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Buch - Aitareya-Upanishad - Altindische Überlieferung

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Deutsche Übersetzung · Lesefassung

Aitareya-Upanishad

Altindische Überlieferung

In drei Abschnitten entfaltet die Aitareya-Upanishad ein Bild von Weltentstehung, Bewusstsein und menschlicher Existenz. Die Gespräche und Deutungen kreisen um die Frage, wodurch Wahrnehmung und Selbstsein möglich werden.

PhilosophieKlasse 11–135 Abschnitte
Aitareya-Upanishad – Handschrift
Aitareya-Upanishad – Handschrift — Handschrift der Aitareya-Upanishad von 1865; historisches Überlieferungszeugnis. · Ms Sarah Welch · CC BY-SA 4.0 Bildquelle ↗

Deutsche Übersetzung: Deussen, Paul

Hinweise für den Unterricht
  • Historische philosophische, religiöse und naturkundliche Aussagen sowie zeitgebundene gesellschaftliche Wertungen kritisch einordnen. Diese Texte vermitteln keine heutigen wissenschaftlichen, medizinischen oder rechtlichen Handlungsempfehlungen. Klassenangaben sind eine redaktionelle Orientierung.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Deutsch · Abschnitt 3 von 5

Aitareya-Upanishad.

1
Aitareya-Upanishad.
Vorlage S. 14
2
Erster Adhyâya.
Vorlage S. 14
3
Erster Khaṇḍa.
Vorlage S. 14
4
1. Zu Anfang war diese Welt allein Âtman; es war nichts andres da, die Augen aufzuschlagen
Vorlage S. 14
5
Er erwog: »Ich will Welten schaffen!«
Vorlage S. 14
6
2. Da schuf er diese Welten: die Flut, die Lichträume, das Tote, die Wasser.
Vorlage S. 14
7
Jenes ist die Flut, jenseits des Himmels; der Himmel ist ihr Boden. – Die Lichträume sind der Luftraum. – Das Tote ist die Erde. – Was unter ihr, das sind die Wasser.
Vorlage S. 14
8
3. Er erwog: »Da sind nun die Welten; ich will jetzt Weltenhüter schaffen!« Da holte er aus den Wassern einen Purusha (Mann) hervor und formte ihn.
Vorlage S. 14
9
4. Den bebrütete er; da er ihn bebrütete,
Vorlage S. 15
10
spaltete sich sein Mund wie ein Ei, aus dem Munde entsprang die Rede, aus der Rede Agni;
Vorlage S. 15
11
die Nase spaltete sich, aus der Nase entsprang der Prâṇa (Einhauch), aus dem Prâṇa Vâyu;
Vorlage S. 15
12
die Augen spalteten sich, aus den Augen entsprang das Gesicht aus dem Gesicht Âditya;
Vorlage S. 15
13
die Ohren spalteten sich, aus den Ohren entsprang das Gehör, aus dem Gehör die Diç's (Himmelsgegenden);
Vorlage S. 15
14
die Haut spaltete sich, aus der Haut entsprangen die Haare, aus den Haaren Kräuter und Bäume;
Vorlage S. 15
15
das Herz spaltete sich, aus dem Herzen entsprang das Manas, aus dem Manas der Mond;
Vorlage S. 15
16
der Nabel spaltete sich, aus dem Nabel entsprang der Apâna (Aushauch), aus dem Apâna Mṛityu (der Tod);
Vorlage S. 15
17
das Zeugungsglied spaltete sich, aus dem Zeugungsgliede entsprang der Same, aus dem Samen die Wasser.
Vorlage S. 15
18
Zweiter Khaṇḍa.
Vorlage S. 15
19
1. Diese Gottheiten, nachdem sie geschaffen, stürzten in diesen grossen Ozean herab; den gab er dem Hunger und dem Durste preis. Da sprachen jene zu ihm: »Ersieh uns einen Standort, in dem wir feststehen und Speise essen mögen!«
Vorlage S. 15
20
2. Da führte er ihnen eine Kuh vor; sie aber sprachen: »Diese genügt uns nicht.« – Da führte er ihnen ein Pferd vor; sie aber sprachen: »Dieses genügt uns nicht.«
Vorlage S. 15
21
3. Da führte er ihnen einen Menschen vor. Da sprachen sie: »Ei, das ist wohlgelungen!« Denn der Mensch ist wohlgelungen. Er sprach zu ihnen: »So fahrt in ihn je nach eurem Standorte hinein!«
Vorlage S. 15
22
4. Da geschah es, dass
Vorlage S. 15
23
Agni als Rede in seinen Mund einging,
Vorlage S. 15
24
Vâyu als Prâṇa in seine Nase einging,
Vorlage S. 15
25
Âditya als Gesicht in seine Augen einging,
Vorlage S. 15
26
die Diç's als Gehör in seine Ohren eingingen.
Vorlage S. 15
Aitareya-Upanishad – Handschrift
Kontextbild zum Werk. Aitareya-Upanishad – Handschrift — Handschrift der Aitareya-Upanishad von 1865; historisches Überlieferungszeugnis. · Ms Sarah Welch · CC BY-SA 4.0 Bildquelle ↗
27
Kräuter und Bäume als Haare in seine Haut eingingen,
Vorlage S. 16
28
Der Mond als Manas in sein Herz einging,
Vorlage S. 16
29
Mṛityu als Apâna in seinen Nabel einging,
Vorlage S. 16
