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Buch - König Johann - Shakespeare, William

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Deutsche Übersetzung · Lesefassung

König Johann

Shakespeare, William

König Johann von Shakespeare, William. Volltext der angegebenen historischen deutschen Übersetzung.

DramaKlasse 9–10 · 11–136 Abschnitte
Historische Bühnenrezeption von „König Johann“
Historische Bühnenrezeption von „König Johann“ — Werkbezogene Bildquelle; keine belegte Zuordnung zu der hier angezeigten einzelnen Textstelle. · Uncredited · Public domain Bildquelle ↗

Deutsche Übersetzung: August Wilhelm Schlegel

Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache und zeitgebundene Wertvorstellungen gemeinsam einordnen. Klassenangaben sind redaktionelle Orientierung.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Deutsch · Abschnitt 2 von 6

Erster Aufzug

1
Erster Aufzug
Vorlage S. 6
2
Erste Szene
Vorlage S. 6
3
Northampton. Ein Staatszimmer im Pataste.
Vorlage S. 6
4
König Johann, Königin Eleonore, Pembroke, Essex, Salisbury und andre, nebst Chatillon, treten auf.
Vorlage S. 6
5
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 6
6
Nun, Chatillon, sag, was will Frankreich uns?
Vorlage S. 6
7
CHATILLON.
Vorlage S. 6
8
So redet Frankreichs König, nach dem Gruß,
Vorlage S. 6
9
Durch meinen Vortrag zu der Majestät,
Vorlage S. 6
10
Erborgten Majestät von England hier.
Vorlage S. 6
11
ELEONORE.
Vorlage S. 6
12
Erborgten Majestät? – Seltsamer Anfang!
Vorlage S. 6
13
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 6
14
Still, gute Mutter? Hört die Botschaft an!
Vorlage S. 6
15
CHATILLON.
Vorlage S. 6
16
Philipp von Frankreich, kraft undlaut des Namens
Vorlage S. 6
17
Von deines weiland Bruder Gottfried Sohn,
Vorlage S. 6
18
Arthur Plantagenet, spricht rechtlich an
Vorlage S. 6
19
Dies schöne Eiland samt den Ländereien,
Vorlage S. 6
20
Als Irland, Poictiers, Anjou, Touraine, Maine;
Vorlage S. 6
21
Begehrend, dass du legst beiseit das Schwert,
Vorlage S. 6
22
Das dieses Erb' anmaßendlich beherrscht,
Vorlage S. 6
23
Dass Arthur es aus deiner Hand empfange,
Vorlage S. 6
24
Dein Neff' und königlicher Oberherr.
Vorlage S. 6
25
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 6
26
Und wenn wir dieses weigern, was erfolgt?
Vorlage S. 6
27
CHATILLON.
Vorlage S. 6
28
Der stolze Zwang des wilden, blut'gen Kriegs,
Vorlage S. 6
29
Zu dringen auf dies abgedrungne Recht.
Vorlage S. 6
30
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 6
31
Wir haben Krieg für Krieg und Blut für Blut,
Vorlage S. 6
32
Zwang wider Zwang: antworte Frankreich das!
Vorlage S. 6
33
CHATILLON.
Vorlage S. 6
34
So nehmt denn meines Königs Fehderuf
Vorlage S. 6
35
Aus meinem Munde, meiner Botschaft Ziel!
Vorlage S. 6
36
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 6
37
Bring' meinen ihm, und scheid' in Frieden so!
Vorlage S. 6
38
Sei du in Frankreichs Augen wie der Blitz:
Vorlage S. 6
39
Denn eh' du melden kannst, ich komme hin,
