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D9 G - Wortarten für die Abschlussprüfung

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D9 G - Wortarten für die Abschlussprüfung



Einleitung

D9 G - Wortarten für die Abschlussprüfung bereitet Dich gezielt auf Text- und Rechtschreibaufgaben in der Abschlussprüfung vor. Auf dem G-Niveau der Klasse 9 geht es nicht darum, möglichst viele Fachbegriffe auswendig zu lernen. Wichtig ist, dass Du häufige Wortarten in echten Sätzen sicher erkennst, ihre Wirkung verstehst und dieses Wissen beim Schreiben und Überarbeiten nutzt.

Im Mittelpunkt stehen Nomen, Verben, Adjektive, Pronomen, Präpositionen und Konjunktionen. Zusätzlich begegnen Dir Artikel und Adverbien, weil sie beim Bestimmen von Wortarten helfen können.

Die Einteilung von Wörtern in Wortarten hat eine lange Tradition. Die historische Grammatikseite zeigt ältere deutsche und lateinische Bezeichnungen für verschiedene Wortarten.

Dein Prüfungsziel: Du sollst Wörter nicht nur benennen, sondern ihre Wortart mit einer Probe oder einem Satzmerkmal begründen können. Besonders wichtig ist der Zusammenhang zwischen Wortart, Groß- und Kleinschreibung, Satzbau und Zeichensetzung.


Grundlagen: Was ist eine Wortart?

Eine Wortart ist eine Klasse von Wörtern mit gemeinsamen grammatischen Eigenschaften. Bei der Bestimmung helfen Dir drei Fragen:

  1. Bedeutung: Was bezeichnet das Wort typischerweise, zum Beispiel eine Person, einen Vorgang oder eine Eigenschaft?
  2. Form: Kann das Wort verändert werden, zum Beispiel dekliniert, konjugiert oder gesteigert?
  3. Satzverwendung: Wie verhält sich das Wort im Satz, zum Beispiel als Begleiter, Verbindung oder Teil des Prädikats?

Wichtig: Wortart und Satzglied sind nicht dasselbe. Ein Nomen kann zum Beispiel Teil eines Subjekts, Objekts oder einer adverbialen Bestimmung sein. Die Wortart beschreibt das einzelne Wort; ein Satzglied beschreibt die Funktion einer Wortgruppe im Satz.

Ein Syntaxbaum veranschaulicht, dass Wörter im Satz Beziehungen eingehen. Für die Abschlussprüfung genügt meist, wenn Du Wortarten sicher erkennst und ihre Rolle im Satz begründen kannst.


Die sechs prüfungsrelevanten Wortarten


Nomen: Großschreibung sicher erkennen

Nomen heißen auch Substantive. Sie bezeichnen zum Beispiel Personen, Tiere, Dinge, Orte, Vorgänge, Gefühle oder abstrakte Begriffe. Nomen werden im Deutschen großgeschrieben.

Erkennungsproben:

  1. Artikelprobe: Oft passt ein Artikel davor, zum Beispiel die Bewerbung, ein Praktikum, der Mut.
  2. Pluralprobe: Viele Nomen können in den Plural gesetzt werden, zum Beispiel der Betrieb – die Betriebe.
  3. Kasusprobe: Nomen können in verschiedenen Fällen stehen, zum Beispiel der Betrieb, des Betriebs, dem Betrieb, den Betrieb.

Prüfungsbeispiel: „Nach dem Praktikum schrieb Leila eine ausführliche Bewerbung.“ Die Wörter Praktikum und Bewerbung sind Nomen und werden großgeschrieben.

Besonders wichtig für Rechtschreibaufgaben sind Substantivierungen. Dabei werden Wörter anderer Wortarten wie Nomen gebraucht und deshalb großgeschrieben: beim Lesen, etwas Neues, im Allgemeinen, zum Üben. Signalwörter wie Artikel, Präposition plus Artikel oder unbestimmte Mengenangaben können Dir helfen.


