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Buch - Yajnavalkyas Gesetzbuch - Yajnavalkya – traditionell zugeschrieben

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Deutsche Übersetzung · Lesefassung

Yajnavalkyas Gesetzbuch

Yajnavalkya – traditionell zugeschrieben

Das dreiteilige historische Rechts- und Pflichtenbuch verbindet Regeln des Alltags mit Gerichtsverfahren und religiösen Vorstellungen. Im Vergleich mit anderen alten Rechtsquellen lassen sich gesellschaftliche Ordnung, ungleiche Rechte und die Begründung von Normen untersuchen.

Historische Rechts- und KulturquelleKlasse 11–135 Abschnitte
Yajnavalkya Smriti – Handschrift
Yajnavalkya Smriti – Handschrift — Handschriftliche Überlieferung der Yajnavalkya Smriti. · Amitprabhakar · CC BY-SA 4.0 Bildquelle ↗

Deutsche Übersetzung: Stenzler, Adolf Friedrich

Hinweise für den Unterricht
  • Historische philosophische, religiöse und naturkundliche Aussagen sowie zeitgebundene gesellschaftliche Wertungen kritisch einordnen. Diese Texte vermitteln keine heutigen wissenschaftlichen, medizinischen oder rechtlichen Handlungsempfehlungen. Klassenangaben sind eine redaktionelle Orientierung.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Deutsch · Abschnitt 3 von 5

Erstes Buch.

