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D5 Fö - Vollständige Sätze erkennen

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D5 Fö - Vollständige Sätze erkennen

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D5 Fö - Vollständige Sätze erkennen

Deutsch – Klasse 5 – Förderschwerpunkt Lernen

Lernbereich: Sprachwissen – Satzbau und Syntax

Abschnitt: Einstieg

Unser Thema: Aus Wörtern und Wortgruppen machen wir kurze, verständliche Sätze.


Einleitung

Hallo! Schön, dass Du da bist!

Heute lernst Du, wie Du einen ganzen Satz erkennst.

Das ist leichter, als Du vielleicht denkst.

Stell Dir vor: Du sitzt in der Pause. Du möchtest etwas erzählen.

Du sagst:

„Ich esse.“

Das ist ein ganzer Satz.

Du sagst:

„In der Pause“

Das ist eine Wortgruppe. Für unsere Übung fehlt noch etwas.

Zum Beispiel:

„In der Pause esse ich.“

Jetzt ist der Satz vollständig.

Das ist unser Ziel: Du erkennst ganze Sätze. Du kannst auch selbst kurze Sätze bilden.

Du darfst langsam arbeiten. Du darfst Aufgaben wiederholen. Du darfst Dir Hilfe holen.


Das kannst Du lernen

Am Ende kannst Du:

  1. Sätze erkennen: Du erkennst kurze, ganze Sätze.
  2. Tunwörter finden: Du findest Wörter wie „rennt“ und „lacht“.
  3. Sätze bilden: Du ordnest Wortkarten.
  4. Satzzeichen: Du setzt einen Punkt oder ein Fragezeichen.
  5. Sprechen: Du sprichst einen Satz deutlich.
  6. Schreiben: Du schreibst einen kurzen Satz selbst.

Wichtig: Du musst nicht alles sofort können. Jeder kleine Lernschritt zählt.


So lernst Du

Es gibt sechs kurze Lernschritte.

Jeder Schritt dauert ungefähr 5 bis 8 Minuten. Du kannst auch mehr Zeit nehmen.

Lernschritt Das machst Du Ungefähr
1: Schauen Du erkennst einen ganzen Satz. 5 Minuten
2: Legen Du bildest Sätze mit bunten Karten. 5 bis 8 Minuten
3: Hören Du hörst und sprichst Sätze. 5 Minuten
4: Prüfen Du unterscheidest Sätze und Wortgruppen. 5 Minuten
5: Schreiben Du schreibst und verbesserst Sätze. 5 bis 8 Minuten
6: Selbst machen Du bildest einen Satz zu einem neuen Bild. 5 Minuten

Du kannst jeden Schritt einzeln machen.

Du kannst nach jedem Schritt eine Pause machen.

Du kannst hören, zeigen, sprechen, Karten legen oder schreiben.


Lernschritt 1: Was ist ein ganzer Satz?


Schau Dir das Bild an

Eine Katze schläft zusammengerollt auf einem Sofa.

Auf dem Bild siehst Du eine Katze.

Die Katze schläft.

Das ist ein ganzer Satz.

Wir wissen, wer gemeint ist.

Wir wissen auch, was passiert.

Jetzt lies:

Die Katze

Das ist für unsere Übung noch kein ganzer Aussagesatz.

Wir wissen noch nicht, was die Katze macht.

Das Wort schläft fehlt.


Merke Dir die Satz-Regel

Ein kurzer Aussagesatz sagt Dir etwas.

Frage Dich:

Wer oder was ist gemeint?

Was tut jemand? Oder was passiert?

Beispiel:

Der Hund rennt.

„Der Hund“ sagt, wer gemeint ist.

„rennt“ sagt, was der Hund tut.

„rennt“ ist ein Verb. Man sagt auch Tunwort.

Viele einfache Sätze haben diese beiden Teile.

Manche Sätze sehen anders aus. Das lernst Du später.


Erste begleitete Übung

Ein Hund rennt.

Welche Wörter bilden einen ganzen Satz?

A: Der Hund

B: Der Hund rennt.

Zeige auf A oder B. Oder sage Deine Antwort laut.

Wir prüfen gemeinsam:

  1. Wer ist gemeint? Der Hund.
  2. Was tut er? Er rennt.
  3. Passt alles zusammen? Ja.

Die richtige Antwort ist B.

