Gefühle und Bedürfnisse in einer Streitgeschichte - Gemeinschaftskunde 1-4
Gefühle und Bedürfnisse in einer Streitgeschichte - Gemeinschaftskunde 1-4
Einleitung
Worum geht es? Zwei Kinder möchten denselben Baustein haben. Sie streiten. Was ist passiert? Was fühlen sie? Was brauchen sie?
Das lernst Du: Du benennst Gefühle. Du hörst zu. Du unterscheidest zwischen Beobachtung und Vermutung. Du findest eine faire Lösung.
Wichtig: Du kannst nicht sicher wissen, was ein anderes Kind denkt oder fühlt. Frage nach! Alle Namen und die Streitgeschichte sind erfunden. Du musst nichts Persönliches erzählen.
Klasse 1 und 2: Bilder betrachten, vorlesen lassen, hören, zeigen oder mündlich antworten. Klasse 3 und 4: kurze Texte lesen, Aussagen prüfen und Entscheidungen begründen. Du kannst jede Hilfe freiwillig und öfter öffnen.
Schritt 1: Gefühle erkennen – ohne zu raten
Vier Gesichter
Sieh Dir die Zeichen an. Wie könnte sich jemand fühlen? Die Zeichen helfen beim Lernen. Bei echten Menschen ist ein Gesicht kein sicherer Beweis für ein Gefühl.
| Zeichen | Möglicher Gefühlsname | Kurze Frage |
|---|---|---|
| Freude | Woran erkennst Du das Lächeln? | |
| Trauer | Wie sieht der Mund aus? | |
| Ärger | Was fällt Dir an den Augenbrauen auf? | |
| Angst | Was fällt Dir am Gesicht auf? |
Bild-Aufgabe: Zeige auf ein Zeichen. Sage: „Das Zeichen zeigt vielleicht …“. Sage nicht: „Ich weiß genau, wie dieses Kind sich fühlt.“
| Freiwillige Hilfe zum Bild – jederzeit wieder öffnen |
|---|
| Du kannst diese Wörter verwenden: froh, traurig, ärgerlich, ängstlich. Ein Bild zeigt einen Ausdruck. Wie sich ein echter Mensch fühlt, kann er am besten selbst sagen. |
Hör genau hin
Hörbeispiel 1:
Hör-Transkript: „[Ein Kind lacht und kichert. Es werden keine Wörter gesprochen.]“
Fragen: Was hörst Du wirklich? Weißt Du, warum das Kind lacht? Begründe kurz.
Hörbeispiel 2:
Hör-Transkript: „Traurigkeit.“
Hörbeispiel 3:
Hör-Transkript: „ruhig.“
Sprech-Aufgabe: Sage die Wörter nach, wenn Du möchtest. Oder zeige auf das passende Wort. Traurigkeit ist ein Gefühl. Ruhig beschreibt einen Zustand.
| Rückmeldung und Hör-Hilfe – freiwillig öffnen |
|---|
| Sicher hörst Du Lachen. Ob das Kind einen Witz lustig findet, aufgeregt ist oder aus einem anderen Grund lacht, weißt Du nicht. Die beiden kurzen Sprachaufnahmen sprechen nur das jeweils angegebene Wort. |
Schritt 2: Unsere Streitgeschichte

Zum Bild: Auf dem Foto wird mit Bausteinen gespielt. Das Foto zeigt nicht unsere erfundene Streitgeschichte. Nutze es nur, um Dir die Bausteine vorzustellen.
Lies oder lass Dir vorlesen
Mira und Sami bauen.
Mira legt einen blauen Baustein neben ihren Turm. Sami nimmt den Stein für sein Haus.
Mira ruft: „Den brauche ich noch!“
Sami sagt laut: „Ich möchte auch bauen!“
Beide hören kurz nicht zu. Dann machen sie eine Pause.
Mira sagt: „Ich bin ärgerlich. Ich möchte gefragt werden.“
Sami sagt: „Ich bin enttäuscht. Ich möchte auch mitbauen.“
Nun fragen sie: „Wie können wir das lösen?“
Denkfrage: Wer sagt selbst, wie er sich fühlt? Was wissen wir nur durch die Wörter der Kinder?
