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Eigene Fußballspiele erfinden - Fußballtraining

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Eigene Fußballspiele erfinden - Fußballtraining

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Einleitung

Wie wird aus einer Idee ein faires und spannendes Fußballspiel? Du erfindest eine eigene Spielform, indem du zuerst ein Spielziel festlegst, dann Spielfeld, Teams und Tore planst und schließlich wenige eindeutige Regeln formulierst. Im Trainingslabor probierst du deine Idee aus, beobachtest die Wirkung und verbesserst sie. Dabei zählt nicht, wer schon am besten Fußball spielt: Alle sollen häufig am Ball sein, Entscheidungen treffen und mit Freude mitmachen können.

Kleine Kinderfußballgruppe beim Training; Beispiel für ein überschaubares Spielfeld. Foto: W.carter, 24.08.2026, CC BY 4.0.
Kleine Kinderfußballgruppe beim Training; Beispiel für ein überschaubares Spielfeld. Foto: W.carter, 24.08.2026, CC BY 4.0.

Textalternative: Eine Gruppe junger Kinder trainiert auf einem Fußballplatz. Die Aufnahme zeigt ein Training vom 24. August 2026, kein aktuelles Vereinsaufgebot.

Lernziele: Du kannst ein überprüfbares Ziel benennen, ein sicheres Spielfeld zeichnen, eine Spielidee in höchstens drei Kernregeln erklären und einen Test anhand von Beobachtungen auswerten. Coaches lernen, Varianten für unterschiedliche Alters- und Leistungsgruppen anzubieten.

Video und Textalternative: DFB (Verband), „Vom Trainerzimmer auf den Trainingsplatz“, veröffentlicht am 13.05.2023. Hannes Wolf und Peter Hermann erläutern unterschiedliche kleine Spielformen; ab 17:55 werden beispielhaft Spiele mit mehreren Toren vorgestellt. Plattform-Video über die offizielle YouTube-Einbettung, kein frei lizenziertes Downloadmaterial. Du kannst den Kurs auch ohne das Video bearbeiten.


Von der Idee zum Spielziel


Zuerst entscheiden, was gelernt werden soll

Eine Spielform ist ein vereinfachtes Fußballspiel mit einer klaren Lernabsicht. Frage dich: Sollen die Mitspielenden mehr dribbeln, Pässe in freie Räume spielen, umschalten, miteinander sprechen oder gemeinsam Tore vorbereiten? Ein gutes Ziel beschreibt sichtbares Verhalten. „Wir spielen schöner“ ist ungenau. „In jeder Runde erhalten möglichst alle Teammitglieder eine Ballaktion“ lässt sich beobachten.

Die DFB-Trainingsphilosophie Deutschland stellt Freude, Intensität und Wiederholung in kleinen Spielformen in den Mittelpunkt. Das ist ein Anstoß zum Erfinden und kein starres Rezept. Eine selbst entwickelte Trainingsform ist keine offizielle Wettkampfregel des DFB. [1]


Der Spielideen-Kompass

Frage Beispiel für deine Entscheidung Woran erkennst du den Erfolg?
Wozu? Freie Räume wahrnehmen Mehrere Spielende laufen sich anspielbar frei
Wer? Drei gegen drei mit kurzen Wechseln Alle kommen regelmäßig ins Spiel
Wo? Ein klar markiertes Kleinfeld mit Sicherheitsabstand Kaum Zusammenstöße mit Material oder Nachbarfeldern
Wie punkten? Ball kontrolliert durch eines von zwei Hütchentoren führen Spielerinnen und Spieler müssen sich für eine Lücke entscheiden
Welche Regeln? Fair spielen, Ball im Feld halten, nach einem Punkt neu starten Die Gruppe kann die Regeln nach einmaligem Erklären wiedergeben

Erfinderauftrag: Schreibe einen Satz nach dem Muster „Unser Spiel fördert ..., weil die Spielenden ...“. Wähle nur ein Hauptziel. Zu viele Ziele führen leicht zu unklaren Aufgaben und Wartezeiten.


Spielfeld, Tore und Teamgröße bewusst gestalten


Warum kleine Spielfelder helfen können

Auf kleinen Feldern und in kleinen Teams kommen alle häufiger an den Ball und müssen mehr Entscheidungen treffen. Die Feldgröße darf weder so eng sein, dass unnötige Kollisionen entstehen, noch so weit, dass einzelne kaum beteiligt sind. Starte mit einer unverbindlichen Testgröße von etwa 20 × 15 Metern für drei gegen drei und passe sie mit der betreuenden Fachkraft an Platz, Alter, Untergrund und Können an. Dies ist kein verbindliches DFB-Feldmaß. Schul- und Vereinsspielregeln sind von eigenen Übungsregeln zu unterscheiden. Im offiziellen Kinderfußball bestehen je nach Altersklasse mehrere vorgeschriebene Wettbewerbsformen. [2]

Schematische Darstellung eines regulären Fußballfeldes als Vergleich, nicht als Maßvorlage für kleine eigene Spiele. Grafik: Henrbjor, 10.05.2014, CC BY-SA 3.0.
Schematische Darstellung eines regulären Fußballfeldes als Vergleich, nicht als Maßvorlage für kleine eigene Spiele. Grafik: Henrbjor, 10.05.2014, CC BY-SA 3.0.

