Der junge Nachiketas begegnet dem Todesgott Yama und fragt nach dem, was über den Tod hinaus Bestand hat. In sechs Lehrabschnitten werden Vergänglichkeit, Selbstkenntnis und die Unterscheidung zwischen dem Angenehmen und dem Guten verhandelt.
PhilosophieKlasse 11–134 Abschnitte
Katha-Upanishad – Textüberlieferung — Historisches Textzeugnis der Katha-Upanishad mit den Versen 1.1.1 bis 1.1.3. · Ms Sarah Welch · CC BY-SA 4.0Bildquelle ↗
Historische philosophische, religiöse und naturkundliche Aussagen sowie zeitgebundene gesellschaftliche Wertungen kritisch einordnen. Diese Texte vermitteln keine heutigen wissenschaftlichen, medizinischen oder rechtlichen Handlungsempfehlungen. Klassenangaben sind eine redaktionelle Orientierung.
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§ 1-9, die einleitende Erzählung. Sie beginnt mit denselben Worten wie Taitt. Br. 3,11,8, als wollte sie damit auf jene Stelle verweisen, setzt sodann den weitern Gang der Handlung als von dorther bekannt voraus und beschränkt sich auf ein lyrisches Ausmalen der einzelnen Situationen.
1. Willig gab einstmals Vâjaçravasa [bei einem Opfer] seine ganze Habe dahin. Ihm war ein Sohn mit Namen Naciketas. 2. Den, obgleich er erst ein Knabe war, überkam, als die Opferlohnkühe [zur Verteilung an die Brahmanen] hergetrieben wurden der Glaube [an die Wirksamkeit des Allhabeopfers], und er bedachte:
4. Und er sprach zu seinem Vater [sich selbst anbietend, um das Allhabeopfer vollständig zu machen]: »Mein Vater, wem wirst du mich geben?« – so sprach er, [in ihn dringend] zum zweitenmal und drittenmal. Ihm antwortete [von Zorn über diese Unterschätzung seiner Opfergaben ergriffen] der Vater: »Dem Tode gebe ich dich.«[2]
Vers 12-19. Der zweite Wunsch, die vorübergehende (vgl. 2,10) himmlische Seligkeit betreffend. Dass dieselbe nur vorübergehend sei, wird bei ihrer enthusiastischen Schilderung im folgenden nicht streng festgehalten. Das Mittel zu ihr ist die Schichtung des Nâciketa-Feuers, welche hier den Opferkultus im allgemeinen zu repräsentieren scheint.
Vers 20-29. Der dritte Wunsch, nicht sowohl (wie es nach der Fragestellung, Vers 20 scheinen kann) auf das Wissen von dem Fortleben nach dem Tode, – denn dieses wird ja schon in der vor hergehenden Frage als feststehend vorausgesetzt, – sondern vielmehr auf die Erkenntnis des Âtman als der wahren Wesenheit des Menschen und damit auf die ewige Erlösung gerichtet.
2 So wie die Opferlohnkühe nicht etwa geschlachtet, sondern lebend an die Brahmanen verschenkt werden, ebenso handelt es sich hier nicht um eine Opferung (Tötung) oder ein Sterben des Sohnes, sondern derselbe wird (wie der Zusammenhang unsrer Stelle und auch die Parallelstelle, Taitt. Br. 3,11,8,2 parehi mṛityor gṛihân, beweist) lebend dem Gotte Yama zum Geschenk gemacht. – Wäre es anders, so würden alle mit Naciketas am selben Tage gestorbenen Brahmanen ebensogut wie er Anspruch auf ein Entgelt für das dreitägige Warten in der Unterwelt haben. – Freilich wird im folgenden zwischen diesem Lebend-Herabsteigen und dem wirklichen Sterben nicht immer ganz deutlich geschieden.
4 Diese allgemeine Sentenz (deren Einschiebung sich leicht erklärt) redet von einem wirklichen Sterben und passt auch sonst wenig in den Zusammenhang, mag man nun annehmen, dass der Vater oder der Sohn sich selbst damit tröstet oder durch einen andern getröstet wird.
5 Beim Eintritte des Jünglings in Yama's (Vaivasvata's) Wohnung wird mit diesen Worten – von wem, ist nicht gesagt – der Todesgott aufgefordert, die Pflicht der Gastfreundschaft (vgl. Manu 3,99 fg). zu üben. Er ist aber abwesend und kehrt erst nach drei Tagen heim.
