Fußball und Migration - Fußballwissen
Einleitung
Fußball wird auf der ganzen Welt gespielt. Menschen wandern aus ganz unterschiedlichen Gründen zwischen Ländern und Regionen: wegen Arbeit, Familie, Ausbildung, Sicherheit oder einer sportlichen Karriere. Auch Vereine, Nationalmannschaften und Fankurven erzählen deshalb Migrationsgeschichten. Du erforschst hier, wie Fußball Begegnungen ermöglicht, warum Teilhabe nicht automatisch gelingt und wie du Behauptungen über Herkunft kritisch prüfst. Für Fußballinteressierte ab etwa zehn Jahren; Vorkenntnisse sind nicht nötig. Leitfrage: Wie kann Fußball Menschen zusammenbringen, ohne Unterschiede oder Konflikte zu übersehen?

Bildnachweis und Textalternative: Fans der portugiesischen Nationalmannschaft gehen 2006 in Köln durch die Stadt. Foto: Raimond Spekking, 11.06.2006, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons. Die Aufnahme zeigt Fankultur, nicht die Einwanderungsgeschichte einzelner abgebildeter Menschen; deren Herkunft darf aus einem Foto nicht abgeleitet werden.
Lernziele: Du kannst Migration, Staatsangehörigkeit, Zugehörigkeit, Integration und Teilhabe unterscheiden; Stationen der Fußballgeschichte erklären; Beispiele von Fußballerinnen und Fußballern einordnen; eine Vereinsaufgabe mit Zahlen lösen; eine faire, quellenbasierte Medienbotschaft entwickeln. Wir trennen durchgehend Fakt (belegt), Deutung (begründete Einordnung) und offene Frage (weitere Daten nötig).
Migration, Zugehörigkeit und das gemeinsame Spiel
Was bedeuten die Begriffe?
Migration bedeutet die Verlagerung eines Lebensmittelpunkts über eine regionale oder staatliche Grenze. Manche Menschen ziehen selbst um; andere wachsen in einer Familie auf, in der frühere Generationen eingewandert sind. Diese Situationen sind nicht dasselbe. Staatsangehörigkeit bezeichnet eine rechtliche Zugehörigkeit; Familiengeschichte beschreibt biografische Wege; Identität und Zugehörigkeitsgefühl können sich mehrfach entwickeln. Du solltest niemandem aufgrund von Name, Aussehen oder Fußballtrikot eine Herkunft zuschreiben. Begriffe werden in Statistiken unterschiedlich definiert: „ausländische Spieler“ meint nicht automatisch „Spieler mit eigener Migrationserfahrung“.
Integration ist nicht nur eine Aufgabe von neu Ankommenden: Auch ein Verein muss Zugänge schaffen und fair mit allen umgehen. Teilhabe bedeutet, tatsächlich mitspielen, mitentscheiden und Verantwortung übernehmen zu können. Ein gemeinsames Spiel kann erste Begegnungen erleichtern; Sprachbarrieren, Kosten, Diskriminierung, Transport und fehlende Zeit verschwinden aber nicht von selbst. Die Bundeszentrale für politische Bildung unterscheidet ausdrücklich zwischen Chancen des Vereinssports und einem nicht automatisch nachgewiesenen Integrationseffekt: bpb, Braun, 14.06.2024.

Grafiknachweis und Textalternative: Schematischer Blick von oben auf ein Fußballfeld mit Seitenlinien, Strafräumen, Toren und Mittelkreis; Maurizio, 10.08.2019, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons. Die Spielfeldregeln gelten für alle; die Zugänge zum Verein können dennoch ungleich sein.
Filmimpuls: Was leistet ein Sportverein?
Videonachweis und Textalternative: „DOSB Integration durch Sport – Kurzfilm“, veröffentlicht vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am 09.06.2023, YouTube-Original. Einblick in die Arbeit eines Programms, das Beteiligung im Sport fördern will; kritische Leitfrage: Welche Voraussetzungen muss ein Verein selbst schaffen? Video nicht als unabhängigen Wirksamkeitsbeweis ansehen. Urheberrechte beim Anbieter; ausschließlich reguläre YouTube-Einbettung, keine Kopie oder Weiterverwertung. Externe Medien nur gemäß den auf MOOCwiki/VIDIS gewählten Datenschutz- und Freigabeeinstellungen laden; ohne Video den vorstehenden Erklärungstext lesen.
Mini-Check: Ist „Alle tragen dasselbe Trikot, also haben alle dieselben Chancen“ ein Fakt oder eine Deutung? Es ist eine Deutung und kann falsch sein: Vereinsgebühren, Anfahrt und Trainingszeit wirken auf Menschen unterschiedlich.
Fußballgeschichte als Migrationsgeschichte
Vereine im Ruhrgebiet und ihre historischen Brüche
Der 1900 gegründete Deutsche Fußball-Bund entstand in einer Gesellschaft, die internationale Kontakte und nationale Abgrenzungen gleichzeitig kannte. Schon im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert kamen viele Menschen aus polnischsprachigen Gebieten und aus Masuren ins Ruhrgebiet. In den Bergbauregionen spielten auch Kinder und Enkel dieser Familien Fußball. So wurde die Geschichte von Vereinen wie FC Schalke 04 durch Wanderung und Arbeit geprägt. Es wäre aber ungenau, aus einem Familiennamen direkt eine Nationalität abzuleiten. Die historische Forschung untersucht vielmehr Lebensorte, Arbeit, Sprache und zeitgenössische Quellen.