Textalternative: Draufsicht auf ein rechteckiges Fußballfeld mit Außenlinien, Toren, Mittelkreis und Strafräumen. Für ein erfundenes Kleinfeld können Markierungen reduziert werden.


Zwei selbst entworfene Taktikschemata

Schema A – Tore auswählen: A und B sind Mannschaften, „a“ und „b“ stehen für zwei mögliche kleine Zieltore der angreifenden Seite. Der Ball beginnt im Zentrum. Dies ist eine eigene, vereinfachte Darstellung einer Trainingsidee, keine Abbildung einer DFB-Wettkampfform.

Linker Rand Feldmitte Rechter Rand
Zieltor a A1 – B1 – A2 – B2 Zieltor a
Sicherheitszone ohne Spiel A3 – Ball – B3 Sicherheitszone ohne Spiel
Zieltor b Freier Raum zum Anlaufen Zieltor b

Schema B – Passdreieck: Die Spielenden A1, A2 und A3 bewegen sich, statt auf feste Positionen zu warten. A1 kann zu A2 passen, A2 zu A3 weiterleiten, während B1 den Passweg verteidigt. Eine Dreiecksform bietet mehrere Passmöglichkeiten, erzwingt aber keine vorher festgelegte Passfolge.

Ausgangspunkt Mögliche Entscheidung Lernbeobachtung
A1 mit Ball Pass zu A2 oder Dribbling in einen freien Raum Blick vor dem Abspiel
A2 neben dem Ball Seitlich freilaufen, anspielbar werden Abstand zum Gegner
A3 in der Tiefe Einen zweiten Passweg öffnen Spiel ohne Ball
B1 verteidigt Raum sichern oder Passweg zustellen Umschalten und Fairness

Skizziere deine Version: Zeichne vier Randhütchen, zwei Tore und die Startorte. Markiere Laufwege mit Pfeilen. Prüfe, dass kein Pfeil durch ein anderes Spielfeld, einen festen Gegenstand oder eine wartende Gruppe führt.


Was du verändern kannst

Ein Tor kann ein gesichertes Minitor oder ein Hütchentor sein; ein Punkt kann auch durch das kontrollierte Überqueren einer Linie entstehen. Die Teamgröße, Ballanzahl, Feldform, Zahl der Tore und Neustartregel beeinflussen das Spiel. Verändere im ersten Test nur eine Stellschraube, sonst erkennst du nicht, welche Änderung geholfen hat. Beim Gegenüberstellen zweier Varianten notiere Ballaktionen, Beteiligung, verständliche Regeln und sichere Spielverläufe statt nur Tore.


Drei klare Regeln, Fairplay und Sicherheit


Weniger ist oft mehr

Formuliere deine Regeln kurz und positiv. Ein Beispiel: 1. Punkte zählen nach einem kontrollierten Dribbling durch ein Hütchentor. 2. Nach einem Punkt startet das andere Team mit dem Ball. 3. Es wird ohne Schubsen oder absichtlichen Körperkontakt gespielt. Kläre vor Beginn außerdem, was bei Ausball, Unklarheit und Streit geschieht. Ergänze nur dann eine Sonderregel, wenn ein Test zeigt, dass sie wirklich nötig ist.

Fairness-Test: Versteht ein neues Team das Spiel in einer Minute? Können unterschiedlich erfahrene Personen teilnehmen? Gibt es Rotationen, statt dauerhafte Reserven? Wer entscheidet bei Streit? Vereinbart eine kurze Pause, hört beide Sichtweisen und setzt das Spiel mit einer verständlichen Entscheidung fort.


Schutz gehört zu jeder Spielidee

Vor jeder Einheit prüfen Coaches den ebenen, freien Untergrund, angemessenes Schuhwerk, Bälle, ausreichend Abstand zwischen Kleinfeldern und besonders die gegen Umstürzen gesicherten Tore. Der DFB verlangt für Kleinfeldtore eine Sicherung gegen Umkippen und empfiehlt, Kopfbälle im Kindertraining nicht in den Mittelpunkt zu stellen. Unsere erfundenen Spiele verlangen keine Kopfbälle, keine riskanten Sprünge, kein Rutschen in andere hinein und keine körperlichen Härteproben. [3]

Achte auf geeignete Aufwärmphasen, Flüssigkeit, Wetter, Pausen und kurze, angeleitete Spielrunden. Bei Schmerzen, Schwindel, Atemnot, Benommenheit oder anderen Beschwerden sofort abbrechen und eine zuständige erwachsene Fachperson informieren. Niemand behandelt Verletzungen eigenständig. Bei akuten Notfällen gelten die örtlichen Notfallregeln. Das Training wird von einer qualifizierten Aufsicht begleitet.


