Holzkonstruktionen herstellen - Beton- und Stahlbetonbauer - LF 5
Einleitung
Ob Schalung, Holzeinfassung oder Montagehilfe: Auch im Beton- und Stahlbetonbau müssen Holz und Holzwerkstoffe sachkundig ausgewählt, bearbeitet und geprüft werden. Dieses vollständige Lernangebot bearbeitet das KMK-Lernfeld 5 „Holzkonstruktionen herstellen“, 1. Ausbildungsjahr, 60 Unterrichtsstunden (KMK-Rahmenlehrplan vom 29.09.2023, PDF-Seite 14). Es verbindet Baustellenrealität mit sicherer Werkstatt- beziehungsweise Modellarbeit und der aktuellen Ausbildungsordnung für die Hochbauberufe, wirksam seit 01.08.2026.
Lernziele: Du analysierst einen Auftrag und örtliche Gegebenheiten; kennst Holzaufbau, Feuchteverhalten, Holzarten und Holzwerkstoffe; beurteilst Holzschutz, Verbindungen und Lastabtragung; erstellst Zeichnungen, Stücklisten und Zuschnittrechnungen; wählst sichere Arbeitsschritte; kontrollierst ein Werkstück anhand prüfbarer Kriterien; und dokumentierst Nachhaltigkeit, Kosten, Sicherheit und Verbesserungen. Die Materialien dieses Kurses ersetzen weder betriebliche Unterweisung noch Planung, Statik oder Freigabe für echte tragende Bauteile.
Arbeitsprinzip: Beobachten – Anforderungen klären – planen – fachlich begründen – sicher herstellen oder simulieren – prüfen – dokumentieren und verbessern. Der Praxisauftrag verwendet ausschließlich fiktive Angaben und einen nicht tragenden Anschauungsrahmen. Für echte Betonlasten, Absturzsicherungen, Schalungen und Gerüste sind geprüfte Nachweise, Herstellervorgaben und die Weisung befugter Fachkräfte zwingend.
Holzkonstruktionen im Bauauftrag analysieren
Funktion, Bauumfeld und Anforderungen
Kläre vor der Materialwahl den Verwendungszweck: Soll eine Holzkonstruktion eine Form begrenzen, eine Oberfläche unterstützen, Teile verbinden oder lediglich einen Aufbau demonstrieren? Zeichne die Umgebung in einer einfachen Lage- und Maßskizze. Erfrage Anschlussmaße, Anforderungen an Sichtflächen, Feuchte- und Witterungsbelastung, Wiederverwendung, Transport, verfügbare Lagerfläche und den vorgesehenen Rückbau. Berücksichtige Schnittstellen zu Betonierarbeiten, Bewehrung, Leitungen und anderen Gewerken; unklare Maße sind Rückfragen, keine Einladung zu Schätzungen.
Ein Auflager gibt Kräfte an einen tragfähigen Untergrund oder ein anderes Bauteil weiter. Untersuche dessen Zustand, Ebenheit und Feuchtigkeit. Eine raue unebene Baustelle verlangt andere Maßnahmen als eine ebene Schulwerkbank. Eine aufgezeichnete Auflagefläche ersetzt keinen Tragfähigkeitsnachweis; sichtbare Schäden, weiche oder unsichere Untergründe und fehlende Freigaben müssen gemeldet werden. Planung und Ausführung sind mit betrieblichen Arbeitsschutz- und Baustellenregelungen zu verbinden.
Beispiel zur Auftragsklärung: Ein Ausbildungsraum wünscht einen rechteckigen Holzrahmen, an dem Holzverbindungen gezeigt werden. Er soll 1.200 mm breit und 800 mm hoch, rückbaubar und frei von scharfen Kanten sein. Er nimmt keine Bau- oder Personenlast auf. Ein solcher Lernauftrag kann mit Karton oder CAD simuliert werden. Eine echte Schalung bräuchte zusätzlich nachgewiesene Angaben zu Betondruck, Eigengewicht, Nutzlasten, Aussteifung, Standsicherheit, Verankerungen, Montagereihenfolge und Nutzungsvorgaben.
Kräfte und konstruktive Grundbegriffe
Zug zieht auseinander, Druck presst zusammen, Biegung krümmt ein Bauteil und Scherung verschiebt Bereiche gegeneinander. Holz ist anisotrop: Materialeigenschaften längs und quer zur Faser unterscheiden sich. Der Lastpfad beschreibt, über welche Bauteile und Verbindungen Kräfte bis zum sicheren Auflager weitergegeben werden. Unterbrochene Fasern, zu große Bohrungen oder Ausklinkungen können die Leistungsfähigkeit verändern.
Ein Rechteckrahmen kann sich unter seitlicher Beanspruchung zu einem Parallelogramm verformen. Fachgerecht ausgelegte Aussteifungen wirken dagegen. Auch ein Winkelverbinder oder eine Diagonale ist nicht allein deshalb ausreichend, weil er fest aussieht. In echten Tragwerken werden Lasten, Anschlüsse, Verformungen und Aussteifungen nach bauaufsichtlich maßgeblichen Vorschriften bemessen und geprüft.