30
Die Wasser als Samen in sein Zeugungsglied eingingen.
Vorlage S. 16
31
5. Da sprachen Hunger und Durst zu ihm: »Ersieh auch für uns einen Standort!« Und er sprach: »In diesen Gottheiten lasse ich euch mitgeniessen, in diesen Gottheiten mache ich euch zu Teilnehmern.« – Daher kommt es, dass, für welche Gottheit immer die Opferspeise beschafft wird, in der sind der Hunger und Durst Teilnehmer daran.
Vorlage S. 16
32
Dritter Khaṇḍa.
Vorlage S. 16
33
1. Er erwog: »Da sind nun die Welten und Weltenhüter; ich will jetzt für sie Nahrung schaffen!«
Vorlage S. 16
34
2. Und er bebrütete die Wasser; aus ihnen, da sie bebrütet wurden, entstand eine Gestalt. Die Gestalt, die da entstand, das ist die Nahrung.
Vorlage S. 16
35
3. Diese, da sie geschaffen war (abhisṛishṭaṃ sat), suchte ihm wegzulaufen; da suchte er sie zu greifen mit der Rede, über er konnte sie mit der Rede nicht greifen; hätte er sie mit der Rede gegriffen, so würde man durch blosses Aussprechen der Nahrung satt werden;
Vorlage S. 16
36
4. da suchte er sie zu greifen mit dem Einhauche, aber er konnte sie mit dem Einhauche nicht greifen; hätte er sie mit dem Einhauche gegriffen, so würde man durch blosses Einhauchen (Beriechen) der Nahrung satt werden;
Vorlage S. 16
37
5. da suchte er sie zu greifen mit dem Auge; aber er konnte sie mit dem Auge nicht greifen; hätte er sie mit dem Auge gegriffen, so würde man durch blosses Sehen der Nahrung satt werden;
Vorlage S. 16
38
6. da suchte er sie zu greifen mit dem Ohre, aber er konnte sie mit dem Ohre nicht greifen; hätte er sie mit dem Ohre gegriffen, so würde man durch blosses Hören der Nahrung satt werden;
Vorlage S. 16
39
7. da suchte er sie zu greifen mit der Haut, aber er konnte sie mit der Haut nicht greifen; hätte er sie mit der Haut gegriffen, so würde man durch blosses Betasten der Nahrung satt werden;
Vorlage S. 16
40
8. da suchte er sie zu greifen mit dem Manas, aber er konnte sie mit dem Manas nicht greifen; hätte er sie mit dem Manas gegriffen, so würde man durch blosses Denken an die Nahrung satt werden;
Vorlage S. 16
41
9. da suchte er sie zu greifen mit dem Zeugungsgliede, aber er konnte sie mit dem Zeugungsgliede nicht greifen; hätte er sie mit dem Zeugungsgliede gegriffen, so würde man durch blosses Ergiessen der Nahrung satt werden;
Vorlage S. 17
42
10. da suchte er sie zu greifen mit dem Aushauche (Apâna, hier wohl Prinzip der Verdauung): da verschlang er sie. Darum, was der Wind ist, das ist der Nahrungsüberwinder (Wortspiel zwischen âvayat und vâyu), was der Wind ist, das ist der Nahrungsgewinner (Wortspiel zwischen vâyu und annâyu).
Vorlage S. 17
43
11. Er erwog: »Wie könnte dieses [Menschengefüge] ohne mich bestehen?« Und er erwog: »Auf welchem Wege soll ich in dasselbe eingehen?« Und er erwog: »Wenn durch die Rede gesprochen, durch den Prâṇa eingehaucht, durch das Auge gesehen, durch das Ohr gehört, durch die Haut gefühlt, durch das Manas gedacht, durch den Apâna ausgehaucht, durch das Zeugungsglied ergossen wird, – wer bin denn ich?«
Vorlage S. 17
44
12. Da spaltete er hier den Scheitel und ging durch diese Pforte hinein. Diese Pforte heisst Vidṛiti (Kopfnaht, wörtlich »Spalt«), und selbige ist der Seligkeit Stätte.
Vorlage S. 17
45
Drei Wohnstätten hat er und drei Traumstände [Wachen, Traum, Tiefschlaf]; er wohnt hier [im Auge, beim Wachen], und wohnt hier [im Manas beim Träumen], und wohnt hier [im Äther des Herzens beim Tiefschlafe].
Vorlage S. 17
46
13. Nachdem er geboren, überschaute er die Wesen, – und er sprach: »Was wollte sich hier für einen [von mir] Verschiedenen erklären?« – Aber doch erkannte er diesen Menschen als das Brahmandurchdrungenste.[1]
Vorlage S. 17
47
Und er sprach: »Dieses habe ich ersehen« (idam adarçam).
Vorlage S. 17
48
14. Darum heisst er Idan-dra; denn wirklich heisst er Idandra; aber ihn, der Idandra heisst, nennen sie Indra auf geheimnisvolle Weise; denn die Götter lieben gleichsam das Geheimnisvolle, – die Götter lieben gleichsam das Geheimnisvolle.
Vorlage S. 17
49
Fußnoten
Vorlage S. 18
50
1 Brahmatatamam angeblich für brahma-tata-tamam, wie Chând. 5, 10, 6 durnishprapataram für durnishprapata-taram.
Vorlage S. 18