Vorlage S. 6
40
Soll man schon donnern hören mein Geschütz.
Vorlage S. 7
41
Hinweg denn! Sei du unsers Grimms Trompete
Vorlage S. 7
42
Und ernste Vorbedeutung eures Falls! –
Vorlage S. 7
43
Gebt ehrliches Geleit ihm auf dem Weg:
Vorlage S. 7
44
Besorgt es, Pembroke! – Chatillon, lebt wohl!
Vorlage S. 7
45
Chatillon und Pembroke ab.
Vorlage S. 7
46
ELEONORE.
Vorlage S. 7
47
Wie nun, mein Sohn? Hab' ich nicht stets gesagt,
Vorlage S. 7
48
Constanzens Ehrgeiz würde nimmer ruhn,
Vorlage S. 7
49
Bis sie für ihres Sohns Partei und Recht
Vorlage S. 7
50
Frankreich in Brand gesetzt und alle Welt?
Vorlage S. 7
51
Dies konnte man verhüten; es war leicht
Vorlage S. 7
52
Durch freundliche Vermittlung auszugleichen,
Vorlage S. 7
53
Was die Verwaltung zweier Reiche nun
Vorlage S. 7
54
Durch schrecklich blut'gen Ausgang muss entscheiden.
Vorlage S. 7
55
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 7
56
Uns schirmt Besitzes Macht und unser Recht.
Vorlage S. 7
57
ELEONORE.
Vorlage S. 7
58
Besitzes Macht weit mehr als Euer Recht,
Vorlage S. 7
59
Sonst müsst' es übel gehn mit Euch und mir.
Vorlage S. 7
60
So flüstert in das Ohr Euch mein Gewissen,
Vorlage S. 7
61
Was nur der Himmel, Ihr und ich soll wissen.
Vorlage S. 7
62
Der Sheriff von Northamptonshire tritt auf und spricht heimlich mit Essex.
Vorlage S. 7
63
ESSEX.
Vorlage S. 7
64
Mein Fürst, hier ist der wunderlichste Streit,
Vorlage S. 7
65
Vom Land an Euren Richterstuhl gebracht,
Vorlage S. 7
66
Wovon ich je gehört. Bring' ich die Leute?
Vorlage S. 7
67
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 7
68
Ja, führt sie vor! –
Vorlage S. 7
69
Sheriff ab.
Vorlage S. 7
70
Die Klöster und Abteien sollen zahlen
Vorlage S. 7
71
Die Kosten dieses Zugs. –
Vorlage S. 7
72
Der Sheriff kommt zurück mit Robert Faulconbridge und Philipp, seinem Bastard-Bruder.
Vorlage S. 7
73
Wer seid ihr beide?
Vorlage S. 7
74
BASTARD.
Vorlage S. 7
75
Ich Euer treuer Knecht, ein Edelmann,
Vorlage S. 7
76
Hier aus Northamptonshire, und, wie ich glaube,
Vorlage S. 7
77
Der älteste Sohn des Robert Faulconbridge,
Vorlage S. 7
78
Den Löwenherzens ruhmverleih'nde Hand
Vorlage S. 7
79
Für Kriegesdienst' im Feld zum Ritter schlug.
Vorlage S. 7
80
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 7
81
Wer bist du?
Vorlage S. 8
82
ROBERT.
Vorlage S. 8
83
Der Erb' und Sohn desselben Faulconbridge.
Vorlage S. 8
84
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 8
85
Ist das der ältre, und der Erbe du?
Vorlage S. 8
86
So scheint's, ihr seid von einer Mutter nicht.
Vorlage S. 8
87
BASTARD.
Vorlage S. 8
88
Gewiss von einer Mutter, mächt'ger König,
Vorlage S. 8
89
Das weiß man, und ich denk' auch, einem Vater:
Vorlage S. 8
90
Doch die gewisse Kenntnis dieses Punktes
Vorlage S. 8
91
Macht mit dem Himmel aus und meiner Mutter:
Vorlage S. 8
92
Ich zweifle dran, wie jeder Sohn es darf.
Vorlage S. 8
93
ELEONORE.
Vorlage S. 8
94
Pfui, grober Mann! Du schändest deine Mutter
Vorlage S. 8
95
Und kränkest ihren Ruf mit dem Verdacht.