Verben: Formen und Prädikat erkennen

Verben bezeichnen häufig Handlungen, Vorgänge oder Zustände. Sie sind die Wortart, die im Deutschen konjugiert wird. Das bedeutet: Die Form kann sich nach Person, Zahl und Zeit verändern.

Beispiel: ich lerne – du lernst – wir lernten – sie hat gelernt.

In einem Aussagesatz steht die finite Verbform meist an zweiter Satzgliedstelle: „Mira prüft ihren Text.“ Bei mehrteiligen Verbformen entsteht eine Satzklammer: „Mira hat ihren Text sorgfältig geprüft.“

Prüfungsbeispiel: „Morgen beginnt mein Praktikum.“ Das Wort beginnt ist ein Verb. Die Probe ich beginne – du beginnst – er beginnt zeigt die Konjugierbarkeit.

Achte bei der Rechtschreibung auf Wortverwechslungen: seid ist eine Verbform von sein, während seit meist eine Präposition oder Konjunktion ist.


Adjektive: Eigenschaften genau ausdrücken

Adjektive bezeichnen häufig Eigenschaften oder Merkmale. Viele Adjektive können gesteigert werden: sorgfältig – sorgfältiger – am sorgfältigsten. Nicht jedes Adjektiv ist sinnvoll steigerbar, deshalb ist die Steigerungsprobe nur ein Hinweis.

Attributive Adjektive stehen oft bei einem Nomen und erhalten eine Endung: „eine sorgfältige Bewerbung“. Prädikativ verwendete Adjektive stehen häufig bei sein, werden oder bleiben: „Die Bewerbung ist sorgfältig.“

Prüfungsbeispiel: „Der neue Fahrplan ist übersichtlich.“ neue und übersichtlich sind Adjektive, obwohl sie im Satz unterschiedlich verwendet werden.

Bei substantivierten Adjektiven gilt Großschreibung: „Wir besprechen etwas Wichtiges.“


Pronomen: Stellvertreter und Verweise

Pronomen können für Nomen oder Nomengruppen stehen und dadurch Wiederholungen vermeiden. Besonders häufig sind Personalpronomen wie ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie. Weitere wichtige Gruppen sind Possessivpronomen, Demonstrativpronomen, Relativpronomen und Interrogativpronomen.

Authentisches Beispiel: „Noah hat den Bus verpasst. Er ruft deshalb im Betrieb an.“ Das Pronomen Er verweist auf Noah.

Ein Relativpronomen verbindet einen Relativsatz mit einem Bezugswort: „Die Mappe, die auf dem Tisch liegt, gehört mir.“ Hier ist die ein Pronomen und kein Artikel, weil danach nicht direkt ein Nomen begleitet wird, sondern die selbst für die Mappe steht.

Für die Rechtschreibung ist die Unterscheidung das/dass zentral:

  1. das kann Artikel oder Pronomen sein: „Das Ergebnis, das wir prüfen, stimmt.“
  2. dass ist eine unterordnende Konjunktion: „Ich hoffe, dass das Ergebnis stimmt.“

Eine hilfreiche Probe lautet: Kannst Du das durch dieses, jenes oder bei einem Relativsatz oft durch welches ersetzen, schreibst Du in der Regel das.


Präpositionen: Beziehungen und Kasus

Präpositionen drücken Beziehungen aus, zum Beispiel zu Ort, Zeit, Grund oder Art und Weise. Häufig stehen sie vor einer Nomengruppe und bestimmen deren Kasus.

Mit Dativ stehen zum Beispiel mit, nach, bei, seit, von, zu: „Seit dem Montag fährt sie mit dem Bus.“

Mit Akkusativ stehen zum Beispiel durch, für, gegen, ohne, um: „Für den Betrieb erstellt er einen Lebenslauf.“

Wechselpräpositionen wie in, an, auf, über, unter, vor, hinter, neben, zwischen können je nach Bedeutung mit Dativ oder Akkusativ stehen: „Ich bin in der Werkstatt“ beschreibt einen Ort; „Ich gehe in die Werkstatt“ beschreibt eine Richtung.

