Das Neue Testament - Lesefassung Klasse 4 - Literatur verstehen
Einleitung
Fünf Bibelgeschichten lesen – Bilder und Geschichten vergleichen (Klasse 4)
In diesem Kurs liest du fünf kurze Geschichten. Du lernst, genau hinzusehen: Was steht im Text? Was zeigt ein Bild? Was hat ein Künstler hinzugedacht? Schreibe zu jeder Geschichte einen eigenen Leseauftrag auf.
Wichtiger Hinweis zur Textgrundlage: Diese fünf Auswahlkapitel sind eigens für diesen Kurs neu formulierte, vollständige Nacherzählungen der jeweils genannten Stellen aus dem Neuen Testament. Sie sind keine Zitate und keine Übernahme aus der MOOCwiki-Buchausgabe für Klasse 4. Die Buchseite konnte nicht abgeglichen werden. Der Kurs ist eine Auswahl – keine vollständige Bibel. Die antiken biblischen Texte entstanden vor langer Zeit; unsere Bearbeitung ist aus der Gegenwart (2026). Die Gemälde entstanden wiederum viel später als die erzählten Ereignisse.
Deine Lernziele: Du findest Figuren, Ort und Handlung. Du erzählst eine Geschichte in eigenen Worten. Du nennst als Beleg ein Bibelbuch, ein Kapitel und die Versnummern. Du erkennst den Unterschied zwischen einer Erzählung, einem Gleichnis und einem Kunstbild. Du musst keiner religiösen Aussage zustimmen.
Vorhandene Lernseiten und Buch: Neues Testament, Das Neue Testament, Barmherziger Samariter und die bestehende Buchseite für Klasse 4. Es wird keine zweite Buchseite erstellt. Die Übereinstimmung mit der Buchseite ist nicht überprüft.
Zeit und Ort verstehen
Jesus von Nazaret war Jude. Er lebte in einer Welt mit jüdischen Festen, Gebeten und Schriften. In der Region hatte auch Rom politische Macht. Jüdisches Leben und römische Herrschaft sind zwei verschiedene Dinge. Die Geschichten dürfen nicht zu Vorwürfen gegen alle Menschen einer Religion gemacht werden. Wir untersuchen Texte und ihre Erzählweisen, ohne einen Glauben vorauszusetzen.

Eine heutige wissenschaftliche Kartenzeichnung zum alten Jerusalem, keine Aufnahme aus der Antike.

Animation: So änderten sich römische Herrschaftsgebiete über viele Jahrhunderte. Halte bei der Zeit um 20 n. Chr. an, wenn das möglich ist. Die Animation zeigt viel mehr Zeit als die fünf Geschichten.
Hörbeispiel: . Das ist nur die Aussprache des Wortes, keine Vorlesung der Bibel. Höre zu und sprich das Wort selbst.
So vergleichst du Text und Bild
Lies zuerst den Text. Suche dann auf dem Bild zwei Dinge, die auch im Text vorkommen. Suche ein drittes Detail, das nur das Bild zeigt. Ein Bild aus einem späteren Jahrhundert ist eine künstlerische Deutung, kein Foto von damals. Nenne zu jeder Antwort die Geschichte und möglichst die Verse.
Fünf vollständige Auswahlkapitel
Leseanleitung: Jede der fünf Geschichten hat Anfang, Entwicklung und Schluss. Die Formulierungen sind neue kindgerechte Nacherzählungen, keine Bibelzitate. Die Bibelstellen sind zur Kontrolle verlinkt. Die Kunstwerke helfen dir bei deinem eigenen Vergleich.
Auswahlkapitel 1: Jesus wird im Jordan getauft
Textgrundlage: Markus 1,9–11; eigene Nacherzählung in einfacher Sprache, keine Übernahme einer Buchfassung.
Vollständiger Lesetext:
Jesus kommt aus dem Ort Nazaret. Er geht zu Johannes an den Fluss Jordan. Dort lässt er sich von Johannes taufen. Johannes und Jesus sind nicht dieselbe Person.
Jesus steigt wieder aus dem Wasser. Nun erzählt das Markusevangelium etwas Besonderes. Der Himmel scheint sich zu öffnen. Der Geist kommt in der Gestalt einer Taube zu Jesus. Eine Stimme aus dem Himmel nennt ihn ihren geliebten Sohn.