Die nationalsozialistische Diktatur ab 1933 verfolgte und verdrängte jüdische Mitglieder sowie weitere Menschen aus dem Vereinsleben. Jüdinnen und Juden hatten zuvor den Fußball als Spieler, Trainer, Vereinsgründer und Funktionäre wesentlich mitgestaltet. Eine gute Fußballgeschichte muss daher sowohl Beiträge als auch Diskriminierung und Ausschluss benennen. Quelle: bpb, Diethelm Blecking, 14.06.2024.
Arbeitsmigration, Profifußball und wechselnde Ligen
Ab den 1950er-Jahren kamen angeworbene Arbeitskräfte aus verschiedenen Ländern nach Westdeutschland. Manche gründeten eigene Sportvereine, andere spielten in vorhandenen Klubs. Die Männer-Bundesliga startete 1963; ihre erste Saison hatte laut bpb fünf Spieler ohne deutsche Staatsangehörigkeit aus vier Ländern. Das ist eine historische, genau definierte Angabe, kein Wert für heutige Mannschaften. Seit 1995 veränderte das sogenannte Bosman-Urteil die Bedingungen für Profis in der Europäischen Union: Unter bestimmten Voraussetzungen konnten Spieler nach Vertragsende ablösefrei wechseln; Beschränkungen für EU-Spieler wurden ebenfalls abgebaut. Migration von Profis und die Biografien lokal aufgewachsener Kinder sind jedoch zwei unterschiedliche Entwicklungen.
| Zeitpunkt | Ereignis | Warum ist es wichtig? |
|---|---|---|
| Um 1900 | Zuwanderung ins Ruhrgebiet und Fußballvereine im Bergbaumilieu | Fußballgeschichte und regionale Sozialgeschichte hängen zusammen. |
| Ab 1933 | Rassistische Verfolgung und Ausschluss aus Vereinen | Nicht jede historische Entwicklung war offen oder gerecht. |
| Ab den 1950er-Jahren | Arbeitsmigration und neue Vereinsgründungen | Menschen organisieren Fußball auch jenseits großer Profivereine. |
| 1963 | Start der Bundesliga der Männer | Der neue Profibetrieb verändert Vereine und Spielerwege. |
| 1995 | Bosman-Urteil | Bewegungsfreiheit im europäischen Profisport nimmt zu. |
| Seit den 2000er-Jahren | Wandel der Nachwuchsarbeit und größere öffentliche Sichtbarkeit vielfältiger Nationalteams | Sichtbarkeit ersetzt keine gleiche Teilhabe. |
Fakt oder Deutung? „Fußball wurde durch Migration mitgeprägt“ lässt sich historisch belegen. „Ein internationaler Kader löst Rassismus“ ist dagegen eine unbelegte Verallgemeinerung. Offen bleibt im Einzelfall, welche Zugänge ein bestimmter Amateurverein wirklich ermöglicht. Quelleneinordnung: Mediendienst Integration, Stand 23.01.2026 erläutert Daten zu Nationalmannschaft, Ligen, Vereinen und Grenzen ihrer Vergleichbarkeit.
Fußballerinnen und Fußballer: vier unterschiedliche Geschichten
Gerald Asamoah: Verein, Nationalteam und Öffentlichkeit
Gerald Asamoah wurde in Ghana geboren und spielte später für die deutsche Männer-Nationalmannschaft. Das DFB-Datencenter nennt 43 A-Länderspiele sowie die Teilnahme an den Weltmeisterschaften 2002 und 2006. Sein Beispiel verbindet persönliche Wanderung, Profisport und öffentliche Sichtbarkeit. Aus der Biografie einer Person lässt sich jedoch nicht ableiten, dass jede eingewanderte Person gleiche Chancen besitzt. DFB-Profil, abgerufen 03.11.2026.

Bildnachweis und Textalternative: Porträt des Fußballers Gerald Asamoah, Aufnahme vom 02.03.2012; xtranews.de, CC BY 2.0, Wikimedia Commons. Historisches Bild, keine Aussage zu seiner heutigen Mannschaft oder Tätigkeit.
Dzsenifer Marozsán: Umzug als Kind, Titel als Nationalspielerin
Dzsenifer Marozsán wurde 1992 in Budapest geboren und zog 1996 mit ihrer Familie nach Deutschland. Nach einer DFB-Reportage war die Anfangszeit wegen der Sprache zunächst nicht leicht. Sie wurde unter anderem Europameisterin 2013 und Olympiasiegerin 2016 mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Hier siehst du zugleich: Migrationsgeschichten gehören nicht nur zum Männerfußball. Die Sichtbarkeit erfolgreicher Spielerinnen ersetzt keine Untersuchung der Zugänge von Mädchen im Amateurverein. DFB-Journal 04/2016 und DFB-Datencenter.

