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Buch - Der Sturm - Shakespeare, William

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Deutsche Übersetzung · Lesefassung

Der Sturm

Shakespeare, William

Der Sturm von Shakespeare, William. Volltext der angegebenen historischen deutschen Übersetzung.

DramaKlasse 9–10 · 11–137 Abschnitte
Historische Illustration zu Der Sturm
Historische Illustration zu „Der Sturm“ — Werkbezogene Bildquelle; keine belegte Zuordnung zu der hier angezeigten einzelnen Textstelle. · Arthur Rackham · Public domain Bildquelle ↗

Deutsche Übersetzung: August Wilhelm Schlegel

Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache und zeitgebundene Wertvorstellungen gemeinsam einordnen. Klassenangaben sind redaktionelle Orientierung.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Deutsch · Abschnitt 2 von 7

Erster Aufzug

1
Erste Szene
Vorlage S. 596
2
In einem Schiffe auf der See. Ein Ungewitter mit Donner und Blitz.
Vorlage S. 596
3
Ein Schiffspatron und ein Bootsmann.
Vorlage S. 596
4
SCHIFFSPATRON.
Vorlage S. 596
5
Bootsmann –
Vorlage S. 596
6
BOOTSMANN.
Vorlage S. 596
7
Hier, Patron! Was gibt's?
Vorlage S. 596
8
SCHIFFSPATRON.
Vorlage S. 596
9
Gut! Sprecht mit den Matrosen! Greift frisch an, oder wir treiben auf den Strand. Rührt euch! rührt euch! Ab.
Vorlage S. 596
10
Matrosen kommen.
Vorlage S. 596
11
BOOTSMANN.
Vorlage S. 596
12
Heisa, Kinder! Lustig, lustig, Kinder! Frisch daran! Zieht das Bramsegel ein! Passt auf des Patrons Pfeife! – Ei so blase, dass du bersten möchtest, wenn Platz genug da ist!
Vorlage S. 596
13
Alonso, Sebastian, Antonio, Ferdinand, Gonzalo und andre kommen.
Vorlage S. 596
14
ALONSO.
Vorlage S. 596
15
Guter Bootsmann, trage Sorge! Wo ist der Patron? Haltet euch brav!
Vorlage S. 596
16
BOOTSMANN.
Vorlage S. 596
17
Ich bitte Euch, bleibt unten!
Vorlage S. 596
18
ANTONIO.
Vorlage S. 596
19
Wo ist der Patron, Bootsmann?
Vorlage S. 596
20
BOOTSMANN.
Vorlage S. 596
21
Hört Ihr ihn nicht? Ihr seid uns im Wege; bleibt in der Kajüte! Ihr steht dem Sturme bei!
Vorlage S. 596
22
GONZALO.
Vorlage S. 596
23
Freund, seid doch ruhig!
Vorlage S. 596
24
BOOTSMANN.
Vorlage S. 596
25
Wenn's die See ist. Fort! Was fragen die Brausewinde nach dem Namen König? In die Kajüte! Still! Stört uns nicht!
Vorlage S. 596
26
GONZALO.
Vorlage S. 596
27
Gut, aber bedenk', wen du am Bord hast!
Vorlage S. 596
28
BOOTSMANN.
Vorlage S. 596
29
Niemand, den ich lieber habe als mich selbst. Ihr seid Rat; könnt Ihr diesen Elementen Stillschweigen gebieten und auf der Stelle Frieden stiften, so wollen wir kein Tau mehr anrühren: gebraucht nur Euer Ansehen! Wo nicht, so dankt Gott, dass Ihr so lange gelebt habt, und bereitet Euch in der Kajüte auf Euer Stündlein, wenn es schlagen sollte. – Lustig, liebe Kinder! – Aus dem Wege, sag' ich! Ab.
Vorlage S. 596
30
GONZALO.
Vorlage S. 597
31
Der Kerl gereicht mir zu großem Trost; mir deucht, er sieht nicht nach dem Ersaufen aus: er hat ein echtes Galgengesicht. Gutes Schicksal, bestehe drauf, ihn zu hängen! Mach' den Strick seines Verhängnisses zu unserm Ankertau, denn unsres hilft nicht viel. Wenn er nicht zum Hängen geboren ist, so steht es kläglich mit uns.
Vorlage S. 597
32
Alle ab.
Vorlage S. 597
33
Der Bootsmann kommt wieder.
Vorlage S. 597
34
BOOTSMANN.
Vorlage S. 597
35
Herunter mit der Bramstange! Frisch! Tiefer! Tiefer! Versucht mit dem Schönfahrsegel zu treiben!
Vorlage S. 597
36
Ein Geschrei drinnen.
Vorlage S. 597
37
Hol' der Henker das Heulen! Sie überschreien das Ungewitter und unsre Verrichtungen. –
Vorlage S. 597
38
Sebastian, Antonio und Gonzalo kommen zurück.
Vorlage S. 597
39
Doch wieder da? Was wollt ihr hier? Sollen wir's aufgeben und ersaufen? Habt ihr Lust, zu sinken?
Vorlage S. 597
40
SEBASTIAN.
Vorlage S. 597
41
Die Pest fahr' Euch in den Hals, bellender, gotteslästerlicher ‹,unchristlicher› Hund, der Ihr seid!
Vorlage S. 597
42
BOOTSMANN.
Vorlage S. 597
43
Arbeitet Ihr denn!
Vorlage S. 597
44
ANTONIO.
Vorlage S. 597
45
An den Galgen, du Hund! Du hundsföttischer, unverschämter Lärmer, wir fürchten uns weniger zu ersaufen als du.
Vorlage S. 597
46
GONZALO.
Vorlage S. 597
47
Ich stehe ihm fürs Ersaufen, wenn das Schiff auch so dünne wie eine Nußschale wäre und so leck wie eine lockre Dirne.
Vorlage S. 597
48
BOOTSMANN.
Vorlage S. 597
49
Legt das Schiff hart an den Wind! Setzt zwei Segel auf! Wieder in See! Legt ein!
Vorlage S. 597
50
Matrosen mit durchnäßten Kleidern kommen.
Vorlage S. 597
51
MATROSEN.
Vorlage S. 597
52
Wir sind verloren! Betet! sind verloren!
Vorlage S. 597
53
BOOTSMANN.
Vorlage S. 597
54
Was? Müssen wir ins kalte Bad?
Vorlage S. 597
55
GONZALO.
Vorlage S. 597
56
Der Prinz und König beten: tun wir's auch;
Vorlage S. 598
57
Wir sind in gleichem Fall.
Vorlage S. 598
58
SEBASTIAN.
Vorlage S. 598
59
Ich bin ganz wütend.
Vorlage S. 598
60
ANTONIO.
Vorlage S. 598
61
So prellen Säufer uns um unser Leben.
Vorlage S. 598
62
Der weitgemaulte Schurk'! – Lägst du ersaufend,
Vorlage S. 598
63
Zehn Fluten lang durchweicht!
Vorlage S. 598
64
GONZALO.
Vorlage S. 598
65
Er wird doch hängen,
Vorlage S. 598
66
Schwür' jeder Tropfe Wassers auch dawider
Vorlage S. 598
67
Und gähnt', ihn zu verschlingen!
Vorlage S. 598
68
Ein verworrner Lärm im Schiffsraum; »Gott sei uns gnädig! – Wir scheitern! wir scheitern! – Lebt wohl, Weib und Kinder! – Leb wohl, Bruder! – Wir scheitern! wir scheitern! wir scheitern!«
Vorlage S. 598
69
ANTONIO.
Vorlage S. 598
70
So lasst uns alle mit dem König sinken! Ab.
Vorlage S. 598
71
SEBASTIAN.
Vorlage S. 598
72
Lasst uns Abschied von ihm nehmen! Ab.
Vorlage S. 598
73
GONZALO.
Vorlage S. 598
74
Jetzt gäb' ich tausend Hufen See für einen Morgen dürren Landes: hohe Heide, braune Geniste, was es auch wäre. Der Wille droben geschehe, aber ich stürbe gern eines trocknen Todes! Ab.
Vorlage S. 598
75
Zweite Szene
Vorlage S. 598
76
Die bezauberte Insel, vor Prosperos Zelle.
Vorlage S. 598
77
Prospero und Miranda treten auf.
Vorlage S. 598
78
MIRANDA.
Vorlage S. 598
79
Wenn Eure Kunst, mein liebster Vater, so
Vorlage S. 598
80
Die wilden Wasser toben hieß, so stillt sie!
Vorlage S. 598
81
Der Himmel, scheint es, würde Schwefel regnen,
Vorlage S. 598
82
Wenn nicht die See, zur Stirn der Feste steigend,
Vorlage S. 598
83
Das Feuer löschte. Oh, ich litt mit ihnen,
Vorlage S. 598
84
Die ich so leiden sah: ein wackres Schiff,
Vorlage S. 598
85
Das sicher herrliche Geschöpfe trug,
Vorlage S. 598
86
In Stücke ganz zerschmettert! Oh, der Schrei
Vorlage S. 598