1
Yâjnavalkya.
Vorlage S. 1
2
Erstes Buch.
Vorlage S. 1
3
1. Den fürsten der andächtigen Yâjnavalkya verehrt habend sprachen die Munis: »Sage uns die pflichten der kasten, der orden und der anderen, sämmtlich.«
Vorlage S. 1
4
2. Der herr der andächtigen, in Mithilâ weilend, sann einen augenblick nach, und sprach zu den Munis: »In welchem lande die schwarze gazelle ist[1], dessen pflichten vernehmt.«
Vorlage S. 1
5
3. Die vier Vedas mit den Purâńas, dem Nyâya, der Mîmânsâ, den gesetzbüchern und den sechs Angas sind die vierzehn örter der wissenschaften und des rechtes.
Vorlage S. 1
6
4. Manu, Atri, Vishnu, Hârîta, Yâjnavalkya, Uśanas, Angiras, Yama, Apastamba, Samvarta, Kâtyâyana, Brihaspati,
Vorlage S. 1
7
5. Parâśara, Vyâsa, Śankha, Likhita, Daksha, Gautama, Śâtâtapa und Vaśishtha sind die verfasser von gesetzbüchern.
Vorlage S. 1
8
6. Wenn eine sache an irgend einem orte, zu einer gewissen zeit, durch irgend ein mittel, mit glauben einer person übergeben wird, so fallen alle diese umstände unter den begriff des rechtes.
Vorlage S. 1
9
7. Vedas, rechtsbücher, sitte der guten, was einem selbst lieb ist[2] und der wunsch, welcher aus gehöriger überlegung entstanden, dies wird als wurzel des rechtes angesehen.
Vorlage S. 2
10
8. Ueber die ausübung von opfer, sitte, bezähmung, sanftmuth, geben und lesen ist die höhere pflicht das schauen des geistes durch andacht.[3]
Vorlage S. 2
11
9. Vier der Vedas und des rechts kundige sind eine versammlung (parshat) oder ein Traividya.[4] Was diese sagt, das soll recht sein, oder was ein einziger sagt,[5] welcher des übergeistigen besonders kundig ist.
Vorlage S. 2
12
10. Brâhmańas, Kshatriyas, Vaiśyas und Śûdras sind die kasten; die drei ersten sind zwiegeborne[6]. Ihre heiligen handlungen von der besprengung bis zur beerdigung geschehen mit Mantras[7].
Vorlage S. 2
13
11. Die empfängniss-handlung[8] zur zeit der monatlichen reinigung; das Punsavana vor der bewegung des kindes; im sechsten oder achten monat die haarschlichtung, und wenn das kind gekommen, die geburtshandlung[9].
Vorlage S. 2
14
12. Am eilften tage die namengebung[10]; im vierten monat das ausgehen[11]; im sechsten monat das essen-geben; die haarflechte[12] ist zu machen nach dem gebrauche der familie.
Vorlage S. 2
15
13. So gelangt zur beruhigung die sünde, welche aus dem samen und dem mutterleibe entspringt[13]. Diese handlungen sind stillschweigend zu vollziehen bei frauen[14], die heirath[15] aber mit Mantras.
Vorlage S. 2
16
14. Im achten jahre nach der empfängniss oder im achten nach der geburt ist die umgürtung des Brâhmańa zu vollziehen; bei den Râjâs im eilften, bei den Vaiśyas im zwölften[16]; nach einigen nach der sitte der familie.
Vorlage S. 2
17
15. Wenn der Guru den schüler umgürtet hat, indem er die grossen worte ausspricht, soll er ihn den Veda lesen lassen und ihn die reinheitsgebräuche lehren[17].
Vorlage S. 2
18
16. Bei tage und in den dämmerungen soll er, die Brahmanenschnur am rechten ohre tragend, nach norden sehend, urin und unrath ausleeren; wenn es bei nacht ist, nach süden sehend[18].
Vorlage S. 2
19
17. Das männliche glied anfassend, soll er aufstehen und mit erde oder aufgeschöpftem wasser unverdrossen sich so reinigen, dass er geruch und schmutz entfernt[19].
Vorlage S. 2
20
18. Zwischen den knieen, an einem reinen orte sitzend, nach norden sehend oder nach osten, soll der zwiegeborne den mund ausspülen mit der stelle der hand, welche Brahman heilig ist[20].
Vorlage S. 2
21
19. Die wurzel des kleinen fingers, die des zeigefingers, die des daumen und die spitze der hand sind der reihe nach die heiligen stellen des Prajâpati, der väter, des brahman und der götter[21].
Vorlage S. 2
22
20. Nachdem er dreimal wasser geschluckt, und zweimal den mund gespült, soll er die öffnungen des kopfes berühren[22], aber mit wasser von natürlicher beschaffenheit, frei von schaum und blasen[23].
Vorlage S. 2
23
21. Durch wasser, welches bis zum herzen oder bis zur kehle oder zum gaumen gelangt, werden die zwiegeborenen der reihe nach gereinigt; eine frau aber und ein Śûdra durch wasser, welches einmal mit dem gaumen berührt wird[24].
Vorlage S. 2
24
22. Baden, abreiben des körpers unter Mantras, welche an das wasser gerichtet sind, anhalten des athems[25], anbeten der sonne und täglich das hersagen der Gâyatrî.
Vorlage S. 3
25
23. Er soll die Gâyatrî hersagen mit ihrem haupte, die heiligen wörter voran, jedes von der silbe Om begleitet[26]). Dieses anhalten des athems soll er dreimal vollziehen.
Vorlage S. 3
26
24. Nachdem er den athem angehalten und sich besprengt hat, indem er die drei Rič an das wasser hersagt[27], soll er sitzen, die Sâvitrî hersagend, gegen westen gerichtet bis zum aufgang der sterne[28].
Vorlage S. 3
27
25. Morgens in der dämmerung soll er gegen osten gerichtet eben so stehen, bis die sonne sichtbar ist[29]. Dann soll er das feueropfer der beiden dämmerungen vollziehen[30].
Vorlage S. 3
28
26. Dann soll er die alten begrüssen, indem er sagt: »Ich, der und der, bin hier«[31]; und seinem Guru aufwarten, zu seiner lesung gesammelt.
Vorlage S. 3
29
27. Gerufen lese er[32], und übergebe jenem, was er empfangen[33], und handle stets freundlich gegen ihn, mit geist, stimme, körper und that.
Vorlage S. 3
30
28. Dankbare, nicht hassende, verständige, reine, gesunde, freundliche, sind zu unterrichten dem rechte nach; gute, fähige, vertraute, wissen und reichthum spendende[34].
Vorlage S. 3
31
29. Stab, fell, schnur und gürtel trage er[35]; unter tadellosen Brâhmańas[36] gehe er umher um nahrung bittend[37] zu seinem unterhalte.
Vorlage S. 3
32
30. In der bitte um nahrung stelle der Brâhmańa, Kshatriya und Vaiśya das wort »Herr!« der reihe nach zu anfang, in die mitte und ans ende[38].
Vorlage S. 4
33
31. Wenn er das feueropfer vollzogen, esse er, die rede hemmend, auf des Guru's erlaubniss[39], das Apośâna voranschickend, das essen ehrend, nicht tadelnd[40].
Vorlage S. 4
34
32. Keuschheit beobachtend esse er nicht eine speise[41], ausser in der noth. Der Brâhmańa esse nach belieben bei einem Śrâddha, ohne sein gelübde zu brechen[42].
Vorlage S. 4
35
33. Honig, fleisch, salben, harz, harte worte, frauen, tödten lebender wesen, anblicken der sonne, unwahrheit, üble nachrede und dergleichen vermeide er[43].
Vorlage S. 4
36
34. Der ist sein Guru[44], welcher die heiligen handlungen verrichtet hat und ihm den Veda übergiebt. Wer ihn bloss mit der schnur umgürtet hat und ihm den Veda giebt, wird lehrer[45] genannt.
Vorlage S. 4
37
35. Wer ihm einen theil des Veda giebt, heisst Upâdhyâya[46]; Ritvij[47] heisst, wer die opfer verrichtet. Diese sind der reihe nach zu ehren, die mutter aber ist ehrwürdiger als sie[48].
Vorlage S. 4
38
36. Keuschheit bewahre er für jeden Veda zwölf jahre, oder fünf; einige meinen, bis er die Vedas gelesen[49]. Das haarabschneiden erfolgt im sechszehnten jahre[50].
Vorlage S. 4
39
37. Bis zum sechszehnten, zweiundzwanzigsten und vierundzwanzigsten jahre ist die äusserste zeit für die umgürtung mit der schnur für Brâhmańas, Kshatriyas und Vaiśyas[51].
Vorlage S. 4
40
38. Nach dieser zeit fallen sie, verlieren alle rechte und sind aus der Sâvitrî gefallen, ausgestossen[52], wenn sie nicht das opfer der ausgestossenen[53] vollziehen.
Vorlage S. 5
41
39. Weil sie zuerst von der mutter geboren werden, und zum zweiten male durch das umbinden der schnur[54], deshalb werden die Brâhmańas, Kshatriyas und Vaiśyas zwiegeborene genannt.
Vorlage S. 5
42
40. Mehr als opfer, busse und heilige handlungen vermag der Veda[55] den zwiegeborenen das höchste heil zu bereiten.
Vorlage S. 5
43
41. Mit honig und milch sättigt der zwiegeborene die götter, und die väter mit honig und butter, welcher täglich die Rič liest[56].
Vorlage S. 5
44
42. Wer die Yajush nach vermögen täglich liest, der erfreuet mit butter und Amrita die götter, und mit butter und honig die väter.
Vorlage S. 5
45
43. Der aber sättigt die götter mit Soma und butter, welcher täglich die Sâmans liest, und stellt die väter zufrieden mit honig und butter.
Vorlage S. 5
46
44. Der zwiegeborene, welcher täglich nach vermögen die Atharvans und Angiras liest, sättigt die götter mit mark, und die väter mit honig und butter.
Vorlage S. 5
47
45. Wer die unterredungen und das Purâńa, die Nârâśansîs und die gesänge, die sagen und die wissenschaften nach vermögen täglich liest,
Vorlage S. 5
48
46. Der sättigt die himmelsbewohner mit fleisch, milch, reiss und honig, und bewirkt befriedigung der väter durch honig und butter.
Vorlage S. 5
49
47. Wenn sie befriedigt sind, befriedigen sie ihn durch die herrlichen früchte aller wünsche: und was für ein opfer er liest, dessen frucht erlangt er.
Vorlage S. 6
50
48. Der zwiegeborene, welcher beständig die Vedas liest, erlangt einen lohn, als wenn er dreimal die mit schätzen gefüllte erde verschenkt, und den lohn der höchsten busse.
Vorlage S. 6
51
49. Der beständige Brahmačârin aber wohne in der nähe seines lehrers[57]; wenn dieser nicht mehr lebt, bei seinem sohne, seiner frau[58] oder seinem feuer[59].
Vorlage S. 6
52
50. Wenn er nach dieser vorschrift seinen körper züchtigt, die sinne besiegend, gelangt er zur welt des Brahman, und wird hier nicht wiedergeboren[60].
Vorlage S. 6
53
51. Nachdem er dem Guru den lohn gegeben, bade er mit dessen erlaubniss[61], wenn er den Veda oder die gelübde oder beide zu ende geführt.
Vorlage S. 6
54
52. Ohne die keuschheit gebrochen zu haben[62] heirathe er eine frau mit guten zeichen[63], die nicht früher verheirathet war, die er liebt, die nicht Sapinda von ihm ist[64], eine jüngere.
Vorlage S. 6
55
53. Eine nicht kranke[65], die brüder hat[66], die entsprossen ist von einem manne, welcher nicht gleichen namen und gleiche familie hat, und welche von seiten der mutter um mehr als fünf grade, von seiten des vaters um mehr als sieben grade von ihm entfernt ist[67].
Vorlage S. 6
56
54. Aus einer durch zehn männer berühmten grossen familie von Vedakundigen, aber nicht aus einer noch so wohlhabenden, wenn sie mit erblichen krankheiten behaftet ist[68].
Vorlage S. 6
57
55. Mit denselben eigenschaften begabt[69], von gleicher kaste, Vedakundig, sei der bräutigam, sorgfältig in der mannbarkeit geprüft, jung, verständig, bei den leuten beliebt.
Vorlage S. 7
58
56. Was gesagt wird[70]: »Die zwiegeborenen können aus den Śûdras eine frau nehmen,« das ist nicht meine meinung, weil in ihr das eigene selbst geboren wird[71].
Vorlage S. 7
59
57. Drei frauen in der folge der kasten, zwei und eine sind der reihe nach für den Brâhmańa, Kshatriya und Vaiśya; eine seiner kaste für den Śûdra.
Vorlage S. 7
60
58. Brâhma heisst die ehe, wenn die braut, nach vermögen geschmückt, dem bräutigam gegeben wird, nachdem man ihn eingeladen hat[72]. Der in ihr geborne sohn reinigt nach beiden seiten einundzwanzig männer[73].
Vorlage S. 7
61
59. Wenn die braut dem opfernden Ritvij gegeben wird, heisst die ehe Daiva[74]; wenn er ein rinderpaar empfängt, Ârsha[75]. Der sohn, welcher in der ersteren geboren wird, reinigt vierzehn, in der letzteren sechs[76].
Vorlage S. 7
62
60. Wenn die braut dem bewerber gegeben wird mit den worten: »vollzieht mit einander die pflichten«[77], so heisst die ehe Kâya. Der darin geborne sohn reinigt sechs und sechs familienglieder und sich selbst[78].
Vorlage S. 7
63
61. Die Âsura-ehe wird geschlossen durch annehmen von gut[79]; die Gândharva durch gegenseitiges übereinkommen[80]; die Râkshasa durch rauben im kampf[81]; die Paiśâča durch betrügen des mädchens[82].
Vorlage S. 7
64
62. Der bräutigam muss die hand der braut fassen, wenn sie aus gleicher kaste ist[83]; eine Kshatriyâ soll einen pfeil halten, eine Vaiśyâ soll einen stachelstock nehmen, wenn sie einen mann der ersten kaste heirathen[84].
Vorlage S. 7
65
63. Der vater, der grossvater, der bruder[85], ein männlicher verwandter und die mutter sind diejenigen, welche das mädchen dem bräutigam übergeben. Wenn von diesen der frühere gestorben ist, so tritt der nächst folgende ein, wenn er in gesundem zustande ist.
Vorlage S. 8
66
64. Wer sie nicht zur ehe giebt[86], der ladet bei jeder monatlichen reinigung die schuld einer tödtung der leibesfrucht auf sich. Ist aber niemand da, der sie zur ehe geben kann, so soll das mädchen selbst einen passlichen bräutigam wählen[87].
Vorlage S. 8
67
65. Einmal wird das mädchen dem manne gegeben[88]; wer sie wieder wegnimmt[89], verdient die strafe eines diebes. Doch darf er die gegebene nehmen, wenn ein besserer bräutigam als der frühere kommt.
Vorlage S. 8
68
66. Wer ein mädchen zur ehe giebt, ohne einen fehler, welchen sie hat, angezeigt zu haben[90], soll die höchste strafe bezahlen; eben so, wer ein fehlerloses mädchen verlässt[91]. Wer ihr aber fälschlich fehler vorwirft, soll hundert Pańas bezahlen[92].
Vorlage S. 8
69
67. Eine unverletzte oder verletzte, welche wiederum nach den heiligen gebräuchen heirathet[93], heisst eine wiederverheirathete[94]. Eine zügellose heisst diejenige, welche ihren mann verlässt und aus lust zu einem manne gleicher kaste geht.
Vorlage S. 8
70
68. Einer frau, welche keinen sohn hat, soll, um einen sohn zu erzeugen, auf des Guru's geheiss ihr schwager oder ein mann, der durch den opferkuchen verwandt ist, oder ein mann desselben stammes, mit butter gesalbt nahen[95].
Vorlage S. 8
71
69. Er nahe ihr, bis sie schwanger ist; wenn er es anders tut, ist er ein gefallener. Der auf diese art erzeugte sohn ist sein Kshetraja[96].
Vorlage S. 9
72
70. Eine ungetreue frau[97] soll der mann wohnen lassen, ihrer würde beraubt, schmutzig, nur zur nothdurft essend, hart behandelt, auf dem fussboden schlafend.
Vorlage S. 9
73
71. Soma gab den frauen glanz, ein Gandharba gab ihnen eine schöne stimme, Agni allgemeine reinheit; deshalb sind die frauen rein.
Vorlage S. 9
74
72. Von einer untreue wird die frau rein durch die monatliche reinigung; wenn sie schwanger wird, so ist ihre entlassung angeordnet; eben so wenn sie ihre leibesfrucht oder ihren mann tödtet[98], oder eine grosse sünde begeht.
Vorlage S. 9
75
73. Eine frau, welche berauschende getränke trinkt, krank, zänkisch, unfruchtbar, verschwenderisch ist und hässlich spricht, oder welche nur töchter gebiert, ist durch eine andere zu ersetzen; eben so diejenige, welche ihren mann hasst[99].
Vorlage S. 9
76
74. Eine ersetzte muss der mann ernähren, sonst ist es grosse sünde. Wo ehegatten freundlich gegen einander sind, da gedeihen die drei gegenstände des strebens der menschen: tugend, reichthum, liebe.
Vorlage S. 9
77
75. Die frau, welche, mag ihr mann gestorben sein oder leben, keinem anderen nahet[100], erlangt hier ruhm, und freuet es sich mit Umâ.
Vorlage S. 9
78
