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D9 G - Prüfung B3 Lyrik und Prosa

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D9 G - Prüfung B3 Lyrik und Prosa




D9 G - Prüfung B3 Lyrik und Prosa


Einleitung

Dieser aiMOOC bereitet Dich gezielt auf Deutsch, Klasse 9, G-Niveau und besonders auf Teil B, Aufgabe 3 der Hauptschulabschlussprüfung in Baden-Württemberg vor. In dieser Aufgabe kann Dir ein Gedicht oder ein Prosatext begegnen. Dazu bearbeitest Du Aufgaben zum Textverständnis, zum literarischen Verstehen und zum Sprachgebrauch.

Für die Prüfung ist wichtig: Du musst nicht „erraten“, was eine Autorin oder ein Autor gedacht hat. Entscheidend ist, dass Du Deine Antworten am Text belegst, sprachliche Besonderheiten erkennst und verständlich erklärst, wie Inhalt und Sprache zusammenwirken.

Die amtlichen Ausführungsbestimmungen für die Hauptschulabschlussprüfung 2026 beschreiben Teil B als „Literarische Texte“. Aufgabe 3 besteht aus Lyrik oder Prosa mit Aufgaben zum Textverständnis, zum literarischen Verstehen und zum Sprachgebrauch. Außerdem sind die Aufgaben 1 bis 3 durch eine thematische Klammer verbunden. Ob Lyrik oder Prosa vorgelegt wird, hängt vom Prüfungsthema ab und kann zwischen Haupt- und Nachtermin wechseln. Die gesamte schriftliche Deutschprüfung umfasst 180 Minuten. Deshalb lohnt es sich, beide Textarten sicher zu trainieren.


Was Du in B3 können solltest

  1. Textverständnis: wichtige Informationen entnehmen, Aussagen ordnen, Zusammenhänge erkennen, Figuren und Situationen erfassen sowie passende Textstellen finden.
  2. Literarisches Verstehen: Wirkung und Bedeutung von sprachlichen Mitteln, Bildern, Motiven, Erzähler, lyrischem Sprecher, Aufbau und Figurenverhalten erklären.
  3. Sprachgebrauch: Wörter im Zusammenhang verstehen, passende Synonyme oder Gegenteile finden, Satzbau und Wortwahl untersuchen sowie sprachliche Formen korrekt anwenden.
  4. Textbeleg: Aussagen mit kurzen, treffenden Textstellen oder Zeilenangaben absichern.
  5. Operator: genau das tun, was die Aufgabenstellung verlangt, zum Beispiel nennen, beschreiben, erklären, begründen, belegen oder deuten.


Prüfungsstrategie: 7 sichere Schritte

  1. Aufgabe zuerst lesen: Unterstreiche den Operator und markiere, worauf Du achten sollst.
  2. Text überfliegen: Verschaffe Dir einen ersten Eindruck. Wer spricht oder handelt? Was ist das Thema?
  3. Noch einmal genau lesen: Markiere Schlüsselwörter, Veränderungen, Gegensätze, Wiederholungen und unklare Stellen.
  4. Belege sichern: Notiere Zeilen oder kurze Textstellen, die Deine Antwort stützen.
  5. Antwort planen: Formuliere zuerst die Kernaussage und füge dann Beleg und Erklärung an.
  6. Sprachlich sauber schreiben: Antworte in vollständigen Sätzen, wenn nicht ausdrücklich Stichwörter verlangt werden.
  7. Kontrollieren: Prüfe, ob Du wirklich alle Teile der Aufgabe beantwortet hast.

Merksatz für Erklärungen: Beobachtung → Textbeleg → Wirkung/Bedeutung.


Lyrik verstehen

Ein Gedicht ist meist in Verse und häufig in Strophen gegliedert. Reime können vorkommen, müssen aber nicht. In B3 ist nicht entscheidend, möglichst viele Fachbegriffe aufzuzählen. Wichtiger ist, dass Du erkennst, welche Wirkung eine Formulierung hat.


Grundbegriffe der Lyrik

  1. Vers: eine Zeile im Gedicht.
  2. Strophe: eine Gruppe von Versen.
  3. Lyrisches Ich: die Stimme, die im Gedicht spricht; sie ist nicht automatisch mit der Autorin oder dem Autor identisch.
  4. Reim: Gleichklang von Wörtern am Versende, zum Beispiel Paarreim oder Kreuzreim.
  5. Enjambement: ein Satz läuft über das Versende hinaus.
  6. Metapher: bildhafte Übertragung ohne „wie“.
  7. Vergleich: zwei Bereiche werden meist mit „wie“ oder „als“ verbunden.
  8. Personifikation: etwas Nichtmenschliches erhält menschliche Eigenschaften.
  9. Wiederholung: Wörter oder Satzteile werden erneut verwendet, um etwas hervorzuheben.
  10. Kontrast: Gegensätze werden einander gegenübergestellt.