87
Ging mir ans Herz! Die Armen, sie versanken!
Vorlage S. 598
88
Wär' ich ein Gott der Macht gewesen, lieber
Vorlage S. 598
89
Hätt' ich die See versenket in den Grund,
Vorlage S. 598
90
Eh' sie das gute Schiff verschlingen dürfen
Vorlage S. 598
91
Samt allen Seelen drinnen.
Vorlage S. 598
92
PROSPERO.
Vorlage S. 598
93
Fasse dich!
Vorlage S. 598
94
Nichts mehr von Schreck! Sag deinem weichen Herzen:
Vorlage S. 599
95
Kein Leid geschah.
Vorlage S. 599
96
MIRANDA.
Vorlage S. 599
97
O Tag des Wehs!
Vorlage S. 599
98
PROSPERO.
Vorlage S. 599
99
Kein Leid.
Vorlage S. 599
100
Ich tat nichts als aus Sorge nur für dich,
Vorlage S. 599
101
Für dich, mein Teuerstes, dich, meine Tochter,
Vorlage S. 599
102
Die unbekannt ist mit sich selbst, nicht wissend,
Vorlage S. 599
103
Woher ich bin, und dass ich viel was Höhers
Vorlage S. 599
104
Als Prospero, Herr einer armen Zelle,
Vorlage S. 599
105
Und dein nicht größrer Vater.
Vorlage S. 599
106
MIRANDA.
Vorlage S. 599
107
Mehr zu wissen,
Vorlage S. 599
108
Geriet mir niemals in den Sinn.
Vorlage S. 599
109
PROSPERO.
Vorlage S. 599
110
's ist Zeit,
Vorlage S. 599
111
Dir mehr zu offenbaren. Leih' die Hand
Vorlage S. 599
112
Und nimm den Zaubermantel von mir!
Vorlage S. 599
113
Er legt den Mantel nieder.
Vorlage S. 599
114
So!
Vorlage S. 599
115
Da lieg' nun, meine Kunst! Du, trockne dir
Vorlage S. 599
116
Die Augen; sei getrost! Das grause Schauspiel
Vorlage S. 599
117
Des Schiffbruchs, so des Mitleids ganze Kraft
Vorlage S. 599
118
In dir erregt, hab' ich mit solcher Vorsicht
Vorlage S. 599
119
Durch meine Kunst so sicher angeordnet,
Vorlage S. 599
120
Dass keine Seele – nein, kein Haar gekrümmt
Vorlage S. 599
121
Ist irgendeiner Kreatur im Schiff,
Vorlage S. 599
122
Die schrein du hörtest, die du sinken sahst.
Vorlage S. 599
123
Setz' dich! Du musst nun mehr erfahren.
Vorlage S. 599
124
MIRANDA.
Vorlage S. 599
125
Öfter
Vorlage S. 599
126
Begannt Ihr mir zu sagen, wer ich bin.
Vorlage S. 599
127
Doch bracht Ihr ab, ließt mich vergebnem Forschen
Vorlage S. 599
128
Und schlosset: Wart'! Noch nicht!
Vorlage S. 599
129
PROSPERO.
Vorlage S. 599
130
Die Stund' ist da,
Vorlage S. 599
131
Ja die Minute fodert dein Gehör.
Vorlage S. 599
132
Gehorch' und merke! Kannst du dich einer Zeit
Vorlage S. 599
133
Erinnern, eh' zu dieser Zell' wir kamen?
Vorlage S. 599
134
Kaum glaub' ich, dass du's kannst: denn damals warst du
Vorlage S. 599
135
Noch nicht drei Jahr alt.
Vorlage S. 599
136
MIRANDA.
Vorlage S. 599
137
Allerdings, ich kann's.
Vorlage S. 599
138
PROSPERO.
Vorlage S. 599
139
Woran? An andern Häusern, andern Menschen?
Vorlage S. 599
140
Sag mir das Bild von irgendeinem Ding,
Vorlage S. 600
141
Das dir im Sinn geblieben.
Vorlage S. 600
142
MIRANDA.
Vorlage S. 600
143
's ist weit weg,
Vorlage S. 600
144
Und eher wie ein Traum als wie Gewissheit,
Vorlage S. 600
145
Die mein Gedächtnis aussagt. Hatt' ich nicht
Vorlage S. 600
146
Vier bis fünf Frauen einst zu meiner Wartung?
Vorlage S. 600
147
PROSPERO.
Vorlage S. 600
148
Die hatt'st du – mehr, Miranda: doch wie kömmt's,
Vorlage S. 600
149
Dass dies im Geist dir lebt? Was siehst du sonst
Vorlage S. 600
150
Im dunkeln Hintergrund und Schoß der Zeit?
Vorlage S. 600
151
Besinnst du dich auf etwas, eh' du herkamst,
Vorlage S. 600
152
So kannst du, wie du kamst.
Vorlage S. 600
153
MIRANDA.
Vorlage S. 600
154
Das tu' ich aber nicht.
Vorlage S. 600
155
PROSPERO.
Vorlage S. 600
156
Zwölf Jahr, Miranda, sind es her, zwölf Jahre,
Vorlage S. 600
157
Da war dein Vater Mailands Herzog, und
Vorlage S. 600
158
Ein mächt'ger Fürst.
Vorlage S. 600
159
MIRANDA.
Vorlage S. 600
160
Seid Ihr denn nicht mein Vater?
Vorlage S. 600
161
PROSPERO.
Vorlage S. 600
162
Ein Tugendbild war deine Mutter, und
Vorlage S. 600
163
Sie gab dich mir als Tochter, und dein Vater
Vorlage S. 600
164
War Mailands Herzog; seine einz'ge Erbin
Vorlage S. 600
165
Prinzessin, nichts Geringers.
Vorlage S. 600
166
MIRANDA.
Vorlage S. 600
167
Lieber Himmel!
Vorlage S. 600
168
Welch böser Streich, dass wir von dannen mussten.
Vorlage S. 600
169
Wie? Oder war's zum Glücke?
Vorlage S. 600
170
PROSPERO.
Vorlage S. 600
171
Beides, Liebe:
Vorlage S. 600
172
Ein böser Streich verdrängt' uns, wie du sagst,
Vorlage S. 600
173
Doch unser gutes Glück half uns hieher.
Vorlage S. 600
174
MIRANDA.
Vorlage S. 600
175
Oh, wie das Herz mir blutet, wenn ich denke,
Vorlage S. 600
176
Wie viel Beschwer ich damals Euch gemacht,
Vorlage S. 600
177
Wovon ich nichts mehr weiß! Beliebt's Euch, weiter?
Vorlage S. 600
178
PROSPERO.
Vorlage S. 600
179
Mein Bruder und dein Oheim – er hieß Antonio –
Vorlage S. 600
180
Ich bitte dich, gib Achtung! – dass ein Bruder
Vorlage S. 600
181
So treulos sein kann! – er, den ich nächst dir
Vorlage S. 600
182
Vor aller Welt geliebt und ihm die Führung
Vorlage S. 600
183
Des Landes anvertraut, das zu der Zeit
Vorlage S. 600
184
Die Krone aller Herzogtümer war,
Vorlage S. 600
185
Wie Prospero der Fürsten; dafür galt er
Vorlage S. 600
186
Der Würde nach und in den freien Künsten
Vorlage S. 600
187
Ganz ohnegleichen. Dieser nur beflissen,
Vorlage S. 601
188
Warf ich das Regiment auf meinen Bruder
Vorlage S. 601
189
Und wurde meinem Lande fremd, verzückt
Vorlage S. 601
190
Und hingerissen in geheimes Forschen.
Vorlage S. 601
191
Dein falscher Oheim – aber merkst du auf?
Vorlage S. 601
192
MIRANDA.
Vorlage S. 601
193
Mein Vater, sehr genau.
Vorlage S. 601
194
PROSPERO.
Vorlage S. 601
195
Sobald er ausgelernt, wie man Gesuche
Vorlage S. 601
196
Gewährt, wie abschlägt; wen man muss erhöhn,
Vorlage S. 601
197
Und wen als üpp'gen Schößling fällen: schuf er
Vorlage S. 601
198
Geschöpfe neu, die mir gehörten; tauschte,
Vorlage S. 601
199
Versteh' mich, oder formte neu sie. So
Vorlage S. 601
200
Hatt' er der Diener und des Dienstes Schlüssel
Vorlage S. 601
201
Und stimmte jedes Herz im Staat zur Weise,
Vorlage S. 601
202
Die seinem Ohr gefiel; war nun das Efeu,
Vorlage S. 601
203
Das meinen herzoglichen Stamm versteckt,
Vorlage S. 601
204
Das Grün mir ausgesogen. – Doch du hörst nicht.
Vorlage S. 601
205
MIRANDA.
Vorlage S. 601
206
O lieber Herr, ich tu's.
Vorlage S. 601
207
PROSPERO.
Vorlage S. 601
208
Ich bitte dich, gib Achtung!
Vorlage S. 601
209
Dass nun ich so mein zeitlich Teil versäumte,
Vorlage S. 601
210
Der Still' ergeben, mein Gemüt zu bessern
Vorlage S. 601
211
Bemüht mit dem, was, wär's nicht so geheim,
Vorlage S. 601
212
Des Volkes Schätzung überstieg', – dies weckte
Vorlage S. 601
213
In meinem falschen Bruder bösen Trieb.
