Literatur verstehen - Torquato Tasso - Johann Wolfgang Goethe
Literatur verstehen - Torquato Tasso - Johann Wolfgang Goethe
Zielgruppe: Klasse 9–10; mit Vertiefungen für Klasse 11–13
Leitfrage: Wie kann ein Mensch seinen eigenen Weg gehen und trotzdem mit anderen zusammenleben?
Lernziele: Du verstehst die Handlung, untersuchst Figuren und Sprache, arbeitest mit Textbelegen und ordnest das Drama in die Literatur um 1800 ein.

Erstausgabe von 1790. Foto: H.-P. Haack. Namensnennung: „Wikipedia: Foto H.- P. Haack“. Quelle und Nutzungsbedingungen.
Einleitung
Torquato Tasso ist ein Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe. Es erschien 1790 und besteht aus fünf Aufzügen.
Die Handlung spielt am Hof von Ferrara in Italien. Der Dichter Tasso ist dort angesehen. Trotzdem fühlt er sich oft unverstanden. Der Staatsmann Antonio denkt anders als er. Es entsteht ein Streit über Kunst, Freiheit, Gefühle und gesellschaftliche Regeln.
Wichtig: Goethes Schauspiel wurde ursprünglich auf Deutsch geschrieben. Die Hauptfigur geht auf den italienischen Dichter Torquato Tasso (1544–1595) zurück. Der historische Mensch und die Figur des Dramas sind nicht identisch.
Das Buch: vorhandene Ausgabe und Volltext
Hier liest Du den vollständigen Text der vorhandenen MOOCwiki-Buchausgabe:
Buch - Torquato Tasso - Goethe, Johann Wolfgang – Volltext
Diese Buchseite ist die gemeinsame Lesegrundlage. Eine zweite Buchseite wird nicht angelegt.
Für den Quellenvergleich kannst Du zusätzlich nutzen:
- Deutsches Textarchiv: historische Ausgabe von 1790
- Projekt Gutenberg: online lesbarer Text mit historischer Schreibweise
Arbeitsregel: Suche Textstellen zuerst im verlinkten MOOCwiki-Volltext. Notiere immer Aufzug, Auftritt und Sprecher. Prüfe den genauen Wortlaut in Deiner Ausgabe. Seitenzahlen können unterschiedlich sein.
Kurze Beschreibung des Buches
Tasso arbeitet als Dichter am Hof des Herzogs Alfons. Er sucht Anerkennung, Freiheit und Nähe zur Prinzessin. Antonio, ein erfahrener Politiker, erwartet Selbstbeherrschung und Rücksicht.
Tasso reagiert empfindlich auf Kritik. Aus Unsicherheit wird Misstrauen. Der Streit verschärft sich. Am Ende braucht Tasso gerade den Menschen, mit dem er im Konflikt stand.
Das Drama stellt Fragen, die auch heute wichtig sind: Wie gehst Du mit Kritik um? Wie viel Freiheit braucht Kreativität? Wann helfen Regeln, wann engen sie ein?

Carl Ferdinand Sohn: „Torquato Tasso und die beiden Leonoren“ (1839). Gemeinfrei. Quelle und Lizenz. Das Bild entstand lange nach der Veröffentlichung des Dramas.
Die wichtigsten Figuren
- Torquato Tasso: Dichter, sehr begabt, stolz und verletzlich.
- Antonio Montecatino: Staatsmann, sachlich, erfahren und pflichtbewusst.
- Alfons II. von Este: Herzog von Ferrara und Förderer des Dichters.
- Prinzessin Leonore von Este: Schwester des Herzogs; sie schätzt Tassos Kunst und erinnert ihn an gesellschaftliche Grenzen.
- Leonore Sanvitale: Gräfin und Hofdame; sie versucht, Beziehungen zu gestalten und Konflikte zu entschärfen.
Leseauftrag: Wähle zwei Figuren. Suche für jede Figur eine Aussage im Volltext. Erkläre, was diese Aussage über ihre Ziele verrät.

Alexander Demetrius Goltz: Josef Kainz als Torquato Tasso (1910). Gemeinfrei. Quelle und Lizenz.