Alters- und Erfahrungsstufen statt Einheitslösung

Gruppe Hilfreiche Gestaltung Nicht erzwingen
6–9 Jahre, als angeleitete Anpassung Viel freies Spielen, kurze Ansagen, einfache Tore, häufige Beteiligung Starre Taktik, Kopfballtraining oder Leistungsdruck
10–13 Jahre, Anfänger bis Fortgeschrittene Kleine Teams, eine variable Zusatzregel, gemeinsamer Regeltest Lange Theoriephasen oder komplexe Strafkataloge
14–17 Jahre Spielnahe Entscheidungen, Überzahlvarianten, Begründungen für Regeländerungen Maximale Belastungen und harte Kontaktvorgaben
Erwachsene und inklusive Gruppen Tempo, Feld, Ball und Wechsel individuell anpassen; alternative Aufgaben ermöglichen Einheitliche körperliche Voraussetzungen oder Ausgrenzung

Zugang für alle: Sprecht vorab über Bedürfnisse, erlaubt unterschiedliche Bewegungswege oder Aufgaben und setzt bei Bedarf weichere geeignete Bälle oder größere Tore ein. Ohne ausdrückliche Zustimmung keine Filmaufnahmen oder Veröffentlichung von Personen. Die Gruppe kann Beobachtungen anonym erfassen.


Trainingslabor: Eigene Spielformen entwickeln

Die folgenden drei Spiele sind neu entwickelte Übungsbeispiele. Es handelt sich nicht um offizielle DFB-Formate. Jede Runde findet mit fachlicher Anleitung, überprüftem Feld, sicheren Toren, Trinkpausen und der vereinbarten Abbruchregel statt.


Spielidee 1: Zwei-Wege-Tor

Ziel: Freie Räume erkennen und die Richtung eines Angriffs bewusst wählen.

Material: Ein Ball, Leibchen, acht Hütchen, vier gesicherte Minitore oder markierte Hütchentore.

Aufbau: Etwa 20 × 15 Meter als anpassbarer Testwert; drei gegen drei; jede Mannschaft greift zwei kleine Tore an der gegnerischen Grundlinie an. Seitlich und hinter den Toren bleibt freier Sicherheitsraum.

Durchführung: Nach Anpfiff darf jedes Team eines seiner beiden Angriffstore wählen. Ein Treffer zählt nur, wenn der Ball kontrolliert und ohne gefährlichen Kontakt die Torlinie überquert. Nach einem Treffer startet das andere Team von der eigenen Seite. Spielzeit in kurzen, angepassten Intervallen mit Pausen.

Typische Fehler: Alle laufen zum Ball; ein Tor wird dauerhaft ignoriert; andere warten zu lange am Rand. Die betreuende Person fragt, welches Tor gerade offen ist.

Beobachtung: Werden beide Tore genutzt? Finden alle Ballaktionen? Entstehen neue Laufwege?

Leichter: Feld etwas verbreitern oder kurzzeitig einen neutralen Mitspieler für Ballbesitz erlauben. Schwerer: Nach einem erfolgreichen Angriff muss beim nächsten Treffer das andere Tor gewählt werden, sofern die Gruppe diese Zusatzregel versteht.

Transfer: Erkläre, warum zwei Angriffsziele die Wahrnehmung freier Räume fördern können.


Spielidee 2: Pass-Inseln

Ziel: Sich freilaufen und flache Pässe passend in freie Räume spielen.

Material: Ein Ball, Leibchen, zwölf Hütchen; keine festen Tore erforderlich.

Aufbau: Ein angepasstes Kleinfeld von ungefähr 22 × 18 Metern; drei gegen drei oder vier gegen vier. Markiere zwei flache Zielquadrate an gegenüberliegenden Seiten im Spielfeld, jeweils ungefähr 3 × 3 Meter, mit ausreichend Abstand zum Spielfeldrand.

Durchführung: Beide Mannschaften dürfen in beide Zielquadrate punkten: Ein Punkt entsteht, wenn ein Mitspieler einen flachen Pass innerhalb eines Quadrats kontrolliert. Danach erhält das andere Team den Ball. Niemand darf länger im Zielquadrat warten. Der Ball bleibt am Boden; riskante lange Flugpässe sind nicht nötig.

Typische Fehler: Eine Person steht unbewegt in der Insel; mehrere stürmen gleichzeitig hinein; der Pass wird zu hart gespielt. Coach stoppt kurz, lässt die Gruppe Abstand und Passstärke besprechen.

Beobachtung: Wie oft entstehen freie Passwege? Werden auch weniger erfahrene Personen angespielt?

Leichter: Größere Zielquadrate oder zwei neutrale Anspielpersonen am Rand. Schwerer: Punkte zählen nur, wenn sich die empfangende Person unmittelbar vor dem Pass in eine freie Insel bewegt hat.

Transfer: Finde eine Variante, bei der auch eine Person mit geringer Laufgeschwindigkeit sinnvoll beteiligt bleibt.