Sprachliche Mittel erkennen und erklären

Ein Fachbegriff allein bringt wenig. Schreibe immer dazu, was das sprachliche Mittel im Text bewirkt. Eine Metapher kann zum Beispiel eine Stimmung verdeutlichen. Eine Wiederholung kann einen Gedanken verstärken. Kurze Sätze können Tempo erzeugen oder Unsicherheit zeigen.

Beispiel: „Der Morgen schiebt die Nacht zur Seite.“ Hier wird der Morgen personifiziert. Die Formulierung lässt den Tagesbeginn aktiv und kraftvoll wirken.


Lyrik-Training mit prüfungsnahen Originaltexten

Die folgenden Gedichte wurden speziell für diesen aiMOOC erstellt. Sie sind kurz, sprachlich überschaubar und so gestaltet, dass Du Textverständnis, literarisches Verstehen und Sprachgebrauch trainieren kannst.


Übungsgedicht 1: Bushaltestelle, 6:47

Der Regen zählt die Pflastersteine,
ein Buslicht schwimmt durch graues Blau.
Ich steh noch still, allein im Scheine,
die Stadt wird langsam wieder genau.

Ein Rucksack zieht an meiner Schulter,
der Montag hängt mir schwer am Schuh.
Doch hinterm Glas winkt Mara munter,
und plötzlich kommt der Morgen zu.

Die Türen öffnen ihren Rahmen,
ein warmer Atem schlägt mir entgegen.
Ich steige ein. Aus stillen Namen
wird Lachen mitten in den Regen.

B3-Training

  1. Textverständnis: Beschreibe, wie sich die Stimmung des lyrischen Sprechers im Verlauf des Gedichts verändert.
  2. Literarisches Verstehen: Erkläre die Wirkung der Personifikationen „Der Regen zählt“ und „der Montag hängt mir schwer am Schuh“.
  3. Literarisches Verstehen: Zeige, welche Bedeutung Maras Winken für den Wendepunkt des Gedichts hat.
  4. Sprachgebrauch: Finde ein passendes Synonym für „munter“ im Zusammenhang des Gedichts.
  5. Sprachgebrauch: Erkläre, warum das Verb „schwimmt“ beim Buslicht bildhaft gebraucht ist.


Übungsgedicht 2: Displaylicht

Mein Zimmer liegt im Dunkeln,
nur ein Rechteck bleibt wach.
Nachrichten blitzen, funkeln,
dann wird es wieder schwach.

Ein Satz bleibt ohne Antwort,
drei Punkte kommen, gehen.
So nah scheint dieser Bildschirm,
so wenig ist zu sehen.

Ich lege ihn zur Seite,
die Stille wird erst groß.
Dann klopft es an der Türe:
„Komm mit.“ Und ich geh los.

B3-Training

  1. Textverständnis: Erkläre, welches Problem in den ersten beiden Strophen sichtbar wird.
  2. Literarisches Verstehen: Deute den Gegensatz zwischen digitaler Nähe und tatsächlicher Unsicherheit.
  3. Literarisches Verstehen: Erkläre die Wirkung des kurzen direkten Zitats „Komm mit.“
  4. Sprachgebrauch: Bestimme, worauf sich das Pronomen „ihn“ in „Ich lege ihn zur Seite“ bezieht.
  5. Sprachgebrauch: Ersetze „die Stille wird erst groß“ durch eine sachlichere Formulierung.


Übungsgedicht 3: Nach dem Spiel

Das Tor steht offen, keiner rennt.
Der Platz ist leer, die Linie weiß.
Ein Schuh liegt da, der Rasen kennt
noch jeden Schritt und jeden Kreis.

Wir haben knapp und spät verloren,
kein Jubel trägt uns durch die Nacht.
Doch aus den vielen stillen Ohren
hat einer plötzlich laut gelacht.

Dann hebt ein zweiter seine Flasche,
ein dritter klopft mir auf den Arm.
Die Niederlage bleibt in der Tasche,
doch neben ihr wird Hoffnung warm.

B3-Training

  1. Textverständnis: Fasse den Inhalt in höchstens drei Sätzen zusammen.
  2. Literarisches Verstehen: Erkläre den Stimmungswechsel ab der zweiten Hälfte.
  3. Literarisches Verstehen: Deute die Metapher „Die Niederlage bleibt in der Tasche“.
  4. Sprachgebrauch: Nenne ein Gegenteil zu „still“ und erkläre, ob es an derselben Stelle passen würde.
  5. Sprachgebrauch: Untersuche die Wirkung der Aufzählung „ein zweiter … ein dritter“.