76. Wer eine frau verlässt, welche seinen befehlen gehorcht, willig ist, treffliche söhne gebiert und freundlich spricht, soll den dritten theil seines vermögens bezahlen, und, wenn er kein vermögen hat, die frau ernähren[101].
Vorlage S. 9
79
77. Frauen müssen das wort ihres mannes tun[102]; das ist die höchste pflicht der frau. Bis zu seiner reinigung muss sie ihn erwarten, wenn er von einer grossen sünde befleckt ist.
Vorlage S. 10
80
78. Weil uns welten, unendlichkeit und erreichung des himmels durch sohn, enkel und urenkel zu theil werden[103], deshalb muss man die frauen ehren und wohl bewachen.
Vorlage S. 10
81
79. Sechszehn nächte sind die periode der frauen[104]; innerhalb derselben soll der mann in den graden nächten[105] sie besuchen, als Brahmačârin[106]; die knoten[107] und die vier ersten tage[108] vermeide er.
Vorlage S. 10
82
80. So zu seiner frau gehend, welche abgemagert ist, vermeide der mann die sternbilder Maghâ und Mûla, wenn der mond glücklich steht, einmal, und erzeuge einen sohn, der gute zeichen trägt.
Vorlage S. 10
83
81. Oder er folge seiner lust[109], des segens der frauen gedenkend, und sich nur seiner eigenen frauen erfreuend; denn die frauen sollen gehütet werden[110].
Vorlage S. 10
84
82. Von dem gemahl, den brüdern, dem vater, den väterlichen verwandten, schwiegermutter, schwiegervater und schwägern, und von allen verwandten sind die frauen zu ehren durch schmuck, kleidung und essen[111].
Vorlage S. 10
85
83. Sie aber, das hausgeräthe in ordnung haltend, geschickt, heiter, ausgaben meidend[112], erzeige ihren schwiegereltern verehrung, ihrem gatten ergeben.
Vorlage S. 10
86
84. Spiel, schmuck des körpers, besuch von gesellschaften und festen, gelächter und gehen in fremde häuser vermeide sie, wenn ihr gatte verreist ist[113].
Vorlage S. 10
87
85. Der vater soll sie schützen als mädchen, der gatte als verheirathete, die söhne aber im alter; wenn diese fehlen, ihre verwandten; niemals soll die frau von sich selbst abhängen[114].
Vorlage S. 11
88
86. Die, welche ohne gatten ist, soll nicht getrennt sein von vater, mutter, sohn, bruder, schwiegermutter, schwiegervater, oder mütterlichem onkel, sonst zieht sie sich tadel zu.
Vorlage S. 11
89
87. Auf das, was ihrem gatten lieb und heilsam ist, bedacht, wohlgesittet, die sinne zügelnd, erlangt sie hier ruhm[115] und nach dem tode das höchste glück.
Vorlage S. 11
90
88. Wenn der mann eine frau gleicher kaste hat, lasse er nicht eine andere eine heilige handlung vollziehen[116]. Hat er mehrere gleicher kaste, so soll keine andere als die älteste die heilige vorschrift voll bringen.
Vorlage S. 11
91
89. Wenn der gatte die gattin, welche die pflichten der kaste vollzog, im feuer verbrannt hat, nehme er der vorschrift gemäss eine andere frau und anderes feuer[117], ohne zu zögern.
Vorlage S. 11
92
90. Von männern gleicher kaste und frauen gleicher kaste[118] werden in tadellosen ehen söhne gleicher kaste erzeugt, welche die familie fortpflanzen[119].
Vorlage S. 11
93
91. Von einem Brâhmańa wird erzeugt mit einer Kshatriyâ ein Mûrdhâvasikta, mit der frau eines Vaiśya ein Ambashta[120], mit einer Sûdrî ein Nishâda oder auch ein Pâraśava[121].
Vorlage S. 11
94
92. Von einem Kshatriya kommen mit einer Vaiśyâ und Sûdrî als söhne ein Mâhishya und Ugra[122]; von einem Vaiśya aber mit einer Śûdrî ein Karańa[123]. Dies ist das gesetz, welches über die verheiratheteten frauen verkündet worden.
Vorlage S. 11
95
93. Von einer Brâhmanî stammt mit einem Kshatriya ein Sûta[124]; mit einem Vaiśya ein Vaidehaka[125]; mit einem Śûdra aber ein Cândâla[126], welcher aus allem rechte ausgestossen ist.
Vorlage S. 12
96
94. Eine Kshatriyâ erzeugt mit einem Vaiśya einen Mâgadha[127]; mit einem Śûdra einen Kshattrĭ[128]. Eine Vaiśyâ erzeugt mit einem Śûdra einen Âyogava[129] als sohn.
Vorlage S. 12
97
95. Von einem Mâhishya wird mit einer Karanî ein Rathakâra erzeugt. Alle schlechten nennt man gegen den strich geborne; die guten aber mit dem striche geborne[130].
Vorlage S. 12
98
96. Die höhere kaste wird ihnen in der siebenten[131] oder fünften Generation zu theil. Durch verkehrte beschäftigung[132] wird ihnen gleichheit. Höher oder niedriger sind sie, wie die früheren.
Vorlage S. 12
99
97. Das opfer, welches die gesetzbücher vorschreiben, soll der haushälter täglich in dem hochzeitsfeuer[133] vollziehen, oder in dem feuer, welches er zur zeit der erbtheilung empfangen; das durch die Vedas vorgeschriebene opfer[134] aber in dem opferfeuer.
Vorlage S. 12
100
98. Wenn er die sorge für den körper beseitigt, und die reinigungsvorschriften erfüllt, verrichte der Brâhmańa die morgenandacht, nachdem er vorher die zähne gereinigt[135].
Vorlage S. 12
101
99. Nachdem er die feuer verehrt, spreche er die sprüche an die sonne aufmerksam, und lerne den sinn der Vedas und mannichfache bücher[136].
Vorlage S. 12
102
100. Dann nahe er dem herrscher[137], der erreichung des lebensunterhaltes wegen; und nachdem er gebadet[138], sättige und verehre er die götter und die väter.
Vorlage S. 12
103
101. Zur Vollziehung des leisen opfers[139] lese er leise die Vedas, das Atharva, die Purâńas und Itihâsas, nach vermögen, und die wissenschaft vom höchsten geiste.
Vorlage S. 13
104
102. Das spendenopfer, die svadhâ, das brandopfer, die lesung und die bewirthung der gäste sind die grossen opfer an die Wesen, die ahnen, die unsterblichen, das Brahma und an die menschen[140].
Vorlage S. 13
105
103. Von der speise, welche von dem opfer an die götter übrig bleibt, nehme er die spende an die wesen, und werfe speise auf die erde für die hunde, Cândâlas und krähen[141].
Vorlage S. 13
106
104. Speise ist den ahnen und menschen täglich zu geben[142] und wasser; die lesung vollziehe er täglich[143]; nicht koche er speise für sich[144].
Vorlage S. 13
107
105. Nachdem sie kindern, einer beim vater wohnenden verheiratheten tochter, alten, schwangern, kranken, jungfrauen, gästen und dienern zu essen gegeben, sollen mann und frau das übrige essen[145].
Vorlage S. 13
108
106. Der essende zwiegeborne soll durch verrichtung des Apośâna vor und nach dem essen bewirken, dass die speise nicht entblösst und unvergänglich ist.
Vorlage S. 13
109
107. Gastfreundschaft[146] ist nach kräften zu erweisen, nach der reihe der kasten[147]; ein gast ist auch abends aufzunehmen[148] mit rede, boden, gras und wasser[149].
Vorlage S. 13
110
108. Einem bettler und einem Brahmačârin[150] soll er, nachdem er ihn begrüsst, almosen geben; freunden, verschwägerten und verwandten[151], welche zur zeit kommen, gebe er zu essen.
Vorlage S. 13
111
109. Einen grossen ochsen oder eine grosse ziege biete er einem vedakundigen an; empfang, sitz, süsse speise und freundliche rede[152].
Vorlage S. 13
112
110. Einmal im jahre sind zu bewirthen der haushälter, lehrer und herrscher, ein freund und der schwiegersohn[153]; der opferpriester aber bei jedem opfer.
Vorlage S. 14
113
111. Ein reisender ist als gast anzusehen und ein Brâhmańa, der den Veda bis zu ende kennt[154]. Diese beiden soll der haushälter ehren, welcher Brahma's welt zu erreichen wünscht.
Vorlage S. 14
114
112. Er finde nicht gefallen an mahlzeiten bei fremden[155], ausser wenn ein untadelhafter ihn einladet. Er vermeide unbesonnenheit der rede, der hände und der füsse[156], und unmässiges essen[157].
Vorlage S. 14
115
113. Einen vedakundigen gast, der gesättigt ist, begleite er bis zur grenze. Den übrigen theil des tages sitze er mit unterrichteten und lieben verwandten.
Vorlage S. 14
116
114. Nachdem er die abendandacht vollzogen, den feuern geopfert und sie verehrt und, von der dienerschaft umgeben, gegessen, nicht zur übersättigung, gehe er schlafen.
Vorlage S. 14
117
115. In der Brahma-stunde stehe er auf und gedenke an sein wohl[158]. Tugend, nutzen und vergnügen, jedes zu seiner zeit, bemühe er sich nach kräften nicht zu vernachlässigen.
Vorlage S. 14
118
116. Die menschen sind wegen wissenschaft, thaten, alters, verwandten und reichthumes der reihe nach zu ehren[159]. Wenn er diese in grossem masse besitzt, verdient auch ein Śûdra im greisenalter achtung[160].
Vorlage S. 14
119
117. Einem alten, einem belasteten, einem fürsten, einem haushalter, einer frau, einem kranken und einem im wagen fahrenden soll er auf der strasse platz machen[161]. Ein fürst ist von jenen zu ehren, ein haushalter aber vom fürsten[162].
Vorlage S. 14
120
118. Opfern, lesen und schenken kommt dem Vaiśya und Kshatriya zu[163]; dem Brâhmańa ausserdem noch das empfangen, und andere opfern und lesen zu lassen[164].
Vorlage S. 15
121
119. Die hauptsächliche that des Kshatriya ist die beschützung der menschen; wucher, ackerbau, handel und viehzucht die des Vaiśya[165].
Vorlage S. 15
122
120. Die des Śûdra, gehorsam gegen die zwiegebornen[166]; wenn er dadurch nicht leben kann, werde er kaufmann, oder lebe durch verschiedene künste, für das wohl der zwiegeborenen sorgend[167].
Vorlage S. 15
123
121. An seiner gattin freude habend, rein, die diener erhaltend, an der vollziehung der todtenopfer sich freuend, versäume er nicht die fünf opfer mit dem spruche, welcher mit dem worte: »verehrung!« beginnt.
Vorlage S. 15
124
122. Nicht verletzen, wahrheit, nicht stehlen, reinheit zügelung der sinne[168], freigebigkeit, bezähmung[169], milde, geduld[170] sind pflichten aller menschen.
Vorlage S. 15
125
123. Er übe ein betragen aus, welches angemessen ist seinem alter, verstande, reichthum, seiner rede, kleidung, vedakunde, familie und seinen thaten[171]; ein aufrichtiges, nicht unwürdiges[172].
Vorlage S. 15
126
124. Der zwiegeborne, welcher lebensunterhalt auf drei jahre oder auf längere zeit hat, soll den Soma trinken[173]. Die dem Soma vorhergehenden opfer vollziehe derjenige, welcher lebensunterhalt auf ein jahr hat.
Vorlage S. 15
127
125. Das Soma-opfer ist alle jahre zu vollziehen, das viehopfer auch noch alle halbjahre; ausserdem ist das ernteopfer zu vollziehen, und die viermonatlichen opfer[174].
Vorlage S. 15
128
126. Wenn diese nicht möglich sind, so vollziehe der zwiegeborne das Viśvânara-opfer[175]. Ein opfer, welches ihm frucht bringen soll, vollziehe er nie mangelhaft, so lange er vermögen hat.
Vorlage S. 16
129
127. Als Cândâla wird er wiedergeboren, wenn er das zum opfer nötige von einem Śûdra erbittet[176]. Wenn er das zum opfer empfangene nicht giebt, so wird er ein geier oder eine krähe[177].
Vorlage S. 16
130
128. Er habe einen speicher voll getreide, oder gefässe voll, oder auf drei tage, oder nicht auf den folgenden tag[178], oder er lebe vom ährenlesen[179]. Von diesen ist jedesmal der spätere der bessere[180].
Vorlage S. 16
131
129. Er suche nicht reichthum zu erwerben, welcher sein Veda-studium stört[181], noch von jedem ohne unterschied, auch nicht durch verbotene beschäftigung[182], sondern er sei immer zufrieden[183].
Vorlage S. 16
132
130. Von einem könige, einem schüler oder einem manne, für den er opfert, suche er geld zu erlangen, wenn er von hunger gequält wird[184]. Scheinheilige, zweifler, ketzer und heuchler vermeide er[185].
Vorlage S. 16
133
131. Er sei mit weissen gewändern bekleidet, mit kurzen haaren, bart und nägeln, rein[186]; er esse nicht in gegenwart seiner frau[187]; nicht wenn er nur ein gewand trägt[188], und nicht stehend.
Vorlage S. 16
134
132. Er unternehme nichts gefährliches[189], spreche nicht ohne ursache unangenehmes, nicht unheilsames noch unwahres[190]; er sei kein dieb und kein wucherer[191].
Vorlage S. 16
135
133. Er trage gold, die brâhmańenschnur, einen rohrstab und einen wassertopf[192], und gehe bei einem götterbilde, einem erdhügel, einer kuh, einem Brâhmańa und bei grossen bäumen immer so vorbei, dass sie zu seiner rechten bleiben[193].
Vorlage S. 16
136
134. Er lasse nicht seinen urin in einen fluss, auf einen schatten, einen weg, in eine kuhhürde, in wasser noch in asche, noch auch gegen feuer, die sonne, eine kuh, den mond, die dämmerung, wasser oder einen Brâhmańa[194].
Vorlage S. 17
137
135. Er sehe nicht die sonne an[195], noch eine nackte frau[196], oder eine, die eben den beischlaf vollzogen, auch nicht urin oder unrath[197], oder, wenn er unrein ist, den Râhu[198] oder die sterne.
Vorlage S. 17
138
136. »Dass mir dieser donnerkeil« u.s.w. dieses ganze Mantra aussprechend, gehe er, wenn es regnet, unverhüllt, und schlafe nicht mit dem kopfe nach westen.
Vorlage S. 17
139
137. Speichel, blut, unrath, urin und samen werfe er nicht ins wasser[199], die füsse wärme er nicht am feuer[200], noch springe er über dasselbe[201].
Vorlage S. 17
140
138. Wasser trinke er nicht mit der hand[202], einen schlafenden wecke er nicht[203], nicht spiele er mit würfeln[204] oder mit gesetzwidrigen dingen, und schlafe nicht zusammen mit kranken.
Vorlage S. 17
141
139. Verbotene that meide er, den rauch eines scheiterhaufens[205] und das schwimmen über einen fluss[206], so wie das stehen auf haaren, asche, spreu, kohlen und schädeln[207].
Vorlage S. 17
142
140. Eine trinkende kuh zeige er nicht an[208], nicht gehe er irgendwo hinein, ausser durch die thüre[209]; nicht nehme er etwas an von einem könige[210], welcher habgierig ist und die heiligen vorschriften nicht befolgt[211].
Vorlage S. 17
143
141. In bezug auf annahme eines geschenkes sind ein fleischer, ein ölmüller, ein branntweinverkäufer, ein öffentliches mädchen, ein könig, jeder der reihe nach zehnmal schlechter als der vorhergende[212].
Vorlage S. 17
144
142. Die vorbereitung zur Veda-lesung am vollmondtage des Śrâvańa, oder unter dem gestirne Hasta, wenn kräuter da sind, am fünften des Śrâvańa[213].
Vorlage S. 18
145
143. Im monat Pausha, unter dem gestirne Rohinî oder auch am achten tage, vollziehe er der vorschrift gemäss ausserhalb des ortes, nahe am wasser, die schenkung (utsarga) der Vedas[214].
Vorlage S. 18
146
144. Drei tage ist keine lesung, wenn ein schüler, ein opferpriester, ein Guru oder ein verwandter gestorben[215], oder nach der vorbereitung und schenkung[216], oder wenn einer, der dieselbe abtheilung liesst, gestorben.
Vorlage S. 18
147
145. In der dämmerung[217], beim donner[218], orkan, erdbeben, herabfallen von feuer[219] oder wenn er einen Veda vollendet, so ist einen tag und nacht keine lesung, und eben so, wenn er ein Ârańyaka gelesen[220].
Vorlage S. 18
148
146. Am fünfzehnten, vierzehnten, achten[221], bei Râhus geburt[222], in den zwischenräumen zwischen zwei jahreszeiten[223], und wenn er ein ahnenopfer gegessen oder empfangen hat[224].
Vorlage S. 18
149
147. Wenn ein vieh, oder ein frosch, ein ichneumon, ein hund, eine schlange, eine katze oder maus zwischen die lesenden läuft, so ist einen tag und nacht keine lesung[225], eben so, wenn Indra's fahne herabgenommen oder aufgerichtet wird.
Vorlage S. 18
150
