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D8 G - Medien funktional in einem Referat einsetzen

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D8 G - Medien funktional in einem Referat einsetzen




D8 G - Medien funktional in einem Referat einsetzen

Mini-Beschreibung: Wähle Bilder, Diagramme, Audio oder Video nur dann, wenn sie die Aussage wirklich unterstützen. Du vergleichst funktionale und überladene Präsentationen und gestaltest anschließend eigene Medien für ein Referat.

Zielgruppe: Deutsch, Klasse 8, G-Niveau, Baden-Württemberg


Einleitung

Stell Dir vor: Du hältst ein Referat. Auf der Leinwand stehen 18 Zeilen Text, daneben blinken drei Bilder und gleichzeitig läuft Musik. Wo soll Dein Publikum hinschauen?

Startauftrag: Betrachte das Bild zehn Sekunden lang. Zeige auf drei Dinge, die für ein gelungenes Referat wichtig sein können: Publikum, Vortragende, Projektion, Blickrichtung oder Raum.

Leitfrage Kurzantwort
Was soll ein Medium leisten? Verstehen erleichtern.
Wann ist ein Medium unnötig? Wenn es nur schmückt, ablenkt oder dieselbe Information ohne Nutzen wiederholt.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Präsentationsmedien nach ihrem Zweck auswählen.
  2. Bilder, Diagramme, Audio und Video auf ihren Nutzen für eine Aussage prüfen.
  3. eine klare Folie von einer überladenen Folie unterscheiden.
  4. Quellen und Lizenzen bei fremden Medien beachten.
  5. eine einfache Präsentation mit wenigen, passenden Medien gestalten.
  6. KI-Hilfe kritisch prüfen und transparent kennzeichnen.


Bildungsplanbezug Baden-Württemberg

Der Kurs knüpft an den Bereich Sprechen und Zuhören im Fach Deutsch an: Sachverhalte verständlich darstellen, frei referieren und mediengestützt präsentieren. Außerdem passt er zum Basiskurs Medienbildung Produktion und Präsentation: einfache Medienprodukte gestalten, zentrale Gestaltungskriterien beachten und Grundzüge des Urheberrechts berücksichtigen.

  1. Bildungsplan Baden-Württemberg: Deutsch – Sprechen und Zuhören
  2. Bildungsplan Baden-Württemberg: Basiskurs Medienbildung – Produktion und Präsentation


Vorwissen aktivieren

Schnellcheck: Entscheide zuerst ohne Hilfe.

Situation Eher hilfreich oder eher störend?
Ein Foto zeigt genau den Gegenstand, über den Du sprichst. __________________
Fünf verschiedene Schriftarten stehen auf einer Folie. __________________
Ein Diagramm macht zwei Mengen vergleichbar. __________________
Musik läuft im Hintergrund, obwohl sie nichts erklärt. __________________
Ein kurzes Video zeigt eine Bewegung, die mit einem Standbild schwer zu erklären wäre. __________________

Selbstkontrolle: hilfreich – störend – hilfreich – störend – hilfreich.


Grundregel: Funktion vor Effekt

MERKE
Ein Medium ist funktional, wenn es eine Aufgabe erfüllt: Es erklärt, zeigt, vergleicht, belegt, strukturiert oder macht etwas hörbar.
Stelle vor dem Einfügen immer die Frage: Was versteht mein Publikum dadurch besser?

Ein Referat ist keine Sammlung möglichst vieler Effekte. Medien unterstützen Deine Aussage. Sie ersetzen weder Deine Erklärung noch Deinen eigenen Gedankengang.


Vier Medien – vier mögliche Funktionen

Medium Gut geeignet, wenn ... Eher weglassen, wenn ...
Bild ein Ort, Gegenstand, Aufbau oder Unterschied sichtbar werden soll es nur dekorativ ist
Diagramm Mengen, Anteile oder Entwicklungen verglichen werden sollen die Daten nicht erklärt oder belegt sind
Audio Stimme, Klang, Sprache oder Geräusch selbst wichtig ist Hintergrundmusik nur Aufmerksamkeit bindet
Video Bewegung, Ablauf oder Veränderung gezeigt werden muss ein Standbild dieselbe Aussage schneller erklärt

Bild-Frage: Kannst Du in einem Satz sagen, was das Bild beweist oder erklärt? Wenn nicht, prüfe, ob Du es wirklich brauchst.