„Der Hund rennt.“ ist vollständig, weil wir erfahren, was der Hund tut.

Wenn Du A gewählt hast, ist das ein guter Anfang. Ergänze einfach das Wort „rennt“.

Toll! Jetzt kennst Du den wichtigsten Trick.


Lernschritt 2: Bunte Wortkarten

Wir bauen unsere Sätze mit Karten.

Jede Farbe hat eine Aufgabe.

Du kannst die Karten lesen oder abschreiben.

Du kannst sie auch auf Papier malen und ausschneiden.


Unsere Kartenfarben

Farbe Bedeutung Frage
BLAU Wer oder was? Wer ist gemeint?
GRÜN Das Tunwort Was tut jemand?
GELB Zusatz Wo oder wie?
LILA Satzzeichen Wie endet der Satz?

Die Wörter und Fragen helfen Dir auch ohne Farben.


Wir bauen einen Satz

Karte 1 Karte 2 Satzende
Die Katze schläft .

Jetzt lesen wir:

Die Katze schläft.

Du kannst noch eine gelbe Karte hinzufügen.

Wer? Tut was? Wo? Ende
Die Katze schläft auf dem Sofa .

Die Katze schläft auf dem Sofa.

Das ist auch ein ganzer Satz.


Jetzt legst Du selbst

Ein Junge liest ein Buch.

Diese Karten gehören zusammen:

liest
.
Der Junge
ein Buch

Deine Aufgabe:

Lege oder schreibe die Karten in die richtige Reihenfolge.

Lies Deinen Satz laut.

So kannst Du Dich prüfen:

„Der Junge liest ein Buch.“

Wenn Du diesen Satz gebildet hast, ist alles richtig.

Wenn noch etwas fehlt, suche zuerst die grüne Karte mit dem Tunwort.


Ein kurzes Erklärvideo

Dieses Video erklärt, wie Du herausfindest, wer etwas tut und welches Wort das Tunwort ist.

Du kannst erst nur den Anfang anschauen. Stoppe das Video nach etwa zwei Minuten oder dann, wenn Du eine Pause brauchst.

Hörauftrag: Achte besonders auf die Fragen „Wer oder was?“ und „Was tut jemand?“.


Lernschritt 3: Sätze hören und sprechen

Jetzt darfst Du zuhören.

Du kannst jede Aufnahme mehrmals abspielen.

Du kannst auch jemanden bitten, Dir die Sätze vorzulesen.

Wenn Du keinen Ton hören kannst, lies den Text darunter.


Hörkarte 1: Eine Aussage

Höre genau hin.

Welcher Satz passt?

A: Ich Hunger.

B: Ich habe Hunger.

Sage A oder B. Du kannst auch darauf zeigen.

Richtige Antwort: B.

„Ich habe Hunger.“ ist ein vollständiger Satz.

Das Wort „habe“ gehört dazu.

Sprich nach:

Ich habe Hunger.

Sehr gut! Du hast ein wichtiges Wort gefunden.


Hörkarte 2: Was passiert?

Höre den Satz.

Was hast Du gehört?

A: Es regnet.

B: Es Regen.

Richtige Antwort: A.

Das Wort „regnet“ sagt, was passiert.

Sprich den Satz nach:

Es regnet.

Auch das ist ein vollständiger Satz.


Hörkarte 3: Eine Frage

Jetzt hörst Du eine Frage.

Höre auf die Stimme.

Die Frage lautet:

Wie geht es dir?

Am Ende steht ein Fragezeichen.

Sprich die Frage selbst.

Versuche dabei, wie eine Person zu klingen, die wirklich etwas wissen möchte.

Prima! Auch eine Frage kann ein vollständiger Satz sein.


Kleines Hörspiel ohne Bildschirm

Bitte eine Person, diese Wörter und Sätze vorzulesen.

Die Person liest jeweils nur eine Zeile vor.

Du zeigst einen Daumen nach oben, wenn es ein ganzer Aussagesatz ist.

Du zeigst einen Daumen zur Seite, wenn in unserer Übung noch etwas fehlt.

  1. Die Katze.
  2. Die Katze schläft.
  3. Das Kind lacht.
  4. Auf dem Tisch.
  5. Der Vogel fliegt.
  6. In der Schule.