Bildnachweis und Textalternative: Dzsenifer Marozsán beim Spiel Olympique Lyon gegen Paris Saint-Germain vom 11.12.2017; Fotograf DOMINIQUE MALLEN, Dateimetadaten 12.12.2017, CC BY-SA 2.0, Wikimedia Commons. Der Dateiname enthält 2018; das Motiv zeigt ein Spiel 2017, keinen aktuellen Kader.
İlkay Gündoğan: Geburtsort ist nicht Familiengeschichte
İlkay Gündoğan wuchs in Gelsenkirchen auf und hat eine türkische Familiengeschichte. Er spielte für das deutsche Männer-Nationalteam und für Vereine in mehreren Ländern. Ein Wechsel zwischen Profiklubs ist eine andere Art von Mobilität als das Aufwachsen in einer Einwanderungsfamilie. Seine Laufbahn zeigt, warum Nationalität, Lebensort und familiäre Wurzeln nicht miteinander verwechselt werden dürfen. Die Bundesliga beschreibt seine Gelsenkirchener Kindheit und Stationen in einer Biografie vom 01.09.2025: Bundesliga.

Bildnachweis und Textalternative: Gündoğan auf dem Spielfeld beim Spiel Manchester United gegen Manchester City am 06.11.2021; Ardfern, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons. Historische Vereinsaufnahme, kein aktuelles Mannschaftsfoto.
Mesut Özil: Erfolge und eine umstrittene Debatte
Mesut Özil wurde in Gelsenkirchen geboren und war Weltmeister 2014 mit Deutschland. 2018 löste ein Foto mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan öffentliche Kritik aus. Nach dem frühen WM-Aus kam es zu weiteren Auseinandersetzungen; Özil erhob Rassismusvorwürfe und trat aus der Nationalmannschaft zurück. Es ist möglich, einen politischen Fototermin zu kritisieren und gleichzeitig rassistische Angriffe eindeutig abzulehnen. Nicht jede Kritik ist Rassismus, aber Herkunftszuschreibungen und pauschale Zweifel am Deutschsein können diskriminierend sein. Die öffentliche Diskussion enthält Fakten, verschiedene Deutungen und Streitfragen. bpb, 2024.

Bildnachweis und Textalternative: Mesut Özil in der Zeit bei Schalke 04, Aufnahme vom 08.09.2006; Laura Ohrndorf, CC BY-SA 2.0 DE, Wikimedia Commons. Diese Aufnahme stammt von 2006 und ist kein Foto der Debatte von 2018.
Quellenwerkstatt: Erstelle zu einem der vier Profile eine Tabelle mit drei Feldern: „belegte Station“, „mögliche Deutung“ und „offene Frage“. Untersuche weder die Herkunft von Mitschülerinnen und Mitschülern noch private Familiengeschichten ohne ausdrücklichen Anlass und freiwillige Einwilligung.
Fans, Vereine und faire Teilhabe
Die Fankurve als Begegnungsort und Konfliktraum
Fanclubs, Choreografien, Auswärtsfahrten und gemeinsame Lieder prägen Fankultur. Menschen können verschiedene Vereine oder Nationalmannschaften unterstützen und sich mehreren Orten verbunden fühlen. Ein Foto beweist dabei nicht, wer eingewandert ist. Leider kommen im Fußball auch Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und andere Formen der Ausgrenzung vor. Die faire Reaktion ist nicht, Betroffene nach ihrer Herkunft zu befragen, sondern Vorfälle ernst zu nehmen, Regeln durchzusetzen und Unterstützung anzubieten. Die DFB-Antirassismusprojekte stellen hierfür Handlungsmöglichkeiten vor: DFB.

Bildnachweis und Textalternative: Fußballfans verschiedener Teams während der WM 2018 in Sankt Petersburg; Kora27, aufgenommen am 03.07.2018, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons. Das Bild dokumentiert Fankultur im Jahr 2018, keine heutige Fanvertretung und keine individuellen Migrationsdaten.
Was können Amateurvereine konkret tun?
Ein offener Verein braucht mehr als ein Plakat: verständliche Informationen, gut erreichbare Trainingszeiten, bei Bedarf Unterstützung für Beiträge und Ausrüstung, Beteiligungsmöglichkeiten, qualifizierte Trainerinnen und Trainer sowie vertrauliche Wege, Diskriminierung zu melden. Mädchen und junge Frauen sind in manchen Sportvereinsgruppen besonders selten vertreten; die bpb nennt neben unterschiedlichen Interessen auch soziale und finanzielle Hürden. Gute Angebote fragen nach Bedürfnissen, statt Menschen auf Gruppenmerkmale zu reduzieren. Das DFB-Konzept „Fußball für alle“ beschreibt Teilhabe und Zugehörigkeit als Vereinsaufgaben: DFB, Vielfaltskonzept 2019.
Videonachweis und Textalternative: „Erklärfilm: Integration durch Sport DOSB“, bereitgestellt von FORMATFABRIK GmbH am 14.01.2019, YouTube-Original. Ein Erklärfilm über die Idee sportlicher Integration; prüfe beim Anschauen, ob Zugangsbarrieren ebenso behandelt werden wie Begegnungen. Rechte beim jeweiligen Anbieter; reguläre Einbettung, keine freie Nachnutzung behauptet. Der Film wird nur mit den vorhandenen Freigabe- und Datenschutzmechanismen geladen; der Absatz und die folgende Checkliste ermöglichen das Lernen ohne Video.
