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Futsalregeln und Ball verstehen - Fußballtraining

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Futsalregeln und Ball verstehen - Fußballtraining

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Einleitung

Futsalball – Symbol für das kontrollierte Spiel auf engem Raum
Futsalball – Symbol für das kontrollierte Spiel auf engem Raum

Bild 1: Futsalball, Aufnahme vom 29.07.2016, Urheber: El hassine, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle und Lizenz im Abschnitt OER; unveränderte Einbindung mit Namensnennung. Textalternative: Nahaufnahme eines Futsalballs. Die Aufnahme zeigt die Ballart, beweist aber keine technischen Maße.

Futsal ist die von der FIFA anerkannte Hallenfußballform mit fünf Personen pro Team einschließlich Torhüterin oder Torhüter, einem sprungreduzierten Ball und einem Spielfeld ohne seitliche Bande. Anders als beim Fußball auf dem Großfeld gibt es keinen Einwurf und kein Abseits. Die Regeln fördern schnelle Entscheidungen, Ballkontrolle, gemeinsames Freilaufen und Fairplay. Du lernst, den Ball zu unterscheiden, Entscheidungen im Spiel zu begründen und Trainingsformen sicher anzuleiten. Das Angebot richtet sich an Lernende ab 10 Jahren sowie Spielerinnen, Spieler und Coaches. Eine vereinfachte Variante für 6- bis 9-Jährige wird ausdrücklich als altersangepasstes Training, nicht als offizielles Wettkampfregelwerk, erläutert.

Regelstand: Grundlage ist das beim DFB am 03.11.2026 verlinkte FIFA-Futsal-Regelheft 2025/26 in deutscher Übertragung und die DFB-Futsal-Ordnung mit Stand 01.07.2026. Für Wettbewerbe gelten zusätzlich die jeweils aktuellen Ausschreibungen und zulässigen Jugendanpassungen. Die Regeln des Feldfußballs 2026/27 sind ein anderes Regelwerk.


Der Futsalball und das Spielfeld


Eigenschaften des Balls

Ein regulärer Futsalball hat nach Regel 2 einen Umfang von 62 bis 64 cm, ein Gewicht zu Spielbeginn von 400 bis 440 g und einen Druck von 0,6 bis 0,9 atm auf Meereshöhe. Aus 2 m Fallhöhe springt er nach dem ersten Bodenkontakt 50 bis 65 cm hoch. Häufig wird er im Handel als Größe 4 bezeichnet; entscheidend sind im Wettbewerb die offiziellen Prüfwerte und die Zulassung. Der Ball ist nicht einfach ein gewöhnlicher Fußball, dem Luft fehlt. Seine Konstruktion begrenzt das Sprungverhalten und erleichtert die flache Ballführung. Ein klassischer Fußball Größe 5 kann stärker aufspringen. Behaupte aus einem einzelnen Versuch nicht, alle Bälle einer Sorte verhielten sich identisch.

Beobachtungsexperiment: Vergleiche zwei unbeschädigte, fachgerecht aufgepumpte Bälle unter Anleitung aus derselben geringen Höhe auf geeignetem Boden. Notiere Fallhöhe, erste Sprunghöhe und Material; wiederhole die Messung drei Mal. Das ist ein qualitativer Schulversuch, keine FIFA-Zertifizierung. Bälle nicht auf Personen werfen.


Linien, Tore und Platz

Beispiel eines Futsalplatzes ohne seitliche Bande
Beispiel eines Futsalplatzes ohne seitliche Bande

Bild 2: Futsalplatz, 03.01.2017, Urheber: Lachlanmassey, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Quelle und Lizenz im OER-Teil. Textalternative: Rechteckiger Platz mit Toren und Spielfeldlinien. Das Foto ist ein Platzbeispiel, keine maßstabsgerechte Regelzeichnung.

Ein offizielles internationales Futsalfeld ist 38 bis 42 m lang und 20 bis 25 m breit; in nicht internationalen Spielen gelten breitere Maßspannen (25 bis 42 m lang, 16 bis 25 m breit). Häufig nutzt man 40 × 20 m. Die Tore messen 3 × 2 m. Der Strafstoßpunkt liegt 6 m vom Tor entfernt, die zweite Marke 10 m. Die Strafraummarkierung und die Wechselzone sind wichtig für den Spielablauf. In einer Schule wird nur auf fachgerecht befestigten Toren, rutschfester Fläche und mit klar erkennbaren, ungefährlichen Grenzen gespielt; ein gezeichnetes Feld ersetzt keine Sicherheitskontrolle.

Schematisches Futsalspielfeld mit Linien und Markierungen
Schematisches Futsalspielfeld mit Linien und Markierungen

Bild 3: Schematische Platzgrafik, 07.02.2026, Urheber: Sribit, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Textalternative: Draufsicht auf das rechteckige Spielfeld mit Mittellinie, Toren, Strafräumen und Markierungen. Die amtlichen Maße werden im Regelheft geprüft, nicht aus Pixeln der Zeichnung abgelesen.

