D5 E - Adressatengerecht informieren

D5 E - Adressatengerecht informieren
D5 E - Adressatengerecht informieren
Einleitung
Stell Dir vor: Morgen findet an Deiner Schule ein Projekttag statt. Du kennst alle wichtigen Informationen. Aber nun sollst Du sie drei verschiedenen Gruppen weitergeben: einer Freundin, einer Lehrkraft und Eltern, die die Schule noch kaum kennen. Würdest Du jedes Mal genau dieselben Wörter, dieselbe Länge und dasselbe Medium wählen? Wahrscheinlich nicht. Genau darum geht es beim adressatengerechten Informieren: Du wählst Inhalt, Wortschatz, Aufbau und Medium so, dass Deine Zielgruppe die Information schnell, richtig und passend versteht.

Merksatz: Gute Information ist nicht nur richtig. Sie ist für die richtigen Menschen ausgewählt, verständlich geordnet, angemessen formuliert und mit passenden Belegen abgesichert.
Vorwissen aktivieren: Drei Botschaften – eine Information
Lies die drei Kurztexte. Alle informieren über denselben Sachverhalt: Der Treffpunkt für einen Ausflug wurde geändert.
| Text | Formulierung | Vermutete Zielgruppe |
|---|---|---|
| A | „Hey, wir treffen uns morgen doch am Haupteingang, nicht am Sportplatz. Sei bitte um 8 Uhr da.“ | Mitschülerinnen und Mitschüler |
| B | „Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, der Treffpunkt für den Ausflug am Freitag wurde auf den Haupteingang verlegt. Beginn ist um 8:00 Uhr.“ | Eltern oder Erziehungsberechtigte |
| C | „Änderung Ausflug: Treffpunkt Haupteingang, 8:00 Uhr.“ | Aushang oder Infokarte |
Denkfrage: Was verändert sich, obwohl die Kerninformation gleich bleibt? Achte auf Anrede, Satzlänge, Wortwahl, Genauigkeit und Form.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du ...
- Adressat und Zielgruppe einer Schreibsituation bestimmen und deren Vorwissen, Interessen und Informationsbedarf einschätzen.
- Informationen aus Sachtexten, Tabellen, Diagrammen, Karten und anderen Quellen auswählen, ordnen und mit Belegen absichern.
- Inhalt, Umfang, Wortschatz, Ton, Aufbau und Medium gezielt an unterschiedliche Zielgruppen und Situationen anpassen.
- sachlich, verständlich und zugleich präzise formulieren sowie wichtige Fachbegriffe erklären.
- informierende Texte planen, verfassen, überarbeiten und ihre Wirkung begründet reflektieren.
- KI gezielt als Hilfe nutzen, Ausgaben mit Quellen vergleichen, Fehler erkennen, Verbesserungen begründen und KI-Hilfe transparent angeben.
Was bedeutet adressatengerecht informieren?
Beim Informieren übermittelst Du Wissen, Daten, Regeln, Abläufe oder Ereignisse. Adressatengerecht bedeutet, dass Du vor dem Schreiben überlegst, wer Deine Information bekommt und was diese Person oder Gruppe braucht.

Das einfache Sender-Empfänger-Modell hilft Dir dabei: Eine Person sendet eine Nachricht über ein Medium an eine andere Person. Für einen guten Informationstext reicht es deshalb nicht, nur zu fragen: „Was weiß ich?“ Du musst zusätzlich fragen: „Wer soll das verstehen?“, „Wozu braucht die Person die Information?“ und „Welche Form hilft dabei?“
Die sechs Fragen vor dem Schreiben
| Frage | Was Du klärst | Beispiel |
|---|---|---|
| Wer? | Adressat oder Zielgruppe | neue Fünftklässler |
| Warum? | Anlass | erster Schultag |
| Wozu? | Schreibziel | Orientierung geben |
| Was? | notwendige Informationen | Treffpunkt, Zeit, Raum, Material |
| Wie? | Ton, Wortschatz, Aufbau | freundlich, klar, kurze Abschnitte |
| Womit? | Medium | Infokarte mit kleiner Skizze |

Adressat und Zielgruppe genau bestimmen
Eine Zielgruppe ist keine bloße Altersangabe. Für Deine Schreibentscheidung sind mehrere Merkmale wichtig: Vorwissen, Interesse, mögliche Fragen, Sprachkenntnisse, Situation und der Zweck, für den die Information gebraucht wird.
Beispiel: Wenn Du über einen neuen Pausenbereich informierst, brauchen Schülerinnen und Schüler wahrscheinlich Öffnungszeiten, Regeln und einen Lagehinweis. Die Schulleitung interessiert sich zusätzlich für Organisation, Aufsicht und Begründungen. Eltern möchten wissen, wie das Angebot den Schulalltag betrifft. Derselbe Gegenstand führt also zu unterschiedlichen Informationsschwerpunkten.