In dieser Erzählung gibt es zwei Arten von Aussagen: Zuerst geschieht etwas Sichtbares am Fluss. Dann beschreibt der Erzähler eine religiöse Bedeutung. Du kannst beide Arten im Text finden, ohne sie selbst glauben zu müssen.

James Tissot, Darstellung der Taufe Jesu, Ende des 19. Jahrhunderts; gemeinfreies Kunstwerk. Das Bild ist nicht aus der Zeit Jesu.
Dein Leseauftrag: Schreibe die drei Handlungsschritte auf: kommen, taufen lassen, aus dem Wasser steigen. Zeige im Bild, was zu Vers 9 passt. Markiere eine Aussage, die zur religiösen Deutung der Verse 10–11 gehört.
Gestufte Lesehilfe A – leicht: Suche im ersten Satz die beiden Personen und den Fluss.
Gestufte Lesehilfe B – genau: Die Taufe steht in Vers 9, die Stimme aus dem Himmel in Vers 11.
Gestufte Lesehilfe C – weiterdenken: Schreibe: „Im Text berichtet Markus ..., das Bild zeigt zusätzlich ...“.
Kurz prüfen: Was ist im Lesetext ausdrücklich genannt? Welche Einzelheit zeigt erst der Künstler? Notiere deine Antwort mit der Quellenstelle.
Auswahlkapitel 2: Vier Fischer folgen Jesus
Textgrundlage: Markus 1,16–20; eigene Nacherzählung in einfacher Sprache, keine Übernahme einer Buchfassung.
Vollständiger Lesetext:
Jesus geht am See von Galiläa entlang. Dort arbeiten zwei Brüder: Simon und Andreas. Sie fangen Fische mit Netzen. Jesus ruft sie. Er möchte, dass sie mit ihm gehen. Die beiden lassen ihre Netze liegen und folgen Jesus.
Ein Stück weiter sieht Jesus zwei weitere Brüder. Sie heißen Jakobus und Johannes. Sie sitzen in einem Boot und kümmern sich um ihre Netze. Jesus ruft auch sie. Sie verlassen das Boot und gehen mit ihm.
Das Markusevangelium erzählt die Handlung sehr schnell. Es nennt die Namen und zeigt, was die Menschen tun. Warum die Brüder sich so rasch entscheiden, wird hier nicht ausführlich erklärt. Das ist eine offene Frage an den Text, keine Lücke, die wir als Tatsache füllen dürfen.

Duccio di Buoninsegna, Berufung von Petrus und Andreas, um 1308–1311; National Gallery of Art, CC0. Das Bild ist nicht aus der Zeit Jesu.
Dein Leseauftrag: Finde die vier Namen. Unterstreiche im Text drei Tätigkeitswörter. Vergleiche, wie viele Personen das Bild zeigt und wie viele die ganze Geschichte nennt.
Gestufte Lesehilfe A – leicht: Simon und Andreas sind die ersten Brüder.
Gestufte Lesehilfe B – genau: Die zweiten Brüder heißen Jakobus und Johannes; sie werden in Vers 19 genannt.
Gestufte Lesehilfe C – weiterdenken: Schreibe: „Das Bild zeigt nur einen Ausschnitt, weil ...“.
Kurz prüfen: Was ist im Lesetext ausdrücklich genannt? Welche Einzelheit zeigt erst der Künstler? Notiere deine Antwort mit der Quellenstelle.
Auswahlkapitel 3: Jesus und die Kinder
Textgrundlage: Markus 10,13–16; eigene Nacherzählung in einfacher Sprache, keine Übernahme einer Buchfassung.
Vollständiger Lesetext:
Menschen bringen Kinder zu Jesus. Sie wünschen sich, dass Jesus ihnen etwas Gutes zuspricht und sie segnet. Doch die Jünger möchten die Menschen mit den Kindern wegschicken.
Jesus bemerkt das. Er ist darüber verärgert. Die Kinder sollen zu ihm kommen dürfen. Er erklärt, dass Kinder wichtig sind. Nach dem Bericht des Markus spricht er auch vom Reich Gottes. Das ist eine religiöse Aussage in diesem Text.
Jesus nimmt die Kinder in seine Arme. Er legt ihnen die Hände auf und segnet sie. Die Szene beginnt mit einer Abweisung und endet mit einer freundlichen Begegnung. Achte darauf, wer zuerst eine Grenze setzt und wer sie wieder öffnet.

