht |
| Kinder von 10 bis 13 Jahren | Variable Grundlagen und einfaches Taktikbild | Unterschiedliche Passwege, zwei Lösungswege vergleichen, Partnererklärung ermöglichen |
| Jugendliche von 14 bis 17 Jahren | Spielnahe Entscheidungen und Reflexion | Vor einem Kleinfeldspiel Zielbild zeigen und anschließend Entscheidungen im Team auswerten |
| Erwachsene | Vorerfahrung, Ziel und körperliche Voraussetzungen beachten | Tempo, Feldgröße, Rollen und Pausen individuell anpassen, keine pauschalen Maximalbelastungen |
Die Tabelle beschreibt Orientierungen, keine starren Leistungsstufen. Eine unerfahrene erwachsene Person benötigt unter Umständen denselben einfachen Einstieg wie ein Kind; ein geübtes Kind kann komplexere Entscheidungen treffen, ohne dass Sicherheitsregeln entfallen. Menschen mit Behinderung müssen nicht einheitlich behandelt werden: Frage nach bevorzugter Erklärung und nötiger Anpassung, ohne eine Diagnose zu verlangen. Ermögliche Wahl zwischen Zeichnen, Vormachen, mündlichem Erläutern und Partner-Coaching.

Bildnachweis: Wikimedia Commons; Shixart1985, 09.08.2020, CC BY 2.0. Textalternative: Aufnahme eines einfachen Fußballtrainings im Garten; sie steht für übungsnahes Lernen mit wenig Material, nicht für einen verbindlichen Trainingsstandard.
Lernen von Profis – ohne blinde Nachahmung

Bildnachweis: Wikimedia Commons; Sven Beyrich / EL Loko Foto, 13.11.2018, CC BY 4.0. Textalternative: historische Fußballaufnahme von Alexia Putellas während eines Spiels 2018. Das Bild sagt nichts über ihr heutiges Team oder eine Unterstützung dieses Kurses aus.

Bildnachweis: Wikimedia Commons; Jekaterina Laut / Екатерина Лаут, 16.06.2018, CC BY-SA 3.0. Textalternative: historische Aufnahme von Lionel Messi im argentinischen Trikot während der Weltmeisterschaft 2018; keine Aussage über einen heutigen Kader.
Analyseauftrag: Was können junge Lernende aus einem Einzelbild über Körperhaltung, Blickrichtung oder den möglichen Passweg beobachten? Was kann ein Standbild nicht belegen, zum Beispiel die tatsächlich folgende Entscheidung, den Wortlaut einer Ansage oder die Trainerstrategie? Entwirf für beide Bilder je eine neutrale Fragekarte. Vermeide ungesicherte Zuschreibungen wie „diese Person coacht mehrsprachig“; die Sportlerinnen und Sportler wirken weder persönlich an diesem Kurs mit noch empfehlen sie ihn.
Sicherheit, Teilhabe und Medienwahl
Orientiere dich an den aktuellen DFB-Hinweisen zum Kinderfußball, der DFB-Information zum Kopfballspiel und der Trainingsphilosophie Deutschland, geprüft am 03.11.2026. Der DFB betont kindgerechte Spielformen, Freude, Wiederholungen und sichere Spielfelder. Tore müssen gegen Umstürzen gesichert sein. In diesem Kurs gibt es kein verpflichtendes Kopfballtraining für Kinder; verzichte besonders bei Jüngeren auf kopfballbetonte Übungen und vermeide riskante Kontakt- und Sprungaktionen. Bei Anzeichen möglicher Verletzung oder Beschwerden: sofort stoppen, nicht eigenständig behandeln oder zum Weiterspielen drängen, sondern geeignete Betreuung und gegebenenfalls ärztliche Abklärung veranlassen.
Digitale Medien sind Hilfen, keine Voraussetzung. Nutze nur rechtmäßig verfügbare Bilder, vermerke Urheber und Lizenz und lade geschützte YouTube-Inhalte nicht unerlaubt herunter. Falls eine Schule externe Anbieter über VIDIS oder ihre Datenschutzregeln begrenzt, bleibt die rein text- und bildgestützte Unterrichtsvariante vollständig nutzbar. Prüfe Untertitel und Barrierefreiheit. Für nicht schriftsprachlich sichere Personen sollen Demonstrationen die wichtigsten Inhalte tragen.
