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Buch - Bhagavadgita – Des Erhabenen Sang - Altindische Überlieferung

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Deutsche Übersetzung · Lesefassung

Bhagavadgita – Des Erhabenen Sang

Altindische Überlieferung

Vor einer Schlacht zweifelt Arjuna an seiner Aufgabe und spricht mit Krishna über Handeln, Erkenntnis und Hingabe. Die 18 Gesänge verbinden religiöse Lehre mit der Frage nach Verantwortung im Konflikt.

Philosophische DichtungKlasse 9–10 · 11–1321 Abschnitte
Bhagavadgita – Handschrift des 19. Jahrhunderts
Bhagavadgita – Handschrift des 19. Jahrhunderts — Historische Handschrift der Bhagavadgita; eine andere Ausgabe als die hier wiedergegebenen Lesetexte. · Urheber unbekannt · Public domain Bildquelle ↗

Deutsche Übersetzung: Schroeder, Leopold von

Hinweise für den Unterricht
  • Historische Sprache, religiöse Vorstellungen und zeitgebundene Wertungen gemeinsam einordnen. Klassenangaben sind redaktionelle Orientierung.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Deutsch · Abschnitt 3 von 21

ERSTER GESANG

1
ERSTER GESANG
2
DHRITARASHTRA[41] SPRACH
3
Im heilgen Land, im Kuru-Land, zusammentreffend kampfbereit,1 Was taten dort, o Sanjaya[42], die Meinen und die Pândava[43]?
4
SANJAYA SPRACH
Bhagavadgita in Grantha-Schrift
Kontextbild zum Werk. Bhagavadgita in Grantha-Schrift — Historische Palmblatt-Handschrift als Vergleich der Schriftkultur; Foto von Ms Sarah Welch. · Ms Sarah Welch · CC BY-SA 4.0 Bildquelle ↗
5
Als nun Duryodhana[44] das Heer der Pândus aufgestellet sah,2 Da trat er zu dem Lehrer[45] hin, der König, und sprach dieses Wort: Sieh dort der Pându-Söhne Heer, o Lehrer, das gewaltige,3 Von deinem Schüler aufgestellt, dem klugen Sohn des Drupada[46]. Da stehen Helden, Pfeilschützen, dem Arjuna und Bhîma[47] gleich,4 Yuyudhâna[48] und Virâta[49] und Drupada, der Wagenheld. Dhrishtaketu[50], Cekitâna[51] und Kâçis[52] heldenhafter Fürst,5 Purujit[53] und Kuntibhoja[54] und Çâivya[55] auch, der Männerstier. Yudhâmanyu, der tapfre Held, und Uttamâujas[56], kraftbegabt,6 Subhadrâs Sohn[57], der Drâupadî Söhne[58], auf hohen Wagen all. Die Besten aber auch bei uns nimm, bester der Brahmanen, wahr,7 Die Führer dieses meines Heers, – dich zu erinnern, nenn' ich sie: Du selbst und Bhîshma[59], Karna[60] auch und Kripa, der im Kampfe siegt,8 Açvatthâman[61] und Vikarna[62], wie auch des Somadatta Sohn; Und viele andre Helden noch, ihr Leben opfernd meinethalb.9 Schwingend der Waffen mancherlei, sie alle mit dem Kampf vertraut. Nicht ist genügend unser Heer, ob Bhîshma auch sein Führer ist,10 Genügend aber ist ihr Heer, an dessen Spitze Bhîma steht. In all den Heeresreihen hier am rechten Platze aufgestellt,11 Sollt denn ihr all, wie viel ihr seid, den Bhîshma schützen, wie ihr könnt. Drauf ihm erweckend Kampfesmut blies laut das Muschelhorn der Greis,12 Der hehre Ahn des Kuru-Stamms[63], dass es wie Löwenbrüllen scholl. Die Muscheln und die Pauken drauf, die Trommeln und Drommeten all,13 Die wurden da mit Macht gerührt, dass zum Getöse wuchs ihr Schall. Auch Krishna und des Pându Sohn[64] bliesen die Himmelsmuscheln laut,14 Auf hohem Wagen stehend da, von lichten Rossen fortgeführt. Krishna die Dämonsmuschel[65] blies, die Gottgeschenkte Arjuna,15 Die große Muschel Pâundra blies der Schreckensmann Wolfseingeweid[66]. Die Siegesmuschel blies der Fürst, der Kuntî Sohn Yudhishthira,16 Doch Nakula und Sahadev[67] auf Tonreich und Juwelenblüt. Der Kâçi-Fürst, der beste Schütz, und Çikhandin[68], zu Wagen hoch,17 Virâta, Dhrishtadyumna und Satyakas unbesiegter Sohn[69]; Drupada samt der Enkel Schar[70] und Abhimanyu, starken Arms,18 Sie bliesen all, o Erdenherr, auf ihren Muscheln hier und dort. Und dies Getön zerspaltete der Dhritarâshtra-Söhne Herz,19 Da es den Himmel und die Erd' von wirrem Lärm erdröhnen ließ. Als Arjuna nun vor sich sah der Dhritarâshtra-Söhne Schar,20 Und der Geschoße Regen