Den Volltext lesen: Fünf Leseetappen
Erster Aufzug: Anerkennung und Erwartungen
Am Hof wird Tassos Dichtung geschätzt. Gleichzeitig erwarten die anderen, dass er mit Menschen umgehen lernt.
Textstelle – erster Aufzug, zweiter Auftritt; Leonore:
Es bildet ein Talent sich in der Stille,
Sich ein Charakter in dem Strom der Welt.
Leseaufgabe: Erkläre den Unterschied zwischen Talent und Charakter. Warum hält Leonore den Umgang mit anderen Menschen für wichtig? Suche danach im dritten Auftritt nach einer Stelle, die Tassos Wunsch nach Anerkennung zeigt.
Zweiter Aufzug: Freiheit und Regeln
Tasso wünscht sich eine Welt, in der Menschen ihren Gefühlen folgen dürfen. Die Prinzessin setzt Grenzen.
Textstelle – zweiter Aufzug, erster Auftritt:
Tassos Bild einer freien Welt:
erlaubt ist was gefällt.
Die Prinzessin antwortet:
erlaubt ist was sich ziemt.
Leseaufgabe: Erkläre beide Aussagen in eigenen Worten. Nenne eine heutige Situation, in der Freiheit und Regeln aufeinanderstoßen. Untersuche außerdem die Begegnungen zwischen Tasso und Antonio im zweiten Aufzug: Wer fühlt sich angegriffen, und wodurch?
Dritter Aufzug: Interessen und Vermittlung
Die Gräfin Leonore möchte Einfluss auf Tassos Zukunft nehmen. Die Beziehungen am Hof sind kompliziert.
Leseaufgabe: Suche das Gespräch zwischen Tasso und Leonore. Was möchte Leonore erreichen? Was befürchtet Tasso? Belege beide Antworten mit jeweils einer Textstelle.
Vierter Aufzug: Misstrauen und Selbstbild
Tasso fühlt sich zunehmend bedroht und missverstanden. Seine Sicht auf andere Menschen prägt seine Entscheidungen.
Leseaufgabe: Suche einen längeren Redeabschnitt Tassos. Unterstreiche Wörter, die Angst, Enttäuschung oder Misstrauen ausdrücken. Unterscheide: Was ist im Stück nachweisbar geschehen? Was vermutet Tasso nur?
Fünfter Aufzug: Krise und Schlussbild
Der Konflikt erreicht seinen Höhepunkt. Am Schluss findet Tasso in einem Bild für seine Lage Worte.
Textstelle – fünfter Aufzug, fünfter Auftritt; Tasso:
So klammert sich der Schiffer endlich noch
Am Felsen fest, an dem er scheitern sollte.
Leseaufgabe: Was bedeuten Schiffer und Felsen in dieser Situation? Welche Rolle spielt Antonio? Ist das Ende eine Versöhnung oder nur ein erster Schritt? Begründe Deine Deutung anhand der letzten Szene.
Gestufte Hilfen zu den Leseaufgaben
Hilfe 1 – Leicht: Lies nur den angegebenen Auftritt. Markiere die Namen der Sprecher und fasse jede wichtige Rede in einem Satz zusammen.
Hilfe 2 – Standard: Suche zwei unterschiedliche Aussagen. Schreibe: „Figur A möchte …, während Figur B …“. Ergänze je einen genauen Textbeleg.
Hilfe 3 – Vertiefung: Unterscheide zwischen dem, was eine Figur sagt, dem, was sie beabsichtigt, und Deiner eigenen Deutung. Erkläre, wie die Sprache diese Deutung unterstützt.
Sprache und Aufbau verstehen
Das Stück hat fünf Aufzüge. Im Mittelpunkt stehen viele Gespräche und lange Reden. Die Sprache ist kunstvoll und meist in Blankversen gestaltet. Ein Blankvers ist ein ungereimter Vers mit regelmäßigem Rhythmus, in der Regel fünfhebiger Jambus.
Goethe verwendet Gegensätze wie Freiheit und Regel, Kunst und Politik, Gefühl und Vernunft. Am Ende werden Bilder aus der Natur wichtig.
