Literatur verstehen - Der junge Gelehrte - Gotthold Ephraim Lessing
Literatur verstehen - Der junge Gelehrte - Gotthold Ephraim Lessing
Zielgruppe: Klasse 9–10; mit Vertiefungen für Klasse 11–13.
Kurz gesagt: Gotthold Ephraim Lessing zeigt in seinem frühen Lustspiel einen jungen Mann, der sehr viel weiß, aber sich selbst überschätzt. Damis hält sich für ein außergewöhnliches Genie. Seine Umgebung erkennt jedoch, dass Wissen ohne Selbstkritik, Menschenkenntnis und vernünftiges Handeln wenig wert ist. Das Stück verbindet Komik mit einer typischen Frage der Aufklärung: Wie soll ein Mensch denken und urteilen?
Gotthold Ephraim Lessing, Porträt von Anna Rosina von Lisiewska, 1767/1768. Wikimedia Commons, gemeinfrei.
Das Werk auf einen Blick
Der junge Gelehrte ist ein Lustspiel in drei Aufzügen. Lessing verfasste es 1747; die Uraufführung erfolgte 1748, die Veröffentlichung 1754. Schauplatz ist die Studierstube des Damis. Wichtige Figuren sind Damis, sein Vater Chrysander, Juliane, Valer sowie die Bediensteten Anton und Lisette.
Die Komödie arbeitet mit einem bekannten Muster des 18. Jahrhunderts: Eine lächerliche Haltung wird auf der Bühne sichtbar gemacht. Bei Damis ist es die Verbindung aus Gelehrsamkeit, Eitelkeit und fehlender Selbstkritik. Das Publikum soll lachen, aber zugleich urteilen.
Vorhandene Buchausgabe und Volltext: Buch - Der junge Gelehrte - Lessing, Gotthold Ephraim. Diese vorhandene Buchseite ist die Textgrundlage dieses Kurses. Es wird ausdrücklich keine zweite Buchseite angelegt.
Lesen mit Aufgaben: Volltext der vorhandenen Ausgabe
Lies den Volltext auf der verlinkten Buchseite. Bearbeite die Aufgaben direkt am Text. Markiere Belege immer mit Aufzug und Auftritt oder mit der Abschnittsangabe der Ausgabe.
- Erster Aufzug: Stelle fest, welches Bild Damis von sich selbst hat. Suche zwei Textstellen, an denen seine Selbsteinschätzung deutlich wird. Schreibe die Stellen wortgetreu ab und erkläre sie in eigenen Worten.
- Erster Aufzug: Untersuche, wie Chrysander mit Damis spricht. Wer wirkt vernünftiger? Begründe Deine Antwort mit einem Textbeleg.
- Zweiter Aufzug: Vergleiche Damis und Valer. Achte darauf, wie beide über Juliane und über ihre eigenen Wünsche sprechen.
- Zweiter Aufzug: Beobachte Lisette und Anton. Welche Informationen haben die Bediensteten, die andere Figuren nicht haben? Erkläre, wie daraus Komik entsteht.
- Dritter Aufzug: Untersuche Damis' Reaktion auf die Nachricht aus Berlin. Verändert er sein Selbstbild wirklich? Belege Deine Antwort genau am Text.
- Schluss des Dramas: Erkläre, warum das Ende für Damis komisch und zugleich entlarvend wirkt.
Eine konkrete Textstelle untersuchen
Im ersten Aufzug beschreibt Damis seine wissenschaftlichen Vorhaben. In einer überlieferten Textfassung sagt er: „Die meisten von den Büchern, die Sie hier auf dem Tische sehen, warten teils auf meine Noten“.
Die Stelle zeigt noch nicht, dass Damis unwissend wäre. Sie zeigt vielmehr, wie groß sein Anspruch ist. Im weiteren Gespräch häuft er Tätigkeiten und Fachinteressen an. Dadurch entsteht der Eindruck eines Menschen, der alles zugleich beurteilen will. Die Komik entsteht aus dem Abstand zwischen seinem Selbstbild und dem Urteil der anderen Figuren.
Wichtig: Ein Zitat ist ein Textbeleg. Eine Deutung ist Deine Erklärung dieses Belegs. Beides darf nicht vermischt werden.
Originaltext, Quellfassung und Interpretation unterscheiden
Die Originalsprache des Stücks ist Deutsch. Deshalb ist hier keine Übersetzung aus einer Fremdsprache nötig. Bei historischen Ausgaben können jedoch Rechtschreibung, Zeichensetzung oder einzelne Wortformen anders aussehen als heute. Solche Unterschiede werden nicht stillschweigend modernisiert.
- Originaltext: Wortlaut der benutzten Ausgabe. Zitate werden exakt übernommen.
- Quellfassung: Historische Druck- oder Editionsfassung. Sie kann alte Schreibweisen enthalten.
