Bewegungsgrundlagen mit Ball - Fußballtraining
Einleitung

Textalternative zum Einstiegsbild: Eine Trainingssituation mit Kindern zeigt, dass Bewegung, Ballkontakte und gemeinsames Ausprobieren im Mittelpunkt stehen. Foto: Mepereshka, 27.02.2019, CC BY-SA 4.0; vollständiger Nachweis unter „OER und Wikipedia“.
Du lernst, wie du beim Fußball sicher anläufst, kontrolliert anhältst, dich neu ausrichtest und den Ball mitnimmst. Entscheidend ist nicht, wer am schnellsten rennt, sondern wer seine Bewegung wahrnimmt, steuert und im Spiel die passende Entscheidung trifft. Dieser vollständige Kurs richtet sich an Spielerinnen, Spieler und Coaches ab etwa 10 Jahren; Hinweise für 6- bis 9-Jährige dienen Trainerinnen und Trainern zur spielerischen Anpassung. Auch Einsteigende und Erwachsene können mit angepasstem Tempo mitmachen.
Du kannst anschließend: Bewegungen ohne und mit Ball beschreiben; Richtungswechsel sicher üben; einfache Trainingseinheiten planen; Dribblings mit Spielsituationen verknüpfen; Fortschritt anhand fairer Beobachtungen statt nur anhand von Toren beurteilen. Die Aufgaben funktionieren ohne Video. Grundlegendes Lernen und die beschriebenen Spielformen bleiben kostenfrei zugänglich.
Sicherheit zuerst: Eine fachlich verantwortliche Aufsicht prüft vor jeder Praxis Fläche, rutschfeste Schuhe, altersgerechte Bälle, Abstand zu Hindernissen, standsicher befestigte Tore und freie Auslaufzonen. Kein Festhalten oder Schubsen, keine riskanten Sprung- und Kontaktübungen, keine Maximalbelastungswettkämpfe. Trinken und selbst gewählte Pausen sind ausdrücklich möglich. Bei Schmerz, Schwindel oder Unwohlsein sofort abbrechen und die Betreuung informieren; keine eigenständige Verletzungsbehandlung. Für Kinder gibt es in diesem Kurs keine Kopfballpflicht. Die aktuelle DFB-Trainingsphilosophie betont Freude, viele Aktionen und Wiederholung in kleinen Spielformen; dies ist kein Auftrag zu pausenloser Höchstbelastung.
Bewegungen steuern: Laufen, Stoppen, Wenden
Drei Phasen einer guten Richtungsänderung
Eine spielnahe Wende besteht aus Wahrnehmen – Abbremsen – Neu starten. Schaue vor einer Bewegung auf freie Räume und andere Personen. Mit mehreren kleineren, kontrollierten Schritten reduzierst du die Geschwindigkeit, beugst Hüfte und Knie angenehm und setzt den Fuß möglichst stabil auf. Drehe den ganzen Körper in die neue Richtung und beschleunige erst, wenn du im Gleichgewicht bist. Der Ball folgt dieser Bewegung; er führt sie nicht allein aus. Stoppen ist eine sportliche Leistung und kein Fehler.
Beim Beschleunigen können Arme und Rumpf die Laufbewegung unterstützen. Gute Koordination heißt, Schritte, Blick, Körperschwerpunkt und Ballkontakt aufeinander abzustimmen. Eine erzwungene Wende mit verdrehtem Standbein, ein Stopp unmittelbar vor einem Hindernis oder ein unübersichtliches Wettrennen sind keine sinnvollen Lernziele.
Praxisstation A: Ampel-Laufen
Ziel: Du wechselst zwischen lockerem Laufen, Stehenbleiben und seitlichem Ausweichen, ohne andere zu gefährden.
Material: Drei Farbkarten, sechs flache Markierungen und ein freies Feld ohne Tore.
Aufbau: Markiere ein Rechteck von ungefähr 10 mal 12 Metern; bei großer Gruppe mehrere Felder einrichten. Alle haben genügend Abstand.
Durchführung: Grün bedeutet locker laufen, Gelb bedeutet kurze Schritte und kontrolliert bremsen, Rot bedeutet stabil stehen. Bei Blau schaust du kurz in die neue Richtung und gehst seitlich in eine freie Zone. Wechsle nach kurzen Durchgängen die signalgebende Person.
Typische Fehler: Auf die Karte starren statt das Feld zu überblicken, abrupt vor anderen stoppen, ohne Blickkontakt kreuzen.
Beobachtung: Kannst du nach Rot ruhig stehen? Erkennst du vor Blau einen freien Weg? Bewerte Kontrolle statt Geschwindigkeit.
Leichtere Variante: Nur Grün und Rot, gehen statt laufen, mehr Platz. Schwerere Variante: Frei gewähltes Signal von zwei Seiten, weiterhin moderates Tempo und klare Vorfahrt.
Transfer: Im Spiel bremst du vor einem Gegenspieler und öffnest dir mit einem sicheren Schritt zur Seite eine neue Passlinie.
Eigenes Bewegungsdiagramm: stoppen und neu starten
| Phase | Wahrnehmung | Aktion | Prüffrage |
|---|---|---|---|
| A: Anlaufen | Freien Raum sehen | Ruhig beschleunigen | Wohin kann ich laufen? |
| B: Bremsen | Hindernis und Abstand sehen | Kleine Schritte, stabiler Stand | Kann ich gefahrlos stoppen? |
| C: Richtungswahl | Neue Spiellinie prüfen | Körper und Fuß gemeinsam ausrichten | Ist die neue Richtung frei? |
| D: Neustart | Ball und Mitspielende im Blick | Kontrolliert anlaufen | Habe ich Gleichgewicht? |
Textalternative: Der Ablauf ist eine vierteilige Folge von Wahrnehmung, Anlaufen, Bremsen, Neuorientierung und Neustart. Eigene schematische Darstellung, 03.11.2026, hier als frei nutzbarer Lehrtext unter CC BY-SA 4.0.