Vorlage S. 601
Historische Illustration zu Der Sturm
Kontextbild zum Werk. Historische Illustration zu „Der Sturm“ — Werkbezogene Bildquelle; keine belegte Zuordnung zu der hier angezeigten einzelnen Textstelle. · Arthur Rackham · Public domain Bildquelle ↗
214
Mein Zutraun, wie ein guter Vater, zeugte
Vorlage S. 601
215
Verrat von ihm, so groß im Gegenteil
Vorlage S. 601
216
Als mein Vertraun, das keine Grenzen hatte;
Vorlage S. 601
217
Ein ungemeßner Glaube. Er, nun Herr
Vorlage S. 601
218
Nicht nur von dem, was meine Renten trugen,
Vorlage S. 601
219
Auch allem sonst, was meiner Macht gebührte –
Vorlage S. 601
220
Wie einer, bis zur Wahrheit, durchs Erzählen
Vorlage S. 601
221
Zu solchem Sünder sein Gedächtnis macht,
Vorlage S. 601
222
Dass es der eignen Lüge traut – er glaubte,
Vorlage S. 601
223
Er sei der Herzog selbst, durch seine Stellvertretung
Vorlage S. 601
224
Und freies Walten mit der Hoheit äußerm Schein
Vorlage S. 601
225
Samt jedem Vorrecht; dadurch wuchs sein Ehrgeiz –
Vorlage S. 601
226
Hörst du?
Vorlage S. 601
227
MIRANDA.
Vorlage S. 601
228
Herr, die Geschichte könnte Taubheit heilen.
Vorlage S. 601
229
PROSPERO.
Vorlage S. 601
230
Um keine Scheid'wand zwischen dieser Rolle
Vorlage S. 601
231
Und dem zu sehn, für welchen er sie spielte,
Vorlage S. 602
232
Nimmt er sich vor, der unumschränkte Mailand
Vorlage S. 602
233
Durchaus zu sein. Mich armen Mann – mein Büchersaal
Vorlage S. 602
234
War Herzogtums genug –, für weltlich Regiment
Vorlage S. 602
235
Hält er mich ungeschickt; verbündet sich
Vorlage S. 602
236
(So lechzt' er nach Gewalt) mit Napels König,
Vorlage S. 602
237
Tribut zu zahlen, Huldigung zu tun,
Vorlage S. 602
238
Den Fürstenhut der Krone zu verpflichten,
Vorlage S. 602
239
Sein freies Herzogtum – ach, armes Mailand! –
Vorlage S. 602
240
Zu schnödem Dienst zu beugen.
Vorlage S. 602
241
MIRANDA.
Vorlage S. 602
242
Guter Himmel!
Vorlage S. 602
243
PROSPERO.
Vorlage S. 602
244
Hör', was er sich bedungen, und den Ausgang:
Vorlage S. 602
245
Dann sag mir, ob das wohl ein Bruder war.
Vorlage S. 602
246
MIRANDA.
Vorlage S. 602
247
Ich sündigte, wenn ich von Eurer Mutter
Vorlage S. 602
248
Nicht würdig dächte: mancher edle Schoß
Vorlage S. 602
249
Trug schlechte Söhne schon.
Vorlage S. 602
250
PROSPERO.
Vorlage S. 602
251
Nun die Bedingung.
Vorlage S. 602
252
Der König Napels, mein geschworner Feind,
Vorlage S. 602
253
Horcht dem Gesuche meines Bruders: nämlich
Vorlage S. 602
254
Er sollte, gegen die versprochnen Punkte
Vorlage S. 602
255
Von Lehnspflicht, und ich weiß nicht wie viel Zins,
Vorlage S. 602
256
Mich und die Meinen gleich vom Herzogtum
Vorlage S. 602
257
Austilgen und zu Lehn das schöne Mailand
Vorlage S. 602
258
Samt allen Würden meinem Bruder geben.
Vorlage S. 602
259
Drauf, als man ein Verräterheer geworben,
Vorlage S. 602
260
In einer Nacht, erkoren zu der Tat,
Vorlage S. 602
261
Schloß nun Antonio Mailands Tore auf,
Vorlage S. 602
262
Und in der mitternächt'gen Stille rissen
Vorlage S. 602
263
Die Diener seines Anschlags uns hinweg,
Vorlage S. 602
264
Mich und dich weinend Kind.
Vorlage S. 602
265
MIRANDA.
Vorlage S. 602
266
Ach, welch ein Jammer!
Vorlage S. 602
267
Ich, die vergessen, wie ich damals weinte,
Vorlage S. 602
268
Bewein' es jetzt aufs neu'; es ist ein Wink,
Vorlage S. 602
269
Der Tränen mir erpreßt.
Vorlage S. 602
270
PROSPERO.
Vorlage S. 602
271
Hör' noch ein wenig,
Vorlage S. 602
272
Dann bring' ich dich auf das Geschäft, das jetzt
Vorlage S. 602
273
Uns vorliegt, ohne welches die Geschichte
Vorlage S. 602
274
Sehr unnütz wär'.
Vorlage S. 602
275
MIRANDA.
Vorlage S. 602
276
Warum nicht brachten sie
Vorlage S. 603
277
Zur Stund' uns um?
Vorlage S. 603
278
PROSPERO.
Vorlage S. 603
279
Ja, Mädchen, gut gefragt!
Vorlage S. 603
280
Das Vor'ge heischt den Zweifel. Kind, sie wagten's nicht
Vorlage S. 603
281
(So treue Liebe trug das Volk zu mir),
Vorlage S. 603
282
Der Tat solch blutig Siegel aufzudrücken,
Vorlage S. 603
283
Und schminkten schöner den verruchten Zweck.
Vorlage S. 603
284
Sie rissen uns an eines Schiffleins Bord,
Vorlage S. 603
285
Dann ein paar Meilen seewärts; nahmen dort
Vorlage S. 603
286
Ein faul Geripp' von Boot, ganz abgetakelt,
Vorlage S. 603
287
Kein Mast noch Segel; selbst die Ratzen hatten's
Vorlage S. 603
288
Aus Furcht geräumt: da laden sie uns aus,
Vorlage S. 603
289
Zu weinen ins Gebrüll der See, zu seufzen
Vorlage S. 603
290
Den Winden, deren Mitleid, wieder seufzend,
Vorlage S. 603
291
Nur liebend weh uns tat.
Vorlage S. 603
292
MIRANDA.
Vorlage S. 603
293
Ach, welche Not
Vorlage S. 603
294
Macht' ich Euch damals!
Vorlage S. 603
295
PROSPERO.
Vorlage S. 603
296
Oh, ein Cherubim
Vorlage S. 603
297
Warst du, der mich erhielt! Du lächeltest,
Vorlage S. 603
298
Beseelt mit Unerschrockenheit vom Himmel,
Vorlage S. 603
299
Wann ich, die See mit salzen Tropfen füllend,
Vorlage S. 603
300
Ächzt' unter meiner Last; und das verlieh
Vorlage S. 603
301
Mir widersteh'nde Kraft, um auszuhalten,
Vorlage S. 603
302
Was auch mir widerführ'.
Vorlage S. 603
303
MIRANDA.
Vorlage S. 603
304
Wie kamen wir an Land?
Vorlage S. 603
305
PROSPERO.
Vorlage S. 603
306
Durch Gottes Lenkung.
Vorlage S. 603
307
Wir hatten etwas Speis' und frisches Wasser,
Vorlage S. 603
308
Das uns ein edler Neapolitaner,
Vorlage S. 603
309
Gonzalo, zum Vollbringer dieses Plans
Vorlage S. 603
310
Ernannt, aus Mitleid gab, nebst reichen Kleidern,
Vorlage S. 603
311
Auch Leinwand, Zeug und allerlei Gerät,
Vorlage S. 603
312
Das viel seitdem genützt: so, aus Leutseligkeit,
Vorlage S. 603
313
Da ihm bekannt, ich liebe meine Bücher,
Vorlage S. 603
314
Gab er mir Bänd' aus meinem Büchersaal,
Vorlage S. 603
315
Mehr wert mir als mein Herzogtum.
Vorlage S. 603
316
MIRANDA.
Vorlage S. 603
317
O könnt' ich
Vorlage S. 603
318
Den Mann je sehen!
Vorlage S. 603
319
PROSPERO.
Vorlage S. 603
320
Jetzt erheb' ich mich.
Vorlage S. 603
321
Bleib' still und hör' das Ende unsrer Seenot:
Vorlage S. 604
322
Zu diesem Eiland kamen wir, und hier
Vorlage S. 604
323
Hab' ich, dein Meister, weiter dich gebracht,
Vorlage S. 604
324
Als andre Fürsten können, bei mehr Muße
Vorlage S. 604
325
Zu eitler Lust und minder treuen Lehrern.
Vorlage S. 604
326
MIRANDA.
Vorlage S. 604
327
Der Himmel lohn' Euch das! Und nun, ich bitt' Euch
Vorlage S. 604
328
(Denn stets noch tobt mir's im Gemüt): Warum
Vorlage S. 604
329
Erregtet Ihr den Sturm?
Vorlage S. 604
330
PROSPERO.
Vorlage S. 604
331
So viel noch wisse:
Vorlage S. 604
332
Durch seltne Schickung hat das güt'ge Glück,