Normenhinweis: DIN EN 1995-1-1:2026-09 ist als neue Fassung des Eurocode 5 veröffentlicht. Daraus folgt nicht automatisch, dass jede dort enthaltene Regel bereits für jedes konkrete Bauvorhaben bauaufsichtlich eingeführt ist. Geltende Landesregelungen, nationale Anhänge, Bauvorlagen und Herstellerunterlagen sind vor der praktischen Bemessung durch zuständige Fachleute festzustellen. Dieses Lernfeld führt in Prinzipien ein, nicht in eine eigenverantwortliche Tragwerksberechnung.
Holz als Baustoff: Aufbau, Feuchte und Auswahl
Stammaufbau, Faserverlauf und Jahrringe
Ein Baumstamm besteht vereinfacht aus Rinde, Bast, Kambium, Splintholz und bei vielen Arten Kernholz. Jahrringe zeigen das jährliche Wachstum, während der Faserverlauf die Bearbeitbarkeit und die Festigkeit beeinflusst. Im Querschnitt lassen sich unterschiedliche Zonen erkennen, in einer längs geschnittenen Leiste der Faserverlauf.

Abbildung: nummerierter Holzquerschnitt als Beobachtungs- und Beschriftungsgrundlage. Urheber und Lizenz siehe Mediennachweis.
Hygroskopisch bedeutet, dass Holz Feuchtigkeit aus seiner Umgebung aufnimmt oder abgibt. Bei schwankender Holzfeuchte kann es vor allem quer zur Faser quellen oder schwinden. Unterschiedliche Feuchte in einem Bauteil kann zu Verzug und Rissen beitragen. Deshalb müssen Lagerung, Materialzustand und vorgesehene Einsatzumgebung zusammenpassen. Eine Holzoberfläche kann trocken erscheinen, obwohl ihre Feuchte nicht zur Nutzung passt.
Für die Holzfeuchte u ist die darrtrockene Masse die Bezugsgröße: u = (feuchte Masse − darrtrockene Masse) / darrtrockene Masse × 100 %. Durchgerechnetes Rechenbeispiel: Eine fiktive Probe besitzt 570 g feuchte Masse und 500 g darrtrockene Masse. u = (570 g − 500 g) / 500 g × 100 % = 14 %. Dies ist nur eine Übung mit vorgegebenen Zahlen, keine Anweisung zum selbstständigen Ofentrocknen oder zur Freigabe von Bauholz. Für die Praxis sind geeignete Messgeräte, Messbedingungen, Sortier- und Produktvorgaben sowie qualifizierte Auswertung erforderlich.
Holzarten und Holzwerkstoffe
Fichte und Kiefer sind häufige Nadelhölzer. Sie lassen sich je nach Sorte gut bearbeiten, aber Holzart, Einsatzzweck, Sortierung, Festigkeitsklasse und zugelassene Verwendung dürfen nicht miteinander verwechselt werden. Auch Laubhölzer, etwa Eiche und Buche, unterscheiden sich in Dichte, Bearbeitung und Dauerhaftigkeit. Ein schönes Holzbild ist kein Festigkeitsnachweis. Bei der Sichtprüfung untersuchst du Risse, Absplitterungen, Pilzspuren, Schädlingsmerkmale, Verzug und auffällige Feuchtigkeit; tragendes Holz braucht darüber hinaus die vorgesehene Klassifizierung und Freigabe.
Bretter, Bohlen, Latten, Kanthölzer und Balken unterscheiden sich vor allem durch Form und Abmessungen. Holzwerkstoffe wie Sperrholz, OSB und speziell zugelassene Schalplatten besitzen herstellungsbedingte Eigenschaften. Einsatzgrenzen hängen unter anderem von Feuchtebeständigkeit, Plattenaufbau, Verbindung, Gebrauchsdauer und Herstellerangaben ab. Eine beliebige Bauplatte eignet sich nicht automatisch als Schalhaut oder als tragendes Bauteil. Bei Sichtbeton beeinflusst die Oberflächengüte der Schalhaut das spätere Erscheinungsbild.
Vergleiche für einen nicht belasteten Modellrahmen eine neue Fichtenlatte, ein geeignetes sauberes Reststück und eine Holzwerkstoffplatte: Wie gut lassen sie sich bearbeiten? Wie verändert Feuchte das Ergebnis? Lassen sie sich wieder verwenden? Welche Schutzmaßnahmen sind nötig? Die günstigste Lösung ist nicht immer die material- oder umweltschonendste.
Holz lagern und Material annehmen
Lege Holz auf geeignete standsichere Unterlagen, schütze es vor Niederschlag und sorge entsprechend der Materialanforderungen für Belüftung. Entnahmewege und Stapel müssen gegen Umfallen und Herabrutschen gesichert sein. Durchfeuchtetes, beschädigtes oder stark verformtes Material wird gekennzeichnet und zur Prüfung ausgesondert, nicht kommentarlos verarbeitet.

Abbildung: Holzstapel zur kritischen Betrachtung: Sind Unterlagen, Stapelsicherung, Abdeckung und Entnahme angemessen? Das Foto ist kein Sicherheitsnachweis.