6 Reflexion des Erzählers, beruhend auf Taitt. Br. 3,11,8,3-4, aber hier wie dort wenig zur Situation passend. Denn was bedeuten Nachkommenschaft, Herden und gute Werke des Gottes Yama?
7 Das Wort sṛi kâ (überhaupt nur hier und noch 2,3 vorkommend) muss erraten werden. Die von uns angenommene Bedeutung sucht, in Anlehnung an die verwandten Wurzeln und Wörter sṛi, sṛi-ka, sṛi-j, sraj, den Punkt zu treffen, an dem die Linien der an beiden Stellen möglichen Bedeutungen sich schneiden. An unsrer Stelle scheint der nun folgende Sinnspruch mit seinen dreimal drei Bedingungen des Heils bildlich als eine kunstvoll aus neun Strähnen geflochtene (etwa als Talisman, wie die spätern Mâlâmantra's zu tragende) Halskette bezeichnet zu werden.
11 Dass brahmaja-jña ein verschleiertes jâta-vedas sei, war meine Meinung, lange bevor ich derselben Ansicht in M. Müller's Übersetzung begegnete. Vgl. auch oben S. 109 Anm.
13 Da hier Yama den Inhalt des oben mitgeteilten Kettenspruches nochmals resümiert, so kann trayam etad wohl nur die in ihm enthaltene Dreiheit von je drei Bedingungen sein.
14 Warum trägt nur dieses Feuer und nicht vielmehr die nachfolgende, gleichfalls vom Todesgott offenbarte und viel höher stehende Wissenschaft den Namen des Naciketas (analog der Upakosala-vidyâ, Çâṇḍilya-vidyâ u.a).? – Hierauf gibt es nur zwei Antworten: entweder, die ursprüngliche Legende von Naciketas kannte nichts Höheres von ihm, als das Nâciketafeuer, – oder die ganze Voraussetzung der Frage trifft nicht zu, der nâciketa agni ist ursprünglich gar kein nâciketasa agni, kein nach Naciketas benanntes Feuer, und erst die Brâhmaṇa's haben den Nâciketa-Ritus mit der Naciketas-Sage, zufolge des Gleichklangs beider Namen, sekundär verknüpft. Ist ja doch auch nicht abzusehen, warum gerade der Todesgott als Offenbarer der Nâciketa-Zeremonie auftritt! Oder hat die ganze Nâciketa-Zeremonie ihren Grund in der Legende Ṛigv. 10,51? Vgl. dort Vers 3: taṃ tvâ Yamo aciket: citrabhâno! und Vers 4: etam arthaṃ na ciketa aham, Agniḥ.
Vers 7-9. Schwierigkeit der Erkenntnis; sie ist nicht erreichbar durch Nachdenken, sondern nur durch Offenbarung; diese aber erfordert, zu ihrer Vermittlung, einen geeigneten Lehrer.
Kontextbild zum Werk. Katha-Upanishad – Textüberlieferung — Historisches Textzeugnis der Katha-Upanishad mit den Versen 1.1.1 bis 1.1.3. · Ms Sarah Welch · CC BY-SA 4.0Bildquelle ↗
Vers 12-13. Nochmals von der Schwierigkeit der Erkenntnis. Der Âtman ist (als Subjekt des Erkennens) in der Höhle versteckt; hier kann er nur, nachdem man alles Äusserliche (Objektive, dharmyam) von ihm abgezogen (pravṛihya, vgl. die Hüllen, Taitt. 2), »durch Erlan gung des auf das eigne Selbst bezüglichen (in das eigne Selbst sich vertiefenden) Yoga« erkannt werden.
Vers 14-17. Zunächst wird in Vers 14 die allem Endlichen (allen moralischen, kausalen und zeitlichen Bestimmungen) gegenüber negative Natur des Âtman auf das schärfste hervorgehoben. Dieser Vers (ursprünglich wohl eine alte Rätselfrage der Âtmanlehre, die hier dem Zusammenhang eingeflochten wurde) pflegt seit Ça kara (zur Stelle und zu Brahmasûtra p. 348. 780) dem Naciketas zugeteilt zu werden; es ist aber besser, in ihm eine Frage des Lehrers an den Schüler zu sehen, was er sich unter diesen negativen Bestimmungen wohl vorstellen könne? Auf sein ratloses Schweigen reicht ihm dann der Lehrer als Vehikel (als »Stütze«, âlambanam) der Brahmanerkenntnis den (bedeutungslosen und eben darum allein geeigneten) Laut Om dar.