148. Beim laute eines hundes, schakals, esels[226], einer eule, des Sâma-Vedas[227], eines pfeiles[228] und eines gequälten[229], so wie in der nähe von unreinen, einem leichnam[230], einem Śûdra[231], einem mann der niedrigsten kaste, einem kirchhofe[232] und einem aus der kaste gestossenen.
Vorlage S. 18
151
149. Wenn der ort unrein ist oder er selbst[233], bei wiederholtem blitz und donner[234], wenn seine hände nach dem essen feucht sind[235], im wasser[236], um mitternacht[237], bei heftigem winde[238].
Vorlage S. 19
152
150. Wenn es staub regnet[239], wenn die himmelsgegenden in feuer stehen[240], in den dämmerungen[241], bei nebel[242], bei gefahren, im laufen, bei hässlichem geruche[243], wenn ein ausgezeichneter ins haus gekommen ist.
Vorlage S. 19
153
151. Wenn er sich auf einem esel, kamel, wagen, elephant, pferd, schiff, baume oder in einer unfruchtbaren gegend befindet[244]. Diese sieben und dreissig fälle werden erwähnt, in welchen, so lange sie dauern, keine lesung stattfinden soll.
Vorlage S. 19
154
152. Er trete nicht in den schatten eines götterbildes, opferpriesters, haushälters, lehrers[245] oder einer fremden frau, noch auf blut, unrath, urin, auswurf, salbe und dgl.[246].
Vorlage S. 19
155
153. Ein Brâhmańa, eine schlange, ein Kshatriya[247] und das eigene selbst sind niemals gering zu achten; bis zum tode strebe man nach glück[248], und berühre niemandes geheimniss.
Vorlage S. 19
156
154. Ueberbleibsel, unrath, urin und fusswasser entferne er weit[249]; die in den Vedas und gesetzbüchern gebotene handlung vollziehe er genau[250].
Vorlage S. 19
157
155. Eine kuh, einen Brâhmańa, feuer[251] und speise berühre er nicht, wenn er unrein ist, und nicht mit dem fusse[252]; er tadle und schlage nicht; den sohn und schüler darf er schlagen[253].
Vorlage S. 19
158
156. Mit that, geist und rede thue er sorgfältig, was recht ist; was nicht zum himmel führt und den menschen verhasst ist, thue er aber nicht, auch wenn es recht ist.
Vorlage S. 20
159
157. Mit mutter, vater, gast, bruder, schwester, schwägern, mütterlichen oheims, alten, kindern, kranken, lehrern, arzt, untergebenen und verwandten,
Vorlage S. 20
160
158. Dem opferpriester, hauspriester, kindern, gattin, dienern und leiblichen verwandten zank vermeidend, erwirbt der haushälter alle welten[254].
Vorlage S. 20
161
159. In fremden wassern bade er nicht[255], ohne fünf opferkuchen dargebracht zu haben; er bade in flüssen, teichen, seen und wasserfällen[256].
Vorlage S. 20
162
160. Fremdes lager, sitz, garten, haus und fuhrwerk meide er, wenn sie ihm nicht gegeben werden[257]; er esse nicht speise eines menschen, der das feuer entbehrt, ausser in der noth.
Vorlage S. 20
163
161. Noch speise von geizigen, gebundenen, räubern, eunuchen, schauspielern, rohrarbeitern, angeklagten, wucherern, freudenmädchen und priestern die für viele opfern;
Vorlage S. 20
164
162. Aerzten, kranken, zornigen, ausschweifenden frauen, thoren, feinden, grausamen, fürchterlichen, gefallenen, ausgestossenen, heuchlern und männern welche überbleibsel essen;
Vorlage S. 20
165
163. Von frauen ohne mann, goldarbeitern, männern die in der gewalt ihrer frau sind, und priestern welche für ein dorf opfern, waffenhändlern, schmieden, webern und hundezüchtern.
Vorlage S. 20
166
164. Gewaltthätigen, königen, färbern, undankbaren, solchen die vom tödten leben, wäschern, branntweinhändlern, und männern bei denen ein liebhaber ihrer frau im hause wohnt;
Vorlage S. 20
167
165. Anklägern, lügnern, ölhändlern und lobsängern. Von diesen ist keine speise zu essen, noch auch von einem manne, der Soma verkauft.
Vorlage S. 21
168
166. Unter den Śûdras sind ein diener, ein kuhhirte, ein freund der familie, ein ackerbauer diejenigen, deren speise er essen darf, so auch ein barbier und wer sich ihm zu eigen übergiebt[258].
Vorlage S. 21
169
167. Speise die ihm ohne ehrerbietung gegeben, fleisch, was nicht geopfert ist, worauf sich läuse finden, speise die sauer geworden, die eine nacht hindurch gestanden, übriggelassene, von einem hunde berührte, von einem gefallenen angesehene;
Vorlage S. 21
170
168. Speise die von einer frau während der menstruation berührt ist, ausgebotene, für einen anderen bestimmte speise vermeide er; von einer kuh berochene, von einem vogel übrig gelassene, absichtlich mit dem fusse berührte[259].
Vorlage S. 21
171
169. Speise welche eine nacht hindurch gestanden, ist essbar, nachdem sie mit fett vermischt worden, wenn sie auch lange zeit gestanden[260]; was aber aus weizen, gerste oder milch bereitet ist, auch ohne fett[261].
Vorlage S. 21
172
170. Die milch einer kuh welche vom bullen besprungen ist, oder welche vor noch nicht zehn tagen gekalbt hat, oder deren kalb gestorben, meide er; eben so milch von kamelen, von einhufern, frauen, waldthieren und schafen[262].
Vorlage S. 21
173
171. Eben so butter die zum opfer bereitet, Morunga, rothes harz und durch einschnitte gewonnenes, fleisch welches nicht geweihet worden, was auf dem miste gewachsen, und pilze[263].
Vorlage S. 21
174
172. Fleisch fressende vögel, Câtakas, papageien, stossvögel, Tittibhas, kraniche, einhufer, Hansas und alle vögel welche in dörfern nisten[264];
Vorlage S. 22
175
173. Kibitze, pelikane, Cakravâkas, Balâkas, reiher, vögel welche ihre nahrung mit den klauen zerreissen[265], Krisara, Samyâva, milchreiss, kuchen und Śashkulî, von welchen nicht vorher den göttern dargebracht ist[266].
Vorlage S. 22
176
174. Den sperling, den raben, den meeradler, das wilde huhn, die schwimmfüssler, bachstelzen, und unbekanntes wild und vögel[267].
Vorlage S. 22
177
175. Dohlen[268], rothfüssige vögel, frisches fleisch und gedörrtes fleisch und fische[269]. Wenn er hievon absichtlich gegessen, lebe er drei tage in fasten.
Vorlage S. 22
178
176. Wenn er zwiebeln, fleisch eines zahmen schweines, pilze, hühnerfleisch, knoblauch, oder rothen knoblauch gegessen[270], vollziehe er das Cândrâyańa.
Vorlage S. 22
179
177. Die essbaren thiere mit fünf klauen sind der igel, der alligator, die schildkröte, das stachelschwein und der hase[271]; und unter den fischen der Sinhatuńda und Rohita[272],
Vorlage S. 22
180
178. Und der Pâthîna, Râjîva und schuppenfische für die zwiegeborenen[273]. Jetzt vernehmt die anordnung über das vermeiden des fleischessens[274].
Vorlage S. 22
181
179. Wer fleisch isst, um sich das leben zu erhalten, oder bei einem Śrâddha, geopfertes oder auf wunsch von Brâhmańas[275], und nachdem er die götter und manen verehrt, begeht keinen fehler[276].
Vorlage S. 22
182
180. Wer thiere gegen die vorscrhift tödtet, der bösgesittete wird so viele tage in fürchterlicher hölle wohnen, als das thier haare zählt[277].
Vorlage S. 22
183
181. Alle wünsche und den lohn eines pferdeopfers erlangt der Brâhmańa durch vermeidung des fleisches[278], ein Muni, obwohl im hause wohnend.
Vorlage S. 23
184
182. Was von gold oder silber gemacht, erzeugnisse des wassers[279], opfergeräthe und gefässe[280], steine[281], gemüse, stricke, wurzeln, früchte, kleider, rohrarbeit, leder[282];
Vorlage S. 23
185
183. Trinkgefässe und Soma – gefässe[283] sollen durch wasser gereinigt werden. Opferschüsseln, einfache und doppelte opferlöffel und fettige gefässe, durch heisses wasser[284].
Vorlage S. 23
186
184. Eben so der opferspan, schwingekorb, das antilopenfell, getreide, die mörserkeule, der mörser, der wagen[285]. Viel getreide und kleider in einem haufen werden durch besprengen rein[286].
Vorlage S. 23
187
185. Holz[287], horn und knochen[288] durch abschaben, gefässe die aus früchten gemacht sind, durch reiben mit kuhhaaren; opfergefässe während der vollziehung des opfers durch abreiben mit der hand[289].
Vorlage S. 23
188
186. Wollene und seidene stoffe werden rein durch wasser oder kuhhaare welche mit salziger erde vermischt sind; gewirkte kleider durch dieselben mit vilvafrucht, stoffe von den haaren der bergziegen durch dieselben mit den früchten der seifenpflanze vermischt[290].
Vorlage S. 23
189
187. Leinene stoffe durch dieselben mit weissem senf vermisch[291], irdene gefässe durch neues brennen[292]. Die hand eines handwerkers ist rein, eben so verkäufliche waare, erbetene speise[293] und der mund einer frau[294].
Vorlage S. 23
190
188. Der erdboden wird rein durch fegen, brennen, durch die zeit und den tritt einer kuh, durch besprengen, aufkratzen und bestreichen[295]; ein haus durch fegen und bestreichen[296].
Vorlage S. 23
191
189. Wenn speise durch eine kuh berochen, oder durch haare, fliegen oder würmer verunreinigt ist, so muss man wasser, asche oder erde hineinwerfen zur reinigung[297].
Vorlage S. 24
192
190. Zinn, blei und kupfer wird rein durch wasser mit asche, mit säure und reines wasser, weisskupfer und eisen durch asche und wasser[298]; flüssigkeiten durch vollgiessen bis zum überlaufen[299].
Vorlage S. 24
193
191. Ein gegenstand, der mit unreinigkeiten beschmiert worden, wird gereinigt, indem der geruch durch erde oder wasser entfernt wird[300]. Was für rein erklärt, oder mit wasser besprengt worden, oder wovon man nicht weiss, dass es verunreinigt, das ist stets rein[301].
Vorlage S. 24
194
192. Rein ist wasser, welches auf dem erdboden steht, den durst einer kuh löscht und keine veränderung erlitten hat[302]; eben so fleisch eines thieres welches von hunden, Cândâlas, fleischfressenden thieren oder anderen getödtet ist[303].
Vorlage S. 24
195
193. Ein lichtstral, feuer, staub, schatten, eine kuh, ein pferd, erde, wind, tropfen speichels, eine fliege[304], ein junges, welches saugt, sind bei der berührung rein[305].
Vorlage S. 24
196
194. Eine ziege und ein pferd sind rein am munde, nicht aber eine kuh und die unreinigkeiten welche aus dem menschlichen körper kommen[306]. Wege werden rein durch mond- und sonnenstralen und durch wind[307].
Vorlage S. 24
197
195. Speicheltropfen aus dem munde sind rein, und so auch die wassertropfen beim ausspülen des mundes, und ein haar welches in den mund gekommen; auch ist er rein, wenn er speise, die an den zähnen haftet, entfernt hat[308].
Vorlage S. 24
198
196. Wenn er gebadet, getrunken, geniest, geschlafen[309], und wenn er auf die strasse geht, soll er, nachdem er den Mund ausgespült, ihn nochmal ausspülen, und auch wenn er die kleider gewechselt hat.
Vorlage S. 25
199
197. Sumpf oder wasser auf der strasse die von niedrigen leuten, hunden oder krähen berührt sind, werden durch den blossen wind rein, und eben so gebäude von gebrannten ziegeln.
Vorlage S. 25
200
198. Brahman, nachdem er busse gebüsst, schuf die Brâhmańas zur hütung der Vedas, damit die väter und götter befriedigt und das recht geschützt würde[310].
Vorlage S. 25
201
199. Herren des alls sind die Brâhmańas[311] welche Vedalesung besitzen, besser als diese diejenigen welche die opfer vollziehen, und besser als diese diejenigen welche des höchsten geistes kundig sind[312].
Vorlage S. 25
202
200. Nicht durch blosses wissen, noch auch durch blosse busse entsteht würdigkeit; derjenige in welchem das rechte tun und jene beiden sich finden, wird als würdig gepriesen.
Vorlage S. 25
203
201. Kühe, land, sesam, gold und dergleichen[313], soll man einem würdigen geben mit ehrenbezeugung[314]; der weise, welcher sein eigenes wohl wünscht, gebe nichts einem unwürdigen.
Vorlage S. 25
204
202. Der von wissen und busse verlassene nehme kein gegengeschenk an; wenn er es annimmt, bringt er den geber und sich abwärts[315].
Vorlage S. 25
205
203. Einem würdigen muss man täglich geben, besonders wenn anzeichen da sind, und ein gebetener[316] soll eine durch glauben gereinigte[317] gabe nach kräften geben.
Vorlage S. 25
206
204. Eine kuh mit goldenen hörnern und silbernen hufen, von guter gemüthsart, mit gewändern versehen, und mit einem gefässe von weissem kupfer, eine milchreiche muss man geben mit einem opferlohne.
Vorlage S. 26
207
205. Der geber derselben gelangt zum himmel[318] auf so viel jahre als sie haare hat. Wenn sie braun ist, so lässt sie auch seine vorfahren bis zum siebenten gliede dahin gelangen.
Vorlage S. 26
208
206. Eine kuh mit einem kalbe ist auf so viele Yugas als beide haare haben, nach beiden seiten hingewandt; der geber derselben gelangt zum himmel, wenn er sie auf die frühere weise giebt.
Vorlage S. 26
209
207. So lange die beiden füsse des kalbes und der kopf in der scheide gesehen werden, so lange ist die kuh als der erde gleich zu achten, ehe sie die geburt fahren lässt.
Vorlage S. 26
210
208. Wer auf irgend eine weise eine kuh giebt, eine milchende oder nicht milchende, eine nicht kranke und nicht schwache, der geber wird im himmel geehrt.
Vorlage S. 26
211
209. Stärkung eines ermüdeten, pflege eines kranken, verehrung der götter, reinigung der füsse, abkehrung der überbleibsel eines zwiegeborenen werden dem schenken einer kuh gleichgeachtet.
Vorlage S. 26
212
210. Wer land, kerzen, speise, kleider, wasser, öl, butter, zuflucht, geschenke fürs haus, gold oder ein lastthier geschenkt hat, der wird im himmel geehrt.
Vorlage S. 26
213
211. Wer ein haus, getreide, schutz, schuhe, einen sonnenschirm, kränze, salben, einen wagen, einen baum, etwas erwünschtes oder ein bett geschenkt hat, der wird ewig freude gemessen[319].
Vorlage S. 26
214
212. Weil das aus allem rechte bestehende Brahman höher ist als geschenke[320], so gelangt der welcher es schenkt, in die unverlierbare Brahma – welt.
Vorlage S. 27
215
213. Wer, obwohl er ein geschenk empfangen kann, dasselbe nicht annimmt[321], der gelangt zu den herrlichen welten, welche den freigebigen bestimmt sind.
Vorlage S. 27
216
214. Kuśagras, gemüse, milch, fische, wohlgerüche, blumen, buttermilch, duftende erde, fleisch, lager, sitz, geröstetes korn und wasser soll man nicht zurückweisen[322].
Vorlage S. 27
217
215. Was ohne dass man gebeten dargereicht wird, soll man annehmen, selbst von einem schlecht handelnden[323], ausgenommen von einer unzüchtigen frau, einem eunuchen, einem gefallenen oder einem feinde[324].
Vorlage S. 27
218
216. Zur verehrung der götter oder gäste, zum unterhalt des Guru, derer welche man zu unterhalten verpflichtet ist u.s.w., soll man von jedermann geschenke nehmen, so wie auch zum eigenen unterhalte[325].
Vorlage S. 27
219
217. Der neumond[326], ein Ashtaka[327], eine vermehrung, die schwarze hälfte[328], die beiden hälften des sonnenlaufes[329], vorrath, ein glücksfall eines Brâhmańa, tag- und nachtgleiche, das fortrücken der sonne:
Vorlage S. 27
220
218. Der yoga Vyatipâta[330], der elephantenschatten[331], mond- oder sonnenfinsterniss, der wunsch, ein Śrâddha zu verrichten: dies sind die zeiten welche für ein Śrâddha erwähnt werden.
Vorlage S. 27
221
219. Brâhmańas die in allen Vedas ausgezeichnet sind[332], ein Veda-kundiger[333], ein Brahma-kundiger, ein junger, ein des Veda-sinnes kundiger[334], wer das beste Sâman liest[335], wer den Trimadhu oder den Trisuparna[336] liest;