Vorlage S. 8
96
BASTARD.
Vorlage S. 8
97
Ich, gnäd'ge Frau? Ich habe keinen Grund;
Vorlage S. 8
98
Das schützt mein Bruder vor, ich keineswegs:
Vorlage S. 8
99
Denn wenn er es beweist, so prellt er mich
Vorlage S. 8
100
Zum mind'sten um fünfhundert Pfund des Jahrs.
Vorlage S. 8
101
Gott schütz' mein Lehn und meiner Mutter Ehre!
Vorlage S. 8
102
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 8
103
Ein wackrer, dreister Bursch! – Warum spricht er,
Vorlage S. 8
104
Als Jüngstgeborner, deine Erbschaft an?
Vorlage S. 8
105
BASTARD.
Vorlage S. 8
106
Ich weiß nicht, außer um das Lehn zu kriegen;
Vorlage S. 8
107
Doch einmal schalt er einen Bastard mich.
Vorlage S. 8
108
Ob ich so echt erzeugt bin oder nicht.
Vorlage S. 8
109
Das leg' ich stets auf meiner Mutter Haupt;
Vorlage S. 8
110
Allein, dass ich so wohl erzeugt bin, Herr,
Vorlage S. 8
111
(Ruh' dem Gebein, das sich für mich bemüht!) –
Vorlage S. 8
112
Vergleicht nur die Gesichter, richtet selbst!
Vorlage S. 8
113
Wenn uns der alte Herr, Sir Robert, beide
Vorlage S. 8
114
Erzeugt', und dieser Sohn dem Vater gleicht, –
Vorlage S. 8
115
O alter Robert! Vater! siehe mich
Vorlage S. 8
116
Gott knieend danken, dass ich dir nicht glich!
Vorlage S. 8
117
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 8
118
Nun, welch ein Tollkopf ist uns hier beschert?
Vorlage S. 8
Historische Darstellung von William Shakespeare
Kontextbild zum Werk. Historische Darstellung von William Shakespeare — Spätere künstlerische Darstellung; kein gesichertes Bildnis aus dem Leben. · Martin Droeshout · Public domain Bildquelle ↗
119
ELEONORE.
Vorlage S. 8
120
Er hat etwas von Löwenherzens Zügen,
Vorlage S. 8
121
Und seiner Sprache Ton ist ihm verwandt.
Vorlage S. 8
122
Erkennt Ihr nicht Merkmale meines Sohnes
Vorlage S. 8
123
Im großen Gliederbaue dieses Manns?
Vorlage S. 8
124
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 8
125
Mein Auge prüfte seine Bildung wohl
Vorlage S. 8
126
Und fand sie sprechend ähnlich. – Ihr da, sprecht,
Vorlage S. 8
127
Was treibt Euch, Eures Bruders Lehn zu fodern?
Vorlage S. 8
128
BASTARD.
Vorlage S. 8
129
Weil er ein Halbgesicht hat, wie mein Vater,
Vorlage S. 9
130
Möcht' er mein Lehn ganz für das Halbgesicht.
Vorlage S. 9
131
Sein Groschen mit dem Halbgesicht-Gepräge
Vorlage S. 9
132
Brächt' ihm alsdann fünfhundert Pfund des Jahrs.
Vorlage S. 9
133
ROBERT.
Vorlage S. 9
134
Mein gnäd'ger Lehnsherr, als mein Vater lebte,
Vorlage S. 9
135
Braucht' Euer Bruder meinen Vater oft, –
Vorlage S. 9
136
BASTARD.
Vorlage S. 9
137
Ei, Herr, damit gewinnt Ihr nicht mein Lehn:
Vorlage S. 9
138
Erzählt uns, wie er meine Mutter brauchte!
Vorlage S. 9
139
ROBERT.
Vorlage S. 9
140
Und sandt' ihn einst auf eine Botschaft aus,
Vorlage S. 9
141
Nach Deutschland, mit dem Kaiser dort zu handeln
Vorlage S. 9
142
In wichtigen Geschäften jener Zeit.
Vorlage S. 9
143
Der König nutzte die Entfernung nun
Vorlage S. 9
144
Und wohnt' indes in meines Vaters Haus.
Vorlage S. 9
145