Diagramm-Frage: Was lässt sich hier schneller erkennen als in einer langen Zahlenliste? Ein Diagramm hilft vor allem beim Vergleichen. Titel, Beschriftung und Datenquelle müssen trotzdem klar sein.

Audio-Frage: Muss Dein Publikum etwas hören, um Deine Aussage zu verstehen? Dann kann Audio sinnvoll sein. Sonst reicht oft Deine eigene Erklärung.


Gute und überladene Präsentationen vergleichen

Folie A Folie B
Thema: Sicherer Schulweg

Kernaussage: Helle Kleidung macht Dich besser sichtbar.

Ein passendes Bild.
Eine Quellenangabe.
SICHERER SCHULWEG!!!
Viele ganze Sätze mit Nebensätzen und Zusatzinformationen.
Mehrere Bilder ohne Erklärung.
Fünf Farben.
Drei Schriftarten.
Animationen.
Soundeffekt.
Webadresse ohne Quellenbezug.
Noch ein Bild „weil noch Platz ist“.

Vergleichsauftrag:

  1. Markiere in Folie A die Kernaussage.
  2. Unterstreiche in Folie B alles, was Aufmerksamkeit beansprucht.
  3. Formuliere zwei Gründe, warum Folie A leichter zu erfassen ist.
  4. Überarbeite Folie B auf höchstens eine Kernaussage, ein funktionales Medium und eine Quellenangabe.

Satzstarter: „Die Folie unterstützt das Referat, weil …“ / „Dieses Element lenkt ab, weil …“ / „Ich würde … entfernen, denn …“


Eine Folie – eine Hauptaussage

Eine Folie sollte nicht Dein Referat abschreiben. Sie ist eine Sehhilfe.

Stattdessen Besser
langer Absatz Schlüsselwörter + mündliche Erklärung
fünf Bilder ein passendes Bild
unbeschriftete Grafik klare Überschrift + Grafik + Quelle
mehrere Botschaften eine Hauptaussage

Merksatz: Du sprichst. Die Folie unterstützt.


Bilder funktional einsetzen

Ein Bild kann besonders nützlich sein, wenn Du etwas zeigen möchtest, das mit Worten umständlich wäre: Aufbau, Aussehen, Ort, Größenverhältnis oder Veränderung.

Prüfe jedes Bild mit drei Fragen:

  1. Passt es direkt zu meiner Aussage?
  2. Ist die Quelle verlässlich und die Nutzung erlaubt?
  3. Kann mein Publikum erkennen, worauf es achten soll?

Aktiver Mediencheck: Öffne bei einem Bild auf Wikimedia Commons die Dateiseite. Suche dort nach Urheber, Quelle und Lizenz. Notiere diese drei Angaben.


Diagramme funktional einsetzen

Ein Diagramm ist sinnvoll, wenn Zahlen nicht nur genannt, sondern verglichen werden sollen.

Untersuche das Diagramm:

  1. Kreise die beiden Vergleichsgruppen ein.
  2. Markiere die Balken, die Du zuerst vergleichst.
  3. Formuliere eine Aussage, die man aus dem Diagramm direkt ablesen kann.
  4. Nenne eine Information, die im Diagramm fehlt, wenn Du es in einem Referat verwenden würdest.

Lösungshinweis: Für ein echtes Referat brauchst Du verständliche Beschriftungen, einen passenden Titel und eine nachvollziehbare Datenquelle.


Audio und Video funktional einsetzen

Audio oder Video brauchen Zeit. Deshalb solltest Du sie nur einsetzen, wenn sie etwas leisten, das Deine Folie oder Deine Erklärung nicht genauso gut leisten kann.