Vollständiger Modellfall und Auswertung
Ausgangslage: Eine gemischte Trainingsgruppe
Fiktiver Fall: Eine Trainerin übernimmt zwölf Menschen zwischen zehn und dreizehn Jahren mit unterschiedlicher Fußballerfahrung. Die Teilnehmenden sprechen im Alltag verschiedene Sprachen; zwei wünschen besonders einfache schriftliche Aufgaben, eine Person bevorzugt sichtbare Signale gegenüber gerufenen Kommandos. Es werden keine echten Personen oder Diagnosen beschrieben. In der ersten Übung starten einige beim Signal zu früh, während andere nicht wissen, in welche Richtung sie passen sollen. Die Trainerin möchte ein fünfzehnminütiges Lernfenster mit kurzen, sicheren Phasen planen.
Auftrag: Entwirf eine Bildanweisung, wähle zwei sichere Signale, führe die Verständnisprüfung durch, plane eine leichte und eine schwere Variante, protokolliere zwei Beobachtungen und entscheide, wie du das Coaching im folgenden Spiel anpasst.
Nachvollziehbare Musterlösung
Schritt 1 – Rahmen: Kleinfeld ohne Stolperstellen, gesicherte Tore nicht erforderlich, weil Zielzonen durch weiche Markierungen ersetzt werden; kontrollierte Bälle, Abstände und Pausen. Eine betreuende Person bleibt sichtbar. Vorab wird ein nichtsprachliches Stoppzeichen mit Wortkarte eingeführt.
Schritt 2 – Bildkarte: Zeichne A ● mit Ball links, B ● mittig und C ◎ rechts. Ein durchgehender Pfeil führt von A zu B; ein zweiter zu C. Schreibe darunter „Schauen – passen – nachrücken“. Zeige Pass- und Laufpfeile nacheinander, damit ihre Bedeutung nicht vermischt wird.
Schritt 3 – Demonstration: Die Trainerin führt gemeinsam mit einer freiwilligen Person einen langsamen Bodenpass vor und zeigt das Zielsymbol. Sie erklärt in einem kurzen Satz, dass nach jedem Pass die nächste freie Zone gesucht wird.
Schritt 4 – Verständnisprüfung: Jede Kleingruppe zeigt zunächst ohne Tempo, von wo nach wo der Ball geht. Frage „Wo ist Start? Was heißt Stopp?“. Bei Unsicherheit wird die Bildkarte vergrößert, nicht eine einzelne Person vorgeführt.
Schritt 5 – Differenzierung: Leicht: Pässe zu einer festen freien Person, Ball darf gestoppt werden. Schwer: zwei erreichbare Zielpersonen, freie Position nach Blickkontakt wählen. Keine Maximalbelastung und keine Kontaktduelle.
Schritt 6 – Beobachtung: Zunächst zeigen acht von zwölf Personen den passenden Zielpfeil; nach einer ruhigeren Wiederholung sind es elf. Das sind fiktive Demonstrationsdaten, keine Forschungsergebnisse. Die letzte Person erhält eine alternative Erklärung. Zusätzlich notiert die Trainerin, ob alle am Spiel beteiligt waren und ob Stopp zuverlässig funktioniert.
Schritt 7 – Anpassung: Im nächsten Zwei-gegen-zwei bleibt nur das Ziel „vor dem Pass schauen“ bestehen. Feedback lautet konkret: „Du hast vor dem Pass auf die freie Person geschaut.“ Das Team diskutiert, ob die Bildkarte deutlicher war als das bloße Zurufen.