Video 1: „U.S. Soccer Futsal Referee License – Futsal Law 1: The Pitch & Futsal Law 2: The Ball“, bereitgestellt über die Rhode Island State Referee Committee-Regelsammlung, englisch. Urheber/Kanal: U.S. Soccer Futsal Referee License; Upload-Datum auf der abrufbaren Videoseite nicht zuverlässig nachweisbar, Links geprüft am 03.11.2026. Einbettung nur über den regulären YouTube-Player nach dessen Nutzungsbedingungen, keine freie Videolizenz unterstellt. Textalternative: Das Spielfeld ist rechteckig; der Futsalball ist kleiner und geringer springend als der übliche Großfeldball; maßgeblich sind die Zahlen dieses Kapitels. Maßangaben immer mit 2025/26 vergleichen.


Mannschaft, Spielzeit und Spielfortsetzungen


Spielorganisation und Auswechslungen

Es spielen fünf Personen je Team, davon eine im Tor. Ein Team muss mindestens drei spielberechtigte Personen haben, damit das Spiel begonnen oder fortgesetzt werden kann. Regulär werden zwei Halbzeiten zu je 20 Minuten Nettospielzeit gespielt: Bei Unterbrechungen steht die Uhr. Pro Team ist eine Auszeit von einer Minute je Halbzeit vorgesehen, beantragt nach dem dafür vorgesehenen Verfahren bei eigenem Ballbesitz. Wechsel sind mehrfach und fliegend möglich, jedoch nur über die korrekte Wechselzone und mit dem regelgerechten Ablauf. Eine Wechselperson betritt das Feld erst, wenn die ersetzte Person es verlassen hat. Für Schulturniere können Ausschreibungen andere Zeitmodelle festlegen.


Einkick statt Einwurf

Wenn der Ball die Seitenlinie vollständig überquert oder in einer gedeckten Halle die Decke berührt, erfolgt ein Einkick für das andere Team. Der Ball liegt ruhend auf oder möglichst nah an der Seitenlinie, die Gegner halten mindestens 5 m Abstand und die ausführende Person spielt ihn innerhalb von vier Sekunden nach Bereitschaft bzw. Freigabe. Aus einem Einkick kann kein direktes Tor erzielt werden. Ein zu später Einkick führt zum Einkick für das gegnerische Team. Dabei ist es hilfreich, vor der Ausführung einen Mitspieler anzuschauen und eine freie Passlinie zu finden.

Video 2: „U.S. Soccer Futsal Referee License – Futsal Law 15: The Kick-In“, englisches Schiedsrichter-Lehrvideo, verlinkt durch Rhode Island State Referee Committee. Autor/Kanal: U.S. Soccer Futsal Referee License, Upload-Datum nicht verlässlich ausgewiesen, Zugriff 03.11.2026. Rechtlicher Einbettungsgrund: regulärer YouTube-Player, nicht OER-lizenziert. Textalternative: Ball an die Linie legen, Gegner 5 m entfernt, nach Bereitschaft innerhalb von vier Sekunden mit dem Fuß ins Spiel bringen; kein direktes Tor durch Einkick.


Torabwurf, Eckstoß und Anstoß

Überquert der vom angreifenden Team zuletzt berührte Ball die Grundlinie außerhalb des Tors, setzt die verteidigende Torperson mit Torabwurf aus dem eigenen Strafraum mit der Hand fort. Die Ausführung muss innerhalb von vier Sekunden erfolgen. Berührt zuletzt das verteidigende Team den Ball, folgt ein Eckstoß, der ebenfalls innerhalb von vier Sekunden mit dem Fuß ausgeführt wird. Aus dem Eckstoß kann direkt ein Tor erzielt werden, aus dem Torabwurf nicht direkt gegen das andere Team. Aus einem regelgerechten Anstoß darf direkt ein Tor erzielt werden. Beachte: Die Jugendordnung kann einzelne Punkte für jüngere Altersgruppen abändern.


Vier Sekunden, Torperson und Fouls


Torhüterregel und Abseits

In der eigenen Spielfeldhälfte darf die Torperson den Ball während einer kontrollierten Spielphase mit Fuß oder zulässig mit der Hand höchstens vier Sekunden kontrollieren. Eine weitere Berührung in der eigenen Hälfte nach kontrolliertem Abspiel ist vor einer gegnerischen Ballberührung bzw. einer in den Regeln vorgesehenen Unterbrechung eingeschränkt; deshalb ist ein sofortiger Rückpass nicht beliebig oft erlaubt. Bei Überschreitung der Vier-Sekunden-Frist gibt es einen indirekten Freistoß. In der gegnerischen Hälfte gelten andere Beschränkungen. Abseits gibt es im Futsal nicht; das bedeutet aber nicht, dass unfaire Behinderung oder gefährliche Zweikämpfe erlaubt wären.

Video 3: „U.S. Soccer Futsal Referee License – Futsal Law 16: The Goal Clearance“, englisches Regelvideo zum Torabwurf, verlinkt durch Rhode Island State Referee Committee; Urheber/Kanal: U.S. Soccer Futsal Referee License; Upload-Datum nicht sicher nachprüfbar, Zugriff 03.11.2026. Reguläre YouTube-Einbettung, keine Behauptung einer CC-Lizenz. Textalternative: Bei Torabwurf gibt die Torperson den Ball aus dem Strafraum mit der Hand frei, binnen vier Sekunden; Mitspielende bieten kurze Anspielstationen an. Vergleiche die gezeigten Regeln mit dem aktuellen DFB-Heft.