Vorlage S. 604
333
Jetzt meine werte Herrin, meine Feinde
Vorlage S. 604
334
An diesen Strand gebracht; mir zeigt die Kunde
Vorlage S. 604
335
Der Zukunft an, es hänge mein Zenit
Vorlage S. 604
336
An einem günst'gen Stern: versäum' ich's jetzt
Vorlage S. 604
337
Und buhl' um dessen Einfluss nicht, so richtet
Vorlage S. 604
338
Mein Glück sich nie mehr auf. – Hier lass dein Fragen.
Vorlage S. 604
339
Dich schläfert: diese Müdigkeit ist gut,
Vorlage S. 604
340
Und gib ihr nach! – Ich weiß, du kannst nicht anders.
Vorlage S. 604
341
Miranda schläft.
Vorlage S. 604
342
Herbei, mein Diener! Komm! Ich bin bereit.
Vorlage S. 604
343
Nah' dich, mein Ariel! Komm!
Vorlage S. 604
344
Ariel kommt.
Vorlage S. 604
345
ARIEL.
Vorlage S. 604
346
Heil, großer Meister! Heil dir, weiser Herr!
Vorlage S. 604
347
Ich komme, deinen Winken zu begegnen.
Vorlage S. 604
348
Sei's Fliegen, Schwimmen, in das Feuer tauchen,
Vorlage S. 604
349
Auf krausen Wolken fahren: schalte nur
Vorlage S. 604
350
Durch dein gewaltig Wort mit Ariel
Vorlage S. 604
351
Und allen seinen Kräften.
Vorlage S. 604
352
PROSPERO.
Vorlage S. 604
353
Hast du, Geist,
Vorlage S. 604
354
Genau den Sturm vollbracht, den ich dir auftrug?
Vorlage S. 604
355
ARIEL.
Vorlage S. 604
356
In jedem Punkt. Ich enterte das Schiff
Vorlage S. 604
357
Des Königs; jetzt am Schnabel, jetzt im Bauch,
Vorlage S. 604
358
Auf dem Verdeck, in jeglicher Kajüte
Vorlage S. 604
359
Flammt' ich Entsetzen; bald zerteilt' ich mich
Vorlage S. 604
360
Und brannt' an vielen Stellen; auf dem Mast,
Vorlage S. 604
361
An Stang' und Bugspriet flammt' ich abgesondert,
Vorlage S. 604
362
Floß dann in eins. Zeus' Blitze, die Verkünder
Vorlage S. 604
363
Des schreckbar'n Donnerschlags, sind schneller nicht
Vorlage S. 605
364
Und Blick-entrinnender; das Feu'r, die Stöße
Vorlage S. 605
365
Von schweflichtem Gekrach, sie stürmten, schien's,
Vorlage S. 605
366
Auf den gewaltigen Neptun und machten
Vorlage S. 605
367
Erbeben seine kühnen Wogen, ja
Vorlage S. 605
368
Den furchtbar'n Dreizack wanken.
Vorlage S. 605
369
PROSPERO.
Vorlage S. 605
370
Mein wackrer Geist! –
Vorlage S. 605
371
Wer war so fest, so standhaft, dem der Aufruhr
Vorlage S. 605
372
Nicht die Vernunft verwirrte?
Vorlage S. 605
373
ARIEL.
Vorlage S. 605
374
Keine Seele,
Vorlage S. 605
375
Die nicht ein Fieber gleich den Tollen fühlte
Vorlage S. 605
376
Und Streiche der Verzweiflung übte. Alle,
Vorlage S. 605
377
Bis auf das Seevolk, sprangen in die schäum'ge Flut
Vorlage S. 605
378
Und flohn das Schiff, jetzt eine Glut durch mich.
Vorlage S. 605
379
Der Sohn des Königs, Ferdinand, sein Haar
Vorlage S. 605
380
Emporgesträubt wie Binsen, nicht wie Haar,
Vorlage S. 605
381
Sprang vor den andern, schrie: »Die Höll' ist ledig,
Vorlage S. 605
382
Und alle Teufel hier!«
Vorlage S. 605
383
PROSPERO.
Vorlage S. 605
384
Ei, lieber Geist!
Vorlage S. 605
385
Dies war doch nah beim Strand?
Vorlage S. 605
386
ARIEL.
Vorlage S. 605
387
Ganz dicht, mein Meister!
Vorlage S. 605
388
PROSPERO.
Vorlage S. 605
389
Sie sind doch unversehrt?
Vorlage S. 605
390
ARIEL.
Vorlage S. 605
391
Kein Haar gekrümmt,
Vorlage S. 605
392
Kein Fleck an den sie tragenden Gewändern,
Vorlage S. 605
393
Die frischer wie zuvor. Wie du mich hießest,
Vorlage S. 605
394
Zerstreut' ich sie in Rotten auf der Insel.
Vorlage S. 605
395
Den Sohn des Königs landet' ich für sich
Vorlage S. 605
396
Und ließ ihn dort, die Luft mit Seufzern kühlend:
Vorlage S. 605
397
In einem öden Winkel sitzt er, schlingt
Vorlage S. 605
398
Betrübt die Arme so.
Vorlage S. 605
399
PROSPERO.
Vorlage S. 605
400
Was machtest du,
Vorlage S. 605
401
Sag, mit dem Schiff des Königs, den Matrosen,
Vorlage S. 605
402
Der Flotte ganzem Rest?
Vorlage S. 605
403
ARIEL.
Vorlage S. 605
404
Still liegt im Hafen
Vorlage S. 605
405
Des Königs Schiff in tiefer Bucht, allwo
Vorlage S. 605
406
Du einst um Mitternacht mich aufriefst, Tau
Vorlage S. 605
407
Zu holen von den stürmischen Bermudas;
Vorlage S. 605
408
Das Seevolk sämtlich in den Raum gepackt,
Vorlage S. 605
409
Wo ich durch Zauber nebst bestand'ner Müh'
Vorlage S. 606
410
Sie schlafend ließ; der Rest der Flotte endlich,
Vorlage S. 606
411
Den ich zerstreut, hat wieder sich vereint
Vorlage S. 606
412
Und kehrt nun auf der Mittelländ'schen Welle
Vorlage S. 606
413
Voll Trauer heim nach Napel,
Vorlage S. 606
414
Der Meinung, dass sie scheitern sahn das Schiff
Vorlage S. 606
415
Des Königs und sein hohes Haupt versinken.
Vorlage S. 606
416
PROSPERO.
Vorlage S. 606
417
Dein Auftrag, Ariel. ist genau erfüllt,
Vorlage S. 606
418
Doch gibt's noch mehr zu tun. Was ist's am Tage?
Vorlage S. 606
419
ARIEL.
Vorlage S. 606
420
Schon über Mittagszeit.
Vorlage S. 606
421
PROSPERO.
Vorlage S. 606
422
Zwei Stundengläser
Vorlage S. 606
423
Aufs wenigste. Die Zeit von hier bis sechs
Vorlage S. 606
424
Bedürfen wir zum kostbarsten Gebrauch.
Vorlage S. 606
425
ARIEL.
Vorlage S. 606
426
Mehr Arbeit noch? Da du mir Mühe gibst,
Vorlage S. 606
Historische Illustration zu Der Sturm
Kontextbild zum Werk. Historische Illustration zu „Der Sturm“ — Werkbezogene Bildquelle; keine belegte Zuordnung zu der hier angezeigten einzelnen Textstelle. · Arthur Rackham · Public domain Bildquelle ↗
427
So lass mich dich an dein Versprechen mahnen,
Vorlage S. 606
428
Das mir noch nicht erfüllt ist.
Vorlage S. 606
429
PROSPERO.
Vorlage S. 606
430
Seht mir! Mürrisch?
Vorlage S. 606
431
Was kannst du denn verlangen?
Vorlage S. 606
432
ARIEL.
Vorlage S. 606
433
Meine Freiheit.
Vorlage S. 606
434
PROSPERO.
Vorlage S. 606
435
Eh' deine Zeit noch um? Kein Wort!
Vorlage S. 606
436
ARIEL.
Vorlage S. 606
437
O bitte!
Vorlage S. 606
438
Bedenk', ich hab' dir braven Dienst getan;
Vorlage S. 606
439
Ich log dir nie was vor, versah dir nichts,
Vorlage S. 606
440
Und murrt' und schmollte niemals. Du versprachst mir
Vorlage S. 606
441
Ein volles Jahr Erlass.
Vorlage S. 606
442
PROSPERO.
Vorlage S. 606
443
Vergisst du denn,
Vorlage S. 606
444
Von welcher Qual ich dich befreite?
Vorlage S. 606
445
ARIEL.
Vorlage S. 606
446
Nein.
Vorlage S. 606
447
PROSPERO.
Vorlage S. 606
448
Ja doch, und achtest groß es, zu betreten
Vorlage S. 606
449
Der salzen Tiefe Schlamm,
Vorlage S. 606
450
Zu rennen auf des Nordens scharfem Wind,
Vorlage S. 606
451
Mein Werk zu schaffen in der Erde Adern,
Vorlage S. 606
452
Wann sie von Froste starrt.
Vorlage S. 606
453
ARIEL.
Vorlage S. 606
454
Fürwahr nicht, Herr.
Vorlage S. 606
455
PROSPERO.
Vorlage S. 606
456
Du lügst, boshaftes Ding! Vergaßest du
Vorlage S. 606