Bernhard Plockhorst, Jesus segnet die Kinder, Gemälde aus dem 19. Jahrhundert; gemeinfrei. Das Bild ist nicht aus der Zeit Jesu.
Dein Leseauftrag: Male zwei Sprechblasen: eine für die Jünger am Anfang und eine für Jesus am Ende. Vergleiche danach die Körperhaltung auf dem Bild mit dem Text.
Gestufte Lesehilfe A – leicht: Suche zuerst die Wörter „wegschicken“ und „kommen“.
Gestufte Lesehilfe B – genau: In den Versen 13–14 ändert sich die Stimmung.
Gestufte Lesehilfe C – weiterdenken: Schreibe: „Am Anfang ..., aber am Ende ...“. Beurteile das Bild nicht als Foto.
Kurz prüfen: Was ist im Lesetext ausdrücklich genannt? Welche Einzelheit zeigt erst der Künstler? Notiere deine Antwort mit der Quellenstelle.
Video zum Vergleichen: Eine gezeichnete Fassung von katholisch.de. Der Film ist eine Bearbeitung der Geschichte und kein historischer Bericht.
Auswahlkapitel 4: Ein Fremder hilft
Textgrundlage: Lukas 10,25–37; eigene Nacherzählung in einfacher Sprache, keine Übernahme einer Buchfassung.
Vollständiger Lesetext:
Ein Mann fragt Jesus, wem man helfen soll. Jesus antwortet nicht mit einer Liste. Er erzählt eine Beispielgeschichte. So eine Geschichte heißt auch Gleichnis.
Ein Reisender wird auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho überfallen. Die Räuber nehmen ihm seine Sachen weg und verletzen ihn. Der Mann bleibt am Weg liegen. Ein Priester kommt vorbei. Er geht weiter. Ein Levit sieht den Verletzten ebenfalls und geht weiter.
Dann kommt ein Mann aus Samarien. Er sieht den Verletzten und hat Mitleid. Er verbindet die Wunden, bringt den Mann auf seinem Reittier zu einer Unterkunft und sorgt für seine Pflege. Er gibt dem Wirt Geld und bietet an, weitere Kosten zu bezahlen.
Jesus fragt am Ende, wer für den Verletzten zum Nächsten geworden ist. Die Antwort lenkt den Blick auf die Hilfe und nicht auf die Herkunft. Die Erzählung nennt einzelne Figuren. Sie macht keine Aussage über alle jüdischen Menschen oder alle Menschen aus Samarien.

Vincent van Gogh, Der barmherzige Samariter (nach Eugène Delacroix), 1890; gemeinfrei. Das Bild ist nicht aus der Zeit Jesu.
Dein Leseauftrag: Teile die Geschichte in Anfang, Not und Hilfe. Zeige im Gemälde die Hilfe. Schreibe einen Satz darüber, was ein Bild nicht erzählen kann: zum Beispiel die Fragen am Anfang.
Gestufte Lesehilfe A – leicht: Suche den Reisenden, die Räuber und den Helfenden.
Gestufte Lesehilfe B – genau: Die Hilfe steht in Lukas 10,33–35; die Abschlussfrage in Vers 36.
Gestufte Lesehilfe C – weiterdenken: Beginne: „Jesus erzählt das Gleichnis, um über ... nachdenken zu lassen.“
Kurz prüfen: Was ist im Lesetext ausdrücklich genannt? Welche Einzelheit zeigt erst der Künstler? Notiere deine Antwort mit der Quellenstelle.
Video zum Vergleichen: Neuapostolische Kirche Westdeutschland über das Gleichnis. Prüfe besonders, ob vereinfachende Aussagen über Gruppen im Video auftauchen; übertrage sie nicht auf alle Menschen.
Auswahlkapitel 5: Jesus kommt nach Jerusalem
Textgrundlage: Markus 11,1–11; eigene Nacherzählung in einfacher Sprache, keine Übernahme einer Buchfassung.
Vollständiger Lesetext:
Jesus und seine Begleiter nähern sich Jerusalem. Er schickt zwei Jünger voraus. Sie sollen ein junges Reittier holen. Die Jünger finden es und bringen es zu Jesus. Sie legen ihre Mäntel darauf, damit Jesus darauf sitzen kann.
Jesus reitet weiter. Menschen breiten Mäntel auf dem Weg aus. Andere bringen Zweige. Sie begrüßen Jesus mit lauten Rufen. Markus erzählt, dass sie Gott loben und Hoffnung auf eine kommende Herrschaft ausdrücken. Das ist die Sicht der Personen in der Geschichte.