Übungsgedicht 4: Septemberweg

Im Zaun hängt schon ein gelbes Blatt,
der Sommer räumt die Bühne.
Die Straße glänzt, der Morgen hat
am Rand noch feuchte Kühle.

Ein Fahrrad zieht durch dünnen Wind,
die Bäume lassen los.
Was gestern noch wie Ende klingt,
macht heute Wege groß.

Ich fahr und hör die Reifen singen,
vor mir wird alles weit.
Vielleicht heißt Abschied manchmal bringen:
ein Stück von neuer Zeit.

B3-Training

  1. Textverständnis: Nenne zwei Hinweise darauf, dass sich die Jahreszeit verändert.
  2. Literarisches Verstehen: Erkläre die Metapher „der Sommer räumt die Bühne“.
  3. Literarisches Verstehen: Deute, wie Naturbeobachtung und persönliche Entwicklung verbunden werden.
  4. Sprachgebrauch: Erkläre die Bedeutung von „lassen los“ im wörtlichen und im übertragenen Sinn.
  5. Sprachgebrauch: Formuliere den letzten Gedanken des Gedichts in sachlicher Alltagssprache.


Gemeinfreie Lyrik zum Weiterüben

Die folgenden klassischen Gedichte sind gemeinfrei und eignen sich als zusätzliche Übungstexte. Lies sie nach Möglichkeit vollständig bei Wikisource und bearbeite dazu dieselben drei Fragen: Was passiert oder wird beschrieben? Wie wird es sprachlich gestaltet? Welche Bedeutung könnte dahinterstehen?

  1. Joseph von Eichendorff: Mondnacht – gut für Vergleich, Personifikation, Naturbilder und Stimmung.
  2. Eduard Mörike: Septembermorgen – sehr kurz; gut für Bildsprache, Farbwirkung und Naturbeschreibung.
  3. Theodor Storm: Die Stadt – gut für Kontraste, Heimatgefühl, Wiederholungen und Stimmung.
  4. Rainer Maria Rilke: Der Panther – anspruchsvoller; gut für Metaphern, Bewegungsbeschreibung und Deutung.
  5. Joachim Ringelnatz: Die Ameisen – sehr kurz; gut für Humor, Übertreibung und Pointe.
  6. Christian Morgenstern: Die drei Spatzen – gut für Reim, Klang, Wärme und Gemeinschaft.
  7. Johann Wolfgang von Goethe: Ein Gleiches / Wandrers Nachtlied – gut für Stimmung, Natur und Mehrdeutigkeit.

Hörtraining: Höre ein Gedicht einmal ohne mitzulesen und danach mit Text. Achte darauf, welche Wörter beim Vorlesen besonders betont werden.


Prosa verstehen

Prosa ist nicht in Verse gegliedert. In B3 kann ein kurzer erzählender Text vorkommen. Wichtig sind besonders Figuren, Situation, Handlung, Erzählperspektive, Wendepunkte, offene Stellen und die sprachliche Gestaltung.


Grundbegriffe der Prosa

  1. Figur: eine Person oder ein anderes handelndes Wesen im Text.
  2. Ich-Erzähler: erzählt mit „ich“ und berichtet aus der eigenen Sicht.
  3. Personaler Erzähler: erzählt in der dritten Person, bleibt aber nah an Wahrnehmung und Gedanken einer Figur.
  4. Auktorialer Erzähler: kann einen größeren Überblick haben, kommentieren oder mehr wissen als einzelne Figuren.
  5. Direkte Rede: wörtlich wiedergegebene Äußerung einer Figur.
  6. Innerer Monolog: Gedanken einer Figur werden unmittelbar wiedergegeben.
  7. Wendepunkt: eine Stelle, an der sich Situation, Beziehung oder Sichtweise deutlich verändert.
  8. Leerstelle: etwas bleibt offen und muss aus Hinweisen erschlossen werden.
  9. Symbol: ein Gegenstand oder Bild kann über seine wörtliche Bedeutung hinaus für etwas stehen.


So untersuchst Du eine Prosastelle

Frage Dich zuerst: Wer will was? Was steht im Weg? Was verändert sich? Danach untersuchst Du, wie der Text diese Veränderung erzählt. Achte auf Dialoge, Gedanken, kurze oder lange Sätze, auffällige Verben, Wiederholungen und Gegenstände mit besonderer Bedeutung.

Eine gute Erklärung kann so aussehen: „Die Figur wirkt unsicher, weil sie mehrfach abbricht und nur kurze Antworten gibt. Dadurch wird der Konflikt im Gespräch deutlich.“


Prosa-Training mit prüfungsnahen Originaltexten


Übungsprosa 1: Die leere Bank

In der großen Pause war die Bank unter der Kastanie normalerweise besetzt. Heute lag nur ein zerknitterter Kassenzettel darauf. Nila blieb davor stehen und tat so, als müsse sie ihre Schnürsenkel prüfen. Auf der anderen Seite des Hofs stand Sam mit zwei Jungen aus der Parallelklasse.