Für Rechtschreibaufgaben ist seit/seid besonders wichtig: „Seit einer Woche übt ihr.“ – „Ihr seid gut vorbereitet.“


Konjunktionen: Sätze sinnvoll verbinden

Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen oder Sätze. Nebenordnende Konjunktionen wie und, oder, aber, denn verbinden gleichrangige Einheiten. Unterordnende Konjunktionen wie weil, obwohl, dass, wenn leiten Nebensätze ein.

Authentisches Beispiel: „Lina fährt früher los, weil ihr Bus oft verspätet ist.“ Die Konjunktion weil leitet einen Nebensatz ein; die finite Verbform ist steht am Ende des Nebensatzes.

Zwischen Hauptsatz und Nebensatz steht ein Komma: „Ich kontrolliere den Text, bevor ich ihn abgebe.“ Diese Verbindung von Wortart und Zeichensetzung ist in Prüfungen besonders wichtig.

Die Konjunktion dass wird mit Doppel-s geschrieben: „Der Lehrer sagt, dass die Zeit fast vorbei ist.“ Das Artikel- oder Pronomenwort das hat eine andere Funktion.


Prüfungsstrategie: Wortarten Schritt für Schritt bestimmen

Wenn Du in einer Aufgabe ein markiertes Wort bestimmen sollst, arbeite nicht nur nach Gefühl. Nutze eine feste Reihenfolge:

  1. Konjugationsprobe: Lässt sich das Wort nach Person oder Zeit verändern? Dann ist es wahrscheinlich ein Verb.
  2. Nomenprobe: Passt ein Artikel davor und bezeichnet das Wort etwas Benennbares oder einen substantivierten Vorgang? Dann prüfe Nomen und Großschreibung.
  3. Adjektivprobe: Beschreibt das Wort eine Eigenschaft und kann es vor einem Nomen mit Endung stehen? Dann prüfe Adjektiv.
  4. Pronomenprobe: Ersetzt oder verweist das Wort auf eine Person, Sache oder Nomengruppe? Dann prüfe Pronomen.
  5. Präpositionsprobe: Stellt das Wort eine Beziehung her und verlangt es eine Nomengruppe in einem bestimmten Kasus? Dann prüfe Präposition.
  6. Konjunktionsprobe: Verbindet das Wort Wörter, Wortgruppen oder Sätze? Dann prüfe Konjunktion.

Merke: Eine einzelne Probe reicht nicht immer. Entscheidend ist der konkrete Satz.


Wortarten im Prüfungstext

Betrachte diesen kurzen Text:

„Am Dienstag fährt Samira früh zur Berufsschule, weil sie dort einen Beratungstermin hat. Im hellen Besprechungsraum erklärt ihr eine Lehrerin, welche Unterlagen sie für die Bewerbung benötigt. Samira hört aufmerksam zu und notiert die wichtigsten Hinweise.“

Darin findest Du mehrere prüfungsrelevante Wortarten:

  1. Nomen: Dienstag, Berufsschule, Beratungstermin, Besprechungsraum, Lehrerin, Unterlagen, Bewerbung, Hinweise
  2. Verben: fährt, hat, erklärt, benötigt, hört, notiert
  3. Adjektive: hellen, wichtigsten
  4. Pronomen: sie, ihr, welche
  5. Präpositionen: am, zur, im, für enthalten Präpositionen teilweise in Verbindung mit Artikeln, zum Beispiel an dem = am und zu der = zur.
  6. Konjunktionen: weil, und

Die Analyse zeigt: In echten Texten greifen Wortarten ineinander. Wenn Du sie erkennst, kannst Du Rechtschreibung, Satzbau und Zeichensetzung sicherer prüfen.


Typische Prüfungsfallen


Groß oder klein?