Lösung zum gemeinsamen Prüfen:

Die Zeilen 2, 3 und 5 sind ganze Aussagesätze.

Die anderen Zeilen sind Wortgruppen.

Feedback: Ein Verb hilft Dir oft beim Erkennen eines ganzen Aussagesatzes. Wenn Du Dir unsicher bist, höre noch einmal hin.


Lernschritt 4: Satz oder Wortgruppe?

Manchmal stehen mehrere Wörter zusammen.

Aber nicht jede Wortgruppe ist ein ganzer Aussagesatz.

Schau auf diese Beispiele:

Wörter Unsere Entscheidung Warum?
Der Ball Wortgruppe Wir erfahren noch nicht, was passiert.
Der Ball rollt. Ganzer Satz „rollt“ sagt, was passiert.
Die Kinder Wortgruppe Das Tunwort fehlt.
Die Kinder spielen. Ganzer Satz „spielen“ ist das Tunwort.
In der Küche Wortgruppe Wir erfahren nicht, was dort passiert.
Das Wasser kocht. Ganzer Satz „kocht“ sagt, was passiert.

Wichtig: Beim Sprechen kann auch ein einzelnes Wort eine passende Antwort sein. In diesem Kurs üben wir vor allem kurze, vollständige Sätze.


Drei Satz-Tricks

Trick 1: Wer oder was?

Suche die Person, das Tier oder die Sache.

Trick 2: Was tut jemand? Was passiert?

Suche das passende Verb.

Trick 3: Lies alles zusammen.

Klingt es wie eine ganze Aussage?

Wenn ja, hast Du wahrscheinlich einen Satz gefunden.


Schau Dir das Tier an

Eine Katze trinkt Wasser.

Was passt zu diesem Bild?

„Die Katze“

oder

„Die Katze trinkt Wasser.“

Richtig: Die Katze trinkt Wasser.

Das ist ein ganzer Satz.

„trinkt“ ist das Verb.


Eine kleine Ausnahme

Nicht jeder vollständige Satz braucht die Frage „Wer?“.

Du kannst auch sagen:

Komm!

Das ist ein vollständiger Aufforderungssatz.

Du forderst jemanden auf, zu kommen.

Merke: Unsere Regel mit „Wer?“ und „Was tut?“ ist ein guter Start für einfache Aussagesätze. Es gibt aber auch Fragen und Aufforderungen.


Lernschritt 5: Sätze richtig schreiben

Ein Satz hat nicht nur Wörter.

Beim Schreiben braucht er auch einen Anfang und ein Ende.


Satzanfang und Satzzeichen

Regel 1: Das erste Wort beginnt mit einem großen Buchstaben.

Regel 2: Eine Aussage endet meistens mit einem Punkt.

Regel 3: Eine Frage endet mit einem Fragezeichen.

Regel 4: Eine Aufforderung kann mit einem Ausrufezeichen enden.

Satz Zeichen am Ende
Der Hund schläft. Punkt
Wo ist mein Ball? Fragezeichen
Komm schnell! Ausrufezeichen


Wir verbessern einen Satz

Hier fehlen der große Anfangsbuchstabe und der Punkt.

der vogel fliegt

Schreibe den Satz richtig.

Ein Vogel fliegt über dem Meer.

So ist es richtig:

Der Vogel fliegt.

„Der“ beginnt groß.

Am Ende steht ein Punkt.

Das Verb „fliegt“ macht die Aussage vollständig.

Gut gemacht! Prüfe beim nächsten Satz wieder Anfang, Verb und Ende.


Noch ein kurzes Erklärvideo

Dieses Video zeigt Dir das Subjekt und das Prädikat.

Das sind Fachwörter.

Für den Anfang genügt:

Subjekt: Wer oder was?

Prädikat: Was wird getan oder was passiert?

Du darfst das Video anhalten oder in kleinen Teilen anschauen.


Lernschritt 6: Jetzt kannst Du es selbst!

Ein Pferd trinkt Wasser.

Deine Aufgabe:

Schau auf das Bild.

Bilde einen ganzen Satz.

Du kannst ihn sprechen, legen oder schreiben.

Versuche es zuerst allein.

Wenn Du Hilfe brauchst, nutze die Hilfen unten.


Deine Hilfen in vier Stufen

Hilfe 1 – Bildhinweis:

Schau auf das Maul des Pferdes. Was macht es?