Freistöße, Mannschaftsfouls und Sanktionen

Regelwidrige körperliche Kontakte wie rücksichtsloses Beinstellen werden je nach Art und Schwere geahndet. Nicht jedes Grätschen ist an sich automatisch verboten; entscheidend ist, ob ein regelwidriger, gefährlicher oder rücksichtsloser Zweikampf vorliegt. Strafstoß für ein mit direktem Freistoß zu ahndendes Vergehen im eigenen Strafraum: 6 m. Die pro Halbzeit gesammelten kumulierten Fouls umfassen die entsprechend geregelten direkten Freistoßvergehen. Ab dem sechsten kumulierten Foul erhält das andere Team einen besonderen direkten Freistoß ohne Mauer (grundsätzlich an der 10-Meter-Marke; unter bestimmten räumlichen Bedingungen mit Wahlrecht zur Stelle des Vergehens). Das sechste Foul ist nicht bloß eine gelbe Karte. Indirekte Freistöße zählen nicht automatisch als kumulierte Mannschaftsfouls. Bei Verweisen gelten die offiziellen Unterzahl- und Ersatzregeln. Für Coaches haben Deeskalation, Regelklarheit und Sicherheit immer Vorrang.

Denkfrage: Ein Team hat bereits fünf kumulierte Fouls. Ein weiteres direkt freistoßwürdiges Foul folgt 12 m vor dem eigenen Tor. Welcher Freistoß ist fällig, und warum wäre eine Mauer falsch? Lösung: Der sechste kumulierte Verstoß löst den besonderen direkten Freistoß ohne Mauer aus; bei 12 m vor dem Tor wird von der 10-Meter-Marke ausgeführt. Das konkrete Regelverfahren bestimmt die Schiedsrichterleitung.


Futsal, Großfeldfußball und Straßenfußball vergleichen


Regelvergleich ohne Vereinfachungsfallen

Merkmal FIFA-Futsal Großfeldfußball Straßenfußball
Team im Spiel fünf einschließlich Torperson elf einschließlich Torperson oft kleine, wechselnde Gruppen
Ball sprungreduzierter Futsalball nach Regel 2 regulärer Fußball nach Feldregeln vereinbartes, sicheres Material
Seitenlinie Einkick mit Fuß Einwurf mit Händen vorab vereinbarte Regel
Abseits keines Abseitsregel gilt meist ohne, aber Vereinbarung nötig
Dauer zwei mal 20 Minuten netto im Standardwettbewerb zwei mal 45 Minuten im Erwachsenenspiel frei anpassbar
Wechsel fliegend in Wechselzonen wettbewerbsabhängige festgelegte Wechsel informell nach Absprache
Fouls kumulierte Teamfouls mit Sonderfreistoß ab dem sechsten kein entsprechendes Zählmodell gemeinsam vereinbarte Fairplay-Regeln

Straßenfußball lebt von Selbstorganisation, Kreativität und kleinen Räumen; er ist nicht automatisch an die offiziellen Futsalregeln gebunden. Beim Transfer lassen sich kleine Spielformen, Ballkontrolle und fair ausgehandelte Regeln übernehmen. Ein Hausregelspiel darf sich „Futsal-orientiert“ nennen, aber nicht als offizielles FIFA-Wettkampfspiel ausgeben. Stets freie Spielflächen und sichere Ziele benutzen; kein Spiel auf befahrenen Straßen.


Beispiele professioneller Futsalspielerinnen und -spieler

Brasilien gegen Panama bei der Futsal-WM der Frauen 2025
Brasilien gegen Panama bei der Futsal-WM der Frauen 2025

Bild 4: Brasilien gegen Panama, 29.11.2025, Aufnahme Patrick Cristiano, CC BY 4.0, Commons. Textalternative: Frauen-Futsal-WM-Spielszene in einer Halle. Analysiere Blickrichtungen und mögliche Passräume ohne den anonym Abgebildeten Absichten zu unterstellen; es handelt sich um 2025, nicht um eine aktuelle Mannschaftsaufstellung.

Amandinha bei der Futsal-WM der Frauen 2025
Amandinha bei der Futsal-WM der Frauen 2025

Bild 5: Amandinha, 07.12.2025, Urheber Patrick Cristiano, CC BY 4.0, Commons. Textalternative: Einzelaufnahme der brasilianischen Futsalspielerin während der WM 2025. Beobachtungsauftrag: Welche Hinweise auf Körperspannung und Orientierung kannst du im Standbild tatsächlich erkennen, was wäre reine Vermutung?

Ricardinho bei einem historischen Futsalspiel 2012
Ricardinho bei einem historischen Futsalspiel 2012

Bild 6: Ricardinho bei Benfica gegen Belenenses, 10.03.2012, Urheber Alface, CC BY-SA 3.0, Commons. Textalternative: Historische Spielsituation eines Futsalspielers im Benfica-Trikot; nicht als aktuelles Vereinsfoto interpretieren.

