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Ein Logistikkonzept verständlich präsentieren - Logistikprojekt und Kundenlösung - Ausbildung

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Ein Logistikkonzept verständlich präsentieren - Logistikprojekt und Kundenlösung - Ausbildung

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Einleitung

Du bist im dritten Ausbildungsjahr der Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung. In diesem vollständigen aiMOOC präsentierst du einen fiktiven Logistikauftrag so, dass die Einkaufsleitung Ziele, Alternativen, Kosten, Qualitätsnachweise, Risiken und offene Entscheidungen nachvollziehen kann. Du lernst, nachvollziehbar zu rechnen, Modellannahmen offen zu legen, eine Präsentation kundengerecht zu strukturieren und kritische Rückfragen sachlich zu beantworten.

Quellen und Lernortabgrenzung, recherchiert am 21.10.2026: Der KMK-Rahmenlehrplan vom 30.04.2004 regelt den schulischen berufsbezogenen Unterricht: Lernfeld 12 betrifft Beschaffungslogistik, Lernfeld 13 Distributionslogistik, Lernfeld 14 Marketingmaßnahmen einschließlich Präsentations- und Verhandlungstechniken, Lernfeld 15 wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Die betriebliche Ausbildung folgt hingegen der Ausbildungsordnung vom 26.07.2004 (BGBl. I S. 1902) und ihrem Ausbildungsrahmenplan, darunter Kommunikation, logistische Dienstleistungen, Marketing, Kostenrechnung und Qualitätsmanagement. Schulische Lernfelder und betriebliche Ausbildungspositionen sind verschiedene Ordnungsebenen. Beide Primärquellen findest du unten als Links, ohne geschützte Volltexte.

Sicherheit und Vertraulichkeit: Sämtliche Daten, Unternehmen, Tarife, Angebote und Ergebnisse sind frei erfunden. Weder reale Schülerdaten noch echte Betriebsgeheimnisse verwenden. Keine Herstellerfreigaben, Kooperationen, Prüfungsaufgaben oder Rechtsfreigaben werden behauptet. Fahr-, Stapler-, Kran-, Elektro-, Druck- oder Gefahrstoffarbeiten sind keine Inhalte zur eigenständigen praktischen Durchführung; reale Tätigkeiten erfordern qualifiziertes Personal, Aufsicht und betriebliche Regeln. Dieser Kurs ersetzt keine Befähigung.


Kundenwünsche in Anforderungen übersetzen


Ein vollständig fiktiver Logistikauftrag

Die erfundene Papierhandel Süd GmbH hat ein Zentrallager in der Modellregion Augsburg. Sie möchte 120 Paletten pro Woche an 20 Modellfilialen verteilen. Jede Filiale benötigt im vereinfachten Fall sechs Paletten; pro Palette gelten 400 kg inklusive Verpackung. 20 × 6 = 120 Paletten; 120 × 400 kg = 48.000 kg = 48 t pro Woche. Wir unterstellen unkritische Büroartikel ohne Gefahrgut, gleichen Bedarf je Filiale und vereinfachte Transportbedingungen. Eine reale Geografie- oder Marktpreisaussage ist darin nicht enthalten.

Die Kundin will transparente Wochengesamtkosten, verlässliche Anlieferungen, einen dokumentierten Status und klare Zuständigkeiten. Erstelle zuerst ein Lastenheft: Welche Leistung ist erwünscht? Das Pflichtenheft konkretisiert anschließend die technische und organisatorische Umsetzung. Trenne Muss-Anforderungen, optionale Wünsche, explizite Modellannahmen und noch zu klärende Punkte. Beschreibe den Leistungsumfang aus Kundensicht, statt nur die Fahrzeuge aufzuzählen.

Vereinfachte Darstellung einer Lieferkette: Stern; SVG-Bearbeitung Voskos; Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Die Grafik ist kein Plan der erfundenen Filialen.