Gestern hatte Nila ihm eine Sprachnachricht geschickt. Zwei Minuten lang hatte sie erklärt, warum sie beim Referat einfach nicht weiterreden konnte. Sam hatte die Nachricht angehört. Das zeigte der kleine blaue Haken. Geantwortet hatte er nicht.

„Na, alles gut?“, fragte Lea im Vorbeigehen.

Nila nickte zu schnell. „Klar.“

Sie setzte sich. Der Kassenzettel rutschte im Wind über das Holz und blieb an ihrem Schuh hängen. Nila hob ihn auf. Auf der Rückseite stand mit schwarzem Stift: „Ich wusste nicht, was ich sagen soll. Sorry. Nach der sechsten?“

Sie sah wieder hinüber. Sam schaute nicht zu ihr. Aber seine rechte Hand steckte in der Jackentasche, in der er immer denselben schwarzen Stift trug.

Nila faltete den Zettel einmal, dann noch einmal. Als es klingelte, stand sie auf. Diesmal ging sie nicht in Richtung Schulhaus, sondern zuerst quer über den Hof.

B3-Training

  1. Textverständnis: Erkläre, warum Nila zu Beginn unsicher ist.
  2. Textverständnis: Welche neue Information verändert die Situation?
  3. Literarisches Verstehen: Deute die Bedeutung des Kassenzettels für Nila und Sam.
  4. Literarisches Verstehen: Erkläre, warum der letzte Satz als Wendepunkt gelesen werden kann.
  5. Sprachgebrauch: Erkläre die Wirkung der Formulierung „Nila nickte zu schnell“.
  6. Sprachgebrauch: Ersetze „quer über den Hof“ durch eine andere passende Formulierung, ohne den Sinn zu verändern.


Übungsprosa 2: Vier Stationen

Als der Bus anfuhr, fiel der Stoffbeutel der älteren Frau um. Drei Äpfel rollten durch den Gang. Einer blieb unter Bens Sitz liegen.

Ben sah ihn. Er sah auch, dass die Frau sich mühsam nach den anderen beiden bückte. Trotzdem blieb er sitzen. Seine Kopfhörer waren laut genug, um so zu tun, als hätte er nichts bemerkt.

An der nächsten Haltestelle stieg ein kleines Mädchen mit seinem Vater ein. Das Mädchen entdeckte den Apfel unter Bens Sitz sofort. „Da ist noch einer!“, rief es.

Ben spürte, wie ihm warm wurde. Bevor das Mädchen danach greifen konnte, hob er den Apfel auf und ging nach vorn.

„Der gehört Ihnen“, sagte er.

Die Frau lächelte. „Danke. Den hatte ich schon abgeschrieben.“

Ben wollte erklären, dass er ihn gerade erst gesehen habe. Der Satz lag ihm schon auf der Zunge. Dann sagte er nur: „Bitte.“

Als er vier Stationen später ausstieg, nahm er die Kopfhörer ab. Der Bus fuhr weiter, und zum ersten Mal an diesem Morgen hörte Ben die Vögel in den Bäumen neben der Straße.

B3-Training

  1. Textverständnis: Beschreibe Bens Verhalten am Anfang und am Ende.
  2. Literarisches Verstehen: Erkläre, wodurch Ben sein Verhalten verändert.
  3. Literarisches Verstehen: Deute das Abnehmen der Kopfhörer im letzten Absatz.
  4. Sprachgebrauch: Erkläre die Redewendung „Der Satz lag ihm schon auf der Zunge“.
  5. Sprachgebrauch: Begründe, warum der letzte Satz länger und ruhiger wirkt als einige Sätze davor.


Übungsprosa 3: Das Fahrradschloss

Mira drückte noch einmal auf den Zahlencode. 3-1-7-9. Nichts. Sie probierte 3-7-1-9. Wieder nichts. Der Fahrradständer vor der Sporthalle war fast leer, und das Licht im Gebäude ging bereits aus.

„Suchst du was?“, fragte eine Stimme hinter ihr.

Mira drehte sich um. Es war Herr Özdemir, der Hausmeister.

„Mein Schloss spinnt.“

Er sah auf ihre Hände. „Oder der Code?“

Mira schwieg. Seit drei Monaten benutzte sie dieselbe Zahlenfolge: den Geburtstag ihres Bruders. Eigentlich konnte sie ihn nicht vergessen haben.