Adressatenprofil als Strukturhilfe
| Prüffeld | Leitfrage | Deine Notiz |
|---|---|---|
| Vorwissen | Was weiß die Zielgruppe schon? | … |
| Interesse | Was ist für sie besonders wichtig? | … |
| offene Fragen | Was könnte unklar sein? | … |
| Sprache | Welche Fachwörter sind möglich, welche muss ich erklären? | … |
| Ton | eher locker, sachlich, höflich oder formell? | … |
| Medium | Wo und wie wird die Information gelesen, gesehen oder gehört? | … |
Informationen auswählen und gewichten
Nicht alles, was Du weißt, gehört in jeden Text. Auswählen bedeutet: Du entscheidest nach Zielgruppe und Schreibziel, welche Information notwendig, nützlich oder verzichtbar ist.
Muss – Kann – Weglassen
| Kategorie | Bedeutung | Beispiel bei einer Info zum Wandertag |
|---|---|---|
| Muss | Ohne diese Information kann die Zielgruppe nicht richtig handeln. | Datum, Treffpunkt, Uhrzeit, benötigte Ausrüstung |
| Kann | Die Information hilft, ist aber nicht zwingend. | kurze Beschreibung der Strecke |
| Weglassen | Die Information lenkt vom Schreibziel ab oder ist für die Zielgruppe unwichtig. | lange Entstehungsgeschichte des Wanderwegs |
E-Niveau: Begründe Deine Auswahl. Schreibe nicht nur „Das ist wichtig“, sondern zum Beispiel: „Die Uhrzeit gehört zu den Muss-Informationen, weil die Zielgruppe sonst den Beginn verpassen könnte.“
W-Fragen als Kontrollwerkzeug
Für Ereignisse und Abläufe helfen Dir W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Welche Folgen? Nicht jede Schreibsituation braucht jede Frage. Entscheidend ist, welche Antworten die Zielgruppe wirklich benötigt.
Quellen, Belege und verlässliche Informationen
Adressatengerechtes Schreiben beginnt mit zuverlässigen Informationen. Prüfe deshalb, woher eine Aussage stammt und ob sie zur Aufgabe passt.
Quellencheck in Klasse 5
| Kriterium | Prüffrage |
|---|---|
| Urheber | Wer hat die Information veröffentlicht? |
| Aktualität | Ist ein Datum angegeben und ist es für mein Thema noch passend? |
| Beleg | Kann ich die Aussage in einer Quelle, Tabelle, Karte oder Regel wiederfinden? |
| Genauigkeit | Stimmen Namen, Zeiten, Orte, Mengen und Fachbegriffe? |
| Zweck | Informiert die Quelle, wirbt sie oder will sie überzeugen? |
Fachsprachlich präzise: Ein Beleg ist eine überprüfbare Grundlage für eine Aussage. Eine Behauptung ohne Beleg kann richtig sein, ist aber noch nicht abgesichert.
Kurzes Sachmaterial zum Üben
Trainingsmaterial – erfunden, aber eindeutig:
| Information zur Schulbibliothek | Angabe |
|---|---|
| Öffnung Montag bis Donnerstag | 08:00–15:00 Uhr |
| Öffnung Freitag | 08:00–13:00 Uhr |
| Ausleihe | kostenlos |
| Leihdauer | 14 Tage |
| Zielgruppe | alle Schülerinnen und Schüler der Schule |
| Rückgabe | Rückgabebox oder Theke |
Aufgabe: Formuliere daraus eine Information für neue Fünftklässler. Wähle höchstens vier Angaben aus und begründe anschließend, warum genau diese vier für die Zielgruppe besonders wichtig sind.
Sofort-Feedback / mögliche Lösung: Besonders wichtig sind Öffnungszeiten, kostenlose Ausleihe, Leihdauer und Rückgabe. Eine gute Begründung nennt den Nutzen für neue Fünftklässler, zum Beispiel Orientierung und selbstständiges Handeln. Andere begründete Auswahlen sind möglich.
Sprache: verständlich und präzise
Adressatengerechte Sprache ist weder „möglichst einfach“ noch „möglichst schwierig“. Sie ist passend. Du entscheidest, wie viel Vorwissen Du voraussetzen kannst.
Fachsprache richtig einsetzen
| Zu ungenau | Präziser | Warum besser? |
|---|---|---|
| „Das Ding dort“ | „die Rückgabebox“ | Der Gegenstand ist eindeutig benannt. |
| „Man kann Sachen holen.“ | „Du kannst Bücher kostenlos ausleihen.“ | Tätigkeit und Gegenstand sind klar. |
| „Es geht lange.“ | „Die Leihdauer beträgt 14 Tage.“ | Zeitangabe ist überprüfbar. |
Regel: Nutze Fachbegriffe, wenn sie genauer sind. Erkläre sie kurz, wenn Deine Zielgruppe sie vermutlich noch nicht kennt.

