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Die Wiese – Ein Paradies nebenan

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Die Wiese – Ein Paradies nebenan




Einleitung

Die Wiese – Ein Paradies nebenan ist ein deutscher Dokumentarfilm von Jan Haft aus dem Jahr 2019. Der Film ist 93 Minuten lang und in Deutschland ab 0 Jahren freigegeben. Er zeigt eine artenreiche Wiese aus ungewöhnlich naher Perspektive. Zwei junge Rehkitze begleiten die Zuschauenden immer wieder durch diesen Lebensraum. Gleichzeitig erklärt der Film, warum bunte Wiesen seltener werden und wie Landwirtschaft und Naturschutz zusammenarbeiten können.[1][2]

Dieser aiMOOC ist für Kinder ab etwa sechs Jahren gedacht. Du kannst ihn allein, mit Deiner Klasse oder zusammen mit Erwachsenen bearbeiten. Einige Wörter sind neu. Sie werden direkt erklärt. Besonders wichtig ist: Eine Wiese ist nicht nur „grünes Gras“. Sie ist ein Lebensraum, in dem Pflanzen, Tiere, Pilze und winzige Bodenlebewesen miteinander verbunden sind.


Film-Steckbrief

Merkmal Information
Titel Die Wiese – Ein Paradies nebenan
Filmform Dokumentarfilm
Land Deutschland
Jahr 2019
Länge 93 Minuten
Freigabe FSK 0
Regie Jan Haft
Sprecher Sebastian Winkler

Beobachtungsauftrag: Schau Dir das Bild genau an. Welche Farben entdeckst Du? Wo könnten sich Tiere verstecken? Welche Blüten könnten Insekten besuchen?

Der Trailer gibt Dir einen ersten Eindruck von der Bildsprache des Films: Nahaufnahmen, langsame Bewegungen und ungewöhnliche Blickwinkel machen kleine Vorgänge sichtbar, die wir auf einer echten Wiese leicht übersehen.


Der Film als Naturabenteuer


Was ist ein Dokumentarfilm?

Ein Dokumentarfilm zeigt echte Menschen, Tiere, Pflanzen, Landschaften oder Ereignisse. Er kann beobachten, erklären und Zusammenhänge sichtbar machen. Auch ein Dokumentarfilm wird gestaltet: Kamera, Schnitt, Musik und Sprecherstimme lenken unseren Blick. Deshalb lohnt es sich, nicht nur zu fragen „Was sehe ich?“, sondern auch „Wie zeigt mir der Film das?“.

Im Film spricht Sebastian Winkler den Kommentar. Regie und Drehbuch stammen von Jan Haft. Die Kameraarbeit verbindet weite Landschaftsbilder mit sehr nahen Aufnahmen von Tieren und Pflanzen.[3]

Filmforscher-Frage: Was verändert eine Sprecherstimme? Würdest Du dieselbe Szene ohne Worte anders erleben?


Zwei Rehkitze als Begleiter

Im Film tauchen zwei junge Rehe immer wieder auf. Rehkitze liegen in ihren ersten Lebenswochen häufig gut versteckt im hohen Gras. Gerade zur Mähzeit kann das gefährlich werden. Deshalb suchen Landwirte, Jägerinnen und Jäger oder andere Helfende Wiesen vor der Mahd nach Kitzen ab oder nutzen technische Hilfen.[4]

Wichtig: Wenn Du ein Rehkitz entdeckst, fasse es nicht an und scheuche es nicht auf. Informiere eine erwachsene Person. Bei laufenden Mäharbeiten hältst Du großen Abstand zu Maschinen.


Was ist eine Wiese?

Eine Wiese ist eine Form von Grünland. Sie wird regelmäßig gemäht. Das Mähgut kann zum Beispiel als Futter für Nutztiere verwendet werden. Eine Weide wird dagegen vor allem von grasenden Tieren genutzt. In der Wirklichkeit gibt es auch Mischformen.