Kurze Bewegungsanimation als Medienvergleich
Datei:Football training video.webm Textalternative zur Animation: 14 Sekunden Stop-Motion zum Thema Fußballtraining. Einzelbilder erzeugen den Eindruck einer Bewegung; daraus lassen sich jedoch keine präzisen Gelenkwinkel oder medizinischen Belastungsaussagen ableiten. Urheber: Norsensus Mediaforum, Stop-Motion von Emil Aale Hægermark, 05.09.2016, CC BY-SA 2.0. Vergleiche mit den vier Schritten des Textdiagramms; Ton ist zum Verstehen nicht erforderlich.
Ballgefühl und sichere Ballführung
Der Ball bleibt in erreichbarer Nähe
Beim Dribbling führst du den Ball über mehrere Kontakte in eine freie Richtung. Mit Innenseite lässt sich der Ball häufig gut quer zum Körper führen; die Außenseite ist nützlich für einen seitlichen Richtungsimpuls; mit der Sohle kannst du einen ruhenden oder langsam rollenden Ball sichern und zurückziehen. Für Einsteigende gilt: Kleine Ballkontakte im engen Raum, größere nur bei ausreichend freier Fläche. Führe den Blick immer wieder nach oben, statt ausschließlich den Ball anzusehen. Die Fähigkeit heißt Orientierung im Raum oder „Scannen“.

Textalternative: Eine einzelne Person führt einen Fußball beim Dribbeln; beobachte Abstand zwischen Fuß und Ball. Foto: Davissilva846, 23.02.2019, CC BY-SA 4.0; Bild allein beweist keine optimale Technik.
Praxisstation B: Dribbel-Ampel
Ziel: Du hältst den Ball nach einem Signal unter Kontrolle und führst ihn in neuer Richtung weiter.
Material: Ein passender Fußball pro Person, vier Farben, flache Hütchen und eine sichere Fläche.
Aufbau: Zwei kleine, klar getrennte Rechtecke; pro Person ausreichend Raum, keine Begegnungen auf engem Korridor.
Durchführung: Gehe zunächst mit Ball los, später dribble locker. Bei Rot stoppst du den Ball kontrolliert mit der Sohle; bei Gelb machst du kleine Kontakte; bei Blau änderst du die Richtung um etwa eine Vierteldrehung und blickst vorher in den freien Raum. Rolle und Führfuß können wechseln.
Typische Fehler: Ball zu weit vorspielen, Fuß auf einen schnell rollenden Ball setzen, Kopf dauerhaft unten halten.
Beobachtung: Ist der Ball nach Rot erreichbar? Schaust du vor Blau auf? Gelingen kontrollierte Richtungswechsel mit beiden Füßen?
Leichtere Variante: Gehen, nur zwei Farben, leichtere Bälle. Schwerere Variante: Zwei Signale hintereinander oder Wahl zwischen zwei freien Zonen; keine Geschwindigkeitsvorgabe.
Transfer: Erkennen von Gegnerdruck und frühzeitiger Wechsel von Tempo oder Seite.
Praxisstation C: Hütchentor und Wendebogen
Ziel: Du stellst deinen Körper so zum Ball, dass du nach dem Abbremsen wieder losdribbeln kannst.
Material: Ball, vier flache Hütchen pro Station, je eine freie Wendefläche.
Aufbau: Zwei weit getrennte Hütchentore und ein freier Rundbogen; keine scharfen Kehren um harte Gegenstände.
Durchführung: Dribble durch ein Tor, verkleinere die Schritte, führe den Ball mit Innen- oder Außenseite auf einem weiten Bogen zur neuen Linie und spiele ihn durch das zweite Tor. Wiederhole auf der anderen Körperseite.
Typische Fehler: Ball und Körper trennen sich, abruptes Abstoppen bei hoher Geschwindigkeit, zu enger Bogen.
Beobachtung: Bleibst du nach der Wende handlungsfähig? Kannst du beide Richtungen wählen?
Leichtere Variante: Breite Tore und Gehtempo. Schwerere Variante: Ein Signal gibt vor, welches freie Tor gewählt wird.
Transfer: Ein freier Wendebogen hilft, im Eins-gegen-eins Abstand und neue Spielrichtung zu gewinnen.
Vorbild: Alexia Putellas in einem historischen Spielszenenfoto

Textalternative: Alexia Putellas in der Spielzeit 2015/16 bei einer Partie des FC Barcelona gegen Athletic Club. Foto: Electro07, 28.02.2016, CC BY-SA 4.0; historische Aufnahme, keine Aussage zu einem heutigen Kader.
Bildanalyse: Betrachte Beinhaltung, Oberkörperausrichtung und den möglichen freien Raum. Was siehst du tatsächlich? Was ist auf einem einzelnen Bild nicht überprüfbar, etwa vorherige Geschwindigkeit oder die genaue Abfolge der Ballkontakte? Eine gute Analyse trennt Beobachtung von Vermutung. Das Bild dokumentiert keine Beteiligung von Putellas an diesem Kurs.
Koordination, Reaktion und angemessene Schnelligkeit
Erst wahrnehmen, dann sinnvoll reagieren
Koordination verbindet Balance, Timing, räumliche Orientierung und die Anpassung an wechselnde Signale. Fußballerische Schnelligkeit umfasst mehr als Lauftempo: Ein offener Blick, das Erkennen einer Lücke und eine rechtzeitige Entscheidung können eine Bewegung wirksam machen. Bei Lernenden mit weniger Erfahrung sind klare, wenige Signale und wiederholbare, sichere Aufgaben wichtiger als Zeitmessung oder Ausscheidungsdruck.