Wörter mit Bedeutung
| Wort | Das bedeutet es | Beispiel |
|---|---|---|
| Beobachtung | Das sehe oder höre ich. | „Sami nimmt den Stein.“ |
| Vermutung | Das könnte so sein. Ich weiß es nicht sicher. | „Vielleicht wollte Sami zuerst bauen.“ |
| Gefühl | So geht es jemandem. | „Mira sagt: Ich bin ärgerlich.“ |
| Bedürfnis | Das ist jemandem wichtig. | „Mira möchte gefragt werden.“ |
| Bitte | Ich frage nach einer Handlung. | „Darf ich den Stein nehmen?“ |
Merksatz: Sehen – vermuten – fragen! Du kannst sagen: „Ich habe gesehen …“, „Vielleicht …“ und „Wie ist es für Dich?“
| Wort-Hilfe – freiwillig öffnen und wiederholen |
|---|
| Beobachtung: Was passiert? Gefühl: Wie geht es mir? Bedürfnis: Was ist mir wichtig? Vermutung: Was könnte sein? Bitte: Was kann ich freundlich fragen? |
Schritt 3: Zuhören und eine Lösung suchen
| Zuhören | Sprechen |
|---|---|
Ein möglicher Weg:
- Stopp und Pause: Erst ruhig werden. Niemand wird verletzt.
- Beobachten: Sage, was passiert ist, ohne jemanden zu beschimpfen.
- Gefühle und Bedürfnisse: Sage „Ich bin …“ und „Mir ist … wichtig.“
- Fragen und zuhören: „Wie ist es für Dich?“ Lass die Antwort zu Ende sprechen.
- Gemeinsam entscheiden: Findet eine Lösung, mit der beide einverstanden sind.
Drei mögliche Lösungen: Sie wechseln sich mit dem Stein ab. Oder sie bauen zusammen. Oder sie suchen einen anderen Stein. Welche Lösung fair ist, hängt davon ab, was beide möchten. Wenn sich jemand unsicher fühlt oder Hilfe braucht, darf eine erwachsene Vertrauensperson helfen.
Wichtig für unsere Gemeinschaft: Alle Menschen verdienen Respekt. Jedes Kind darf gehört werden. Niemand darf beleidigt oder verletzt werden. Verschiedene Ideen für eine faire Lösung dürfen nebeneinanderstehen. Nicht jede Idee passt für jedes Kind.
Was ist sicher? Was ist Meinung?
| Aussage | Art der Aussage | Warum? |
|---|---|---|
| „Mira ruft: Den brauche ich noch!“ | Tatsache in unserer erfundenen Geschichte | Dieser Satz steht im Text. |
| „Sami will Mira absichtlich ärgern.“ | Unbelegte Vermutung | Sami hat das nicht gesagt. |
| „Abwechseln ist immer die beste Lösung.“ | Meinung | Andere faire Lösungen können passen. |
| „Jedes Kind soll respektvoll behandelt werden.“ | Werturteil mit Bezug auf Menschenwürde und Kinderrechte | Es schützt Menschen und ihre Rechte. |
Entscheidungs-Aufgabe (Klasse 3/4): Ist gemeinsames Bauen oder Abwechseln besser? Entscheide für diese erfundene Geschichte. Nenne einen Textbeleg und einen Grund. Eine andere Entscheidung kann auch gut begründet sein.
| Freiwillige Satz-Hilfe für Entscheidungen |
|---|
| „Ich würde … wählen, weil … .“ „Im Text steht … .“ „Dafür spricht … .“ „Dagegen spricht … .“ „Ich müsste Mira und Sami noch fragen, ob … .“ |
Schritt 4: Sehen und hören – freiwillige Videos
Video: Wie geht es Dir? (Goethe-Institut)
Felix und Franzi üben, über Gefühle und das eigene Befinden zu sprechen.
Textalternative zum Lernziel (kein wörtliches Videotranskript): Figuren sagen, wie es ihnen geht. Achte darauf, was eine Figur selbst sagt. Eine Vermutung von außen ist nicht dasselbe wie ihre eigene Aussage. Goethe-Institut: Begleitmaterial mit Original-Transkript.
Frage: Was kannst Du aus einer eigenen Aussage über ein Gefühl erfahren?
Video: Gefühle erkennen und benennen (Don Bosco Medien)
Textalternative als Ersatz-Aufgabe (keine Abschrift des Videos): Ordne die Wörter Freude, Trauer, Ärger und Angst den Symbolen oben zu. Wähle dann einen Satz, mit dem ein Kind sein Gefühl selbst benennt. Ein Gefühl ist erlaubt. Niemand darf andere verletzen.
Frage: Warum ist „Du bist sicher wütend!“ weniger vorsichtig als „Bist Du gerade wütend?“?