Ton und Anrede
Die gleiche Information kann unterschiedlich klingen.
| Situation | Passender Ton | Beispiel |
|---|---|---|
| Nachricht an die Klasse | direkt und freundlich | „Bitte bringt morgen Sportschuhe mit.“ |
| E-Mail an die Schulleitung | höflich und sachlich | „Sehr geehrte Schulleitung, für die Präsentation benötigen wir einen Raum mit Beamer.“ |
| Infoplakat für Gäste | knapp und eindeutig | „Mensa: Erdgeschoss, Raum 012“ |
Achte auf Angemessenheit: Locker bedeutet nicht unhöflich. Formell bedeutet nicht unnötig kompliziert.
Aufbau: Informationen so ordnen, dass man sie schnell findet
Gute Texte haben einen roten Faden. Lesende sollen erkennen, was zuerst wichtig ist und wie die Teile zusammenhängen.
Grundstruktur für einen Informationstext
| Teil | Funktion | Leitfrage |
|---|---|---|
| Überschrift | Thema sofort erkennen | Worum geht es? |
| Einstieg | Anlass und wichtigste Information nennen | Warum lese ich das? |
| Hauptteil | Informationen sinnvoll ordnen | Was muss ich genau wissen? |
| Schluss | nächste Handlung, Hinweis oder Kontaktweg nennen | Was soll ich jetzt tun? |
Reihenfolgen bewusst wählen
Je nach Thema passt eine andere Ordnung:
- chronologisch: sinnvoll bei Abläufen und Ereignissen.
- vom Wichtigsten zum Detail: sinnvoll bei Mitteilungen und Aushängen.
- räumlich: sinnvoll bei Wegbeschreibungen und Karten.
- nach Teilthemen: sinnvoll bei Sachtexten und Broschüren.
Medium und Darstellung passend wählen
Ein Medium beeinflusst, wie viel Platz Du hast, wie schnell Informationen gefunden werden und wie genau Du erklären kannst.

Eine E-Mail eignet sich, wenn eine Information eine bestimmte Person oder Gruppe direkt erreichen soll. Betreff, Anrede, klar gegliederter Text und Gruß helfen bei der Orientierung.
Mini-Auftrag: Formuliere einen Betreff für eine E-Mail an die Klassenleitung über eine Terminänderung. Ein guter Betreff nennt Thema und Änderung, ohne den ganzen Text vorwegzunehmen.
Broschüre oder Faltblatt

Eine Broschüre bietet mehr Raum für Abschnitte, Bilder, Tabellen und Erklärungen. Sie eignet sich zum Beispiel für neue Schülerinnen und Schüler oder Gäste bei einem Schulfest. Wichtig ist, dass Überschriften und Gestaltung das Lesen erleichtern.
Informationsschild oder Plakat
Ein Schild oder Plakat muss besonders schnell verständlich sein. Kurze Formulierungen, große Schlüsselbegriffe und eindeutige Symbole sind oft wichtiger als ausführliche Erklärungen.
Durchsage oder kurzer Vortrag

Beim mündlichen Informieren kannst Du nicht erwarten, dass Zuhörende zurückblättern. Deshalb sind eine klare Reihenfolge, verständliche Sätze, deutliche Betonung und Wiederholung besonders wichtiger Angaben hilfreich.
Ereigniskarte
Eine Ereigniskarte bündelt Informationen, die man schnell nachschlagen können soll.
| Projekttag „Lesen und Entdecken“ | Angabe |
|---|---|
| Datum | Freitag, 18. Oktober |
| Beginn | 08:15 Uhr |
| Treffpunkt | Aula |
| Zielgruppe | Klassen 5 und 6 |
| Mitbringen | Mäppchen und Getränk |
Transferfrage: Welche Angaben würdest Du auf einer Karte für Lehrkräfte ergänzen? Begründe Deine Entscheidung mit deren Aufgaben und Vorwissen.
Tabelle, Diagramm und Karte
Informationen müssen nicht immer als Fließtext dargestellt werden. Tabellen eignen sich zum genauen Nachschlagen. Diagramme zeigen Mengen oder Vergleiche schnell. Karten zeigen räumliche Beziehungen.
Beispieldaten – nur Trainingsdaten:
| Bevorzugtes Informationsmedium in einer erfundenen Klassenumfrage | Stimmen |
|---|---|
| Infokarte | 9 |
| Plakat | 6 |
| 5 | |
| kurzes Video | 4 |
Diagramm-Leseauftrag: Formuliere zwei korrekte Aussagen und eine begründete Schlussfolgerung. Unterscheide dabei zwischen Daten und Deutung. Beispiel: „Die Infokarte hat die meisten Stimmen“ ist eine Datenbeschreibung. „Für diese Lerngruppe könnte eine Infokarte besonders geeignet sein“ ist eine Deutung.