Herr Özdemir stellte seinen Werkzeugkasten ab. „Manchmal hilft nicht stärker ziehen. Manchmal hilft neu anfangen.“

Mira atmete aus. Dann schloss sie die Augen und dachte an den Moment am Morgen. Ihr Bruder hatte beim Frühstück gelacht und gesagt: „Heute bin ich offiziell älter als du denkst.“

Mira öffnete die Augen. 3-1-7-0.

Das Schloss klickte.

„Aha“, sagte Herr Özdemir.

Mira grinste. „Nicht das Schloss hat gesponnen.“

Sie schob das Fahrrad aus dem Ständer und tippte auf dem Handy schon die erste Nachricht an ihren Bruder.

B3-Training

  1. Textverständnis: Warum öffnet sich das Schloss zunächst nicht?
  2. Literarisches Verstehen: Erkläre die Funktion von Herrn Özdemirs Satz „Manchmal hilft neu anfangen.“
  3. Literarisches Verstehen: Zeige, wie der Text Spannung erzeugt, obwohl wenig passiert.
  4. Sprachgebrauch: Erkläre den Unterschied zwischen „Das Schloss spinnt“ und einer sachlichen Formulierung.
  5. Sprachgebrauch: Bestimme die Wirkung des kurzen Satzes „Das Schloss klickte.“


Übungsprosa 4: Der Zettel

Kurz vor Beginn des Tests bemerkte Jan den kleinen Zettel unter seinem Mäppchen. Formeln, Begriffe, zwei Beispielsätze – alles in winziger Schrift. Er erkannte sofort Leons Handschrift.

Leon saß schräg hinter ihm und starrte auf die Tischkante.

Jan schob den Zettel mit dem Finger ein Stück zurück. Niemand hatte etwas gesehen. Noch nicht.

„Hefte weg, bitte“, sagte Frau Kern.

Für einen Moment dachte Jan daran, wie lange er gestern gelernt hatte. Dann dachte er daran, wie Leon in der Pause gesagt hatte: „Wenn ich diesmal wieder eine Fünf schreibe, darf ich nicht mit ins Trainingslager.“

Der Zettel fühlte sich plötzlich schwer an, obwohl er kaum etwas wog.

Frau Kern verteilte die Aufgabenblätter.

Jan hob die Hand.

Leon sah auf.

„Unter meinem Mäppchen lag das hier“, sagte Jan. „Ich weiß nicht, wie er da hingekommen ist.“

Frau Kern nahm den Zettel. Sie sagte nichts und ging weiter.

Nach dem Test wartete Leon vor der Tür. Jan blieb stehen. Keiner von beiden sprach sofort.

Dann sagte Leon: „Du hättest meinen Namen sagen können.“

Jan nickte. „Hätte ich.“

B3-Training

  1. Textverständnis: Beschreibe Jans Entscheidungssituation.
  2. Literarisches Verstehen: Erkläre die Wirkung des Satzes „Der Zettel fühlte sich plötzlich schwer an“.
  3. Literarisches Verstehen: Deute das Gespräch am Ende. Was zeigt es über die Beziehung der beiden?
  4. Sprachgebrauch: Erkläre, warum „Noch nicht.“ als eigener kurzer Satz hervorgehoben wird.
  5. Sprachgebrauch: Formuliere Jans Aussage gegenüber Frau Kern in indirekter Rede.


Gemeinfreie Prosa zum Weiterüben

  1. Franz Kafka: Kleine Fabel – sehr kurz; gut für Symbolik, Pointe, Figurenrollen und Mehrdeutigkeit.
  2. Johann Peter Hebel: Der kluge Richter – gut für Figurenmotive, Gerechtigkeit, direkte Rede und Handlung.
  3. Johann Peter Hebel: Kannitverstan – gut für Missverständnisse, Perspektive, Ironie und Erkenntnis.
  4. Johann Peter Hebel: Der geheilte Patient – gut für Erzählhaltung, Humor, Übertreibung und indirekte Belehrung.


Textverständnis: so findest Du sichere Antworten

Textverständnis bedeutet, dass Du genau liest und Informationen korrekt verknüpfst. Häufig hilft es, Antworten direkt im Text zu suchen, aber nicht einfach abzuschreiben.

  1. Frage nach Wer?: Welche Figur handelt oder spricht?
  2. Frage nach Was?: Was passiert konkret?
  3. Frage nach Warum?: Welche Ursache oder welches Motiv ist erkennbar?
  4. Frage nach Wie verändert es sich?: Stimmung, Beziehung oder Haltung können sich im Verlauf wandeln.
  5. Frage nach Woran sieht man das?: Nenne den passenden Textbeleg.

Typischer Fehler: Du schreibst nur Deine eigene Meinung. Besser ist: zuerst Textaussage, dann Beleg, dann Erklärung.