Video-Beobachtung: Sieh im folgenden Video nur den Abschnitt ab etwa 3:29 bis 4:13 zum Einsatz von Methoden und Medien. Notiere zwei Hinweise.

Arbeitsauftrag:

  1. Welche Medien werden genannt?
  2. Welche Funktion können diese Medien haben?
  3. Welche Aussage aus dem Video würdest Du für Deinen nächsten Vortrag übernehmen?
  4. Prüfe anschließend selbst: Ist der Hinweis für Dein Referat wirklich passend?

Wichtig: Ein eingebettetes Video ist noch kein gutes Referatsmedium. Du musst begründen können, warum gerade dieser Ausschnitt nötig ist.


Rechtssicher und verantwortungsvoll arbeiten

Bevorzuge eigene, gemeinfreie oder offen lizenzierte Materialien. Bei fremden Medien prüfst Du immer die Nutzungsbedingungen und nennst die Quelle.

Einfacher Quellencheck:

  1. Wer? Wer hat das Medium erstellt?
  2. Woher? Von welcher Seite oder Sammlung stammt es?
  3. Welche Lizenz? Darfst Du es verwenden und musst Du Bedingungen erfüllen?
  4. Verändert? Wenn Du ein offen lizenziertes Werk bearbeitest, prüfe die Lizenzbedingungen.
  5. Personen? Veröffentliche keine unnötigen personenbezogenen Daten oder privaten Bilder.

Nicht ausreichend: „Quelle: Internet“.

Besser: Urheber, Titel, Fundstelle und Lizenz so notieren, dass die Herkunft nachvollziehbar bleibt.

Bei rechtlichen Unsicherheiten frag Deine Lehrkraft und nutze lieber ein eigenes oder eindeutig frei lizenziertes Medium.


Medienquellen zum Untersuchen

Die folgenden Beispiele stammen aus Wikimedia Commons und eignen sich zum Üben des Quellen- und Lizenzchecks:

  1. WLM PU Presentation Audience.jpg – Foto einer Präsentationssituation, CC BY-SA 4.0.
  2. Simple bar chart.svg – einfaches Balkendiagramm, gemeinfrei wegen fehlender Schöpfungshöhe.
  3. Speakerlink.svg – Lautsprechersymbol, CC BY 3.0.
  4. OOjs UI icon image-ltr.svg – Bildsymbol, MIT-Lizenz.
  5. CC BY-SA logo circle.svg – Lizenzsymbol, CC0.
  6. Media Viewer Icon – Use this file.svg – Symbol für Teilen/Einbetten, CC BY-SA 3.0.


Mini-Werkzeug: Der 5-Sekunden-Mediencheck

Bevor Du ein Medium in Deine Präsentation übernimmst, beantworte:

Frage Ja / Nein
Unterstützt es genau meine Aussage? ___
Versteht mein Publikum sofort, worauf es achten soll? ___
Kann ich die Quelle nennen? ___
Ist die Nutzung erlaubt? ___
Würde ohne dieses Medium etwas Wichtiges fehlen? ___

Faustregel: Mehrere Nein-Antworten sind ein Signal zum Weglassen oder Überarbeiten.


KI-Spirale für Referate

KI kann Dir beim Prüfen helfen. Sie ersetzt aber keine eigene Textarbeit und keine Quellenprüfung.

Schritt Dein Handeln
1 Aufgabe verstehen: Was soll mein Referat erklären?
2 Selbst denken: Was weiß ich schon?
3 Eigene Lösung entwickeln: Ich skizziere Inhalt und Medien selbst.
4 Konkrete KI-Frage stellen: Zum Beispiel: „Welche zwei Medienarten könnten diesen Zusammenhang sichtbar machen? Begründe kurz.“
5 Vergleichen: Ich prüfe die KI-Ausgabe mit Originaltext, Regel, Wörterbuch oder verlässlicher Quelle.
6 Fehler suchen: Ich achte auf unklare Quellen, erfundene Angaben und Widersprüche.
7 Verbessern: Ich entscheide selbst, was ich übernehme, ändere oder verwerfe.
8 Kennzeichnen: Ich mache KI-Unterstützung transparent.