Jesus kommt in Jerusalem an und geht in den Tempelbereich. Er sieht sich dort um. Später verlässt er die Stadt wieder. Die Erzählung beschreibt einen feierlichen Empfang. Was einzelne Menschen genau dachten, können wir aus den wenigen Versen nicht sicher wissen.

Orthodoxe Ikonendarstellung zum Einzug Jesu in Jerusalem; historisches Kunstbild, gemeinfreie Reproduktion. Das Bild ist nicht aus der Zeit Jesu.
Dein Leseauftrag: Ordne fünf Ereignisse: Jünger losschicken, Tier bringen, Jesus reitet, Menschen begrüßen ihn, Jesus sieht den Tempelbereich. Finde auf dem Bild drei passende Zeichen.
Gestufte Lesehilfe A – leicht: Achte auf Reittier, Mäntel und Zweige.
Gestufte Lesehilfe B – genau: Die Begrüßung steht in Markus 11,8–10. Was danach geschieht, steht in Vers 11.
Gestufte Lesehilfe C – weiterdenken: Schreibe: „Der Erzähler berichtet ..., der Künstler ergänzt ...“.
Kurz prüfen: Was ist im Lesetext ausdrücklich genannt? Welche Einzelheit zeigt erst der Künstler? Notiere deine Antwort mit der Quellenstelle.
Liedvideo zum Vergleichen: Kinder singen die Einzugsgeschichte (katholisch.de). Ein Lied erzählt anders als ein Bibeltext.
Texte, Bilder und ihre Zeit
Erzählung: Eine Erzählerstimme schildert, was Figuren sagen und tun. In den Texten über die Fischer und die Kinder steht die Handlung im Mittelpunkt.
Gleichnis: Eine erfundene Beispielgeschichte im Mund einer Figur macht einen Gedanken deutlich. Beim barmherzigen Samariter erzählt Jesus im Lukasevangelium eine solche Geschichte. Sie ist keine belegte Reportage über einen bestimmten Reisenden.
Religiöse Aussage: Die himmlische Stimme in Markus 1 gehört zur erzählten religiösen Deutung. Wir schreiben: „Das Markusevangelium erzählt, dass ...“ und nicht: „Jeder muss glauben, dass ...“.
Späteres Kunstbild: Die Maler Tissot, Duccio, Plockhorst und van Gogh haben Jahrhunderte nach der im Text beschriebenen Zeit gearbeitet. Ihr Werk hilft beim Verstehen, kann aber auch Dinge aus ihrer eigenen Zeit enthalten. Die Ikone zeigt ebenfalls eine spätere Sicht auf die Einzugsgeschichte.
Jüdischer Kontext und römische Macht: Jesus und seine ersten Jünger waren Juden. Das Judentum hat eine vielfältige eigene Geschichte. Das Römische Reich war eine staatliche Macht mit Verwaltung und Soldaten. Unterscheide deshalb Herkunft, Religion und politische Herrschaft. Niemand ist wegen seiner Zugehörigkeit zu einer heutigen Gruppe für Ereignisse der Antike verantwortlich.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Prüfe dein Wissen
An welchem Fluss wird Jesus laut Markus getauft? (Am Jordan) (!An der Donau) (!Am Rhein) (!Am Nil)
Wer tauft Jesus nach Markus 1? (Johannes) (!Petrus) (!Pilatus) (!Paulus)
Welchen Beruf haben Simon und Andreas am See? (Sie sind Fischer) (!Sie sind Bäcker) (!Sie sind Händler) (!Sie sind Soldaten)
Wie viele Fischer nennt Markus bei der ersten Berufung? (Vier) (!Zwei) (!Sechs) (!Acht)
Wer will die Kinder zuerst abweisen? (Die Jünger) (!Der Wirt) (!Die Fischer) (!Die Römer)
Was macht Jesus am Ende der Kindergeschichte? (Er segnet die Kinder) (!Er schickt die Kinder fort) (!Er verteilt Fische) (!Er ruft die Soldaten)
Was für eine Geschichte ist die vom barmherzigen Samariter? (Ein Gleichnis) (!Ein Fahrplan) (!Ein Wetterbericht) (!Eine Einkaufsrechnung)
Wer versorgt den verletzten Reisenden in der Beispielgeschichte? (Ein Mann aus Samarien) (!Ein römischer Kaiser) (!Ein Fischer namens Andreas) (!Ein Maler)
Worauf reitet Jesus nach Markus 11 nach Jerusalem? (Auf einem jungen Reittier) (!Auf einem Elefanten) (!Auf einem Streitwagen) (!Auf einem Kamel)
Was zeigt ein Jahrhunderte später entstandenes Gemälde? (Eine Deutung des Künstlers) (!Ein Foto aus der Antike) (!Die einzige richtige Sicht) (!Eine genaue Tonaufnahme)
Memory: Wer und was gehört zusammen?
