Zum Inhalt springen

Buch - Meergöttergespräche - Lukian

Aus MOOCsWiki Staging

← Bücher-Welt

Deutsche Übersetzung · Lesefassung

Meergöttergespräche

Lukian

Meeresgötter und andere mythologische Gestalten berichten von Liebschaften, Entführungen und Verwandlungen. Der Dialogzyklus verlegt bekannte Mythen in eine lebendige, oft spöttische Gesprächswelt.

DialogKlasse 9–10 · 11–1316 Abschnitte
Lukian – historisches Vorstellungsbild
Lukian – historisches Vorstellungsbild — Vorstellungsbild von William Faithorne aus dem 17. Jahrhundert; kein zeitgenössisches Porträt. · William Faithorne · Public domain Bildquelle ↗

Deutsche Übersetzung: Wieland, Christoph Martin

Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache und zeitgebundene Vorstellungen gemeinsam einordnen. Klassenangaben sind redaktionelle Orientierung.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Deutsch · Abschnitt 2 von 16

1. Die Liebe des Zyklopen Polyphemus zu der Nereide Galatea

1
I. Die Liebe des Zyklopen Polyphemus zu der Nereide Galatea.
Vorlage S. 321
2
Doris, Galatea.
Vorlage S. 321
3
DORIS. Dein schöner Liebhaber, Galatea, der feine sizilianische Schäfer, soll ja zum Rasen in dich verliebt sein, sagt man.
Vorlage S. 321
4
GALATEA. Spotte nicht, Doris; er mag sein, wie er will, so ist er doch ein Sohn Neptuns.
Vorlage S. 321
5
DORIS. Ei was! Und wenn er Jupiters Sohn wäre, so wild und struppicht, wie er aussieht, und, was noch das hässlichste ist, mit dem einzigen Aug über der Nase, was würde ihm seine hohe Abkunft zur Schönheit helfen!
Vorlage S. 321
6
GALATEA. Das Struppichte und Wilde, das du so hässlich findest, lässt ihm gar nicht übel: es gibt ihm ein männliches, majestätisches Ansehen. Auch das einzige Auge macht einen schönen Effekt auf seiner Stirne, und er sieht nicht weniger damit als mit zweien.
Vorlage S. 321
7
DORIS. Ach, wie ich höre, bin ich falsch berichtet: anstatt dass Polyphem dein Liebhaber wäre, bist du selbst in ihn verliebt.
Vorlage S. 321
Lukian – historisches Vorstellungsbild
Kontextbild zum Werk. Lukian – historisches Vorstellungsbild — Vorstellungsbild von William Faithorne aus dem 17. Jahrhundert; kein zeitgenössisches Porträt. · William Faithorne · Public domain Bildquelle ↗
8
GALATEA. Das nun eben nicht; ich kann nur das spöttische, tadelsüchtige Wesen nicht an euch leiden. Aber der bloße Neid, wie ich merke, spricht aus euch. Dass er neulich, da er von seinem Felsen herab unsern Spielen am Fuße des Ätna zusah, euch keines Anblicks würdigte, ich hingegen unter allen ihm die schönste deuchte, kurz, dass er für mich allein ein Auge hatte, das ärgert euch! denn es ist ein Beweis, dass ich liebenswürdiger bin als ihr und dass er, sobald er mich sah, euch übrigen nicht einmal bemerkte.
Vorlage S. 321
9
DORIS. Du glaubst also, sehr beneidenswürdig zu sein, weil dich ein halbblinder Schafhirt hübsch gefunden hat? und was hat er denn am Ende an dir loben können als deine Weiße? Vermutlich weil es die Farbe seiner Milch und seiner Käse ist und er alles, was diesen gleicht, für schön hält. Wenn du aber wissen willst, wie wenig du dir auf alles übrige einzubilden hast, so bücke dich nur von irgendeiner Uferspitze aufs Wasser herab, wenn das Meer vollkommen windstill ist: so wirst du sehen, dass diese fade Milchfarbe deine ganze Schönheit ausmacht; aber wer wird denn diese loben, wenn sie nicht durch eine angenehme Röte belebt wird?
Vorlage S. 321
10
GALATEA. Mit aller meiner Weiße hab ich doch wenigstens einen Liebhaber gefunden! Von euch ist keine einzige, die sich rühmen kann, jemals von einem Hirten, Schiffer oder Fährmann besungen worden zu sein. Mein Polyphemus hingegen ist, außer seinen übrigen Vorzügen, auch musikalisch.
Vorlage S. 321
11
DORIS. O sage mir nichts von seiner Musik! Wir haben ihn singen gehört, wie er neulich zu dir schmausen ging. So wahr mir Venus hold sei, wir glaubten, einen Esel schreien zu hören. Und seine Fiedel, die war nun vollends ein schönes Stück! Der nackte Schädel von einem Hirsche; das Geweih stellte die beiden Seitenhölzer vor; oben hatte er einen Steg angebracht, woran die Saiten ohne Stimmnägel aufgespannt waren; und nun zwickte er aufs Geratewohl eine hässliche Art von Mißtönen heraus, unbekümmert, dass sie gar nicht zu seinem Geplärr stimmten und dass seine sogenannte Leier ganz was anders nachschnarrte, als was er brüllte. Es war uns unmöglich, das Lachen zu lassen; es klang so schön, dass sogar die Echo, wie geschwätzig sie auch sonst ist, keinen Laut von sich gab, weil sie sich geschämt hätte, einen so rauhen und lächerlichen Singsang nachzusingen. Aber das war noch nicht alles. Der holde Schatz trug einen kleinen Bären in den Armen, der beinahe so zottig war als er selbst und womit er dir vermutlich statt eines Schoßhündchens eine Galanterie machen wollte. Wer sollte dich um einen solchen Liebhaber nicht beneiden, Galatea?
Vorlage S. 321
12
GALATEA. Gut! So zeige mir denn den deinigen, Doris, der ohne Zweifel schöner ist und schöner singt und besser auf der Zither spielt!
Vorlage S. 321
13
DORIS. Ich habe keinen Liebhaber und gebe mich auch nicht für so schön, dass sich alles in mich verlieben müsste. Behalte du immer deinen Zyklopen, der einen so angenehmen Bocksgeruch um sich her duftet und die Fremden, die sein Revier betreten, ungekocht aufißt! Ich wünsche dir Glück zu ihm, und möchtest du ihn ebenso zärtlich wieder lieben, als du von ihm geliebt wirst!
Vorlage S. 322