Vorlage S. 27
222
220. Ein schwestersohn, ein hauspriester, ein schwiegersohn, ein opferer, ein schwiegervater, ein mütterlicher oheim[337], einer der das Trińâciketa kennt[338], ein tochtersohn, ein schüler, ein angehöriger, ein verwandter;
Vorlage S. 28
223
221. Männer welche die werke ausüben, büssende[339] welche die fünf feuer verehren[340], Brâhmacârins[341] welche vater und mutter ehren, solche sind die Brâhmańa's welche ein Srâddha gedeihen machen.
Vorlage S. 28
224
222. Ein kranker[342], einer der ein glied zu wenig oder zu viel hat[343], ein blinder, der sohn einer wiederverheiratheten[344], wer sein gelübde gebrochen[345], der uneheliche sohn einer verheirateten frau, der einer wittwe[346], ein mann mit hässlichen nägeln, einer mit schwarzen zähnenn[347];
Vorlage S. 28
225
223. Einer der für lohn unterrichtet[348], ein eunuch[349], ein jungfrauenschänder[350], ein verklagter[351], einer der seine freunde hasst[352], ein verleumder[353], ein Soma-händler[354], einer der vor seinem älteren bruder geheirathet hat[355];
Vorlage S. 28
226
224. Einer der mutter, vater oder Guru verlässt[356], einer der die speise eines unehelichen isst[357], ein sohn eines Śûdra, der mann einer wiederverheiratheten[358], ein dieb[359], und schlecht handelnde[360], sind die verbotenen.
Vorlage S. 28
227
225. Er soll die Brâhmańa's einladen am vormittage[361], ruhigen gemüthes, rein, und sie sollen auch ruhig sein in geist, rede, körper und handlungen[362].
Vorlage S. 28
228
226. Am nachmittage soll er die herangekommenen mit einem willkommen begrüssen, und mit gewaschenen händen soll er sie, nachdem sie den mund ausgespült, auf sesseln niedersitzen lassen[363].
Vorlage S. 28
229
227. Zu einem Śrâddha für die götter soll er eine grade zahl nach vermögen, zu einem Śrâddha für die väter aber eine ungrade zahl laden, an einem bestreuten, reinen platze der nach süden geneigt ist[364].
Vorlage S. 29
230
228. Zu einem Śrâddha für die götter zwei gegen osten, zu einem für die väter drei gegen norden oder zu jedem nur einen[365]; auch zu dem Śrâddha für mütterliche grossväter eben so, oder die zahl, welche bei dem Śrâddha für alle götter gebräuchlich ist.
Vorlage S. 29
231
229. Nachdem er wasser für die hände gegeben[366], und Kuśa-gras zum sitze, soll er, nachdem die Brâhmańas es erlaubt, die götter herbeirufen mit der hymne: »alle götter!«
Vorlage S. 29
232
230. Nachdem er dann gerste umhergestreut, und in ein gefäss mit Kuśa-halmen wasser gegossen, indem er die hymne: »glück uns ihr göttinen,« spricht, und gerste hineingeworfen mit dem Mantra: »du bist der abwehrer!«
Vorlage S. 29
233
231. Mit dem Mantra: »die himmlischen wasser« lege er den Argha in die hände der Brâhmańas, und nachdem er wasser gegeben, gebe er wohlgerüche, kränze[367], weihrauch und eine lampe.
Vorlage S. 29
234
232. Darauf für die väter opfernd soll er seine schnur auf die rechte schulter hängen, links zusammengefaltete Kuśa-halme legen, und mit der hymne: »begierig dich« die väter
Vorlage S. 29
235
233. Herbeirufen, dann auf bewilligung der Brâhmańas das gebet: »zu uns mögen kommen« hersagen. Statt der gerste soll er Tila nehmen, die übergabe des Argha und das übrige verrichte er wie oben.
Vorlage S. 29
236
234. Nachdem er den Argha gegeben, und das durch denselben gegossene wasser in ein gefäss getan, der vorschrift gemäss, drehet er das gefäss um, indem er sagt: »den vätern bist du ein aufenthalt.«
Vorlage S. 30
237
235. Wenn er dann im feuer opfern will, frägt er die Brâhmańas, indem er mit butter begossenen reiss nimmt. Wenn sie ihm erlaubt haben: »opfere,« und er im feuer geopfert wie das opfer für die väter,
Vorlage S. 30
238
236. Thue er den rest des opfers sorgfältig in gefässe, wie er sie grade besitzt, vorzüglich aber in silberne.
Vorlage S. 30
239
237. Wenn er den reiss hineingethan, und das gefäss geweihet mit dem gebete: »das gefäss ist die erde,« stecke er mit der hymne: »Vishnu hat dies« den daumen der Brâhmańas in den reiss.
Vorlage S. 30
240
238. Nachdem er die Gâyatrî mit den namen der welten und die dreifache hymne: »mögen süss die winde« hergesagt, soll er sprechen »esset nach belieben,« und sie sollen schweigend essen[368].
Vorlage S. 30
241
239. Speise die ihnen erwünscht ist[369] und zum opfer passliche gebe er, den zorn meidend und die hast[370], bis zur sättigung, heilige sprüche sagend, und die obigen gebete.
Vorlage S. 30
242
240. Nachdem er die speise genommen, indem er frägt: »seid ihr befriedigt?«[371] und sie um die überbleibsel gebeten[372], werfe er diese speise auf die erde, und gebe jedem einzelnen wasser.
Vorlage S. 30
243
241. Nachdem er alle speise und das Tila weggenommen, soll er nach süden gewendet in der nähe der überbleibsel die opferkuchen geben, wie in dem opfer für die väter.
Vorlage S. 30
244
242. Eben so auch für die mütterlichen vorfahren; darauf gebe er wasser zum mund ausspülen[373], und dann lasse er sie »heil« aussprechen und gebe wasser, indem er spricht: »unvergänglich sei es.«
Vorlage S. 31
245
243. Nachdem er ihnen den opferlohn nach vermögen gegeben, spreche er Svadhâ. Nachdem sie ihm erlaubt: »sprich vor!« sage er: »sprechet Svadhâ den geehrten.«
Vorlage S. 31
246
244. Sie sprechen: »Es sei Svadhâ«[374], und nachdem sie dies gesagt, sprenge er wasser auf den boden, sage dann: »mögen alle götter zufrieden sein,« und nachdem auch sie dies gesagt, spreche er leise folgendes:
Vorlage S. 31
247
245. »Mögen die geber unter uns sich mehren, die Vedas und die nachkommenschaft, möge der glaube nicht von uns gehen und viele gabe uns sein«[375].
Vorlage S. 31
248
246. Nachdem er dies gesagt und freundliche reden gesprochen, verneige er sich vor ihnen und entlasse sie; mit der hymne: »bei jeder speise« entlasse er sie vergnügt, nachdem er vorher die väter angerufen.
Vorlage S. 31
249
247. Das Argha-gefäss, in welches zuerst jenes wasser gegossen ist (śl. 234), dieses soll er als gefäss der väter aufrecht hinstellen, und dann die Brâhmańas entlassen.
Vorlage S. 31
250
248. Nachdem er sie so begleitet, dass sie ihm zur rechten gehen, esse er das von den vätern genossene, und in dieser nacht soll er nebst den Brâhmańas keusch sein.
Vorlage S. 31
251
249. So die ehrfurcht beobachtend opfere er bei einem freudigen ereigniss den Nândîmukha-vätern, indem er kuchen aus geronnener milch und Karkandhu darbringt, und bei den handlungen gerste anwendet.
Vorlage S. 31
252
250. Das für einen einzelnen bestimmte Śrâddha[376] soll ohne opfer für die götter geschehen, mit einem Argha und einem gefässe, in dem anrufungsfeuer, ohne die anderen handlungen, mit der schnur auf der rechten schulter.
Vorlage S. 32
253
251. Statt des »unvergänglich« (śl. 242) spreche er: »es möge gelangen,« bei der entlassung der Brâhmańas, und: »möget ihr befriedigt sein,« und sie sprechen: »wir sind befriedigt.«
Vorlage S. 32
254
252. Mit wohlgerüchen, wasser und Tila fülle er vier gefässe zum Argha, und das gefäss des verstorbenen giesse er in die gefässe der väter,
Vorlage S. 32
255
253. Mit den beiden gebeten: »Welche gemeinschaftlich.« Das übrige vollziehe er wie oben. Dies ist das zum Sapinda machen; das für einen einzelnen bestimmte kann auch für eine frau vollzogen werden.
Vorlage S. 32
256
254. Für wen das Sapinda – opfer nach einem jahre geschieht, für den soll man das jahr hindurch dem Brâhmańa speise und einen wasserkrug geben.
Vorlage S. 32
257
255. Das erstere opfer ist ein jahr hindurch in jedem monate an dem sterbetage zu vollziehen, und eben so hernach in jedem jahre am eilften tage.
Vorlage S. 32
258
256. Opferkuchen soll er kühen, ziegen und den Brâhmańas geben, oder sie ins feuer oder wasser werfen[377], und so lange die Brâhmańas anwesend sind, soll er die überbleibsel derselben nicht abkehren.
Vorlage S. 32
259
257. Durch opferspeise werden die väter einen monat gesättigt[378], durch milchspeise ein jahr[379], durch fleisch von fischen, von der braunen gazelle, vom bock, von vögeln[380], von ziegen, von der bunten gazelle[381],
Vorlage S. 32
260
258. Von der schwarzen gazelle, vom hirsche[382] (ruru) vom eber, vom hasen[383] der reihe nach jedes um einen monat länger, wenn sie ihnen hier gegeben werden.
Vorlage S. 33
261
259. Nashornfleisch, krabben, honig und nahrung der einsiedler, das fleisch der rothen ziege, gemüse, und das fleisch der alten weissen ziege[384]
Vorlage S. 33
262
260. Und was einer in Gayâ darbringt, das alles reicht für die ewigkeit aus, so wie auch, was man am dreizehnten tage der regenzeit darbringt, und besonders unter dem gestirn Maghâ[385].
Vorlage S. 33
263
261. Eine tochter, schwiegersöhne, vieh, gute söhne, gewinn im spiele, gute ernte, gewinn im handel, zweihufer und einhufer,
Vorlage S. 33
264
262. Söhne mit göttlichem glanze, gold, silber, kupfer, ausgezeichnete kenntniss – alle diese wünsche erreicht der welcher stets das Śrâddha darbringt,
Vorlage S. 33
265
263. Am ersten tage der monatshälfte und an den folgenden, ausgenommen am vierzehnten[386]; welche aber mit waffen getödtet sind, denen wird am vierzehnten das Śrâddha dargebracht.
Vorlage S. 33
266
264. Den himmel, nachkommen, glanz, heldenmuth, feld, stärke, einen sohn, auszeichnung, glück, wohlstand, vorzüglichkeit, heil,
Vorlage S. 33
267
265. Unumschränkte macht, handel u.s.w., gesundheit, ruhm, freiheit von kummer, das höchste ziel,
Vorlage S. 33
268
266. Reichthum, die Vedas, heilung durch den arzt, kupfer, kühe, ziegen und schafe, pferde, leben: – wer der vorschrift gemäss das Śrâddha darbringt,
Vorlage S. 33
269
267. Von den Krittika's bis zur Bharanî, der erreicht diese wünsche[387], wenn er gottesfürchtig, gläubig und ohne bethörung und neid ist.
Vorlage S. 34
270
268. Die Vasus, Rudras und die söhne der Aditi sind die väter welche die gottheiten der Śrâddhas sind[388]; diese machen die väter der menschen geneigt, wenn sie durch das Śrâddha erfreut sind.
Vorlage S. 34
271
269. Leben, kinder, reichthum, wissenschaft, himmel, befreiung und freuden und herrschaft gewähren die väter der menschen, wenn sie geneigt gemacht worden sind.
Vorlage S. 34
272
270. Gańeśa ist mit der entfernung der hindernisse der werke und mit der herrschaft der scharen beauftragt von Rudra und Brâhman.
Vorlage S. 34
273
271. Höret die kennzeichen dessen, der von ihm ergriffen ist. Im schlafe taucht er heftig ins wasser, und sieht männer mit geschorenen köpfen
Vorlage S. 34
274
272. Und mit braunen kleidern, steigt auf fleischfressende thiere, befindet sich bei leuten der untersten kasten, eseln oder kamelen;
Vorlage S. 34
275
273. Wenn er geht, glaubt er sich von feinden verfolgt, zerstreuten geistes, unnützes beginnend, verzagt er ohne ursache.
Vorlage S. 34
276
274. Ein königssohn der von ihm ergriffen ist, erlangt nicht die herrschaft, ein mädchen keinen mann, eine frau kein kind und keine empfängniss.
Vorlage S. 34
277
275. Ein Veda-kundiger kein lehreramt, ein schüler keine lesung, ein kaufmann erlangt keinen gewinn und der ackerbauer keine ernte.
Vorlage S. 34
278
276. Man muss ihn waschen an einem reinen tage, der vorschrift gemäss, und ihn salben mit einer salbe von weissem senf und zerlassener butter.
Vorlage S. 35
279
277. Nachdem sein haupt mit allen kräutern und wohlgerüchen gesalbt, und er auf einen glücklichen sessel sich gesetzt, soll man durch vorzügliche Brâhmańas ihm heil sprechen lassen.
Vorlage S. 35
280
278. Von einem pferdestande, einem elephantenstande, einem ameisenhaufen, einem zusammenfluss von flüssen, einem see soll er erde, Goročanâ, wohlgerüche und harz in wasser werfen
Vorlage S. 35
281
279. Welches von männern gleicher kaste in vier krügen aus einem see geholt ist. Darauf soll man den glückssessel auf ein rothes ochsenfell stellen.
Vorlage S. 35
282
280. »Das tausendaugige, hundertströmige, von den Rishis rein gemachte, mit diesem besprenge ich dich, mögen die reinigenden wasser dich reinigen.«
Vorlage S. 35
283
281. »Glück gab dir Varuńa der könig, glück die sonne, Brihaspati, glück Indra und Vâyu, glück die sieben Rishis.«
Vorlage S. 35
284
282. »Was irgend für ein unglück in deinen haaren, deinem scheitel oder auf deinem haupte, auf der stirn, in den ohren, den augen, das möge dies wasser auf ewig vertilgen.«
Vorlage S. 35
285
283. Nachdem er ihn so gebadet, sprenge er senföl mit einem löffel von Udumbara-holz auf sein haupt, indem er Kuśa-gras in der linken hält.
Vorlage S. 35
286
284. Mita und Sammita, Śâla und Katankata, Kûshmâńda und Râjaputra, mit dem worte Svâhâ hinterher,
Vorlage S. 35
287
285. Mit diesen namen und den opfergebeten hinter welchen er die anbetung (namas) ausspricht, lege er auf einem kreuzwege in einen korb, nachdem er überall Kuśagras hingestreut,
Vorlage S. 36
288
286. Bereiteten und unbereiteten reiss, gekochten reiss mit sesamkörnern, gekochte und rohe fische, und eben solches fleisch;
Vorlage S. 36
289
287. Blumen, verschiedene wohlgerüche und dreierlei geistiges getränk, rettich, ungesäuerte kuchen, und kranzkuchen;
Vorlage S. 36
290
288. Reiss mit buttermilch, milchspeise, süssen reiss mit eingemachtem. Nachdem er dies alles zusammengelegt, und den kopf auf die erde gesenkt,
Vorlage S. 36
291
289. Trete er zur Ambikâ, der mutter des Gańeśa, und bringe ihr als Argha eine volle hand von Kuśa, senf und blumen.
Vorlage S. 36
292
290. »Gieb schönheit, gieb ruhm, gieb glück mir, verehrte, gieb söhne, gieb reichthum, gieb alle wünsche mir.«
Vorlage S. 36
293
291. Darauf ein weisses gewand tragend, mit weissem kranze und salben, speise er die Brâhmańas und gebe seinem lehrer ein paar kleider.
Vorlage S. 36
294
292. Wenn er so den Gańeśa verehrt hat und die planeten der vorschrift gemäss, erlangt er den lohn seiner werke und höchstes glück.
Vorlage S. 36
295
293. Wenn er der sonne, dem Kumâra und Gańeśa beständig ehre erweist und sich mit dem zeichen derselben bezeichnet, so erlangt er vollendung.
Vorlage S. 36
296
294. Glück wünschend oder ruhe wünschend vollziehe er das opfer an die planeten, oder regen, leben und gedeihen wünschend, und eben so wenn er seinen feinden schaden will.
Vorlage S. 36
297
295. Sonne, mond, sohn der erde (mars), sohn des mondes (merkur), Brihaspati, Śukra, Śanaisčara, Râhu und Ketu, diese sind die planeten.
Vorlage S. 37
298
296. Die planeten sind der reihe nach zu verfertigen aus kupfer, krystall, rothem sandelholz, zwei aus gold, aus silber, aus eisen, blei und zinn.
Vorlage S. 37
299
297. Oder man soll sie mit ihren farben auf ein stück zeug malen, oder mit wohlriechenden farben in kreisen, und ihnen gewänder und blumen nach ihrer farbe geben.
Vorlage S. 37
300