| Johannes | Tauft Jesus am Fluss Jordan |
| Andreas | Arbeitet als Fischer am See |
| Jünger | Wollen die Kinder zunächst wegschicken |
| Samariter | Hilft dem verletzten Reisenden |
| Jerusalem | Stadt am Ende der Einzugsgeschichte |
| Gleichnis | Beispielgeschichte zum Nachdenken |
Drag and Drop: Textstelle und Handlung zuordnen
| Ordne die Textstelle richtig zu. | Was dort erzählt wird |
|---|---|
| Markus Taufe | Jesus steigt aus dem Jordan |
| Markus Fischer | Brüder verlassen ihre Netze |
| Markus Kinder | Jesus nimmt die Kinder in die Arme |
| Lukas Samariter | Ein Verletzter bekommt Hilfe |
| Markus Jerusalem | Menschen breiten Mäntel aus |
Kreuzworträtsel
| Jordan | Wie heißt der Fluss bei der Taufe Jesu? |
| Johannes | Wer tauft Jesus laut Markus? |
| Andreas | Wie heißt der Bruder von Simon? |
| Fischer | Welchen Beruf haben die ersten gerufenen Brüder? |
| Samariter | Wer hilft dem Reisenden? |
| Jerusalem | In welche Stadt zieht Jesus ein? |
LearningApps
Hier kannst du weitere Zuordnungs- und Leseaufgaben zum Thema suchen. Suchergebnisse sind fremde Angebote und müssen vor dem Einsatz geprüft werden.
Lückentext
Offene Aufgaben
Drei Kernaufgaben auf unterschiedlichen Niveaus sind als solche gekennzeichnet. Du kannst zusätzlich die weiteren neun Aufgaben bearbeiten.
Leicht
- Kernaufgabe Leicht – Figurenkarte: Suche in einem Auswahlkapitel zwei Personen. Schreibe Namen, Handlung und die passende Bibelstelle auf.
- Drei-Satz-Erzählung: Erzähle die Fischergeschichte in drei eigenen kurzen Sätzen.
- Ort entdecken: Zeige den Jordan in einer Karte und erkläre, in welchem Auswahlkapitel er vorkommt.
- Bilderfolge: Zeichne drei Kästchen für Not, Hilfe und Versorgung, ohne neue Fakten zu erfinden.
Standard
- Kernaufgabe Standard – Bildvergleich: Vergleiche ein ausgewähltes Kunstbild mit seiner Textstelle: zwei passende Elemente, ein vom Künstler ergänztes Element und eine kurze Erklärung.
- Textsorten entdecken: Erkläre an der Geschichte vom Samariter, warum Jesus eine Beispielgeschichte erzählt.
- Figuren sprechen: Schreibe eine kurze erfundene Sprechblase zu einem Jünger. Kennzeichne sie ausdrücklich als eigene Idee.
- Zeit unterscheiden: Erstelle eine kleine Tabelle mit antiker Erzählung, späterem Gemälde und heutiger Nacherzählung.
Schwer
- Kernaufgabe Schwer – Begründung: Erkläre anhand von zwei Kapiteln, warum ein Bild nicht beweisen kann, dass die dargestellte Szene genau so ausgesehen hat. Belege mit Versen und Bilddetails.
- Geschichte respektvoll beschreiben: Erläutere den Unterschied zwischen jüdischer Lebenswelt und römischer Staatsmacht. Schreibe einen Satz gegen pauschale Schuldzuweisungen.
- Perspektivwechsel: Verfasse einen kurzen inneren Monolog einer Figur aus dem Gleichnis. Markiere, was du erfunden hast.
- Medienwerkstatt: Vergleiche ein Video mit der passenden Bibelstelle und dem Gemälde. Nenne Unterschiede bei Worten, Figuren und Zeichen; begründe, welches Medium was besonders gut zeigt.