Literarisches Verstehen: vom Beobachten zum Deuten

Beim literarischen Verstehen gehst Du einen Schritt weiter. Du fragst nicht nur, was im Text steht, sondern auch, warum es so gestaltet ist und welche Bedeutung daraus entstehen kann.

Eine Deutung ist dann überzeugend, wenn sie zum Text passt. Mehrere Deutungen können möglich sein, solange sie sinnvoll begründet werden.

Hilfssätze:

  1. „Die Formulierung zeigt, dass …“
  2. „Dadurch wirkt die Figur …“
  3. „Der Gegensatz zwischen … und … verdeutlicht …“
  4. „Die Wiederholung hebt hervor, dass …“
  5. „Der Gegenstand kann als Symbol für … verstanden werden, weil …“
  6. „Der Wendepunkt liegt dort, wo …“


Sprachgebrauch: Wörter und Sätze im Zusammenhang

Bei Aufgaben zum Sprachgebrauch hilft Dir nicht nur Grammatiklernen. Wichtig ist vor allem, Sprache im Textzusammenhang zu verstehen und passend zu verwenden.

Mögliche Übungsformen sind:

  1. Bedeutung eines Wortes aus dem Zusammenhang erklären.
  2. Ein passendes Synonym oder Antonym finden.
  3. Ein bildhaft gebrauchtes Wort in sachliche Sprache übertragen.
  4. Pronomenbezüge erkennen.
  5. Direkte Rede in indirekte Rede umformen.
  6. Satzwirkungen vergleichen.
  7. Wörter einer Wortfamilie oder einem Wortfeld zuordnen.
  8. Mehrdeutige Wörter im jeweiligen Zusammenhang erklären.


Mini-Training Sprachgebrauch

  1. „Der Tag stolpert los.“ Erkläre, warum „stolpert“ hier nicht wörtlich gemeint ist.
  2. „Sie antwortete knapp.“ Finde zwei passende Synonyme für „knapp“.
  3. „Er legte das Handy weg, weil es klingelte.“ Bestimme, worauf sich „es“ bezieht.
  4. Formuliere „Ich komme später“, sagte Mia. in indirekter Rede.
  5. Erkläre den Unterschied zwischen „Er ging“ und „Er schlich“.


Operatoren sicher verstehen

  1. Nenne: kurze, genaue Angabe ohne lange Erklärung.
  2. Beschreibe: stelle Merkmale oder einen Ablauf geordnet dar.
  3. Erkläre: zeige einen Zusammenhang und mache verständlich, warum etwas so ist.
  4. Begründe: nenne einen Grund und stütze Deine Aussage.
  5. Belege: verweise auf eine passende Stelle im Text.
  6. Deute: erkläre eine mögliche tiefere Bedeutung auf Grundlage des Textes.
  7. Vergleiche: nenne Gemeinsamkeiten und Unterschiede nach klaren Gesichtspunkten.


Satzbausteine für prüfungsnahe Antworten

Textverständnis: „Zu Beginn … Danach … Am Ende …“

Figurenverhalten: „Die Figur handelt so, weil … Das erkennt man daran, dass …“

Sprachliches Mittel: „Die Formulierung ist eine … Sie bewirkt, dass …“

Textbeleg: „Dies wird in Zeile … deutlich, wo …“

Deutung: „Die Stelle kann so verstanden werden, dass … Dafür spricht …“

Sprachgebrauch: „Im Zusammenhang bedeutet das Wort … Ein passendes Synonym wäre …“


Zeitmanagement für B3

B3 ist nur ein Teil der gesamten Deutschprüfung. Plane deshalb so, dass Du Dich nicht an einer einzelnen Frage festbeißt. Bearbeite zuerst sichere Aufgaben, markiere schwierige Stellen und kehre später zurück. Bei offenen Antworten ist eine kurze, klare und belegte Lösung oft besser als ein langer Text ohne Bezug zur Aufgabe.

Nutze am Ende wenige Minuten für eine Kontrolle:

  1. Habe ich den Operator erfüllt?
  2. Habe ich alle Teilfragen beantwortet?
  3. Habe ich einen passenden Beleg verwendet, wenn er verlangt ist?
  4. Sind meine Sätze verständlich?
  5. Habe ich bei einem Gedicht Zeilen und bei Prosa passende Textstellen genau zugeordnet?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was gehört sicher zu Aufgabe B3? (Aufgaben zu Textverständnis, literarischem Verstehen und Sprachgebrauch) (!Nur eine lange Inhaltsangabe) (!Nur Rechtschreibaufgaben ohne Text) (!Nur eine freie Erörterung)




Was ist ein guter Aufbau für eine Erklärung zu einem sprachlichen Mittel? (Beobachtung, Textbeleg und Wirkung) (!Nur den Fachbegriff nennen) (!Den ganzen Text abschreiben) (!Nur die eigene Meinung nennen)