298. Wohlgerüche und opferspeise und weihrauch und duftendes harz soll man ihnen geben, und jedem einzelnen reissgaben darbringen mit den heiligen gebeten.
Vorlage S. 37
301
299. »Her mit schwarzem,« »Die götter diesen,« »Agnis das haupt, des himmels gipfel« und »Erwache.« Diese hymnen werden der reihe nach genannt.
Vorlage S. 37
302
300. Und eben so folgende: »O Brihaspatis,« »Aus der speise,« »Heil mögen uns die göttlichen,« »Aus jedem stamme,« und »Licht erzeugend.«
Vorlage S. 37
303
301. Arka, Palâśa, Khadira, Apâmârga, Pippala, Udumbara, Śamî, Dûrva und Kuśa sind der reihe nach die brennstoffe für das opfer an die neun planeten.
Vorlage S. 37
304
302. Jedem einzelnen planeten sind 828 stücke von diesen brennstoffen zu opfern, mit honig, geschmolzener butter, geronnener milch und frischer milch verbunden.
Vorlage S. 37
305
303. Süssen reiss, milchspeise, opferreiss, Shâshtikareiss mit milch, reiss mit geronnener milch, reiss mit butter, reiss mit gequetschtem sesam, fleisch und bunten reiss:
Vorlage S. 37
306
304. Dies soll ein verständiger in der reihe der planeten den Brâhmańas als speise geben, oder nach vermögen was er grade hat, indem er sie bewirthet der vorschrift gemäss.
Vorlage S. 38
307
305. Eine milchende kuh, eine muschel, ein ochse, gold, ein kleid, ein pferd, eine schwarze kuh, eisen, eine ziege: diese werden der reihe nach als opfergaben genannt.
Vorlage S. 38
308
306. Welcher planet einem erzürnt ist, den soll er sorgfältig verehren; von Brahman ist ihnen der segen verliehen: »geehrt werdet ihr ehren.«
Vorlage S. 38
309
307. Von den planeten hängt ab der könige erhebung und fall, und das sein und nichtsein der welt; deshalb sind die planeten besonders zu ehren.
Vorlage S. 38
310
308. Von grosser ausdauer, kenntnissreich oder freigebig, eingedenk der geleisteten dienste, die alten ehrend[389], bescheiden[390], von festem charakter, von edler familie, wahr redend[391], rein[392],
Vorlage S. 38
311
309. Nicht zaudernd, gesetzkundig, nicht niedriger gesinnung, nicht tadelsüchtig, tugendhaft, nicht ausschweifend[393], weise[394], tapfer, geheimnisskundig;
Vorlage S. 38
312
310. Seine schwächen verbergend, in der logik und in der straflehre bewandert; in der erwerbung des lebensunterhaltes und in den drei Vedas[395] soll der könig sein.
Vorlage S. 38
313
311. Er wähle zu räthen[396], weise männer von guter herkunft, standhafte, reine; mit ihnen überlege er die herrschaft[397], darauf mit einem Brâhmańa[398] und dann er selbst.
Vorlage S. 38
314
312. Zum hauspriester[399] wähle er einen mann der des schicksals kundig, in den lehrbüchern bewandert, erfahren in der straflehre und in dem Atharvângirasa.
Vorlage S. 38
315
313. Zur vollziehung der in den Vedas und rechtsbüchern verordneten handlungen wähle er priester, und vollziehe die opfer nach der vorschrift, mit reicher opfergabe.[400].
Vorlage S. 39
316
314. Den Brâhmańas gewähre er genüsse und mannichfache reichthümer[401]. Das ist ein unvergänglicher schatz für die könige, was den Brâhmańas dargebracht wird[402].
Vorlage S. 39
317
315. Das nie fallende, keinen schmerz verursachende, durch bussen nicht befleckte opfer, welches von dem feuer her dem Brâhmańa-feuer dargebracht wird, dieses wird hier das beste genannt[403].
Vorlage S. 39
318
316. Nicht erreichtes suche er rechtmässig zu erreichen, erreichtes hüte er mit sorgfalt, gehütetes vermehre er beständig, vermehrtes bringe er würdigen männern dar[404].
Vorlage S. 39
319
317. Wenn der könig land geschenkt oder eine stiftung gemacht hat, so lasse er eine schrift anfertigen zur benachrichtigung für künftige gute herrscher,
Vorlage S. 39
320
318. Auf ein stück zeug oder eine kupferplatte, oben mit seinem siegel gesiegelt. Nachdem der herrscher seine vorfahren niedergeschrieben und sich selbst:
Vorlage S. 39
321
319. Den betrag des geschenkes, und die genaue angabe der grenze der gabe, setze er seine handschrift darunter und die angabe der zeit, und mache so den befehl dauerhaft.
Vorlage S. 39
322
320. In einer lieblichen, zur viehzucht passenden, mit lebensmitteln versehenen, ländlichen gegend schlage er seine wohnung auf[405]. Dort baue er eine festung[406], zum schutz der unterthanen, des schatzes und seiner selbst.
Vorlage S. 39
323
321. In verschiedenen verwaltungszweigen stelle er bewanderte, geschickte und reine aufseher an[407] welche eifrig die einkünfte und ausgaben bewachen.
Vorlage S. 39
324
322. Es giebt keine höhere pflicht für die könige, als die im kriege erbeuteten schätze den Brâhmańas zu geben, und den unterthanen beständige sicherheit zu gewähren[408].
Vorlage S. 40
325
323. Welche in der schlacht des landes wegen getödtet werden mit nicht abgewendetem antlitz, mit nicht hinterlistigen waffen, die gelangen zum himmel wie andächtige[409].
Vorlage S. 40
326
324. Diejenigen welche nicht umkehren, wenn auch das heer geschlagen wird, erreichen dieselbe stufe welche durch ein opfer erreicht wird; die guten werke derjenigen welche fliehend getödtet werden, nimmt der könig[410].
Vorlage S. 40
327
325. Einen unmännlichen welcher sich ergiebt, einen waffenlosen, einen der mit einem andern kämpft, soll man nicht tödten, so wie auch nicht einen der aus dem kampfe zurückkehrt, oder einen zuschauer des kampfes und ähnliche[411].
Vorlage S. 40
328
326. Wenn er für den schutz gesorgt, soll er jedesmal wenn er aufgestanden selbst einnahme und ausgabe prüfen[412], dann nachdem er die prozesse geprüft und gebadet, nach belieben essen[413].
Vorlage S. 40
329
327. Das gold welches von den beamten gebracht, soll er in die schatzkammer legen, dann die spione sehen[414] und boten abschicken[415], mit seinen räthen zusammengekommen.
Vorlage S. 40
330
328. Dann soll er nach belieben spazieren gehen[416], oder wieder mit den räthen zusammenkommen, und nachdem er die truppen angesehen[417], mit dem heerführer berathen.
Vorlage S. 40
331
329. Darauf vollziehe er die dämmerungsgebräuche, höre dann die geheimen reden der kundschafter, esse[418] bei gesang und tanz und lese die Vedas.
Vorlage S. 40
332
330. Er gehe zu bette unter musik von instrumenten, und erwache[419] eben so, und wenn er erwacht ist, denke er nach über die vorschriften der heiligen bücher und über alle geschäfte.
Vorlage S. 41
333
331. Darauf sende er kundschafter[420], welche er mit achtung behandle, zu seinen beamten und zu fremden königen; dann von den priestern und dem hauspriester und lehrer mit segenswünschen begrüsst,
Vorlage S. 41
334
332. Nachdem er die sternkundigen gesehen und die ärzte, gebe er den Veda-kundigen eine kuh, gold, land, hausrath oder häuser.
Vorlage S. 41
335
333. Gegen die Brâhmańas geduldig[421], gegen freunde aufrichtig, zornig gegen feinde[422] sei der könig, gegen diener und unterthanen wie ein vater[423].
Vorlage S. 41
336
334. Den sechsten theil der tugend empfängt er, wenn er den gehörigen schutz ertheilt[424], denn die beschützung der unterthanen[425] steht höher als alle gaben.
Vorlage S. 41
337
335. Er beschütze die unterthanen[426] welche zu leiden haben von betrügern, dieben, spitzbuben, räubern und anderen, besonders aber von den schreibern.
Vorlage S. 41
338
336. Was die unbeschützten unterthanen irgend unrecht tun, davon fällt die hälfte auf den könig, weil er die abgaben nimmt[427].
Vorlage S. 41
339
337. Welche über ein regierungsamt gesetzt sind, deren betragen erforsche er durch kundschafter[428] und erweise den guten ehre und die schlechten strafe er.
Vorlage S. 41
340
338. Die von bestechung lebenden verbanne er aus dem reiche, nachdem er ihr vermögen eingezogen[429]; den Veda-kundigen ertheile er geschenke, ehren und wohlthaten und lasse sie beständig im reiche wohnen[430].
Vorlage S. 41
341
339. Der könig welcher seinen schatz durch die herrschaft unrechtmässig vermehrt, den verlässt bald das glück und er geht unter mit seinen verwandten.
Vorlage S. 42
342
340. Das feuer, welches aus dem brande der qual der unterthanen entsteht, erlöscht nicht eher, als bis es des königs glück, stamm und leben verbrannt hat.
Vorlage S. 42
343
341. Dasselbe verdienst, welches für einen herrscher in der beschützung seines reiches liegt, erwirbt er ganz, wenn er ein fremdes reich in seine gewalt bringt.
Vorlage S. 42
344
342. Welches herkommen, rechtspflege und verhältniss der stämme in einem lande ist, nach eben denselben soll er das land regieren, wenn es in seine gewalt gekommen[431].
Vorlage S. 42
345
343. Weil die regierung in der berathung wurzelt, so soll er die berathung sehr geheim anstellen[432], so dass niemand sie erfährt, bis die frucht der thaten aufgeht.
Vorlage S. 42
346
344. Feind, freund, gleichgültiger, oder ein benachbarter könig, ein auf ihn folgender und ein dann folgender: dieser kreis ist der reihe nach zu betrachten, in bezug auf freundschaft und die anderen weisen des verfahrens[433].
Vorlage S. 42
347
345. Die verfahrungsarten sind: freundschaft, beschenken, trennung[434] und züchtigung; wenn sie richtig angewendet werden, führen sie zum ziele, züchtigung aber ist das mittel, wenn kein anderes mittel hilft.
Vorlage S. 42
348
346. Bündniss, krieg, feldzug, haltmachen, schutzsuchen, theilung des heeres: diese hülfsmittel wende er zweckmässig an[435].
Vorlage S. 42
349
347. Wenn das reich des feindes mit getreide und hülfsmitteln versehen ist[436], dann ziehe er aus, und wenn der feind schwach ist, er selbst aber rüstige lastthiere und männer hat[437].
Vorlage S. 42
350
348. Vom schicksal und von der that der menschen hängt das gelingen eines unternehmens ab[438]; das schicksal ist aber offenbar nur die that des mannes in einem früheren leben.
Vorlage S. 43
351
349. Einige erwarten den erfolg vom schicksal, oder von der eigenen natur desselben, oder von der zeit, oder von der that des menschen; andere, leute weiser einsicht, erwarten ihn von der vereinigung jener.
Vorlage S. 43
352
350. Denn wie durch ein rad der gang des wagens nicht zu stande kommt, so geht ohne die that des mannes das schicksal nicht in erfüllung.
Vorlage S. 43
353
351. Weil die erwerbung eines freundes besser ist als die erwerbung von gold und land[439], deshalb strebe er ihn zu erwerben, und hüte die wahrheit mit sorgfalt.
Vorlage S. 43
354
352. König, minister, volk, festung, schatz, strafe und freunde; diese sind die bestandtheile, nach welchen das reich siebengliedrig genannt wird[440].
Vorlage S. 43
355
353. Wenn er dieses erlangt hat, lasse der herrscher die strafe auf die bösewichter fallen, denn das recht ist ehemals von Brahman in der gestalt der strafe geschaffen[441].
Vorlage S. 43
356
354. Die strafe kann nicht gerecht verwaltet werden von einem habsüchtigen, wankelmüthigen, sondern nur von einem zuverlässigen, reinen, der gute gefährten hat, einem weisen[442].
Vorlage S. 43
357
355. Wenn die strafe der vorschrift gemäss angewandt wird, erfreut sie die ganze weit[443], die götter, Asuras und menschen; sonst erzürnt sie dieselbe[444].
Vorlage S. 43
358
356. Ungerechtes strafen zerstört himmel, ruhm und welt[445], gerechtes strafen aber bringt dem könige himmel, ruhm und sieg.
Vorlage S. 44
359
357. Selbst einem bruder, sohn, verehrungswürdigen, schwiegervater oder oheim soll der könig nicht die strafe erlassen, wenn sie von ihrer pflicht abgewichen sind[446].
Vorlage S. 44
360
358. Der könig welcher die strafwürdigen straft und die welche den tod verdienen tödtet, ist als wenn er viele opfer vollzogen mit herrlichen opfergaben[447].
Vorlage S. 44
361
359. Der könig soll, indem er diesen opferähnlichen lohn bedenkt, täglich alle einzelnen prozesse sehen, von richtern umgeben[448].
Vorlage S. 44
362
360. Die kasten, stämme, gilden, schulen und völker[449] welche von ihrer pflicht abweichen, soll der könig züchtigen, und auf den rechten weg führen.
Vorlage S. 44
363
361. Ein stäubchen in den stralen der durchs fenster scheinenden sonne wird ein atom genannt[450], acht derselben sind ein mohnkorn, drei von diesen ein senfkorn[451].
Vorlage S. 44
364
362. Drei von diesen ein weisses senfkorn[452], sechs davon ein gerstenkorn mittler grösse, drei von diesen ein Krishnala, fünf davon ein Mâsha, und sechszehn von diesen ein Suvarńa[453].
Vorlage S. 44
365
363. Ein Pala sind vier Suvarńas, oder auch fünf. Zwei Krishnalas sind ein silber-Mâsha[454], sechszehn von diesen ein Dharańa[455].
Vorlage S. 44
366
364. Zehn Dharańas sind ein Śatamâna oder Pala; ein Nishka sind vier Suvarńas[456], ein kupfer-Pańa hat das gewicht eines Karsha[457].
Vorlage S. 44
367
365. Ein tausend und achtzig Pańas wird die höchste geldstrafe genannt, die hälfte davon die mittlere, und die hälfte von dieser die niedrigste[458].
Vorlage S. 45
368
360. Tadel, wortstrafe, geldstrafe und leibesstrafe: diese sind anzuwenden einzeln oder vereinigt, nach verhältniss des verbrechens[459].
Vorlage S. 45
369
367. Nachdem er das verbrechen erforscht und den ort, die zeit und auch die stärke, das alter, die beschäftigung und das vermögen, lasse er die strafe auf die strafwürdigen fallen[460].
Vorlage S. 45
370
Fußnoten
Vorlage S. 45
371
1 Mn. 2, 23.
Vorlage S. 45
372
2 Mn. 2, 6. 12.
Vorlage S. 45
373
3 Mn. 6, 73. 74.
Vorlage S. 45
374
4 Mn. 12, 110–112.
Vorlage S. 45
375
5 Mn. 12, 113.
Vorlage S. 45
376
6 Mn. 10, 4.
Vorlage S. 45
377
7 Mn. 2, 16, 26
Vorlage S. 45
378
8 Mn. 2, 27.
Vorlage S. 45
379
9 Mn. 2, 29.
Vorlage S. 45
380
10 Mn. 2, 30.
Vorlage S. 45
381
11 Mn. 2, 34.
Vorlage S. 45
382
12 Mn. 2, 35.
Vorlage S. 45
383
13 Mn. 2, 27.
Vorlage S. 45
384
14 Mn. 2, 66. 9, 18.
Vorlage S. 45
385
15 Mn. 2, 67.
Vorlage S. 45
386
16 Mn. 2, 36–38.
Vorlage S. 45
387
17 Mn. 2, 69.
Vorlage S. 45
388
18 Mn. 4, 50.
Vorlage S. 45
389
19 Mn. 5, 134–136.
Vorlage S. 45
390
20 Mn. 2, 58.
Vorlage S. 45
391
21 Mn. 2, 59.
Vorlage S. 45
392
22 Mn. 2, 60.
Vorlage S. 45
393
23 Mn. 2, 61.
Vorlage S. 45
394
24 Mn. 2, 62.
Vorlage S. 45
395
25 Mn. 2, 83.
Vorlage S. 45
396
26 Mn. 2, 81.
Vorlage S. 45
397
27 Mn. 8, 106.
Vorlage S. 45
398
28 Mn. 2, 101.
Vorlage S. 45
399
29 Mn. 2, 101.
Vorlage S. 45
400
30 Mn. 2, 108.
Vorlage S. 45
401
31 Mn. 2, 121. 122.
Vorlage S. 45
402
32 Mn. 2, 70–73.
Vorlage S. 45
403
33 Mn. 2, 51.
Vorlage S. 45
404
34 Mn. 2, 109.
Vorlage S. 45
405
35 Mn. 2, 41–47.
Vorlage S. 45
406
36 Mn. 2, 183.
Vorlage S. 45
407
37 Mn. 2, 48.
Vorlage S. 45
408
38 Mn. 2, 49.
Vorlage S. 45
409
39 Mn. 2, 51.
Vorlage S. 45
410
40 Mn. 2, 54.
Vorlage S. 45
411
41 Mn. 2, 188.
Vorlage S. 45
412
42 Mn. 2, 189.
Vorlage S. 45
413
43 Mn. 2, 177–179.
Vorlage S. 45
414
44 Mn. 2, 142.
Vorlage S. 45
415
45 Mn. 2, 140.
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416
46 Mn. 2, 141.
Vorlage S. 45
Yajnavalkya Smriti – Handschrift
Kontextbild zum Werk. Yajnavalkya Smriti – Handschrift — Handschriftliche Überlieferung der Yajnavalkya Smriti. · Amitprabhakar · CC BY-SA 4.0 Bildquelle ↗