Die DFB-Trainingsphilosophie hebt Freude, Intensität und Wiederholung hervor. Wir setzen das als hohe Beteiligung ohne lange Warteschlangen um und gestalten die körperliche Belastung individuell verträglich. Eine Pause ist eine sinnvolle Entscheidung, kein Trainingsversagen.
Praxisstation D: Freie Farbe, freier Weg
Ziel: Wahrnehmen, Richtung wählen, Ball kontrollieren und anhalten in einer verbundenen Aktion.
Material: Pro Person ein Ball, vier weit auseinanderliegende farbige Zonen, flache Markierungen.
Aufbau: Ein etwa 15 mal 15 Meter großes Feld mit ausreichend breiten Ausgangszonen; die Aufsicht begrenzt die Gruppengröße.
Durchführung: Alle dribbeln locker. Die Leitung zeigt eine Farbe: Du blickst in die betreffende Richtung, prüfst einen freien Weg und dribbelst in die Zone. Vor der Linie bremst du rechtzeitig und hältst den Ball unter Kontrolle. Danach rollen alle ruhig zurück in freie Bereiche.
Typische Fehler: Gleichzeitig dieselbe enge Linie anlaufen, übersehen von Mitspielenden, Ball zu weit vorlegen.
Beobachtung: Prüfst du vor dem Loslaufen den Weg? Kommst du kontrolliert zum Stehen? Kannst du das Tempo selbst regulieren?
Leichtere Variante: Zwei Zonen, keine Zeitvorgabe, Partnerhilfe. Schwerere Variante: Zwei zulässige Farben und du begründest deine Wahl des sichereren Wegs.
Transfer: Im Spiel die freie Seite erkennen statt blind in Gegenspielende dribbeln.
Datei:Girls football training.webm Textalternative zum Clip: Etwa neun Sekunden dokumentiertes Fußballtraining von Mädchen; frage dich, wo Laufwege beginnen, wo Personen Abstand halten und welche Bewegungsphasen aus dem kurzen Ausschnitt nicht sicher ableitbar sind. Quelle/Urheber: Evworo, 15.03.2019, CC BY-SA 3.0; kein Beleg für universelle Technikvorgaben.
Bewegung differenzieren: Alter und Erfahrung
| Gruppe | Geeigneter Schwerpunkt | Anpassung und Beobachtung |
|---|---|---|
| Kinder 6–9, nur als Coaching-Hinweis | Fantasiespiele und viel freies Rollen oder Dribbeln | Kurze spielerische Impulse; keine Kopfballpflicht, kein Zeitdruck und keine harten Kontaktduelle |
| 10–13, Einsteigende | Ampelspiele, Stoppen und Ballgefühl mit vielen Kontakten | Breite Zonen, Gehtempo möglich, klare Signale und positive Rückmeldung |
| 10–13, Geübte | Wechselnde Tore, zwei Richtungsoptionen, 1 gegen 1 ohne riskanten Körperkontakt | Wiederholte Entscheidungen und sichere Ausweichwege |
| 14–17 | Spielformen mit Gegnerwahrnehmung und Umschalten | Kleine Teams, variable Regeln und individuelle Regeneration |
| Erwachsene | Technik, Balance und passende Spiele | Tempo, Pausen, Spielzeit und Feldgröße an Erfahrung und Belastbarkeit anpassen |
Kleine Spielformen und Raumwahrnehmung
Vom Einzelkontakt zum 3 gegen 3
Ein Hütchenslalom allein ist noch kein Fußballspiel. Nach Technikphasen brauchst du Situationen, in denen du Gegner, Mitspielende, Raum und Ball gleichzeitig wahrnimmst. Im 1 gegen 1 erprobst du einen kontrollierten Richtungswechsel. Im 2 gegen 2 entstehen freie Passwege. Im 3 gegen 3 haben alle vergleichsweise viele Aktionsgelegenheiten. Kleine Spielformen auf mehreren Feldern entsprechen der vom DFB beschriebenen Trainingsphilosophie; nicht das isolierte Durchlaufen langer Warteschlangen ist das Ziel.
Textalternative zum Video: 3 gegen 3 mit Dribbellinie und wechselndem Angriffsrecht: Beobachte, wie das Dribbeln über eine Linie eine Spielentscheidung erzeugt. Über die Trainingssammlung von FUSSBALL.DE/DFB vom 27.11.2024 verlinktes YouTube-Video; externe Einbettung mit üblichen YouTube-Rechten, keine freie CC-Nachnutzung zugesichert. Falls der Schulzugang oder VIDIS den Player sperrt, arbeite mit dem Textschema darunter.

Textalternative: Grundriss eines Fußballfelds mit Linien; die eigene Kleinfeldübung verwendet nur zwei überschaubare Felder und gesicherte Mini-Tore. Zeichnung: Maurizio, 10.08.2019, CC BY-SA 4.0.
Eigenes Taktikschema: zwei sichere Ausweichwege
| Linke Zone | Mitte | Rechte Zone |
|---|---|---|
| Freies Tor L | Gegenspielende zwischen Ball und Ziel | Freies Tor R |
| Option A: an der Linie nach links abdrehen | Ballführende Person: Stopp, Kopf hoch, Entscheidung | Option B: nach rechts abdrehen |
| Mitspielende bieten seitlich an | Keine riskante Direktkollision | Mitspielende sichern Passweg |
Textalternative: Zwei mögliche Tore liegen links und rechts. Die ballführende Person erkennt den Druck in der Mitte, bremst und entscheidet sich für die freie Seite oder einen Pass. Eigene schematische Darstellung vom 03.11.2026, CC BY-SA 4.0. Pfeillogik in Worten: Anlaufen → Blick in beide Räume → Ball abschirmen ohne Schubsen → freie Seite wählen.
Praxisstation E: 3 gegen 3 auf zwei kleine Tore pro Seite
Ziel: Richtungswechsel im Spiel anwenden und die freie Zielseite erkennen.
