Geneigte Dächer mit Reet decken - Dachdecker - LF 13b
Einleitung
Du lernst, wie ein Kundenauftrag für ein geneigtes Reetdach im Schwerpunkt Reetdachtechnik fachlich beurteilt, geplant, im beaufsichtigten Ausbildungsbetrieb ausgeführt, geprüft und dokumentiert wird. Der deutschsprachige Kurs richtet sich an Dachdecker-Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr und erschließt das KMK-Lernfeld 13b mit einem Zeitrichtwert von 40 Unterrichtsstunden. Dieses Lernfeld behandelt die Unterkonstruktion, die Reetdeckung, die Details, die Sicherheit sowie die Bewertung des Arbeitsergebnisses. Du arbeitest anhand eines frei erfundenen Übungsauftrags; echte Kunden- oder Personendaten werden nicht verwendet.
Lernziele: Am Ende kannst du Dachform, Lage, Nutzung, Dachneigung, Sanierungszustand und Brandschutzanforderungen analysieren; die Eignung von Reet und Unterkonstruktion beurteilen; Traufe, First, Ortgang, Schornstein und Einbauteile skizzieren; Dachflächen und Materialbedarf nachvollziehbar berechnen; Arbeitsfolgen mit Arbeitsschutz planen; Ergebnisse mit messbaren Kriterien kontrollieren und Verbesserungsvorschläge dokumentieren. Die Durchführung gefährlicher Dacharbeiten erfolgt ausschließlich unter Anleitung und Aufsicht befugter Fachkräfte. Für eigenständiges Lernen stehen Modellbau, Papierzeichnung, Fotoanalyse und digitale Simulation bereit.

Beispiel eines reetgedeckten Hauses: Erkenne Dachflächen, Traufen, First und Anschlüsse. Foto: Renate Hano, Wikimedia Commons, CC BY 4.0; Bildnachweis im OER-Abschnitt.
Die Inhalte orientieren sich am KMK-Rahmenlehrplan, Lernfeld 13b, Seite 22, an der BIBB-Berufsbeschreibung und an der Fachregel Reet, Ausgabe März 2025. Maßgeblich für echte Bauaufträge sind die jeweils geltenden Fachregeln, bauaufsichtlichen Vorschriften, Hersteller- und Materialangaben, der betriebliche Ausbildungsplan, die zuständige Handwerkskammer und der Landeslehrplan. Dieser Kurs ersetzt weder deren Prüfung noch die fachliche Bauleitung.
Kundenauftrag und Dachgeometrie beurteilen
Auftrag verstehen und Bestand erfassen
Ein Reetdach wird mit trockenem Schilfrohr gedeckt. Die Dachdeckung besteht aus miteinander überdeckten und an der tragenden Unterkonstruktion befestigten Reetlagen. Die Stroh- oder Schilfhalme führen Niederschlagswasser über ihre geneigte Oberfläche ab. Anders als ein wasserdichtes Abdichtungssystem muss eine solche Dachdeckung Wasser zügig ablaufen lassen und anschließend austrocknen können. Reet ist ein nachwachsender Baustoff, aber feuchte Lagerung, mangelhafte Konstruktion und geringe Neigungen können seine Dauerhaftigkeit erheblich beeinträchtigen.
Erfasse für einen Auftrag auf einem Auftragsblatt mindestens: Neubau oder Sanierung; Gebäudenutzung und Innenklima; Standort, Wind- und Schlagregenexposition; Dachform; horizontale Grundmaße; Trauf- und Firsthöhe; Sparrenlänge; Dachneigung; Gauben, Kehlen und Durchdringungen; Tragfähigkeit und Zustand der Holzkonstruktion; Anschlüsse zu Nachbargebäuden; Anforderungen aus Brandschutz, Denkmalschutz und örtlichem Baurecht. Bestandsdaten werden unter fachkundiger Leitung mit geeigneten Unterlagen und gegebenenfalls digitalen Aufmaßverfahren geprüft. Veränderungen am Tragwerk benötigen die dafür zuständige Fachplanung.
Dachneigung, Wasserführung und Brandschutz
Die Dachneigung ist der Winkel zwischen Dachfläche und Horizontalebene. Die Halmneigung beschreibt dagegen die Neigung der Halme selbst. Beide Größen sind nicht identisch: Selbst an einem steilen Dach können falsch geschichtete Halme Feuchtigkeit länger festhalten. Fachliche Übersichten nennen für Reetdächer 45° als wichtige Untergrenze; Abweichungen und Details sind anhand der aktuellen Fachregel vom März 2025 und des konkreten Nachweises zu beurteilen, nicht anhand älterer Internet-Skizzen. Gauben und Kehlen sind besonders kritisch, weil Wasser konzentriert abfließen und länger einwirken kann. Vor jeder Planung prüfst du die verbindliche aktuelle Anforderung für das konkrete Detail.