457
Die Hexe Sycorax, die Neid und Alter
Vorlage S. 606
458
Gekrümmt in einen Reif? Vergaßt du sie?
Vorlage S. 606
459
ARIEL.
Vorlage S. 606
460
Nein, Herr.
Vorlage S. 606
461
PROSPERO.
Vorlage S. 607
462
Ja, sag' ich. Sprich, wo war sie her?
Vorlage S. 607
463
ARIEL.
Vorlage S. 607
464
Aus Algier, Herr.
Vorlage S. 607
465
PROSPERO.
Vorlage S. 607
466
Ha, so? Ich muss dir einmal
Vorlage S. 607
467
In jedem Mond vorhalten, was du bist;
Vorlage S. 607
468
Denn du vergisst es. Die verruchte Hexe,
Vorlage S. 607
469
Die Sycorax, ward für unzähl'ge Frevel
Vorlage S. 607
470
Und Zauberei'n, wovor ein menschlich Ohr
Vorlage S. 607
471
Erschrecken muss, von Algier, wie du weißt,
Vorlage S. 607
472
Verbannt; um eines willen, das sie tat,
Vorlage S. 607
473
Verschonten sie ihr Leben. Ist's nicht wahr?
Vorlage S. 607
474
ARIEL.
Vorlage S. 607
475
Ja, Herr.
Vorlage S. 607
476
PROSPERO.
Vorlage S. 607
477
Die Unholdin ward schwanger hergebracht.
Vorlage S. 607
478
Hier ließen sie die Schiffer. Du, mein Sklav'
Vorlage S. 607
479
(So sagst du selbst aus), warst ihr Diener damals.
Vorlage S. 607
480
Allein da du, ein allzuzarter Geist,
Vorlage S. 607
481
Ihr schnödes fleischliches Geheiß zu tun,
Vorlage S. 607
482
Dich ihrem großen Werk entzogst, verschloss sie
Vorlage S. 607
483
Mit ihrer stärkern Diener Hülfe dich,
Vorlage S. 607
484
In ihrer höchsten unbezähmbar'n Wut,
Vorlage S. 607
485
In einer Fichte Spalt; ein Dutzend Jahre
Vorlage S. 607
486
Hielt diese Kluft dich peinlich eingeklemmt.
Vorlage S. 607
487
Sie starb in dieser Zeit und ließ dich da,
Vorlage S. 607
488
Wo du Gestöhn ausstießest, unablässig,
Vorlage S. 607
489
Wie Mühlenräder klappern. Damals zierte
Vorlage S. 607
490
(Bis auf ein scheckig Wechselbalg, den Sohn,
Vorlage S. 607
491
Den sie hier warf) noch menschliche Gestalt
Vorlage S. 607
492
Dies Eiland nicht.
Vorlage S. 607
493
ARIEL.
Vorlage S. 607
494
Ja, Caliban, ihr Sohn.
Vorlage S. 607
495
PROSPERO.
Vorlage S. 607
496
So sag' ich, dummes Ding! Der Caliban,
Vorlage S. 607
497
Der jetzt mir dienstbar ist. Du weißt am besten,
Vorlage S. 607
498
In welcher Marter ich dich fand. Dein Ächzen
Vorlage S. 607
499
Durchdrang der nie gezähmten Bären Brust
Vorlage S. 607
500
Und machte Wölfe heulen; eine Marter
Vorlage S. 607
501
War's für Verdammte, welche Sycorax
Vorlage S. 607
502
Nicht wieder lösen konnte: meine Kunst,
Vorlage S. 607
503
Als ich hieher kam und dich hörte, hieß
Vorlage S. 607
504
Die Fichte gähnen und heraus dich lassen.
Vorlage S. 607
505
ARIEL.
Vorlage S. 607
506
Ich dank' dir, Meister.
Vorlage S. 607
507
PROSPERO.
Vorlage S. 607
508
Wenn du mehr noch murrst,
Vorlage S. 608
509
So will ich einen Eichbaum spalten und
Vorlage S. 608
510
Dich in sein knot'ges Eingeweide keilen,
Vorlage S. 608
511
Bis du zwölf Winter durchgeheult.
Vorlage S. 608
512
ARIEL.
Vorlage S. 608
513
Verzeih'!
Vorlage S. 608
514
Ich will mich ja Befehlen fügen, Herr,
Vorlage S. 608
515
Und ferner zierlich spüken.
Vorlage S. 608
516
PROSPERO.
Vorlage S. 608
517
Tu' das, und in zwei Tagen
Vorlage S. 608
518
Entlass' ich dich.
Vorlage S. 608
519
ARIEL.
Vorlage S. 608
520
Das sprach mein edler Meister.
Vorlage S. 608
521
Was soll ich tun? O sag, was soll ich tun?
Vorlage S. 608
522
PROSPERO.
Vorlage S. 608
523
Geh, werde gleich 'ner Nymphe! Dich erkenne
Vorlage S. 608
524
Nur mein und dein Gesicht: sei unsichtbar
Vorlage S. 608
525
Für jedes Auge sonst. Nimm diese Bildung
Vorlage S. 608
526
Und komm darin zurück. Geh! Fort! mit Eile!
Vorlage S. 608
527
Ariel ab.
Vorlage S. 608
528
Erwach', mein Herz! Erwach'! Hast wohl geschlafen:
Vorlage S. 608
529
Erwach'!
Vorlage S. 608
530
MIRANDA.
Vorlage S. 608
531
Das Wunderbare der Geschichte
Vorlage S. 608
532
Befing mit Schlaf mich.
Vorlage S. 608
533
PROSPERO.
Vorlage S. 608
534
Schüttl' ihn ab! Komm, lass uns
Vorlage S. 608
535
Zu Caliban, dem Sklaven, gehn, der nie
Vorlage S. 608
536
Uns freundlich Antwort gibt.
Vorlage S. 608
537
MIRANDA.
Vorlage S. 608
538
Er ist ein Bösewicht,
Vorlage S. 608
539
Den ich nicht ansehn mag.
Vorlage S. 608
540
PROSPERO.
Vorlage S. 608
541
Doch, wie's nun steht,
Vorlage S. 608
542
Ist er uns nötig; denn er macht uns Feuer,
Vorlage S. 608
543
Holt unser Holz, verrichtet mancherlei,
Vorlage S. 608
544
Das Nutzen schafft. He, Sklave! Caliban!
Vorlage S. 608
545
Du Erdkloß, sprich!
Vorlage S. 608
546
CALIBAN
Vorlage S. 608
547
drinnen.
Vorlage S. 608
548
's ist Holz genug im Hause.
Vorlage S. 608
549
PROSPERO.
Vorlage S. 608
550
Heraus! sag' ich: es gibt noch andre Arbeit.
Vorlage S. 608
551
Schildkröte, komm! Wann wird's?
Vorlage S. 608
552
Ariel kommt zurück in Gestalt einer Wassernymphe.
Vorlage S. 608
553
Ach, schönes Luftbild! Schmucker Ariel,
Vorlage S. 608
554
Hör' insgeheim!
Vorlage S. 608
555
ARIEL.
Vorlage S. 608
556
Mein Fürst, es soll geschehen.
Vorlage S. 608
557
Ab.
Vorlage S. 608
558
PROSPERO.
Vorlage S. 608
559
Du gift'ger Sklav', gezeugt vom Teufel selbst
Vorlage S. 609
560
Mit deiner bösen Mutter! Komm heraus!
Vorlage S. 609
561
Caliban kommt.
Vorlage S. 609
562
CALIBAN.
Vorlage S. 609
563
So böser Tau, als meine Mutter je
Vorlage S. 609
564
Von faulem Moor mit Rabenfedern strich,
Vorlage S. 609
565
Fall' auf euch zwei! Ein Südwest blas' euch an
Vorlage S. 609
566
Und deck' euch ganz mit Schwären!
Vorlage S. 609
567
PROSPERO.
Vorlage S. 609
568
Dafür, verlaß dich drauf, sollst du zu Nacht
Vorlage S. 609
569
In Krämpfen liegen, Seitenstiche haben,
Vorlage S. 609
570
Die dir den Odem hemmen; Igel sollen
Vorlage S. 609
571
Die Nachtzeit durch, wo sie sich rühren dürfen,
Vorlage S. 609
572
An dir sich üben; zwicken soll dich's dicht
Vorlage S. 609
573
Wie Honigzellen, jeder Zwick mehr stechen
Vorlage S. 609
574
Als Bienen, die sie baun.
Vorlage S. 609
575
CALIBAN.
Vorlage S. 609
576
Ich muss zu Mittag essen. Dieses Eiland
Vorlage S. 609
577
Ist mein, von meiner Mutter Sycorax,
Vorlage S. 609
578
Das du mir wegnimmst. Wie du erstlich kamst,
Vorlage S. 609
579
Da streicheltest du mich und hielt'st auf mich,
Vorlage S. 609
580
Gabst Wasser mir mit Beeren drein und lehrtest
Vorlage S. 609
581
Das große Licht mich nennen und das kleine,
Vorlage S. 609
582
Die brennen tags und nachts; da liebt' ich dich
Vorlage S. 609
583
Und wies dir jede Eigenschaft der Insel:
Vorlage S. 609
584
Salzbrunnen, Quellen, fruchtbar Land und dürres.
Vorlage S. 609
585
Fluch, dass ich's tat, mir! Alle Zauberei
Vorlage S. 609
586
Der Sycorax, Molch, Schröter, Fledermaus befall' Euch!
Vorlage S. 609
587