Material: Leibchen, weiche altersgerechte Bälle, flache Feldmarkierungen, standsicher verankerte Mini-Tore.
Aufbau: Je sechs Personen auf einem übersichtlichen Kleinfeld. Zwei kleine Tore an jeder Grundlinie, mit sicheren Abständen und Auslaufzonen; bei zwölf Personen zwei identische Felder.
Durchführung: Drei gegen drei ohne festen Torwart. Bei Ballbesitzwechsel orientieren sich alle neu; nach Ausball oder Tor wird vom Rand sicher eingedribbelt. Freie Entscheidungen, keine Pflicht zur Finte, keine Grätschen und kein Rempeln. Kurze Spielphasen mit freiwilligen Pausen und Rollenwechseln.
Typische Fehler: Alle laufen zum Ball, Tore oder Mitspielende werden nicht gesehen, Ballführende werden bedrängt statt mit Abstand verteidigt.
Beobachtung: Wer scannt vor der Wende? Wer nutzt ein freies Seitentor? Wer unterstützt fair und sicher?
Leichtere Variante: Feld etwas breiter, neutraler Anspielpartner, ohne Zählung spielen. Schwerere Variante: Eine erfolgreiche kontrollierte Richtungsänderung vor dem Tor zählt im Feedback als besondere Lernleistung, ohne riskante Kontaktsituationen zu provozieren.
Transfer: In Schul- und Vereinsspielen wird aus sicherem Bremsen eine Entscheidung zwischen Dribbling, Pass und neuem Laufweg.
Textalternative zum Video: 3 plus 1 gegen 3 auf einem Hybridfeld; achte auf Neuorientierung nach Ballgewinn und freie Anspielräume. Verknüpft in FUSSBALL.DE/DFB, Sammlung vom 27.11.2024; YouTube-Player, kein CC-Nutzungsrecht behauptet. Freiwillige externe Ansicht abhängig von VIDIS oder lokalen Schutzsystemen.
Historischer Bildvergleich: Messi und Musiala

Textalternative: Lionel Messi führt 2015 einen Fußball in einer Spielsituation gegen Spieler der AS Rom. Foto: Justine Magny, 05.08.2015, CC BY-SA 2.0; historische Spielsituation, keine Aussage zum aktuellen Verein.

Textalternative: Jamal Musiala während eines Spiels Ecuador gegen Deutschland am 25.06.2026. Foto: Bryan Berlin/WikiPortraits, CC BY-SA 4.0; dokumentiert den damaligen Kontext, nicht einen späteren Kader.
Analysiere statt zu imitieren: Markiere in beiden Bildern erkennbare Bein- und Körperorientierungen und mögliche freie Wege. Eine Momentaufnahme erlaubt weder eine sichere Geschwindigkeitsmessung noch Aussagen über vorherige oder folgende Bewegungen. Begründe für jede Aussage, ob sie sichtbar, plausibel oder nicht beurteilbar ist. Die abgebildeten Personen haben an diesem Lernangebot nicht mitgewirkt.
Trainingsplanung, Belastungssteuerung und Modellfall
Eine gute Einheit hat klare Ziele und flexible Wege
Ein Training verbindet eine bewegte Einstiegsphase, Grundlagen mit vielen eigenen Versuchen, Spielformen und eine ruhige Auswertung. Das ist kein starrer Minutenplan. Passe Feldgröße, Ballgewicht, Regeln und Pausen an Alter, Wetter, Erfahrung und Tagesform an. Bei gleicher Aufgabenstellung können Lernende gehen, locker traben oder dribbeln; entscheidend ist, die Bewegung kontrolliert auszuführen. Wer die Gruppe leitet, trägt Verantwortung für sichere Tore, Wegführung, Pausen und das Stoppen bei Beschwerden. Niemand muss eine Verletzung selbst beurteilen oder behandeln.

Textalternative: Jugendtraining auf einem Fußballplatz, als Beispiel für angeleitete Gruppenorganisation. Foto: Alameen khalid200, 08.11.2022, CC BY-SA 4.0.
Textalternative zum Video: 1x1SPORT dokumentiert 2025 Inhalte aus einem BDFL-Lehrgang mit Hannes Wolf zu Dribbling, Finten und Kleinspielformen. Schaue gezielt nach Situationen mit sicherem Richtungswechsel und besprich altersgerechte Anpassungen. Quelle: 1x1SPORT, veröffentlicht am 17.09.2025; urheberrechtlich geschütztes YouTube-Video, Einbettung statt Download; kein Empfehlungs- oder Lizenzverhältnis behauptet.
Vollständiger Modellfall: Zwölf Spielerinnen und Spieler, 11 bis 12 Jahre
Ausgangslage: Du leitest mit einer fachlich qualifizierten erwachsenen Person ein 60-minütiges Training für zwölf Lernende, darunter vier mit wenig Fußballerfahrung. Schwerpunkt ist, nach einem Laufweg zu stoppen, den Ball kontrolliert mitzunehmen und eine freie Richtung zu wählen. Das Feld ist eben und geprüft; acht standsichere Mini-Tore, ausreichend Bälle, Markierungen und Leibchen stehen bereit. Einteilung in zwei Gruppen zu je sechs Personen, kein Ausschluss nach Können.
Entscheidungsproblem: In der letzten Einheit rannten einige beim Farbsignal ungebremst zu einem Hütchen. Drei warteten häufig und einige blickten beim Dribbeln nur nach unten. Entwickle eine sichere, aktive Einheit, in der alle ein Beobachtungsziel haben und die Praxis ohne Videos funktioniert.