Nicht jedes Wort mit einer „nomenartigen“ Bedeutung ist automatisch ein Nomen. Entscheidend ist die Verwendung im Satz.

„Wir lesen täglich.“ – lesen ist ein Verb und wird kleingeschrieben.

„Beim Lesen markiere ich Schlüsselwörter.“ – Lesen ist substantiviert und wird großgeschrieben.

„Die Aufgabe ist schwierig.“ – schwierig ist ein Adjektiv.

„Das Schwierige an der Aufgabe ist die Zeit.“ – Schwierige ist substantiviert.


das oder dass?

„Ich glaube, dass die Prüfung machbar ist.“ – dass verbindet Haupt- und Nebensatz und ist eine Konjunktion.

„Das Blatt, das auf dem Tisch liegt, gehört zur Prüfung.“ – das ist ein Relativpronomen und lässt sich hier durch welches ersetzen.

Das Blatt ist vollständig.“ – Das ist ein Artikel und begleitet das Nomen Blatt.


seit oder seid?

Seit Montag üben wir jeden Tag.“ – Seit ist eine Präposition.

„Ihr seid heute gut vorbereitet.“ – seid ist eine Verbform von sein.


Wortart nicht mit Satzglied verwechseln

Im Satz „Die konzentrierte Schülerin liest den Text“ ist Schülerin ein Nomen. Die Wortgruppe Die konzentrierte Schülerin ist als Ganzes das Subjekt. konzentrierte ist ein Adjektiv, obwohl es innerhalb des Subjekts steht.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Wortart ist Bewerbung im Satz „Mila schickt heute ihre Bewerbung ab“? (Nomen) (!Verb) (!Adjektiv) (!Konjunktion)




Welche Wortart ist sorgfältig im Satz „Jonas prüft den Text sorgfältig“? (Adjektiv) (!Nomen) (!Pronomen) (!Präposition)




Welche Wortart ist sie im Satz „Aylin kommt später, weil sie noch arbeitet“? (Pronomen) (!Konjunktion) (!Adjektiv) (!Nomen)




Welche Wortart ist weil im Satz „Wir gehen früher, weil der Bus nur stündlich fährt“? (Konjunktion) (!Präposition) (!Verb) (!Pronomen)




Welche Wortart ist mit im Satz „Er fährt mit dem Fahrrad zur Schule“? (Präposition) (!Adjektiv) (!Pronomen) (!Verb)




Welche Wortart ist arbeitet im Satz „Mina arbeitet heute bis 16 Uhr“? (Verb) (!Nomen) (!Adjektiv) (!Präposition)




Welche Schreibung ist im Satz „Ich hoffe, ___ du die Aufgabe verstehst“ richtig? (dass) (!das) (!daß) (!dasss)




Welche Schreibung ist im Satz „___ drei Wochen bereiten wir uns vor“ richtig? (Seit) (!Seid) (!seitd) (!Seidt)




Welches Wort ist im Satz „Beim Lesen markiert Ben wichtige Stellen“ ein substantiviertes Verb? (Lesen) (!markiert) (!wichtige) (!Beim)




Welche Aussage trifft auf eine unterordnende Konjunktion wie obwohl zu? (Sie kann einen Nebensatz einleiten) (!Sie wird nach Person konjugiert) (!Sie bezeichnet immer eine Person) (!Sie verlangt immer den Akkusativ)





Memory

Nomen Großschreibung bei Substantiven
Verb Konjugation nach Person und Zeit
Adjektiv Eigenschaft eines Nomens
Personalpronomen Stellvertreter für Personen oder Sachen
Präposition Verhältnis mit Kasusbezug
Konjunktion Verbindung von Wörtern oder Sätzen
Substantivierung beim Lesen
Relativwort welches als Ersatzprobe





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Bewerbung Nomen
arbeitet Verb
zuverlässig Adjektiv
sie Pronomen
wegen Präposition
obwohl Konjunktion
Lesen Substantivierung
dass Nebensatzeinleiter