Viele artenreiche Wiesen sind durch jahrhundertelange Nutzung entstanden. Werden sie gar nicht mehr gepflegt, können sich nach und nach hohe Stauden, Sträucher und schließlich Bäume ausbreiten. Werden sie dagegen sehr häufig, sehr früh oder sehr intensiv genutzt, haben viele Blütenpflanzen und Tiere zu wenig Zeit und Raum. Entscheidend ist deshalb eine passende, standortgerechte Bewirtschaftung.[5]


Wiese ist nicht gleich Wiese

Eine Wiese kann feucht oder trocken, nährstoffreich oder nährstoffarm, oft oder selten gemäht sein. Deshalb wachsen nicht überall dieselben Pflanzen. Auch die Tiere unterscheiden sich. Eine bunte Blumenwiese mit vielen Pflanzenarten bietet meist viele verschiedene Nahrungsquellen und Verstecke.

Artenvielfalt bedeutet: In einem Gebiet leben viele verschiedene Arten. Es reicht also nicht, wenn von nur einer Art sehr viele Exemplare vorkommen. Vielfalt entsteht durch Unterschiede.


Wortschatz-Kiste

Wort Einfach erklärt
Lebensraum Ein Ort, an dem Lebewesen Nahrung, Schutz und Platz zum Leben finden.
Mahd Das Mähen einer Wiese.
Bestäubung Pollen gelangt zu einer passenden Blüte und ermöglicht dort die Fortpflanzung.
Nahrungskette Eine vereinfachte Folge: Wer wird von wem gefressen?
Artenvielfalt Viele verschiedene Pflanzen-, Tier- und andere Arten leben in einem Gebiet.
Landwirtschaft Menschen erzeugen zum Beispiel Lebensmittel und Tierfutter und pflegen dabei Kulturlandschaften.
Schutzstreifen Ein Teil einer Wiese, der vorübergehend stehen bleibt und Tieren Rückzugsraum bietet.


Wiesenpflanzen entdecken

Wiesenpflanzen brauchen Licht, Wasser, Luft und Nährstoffe. Mit Hilfe des Sonnenlichts stellen grüne Pflanzen energiereiche Stoffe her. Damit bilden sie die Grundlage vieler Nahrungsketten.


Wiesen-Margerite

Die Wiesen-Margerite erkennst Du an ihren weißen Zungenblüten und der gelben Mitte. Was wie eine einzelne Blüte aussieht, besteht aus vielen kleinen Einzelblüten.

Entdeckerfrage: Zähle nicht nur die weißen „Blütenblätter“. Schau auch auf die gelbe Mitte: Dort sitzen viele winzige Blüten dicht nebeneinander.


Rotklee

Rotklee hat meist rosa bis purpurfarbene Blütenköpfchen. Seine Blüten werden gern von Hummeln und anderen Insekten besucht. Rotklee wird außerdem landwirtschaftlich als Futterpflanze genutzt.


Acker-Witwenblume

Die Acker-Witwenblume ist eine typische Blütenpflanze vieler Wiesen und Wegränder. Ihre Blütenstände bieten Nahrung für verschiedene Insekten.


Knäuelgras

Nicht jede Wiesenpflanze hat auffällige Blüten. Knäuelgras ist ein Gras. Gräser sind wichtige Futterpflanzen und prägen das Aussehen vieler Wiesen.

Merke: Eine artenreiche Wiese besteht nicht nur aus bunten Blumen. Auch Gräser, kleine Kräuter, Moose, Pilze und Bodenlebewesen gehören zum Lebensraum.


Wiesentiere entdecken


Hummeln und andere Bestäuber

Hummeln gehören zu den Wildbienen. Wenn sie Blüten besuchen, sammeln sie Nektar und Pollen. Dabei kann Pollen von einer Blüte zur nächsten gelangen. Neben Wild- und Honigbienen bestäuben auch Schwebfliegen, Schmetterlinge, Käfer und andere Tiere Blüten. Bestäuber sind für viele Wild- und Nutzpflanzen wichtig.[6]


Heuschrecken

Heuschrecken springen und klettern zwischen Gräsern und Kräutern. Viele Arten fressen Pflanzenteile. Gleichzeitig sind Heuschrecken Nahrung für Vögel und andere Tiere. So sind sie Teil eines Nahrungsnetzes.


Feldlerche

Die Feldlerche lebt in offenen Landschaften. Sie sucht am Boden nach Nahrung und brütet am Boden. Für bodenbrütende Vögel sind Zeitpunkt und Art der Bewirtschaftung besonders wichtig.