Bildanalyse: Vergleiche die dokumentierten Situationen von Amandinha (2025) und Ricardinho (2012): Was lässt sich über Ballnähe, Körperhaltung oder Raumaufteilung beobachten? Was lässt sich aus nur einem Foto gerade nicht auf Handlungserfolg, Laufweg, Spielintelligenz oder aktuelle Teamzugehörigkeit schließen? Fotos sind Anschauungsmaterial und keine Behauptung persönlicher Mitwirkung oder Empfehlung durch die Abgebildeten.


Sicheres Training und vollständiger Modellfall


Sicherer Rahmen und Altersanpassung

Vor jedem Training prüft eine verantwortliche Fachkraft Hallenfreigabe, rutschfeste Oberfläche, Torverankerung, Randabstände, Stolperstellen, gut sichtbare Grenzen, passende Bälle und geeignete Schuhe. Kein Spielen gegen ungesicherte Tore oder in unübersichtlichen Engstellen. Aufwärmen, Trinken, individuelle Pausen und Belastungssteuerung sind Pflicht; bei Schmerz, Schwindel oder anderen Beschwerden wird sofort abgebrochen und fachkundige Hilfe organisiert, nicht eigenständig behandelt. Kein erzwungenes Kopfballtraining bei Kindern, keine riskanten Sprung- oder Kontaktserien und keine maximalen Belastungsvorgaben. Keine Aufnahmen von Minderjährigen ohne schulrechtlich bzw. datenschutzrechtlich tragfähige Grundlage und informierte Berechtigung; der Kurs benötigt keine personenbezogenen Daten.

Altersdifferenzierung: 6–9 Jahre: spielerische Mini-Spiele mit leichterem Ball, kleinen Aufgaben und vereinfachtem Regelwerk nach DFB-Jugendempfehlungen; keine starre Anwendung der Erwachsenenregel. 10–13: variable Grundlagen und Verständnis für Einkick, Passlinien, Ballberührung. 14–17: spielnahe Entscheidungen unter angemessenem Zeitdruck und reflektierte Regelanwendung. Erwachsene: an Erfahrung, Belastbarkeit und Einschränkungen angepasst; Technik vor Tempo. Die tatsächliche Ausbildungsstufe ist ebenso wichtig wie das Alter.


Training A: Ballstoppen und Passwinkel – 10 bis 13 Jahre

  • Ziel: gedämpften Ball kontrollieren und offene Passlinie finden.
  • Material: passende Futsalbälle, flache Markierungen, sichere freie Hallenfläche.
  • Aufbau: Dreiecke aus drei Personen, kurze sichere Passwege.
  • Durchführung: Ball flach passen, mit Sohle kontrolliert stoppen, offene Körperstellung wählen, nach Pass eine neue Position suchen; mehrere ruhige Durchgänge mit Pausen.
  • Typische Fehler: starre Füße, Blick nur auf Ball, Pass ohne Ziel.
  • Beobachtung: Gelingt die erste kontrollierte Berührung? Öffnet sich ein Passwinkel?
  • Leichter: kürzere Abstände, ruhender Ball, freie Ballannahmezeit.
  • Schwerer: passive Abwehrperson oder zwei mögliche Passziele, kein riskanter Druck.
  • Transfer: Im 3-gegen-3 eine passende Anspielstation benennen.


Training B: Fairer Einkick – 6 bis 9 Jahre, vereinfacht

  • Ziel: sichere Seitenlinienfortsetzung verstehen und gemeinsam spielen.
  • Material: leichter altersgerechter Ball, flache Linienmarkierung, gesicherte kleine Tore.
  • Aufbau: 2-gegen-2 oder 3-gegen-3 auf überschaubarem Feld ohne Bande.
  • Durchführung: Bei Seitenaus flach einkicken oder nach vereinbarter DFB-Kinderfußballvariante eindribbeln; genügend Zeit geben, keine starre Vier-Sekunden-Pflicht.
  • Typische Fehler: Kinder stehen zu dicht, niemand zeigt sich anspielbar.
  • Beobachtung: Wird verständlich angesagt, wer dran ist? Wird Abstand eingehalten?
  • Leichter: neutraler Anspielpartner, angeleitete Ausführung.
  • Schwerer: zwei freie Mitspielende suchen, einfache Regel selbst erklären.
  • Transfer: Warum ist Fairplay wichtiger als ein sofortiger Punkt? Nur unter fachlicher Anleitung.


Training C: Vier-Sekunden-Entscheidung – 14 bis 17 Jahre

  • Ziel: nach Seiten- und Torabwurf situationsgerecht schnell entscheiden.
  • Material: Hallenuhr oder sichtbare Handzeichen, passende Bälle, Markierungen, gesicherte Tore.
  • Aufbau: 4-gegen-4 plus Torpersonen, getrennte Auswechselzonen.
  • Durchführung: Regelkonforme Spielfortsetzungen mit deutlich sichtbarem Countdown üben, Alternativen vorab besprechen, erst im Spiel vollständige Vier-Sekunden-Regel anwenden.
  • Typische Fehler: Ball nicht ruhig positioniert, Gegnerabstand übersehen, hektischer Blindpass.
  • Beobachtung: Werden freie Anspielstationen gesehen und die Zeitregel korrekt angewendet?
  • Leichter: zunächst ohne Countdown, freie Partnerwahl.
  • Schwerer: spielnahe, aber kontrollierte Verteidigung und eigene Entscheidungsbegründung.
  • Transfer: Schiedsrichterrolle im Übungsspiel übernehmen und Urteil nachvollziehbar erklären.