Reetdächer sind brandschutzrechtlich oft als weiche Bedachung zu betrachten. Deshalb ist vor Ausführung zu klären, ob Abstände, Schornsteinführung, Feuerstätten, besondere Schutzmaßnahmen und Genehmigungen nach der jeweiligen Landesbauordnung, den einschlägigen Feuerungsverordnungen und dem individuellen Brandschutznachweis eingehalten werden. Eine pauschale Abstandsangabe ohne Bundesland und Baukontext wäre unsicher. Halte ungeklärte Punkte schriftlich als Freigabevorbehalt fest; niemals auf Verdacht bauen.

Reetdeckung im Aufbau: Die Lage der Halme, die Dachneigung und die spätere Wasserführung lassen sich gut besprechen. Foto: Tobias Sternitzke, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons.
Typischer Fehler: Nur die sichtbare Dachfläche messen und Gauben, Durchdringungen, Traufüberstände sowie die Eignung eines bestehenden Dachstuhls übersehen. Besser: einen gegliederten Aufmaßplan mit offenen Fragen, Quellenstand und Freigabestatus erstellen.
Baustoff Reet und Unterkonstruktion planen
Reet auswählen, lagern und prüfen
Reet ist getrocknetes Schilfrohr, das als sortiertes Bund geliefert wird. Entscheidend sind gleichmäßige, ausgereifte, weitgehend saubere und zur Deckung passende Halme, die richtige Sortierung und eine nachweisbar trockene, vor Niederschlag geschützte Lagerung. Prüfe die Begleitangaben zu Sorte, Länge, Herkunft, Erntejahr und Liefercharge sowie die Anforderungen aus dem Produktdatenblatt für Reet, März 2025. Bundlänge, Menge und Eignung sind immer auf Dachneigung, Sparrenlänge, Dachdetails und die geplante Deckdicke abzustimmen. Schimmelige oder ungeeignete Lieferungen werden nicht ohne fachliche Entscheidung verarbeitet.
Wareneingangsprüfung am sicheren Boden: Vergleiche Lieferschein und Bestellliste, prüfe stichprobenartig die Bunde auf Feuchteanzeichen, Fremdbestandteile, beschädigte Halme und Kennzeichnung, dokumentiere Beanstandungen und sorge für trockene, gesicherte Lagerung. Eine Sichtprüfung ersetzt keine Materialprüfung nach dem geltenden Produktdatenblatt.

Schilfrohr als Ausgangsmaterial: Ordne die Halmlänge, Sortierung und Trockenheit als Qualitätsmerkmale ein. Foto: Sven Kaden, CC BY-SA 3.0/GFDL, Wikimedia Commons.
Tragen, befestigen, hinterlüften
Die Unterkonstruktion umfasst die geeignete Tragstruktur und die fachgerecht bemessene Dachlattung; gegebenenfalls gehört eine durchgeplante Hinterlüftungsebene zum System. Tragfähigkeit, Achsabstände, Verankerung, Korrosionsbeständigkeit der Befestigungsmittel, Windlasten und gegebenenfalls Dämmung müssen zusammenpassen. Die Feuchteführung wird im Dachquerschnitt geplant: Luftdichtheit, Wärmeschutz, Dampfdiffusion, Hinterlüftung, Zu- und Abluftöffnungen sowie Schutz vor Kondensat sind auf die Konstruktion abzustimmen. Die bei belüfteten Reetdächern häufig genannte Hinterlüftungshöhe von 6 cm ist ein Planungsanlass, keine eigenständige Freigabe ohne Prüfung der aktuellen Regeln und des Systems.
Du unterscheidest gebundene, genähte und geschraubte Reetdeckungen. Sie unterscheiden sich in der Art, wie Decklagen und Befestigung an der Lattung zusammenwirken. Die konkrete Auswahl trifft die verantwortliche Fachkraft auf Grundlage der aktuellen Reet-Fachregel, der Unterkonstruktion und der zugelassenen beziehungsweise geeigneten Befestigungsmittel. Zeichne die Kräfteübertragung im Querschnitt schematisch: Witterung → Decklage → Befestigung → Lattung → Tragwerk. Ein nur optisch schönes Dach ohne sichere Lastabtragung wäre kein mangelfreies Arbeitsergebnis.
Typischer Fehler: Reet unter einer undichten Plane direkt auf feuchtem Untergrund lagern oder eine Lüftungsöffnung im Detail versehentlich verschließen. Besser: Materialannahme, Schutzlagerung, Detailkontrolle und Freigaben dokumentieren.