Begründeter Lösungsvorschlag mit Zeitstruktur:
| Dauer | Durchführung und Organisation | Beobachtbares Ziel | Anpassung |
|---|---|---|---|
| 8 Minuten | Lockeres Ampel-Laufen in zwei Feldern, ohne Ball | Kontrolliertes Stoppen und freie Wege | Zunächst gehen und nur zwei Signale verwenden |
| 10 Minuten | Dribbel-Ampel, jede Person mit Ball; zwei Zonen | Ball nah halten und vor Wechsel aufblicken | Breitere Zonen für Einsteigende, zweites Signal für Geübte |
| 12 Minuten | Farbzonen und freie Tore, verschiedene Startpunkte | Vor der Wende sicher bremsen und Wahl begründen | Freie Wahl aus zwei Zielen oder Partnerhinweis |
| 22 Minuten | Auf zwei Feldern parallel 3 gegen 3, je zwei Tore pro Seite; mehrere kurze Spielphasen samt Trink- und Feedbackpausen | Richtungswechsel unter fairer Spielwahrnehmung | Neutrale Anspielperson nur falls Bedarf; alle bleiben beteiligt |
| 8 Minuten | Ruhiges Auslaufen, Trinken, Selbsteinschätzung, Material gemeinsam sichern | Einen Lernerfolg und ein neues Ziel benennen | Mündlich, mit Symbolkarten oder schriftlich |
Rechenprüfung: 8 + 10 + 12 + 22 + 8 = 60 Minuten. Für die 3-gegen-3-Phase stehen 2 Felder mit je 6 Aktiven bereit: 2 mal 6 = 12, somit keine Warteschlange. Die Spielzeit innerhalb der 22 Minuten umfasst notwendige Erholung. Die vier Mini-Tore je Feld sind gegen Umkippen gesichert; falls nur vier sichere Tore insgesamt vorhanden sind, wird die Spielform auf zwei Tore je Feld angepasst, nicht mit ungesicherten Toren improvisiert.
Sicherheit und Intervention: Prüfe vor Beginn Standfestigkeit aller Tore, Abstand der Felder und Ballwege. Bei wiederholten riskanten Kreuzungen reduziere Tempo und verkleinere nicht blind die Abstände; stoppe die Aktion, erkläre Vorfahrt und lege getrennte Startlinien fest. Bei Beschwerden wird die betroffene Person aus der Belastung genommen und Betreuung organisiert. Für Kinder ist kein Kopfballtraining vorgesehen.
Konkrete Musterbeobachtung: Vorher blickt eine Person bei fünf beobachteten Wenden keinmal nach oben; nach zwei ruhigen Durchgängen erkennt sie bei drei von fünf Wenden eine freie Zone. Dies ist ein fiktives Lernbeispiel, keine personenbezogene Leistungsaufzeichnung. Gute Rückmeldung: „Du hast die freie Seite häufiger erkannt. Versuche, vor der ersten Ballberührung einmal kurz aufzuschauen.“ Ergebnisse werden nicht mit realen Kindern identifizierbar gespeichert.
Bewertungsraster für den Modellfall
Pro Kriterium: 0 Punkte fehlt oder ist unsicher; 1 Punkt teilweise und nur mit Hilfe; 2 Punkte erkennbar, überwiegend selbstständig; 3 Punkte klar und konsistent; 4 Punkte besonders reflektiert und situationsgerecht. Maximal 20 Punkte.
| Kriterium | Was für 4 Punkte konkret erkennbar ist | Punkte |
|---|---|---|
| Sicherheit | Tore und Raum geprüft, Pausen eingeplant, Abbruchregeln erläutert | 0–4 |
| Bewegungslernen | Anlaufen, kontrolliertes Bremsen und Neuorientierung gezielt angeleitet | 0–4 |
| Ball und Wahrnehmung | Viele Kontakte; Blickwechsel und freie Wege überprüfbar | 0–4 |
| Differenzierung | Leichtere und schwierigere Varianten ohne Ausschluss umgesetzt | 0–4 |
| Reflexion und Transfer | Feedback mit Beobachtungsbelegen und Bezug zum Spiel nachvollziehbar | 0–4 |
Musterbewertung: Sicherheit 4, Bewegungslernen 3, Ball und Wahrnehmung 3, Differenzierung 4, Reflexion und Transfer 3 = 17 von 20 Punkten. Erläuterung: Der Plan gewährleistet sicherheitsorientierte Organisation und Varianten, könnte aber die individuelle Beobachtung der Blickwechsel noch präziser planen. Das ist eine beispielhafte Bewertung des Plans, nicht realer Kinder.