Eine überprüfbare Nutzenbotschaft

Eine gute Kundenbotschaft lautet beispielsweise: „Sie erhalten einen nachvollziehbaren Ablauf für 120 Paletten je Woche samt Bericht über Menge, Termin und Abweichungen.“ Vermeide Formulierungen wie „garantiert ohne Schäden“, wenn weder ein Vertrag noch ein Leistungsnachweis vorliegt. Nenne die Kriterien Menge, Zeitfenster, Informationsqualität und Kosten; formuliere dazu die benötigten Kennzahlen und Messregeln.


Varianten und Transportprozess erklären


Direktverkehr oder gebündelte Verteilung

Variante A ist eine vollständig fiktive Direktzustellung inklusive vereinbartem Modell-Leistungsumfang zum Wochenpauschalpreis von 7.200 €. Variante B bündelt die Paletten zuerst über einen angenommenen Umschlagpunkt in der Modellregion Nürnberg und beliefert von dort die 20 Filialen. Für den Hauptlauf werden 33 Palettenplätze je Fahrt unterstellt. Die Rechnung 120 / 33 = 3,64 erfordert vier ganze Fahrten. Vier Fahrten bieten 132 Palettenplätze, also 12 freie Plätze. Die angenommene Masse von 33 voll beladenen Paletten beträgt 13.200 kg; reale Fahrzeugeignung, Abmessungen, Achslasten, zulässige Gewichte und Sicherung sind hieraus nicht freigegeben.

Schema eines Logistiknetzes; aalhyster; Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.


Physischer Warenfluss und begleitender Datenfluss

Der Warenfluss lautet: Zentrallager → Hauptlauf → Umschlagpunkt → zwanzig modellhafte Ausliefertouren → Empfang. Der Datenfluss umfasst Transportauftrag, Packstückliste, Statusmeldungen, dokumentierte Abweichungen, Ablieferbeleg und den Qualitätsbericht. Für jede Schnittstelle benennst du die verantwortliche Rolle. Bei einer Verspätung prüfst du den Status, stimmst Ersatzoptionen und Kundenmeldung ab und hältst die Abweichung fest. Keine pauschale Zusicherung ohne Prüfung.

Palettenlager als ergänzendes Anschauungsbild; Axisadman; Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Audio zur Beobachtung: Die Aufnahme eines Flurförderzeugs erlaubt eine Diskussion darüber, wie Lärm und Verständigung in Arbeitsumgebungen zusammenspielen. Sie ist keine Sicherheitsunterweisung und keine Aufforderung, ein Fahrzeug zu bedienen. Quelle: Work With Sounds/Werstas; Aufnahme Aki Laulajainen; CC BY 4.0.


Kostenvergleich und Entscheidung erläutern


Wöchentliche Kalkulation der Hubvariante

Modellkosten Rechenansatz Wochenbetrag
Hauptlauf 4 Fahrten zu 480 € 1.920 €
Umschlag 120 Paletten zu 7 € 840 €
Filialzustellung 20 Touren zu 145 € 2.900 €
Statussystem Fiktive Pauschale 280 €
Qualitätsbearbeitung Fiktive Pauschale 160 €
Zwischensumme Summe der fünf Positionen 6.100 €
Modellreserve 5 % der Zwischensumme 305 €
Gesamt B 6.100 € plus 305 € 6.405 €

Variante A kostet 7.200 € pro Woche. Das Modell ergibt B mit 6.405 €, also 795 € weniger pro Woche. Kosten pro Palette: A = 7.200 / 120 = 60,00 €/Palette; B = 6.405 / 120 = 53,375 €/Palette, auf Cent gerundet 53,38 €/Palette. Die prozentuale Entlastung relativ zu A beträgt 795 / 7.200 × 100 = 11,04 %. Erläutere immer Bezugsgröße und Zeitraum. Die fiktiven Werte sind weder echte Angebote noch Prognosen.