Denn ich bin, was Ihr habt an Untertanen,
Vorlage S. 609
588
Mein eigner König sonst; und stallt mich hier
Vorlage S. 609
589
In diesen harten Fels, derweil Ihr mir
Vorlage S. 609
590
Den Rest des Eilands wehrt.
Vorlage S. 609
591
PROSPERO.
Vorlage S. 609
592
Du lügnerischer Sklav',
Vorlage S. 609
593
Der Schläge fühlt, nicht Güte! Ich verpflegte,
Vorlage S. 609
594
Kot wie du bist, dich menschlich; nahm dich auf
Vorlage S. 609
595
In meiner Zell', bis du versucht zu schänden
Vorlage S. 609
596
Die Ehre meines Kindes.
Vorlage S. 609
597
CALIBAN.
Vorlage S. 609
598
Ho, ho! Ich wollt', es wär' geschehn. Du kamst
Vorlage S. 609
599
Mir nur zuvor, ich hätte sonst die Insel
Vorlage S. 609
600
Mit Calibans bevölkert.
Vorlage S. 609
601
PROSPERO.
Vorlage S. 609
602
Schnöder Sklav',
Vorlage S. 610
603
In welchem keine Spur des Guten haftet,
Vorlage S. 610
604
Zu allem Bösen fähig! Ich erbarmte
Vorlage S. 610
605
Mich deiner, gab mir Müh', zum Sprechen dich
Vorlage S. 610
606
Zu bringen, lehrte jede Stunde dir
Vorlage S. 610
607
Dies oder jenes. Da du, Wilder, selbst
Vorlage S. 610
608
Nicht wusstest, was du wolltest, sondern nur
Vorlage S. 610
609
Höchst viehisch kollertest, versah ich dich
Vorlage S. 610
610
Mit Worten, deine Meinung kund zu tun.
Vorlage S. 610
611
Doch deiner niedern Art, obwohl du lerntest,
Vorlage S. 610
612
Hing etwas an, das edlere Naturen
Vorlage S. 610
613
Nicht um sich leiden konnten: darum wardst du
Vorlage S. 610
614
Verdienterweis' in diesen Fels gesperrt,
Vorlage S. 610
615
Der du noch mehr verdient als ein Gefängnis.
Vorlage S. 610
616
CALIBAN.
Vorlage S. 610
617
Ihr lehrtet Sprache mir, und mein Gewinn
Vorlage S. 610
618
Ist, dass ich weiß zu fluchen. Hol' die Pest Euch
Vorlage S. 610
619
Fürs Lehren Eurer Sprache!
Vorlage S. 610
620
PROSPERO.
Vorlage S. 610
621
Fort, Hexenbrut!
Vorlage S. 610
622
Schaff Holz her, und sei hurtig, rat' ich dir,
Vorlage S. 610
623
Um andres noch zu leisten! Zuckst du, Unhold?
Vorlage S. 610
624
Wenn du versäumest oder ungern tust,
Vorlage S. 610
625
Was ich befehle, foltr' ich dich mit Gichtern,
Vorlage S. 610
626
Füll' dein Gebein mit Schmerzen, mach' dich brüllen,
Vorlage S. 610
627
Dass Bestien zittern vor dem Lärm.
Vorlage S. 610
628
CALIBAN.
Vorlage S. 610
629
Nein, bitte!
Vorlage S. 610
630
Beiseit.
Vorlage S. 610
631
Ich muss gehorchen; seine Kunst bezwänge
Vorlage S. 610
632
Wohl meiner Mutter Gott, den Setebos,
Vorlage S. 610
633
Und macht' ihn zum Vasallen.
Vorlage S. 610
634
PROSPERO.
Vorlage S. 610
635
Fort denn, Sklav'!
Vorlage S. 610
636
Caliban ab.
Vorlage S. 610
637
Ariel kommt unsichtbar, spielend und singend. Ferdinand folgt ihm.
Vorlage S. 610
638
Ariels Lied
Vorlage S. 610
Historische Darstellung von William Shakespeare
Kontextbild zum Werk. Historische Darstellung von William Shakespeare — Spätere künstlerische Darstellung; kein gesichertes Bildnis aus dem Leben. · Martin Droeshout · Public domain Bildquelle ↗
639
ARIEL.
Vorlage S. 610
640
Kommt auf diesen gelben Strand!
Vorlage S. 610
641
Fügt Hand in Hand!
Vorlage S. 610
642
Wann ihr euch geküsst, verneigt
Vorlage S. 610
643
(Die See nun schweigt):
Vorlage S. 610
644
Hier und dort behende springt,
Vorlage S. 610
645
Und den Chor, ihr Geister, singt!
Vorlage S. 611
646
Horch! Horch!
Vorlage S. 611
647
ZERSTREUTE STIMMEN.
Vorlage S. 611
648
Wau! Wau!
Vorlage S. 611
649
Es bellt der Hund:
Vorlage S. 611
650
ZERSTREUTE STIMMEN.
Vorlage S. 611
651
Wau! Wau!
Vorlage S. 611
652
Horch! Horch!
Vorlage S. 611
653
Der Hahn tut seine Wache kund,
Vorlage S. 611
654
Er kräht: Kikiriki!
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655
FERDINAND.
Vorlage S. 611
656
Wo ist wohl die Musik? In der Luft? Auf Erden? –
Vorlage S. 611
657
Sie spielt nicht mehr: – sie dienet einem Gott
Vorlage S. 611
658
Der Insel sicherlich. Ich saß am Strand
Vorlage S. 611
659
Und weint' aufs neu' den König, meinen Vater:
Vorlage S. 611
660
Da schlich sie zu mir über die Gewässer
Vorlage S. 611
661
Und lindert' ihre Wut und meinen Schmerz
Vorlage S. 611
662
Mit süßer Melodie; dann folgt' ich ihr,
Vorlage S. 611
663
Sie zog vielmehr mich nach. Nun ist sie fort;
Vorlage S. 611
664
Da hebt sie wieder an.
Vorlage S. 611
665
ARIEL
Vorlage S. 611
666
singt.
Vorlage S. 611
667
Fünf Faden tief liegt Vater dein:
Vorlage S. 611
668
Sein Gebein wird zu Korallen;
Vorlage S. 611
669
Perlen sind die Augen sein:
Vorlage S. 611
670
Nichts an ihm, das soll verfallen,
Vorlage S. 611
671
Das nicht wandelt Meereshut
Vorlage S. 611
672
In ein reich und seltnes Gut.
Vorlage S. 611
673
Nymphen läuten stündlich ihm,
Vorlage S. 611
674
Da horch! ihr Glöcklein – Bim! Bim! Bim!
Vorlage S. 611
675
CHOR.
Vorlage S. 611
676
Bim! Bim! Bim!
Vorlage S. 611
677
FERDINAND.
Vorlage S. 611
678
Das Liedlein spricht von meinem toten Vater.
Vorlage S. 611
679
Dies ist kein sterblich Tun; der Ton gehört
Vorlage S. 611
680
Der Erde nicht: jetzt hör' ich droben ihn.
Vorlage S. 611
681
PROSPERO.
Vorlage S. 611
682
Zieh' deiner Augen Fransenvorhang auf
Vorlage S. 611
683
Und sag, was siehst du dort?
Vorlage S. 611
684
MIRANDA.
Vorlage S. 611
685
Was ist's? Ein Geist?
Vorlage S. 611
686
O Himmel, wie's umherschaut! Glaubt mir, Vater,
Vorlage S. 611
687
's ist herrlich von Gestalt; doch ist's ein Geist.
Vorlage S. 611
688
PROSPERO.
Vorlage S. 611
689
Nein, Kind, es isst und trinkt, hat solche Sinne
Vorlage S. 611
690
Wie wir ganz so. Der Knabe, den du siehst,
Vorlage S. 611
691
War bei dem Schiffbruch, und entstellt' ihn Gram,
Vorlage S. 611
692
Der Schönheit Wurm, nicht, nenntest du mit Recht
Vorlage S. 611
693
Ihn wohlgebildet. Er verlor die Freunde
Vorlage S. 612
694
Und schweift umher nach ihnen.
Vorlage S. 612
695
MIRANDA.
Vorlage S. 612
696
Nennen möcht' ich
Vorlage S. 612
697
Ein göttlich Ding ihn: nichts Natürliches
Vorlage S. 612
698
Sah ich so edel je.
Vorlage S. 612
699
PROSPERO
Vorlage S. 612
700
beiseit.
Vorlage S. 612
701
Ich seh', es geht
Vorlage S. 612
702
Nach Herzenswunsch. Geist! lieber Geist! Dafür
Vorlage S. 612
703
Wirst in zwei Tagen frei.
Vorlage S. 612
704
FERDINAND.
Vorlage S. 612
705
Gewiss die Göttin,
Vorlage S. 612
706
Der die Musik dient. – Gönnet meinem Wunsch
Vorlage S. 612
707
Zu wissen, ob Ihr wohnt auf dieser Insel;
Vorlage S. 612
708
Wollt Anleitung mir geben, wie ich hier
Vorlage S. 612
709
Mich muss betragen; meiner Bitten erste,
Vorlage S. 612
710
Zuletzt gesagt, ist diese: schönes Wunder,
Vorlage S. 612
711
Seid Ihr ein Mädchen oder nicht?
Vorlage S. 612
712
MIRANDA.
Vorlage S. 612
713