Weiteres Video mit Untertiteln und Gebärdensprache: Die Sendung mit der Maus: Streiten – Kinder- und Erwachsenenantworten. Textalternative: Denke Dir zwei verschiedene Regeln aus, die beim friedlichen Streiten helfen. Prüfe, ob beide die Kinder schützen.
Hinweis: Videos sind freiwillig. Die Aufgaben funktionieren auch nur mit Text. Bei fremden Plattformen gelten deren Nutzungsbedingungen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Tipp: Löse die Fragen erst selbst. Danach kannst Du die Erklärungen aufklappen.
Was ist in unserer Geschichte eine Beobachtung? (Sami nimmt den blauen Stein) (!Sami möchte Mira ärgern) (!Sami ist sicher gemein) (!Mira denkt an Rache)
Welcher Satz zeigt eine vorsichtige Vermutung? (Vielleicht ist Sami enttäuscht) (!Sami ist immer enttäuscht) (!Ich kenne alle Gedanken von Sami) (!Sami muss traurig sein)
Wer kann Samis Gefühl selbst benennen? (Sami selbst) (!Ein Foto von Sami) (!Jeder Zuschauer) (!Nur der Baustein)
Was ist ein Bedürfnis? (Etwas das einem Menschen wichtig ist) (!Ein lautes Geräusch) (!Ein Beweis über fremde Gedanken) (!Ein bestimmter Gesichtsausdruck)
Welcher Satz ist eine freundliche Bitte? (Darf ich den Baustein nehmen) (!Gib sofort her) (!Du bist schuld) (!Ich kenne deine Gedanken)
Was hilft beim Zuhören? (Die andere Person ausreden lassen) (!Immer lauter reden) (!Sofort widersprechen) (!Nicht nachfragen)
Was weißt Du bei der Hördatei mit dem Kind sicher? (Ein Kind lacht) (!Das Kind hat einen Witz gehört) (!Das Kind ist in der Schule) (!Das Kind lacht über einen Streit)
Was ist eine Meinung über die Lösung? (Abwechseln ist die beste Idee) (!Mira sagt dass sie ärgerlich ist) (!Sami hat den Stein genommen) (!Im Text sprechen zwei Kinder)
Was gilt auch beim Streiten? (Niemand darf verletzt werden) (!Wer lauter ist bekommt recht) (!Alle müssen sich umarmen) (!Nur eine Person darf reden)
Wie prüfst Du eine faire Lösung? (Ich höre beide an und frage nach) (!Ich rate die Gedanken beider Kinder) (!Ich entscheide nur nach dem Gesicht) (!Ich lasse nur das lautere Kind sprechen)
| Erklärende Rückmeldungen zu den zehn Fragen – zum Aufklappen |
|---|
| 1: Die Handlung steht im Text. 2: „Vielleicht“ zeigt, dass Du nicht sicher bist. 3: Eigene Aussagen sind besser als fremde Vermutungen. 4: Ein Bedürfnis beschreibt etwas Wichtiges. 5: Eine Bitte fragt, statt zu befehlen. 6: Zuhören heißt auch ausreden lassen. 7: Du hörst Lachen, nicht den Grund. 8: „Beste Idee“ ist eine Bewertung. 9: Der Schutz anderer gilt immer. 10: Beide Sichtweisen und Bedürfnisse helfen bei der Entscheidung. Du kannst danach alle Fragen erneut versuchen. |
Memory
Finde sechs passende Paare. Du kannst es mehrfach spielen.
| Beobachtung | Was ich sehe oder höre |
| Vermutung | Was vielleicht so ist |
| Gefühl | Wie es mir geht |
| Bedürfnis | Was mir wichtig ist |
| Bitte | Freundliche Frage nach einer Handlung |
| Zuhören | Eine Person ausreden lassen |
Rückmeldung: Du hast ein Paar richtig verbunden, wenn Wort und Bedeutung zusammenpassen. Eine Vermutung ist kein sicheres Wissen.
Drag and Drop
Ordne die Sätze den Begriffen zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Satz aus der Geschichte oder dem Gespräch |
|---|---|
| Beobachtung | Sami nimmt den blauen Stein |
| Gefühl | Mira sagt dass sie ärgerlich ist |
| Bedürfnis | Sami möchte auch mitbauen |
| Vermutung | Vielleicht wollte Sami zuerst bauen |
| Bitte | Darf ich den Stein nehmen |
Rückmeldung: Beobachtung steht im Text. Gefühl benennt ein eigenes Erleben. Bedürfnis nennt etwas Wichtiges. Vermutung bleibt unsicher. Bitte fragt nach einer Handlung.