Wie er's erlangte, schäm' ich mich zu sagen;
Vorlage S. 9
146
Doch wahr ist wahr: es trennten meinen Vater
Vorlage S. 9
147
Von meiner Mutter Strecken See und Land
Vorlage S. 9
148
(Wie ich von meinem Vater selbst gehört),
Vorlage S. 9
149
Als dieser muntre Herr da ward erzeugt.
Vorlage S. 9
150
Auf seinem Todbett ließ er mir sein Gut
Vorlage S. 9
151
Im Testament und starb getrost darauf,
Vorlage S. 9
152
Der, meiner Mutter Sohn, sei seiner nicht;
Vorlage S. 9
153
Und wenn er's war, so kam er in die Welt
Vorlage S. 9
154
An vierzehn Wochen vor der rechten Zeit.
Vorlage S. 9
155
So gönnt mir denn, was mein ist, bester Fürst,
Vorlage S. 9
156
Des Vaters Gut nach meines Vaters Willen!
Vorlage S. 9
157
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 9
158
Still! Euer Bruder ist ein echtes Kind;
Vorlage S. 9
159
Des Vaters Weib gebar ihn in der Eh',
Vorlage S. 9
160
Und wenn sie ihn betrog, ist's ihre Schuld,
Vorlage S. 9
161
Worauf es alle Männer wagen müssen,
Vorlage S. 9
162
Die Weiber nehmen. Sagt mir, wenn mein Bruder,
Vorlage S. 9
163
Der, wie Ihr sprecht, sich diesen Sohn geschafft,
Vorlage S. 9
164
Von Eurem Vater ihn gefodert hätte:
Vorlage S. 9
165
Traun, guter Freund, sein Kalb von seiner Kuh
Vorlage S. 9
166
Könnt' er behaupten gegen alle Welt;
Vorlage S. 9
167
Das könnt' er, traun! War er von meinem Bruder,
Vorlage S. 9
168
So konnt' ihn der nicht fodern; Euer Vater
Vorlage S. 9
169
Ihn nicht verleugnen, war er auch nicht sein.
Vorlage S. 9
170
Kurz, meiner Mutter Sohn zeugt' Eures Vaters Erben,
Vorlage S. 10
171
Dem Erben kommt das Gut des Vaters zu.
Vorlage S. 10
172
ROBERT.
Vorlage S. 10
173
Hat meines Vaters Wille keine Kraft,
Vorlage S. 10
174
Das Kind, das nicht das seine, zu enterben?
Vorlage S. 10
175
BASTARD.
Vorlage S. 10
176
Nein, nicht mehr Kraft, mich zu enterben, Herr,
Vorlage S. 10
177
Als, wie ich glaub', er mich zu zeugen hatte.
Vorlage S. 10
178
ELEONORE.
Vorlage S. 10
179
Was willst du lieber sein? ein Faulconbridge,
Vorlage S. 10
180
Der Lehn-Besitzer wie dein Bruder, oder
Vorlage S. 10
181
Des Löwenherzens anerkannter Sohn,
Vorlage S. 10
182
Herr deines Adels, und kein Lehn dazu?
Vorlage S. 10
183
BASTARD.
Vorlage S. 10
184
Ja, Fürstin, säh' mein Bruder aus wie ich,
Vorlage S. 10
185
Und ich wie er, Sir Roberts Ebenbild,
Vorlage S. 10
186
Und hätt' ich Beine wie zwei Reitergerten
Vorlage S. 10
187
Und Arme wie von ausgestopfter Aalhaut,
Vorlage S. 10
188
Ein dünn Gesicht, dass ich mit keiner Rose,
Vorlage S. 10
189
Ins Ohr gesteckt, mich dürfte lassen sehn,
Vorlage S. 10
190
Dass man nicht schrie': »Seht da Drei-Heller gehn!«
Vorlage S. 10
191
Und wär' ich dieses ganzen Landes Erbe:
Vorlage S. 10
192
Ich will von hier nie weichen, gäb' ich nicht
Vorlage S. 10
193
Den letzten Fußbreit hin für dies Gesicht.
Vorlage S. 10
194
Um keinen Preis würd' ich ein solcher Wicht.
Vorlage S. 10
195
ELEONORE.
Vorlage S. 10
196
Ich hab' dich gern: willst du dein Teil verlassen,
Vorlage S. 10
197
Das Land ihm übermachen und mir folgen?