Kennzeichnungsbeispiel: „KI-Unterstützung genutzt für Ideen zur Medienauswahl; Angaben anschließend mit den Originalquellen geprüft und selbst überarbeitet.“


Hilfestufen

Hilfestufe 1 – Frage: Was soll das Publikum nach Deiner Folie verstanden haben?

Hilfestufe 2 – Auswahl: Entscheide zwischen Bild – Diagramm – Audio – Video – kein zusätzliches Medium.

Hilfestufe 3 – Satzstarter: „Ich wähle …, weil man damit … besser erkennen/hören/vergleichen kann.“

Hilfestufe 4 – Quellencheck: Suche auf der Dateiseite nach „Author“, „Source“ und „Licensing“.


Wortliste

Begriff Einfache Erklärung
funktional erfüllt eine erkennbare Aufgabe
Kernaussage wichtigste Aussage einer Folie
Quelle Herkunft einer Information oder eines Mediums
Lizenz Regeln für die Nutzung eines Werkes
überladen zu viele Elemente konkurrieren um Aufmerksamkeit
Visualisierung Information wird sichtbar dargestellt
belegen eine Aussage mit einer nachvollziehbaren Quelle stützen


Wiederholung in 60 Sekunden

  1. Eine Folie – eine Hauptaussage.
  2. Ein Medium braucht eine Funktion.
  3. Weniger ist oft verständlicher.
  4. Quelle und Lizenz prüfen.
  5. KI-Ausgaben kontrollieren, nicht blind übernehmen.
  6. Du erklärst – das Medium unterstützt.


Lösungen und differenziertes Feedback

Zum Vergleich Folie A/B: Folie A ist leichter erfassbar, weil sie eine Hauptaussage, wenig Text und einen klaren Zweck hat. Folie B konkurriert mit zu vielen Text-, Farb-, Bild- und Effektreizen.

Zum 5-Sekunden-Mediencheck: Ein sinnvolles Medium sollte die Aussage unterstützen, verständlich sein und eine prüfbare Herkunft haben. Wenn es nichts Wichtiges beiträgt, ist Weglassen meist die bessere Lösung.

Feedbackstufe 1: Wenn Du noch unsicher bist, nutze immer den Satzstarter „Dieses Medium hilft, weil …“.

Feedbackstufe 2: Wenn Du sicher auswählen kannst, begründe zusätzlich, warum eine andere Medienart schlechter passen würde.

Feedbackstufe 3: Wenn Du sehr sicher bist, prüfe auch Quelle, Lizenz, Lesbarkeit und Wirkung auf das Publikum.


Kompetenzcheck

Kreuze gedanklich an: sicher – teilweise – noch üben.

Ich kann ... sicher teilweise noch üben
ein passendes Medium für eine Aussage auswählen. □ □ □
eine überladene Folie erkennen und vereinfachen. □ □ □
Bild, Diagramm, Audio und Video nach ihrer Funktion unterscheiden. □ □ □
Quelle und Lizenz eines fremden Mediums suchen. □ □ □
KI-Vorschläge kritisch prüfen. □ □ □


Reflexion

  1. Welche Regel hat Deine bisherige Art zu präsentieren am stärksten verändert?
  2. Welches Medium verwendest Du manchmal nur aus Gewohnheit?
  3. Was möchtest Du bei Deinem nächsten Referat bewusst weglassen?
  4. Wie willst Du KI-Unterstützung in Zukunft prüfen und kennzeichnen?


Transfer

Wähle ein Thema aus einem anderen Fach, zum Beispiel Biologie, Geschichte, Geographie oder Physik. Formuliere eine Kernaussage und entscheide, welches Medium sie am besten unterstützt. Begründe Deine Wahl in zwei Sätzen.