Kreuzworträtsel
Finde die sechs Wörter.
| FREUDE | Wie heißt das Gefühl wenn jemand froh ist? |
| TRAUER | Wie heißt das Gefühl wenn jemand traurig ist? |
| FRAGEN | Was solltest Du tun wenn Du fremde Gedanken nicht kennst? |
| PAUSE | Was hilft wenn beide sehr aufgeregt sprechen? |
| RESPEKT | Wie heißt der freundliche und achtende Umgang mit Menschen? |
| TEILEN | Was können Kinder mit Bausteinen gemeinsam tun? |
Rückmeldung: Die Wörter helfen, Gefühle, Nachfragen und faire Handlungen zu benennen. Prüfe bei jeder Antwort, ob sie zu der Frage passt.
LearningApps
Weitere freiwillige Übungen (Suchergebnisse, nicht alle Angebote sind geprüft):
Lückentext
Setze die Wörter ein. Lies oder höre jeden Satz einzeln. Es gibt pro Satz nur eine Lücke.
Rückmeldung: Lies nach jeder Lösung den ganzen Satz laut oder leise. Wenn er nicht passt, schau nochmals in die Wörter-Tabelle und versuche es erneut.
Offene Aufgaben
Du kannst sprechen, zeigen, schreiben oder zeichnen. Alle Personen bleiben erfunden. Bei einer Aufgabe brauchst Du keine private Geschichte zu erzählen.
Leicht
- Gefühlszeichen: Zeige zwei Commons-Gesichter und nenne je ein mögliches Gefühl. Sage dabei „vielleicht“.
- Bild-Detektive: Sieh das Baustein-Foto an. Nenne zwei Dinge, die Du wirklich sehen kannst, und eine Sache, die Du nicht wissen kannst.
- Hör-Detektive: Höre das Lachen erneut oder lies das Hör-Transkript. Sage einen sicheren Satz und eine offene Frage.
- Vorlese-Rollen: Lass die Geschichte vorlesen. Sprich nur die Sätze von Mira oder Sami nach oder zeige auf die Wörter für ihre Gefühle.
Standard
- Gefühle und Bedürfnisse: Ordne Mira und Sami ihre selbst genannten Gefühle und Bedürfnisse zu. Markiere, woher Du das weißt.
- Freundliche Sätze: Schreibe für Mira oder Sami eine neue Ich-Botschaft und eine Bitte.
- Fragen statt behaupten: Ändere den Satz „Du willst mich ärgern!“ in zwei offene, respektvolle Fragen.
- Lösungsplan: Vergleiche gemeinsames Bauen mit Abwechseln. Nenne je einen Vorteil und eine offene Frage an die Kinder.
Schwer
- Andere Sichtweise: Schreibe einen kurzen Dialog. Beide Kinder dürfen sagen, was sie fühlen und brauchen. Erfinde keine sicheren Gedanken.
- Begründete Entscheidung: Entscheide Dich für eine Lösung. Verwende einen Beleg aus der Geschichte, einen Grund und eine mögliche Schwierigkeit.
- Faire Regeln: Entwirf drei kurze Regeln für einen erfundenen Klassenrat. Prüfe bei jeder Regel: Werden alle gehört und geschützt?
- Medien prüfen: Vergleiche das Foto, den Lach-Ton und den Erzähltext. Was kannst Du jeweils sicher erkennen? Welche Aussage bleibt eine Vermutung? Begründe.


Lernkontrolle
Zeige, wie Du denkst, nicht nur, was Du auswendig weißt.
- Beobachtung und Vermutung: In einer neuen erfundenen Szene sagt Leo laut „Das ist mein Platz!“. Formuliere eine Beobachtung und zwei mögliche Erklärungen. Erkläre, warum Du die Erklärung erst prüfen musst.
- Zwei Sichtweisen: Zwei fiktive Kinder wollen zuerst die Schaukel nutzen. Nenne für jedes Kind ein mögliches Bedürfnis und je eine Frage, mit der Du es überprüfen könntest.
- Lösungen vergleichen: Vergleiche Abwechseln und gemeinsam Spielen. Prüfe beide nach Respekt, Sicherheit und Mitbestimmung. Begründe Deine Einschätzung.
- Tatsache und Meinung: Prüfe den Satz „Wer zuerst da ist, muss immer bestimmen dürfen“. Ist das eine Tatsache, eine Meinung oder eine Regelidee? Nenne einen Einwand.