Erfasse bei der Materialannahme nur auftragsrelevante Informationen: Holzbezeichnung, Abmessungen, Menge, erkennbare Mängel, Lagerplatz und vereinbarte Prüfergebnisse. Personenlisten oder vertrauliche Kundendaten gehören weder in frei geteilte Tabellen noch in öffentliche Kursbeiträge.
Holzschutz, Umwelt und verantwortliche Beschaffung
Holzschädlinge, Feuchtigkeit und vorbeugender Schutz
Wiederholte oder anhaltende Feuchte kann Pilzbefall und Fäulnis begünstigen. Insekten können Holz ebenfalls schädigen; ein einzelnes Loch beweist nicht automatisch aktuellen Befall oder unzulässige Belastbarkeit. Vorrang hat der konstruktive Holzschutz: Wasser vom Holz fernhalten, geeignete Abstände und Abdeckungen vorsehen, Wasser ableiten, stehende Feuchte vermeiden und Abtrocknung ermöglichen. Ungeschützte Stirnflächen und dauerfeuchte Anschlüsse verdienen besondere Aufmerksamkeit.
Chemischer Holzschutz darf nicht ungeprüft als Standardlösung dienen. Seine Verwendung hängt vom konkreten Bedarf, den zugelassenen Produkten, Sicherheitsdatenblättern, Nutzungsbedingungen sowie Arbeits- und Umweltschutz ab. Bauliche Schutzmaßnahmen finden sich unter anderem in DIN 68800-2; Anforderungen des Bauvorhabens, aktuelle technische Regeln und Herstellerangaben bleiben entscheidend. Vermeide den Umgang mit Holzschutzmitteln ohne Unterweisung und geeignete Schutzausrüstung.
Geprüftes deutschsprachiges Lernvideo: Konstruktiver Holzschutz, mebis Tube / HubbS (Markus Schütz, Florentine Linder, CC BY-ND 4.0). Erläutere nach dem Video, wie Wasserführung, Abdeckung und Belüftung zusammenwirken.
Wald, Wiederverwendung und Entsorgung
Wälder sichern Lebensräume und Böden und liefern einen nachwachsenden Rohstoff. Ob Holz in einem Bauvorhaben eine nachhaltige Wahl ist, hängt jedoch von Herkunft, Bewirtschaftung, Transport, Nutzungsdauer, Materialverbrauch, Wiederverwendung und Entsorgung ab. Dokumentierte Zertifizierungen wie FSC oder PEFC können Hinweise auf verantwortungsvollere Beschaffung bieten, müssen aber auf tatsächliche Gültigkeit und Lieferkette geprüft werden. Vermeide pauschale Aussagen, jedes Holzprodukt sei automatisch klimafreundlich.
Bei der Schnittplanung werden geeignete Standardlängen gewählt, um kurze nicht nutzbare Reststücke zu vermeiden. Saubere und unbeschädigte Reste können Modellmaterial werden. Beschichtete, verleimte oder chemisch behandelte Reste sind nach rechtlichen und betrieblichen Vorgaben zu trennen; nicht jedes Restholz darf verbrannt oder in gewöhnlichen Holzabfall gegeben werden. Trenne Holzstaub, Verpackungen, Metallverbinder und gegebenenfalls belastetes Holz. Ein digitales Materialblatt kann Wiederverwendung transparent machen.
Abwägung: Ein günstigeres Einwegprodukt verursacht möglicherweise mehr Abfall als eine instandsetzbare wiederverwendbare Schaltafel. Die Entscheidung verlangt einen Vergleich über mehrere Einsätze, einschließlich Transport, Pflege, Nacharbeit und sicherer Nutzung.
Zeichnen, Holzverbindungen und Arbeitssicherheit
Ausführungszeichnung und Holzliste
Nutze eine maßstäbliche Draufsicht, eine Ansicht und bei Bedarf einen Schnitt. Unterscheide Außenmaß, Achsmaß und lichte Weite. Maßeinheit und Bezugskanten müssen eindeutig sein. Zeichne die tatsächliche Lage der Bauteile und Verbindungen; ein nicht definierter Maßpfeil kann zu falschen Zuschnitten führen.
Zur Holzliste gehören Bauteilnummer, Name, Stückzahl, Holzwerkstoff, Querschnitt, Fertiglänge und eventuell Einbaulage. Der Zuschnittplan berücksichtigt verfügbare Ausgangslängen, Schnittfugen und geeignete Restlängen. Bei Schrauben und Beschlägen dokumentierst du die freigegebene Ausführung; eine beliebige Befestigerzahl ergibt keinen normgerechten Anschluss.
Holzverbindungen und Kraftübertragung
Zimmermannsmäßige Verbindungen übertragen Kräfte auch über entsprechend geformte Holzflächen: Schlitz und Zapfen, Blattverbindung oder Versatz. Eine Überblattung entfernt örtlich einen Teil des Querschnitts. Eine Schlitz-und-Zapfen-Verbindung benötigt passende Teile, genaue Abmessungen und einen geeigneten Lastpfad. Ingenieurmäßige Verbindungen setzen etwa geprüfte Schrauben, Nägel, Stahlwinkel und Verbindungssysteme ein. Für tragende Ausführungen bestimmen Planung und Herstellerregeln Anordnung, Vorbohren, Randabstände, erforderliche Tragfähigkeit und Korrosionsschutz.