Spielidee 3: Richtungs-Fenster

Ziel: Ballkontrolle, Beobachten und schnelle gemeinsame Richtungsentscheidungen.

Material: Ein Ball, Leibchen, acht Hütchen und zwei gut sichtbare Hütchentore von ungefähr zwei Metern Breite.

Aufbau: Etwa 18 × 16 Meter; drei gegen drei; je ein Hütchentor auf den gegenüberliegenden Grundlinien. Hinter den Hütchentoren liegt eine freie Auslaufzone.

Durchführung: Ein Punkt zählt, wenn eine Person den Ball kontrolliert durch das angegriffene Tor dribbelt. Es gibt keine Schüsse auf Personen und kein Tackling. Das Gegenteam startet nach dem Punkt. Wer außerhalb des Feldes landet, lässt den Ball stehen und kehrt kontrolliert zurück.

Typische Fehler: Zu weite Ballvorlagen, Blick nur auf den Ball, Zusammenlaufen direkt vor dem Hütchentor. Coach erinnert an freien Raum und Abbremsen.

Beobachtung: Wie häufig wechseln Angreifende zwischen Pass und Dribbling? Hilft eine klare Zurufregel?

Leichter: Tor verbreitern und mehr Platz geben. Schwerer: Eine Mannschaft darf zwischen zwei unterschiedlich gelegenen Hütchentoren wählen.

Transfer: Beschreibe, welche Entscheidung aus diesem Spiel auch in einem normalen Kleinfeldspiel wichtig ist.


Animation: Wege vorhersehen

Animiertes Verfolgungsmodell mit Ball und zwei Laufwegen. Abrev, 24.01.2022, CC BY-SA 4.0.
Animiertes Verfolgungsmodell mit Ball und zwei Laufwegen. Abrev, 24.01.2022, CC BY-SA 4.0.

Textalternative: Bewegte Skizze mit einem gelben Ball und roten sowie blauen Bewegungsbahnen. Die rote Figur erreicht den Ball wegen ihrer ungünstigen Laufroute zu spät. Das ist ein abstraktes Modell, keine reale Fußballaufnahme. Frage dich: Welche Regel würde kluges Freilaufen fördern, statt nur schnelleres Rennen?


Spielideen testen, verbessern und präsentieren


Ein Test mit Daten statt Bauchgefühl

Eine kleine Gruppe erstellt eine Spielkarte: Name, Lernziel, Teilnehmende, Feldskizze, Material, drei Kernregeln, Neustart, Stoppregel und Varianten. Vor dem Anpfiff erklären zwei Personen die Regeln in eigenen Worten. Spielt eine kurze Runde unter Aufsicht und führt ein Beobachtungsblatt ohne Namen: Ballaktionen insgesamt, erkennbare Beteiligung, Spielunterbrechungen und konkrete Sicherheitsauffälligkeiten. Danach ändern alle genau eine Spielbedingung und vergleichen.

Prüffrage Vor der Änderung Nach der Änderung
Wer kam am Ball vor? Striche pro Team statt personenbezogener Daten Erneut auf gleiche Weise erheben
Wie verständlich waren die Regeln? Zahl der nötigen Nachfragen Zahl der nötigen Nachfragen
Was wurde sichtbar gelernt? Beispiel einer guten Entscheidung Neues Beispiel
War das Spiel sicher und fair? Beobachtete Situationen ohne Personenbezug Verbesserung und verbleibendes Risiko


Vorbilder analytisch betrachten, nicht kopieren

Marta und Alex Greenwood in einer Zweikampfszene vom 27.02.2019. Foto: Jamie Smed, CC BY 2.0.
Marta und Alex Greenwood in einer Zweikampfszene vom 27.02.2019. Foto: Jamie Smed, CC BY 2.0.

Textalternative: Marta und Alex Greenwood kämpfen in einem historischen Länderspiel 2019 um den Ball. Beobachte Körperstellung, Ballnähe und den möglichen freien Raum; daraus folgt keine Aussage über einen aktuellen Kader oder eine Empfehlung der Spielerinnen für diesen Kurs.

Lionel Messi dribbelt gegen die Abwehr der AS Roma in einem Freundschaftsspiel vom 05.08.2015. Foto: Justine Magny, CC BY-SA 2.0.
Lionel Messi dribbelt gegen die Abwehr der AS Roma in einem Freundschaftsspiel vom 05.08.2015. Foto: Justine Magny, CC BY-SA 2.0.

Textalternative: Historische Spielsituation 2015: Lionel Messi führt den Ball nahe verteidigenden Gegenspielern. Frage dich, welche Wahlmöglichkeiten die Feldbreite für ein Dribbling eröffnet. Das Bild zeigt keine heutige Vereinszugehörigkeit.