Gegenprobe durch Sensitivität

Erhöht sich der Umschlagkostenansatz hypothetisch von 7 € auf 9 € je Palette, steigen die direkten Kosten um 120 × 2 € = 240 €. Die neue Zwischensumme beträgt 6.340 €, die neu gerechnete 5-%-Reserve 317 € und die Gesamtkosten 6.657 €. Die Ersparnis gegenüber A sinkt auf 543 €. Die Variante bleibt im Modell günstiger, doch vor einem realen Vertrag wären Leistungsabgrenzung, Kapazität, Konditionen, Zusatzkosten und Verfügbarkeit zu prüfen.

Generisches Materialfluss-Schema; David pogrebeshsky; Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.


Qualität, Nachweise und Risiken aufzeigen


Messgrößen fair erläutern

OTIF steht für „On Time In Full“: Eine Position wird vollständig und termingerecht geliefert. Für vier Modellwochen unterstellen wir 480 geplante Palettenpositionen, davon 468 pünktlich und vollständig. OTIF = 468 / 480 × 100 = 97,50 %; das angenommene Qualitätsziel liegt bei mindestens 97 %. Bei 465 passenden Positionen wären es 465 / 480 × 100 = 96,875 %, gerundet 96,88 % und das Ziel wäre verfehlt. Die Zielquote darf nicht als echte bisherige Leistung vermarktet werden.

Für dieselben 480 Positionen werden hypothetisch zwei beschädigte Positionen dokumentiert: 2 / 480 × 100 = 0,4167 %, gerundet 0,42 %. Nenne dabei Definition, Nenner, Zeitraum, Datenquelle und Behandlung von Sonderfällen. Nicht jede beschädigte Position ist automatisch verspätet; Kennzahlen sind einzeln zu interpretieren. Ein Qualitätsbericht enthält geplante und tatsächliche Mengen, Zeitpunkte, Meldungen, Ursachen, Korrekturen und Zuständigkeiten.


Risikokommunikation und Umweltziele

Eskalation im Übungsfall: Abweichung erkennen → Fachstelle informieren → Kundenkontakt abstimmen → mögliche Alternative prüfen → dokumentieren → Wirksamkeit überprüfen. Ein Transportprozess ist nur dann plausibel, wenn die Informationsschnittstellen mitgeplant werden.

Für eine belastbare CO₂e-Aussage über A und B brauchst du beide vollständigen Transportketten, reale Fahrleistungen, Fahrzeug- und Energiedaten, Auslastungen und begründete Systemgrenzen. Aus vier Hauptlauffahrten allein ergibt sich keine verifizierte Umweltentlastung; eine vorläufige ökologische Chance ist entsprechend zu kennzeichnen. Rechtliche oder normative Konformität wird hier nicht bescheinigt.


Präsentieren, nachfragen und abschließen


Aufbau einer siebenminütigen Kundenpräsentation

Nutze sieben logisch aufeinanderfolgende Folien: Kundenproblem, Anforderungen, Güter- und Datenfluss, Varianten, Kosten mit Rechenweg, Qualität und Risiken sowie Empfehlung mit offenen Punkten. Jede Folie benötigt eine klare Kernaussage und sparsame, lesbare Informationen. Ein Balkendiagramm mit den Wochenwerten 7.200 € und 6.405 € erhält eine Nulllinie und identische Maßeinheiten. Trenne Zahlen, Schlussfolgerungen und bloße Annahmen.

Beispiel für den Einstieg: „Sie möchten wöchentlich 120 Paletten zuverlässig an 20 Filialen verteilen. Wir vergleichen zwei vollständig modellierte Abläufe nach Kosten und Leistungsnachweisen.“ Als Entscheidungsvorschlag: „Die Hubvariante ist bei unveränderten Annahmen wöchentlich 795 Euro günstiger. Wir empfehlen eine weitere Prüfung, nicht die sofortige unbedingte Freigabe.“


Fragen beantworten und Entscheidungsreife markieren

Reagiere auf „Ist Umschlag nicht zu riskant?“ mit Zuhören, einer kurzen Zusammenfassung der Sorge, einem Hinweis auf OTIF-Messung, Eskalationsprozess und offenen Nachweisen. Behaupte niemals, dass ein fiktiver Wert bereits real gemessen wurde. Ein Alleinstellungsmerkmal ist ein belegbarer Vorteil; reine Werbebehauptungen genügen nicht. Bitte nach der Präsentation um Feedback und dokumentiere offene Punkte für die zuständigen Fachstellen. Die endgültige Umsetzung erfolgt nur nach betrieblichen und fachlichen Freigaben.