Deckverfahren und kritische Dachdetails konstruieren
Von der Traufe zum First
Eine Reetdeckung wird in aufeinanderfolgenden Lagen von der Traufe in Richtung First aufgebaut. Die Traufe ist der untere Dachrand, an dem Wasser abläuft; der First ist die obere Schnittlinie der Dachflächen. Der Ortgang ist der seitliche Dachrand einer geneigten Dachfläche. Für die Planung sind gleichmäßiges Deckbild, geeignete Überdeckung, die Lage der Bindung und die sichere Verankerung bedeutsam. Die Fachregel vom März 2025 unterscheidet die Verfahren und Dachdetails; pauschale Einbaumaße aus Altunterlagen darfst du nicht ungeprüft übernehmen.
Auf dem Gelände oder am Tisch kannst du ein Miniatur-Dach mit Papierstreifen statt Reet schichtweise belegen. Durch gefärbte Pfeile verdeutlichst du die gewünschte Wasserführung. Setze keine echten scharfen Drähte ein; reale Bindetechnik und Arbeiten in der Höhe sind ausschließlich Gegenstand beaufsichtigter Fachpraxis.
Ausführungsfoto: Analysiere Lage, Arbeitsumgebung und Materialfluss; fotografierte Arbeitsweisen sind kein Sicherheitsnachweis. Foto: Joachim Müllerchen, CC BY 2.5, Wikimedia Commons.
Traufe, Ortgang, First, Schornstein und Einbauteile
Traufe: Halte Wasser von empfindlichen Fassadenbauteilen fern und beachte Tropfkante, Überstand, Zugang und Übergang zur Entwässerung. Ortgang: Plane einen wind- und regengerechten seitlichen Abschluss ohne lose oder schlecht geschützte Halmbereiche. First: Entscheide nach Standort und Entwurf zwischen geeigneten Firstausführungen wie Heide-, Soden- oder Reetfirst; berücksichtige die geplante Austrocknung und die Ausbildung der Anschlüsse. Schornstein und andere Durchdringungen: Lege Anschlüsse, Sicherheitsabstände, Brandschutz und Wartungszugang zusammen mit Fachplanung und zuständigen Gewerken fest. Gauben und Kehlen: Prüfe Geometrie, konzentrierten Wasserlauf und mögliche Schwachstellen besonders kritisch.
Beispiel eines Grassodenfirstes: Vergleiche die Ausbildung mit Alternativen und prüfe die örtliche Eignung. Foto: Jom / Joachim Müllerchen, CC BY 2.5, Wikimedia Commons.
Zeichnerischer Nachweis: Fertige einen Dachgrundriss, einen Schnitt mit Dachneigung und einen vergrößerten Detailschnitt für Traufe und First an. Markiere im Schnitt Befestigungsebene, Wasserweg, Lüftungsweg und die Stellen, an denen ein Nachweis des Brandschutzes erforderlich ist. Trage nur solche Ausführungsmaße als verbindlich ein, die anhand der aktuellen Fachregel, Herstellerangaben und Freigabeunterlagen geprüft wurden.
Typische Fehler: Schornsteinanschluss nur nach optischen Gesichtspunkten entwerfen; mit einer ungeprüften Universaldetailzeichnung arbeiten; feuchteanfällige Übergänge ohne zugängliche Inspektionsmöglichkeit ausführen. Vor der Realisierung müssen Details durch die befugte Fachleitung freigegeben sein.
Rechenpraxis: Auftrag, Aufmaß und Materialliste
Vollständig erläutertes Fallbeispiel
Fiktiver Übungsauftrag: Ein kleines eingeschossiges Nebengebäude soll ein symmetrisches, reetgedecktes Satteldach erhalten. Für das vereinfachte Rechenmodell sind die horizontale Gebäudebreite 7,20 m, die Länge parallel zum First 9,00 m und die Dachneigung jeder Seite 45°. Zur übersichtlichen Grundrechnung werden Dachüberstände, Öffnungen und Verschnitt zunächst nicht in die Geometrie aufgenommen. In einem echten Aufmaß müssen sie später gesondert berücksichtigt werden. Die Tragfähigkeit und brandschutzrechtliche Eignung gelten noch nicht als nachgewiesen.
1. Halbe Spannweite: a = 7,20 m / 2 = 3,60 m. 2. Sparrenlänge im rechtwinkligen Dreieck: s = a / cos(45°) = 3,60 m / 0,7071 = rund 5,09 m. Alternativ beträgt die Höhe h = a · tan(45°) = 3,60 m und s = Wurzel aus (3,60² + 3,60²) m = rund 5,09 m. 3. Dachfläche: A = 2 · 9,00 m · 5,091 m = rund 91,64 m². Plausibilitätskontrolle: Die projizierte Gesamtfläche beträgt 7,20 m · 9,00 m = 64,80 m²; bei 45° ist die geneigte Fläche größer und entspricht 64,80 / cos(45°) = rund 91,64 m².