Die beiden Momentaufnahmen zeigen Entscheidungssituationen, nicht die Wirkung einer bestimmten erfundenen Übung. Eine passende Analysefrage ist: „Wie ändern zwei offene Tore oder eine breitere Außenzone die möglichen Entscheidungen?“ Übertrage das Prinzip, nicht die Person oder eine berühmte Spielsituation, in deinen Regelentwurf.

Video und Textalternative: DFB (Verband), „Hannes Wolf und der BVB präsentieren die Trainingsphilosophie Deutschland in Dortmund“, veröffentlicht am 12.05.2025. Zu sehen sind kleine Spielformen und Erläuterungen zu deren Nutzen für Nachwuchstraining. Die offizielle YouTube-Einbettung ist ein extern bereitgestelltes Video, keine OER-Datei; kein Download und keine behauptete Beteiligung von Verein oder Personen an diesem aiMOOC.


Vollständiger Modellfall: Die neue Fußballwelt

Ausgangslage: Eine fiktive Lerngruppe mit zwölf 11- bis 13-Jährigen hat einen sicheren, von einer Lehrkraft geprüften Platz und zwei Bälle. Einige spielen seit Jahren im Verein, andere beginnen gerade erst. Bei einem herkömmlichen Sechs-gegen-Sechs bleiben mehrere selten am Ball. Die Gruppe will ein eigenes Spiel entwickeln, in dem alle eine Anspielmöglichkeit erhalten. Ihr stehen Hütchen, Leibchen und vier standsicher befestigte Minitore zur Verfügung. Die Aufsicht begleitet Aufbau und Durchführung.

Planungsauftrag: Lege Lernziel, Feld, Teams, Tore, höchstens drei Kernregeln, Neustart, Pause und Beobachtung fest. Begründe eine inklusive Erleichterung. Teste nach Möglichkeit nur unter fachlicher Aufsicht; für die Falllösung genügt auch eine Plansimulation.

Nachvollziehbare Musterlösung:

  1. Ziel: Möglichst alle sind anspielbar und entscheiden über Pässe oder freie Räume.
  2. Aufbau: Zwei getrennte, geprüfte Kleinfelder mit ausreichendem Sicherheitsabstand. Auf jedem Feld spielen drei gegen drei mit einem Ball und zwei Angriffstoren pro Team. Die zwei Teams rot und blau je Feld bestehen aus jeweils drei Personen.
  3. Regeln: Erstens: Jedes Team kann auf eines von zwei gegnerischen Minitore punkten. Zweitens: Nach Tor oder Ball im Aus startet das andere Team mit einem flachen Pass. Drittens: Kein Schubsen oder Grätschen; bei Regelstreit gibt es eine kurze Unterbrechung mit gemeinsamer Klärung.
  4. Organisation: Nach einer kurzen beaufsichtigten Spielphase gibt es eine Trink- und Gesprächspause; die Trainingsdauer wird angepasst. Kinder mit unterschiedlicher Erfahrung können unterschiedliche Rollen ausprobieren. Bei Beschwerden sofort stoppen.
  5. Messplan: Eine beobachtende Person zählt pro Feld anonym, wie viele der sechs Spielenden mindestens eine Ballaktion hatten; zusätzlich werden Rückfragen und Sicherheitsauffälligkeiten erfasst.
  6. Erleichterung: Ist das Feld zu eng, wird es in sicherem Rahmen verbreitert; alternativ bekommt das Team im Ballbesitz zeitweise eine neutrale Anspielperson, ohne eine bestimmte Person auszuschließen.
  7. Eine gezielte Änderung: Im zweiten Test wird nur das Feld etwas breiter. Regeln und Teams bleiben gleich; danach wird erneut gleich beobachtet.

Simulierte Auswertung: Im ersten fiktiven Test sind auf Feld A nur vier von sechs Personen an einer Ballaktion beteiligt; nach der Verbreiterung sind es sechs von sechs. Die bloßen Zahlen beweisen keinen allgemeinen Effekt. Sie liefern einen Anlass, das breitere Feld mit derselben Gruppe erneut zu prüfen. Andere Beobachtungen könnten zu einer anderen Entscheidung führen. Die Gruppe begründet die Änderung und dokumentiert sie auf der Spielkarte.


Bewertungsraster für den Modellfall

Bewerte fünf Kriterien mit je 0–3 Punkten (maximal 15). 0 = fehlt oder ungeeignet, 1 = teilweise, 2 = nachvollziehbar, 3 = klar begründet und überprüfbar.

Kriterium Was entspricht 3 Punkten?
Ziel und Lernbezug Konkrete Ballaktionen und Entscheidungen sind beobachtbar beschrieben
Feld und Organisation Teamgröße, Material, Tore, Sicherheit und Wechsel sind passend geplant
Einfache Regeln Maximal drei Kernregeln sind fair, verständlich und für Neustarts geeignet
Inklusion und Schutz Unterschiedliche Erfahrungen, Beteiligung, Pausen und klare Abbruchkriterien sind berücksichtigt
Test und Verbesserung Eine Änderung wird anhand nachvollziehbarer Beobachtungen begründet

Beispielbewertung: Die obige Musterlösung erreicht beispielhaft Ziel 3, Aufbau 3, Regeln 3, Inklusion 2, Test 3 = 14/15 Punkte. Die Inklusion könnte noch besser werden, wenn konkrete Wahlmöglichkeiten für eine Person mit eingeschränkter Mobilität dokumentiert würden. Eine andere fachlich gut begründete Spielidee kann dieselbe Punktzahl erzielen.