Bewertungsraster für das Coaching
| Kriterium | 0 Punkte – nicht erkennbar | 1 Punkt – teilweise | 2 Punkte – gut belegt |
|---|---|---|---|
| Klare Signale | widersprüchlich oder ohne Stopp | ein Signal verständlich | zwei eindeutige, vereinbarte und zugängliche Signale |
| Bild und Demonstration | keine nutzbare Darstellung | Bild oder Vorführung unvollständig | Start, Ziel, Handlung und langsam vorgeführte Bewegung klar |
| Verständnis und Inklusion | keine Prüfung, Ausschluss möglich | Verständnis nur teilweise geprüft | alle können angemessen zeigen oder erklären und Varianten nutzen |
| Sicherheit und Reflexion | Risiken ignoriert | grundlegende Prüfung oder Feedback lückenhaft | Raum, Tore, Pausen, Abbruchsignal geprüft und beobachtungsbezogen reflektiert |
Auswertung: 0–8 Punkte. 7–8: sicher und verständlich geplant; 5–6: einzelne Signale oder Varianten überarbeiten; 3–4: Anleitung neu strukturieren; 0–2: vor praktischer Durchführung umfassend überarbeiten. Bei einem sicherheitskritischen Mangel wird die praktische Durchführung unabhängig von der Punktzahl nicht freigegeben. Das Raster bewertet die Coaching-Aufgabe, keine Eigenschaften einzelner Lernender.
Interaktive Aufgaben
Multiple-Choice-Quiz: Wissen anwenden
Was hilft einer neu begonnenen, mehrsprachigen Trainingsgruppe am meisten? (Ein kurzer Auftrag zusammen mit Bild und Demonstration) (!Drei lange Erklärungen gleichzeitig) (!Nur immer lauter rufen) (!Auf Verständnisprüfung verzichten)
Wie erkennst du am zuverlässigsten, ob die Passrichtung verstanden wurde? (Die Lernenden zeigen Start und Ziel praktisch) (!Alle nicken kurz) (!Nur die schnellste Person antwortet) (!Die Trainerin wiederholt den Satz lauter)
Welche Eigenschaft macht eine Bildkarte besonders zugänglich? (Ein deutliches Symbol mit lesbarem Wort und Textalternative) (!Ausschließlich unterschiedliche Farben) (!Viele dekorative Einzelheiten) (!Ein langer Absatz in kleiner Schrift)
Was bedeutet ein vereinbartes Stoppzeichen in der Übung? (Alle halten die Bewegung kontrolliert an und orientieren sich) (!Alle sprinten zur nächsten Station) (!Jede Person darf beliebig weiterspielen) (!Das Zeichen gilt nur für die Trainerin)
Was gehört zu einer guten Demonstration? (Die Zielhandlung langsam und sichtbar vormachen) (!Den nächsten Schritt bewusst verbergen) (!Nur abstrakte Fachbegriffe verwenden) (!Bei jedem Versuch die Regeln wechseln)
Welche Aussage zu mehrsprachigen Handzeichen ist korrekt? (Ihre Bedeutung wird im Team ausdrücklich vereinbart) (!Jede Geste bedeutet weltweit dasselbe) (!Übersetzungen müssen nie überprüft werden) (!Mimik ersetzt jedes Sicherheitszeichen)
Welche Anpassung passt zu Kindern von sechs bis neun Jahren? (Eine einfache spielerische Aufgabe mit kurzen Wechseln) (!Verpflichtendes Kopfballtraining) (!Lange theoretische Vorträge) (!Ununterbrochene maximale Belastung)
Was ist bei einer unsicheren Passentscheidung ein konstruktives Feedback? (Du hast vor dem Pass kurz geschaut und kannst noch früher die freie Person suchen) (!Du kannst das sowieso nicht) (!Niemand darf Fehler machen) (!Die schnellste Gruppe hat immer recht)
Wie nutzt du ein altes Foto einer bekannten Fußballperson fachlich korrekt? (Datieren und nur tatsächlich sichtbare Merkmale analysieren) (!Als Beleg eines aktuellen Kaders ausgeben) (!Persönliche Unterstützung des Kurses behaupten) (!Eine unsichtbare Ansage aus dem Bild ableiten)
Was tust du bei Schmerzen oder Schwindel während des Trainings? (Übung sofort beenden und geeignete fachliche Hilfe organisieren) (!Trotz Beschwerden mit maximalem Tempo fortfahren) (!Ohne Fachwissen selbst eine Verletzung behandeln) (!Das Stoppzeichen für diesen Fall abschaffen)