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Er erwog: »Da sind nun die Welten; ich will jetzt Weltenhüter schaffen!« …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

2. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »die Ohren […] sich, aus den Ohren entsprang das Gehör, aus dem Gehör die Diç's (Himmelsgegenden);«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

3. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »nachdem« in diesem Textausschnitt? »Diese Gottheiten, nachdem sie geschaffen, stürzten in diesen grossen Ozean herab; den gab er dem Hunger und dem Durste preis.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

4. Welchen Zusammenhang kennzeichnet das Wort »Nachdem« in diesem Textausschnitt? »Nachdem er geboren, überschaute er die Wesen, – und er sprach: »Was wollte sich hier für einen [von mir] Verschiedenen erklären?« – Aber doch erkannte er diesen Menschen als das Brahmandurchdrungenste.[1]«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »die Nase spaltete sich, aus der Nase entsprang der Prâṇa (Einhauch), aus dem Prâṇa Vâyu;« B: »die Diç's als Gehör in seine Ohren eingingen.« C: »10. da suchte er sie zu greifen mit dem Aushauche (Apâna, hier wohl Prinzip der Verdauung): da verschlang er sie.«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »6. da suchte er sie zu greifen mit dem Ohre, aber er konnte …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

8. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »7. da suchte er sie zu greifen mit der Haut, aber er konnte sie mit der Haut nicht greifen; hätte er sie mit der Haut […], so würde man durch blosses Betasten der Nahrung satt werden;«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

9. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Er erwog: »Wie könnte dieses [Menschengefüge] ohne mich bestehen?« Und er erwog: » …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

10. Welches Wort steht an der markierten Stelle? Achte auf die Bedeutung im Zusammenhang und prüfe den genauen Wortlaut. »Zu […] war diese Welt allein Âtman; es war nichts andres da, die Augen aufzuschlagen«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Ordne diese Textstelle in den Zusammenhang ein: »Zu Anfang war diese Welt allein Âtman; es war nichts andres da, die Augen aufzuschlagen«. Was geschieht oder wird hier besprochen? Erkläre in drei bis fünf Sätzen auch, was davor und danach wichtig ist.