Schematische Schulkarte für eine Übung:
| Haupteingang | Flur | Aula |
| Sekretariat | Innenhof | Bibliothek |
| Mensa | Treppe | Sporthalle |
Kartenauftrag: Erkläre einem Gast den Weg vom Haupteingang zur Bibliothek. Schreibe danach denselben Weg als knappe Wegkarte für ein Schild. Vergleiche beide Versionen.
Bildfolge: Vom Material zur passenden Information
-
1. Material sichten und selbst denken
-
2. Zielgruppe und offene Fragen klären
-
3. Passendes Medium gestalten
-
4. Ergebnis gezielt weitergeben
Bildfolgen-Auftrag: Beschreibe den dargestellten Schreibprozess mit vier Fachbegriffen und erkläre, warum die Zielgruppenanalyse vor dem Formulieren stattfinden sollte.
Ein Thema – drei Zielgruppen
Kerninformation: „Die Schulbibliothek bleibt am kommenden Montag wegen einer Inventur geschlossen.“
| Zielgruppe | Mögliche Formulierung | Begründung |
|---|---|---|
| Schülerinnen und Schüler | „Am Montag bleibt die Schulbibliothek wegen Inventur geschlossen. Plant Eure Ausleihe bitte für einen anderen Tag.“ | direkt, handlungsorientiert, knapp |
| Lehrkräfte | „Die Schulbibliothek ist am kommenden Montag aufgrund der Inventur ganztägig geschlossen. Bitte berücksichtigen Sie dies bei geplanten Lerngruppenbesuchen.“ | sachlich und auf Unterrichtsplanung bezogen |
| Gäste | „Schulbibliothek am Montag geschlossen.“ | sehr knapp, weil vor Ort vor allem die Öffnung interessiert |
Analysefrage: Alle drei Texte sind wahr. Trotzdem sind sie nicht austauschbar. Erkläre mit den Fachbegriffen Zielgruppe, Informationsbedarf, Ton und Medium, warum.
Der Schreibprozess auf E-Niveau
Adressatengerechtes Informieren ist ein Prozess. Arbeite nicht nur „drauflos“, sondern überprüfe Entscheidungen.
| Schritt | Tätigkeit | Kontrollfrage |
|---|---|---|
| 1 Selbst denken | Aufgabe, Zielgruppe und Schreibziel klären | Was soll meine Zielgruppe am Ende wissen oder tun können? |
| 2 Material prüfen | Quellen lesen, Daten und Belege markieren | Welche Aussagen sind sicher belegt? |
| 3 Auswählen | Muss- und Kann-Informationen trennen | Was braucht genau diese Zielgruppe? |
| 4 Ordnen | Gliederung und Medium planen | In welcher Reihenfolge ist es am verständlichsten? |
| 5 Formulieren | sachlich, präzise und angemessen schreiben | Sind Wortwahl und Ton passend? |
| 6 Überarbeiten | Inhalt, Sprache, Belege und Wirkung prüfen | Könnte die Zielgruppe etwas missverstehen? |
Überarbeitungscheck
| Bereich | Prüfsatz |
|---|---|
| Inhalt | Alle Muss-Informationen sind enthalten. |
| Adressatenbezug | Vorwissen, Fragen und Bedürfnisse der Zielgruppe sind berücksichtigt. |
| Genauigkeit | Daten, Namen, Orte und Fachbegriffe stimmen mit den Quellen überein. |
| Aufbau | Überschrift, Absätze und Reihenfolge helfen beim schnellen Verstehen. |
| Sprache | Sätze sind verständlich, präzise und dem Anlass angemessen. |
| Transparenz | Quellen und gegebenenfalls KI-Hilfe sind nachvollziehbar angegeben. |
KI-Kompetenz: selbst denken → KI nutzen → prüfen → vergleichen → verbessern → transparent machen
KI kann Ideen ordnen, Formulierungen vorschlagen oder einen Text kürzen. Sie kann aber auch Informationen verändern, erfinden oder für die falsche Zielgruppe schreiben. Deshalb bleibt die Prüfung Deine Aufgabe.