Vorlage S. 10
198
Ich bin Soldat und geh' auf Frankreich los.
Vorlage S. 10
199
BASTARD.
Vorlage S. 10
200
Bruder, nimm du mein Land, wie ich mein Los.
Vorlage S. 10
201
Gilt Eu'r Gesicht fünfhundert Pfund auch heuer,
Vorlage S. 10
202
Verkauft Ihr's für fünf Heller doch zu teuer. –
Vorlage S. 10
203
Ich folge, gnäd'ge Frau, Euch in den Tod.
Vorlage S. 10
204
ELEONORE.
Vorlage S. 10
205
Nein, lieber will ich Euch vorangehn lassen.
Vorlage S. 10
206
BASTARD.
Vorlage S. 10
207
Des Landes Sitte gibt den Höhern Vortritt.
Vorlage S. 10
208
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 10
209
Wie ist dein Name?
Vorlage S. 10
210
BASTARD.
Vorlage S. 10
211
Philipp, mein Fürst: mein Name so beginnt;
Vorlage S. 10
212
Des alten Roberts Eh'frau ältstes Kind.
Vorlage S. 10
213
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 10
214
Führ' künftig dessen Namen, dem du gleichst:
Vorlage S. 10
215
Knie' du als Philipp, doch steh auf erhöht:
Vorlage S. 10
216
Steh auf, Sir Richard und Plantagenet!
Vorlage S. 10
217
BASTARD.
Vorlage S. 10
218
Gebt, mütterlicher Bruder, mir die Hand:
Vorlage S. 10
219
Mein Vater gab mir Adel, Eurer Land.
Vorlage S. 10
220
Gesegnet schienen Sonne oder Sterne,
Vorlage S. 11
221
Als ich erzeugt ward in Sir Roberts Ferne.
Vorlage S. 11
222
ELEONORE.
Vorlage S. 11
223
Das wahre Feuer der Plantagenet!
Vorlage S. 11
224
Nennt mich Großmutter, Richard, denn ich bin's.
Vorlage S. 11
225
BASTARD.
Vorlage S. 11
226
Von ungefähr, nicht förmlich; doch was tut's?
Vorlage S. 11
227
Geht's nicht grad' aus, so sieht man, wie man's macht:
Vorlage S. 11
228
Herein zum Fenster, oder übern Graben.
Vorlage S. 11
229
Wer nicht bei Tage gehn darf, schleicht bei Nacht,
Vorlage S. 11
230
Und, wie man dran kömmt, haben ist doch haben.
Vorlage S. 11
231
Weit oder nah, gut Schießen bringt Gewinn,
Vorlage S. 11
232
Und ich bin ich, wie ich erzeugt auch bin.
Vorlage S. 11
233
KÖNIG JOHANN.
Vorlage S. 11
234
Geh, Faulconbridge! Du hast, was du begehrt;
Vorlage S. 11
235
Ein armer Ritter hat dir Gut beschert. –
Vorlage S. 11
Historische Bühnenrezeption von „König Johann“
Kontextbild zum Werk. Historische Bühnenrezeption von „König Johann“ — Werkbezogene Bildquelle; keine belegte Zuordnung zu der hier angezeigten einzelnen Textstelle. · Uncredited · Public domain Bildquelle ↗
236
Kommt, Mutter! Richard, kommt! Wir müssen eilen
Vorlage S. 11
237
Nach Frankreich, Frankreich! Denn hier gilt kein Weilen.
Vorlage S. 11
238
BASTARD.
Vorlage S. 11
239
Bruder, leb wohl! Das Glück sei dir geneigt!
Vorlage S. 11
240
Du wurdest ja in Ehrbarkeit erzeugt.
Vorlage S. 11
241
Alle ab außer der Bastard.
Vorlage S. 11
242
Um einen Schritt zur Ehre besser nun,
Vorlage S. 11
243
Doch schlimmer um viel tausend Schritte Lands.
Vorlage S. 11
244
Ich kann ein Gretchen nun zur Dame machen; –
Vorlage S. 11
245
»Habt guten Tag, Sir Richard!« – »Dank, Gesell!« –
Vorlage S. 11
246
Und wenn er Jürge heißt, nenn' ich ihn Peter:
Vorlage S. 11
247
Denn neugeschaffner Rang vergisst die Namen;