- Gerechte Entscheidung: Ein Kind kommt im Gespräch nie zu Wort. Schlage eine Änderung vor. Erkläre, wie dadurch die Rechte aller besser beachtet werden.
- Sicheres Wissen: Jemand zeigt auf ein lachendes Gesicht und sagt „Die Person ist glücklich“. Erkläre freundlich, warum das nicht sicher sein muss. Formuliere eine bessere Aussage.
Transparente Kriterien für die Rückmeldung: Wir achten darauf, ob Du (1) Text oder Bild genau beschreibst, (2) Vermutungen als solche kennzeichnest, (3) nach Bedürfnissen fragst, (4) andere respektierst und schützt und (5) Deine Entscheidung mit nachvollziehbaren Gründen erklärst. Nicht bewertet wird, welche von mehreren fairen Lösungen Du bevorzugst.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis kannst Du eine kleine Sammelmappe mit diesen Ergebnissen anlegen:
- Gefühle benennen: Zwei passende Gefühlswörter und ein vorsichtiger Satz zu einem Bild.
- Genau hinsehen: Eine Beobachtung und eine klar markierte Vermutung.
- Bedürfnisse verstehen: Ein Satz aus der Geschichte als Beleg für ein genanntes Bedürfnis.
- Zuhören: Eine freundliche Nachfrage und eine Ich-Botschaft.
- Fair entscheiden: Zwei mögliche Lösungen und eine begründete Entscheidung.
- Nachdenken: Ein kurzer Satz darüber, was Du noch nicht sicher wissen kannst.
Für Klasse 1/2: mündlich erklären, zeigen oder diktieren. Für Klasse 3/4: kurze schriftliche Belege und Gründe. Eine eigene private Streiterfahrung ist nicht nötig. Bei Unsicherheit kannst Du die Hilfen jederzeit erneut benutzen.
Mediennachweise und Quellen
Prüfstand: 17.10.2026. Alle hier eingebundenen Bilder und Audiodateien stammen aus vorhandenen Wikimedia-Commons-Dateien. Die Originaldateien wurden für den Kurs nicht bearbeitet; die Bilder werden nur verkleinert dargestellt. Die Links führen zu den konkreten Dateiseiten. Frei auffindbar bedeutet nicht lizenzfrei. Für jedes Medium stehen Urheber und Lizenz hier; die Lizenzlinks zeigen die Bedingungen.
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| Spielende Kinder mit Bausteinen | Shixart1985; Foto-Metadaten nennen Nenad Stojković | CC BY 2.0 |
| Smiley happy.svg | Daniel Maak | CC BY 3.0 |
| Smiley sad.svg | Daniel Maak | CC BY 3.0 |
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| Speaking.svg | MScharwies | CC BY-SA 4.0 |
| Four Years Old child laughing.ogg | morgantj; Ursprungsaufnahme auf Freesound | CC BY 3.0 |
| De-Traurigkeit.ogg | Jeuwre | CC BY-SA 4.0 |
| De-ruhig.ogg | Jeuwre | CC BY-SA 4.0 |
Videoquellen (YouTube, keine Commons-Dateien):
- Goethe-Institut: Felix und Franzi – Wie geht's Dir?; pädagogische Seite mit Original-Transkript.
- Don Bosco Medien: Gefühle erkennen, benennen und regulieren; eigene kurze Aufgaben-Textalternative steht unter dem Video, nicht als wörtliches Transkript ausgegeben.
- WDR: Die Sendung mit der Maus – Streiten (mit Gebärdensprache); Aufgaben-Textalternative im Kurs.
Geprüfte fachliche und rechtliche Orientierung: UNICEF Deutschland: Kinderrechtskonvention, insbesondere das Recht, gehört zu werden, und der Schutz vor Gewalt; Grundgesetz Artikel 1: Menschenwürde. Diese Regeln schützen alle. Ob Abwechseln oder gemeinsames Bauen im Einzelfall besser ist, bleibt eine begründbar unterschiedliche Meinung.
OERs zum Thema
Zum Nachlesen für Erwachsene oder ältere Kinder: Bedürfnis, Emotion, Konflikt, Gewaltfreie Kommunikation, Kinderrechte. Der Wikipedia-Artikel ist deutlich schwerer als unsere Lerntexte.
Weitere offene Materialien: Wikimedia Commons mit den oben einzeln dokumentierten freien Dateien; die angegebenen Lizenzen sind zu beachten.
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