- Moderne Erklärung: Kurze Erklärung schwieriger Wörter oder Satzbauten in heutiger Sprache.
- Interpretation: Begründete Aussage darüber, welche Wirkung oder Bedeutung eine Textstelle hat.

Kupferstich von Johann David Schleuen, 1770. Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg; Wikimedia Commons, gemeinfrei.
Inhalt in einfacher Sprache
Damis ist jung und sehr von sich überzeugt. Er glaubt, wissenschaftlich fast alles zu können. Sein Vater Chrysander versucht, sein Leben zu ordnen. Gleichzeitig geht es um Juliane und Valer, die einander lieben. Pläne, Briefe, Täuschungen und Missverständnisse bringen die Figuren gegeneinander auf.
Damis wartet besonders auf Anerkennung aus der gelehrten Welt. Als die erwartete Bestätigung ausbleibt, müsste er eigentlich über sich selbst nachdenken. Doch gerade seine Reaktion zeigt, wie schwer ihm Selbstkritik fällt. Damit wird er zur komischen Figur.
Figuren und Beziehungen
Damis ist die Titelfigur. Er ist belesen und ehrgeizig, aber eitel. Seine Schwäche ist nicht das Lernen, sondern die fehlende Fähigkeit, die eigenen Grenzen zu erkennen.
Chrysander ist Damis' Vater. Er denkt praktischer und versucht, auf seinen Sohn einzuwirken.
Juliane steht im Zentrum des Heiratskonflikts. Ihre Entscheidungen zeigen, dass persönliche Gefühle, Pflicht und moralische Fragen nicht immer zusammenpassen.
Valer liebt Juliane. Er bildet in wichtigen Punkten einen Gegensatz zu Damis.
Lisette und Anton gehören zur Dienerschaft. Sie beobachten, vermitteln, täuschen und beeinflussen den Verlauf. Dadurch zeigen sie, dass gesellschaftlicher Rang nicht automatisch mit größerer Einsicht verbunden ist.
Sprache und Komik
Achte beim Lesen besonders auf drei Dinge. Erstens spricht Damis oft so, dass seine Gelehrsamkeit sichtbar werden soll. Zweitens entsteht Komik durch Übertreibung. Drittens wissen manche Figuren mehr als andere. Dieses Wissensgefälle erzeugt Missverständnisse und dramatische Ironie.
Für eine Analyse reicht die Aussage „Das ist lustig“ nicht. Frage genauer: Wer weiß was? Wer überschätzt sich? Welche Formulierung wirkt übertrieben? Welche Reaktion der anderen Figur macht die Schwäche sichtbar?
Aufbau
Das Stück besteht aus drei Aufzügen. Der erste Aufzug führt Figuren und Konflikte ein. Im zweiten Aufzug werden Beziehungen, Pläne und Täuschungen komplizierter. Im dritten Aufzug laufen die Handlungsstränge zusammen. Der erwartete Erfolg des Damis wird zum entscheidenden Prüfstein seines Selbstbildes.
Für die Dramenanalyse ist wichtig: Nicht nur was geschieht, sondern auch wann eine Figur etwas erfährt, entscheidet über die Wirkung einer Szene.
Epochenkontext: Aufklärung und Empfindsamkeit
Die Aufklärung betont Vernunft, Urteilskraft, Bildung und Kritik an Vorurteilen. Lessings Komödie passt dazu, weil sie einen falschen Gebrauch von Bildung zeigt. Damis sammelt Wissen, aber er prüft sich selbst nicht genügend. Gerade deshalb ist die Unterscheidung zwischen Gelehrsamkeit und vernünftigem Urteil wichtig.
Video zur Literatur der Aufklärung; vom Hessischen Bildungsserver als Lernressource für Sekundarstufe I und II nachgewiesen.
Die Empfindsamkeit gehört ebenfalls in den literarischen Horizont des 18. Jahrhunderts. Sie betont Gefühl, persönliche Bindung und moralische Empfindung stärker. Der junge Gelehrte ist aber vor allem eine frühe Komödie der Aufklärung und der sächsischen Typen- beziehungsweise Verlachkomödie. Die Empfindsamkeit ist daher eher ein Vergleichshorizont als die Hauptzuordnung des Stücks.
Ein Vergleich lohnt sich: Damis denkt stark über Rang, Wissen und Ruhm nach. Andere Figuren handeln stärker aus Liebe, Pflichtgefühl oder persönlicher Bindung. So kannst Du untersuchen, wie Vernunft und Gefühl im Drama nebeneinanderstehen.
Angrenzende Erzähl- und Theatertraditionen des 18. Jahrhunderts
Das Werk gehört zur Komödientradition. Typische Schwächen einer Figur werden vergrößert und dadurch lächerlich. Solche Typenkomödien wollen nicht nur unterhalten. Sie können auch Verhalten kritisieren.