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Und wenn er Jupiters Sohn wäre, so wild und struppicht, wie er …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Ach, wie ich höre, bin ich falsch berichtet: anstatt dass Polyphem dein […] wäre, bist du selbst in ihn verliebt.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »weil« in diesem Textausschnitt? »Du glaubst also, sehr beneidenswürdig zu sein, weil dich ein halbblinder Schafhirt hübsch gefunden hat? und was hat er denn am Ende an dir loben können als deine Weiße?«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

4. Welcher Ausschnitt kennzeichnet eine Aussage ausdrücklich als Möglichkeit oder Vermutung? Achte auf die Formulierung; entscheide nicht, ob die Aussage tatsächlich wahr ist.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

5. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »weil« in diesem Textausschnitt? »Es war uns unmöglich, das Lachen zu lassen; es klang so schön, dass sogar die Echo, wie geschwätzig sie auch sonst ist, keinen Laut von sich gab, weil sie sich geschämt hätte, einen so rauhen und lächerlichen Singsang nachzusingen.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Von euch ist keine einzige, die sich rühmen kann, jemals von einem Hirten, Schiffer oder Fährmann besungen worden zu sein.« B: »Das Struppichte und Wilde, das du so hässlich findest, lässt ihm gar nicht übel: es gibt ihm ein männliches, majestätisches Ansehen.« C: »Der holde Schatz trug einen kleinen Bären in den Armen, der beinahe so zottig war als er selbst und womit er dir vermutlich statt eines Schoßhündchens eine Galanterie machen wollte.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Der nackte Schädel von einem Hirsche; das Geweih stellte die beiden Seitenhölzer …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »aufs Geratewohl eine hässliche Art von Mißtönen heraus, unbekümmert, dass sie gar nicht zu seinem Geplärr stimmten und dass seine sogenannte Leier ganz was anders […], als was er brüllte«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

9. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »So zeige mir denn den […], Doris, der ohne Zweifel schöner ist und schöner singt und besser auf der Zither spielt!«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

10. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Behalte du immer deinen Zyklopen, der einen so angenehmen Bocksgeruch um …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Ordne diese Textstelle in den Zusammenhang ein: »Und wenn er Jupiters Sohn wäre, so wild und struppicht, wie er «. Was geschieht oder wird hier besprochen? Erkläre in drei bis fünf Sätzen auch, was davor und danach wichtig ist.

Impulse zur Selbstprüfung

Lies die verlinkte Stelle mit ihrer Umgebung. Trenne ausdrücklich Gesagtes von Vermutungen.

  • Situation oder Gedanke verständlich erklärt
  • Mindestens ein passender Textbeleg
  • Eigene Formulierungen statt bloßer Abschrift
Textstelle nachlesen ↗

2. Vergleiche die beiden Ausschnitte: »Und wenn er Jupiters Sohn wäre, so wild und struppicht, wie er « und »sich her duftet und die Fremden, die sein Revier betreten, ungekocht aufißt«. Welche Entwicklung, Gemeinsamkeit oder Spannung erkennst du? Begründe mit beiden Textstellen.

Impulse zur Selbstprüfung

Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.

  • Beide Ausschnitte im Zusammenhang gelesen
  • Eine Gemeinsamkeit oder einen Unterschied erläutert
  • Deutung und wörtlichen Beleg unterschieden
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

3. Untersuche die sprachliche Wirkung dieses Ausschnitts: »aufs Geratewohl eine hässliche Art von Mißtönen heraus, unbekümmert, dass sie gar nicht zu seinem Geplärr stimmten und dass seine sogenannte Leier ganz was anders nachschnarrte, als was er brüllte«. Wähle ein auffälliges Wort, ein Bild oder eine Formulierung. Erkläre seine Wirkung und begründe eine mögliche andere Lesart.

Impulse zur Selbstprüfung

Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.

  • Sprachliches Merkmal am Wortlaut benannt
  • Wirkung als begründete Deutung formuliert
  • Alternative Lesart oder Grenze der Deutung erklärt
Textstelle nachlesen ↗
Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Dein schöner Liebhaber, Galatea, der feine sizilianische Schäfer, soll ja zum Rasen in dich verliebt sein, sagt man.«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Mein Polyphemus hingegen ist, außer seinen übrigen Vorzügen, auch musikalisch.«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Ich wünsche dir Glück zu ihm, und möchtest du ihn ebenso zärtlich wieder lieben, als du von ihm geliebt wirst!«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
Textstelle nachlesen ↗

Ausgabe, Herkunft und Rechte

Autor und die namentlich belegte historische Übersetzung sind nach den geprüften Lebens- bzw. Periodendaten in Deutschland gemeinfrei. TextGrid stellt Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE bereit.

Meergöttergespräche

Lukian: Werke in drei Bänden. Aus dem Griechischen übersetzt von Christoph Martin Wieland. Herausgegeben von Jürgen Werner und Herbert Greiner-Mai. 2. Auflage. Berlin, Weimar: Aufbau- Verlag, 1981. Lukian 321- 1981 Weimar

Das Werk Meergöttergespräche von Lukian ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; underlying texts public domain per source Lizenz

Originalsprache · Altgriechisch

Vollständiger altgriechischer Werktext der bezeichneten kritischen Edition. Historische Lesarten und editorische Zeichen bleiben erhalten; keine moderne Übersetzung.

Lukian; Karl Jacobitz (Quellenedition); Perseus Digital Library, Tufts University, CC BY-SA4.0.

Autorschaft und Ausgabe: Lukian · Karl Jacobitz

Originaltext und Ausgabe ↗ · Perseus Digital Library, Tufts University · Lizenz und Nutzungsbedingungen

Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.