Kein Wunder,
Vorlage S. 612
714
Doch sicherlich ein Mädchen.
Vorlage S. 612
715
FERDINAND.
Vorlage S. 612
716
Meine Sprache! Himmel!
Vorlage S. 612
717
Ich bin der Höchste derer, die sie reden,
Vorlage S. 612
718
Wär' ich, wo man sie spricht.
Vorlage S. 612
719
PROSPERO.
Vorlage S. 612
720
Der Höchste? Wie?
Vorlage S. 612
721
Was wärst du, hörte dich der König Napels?
Vorlage S. 612
722
FERDINAND.
Vorlage S. 612
723
Ein Wesen, wie ich jetzo bin, erstaunt,
Vorlage S. 612
724
Dass du von Napel redest. Er vernimmt mich;
Vorlage S. 612
725
Ich weine, dass er's tut; ich selbst bin Napel
Vorlage S. 612
726
Und sah mit meinen Augen, ohne Ebbe
Vorlage S. 612
727
Seitdem, den König, meinen Vater, sinken.
Vorlage S. 612
728
MIRANDA.
Vorlage S. 612
729
O welch ein Jammer!
Vorlage S. 612
730
FERDINAND.
Vorlage S. 612
731
Ja glaubt es mir, samt allen seinen Edlen,
Vorlage S. 612
732
Der Herzog Mailands und sein guter Sohn
Vorlage S. 612
733
Auch unter dieser Zahl.
Vorlage S. 612
734
PROSPERO.
Vorlage S. 612
735
Der Herzog Mailands
Vorlage S. 612
736
Und seine beßre Tochter könnten leicht
Vorlage S. 612
737
Dich wider legen, wär' es an der Zeit. –
Vorlage S. 612
738
Beiseit.
Vorlage S. 612
739
Beim ersten Anblick tauschten sie die Augen.
Vorlage S. 612
740
Mein zarter Ariel, für diesen Dienst
Vorlage S. 612
741
Entlass' ich dich. – Ein Wort, mein Herr! Ich fürchte,
Vorlage S. 612
742
Ihr habt Euch selbst zu nah getan: ein Wort!
Vorlage S. 612
743
MIRANDA.
Vorlage S. 612
744
Was spricht mein Vater nur so rauh! Dies ist
Vorlage S. 613
745
Der dritte Mann, den ich gesehn; der erste,
Vorlage S. 613
746
Um den ich seufzte. Neig' auf meine Seite
Vorlage S. 613
747
Den Vater Mitleid doch!
Vorlage S. 613
748
FERDINAND.
Vorlage S. 613
749
Oh, wenn ein Mädchen,
Vorlage S. 613
750
Und Eure Neigung frei noch, mach' ich Euch
Vorlage S. 613
751
Zur Königin von Napel.
Vorlage S. 613
752
PROSPERO.
Vorlage S. 613
753
Sanft, Herr ! Noch ein Wort! –
Vorlage S. 613
754
Beiseit.
Vorlage S. 613
755
Eins ist des andern ganz: den schnellen Handel
Vorlage S. 613
756
Muss ich erschweren, dass nicht leichter Sieg
Vorlage S. 613
757
Den Preis verringre. – Noch ein Wort! Ich sag' dir,
Vorlage S. 613
758
Begleite mich! Du maßest einen Namen
Vorlage S. 613
759
Dir an, der dein nicht ist; und hast die Insel
Vorlage S. 613
760
Betreten als Spion, mir, ihrem Herrn,
Vorlage S. 613
761
Sie zu entwenden.
Vorlage S. 613
762
FERDINAND.
Vorlage S. 613
763
Nein, bei meiner Ehre!
Vorlage S. 613
764
MIRANDA.
Vorlage S. 613
765
Nichts Böses kann in solchem Tempel wohnen.
Vorlage S. 613
766
Hat ein so schönes Haus der böse Geist,
Vorlage S. 613
767
So werden gute Wesen neben ihm
Vorlage S. 613
768
Zu wohnen trachten.
Vorlage S. 613
769
PROSPERO.
Vorlage S. 613
770
Folge mir! – Du, sprich
Vorlage S. 613
771
Nicht mehr für ihn, 's ist ein Verräter. – Komm,
Vorlage S. 613
772
Ich will dir Hals und Fuß zusammen schließen;
Vorlage S. 613
773
Seewasser soll dein Trank sein, deine Nahrung
Vorlage S. 613
774
Bachmuscheln, welke Wurzeln, Hülsen, die
Vorlage S. 613
775
Der Eichel Wiege sind. Komm, folge!
Vorlage S. 613
776
FERDINAND.
Vorlage S. 613
777
Nein!
Vorlage S. 613
778
Ich widerstehe der Begegnung, bis
Vorlage S. 613
779
Mein Feind mich übermannt.
Vorlage S. 613
780
Er zieht.
Vorlage S. 613
781
MIRANDA.
Vorlage S. 613
782
O lieber Vater,
Vorlage S. 613
783
Versucht ihn nicht zu rasch! Er ist ja sanft
Vorlage S. 613
784
Und nicht gefährlich.
Vorlage S. 613
785
PROSPERO.
Vorlage S. 613
786
Seht doch! will das Ei
Vorlage S. 613
787
Die Henne meistern? Weg dein Schwert, Verräter!
Vorlage S. 613
788
Du drohst, doch wagst du keinen Streich, weil Schuld
Vorlage S. 613
789
Dir das Gewissen drückt. Steh nicht zur Wehr!
Vorlage S. 613
790
Ich kann dich hier mit diesem Stab entwaffnen,
Vorlage S. 613
791
Dass dir das Schwert entsinkt.
Vorlage S. 613
792
MIRANDA.
Vorlage S. 614
793
Ich bitt' Euch, Vater!
Vorlage S. 614
794
PROSPERO.
Vorlage S. 614
795
Fort! Häng' dich nicht an meinen Rock!
Vorlage S. 614
796
MIRANDA.
Vorlage S. 614
797
Habt Mitleid!
Vorlage S. 614
798
Ich sage gut für ihn.
Vorlage S. 614
799
PROSPERO.
Vorlage S. 614
800
Schweig'! Noch ein Wort,
Vorlage S. 614
801
Und schelten müsst' ich dich, ja hassen. Was?
Vorlage S. 614
802
Wortführerin für den Betrüger? Still!
Vorlage S. 614
803
Du denkst, sonst gäb' es der Gestalten keine,
Vorlage S. 614
804
Weil du nur ihn und Caliban gesehn.
Vorlage S. 614
805
Du töricht Mädchen! Mit den meisten Männern
Vorlage S. 614
806
Verglichen, ist er nur ein Caliban,
Vorlage S. 614
807
Sie Engel gegen ihn.
Vorlage S. 614
808
MIRANDA.
Vorlage S. 614
809
So hat in Demut
Vorlage S. 614
810
Mein Herz gewählt; ich hege keinen Ehrgeiz,
Vorlage S. 614
811
Einen schönern Mann zu sehn.
Vorlage S. 614
812
PROSPERO
Vorlage S. 614
813
zu Ferdinand.
Vorlage S. 614
814
Komm mit! Gehorch'!
Vorlage S. 614
815
Denn deine Sehnen sind im Stand der Kindheit
Vorlage S. 614
816
Und haben keine Kraft.
Vorlage S. 614
817
FERDINAND.
Vorlage S. 614
818
Das sind sie auch:
Vorlage S. 614
819
Die Lebensgeister sind mir wie im Traum
Vorlage S. 614
820
Gefesselt. Meines Vaters Tod, die Schwäche,
Vorlage S. 614
821
So ich empfinde, aller meiner Freunde
Vorlage S. 614
822
Verderben, oder dieses Mannes Drohn,
Vorlage S. 614
823
In dessen Hand ich bin, ertrüg' ich leicht,
Vorlage S. 614
824
Dürft' ich nur einmal tags aus meinem Kerker
Vorlage S. 614
825
Dies Mädchen sehn! Mag Freiheit alle Winkel
Vorlage S. 614
826
Der Erde sonst gebrauchen: Raum genug
Vorlage S. 614
827
Hab' ich in solchem Kerker.
Vorlage S. 614
828
PROSPERO.
Vorlage S. 614
829
Es wirkt. – Komm mit!
Vorlage S. 614
830
Zu Ariel.
Vorlage S. 614
831
Das hast du gut gemacht, mein Ariel! –
Vorlage S. 614
832
Folgt mir!
Vorlage S. 614
833
Zu Ferdinand und Miranda.
Vorlage S. 614
834
Zu Ariel.
Vorlage S. 614
835
Vernimm, was sonst zu tun ist!
Vorlage S. 614
836
Spricht heimlich mit ihm.
Vorlage S. 614
837
MIRANDA.
Vorlage S. 614
838
Seid getrost!
Vorlage S. 614
839
Mein Vater, Herr, ist besserer Natur,
Vorlage S. 614
840
Als seine Red' ihn zeigt; was er jetzt tat,
Vorlage S. 614
841
Ist ungewohnt von ihm.
Vorlage S. 614
842
PROSPERO.
Vorlage S. 615
843
Frei sollst du sein.
Vorlage S. 615
844
Wie Wind' auf Bergen: tu' nur Wort für Wort,
Vorlage S. 615
845
Was ich dir aufgetragen!
Vorlage S. 615
846
ARIEL.
Vorlage S. 615
847
Jede Silbe.
Vorlage S. 615
848
PROSPERO.
Vorlage S. 615
849
Kommt, folgt mir! – Sprich du nicht für ihn!
Vorlage S. 615
850
Alle ab.
Vorlage S. 615