Abbildung: Formen von Blattverbindungen. Überlege, wo jeweils Material entfernt wird.

Abbildung: Prinzip von Schlitz und Zapfen; die grafische Passung ersetzt keinen Bemessungsnachweis.
Geprüftes deutschsprachiges Fachvideo: Holzverbindung Schlitz und Zapfen, mebis Tube / HubbS (Markus Schütz, Tim Frisch, CC BY-SA 4.0). Vergleiche im Anschluss Herstellungsaufwand und Rückbaumöglichkeit mit einer gelösten Modellschraube.
Typische Fehler: Querschnitte an kritischer Stelle zu weit einschneiden; zu geringe Randabstände übersehen; falsche Faserrichtung oder Holzfeuchte ignorieren; ungeeignete Schrauben wählen; beschädigte Verbindungsmittel erneut verwenden; statt eines Anschlussnachweises bloß den festen Sitz prüfen. Die Schadensfolgen im Betonbau können erheblich sein.
Schalungsbezug
Eine Schalung dient als vorübergehende Form für Frischbeton. Schalhaut und unterstützende Konstruktion beeinflussen Form, Oberflächenbild und Kraftabtragung. Der Frischbetondruck, die Betoniergeschwindigkeit, Arbeitslasten und temporäre Standsicherheit stellen Anforderungen, die durch geeignete Systeme, Nachweise und Arbeitsanweisungen erfüllt werden müssen. Halte ein Anschauungsmodell stets getrennt von einer produktiven Schalung.

Abbildung: Holzelemente im Schalungsumfeld. Beschreibe denkbare Kraftwege, nicht vermeintlich bewiesene Tragfähigkeit.
Maschinen, Staub und persönliche Schutzmaßnahmen
Arbeitsgeräte werden erst nach Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, Prüfung der Sicherheitseinrichtungen und betrieblicher Freigabe eingesetzt. Bei Sägen und Bohrmaschinen sind Einzugs-, Schnitt-, Rückschlag-, Staub-, Lärm- und elektrische Risiken zu beachten. Hersteller-Betriebsanleitung und Betriebsanweisung bestimmen Schutzhaube, Absaugung, Werkstückführung, Schiebemittel und persönliche Schutzausrüstung. Keine Schutzeinrichtung überbrücken; einen Mangel melden und die Arbeit unterbrechen.
Holzstaub ist nach TRGS 553 zu beurteilen; geeignete technische Absaugung und staubarme Verfahren haben Vorrang. Handschuhe können an rotierenden Werkzeugen eine zusätzliche Einzugsgefahr verursachen; ihr Einsatz folgt der konkreten Betriebsanweisung. Bei jungen Auszubildenden gelten die Anforderungen des Jugendarbeitsschutzes und der erforderlichen fachkundigen Aufsicht. Für gefährliche Tätigkeiten ist nur beaufsichtigte Arbeit durch befugte Personen zulässig.
Geprüftes deutsches Sicherheitsvideo: BG BAU – 1×1 im Arbeitsschutz: Baustellenkreissäge. Die Betrachtung ersetzt keine Maschinenunterweisung.
Sichere Modellalternative: Statt echtes Holz zu sägen, schneidest du vorbereitete Kartonteile mit geeigneten sicheren Schulmitteln, verbindest Elemente mit Stecksystemen oder erstellst den gesamten Rahmen in CAD. Tragende Konstruktionen, Betonierhilfen und Maschineneinsätze sind von dieser Schüleraufgabe ausdrücklich ausgeschlossen.
Vollständiger Praxisauftrag: Modellrahmen planen, prüfen und dokumentieren
Auftragsbeschreibung und Maßbezüge
Fiktiver Auftrag: Ein Ausbildungsraum benötigt einen rückbaubaren nicht tragenden rechteckigen Demonstrationsrahmen für Holzverbindungen. Außenmaße 1.200 mm Breite × 800 mm Höhe. Vier Leisten mit beispielhaftem Querschnitt 40 × 60 mm; die 40-mm-Kante der beiden waagerechten Riegel liegt in der Rahmenhöhe. Die senkrechten Stiele sitzen zwischen oberem und unterem Riegel. Für die Modellaufgabe dürfen Leisten aus Karton oder CAD-Bauteile gleichen Querschnitts verwendet werden. Es werden keine Lasten angesetzt oder Tragfähigkeiten behauptet.
Arbeitsergebnis: Skizze mit Bezugskanten, Holzliste, Schnittplan, Verbindungsentscheidung, Sicherheitscheck, fiktiver Materialrechnung, CAD-/Kartonsimulation oder beaufsichtigtem Holzmodell, Ist-Soll-Maßprotokoll und ökologischer Reflexion. Lehrkraft/Ausbildende bestätigen, welche Ausführungsart im Schul- oder Ausbildungsbetrieb zulässig ist.