schon begann, hob er den Bogen hoch; Sodann, zu Krishna hingewandt, sprach er dies Wort, o Erdenherr[71]:21 Inmitten beider Heere hier halt', Ewiger du, den Wagen an! Bis ich mir diese angesehn, die kampfbegierig stehn in Reihn, –22 Mit wem ich denn da kämpfen soll im heißen Mühen dieser Schlacht. Zum Kampf bereit seh' ich sie stehn, die hier am Ort versammelt sind,23 Dem argen Dhritarâshtra-Sohn[72] im Streite ihren Arm zu leihn. Also gemahnt von Arjuna hielt Krishna gleich, o Bhârata,24 Inmitten beider Heere dort den herrlichsten der Wagen an. Vor Bhîshma und vor Drona dann, und vor den Erdenherrschern all,25 Sprach er: Sieh, Sohn der Prithâ[73], dort herbeigeströmt der Kuru Schar! Da sah der Sohn der Prithâ stehn die Väter und Großväter dort,26 Lehrer, Brüder und Oheime, Söhne, Enkel und Freunde auch; Schwäher wie auch Gefreundete, in beiden Heeren gleicherweis;27 Als alle die Verwandten dort der Kuntî Sohn kampffertig sah, Von höchstem Mitleid übermannt, sprach er kleinmütig dieses Wort:28
6
ARJUNA SPRACH
7
Ich sehe der Verwandten Schar, o Krishna, kampfbereit genaht, Da werden meine Glieder schwach und es verdorret mir der Mund,29 Ein Zittern geht durch mein Gebein und meine Haare sträuben sich; Gândîva[74] sinkt mir aus der Hand, die Haut an meinem Körper brennt,30 Nicht länger kann ich aufrecht stehn, wie unstät irrt mein Geist umher. Und Zeichen schau ich, aber ach, gar böse Zeichen, Keçava[75]!31 Kein Heil mehr seh' ich, wenn im Kampf ich die Verwandten umgebracht. Krishna, den Sieg begehr' ich nicht, noch Herrschaft, noch die Freuden all!32 Was soll die Königsherrschaft uns, was der Genuss, das Leben selbst? Um derentwillen wünschenswert Herrschaft, Besitz und Freuden sind,33 Die stehn in Reihen hier, im Kampf aufopfernd Leben, Hab und Gut. Lehrer, Väter und Söhne sind's und ebenso Großväter auch;34 Oheime, Schwäher, Enkel sind's, Schwäger wie auch Verwandte sonst. Diese zu töten wünsch' ich nicht, und sollten sie mich töten auch,35 Selbst um der Dreiwelt Herrschaft nicht, – wie denn um Erdenherrschaft nur? Wenn Dhritarâshtras Söhne wir gefällt, wie würden je wir froh?36 Die Sünde haftete uns an, wenn diese Gegner wir gefällt. Darum nicht dürfen töten wir der blutsverwandten Kuru Schar;37 Wenn wir den eignen Stamm gefällt, wie könnten je wir glücklich sein? Und wenn auch diese es nicht sehn, durch Gier beraubet des Verstand's,38 Dass Sünde im Verwandtenmord und Schuld in Freundeskränkung liegt; Wie sollten wir's verstehen nicht, vom Bösen uns zu wenden ab,39 Die wir doch den Verwandtenmord als Sünde deutlich vor uns sehn? Bei Stammesmord zu Grunde gehn die alten Stammespflichten auch;40 Ist dies geschehn, bemächtigt sich das Unrecht bald des ganzen Stamms. Dann, durch des Unrechts Übermacht, sind bald verderbt des Stammes Frau'n,41 Und sind die Frauen erst verderbt, tritt auch die Kastenmischung ein. Die Mischung führt zur Hölle hin die Stammesmörder wie den Stamm;42 Verlust der Manenopfer stürzt die Väter aus der Sel'gen Reich[76]. So durch der Stammesmörder Schuld, die selbst zur Kastenmischung führt,43 Auflösen sich die ewigen Standes- und Stammespflichten all. Wo aber in der Menschenwelt die Stammespflichten aufgelöst,44 Folgt unausweichlich Höllenpein als Strafe – also hörten wir. O weh, wie schwere, sünd'ge Tat sind wir entschlossen hier zu tun,45 Da aus Begier nach Thron und Glück wir morden wollen unsern Stamm! Wenn wehrlos, ohne Widerstand, die Dhritarâshtra-Söhne mich46 Erschlagen wollten in dem Kampf, – fürwahr, mir würde wohler sein!
Bhagavadgita – Handschrift des 19. Jahrhunderts
Kontextbild zum Werk. Bhagavadgita – Handschrift des 19. Jahrhunderts — Historische Handschrift der Bhagavadgita; eine andere Ausgabe als die hier wiedergegebenen Lesetexte. · Urheber unbekannt · Public domain Bildquelle ↗
8
SANJAYA SPRACH
9
So sprach im Kampfe Arjuna und ließ im Wagen nieder sich,47 Ließ fahren Pfeil und Bogen da, durch Schmerz verwirrt in seinem Geist.