Feldmaus und Turmfalke

Die Feldmaus frisst unter anderem Gräser, Kräuter und Samen. Der Turmfalke jagt kleine Säugetiere wie Mäuse. Damit lässt sich eine einfache Nahrungskette darstellen:

Gräser und Samen → Feldmaus → Turmfalke

In Wirklichkeit sind die Beziehungen viel verzweigter. Eine Feldmaus frisst verschiedene Pflanzen. Ein Turmfalke frisst nicht nur eine Beuteart. Deshalb sprechen Forschende oft von einem Nahrungsnetz statt nur von einer Nahrungskette.


Bestäubung – wenn Blüten und Tiere zusammenarbeiten

Bei der Bestäubung wird Pollen zu dem Teil einer passenden Blüte übertragen, an dem er die Fortpflanzung ermöglichen kann. Tiere, Wind und andere Wege können Pollen transportieren. Auf vielen Wiesen spielen Insekten eine wichtige Rolle.

Eine vereinfachte Geschichte der Insektenbestäubung:

  1. Eine Blüte bietet zum Beispiel Nektar oder Pollen als Nahrung.
  2. Ein Insekt besucht die Blüte.
  3. Pollenkörner bleiben am Körper des Insekts hängen.
  4. Das Insekt fliegt oder krabbelt zu einer weiteren passenden Blüte.
  5. Ein Teil des Pollens wird übertragen.

So können später Samen und bei manchen Pflanzen Früchte entstehen. Bestäubung verbindet deshalb Pflanzenwelt, Tierwelt und auch Landwirtschaft.


Mini-Modell zur Bestäubung

Du kannst Bestäubung ohne echte Tiere nachspielen. Male mehrere Papierblüten. Tupfe auf eine Blüte etwas abwaschbare, gut sichtbare Farbe oder Kreidestaub als „Pollen“. Nutze ein Wattestäbchen als „Bestäuber“ und berühre nacheinander mehrere Papierblüten. Beobachte, wohin der „Pollen“ wandert. Was zeigt das Modell gut? Was ist bei einer echten Biene anders?


Nahrungsketten und Nahrungsnetze

Alle Lebewesen brauchen Energie. Grüne Pflanzen bilden mit Sonnenlicht energiereiche Stoffe. Pflanzenfresser nutzen Pflanzen als Nahrung. Räuber fressen andere Tiere. Zersetzer wie viele Pilze, Bakterien und Bodentiere bauen abgestorbenes Material ab. Nährstoffe gelangen dadurch wieder in den Kreislauf.

Eine Wiese kann viele Verbindungen enthalten:

  1. Pflanze → Pflanzenfresser → Räuber: zum Beispiel Gras → Feldmaus → Turmfalke.
  2. Blüte ↔ Bestäuber: Die Blüte bietet Nahrung; der Bestäuber kann Pollen übertragen.
  3. Abgestorbenes Material → Zersetzer → Boden: Nährstoffe werden wieder verfügbar.

Wichtig: Ein Nahrungsnetz ist kein „guter“ oder „böser“ Kampf. Fressen und Gefressenwerden gehören zu natürlichen Ökosystemen.


Landwirtschaft und Wiese


Warum werden Wiesen gemäht?

Landwirtschaftlich genutzte Wiesen liefern Futter. Wird Gras und Kraut getrocknet, entsteht Heu. Frisches Pflanzenmaterial kann auch anders konserviert und als Tierfutter genutzt werden. Die Mahd gehört deshalb zur Bewirtschaftung vieler Wiesen.

Für viele artenreiche Wiesen ist eine passende Mahd sogar notwendig. Ohne Nutzung würden sich manche Flächen langfristig verändern und verbuschen. Gleichzeitig kann eine ungünstige Mahd Tiere verletzen und Blütenpflanzen daran hindern, Samen zu bilden. Das zeigt: Nicht „Mähen oder nicht mähen?“ ist die einzige Frage, sondern auch „Wann, wie oft und wie?“[7]


Was bedeutet „zu früh“ oder „zu häufig“?