4. Beispielhafte Materialermittlung: Der angenommene Lieferant gibt für dieses rein didaktische Modell einen Verbrauch von 9 Bunden je Quadratmeter an; dieser Wert ist ausdrücklich kein allgemein gültiger Branchenwert. Benötigte Reetbunde ohne Reserve: 91,64 · 9 = 824,76, aufzurunden auf 825 Bunde. Mit angenommener Reserve von 7 %: 825 · 1,07 = 882,75, aufzurunden auf 883 Bunde. Vor einer tatsächlichen Bestellung sind Bundmaß, Sortierung, Deckdicke, echte Dachfläche, Detailzuschläge und eine hersteller- beziehungsweise lieferantenspezifische Verbrauchskalkulation zu prüfen. Die Reserve ist nur eine Unterrichtsannahme.
| Prüfschritt | Sollwert im Übungsmodell | Nachweis |
|---|---|---|
| Halbe Spannweite | 3,60 m | beschriftete Zeichnung |
| Sparrenlänge ohne Überstände | rund 5,09 m | Dreiecksrechnung |
| Beide Dachflächen zusammen | rund 91,64 m² | Flächenrechnung |
| Reetbedarf nach Übungsannahme | 883 Bunde einschließlich Modellreserve | Annahmen, Rechnung und Rundung dokumentiert |
| Geeignete Ausführung | noch freigabepflichtig | Checkliste zu Tragwerk, Brandschutz, Windlast und Fachregel |
5. Reales Aufmaß ergänzen: Skizziere Trauf- und Ortgangüberstände, Gauben, tatsächliche Decklängen und gegebenenfalls Öffnungen. Berechne deren Einfluss transparent neu. Ein Materialposten für Lattung und Befestiger wird erst aus dem abgestimmten System, den geprüften Abständen und dem freigegebenen Verlegeplan ermittelt; ungesicherte Pauschalwerte sind ausdrücklich kein prüfbares Ergebnis.
Arbeitsplan und Qualitätsraster
Arbeitsplan in sieben Phasen:
- Auftrag und Bauunterlagen aufnehmen; Dachform, Nutzung, Brandschutz und offene Genehmigungen kennzeichnen.
- Dachgeometrie, Schichtenaufbau und Details maßstäblich skizzieren; Fachregelstand März 2025 und passende Herstellerangaben abgleichen.
- Sicherheits- und Gesundheitskonzept erstellen; Gerüst, Dacharbeitsplätze, Wetter, Brandschutz, Rettung und verantwortliche Aufsicht festlegen.
- Freigegebenes Aufmaß, Reetqualität, Lagerung, Materialliste, Werkzeug- und Logistikbedarf kontrollieren.
- Unterkonstruktion und Deckung nur durch qualifizierte Fachkräfte beziehungsweise unter befugter Ausbildungsaufsicht herstellen; Details fortlaufend überprüfen.
- Ergebnis nach Prüfplan kontrollieren: Deckbild, Befestigungs- und Detailnachweise, ungestörter Wasser- und Lüftungsweg, Abweichungen und Sauberkeit.
- Dokumentation und Übergabe vorbereiten: anonymisierte Soll-Ist-Tabelle, Revisionsstand, Wartungshinweise und Maßnahmenliste.
Bewertungsraster für das sichere Modellprojekt, maximal 100 Punkte:
| Kriterium | Punkte | Prüfbares Arbeitsergebnis |
|---|---|---|
| Analyse und Sicherheit | 20 | Auftrag vollständig, Risiken und offene Freigaben markiert |
| Dachgeometrie und Rechenweg | 20 | Formeln, Einheiten, Rundungen und Plausibilität korrekt |
| Unterkonstruktion und Details | 20 | nachvollziehbare, beschriftete Schnitte mit Wasser- und Lüftungsführung |
| Material, Nachhaltigkeit und Ablauf | 20 | Annahmen offen, Materialliste plausibel, Schutz und Entsorgung geplant |
| Qualitätsprüfung und Dokumentation | 20 | Soll-Ist-Vergleich, Abweichungsprotokoll, Verbesserungsvorschläge vorhanden |
Beispielbewertung: Sind alle Rechenschritte korrekt (20 Punkte), die Details aber nur teilweise begründet (12 Punkte), und werden für die weiteren Bereiche 18, 16 und 17 Punkte erzielt, ergibt das 20 + 12 + 18 + 16 + 17 = 83 von 100 Punkten. Die Entscheidung über die tatsächliche Baufreigabe ist hiervon unabhängig und liegt ausschließlich bei den zuständigen Fachpersonen. Als sicherer Lernnachweis genügt ein Papier- oder 3D-Modell mit diesem Raster.
Arbeitssicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit
Schutz von Menschen und Umwelt
Dacharbeiten bergen Absturz-, Durchsturz-, Rutsch-, Schnitt- und Wettergefahren. Maßgeblich sind die anwendbaren Schutzvorschriften und die Gefährdungsbeurteilung: Vorrang haben geeignete technische und kollektive Sicherungen wie fachgerecht eingerichtete Gerüste und Absturzsicherung. Personenbezogene Sicherung ist nicht pauschal als Ersatz ausreichend. Zugänge, Tragfähigkeit, Arbeitsplätze, Schutz gegen herabfallende Gegenstände, Geräte und Rettungsmaßnahmen müssen vor dem Einsatz kontrolliert werden. Arbeitsstopp bei gefährlichen Bedingungen ist Teil der fachlichen Verantwortung. Grundlage sind unter anderem die DGUV Vorschrift 38 „Bauarbeiten“, einschlägige Regeln der BG BAU und die Betriebsanweisungen.
Bei der Sanierung können altes Reet, Staub, Schimmelsporen und biologisch belastete Materialien Gesundheitsrisiken schaffen. Führe im Lernkontext keine Abriss-, Dach-, Draht- oder Arbeiten an Feuerstätten selbstständig aus. Beachte außerdem UV-Schutz, ergonomische Lastenhandhabung, Brandschutz gegen Funken und heiße Arbeiten sowie sachgerechte Trennung und Entsorgung von Altmaterial und metallischen Befestigungsmitteln. Eine Wiederverwendung von altem Reet ist nur nach fachlicher Prüfung und geltenden Umweltvorgaben denkbar.
Sichere Alternative: Erstelle am Tisch einen maßstäblichen Dachquerschnitt aus Karton und Papierstreifen, markiere Gefährdungen mit Karten und simuliere mithilfe einer Tabellenkalkulation drei Szenarien für Dachneigung, Flächenbedarf und Lieferreserve. Übertrage keine Modellfestigkeit auf ein Bauwerk.
Prüfen, verbessern und digital dokumentieren
Ein Prüfplan beginnt vor der Ausführung: Welche Sollwerte, Fotos und Nachweise sind erforderlich, wer kontrolliert die Unterkonstruktion vor dem Zudecken, welche Details bleiben später einsehbar und was gilt als Mangel? Zur Schlusskontrolle gehören Geometrie, Ausführung der Traufe, Ortgänge und Firste, der Anschluss von Einbauteilen, die dokumentierte Materialqualität, funktionierende Wasserableitung, Lüftungsführung und eine nachvollziehbare Übergabe. Die spätere Inspektion des Reetdaches dient dem frühzeitigen Erkennen von Feuchte- und Alterungsschäden.
Mit digitalen Aufmaßskizzen, Tabellen und einem Versionsvermerk kannst du Soll und Ist vergleichen. Erfasse bei Übungen ausschließlich synthetische Daten; echte Namen, Adressen, Kennzeichen, Gesichter und Betriebsunterlagen gehören nicht ungefragt in Lernplattformen oder frei zugängliche KI-Dienste. Prüfe Urheber- und Bildrechte. Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur den nachwachsenden Rohstoff, sondern auch Materialherkunft, Transportwege, lange Nutzbarkeit durch fachgerechte Konstruktion, Reparierbarkeit und umweltgerechte Entsorgung gegeneinander abzuwägen.
Arbeitsfoto als Grundlage einer visuellen Qualitätsdiskussion. Foto: Joachim Müllerchen, CC BY 2.5, Wikimedia Commons.
Fachvideo (Deutsch): Der öffentlich auffindbare NDR-Film „Reetdachdecker der Zukunft – Zwischen Himmel und Halm“ zeigt Materialtransport, Berufspraxis und Ausbildung. Vergleiche die gezeigten Situationen kritisch mit der heutigen Gefährdungsbeurteilung, statt Szenen unbesehen nachzuahmen.