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Dhrishtaketu[50], Cekitâna[51] und Kâçis[52] heldenhafter Fürst,5 …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Nicht ist […] unser Heer, ob Bhîshma auch sein Führer ist,10 Genügend aber ist ihr Heer, an dessen Spitze Bhîma steht.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

3. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Die Muscheln und die Pauken drauf, die Trommeln und […] all,13 Die wurden da mit Macht gerührt, dass zum Getöse wuchs ihr Schall.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

4. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Als Arjuna nun vor sich sah der Dhritarâshtra-Söhne Schar,20 Und der […] Regen schon begann, hob er den Bogen hoch;«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

5. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Vor Bhîshma und vor Drona dann, und vor den Erdenherrschern …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Drauf ihm erweckend Kampfesmut blies laut das Muschelhorn der Greis,12 Der hehre Ahn des Kuru-Stamms[63], dass es wie Löwenbrüllen scholl.« B: »Bei Stammesmord zu Grunde gehn die alten Stammespflichten auch;40 Ist dies geschehn, bemächtigt sich das Unrecht bald des ganzen Stamms.« C: »Vor Bhîshma und vor Drona dann, und vor den Erdenherrschern all,25 Sprach er: Sieh, Sohn der Prithâ[73], dort herbeigeströmt der Kuru Schar!«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Lehrer, Väter und Söhne sind's und ebenso Großväter auch;34 …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Im heilgen Land, im Kuru-Land, […] kampfbereit,1 Was taten dort, o Sanjaya[42], die Meinen und die Pândava[43]?«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

9. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Yudhâmanyu, der […] Held, und Uttamâujas[56], kraftbegabt,6 Subhadrâs Sohn[57], der Drâupadî Söhne[58], auf hohen Wagen all.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

10. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Und viele andre Helden noch, ihr Leben opfernd meinethalb.9 […] der Waffen mancherlei, sie alle mit dem Kampf vertraut.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Ordne diese Textstelle in den Zusammenhang ein: »Im heilgen Land, im Kuru-Land, zusammentreffend kampfbereit,1 Was taten dort, o Sanjaya[42], die Meinen und die Pândava[43]?«. Was geschieht oder wird hier besprochen? Erkläre in drei bis fünf Sätzen auch, was davor und danach wichtig ist.