Im späteren 18. Jahrhundert verändern sich die Formen. Das bürgerliche Trauerspiel rückt private Konflikte, Familie, Moral und Gefühl stärker in den Mittelpunkt. Lessings spätere Dramen zeigen, wie sehr sich sein Theater weiterentwickelte.
Einordnung eines späteren Lessing-Lustspiels „Minna von Barnhelm“: nützlich zum Vergleich von Aufklärung, Komödie und gesellschaftlicher Kritik.
Medien: Hören, sehen, Quellen prüfen
-
Lessing, Anna Rosina von Lisiewska, 1767/1768, gemeinfrei
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Lessing, Johann David Schleuen, 1770, gemeinfrei
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Lessing-Porträt, 1854, gemeinfrei
Audio: Lessings Gedicht „Der alte und der junge Wein“, gelesen von Ulrik Nielsen, LibriVox; Aufnahme auf Wikimedia Commons als gemeinfrei gekennzeichnet. Das Audio ist nicht Teil des Dramas, zeigt aber Lessings Sprache in einer Hörfassung.
Audio: „Lob der Faulheit“, gelesen von Martina, LibriVox; gemeinfrei. Nutze es als kurzen Vergleich: Wie erzeugt Lessing in einem anderen Text Ironie?
Quellen- und Lizenzhinweis: Prüfe bei jeder Weiterverwendung die jeweilige Dateibeschreibungsseite auf Wikimedia Commons. Dort stehen Urheber, Quelle und Lizenzstatus. Die oben genannten historischen Porträts beziehungsweise Reproduktionen sind auf den geprüften Commons-Seiten als gemeinfrei ausgewiesen; die genannten LibriVox-Aufnahmen wurden dort ebenfalls in die Gemeinfreiheit entlassen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Gattung hat Der junge Gelehrte? (Lustspiel) (!Ballade) (!Novelle) (!Epos)
Wie heißt die Titelfigur? (Damis) (!Valer) (!Anton) (!Chrysander)
Wo spielt das Stück überwiegend? (In der Studierstube des Damis) (!Auf einem Marktplatz) (!In einer Universität) (!In einem Gerichtssaal)
Welche Schwäche wird an Damis besonders kritisiert? (Seine Selbstüberschätzung) (!Seine Lesefaulheit) (!Seine Armut) (!Seine Schüchternheit)
Welche Epoche ist für die Einordnung des Stücks besonders wichtig? (Aufklärung) (!Expressionismus) (!Romantik) (!Naturalismus)
Was ist ein Textbeleg? (Eine nachprüfbare Stelle aus dem Text) (!Eine freie Vermutung) (!Eine Inhaltsangabe ohne Textbezug) (!Eine persönliche Bewertung ohne Begründung)
Was muss bei einem wörtlichen Zitat erhalten bleiben? (Der Wortlaut der benutzten Ausgabe) (!Nur der ungefähre Sinn) (!Eine moderne Rechtschreibung) (!Eine vereinfachte Formulierung)
Warum kann ein Wissensvorsprung einzelner Figuren komisch wirken? (Weil das Publikum Irrtümer anderer Figuren erkennt) (!Weil jede Szene dadurch kürzer wird) (!Weil nur noch erzählt wird) (!Weil die Figuren nicht mehr sprechen)
Welche Aussage beschreibt Empfindsamkeit am besten? (Sie betont Gefühl und moralische Empfindung) (!Sie lehnt persönliche Gefühle grundsätzlich ab) (!Sie gehört ausschließlich ins Mittelalter) (!Sie ist eine Form des Expressionismus)
Was ist bei einer Interpretation besonders wichtig? (Eine Deutung mit Textbelegen zu begründen) (!Nur die Handlung nachzuerzählen) (!Zitate frei umzuschreiben) (!Die eigene Meinung ohne Textbezug zu nennen)
Memory
| Damis | selbstüberschätzter junger Gelehrter |
| Chrysander | Vater des Damis |
| Juliane | Figur im Heiratskonflikt |
| Valer | Liebender Julianes |
| Aufklärung | Vernunft und Urteilskraft |
| Empfindsamkeit | Gefühl und moralische Empfindung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Selbstüberschätzung | Damis' zentrale Schwäche |
| Textbeleg | Nachprüfbare Stelle im Drama |
| Interpretation | Begründete Deutung |
| Aufklärung | Vernunft und Kritik |
| Empfindsamkeit | Gefühl und persönliche Bindung |
Kreuzworträtsel
| Damis | Wie heißt der junge Gelehrte? |
| Lessing | Wie lautet der Nachname des Autors? |
| Lustspiel | Welche Gattung hat das Stück? |
| Vernunft | Welcher Leitbegriff ist für die Aufklärung zentral? |
| Juliane | Wie heißt die weibliche Figur im Heiratskonflikt? |
| Lisette | Welche Dienerin greift aktiv in die Handlung ein? |
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Lückentext
Gestufte Hilfen
Hilfe 1 – leicht: Suche zuerst nur nach Stellen, an denen Damis über sich selbst, sein Wissen oder seine Leistungen spricht.