Checkliste für faire Fan- und Vereinsregeln: Werden neue Personen freundlich begrüßt? Gibt es klare Regeln gegen Beleidigungen? Sind Beiträge, Ausrüstung und Anfahrt lösbar? Dürfen Kinder und Jugendliche mitentscheiden? Gibt es eine erwachsene Ansprechperson? Fünf Ja-Antworten sind ein guter Anfang, aber noch kein Beweis für gleiche Chancen.
Modellfall: Ein Jugendverein schafft Zugang
Ausgangslage – fiktive Daten, keine realen Kinder
Der erfundene Verein FC Brückenpass 09 lädt zu einem offenen Trainingsangebot ein. 18 Jugendliche wollen teilnehmen; nach zwei Wochen kommen 12 regelmäßig. Sechs nennen in einer anonymen, freiwilligen Rückmeldung folgende Hauptgründe für fehlende Teilnahme: zwei können den Beitrag oder die Ausrüstung nicht bezahlen, zwei erreichen den Platz am Abend schlecht, zwei verstehen die Informationen zu Anmeldung und Training nicht. Diese Zahlen sind didaktisch erfunden; sie erlauben keine Aussagen über eine echte Schule, eine Nationalität oder eine Bevölkerungsgruppe. Eine individuelle Migrationsgeschichte wird für die Lösung nicht gebraucht.
| Merkmal | Ausgangswert | Nach sechs Wochen im Modell |
|---|---|---|
| Interessierte Jugendliche | 18 | 18 |
| Regelmäßig Teilnehmende | 12 | 16 |
| Noch nicht regelmäßig Teilnehmende | 6 | 2 |
| Genannte Hürden zu Beginn | Kosten, Weg, unklare Information | Gründe der übrigen zwei neu erfragen, nicht erraten |
Auftrag: (A) Berechne die beiden Teilnahmequoten und die Veränderung in Prozentpunkten. (B) Plane drei konkrete Maßnahmen mit Verantwortlichen und erreichbaren Terminen. (C) Formuliere eine faire Vereinsregel und ein kleines Trainingsformat, bei dem Neulinge leicht Anschluss finden. (D) Unterscheide, was die Zahlen zeigen, was nur vermutet werden kann und welche Rückmeldung noch fehlt. (E) Entwirf ein 60-Sekunden-Medienprodukt als Bildfolge, Textposter oder Video mit neutralen Figuren statt erkennbaren Minderjährigen.
Eigene Taktikskizze: Passdreieck ohne Sprachhürde
Diese selbst entwickelte Textgrafik zeigt ein Training mit drei Positionen; sie ist ein didaktisches Schema, kein Bild eines realen Teams. A spielt zu B, B zu C, C zu A. Anschließend werden die Rollen gewechselt. Alle können einen Pass erst zeigen und dann versuchen; der Übungsleiter benennt die Aktionen mit kurzen, leicht verständlichen Wörtern.
| B: Anspielstation | ||
| A: Start | Ball und Bewegung im Dreieck | C: Rückpassstation |
| Passfolge: A → B → C → A. Jede Person übernimmt nacheinander alle drei Rollen. | ||
Textalternative: Drei Spielende stehen an den Ecken eines Dreiecks. Der Ball läuft im Uhrzeigersinn von A nach B, von B nach C und von C zurück nach A. Die Rollen wechseln nach jeder Runde. Die Grafik ist eine eigene Idee; ihre Struktur darf als CC0 frei nachgenutzt werden.

Bildnachweis und Textalternative: Feldumriss mit Mittellinie und Torbereichen, Henrbjor, 10.05.2014, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons. Das Bild dient der Orientierung; die eigene Dreiecksübung ist davon inhaltlich unabhängig.

Animationsnachweis und Textalternative: Abrev, 24.01.2022, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons. In der kurzen Schleife bewegen sich zwei verschiedenfarbige Spielerpunkte auf einen gelben Ball zu; der rote erreicht aus ungünstiger Startposition den Ball zu spät. Die Animation zeigt eine Spielsituation und ist kein Beispiel für Migration. Ohne Animation genügt die verbale Schrittfolge A → B → C → A.
Musterlösung und Bewertungsraster
A – Rechnung: Ausgangsquote = 12 geteilt durch 18 mal 100 = 66,7 %. Neue Quote = 16 geteilt durch 18 mal 100 = 88,9 %. Veränderung = 88,9 minus 66,7 = 22,2 Prozentpunkte. Rundungsbedingt können einzelne Ergebnisse minimal abweichen. Vier zusätzliche Jugendliche nehmen im Modell regelmäßig teil.