Hilfe 2 – Wortliste:

Pferd – Das – trinkt – Wasser

Hilfe 3 – Satzstarter:

Das Pferd ...

Hilfe 4 – Beispiel:

Das Pferd trinkt Wasser.

Du musst nicht alle Hilfen verwenden.

Nutze nur so viele, wie Du brauchst.


Prüfe Deinen eigenen Satz

Frage Dich:

  1. Habe ich gesagt, wer oder was gemeint ist?
  2. Habe ich ein passendes Verb benutzt?
  3. Beginnt mein Satz mit einem großen Buchstaben?
  4. Habe ich ein Satzzeichen gesetzt?

Ein passender Satz ist:

Das Pferd trinkt Wasser.

Du hast einen anderen passenden Satz gebildet?

Das ist auch gut, wenn er zum Bild passt und vollständig ist.

Geschafft! Du hast das Ziel der ersten Lernschritte erreicht.


Mein Satz-Baukasten zum Wiederholen

Diese Karten kannst Du immer wieder verwenden.

Blaue Karten: Wer oder was? Grüne Karten: Was tut jemand? Gelbe Karten: Zusatz
Der Hund rennt im Park
Die Katze schläft auf dem Sofa
Das Kind lacht laut
Der Vogel fliegt hoch

Wähle eine blaue Karte.

Suche eine passende grüne Karte.

Du darfst eine gelbe Karte hinzufügen.

Setze am Ende einen Punkt.

Lies Deinen Satz laut.

So wird aus einzelnen Wortkarten ein Satz.


Dein ermutigendes Feedback

Wenn alles richtig ist:

„Super! Du hast einen ganzen Satz erkannt. Das Verb passt.“

Wenn das Verb fehlt:

„Du hast schon den Anfang gefunden. Jetzt fehlt nur noch, was jemand tut.“

Wenn die Reihenfolge noch nicht passt:

„Versuche es noch einmal. Lies die Karten langsam von links nach rechts.“

Wenn ein Satzzeichen fehlt:

„Dein Satz ist gut verständlich. Jetzt fehlt noch der Punkt oder ein anderes passendes Satzzeichen.“

Wenn Du Hilfe gebraucht hast:

„Das ist in Ordnung. Mit Hilfe hast Du den Satz geschafft. Versuche es beim nächsten Mal zuerst selbst.“


Interaktive Aufgaben

Du kannst die Aufgaben einzeln machen.

Du musst nicht alle Aufgaben an einem Tag bearbeiten.

Wenn Du einen Fehler machst, darfst Du die Aufgabe wiederholen.


Quiz: Teste Dein Wissen

Wähle die richtige Antwort.

Welches ist ein ganzer Aussagesatz? (Der Hund rennt.) (!Der Hund) (!Im Garten) (!Ein schneller Hund)




Welches Wort ist das Verb in „Die Katze schläft“? (schläft) (!Die) (!Katze) (!der)




Was fehlt bei „Das Kind“, damit daraus ein einfacher Aussagesatz wird? (Ein passendes Verb) (!Eine Zahl) (!Eine zweite Farbe) (!Ein Komma)




Welche Wortgruppe ist ein ganzer Satz? (Das Mädchen lacht.) (!Das Mädchen) (!Das kleine Mädchen) (!In der Pause)




Wie wird dieser Satz richtig geschrieben? (Der Vogel fliegt.) (!der Vogel fliegt.) (!Der Vogel fliegt) (!Vogel der fliegt.)




Welcher Ausdruck ist eine vollständige Frage? (Wo ist der Ball?) (!Wo der Ball?) (!Wo mein Ball?) (!Der Ball wo?)




Was ist „Komm!“? (Ein vollständiger Aufforderungssatz) (!Eine unvollständige Wortgruppe) (!Eine Frage) (!Ein Name)




Welches Satzzeichen steht am Ende einer geschriebenen Frage? (Fragezeichen) (!Punkt) (!Komma) (!Bindestrich)




Wer ist in „Die Katze schläft“ gemeint? (Die Katze) (!schläft) (!das Sofa) (!der Punkt)




Wie kannst Du einen einfachen Aussagesatz prüfen? (Ich frage wer gemeint ist und was passiert) (!Ich zähle nur die Buchstaben) (!Ich schreibe jedes Wort groß) (!Ich schaue nur auf die Farbe)




Gut gemacht!