Memory: Signal und Wirkung
| Stoppkarte | Ball kontrolliert anhalten und Blickkontakt suchen |
| Blicksymbol | Vor dem Pass die freie Person wahrnehmen |
| Passpfeil | Richtung des geplanten Zuspiels anzeigen |
| Fragezeichenkarte | Um erneutes Vormachen bitten |
| Rückmeldesatz | Eine beobachtete Handlung konkret benennen |
| Pausenzeichen | Belastung unterbrechen und Erholung ermöglichen |
Drag-and-drop: Coaching-Schritte zuordnen
| Richtige Bezeichnung | Passende Beschreibung |
|---|---|
| Bildkarte | Veranschaulicht Start, Ziel und Handlung mit einfachen Zeichen |
| Demonstration | Zeigt die Bewegung langsam und aus einer gut sichtbaren Position |
| Verständnisprüfung | Lässt die nächste Handlung von Lernenden zeigen |
| Differenzierung | Verändert Schwierigkeit und Unterstützung passend zur Person |
| Transfer | Überträgt das Gelernte auf eine neue Spielsituation |
Kreuzworträtsel: zentrale Begriffe
| Signal | Vereinbartes Zeichen mit eindeutiger Bedeutung |
| Bildkarte | Sichtbare Lernhilfe mit Symbol und kurzem Wort |
| Demonstration | Praktisches Vormachen einer Bewegung |
| Passspiel | Zusammenspiel durch Zuspiele mit dem Ball |
| Feedback | Konkrete Rückmeldung zu einer beobachteten Handlung |
| Sicherheit | Vorrangiges Ziel bei der Vorbereitung des Trainings |
LearningApps: zusätzliche Zuordnungen suchen
Dies ist eine Such-Einbettung für passende LearningApps, keine Behauptung über die Verfügbarkeit eines bestimmten Spiels. Prüfe fremde Aufgaben auf sachliche Richtigkeit, Barrierefreiheit und Datenfreigaben. Alternativ nutze das Memory direkt darüber.
Lückentext: Signale richtig verbinden
Offene Aufgaben
Leicht
- Bildkarte zeichnen: Zeichne die drei Zeichen Stopp, Blick und Pass, ergänze zu jedem ein kurzes Wort sowie eine Textalternative und zeige sie einer Partnerperson.
- Passrichtung zeigen: Lege mit drei Hütchen Start, Mitte und Ziel fest, demonstriere einen ruhigen Bodenpass und erkläre mit einem Pfeil die Richtung.
- Signalvergleich: Vergleiche einen bloß gesprochenen Auftrag und denselben Auftrag mit Bild. Frage zwei Personen, welchen Schritt sie sicher erkannt haben.
- Positives Feedback: Beobachte eine sichere Passübung und schreibe drei konkrete wertschätzende Rückmeldesätze ohne Beurteilung einer Person.
Standard
- Mehrsprachige Wortkarte: Entwickle mit freiwilligen Sprachkundigen eine Karte für Stopp und Pass in zwei korrekt geprüften Sprachen; ergänze ein sprachunabhängiges Symbol.
- Taktikbild mit Legende: Entwirf eine Feldskizze für A nach B nach C, unterscheide Pass- und Laufpfeile und erprobe die Verständlichkeit in der Gruppe.
- Barrierearme Erklärung: Plane für eine fiktive Person, die Zurufe schlecht wahrnimmt, eine sichtbare und eine schriftliche Alternative zum Stoppzeichen.
- Training differenzieren: Schreibe zur Übung Drei Zonen zwei Bilder eine leichtere und eine schwierigere Variante mit Beobachtungskriterien auf.
Schwer
- Coaching-Sequenz entwerfen: Plane eine angeleitete fünfzehnminütige Einheit mit Ziel, Material, Aufbau, Demonstration, Verständnisprüfung, Varianten, Pausen und Transfer.
- Medien kritisch analysieren: Vergleiche ein verifiziertes Commons-Foto und einen Abschnitt des DFB-Videos hinsichtlich Belegkraft, Textalternative, Datierung, Rechten und Nutzen.
- Fiktiven Modellfall lösen: Übertrage die Fallaufgabe auf eine gemischte ältere Gruppe, dokumentiere zwei Beobachtungen und begründe Verbesserungen anhand des Rasters.
- Coaching erforschen: Entwickle ein anonymes Beobachtungsprotokoll für verständliche Signale, erprobe es unter sicherer Anleitung und reflektiere Grenzen der Beobachtung.