Training D: Regelentscheidung und Kooperation – Erwachsene

  • Ziel: kumulierte Fouls erkennen und kontaktarme Alternativen wählen.
  • Material: Futsalbälle, Foulanzeigetafel, sichere Markierung, Regelkarte.
  • Aufbau: 4-gegen-4 plus Torpersonen, Coach kontrolliert Zeit und Mannschaftsfouls.
  • Durchführung: Spiel in moderatem Tempo; nach Zweikampf dokumentieren, ob ein direkter oder indirekter Freistoß vorliegt; bei Unsicherheit Spiel unterbrechen und gemeinsam die Regel prüfen.
  • Typische Fehler: jedes Grätschen pauschal verbieten, indirektes Vergehen als kumuliertes Foul zählen.
  • Beobachtung: Passende Distanz im Zweikampf, klare Entscheidungen, respektvolle Sprache.
  • Leichter: kontaktfreie Schattenverteidigung, Fallkarten statt Körperkontakt.
  • Schwerer: Sonderfreistoß ab sechstem kumulierten Foul an Szenarien beurteilen.
  • Transfer: für ein gemischtes Vereinsteam eine faire Übungsregel begründen.


Eigene Taktikskizze und Entscheidungen

Die folgende selbst erstellte, schematische Textgrafik zeigt die Richtung eines sicheren Aufbaus ohne maßstäbliche Ansprüche. Sie ist keine zusätzliche externe Bilddatei; zur barrierearmen Nutzung kann man die Abläufe auch vorlesen.

Bereich links Mitte Bereich rechts
Angreiferin A löst sich Gegnerin G deckt zentral Angreifer B startet in freien Raum
Torperson T spielt flach auf A Ballweg T → A → B B passt zurück zu C
C sichert hinter Ballhöhe freie Passlinie entsteht Ziel: Ballbesitz und Übersicht

Textalternative: T spielt links zu A; während G das Zentrum besetzt, öffnet B rechts eine Passlinie. Eine dritte Person C bleibt absichernd zurück. Diese schematische Folge ist ein Entwurf und keine Analyse eines realen Spiels.


Modellfall: Schulturnier mit drei Regelentscheidungen

Ausgangslage: Zwei erfahrene Jugendteams spielen ein ausdrücklich nach FIFA-Futsalregeln ausgerichtetes Übungsspiel mit geeigneter Wettkampfleitung. In der zweiten Halbzeit steht Blau bereits bei fünf kumulierten direkten Freistoßvergehen. Drei voneinander unabhängige Spielsituationen treten auf:

  1. Blau erhält einen Einkick und benötigt nach Bereitschaft sechs Sekunden bis zum Abspiel.
  2. Später stellt eine blaue Feldperson einer roten Angreiferin 12 m vor dem Tor rücksichtslos ein Bein; es handelt sich um ein mit direktem Freistoß zu ahndendes Foul.
  3. Noch später hält die blaue Torperson den Ball in der eigenen Hälfte fünf Sekunden kontrolliert am Fuß, ohne von einer gegnerischen Aktion befreit zu werden.

Musterlösung in Schritten:

  1. Beim verspäteten Einkick hat Blau die Vier-Sekunden-Vorgabe verletzt. Rot bekommt den Einkick am vorgesehenen Ort.
  2. Das spätere Beinstellen ist ein direkt freistoßwürdiges Vergehen und damit das sechste kumulierte Teamfoul von Blau in dieser Halbzeit. Rot erhält den besonderen direkten Freistoß ohne Mauer; bei einem Foul 12 m vom Tor entfernt wird von der 10-Meter-Marke ausgeführt. Die Schiedsrichterleitung beurteilt zusätzlich das rücksichtlose Verhalten disziplinarisch.
  3. Nach fünf Sekunden kontrollierten Ballbesitzes der Torperson in der eigenen Hälfte ist die Vier-Sekunden-Regel überschritten. Rot bekommt den vorgesehenen indirekten Freistoß; dieses indirekte Vergehen ist nicht automatisch ein weiteres kumuliertes Teamfoul.
  4. Ein roter Spieler ohne gegnerische Person zwischen sich und Tor steht nicht deshalb im Abseits. Futsal kennt kein Abseits.
  5. Für die nächste Unterrichtsstunde helfen deutlich markierte Wechsel- und Einkickbereiche, eine Person für Zeit/Fouls und eine gemeinsame kurze Regelbesprechung. Streit wird ruhig geklärt; bei riskantem Kontakt wird unterbrochen.