Stückliste, Zuschnitt und vollständiger Rechenweg
Für die horizontalen Riegel bleibt die volle Außenbreite erhalten: 2 × 1.200 mm. Die beiden zwischenliegenden Stiele müssen um die zweimalige Riegelhöhe verkürzt werden: 800 − 2 × 40 = 720 mm je Stiel. Aus der Zeichnung folgt die Fertiglänge 2 × 1.200 + 2 × 720 = 2.400 + 1.440 = 3.840 mm.
| Bauteil | Anzahl | Fertigmaß je Stück | Gesamtlänge | Funktion |
|---|---|---|---|---|
| Oberer und unterer Riegel | 2 | 1.200 mm | 2.400 mm | Außenbreite |
| Linker und rechter Stiel | 2 | 720 mm | 1.440 mm | Zwischen den Riegeln |
| Summe | 4 | 3.840 mm | Ohne Schnittfugen |
Schnittplan: Angenommen werden drei Ausgangsleisten zu je 1.500 mm. In Leiste A und B entsteht je ein 1.200-mm-Riegel; Leiste C liefert zwei 720-mm-Stiele. Eine angenommene Schnittfugenbreite von 3 mm verursacht für vier Trennschnitte 4 × 3 = 12 mm Sägeschnittverlust. Einkaufslänge 3 × 1.500 = 4.500 mm. Rechnerisch verbleiben nach Abzug der vier Fertiglängen 4.500 − 3.840 = 660 mm nicht verbaute Länge, einschließlich Schnittfugen. Nutzbare Restlängen: 1.500 − 1.200 − 3 = 297 mm je Riegelleiste; 1.500 − 720 − 3 − 720 − 3 = 54 mm bei den Stielen. Somit 297 + 297 + 54 = 648 mm Reststücke und weitere 12 mm Schnittverlust. Anteil der nicht verbauten Länge: 660 / 4.500 × 100 = 14,7 %. Reale Beschnittzugaben und Sägeschnitte sind vor Ort zu prüfen.
Fiktive Materialkosten: Bei angenommenen 6,00 € pro 1.500-mm-Leiste kosten die drei Leisten 3 × 6,00 € = 18,00 € ohne Verbindungsmittel. Dies ist eine Rechenannahme, keine aktuelle Marktpreisangabe. Kosten und ökologische Bilanz verändern sich, wenn geeignete Reststücke verwendet werden können. Vor jedem Einkauf vorhandenes Material auf Zustand und zulässigen Einsatz prüfen.
Maßkontrolle und Diagonalen
Für ein ideales Rechteck gilt nach Pythagoras: d = √(1.200² + 800²) = √2.080.000 ≈ 1.442,2 mm. Beide Diagonalen eines Rechtecks sind gleich lang. Die nur für das Anschauungsmodell vereinbarte Toleranz beträgt ±3 mm für Breite und Höhe sowie höchstens 5 mm Diagonalendifferenz.
Beispielwerte: gemessene Breite 1.201 mm, Höhe 799 mm, Diagonalen 1.443 mm und 1.441 mm. Breitenabweichung +1 mm, Höhenabweichung −1 mm, Diagonalendifferenz 2 mm. Die drei didaktisch vereinbarten Modellkriterien sind erfüllt. Dies bescheinigt keine statische Tragfähigkeit und keine Eignung für eine Baustellenschalung. Nach Mängeln dokumentierst du Ursache, Korrektur und erneute Messung.
Arbeitsplan mit sicheren Freigabepunkten
| Phase | Vorgehen | Hilfsmittel | Prüfkriterium |
|---|---|---|---|
| Auftrag klären | Funktion, Maße, Sicherheitsgrenzen und Umfeld dokumentieren | fiktive Skizze | keine reale Lastanwendung |
| Material prüfen | Holzart und Zustand bewerten, beschädigte Teile aussortieren | Holzliste, Sichtprüfung | geeignetes Modellmaterial |
| Planen | Stiele berechnen, Maße und Verbindung skizzieren | Lineal, CAD, Zeichnung | Stiele 720 mm, eindeutige Anschlüsse |
| Einteilen | Materialbedarf, Schnittfugen und Restlängen erfassen | Zuschnitttabelle | 3.840 mm Fertiglänge |
| Ausführen | sicheres Karton-/CAD-Modell oder freigegebene beaufsichtigte Holzarbeit | Modell- oder Ausbildungswerkzeuge | Gefährdungsbeurteilung und Freigabe |
| Prüfen | Außenmaße, Winkel, Verbindungszustand, Diagonalen erfassen | Maßband, Winkel, Prüfblatt | vereinbarte Modelltoleranzen |
| Abschließen | sortieren, Restmaterial lagern, Schritte und Korrekturen dokumentieren | Materialliste, anonymisierte Fotos | nachvollziehbarer Soll-Ist-Vergleich |
Typische Planungsfehler: Stiele mit Außenhöhe verwechseln; Schnittfugen vergessen; 1.200 mm als Lichtmaß statt Außenmaß lesen; Diagonalen nicht prüfen; Schutzeinrichtungen als nachträgliche Option betrachten; ein Schulmodell als tragende Konstruktion verwenden. Gegenmaßnahme: vor jedem Arbeitsabschnitt Zeichnung, Maße, Freigaben und Werkzeuge prüfen.