Sprachanalyse: Vergleiche das Wort Felsen mit der Welle im fünften Aufzug. Welche Eigenschaften verbinden sich mit diesen Bildern? Prüfe dann, ob die Figuren wirklich immer so eindeutig sind.
Achtung bei Zitaten: Dieser Kurs zeigt kurze, am historischen Text geprüfte Ausschnitte. Er ersetzt keine Textausgabe. Übernimm beim Zitieren die Schreibweise Deiner verwendeten Ausgabe unverändert. Eine Inhaltsangabe ist keine wörtliche Textstelle.
Historischer Kontext und Quellenvergleich
Der historische Torquato Tasso
Der italienische Dichter Torquato Tasso lebte von 1544 bis 1595. Er schrieb unter anderem das Epos Gerusalemme liberata (Das befreite Jerusalem). Goethe machte aus historischen Anregungen ein eigenes Drama.

Historisches Tasso-Porträt, überliefert in einer Veröffentlichung von 1905. Gemeinfrei. Quelle und Lizenz.

Francesco Podesti: Tasso liest am Hof der Este. Foto: Wolfgang Moroder, CC BY-SA 3.0. Quelle und Lizenz. Das spätere Gemälde ist eine künstlerische Darstellung, kein Augenzeugenfoto.
Quellenaufgabe: Vergleiche das Gemälde mit einer Hofszene aus Goethes Drama. Was lässt sich im Text belegen? Was zeigt nur die Vorstellung des Malers?
Originalsprache, Erstausgabe und heutiger Text
Goethes Originalsprache ist Deutsch. Die Ausgabe von 1790 verwendet historische Schreibweisen wie „bey“ statt „bei“ und „seyn“ statt „sein“. Vergleiche solche Formen mit Deiner MOOCwiki-Ausgabe.
Eine deutsche Übersetzung ist für Goethes deutsch verfasstes Drama nicht nötig. Moderne Ausgaben können aber die Rechtschreibung verändern.
Der historische Dichter Tasso schrieb dagegen auf Italienisch. Sein italienischer Originaltext ist nicht die Originalfassung von Goethes deutschem Schauspiel.
Audio: Vortrag eines italienischen Madrigals von Torquato Tasso. Aufnahme: Sistema Bibliotecario Sapienza, CC BY-SA 4.0. Anhören, Quelle und Lizenz.
Höraufgabe: Achte auf Klang und Rhythmus der italienischen Sprache. Vergleiche anschließend den Höreindruck mit einem deutschsprachigen Vers aus Goethes Drama. Vergleiche die Sprachwirkung, nicht zwei angeblich identische Texte.
Musikbeispiel aus der italienischen Kultur der Renaissance: Claudio Monteverdi, „Non si levav'ancor“, MIT Chamber Chorus unter Cutter, CC BY-SA 2.0. Aufnahme und Lizenz. Diese moderne Aufführung ist keine Originalaufnahme aus Tassos Lebenszeit.
Weimarer Klassik und Literatur um 1800
Die Weimarer Klassik ist besonders mit Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller verbunden. Wichtige Ideen sind Menschlichkeit, Bildung, Maß und die Verbindung von Gefühl und Vernunft.
Torquato Tasso zeigt auch die Schwierigkeit dieser Ideale. Tasso hat große Gefühle, aber er findet nur schwer einen angemessenen Umgang mit anderen.
Um 1800 gab es unterschiedliche literarische Positionen. Heinrich von Kleist, Friedrich Hölderlin und Jean Paul dürfen nicht pauschal der Weimarer Klassik zugeordnet werden. Ihre Werke haben eigene Themen, Formen und Spannungen.

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein: Goethe in der römischen Campagna (1787). Gemeinfreies Gemälde. Quelle und Lizenz.
Vergleichsaufgabe für Klasse 11–13: Welche Ideale der Klassik werden im Drama sichtbar? An welchen Stellen scheitern sie? Erkläre außerdem, warum gemeinsame Entstehungszeit nicht bedeutet, dass alle Autoren dieselbe Epoche vertreten.
Video zur Weimarer Klassik. Arbeitsauftrag: Notiere zwei Merkmale der Epoche und prüfe sie am Drama.