Bewertungsraster (20 Punkte):

Kriterium 4 Punkte 2–3 Punkte 0–1 Punkt
Einkick klare Entscheidung und korrekte Vier-Sekunden-Begründung Entscheidung oder Begründung nur teilweise wesentlich falsch
Sechstes Teamfoul Sonderfreistoß ab sechstem Foul, ohne Mauer und Ort korrekt ein Detail fehlt Grundprinzip falsch
Torperson indirekter Freistoß und keine automatische Kumulation korrekt eine der Aussagen fehlt entscheidend falsch
Regeltransfer Abseitsfreiheit und Unterscheidung zum Feldfußball richtig teilweise nachvollziehbar falsch
Sicherheit und Kommunikation sichere, faire und altersgerechte Maßnahmen begründet einzelne passende Vorschläge keine tragfähige Maßnahme

Auswertung: 18–20 = sicher; 14–17 = weitgehend sicher; 10–13 = mit Übung; 0–9 = Grundlagen wiederholen. Die Bewertung betrifft die fachliche Leistung, nicht körperliche Voraussetzungen.


Interaktive Aufgaben


Multiple-Choice: Prüfe dein Regelwissen

Wie viele Personen eines Teams stehen im regulären Futsal gleichzeitig auf dem Feld? (Fünf einschließlich Torperson) (!Vier ohne Torperson) (!Sieben einschließlich Torperson) (!Elf einschließlich Torperson)




Wie lange dauert ein reguläres Spiel nach den internationalen Standardregeln? (Zwei mal zwanzig Minuten Nettospielzeit) (!Zwei mal fünfundvierzig Minuten Nettospielzeit) (!Eine halbe Stunde ohne Pause) (!Drei Drittel zu je zwanzig Minuten)




Was ist für einen Futsalball charakteristisch? (Er springt nach dem festgelegten Test weniger hoch) (!Er muss aus weichem Schaumstoff bestehen) (!Er darf gar nicht springen) (!Er muss größer sein als ein Feldfußball)




Welchen Umfang hat ein regulärer FIFA-Futsalball? (62 bis 64 Zentimeter) (!48 bis 50 Zentimeter) (!68 bis 70 Zentimeter) (!80 bis 82 Zentimeter)




Wie wird ein Seitenaus im Futsal fortgesetzt? (Mit einem Einkick) (!Mit einem Einwurf) (!Mit einem Schiedsrichterball) (!Mit einem Abstoß vom Mittelpunkt)




Welche Höchstfrist gilt grundsätzlich für einen bereitstehenden Einkick? (Vier Sekunden) (!Zwei Minuten) (!Zehn Sekunden) (!Eine halbe Minute)




Was gilt für Abseits im Futsal? (Es gibt keine Abseitsregel) (!Abseits gilt nur in der ersten Halbzeit) (!Abseits gilt hinter der Mittellinie immer) (!Abseits wird bei jedem langen Pass gepfiffen)




Was folgt grundsätzlich nach dem sechsten kumulierten Teamfoul einer Halbzeit? (Ein besonderer direkter Freistoß ohne Mauer) (!Immer nur eine Wiederholung des Einwurfs) (!Automatisch das Ende der Halbzeit) (!Ein Eckstoß für das fehlbare Team)




Von welcher Distanz wird ein regulärer Strafstoß im Futsal ausgeführt? (Sechs Meter) (!Elf Meter) (!Drei Meter) (!Fünfzehn Meter)




Welche Wechselregel ist für den Futsal typisch? (Fliegende Wechsel über die Wechselzone) (!Grundsätzlich nur ein Wechsel pro Spiel) (!Jeder Wechsel benötigt eine halbe Stunde Pause) (!Wechsel sind nach Spielbeginn verboten)





Memory: Fachbegriffe verbinden

Einkick Spielfortsetzung mit dem Fuß nach einem Seitenaus
Torabwurf Freigabe des Balls durch die Torperson mit der Hand nach entsprechendem Grundlinienaus
Nettospielzeit Spielzeit mit angehaltener Uhr bei Unterbrechungen
Wechselzone markierter Bereich für fliegende Auswechslungen
Kumuliertes Foul entsprechend gewertetes Teamvergehen für die Halbzeitzählung
Sechsmeterpunkt Markierung für einen regulären Strafstoß





Drag and Drop: Regel und Folge zuordnen

Passende Regel finden Folge im Spiel
Vier-Sekunden-Frist beim Einkick Nach Fristüberschreitung bekommt das gegnerische Team den Einkick
Sechstes kumuliertes Teamfoul Sonderfreistoß ohne Mauer nach Regel 13
Abseitsfreiheit Vorne stehen ist für sich allein kein Abseitsvergehen
Torabwurf Torperson bringt Ball mit der Hand aus dem Strafraum wieder ins Spiel
Fliegender Wechsel Neue Person betritt das Feld über die Wechselzone nach Verlassen durch die andere





Kreuzworträtsel: Sechs Begriffe

Einkick Wie heißt die Spielfortsetzung nach Seitenaus?
Torabwurf Wie heißt die Spielfortsetzung der Torperson nach entsprechendem Grundlinienaus?
Futsalball Wie nennt man den speziell sprungreduzierten Spielball?
Strafraum Welcher Bereich ist für Handspiel der Torperson entscheidend?
Zeitnahme Welche Tätigkeit stoppt die Uhr bei Unterbrechungen?
Teamfoul Wie heißt ein zählbares Vergehen der Mannschaft im Singular?





LearningApps

Hier kannst du ergänzende Übungen zum Thema suchen. Die Suchfunktion stellt keine vom Kurs geprüfte Einzel-LernApp dar; wähle Aufgaben kritisch aus und prüfe sie an den offiziellen Regeln.