Folgekurs-Empfehlung

Als nächster Schritt passt ein Kurs zu Referat strukturieren, Quellen bewerten, Urheberrecht und Creative Commons, Diagramme lesen und erstellen oder Sicher präsentieren und frei sprechen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wann ist ein Bild in einem Referat funktional? (Es macht eine wichtige Aussage sichtbar) (!Es füllt freien Platz) (!Es ist besonders bunt) (!Es bewegt sich automatisch)




Was ist ein gutes Zeichen für eine übersichtliche Folie? (Eine klare Hauptaussage) (!Viele Schriftarten) (!Möglichst viele Bilder) (!Ein langer Fließtext)




Wann ist ein Diagramm besonders sinnvoll? (Wenn Mengen oder Entwicklungen verglichen werden sollen) (!Wenn Musik abgespielt werden soll) (!Wenn eine Überschrift fehlt) (!Wenn kein Inhalt vorbereitet wurde)




Wann kann Audio sinnvoll sein? (Wenn ein Klang oder eine Stimme selbst wichtig ist) (!Wenn die Folie leer wirkt) (!Wenn Hintergrundmusik ablenken soll) (!Wenn die Quelle unbekannt ist)




Wann ist ein Video besonders funktional? (Wenn ein Ablauf oder eine Bewegung gezeigt werden muss) (!Wenn jede Folie ein Video enthalten soll) (!Wenn ein Standbild schneller dieselbe Aussage erklärt) (!Wenn die Präsentation dadurch automatisch länger wird)




Welche Quellenangabe ist zu ungenau? (Quelle Internet) (!Urheber Titel Fundstelle Lizenz) (!Urheber und nachvollziehbare Fundstelle) (!Titel und geprüfte Lizenzangabe)




Was prüfst Du bei einem fremden Bild? (Quelle und Lizenz) (!Nur die Dateigröße) (!Nur die Farbe) (!Nur die Anzahl der Pixel)




Welche Aussage passt zur KI-Spirale? (KI-Ausgaben müssen mit verlässlichen Quellen geprüft werden) (!KI ersetzt die eigene Textarbeit) (!KI-Antworten brauchen keine Quellenprüfung) (!KI-Unterstützung soll verborgen bleiben)




Was ist die beste Leitfrage vor dem Einfügen eines Mediums? (Was versteht mein Publikum dadurch besser) (!Wie bekomme ich möglichst viele Effekte) (!Wie fülle ich die Folie vollständig) (!Wie mache ich jede Folie unterschiedlich)




Welche Aussage fasst den Kurs am besten zusammen? (Du erklärst und das Medium unterstützt) (!Das Medium spricht für Dich) (!Je mehr Medien desto besser) (!Jede Folie braucht Ton und Video)





Memory

Bild macht Aussehen oder Aufbau sichtbar
Diagramm vergleicht Mengen oder Entwicklungen
Audio macht Klang oder Stimme hörbar
Video zeigt Bewegung oder Ablauf
Quelle zeigt die Herkunft
Lizenz regelt die Nutzung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Kernaussage eine wichtigste Botschaft pro Folie
Visualisierung macht Information sichtbar
Quellencheck Herkunft und Verlässlichkeit prüfen
Medienfunktion erklärt zeigt vergleicht belegt oder strukturiert
KI-Prüfung Ausgabe mit verlässlicher Quelle vergleichen





Kreuzworträtsel

Diagramm Welches Medium hilft beim Vergleichen von Mengen?
Quelle Wie heißt die Herkunft einer Information?
Kontrast Wie nennt man einen deutlichen Unterschied zwischen hell und dunkel?
Publikum Für wen gestaltest Du Dein Referat?
Lizenz Was regelt die erlaubte Nutzung eines Werkes?
Blickkontakt Was hältst Du beim Sprechen möglichst zum Publikum?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein Medium ist funktional, wenn es eine klare

erfüllt. Eine Folie sollte möglichst eine zentrale

haben. Ein Bild kann einen Gegenstand oder Aufbau

machen. Ein Diagramm hilft besonders beim

von Daten. Bei fremden Medien prüfst Du die

. Die Herkunft einer Information nennt man

. Eine KI-Ausgabe muss mit einer verlässlichen Quelle

werden. KI-Unterstützung soll transparent

werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Medien markieren: Nimm eine alte Präsentation von Dir und markiere jedes Bild, Diagramm, Audio oder Video. Schreibe daneben jeweils seine Funktion.
  2. Folie vereinfachen: Gestalte eine überladene Folie so um, dass nur eine Kernaussage und ein passendes Medium bleiben.
  3. Bild auswählen: Suche auf Wikimedia Commons zwei Bilder zu einem Schulthema. Begründe, welches Bild die Aussage besser unterstützt.
  4. Quellenkarte: Erstelle für ein frei lizenziertes Bild eine kleine Quellenkarte mit Urheber, Titel, Fundstelle und Lizenz.