Vers 23-25. Den Abschluss dieser metaphysischen Betrachtungen bildet wieder (wie Vers 7-9. 12-13) die Frage nach den Bedingungen der Erkenntnis des Âtman. Dieselbe ist nicht durch individuelle Bemühungen, sondern nur durch eine Art Gnadenwahl zu erlangen (Vers 23); diese wird aber auf keinen fallen, der nicht die sittlichen Vorbedingungen erfüllt (Vers 24-25).
1 Ev. Matth. 23,24: ὁδηγοὶ τυφλοί. Jedem, der im Orient gereist ist, werden die Ketten der sich aneinander haltenden Blinden erinnerlich sein, wie sie auf den Jahrmärkten bettelnd umherziehen. – Derselbe Spruch Muṇḍ. 1,2,8, vermutlich (vgl. den Vers vorher) aus unsrer Stelle herübergenommen. Direkt zitiert werden Vers 4 und 5 Maitr. 7,9.
2 Im Gegensatze zu dem vergänglichen Schatze der übrigen Opferwerke ist das Nâciketa-Feuer zwar auch nur mit vergänglichen Stoffen geschichtet, ist aber doch als vorbereitendes Mittel (vgl. 3,2) des Âtmanwissens anzuerkennen. – Andre Auswege wären, prâptavân asmi nityam als Frage oder als neuen Satz zu nehmen, oder nityam von relativer Ewigkeit zu verstehen, oder prâptavân asmy anityam zu konjizieren.
4 dhâtu-prasâdâd; oder dhâtuḥ prasâdâd »durch des Schöpfers Gnade«; die Handschriften schwanken an den drei Stellen, wo der Ausdruck vorkommt. Sâyaṇa zu Taitt. Âr. 10,10,1 gibt die zweite, Ça kara zu unsrer Stelle die erste Erklärung; Ça k. zu Çvet. 3,20 und Nârâyaṇa zu Mahânâr. 8,3 (Taitt. Âr. 10,10,1) bieten beide Erklärungen. – Wir unterschieden schon oben (S. 247) eine theologische Lesung des Verses (mit akratum, dhâtuh prasâdâd, îçam), die sich Taitt. Âr. 10,10,1 und Çvet. 3,20, und eine philosophische (mit akratuḥ, dhâtu-prasâdâd, âtmanas), die sich an unsrer Stelle findet.
Vers 1-2. Der Âtman als Licht und der ihn umgebende psychische Apparat als Schatten (der ihn verhüllt, als upâdhi) wohnen, in ihrer Vereinigung als individuelle Seele (bhoktar, »Geniesser«), nachdem sie im Jenseits die Vergeltung der Werke getrunken haben, zusammen in der Höhle des Herzens, wie dies nicht nur dem Brahmanwisser, sondern auch schon dem Vollbringer hervorragender ritueller Leistungen kund ist, – eine Bemerkung, welche Anlass gibt, in Vers 2 nochmals das Nâciketa-Feuer als Mittel (als »Brücke«, setu), der Brahmanerkenntnis zu empfehlen.
Vers 10-13. Auf die ethische Forderung, die Sinne zu zügeln, folgt als höhere Aufgabe der Yoga, welcher darin besteht, die Sinne in dem Manas, dieses in der Buddhi, diese im »grossen Selbst« (mahân âtmâ), dieses endlich im Avyaktam (aus dem sie nach Sâ khya-Anschauung alle hervorgegangen) zu hemmen, wodurch der Purusha von ihnen allen isoliert, und das Ziel (die Erlösung) erreicht wird.
Vers 14-15. Nachdem hiermit die höchste Aufgabe bezeichnet ist, folgt nunmehr die Peroratio, bestehend in einer kräftigen Aufforderung, den von den Weisen gewiesenen Weg zu gehen, und in einer nochmaligen Hinweisung auf das Ziel desselben.
2 Der »höchste Schritt des Vishṇu« (eigentlich: der Kulminationspunkt der Sonne) ist eine mythische, aus dem Ṛigveda (1,22,20. 154,5) überkommene Bezeichnungsweise des Aufenthaltes der Seligen. Vgl. Maitr. 6,26. Tejobindu 5.
3 Das Bild von dem Tänzer auf der Schwertschneide (Mahânâr. 9, oben S. 247) mag wohl auch hier vorschweben. Der Lebhaftigkeit der Rede entspricht der Wechsel des Versmasses.