Lückentext: Schlüsselideen sichern

Ergänze den Begriff oder die Zahl.
Im Standardspiel stehen pro Team

Personen auf dem Feld.
Der Futsalball besitzt ein vergleichsweise geringes

.
Ein Seitenlinienaus wird mit einem

fortgesetzt.
Beim bereiten Einkick gilt die Frist von

Sekunden.
Eine reguläre Halbzeit umfasst zwanzig Minuten

.
Im Futsal gibt es kein

.
Der besondere Freistoß ohne Mauer gilt ab dem

kumulierten Foul.
Ein regulärer Strafstoß wird von

Metern ausgeführt.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Ballmerkmale: Zeichne zwei Ballarten und erkläre mit drei Merkmalen den Futsalball. Musterlösung: 62–64 cm Umfang, 400–440 g und Test-Sprunghöhe 50–65 cm aus 2 m nennen.
  2. Regelkarten: Erstelle vier Karten für Einkick, Torabwurf, Abseits und Teamgröße. Musterlösung: Einkick mit Fuß, Torabwurf mit Hand, kein Abseits, fünf Personen inklusive Torperson.
  3. Feldskizze: Beschrifte auf einer eigenen Skizze zwei Tore, Seitenlinie, Mittellinie, Strafraum und 10-Meter-Marke. Musterlösung: Bezeichnungen richtig angeordnet; nicht maßstabsgetreu erforderlich.
  4. Fairplay-Satz: Formuliere einen Satz für einen respektvollen Umgang mit umstrittenen Pfiffen. Musterlösung: Wir stoppen, hören die Entscheidung an und fragen sachlich nach der Regel.


Standard

  1. Vergleichstabelle: Vergleiche Futsal, Großfeld und Straßenfußball anhand von vier Kriterien. Musterlösung: Teamgröße, Einwurf/Einkick, Abseits und Spielzeit korrekt unterscheiden.
  2. Balltest: Plane mit Anleitung einen sicheren Sprungvergleich zweier unbeschädigter Bälle. Musterlösung: gleiche Höhe und Unterlage, drei Messungen, Sprunghöhen dokumentieren und Messunsicherheit benennen.
  3. Schiedsrichterfall: Erkläre, was bei einem zu späten Einkick passiert und wie du die Regel vermitteln würdest. Musterlösung: Einkick für Gegenseite; erst Regel zeigen, dann anspielen lassen.
  4. Kleinfeldübung: Plane eine barrierearme Übung zum Finden einer Passlinie. Musterlösung: Ziel, Ball/Markierungen, Dreieckaufbau, sicheres Passspiel, Beobachtung und leichte Variante enthalten.


Schwer

  1. Sechstes Foul: Begründe an einer selbst konstruierten Spielsituation, wann ein Sonderfreistoß fällig ist. Musterlösung: sechs kumulierte direkte Freistoßvergehen in derselben Halbzeit, Freistoß ohne Mauer nach Regel 13.
  2. Altersdifferenzierung: Übertrage eine Vier-Sekunden-Übung auf 8- und 16-Jährige. Musterlösung: spielerische flexible Wiedereinführung für Kinder, regelnahe Entscheidung unter kontrolliertem Zeitdruck für Jugendliche.
  3. Bildkritik: Vergleiche die datierten Bilder von Amandinha und Ricardinho und nenne drei Grenzen eines Standbildes. Musterlösung: Einzelbild zeigt keine Laufwege, keinen Spielausgang und keinen heutigen Verein.
  4. Turnierregelung: Schreibe ein kurzes Regel- und Sicherheitsblatt für ein gemischtes Schulturnier. Musterlösung: klare Futsal-/Hausregeltrennung, Ball und Tore prüfen, Pausen, Wechselzonen, Beschwerdeabbruch und inklusive Anpassungen regeln.




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Lernkontrolle

  1. Regelbegründung: Entscheide für zwei Einkicks nach drei beziehungsweise sechs Sekunden und erkläre die Folgen. Lösung: nach drei Sekunden regelgerecht bei korrektem Ablauf, nach sechs Sekunden Einkick für Gegenseite.
  2. Messkritik: Eine Person misst nach einem einzigen Aufprall 60 cm Sprunghöhe aus 2 m. Ist der Ball damit offiziell zugelassen? Lösung: Nein; mehrere technische Prüfwerte und offizielle Qualitätssicherung fehlen.
  3. Teamfoulanalyse: Bei fünf Mannschaftsfouls kommt ein indirekter Freistoß wegen zu langer Ballkontrolle der Torperson hinzu. Ist dies automatisch das sechste kumulierte Foul? Lösung: Nein, indirekte Torpersonvergehen gehören nicht automatisch zur Wertung der entsprechenden direkten Freistoßvergehen.
  4. Regeltransfer: Eine Schulgruppe will Einwürfe wie im Großfeld nutzen. Darf sie dies in einem offiziellen Futsalspiel? Lösung: Nein; im privaten Lernspiel nur als klar benannte Hausregel, nicht als offizielle Futsalregel.
  5. Sicherheitsentscheidung: Eine Person klagt über Schmerzen, gleichzeitig ist der Hallenboden rutschig. Wie handelst du? Lösung: Übung sofort stoppen, Fläche sichern, zuständige Fachkraft informieren und fachgerechte Hilfe veranlassen; kein eigenständiges Weitertrainieren oder Behandeln.
  6. Spielleitung: Entwickle eine Begründung für den Sonderfreistoß bei einem sechsten direkten Teamfoul 12 m vor dem Tor. Lösung: Das sechste kumulierte Foul einer Halbzeit löst den besonderen direkten Freistoß ohne Mauer aus, hier von der 10-Meter-Marke.