Lösungshinweise zu allen offenen Aufgaben
| Aufgabe | Möglicher nachvollziehbarer Erwartungshorizont |
|---|---|
| Leicht A | Drei unterscheidbare Symbole, kurze Begriffe und passende Textalternativen; Partnerperson kann alle Handlungen zuordnen |
| Leicht B | Drei sichere Positionen, klarer Bodenpass, sichtbarer Pfeil von Start über Mitte zum Ziel |
| Leicht C | Bei beiden Varianten wird die Folgehandlung praktisch gezeigt; Vergleich trennt Beobachtung von Vermutung |
| Leicht D | Beispielsweise „Du hast vor dem Pass hochgeschaut“ statt „Du bist talentiert“ |
| Standard A | Korrekt gemeinsam geprüfte Begriffe, eine eindeutige symbolische Darstellung und Hinweis auf lokale Bedeutungsunterschiede |
| Standard B | Legende erklärt ● als Position sowie verschiedene Pfeile; die Testgruppe kann beide Aktionen korrekt ausführen |
| Standard C | Sichtbare Stoppkarte vor dem Körper und vereinbarte schriftliche Kurzform; keine Behinderungsdiagnose nötig |
| Standard D | Leicht ohne Gegnerdruck und mit Ballstopp; schwer mit Entscheidung zwischen zwei freien Zielen |
| Schwer A | Enthält alle geforderten Planungsschritte, gesicherte Fläche, kurze Demonstration und konkrete Erfolgskriterien |
| Schwer B | Nennt realen Urheber, Datum, Lizenz oder Einbettungsgrund, Alt-Text und Grenzen von Bild- beziehungsweise Videoaussagen |
| Schwer C | Überträgt Signalvertrag und Differenzierung auf andere Erfahrung, wertet nach vier Rasterkriterien aus |
| Schwer D | Anonyme Ereigniszählung, verständliches Kriterium, Reflexion über kleine Stichprobe und keine Veröffentlichung persönlicher Daten |


Lernkontrolle
- Erklären und zeigen: Leite eine Partnerperson mit genau einer Bildkarte zu einem sicheren Bodenpass an, beobachte die Handlung und benenne, woran du Verständnis erkennst.
- Spielnahe Übertragung: Zeige, wie aus einem Passkreis eine kleine Spielsituation entsteht, ohne das zentrale Stoppzeichen zu verändern.
- Varianten begründen: Entscheide für eine fiktive Anfängergruppe und eine erfahrene Jugendgruppe jeweils eine passende Variante und erläutere die Kriterien.
- Quellen einordnen: Vergleiche den Erkenntniswert eines historischen Sportfotos und einer aktuellen Demonstration; benenne je zwei Dinge, die du daraus nicht beweisen kannst.
- Risiko-Check: Prüfe vor einer Übung Tore, Boden, Laufwege, Ballwahl und Pausen; begründe, welche Mängel zum Abbruch führen.
- Barrieren beseitigen: Entwickle für fehlenden Sichtkontakt eine zusätzliche mündliche Erklärung und für eingeschränktes Hören eine sichtbare Signalalternative.
- Musterfall bewerten: Bewerte den fiktiven Modellfall anhand aller vier Kriterien des Acht-Punkte-Rasters und begründe jede Punktentscheidung.
Lösungskriterien: Die Antworten müssen beobachtbare Handlungen, einen nachvollziehbaren Transfer und sichere Rahmenbedingungen benennen. Ein korrekter Wortlaut allein genügt nicht; richtige gestische, zeichnerische oder praktische Antworten sind gleichwertig.
Lernnachweis
Dein Lernportfolio besteht aus einer selbst gestalteten Signal- und Bildkarte mit Textalternative, einem eigenen Taktikschema mit Legende, dem Plan einer Trainingsform mit Ziel, Material, Aufbau, Durchführung, typischen Fehlern, Beobachtung, leichterer und schwererer Variante sowie Transfer. Hinzu kommen eine kurze Demonstration unter fachlicher Aufsicht, eine dokumentierte Verständnisprüfung, ein anonymes Beobachtungsprotokoll und eine begründete Selbsteinschätzung nach dem Bewertungsraster.