Impulse zur Selbstprüfung

Lies die verlinkte Stelle mit ihrer Umgebung. Trenne ausdrücklich Gesagtes von Vermutungen.

  • Situation oder Gedanke verständlich erklärt
  • Mindestens ein passender Textbeleg
  • Eigene Formulierungen statt bloßer Abschrift
Textstelle nachlesen ↗

2. Vergleiche die beiden Ausschnitte: »Im heilgen Land, im Kuru-Land, zusammentreffend kampfbereit,1 Was taten dort, o Sanjaya[42], die Meinen und die Pândava[43]?« und »Und sind die Frauen erst verderbt, tritt auch die Kastenmischung ein«. Welche Entwicklung, Gemeinsamkeit oder Spannung erkennst du? Begründe mit beiden Textstellen.

Impulse zur Selbstprüfung

Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.

  • Beide Ausschnitte im Zusammenhang gelesen
  • Eine Gemeinsamkeit oder einen Unterschied erläutert
  • Deutung und wörtlichen Beleg unterschieden
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

3. Untersuche die sprachliche Wirkung dieses Ausschnitts: »Die Muscheln und die Pauken drauf, die Trommeln und Drommeten all,13 Die wurden da mit Macht gerührt, dass zum Getöse wuchs ihr Schall.«. Wähle ein auffälliges Wort, ein Bild oder eine Formulierung. Erkläre seine Wirkung und begründe eine mögliche andere Lesart.

Impulse zur Selbstprüfung

Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.

  • Sprachliches Merkmal am Wortlaut benannt
  • Wirkung als begründete Deutung formuliert
  • Alternative Lesart oder Grenze der Deutung erklärt
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Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Im heilgen Land, im Kuru-Land, zusammentreffend kampfbereit,1 Was taten dort, o Sanjaya[42], die Meinen und die Pândava[43]?«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
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Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Vor Bhîshma und vor Drona dann, und vor den Erdenherrschern all,25 Sprach er: Sieh, Sohn der Prithâ[73], dort herbeigeströmt der Kuru Schar!«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
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Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »So sprach im Kampfe Arjuna und ließ im Wagen nieder sich,47 Ließ fahren Pfeil und Bogen da, durch Schmerz verwirrt in seinem Geist.«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
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Ausgabe, Herkunft und Rechte

Die alte Werküberlieferung und die gesondert geprüfte historische deutsche Übersetzung sind in Deutschland gemeinfrei. Die Lizenz der digitalen Quelle ist jeweils angegeben.

Historische deutsche Quellausgabe

Quellen- und Digitalisierungsnachweis: https://www.gutenberg.org/ebooks/33186

Quelltext und Ausgabe ↗ · Underlying historical source text separately verified as public domain in Germany. Lizenz

Originalsprache · Sanskrit

Vollständiger Sanskrit-Text der auf Wikisource wiedergegebenen 700-Verse-Fassung: 18 Kapitel mit jeweils vollständig geprüfter Versfolge und Schlussformel. Nur der eigentliche Vers- und Sprechertext wird übernommen, keine auf der Webseite angebotenen Kommentierungen, Audioaufnahmen oder modernen Übersetzungen. Der Wortlaut bleibt unverändert. Überlieferungsvarianten und die historische deutsche Übersetzung können abweichen; Kapitel 13 hat in dieser Quellfassung 34 Verse.

Bhagavadgītā. Sanskrit-Text nach Wikisource; CC BY-SA 4.0, einschließlich der nachgewiesenen Revisionen und Versionsgeschichten der 18 Quellseiten. HTML in Absätze übertragen; Wortlaut unverändert.

Autorschaft und Ausgabe: Altindische Überlieferung · Wikisource-Mitwirkende; siehe Versionsgeschichten der einzelnen Quellseiten

Originaltext und Ausgabe ↗ · Wikisource Sanskrit · Lizenz und Nutzungsbedingungen

Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.