Anspruchsvolle KI-Aufgabe: Zwei Ausgaben im Quellencheck
Quellenpaket – erfundene Trainingsdaten:
| Merkmal des Medienraums | gesicherte Angabe |
|---|---|
| Öffnung | Dienstag und Donnerstag, 12:30–14:30 Uhr |
| Nutzung | kostenlos |
| Angebot | Computer, Aufnahmegerät, zwei Kameras |
| Anmeldung | am Vortag über das Sekretariat |
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 |
Arbeitsauftrag an eine KI: „Schreibe eine kurze Information für neue Fünftklässler über den Medienraum. Nutze nur die Angaben aus der Tabelle, erkläre unbekannte Wörter und erfinde nichts.“
KI-Ausgabe A: „Der Medienraum ist jeden Dienstag und Freitag bis 15 Uhr geöffnet. Dort kannst Du kostenlos Computer und Kameras nutzen. Melde Dich einfach spontan bei Deiner Klassenleitung.“
KI-Ausgabe B: „Der Medienraum steht Schülerinnen und Schülern ab Klasse 5 dienstags und donnerstags von 12:30 bis 14:30 Uhr kostenlos zur Verfügung. Dort gibt es Computer, ein Aufnahmegerät und zwei Kameras. Für die Nutzung ist am Vortag eine Anmeldung über das Sekretariat erforderlich.“
Deine Aufgabe:
- Prüfe jede einzelne Sachangabe in Ausgabe A und B am Quellenpaket und markiere „belegt“, „verändert“ oder „nicht belegt“.
- Nenne mindestens drei Fehler in Ausgabe A und belege jeden Fehler mit einer Tabellenangabe.
- Beurteile Ausgabe B zusätzlich auf Adressatengerechtigkeit: Welche Wörter könnten neue Fünftklässler schwer finden?
- Verbessere Ausgabe B, ohne neue Fakten hinzuzufügen.
- Erkläre, warum ein sprachlich gut klingender KI-Text trotzdem falsch sein kann.
- Dokumentiere die KI-Hilfe transparent, zum Beispiel: „KI wurde für einen Formulierungsvorschlag genutzt; alle Sachangaben wurden mit dem Quellenpaket geprüft und anschließend von mir überarbeitet.“
Sofort-Feedback: Ausgabe A verändert den Freitag, die Schlusszeit und den Anmeldeweg. Die Angaben „bis 15 Uhr“, „Freitag“ und „spontan bei der Klassenleitung“ sind nicht durch das Quellenpaket gedeckt. Ausgabe B ist sachlich korrekt, aber „steht ... zur Verfügung“ und „erforderlich“ können für neue Fünftklässler unnötig formell sein. Eine verständlichere Fassung könnte „Du kannst den Medienraum dienstags und donnerstags von 12:30 bis 14:30 Uhr kostenlos nutzen“ verwenden.
Hilfestufen für die KI-Aufgabe
| Hilfestufe | Hilfe |
|---|---|
| 1 | Unterstreiche zuerst nur Zeiten, Orte, Mengen, Geräte und Anmeldewege. |
| 2 | Lege neben jede KI-Aussage die passende Tabellenzeile. Fehlt eine passende Zeile, ist die Aussage nicht belegt. |
| 3 | Nutze Satzstarter: „Die KI behauptet …, die Quelle nennt dagegen …, deshalb …“ |
| 4 | Prüfe zum Schluss nicht nur Fakten, sondern auch Wortwahl, Satzlänge und Nutzen für die Zielgruppe. |
Spiralprinzip Klasse 5 bis 10: In Klasse 5 lernst Du das Grundmuster sicher anzuwenden: erst selbst denken, dann KI gezielt nutzen, Ausgaben prüfen, mit einer Quelle oder Regel vergleichen, verbessern und KI-Hilfe transparent machen. In höheren Klassen werden Quellenlage, Argumentation, Bias, komplexere Prompts und eigenständige Bewertung schrittweise anspruchsvoller.
Rechtssichere und verantwortungsvolle Mediennutzung
Für schulische Medienprodukte gilt: Verwende eigene oder rechtssicher nutzbare Medien, beachte Lizenzen und veröffentliche keine personenbezogenen Daten ohne passende Rechtsgrundlage oder Einwilligung.

Die in diesem aiMOOC eingebundenen Bilder wurden auf Wikimedia Commons ausgewählt. Dort findest Du auf der jeweiligen Dateiseite Urheberangabe und Lizenz. Bei eigenen Arbeiten notierst Du Quelle und Lizenz direkt bei Deiner Materialsammlung.
Datenschutzregel für Übungen: Arbeite mit erfundenen Namen, neutralen Beispieldaten oder freigegebenem Material. Nutze keine privaten Adressen, Telefonnummern, Kennwörter, persönlichen Gesundheitsdaten oder andere sensible Angaben.