Video (deutsch): 3. Platz beim IHK-Azubi-Video-Contest: A+H GmbH - Kaufleute für Spedition & Logistikdienstleistung – IHK für Oberfranken Bayreuth. Berufseinblick in Spedition und Logistikdienstleistung, veröffentlicht von der IHK für Oberfranken Bayreuth. Kein Nachweis für eine Kooperation mit dem fiktiven Lernbetrieb oder MOOCwiki. Rechte beim jeweiligen Anbieter; keine freie Inhaltslizenz behauptet.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Wissen und Anwendung

Wie viele Paletten werden im Modell pro Woche geliefert? (120 Paletten) (!20 Paletten) (!400 Paletten) (!480 Paletten)



Rückmeldung: Zwanzig Filialen mit je sechs Paletten ergeben zusammen 120 Paletten.

Wie groß ist die gesamte wöchentliche Gütermasse? (48 Tonnen) (!4,8 Tonnen) (!480 Tonnen) (!12 Tonnen)



Rückmeldung: 120 Paletten multipliziert mit 400 Kilogramm sind 48000 Kilogramm beziehungsweise 48 Tonnen.

Wie viele Fahrten benötigt die Hubvariante bei 33 Palettenplätzen? (Vier Fahrten) (!Drei Fahrten) (!Zwei Fahrten) (!Eine Fahrt)



Rückmeldung: 120 geteilt durch 33 ist größer als drei; ganze Transporte sind auf vier aufzurunden.

Welche Summe sind die direkten Modellkosten vor Reserve? (6100 Euro) (!6405 Euro) (!7200 Euro) (!840 Euro)



Rückmeldung: 1920 plus 840 plus 2900 plus 280 plus 160 ergibt 6100 Euro.

Was kostet die Hubvariante einschließlich fünf Prozent Reserve? (6405 Euro) (!6100 Euro) (!7505 Euro) (!5800 Euro)



Rückmeldung: Fünf Prozent von 6100 Euro sind 305 Euro; zusammen ergeben sich 6405 Euro.

Wie hoch ist der Kostenvorteil B gegenüber A je Woche? (795 Euro) (!305 Euro) (!240 Euro) (!160 Euro)



Rückmeldung: 7200 minus 6405 Euro sind 795 Euro bei angenommen gleichem Leistungsumfang.

Wie hoch ist die angenommene OTIF Quote bei 468 von 480 Positionen? (97,5 Prozent) (!95 Prozent) (!100 Prozent) (!48 Prozent)



Rückmeldung: 468 geteilt durch 480 ergibt 0,975 und damit 97,5 Prozent.

Welche Aussage zu CO2e ist sachgerecht? (Ohne vollständige Vergleichsdaten keine präzise Einsparung behaupten) (!Allein vier Fahrten beweisen Klimaneutralität) (!Eine Reserve ist stets eine Emissionsbilanz) (!Weniger Folien verringern Transportemissionen)



Rückmeldung: Energieträger, Routen, Vor- und Nachläufe und Auslastung beider Varianten sind für einen Vergleich erforderlich.

Was ist die wichtigste Funktion einer guten Präsentationsfolie? (Eine überprüfbare Kernaussage verständlich zeigen) (!Alle Rohdaten in kleiner Schrift abbilden) (!Offene Fragen verbergen) (!Eine unbelegte Garantie nennen)



Rückmeldung: Die Kernaussage soll den Nutzen erklären und belegbare Informationen liefern.