Was bezeichnet das lyrische Ich? (Die Stimme, die im Gedicht spricht) (!Immer die Autorin oder den Autor selbst) (!Die Person, die das Gedicht druckt) (!Den Erzähler jedes Prosatextes)




Was ist eine Personifikation? (Etwas Nichtmenschliches erhält menschliche Eigenschaften) (!Zwei Wörter reimen sich) (!Ein Satz endet am Versende) (!Eine Figur erzählt in der Ich-Form)




Was ist bei einem Textbeleg besonders wichtig? (Er muss die eigene Aussage wirklich stützen) (!Er muss möglichst lang sein) (!Er darf keinen Bezug zur Aufgabe haben) (!Er ersetzt jede Erklärung)




Was ist ein Wendepunkt in einem Prosatext? (Eine Stelle, an der sich Situation oder Sichtweise deutlich verändert) (!Die Überschrift des Textes) (!Das längste Wort im Text) (!Jeder Punkt am Satzende)




Was verlangst Du von Dir selbst beim Operator erklären? (Einen Zusammenhang verständlich machen) (!Nur ein Wort nennen) (!Eine Zeichnung ohne Text anfertigen) (!Den Text wortgleich abschreiben)




Woran erkennst Du direkte Rede? (An der wörtlich wiedergegebenen Äußerung einer Figur) (!An jeder Metapher) (!An jeder Überschrift) (!An jedem Reim)




Was ist ein Synonym? (Ein Wort mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung) (!Ein Wort mit entgegengesetzter Bedeutung) (!Ein Satzzeichen) (!Eine Gedichtstrophe)




Was solltest Du bei einer Deutung besonders beachten? (Sie muss durch Hinweise aus dem Text begründet werden) (!Sie muss möglichst überraschend sein) (!Sie darf dem Text widersprechen) (!Sie braucht niemals einen Beleg)





Memory

Metapher Bildhafte Übertragung
Personifikation Menschliche Eigenschaft für Nichtmenschliches
Strophe Gruppe von Versen
Wendepunkt Deutliche Veränderung im Handlungsverlauf
Textbeleg Stelle zur Stützung einer Aussage
Synonym Bedeutungsähnliches Wort
Erzähler Vermittlungsinstanz eines Prosatextes
Deutung Begründete mögliche Bedeutung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Metapher bildhafte Übertragung
Personaler Erzähler Wahrnehmung einer Figur
Enjambement Satz läuft über das Versende
Wendepunkt entscheidende Veränderung
Textbeleg stützende Textstelle





Kreuzworträtsel

Metapher Wie heißt eine bildhafte Übertragung ohne Vergleichswort?
Strophe Wie heißt eine Gruppe von Versen in einem Gedicht?
Erzähler Wer vermittelt in einem Prosatext das Geschehen?
Personifikation Wie heißt es, wenn Nichtmenschliches menschliche Eigenschaften bekommt?
Enjambement Wie heißt ein Satzsprung über das Versende?
Deutung Wie heißt eine begründete Erklärung einer möglichen tieferen Bedeutung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
In Aufgabe B3 kann ein Gedicht oder ein

vorkommen.
Beim ersten Lesen verschaffst Du Dir einen

.
Eine Aussage sollte bei Bedarf mit einem

gestützt werden.
Die Stimme in einem Gedicht nennt man häufig

.
Eine bildhafte Übertragung ohne Vergleichswort heißt

.
Wenn Nichtmenschliches menschliche Eigenschaften erhält, spricht man von einer

.
In Prosa kann eine deutliche Veränderung einen

bilden.
Ein Wort mit ähnlicher Bedeutung heißt

.
Der Operator erklären verlangt einen verständlichen

.
Am Ende solltest Du Deine Antworten sprachlich und inhaltlich

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Markiertraining: Nimm eines der vier Übungsgedichte und markiere Wörter für Stimmung, Veränderung und sprachliche Bilder in drei unterschiedlichen Arten.
  2. Vorlesen: Lies ein Übungsgedicht laut vor. Nimm Dich auf und begründe anschließend, welche Wörter Du besonders betont hast.
  3. Figurenkarte: Erstelle zu einer Übungsprosa eine kleine Figurenkarte mit Ziel, Gefühl, Problem und Veränderung der Hauptfigur.
  4. Sprachdetektiv: Sammle aus zwei Übungstexten je fünf auffällige Verben und ersetze sie durch sachlichere Verben. Vergleiche die Wirkung.