4 Natürlich nicht »the story of Naciketas« (M. Müller), »die Erzählung von Naciketas« (Böhtlingk) – denn diese ist gar nicht mṛityuprokta, – sondern entweder »die Mitteilung des Feuers Nâciketa« und was sich weiter daran schliesst, – oder allenfalls »die dem Naciketas gemachte Mitteilung«.
2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Unsterblich sind, die dort im […] weilen, –«
5. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »nachdem« in diesem Textausschnitt? »Der Âtman als Licht und der ihn umgebende psychische Apparat als Schatten (der ihn verhüllt, als upâdhi) wohnen, in ihrer Vereinigung als individuelle Seele (bhoktar, »Geniesser«), nachdem sie im Jenseits die Vergeltung der Werke getrunken haben, zusammen in der Höhle des Herzens, wie dies«
6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse.
A: »Wer den durch Hingebung (yoga) im eignen Innern«
B: »Kein andrer Wunsch kommt diesem gleich an Werte.««
C: »Das Mittel zu ihr ist die Schichtung des Nâciketa-Feuers, welche hier den Opferkultus im allgemeinen zu repräsentieren scheint.«
8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Naciketas ist als […] ihm bereitet.[3]«
9. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Schaut der […] und grämt sich nicht.«
10. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Bemerkung, welche Anlass gibt, in Vers 2 nochmals das Nâ …«
2Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte
1. Ordne diese Textstelle in den Zusammenhang ein: »»Weil du, Brahmane, der als Gast zu ehren,«. Was geschieht oder wird hier besprochen? Erkläre in drei bis fünf Sätzen auch, was davor und danach wichtig ist.
Impulse zur Selbstprüfung
Lies die verlinkte Stelle mit ihrer Umgebung. Trenne ausdrücklich Gesagtes von Vermutungen.
2. Vergleiche die beiden Ausschnitte: »»Weil du, Brahmane, der als Gast zu ehren,« und »khya-Anschauung alle hervorgegangen) zu hemmen, wodurch der Purusha von ihnen allen isoliert«. Welche Entwicklung, Gemeinsamkeit oder Spannung erkennst du? Begründe mit beiden Textstellen.
Impulse zur Selbstprüfung
Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.
Beide Ausschnitte im Zusammenhang gelesen
Eine Gemeinsamkeit oder einen Unterschied erläutert
3. Untersuche die sprachliche Wirkung dieses Ausschnitts: »Wer den durch Hingebung (yoga) im eignen Innern«. Wähle ein auffälliges Wort, ein Bild oder eine Formulierung. Erkläre seine Wirkung und begründe eine mögliche andere Lesart.
Impulse zur Selbstprüfung
Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.
Sprachliches Merkmal am Wortlaut benannt
Wirkung als begründete Deutung formuliert
Alternative Lesart oder Grenze der Deutung erklärt
3Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte
Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.
Niveau 1 · Einstieg
1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Sie beginnt mit denselben Worten wie Taitt.«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Das Bessere zieht der Weise vor dem Liebern,«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Der wird herrlich in Brahman's Welt.«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.
Impulse zur Selbstprüfung
Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.
Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
Deutsches Textarchiv, BBAW, DiBiPhil-Korpus; Kuration Matthias Boenig, Susanne Haaf, Marius Hug und DTA-Team; ursprüngliche Digitalisierung Editura/Digitale Bibliothek. Historische Quellausgabe: Sechzig Upanishads des Veda. Aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Paul Deussen, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1963 [Nachdruck der 3. Aufl. Leipzig: F.A. Brockhaus 1921].
Originaltext in wissenschaftlicher IAST-Umschrift und der Worttrennung des Digital Corpus of Sanskrit. Die gespeicherten Sanskrit-Satzfelder werden unverändert wiedergegeben; dies ist keine moderne Übersetzung und keine automatisch rekonstruierte Sanskritfassung. Die sechs Vallīs stehen in zwei Adhyāyas. Die Versnummerierung der DCS-Ausgabe weicht in der zweiten Vallī von verbreiteten Ausgaben ab.
Oliver Hellwig: Digital Corpus of Sanskrit (DCS), 2010–2024; wissenschaftliche Sanskrit-Satzdaten, CC BY 4.0. Originale Worttrennung und IAST-Umschrift erhalten.
Autorschaft und Ausgabe: Altindische Überlieferung · Oliver Hellwig
Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.
Welche Änderungen enthält die Lesefassung?
Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.