Interaktive Aufgaben


Multiple-Choice-Quiz

Was steht am Anfang einer selbst erfundenen Spielform? (Ein klares und beobachtbares Lernziel) (!Ein möglichst großer Strafenkatalog) (!Die Zahl der Zuschauer) (!Ein komplizierter Name)




Warum eignen sich kleine Teams häufig zum Lernen? (Weil mehr Spielende eigene Ballaktionen erhalten können) (!Weil niemand mehr Entscheidungen treffen muss) (!Weil Tore immer verboten sind) (!Weil Regeln nie erklärt werden müssen)




Welche Formulierung beschreibt ein überprüfbares Ziel? (Möglichst alle erhalten pro Runde eine Ballaktion) (!Das Spiel wird irgendwie besser) (!Wir spielen wie ein berühmter Verein) (!Alle müssen gleich schnell laufen)




Welche Änderung lässt sich bei einem Test gut auswerten? (Nur die Feldbreite verändern) (!Gleichzeitig Tore Teams Ball und Regeln austauschen) (!Ohne Beobachtung alle Regeln wechseln) (!Die Ergebnisse nicht festhalten)




Welche Torlösung ist für ein selbst erfundenes Spiel geeignet? (Ein standsicheres Minitor oder gut markiertes Hütchentor) (!Ein frei kippbares Tor) (!Eine schwere Kiste im Laufweg) (!Eine unmarkierte Straße)




Welche Regel macht ein Fußballspiel fairer? (Körperkontakt und Streit werden klar und respektvoll begrenzt) (!Stärkere dürfen schwächere ausschließen) (!Nur eine Person darf immer spielen) (!Beschwerden werden ignoriert)




Was tut die Gruppe bei Schmerzen oder Schwindel? (Sofort stoppen und die zuständige Aufsicht informieren) (!Ohne Pause weiterspielen) (!Selbst eine Verletzung behandeln) (!Die Beschwerden geheim halten)




Was ist bei Spielen für Kinder im Sinne der DFB-Empfehlungen angemessen? (Viel Beteiligung in kleinen Spielformen ohne Kopfballpflicht) (!Verpflichtendes Kopfballtraining) (!Maximale Belastung ohne Pause) (!Ständige harte Zweikämpfe)




Was beobachtet man beim Spiel Pass-Inseln? (Ob freie Passwege und kontrollierte Zuspiele entstehen) (!Nur die Farbe der Schuhe) (!Die Zahl der Zuschauer) (!Den Namen des Spielfeldes)




Welche Aussage über berühmte Fußballfotos ist richtig? (Sie zeigen historische Entscheidungen und keine aktuelle Kaderliste) (!Sie belegen die Wirksamkeit unserer Übung) (!Sie ersetzen jeden Spieltest) (!Sie bedeuten eine persönliche Empfehlung für den Kurs)





Memory

Finde jeweils das zusammengehörige Begriffspaar.

Spielziel Beschreibt eine beobachtbare Lernabsicht
Feldskizze Zeigt Tore Grenzen und Startorte
Rotation Ermöglicht wechselnde Einsatzzeiten
Fairplay Meint respektvolles und regelgerechtes Verhalten
Beobachtungsbogen Hält Prüfkriterien ohne Personendaten fest
Spielvariante Verändert gezielt eine Bedingung





Drag-and-drop

Ordne jeder Gestaltungsidee die passende Wirkung zu.

Gesuchter Begriff Passende Erklärung
Zwei Angriffsziele Macht die Wahl eines freien Tores möglich
Breiteres Feld Schafft gegebenenfalls zusätzliche Passwege
Kleine Teams Erhöht häufig die Beteiligung pro Person
Kurze Spielpausen Unterstützt Erholung und gemeinsame Rückmeldung
Klare Neustartregel Verringert Streit bei Tor oder Ausball





Kreuzworträtsel

Dribbling Wie heißt das kontrollierte Führen des Balles am Fuß?
Spielfeld Wie heißt die abgegrenzte Fläche auf der gespielt wird?
Freilaufen Wie nennt man die Bewegung in einen anspielbaren Raum?
Fairplay Welches Wort steht für respektvollen sportlichen Umgang?
Rotation Wie heißt der regelmäßige Wechsel der Mitspielenden?
Spielziel Welcher Begriff beschreibt das beabsichtigte Lernergebnis?





LearningApps

Nutze die thematische Suche als freiwillige zusätzliche Übungsquelle; die Treffer sind nicht automatisch geprüft und ersetzen keine Aufgaben dieses Kurses.