Standard

  1. Medienvergleich: Erkläre dieselbe Information einmal nur mit Text und einmal mit einem funktionalen Bild oder Diagramm. Lass eine Mitschülerin oder einen Mitschüler vergleichen.
  2. Audio prüfen: Nimm einen 20-sekündigen Audiobeitrag zu einem Thema auf. Entscheide anschließend, ob Audio wirklich einen Mehrwert gegenüber gesprochenem Vortrag bietet.
  3. Mini-Referat: Halte ein zweiminütiges Referat mit höchstens drei Folien. Jede Folie darf nur eine Hauptaussage enthalten.
  4. KI-Medienberatung prüfen: Entwickle zuerst selbst eine Medienidee. Frage danach eine KI nach zwei Alternativen, prüfe die Vorschläge und dokumentiere, was Du geändert oder verworfen hast.


Schwer

  1. Vorher-Nachher-Analyse: Erstelle absichtlich eine überladene und danach eine funktionale Version derselben Folie. Kommentiere mindestens fünf Unterschiede.
  2. Diagramm gestalten: Nutze einen kleinen, selbst erhobenen Datensatz aus der Klasse und gestalte ein verständliches Diagramm mit Titel, Beschriftung und Quellenhinweis.
  3. Medienkritik: Untersuche ein öffentlich zugängliches Erklärvideo. Notiere, wann Bild, Text, Ton und Bewegung wirklich etwas erklären und wann sie eher ablenken.
  4. Medienleitfaden: Gestalte eine einseitige Checkliste „Medien im Referat“ für Deine Klasse und begründe jede Regel mit einem konkreten Beispiel.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Medienentscheidung begründen: Für ein Referat über Hochwasser stehen Dir Foto, Pegeldiagramm, Regen-Geräusch und ein zweiminütiges Video zur Verfügung. Entscheide für zwei Medien und begründe jeweils ihren Nutzen.
  2. Überladung reduzieren: Eine Folie enthält zwei Diagramme, vier Bilder, einen Absatz, eine Animation und Musik. Entwickle eine klarere Version und begründe, was Du entfernst.
  3. Quellenproblem lösen: Du findest ein perfektes Bild, aber keine Urheber- oder Lizenzangabe. Beschreibe, wie Du weiter vorgehst.
  4. Adressaten beachten: Erkläre, warum dieselbe Präsentation für eine 5. Klasse anders gestaltet werden kann als für eine 10. Klasse.
  5. KI-Ausgabe prüfen: Eine KI nennt Dir eine Statistik ohne Quelle. Beschreibe mindestens drei Prüfschritte, bevor Du sie in Dein Referat übernimmst.
  6. Transfer: Wähle ein Thema aus einem anderen Schulfach und entwickle eine Folie, bei der Medium und Aussage klar zusammenpassen. Begründe Deine Gestaltung.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis ist wichtig, dass Du:

  1. Medien nicht nach Menge, sondern nach Funktion auswählst.
  2. eine Folie auf eine klare Hauptaussage konzentrierst.
  3. Bild, Diagramm, Audio und Video passend zur Aussage einsetzen kannst.
  4. gute und überladene Präsentationen begründet vergleichen kannst.
  5. Quellen und Lizenzen nachvollziehbar prüfst.
  6. personenbezogene Daten sparsam und verantwortungsvoll behandelst.
  7. KI-Unterstützung kritisch prüfst und transparent kennzeichnest.
  8. Deine eigene Präsentation anhand von Kriterien überarbeitest.




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