Weitere geprüfte Fachfilme: SWR Handwerkskunst: Wie man ein Dach mit Reet deckt zeigt Gestaltung und handwerkliche Abläufe; ARD alpha: Dachdecker/in – Reetdachtechnik stellt den Beruf vor. Beide Links führen zu redaktionellen Medienangeboten, nicht zu frei lizenzierten Filmdateien.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Prüfe dein Wissen
Welche Fragestellung gehört zwingend zur Analyse eines Reetdach-Auftrags? (Ob Dachneigung, Nutzung und Brandschutz für die geplante Deckung geeignet sind) (!Welche Wandfarbe am besten zur Haustür passt) (!Wie viele Fotos ohne Zustimmung veröffentlicht werden können) (!Ob der Auftrag ohne Bestandsunterlagen beginnen kann)
Warum ist eine ausreichend große Dachneigung für Reet besonders wichtig? (Damit Regenwasser rasch abfließen und die Deckung trocknen kann) (!Damit sämtliche Befestigungsmittel entfallen können) (!Damit das Dach keine Tragkonstruktion benötigt) (!Damit kein Brandschutznachweis mehr erforderlich ist)
Welche Aussage zur Prüfung angelieferter Reetbunde ist fachlich richtig? (Trockenheit, Sortierung, Herkunftsangaben und Zustand sind zu prüfen) (!Fremdstoffe sind bei jeder Lieferung ein Qualitätsnachweis) (!Schimmel ist bei verpacktem Reet erwünscht) (!Feuchte Bunde sollten grundsätzlich sofort verdeckt eingebaut werden)
Welche Größe unterscheidet sich von der Dachneigung? (Die Neigung der einzelnen Reethalme in der Deckung) (!Der Winkel der Dachfläche gegen die Horizontale) (!Die Lage der Dachfläche im Grundriss) (!Die Höhe eines Firstpunktes über der Traufe)
Was ist beim Übergang vom Reet zum Schornstein besonders zu berücksichtigen? (Abgestimmte Anschlussdetails und geltende brandschutzrechtliche Anforderungen) (!Nur die gewünschte Farbe der Halme) (!Ausschließlich die Länge des Dachüberstands) (!Das Weglassen sämtlicher Durchdringungszeichnungen)
Welche Arbeitsfolge ist für das Decken einer üblichen Reetdachfläche charakteristisch? (Decklagen werden von der Traufe zum First aufgebaut) (!Decklagen werden zufällig über die Dachfläche verteilt) (!Der First wird ohne Unterkonstruktion in der Luft begonnen) (!Die Dachlattung wird erst nach vollständiger Deckung geplant)
Was beträgt im vereinfachten Übungsfall die Fläche beider Dachseiten gerundet? (91,64 Quadratmeter) (!64,80 Quadratmeter) (!45,82 Quadratmeter) (!129,60 Quadratmeter)
Welche Aussage zur tatsächlichen Materialbestellung ist zutreffend? (Verbrauchswerte sind anhand passender Lieferdaten und realer Dachmaße zu prüfen) (!Neun Bunde je Quadratmeter gelten für jeden Reettyp) (!Verschnitt und Dachdetails dürfen niemals berücksichtigt werden) (!Die Anzahl der Bunde ist unabhängig von der Deckungsart)
Welche Maßnahme gehört zu einer sicheren Dacharbeitsplanung? (Arbeitsschutz und Rettung vor Beginn durch befugte Fachleute organisieren) (!Einzelarbeit ohne Aufsicht grundsätzlich bevorzugen) (!Gerüstprüfungen erst nach dem ersten Arbeitstag durchführen) (!Das Wetter bei der Gefährdungsbeurteilung auslassen)
Was macht eine digitale Qualitätsdokumentation fachlich und datenschutzgerecht? (Anonymisierte Soll-Ist-Werte mit Quellen und freigegebenen Fotos erfassen) (!Ungeschützte Kundenanschriften öffentlich hochladen) (!Mangelbilder ohne Datum und Bezug abspeichern) (!Ungeprüfte KI-Ausgaben als verbindliche Fachregel ausgeben)
Memory
Ordne jeweils den Fachbegriff seiner passenden Funktion zu. Vergleiche deine Zuordnungen nach dem Aufdecken mit den Erläuterungen der Fachkapitel.
| Traufe | Unterer Dachrand, an dem Niederschlagswasser abläuft |
| First | Oberer Zusammenschluss geneigter Dachflächen |
| Ortgang | Seitlicher Abschluss der geneigten Dachfläche |
| Halmneigung | Neigung der einzelnen Reethalme in der Deckung |
| Hinterlüftung | Luftführende Ebene zur Unterstützung der Austrocknung |
| Vorlegedraht | Bauteil einer gebundenen Reetdeckung zur Fixierung der Lagen |
Drag-and-drop
Ordne jeder Phase den passenden prüfbaren Nachweis zu.
| Passende Phase zuordnen | Nachweis im Projekt |
|---|---|
| Auftragsanalyse | Nutzungsanforderungen und offene Brandschutzfragen erfasst |
| Dachaufmaß | Beschriftete Grundriss- und Schnittmaße dokumentiert |
| Materialprüfung | Liefercharge und sichtbare Materialqualität kontrolliert |
| Deckplanung | Traufe, First und weitere Detailübergänge skizziert |
| Abschlusskontrolle | Soll-Ist-Vergleich mit Abweichungsprotokoll erstellt |
Kreuzworträtsel
| Reet | Welcher pflanzliche Dachdeckstoff besteht aus getrocknetem Schilfrohr? |
| Traufe | Wie heißt die untere Kante einer Dachfläche? |
| First | Wie heißt die oberste Verbindungslinie zweier Dachflächen? |
| Ortgang | Wie heißt der seitliche Abschluss einer geneigten Dachfläche? |
| Dachlatte | Welches längliche Bauteil der Unterkonstruktion trägt die Befestigung der Decklagen? |
| Lüftung | Welche Luftbewegung unterstützt bei passenden Konstruktionen die Austrocknung? |
LearningApps
Suche nach fachlich passenden Zuordnungsübungen und prüfe bei fremden Beiträgen ihre sachliche Richtigkeit anhand der aktuellen Reet-Fachregel:
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Bauteile erkennen: Beschrifte auf einer anonymisierten Reetdachaufnahme Dachfläche, Traufe, First, Ortgang und eine Durchdringung; formuliere für jedes Bauteil eine Funktion.