Wenn eine Wiese sehr früh gemäht wird, können manche Pflanzen noch keine Samen gebildet haben. Tiere verlieren plötzlich Deckung und Nahrung. Wird sehr häufig gemäht und stark gedüngt, profitieren oft wenige schnell wachsende Pflanzenarten, während andere zurückgehen. Die Deutsche Wildtier Stiftung nennt übermäßige Düngung, häufige Mahd und artenarme Ansaaten als wichtige Ursachen für die Verarmung artenreicher Wiesen.[8]

Der beste Mähzeitpunkt ist nicht überall gleich. Er hängt von Standort, Wetter, Ziel der Bewirtschaftung und vorkommenden Arten ab. Naturschutz und Landwirtschaft müssen deshalb gemeinsam planen.


Artenvielfalt – warum viele Arten wichtig sind

Artenvielfalt beschreibt die Vielfalt verschiedener Arten. Auf einer artenreichen Wiese wachsen unterschiedliche Gräser und Kräuter. Dadurch entstehen verschiedene Blühzeiten, Wuchshöhen, Samen, Gerüche und Strukturen. Das schafft Nahrung und Verstecke für viele Tiere.

Wenn nur wenige Pflanzenarten übrig bleiben, kann das Nahrungsangebot einseitiger werden. Gehen Insekten zurück, fehlt wiederum Nahrung für manche Vögel oder andere Tiere. So zeigt die Wiese, dass Veränderungen an einer Stelle Folgen an anderer Stelle haben können.


Schutz artenreicher Wiesen

Artenreiche Wiesen lassen sich schützen, wenn Nutzung und Naturschutz zusammenpassen. Mögliche Maßnahmen sind:

  1. Mahd anpassen: nicht unnötig häufig mähen und den Zeitpunkt an die Arten und den Standort anpassen.
  2. Rückzugsflächen stehen lassen: Teilbereiche können Insekten und anderen Tieren zeitweise Schutz bieten.
  3. Nährstoffeinträge begrenzen: Auf artenreichen, nährstoffarmen Wiesen kann zu viel Dünger konkurrenzstarke Arten fördern.
  4. Vor der Mahd suchen: Fachleute können Flächen kontrollieren und gefährdete Tiere sichern.
  5. Standorttypische Pflanzen fördern: Bei Neuanlagen oder Wiederherstellung sollte geeignetes, regional passendes Saatgut verwendet werden.
  6. Zusammenarbeiten: Landwirtinnen und Landwirte brauchen praktikable und faire Lösungen, damit Wiesen zugleich genutzt und geschützt werden können.

Auch im Garten oder auf Schulflächen kann weniger häufiges Mähen einzelner Bereiche dazu führen, dass mehr Pflanzen zur Blüte kommen. Das Umweltbundesamt empfiehlt für insektenfreundliche Flächen unter anderem mehrjährige Blühangebote und eine reduzierte Mahdhäufigkeit.[9]


Den Film mit Forscheraugen sehen


Vor dem Film

Überlege: Wie sieht eine Wiese aus, die Du kennst? Welche Tiere erwartest Du? Welche Pflanzen kennst Du schon? Was könnte auf einer Wiese nachts passieren?


Während des Films

Achte auf drei Dinge: Leben, Verbindungen und Veränderungen. Suche eine Szene, in der ein Tier eine Pflanze nutzt. Suche eine Szene, in der ein Tier ein anderes Tier jagt oder frisst. Suche eine Szene, in der menschliche Nutzung die Wiese verändert.


Nach dem Film

Frage Dich: Welche Bilder sind Dir besonders im Gedächtnis geblieben? Was hat die Kamera sichtbar gemacht, das Du draußen leicht übersehen würdest? Welche Botschaft über Landwirtschaft und Naturschutz nimmst Du mit?


Sicher draußen forschen

Eine echte Wiese ist kein Spielteppich, sondern der Lebensraum vieler Tiere. Gehe deshalb vorsichtig. Bleibe bei Exkursionen in der Nähe Deiner Gruppe, zertritt keine Nester oder Pflanzen, reiße nicht unnötig Blüten ab und fasse Wildtiere nicht an. Halte Dich von landwirtschaftlichen Maschinen fern. Beobachten, fotografieren, zeichnen und hören reicht oft aus, um sehr viel zu entdecken.