Bewertungsraster und Reflexion
Die Kriterien bilden zusammen 100 Punkte; sie sind ein Lernraster, keine amtliche Zwischen- oder Abschlussprüfung.
| Kriterium | Punkte | Nachweis |
|---|---|---|
| Auftragsanalyse | 10 | Funktion, Grenzen und Schnittstellen vollständig |
| Werkstoffwahl und Nachhaltigkeit | 15 | begründeter Materialvergleich, Lagerung und Rückbau |
| Zeichnung und Verbindung | 15 | maßhaltige Skizze und geeignete Modellverbindung |
| Stückliste und Berechnung | 15 | 720 mm, 3.840 mm, 4.500 mm, 660 mm rechnerisch erklärt |
| Gefährdungsbeurteilung | 15 | Risiken, Schutzmaßnahmen und sichere Alternative |
| Qualitätsprüfung | 20 | Maße, Diagonalen, Ist-Soll-Protokoll und Korrekturen |
| Dokumentation | 10 | vollständige Mappe und zwei realistische Verbesserungen |
| Gesamt | 100 | Didaktischer Lernnachweis |
Reflexionsauftrag: Was änderte eine andere Liefereinteilung am Verschnitt? Welche Verbindungen erlauben einen schadensarmen Rückbau? Wie wirken sich Feuchte und Lagerung aus? Welche Fehler wären bei einer echten Schalung sicherheitskritisch? Prüfe Daten und Berechnungen mit einer zweiten Person. Die Mappe bleibt personenbezogen anonymisiert und verwendet keine vertraulichen Baupläne oder Kundenadressen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Prüfe dein Wissen
Welche Eigenschaft beschreibt den Umgang von Holz mit Umgebungsfeuchte? (Holz nimmt Feuchte auf und gibt sie wieder ab) (!Holz bleibt bei Feuchtewechsel immer maßgleich) (!Holz nimmt ausschließlich flüssiges Wasser auf) (!Holz verformt sich nie quer zur Faser)
Was ist vor Auswahl einer Holzkonstruktion zuerst zu klären? (Funktion, Beanspruchung, Umgebung und Abmessungen) (!Nur die Farbe der Endbeschichtung) (!Nur die günstigste Schraube im Vorrat) (!Ausschließlich das Werbefoto des Lieferanten)
Auf welche Masse bezieht sich die Holzfeuchteformel? (Auf die darrtrockene Masse) (!Auf die Masse der ganzen Baustelle) (!Auf die Anzahl der Bretter) (!Auf die Summe der Verbindungsmittel)
Was ist ein geeignetes Prinzip des konstruktiven Holzschutzes? (Feuchte fernhalten und Abtrocknung ermöglichen) (!Immer jedes Holz chemisch behandeln) (!Dauerfeuchtes Holz ohne Prüfung einschließen) (!Holz auf nassem Boden ohne Abstand lagern)
Welche Aussage zu Überblattungen ist fachlich richtig? (Eine Ausklinkung reduziert örtlich den Querschnitt) (!Jede Überblattung steigert stets die Tragfähigkeit) (!Die Verbindung braucht niemals Maße) (!Holzfasern werden dadurch grundsätzlich unbedeutend)
Wie lang sind die beiden Stiele im beschriebenen Modellrahmen? (720 mm) (!800 mm) (!760 mm) (!880 mm)
Wie viel Ausgangsmaterial wird im Beispiel mit drei Leisten je 1500 mm gekauft? (4500 mm) (!3840 mm) (!3000 mm) (!6000 mm)
Was zeigt die Diagonalendifferenz von 2 mm bei erlaubten 5 mm im Modellauftrag? (Das vereinbarte Modellkriterium ist erfüllt) (!Die Tragfähigkeit für Betonlasten ist bewiesen) (!Alle Außenmaße sind damit automatisch korrekt) (!Eine bauaufsichtliche Zulassung ist erteilt)
Wie ist der Einsatz der Baustellenkreissäge im Ausbildungskontext zu regeln? (Nur nach Unterweisung und unter den erforderlichen befugten Schutzbedingungen) (!Schutzeinrichtungen werden für bessere Sicht entfernt) (!Jeder Lernende darf ohne Aufsicht arbeiten) (!Absaugung und Betriebsanleitung sind entbehrlich)
Wie geht man mit Holzresten aus dem Zuschnitt fachgerecht um? (Zustand, Wiederverwendung und geeignete Entsorgung prüfen) (!Restholz ohne Prüfung verbrennen) (!Beschichtungen und Holzschutzmittel ignorieren) (!Alle Holzreste grundsätzlich mischen)
Memory
Verbinde sechs Begriffe mit genau einer dazu passenden Erklärung.
| Splintholz | Äußerer lebender Bereich des Stammes |
| Hygroskopisch | Feuchteaufnahme und Feuchteabgabe aus der Umgebung |
| Verschnitt | Beim Zuschnitt nicht verbaute Materialmenge |
| Überblattung | Verbindung durch passend ausgeklinkte Holzquerschnitte |
| Aussteifung | Maßnahme gegen unerwünschte Formänderung |
| Darrmasse | Trockenmasse als Bezugsgröße für die Holzfeuchte |
Drag-and-drop
Ordne fünf Arbeitsschritte ihren passenden Ergebnissen zu.