- Materialsteckbrief: Erstelle ein zweiseitiges Informationsblatt über Reet, Sortierung, Trocknung, Lagerung und nachvollziehbare Qualitätskriterien mit zwei überprüften Quellen.
- Sicherheitskarten: Ordne sechs auf Bildkarten dargestellte Gefährdungen passenden Schutzmaßnahmen zu; begründe ausdrücklich, warum du dazu nicht selbst ein Dach betreten musst.
- Neigungsmodell: Zeichne auf Papier Dachquerschnitte mit 35°, 45° und 55° und vergleiche den theoretischen Wasserablauf qualitativ, ohne eine 35°-Reetdeckung als zulässig darzustellen.
Standard
- Flächenberechnung: Rechne den Fall mit 7,20 m Breite, 9,00 m Länge und 45° Dachneigung nach; prüfe Maße, Einheiten und Rundungen unabhängig mit einer Tabellenkalkulation.
- Lieferplanung: Erstelle eine Materialliste anhand der Modellannahme 9 Bunde je Quadratmeter und 7 % Reserve; kennzeichne jede Annahme und nenne die zusätzlich erforderlichen Daten für eine reale Bestellung.
- Detailzeichnung: Zeichne je einen sicheren Papierschnitt für Traufe und First mit Pfeilen für Wasserweg und Lüftung; markiere Stellen, die eine fachliche Freigabe benötigen.
- Fallvergleich: Vergleiche im Unterricht einen fiktiven Neubau und eine denkmalgeschützte Sanierung hinsichtlich Brandschutz, Dokumentenlage, Gewerkeschnittstellen und offener Genehmigungen.
Schwer
- Planungsdossier: Stelle für den Übungsauftrag Dachgrundriss, Detailschnitte, Berechnungen, Materialannahmen, Sicherheitsplan und Freigabevorbehalte in einem versionsgeführten Dossier zusammen.
- Audit-Simulation: Prüfe zwei anonymisierte Musterdokumentationen auf fehlende Kontrollpunkte; formuliere einen Soll-Ist-Bericht mit Prioritäten, Verantwortlichkeiten und fachlich begründeten Korrekturvorschlägen.
- Lebenszyklusvergleich: Vergleiche Reet mit einer alternativen Dachdeckung anhand Materialherkunft, Transport, Wartung, Lebensdauer, Rückbau und lokalem Planungsrecht; benenne die Grenzen deiner Daten.
- Digitale Übergabe: Entwickle ein datensparsames Übergabeprotokoll samt Wartungs- und Fotoliste; beurteile Urheberrechte, Zugriff, Aufbewahrung und die Risiken KI-generierter ungeprüfter Baubehauptungen.


Lernkontrolle
- Vollständiger Auftrag: Welche Informationen fehlen, wenn ein Auftrag nur Dachmaße und den Wunsch nach Reet nennt? Formuliere mindestens acht begründete Rückfragen einschließlich Brandschutz und Tragwerk.
- Feuchtepfad: Erkläre mithilfe eines Schnitts, wie Dachneigung, Halmneigung, Witterung und Hinterlüftung zusammenwirken, und welche Annahmen du von einem Fachplaner prüfen lassen musst.
- Rechenkontrolle: Leite den Flächenansatz des Fallbeispiels her, rechne mit neuen begründeten Geometriemaßen und lege die Grenzen der vereinfachten Rechnung offen.
- Sichere Arbeitsfolge: Ordne die sieben Arbeitsphasen und ergänze je einen Kontrollpunkt, eine Gefährdung sowie einen verantwortlichen Akteur; praktische Ausführung ist nicht erforderlich.
- Detailentscheidung: Bewerte zwei skizzierte Trauf- und Firstlösungen mit Blick auf Wasserablauf, Materialien, Wartbarkeit und Freigabe; erfinde keine verbindlichen Regelmaße.
- Mängelbericht: Erstelle für ein fiktives schimmelverdächtiges Reetbund eine sachliche Wareneingangsbeanstandung einschließlich Sperrvermerk, Klärungsbedarf und Verbesserungsvorschlag.