Was beschreibt der KMK Rahmenlehrplan primär? (Schulische Lernfelder des Berufs) (!Eine verbindliche Modelltransportquote) (!Die fiktive Tourenpauschale) (!Eine Freigabe für Flurförderzeuge)



Rückmeldung: Der KMK Rahmenlehrplan strukturiert Berufsschulunterricht; die Ausbildungsordnung regelt andere betriebliche Ausbildungsinhalte.



Memory

Verbinde sechs Begriffe mit den richtigen Definitionen.

Lastenheft Kundenanforderungen in verständlicher Form
Pflichtenheft Konkretisierung der geplanten Umsetzung
Hauptlauf Transport auf der übergeordneten Verbindung
OTIF Quote pünktlich und vollständig erfüllter Positionen
Hub Knotenpunkt zum Bündeln und Verteilen
Reserve Kalkulatorisch vorsorglich berücksichtigter Betrag





Drag and Drop

Finde zu jedem Schritt seine Zweckbeschreibung.

Fachlicher Schritt Zugehöriger Zweck
Bedarfsklärung Anforderungen der Filialen feststellen
Disposition Transporte und Kapazitäten planen
Kalkulation Wöchentliche Kosten vergleichen
Qualitätsmessung Leistungsquote mit Bezugsgröße prüfen
Kundenpräsentation Entscheidung und offene Punkte vermitteln





Kreuzworträtsel

Löse die sechs Begriffe aus dem Unterrichtsfall.

Palette Welche genormte Ladeeinheit trägt die Modellgüter?
Umschlag Wie heißt das Umladen an einem Transportknoten?
Reserve Wie heißt der vorsorgliche Kostenzuschlag?
Kennzahl Wie nennt man einen verdichteten Leistungsindikator?
Angebot Was fasst eine vorgeschlagene Kundenleistung samt Kosten zusammen?
Logistik Welcher Fachbegriff umfasst Planung und Steuerung von Warenflüssen?





LearningApps

Nutze Suchergebnisse zu Logistikkonzept und Präsentation ergänzend; externe Übungen müssen vor Verwendung fachlich geprüft werden.


Lückentext

Ergänze die passenden Modellwerte und Begriffe.
Pro Woche werden

Paletten versendet.
Diese Ladung wiegt insgesamt

Tonnen.
Je Hauptlauffahrt werden maximal

Palettenplätze angenommen.
Es sind daher

ganze Fahrten erforderlich.
Der fiktive Direktverkehr kostet

Euro pro Woche.
Die Zwischensumme für die Hubvariante beträgt

Euro.
Der kalkulierte Risikopuffer umfasst

Euro.
Der modellhafte Wochenpreis B beträgt

Euro.
Der wöchentliche Kostenvorteil beträgt

Euro.
Die Quote aus pünktlichen und vollständigen Leistungen heißt

.
Eine Quote verlangt einen sachgerechten

.
Offene Umsetzungsdetails werden im

beschrieben.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Bedarf erfassen: Notiere vier Anforderungen und zwei offene Annahmen des vollständig fiktiven Kundenauftrags.
  2. Prozess skizzieren: Zeichne Güter- und Datenfluss zwischen Zentrallager, Hub und Modellfilialen.
  3. Einheiten prüfen: Rechne Palettenanzahl, Wochenmasse und notwendige Hauptlauffahrten samt Rechenweg.
  4. Kernaussagen schreiben: Gib jeder der sieben Präsentationsfolien eine präzise Kundenbotschaft.


Standard

  1. Kosten vergleichen: Stelle sämtliche Einzelposten von B den 7200 Euro von A gegenüber und berechne Kosten je Palette.
  2. OTIF auswerten: Erkläre anhand von 468 passenden unter 480 geplanten Positionen die Ergebniszahl und ihre Aussagegrenzen.
  3. Einwände üben: Führe mit einer zweiten Person ein fiktives Kundengespräch über Preis und Termintreue und dokumentiere Rückfragen.
  4. Meldeweg entwickeln: Erstelle eine Verantwortungsmatrix für einen angenommenen Lieferverzug, ohne echte Unternehmensdaten.