Interaktive Aufgaben
Multiple-Choice-Quiz: Grundlagen und Anwendung
Welche Abfolge unterstützt einen kontrollierten Richtungswechsel? (Wahrnehmen, abbremsen, neu ausrichten, anlaufen) (!Ohne Blick voll beschleunigen) (!Mit gestreckten Beinen abrupt drehen) (!Nur den Ball betrachten)
Was ist beim Anhalten mit Ball ein wichtiges Ziel? (Der Ball bleibt sicher in erreichbarer Nähe) (!Der Ball rollt möglichst weit weg) (!Die Geschwindigkeit muss immer steigen) (!Man darf den Kopf nicht heben)
Welche Fußfläche eignet sich oft für seitliche Richtungsimpulse beim Dribbling? (Die Außenseite des Fußes) (!Die Kniekehle) (!Die Ferse des Standbeins allein) (!Der Unterarm)
Warum lohnt sich vor einer Wende ein kurzer Blick nach oben? (Um freien Raum und Mitspielende zu erkennen) (!Um jede Bewegung schneller zu machen) (!Um andere absichtlich zu täuschen) (!Um die Ballkontrolle zu vergessen)
Welche Spielform bietet oft viele Aktionen pro Person? (3 gegen 3 auf kleinen Feldern) (!Zwölf gegen zwölf auf einem engen Feld) (!Lange Warteschlangen am einzigen Hütchen) (!Nur Zuschauen ohne Ballkontakte)
Was ist bei Schmerz oder Schwindel während des Trainings richtig? (Sofort abbrechen und die Betreuung informieren) (!Trotz Beschwerden schneller trainieren) (!Die Verletzung selbst behandeln) (!Die Beschwerden geheim halten)
Wie gestaltest du eine Anfängerübung mit Richtungswechsel sicherer? (Mehr Platz und ein gut erkennbares Signal geben) (!Alle gleichzeitig durch eine enge Lücke schicken) (!Maximales Tempo verlangen) (!Pausen verbieten)
Was bedeutet Koordination im Fußball besonders? (Blick, Gleichgewicht, Schritte und Ballkontakt abstimmen) (!Nur möglichst kräftig schießen) (!Ohne Entscheidung losrennen) (!Immer denselben Weg wählen)
Welche Aussage zu den historischen Spielerfotos ist richtig? (Ein einzelnes Foto zeigt keine vollständige Bewegungsabfolge) (!Aus einem Bild ist die Höchstgeschwindigkeit messbar) (!Alle früheren Spielszenen zeigen heutige Kader) (!Eine Bildaufnahme ersetzt sicheres Üben)
Welche Trainingsentscheidung passt zu unterschiedlichen Erfahrungsständen? (Tempo, Feldgröße und Aufgaben abgestuft anbieten) (!Alle unabhängig vom Alter gleich stark belasten) (!Unsichere Tore verwenden) (!Nur die schnellsten Personen spielen lassen)
Memory: Begriffe und Bedeutungen
| Bremsen | Geschwindigkeit mit kleinen kontrollierten Schritten reduzieren |
| Scannen | Blick bewusst vom Ball heben und den Raum prüfen |
| Außenseite | Fußfläche für einen seitlichen Kontakt beim Führen des Balles |
| Spielform | Spielnahe Aufgabe mit Mitspielenden, Gegenspielenden und Entscheidungen |
| Regeneration | Geplante Erholung und bedarfsgerechte Pause zwischen Aktionen |
| Wendebogen | Kurvenförmiger Richtungswechsel mit Platz für stabiles Weiterlaufen |
Drag-and-drop: Beobachtung und passende Maßnahme
| Passende Maßnahme | Beobachtung |
|---|---|
| Tempo verringern | Eine Person kann vor einer Markierung nicht sicher anhalten |
| Blick heben üben | Der Ball wird geführt, aber freie Tore werden übersehen |
| Feld verbreitern | Viele Personen laufen auf engem Raum zusammen |
| Kleine Teams bilden | Einige stehen lange ohne Ballaktion an |
| Trinkpause ermöglichen | Eine Person benötigt eine Erholungsphase |
Kreuzworträtsel: Bewegung und Ball
| Ball | Was führst du beim Dribbeln mit dem Fuß? |
| Stopp | Wie heißt das bewusste Anhalten? |
| Blick | Womit kontrollierst du die freie Umgebung? |
| Wende | Wie heißt ein Wechsel der Laufrichtung? |
| Tempo | Was regulierst du durch Bremsen und Anlaufen? |
| Pause | Was hilft zwischen Belastungsphasen bei der Erholung? |
LearningApps: ergänzende Übungen suchen
Suche nach passenden frei erreichbaren Übungen; ein Suchergebnis ist nicht automatisch qualitativ oder datenschutzrechtlich geprüft. Die eigenständigen Quizaufgaben dieses Kurses bleiben auch ohne den Dienst nutzbar.
Separater Lückentext: Sicher bewegen und spielen
Offene Aufgaben
Leicht
- Bewegungsfolge erklären: Beschreibe in eigenen Worten die vier Stationen des Bremsdiagramms und zeichne eine sichere Wendelinie. Musterlösung: Freien Raum prüfen, locker anlaufen, in kleinen Schritten bremsen, den ganzen Körper wenden und ruhig neu anlaufen.
- Ampelspiel planen: Formuliere drei Signale für ein sicheres Laufspiel und gib eine leichtere Variante an. Musterlösung: Grün locker laufen, Gelb kleine Schritte, Rot stabil stoppen; Erleichterung: gehen und nur zwei Signale.
- Ballbeobachtung: Beobachte in angeleitetem Training fünf eigene Ballstopps und beschreibe ohne Namen, wann der Ball erreichbar blieb. Musterlösung: Vier von fünf Stopps bleiben in Fußnähe; vor dem fünften Stopp war das Tempo zu hoch, daher früher bremsen.
- Sicherheitskarte: Erstelle eine Karte mit fünf Prüfungen vor einer Übung. Musterlösung: Fläche frei, Schuhe passend, Bälle geeignet, Tore befestigt, Pausen und Abbruchzeichen vereinbart.
Standard
- Dribbel-Ampel variieren: Entwirf einen 10-minütigen Ablauf mit Blickwechseln und einer angepassten Variante. Musterlösung: Locker dribbeln, auf Farbsignal stoppen und Blick heben, freie Zone wählen; für Einsteigende breite Zonen und Gehtempo.
- Beobachtungsbogen: Erstelle drei überprüfbare Kriterien für das Abbremsen. Musterlösung: Vor Linie Tempo reduzieren, stabil stehen bleiben, erst nach Blick in freie Richtung wieder anlaufen.
- Bildanalyse: Vergleiche die datierten Fotos von Putellas und Messi und trenne Gesehenes von Vermutetem. Musterlösung: Sichtbar sind jeweilige Körperpositionen; tatsächliche Schrittfolge und Spitzengeschwindigkeit bleiben unbekannt.
- Partnertraining: Plane eine kurze Übung mit Beobachterrolle, ohne Personen zu bewerten. Musterlösung: In 2er-Teams kontrolliert durch zwei Tore dribbeln; Partnerperson meldet nur beobachtete Blickwechsel und sichere Stopps zurück.