Lernnachweis

Du kannst am Ende des Kurses (1) Ballmaße und Sprungverhalten fachlich erklären, (2) mindestens sechs Regeln in eigenen Worten darstellen, (3) Einkick, Torabwurf und kumulierte Fouls im Fallbeispiel begründet beurteilen, (4) eine sichere, differenzierte Trainingseinheit planen und (5) eine Quellen- und Bildkritik formulieren. Als Lernprodukte eignen sich eine eigene Spielfeldskizze, ein geregelter Beobachtungsbogen ohne Personendaten, eine Tabelle der Ballversuche, eine Regelnachricht für das Team und eine schriftlich begründete Fallentscheidung. Prüfe dich mit Quiz und Lernkontrolle; der Bewertungsbogen des Modellfalls bietet nachvollziehbare Kriterien. Praxisübungen erfolgen nur unter fachlicher Aufsicht.


OER und Wikipedia

Verbindliche Regelquellen und Hintergrund (Recherche und Standprüfung am 03.11.2026):

Mediennachweise zu sämtlichen eingebetteten Commons-Bildern – genaue Dateiseite, Urheber, Lizenz, Entstehungsdatum und Textalternative stehen außerdem jeweils am Medium. Die Bildquellen sind nicht als Mitwirkung oder Empfehlung durch die Abgebildeten zu verstehen.

Mediendatei Quelle Urheber und Datum Lizenz und Nutzung
File:FullSizeRenderfutsal.jpg Commons-Dateiseite El hassine, 29.07.2016 CC BY-SA 4.0, Namensnennung und unveränderte Einbindung
File:Futsal Court.jpg Commons-Dateiseite Lachlanmassey, 03.01.2017 CC BY-SA 4.0, Namensnennung
File:Futsal court diagram.jpg Commons-Dateiseite Sribit, 07.02.2026 CC BY-SA 4.0, Namensnennung
File:2025 FIFA Futsal Women's World Cup Brazil v Panama.jpg Commons-Dateiseite Patrick Cristiano, 29.11.2025 CC BY 4.0, Namensnennung
File:Amandinha in 2025.jpg Commons-Dateiseite Patrick Cristiano, 07.12.2025 CC BY 4.0, Namensnennung
File:Ricardinho on Benfica.jpg Commons-Dateiseite Alface, 10.03.2012 CC BY-SA 3.0, historische Aufnahme mit Namensnennung

YouTube-Nachweise – Videos bleiben bei ihren Rechteinhabern, werden ausschließlich im offiziellen Player eingebunden und sind nicht als freie OER-Videos deklariert. Das sichtbare Upload-Datum war über die abrufbaren Seiten nicht verlässlich feststellbar; alle Links wurden am 03.11.2026 überprüft.

Video Quelle Urheber/Kanal und Datum Einbettungsgrund und Textalternative
B_yVg3scFQs U.S. Soccer Law 1 und 2 U.S. Soccer Futsal Referee License, Upload-Datum nicht gesichert Standard-YouTube-Player; Feldmarkierungen und gedämpfter Ball wie im Kapiteltext
tDzBUgPyfrc U.S. Soccer Law 15 U.S. Soccer Futsal Referee License, Upload-Datum nicht gesichert Standard-YouTube-Player; Einkick mit Fuß, 5 m Abstand, vier Sekunden
7hRrL3Peryc U.S. Soccer Law 16 U.S. Soccer Futsal Referee License, Upload-Datum nicht gesichert Standard-YouTube-Player; Torabwurf mit der Hand aus dem Strafraum

Die Videolinks wurden zusätzlich über die Rhode Island State Referee Committee-Regelsammlung überprüft. In Schulen darf ein externes Video nur entsprechend der lokalen Datenschutz- und Medienfreigabe gezeigt werden; die VIDIS- bzw. Schulentscheidung hat Vorrang. Ist YouTube gesperrt, genügen die schriftlichen Textalternativen und offiziellen Regeltexte. Keine geschützten Videos herunterladen oder neu hochladen. Eine unabhängig geprüfte freie Animation war nicht verfügbar; die eigens erstellte Taktiktabelle ersetzt sie als barrierearme schematische Darstellung.


Verknüpfte Lernbereiche

Das neue Themenfeld verbindet Sport, Mathematik (Maße und Zeit), Physik (Sprungverhalten), Sprache (Regeln begründen), Inklusion und Medienbildung. Die Verweise sind thematische Einstiege in ein neues Bildungsnetz zu Fußball und Fußballtraining; bestehende Alt-Kurse wurden weder kopiert noch inhaltlich übernommen. Keine personenbezogenen Lernprotokolle veröffentlichen.


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