Video zum Vergleich literarischer Epochen, Quelle: Textaussage. Arbeitsauftrag: Unterscheide Sturm und Drang, Klassik und Romantik anhand eines Merkmals.
Eine kurze Aufführung kennenlernen
Michael Sommer: „Torquato Tasso“ in Sommers Weltliteratur to go. Eine verkürzte Figureninszenierung; kein Ersatz für den Volltext.
Medienaufgabe: Welche Konflikte zeigt die Kurzfassung besonders deutlich? Suche im Originaltext eine Szene, die differenzierter ist. Nenne mindestens einen wichtigen Unterschied.
Exkurs: Medien kritisch lesen

Animation zu Goethes Farbenlehre: John Roland Hans Penner, CC BY-SA 3.0. Quelle und Lizenz.
Goethe beschäftigte sich auch mit Naturforschung. Die Animation zeigt einen Versuch aus diesem anderen Arbeitsbereich. Sie ist kein Textbeleg für das Schauspiel Torquato Tasso.
Prüffrage: Warum reicht es nicht, dass zwei Medien denselben Autor betreffen, um daraus eine Aussage über ein Drama abzuleiten?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Wer schrieb das Schauspiel Torquato Tasso? (Johann Wolfgang von Goethe) (!Friedrich Schiller) (!Heinrich von Kleist) (!Jean Paul)
Wann erschien Goethes Torquato Tasso erstmals? (1790) (!1595) (!1807) (!1848)
Zu welcher literarischen Gattung gehört das Werk? (Drama) (!Roman) (!Märchen) (!Ballade)
An welchem Hof spielt die Handlung? (Ferrara) (!Weimar) (!London) (!Wien)
Welche Aufgabe hat Tasso am Hof? (Er ist Dichter) (!Er ist Feldherr) (!Er ist Arzt) (!Er ist Richter)
Wofür steht Antonio besonders? (Politisches Handeln und Erfahrung) (!Ein Leben ohne Regeln) (!Die Leitung eines Klosters) (!Den Wunsch nach dichterischem Ruhm)
Welchen Grundsatz nennt die Prinzessin im zweiten Aufzug? (Erlaubt ist was sich ziemt) (!Erlaubt ist alles was bezahlt wird) (!Niemand darf Gedichte schreiben) (!Nur der Herzog darf entscheiden was schön ist)
In welcher Sprache schrieb Goethe das Schauspiel ursprünglich? (Deutsch) (!Italienisch) (!Lateinisch) (!Französisch)
Welche Bilder verwendet Tasso am Ende für seine Lage? (Schiffer und Felsen) (!Baum und Vogel) (!Sonne und Mond) (!Berg und Schneefeld)
Welche Aussage zur Literatur um 1800 ist richtig? (Kleist Hölderlin und Jean Paul haben eigenständige literarische Positionen) (!Alle Dichter um 1800 gehören zur Weimarer Klassik) (!Die Weimarer Klassik umfasst nur italienische Werke) (!Goethes Drama gehört zum mittelalterlichen Minnesang)
Memory
| Tasso | Dichter am Hof |
| Antonio | Erfahrener Staatsmann |
| Alfons | Herzog von Ferrara |
| Prinzessin | Schwester des Herzogs |
| Leonore Sanvitale | Vermittelnde Gräfin |
| Blankvers | Ungereimter Vers mit regelmäßigem Rhythmus |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Bedeutung im Drama |
|---|---|
| Selbstbestimmung | Tassos Wunsch |
| Gesellschaftliche Regeln | Grundsatz der Prinzessin |
| Praktische Politik | Antonios Arbeitswelt |
| Förderung der Kunst | Interesse des Herzogs |
| Vermittlung im Konflikt | Bemühen der Gräfin |
Kreuzworträtsel
| FERRARA | In welcher italienischen Stadt befindet sich der Hof des Dramas? |
| TASSO | Welchen Nachnamen trägt die dichterische Hauptfigur? |
| ANTONIO | Wie heißt der erfahrene Staatsmann? |
| ALFONS | Wie heißt der Herzog mit Vornamen? |
| DRAMA | Zu welcher Gattung gehört das Schauspiel? |
| KLASSIK | Welcher Literaturepoche wird Goethe in diesem Zusammenhang zugeordnet? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht: Figurenkarte erstellen
- Figurenkarte: Gestalte eine Karte für Tasso oder Antonio. Sammle drei Eigenschaften und suche zu mindestens zwei Eigenschaften eine passende Textstelle aus der verlinkten Buchausgabe.