B – Drei Maßnahmen: Eine Vereinsleitung organisiert innerhalb von zwei Wochen einen vertraulichen Sozialfonds oder Leihschuhe; ein Eltern- und Freiwilligenteam prüft bis zum nächsten Training sichere Mitfahr- oder Buslösungen; die Trainerin erstellt bis Freitag einen einfachen, bebilderten Ablauf mit Trainingsort, Zeit und Kontaktmöglichkeit, bei Bedarf in weiteren Sprachen. Keine dieser Maßnahmen setzt die Herkunft einer Person voraus.
C – Regel und Übung: Regel: „Wir sprechen respektvoll, stoppen Beleidigungen und bieten allen einen Platz im Spiel.“ Im Passdreieck erhalten alle dieselbe Zahl von Ballkontakten und wechseln ihre Positionen; es gibt eine Vorführ- und eine Übungsrunde ohne Leistungsdruck.
D – Quellenkritik: Fakt im Modell: 12 von 18 zuvor und 16 von 18 danach nehmen regelmäßig teil. Begründete Deutung: Die Maßnahmen könnten geholfen haben. Nicht bewiesen: dass sie allein die Verbesserung verursacht haben, dass alle dauerhaft bleiben oder dass dies automatisch gesellschaftliche Integration bedeutet. Offene Frage: Welche Hürden nennen die beiden übrigen Jugendlichen freiwillig, und wie verändert sich die Teilnahme längerfristig?
E – Medienprodukt: Vier Bilder oder vier Textfelder: „18 möchten mitmachen“ → „12 schaffen den Start“ → „Verein beseitigt Hürden“ → „16 trainieren – zwei Fragen bleiben offen“. Nenne „fiktives Beispiel“, Quelle des Zahlenmodells „eigene didaktische Erfindung, 2026“ und die Formel; keine echten Gesichter oder Namen ohne erforderliche Freigaben.
| Bewertungskriterium | 0 Punkte | 2 Punkte | 4 Punkte |
|---|---|---|---|
| Rechnung (0–4) | Falsche oder fehlende Quoten | Eine Quote richtig oder nur kleiner Rundungsfehler | Beide Quoten und 22,2 Prozentpunkte korrekt mit Rechenweg |
| Maßnahmen (0–4) | Keine konkrete Hilfe | Teilweise passende Ideen | Drei konkrete, erreichbare Maßnahmen mit Zuständigkeit |
| Fairness und Training (0–4) | Ausgrenzend oder unklar | Faire Regel oder Übung teilweise | Klare Regel und barrierearme Passübung mit Rollenwechsel |
| Faktenprüfung (0–4) | Behauptungen und Zahlen verwechselt | Zwei Aussagearten unterschieden | Fakt, Deutung und offene Frage sauber getrennt |
| Medienprodukt (0–4) | Kein fertiges Konzept | Verständliche Idee ohne vollständige Quellenlage | Verständliche Bildfolge mit Modellkennzeichnung, Datenschutz und Quellen |
Punkteauswertung: Höchstens 20 Punkte. 0–7: Grundlagen mit Unterstützung üben; 8–13: wichtige Zusammenhänge erfasst; 14–17: sicher angewendet; 18–20: differenziert und gut belegt. Die Zwischenwerte 1 und 3 werden für Teilleistungen vergeben. Das Raster bewertet nur die Lernleistung, nie die Herkunft oder Sprachbiografie.
Interaktive Aufgaben
Multiple-Choice: Teste dein Wissen
Welche Aussage beschreibt Migration am treffendsten? (Verlagerung des Lebensmittelpunkts über regionale oder staatliche Grenzen) (!Jeder Wechsel des Fußballvereins im selben Wohnort) (!Eine bestimmte Fußballformation) (!Die Auswahl eines Fantrikots)
Welche Aussage über Staatsangehörigkeit und Familie ist richtig? (Staatsangehörigkeit und Familiengeschichte sind unterschiedliche Merkmale) (!Ein Nachname beweist eine Staatsangehörigkeit) (!Alle in Deutschland Geborenen haben die gleiche Familiengeschichte) (!Ein Vereinswechsel ändert automatisch die Staatsangehörigkeit)
Welche Region zeigt frühe Verbindungen von Fußball und Einwanderung? (Das Ruhrgebiet mit Bergbau und Zuwanderung) (!Eine unbewohnte Insel ohne Vereine) (!Nur das Weltall) (!Eine ausschließlich virtuelle Spielwelt)
Was wurde durch das Bosman-Urteil im Profifußball besonders beeinflusst? (Spielerwechsel nach Vertragsende und Regeln für EU-Spieler) (!Die Abseitsregel wurde abgeschafft) (!Die Spieldauer wurde verdoppelt) (!Vereine mussten ihre Tore entfernen)
Welche Fußballerin zog als Kind von Ungarn nach Deutschland? (Dzsenifer Marozsán) (!Birgit Prinz) (!Alexandra Popp) (!Almuth Schult)
Was ist eine belegbare Aussage über Gerald Asamoah? (Er absolvierte Länderspiele für Deutschland) (!Er erfand die Bundesliga) (!Er gewann als Torwart jede Weltmeisterschaft) (!Er gründete den DFB im Jahr 1900)
Welche Aussage zur Fankultur ist angemessen? (Ein Foto von Fans beweist keine persönliche Migrationsgeschichte) (!Aus einem Schal kann man die Nationalität sicher ablesen) (!Alle Fans denken politisch identisch) (!Fanclubs sind immer frei von Diskriminierung)