Wiederholung: Der Adressaten-Check in 30 Sekunden
Vor dem Abgeben stellst Du Dir sechs kurze Fragen:
| Check | Frage |
|---|---|
| Zielgruppe | Für wen ist mein Text? |
| Ziel | Was soll diese Person danach wissen oder tun können? |
| Auswahl | Habe ich Wichtiges aufgenommen und Unnötiges weggelassen? |
| Sprache | Sind Wortwahl, Fachbegriffe und Ton passend? |
| Aufbau | Findet man die wichtigsten Informationen schnell? |
| Prüfung | Sind Fakten, Belege, Quellen und mögliche KI-Hilfe kontrolliert? |
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet adressatengerecht informieren? (Inhalt Sprache Aufbau und Medium an die Zielgruppe anpassen) (!Möglichst viele Fachwörter verwenden) (!Jede Information immer gleich formulieren) (!Nur besonders lange Texte schreiben)
Welche Frage gehört zur Zielgruppenanalyse? (Was weiß meine Zielgruppe bereits) (!Wie viele Wörter kann ich maximal abschreiben) (!Welche Schriftart ist am kompliziertesten) (!Wie kann ich möglichst ungenau bleiben)
Was ist eine Muss-Information? (Eine Information ohne die die Zielgruppe nicht richtig handeln kann) (!Eine lustige Zusatzinformation) (!Eine Information die nichts mit dem Thema zu tun hat) (!Eine möglichst lange Erklärung)
Wozu dienen W-Fragen beim Informieren? (Sie helfen wichtige Angaben systematisch zu prüfen) (!Sie ersetzen jede Quellenprüfung) (!Sie machen einen Text automatisch formell) (!Sie bestimmen immer die Textlänge)
Was ist ein Beleg? (Eine überprüfbare Grundlage für eine Aussage) (!Eine besonders höfliche Anrede) (!Ein frei erfundener Zusatz) (!Eine Überschrift ohne Inhalt)
Wann ist ein Fachbegriff sinnvoll? (Wenn er präzise ist und bei Bedarf erklärt wird) (!Wenn niemand ihn versteht) (!Wenn er den Text länger macht) (!Wenn er jede einfache Formulierung ersetzt)
Welches Medium eignet sich besonders für schnell auffindbare kurze Angaben? (Eine übersichtliche Infokarte) (!Ein ungegliederter langer Fließtext) (!Eine private Notiz ohne Überschrift) (!Ein Text ohne Zielgruppe)
Was gehört zum Überarbeiten eines Informationstextes? (Fakten Sprache Aufbau und Adressatenbezug prüfen) (!Nur die Schriftgröße verändern) (!Neue Fakten ohne Quelle ergänzen) (!Die Zielgruppe vergessen)
Wie gehst Du mit einer KI-Ausgabe verantwortungsvoll um? (Mit Quelle oder Regel vergleichen und Fehler verbessern) (!Jede Ausgabe ungeprüft übernehmen) (!Quellen nach der KI-Ausgabe verändern) (!Die Nutzung der KI grundsätzlich verschweigen)
Was bedeutet transparente KI-Nutzung? (Angeben wofür KI genutzt und was selbst geprüft wurde) (!Den ganzen Text als eigene Arbeit ausgeben) (!Nur den Namen eines Geräts nennen) (!Fehler der KI nicht beachten)
Memory
| Zielgruppe | Leserschaft |
| Schreibziel | Absicht |
| Medium | Übertragungsweg |
| Quelle | Beleggrundlage |
| Fachsprache | präzise Begriffe |
| Gliederung | roter Faden |
| Ton | sprachliche Haltung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Neue Fünftklässler | kurze klare Erklärungen und unbekannte Wörter erläutern |
| Schulleitung | sachliche formelle Information mit genauer Begründung |
| Infokarte | wenige schnell auffindbare Kerndaten |
| Broschüre | gegliederte ausführlichere Informationen mit Bildern |
| Diagramm | Mengen und Vergleiche sichtbar machen |
| Karte | räumliche Orientierung unterstützen |
| Durchsage | wichtige Angaben klar ordnen und gut hörbar wiederholen |
Kreuzworträtsel
| Adressat | Wie heißt die Person oder Gruppe die eine Nachricht erhält? |
| Zielgruppe | Wie nennt man die Menschen für die ein Text gezielt gedacht ist? |
| Medium | Wie heißt der Weg oder die Form über die Information vermittelt wird? |
| Quelle | Wie nennt man die Grundlage aus der eine Information stammt? |
| Fachsprache | Wie heißt die präzise Sprache eines bestimmten Sachgebiets? |
| Gliederung | Wie heißt die geordnete Struktur eines Textes? |
LearningApps
Lückentext
Anwendungscheck mit Hilfen
Situation: Ein neuer Trinkwasserspender wird am Montag im Erdgeschoss in Betrieb genommen. Flaschen können kostenlos aufgefüllt werden. Glasflaschen sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.
Auftrag A: Schreibe eine dreizeilige Infokarte für Schülerinnen und Schüler.
Auftrag B: Schreibe eine sachliche E-Mail an Eltern, die dieselben Kerninformationen enthält.
Hilfestufe 1: Markiere zuerst Datum, Ort, Nutzen und Sicherheitsregel.