Quellen und weiterführende Informationen


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was für ein Film ist „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“? (Ein Dokumentarfilm) (!Ein Zeichentrickfilm) (!Ein Märchenfilm) (!Ein Weltraumfilm)




Wer führte bei „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“ Regie? (Jan Haft) (!Sebastian Winkler) (!Astrid Lindgren) (!Alexander von Humboldt)




Was bedeutet Mahd? (Das Mähen einer Wiese) (!Das Pflanzen eines Waldes) (!Das Füttern von Fischen) (!Das Bauen eines Nestes)




Was geschieht bei der Bestäubung? (Pollen gelangt zu einer passenden Blüte) (!Eine Blüte wird zu Gras) (!Ein Vogel baut ein Nest) (!Eine Maus gräbt einen Bau)




Welche Pflanze ist eine typische Wiesenblume? (Wiesen-Margerite) (!Kokospalme) (!Mangrove) (!Kaktus)




Welche einfache Nahrungskette passt zur Wiese? (Gras Feldmaus Turmfalke) (!Turmfalke Gras Feldmaus) (!Feldmaus Turmfalke Gras) (!Gras Turmfalke Feldmaus)




Was bedeutet Artenvielfalt? (Viele verschiedene Arten leben in einem Gebiet) (!Nur eine Art kommt sehr häufig vor) (!Alle Pflanzen sehen gleich aus) (!Auf der Wiese lebt kein Tier)




Warum besuchen Hummeln Blüten? (Sie sammeln dort Nahrung wie Nektar und Pollen) (!Sie bauen dort Straßen) (!Sie suchen Steine zum Werfen) (!Sie schlafen immer in Blüten)




Warum kann ein ungemähter Schutzstreifen hilfreich sein? (Er bietet Tieren vorübergehend Nahrung und Rückzug) (!Er macht aus jeder Wiese sofort einen Wald) (!Er verhindert jede Bestäubung) (!Er lässt alle Tiere verschwinden)




Welche Aussage passt am besten zu artenreichen Wiesen? (Nutzung und Naturschutz müssen gut aufeinander abgestimmt werden) (!Jede Wiese sollte täglich gemäht werden) (!Landwirtschaft und Naturschutz haben nie etwas miteinander zu tun) (!Auf einer Wiese braucht es nur eine Pflanzenart)





Memory

Wiesen-Margerite Weiße Wiesenblume
Rotklee Rosa Futterpflanze
Hummel Sammelt Nektar und Pollen
Feldmaus Frisst Gräser und Samen
Turmfalke Jagt kleine Säugetiere
Mahd Mähen einer Wiese
Artenvielfalt Viele verschiedene Arten
Bestäubung Pollen wird übertragen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Bestäuber Hummel
Beutetier Feldmaus
Jäger Turmfalke
Wiesenpflanze Margerite
Bewirtschaftung Mahd
Rückzugsort Schutzstreifen






Kreuzworträtsel

Margerite Welche weiße Wiesenblume hat eine gelbe Mitte?
Hummel Welches pelzige Insekt besucht viele Blüten?
Heuschrecke Welches Wiesentier kann weit springen und lebt zwischen Gräsern?
Mahd Wie heißt das Mähen einer Wiese?
Turmfalke Welcher Vogel jagt häufig kleine Mäuse?
Artenvielfalt Wie nennt man das Vorkommen vieler verschiedener Arten?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der Film „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“ ist ein

.
Eine Wiese ist ein besonderer

.
Das Mähen einer Wiese nennt man

.
Wenn Pollen zu einer passenden Blüte gelangt, sprechen wir von

.
Eine Hummel findet an Blüten unter anderem

.
Die Feldmaus kann Nahrung für den

sein.
Viele verschiedene Arten zusammen bedeuten

.
Getrocknetes Gras und getrocknete Kräuter können zu

werden.
Ein stehen gelassener Wiesenbereich kann als

dienen.
Landwirtschaft und Naturschutz brauchen gute

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wiesenfarben: Suche mit einer erwachsenen Person eine Wiese oder einen Wiesenrand. Zeichne fünf verschiedene Farben, die Du dort findest.
  2. Wiesengeräusche: Sitze zwei Minuten still und notiere oder male alle Geräusche, die Du hörst. Welche könnten von Tieren stammen?
  3. Blütenbeobachtung: Beobachte eine einzelne Blüte fünf Minuten lang. Kommt ein Insekt? Zeichne den Besuch, ohne das Tier anzufassen.
  4. Filmplakat: Gestalte ein eigenes Plakat zu „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“. Zeige darauf mindestens drei Wiesenbewohner.