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Hätt' ich die See …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »obwohl« in diesem Textausschnitt? »Doch deiner niedern Art, obwohl du lerntest, Hing etwas an, das edlere Naturen Nicht um sich leiden konnten: darum wardst du Verdienterweis' in diesen Fels gesperrt, Der du noch mehr verdient als ein Gefängnis.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗

4. Welcher Ausschnitt enthält eine ausdrückliche Verneinung oder einen Ausschluss? Achte auf ein ausdrücklich genanntes Signalwort.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗ Textstelle 10 ↗ Textstelle 11 ↗ Textstelle 12 ↗ Textstelle 13 ↗ Textstelle 14 ↗ Textstelle 15 ↗ Textstelle 16 ↗ Textstelle 17 ↗ Textstelle 18 ↗ Textstelle 19 ↗ Textstelle 20 ↗

5. Was bedeutet »Oheim« in diesem Ausschnitt? »Dein falscher Oheim – aber merkst du auf?«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Der weitgemaulte Schurk'! – Lägst du ersaufend,« B: »Mein eigner König sonst; und stallt mich hier« C: »Und gib ihr nach! – Ich weiß, du kannst nicht anders.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Da streicheltest du mich …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

9. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »weil« in diesem Textausschnitt? »Du drohst, doch wagst du keinen Streich, weil Schuld«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Ordne diese Textstelle in den Zusammenhang ein: »Der weitgemaulte Schurk'! – Lägst du ersaufend,«. Was geschieht oder wird hier besprochen? Erkläre in drei bis fünf Sätzen auch, was davor und danach wichtig ist.

Impulse zur Selbstprüfung

Lies die verlinkte Stelle mit ihrer Umgebung. Trenne ausdrücklich Gesagtes von Vermutungen.

  • Situation oder Gedanke verständlich erklärt
  • Mindestens ein passender Textbeleg
  • Eigene Formulierungen statt bloßer Abschrift
Textstelle nachlesen ↗

2. Vergleiche die beiden Ausschnitte: »Der weitgemaulte Schurk'! – Lägst du ersaufend,« und »Du drohst, doch wagst du keinen Streich, weil Schuld«. Welche Entwicklung, Gemeinsamkeit oder Spannung erkennst du? Begründe mit beiden Textstellen.

Impulse zur Selbstprüfung

Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.

  • Beide Ausschnitte im Zusammenhang gelesen
  • Eine Gemeinsamkeit oder einen Unterschied erläutert
  • Deutung und wörtlichen Beleg unterschieden
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

3. Untersuche die sprachliche Wirkung dieses Ausschnitts: »Und ließ ihn dort, die Luft mit Seufzern kühlend:«. Wähle ein auffälliges Wort, ein Bild oder eine Formulierung. Erkläre seine Wirkung und begründe eine mögliche andere Lesart.

Impulse zur Selbstprüfung

Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.

  • Sprachliches Merkmal am Wortlaut benannt
  • Wirkung als begründete Deutung formuliert
  • Alternative Lesart oder Grenze der Deutung erklärt
Textstelle nachlesen ↗
Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Greift frisch an, oder wir treiben auf den Strand.«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Was machtest du, Sag, mit dem Schiff des Königs, den Matrosen, Der Flotte ganzem Rest?«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Kommt, folgt mir! – Sprich du nicht für ihn!«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
Textstelle nachlesen ↗

Ausgabe, Herkunft und Rechte

Autor und namentlich belegte Übersetzung sind nach den geprüften Lebensdaten in Deutschland gemeinfrei. TextGrid und www.editura.de stellen Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE bereit.

Der Sturm

William Shakespeare: Sämtliche Werke in vier Bänden. Band 2, Herausgegeben von Anselm Schlösser. Berlin: Aufbau, 1975. Shakespeare, William 596- Berlin

Das Werk Der Sturm von Shakespeare, William ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE; underlying texts public domain per source Lizenz

Originalsprache · Englisch

Englischer Originaltext in der digitalen Project-Gutenberg-Ausgabe. Die Vorlage nennt keine historische Druckausgabe. Unterschiedliche Bühnenfassungen, Szenenteilungen und historische Übersetzungen können voneinander abweichen. Keine Behauptung einer Erstfassung oder zeilengetreuen Entsprechung. Wortlaut, Rechtschreibung und Interpunktion dieser Quelle bleiben erhalten; nur HTML-Layout wird in Lesetext übertragen.

William Shakespeare: The Tempest. Project Gutenberg eBook 1540. Originalsprache Englisch; digitale Quelle unverändert archiviert.

Autorschaft und Ausgabe: William Shakespeare

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