Was verbessert Teilhabe im Amateurverein am ehesten? (Verständliche Informationen und erreichbare Trainingsangebote) (!Nur die Nationalität der Mitglieder erfassen) (!Neue Kinder ohne Erklärung ausschließen) (!Beleidigungen grundsätzlich ignorieren)
Wie groß ist die Teilnahmequote bei 16 von 18 Interessierten ungefähr? (89 Prozent) (!16 Prozent) (!18 Prozent) (!180 Prozent)
Welche Aussage trennt Fakt und Deutung richtig? (Die Zahl der Teilnehmenden ist ein Modellfakt und die Ursache der Veränderung bleibt zu prüfen) (!Eine Vermutung ist automatisch ein Beweis) (!Nach einer Maßnahme sind alle Probleme endgültig gelöst) (!Eine einzelne Biografie gilt immer für alle Menschen)
Memory: Begriffe und Erklärungen
| Migration | Wechsel des Lebensmittelpunkts über eine Grenze |
| Teilhabe | Gleichberechtigt mitspielen und mitentscheiden können |
| Bosman-Urteil | Gerichtsentscheidung von 1995 zu Spielerwechseln in der EU |
| Fankultur | Gemeinsame Bräuche und Aktivitäten von Anhängerinnen und Anhängern |
| Diskriminierung | Benachteiligung wegen zugeschriebener oder tatsächlicher Merkmale |
| Quellenkritik | Prüfen von Beleg, Datum und Aussageabsicht einer Information |
Drag-and-drop: Passende Zuordnung finden
| Ordne den richtigen Begriff zu. | Bedeutung |
|---|---|
| Staatsangehörigkeit | Rechtliche Zugehörigkeit zu einem Staat |
| Familiengeschichte | Biografische Wege von Angehörigen über Generationen |
| Teilhabehürde | Kosten oder Anfahrt verhindern regelmäßiges Training |
| Musterlösung | Nachvollziehbare Antwort mit Rechenweg und Begründung |
| Prozentpunkte | Differenz zweier Prozentwerte |
Kreuzworträtsel: Sechs Fußballbegriffe
| Migration | Wie heißt die Verlagerung eines Lebensmittelpunkts über eine Grenze? |
| Teilhabe | Welcher Begriff bezeichnet gleichberechtigtes Mitmachen und Mitentscheiden? |
| Fankurve | Wie heißt ein Tribünenbereich mit besonders engagierten Anhängern? |
| Fairplay | Welcher Begriff steht für sportliches und respektvolles Verhalten? |
| Abseits | Welche Fußballregel betrifft die Stellung im Moment einer Ballabgabe? |
| Transfer | Wie heißt ein Wechsel eines Profis zu einem anderen Verein? |
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Lückentext: Prüfe die Kernideen
Offene Aufgaben
Leicht
- Migration: Formuliere in zwei eigenen Sätzen einen Unterschied zwischen Migration und Staatsangehörigkeit; gib ein erfundenes Beispiel.
- Fußball: Zeichne ein einfaches Spielfeld und markiere drei Orte, an denen Menschen im Verein zusammenarbeiten können.
- Fankultur: Beschreibe das historische Bild mit den portugiesischen Fans von 2006 und schreibe eine Aussage auf, die man daraus nicht ableiten darf.
- Fair Play: Verfasse drei kurze Regeln für eine freundliche neue Trainingsgruppe; verwende einfache, verständliche Sprache.
Standard
- Fußballgeschichte: Erstelle eine Zeitleiste mit fünf Stationen von früher Ruhrgebietsmigration bis zum Bosman-Urteil und belege zwei Stationen mit Quellen.
- Dzsenifer Marozsán: Vergleiche ihre Fußballbiografie mit der von Gerald Asamoah, ohne daraus verallgemeinernde Aussagen über ganze Gruppen zu machen.
- Medienkompetenz: Untersuche zwei öffentliche Artikel über Fußball und Migration; trenne darin je einen Fakt, eine Deutung und eine offene Frage.
- Fußballtraining: Erstelle ein bebildertes Passdreieck mit drei Stationen und einem kurzen Anleitungstext für neue Mitspielende.
Schwer
- Statistik: Rechne im Modellfall beide Teilnahmequoten, die Differenz in Prozentpunkten und eine alternative Entwicklung mit 15 Teilnehmenden aus; deute Grenzen der Zahlen.
- Integration: Entwickle einen Maßnahmenplan für einen fiktiven Verein mit drei Zugangsbarrieren, Zuständigkeiten, Termin und Erfolgskontrolle.
- Rassismus: Erörtere die These, dass sportlicher Erfolg automatisch gesellschaftliche Anerkennung bedeutet; nutze die Özil-Debatte von 2018 mit mindestens zwei belegten Perspektiven.
- Mediengestaltung: Produziere ein eigenes 60-Sekunden-Storyboard, Audioformat, Poster oder Video über „Fußball für alle“, kennzeichne fiktive Daten und achte auf Quellen, Bildrechte und Datenschutz.