Schwer
- Druck im 3 gegen 3: Skizziere zwei Richtungsentscheidungen nach Ballgewinn und begründe die sicherere. Musterlösung: Bei dichter Mitte seitlich auf freies Tor oder Anspielperson ausweichen; freie Seite bietet weniger Kollisionsgefahr.
- Differenzierungsplan: Entwirf für eine 12er-Gruppe drei Niveaus ohne Ausscheiden oder Wettkampfdruck. Musterlösung: Gehtempo und große Tore, lockeres Dribbeln mit Farbsignal, zwei freie Zieloptionen für Geübte; Wechsel jederzeit möglich.
- Lernexperiment: Formuliere eine überprüfbare Frage zum Aufblicken und dokumentiere anonymisierte Beobachtungen. Musterlösung: „Erkennen Lernende nach Blicksignal häufiger freie Zonen?“ Vorher und nachher je fünf ungefährliche Versuche beobachten, keine personenbezogenen Daten speichern und Ergebnisse vorsichtig interpretieren.
- Trainingskonzept mit Rubrik: Überarbeite den 60-Minuten-Modellfall für nur vier gesicherte Tore und bewerte ihn mit dem Fünf-Kriterien-Raster. Musterlösung: Zwei Felder mit je einem Tor pro Seite oder je zwei Hütchen-Ziellinien statt zusätzlicher Tore; Ziel Richtungswahl, Pausen, zwei Spielfelder und alle Sicherheitsregeln beibehalten; Punkte in jedem Kriterium begründen.


Lernkontrolle
- Bewegungsfehler begründen: Warum sind mehrere kontrollierte Bremsschritte bei einer engen Wende nützlicher als ein blindes abruptes Abstoppen? Erwartung: Mehr Kontrolle, Zeit für Orientierung und geringeres Kollisionsrisiko.
- Transfer zur Spielsituation: Eine Person blickt beim Dribbeln nur auf den Ball. Welche zwei Änderungen helfen im 3 gegen 3? Erwartung: Bewusstes Aufblicken vor Ballkontakt und ein breiteres Feld oder kurze Spielpausen für Beobachtung.
- Trainingsplanung prüfen: Identifiziere in einem Plan mit nur einem Hütchen für zwölf Lernende das Problem und löse es. Erwartung: Lange Wartezeiten, zu wenig Ballaktionen; mehrere kleine Stationen oder Parallelfelder bilden.
- Altersgerechtheit erklären: Vergleiche die Übungen für 6–9 und 14–17 Jahre ohne riskante Belastung. Erwartung: Jüngere spielerisch und frei, Jugendliche variabel mit Gegnerwahrnehmung, alle mit sicherer Fläche und Pausen.
- Sicherheitsentscheidung: Ein Mini-Tor wackelt und eine Person berichtet Schwindel. Wie reagierst du? Erwartung: Spiel sofort stoppen, Tor sichern oder entfernen, betroffene Person aus Belastung nehmen und verantwortliche Betreuung informieren.
- Quellenanalyse: Was kann ein datiertes Fußballfoto belegen und was nicht? Erwartung: Szene, Beteiligte und sichtbare Haltung; nicht gesamte Technik, aktuelle Vereinszugehörigkeit oder Mitwirkung am Kurs.
Lernnachweis
Ein vollständiger Lernnachweis enthält Wissen (Abfolge von Stoppen und Wenden erklären, Fußflächen beschreiben, DFB-Grundsätze einordnen), Können (angeleitet sicher laufen, bremsen, dribbeln und freie Räume auswählen), Produkt (eigener Trainingsplan mit mindestens einer Schemazeichnung und differenzierten Varianten), Reflexion (kurzes Vorher-Nachher-Beobachtungsprotokoll ohne persönliche Identifikatoren) und Transfer (eine nachvollziehbar begründete Richtungsentscheidung im 3 gegen 3).
Vorschlag zur Selbsteinschätzung: „Ich kann den Ball vor einer Linie kontrolliert stoppen“, „Ich hebe vor einem Richtungswechsel den Blick“, „Ich erkenne eine freie Seite“, „Ich kenne die Sicherheitsregeln“. Kreuze jeweils „mit Unterstützung“, „meist selbstständig“ oder „sicher und begründet“ an. Für die Bewertung eines Trainingsplans dient das 20-Punkte-Raster im Modellfall. Eine Leistungsbewertung von Kindern allein nach Tempo, Körpermerkmalen oder Spielstärke ist nicht vorgesehen.
OER und Wikipedia
Fachquellen, Stand der Recherche 03.11.2026:
- DFB: Trainingsphilosophie Deutschland – Freude, Intensität und Wiederholung, kleine Spielformen, hohe aktive Beteiligung; offizielle Verbandsinformation, kein pauschales Belastungsziel für jede Einzelperson.
- DFB: Kinderfußball – seit 2024/25 neue Wettbewerbsformen in G-, F- und E-Jugend, viele Ballkontakte und reduzierte Kopfbälle.
- DFB: Kopfballspiel – altersangemessene Risikominderung und Vermeidung zahlreicher Kopfballwiederholungen; dieser Kurs verzichtet bei Kindern vollständig auf Kopfballübungen.
- DFB-Akademie: Trainingspraxis – praxisnahe Kleinspielformen.
- BFV/DFB: Im Dribbling schnell die Richtung wechseln – fachliche Übungslogik und Korrekturhinweise.
- Fußball in der deutschsprachigen Wikipedia – allgemeiner Hintergrund. Die Wikipedia-Texte sind nicht automatisch identisch mit den hier formulierten Übungen.