Kreuzworträtsel

Nomen Welche Wortart wird im Deutschen grundsätzlich großgeschrieben?
Verben Welche Wortart wird nach Person und Zeit konjugiert?
Adjektiv Welche Wortart beschreibt häufig Eigenschaften?
Pronomen Welche Wortart kann für eine Nomengruppe stehen?
Präposition Welche Wortart kann einen Kasus fordern und Beziehungen ausdrücken?
Konjunktion Welche Wortart verbindet Wörter, Wortgruppen oder Sätze?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein Wort wie „Bewerbung“ ist ein

und wird großgeschrieben.
Ein Wort wie „arbeitet“ ist ein

und kann konjugiert werden.
Ein Wort wie „zuverlässig“ ist ein

und beschreibt eine Eigenschaft.
Das Wort „sie“ kann als

für eine Person oder Nomengruppe stehen.
Das Wort „mit“ ist eine

und kann den Dativ verlangen.
Das Wort „weil“ ist eine

und kann einen Nebensatz einleiten.
Im Satz „Beim Lesen lerne ich“ wird

substantiviert und großgeschrieben.
Im Satz „Ich weiß, dass du kommst“ schreibt man

als Konjunktion.
Im Satz „Seit Montag übe ich“ ist

eine Präposition.
Im Satz „Ihr seid bereit“ ist

eine Verbform.
Ein Nebensatz mit „obwohl“ wird durch ein

vom Hauptsatz getrennt.
Bei der Wortartenbestimmung hilft immer der konkrete

.




Zusätzliche Satztrainings


Satztraining 1: Beruf und Bewerbung

Bestimme in jedem Satz die fett markierten Wörter. Begründe Deine Entscheidung jeweils mit einer Probe.

  1. „Nach dem Praktikum schreibt Elena eine sorgfältige Bewerbung.“
  2. „Sie sendet sie noch am selben Abend an den Betrieb.“
  3. „Elena kontrolliert den Text, bevor sie die Datei abschickt.“
  4. Für das Vorstellungsgespräch legt sie passende Unterlagen bereit.“
  5. „Am nächsten Morgen prüft sie noch einmal den Termin.“


Satztraining 2: Schule und Alltag

Übertrage die Sätze in Dein Heft. Markiere Nomen, Verben, Adjektive, Pronomen, Präpositionen und Konjunktionen mit sechs unterschiedlichen Zeichen. Prüfe anschließend Großschreibung und Kommasetzung.

„Vor der ersten Stunde trifft Malik seinen Freund auf dem Schulhof, obwohl es stark regnet. Sie besprechen die schwierige Aufgabe und vergleichen ihre Lösungen. Nach dem Unterricht fährt Malik mit dem Bus nach Hause, weil er für die Prüfung lernen möchte.“


Satztraining 3: Fehler finden

Verbessere die Schreibungen und erkläre mit Wortartenwissen, warum Deine Korrektur richtig ist.

  1. „Beim lesen hilft mir eine ruhige Umgebung.“
  2. „Ich weiß, das die Zeit knapp ist.“
  3. „Seid zwei Wochen wiederholen wir Grammatik.“
  4. „Etwas wichtiges schreibe ich an den Rand.“
  5. „Wir üben weiter weil die Prüfung näher rückt.“


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wortarten-Farbcode: Nimm einen kurzen Nachrichtentext und markiere Nomen, Verben, Adjektive, Pronomen, Präpositionen und Konjunktionen in sechs selbst gewählten Farben.
  2. Nomen-Suche: Fotografiere oder notiere zehn Nomen aus Deinem Schulalltag und bilde mit jedem ein sinnvolles Satzbeispiel.
  3. Verbformen-Training: Wähle fünf häufige Verben aus Alltag oder Beruf und bilde zu jedem eine Präsens-, Präteritum- und Perfektform.
  4. Adjektiv-Check: Beschreibe einen Arbeitsplatz oder Klassenraum in fünf Sätzen und markiere alle verwendeten Adjektive.