Standard

  1. B3-Fragen entwickeln: Formuliere zu einem gemeinfreien Gedicht fünf eigene Prüfungsfragen: zwei zum Textverständnis, zwei zum literarischen Verstehen und eine zum Sprachgebrauch.
  2. Erklärvideo: Produziere ein ein- bis zweiminütiges Video, in dem Du Metapher, Personifikation und Wiederholung mit eigenen Beispielen erklärst.
  3. Perspektivwechsel: Schreibe einen Abschnitt aus „Die leere Bank“ aus Sams Sicht neu und erkläre danach, was sich durch die Perspektive verändert.
  4. Textvergleich: Vergleiche eines der Übungsgedichte mit „Septembermorgen“ oder „Die Stadt“. Untersuche Thema, Stimmung und ein sprachliches Mittel.


Schwer

  1. Probeklausur: Wähle einen unbekannten gemeinfreien Text und erstelle eine vollständige B3-Übung mit Erwartungshorizont.
  2. Interpretationsgespräch: Führe mit einer Partnerin oder einem Partner ein fünfminütiges Gespräch über zwei mögliche Deutungen von „Kleine Fabel“ und belegt beide am Text.
  3. Medienprojekt: Gestalte eine digitale Lernseite zu Lyrik oder Prosa mit einem eigenen Beispieltext, Erklärgrafiken, Audio und Selbsttest.
  4. Transferaufgabe: Untersuche, wie ein alltäglicher Gegenstand in einem literarischen Text zum Symbol werden kann. Schreibe anschließend selbst eine Kurzprosa mit einem solchen Symbol und kommentiere Deine Gestaltung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Unbekanntes Gedicht erschließen: Lies ein Dir bisher unbekanntes Gedicht. Formuliere eine Kernaussage, beschreibe den Stimmungsverlauf und erkläre zwei sprachliche Mittel jeweils mit Textbeleg und Wirkung.
  2. Unbekannte Prosa erschließen: Analysiere in einem kurzen Prosatext, welches Ziel eine Figur verfolgt, welches Hindernis auftritt und wodurch sich ihre Haltung verändert.
  3. Sprache und Wirkung: Vergleiche zwei unterschiedlich formulierte Sätze aus demselben Zusammenhang und erkläre, wie Wortwahl und Satzlänge die Wirkung verändern.
  4. Deutung begründen: Entwickle zwei mögliche Deutungen eines offenen Schlusses und entscheide anschließend, welche Deutung durch den Text stärker gestützt wird.
  5. Textbeleg prüfen: Du erhältst drei Aussagen zu einem literarischen Text und mehrere mögliche Belege. Ordne die Belege zu und begründe, welcher Beleg jeweils am überzeugendsten ist.
  6. Operatorentransfer: Bearbeite denselben Textausschnitt nacheinander mit den Operatoren nennen, beschreiben, erklären und deuten. Zeige dadurch, wie sich die erwartete Antwort verändert.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du zeigen kannst:

  1. Du verstehst den Inhalt eines Gedichts oder Prosatextes und kannst ihn knapp wiedergeben.
  2. Du erkennst wichtige Veränderungen von Stimmung, Figur oder Handlung.
  3. Du unterscheidest Beobachtung, Beleg und Deutung.
  4. Du erkennst grundlegende sprachliche Mittel und erklärst ihre Wirkung.
  5. Du kennst wichtige Begriffe zu Lyrik und Prosa.
  6. Du kannst Wörter im Textzusammenhang erklären und passende Synonyme finden.
  7. Du setzt Operatoren passend um.
  8. Du stützt Aussagen mit geeigneten Textbelegen.
  9. Du formulierst verständliche, vollständige und sprachlich korrekte Antworten.
  10. Du kannst auch einen unbekannten literarischen Text selbstständig erschließen.




OERs zum Thema

Weitere freie Übungstexte: Wikisource bietet zahlreiche gemeinfreie Gedichte und Prosatexte in überprüften digitalen Ausgaben.


Quellen und Hinweise

  1. Prüfungsformat: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Ausführungsbestimmungen zur Hauptschulabschlussprüfung 2025/2026 mit Vorbereitungshinweisen 2026/2027.
  2. Kompetenzorientierung: Bildungsplan Baden-Württemberg Sekundarstufe I, Deutsch, literarische Texte in den Klassen 7 bis 9.
  3. Gemeinfreie Textgrundlagen: Wikisource-Seiten zu „Mondnacht“, „Septembermorgen“, „Die Stadt“, „Der Panther“, „Die Ameisen“, „Die drei Spatzen“, „Kleine Fabel“, „Der kluge Richter“, „Kannitverstan“ und „Der geheilte Patient“.
  4. Medien: Abbildungen und Audiodatei aus Wikimedia Commons; eingebettete Lernvideos über YouTube. Die Dateibeschreibungsseiten auf Wikimedia Commons enthalten die jeweiligen Lizenzangaben.


Verknüpfte Lernbereiche


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