Hilfestufe 2: Prüfe, welche Anrede und welcher Ton zum jeweiligen Medium passen.
Hilfestufe 3: Vergleiche beide Texte Satz für Satz: Welche Information bleibt gleich, welche Form ändert sich?
Sofort-Feedback: Beide Texte müssen Montag, Erdgeschoss, kostenloses Auffüllen und das Verbot von Glasflaschen korrekt wiedergeben. Die Infokarte darf sehr knapp sein. Die Eltern-E-Mail braucht eine passende Anrede, vollständige Sätze und einen sachlich-höflichen Ton.
Offene Aufgaben
Leicht
- Adressatenprofil: Erstelle zu „Information über den nächsten Wandertag“ zwei Adressatenprofile: einmal für Deine Klasse und einmal für Eltern. Begründe drei Unterschiede.
- Infokarte: Gestalte aus fünf vorgegebenen Fakten eine übersichtliche Infokarte. Markiere danach, welche Wörter Du bewusst kurz gehalten hast.
- W-Fragen: Fotografiere keine Personen, sondern wähle einen Gegenstand aus dem Schulalltag und verfasse dazu fünf informative W-Fragen mit passenden Antworten.
- Medienvergleich: Vergleiche E-Mail, Plakat und Durchsage. Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, welches Medium für welche Zielgruppe am besten passt.
Standard
- Schreibplan: Entwickle für ein Schulfest einen Schreibplan mit Zielgruppe, Schreibziel, Muss-Informationen, Kann-Informationen, Ton und Medium.
- Perspektivwechsel: Schreibe dieselbe Information einmal für neue Fünftklässler und einmal für die Schulleitung. Markiere anschließend fünf Stellen, an denen Du bewusst anders formuliert hast.
- Diagramm: Erstelle aus einer kleinen anonymen oder erfundenen Umfrage ein Diagramm und schreibe einen Informationstext dazu. Trenne klar zwischen Datenbeschreibung und Deutung.
- Quellenprüfung: Nutze zwei frei zugängliche Quellen zu einem ungefährlichen Sachthema. Notiere Urheber, Datum, zentrale Aussage und einen Beleg. Formuliere anschließend einen kurzen, eigenen Informationstext.
Schwer
- Informationsdesign: Plane eine Mini-Broschüre für neue Schülerinnen und Schüler mit Text, Tabelle, Lageplan und Symbolen. Begründe jede Medienentscheidung mit dem Informationsbedarf der Zielgruppe.
- Fehleranalyse: Erstelle absichtlich einen schlechten Informationstext mit mindestens sechs Fehlern in Auswahl, Aufbau, Sprache oder Adressatenbezug. Tausche ihn mit einer Partnerperson und überarbeitet ihn kriteriengeleitet.
- KI-Quellencheck: Lass Dir von einer KI zwei Fassungen eines kurzen Informationstextes erstellen. Vergleiche jede Sachangabe mit Deinen Quellen, dokumentiere mögliche Fehler, verbessere den Text und erläutere transparent, wofür Du die KI genutzt hast.
- Transfer: Informiere zu demselben Thema in drei Medien: 80-Wörter-Sachtext, Ereigniskarte und 30-Sekunden-Durchsage. Reflektiere, welche Informationen Du jeweils gekürzt, umgeordnet oder erklärt hast und warum.


Lernkontrolle
- Adressatenanalyse: Du sollst über eine neue Pausenregel informieren. Erkläre, wie sich Dein Text für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte unterscheiden müsste. Begründe mindestens vier Entscheidungen.
- Informationsauswahl: Ein Material enthält zehn Fakten, aber Deine Zielgruppe benötigt nur fünf. Beschreibe ein nachvollziehbares Verfahren, mit dem Du auswählst und begründest, was hinein- oder herauskommt.
- Medienentscheidung: Entscheide, ob für eine kurzfristige Raumänderung eher E-Mail, Plakat, Durchsage oder Broschüre geeignet ist. Berücksichtige Reichweite, Geschwindigkeit, Genauigkeit und Lesesituation.
- Quellenkritik: Zwei Quellen widersprechen sich bei einer Uhrzeit. Beschreibe, wie Du vorgehst, bevor Du informierst. Begründe, warum „die häufigere Angabe“ nicht automatisch die richtige sein muss.
- Überarbeitung: Ein Text ist sachlich korrekt, aber für neue Fünftklässler voller ungeklärter Fachbegriffe. Entwickle drei konkrete Überarbeitungsregeln und zeige ihre Wirkung an Beispielen.
- KI-Reflexion: Eine KI formuliert einen sehr flüssigen Text, erfindet aber eine zusätzliche Zahl. Erkläre, warum Sprachqualität kein Wahrheitsbeweis ist und wie Du die Ausgabe systematisch absicherst.