Mindestnachweis: Du kannst zwei Signale sicher erklären und zeigen, eine Person ohne Bloßstellung nach ihrem Verständnis fragen, eine Übung sicher anpassen, eine verifizierte Bildquelle korrekt ausweisen und beim Transfer erklären, was aus der Spielsituation zurückgemeldet werden muss. Akzeptierte Produkte sind beispielsweise Zeichnung, Text, vorgeführter Ablauf oder datenschutzkonforme Audioerklärung; eine Veröffentlichung von Kinderfotos ist nicht erforderlich.
Reflexionsfragen: Wer konnte durch die Bildkarte besser mitmachen? Wurde ein Zeichen mehrdeutig? Was würdest du verändern, wenn Ton oder externer Videoplayer nicht verfügbar wäre? Wie erkennst du Teilnahme und Sicherheit, ohne aus einzelnen Beobachtungen die Fähigkeiten einer Person endgültig zu beurteilen?
OER und Wikipedia
Freie und fachliche Quellen: DFB Kinderfußball, DFB Kopfballspiel, DFB Trainingsphilosophie Deutschland und DFB Spielformen für Kinder- und Jugendtraining, geprüft am 03.11.2026. Die Verbandsseiten sind Informationsquellen, nicht automatisch OER-lizenziert. Wikipedia Fußball, Wikipedia Fußballtrainer und Wikipedia Training im Sport geben weitere Hintergründe.
Medien- und Rechteverzeichnis (Dateiseiten mit genauer Herkunft, Urheber, Datum, Lizenz, Textalternative):
| Eingebundenes Medium | Quelle und Urheber | Rechte / Einbettung | Datum und Textalternative |
|---|---|---|---|
| 4 corner soccer drill.jpg | Commons; Mjhami2 | CC BY-SA 4.0 | 23.08.2016; Feldplan einer Vier-Ecken-Passübung |
| Football training exercises.jpg | Commons; Mepereshka | CC BY-SA 4.0 | 27.02.2019; Training mit Kindern in Lusaka |
| Switchingsides.PNG | Commons; Nuno Tavares, Earthengine und Tom Scrivener | CC BY-SA 3.0 | 2006; taktisches Bild einer Spielverlagerung |
| Football training video.webm | Commons; Emil Aale Hægermark und Norsensus Mediaforum | CC BY-SA 2.0 | 05.09.2016; kurze Stop-Motion-Trainingsfolge |
| Soccer training in the backyard.jpg | Commons; Shixart1985 | CC BY 2.0 | 09.08.2020; Training im Garten |
| Alexia Putellas 20181311.jpg | Commons; Sven Beyrich / EL Loko Foto | CC BY 4.0 | 13.11.2018; Putellas im damaligen Länderspiel |
| Lionel Messi 2018.jpg | Commons; Jekaterina Laut | CC BY-SA 3.0 | 16.06.2018; Messi im damaligen WM-Spiel |
| _kzw9ODTvP4 | Offizieller DFB-YouTube-Kanal; DFB (Verband) | Originalplayer; keine freie Bearbeitungslizenz behauptet | 13.05.2023; mehrere kleine Trainingsformen mit Demonstrationen |
| YWGZXHKSO-I | Offizieller DFB-YouTube-Kanal; DFB (Verband) | Originalplayer; keine freie Bearbeitungslizenz behauptet | 20.01.2023; erklärte spielnahe Trainingsformen |
Eigenes Material: Das Pass- und Lernablaufdiagramm sowie die fünf Muster-Bildsignale sind neue Text- und Tabellenschemata dieses Kurses, Stand 03.11.2026, zur freien Bearbeitung unter CC BY-SA 4.0, soweit keine Rechte Dritter betroffen sind. Sie sind keine Bilderdateien aus Commons. Geschützte Marken, Videos und Fotos behalten ihre gesonderten Rechte. Ohne Videos bleiben sämtliche Aufgaben durch die Textalternativen lösbar. Es besteht keine Notwendigkeit zu unerlaubten Downloads oder zur Umgehung von VIDIS-Einstellungen.
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Das Bildungsnetz verbindet Fußball und Fußballtraining mit Deutsch, Sport, Kommunikation, Gestaltung, Barrierefreiheit und Medienbildung. Dieser neue Lernbaustein entwickelt seine Übungen eigenständig; Inhalte bestehender älterer Fußballkurse werden nicht kopiert oder in einen neuen Lernbereich übernommen. Die grundlegenden Lernmaterialien bleiben kostenlos zugänglich.
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