Wenn eine Antwort nicht richtig war, kannst Du sie wiederholen.

Denke an die Satz-Tricks: Wer oder was? Was passiert? Ist die Aussage vollständig?


Memory

Finde die passenden Satzteile.

Je zwei Karten ergeben einen vollständigen Satz.

Die Katze schläft.
Der Hund rennt.
Das Kind lacht.
Der Vogel fliegt.
Das Pferd trinkt.
Das Baby weint.




Tipp: Suche zuerst die Person oder das Tier. Finde dann ein passendes Tunwort.

Feedback: „Die Katze schläft.“ passt, weil das Wort „schläft“ sagt, was passiert.


Drag and Drop

Aufgabe 1: Ordne die Satzteile zu.

Ziehe die passenden Teile zusammen.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Passendes Satzende
Die Katze schläft.
Der Hund bellt.
Das Kind lacht.
Der Vogel fliegt.
Das Pferd trinkt.




Feedback: Hast Du bei jedem Satz ein passendes Verb gefunden? Dann bist Du auf dem richtigen Weg.


Drag and Drop: Sätze sortieren

Aufgabe 2: Was für eine Wortgruppe ist das?

Ordne jeden Ausdruck zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Beispiel
Vollständiger Aussagesatz Der Hund rennt.
Wortgruppe ohne Verb Der kleine Hund
Vollständige Frage Wo ist mein Heft?
Vollständige Aufforderung Komm bitte!
Aussagesatz mit Zusatz Die Katze schläft im Korb.




Feedback: Eine Wortgruppe ohne Verb kann noch ein Satzteil sein. Eine vollständige Frage oder Aufforderung ist dagegen schon ein Satz.


Kreuzworträtsel

Finde die Wörter.

Die Fragen helfen Dir.

SATZ Wie nennt man eine vollständige sprachliche Einheit?
VERB Wie heißt die Wortart von „rennt“?
PUNKT Welches Zeichen steht meistens am Ende einer Aussage?
FRAGEZEICHEN Welches Zeichen steht am Ende einer Frage?
ANFANG Wie heißt der Beginn eines Satzes?
ENDE Wie heißt der Schluss eines Satzes?




Tipp: Alle gesuchten Wörter haben mit dem Satz zu tun.


LearningApps

Hier kannst Du nach weiteren kleinen Übungen zum Satzbau suchen.

Hinweis: Das ist eine Suche nach Lern-Apps. Nicht jede gefundene Aufgabe ist gleich leicht oder passt genau zu diesem Kurs. Wähle mit Deiner Begleitung eine geeignete Übung.


Lückentext

Setze das fehlende Wort ein.

Lies jeden Satz langsam.

Du darfst die Wörter aus dem Kurs zur Hilfe nehmen.

Vervollständige den Text.
Die Katze

.
Der Hund

.
Das Kind

.
Das Pferd

Wasser.
Ein Tunwort heißt auch

.
Die Frage „Wer oder was?“ hilft Dir, die gemeinte Person oder Sache zu

.
Ein geschriebener Satz beginnt mit einem großen

.
Eine Aussage endet meistens mit einem

.
Eine Frage endet mit einem

.
Ein Ausruf kann mit einem

enden.
Der Satz „Komm!“ ist eine

.
Du kannst Deinen eigenen Satz laut

.



Feedback: Wenn Du ein Wort nicht findest, lies noch einmal die Beispiele im Lerntext. Du kannst den Lückentext wiederholen.


Weitere Übungen mit gestuften Hilfen


Übung A: Wähle aus

Was ist ein ganzer Satz?

A: Das Kind spielt.

B: Das Kind.

Du kannst zeigen, sprechen oder schreiben.

Hilfe 1: Denke an das Kind auf einem Spielplatz.

Hilfe 2: Suche das Tunwort.

Hilfe 3: Der Satz beginnt mit „Das Kind ...“.

Hilfe 4: „Das Kind spielt.“

Lösung: A.

Das Wort „spielt“ macht die Aussage vollständig.


Übung B: Ergänze ein Wort

Der Vogel ...

Welches Wort passt?

Wähle aus:

fliegt – Tisch – Buch

Hilfe 1: Denke an den Vogel am Himmel.