Wikipedia-Einbettung als ergänzendes, externes Angebot:
Medienregister: Commons, Videos und Textalternativen
Die folgenden Commons-Dateiseiten weisen ihre jeweiligen Lizenzen und Urheber aus. Die Bilder sind unverändert eingebettet, nicht auf einen fremden Server heruntergeladen. Die Bildunterschriften und unmittelbar folgenden Textalternativen liefern den Zugang ohne Bild. Lizenzangaben gelten nur für die jeweilige Datei, nicht für Marken, Persönlichkeitsrechte oder die YouTube-Clips.
| Eingebettetes Medium und genaue Quelle | Urheber, Aufnahme oder Publikation | Lizenz oder Einbettungsgrund | Textalternative beziehungsweise Lernzweck |
|---|---|---|---|
| File:Football training exercises.jpg | Mepereshka, 27.02.2019 | CC BY-SA 4.0; Commons-Dateiseite | Kinder im angeleiteten Fußballtraining; Einstieg zu Bewegung und Teilhabe |
| File:Football dribble.jpg | Davissilva846, 23.02.2019 | CC BY-SA 4.0; Commons-Dateiseite | Person führt den Ball; Ballnähe und Blickwechsel besprechen |
| File:Alexia Putellas (FCB - Athletic Club 2016).jpg | Electro07, 28.02.2016 | CC BY-SA 4.0; Commons-Dateiseite | Historische Spielsituation von Alexia Putellas; Haltung beschreiben statt Bewegung erfinden |
| File:Youth training at a football field 07.jpg | Alameen khalid200, 08.11.2022 | CC BY-SA 4.0; Commons-Dateiseite | Jugendtraining als Anlass, Organisation und Beteiligung zu besprechen |
| File:Messi v AS Roma 2015.jpg | Justine Magny, 05.08.2015 | CC BY-SA 2.0; Commons-Dateiseite | Lionel Messi im Dribbling gegen AS Rom 2015; historische Aufnahme |
| File:Jamal Musiala Ecuador v Germany 25 June 2026-174.jpg | Bryan Berlin/WikiPortraits, 25.06.2026 | CC BY-SA 4.0; Commons-Dateiseite | Jamal Musiala bei Ecuador gegen Deutschland 2026; Momentaufnahme ohne Tempoaussage |
| File:Football pitch.svg | Maurizio, 10.08.2019 | CC BY-SA 4.0; Commons-Dateiseite | Fußballfeldgrundriss als Orientierung, nicht identisch mit dem reduzierten Übungsfeld |
| File:Football training video.webm | Norsensus Mediaforum; Stop-Motion Emil Aale Hægermark, 05.09.2016 | CC BY-SA 2.0; Commons-Dateiseite | Kurze Stop-Motion-Sequenz; keine messbare Sporttechnik |
| File:Girls football training.webm | Evworo, 15.03.2019 | CC BY-SA 3.0; Commons-Dateiseite | Neun Sekunden Mädchen-Fußballtraining; Bewegungen aufmerksam beschreiben |
| Video 3 gegen 3 mit Dribbellinie | Eingebettet über DFB/FUSSBALL.DE-Sammlung vom 27.11.2024; individueller Video-Uploadtermin nicht verifiziert | Offiziell verlinkter YouTube-Player, keine freie Nachnutzung belegt | 3 gegen 3: freie Dribbellinie und wechselndes Angriffsrecht; Textschema im Kapitel |
| Video 3 plus 1 gegen 3 | Eingebettet über DFB/FUSSBALL.DE-Sammlung vom 27.11.2024; Uploadtermin nicht verifiziert | Offiziell verlinkter YouTube-Player, keine freie Nachnutzung belegt | Hybridfeld: neue Richtungen und Anspielmöglichkeiten bei Ballgewinn |
| Video DFB-Trainingsprinzipien | 1x1SPORT, veröffentlicht 17.09.2025; BDFL-Lehrgang mit Hannes Wolf | YouTube-Einbettung, urheberrechtlich geschützter Inhalt; kein Download | Coach-Demonstrationen zu Dribbling, Spielnähe und Lernorganisation |
| Eigene Diagramme „Stoppen und neu starten“ und „Zwei Ausweichwege“ | Redaktioneller Lehrtext, 03.11.2026 | Eigene, frei nutzbare Schemaformulierungen, hier CC BY-SA 4.0 angeboten | Alle Elemente als Tabellen und erläuternde Textalternativen vorhanden |
Datenschutz und Wahlfreiheit: YouTube und LearningApps sind freiwillige externe Angebote mit möglichen Cookies oder Datentransfers. Bestehende Schutzmechanismen der Schule, insbesondere VIDIS-Entscheidungen, sind maßgeblich; keine Umgehung von Filtersystemen. Ohne externe Medien kannst du sämtliche Aufgaben mit Textschema, Quellennachweisen und der Praxisbeschreibung erledigen. Es werden keine Schülerdaten benötigt, keine geschützten Clips heruntergeladen und keine Empfehlungen der abgebildeten Fußballprofis behauptet.
Verknüpfte Lernbereiche
Dieses neue Lernangebot bildet einen eigenständigen Bereich Bewegungsgrundlagen mit Ball. Es verknüpft Grundbegriffe von Fußball und Fußballtraining mit Bewegung, Schnelligkeit, Koordination, Gesundheitserziehung, Medienkompetenz und Sportpädagogik. Bestehende alte Fußballkurse werden weder übernommen noch in diesen Lernbereich hineinkopiert. Die Navigation führt zu Begriffen und Themen, nicht zu einer Übernahme früherer Kursinhalte.
aiMOOC Projekte
Schulfach+


aiMOOCs


aiMOOC Projekte


MOOCwiki · Deutsch
Nach dem Lernen ist vor dem Lernen
Entdecke direkt den nächsten Lernkurs. Weitere Inhalte erscheinen, wenn Du weiter nach unten scrollst.
Zur MOOCwiki-HauptseiteMediathek
Mediathek wird aus dem Wiki geladen ...
Keine passenden Inhalte gefunden. Bitte ändere Suche oder Filter.
NEWSLernweltNOAH fragenInhalt melden · Hinweise zu Fehlern, Quellen, Medienrechten oder Dubletten