417
47 Mn. 2, 143.
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418
48 Mn. 2, 145.
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419
49 Mn. 3, 1.
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420
50 Mn. 2, 65.
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421
51 Mn. 2, 38.
Vorlage S. 45
422
52 Mn. 2, 39.
Vorlage S. 45
423
53 Mn. 2, 11, 191.
Vorlage S. 45
424
54 Mn. 2, 169.
Vorlage S. 45
425
55 Mn. 2, 166.
Vorlage S. 45
426
56 Mn. 2, 107.
Vorlage S. 45
427
57 Mn. 2, 243.
Vorlage S. 45
428
58 Mn. 2, 247.
Vorlage S. 45
429
59 Mn. 2, 248.
Vorlage S. 45
430
60 Mn. 2, 249.
Vorlage S. 45
431
61 Mn. 2, 245.
Vorlage S. 45
432
62 Mn. 3, 2.
Vorlage S. 45
433
63 Mn. 3, 4.
Vorlage S. 45
434
64 Mn. 3, 5.
Vorlage S. 45
435
65 Mn. 3, 8.
Vorlage S. 45
436
66 Mn. 3, 11.
Vorlage S. 45
437
67 Mn. 3, 5.
Vorlage S. 45
438
68 Mn. 3, 6. 7.
Vorlage S. 45
439
69 Mn. 9, 88.
Vorlage S. 45
440
70 Mn. 3, 13.
Vorlage S. 45
441
71 Mn. 9, 8.
Vorlage S. 45
442
72 Mn. 3, 27.
Vorlage S. 45
443
73 Mn. 3, 37.
Vorlage S. 45
444
74 Mn. 3, 28.
Vorlage S. 45
445
75 Mn. 3, 29.
Vorlage S. 45
446
76 Mn. 3, 38.
Vorlage S. 45
447
77 Mn. 3, 30.
Vorlage S. 45
448
78 Mn. 3, 38.
Vorlage S. 45
449
79 Mn. 3, 31.
Vorlage S. 45
450
80 Mn. 3, 32.
Vorlage S. 45
451
81 Mn. 3, 33.
Vorlage S. 45
452
82 Mn. 3, 34.
Vorlage S. 45
453
83 Mn. 3, 43.
Vorlage S. 45
454
84 Mn. 3, 44.
Vorlage S. 45
455
85 Mn. 3, 151.
Vorlage S. 45
456
86 Mn. 9, 4.
Vorlage S. 45
457
87 Mn. 9, 90. 91.
Vorlage S. 45
458
88 Mn. 9, 47.
Vorlage S. 45
459
89 Mn. 9, 71.
Vorlage S. 45
460
90 Mn. 8, 205. 224. 9, 72. 72.
Vorlage S. 45
461
91 Mn. 8, 389. 9, 72.
Vorlage S. 45
462
92 Mn. 8, 225.
Vorlage S. 45
463
93 Mn. 9, 176.
Vorlage S. 45
464
94 Mn. 5, 163.
Vorlage S. 45
465
95 Mn. 9, 59. 60. 69.
Vorlage S. 45
466
96 Mn. 9, 167.
Vorlage S. 45
467
97 Mn. 5, 164. 9, 30.
Vorlage S. 45
468
98 Mn. 5, 90.
Vorlage S. 45
469
99 Mn. 9, 80–82.
Vorlage S. 45
470
100 Mn. 5, 151. 156. 157. 160. 9, 65.
Vorlage S. 45
471
101 Mn. 9, 95.
Vorlage S. 45
472
102 Mn. 5, 154. 155. 9, 29.
Vorlage S. 45
473
103 Mn. 9, 137.
Vorlage S. 45
474
104 Mn. 3, 46.
Vorlage S. 45
475
105 Mn. 3, 48.
Vorlage S. 45
476
106 Mn. 3, 50.
Vorlage S. 45
477
107 Mn. 3, 45. 4, 128.
Vorlage S. 45
478
108 Mn. 3, 47.
Vorlage S. 45
479
109 Mn. 3, 45.
Vorlage S. 45
480
110 Mn. 9, 6. 9.
Vorlage S. 45
481
111 Mn. 3, 55. 59.
Vorlage S. 45
482
112 Mn. 5, 150.
Vorlage S. 45
483
113 Mn. 9, 75.
Vorlage S. 45
484
114 Mn. 5, 148. 9, 3.
Vorlage S. 45
485
115 Mn. 5, 166.
Vorlage S. 45
486
116 Mn. 9, 86.
Vorlage S. 45
487
117 Mn. 5, 167. 168.
Vorlage S. 45
488
118 Mn. 10, 5.
Vorlage S. 45
489
119 Mn. 3, 15.
Vorlage S. 45
490
120 Mn. 10, 8.
Vorlage S. 45
491
121 Mn. 10, 8.
Vorlage S. 45
492
122 Mn. 10, 9.
Vorlage S. 45
493
123 Mn. 10, 22.
Vorlage S. 45
494
124 Mn. 10, 11.
Vorlage S. 45
495
125 Mn. 10, 11.
Vorlage S. 45
496
126 Mn. 10, 12.
Vorlage S. 45
497
127 Mn. 10, 11.
Vorlage S. 45
498
128 Mn. 10, 12.
Vorlage S. 45
499
129 Mn. 10, 12.
Vorlage S. 45
500
130 Mn. 10, 13.
Vorlage S. 45
501
131 Mn. 10, 64.
Vorlage S. 45
502
132 Mn. 10, 24.
Vorlage S. 45
503
133 Mn. 3, 67, 84.
Vorlage S. 45
504
134 Mn. 4, 14. 21. 25.
Vorlage S. 45
505
135 Mn. 4, 152.
Vorlage S. 45
506
136 Mn. 3, 75. 4, 19.
Vorlage S. 45
507
137 Mn. 4, 153.
Vorlage S. 45
508
138 Mn. 4, 152.
Vorlage S. 45
509
139 Mn. 3, 74. 2, 85.
Vorlage S. 45
510
140 Mn. 3, 70, 4, 21.
Vorlage S. 45
511
141 Mn. 3, 90–92.
Vorlage S. 45
512
142 Mn. 3, 80.
Vorlage S. 45
513
143 Mn. 3, 81.
Vorlage S. 45
514
144 Mn. 3, 117. 118.
Vorlage S. 45
515
145 Mn. 3, 114–116.
Vorlage S. 45
516
146 Mn. 3, 99.
Vorlage S. 45
517
147 Mn. 3, 107–112.
Vorlage S. 45
518
148 Mn. 3, 105.
Vorlage S. 45
519
149 Mn. 3, 101.
Vorlage S. 45
520
150 Mn. 3, 94.
Vorlage S. 45
521
151 Mn. 3, 113.
Vorlage S. 45
522
152 Mn. 3, 99. 101. 4, 29.
Vorlage S. 45
523
153 Mn. 3, 119.
Vorlage S. 45
524
154 Mn. 3, 130.
Vorlage S. 45
525
155 Mn. 3, 104.
Vorlage S. 45
526
156 Mn. 3, 177.
Vorlage S. 45
527
157 Mn. 2, 56.
Vorlage S. 45
528
158 Mn. 4, 92.
Vorlage S. 45
529
159 Mn. 2, 136.
Vorlage S. 45
530
160 Mn. 2, 137.
Vorlage S. 45
531
161 Mn. 2, 138.
Vorlage S. 45
532
162 Mn. 2, 139.
Vorlage S. 45
533
163 Mn. 1, 89. 90. 10, 77. 78.
Vorlage S. 45
534
164 Mn. 1, 88. 10, 75.
Vorlage S. 45
535
165 Mn. 1, 89. 90. 8, 410. 10, 79. 11, 235.
Vorlage S. 45
536
166 Mn. 1, 91. 8, 410. 10, 23.
Vorlage S. 45
537
167 Mn. 10, 99. 100. 121. 122. 129.
Vorlage S. 45
538
168 Mn. 10, 63.
Vorlage S. 45
539
169 Mn. 4, 246.
Vorlage S. 45
540
170 Mn. 5, 107.
Vorlage S. 45
541
171 Mn. 4, 18.
Vorlage S. 45
542
172 Mn. 4, 11.
Vorlage S. 45
543
173 Mn. 11, 7, 8.
Vorlage S. 45
544
174 Mn. 4, 26. 6, 10.
Vorlage S. 45
545
175 Mn. 11, 27.
Vorlage S. 45
546
176 Mn. 11, 24.
Vorlage S. 45
547
177 Mn. 11, 25.
Vorlage S. 45
548
178 Mn. 4, 7.
Vorlage S. 45
549
179 Mn. 4, 10.
Vorlage S. 45
550
180 Mn. 4, 8.
Vorlage S. 45
551
181 Mn. 4, 17.
Vorlage S. 45
552
182 Mn. 4, 15.
Vorlage S. 45
553
183 Mn. 4, 12.
Vorlage S. 45
554
184 Mn. 4, 33.
Vorlage S. 45
555
185 Mn. 4, 30.
Vorlage S. 45
556
186 Mn. 4, 35.
Vorlage S. 45
557
187 Mn. 4, 43.
Vorlage S. 45
558
188 Mn. 4, 45.
Vorlage S. 45
559
189 Mn. 4, 54. 60. 77 u.a.
Vorlage S. 45
560
190 Mn. 4, 138.
Vorlage S. 45
561
191 Mn. 10, 117.
Vorlage S. 45
562
192 Mn. 4, 36.
Vorlage S. 45
563
193 Mn. 4, 39.
Vorlage S. 45
564
194 Mn. 4, 45–52.
Vorlage S. 45
565
195 Mn. 4, 37.
Vorlage S. 45
566
196 Mn. 4, 53.
Vorlage S. 45
567
197 Mn. 4, 77.
Vorlage S. 45
568
198 Mn. 4, 37.
Vorlage S. 45
569
199 Mn. 4, 56.
Vorlage S. 45
570
200 Mn. 4, 53.
Vorlage S. 45
571
201 Mn. 4, 54.
Vorlage S. 45
572
202 Mn. 4, 63.
Vorlage S. 45
573
203 Mn. 4, 57.
Vorlage S. 45
574
204 Mn. 4, 74.
Vorlage S. 45
575
205 Mn. 4, 69.
Vorlage S. 45
576
206 Mn. 4, 77.
Vorlage S. 45
577
207 Mn. 4, 78.
Vorlage S. 45
578
208 Mn. 4, 59.
Vorlage S. 45
579
209 Mn. 4, 73.
Vorlage S. 45
580
210 Mn. 4, 84.
Vorlage S. 45
581
211 Mn. 4, 87.
Vorlage S. 45
582
212 Mn. 4, 85. 86.
Vorlage S. 45
583
213 Mn. 4, 95.
Vorlage S. 45
584
214 Mn. 4, 96.
Vorlage S. 45
585
215 Mn. 5, 81.
Vorlage S. 45
586
216 Mn. 4,119.
Vorlage S. 45
587
217 Mn. 4, 113.
Vorlage S. 45
588
218 Mn. 4, 103.
Vorlage S. 45
589
219 Mn. 4, 105. 106.
Vorlage S. 45
590
220 Mn. 4, 123.
Vorlage S. 45
591
221 Mn. 4, 113.
Vorlage S. 45
592
222 Mn. 4, 110.
Vorlage S. 45
593
223 Mn. 4, 119.
Vorlage S. 45
594
224 Mn. 4, 116.
Vorlage S. 45
595
225 Mn. 4, 126.
Vorlage S. 45
596
226 Mn. 4, 115.
Vorlage S. 45
597
227 Mn. 4, 123.
Vorlage S. 45
598
228 Mn. 4, 113.
Vorlage S. 45
599
229 Mn. 4, 108.
Vorlage S. 45
600
230 Mn. 4, 108.
Vorlage S. 45
601
231 Mn. 4, 99.
Vorlage S. 45
602
232 Mn. 4, 116.
Vorlage S. 45
603
233 Mn. 4, 127.
Vorlage S. 45
604
234 Mn. 4, 106.
Vorlage S. 45
605
235 Mn. 4, 121.
Vorlage S. 45
606
236 Mn. 4, 109.
Vorlage S. 45
607
237 Mn. 4, 109.
Vorlage S. 45
608
238 Mn. 5, 122.
Vorlage S. 45
609
239 Mn. 4, 115.
Vorlage S. 45
610
240 Mn. 4, 115.
Vorlage S. 45
611
241 Mn. 4, 113.
Vorlage S. 45
612
242 Mn. 4, 113.
Vorlage S. 45
613
243 Mn. 4, 107.
Vorlage S. 45
614
244 Mn. 4, 120.
Vorlage S. 45
615
245 Mn. 4, 130.
Vorlage S. 45
616
246 Mn. 4, 132.
Vorlage S. 45
617
247 Mn. 4, 135.
Vorlage S. 45
618
248 Mn. 4, 137.
Vorlage S. 45
619
249 Mn. 4, 151.
Vorlage S. 45
620
250 Mn. 4, 155.
Vorlage S. 45
621
251 Mn. 4, 142.
Vorlage S. 45
622
252 Mn. 4, 229.
Vorlage S. 45
623
253 Mn. 4, 164. 8, 299.
Vorlage S. 45
624
254 Mn. 4, 180–184.
Vorlage S. 45
625
255 Mn. 4, 201.
Vorlage S. 45
626
256 Mn. 4, 203.
Vorlage S. 45
627
257 Mn. 4, 202.
Vorlage S. 45
628
258 Mn. 4, 253.
Vorlage S. 45
629
259 sloka 161–168 vgl. Mn. 4, 205–217.
Vorlage S. 45
630
260 Mn. 5, 24.
Vorlage S. 45
631
261 Mn. 5, 25.
Vorlage S. 45
632
262 Mn. 5, 8. 9.
Vorlage S. 45
633
263 Mn. 5, 5–7.
Vorlage S. 45
634
264 Mn. 5, 11–13.
Vorlage S. 45
635
265 Mn. 5, 13. 14.
Vorlage S. 45
636
266 Mn. 5, 7.
Vorlage S. 45
637
267 Mn. 5, 12–14. 17.
Vorlage S. 45
638
268 Mn. 11. 131.
Vorlage S. 45
639
269 Mn. 5, 13.
Vorlage S. 45
640
270 Mn. 5, 19.
Vorlage S. 45
641
271 Mn. 5, 18.
Vorlage S. 45
642
272 Mn. 5, 16.
Vorlage S. 45
643
273 Mn. 5, 16.
Vorlage S. 45
644
274 Mn. 5, 26.
Vorlage S. 45
645
275 Mn. 5, 27.
Vorlage S. 45
646
276 Mn. 5, 32.
Vorlage S. 45
647
277 Mn. 5, 38.
Vorlage S. 45
648
278 Mn. 5, 53. 54.
Vorlage S. 45
649
279 Mn. 5, 112. 113.
Vorlage S. 45
650
280 Mn. 5, 116.
Vorlage S. 45
651
281 Mn. 5, 112. 113.
Vorlage S. 45
652
282 Mn. 5, 119.
Vorlage S. 45
653
283 Mn. 5, 116.
Vorlage S. 45
654
284 Mn. 5, 117.
Vorlage S. 45
655
285 Mn. 5, 117.
Vorlage S. 45
656
286 Mn. 5, 115. 118.
Vorlage S. 45
657
287 Mn. 5, 115.
Vorlage S. 45
658
288 Mn. 5, 121.
Vorlage S. 45
659
289 Mn. 5, 116.
Vorlage S. 45
660
290 Mn. 5, 120.
Vorlage S. 45
661
291 Mn. 5, 120.
Vorlage S. 45
662
292 Mn. 5, 122.
Vorlage S. 45
663
293 Mn. 5, 129.
Vorlage S. 45
664
294 Mn. 5, 130.
Vorlage S. 45
665
295 Mn. 5, 124.
Vorlage S. 45
666
296 Mn. 5, 122.
Vorlage S. 45
667
297 Mn. 5, 125.
Vorlage S. 45
668
298 Mn. 5, 114.
Vorlage S. 45
669
299 Mn. 5, 115.
Vorlage S. 45
670
300 Mn. 5, 126.
Vorlage S. 45
671
301 Mn. 5, 127.
Vorlage S. 45
672
302 Mn. 5, 128.
Vorlage S. 45
673
303 Mn. 5, 131.
Vorlage S. 45
674
304 Mn. 5, 133.
Vorlage S. 45
675
305 Mn. 5, 130.
Vorlage S. 45
676
306 Mn. 5, 132. 134.
Vorlage S. 45
677
307 Kull. zu Mn. 5, 105.
Vorlage S. 45
678
308 Mn. 5, 141.
Vorlage S. 45
679
309 Mn. 5, 145.
Vorlage S. 45
680
310 Mn. 1, 94. 99.
Vorlage S. 45
681
311 Mn. 1, 93.
Vorlage S. 45
682
312 Mn. 6, 82. 12, 85.
Vorlage S. 45
683
313 Mn. 4, 188.
Vorlage S. 45
684
314 Mn. 4, 235.
Vorlage S. 45
685
315 Mn. 4, 191.
Vorlage S. 45
686
316 Mn. 4, 228.
Vorlage S. 45
687
317 Mn. 4, 225.
Vorlage S. 45
688
318 Mn. 4, 231.
Vorlage S. 45
689
319 sloka 210. 211. Mn. 4, 229–232.
Vorlage S. 45
690
320 Mn. 4, 233.
Vorlage S. 45
691
321 Mn. 4, 186.
Vorlage S. 45
692
322 Mn. 4, 250.
Vorlage S. 45
693
323 Mn. 4, 247. 248.
Vorlage S. 45
694
324 Mn. 4, 213.
Vorlage S. 45
695
325 Mn. 4, 251. 252.
Vorlage S. 45
696
326 Mn. 3, 122.
Vorlage S. 45
697
327 Mn. 4, 150.
Vorlage S. 45
698
328 Mn. 3, 276.
Vorlage S. 45
699
329 Mn. 4, 26.
Vorlage S. 45
700
330 Colebrooke, Misc. Ess. I, 187. II, 363.
Vorlage S. 45
701
331 Mn. 3, 274.
Vorlage S. 45
702
332 Mn. 3, 184.
Vorlage S. 45
703
333 Mn. 3, 128.
Vorlage S. 45
704
334 Mn. 3, 186.
Vorlage S. 45
705
335 Mn. 3, 185.
Vorlage S. 45
706
336 Mn. 3, 185.
Vorlage S. 45
707
337 Mn. 3, 148.
Vorlage S. 45
708
338 Mn. 3, 185.
Vorlage S. 45
709
339 Mn. 3, 134.
Vorlage S. 45
710
340 Mn. 3, 185.
Vorlage S. 45
711
341 Mn. 3, 186.
Vorlage S. 45
712
342 Mn. 3, 154.
Vorlage S. 45
713
343 Mn. 3, 242.
Vorlage S. 45
714
344 Mn. 3, 155.
Vorlage S. 45
715
345 Mn. 3, 155.
Vorlage S. 45
716
346 Mn. 3, 156.
Vorlage S. 45
717
347 Mn. 3, 153.
Vorlage S. 45
718
348 Mn. 3, 156.
Vorlage S. 45
719
349 Mn. 3, 165.
Vorlage S. 45
720
350 Mn. 3, 164.
Vorlage S. 45
721
351 Mn. 3, 159.
Vorlage S. 45
722
352 Mn. 3, 160.
Vorlage S. 45
723
353 Mn. 3, 161.
Vorlage S. 45
724
354 Mn. 3, 158.
Vorlage S. 45
725
355 Mn. 3, 172.
Vorlage S. 45
726
356 Mn. 3, 157.
Vorlage S. 45
727
357 Mn. 3, 158.
Vorlage S. 45
728
358 Mn. 3, 166.
Vorlage S. 45
729
359 Mn. 3, 150.
Vorlage S. 45
730
360 Mn. 3, 165.
Vorlage S. 45
731
361 Mn. 3, 187.
Vorlage S. 45
732
362 Mn. 3, 188.
Vorlage S. 45
733
363 Mn. 3, 208.
Vorlage S. 45
734
364 Mn. 3, 206.
Vorlage S. 45
735
365 Mn. 3, 125.
Vorlage S. 45
736
366 Mn. 3, 210.
Vorlage S. 45
737
367 Mn. 3, 209.
Vorlage S. 45
738
368 Mn. 3, 236.
Vorlage S. 45
739
369 Mn. 3, 231.
Vorlage S. 45
740
370 Mn. 3, 235.
Vorlage S. 45
741
371 Mn. 3, 251.
Vorlage S. 45
742
372 Mn. 3, 253.
Vorlage S. 45
743
373 Mn. 3, 251.
Vorlage S. 45
744
374 Mn. 3, 252.
Vorlage S. 45
745
375 Mn. 3, 259.
Vorlage S. 45
746
376 Mn. 3, 247.
Vorlage S. 45
747
377 Mn. 3, 260.
Vorlage S. 45
748
378 Mn. 3, 267.
Vorlage S. 45
749
379 Mn. 3, 271.
Vorlage S. 45
750
380 Mn. 3, 268.
Vorlage S. 45
751
381 Mn. 3, 269.
Vorlage S. 45
752
382 Mn. 3, 269.
Vorlage S. 45
753
383 Mn. 3, 270.
Vorlage S. 45
754
384 Mn. 3, 272.
Vorlage S. 45
755
385 Mn. 3, 273.
Vorlage S. 45
756
386 Mn. 3, 276.
Vorlage S. 45
757
387 Mn. 3, 277.
Vorlage S. 45
758
388 Mn. 3, 284.
Vorlage S. 45
759
389 Mn. 7, 38.
Vorlage S. 45
760
390 Mn. 7, 39.
Vorlage S. 45
761
391 Mn. 7, 26.
Vorlage S. 45
762
392 Mn. 7, 31.
Vorlage S. 45
763
393 Mn. 7, 45.
Vorlage S. 45
764
394 Mn. 7, 26.
Vorlage S. 45
765
395 Mn. 7, 43.
Vorlage S. 45
766
396 Mn. 7, 54.
Vorlage S. 45
767
397 Mn. 7, 56.
Vorlage S. 45
768
398 Mn. 7, 58.
Vorlage S. 45
769
399 Mn. 7, 78.
Vorlage S. 45
770
400 Mn. 7, 78. 79.
Vorlage S. 45
771
401 Mn. 7, 82.
Vorlage S. 45
772
402 Mn. 7, 83.
Vorlage S. 45
773
403 Mn. 7, 84.
Vorlage S. 45
774
404 Mn. 7, 99.
Vorlage S. 45
775
405 Mn. 7, 69.
Vorlage S. 45
776
406 Mn. 7, 70.
Vorlage S. 45
777
407 Mn. 7, 81.
Vorlage S. 45
778
408 Mn. 7, 88. 201.
Vorlage S. 45
779
409 Mn. 7, 89. 90.
Vorlage S. 45
780
410 Mn. 7, 94. 95.
Vorlage S. 45
781
411 Mn. 7, 91–93.
Vorlage S. 45
782
412 Mn. 8, 419.
Vorlage S. 45
783
413 Mn. 7, 216.
Vorlage S. 45
784
414 Mn. 7, 223.
Vorlage S. 45
785
415 Mn. 7, 153.
Vorlage S. 45
786
416 Mn. 7, 221.
Vorlage S. 45
787
417 Mn. 7, 222.
Vorlage S. 45
788
418 Mn. 7, 223. 224.
Vorlage S. 45
789
419 Mn. 7, 225.
Vorlage S. 45
790
420 Mn. 7, 184.
Vorlage S. 45
791
421 Mn. 7, 32.
Vorlage S. 45
792
422 Mn. 7, 32.
Vorlage S. 45
793
423 Mn. 7, 80.
Vorlage S. 45
794
424 Mn. 8, 304.
Vorlage S. 45
795
425 Mn. 7, 88. 8, 305. 306.
Vorlage S. 45
796
426 Mn. 7, 143. 144. 8, 302.
Vorlage S. 45
797
427 Mn. 8, 308.
Vorlage S. 45
798
428 Mn. 7, 122.
Vorlage S. 45
799
429 Mn. 7, 133–135.
Vorlage S. 45
800
430 Mn. 7, 133–135.
Vorlage S. 45
801
431 Mn. 7, 203.
Vorlage S. 45
802
432 Mn. 7, 147. 148.
Vorlage S. 45
803
433 Mn. 7, 158. 159.
Vorlage S. 45
804
434 Mn. 7, 198.
Vorlage S. 45
805
435 Mn. 7, 160.
Vorlage S. 45
806
436 Mn. 7, 182. Kull.
Vorlage S. 45
807
437 Mn. 7, 171.
Vorlage S. 45
808
438 Mn. 7, 205.
Vorlage S. 45
809
439 Mn. 7, 208.
Vorlage S. 45
810
440 Mn. 9, 294.
Vorlage S. 45
811
441 Mn. 7, 14.
Vorlage S. 45
812
442 Mn. 7, 30. 31.
Vorlage S. 45
813
443 Mn. 7, 19.
Vorlage S. 45
814
444 Mn. 7, 23. 24.
Vorlage S. 45
815
445 Mn. 8, 127.
Vorlage S. 45
816
446 Mn. 8, 335.
Vorlage S. 45
817
447 Mn. 8, 306.
Vorlage S. 45
818
448 Mn. 8, 1.
Vorlage S. 45
819
449 Mn. 8, 41.
Vorlage S. 45
820
450 Mn. 8, 132.
Vorlage S. 45
821
451 Mn. 8, 133.
Vorlage S. 45
822
452 Mn. 8, 133.
Vorlage S. 45
823
453 Mn. 8, 134.
Vorlage S. 45
824
454 Mn. 8, 135.
Vorlage S. 45
825
455 Mn. 8, 136.
Vorlage S. 45
826
456 Mn. 8, 137.
Vorlage S. 45
827
457 Mn. 8, 136.
Vorlage S. 45
828
458 Mn. 8, 138.
Vorlage S. 45
829
459 Mn. 8, 129. 130.
Vorlage S. 45
830
460 Mn. 7, 16. 8, 126.
Vorlage S. 45