Hilfe 2: Suche, was der Vogel tut.

Hilfe 3: „Der Vogel f...“

Hilfe 4: „Der Vogel fliegt.“

Lösung: fliegt.

Das ist ein passendes Verb.


Übung C: Finde den Fehler

die katze schläft

Was musst Du verbessern?

Hilfe 1: Schau auf den Satzanfang.

Hilfe 2: Denke an große Buchstaben.

Hilfe 3: „Die ...“

Hilfe 4: „Die Katze schläft.“

Lösung:

Die Katze schläft.

Der erste Buchstabe ist groß. Am Ende steht ein Punkt. Auch „Katze“ beginnt als Nomen groß.


Offene Aufgaben

Hier kannst Du selbst aktiv werden.

Die Aufgaben werden langsam schwieriger.

Leicht, Standard und Schwer beschreiben die Aufgaben – nicht Dich.

Du darfst Hilfen verwenden und Aufgaben wiederholen.


Leicht

  1. Satz-Finder: Suche in einem kurzen Text drei ganze Sätze. Unterstreiche die Verben.
  2. Bunte Karten: Male drei blaue und drei grüne Wortkarten. Lege zwei passende Sätze.
  3. Bild und Satz: Wähle eines der Tierbilder aus dem Kurs. Sage einen passenden Satz.
  4. Hör und zeig: Lass Dir vier kurze Sätze und Wortgruppen vorlesen. Zeige, welche ganze Sätze sind.


Standard

  1. Satz-Puzzle: Lege aus den Karten „liest“, „Das Kind“, „ein Buch“ und „.“ einen ganzen Satz. Erfinde danach einen zweiten.
  2. Zeichen-Detektiv: Schreibe drei kurze Sätze. Verwende einen Punkt, ein Fragezeichen und ein Ausrufezeichen.
  3. Fehlende Wörter: Ergänze ein passendes Verb in „Der Hund ...“, „Die Katze ...“ und „Das Kind ...“.
  4. Mini-Bildergeschichte: Zeichne zwei einfache Bilder. Schreibe zu jedem Bild einen kurzen Satz.


Schwer

  1. Satz-Werkstatt: Verbessere „der vogel“, „die katze schlaeft“ und „das kind lacht“. Erkläre, was Du verändert hast. Beachte auch die richtige Schreibung von „schläft“.
  2. Drei-Satz-Geschichte: Erfinde eine Geschichte aus drei kurzen Sätzen. Markiere jedes Verb grün.
  3. Eigenes Satzspiel: Stelle sechs Wortkarten her. Tausche die Karten und bilde mindestens drei passende Sätze. Erkläre Deine Entscheidungen.
  4. Satz-Erklärer: Zeichne ein kleines Erklärplakat oder erstelle ein kurzes Video über ganze Sätze. Zeige ein richtiges und ein unvollständiges Beispiel.

Wichtig beim Gestalten: Verwende eigene Zeichnungen oder freie Bilder. Nimm keine anderen Personen ohne Einwilligung auf. Du musst nichts öffentlich hochladen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Jetzt zeigst Du, wie Du Dein Wissen benutzen kannst.

Es geht nicht nur darum, Regeln auswendig zu wissen.

  1. Neue Bilder: Schau ein neues Bild an. Bilde einen ganzen Satz und erkläre, warum er vollständig ist.
  2. Wörter ordnen: Aus „rennt“, „Der Hund“ und „schnell“ soll ein Satz werden. Bringe die Wörter in eine passende Reihenfolge. Erkläre, warum sie so stehen.
  3. Fehlenden Teil finden: Lies „Das Mädchen“. Ergänze den fehlenden Teil. Erkläre, was Dein neuer Satz jetzt aussagt.
  4. Sätze vergleichen: Vergleiche „Der Vogel“ und „Der Vogel singt.“. Erkläre den Unterschied in eigenen Worten.
  5. Fehler verbessern: Verbessere „das kind spielt“. Erkläre Deine Änderungen am Anfang und Ende des Satzes.
  6. Alltagssprache: Stelle Dir vor, Du suchst Dein Heft. Bilde dazu eine Aussage und eine Frage. Erkläre, warum beide ganze Sätze sind.