Vorlage S. 11
248
Es ist zu aufmerksam und zu vertraulich
Vorlage S. 11
249
Für unsern Hofton. – Dann mein Reisender,
Vorlage S. 11
250
An meiner Gnaden Tisch die Zähne stochernd,
Vorlage S. 11
251
Und ist mein ritterlicher Magen voll,
Vorlage S. 11
252
So saug' ich an den Zähnen und befrage
Vorlage S. 11
253
Den Schönbart aus der Fremde: »Bester Herr«, –
Vorlage S. 11
254
So auf den Arm mich stützend, fang' ich an, –
Vorlage S. 11
255
»Ich möcht' Euch bitten«, – das ist die Frage nun,
Vorlage S. 11
256
Und dann kommt Antwort wie ein Abc-Buch:
Vorlage S. 11
257
»O Herr«, sagt Antwort, »gänzlich zu Befehl,
Vorlage S. 11
258
Wie's Euch beliebt, zu Euren Diensten, Herr.« –
Vorlage S. 11
259
Sagt Frage: »Nein, ich, bester Herr, zu Euren.«
Vorlage S. 11
260
Und so, eh' Antwort weiß, was Frage will, –
Vorlage S. 11
261
Bloß mit dem hin und her Komplimentieren
Vorlage S. 12
262
Und Schwatzen von den Alpen, Apenninen,
Vorlage S. 12
263
Den Pyrenäen und dem Flusse Po
Vorlage S. 12
264
Zieht es sich bis zur Abendmahlzeit hin.
Vorlage S. 12
265
Das ist hochadlige Gesellschaft nun,
Vorlage S. 12
266
Die strebenden Gemütern ziemt, gleich mir.
Vorlage S. 12
267
Wer nicht nach Wahrnehmung der Sitte schmeckt,
Vorlage S. 12
268
Der ist ja nur ein Bastard seiner Zeit;
Vorlage S. 12
269
(Das bleib' ich zwar, mit oder ohne Beischmack:)
Vorlage S. 12
270
Und dies nicht bloß in Tracht und Lebensart,
Vorlage S. 12
271
In äußerlichem Wesen und Manier,
Vorlage S. 12
272
Nein, auch aus innern Kräften, zu erzeugen
Vorlage S. 12
273
Süß, süßes Gift für des Zeitalters Gaum.
Vorlage S. 12
274
Will ich dies schon nicht üben zum Betrug,
Vorlage S. 12
275
So will ich's doch, Betrug zu meiden, lernen:
Vorlage S. 12
276
Mir soll's die Stufen der Erhöhung ebnen. –
Vorlage S. 12
277
Wer kommt in solcher Eil'? im Reithabit?
Vorlage S. 12
278
Welch eine Frau'n-Post? Hat sie keinen Mann,
Vorlage S. 12
279
Der sich bequemt, das Horn vor ihr zu blasen?
Vorlage S. 12
280
Lady Faulconbridge und Jakob Gurney treten auf.
Vorlage S. 12
281
O weh! 's ist meine Mutter. – Nun, gute Frau,
Vorlage S. 12
282
Was bringt Euch hier so eilig an den Hof?
Vorlage S. 12
283
LADY FAULCONBRIDGE.
Vorlage S. 12
284
Wo ist der Schalk, dein Bruder? sag mir, wo.
Vorlage S. 12
285
Der außer Atem meine Ehre hetzt?
Vorlage S. 12
286
BASTARD.
Vorlage S. 12
287
Mein Bruder Robert? alten Roberts Sohn?
Vorlage S. 12
288
Colbrand der Riese, der gewalt'ge Mann?
Vorlage S. 12
289
Ist es Sir Roberts Sohn, den Ihr so sucht?
Vorlage S. 12
290
LADY FAULCONBRIDGE.
Vorlage S. 12
291
Sir Roberts Sohn! Ja, du verwegner Bube,
Vorlage S. 12
292
Sir Roberts Sohn: was höhnest du Sir Robert?
Vorlage S. 12
293
Er ist Sir Roberts Sohn, du bist es auch.
Vorlage S. 12
294
BASTARD.
Vorlage S. 12
295
Lass, Jakob, eine Weil' uns hier allein!
Vorlage S. 12
296
GURNEY.
Vorlage S. 12
297
Empfehl' mich, guter Philipp.
Vorlage S. 12
298
BASTARD.
Vorlage S. 12
299
Philipp? Possen! Jakob,
Vorlage S. 12
300