Lückentext

Ergänze den passenden Begriff.
Jede Spielidee beginnt mit einem klaren

.
Die Anzahl der Spielenden und Tore gehört zum

.
Die Grenzen markiert ihr auf dem

.
Kurze und verständliche Vorgaben heißen

.
Respektvolles Verhalten auf dem Platz nennen wir

.
Das kontrollierte Führen des Balles heißt

.
Mit einem Bogen dokumentierst du eine

.
Beim Vergleich veränderst du zunächst nur eine

.
Bei körperlichen Beschwerden ist das Spiel sofort zu

.
Die regelmäßige Abwechslung der Einsatzzeiten heißt

.



Offene Aufgaben

Alle Praxisversuche erfordern eine fachliche Aufsicht und sichere, geprüfte Flächen. Alternativ darfst du planen, zeichnen oder mit fiktiven Daten arbeiten. Jede Aufgabe hat einen Lösungshinweis; kreative, gut begründete Lösungen können abweichen.


Leicht

  1. Spielziel: Schreibe ein Lernziel für eine eigene Spielform in einem Satz und nenne ein sichtbares Erfolgssignal.
  2. Spielfeld: Zeichne ein Kleinfeld mit zwei Teams, klaren Grenzen, Toren und sicherem Freiraum.
  3. Fairplay: Formuliere drei positive und eindeutige Regeln für ein kontaktarmes Spiel.
  4. Fußballtraining: Entwirf eine Spielkarte mit Name, Material, Aufbau, Beginn und Abbruchregel.

Lösungshinweise Leicht: 1: „Alle sollen sich freilaufen, erkennbar an mehreren Anspielmöglichkeiten.“ 2: Rechteck, getrennte Ziele, markierte Außenlinien und Auslaufzonen. 3: Kontrolliertes Tor, verständlicher Neustart, keine harten Kontakte. 4: Zum Beispiel „Torfenster“ mit Hütchen, drei gegen drei, Beginn per flachem Pass und Stopp bei Beschwerden.


Standard

  1. Passen: Entwickle aus Pass-Inseln eine erleichterte und eine schwierigere Variante und begründe die Änderungen.
  2. Beobachtung: Erstelle einen anonymen Bogen für Ballaktionen, Regelklarheit und Sicherheit.
  3. Teamarbeit: Interviewe zwei freiwillige Mitspielende ohne Namensnennung zu verständlichen Regeln und fairer Beteiligung; fasse die Antworten zusammen.
  4. Taktik: Entwirf ein eigenes Diagramm mit drei Angreifenden und zwei möglichen Laufwegen; markiere Passalternativen.

Lösungshinweise Standard: 5: Insel vergrößern beziehungsweise gezielte Bewegung in den freien Zielraum fordern. 6: Strichliste und kurze Kategorien ohne Namen oder Bilder. 7: Zwei gleichartige offene Fragen, etwa „Wann war die Regel unklar?“; in Aussagen zusammenfassen. 8: Mindestens zwei realistische Passwege, freie Räume und Legende mit Ball und Teamfarben.


Schwer

  1. Spielentwicklung: Erfinde eine neue Spielform mit überprüfbarem Ziel, Feldskizze, höchstens drei Kernregeln und vollständiger Sicherheitsprüfung.
  2. Experiment: Vergleiche zwei Versionen derselben Spielform, bei denen nur die Teamgröße verändert wird; unterscheide Beobachtung und Vermutung.
  3. Inklusion: Überarbeite das Spiel so, dass Personen mit sehr unterschiedlichem Tempo sinnvoll teilnehmen; begründe deine Entscheidungen.
  4. Unterrichtsprojekt: Präsentiere dein Trainingslabor mit Spielkarte, anonymen Testergebnissen, einer gezielten Verbesserung und Reflexion; nutze nur selbst erstellte oder freigegebene Medien.

Lösungshinweise Schwer: 9: Beispiel zwei Zieltore mit klarer Neustartregel, Abstand und Aufsicht. 10: Vergleiche Ballkontakte pro Person und kennzeichne kleine Stichprobe und andere Störfaktoren. 11: Größere Zeitfenster, anpassbare Rollen, Tempo und zusätzliche sichere Anspielräume, ohne Sonderrolle aufzuzwingen. 12: Vorher-Nachher-Tabelle, eine begründete Anpassung und offen genannte Grenzen des Tests; keine Veröffentlichung personenbezogener Daten.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Spielanalyse: Begründe, warum vier kleine Tore im passenden Kontext andere Entscheidungen ermöglichen können als ein einzelnes Tor.
  2. Regelgestaltung: Prüfe die Regel „Ein Tor zählt nur nach zehn Pässen“ auf Verständlichkeit, Beteiligung und Altersangemessenheit; formuliere eine einfachere Alternative.
  3. Sicherheit im Sport: Entdecke in einer fiktiven Spielskizze ein ungesichertes Tor und ein Nachbarfeld ohne Abstand; beschreibe sichere Korrekturen vor dem Start.
  4. Methodik: Ein Test zeigt drei Unterbrechungen vor und eine nach einer Regeländerung. Welche Aussage ist zulässig und was lässt sich daraus noch nicht beweisen?
  5. Differenzierung: Plane eine leichtere Variante von Richtungs-Fenster für Einsteigende und eine anspruchsvollere für erfahrene Jugendliche.
  6. Lerntransfer: Erkläre, wie deine im Trainingslabor geübten Entscheidungen in einer unbekannten Spielform helfen können.