Zur Erinnerung:

Du darfst die Antworten sagen, zeigen, mit Wortkarten legen oder schreiben.

Beim Erklären reichen einfache Wörter.

Beispiel:

„Das ist ein Satz. Da steht, was der Hund tut.“

Das ist eine gute Begründung.


Lernnachweis

Das kannst Du zeigen:

  1. Ich erkenne mindestens drei kurze, ganze Aussagesätze.
  2. Ich finde in einfachen Sätzen passende Verben.
  3. Ich ergänze fehlende Wörter zu vollständigen Sätzen.
  4. Ich bilde mit Wortkarten selbst zwei kurze Sätze.
  5. Ich verwende am Satzanfang einen großen Buchstaben und am Satzende ein passendes Zeichen.
  6. Ich erkläre an einem Beispiel, warum ein Satz vollständig ist.

Dein kleiner Lernnachweis:

Suche ein Bild aus. Bilde zwei passende Sätze. Schreibe einen Satz auf oder lege ihn mit Karten. Erkläre mündlich, was ihn vollständig macht.

Du kannst dafür Hilfen benutzen.

Der Lernnachweis ist eine Übung. Er ist keine medizinische Diagnose und keine schulrechtliche Einstufung.




OERs zum Thema


Wikipedia: Satz und Grammatik

Hier findest Du Informationen über den Satz.

Der Wikipedia-Text ist schwieriger als unsere Übungen. Du musst ihn nicht allein lesen.


Fachliche Grundlagen

Die fachlichen Aussagen wurden mit diesen Quellen abgeglichen:

  1. Wikipedia – Satz (Grammatik): Was ein Satz ist und wie geschriebene Sätze gekennzeichnet werden.
  2. Leibniz-Institut für Deutsche Sprache – Subjekt: Informationen zum Subjekt und zu Sätzen ohne ausdrücklich genanntes Subjekt.
  3. Leibniz-Institut für Deutsche Sprache – Imperativ: Warum auch „Komm!“ ein vollständiger Satz sein kann.
  4. Wikipedia – Satzzeichen: Informationen zu Zeichen am Satzende.


Bilder und Bildrechte

Die Bilder stammen aus Wikimedia Commons. Die Dateiseiten nennen die jeweiligen Urheber und Lizenzen.

  1. Schlafende Katze: Sonkiki, CC0 1.0.
  2. Laufender Hund: Sardaka, CC BY-SA 4.0.
  3. Junge liest ein Buch: Javier Perez Montes, CC BY-SA 4.0.
  4. Trinkende Katze: Klaas1978, vom Urheber gemeinfrei freigegeben.
  5. Fliegender Vogel: Jignas, CC BY-SA 4.0.
  6. Trinkendes Pferd: GiFavetta, CC0 1.0.

Bei Bildern mit CC BY-SA müssen bei einer Weiterverwendung der Urheber, die Lizenz und gegebenenfalls Änderungen angegeben werden. Die verlinkten Dateiseiten enthalten weitere Lizenzhinweise.


Hörbeispiele und Rechte

Diese kurzen Hörbeispiele stammen ebenfalls aus Wikimedia Commons:

  1. Ich habe Hunger.: Jeuwre, CC BY-SA 4.0.
  2. Es regnet.: Jeuwre, CC BY-SA 4.0.
  3. Wie geht es dir?: Jeuwre, CC BY-SA 4.0.

Du kannst diese Beispiele mehrfach anhören.

Du kannst sie auch laut nachsprechen.


Verwendete Erklärvideos

  1. Subjekt und Prädikat – Nachhilfe vom Lehrer: Erklärung mit Übungen.
  2. Subjekt und Prädikat – Lernlibelle: Erklärung für Schülerinnen und Schüler.

Die Videos sind als externe YouTube-Inhalte eingebettet. Für sie wird keine freie OER-Lizenz behauptet. Beim Abspielen können Daten an YouTube übertragen werden.


Verknüpfte Lernbereiche


Das Wichtigste zum Schluss

Ein einfacher Satz sagt etwas Ganzes.

Oft kannst Du fragen:

Wer oder was?

Was tut jemand oder was passiert?

Denke auch daran:

Am Satzanfang groß schreiben.

Am Satzende das passende Zeichen setzen.

Du kannst ganze Sätze erkennen und selbst bilden.

Gut gemacht!


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