Hier ist was los, sogleich erfährst du mehr.
Vorlage S. 12
301
Gurney ab.
Vorlage S. 12
302
Ich bin Sir Roberts Sohn, des alten, nicht:
Vorlage S. 13
303
Sir Robert konnte seinen Teil an mir
Vorlage S. 13
304
Karfreitags essen und doch Fasten halten.
Vorlage S. 13
305
Sir Robert konnte was; doch – grad' heraus:
Vorlage S. 13
306
Konnt' er mich zeugen? Nein, das konnt' er nicht:
Vorlage S. 13
307
Wir kennen ja sein Machwerk. – Gute Mutter,
Vorlage S. 13
308
Sagt also, wem verdank' ich diese Glieder?
Vorlage S. 13
309
Nie half Sir Robert, dieses Bein zu machen.
Vorlage S. 13
310
LADY FAULCONBRIDGE.
Vorlage S. 13
311
Verschworst auch du mit deinem Bruder dich,
Vorlage S. 13
312
Der meine Ehr' aus Klugkeit schützen sollte?
Vorlage S. 13
313
Was soll dies Höhnen, ungeschliffner Knecht?
Vorlage S. 13
314
BASTARD.
Vorlage S. 13
315
Kein Knecht, ein Ritter, meine gute Mutter;
Vorlage S. 13
316
Ich hab' den Ritterschlag, hier auf der Schulter.
Vorlage S. 13
317
Doch, Mutter, ich bin nicht Sir Roberts Sohn;
Vorlage S. 13
318
Sir Robert und mein Erbe gab ich auf,
Vorlage S. 13
319
Nam', ehrliche Geburt, und alles fort:
Vorlage S. 13
320
Drum, gute Mutter, nennt mir meinen Vater!
Vorlage S. 13
321
Ich hoff', ein feiner Mann; wer war es, Mutter?
Vorlage S. 13
322
LADY FAULCONBRIDGE.
Vorlage S. 13
323
Hast du dem Namen Faulconbridge entsagt?
Vorlage S. 13
324
BASTARD.
Vorlage S. 13
325
Entsagt von Herzen, wie dem Teufel selbst
Vorlage S. 13
326
LADY FAULCONBRIDGE.
Vorlage S. 13
327
Dich zeugte König Richard Löwenherz.
Vorlage S. 13
328
Durch lange, heft'ge Zumutung verführt,
Vorlage S. 13
329
Nahm ich ihn auf in meines Gatten Bett.
Vorlage S. 13
330
Der Himmel mag den Fehltritt mir verzeihn!
Vorlage S. 13
331
Du bist die Frucht vom sträflichen Vergehn,
Vorlage S. 13
332
Dem ich, bedrängt, nicht konnte widerstehn.
Vorlage S. 13
333
BASTARD.
Vorlage S. 13
334
Beim Sonnenlicht! Sollt' ich zur Welt erst kommen,
Vorlage S. 13
335
So wünscht' ich keinen bessern Vater mir!
Vorlage S. 13
336
Es gibt auf Erden losgesprochne Sünden,
Vorlage S. 13
337
Und Eure ist's; Ihr fehltet nicht aus Torheit:
Vorlage S. 13
338
Ihr musstet dem durchaus Eu'r Herz ergeben,
Vorlage S. 13
339
Als Huldigungstribut für mächt'ge Liebe,
Vorlage S. 13
340
Mit dessen Grimm und Stärke sondergleichen
Vorlage S. 13
341
Der unerschrockne Leu nicht kämpfen konnte,
Vorlage S. 13
342
Noch Richards Hand sein fürstlich Herz entziehn.
Vorlage S. 13
343
Wer mit Gewalt das Herz dem Löwen raubt,
Vorlage S. 14
344
Gewinnt von einem Weib es leicht. Ach, Mutter!
Vorlage S. 14
345
Von Herzen dank' ich dir für meinen Vater.
Vorlage S. 14
346
Wer sagen darf, dass Übles sei geschehn,
Vorlage S. 14
347
Als ich erzeugt ward, soll zur Hölle gehn.
Vorlage S. 14
348
Komm, meine Anverwandten sollst du kennen;
Vorlage S. 14
349
Sie werden sprechen: hätt'st du Nein gesagt,
Vorlage S. 14
350
Als Richard warb, das wäre Sünd' zu nennen.
Vorlage S. 14
351
Ein Lügner, wer zu widersprechen wagt!
Vorlage S. 14
352
Ab.
Vorlage S. 14