| Ordne richtig zu | Ergebnis |
|---|---|
| Auftragsanalyse | Funktion und örtliche Bedingungen erfassen |
| Werkstoffauswahl | Holzqualität und Feuchtebeanspruchung abgleichen |
| Zuschnittplanung | Fertiglängen und Schnittfugen berücksichtigen |
| Qualitätskontrolle | Istmaße mit den Sollmaßen vergleichen |
| Reflexion | Materialverbrauch und Verbesserungen begründen |
Kreuzworträtsel
Ergänze sechs Fachbegriffe. Die Lösungswörter bestehen nur aus Buchstaben.
| Jahrring | Sichtbare Wachstumszone im Stammquerschnitt |
| Zapfen | Verbindungsvorsprung passend zum Schlitz |
| Verschnitt | Beim Zuschnitt nicht verbaute Holzmenge |
| Schalung | Vorübergehende Form eines Betonbauteils |
| Kernholz | Innerer Teil des Stammes vieler Baumarten |
| Holzstaub | Feine Partikel bei der Holzbearbeitung |
LearningApps
Diese Suchansicht ist eine Ergänzung; die dort auffindbaren Einzelübungen sind nicht Teil der geprüften Fachquellen und müssen separat beurteilt werden.
Lückentext
Trage je Satz genau einen Begriff oder eine Zahl aus den Fachkapiteln ein.
Offene Aufgaben
Leicht
- Holzarten: Stelle Fichte und Kiefer in einem Steckbrief gegenüber und nenne zu jeder Holzart eine typische Eignung sowie Grenzen; verwende überprüfbare Quellen.
- Jahrring: Beschrifte einen Holzquerschnitt mit Rinde, Bast, Kambium und Splintholz; erläutere die Richtung des Faserverlaufs.
- Holzfeuchte: Berechne aus fiktiven Werten 540 g feuchte und 500 g darrtrockene Masse die Holzfeuchte und erkläre die verwendete Bezugsgröße.
- Holzlagerung: Zeichne einen sicheren Holzlagerplatz; kennzeichne Unterlagen, Schutz vor Regen, Belüftung und geregelte Entnahme.
Standard
- Technisches Zeichnen: Zeichne den Modellrahmen in zwei Ansichten und als Anschlussdetail, mit eindeutigen Außenmaßen, Werkstücknummern und Stiellängen.
- Holzverbindung: Vergleiche Überblattung, Schlitz und Zapfen sowie lösbare Schraubverbindungen mit einer Entscheidungstabelle für ein Unterrichtsmodell.
- Materialbedarf: Erstelle eine digitale Schnittliste mit der 3-mm-Schnittfuge, prüfe die drei Ausgangslängen und berechne den Verschnitt manuell nach.
- Arbeitssicherheit: Stelle eine bebilderte Unterweisungskarte mit fünf Risiken und Schutzmaßnahmen beim Sägen zusammen, ohne selbst eine Maschine zu bedienen.
Schwer
- Projektplanung: Entwickle einen alternativen Schnittplan mit anderen fiktiven Handelslängen; berechne den Materialaufwand und begründe eine wirtschaftliche und nachhaltige Auswahl.
- Holzschutz: Vergleiche drei fiktive Einsatzorte mit trockener Innenluft, Schlagregen und bodennaher Feuchte; schlage jeweils konstruktive Schutzmaßnahmen vor.
- Qualitätssicherung: Simuliere eine deutliche Maß- und Diagonalabweichung, fülle ein Prüfprotokoll aus und dokumentiere Ursachen, sichere Korrektur und Nachmessung.
- Nachhaltiges Bauen: Gestalte eine fünfminütige Präsentation zur Wiederverwendung von Schalungsholz mit Herkunftsnachweis, Lagerung, Reparaturgrenzen, Abfalltrennung und Quellenkritik.


Lernkontrolle
- Auftragsanalyse: Nenne vier Informationen, die bei einer echten Schalung gegenüber dem ungefährlichen Modellauftrag hinzukommen; erläutere die sicherheitsbezogenen Folgen fehlender Daten.
- Holzfeuchte: Erkläre, warum ein feuchtes Holzstück trotz korrektem Zuschnitt später maßlich abweichen kann, und stelle einen geeigneten Lagerplan auf.
- Materialberechnung: Leite aus 3.840 mm Fertiglänge und 4.500 mm Einkaufsmenge die 660 mm nicht verbauter Länge her und zerlege sie in 648 mm Reststücke sowie 12 mm Schnittfuge.
- Holzverbindungen: Begründe, wann bei einem rückbaubaren Schulmodell ein lösbarer Verbinder sinnvoll ist und weshalb daraus keine Aussage über Tragfähigkeit folgt.
- Arbeitsschutz: Formuliere eine sichere Entscheidung für eine Säge mit fehlender Schutzhaube; ergänze eine gefahrfreie digitale oder kartonbasierte Ersatzaufgabe.
- Qualitätssicherung: Bewerte fiktive Breite 1.204 mm und Diagonalen 1.445 mm sowie 1.438 mm mit dem Schulmodellkriterium von ±3 mm und maximal 5 mm Diagonalendifferenz; dokumentiere Nacharbeit.