Hilfe 2 – mittel: Vergleiche Damis' Aussagen mit den Reaktionen von Chrysander, Valer, Anton oder Lisette. Achte auf Widersprüche zwischen Selbstbild und Fremdbild.
Hilfe 3 – anspruchsvoll: Formuliere eine Deutung nach dem Muster: Behauptung – Textbeleg – sprachliche Beobachtung – Wirkung – Bezug zur Aufklärung.
Offene Aufgaben
Leicht
- Figurenprofil Damis: Erstelle ein Profil mit fünf Eigenschaften. Belege mindestens drei davon mit Stellen aus der vorhandenen Buchausgabe.
Standard
- Szenenanalyse: Wähle einen Auftritt, in dem Damis mit einer anderen Figur spricht. Erkläre, wie Sprache und Reaktionen zeigen, wer die Situation richtig einschätzt.
Schwer
- Epochenvergleich: Untersuche an zwei Textstellen, wie Vernunft, Gefühl und gesellschaftliche Erwartungen aufeinandertreffen. Ordne Deine Ergebnisse der Aufklärung zu und nutze Empfindsamkeit als Vergleichshorizont.


Lernkontrolle
- Selbstbild und Fremdbild: Erkläre, wie aus dem Unterschied zwischen Damis' Selbstbild und dem Urteil anderer Figuren Komik entsteht. Nutze zwei Textstellen.
- Wissen und Vernunft: Beurteile die Aussage: „Damis scheitert nicht an zu wenig Wissen, sondern am falschen Umgang mit Wissen.“ Begründe am Text.
- Dramatische Ironie: Wähle eine Szene, in der Figuren unterschiedlich viel wissen. Zeige, wie dieses Wissensgefälle die Wirkung der Szene verändert.
- Epochenbezug: Prüfe, welche Merkmale der Aufklärung im Stück sichtbar werden und wo die Figuren gerade nicht vernünftig handeln.
- Transfer: Vergleiche Damis mit einer heutigen Person, die sich öffentlich als Expertin oder Experte darstellt. Formuliere allgemeine Kriterien dafür, woran verantwortliches Wissen erkennbar ist, ohne reale Personen herabzusetzen.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du den Inhalt des Dramas sicher verstehst, wichtige Figuren und Konflikte erklären kannst, Originaltext und Interpretation unterscheidest, Zitate wortgetreu verwendest, Textbelege einordnest, sprachliche Mittel und Komik untersuchst, den Aufbau der drei Aufzüge beschreibst und das Werk begründet in den Kontext der Aufklärung einordnest. Für die Oberstufe gehört außerdem ein reflektierter Vergleich mit Empfindsamkeit und anderen Theatertraditionen des 18. Jahrhunderts dazu.
OERs zum Thema
Weitere frei zugängliche Textquelle: Project Gutenberg: Der junge Gelehrte. Nutze sie nur zum Vergleich mit der im MOOCwiki verlinkten Ausgabe; bei Zitaten muss klar sein, welche Fassung Du verwendest.
Historische Digitalisate: Auf Wikimedia Commons sind gemeinfreie Digitalisate älterer Lessing-Werkausgaben vorhanden. Sie eignen sich für einen Quellenvergleich, wenn Du Schreibweise, Satzzeichen oder Editionsunterschiede untersuchen möchtest.
Verknüpfte Lernbereiche
Quellen und Mediennachweise
- Wikimedia Commons: Gotthold Ephraim Lessing.PNG – Anna Rosina von Lisiewska, 1767/1768, auf Commons als gemeinfrei gekennzeichnet.
- Wikimedia Commons: Lessing 1770 – Johann David Schleuen, Kupferstich, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg; gemeinfrei.
- Wikimedia Commons: Lessing-Porträt 1854 – aus Ludwig Bechsteins Sammlung; gemeinfrei.
- Wikimedia Commons: Audio „Der alte und der junge Wein“ – Text: Lessing; Sprecher: Ulrik Nielsen; LibriVox; gemeinfrei.
- Wikimedia Commons: Audio „Lob der Faulheit“ – Text: Lessing; Sprecherin: Martina; LibriVox; gemeinfrei.
- Wikipedia: Der junge Gelehrte – Überblick zu Werk, Entstehung, Figuren und Inhalt.
- Project Gutenberg: Der junge Gelehrte – frei zugängliche Textfassung zum Quellenvergleich.
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