Lösungen und Erwartungshorizont zu den offenen Aufgaben
Leicht 1: Migration beschreibt einen Ortswechsel des Lebens; Staatsangehörigkeit ist eine rechtliche Eigenschaft. Eine fiktive Person kann eine deutsche Staatsangehörigkeit haben und mit ihrer Familie innerhalb Deutschlands umziehen.
Leicht 2: Markiert sind zum Beispiel Spielfeld, Trainerbank und Vereinsheim; auf dem Feld übt man zusammen, an der Bank berät man sich und im Vereinsheim plant man gemeinsam. Die Kooperation ist wichtiger als kunstvolle Zeichnung.
Leicht 3: Das Foto zeigt portugiesische Fans 2006 in Köln. Es beweist nicht, ob eine abgebildete Person ausgewandert ist, welchen Pass sie hat oder heute noch Fan ist.
Leicht 4: Beispiel: „Wir lernen Namen“, „Wir stoppen Beleidigungen“ und „Jede Person darf mitspielen“. Die Regeln sind kurz, positiv und anwendbar.
Standard 5: Beispielstationen um 1900 Zuwanderung und Bergbau, ab 1933 Ausschlüsse, ab den 1950er-Jahren Arbeitsmigration, 1963 Bundesliga, 1995 Bosman-Urteil. Die bpb-Quelle belegt die Zusammenhänge.
Standard 6: Gemeinsamkeit: Beide spielten für Deutschland und werden mit Migrationsgeschichten in Verbindung gebracht. Unterschied: Marozsán zog als Kind aus Ungarn um; Asamoah wurde in Ghana geboren und spielte später für die Männer-Nationalelf. Keine dieser Biografien bildet alle Erfahrungen ab.
Standard 7: Als Fakt eignet sich eine dokumentierte Jahreszahl, als Deutung eine mit Gründen versehene Bewertung, als offene Frage beispielsweise die langfristige Wirkung einer Vereinsmaßnahme. Autor, Datum und Quellen nennen.
Standard 8: Ein korrekter Plan zeigt A, B und C, die Passfolge A → B → C → A und einen Wechsel der Rollen. Eine Bildlegende genügt als barrierearme Anleitung.
Schwer 9: 12 von 18 = 66,7 Prozent; 16 von 18 = 88,9 Prozent; Plus = 22,2 Prozentpunkte. Alternativ 15 von 18 = 83,3 Prozent und Plus gegenüber dem Ausgangswert = 16,7 Prozentpunkte. Die veränderte Teilnahme beweist keine bestimmte Ursache.
Schwer 10: Beispiel: Beitragsfonds durch den Vorstand bis Woche zwei, leicht lesbarer Trainingsplan durch die Trainerin bis Freitag, sichere Mitfahrmöglichkeit durch freiwillige Familien bis Woche drei. Nach sechs Wochen Teilnahme anonym und freiwillig prüfen.
Schwer 11: Sportliche Anerkennung kann Sichtbarkeit schaffen; sie schützt nicht sicher vor rassistischen Anfeindungen. Der politische Fototermin 2018 ist kritisierbar, während pauschale Herkunftsangriffe unzulässig sind. Trenne dokumentierte Ereignisse von Bewertungen.
Schwer 12: Das Medienprodukt enthält eine klare Kernbotschaft, mindestens zwei überprüfbare Angaben, Quelle und Datum, einen deutlich gekennzeichneten Modellfall, gut lesbare Sprache und nur selbst erstellte oder korrekt lizenzierte Medien. Echte Kinder nur mit geeigneten Freigaben aufnehmen; besser Symbole nutzen.
Lernkontrolle
- Begriffe: Erkläre, warum „ausländischer Profi“, „in Deutschland geborene Person mit Einwanderungsfamilie“ und „selbst eingewanderte Person“ nicht dieselbe statistische Gruppe sein müssen.
- Geschichte: Zeige an zwei Zeitpunkten, wie Einwanderung und Vereinsfußball in Deutschland zusammenhängen; nenne auch einen historischen Ausschluss.
- Fußballerinnen und Fußballer: Vergleiche zwei Biografien mit Bezug auf Geburtsort, Spielerweg und die Grenzen einer Verallgemeinerung.
- Datenkompetenz: Nutze das fiktive Vereinsbeispiel, berechne die prozentuale Teilnahme vor und nach den Maßnahmen und erkläre den Unterschied zwischen Prozent und Prozentpunkten.
- Urteilskompetenz: Unterscheide in einem kurzen Fan-Kommentar eine belegte Aussage, eine Wertung und eine rassistische Verallgemeinerung; begründe eine faire Reaktion.
- Transfer: Entwirf eine Trainingseinladung für alle mit Zeitpunkt, Ort, Kostenregel, Kontakt und einer barrierearmen Kurzübung; benenne zwei Fragen zur Prüfung der Wirkung.
Lösungshinweise zur Lernkontrolle
Zu 1: Rechtlicher Pass, Geburtsort und Wohnsitzwechsel sind verschiedene Merkmale; Umfragen benutzen unterschiedliche Kategorien.
Zu 2: Etwa polnische und masurische Migration ins Ruhrgebiet um 1900 sowie Arbeitsmigration ab den 1950ern; im Nationalsozialismus wurden unter anderem jüdische Vereinsmitglieder ausgeschlossen.