- Nachhaltigkeit: Beurteile neues und gebrauchtes Holz unter Kriterien von Materialzustand, Herkunft, Wiederverwendung, Transport und sortengerechter Entsorgung.
Lernnachweis
Projektmappe als überprüfbares Arbeitsergebnis: Du reichst eine fiktive Auftragsanalyse, eine Werkstoffentscheidung, eine maßhaltige Zeichnung mit zwei Ansichten, eine Stück- und Schnittliste, vollständige Rechnungen mit Einheiten, eine Schutz- und Gefährdungsbetrachtung, eine CAD-Simulation oder ein unter fachkundiger Aufsicht freigegebenes Schulmodell und ein ausgefülltes Ist-Soll-Prüfprotokoll ein. Dokumentiere den Rückbau und mindestens zwei Verbesserungen. Verwende nur künstliche Projektangaben und Bilder ohne erkennbaren Personen- oder Kundenbezug.
Die Beurteilung folgt dem 100-Punkte-Raster im Praxisfall; Teilpunkte werden für nachvollziehbares Begründen und korrigierbare Rechenwege vergeben. Lehrkraft und Ausbildende geben Rückmeldungen zur Arbeitssicherheit, zur Fachsprache und zur Qualität der Nachweise. Das Ergebnis ist ein didaktischer Lernnachweis, keine amtliche Berufszulassung, Kammerprüfung oder statische Freigabe.
OER und Wikipedia
Amtliche Quellen und Fachinformationen:
- KMK-Rahmenlehrplan für die Hochbauberufe, LF 5 auf PDF-Seite 14, Beschluss 29.09.2023. Sinngemäß erläutert, nicht als kopierter amtlicher Volltext wiedergegeben.
- BIBB-Berufsprofil Beton- und Stahlbetonbauer/-in zu Berufsbild, Ausbildungsdauer und zuständigen Regeln.
- HochbauBAusbV, aktuelle Ausbildungsordnung für Hochbauberufe (Verordnung 2024, wirksam seit 01.08.2026).
- DIN EN 1995-1-1:2026-09, publizierte Holzbaubemessungsnorm; bauaufsichtliche Anwendbarkeit für ein konkretes Vorhaben gesondert prüfen, keine Normtexte kopiert.
- Baulicher Holzschutz – Ministerium BW als Einführung zu DIN 68800-2.
- TRGS 553 Holzstaub – BAuA, Ausgabe 2022, geändert 2025.
- BG BAU – Baustellenkreissäge, mit Fachinformationen zur Unfallverhütung.
- BauNetz Wissen – Holzfeuchte als weiterführende Erklärung.
Geprüfte deutschsprachige Lernvideos; ausschließlich zur Betrachtung verlinkt:
- Konstruktiver Holzschutz, mebis Tube über HubbS, Markus Schütz und Florentine Linder, CC BY-ND 4.0.
- Holzverbindung Schlitz und Zapfen, mebis Tube über HubbS, Markus Schütz und Tim Frisch, CC BY-SA 4.0.
- BG BAU – 1×1 Baustellenkreissäge, öffentlich zugängliche Sicherheitserklärung, ohne Behauptung einer offenen Videolizenz.
Geprüfte Commons-Bilder mit Urheberschaft, Quellen- und Lizenznachweis:
| Datei | Geprüfte Dateiseite und Urheber | Lizenz | Didaktische Funktion |
|---|---|---|---|
| File:Wood structure numbers.svg | Wikimedia Commons, Uvainio nach Thomas Steiner | CC BY-SA 3.0 | Holzstammaufbau |
| File:Timber Stack - geograph.org.uk - 8280964.jpg | Wikimedia Commons, David Bremner | CC BY-SA 2.0 | Holzlagerung beurteilen |
| File:Woodworking-joint-lap.svg | Wikimedia Commons, LoStrangolatore nach SilentC | CC BY-SA 3.0 | Überblattungen |
| File:Mortise and tenon joint.svg | Wikimedia Commons, GreyCat | CC BY-SA 3.0 | Schlitz und Zapfen |
| File:Wall Support and Formwork Setup.jpg | Wikimedia Commons, Johnnybam | CC BY-SA 4.0 | Schalungs- und Unterstützungssituation |
Bilder nicht als Sicherheitsbeleg verstehen; bei Bearbeitung und Weitergabe die jeweiligen Lizenzbedingungen einschließlich Namensnennung und gegebenenfalls Weitergabe unter gleichen Bedingungen beachten.
Offener Überblick: Wikipedia: Holzbau. Kein Ersatz für aktuelle Normen, bauaufsichtliche Regeln, Betriebsvorgaben oder technische Freigaben.
Mediengrenze: Die LearningApps-Suchansicht ist eingebettet; konkrete Suchtreffer wurden nicht einzeln fachlich verifiziert und sind nicht Bestandteil der nachgewiesenen Fachmedien. Die OER-Videos und die Commons-Bilder sind keine Nachweise für die Statik der abgebildeten Konstruktionen. Für den praktischen Einsatz sind der betriebliche Ausbildungsplan, der Landeslehrplan, aktuelle Herstellerunterlagen sowie Anforderungen der zuständigen Kammer zu beachten.
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