Lernnachweis
Der konkrete Lernnachweis ist ein fiktives, vollständig anonymes Planungs- und Prüfportfolio für ein Reet-Satteldach, nicht eine tatsächlich ausgeführte Dachdeckung. Es enthält: (1) Auftragsanalyse und Risikoübersicht, (2) maßlich beschrifteten Grundriss und Schnitt, (3) dokumentierten Rechenweg für Dachfläche und Material mit Annahmen und Einheiten, (4) zwei Detailskizzen, (5) Material- und Arbeitsplan, (6) Gefährdungs- und Umweltcheck, (7) Soll-Ist-Checkliste und (8) ein kurzes Reflexionsprotokoll. Die Lernenden dürfen ein Kartonmodell oder eine Bildschirmzeichnung ergänzen.
Bewerte das Portfolio anhand des oben veröffentlichten 100-Punkte-Rasters. Jeder Abzug wird mit einem prüfbaren Kriterium begründet und durch einen Verbesserungsschritt ergänzt. Eine sachgerechte Rückmeldung lobt etwa einen korrekten Flächenansatz, fordert aber fehlende Details und Freigabevorbehalte konkret nach. Der Lernnachweis ersetzt keine Gesellenprüfung, amtliche Anerkennung oder fachliche Freigabe. Lehrkraft und Ausbildungsbetrieb gleichen die Kompetenzziele mit dem betrieblichen Ausbildungsplan, Landeslehrplan und den Vorgaben der zuständigen Handwerkskammer ab.
OER und Wikipedia
Offene Nachschlagequelle: Der Artikel Reetdach erläutert Grundbegriffe und enthält Bilder. Wikipedia ist ein Einstieg, kein Ersatz der aktuellen Fachregel oder Bauvorschriften.
Fachlich geprüfte Ausgangsquellen und rechtlicher Stand:
- KMK-Rahmenlehrplan Dachdecker/Dachdeckerin, Lernfeld 13b, PDF-Seite 22: Kompetenzen, Zeitrichtwert und Handlungsphasen.
- BIBB: Ausbildungsberuf Dachdecker/Dachdeckerin: 36 Monate und Schwerpunkt Reetdachtechnik.
- Dachdeckerausbildungsverordnung: bundesrechtliche Grundlage, die im Zusammenhang mit dem Ausbildungsrahmenplan zu betrachten ist.
- ZVDH-Reet-Fachregel und Produktdatenblatt, März 2025: aktuelle Ausgabe; der vollständige verbindliche Wortlaut ist bei konkreten Vorhaben zu konsultieren.
- Gesellschaft zur Qualitätssicherung Reet: Übersicht handwerklicher Regeln und Hinweise zur Reetqualität: ergänzende Orientierung, ältere oder unklar datierte Angaben gegen März 2025 prüfen.
- DGUV Vorschrift 38 Bauarbeiten und BG BAU: Gefährdungsprofil Dachdecker: Sicherheit, Gesundheit und Belastungen.
- SWR Handwerkskunst und ARD alpha Berufsporträt: deutschsprachige redaktionelle Filme; sie sind nicht als OER lizenziert.
Nachweise zu den fünf eingebundenen Commons-Dateien: Bitte beim Weiterverwenden jeweilige Lizenzbedingungen und Namensnennung beachten; unveränderte Einbindung, keine eigene Bearbeitung.
| Dateiname | Geprüfte Commons-Dateiseite | Urheber | Lizenznachweis |
|---|---|---|---|
| File:Reetdachhaus, 2023.jpg | Wikimedia Commons | Renate Hano | CC BY 4.0 |
| File:Reetdach.jpg | Wikimedia Commons | Tobias Sternitzke | CC BY-SA 3.0 |
| File:Reet.jpg | Wikimedia Commons | Sven Kaden | CC BY-SA 3.0 und GFDL |
| File:Reetdach P7040048.JPG | Wikimedia Commons | Joachim Müllerchen | CC BY 2.5 |
| File:Reetdach P3040095.JPG | Wikimedia Commons | Joachim Müllerchen / Jom | CC BY 2.5 |
| File:Reetdach P7040055.JPG | Wikimedia Commons | Joachim Müllerchen / Jom | CC BY 2.5 |
Hinweis: Die Tabelle erfasst sechs verifizierte Dateien aus dem Kurs. Videos bleiben beim jeweiligen Verlag beziehungsweise Sender urheberrechtlich geschützt; sie werden als externe Medien eingebettet oder verlinkt, nicht unter freier Lizenz weitergegeben. NDR Doku, Reetdachdecker der Zukunft, 2025: Quelle und Urheber NDR; für Nutzung gelten die Plattform- und Urheberbedingungen des Senders.
Verknüpfte Lernbereiche
Transferprojekt: Entwickle in einem Ausbildungs-Team eine Ausstellung aus dem sicheren Kartonmodell, zwei Fassungsständen des Detailplans, dem Flächennachweis und einer anonymisierten Checkliste für die Freigabe. Besprecht, wie sich diese Struktur auf andere geneigte Dächer übertragen lässt. Baurechtliche und handwerkliche Geltung entsteht daraus nicht.
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