Standard

  1. Pronomen-Überarbeitung: Schreibe einen kurzen Text mit vielen Wiederholungen von Namen und Nomen. Überarbeite ihn anschließend mit passenden Pronomen.
  2. Präpositions-Detektiv: Sammle aus einem Sachtext acht Präpositionen und notiere jeweils die Wortgruppe, zu der sie gehören.
  3. Konjunktions-Werkstatt: Verbinde je zwei kurze Hauptsätze sinnvoll mit unterschiedlichen Konjunktionen und achte auf die richtige Zeichensetzung.
  4. Prüfungssatz-Analyse: Erfinde sechs realistische Sätze zu Schule, Ausbildung, Mobilität oder Freizeit und bestimme in jedem Satz mindestens vier Wortarten.


Schwer

  1. Fehlertext erstellen: Verfasse einen Text mit zehn absichtlich eingebauten Fehlern zu Großschreibung, das/dass, seit/seid und Kommasetzung. Tausche ihn mit einer anderen Person und erstellt gegenseitig eine begründete Korrektur.
  2. Wortarten-Erklärvideo: Produziere ein zweiminütiges Lernvideo, in dem Du an einem authentischen Satz mindestens sechs Wortarten erklärst.
  3. Sprachvergleich: Vergleiche an fünf Beispielsätzen, wie Nomen, Verben oder Adjektive im Deutschen und in einer weiteren Sprache erkannt oder verändert werden.
  4. Mini-Prüfung entwickeln: Erstelle eine eigene Übungsprüfung mit einem kurzen Text, Markieraufgaben, Korrekturaufgaben und einer Musterlösung, bei der Wortartenwissen zur Begründung genutzt wird.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Textüberarbeitung: Überarbeite einen selbst geschriebenen Absatz und begründe drei Korrekturen mithilfe von Wortarten, statt nur die richtige Schreibweise zu nennen.
  2. Mehrdeutige Wörter: Untersuche Wörter wie das, seit oder morgen in unterschiedlichen Sätzen und erkläre, warum der Satzkontext für die Bestimmung entscheidend ist.
  3. Satzumbau: Forme einen Hauptsatz mit einer Begründung in ein Satzgefüge mit weil um und erkläre, wie sich Stellung des Verbs und Kommasetzung verändern.
  4. Nominalisierung: Formuliere drei Sätze mit Verben oder Adjektiven so um, dass eine Substantivierung entsteht, und erkläre die Auswirkung auf die Großschreibung.
  5. Pronomen und Textzusammenhang: Überarbeite einen kurzen Text so, dass unnötige Wiederholungen durch eindeutige Pronomen ersetzt werden, ohne dass Missverständnisse entstehen.
  6. Präposition und Kasus: Vergleiche die Sätze „Ich bin in der Werkstatt“ und „Ich gehe in die Werkstatt“ und erkläre den Zusammenhang zwischen Bedeutung, Präposition und Kasus.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du:

  1. die sechs Schwerpunkt-Wortarten Nomen, Verben, Adjektive, Pronomen, Präpositionen und Konjunktionen in authentischen Sätzen erkennst,
  2. Deine Bestimmung mit einer passenden Probe oder einem Satzmerkmal begründest,
  3. Substantivierungen erkennst und korrekt großschreibst,
  4. das und dass mithilfe der Funktion im Satz unterscheidest,
  5. seit und seid sicher auseinanderhältst,
  6. bei Präpositionen auf die zugehörige Nomengruppe und den Kasus achtest,
  7. unterordnende Konjunktionen als Einleiter von Nebensätzen erkennst und die Kommasetzung prüfst,
  8. Wortart und Satzglied nicht miteinander verwechselst,
  9. Dein Wortartenwissen beim Überarbeiten eigener Texte selbstständig anwendest.




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