Musterantworten zur Lernkontrolle: 1: Zwei mögliche Tore je Team fördern Wahrnehmen und Wechseln freier Räume. 2: Die lange Passpflicht kann Beteiligung und Torabschlüsse behindern; ein kontrolliertes Zuspiel vor Abschluss genügt eher. 3: Tor kippsicher verankern, getrennte Spielflächen und freie Auslaufzonen herstellen; sonst nicht beginnen. 4: Der eine Test zeigt weniger Unterbrechungen, aber weder allgemeine Gültigkeit noch Ursache ohne weitere Kontrollen. 5: Größeres Hütchentor und mehr Platz versus Wahl zwischen zwei Toren. 6: Blick heben, Räume erkennen, fair entscheiden und mit anderen abstimmen.




Lernnachweis

Dein Lernnachweis besteht aus einer eigenen Spielkarte mit Spielziel, Material, überprüftem Aufbau, Spielfeldskizze und maximal drei Regeln; einer begründeten Sicherheits- und Inklusionsprüfung; einem anonymen Testprotokoll oder einer klar gekennzeichneten Plansimulation; einer dokumentierten Regel- oder Feldänderung; und einer Reflexion: Was funktionierte, was war unklar, was würdest du künftig ändern?

Selbstprüfung: Ich kann das Spiel in höchstens einer Minute erklären. Ich weiß, wie ein Punkt entsteht und wie es danach weitergeht. Alle können mitmachen. Tore und Flächen sind durch die Aufsicht geprüft. Beschwerden führen zum sofortigen Abbruch. Ich vergleiche Varianten anhand einer Beobachtung statt nur nach dem Endergebnis.

Bewertung: Nutze das Fünf-Kriterien-Raster aus dem Modellfall mit insgesamt 15 Punkten. Eine begründete ungewöhnliche Idee darf eine höhere Punktzahl erhalten als die bloße Wiederholung eines Beispielspiels.




OER und Wikipedia

Offene Lernmaterialien und Quellen: Die Grundlagen dieses Kurses bleiben kostenlos zugänglich. Eigene Spielskizzen und Aufgaben dürfen im Unterricht weiterentwickelt werden; für übernommene Medien gelten deren jeweilige Lizenzen. Externe Plattformen sind freiwillig. Lehrkräfte beachten Datenschutz, schulische Freigaben und gegebenenfalls eine VIDIS-gestützte Wahl des Zugangs; eine YouTube-Einbettung ist kein Auftrag zum Download. Die Quellenangaben belegen Material und Fachgrundlage, nicht die Zustimmung der gezeigten Personen zum Kurs.

Wikimedia Commons – eingebundene Bilder und Animationen, jeweils mit Textalternative an der Einbettungsstelle:

Fachliche Quellen:

Offiziell bereitgestellte Videos, keine Creative-Commons-Downloads:

Die selbst entworfenen Tabellen und Taktikschemata dieses Kurses benötigen keine fremden Bilddateien. Bei der Weiterverwendung der Commons-Bilder müssen Urheber, Dateiquelle, Lizenz und gegebenenfalls Änderungen weiterhin genannt werden.



Verknüpfte Lernbereiche

Fußball und Fußballtraining – neue Lernwelt: Eigene Spielformen

  1. Trainingsplanung – Lernziel und Spielkarte
  2. Spielfeld – Fläche, Tore und Sicherheitszonen
  3. Spielregel – klare Vereinbarungen und Fairplay
  4. Fußballtechnik – Passen, Dribbling und Ballkontrolle
  5. Taktik (Sport) – Räume, Laufwege und Entscheidungen
  6. Inklusion – Beteiligung und angepasste Varianten
  7. Beobachtung – Testen, Vergleichen und Verbessern
  8. Medienkompetenz – Quellen prüfen und Datenschutz beachten

Dieses neue Trainingslabor verknüpft Sport, Deutsch, Mathematik, Kunst und Medienbildung: Regeln verständlich schreiben, Beobachtungen zählen, Spielfelder maßstäblich skizzieren, eigene Taktikbilder gestalten und Quellen kritisch prüfen. Es kopiert keine früheren Fußballkurse und übernimmt keine fremden Kursbestände.


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  1. ↑ DFB: Trainingsphilosophie Deutschland, geprüft am 03.11.2026.
  2. ↑ DFB: Kinderfußball und neue Spielformen, ab Saison 2024/25, geprüft am 03.11.2026.
  3. ↑ DFB: Kinderfußball – sicheres Spiel, 2024, Seite 6.

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