Zu 3: Beispielsweise Marozsán und Gündoğan: eigener Umzug als Kind einerseits, Aufwachsen in Deutschland mit familiärer Einwanderungsgeschichte andererseits. Daraus ergeben sich keine allgemeinen Persönlichkeitsmerkmale.
Zu 4: 66,7 Prozent, 88,9 Prozent und 22,2 Prozentpunkte; Prozentpunkte messen den direkten Abstand zwischen zwei Prozentwerten.
Zu 5: Fakt muss belegt sein; Meinung muss als solche erkennbar sein; rassistische Pauschalisierungen wegen Herkunft sind zurückzuweisen, unabhängig von sportlichen Ergebnissen.
Zu 6: Eine Einladung nennt einfache Angaben und Hilfen zu Kosten und Anfahrt. Offene Fragen sind beispielsweise „Kommen nach drei Monaten weiterhin alle?“ und „Welche Hürden bestehen noch?“.
Lernnachweis
Du zeigst dein Lernen mit einem Portfolio aus einem Begriffsglossar (mindestens sechs Fachwörter), einer mit zwei Quellen belegten historischen Zeitleiste, einer Biografieanalyse ohne Zuschreibungen, einer korrekt gerechneten Tabelle zum Modellfall und einem eigenen Medienprodukt (Poster, Textstory, Audio oder Video). Ergänze eine kurze Reflexion: Was ist sicher belegt? Welche Deutung vertrittst du? Welche Frage bleibt offen? Ein guter Lernnachweis enthält überprüfbare Quellen mit Datum, respektvolle Sprache, korrekte Bildrechte, konkrete Vereinsmaßnahmen und die verständliche Lösung des Modellfalls. Die Teilnahme am Fußball ist keine Voraussetzung für die Bearbeitung.
Selbstprüfung: Meine Fakten sind belegt; meine Deutungen sind als solche gekennzeichnet; ich nenne Gegenargumente; ich verwende keine privaten Daten; die Medien lassen sich auch ohne Video verstehen; ich habe die Quoten richtig berechnet. Partnerfeedback und Lehrkraftfeedback dürfen ergänzen, ersetzen aber nicht die eigene Prüfung.
OER und Wikipedia
Einbettbares Grundlagenmaterial: Der Artikel „Fußball in Deutschland“ bietet weiterführende Informationen zur Geschichte und zu Vereinen; er behandelt Migration nicht erschöpfend und muss dafür durch die folgenden Fachquellen ergänzt werden.
Fachquellen und Aktualität (Recherche 03.11.2026):
- bpb: Migranten im deutschen Fußball und die vielfältige Nationalmannschaft der Männer, Diethelm Blecking, 14.06.2024 – historische Analyse und Streitfall Özil.
- bpb: Integration in und durch Sportvereine, Sebastian Braun, 14.06.2024 – Chancen, Grenzen und empirische Belege.
- Mediendienst Integration: Fußball, Datenstand 23.01.2026 – aktuelle statistische Einordnung, nicht mit individuellen Herkunftsmerkmalen verwechseln.
- DFB: Anti-Rassismus-Projekte und DFB: Unity EURO Cup, 16.10.2025 – Praxisbeispiele, jeweils Verbandsdarstellung.
- DFB-Journal 04/2016 und DFB-Datencenter: Marozsán; DFB-Datencenter: Asamoah – historische biografische Angaben.
- Bundesliga: Gündoğan, 01.09.2025 – biografischer Vereinsüberblick.
Medienquellen, Urheber, Daten und Rechte: Alle eingestreuten Commons-Bilder und die Animation sind an ihrer jeweiligen Stelle mit Urheber, Aufnahmedatum, genauer Commons-Dateiseite, Lizenz und Textalternative belegt. Verwendet wurden Spekking 2006, CC BY-SA 4.0, Maurizio 2019, CC BY-SA 4.0, xtranews.de 2012, CC BY 2.0, MALLEN 2017, CC BY-SA 2.0, Ardfern 2021, CC BY-SA 4.0, Ohrndorf 2006, CC BY-SA 2.0 DE, Kora27 2018, CC BY-SA 4.0, Henrbjor 2014, CC BY-SA 3.0 und Abrev 2022, CC BY-SA 4.0. Bitte die auf den Dateiseiten genannten Lizenzbedingungen bei Bearbeitung und Weiterverwendung beachten.
Videos: DOSB-Kurzfilm von 2023 und Erklärfilm von FORMATFABRIK von 2019 sind identifizierte YouTube-Veröffentlichungen. Ihre Einbettung ist keine Übertragung einer freien Lizenz. Die Originale verbleiben bei den Anbietern; keine Downloads oder Ausschnitte ohne Berechtigung. Bestehende Datenschutzschalter, Jugendschutzvorgaben und die gewählte VIDIS-Freigabe beachten. Die textlichen Erklärungen und Aufgaben stehen auch ohne eingebettete Videos zur Verfügung. Die eigene Passdreieck-Tabelle und der fiktive Modellfall sind neu erstelltes Material mit Freigabe CC0; externe Bilder wurden nicht verändert.
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