Lernkontrolle
- Handlung erklären: Erzähle zwei Geschichten mit Anfang, Mitte und Ende und nenne jeweils einen Textbeleg.
- Darstellung prüfen: Suche in einem Gemälde zwei belegte und ein unbelegtes Detail. Erkläre den Unterschied.
- Bedeutung übertragen: Erfinde ein heutiges Beispiel für Hilfe in der Schule und zeige, was es mit der Samaritergeschichte gemeinsam hat.
- Zeiten trennen: Unterscheide Ereigniszeit der Erzählung, Entstehung des biblischen Textes, Entstehung des Gemäldes und Gegenwart der Nacherzählung.
- Quellen unterscheiden: Formuliere zu einer religiösen Aussage einen korrekten Quellensatz: „Im Markusevangelium wird erzählt, dass ...“.
- Vorurteile vermeiden: Erkläre mit eigenen Worten, warum man einzelne Figuren nicht mit allen Mitgliedern einer Religion gleichsetzen darf.
Lernnachweis
Zeige dein Leseportfolio: fünf gelesene Auswahlkapitel, fünf eigene Leseaufträge, eine Figurenkarte, zwei Text-Bild-Vergleiche und eine Erklärung zum Gleichnis. Füge bei mindestens fünf Aussagen Buch, Kapitel und Versnummer hinzu. Trenne Textbeleg, Kunstbild und eigene Idee sichtbar. Schreibe einen Satz dazu, dass die Nacherzählungen nicht die vollständige Bibel sind und dass Glaubenszustimmung keine Bedingung für Textverständnis ist.
OER und Wikipedia
Biblische Textgrundlagen (nur verlinkt, nicht abgeschrieben):
- Markus 1,9–11 und 1,16–20 – Taufe Jesu und Berufung der ersten Fischer.
- Markus 10,13–16 – Jesus und die Kinder.
- Lukas 10,25–37 – Gleichnis vom barmherzigen Samariter.
- Markus 11,1–11 – Einzug in Jerusalem.
- Neues Testament – Geschichte und Aufbau der Sammlung.
- EKD: Evangelium – Erklärung der vier Evangelien.
- Vorhandene MOOCwiki-Buchausgabe für Klasse 4 – ohne Textabgleich; hier nicht dupliziert.
Mediennachweise und Lizenzen
Wikimedia Commons – Bilder, Audio, Animation:
- Jerusalem in the First Century CE.svg – Mariamnei, 2026, CC0 1.0; heutige Kartenrekonstruktion.
- Roman Empire map.gif – Roke~commonswiki, spätere Bearbeitung Nyq, CC BY-SA 3.0/GFDL; animierte Karte von sehr vielen Jahrhunderten, nicht speziell zur Zeit Jesu.
- De-Bibel.ogg – Jeuwre, CC BY-SA 4.0; nur deutsche Wort-Aussprache „Bibel“.
- Baptism of Jesus by Tissot.jpg – James Tissot, gemeinfrei.
- Duccio di Buoninsegna, The Calling of the Apostles Peter and Andrew, 1308-1311, NGA 282.jpg – National Gallery of Art, CC0 1.0; Werk von Duccio.
- Jesus Blessing the Children.jpg – Bernhard Plockhorst, gemeinfrei.
- Vincent van Gogh - The Good Samaritan, 1890 - Google Art Project.jpg – Vincent van Gogh, gemeinfrei.
- Entry into Jerusalem.jpg – orthodoxe Ikone, Künstler unbekannt, gemeinfreie Reproduktion. Bei jeder Weiternutzung die Commons-Dateiseite prüfen.
YouTube-Videos – eingebettete Fremdmedien, keine freie Weiterverwendung zugesichert:
- katholisch.de: Jesus segnet die Kinder – Die Bibel einfach erzählt – gezeichneter Film.
- Neuapostolische Kirche Westdeutschland: Der barmherzige Samariter – Sei ein Helfer! – Video für Kinder mit Quellenangaben in der Videobeschreibung.
- katholisch.de: Kinder singen „Jesus zieht in Jerusalem ein“ – Lied mit Kindern.
Rechtehinweis: Die Buchausgabe wurde nicht übernommen. Die Texte dieses Kurses sind eigenständige knappe Nacherzählungen und keine Abschrift moderner Bibelübersetzungen. Die eingebetteten Dateien bleiben bei ihren Urhebern und unter ihren jeweiligen, auf den Dateiseiten genannten Nutzungsbedingungen.
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