Impulse zur Selbstprüfung

Lies die verlinkte Stelle mit ihrer Umgebung. Trenne ausdrücklich Gesagtes von Vermutungen.

  • Situation oder Gedanke verständlich erklärt
  • Mindestens ein passender Textbeleg
  • Eigene Formulierungen statt bloßer Abschrift
Textstelle nachlesen ↗

2. Vergleiche die beiden Ausschnitte: »Zu Anfang war diese Welt allein Âtman; es war nichts andres da, die Augen aufzuschlagen« und »Nachdem er geboren, überschaute er die Wesen, – und er sprach: »Was wollte sich hier für einen [von mir] Verschiedenen erklären?« – Aber doch erkannte er diesen Menschen als das Brahmandurchdrungenste.[1]«. Welche Entwicklung, Gemeinsamkeit oder Spannung erkennst du? Begründe mit beiden Textstellen.

Impulse zur Selbstprüfung

Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.

  • Beide Ausschnitte im Zusammenhang gelesen
  • Eine Gemeinsamkeit oder einen Unterschied erläutert
  • Deutung und wörtlichen Beleg unterschieden
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

3. Untersuche die sprachliche Wirkung dieses Ausschnitts: »Standort!« Und er sprach: »In diesen Gottheiten lasse ich euch mitgeniessen, in«. Wähle ein auffälliges Wort, ein Bild oder eine Formulierung. Erkläre seine Wirkung und begründe eine mögliche andere Lesart.

Impulse zur Selbstprüfung

Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.

  • Sprachliches Merkmal am Wortlaut benannt
  • Wirkung als begründete Deutung formuliert
  • Alternative Lesart oder Grenze der Deutung erklärt
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Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Zu Anfang war diese Welt allein Âtman; es war nichts andres da, die Augen aufzuschlagen«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
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Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Kräuter und Bäume als Haare in seine Haut eingingen,«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Darum heisst er Idan-dra; denn wirklich heisst er Idandra; aber ihn, der Idandra heisst, nennen sie Indra auf geheimnisvolle Weise; denn die Götter lieben gleichsam das Geheimnisvolle, – die Götter lieben gleichsam das Geheimnisvolle.«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
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Ausgabe, Herkunft und Rechte

Aitareya-Upanishad – DTA DiBiPhil

Deutsches Textarchiv, BBAW, DiBiPhil-Korpus; Kuration Matthias Boenig, Susanne Haaf, Marius Hug und DTA-Team; ursprüngliche Digitalisierung Editura/Digitale Bibliothek. Historische Quellausgabe: Sechzig Upanishads des Veda. Aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Paul Deussen, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1963 [Nachdruck der 3. Aufl. Leipzig: F.A. Brockhaus 1921].

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY-SA 4.0 Lizenz

Originalsprache · Sanskrit

Die vollständigen unveränderten Sanskrit-Textzeilen der historischen DCS-Ausgabe werden in IAST-Umschrift wiedergegeben. Die Wörter wurden weder aus Analysedaten rekonstruiert noch maschinell übersetzt. Historische Übersetzung und Sanskrit-Ausgabe können in Lesarten und Verszählung voneinander abweichen.

Oliver Hellwig: Digital Corpus of Sanskrit (DCS), historische Korpusfassung, CC BY 4.0. Sanskrit-Originaltext in wissenschaftlicher IAST-Umschrift.

Autorschaft und Ausgabe: Altindische Überlieferung · Oliver Hellwig

Originaltext und Ausgabe ↗ · Digital Corpus of Sanskrit, Oliver Hellwig · Lizenz und Nutzungsbedingungen

Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.