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10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

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1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Der Brâhmańa esse nach belieben bei …«

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Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Der in ihr geborne sohn reinigt nach beiden seiten […] männer[73].«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »nachdem« in diesem Textausschnitt? »Wenn er gebadet, getrunken, geniest, geschlafen[309], und wenn er auf die strasse geht, soll er, nachdem er den Mund ausgespült, ihn nochmal ausspülen, und auch wenn er die kleider gewechselt hat.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

4. Welcher Ausschnitt enthält ausdrücklich etwas, das trotz eines Gegengrunds gilt? Achte auf ein ausdrücklich genanntes Signalwort.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

5. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »Nachdem« in diesem Textausschnitt? »Nachdem er den Argha gegeben, und das durch denselben gegossene wasser in ein gefäss getan, der vorschrift gemäss, drehet er das gefäss um, indem er sagt: »den vätern bist du ein aufenthalt.««

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Der sättigt die himmelsbewohner mit fleisch, milch, reiss und honig, und bewirkt befriedigung der väter durch honig und butter.« B: »Eine kuh, einen Brâhmańa, feuer[251] und speise berühre er nicht, wenn er unrein ist, und nicht mit dem fusse[252]; er tadle und schlage nicht; den sohn und schüler darf er schlagen[253].« C: »Blumen, verschiedene wohlgerüche und dreierlei geistiges getränk, rettich, ungesäuerte kuchen, und kranzkuchen;«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Nachdem er die Gâyatrî mit den namen der welten und die …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Söhne mit göttlichem glanze, gold, silber, kupfer, […] kenntniss – alle diese wünsche erreicht der welcher stets das Śrâddha darbringt,«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

9. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Und eben so folgende: »O […],« »Aus der speise,« »Heil mögen uns die göttlichen,« »Aus jedem stamme,« und »Licht erzeugend.««

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10. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Welche über ein regierungsamt gesetzt sind, deren betragen erforsche er durch …«

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Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Ordne diese Textstelle in den Zusammenhang ein: »gaumen gelangt, werden die zwiegeborenen der reihe nach gereinigt; eine frau aber«. Was geschieht oder wird hier besprochen? Erkläre in drei bis fünf Sätzen auch, was davor und danach wichtig ist.

Impulse zur Selbstprüfung

Lies die verlinkte Stelle mit ihrer Umgebung. Trenne ausdrücklich Gesagtes von Vermutungen.

  • Situation oder Gedanke verständlich erklärt
  • Mindestens ein passender Textbeleg
  • Eigene Formulierungen statt bloßer Abschrift
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2. Vergleiche die beiden Ausschnitte: »gaumen gelangt, werden die zwiegeborenen der reihe nach gereinigt; eine frau aber« und »die stärke, das alter, die beschäftigung und das vermögen, lasse er die«. Welche Entwicklung, Gemeinsamkeit oder Spannung erkennst du? Begründe mit beiden Textstellen.

Impulse zur Selbstprüfung

Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.

  • Beide Ausschnitte im Zusammenhang gelesen
  • Eine Gemeinsamkeit oder einen Unterschied erläutert
  • Deutung und wörtlichen Beleg unterschieden
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

3. Untersuche die sprachliche Wirkung dieses Ausschnitts: »Nachdem er den Argha gegeben, und das durch denselben gegossene wasser in ein gefäss getan, der vorschrift gemäss, drehet er das gefäss um, indem er sagt: »den vätern bist du ein aufenthalt.««. Wähle ein auffälliges Wort, ein Bild oder eine Formulierung. Erkläre seine Wirkung und begründe eine mögliche andere Lesart.

Impulse zur Selbstprüfung

Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.

  • Sprachliches Merkmal am Wortlaut benannt
  • Wirkung als begründete Deutung formuliert
  • Alternative Lesart oder Grenze der Deutung erklärt
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Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Den fürsten der andächtigen Yâjnavalkya verehrt habend sprachen die Munis: »Sage uns die pflichten der kasten, der orden und der anderen, sämmtlich.««. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
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Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Wenn er hievon absichtlich gegessen, lebe er drei tage in fasten.«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
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Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Nachdem er das verbrechen erforscht und den ort, die zeit und auch die stärke, das alter, die beschäftigung und das vermögen, lasse er die strafe auf die strafwürdigen fallen[460].«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
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Ausgabe, Herkunft und Rechte

Yajnavalkyas Gesetzbuch – DTA DiBiPhil

Deutsches Textarchiv, BBAW, DiBiPhil-Korpus; Kuration Matthias Boenig, Susanne Haaf, Marius Hug und DTA-Team; ursprüngliche Digitalisierung Editura/Digitale Bibliothek. Historische Quellausgabe: Yâjnavalkya's Gesetzbuch. Sanskrit und Deutsch. Herausgegeben von Adolf Friedrich Stenzler, Osnabrück: Biblio Verlag, 1970 [Neudruck der Ausgabe 1849].

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY-SA 4.0 Lizenz

Originalsprache · Sanskrit

Originaltext in wissenschaftlicher IAST-Umschrift und der Worttrennung des Digital Corpus of Sanskrit. Die gespeicherten Sanskrit-Satzfelder werden unverändert wiedergegeben; dies ist keine moderne Übersetzung und keine automatisch rekonstruierte Sanskritfassung. Vollständige drei Bücher der DCS-Ausgabe. Die historische deutsche Stenzler-Übersetzung und der Sanskrit-Quelltext können in der Verszählung abweichen.

Oliver Hellwig: Digital Corpus of Sanskrit (DCS), 2010–2024; wissenschaftliche Sanskrit-Satzdaten, CC BY 4.0. Originale Worttrennung und IAST-Umschrift erhalten.

Autorschaft und Ausgabe: Yajnavalkya – traditionell zugeschrieben · Oliver Hellwig

Originaltext und Ausgabe ↗ · Digital Corpus of Sanskrit, Oliver Hellwig · Lizenz und Nutzungsbedingungen

Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.