Standard: Gespräch inszenieren
- Szenisches Spiel: Spiele mit einer Partnerin oder einem Partner einen kurzen Ausschnitt aus dem zweiten Aufzug. Erklärt anschließend, wie Stimme, Haltung und Wortwahl den Konflikt zeigen. Belegt Eure Entscheidungen am Text.
Schwer: Quellen und Deutungen vergleichen
- Quellenvergleich: Untersuche eine Szene aus dem fünften Aufzug. Vergleiche die MOOCwiki-Ausgabe mit der historischen Textfassung und einer Videoinszenierung. Markiere Unterschiede zwischen Wortlaut, Darstellung und Interpretation. Schreibe eine begründete eigene Deutung mit mindestens drei Textbelegen.


Lernkontrolle
- Konfliktanalyse: Erkläre anhand eines Gesprächs, warum Tasso und Antonio einander missverstehen. Zeige auch, was jede Figur nachvollziehbar macht.
- Textinterpretation: Übertrage die beiden Grundsätze über Freiheit und gesellschaftliche Regeln auf einen Konflikt aus Schule oder Beruf. Prüfe die Grenzen beider Sichtweisen.
- Metapher: Analysiere das Schlussbild von Schiffer und Felsen. Vergleiche zwei mögliche Deutungen und begründe Deine Entscheidung.
- Quellenkritik: Stelle eine Aussage aus dem Originaltext einer Aussage aus einer Videozusammenfassung gegenüber. Erkläre, was belegter Textinhalt und was Interpretation ist.
- Weimarer Klassik: Zeige, wie das Drama ein Ideal der Klassik aufgreift und zugleich dessen Schwierigkeiten darstellt.
- Literaturgeschichte: Erkläre, warum Kleist, Hölderlin und Jean Paul nicht allein aufgrund ihrer Lebenszeit pauschal zur Weimarer Klassik zählen.
Lernnachweis
Für einen erfolgreichen Lernnachweis kannst Du:
- die Handlung der fünf Aufzüge in eigenen Worten zusammenfassen;
- die Beziehungen und Ziele der wichtigsten Figuren erklären;
- mindestens drei Aussagen mit genau bezeichneten Textstellen belegen;
- einen sprachlichen Gegensatz und das Schlussbild untersuchen;
- Originalwortlaut, modernisierte Schreibweise und eigene Deutung unterscheiden;
- die Weimarer Klassik erklären und andere literarische Positionen um 1800 davon abgrenzen;
- Deine Interpretation verständlich und begründet präsentieren.
Bewertungsschwerpunkte: Textnähe, nachvollziehbare Begründungen, klare Sprache, sorgfältiger Quellenvergleich.
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Weitere Quellen und Lizenzhinweise:
- Primärtext: MOOCwiki-Buchausgabe; historischer Druck im Deutschen Textarchiv.
- Textvergleich: Projekt Gutenberg. Bei Zitaten gilt stets der Wortlaut der ausdrücklich genannten Ausgabe.
- Bilder, Audio, Animation: Die Dateiseiten von Wikimedia Commons sind jeweils direkt bei den Medien verlinkt. Dort stehen Urheber, Quelle, Lizenz und Bedingungen für Bearbeitungen. Gemeinfreie Kunstwerke und neuere Fotografien oder Audioaufnahmen haben teilweise unterschiedliche Rechte.
- YouTube: Die eingebetteten Videos stammen von externen Anbietern. Ihre Einbettung bedeutet nicht, dass sie unter einer freien Wikimedia-Commons-Lizenz stehen. Rechte und Namensnennung sind beim jeweiligen Videoanbieter zu prüfen.
- Quellenkritik: Historische Abbildungen, spätere Gemälde, Theaterrollen und moderne Inszenierungen sind keine wörtlichen Belege aus Goethes Drama.
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