Standard

  1. Nahrungskette: Lege mit Bildkarten oder eigenen Zeichnungen eine Nahrungskette aus mindestens drei Gliedern und erkläre jeden Pfeil.
  2. Bestäubungsmodell: Baue mit Papierblüten und einem Wattestäbchen ein Modell der Bestäubung. Erkläre anschließend, was das Modell zeigt und was in der Natur anders ist.
  3. Mahdvergleich: Fotografiere oder zeichne einen gemähten und einen ungemähten Wiesenbereich. Vergleiche Blüten, Verstecke und sichtbare Tiere.
  4. Landwirtschaftsinterview: Frage eine Landwirtin oder einen Landwirt, warum Wiesen gemäht werden, wann gemäht wird und welche Rücksicht auf Tiere möglich ist.


Schwer

  1. Wiesenschutzplan: Entwirf für eine Schulwiese einen Plan mit Blühbereichen, Mähzeiten und Rückzugsstreifen. Begründe jede Entscheidung.
  2. Wiesenfilm: Produziere einen ein- bis dreiminütigen Naturfilm. Nutze Nahaufnahmen, Geräusche und einen eigenen Sprechertext, ohne Tiere zu stören.
  3. Nahrungsnetz: Zeichne ein Netz aus mindestens acht Wiesenarten. Verbinde die Arten mit Pfeilen und erkläre, was passieren könnte, wenn eine Art stark zurückgeht.
  4. Filmvergleich: Vergleiche eine Szene aus dem Film mit einer echten Wiese in Deiner Umgebung. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennst Du?




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Bestäubung erklären: Stell Dir vor, auf einer Wiese gibt es viele Blüten, aber kaum noch bestäubende Insekten. Erkläre mit einer Zeichnung oder einem kurzen Text, welche Folgen das haben könnte.
  2. Mahd abwägen: Eine Wiese wird gar nicht mehr gemäht. Eine andere wird sehr häufig gemäht. Beschreibe, warum beide Extreme für eine artenreiche Wiese problematisch sein können.
  3. Nahrungsnetz verändern: Auf einer Wiese gibt es plötzlich deutlich weniger Feldmäuse. Überlege, welche Folgen das für Turmfalken und andere Tiere haben könnte.
  4. Landwirtschaft und Naturschutz: Plane eine Lösung, bei der ein landwirtschaftlicher Betrieb Futter gewinnt und Tiere trotzdem Rückzugsräume finden.
  5. Filmsprache untersuchen: Wähle eine Naturaufnahme und erkläre, wie Nahaufnahme, Zeitlupe, Musik oder Sprecherstimme Deine Wahrnehmung beeinflussen.
  6. Eigene Umgebung bewerten: Untersuche eine Grünfläche in Deiner Nähe. Nenne zwei Merkmale, die Artenvielfalt fördern, und zwei Veränderungen, die sie noch verbessern könnten.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe aufsagen kannst, sondern Zusammenhänge erklären und auf neue Situationen übertragen kannst.

  1. Wiesenpflanzen: Du kannst mehrere typische Wiesenpflanzen erkennen oder beschreiben.
  2. Wiesentiere: Du kannst Tiere der Wiese nennen und ihre Rolle im Lebensraum erklären.
  3. Bestäubung: Du kannst erklären, wie Pollen übertragen wird und warum Bestäuber wichtig sind.
  4. Nahrungskette und Nahrungsnetz: Du kannst einfache Ketten legen und erklären, warum die Natur meist stärker vernetzt ist.
  5. Landwirtschaft: Du kannst erklären, warum Wiesen gemäht werden und warum Zeitpunkt und Häufigkeit wichtig sind.
  6. Artenvielfalt: Du kannst den Begriff mit eigenen Worten erklären.
  7. Wiesenschutz: Du kannst mehrere Schutzmaßnahmen nennen und begründen.
  8. Filmbildung: Du kannst beschreiben, wie der Dokumentarfilm Natur durch Kamera, Ton und Schnitt sichtbar macht.




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