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Dies konnte man verhüten; es war leicht Durch …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗

3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »Falls« in diesem Textausschnitt? »Und ernste Vorbedeutung eures Falls! –«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

4. Was bedeutet »weiland« in diesem Ausschnitt? »Von deines weiland Bruder Gottfried Sohn,«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Bring' meinen ihm, und scheid' in Frieden so!« B: »Den Pyrenäen und dem Flusse Po Zieht es sich bis zur Abendmahlzeit hin.« C: »Mein gnäd'ger Lehnsherr, als mein Vater lebte,«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

9. Welche Sprecherangabe gehört im Kapitel zu diesen Worten? »Sir Robert konnte was; doch – grad' heraus:«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

10. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Ich hab' den Ritterschlag, …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Ordne diese Textstelle in den Zusammenhang ein: »Von deines weiland Bruder Gottfried Sohn,«. Was geschieht oder wird hier besprochen? Erkläre in drei bis fünf Sätzen auch, was davor und danach wichtig ist.

Impulse zur Selbstprüfung

Lies die verlinkte Stelle mit ihrer Umgebung. Trenne ausdrücklich Gesagtes von Vermutungen.

  • Situation oder Gedanke verständlich erklärt
  • Mindestens ein passender Textbeleg
  • Eigene Formulierungen statt bloßer Abschrift
Textstelle nachlesen ↗

2. Vergleiche die beiden Ausschnitte: »Von deines weiland Bruder Gottfried Sohn,« und »Sir Robert konnte was; doch – grad' heraus:«. Welche Entwicklung, Gemeinsamkeit oder Spannung erkennst du? Begründe mit beiden Textstellen.

Impulse zur Selbstprüfung

Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.

  • Beide Ausschnitte im Zusammenhang gelesen
  • Eine Gemeinsamkeit oder einen Unterschied erläutert
  • Deutung und wörtlichen Beleg unterschieden
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

3. Untersuche die sprachliche Wirkung dieses Ausschnitts: »Des Löwenherzens anerkannter Sohn,«. Wähle ein auffälliges Wort, ein Bild oder eine Formulierung. Erkläre seine Wirkung und begründe eine mögliche andere Lesart.

Impulse zur Selbstprüfung

Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.

  • Sprachliches Merkmal am Wortlaut benannt
  • Wirkung als begründete Deutung formuliert
  • Alternative Lesart oder Grenze der Deutung erklärt
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Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Nun, Chatillon, sag, was will Frankreich uns?«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
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Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Und wär' ich dieses ganzen Landes Erbe:«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
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Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Ein Lügner, wer zu widersprechen wagt!«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
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Ausgabe, Herkunft und Rechte

Autor und namentlich belegte Übersetzung sind nach den geprüften Lebensdaten in Deutschland gemeinfrei. TextGrid und www.editura.de stellen Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE bereit.

König Johann

Die englische Bühne zu Shakespeare's Zeit. Zwölf Dramen seiner Zeitgenossen. Übersetzt von F.A. Gelbcke. Drei Bände. Leipzig: Brockhaus, 1890. Shakespeare, William 6- Leipzig

Das Werk König Johann von Shakespeare, William ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; underlying texts public domain per source Lizenz

Originalsprache · Englisch

Englischer Originaltext in der digitalen Project-Gutenberg-Ausgabe. Die Vorlage nennt keine historische Druckausgabe. Unterschiedliche Bühnenfassungen, Szenenteilungen und historische Übersetzungen können voneinander abweichen. Keine Behauptung einer Erstfassung oder zeilengetreuen Entsprechung. Wortlaut, Rechtschreibung und Interpunktion dieser Quelle bleiben erhalten; nur HTML-Layout wird in Lesetext übertragen.

William Shakespeare: King John. Project Gutenberg eBook 1511. Originalsprache Englisch; digitale Quelle unverändert archiviert.

Autorschaft und Ausgabe: William Shakespeare

Originaltext und Ausgabe ↗ · Project Gutenberg · Lizenz und Nutzungsbedingungen

Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.