Schwer

  1. Kostenstress testen: Rechne die Änderung des Umschlagsatzes auf neun Euro je Palette vollständig mit neuem Risikopuffer durch.
  2. Präsentation gestalten: Erstelle eine siebenminütige Präsentation mit sieben eigenständig erstellten Folien, Quellen und gekennzeichneten Annahmen.
  3. Entscheidungsgespräch führen: Simuliere drei schwierige Kundeneinwände, belege deine Antworten und protokolliere notwendige Nachprüfungen.
  4. Umweltvergleich planen: Entwickle eine Liste notwendiger Fahrzeug-, Distanz- und Energiedaten, ohne unbelegte CO2e-Aussagen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Kalkulation nachrechnen: Erkläre, warum die 5-Prozent-Reserve auf 6100 Euro und nicht auf den Angebotspreis A bezogen ist.
  2. Transportkapazität bewerten: Zeige den Unterschied zwischen Palettenstellplätzen und rechtlich beziehungsweise technisch zulässiger Fahrzeugnutzlast.
  3. Zielwert prüfen: Berechne OTIF für 465 von 480 Positionen und entscheide im Verhältnis zum Ziel von mindestens 97 Prozent.
  4. Visualisierung beurteilen: Begründe, wie du die 795 Euro Differenz seriös in einer Tabelle und in einem Diagramm zeigst.
  5. Entscheidung begründen: Formuliere eine bedingte Empfehlung samt drei noch ungeklärten Freigabevoraussetzungen.
  6. Vertraulichkeit schützen: Entwirf eine Prüfliste zum Ausschluss realer Namen, Auftragsdaten und Geschäftsgeheimnisse.
  7. Nachhaltigkeit einordnen: Begründe, weshalb nur die Hauptlauffahrten keine Bilanz der gesamten Logistikkette erlauben.


Lernnachweis

Zum Kompetenznachweis gehören eine strukturierte Kundenanforderungsliste, das Diagramm von Material- und Informationsfluss, der vollständig prüfbare Kostenvergleich einschließlich Reserve und Sensitivität, ein KPI-Blatt mit Zähler, Nenner und Zeitraum, die sieben Folien einer Kundenpräsentation sowie ein Protokoll des Einwandgesprächs. Bewertet werden sachliche und rechnerische Richtigkeit, verständliche Sprache, belastbare Quellen, korrekt gekennzeichnete Modellannahmen, Kundennutzen und Reflexion. Keine dieser schulischen Modellleistungen ersetzt fachliche, betriebliche, technische oder rechtliche Freigaben.


OER und Wikipedia

Amtliche und fachliche Quellen, überprüft am 21.10.2026:

Exakte Mediennachweise (Originaldatei, Quelle, Urheber und Lizenz):

Mediendatei Quelldatei Urheber Lizenz
File:A company's supply chain (de).svg Wikimedia Commons Stern und Voskos CC BY-SA 3.0
File:Supply Chain Network Example.png Wikimedia Commons aalhyster CC BY-SA 3.0
File:Modern warehouse with pallet rack storage system.jpg Wikimedia Commons Axisadman CC BY-SA 3.0
File:Supply chain network.png Wikimedia Commons David pogrebeshsky CC BY-SA 4.0
File:WWS Forklifttruck.ogg Wikimedia Commons Work With Sounds/Werstas, Aufnahme Aki Laulajainen CC BY 4.0

YouTube-Quellennachweis: 3. Platz beim IHK-Azubi-Video-Contest: A+H GmbH - Kaufleute für Spedition & Logistikdienstleistung – IHK für Oberfranken Bayreuth. Einbettung über YouTube; keine freie Nachnutzungslizenz oder Kooperation behauptet.



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