Lernnachweis
Für einen guten Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:
- Du bestimmst Adressat, Anlass, Schreibziel und Medium nachvollziehbar.
- Du wählst Informationen zielgerichtet aus und begründest ihre Relevanz.
- Du ordnest Informationen übersichtlich und verwendest präzise, verständliche Sprache.
- Du unterscheidest Daten, Deutung, Behauptung und Beleg.
- Du passt Ton, Wortschatz, Umfang und Gestaltung an die Zielgruppe an.
- Du überprüfst Deinen Text mit Kriterien und dokumentierst Verbesserungen.
- Bei KI-Nutzung prüfst Du Ausgaben an Quellen oder Regeln und machst die Unterstützung transparent.
- Du beachtest Urheberrecht, Lizenzen und Datenschutz und verwendest keine unnötigen personenbezogenen Daten.
OERs zum Thema
Der Wikipedia-Artikel Zielgruppe vertieft den Begriff „Zielgruppe“. Für diesen aiMOOC ist er eine ergänzende Quelle; im Unterricht wird der Begriff breiter auf unterschiedliche Leserschaften und Kommunikationssituationen bezogen.
Weitere freie Medien im aiMOOC
Die verwendeten Wikimedia-Commons-Dateien sind frei nachnutzbar unter den Lizenzbedingungen ihrer jeweiligen Dateiseiten. Achte besonders auf Namensnennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen, wenn eine CC-BY-SA-Lizenz angegeben ist. CC0-Medien sind ohne diese Bedingungen nachnutzbar, eine Quellenangabe ist im Unterricht dennoch gute wissenschaftliche Praxis.
Medien- und Lizenzhinweise
| Datei | Lizenz laut Wikimedia-Commons-Dateiseite | Lernfunktion |
|---|---|---|
| School Supplies.jpg | CC0 | gegenständlicher Einstieg in Schreibsituationen |
| Communication sender-message-reciever.png | CC BY-SA 3.0 und GFDL | Sender-Nachricht-Empfänger veranschaulichen |
| Question mark.svg | gemeinfrei | Leitfragen und Vorwissen aktivieren |
| Speech bubble icon.svg | CC0 | sprachliche Anpassung und Gesprächssituation markieren |
| Email Shiny Icon.svg | CC0 | Medium E-Mail verdeutlichen |
| Brochure.png | CC0 | Medium Broschüre verdeutlichen |
| Information Sign.JPG | CC BY-SA 3.0 | knappe Informationsdarstellung untersuchen |
| Megaphone Icon.svg | CC0 | mündliche Information und Durchsage verdeutlichen |
| Creative Commons License Infographic.png | CC0 | Lizenzbewusstsein fördern |
Die YouTube-Videos werden eingebettet und nicht in den aiMOOC kopiert. Die Rechte an den Videos verbleiben bei den jeweiligen Anbietenden; für den schulischen Einsatz sind zusätzlich die geltenden Plattform- und Schulregeln zu beachten.
Verknüpfte Lernbereiche
Kompetenzcheck, Selbstreflexion und individuelle Empfehlung
Kreuze für Dich gedanklich sicher, teilweise oder noch unsicher an.
| Kompetenz | sicher | teilweise | noch unsicher |
|---|---|---|---|
| Ich erkenne Zielgruppe, Anlass und Schreibziel. | □ | □ | □ |
| Ich wähle relevante Informationen aus und begründe meine Auswahl. | □ | □ | □ |
| Ich passe Wortschatz, Ton, Umfang und Medium an. | □ | □ | □ |
| Ich ordne Informationen mit einem klaren roten Faden. | □ | □ | □ |
| Ich prüfe Fakten an Quellen und unterscheide Beleg und Behauptung. | □ | □ | □ |
| Ich kann KI-Ausgaben prüfen, verbessern und KI-Hilfe transparent angeben. | □ | □ | □ |
Kurze Selbstreflexion: Nenne eine Entscheidung in Deinem letzten Informationstext, die Du bewusst wegen der Zielgruppe getroffen hast. Belege Deine Antwort mit einer konkreten Textstelle und erkläre, wie diese Entscheidung das Verstehen verbessert.
Individuelle Empfehlung: Wenn Du bei drei oder mehr Punkten „noch unsicher“ bist, wiederhole zuerst „Die sechs Fragen vor dem Schreiben“, „Muss – Kann – Weglassen“ und den „Adressaten-Check in 30 Sekunden“. Wenn Du überwiegend „teilweise“ gewählt hast, übe den Perspektivwechsel mit zwei Zielgruppen und nutze den Überarbeitungscheck. Wenn Du fünf oder sechs Punkte sicher beherrschst, vertiefe die KI-Quellencheck-Aufgabe und erstelle drei Medienfassungen zu demselben Thema, die Du mit Belegen und einer begründeten Medienwahl vergleichst.
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